Beiträge von LunaXSol

    [Alma] ~ kommt mit Sherry an -> vor dem Wald

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    Das Zischen der Stimme der Fremden, der eiserne Griff um ihren Arm, all das fühlte sich an wie ein Alptraum. Völlig orientierungslos von Alkohol, Angst und Schmerzen geleitet, wankte Alma mit der fremden Frau im Schlepptau quer durch die Stadt. Das Ziel ein Wald von dem die Schülerin gar nicht sicher wusste, wo er denn anfing. Die Tatsache, dass sich die völlig verdreckte Fremde auch noch auf sie lehnte, half keineswegs. Sie zerrte an den langen schwarzen Locken der Südländerin, was sich mit den Schmerzen in ihrem Arm vermischte. Den ganzen Weg über traute sich Alma nicht, unaufgefordert zu sprechen. Sie kannte sich selbst nicht so, aber die gesamte Situation war so surreal, dass sie sich darüber keinerlei Gedanken machte. Eigentlich hoffte die Cheerleaderin einfach nur aufzuwachen und festzustellen, dass sie in Wahrheit in ihrem weichen Bett lag oder nur Not auch auf dem Sofa im Personalraum, egal wo, nur nicht hier. Doch leider ging ihr Wunsch nicht in Erfüllung. Der Weg durch die Stadt war zäh und anstrengend, jedoch kam der Wald ihnen immer näher. Irgendwann, Alma wusste gar nicht wie lange es gedauert hatte, kamen die ersten Bäume des Nebelwaldes in Sicht. Erleichtert atmete die Südländerin auf, auch wenn sie es noch nicht geschafft hatte. Doch sie war zu müde und zu betrunken, um klar zu denken oder noch weiter geradeaus zu laufen und so fiel sie mit der Blonden im Schlepptau in sich zusammen. Der Aufprall auf dem Boden tat kaum weh, auch wenn es so aussah, als hätte sich die Schwarzhaarige einige Schürfwunden zugezogen. "Ich... kann .. nicht .. mehr." War das einzige, was sie noch über die Lippen brachte. Sie war fix und fertig, am Boden, nur wenige Meter vor dem Eingang des Waldes.

    [Aria] ~ bei Orland (& einem seltsamen Kauz)

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    Das leise Gegrummel des Jungen ließ Aria den Kopf schief legen. Er schien wirklich, wirklich schlechte Laune zu haben und einerseits wollte die Rothaarige nicht zu seiner Zielscheibe werden, andererseits weckte er eine gewisse Schwesterlichkeit in ihr, welche sonst eher ihrem Zwillingsbruder zu Teil wurde. Auch wenn Aria in manchen Dingen ein wenig impulsiv war, besonders, wenn es um sensible Familienthemen ging, so war sie sonst der ruhigere Part der Geschwister, welcher meist sehr vernünftig war und alles erst mal durchdachte. Und irgendetwas an diesem Jungen erweckte in Aria das Bedürfnis, ihn zu begleiten und ihn jetzt nicht mit seiner schlechten Laune alleine zu lassen. Auch wenn er nicht sonderlich freundlich war. Und so machte der Rotschopf einen Schritt auf ihn zu. "Ich habe es ernst gemeint. Ich muss in die gleiche Richtung also können wir ja einen Teil zusammen gehen." Bot sie nochmals an. "Ich bin übrigens Aria." Stellte sich das Mädchen vor und wollte dem Blonden hinterher gehen, als die beiden von einer fremden Gestalt angehalten wurden. Augenblicklich fasste sich Aria an die Haare und blickte zu dem Mann hinüber, welcher die beiden Kinder angesprochen hatte. Er sah seltsam aus und bereitete der Rothaarigen ein ungutes Gefühl. Er erzählte ihnen etwas von einem gefährlichen Monster, was selbstverständlich nicht nur das Interesse des Jungen weckte, sondern auch die Rothaarige hellhörig werden ließ. An sich interessierte sie sich schon dafür, jedoch kam ihr der Mann, welcher ihnen dieses Angebot machte, irgendwie komisch vor. Arias Begleitung schien weniger Hemmungen zu haben und machte Anstalten, dem Mann in die Gasse zu folgen, jedoch hielt Aria ihn am Arm zurück. "Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist?" Fragte sie ihn, die Augen wanderten zwischen Orland und dem Fremden. "Was für ein Monster ist es denn?" Fragte sie dann mit etwas lauterer Stimme. Wenn er die Wahrheit sprach, so würde er ihnen sicher etwas mehr erzählen können. Sollte der blonde Junge aber auch ohne diese Informationen der Aufforderung des Fremden Folge leisten, könnte Aria ihn unmöglich alleine lassen. Niemals, egal wie miesepetrig er auch war. Ihre grau-braunen Augen fixierten den Fremden fragend, welcher keineswegs erschüttert von ihrer Frage gewesen war. "Es ist ein ganz besonderes. Wahnsinnig selten, bestimmt habt ihr noch nicht davon gehört." Lockte er die beiden mit einem Grinsen. Aria blickte wieder zu Orland, denn es lag nun an ihm.

    [Ludmila] ~ mit Simone vor der Bäckerei

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    Die anfängliche Aufregung ihrer neuen Bekanntschaft schien allmählich abzuflauen, was Ludmila fast schon ein wenig enttäuschte. Aber auch nur ein wenig, denn schließlich bekam die Brünette ja noch genug Aufmerksamkeit. Zumal sie die Blicke Simones deutlich spürte. Nachdem beide Frauen ihre Bestellungen getätigt hatten, verließen sie beide die Bäckerei, um sich an einem der Außentische niederzulassen. Die Autorin blickte überrascht auf, als Simone ihr eine Tasse Kräutertee vor ihr platzierte, welche sie wohl tatsächlich für Ludmila gekauft hatte. "Dankeschön." Ein zartes Lächeln umspielte die Lippen der Brünetten, ehe sie einen großen Bissen ihres Brötchens nahm. Auch ihre neue Bekanntschaft schien ordentlich Hunger zu haben, denn sie biss ebenso eifrig in ihr Gebäck. Simones Frage beantwortete Ludmila zunächst mit einem langsamen Kopfschütteln. "Ich bin gestern erst angekommen. Ein kompletter Neuanfang also." Führte sie aus. "Und wie sieht es bei Euch aus?" Stellte die Brünette die Gegenfrage. Während ihres Gesprächs ließ die Autorin ihren Blick über den Marktplatz schweifen, welcher in sanftes Sonnenlicht getaucht war. Trampoli war wirklich ein schönes Fleckchen Erde.

    [Rosalