Das Hotel "Stelldichein"

  • Das Hotel "Stelldichein" bietet jede Menge Platz für erschöpfte Wanderer, entspannte Urlauber oder Dauergäste, die Gefallen am Wohnen in einem gemütlichen Hotel gefunden haben. Es gibt sehr viele Zimmer, verteilt über mehrere Stockwerke in den unterschiedlichsten Preisklassen. So bekommt jeder das was er möchte und sich leisten kann. Natürlich sind alle Zimmer stets sauber und komfortabel und auch in den normalen Zimmer findet man alles was man für ein paar Nächte benötigt. Die Rezeption des Hauses hat 24/7 geöffnet und steht für alle Fragen und Sorgen bereit. Im Speisesaal des hiesigen Hotels bekommt man morgens gegen einen kleinen Aufpreis auch ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Frühstück geboten aber auch Mittags und Abends hat man die Möglichkeit sich hier verköstigen zu lassen.


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    Zoe geht in Das Hotel Steldichein und fragt woh ihr Zimmer schon wieder ist und wird in ihr Zimmer gefürt.
    Zoe geht in ihr Zimmer und sagt zu sich Es ist schon speht und geht ins bett

  • Bahnhofstraße 9 --> Hauptstraße 15 Hotel "Stelldichein"






    Raspberry strich sich ihre rote Mähne aus dem Gesicht, während sie aus der Eingangstüre in Richtung Rezeption schritt. Sie war zu Fuß hierher gekommen, um zu sehen, wie lange sie brauchen würde. Der Weg stellte doch eine anständige Strecke dar, und die Luft draußen war kristallklar und winterlich kalt. Sie pustete sich in die gefalteten Hände und rieb sie sich, um wieder ein bisschen Gefühl hinein zu bekommen. Erwartungsvoll sah sie sich um und wunderte sich ein bisschen, dass sie ganz allein in der Empfangshalle war. Noch nicht einmal ein Gast war zu sehen, nur die traurigen Wedel eines großen Farnes wogten leicht in der geheizten Hotellobby.


    Da hörte sie ein Rascheln aus einem der Gänge und kurz darauf kam ein Mann in einem stilvollen Anzug zur Theke. Auf seine Frage, ob er ihr behilflich sein konnte, stellte sich Raspberry als die neue Rezeptionistin vor, die in drei Tagen hier anfangen würde. Der Chef war heute Nachmittag nicht im Hause, daher zeigte ihr ihr neuer Kollege die wichtigsten Räume, erklärte ihr, wie sich die Dienstzeiten hier gestalten würden und spendierte ihr Kaffee und Kuchen. 'Er ist nett, ich hoffe, ich kann die Leistung bringen, die hier erwartet wird.' 
    "...und während des Nachtdienstes ist es außerdem Ihre Aufgabe, sich um den anfallenden Papierkram zu kümmern." Fragend sah sie der neue Kollege an, offenbar hatte er bemerkt, dass sie kurz nicht zugehört hatte. "Ist Ihnen noch irgendetwas unklar oder haben Sie konkrete Fragen zu Ihrer neuen Wirkungsstätte?"
    Die junge Frau lächelte den Mann schüchtern an und schüttelte den Kopf: "Ich bin nur schon ein bisschen aufgeregt und freue mich auf meinen ersten Arbeitstag." Mit diesen Worten schien sie ihn endgültig für sich eingenommen zu haben, denn er strahlte wider Willen über das ganze Gesicht .


    Als Raspberry das Hotel verlies, musste sie sich zusammenreißen, sich nicht noch ein paar Mal umzudrehen. Sie freute sich wirklich auf ihre neue Arbeit, die Dienstzeiten waren nicht zu lange, selbst die Nachtdienste dauerten keine zwölf Stunden. Und sie konnte bei der Dienstzeit auch ruhig mal den einen oder anderen Wunsch äußern, das hatte ihr der neue Kollege versichert. Allerdings war sie sich neben ihm vorgekommen wie Aschenputtel, ihre Kleidung bedurfte dringend einer Aufbesserung. Der verstohlene Blick war ihr außerdem nicht entgangen, und erst da war ihr aufgefallen, dass sie wirklich viel zu lässig gekleidet war. Also war jetzt Einkaufen angesagt, sie musste ja auch an die Lebensmittel für die Party heute Abend denken. 'Die werde ich wohl mit Ria allein feiern müssen, denn Nana hat noch nichts von sich hören lassen.' Am besten, ich gehe auf den Markt, da werde ich sicher fündig.' Und sich selbst verfluchend, weil sie ihre Wollmütze zuhause gelassen hatte, wandte sie sich in die Milchstraße und strebte mit festem Schritt nach Norden. 'Bei der nächsten Haltestelle warte ich auf den Bus, das ist mal sicher.'


    Hauptstraß 15 Hotel "Stelldichein" -- > Milchstraße 12 Spielplatz

  • ~Michelle kommt an~


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    Mit einem Ruck öffnet sich die Tür des Hotels und Michelle tritt ein.Gut gelaunt und voller Vorfreude auf ihr Puplikum begibt sie sich zu einer kleinen Bühne.Erst dort angekommen,fällt ihr auf,dass sie ihre Untenslilien gar nicht dabei hat.Sie könnte auch ohne diese Utensilien einen guten Auftritt abliefern,aber da sie gestern sich vorbeireitet hat,ist dass schon etwas enttäuschend für sie.Nach einem kurzen Blick in ihr nicht vorhandenes Puplikum,bracht sie wohl auch keinen anderen Auftritt mehr."Heute ist wohl nicht soviel los...."wendet sie sich an Ruby,die gerade hinter dem Tresen Trübsal bläst."Ich bleib noch ein bisschen hier,keine Sorge",lächelt die rosalockige Ruby an."Im Notfall kann ich ja dich unterhalten"Mit einem Lächeln winkt die Hotelbesitzerin ab.Schon seit ein paar Tagen hat das Hotel nähmlich nicht mehr soviel Besuch."Geh du nur"antwortet Ruby daraufhin."Ich komm schon zurecht.Wenn niemand hier ist,der unterhalten werden muss,dann musst du das auch nicht"Michelle hat ein bisschen Mitleid mit ihr.Sie denkt in dem Moment gar nicht daran,dass sie womöglich ihren Job als Animateurin in dem Hotel verlieren könnte,sondern eher an die arme Ruby.Es fällt ihr schwer,aber dennoch verlässt sie das Hotel.Vor der Eingangstür wendet sie sich nochmal zu Ruby um "Kopf hoch,morgen wird das schon" dann geht sie.


    ~Michelle verlässt das Hotel~

    Cersei Lannister: “A bit of a comedown from the chamber of the Hand. But then I don't suppose you need much room.”

    Tyrion Lannister:
     “Grand Maester Pycelle made the same joke. You must be proud to be as funny as a man whose balls brush his knees.”


  • Es war schon später Nachmittag, als ein Taxi die Straßen von Riverport durchkreuzte mit dem Ziel "Hotel Stelldichein". Es war schon recht abgekühlt, da die Sonne bereits hinter dem Horizont der Hausdächer nicht mehr ihre wärmenden Strahlen in die Straßen werfen konnte. Das Taxi erreichte schließlich sein Ziel und eine junge Frau, Emiko, stieg aus dem Auto. Der Taxifahrer war gerade mit ihrem Gepäck beschäftigt, als Emiko ihren Blick schweifen lies und schließlich den Eingang des Hotels fand. In dieser Stadt ist sie also.. Emiko war mit einem klaren Ziel nach Riverport gekommen und sie würde nicht wieder gehen, bevor sie es erreicht hatte. "Soll ikke ihnen dit rein tragen?" fragte der Taxifahrer mit einem demotivierten Blick auf Emikos 5 Koffer. "Ich kann es ja wohl schlecht." entgegnete sie mit einem Zwinkern und deutete auf ihre reiseuntauglichen Highheels. "Dit' kostet sie aber extra jute Frau" sagte er gähnend und machte sich ans Werk. Emiko rollte mit den Augen und betrat das Hotel um zwischenzeitlich einzuchecken. Der Mann an der Rezeption überreichte ihr nach dem Papierkram die Schlüssel und Emiko bezahlte den Taxifahrer. Schließlich brachte sie der Mann, welcher scheinbar Tim hieß, zusammen mit ihrem Gepäck auf ihr Zimmer. Als alles sicher im Zimmer angekommen war hauchte sie Tim ein "Danke" zu und drückte ihm zwei Scheine in die Hand, wie sie es immer tat, wenn sie wegen einem Job unterwegs war. Tim sah sie etwas fragend an. "Das ist für Sie! Sehen Sie es als Dankeschön." Der scheinbar immer noch etwas verwirrte Tim verließ schließlich das Zimmer und Emiko machte sich ans ausräumen.


  • Rumi spürte, wie sie langsam zu sich kam. Ihre Augen waren allerdings noch geschlossen. Es war Wochenende. Leider. So hatte Rumi nicht die Möglichkeit irgendwo hinzugehen, ohne Ärger mit Kotomi zu bekommen. Langsam öffnete die Rosahaarige ihre blauen Augen, fast schon in zeitlupe. Wie gerne würde sie die Augen wieder schließen und wenn sie sie wieder öffnete wäre Montag. Nur leider war das nicht möglich, das wusste Rumi. Sie stieg aus dem Bett und tappste zuerst ins Badezimmer. Dort putzte sie sich ihre Zähne und kämmte etwas das zerzause Haar, ehe sie sich wieder ihre Lieblingsfrisur machte und die Blüten in ihrem Haar anbrachte. Nachdem Rumi im Bad fertig war, war ihr neues Ziel ihr Kleiderschrank. Sie zog iht rotes Lieblingskleid heraus und striff sich den weichen Stoff über. Dann band sie sich das rote Bändchen um den Hals und sah noch einmal in den Spiegel. Passt alles so. Rumi hatte einen Entschluss gefasst: Sie würde das Hotel verlassen und sich umsehen. Kotomi arbeitete eh so lange. Sie würde es niemals erfahren. Die Rosahaarige mit den strahlendblauen Augen verließ das Hotelzimmer. Nachdem die Tür gheschlossen war, betrachtete sie noch kurz das kleine Türschild auf dem gut leserlich in schöner Schrift "Akiyama" stand. Rumi holte tief Luft. Sie wollte gerade schon gehen, als sie feststellte, dass sie ihr handy nicht bei sich hatte. Egal... Wozu brauche ich das jetzt? Anstatt ins Zimmer zurück zu gehen und es sich zu holen, drehte sich Rumi einfach um und ging den Gang entlang. Hunger hatte sie ebensowenig. So verließ die Jugendliche das Hotel um sich endlich etwas umzusehen.



    ---> geht


  • Müde warf sich die Blauhaarige auf ihr Bett und steckte den Kopf in das wohlriechende Kissen.
    Die Putzfrau musste es wohl frisch überzogen haben… irgendwann, als sie nicht „zu Hause“ war.
    „Endlich Wochenende!“, seufzte sie mit gedämpfter Stimme. Ihre sonst ordentlich geflochtenen Haare hatten sich im Laufe des Tages aus ihren Zöpfen gelöst und tiefe Augenringe umrandeten die Augen der junge Erwachsenen.
    Arbeiten war echt hart, vor allem wenn man nur irgendeine Aushilfe war, die den ganzen Tag herumkommandiert wurde. Und dann die ganzen Gefahren, denen man ausgesetzt war…
    Heute war sie einem Krankenhausaufenthalt nur knapp entkommen!
    Sie hatte gerade noch rechtzeitig bemerkt, dass ihr Finger IN der Schublade war, bevor sie zugedrückt hatte. Nicht auszudenken, was passiert wäre… sie hätte sich schlimme Quetschungen zufügen können… innere Blutungen, die zu Arterienverstopfung führen konnten!
    Und auf ihrem Nachhauseweg hatte sie 3 Autos gesehen, die gefährlich nahe am Bürgersteig entlang gefahren waren…
    Seufzend löste sich Kotomis Blick wieder von ihrem Kissen.
    Es half alles nichts, sie musste jetzt anfangen das Gemüse fürs Abendessen zu schneiden, egal wie müde sie war.
    Eigentlich könnte ihre Schwester ihr doch auch mal etwas zur Hand gehen, oder?
    „RUUUMIII?!“, keine Antwort. War sie etwa noch in der Schule? Nein, heute war Samstag, sie sollte eigentlich hier sein und ihre Hausaufgaben machen…
    Nach einem kurzen Blick in alle Zimmer (es waren ja nicht sehr viele in dem engen Hotellzimmer), war sich Kotomi schließlich sicher, dass ihre kleine Schwester definitiv NICHT zu Hause war.
    Wut flammte in ihr auf.
    Sie hatte ihr doch verboten nach draußen zu gehen.
    Es gab so viele Leute die ihr etwas antun könnten, so viele Unfallgefahren...!
    Bestimmt war sie auch wieder mit der Straßenbahn gefahren... oder noch schlimmer - mit dem BUS!
    Feurig tippte die ältere Schwester eine SMS in ihr veraltetes Handy und legte es dann wieder in den sicheren Metallsafe (man muss sich vor der Strahlung in acht nehmen!) Doch als sie dann in die kleine, improvisierte Küche ging und Rumis Handy offen auf dem Tresen liegen sah, wusste Kotomi, dass sie sich diese 20 Cent hätte sparen können.
    "So was undankbares...", Wütend und beleidigt, holte sie das Gemüse aus dem kleinen Mini Kühlschranks des Hotels und begann es zu zerstückeln. Sie schnitt es natürlich nicht, denn ihr Messer war viel zu stumpf um irgendetwas zu schneiden. Es war wirklich sehr praktisch, wenn man Verletzungen vermeiden wollte!

  • Rumi betrat erschöpft das Hotel. Ihre Füße taten so weh, als wäre sie über Nadeln oder glühende Kohlen gelaufen. Was dachte sie sich auch dabei sich umzusehen? Sie war durch halb Riverport GELAUFEN! Ja, gelaufen, denn sie hatte kein Geld für den Bus gehabt. Rumi schlurfte missmutig den Gang entlang, in Richtung ihrer Zimmers, als ihr ein Blick aus dem Flurfenster verriet, dass es schon spät Abends war. Die untergehende Sonne flutete den blauen Himmel und färbte ihn rot. Verdammt! Bitte, bitte,bitte! Kotomi darf nicht zuhause sein! Betete Rumi. Nicht auszudenken, wie ihre große Schwester reagieren würde! Rumi ging leise und langsam weiter. Obwohl jeder Schritt höllisch weh tat, zwang sie sich dazu, die Füße richtig zu heben. Denn ihr schlurfen würde Kotomi sicher hören. Rumi war vor der Tür ihres Zimmers angekommen. Sie sah wieder das Schild, auf dem der Familienname der beiden Schwestern stand. Das Mädchen mit den blauen Augen öffnete ganz leise die Tür und trat ein. Sie hörte Kotomis Versuche mit dem stumpfen Messer etwas zu zerschneiden aus der Küche. Ganz langsam und leise... Gab Rumi sich die Anweisung. Sie schlich den Gang entlang, welcher zu ihrem Schlafzimmer, aber leider auch an der Küche vorbei, führte. Die Tür war offen und Kotomi würde sie auf jeden Fall sehen. Es nützte nichts, sich zu verstecken. Ihre große Schwester war überall und nirgendwo, wie ein Ninja, früher oder später fand sie alles, aber wirklich ALLES, heraus. Rumi ging leise in die Küche. Sie sah, wie Kotomi Gemüse schnitt um es anschließend zu kochen. "Hallo...Kotomi. Wie war die Arbeit?" Erhob die Jugendliche leise, zaghaft ihre Stimme. Hoffentlich war sie nicht zu sauer. "Brauchst du Hilfe?" Rumi näherte sich ihrer Schwester vorsichtig. Ihre schmerzenden Beine hatte sie ganz vergessen.


  • Wütend stocherte Kotomi auf das störrische Gemüse ein. Mit einem normalen Messer, wäre es so viel besser gegangen – aber auch viel gefährlicher gewesen!
    Nicht umsonst hatte sie, als sie eingezogen waren, alle spitzen und scharfen Gegenstände eingesammelt und weg geschlossen. Und den Schlüssel versteckt. Am liebsten hätte sie das rostige Ding verschluckt, jedoch war ein Schlüssel wohl nicht gerade die gesündeste Zwischenmalzeit…
    Während sie auf das Gemüse einstach, legte sich ihre Wut langsam wieder, jedoch blieben die Sorgen. Immer wieder stellte sie sich vor, wie plötzlich ein Polizist vor ihrem Hotelzimmer antreffen würde, der ihr mit trauriger Miene mitteilen würde, dass Rumi… NEIN. Es ging ihr gut. Mach dir nicht immer so viele Sorgen Kotomi! Doch die große Schwester konnte erst wieder klar denken, als sie die Hotel Tür, leise und vorsichtig ins Schloss fallen hörte. Erleichtert atmete sie auf.
    Dann bin ich mal auf deine Ausrede gespannt, Schwesterlein…!
    Doch die Rosahaarige versuchte sich erst gar nicht daran, sondern lenkte ungeniert vom Thema ab.
    „Wo. Warst. Du.?“, fragte das Mädchen, etwas härter, als sie eigentlich klingen wollte. Sie sah nicht von ihrem Gemüse auf (das inzwischen fast schon Brei war, so eifrig hatte Kotomi sich mit schneiden abgelenkt) und ignorierte die Frage ihrer Schwester einfach. „Hab ich dir nicht verboten raus zu gehen??“
    Erbost stand Kotomi auf und strafte Rumi mit einem strengen Blick, der jedoch sofort etwas an härte verlor, als sie ihren Schuldbewussten Blick sah.
    „Rumi, da draußen ist es gefährlich… das weißt du doch…!“, versuchte sie sich etwas zu erklären.
    Ich mein es doch nur gut…

  • Rumi stand da und seufzte genervt. "Ich habe mich ein bisschen umgesehen. Solltest du auch tun. Riverport ist ein wunderschöner Ort." Sie wollte sich nicht mit Kotomi streiten, geschweige denn sie verletzen, aber irgendwann musste ihre Schwester doch wohl einsehen, dass es nichts brachte sich immer nur zu verstecken. Vom drinnenbleiben wurde man auch krank! Nur das wollte Kotomi wohl nicht einsehen. "Ich weiß..." Rumi verstand nicht was mit Kotomi los war. Warum?! Warum hatte sie sich so verändert?! Das ist doch nicht mehr normal! Rumi ging ein Stück weiter auf Kotomi zu. "Kotomi...ich weiß du machst dir Soregen und du meinst es nur gut, aber...verstehst du nicht, dass du mich nicht ewig einsperren kannst?" Sie wollte, dass die Ältere einsah, dass sie falsch lag. "Ja draußen kann es gefährlich sein, drinnen aber auch. Es ist aber bei beidem kein Muss." Versuchte sie zu erklären. Rumi kam sich gerade so vor, als wäre sie die Erwachsene von den Beiden. Rumi wusste aber, dass sie Kotomi niemals umstimmen konnte und das machte sie traurig. Die Jugendliche drehte sich ohne ein Wort um und ging wieder zur Tür. "Ich... will meine Schwester wieder. Meine Schwester die immer Spaß mit mir hatte und mich zum lachen gebracht hat." Mit schnellen Schritten lief Rumi auf ihr Schlafzimmer und warf sich aufs Bett. Nicht, dass es gereicht hatte, dass sie in der Bucht angefangen hatte zu weinen, nein, natürlich musste sie das auch jetzt wieder. Hör auf! Rumi hör auf! Schrie sie sich selbst innerlich an, aber sie konnte nicht auf sich ghören. Warum war Kotomi nur so geworden? Mama und Papa hatten das bestimmt nicht so gewollt...


  • Ein genervtes Seufzen entwich ihrer Schwester als sie zurecht gewiesen wurde, was Kotomis Laune, die sich vorerst etwas beruhigt hatte, sofort wieder auf 180 drehte. Nahm sie Rumi denn überhaupt ernst?
    „Ich habe mich schon genug umgesehen und weißt du was ich gesehen habe? Unsichere Kreuzungen, schmutzige Parks und überfüllte Läden, ohne gesicherten Notausgang!“  … was wenn eine Massenpanik ausbricht?, das Mädchen machte eine kurze Pause, um wieder zu Atem zu kommen. Ihre Kondition war mittlerweile so weit am Boden, dass sie nicht selten nach Luft rang. Und wenn sie sich aufregte, hatte Rumis Schwester sowieso immer Schnappatmung, das war schon immer so gewesen.
    „Rumi ich…“, doch bevor sie sich nach einigen erklärenden Worten der Anderen, für ihren Ausbruch entschuldigen konnte, war die Rosahaarige auch schon aus dem Zimmer verschwunden.
    „Na toll…“, gestresst lehnte sich das Mädchen gegen den „Esszimmer“ Tisch und fing an sich mit einer Hand die Schläfe zu massieren. Sie bekam wieder Kopfweh, was seit dem Unfall keine Seltenheit mehr war. Kotomi wusste genau, das Rumi jetzt heulend in ihrem Zimmer saß (oder lag), auch wenn sie die Tränen gerade nicht gesehen hatte. Ihre Schwester war schon immer nah am Wasser gebaut gewesen und nach dem Unfall versteckte sie die Tränen nicht mehr so gut wie früher – konnte es wahrscheinlich gar nicht. „Das hast du wieder super hin bekommen, du Idiot!“
    Die noch nicht ganz Erwachsene blieb noch kurz stehen und gab ihrer Schwester etwas Zeit sich zu beruhigen. Dann warf sie das zerhackte Gemüse in eine Pfanne und stellte sie auf niedrigster Stufe an. Sie musste sich auch selbst etwas ablenken und erst einmal ihren geknickten Stolz überwinden, um sich bei ihrer Schwester zu entschuldigen.
    Natürlich konnte sie die „Kleine“ nicht für immer „einsperren“, aber… aber…
    Kotomi versuchte den Klos in ihrem Hals herunter zu schlucken, was ihr aber nicht ganz gelang. Als das Gemüse schön angedünstet war, stellte sie die Pfanne vom Herd und klopfte vorsichtig an Rumis Zimmertür.
    „Rumi…?“, ein kurzes Räuspern folgte, da ihre Stimme vom langen nichts reden ganz belegt war. „Darf ich reinkommen… es… es...“, ...tut mir leid.

  • Rumi fing langsam wieder an sich zu beruhigen. Ihre krampfhaften Versuche die Tränen zu stoppen zeigten offenbar einen Hauch von Wirkung. Langsam setzte sie sich wieder auf und starrte ihr Kissen an, da vernahm sie Kotomis Stimme. Ihre große Schwester schien etwas sagen zu wollen, beendete ihren Satz allerdings nicht. Entweder Kotomi war ihr nachgelaufen um ihr eine weitere Standpauke zu halten, zuzutrauen wäre es ihr, sich bei der Jüngeren zu entschuldigen oder sich zu erklären. Es gab diese drei Möglichkeiten und Rumi hoffte, dass Koromi Zweiteres im Sinn hatte. Ansonsten konnte sie gleich wieder gehen. "Was? Es...was?" Fragte die Jugendliche immernoch leicht aufgewühlt. Rumi traute sich nicht ihre Schwester anzusehen. Irgendwie war sie ja auch Schuld an dem streit vorhin. Irgendwie schuld? Rumi war doch gänzlich Schuld! Wäre sie im Hotel geblieben, wäre das alles nicht passiert und Kotomi wäre nicht so böse auf sie.... Aber....aber dann hätte sie die schöne Bucht garnicht gesehen und auch nichts von den anderen Dingen in Riverport. Aber zumindest hätten sich die beiden Schwestern dann nicht gestritten.... War es dir das wirklich Wert, Rumi? Dich wieder mit Kotomi zu streiten nur weil du so egoistisch bist und dich umsehen willst? Rumi begann langsam den Kopf zu schütteln. Nein, nein, nein. Es soll aufhören! Sie war draufunddran sich wieder auf ihr Kissen zu stürzen und loszuweinen. Aber sie konnte sich gerade noch beherrschen. "Kotomi....?" Es fiel der Rosahaarigen sichtlich schwer die Stimme zu erheben, denn es fühlte sich so an, als stecke ihr ein riesiger Klos im Hals. Ihre Stimme zitterte bei jedem einzelnen Wort, welches sie durch ihre zitternden Lippen pressen konnte. "Müssen wir uns immer streiten?" Rumi wusste, dass dies eine lächerliche Frage war, doch sie traute sich nicht auszusprechen, was sie wirklich wissen wollte. Bin ich an Allem Schuld?! Natürlich nicht am Tod ihrer Eltern, aber... an Kotomis plötzlichem Verhalten? An ihrer Wut? War Rumi dafür verantwortlich? Die Jüngere der beiden traute sich nicht die Worte in den Mund zu nehemen, zu groß war die Angst vor der Antwort ihrer Schwester. Dennoch plagten sie die Zweifel. Rumi hatte schon des öfteren überlegt, was der Grund für das Verhalten Kotomis war. Und erst jetzt war ihr aufgefallen, dass ihre große Schwester sich nur ihr gegenüber so benahm. Hieß das nicht sie war Schuld? Aber was sollte Rumi denn getan haben? Wieder wollte sie ihre Frage stellen, doch wieder konnte sie nicht. "Warum hast du solche Angst?" Es war zwar nicht genau die Frage, welche der Schülerin auf der Seele brannte, dennoch war auch die Antwort auf diese Frage wichtig für Rumi. Langsam drehte Rumi den Kopf in die Richtung der Älteren. Es fiel ihr sichtlich schwer, dennoch wollte - nein musste- sie Kotomi ansehen. Erst war es nur der Kopf, der sich gedreht hatte, nun aber wandte sie ihren gesamten Körper ihrem Ziel zu.



    EDIT:
    Lange kam von Kotomi nichts. Rumi antmete langsam ein und aus und öffnete dann den Mund um etwas zu sagen. Erst zögerte die Jugendliche, doch dann brachte sie ihre Worte endlich hervor. "K-Kannst du mich bitte alleine lassen...Ich bin müde.." Rumi drehte sich um und sah, wie Kotomi den Raum verließ. Dann stand Rumi mit zitternden Knien auf und zog sich um. Sie hatte nichtmehr genug Kraft um noch irgendetwas zu machen, deshalb schmiss sie sich auf ihr Bett und schloss die Augen um zu schlafen. Es dauerte eine ganze Weile, doch schließlich fand die Jugendliche Ruhe.
    Am nächsten Morgen richtete sie sich her und packte ihre Schultasche. Rumi überlegte, ob sie heute wieder rausgehen sollte, doch sie war sich nicht sicher, ob das den Streit mit Kotomi nicht noch verschlimmern würde. Nein...Sie wollte jetzt nicht darüber nachdenken. Rumi schnappte sich ihr Handy und verließ das Hotel.



    -----> geht


    ( Florena : Ich habe sie ersteinmal weggeschickt, da du so lange nicht mehr geantwortet hast. Ich hoffe das macht nichts.)

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    Den Koffer hinter sich herziehend betrat Zoe das Hotel. Ihr Haar war von der langen Reise ganz zerzaust und stand in alle Richtungen ab. Zoe Schritt zur Rezeption und checkte ein. Dann wurde sie auf ihr Zimmer geführt. Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen verabschiedette sich die dunkelhaarige von dem netten Herren. Im Inneren des Zimmers zog die Reisende zuerst ihren Koffer zum Schrank. Sie musste ihre Kleidung noch einräumen. Eigentlich war sie so müde, dass sie auf der Stelle hätte einschlafen können. Und schlafen wollte Zoe auch. Aber das Mädchen kannte sich selbst gut genug um zu wissen, dass der Koffer dann länger als nur ein zwei Tage liegen bleiben würde. Schweren Herzens machte sich die dunkelhaarige daran alles an seinen neuen Platz zu räumen. Kleidung in den Schrank, waschzeug ins Badezimmer. Nachdem dies getan war, warf sich Zoe ins große hotelbett und schlief ein. Am späten Nachmittag erwachte sie wieder, zog sich frische Sachen an, kämmte die Haare, putzte die Zähne. Dann verließ sie frohen Mutes das Hotel.


    Verlässt das Hotel


  • ~Kommt an.
    Hoffentlich hatten sie hier noch Zimmer frei, denn wenn sie ehrlich war – sie fühlte sich grauenhaft und es war eine dämliche Idee gewesen den Weg vom Hafen, bis hierher mit den riesigen Koffern zu laufen. Etwas außer Atem presste sie die große Tür auf und erblickte sofort jemanden an der Rezeption. „Immer hin haben sie geöffnet.“, dachte sie sich, als sie die beiden großen Koffer im Foyer an einem der Sofas ab. Ätzend. Weshalb hatte sie sich nicht einfach gleich darum gekümmert? Gut, ihre Entscheidung war eher kurzfristig gewesen, doch während sie ihre alte Wohnung verkauft hatte, hätte sie sich doch einfach eine neue suchen können? Manchmal konzentrierte sie sich dann doch zu sehr auf nur eine Sache. Sie schnappte sich eine Bürste, kämmte sich kurz durch das leicht zerzauste Haar, richtete ihre Kleidung, um schließlich zur Rezeption zu gehen. Von außen sah das Hotel sehr anspruchsvoll aus und sie hoffte inständig, dass ihre Ersparnisse reichen würden. Schnell schnappte sie sich eines der Prospekte und sah sich sowohl Preise, als auch Zimmergrößen an. „Recht passabel.“, dennoch musste sich die Brünette bald etwas festes und einen Job suchen.
    Schließlich wandte sie sich an die Dame an der Rezeption: „Guten Tag. Mein Name ist Kate O'Shea und ich würde gerne ein Zimmer für eine Weile mieten. Ich bin heute hier angekommen und möchte nicht nur auf Besuch bleiben.“, sie sagte es einfach gerade heraus. Natürlich sollte das nicht implizieren, dass sie im Hotel für ewig wohnen wollte, aber vielleicht würde sie ihr ja einen Wohnvorschlag erbringen?

    • "Ich bin keine Puppe, die man aus einem verstaubten Regal holt, wenn Jemand gerade nicht da ist, und wenn dieser Jemand wieder zurückkehrt, achtlos ins Regal gestellt wird und wieder von allen... gehasst wird." •


  • Die junggebliebene Frau in bestem Alter war gerade dabei einige Onlinereservierungen in das Datensystem des Computers einzugeben, als die Tür des Hotels sich öffnete. Eine junge Frau trat ein, sichtlich erschöpft. Ruby beobachtete für einen Augenblick wie sie ihre Koffer abstellte, ehe sie sich wieder ihrer Arbeit widmete. Sie würde schon zu ihr kommen, wenn sie soweit war. „Hallo Kindchen!“, begrüßte sie die Brünette herzlich und öffnete sogleich eine neue Reservierung um den Namen direkt aufzunehmen. „Oh, sie wollen also hier in Riverport Fuß fassen? Wirklich eine sehr gute Entscheidung! Wir haben hier ein wirklich hübsches Städtchen und es gibt alles, was das Frauenherz begehrt! Und damit meine ich nicht nur die Männer!“ Die Schwarzhaarige zwinkerte Kate kurz zu und lachte daraufhin. „Ich würde für sie dann Zimmer 110 reservieren, ein Einzelzimmer mit einem herrlichen Ausblick auf unsere Poolanlage hinter dem Haus! Wenn sie längere Zeit bleiben möchten, ließe sich auch der Preis etwas senken.“, bot sie ihr an, nachdem sie einen Blick in die Reservierungsübersicht für die nächsten paar Wochen geworfen hatte.


  • Die Schwarzhaarige schien sehr herzlich zu sein. Genau das, was Kate jetzt nötig hatte. In den nächsten Tagen würde sie sich auf die Suche nach ihren Töchtern und ihrem ach-so-tollen Ex-Freund machen, mit welchem sie einiges zu klären hatte. „Sehr freundlich von Ihnen.“, sie lächelte der Dame kurz zu und horchte aufmerksam ihren Worten. „Na das hört sich doch wunderbar an! Ich denke es wird eine Weile dauern, bis ich etwas zum wohnen gefunden habe, deswegen wäre die Preissenkung wirklich ein tolles Angebot! Also gut, ich nehme das Zimmer!“, Kate ließ sich von Ruby den Schlüssel zum Zimmer aushändigen und überreichte ihr dafür das Geld für die erste Woche. Sie musste wirklich Arbeit finden. Zwar hatte sie noch genug Geld, für die nächste Woche und etwas zu essen, aber es konnte ja nicht für immer so gehen und ihre Ersparnisse würden auch irgendwann einmal ausgehen. „Vielen lieben Dank!“, sie lächelte der lieben Frau noch einmal zu, ehe sie wieder ihre Koffer schnappte und den letzten Kraftakt – nämlich ihre Koffer in den ersten Stock zu bringen, vollzog.
    Nach gefühlten 3 Stunden Koffer die Treppe herauf tragen, war sie endlich an ihrem Zimmer angekommen. Der erste Schritt war also getan. Entschlossen öffnete sie die Tür zu ihrem vorübergehenden Zimmer. „Größer als erwartet...“, sie zog ihre Koffer hinter sich her und stellte sie neben der großen Kommode ab. Am liebsten hätte sie sich jetzt in ihr Bett geworfen und nach dem anstrengenden Tag erst mal geschlafen, aber die musste sich erst ein wenig einrichten. Sie öffnete ihre Koffer, legte die Klamotten in die Kommode, stellte das Bild von Matze und Alessa [keine Ahnung obs das wirklich gibt, aber das gibt’s jetzt], sowie das Bild von Ran darauf. Wie groß ihre kleine wohl mittlerweile war? Der Mutter wurde es ein wenig schwer ums Herz. Doch dann schüttelte sie den Kopf und machte weiter. Als die Koffer dann schließlich so gut wie leer waren ließ sie sich endlich in das Bett fallen – welches wirklich unheimlich bequem war. Morgen würde sie sich dann auf Jobsuche begeben. Nach einem solch anstrengenden Tag fiel es ihr auch nicht schwer, schnell einzuschlafen~


    ~wacht auf.


    Wie lange hatte sie geschlafen? Die Sonnenstrahlen hatten sie geweckt. „Ich hätte die Vorhänge zu ziehen sollen...“, murmelte Kate, als sie sich aus ihrem Bett erhob und Richtung Badezimmer watschelte. Nicht einmal ihren Pyjama hatte sie sich angezogen. Rasch schlüpfte sie aus ihrem Klamotten und genehmigte sich eine Dusche. Sie roch mit Sicherheit fürchterlich und so würde man ihr sicher keinen Job geben. Nach guten 20min huschte sie aus der Kabine, föhnte ihr langes Haar und trug ein wenig Schminke auf. Dann zog sie sich an und ging aus dem Zimmer, sowie dem Hotel. Mit dem Ziel des Plazas, dort würde man sicher jemanden suchen!


    ~verlässt das Hotel

    • "Ich bin keine Puppe, die man aus einem verstaubten Regal holt, wenn Jemand gerade nicht da ist, und wenn dieser Jemand wieder zurückkehrt, achtlos ins Regal gestellt wird und wieder von allen... gehasst wird." •

  • [IMG:http://orig06.deviantart.net/1158/f/2015/090/1/d/harvest_moon_girl___linda_luna_rumi_by_princesslettuce-d8k5rnd.png]
    Rumi schlug die Augen auf und starrte ihre Zimmerdecke an. Wie spät es wohl war? Sie drehte ihr Gesicht zum Wecker und drückte auf den Knopf, damit der Bildschirm erhellt wurde. Es war noch recht früh, aber Rumi fühlte sich irgendwie nicht mehr in der Lage weiterzuschlafen, deshalb kroch sie leise aus dem Bett. Ob Kotomi noch schlief? Ob sie überhaupt da war? Oder war sie schon arbeiten? Rumi konnte diese Fragen noch nicht beantworten, weshalb sie sich einfach leise fortbewegte. Sie hüpfte kurzerhand unter die Dusche, der Schweiß der vergangenen Nacht klebte an ihr, und blieb eine Weile unter dem heißen Wasserstrahl. Als sie aus der Dusche trat, stand der Wasserdampf im gesamten Badezimmer und Rumi musste das Fenster öfnnen. Na hoffentlich bekomme ich dafür keinen Ärger.... Momentan war sie sich nicht sicher, was sie überhaupt durfte, denn ihre Schwester fand immer wieder neue Vorwände um sie mehr oder minder einzusperren. Rumi schlich sich fertige angezogen an Kotomis Zimmer vorbei, nur um festzustellen, dass ihre Schwester gar nicht anwesend war. Die Rosahaarige seufzte und begab sich in die Küche. Sie schnappte sich eines der Messer um sich etwas Brot abzuschneiden, aber das war garnicht so einfach, denn das Messer war ziemlich stumpf. Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit konnte Rumi essen. Nachdem auch dies erledigt war, blickte die Jugendliche kurz zur Wanduhr auf. Es war etwas Zeit vergangen, seit sie aufgestanden war. Rumi wollte unbedingt raus, aber sie durfte ja nicht. Ach ist doch egal. Ein wenig hatte Rumi ja schon ein schlechtes Gewissen einfach abzuhauen, aber es war nunmal ihr gutes Recht nach draußen zu gehen. Das würde sie sich nicht verbieten lassen! Rumi verließ das Zimmer und kurz darauf auch das Hotel.



    >> ?

  • [IMG:http://orig05.deviantart.net/df33/f/2015/090/e/f/harvest_moon_girl___kristina_candace_kotomi_by_princesslettuce-d8nsn52.png]
    Kotomi kam hundemüde nachhause. Sie hatte heute zwar früher gehen dürfen, aber dies minderte ihre Erschöpfung keineswegs. Jetzt nur noch kochen und dann ins Bett... Die junge Frau sehnte sich nach Erholung und Schlaf. Den hatte sie bitter nötig. Kotomi schloss die Tür des Hotelzimmers auf und betrat den Raum. Sie legte ihre Handtasche auf den Esstisch und sah sich um. Wo war Rumi? "Rumi? " rief die Ältere. "Rumi?!" Wieder bekam sie keine Antwort. War ihre Schwester schon wieder draußen?! Das war doch viel zu gefährlich! Sie könnte angegriffen oder überfahren werden! Oder krank oder...Oder...Oder...! Kotomi hatte Horrorszenarien vor Augen, wie ihre kleine Schwester irgendwo verletzt im Graben lag. Sofort Griff Kotomi nach ihrem Handy, doch das Strahlung aussendende Stück Technik hatte keinen Akku mehr. Kotomi steckte das Telefon an, griff wieder nach dem Schlüssel und stürmte aus dem Hotel.


    ->Geht

    Nein ich bin nicht die Signatur. Ich sortiere hier nur den Buchstabensalat, den mein Besitzer hier eben fabriziert hat!


  • Zoe erreichte in der späten Abenddämmerung das Hotel. Ihre braunen Augen waren mit dunklen Augenringen geziert, ihr schwarzes Haar war zerzaust und aus dem Zopf gerutscht. Sie war eine halbe Ewigkeit zu Fuß unterwegs gewesen und war sichtlich froh Riverport endlich erreicht zu haben. Die Suche nach dem Hotel "Stelldichein" hatte sie noch einmal zwei Stunden gekostet. Doch nun war die junge Frau hier und konnte sich von ihrem zusammengesparten Geld zumindest ein kleines Zimmer leisten. Vor Müdigkeit und Erschöpfung wankend, wie ein Zombie aus "The Walking Dead", bewegte sich Zoe zur Tür. Dort zog sie erst einmal am Türgriff. War ja nicht so als stünde dort ganz groß und Fett "Ziehen" auf der Glastüre. Nein, überhaupt nicht. Nachdem die 18jährige ihren Fehler bemerkt hatte drückte sie die Tür mit Mühe auf. Nun sah sie noch mehr aus wie ein Zombie. Endlich war das Hindernis "Glastür" überwunden und Zoe stand in der Lobby des Hotels. Die Lobby war groß und schön eingerichtet. Vielleicht könnte sie es sich doch nicht leisten. Aber wo sollte die Ausreißerin dann schlafen? Unter der nächsten Brücke? Oh weh. Genau jetzt wünschte sich Zoe, sie hätte niemals ihre Sachen gepackt und wäre abgehauen. Dann hätte sie jetzt ein warmes Bett in ihrem Elternhaus, eine warme Mahlzeit. Aber rasch rief sich Zoe den Grund für ihren Auszug wieder ins Gedächtnis: Ihre Eltern hatten sie so sehr in Watte gepackt, dass sie kaum noch atmen konnte. Wegen jeder Kleinigkeit musste sie ekelhafte Medikamente schlucken und durfte auch nicht raus mit anderen Kindern spielen. Sie wurde immer von ihrer Mutter persönlich in die Schule gebracht und von dort auch pünktlich wieder abgeholt. Es war nicht so, als hätte Zoe die Möglichkeit gehabt etwas dagegen zu tun.Sie war nie in der Lage dazu, denn sie wusste ja gar nicht, was sie hätte tun können. Reden half nichts, dass wusste sie bereits. Mehrmals hatte sie das Gespräch mit ihren Eltern gesucht, aber jedes einzige verdammte Mal musste sie aufgeben. Die junge Erwachsene trat langsam, mit mulmigem Bauchgefühl an den Tresen heran. "Entschuldigung? Was kostet hier ein Zimmer?" Fragte sie zögerlich. Die Frau am Tresen lächelte sie an und gab ihr Auskunft. So teuer schien es gar nicht zu sein. Super! Dann konnte Zoe es sich doch leisten. "Dankeschön." Sagte die Schwarzhaarige und zahlte. Dann nahm sie den Zimmerschlüssel entgegen und sah sich um."Wo ähm ist denn das Zimmer genau?" Fragte sie und ein nervöses lachen stahl sich aus ihrer kehle. Freundlicherweise wurde Zoe das Zimmer gezeigt und sie konnte endlich zur Ruhe kommen. Vollkommen fertig ließ sie sich aufs Bett fallen und schlief sofort ein. Ohne sich umzuziehen, ohne die Zähe zu putzen, ohne alles.
    Am nächsten Tag wachte Zoe recht spät auf. Die Uhr, die über der Zimmertür hing zeigte 12Uhr Mittags. Die Dunkelhaarige erhob sie mit einem Lächeln und streckte sich ausgiebig. Sie war ausgeschlafen und bereit für den neuen Tag. Grummel. War das ihr Magen gewesen? Grummel Grummel. Scheinbar schon. Zoe merkte erst jetzt wie hungrig sie nach dem ganzen Weg war. "Okay. Dann also erst waschen, dann anziehen und dann brauche ich dringend was zum schnabulieren." Dachte sie laut nach und ging dann ihrem Plan nach. Zoe wusch sich das Gesicht und machte sich die Haare, sprühte sich mit Deo ein und trug dezentes Make-up auf. Dann zog sie sich frische Anziehsachen an, ein Kleid mit Weste, dazu Stiefel. Darüber würde die junge Erwachsene sicher noch eine dicke Jacke anziehen müssen. Ob sie so eine mitgenommen hatte? Sie sollte nachsehen. Gesagt getan. Sie hatte keine richtige Winterjacke, sondern nur eine Übergangsjacke mit sich. Die würde also reichen müssen. Zoe verließ das Zimmer und suchte nun nach dem Speisesaal. Nach einer Weile hatte sie ihn gefunden, gerade richtig. Es war genau ein Tisch frei. An diesen setzte sie sich, bestellte einen Teller Spagetti, welcher eines von den billigeren Gerichten war, und ein Glas Wasser. Gespannt erwartete Zoe ihr Essen, als hinge ihr Leben davon ab. Wobei, irgendwie ja schon, denn verhungern war eine Todesursache! Endlich kam das heiß ersehnte Essen und Zoe vergaß ganz, sich beim Kellner zu bedanken, da sie sofort anfing die Nudeln in köstlicher Tomaten-Fleischsoße in sich hinein zu stopfen. Es schmeckte so unglaublich gut! Wobei Zoe im Moment bei diesem Kohldampf alles unglaublich gut schmecken würde. Außer Brokoli und Kohl. Das Zeug war immer ekelhaft. Bevor Zoe freiwillig Brokoli aß, würde sie lieber verhungern. Aber zum Glück gab es hier ja köstliche Spagetti und keinen Brokoli. Nachdem Zoe ihr Mittagsmahl, wobei Fressorgie schon passender klingt, beendet hatte, wurde der Tisch abgeräumt, die zahlte und stand auf. Mit vollem Magen und glücklich und beschwingt verließ sie den Speisesaal. Jetzt sollte sie sich umsehen! Gestern war sie zumüde dazu gewesen. Geschwind holte Zoe ihre Jacke aus dem Hotelzimmer und verließ ihre Unterkunft für eine Erkundungstour.


    geht


  • Riverport Allee 5 >> Hotel "Stelldichein"


    Rumi erreichte im Schein der roten Dämmerung das Hotel. War sie wirklich so lange weg gewesen? Die Rosahaarige öffnete die Tür und sah, wie die Rezeptionistin gerade ihre Schicht beendete. Die Blauäugige lief die Gänge entlang zum Zimmer, in dem die beiden Schwestern lebten. Sie schloss die Tür auf und betrat das Zimmer. Erleichtert stellte Rumi fest, dass Kotomi noch nicht Zuhause war. Dann war ihre große Schwester wohl noch auf der Arbeit. Rumi zog ihre Schuhe und die Jacke aus und stellte, beziehungsweise hing sie an die Gaderobe. Die Rosahaarige hatte nach der Pizza keinen Hunger mehr und ging zu ihrem Bett. Dort legte sie ihre Tasche ab und kniete sich vor ihren Schrank. Welchen Manga wollte sie unbedingt lesen? Rumi entschied sich kurzerhand für ihren Sweet Amoris Manga und schloss den Schrank wieder. Mit dem dünnen Büchlein ausgestattet warf sich die Jugendliche aufs Bett und begann in die Welt der Protagonistin Lynn einzutauchen. Es war wirklich schön, mal wieder einen Manga zu lesen. Wie lange hatte sie das nun bereits nicht mehr gemacht? Zu lange, viel zu lange. Es war Zeit wieder in ihren alten Alltag zu kommen. Ob Kotomi wollte oder nicht. Rumi wollte das, was sie von ihrem alten Leben wieder herstellen konnte, auch wieder herstellen.


    Edit:
    Nachdem Sie den Manga zu Ende gelesen hatte entschloss Rumi sich schlafen zu gehen. Sie räumte den japanischen Comic zurück in ihren Schrank und zog sich um. Anschließend putzte sich die Rosahaarige noch die Zähne und legte sich in ihr weiches Bett. Am nächsten Morgen war Rumi verwundert, dass Kotomi immer noch nicht wieder da war. Das Bett sah unberührt aus. Seltsam. Welchen Grund könnte ihre Schwester haben über Nacht weg zu bleiben? Rumi machte sich fertig und frühstückte eine Scheibe Toast. Die Blauäugige suchte nach einem Stift und einem Zettel um Kotomi eine Nachricht zu hinterlassen, wenn diese zurück kehrte. Normalerweise machte die Rosahaarige das nicht, aber angesichts der Tatsache, dass Kotomi noch nich zurück war, war das das Vernünftigste.


    Rumi platzierte den Zettel auf dem Tisch, schnappte sich ihre Tasche und verließ das Hotel.


    Hotel "Stelldichein" >>??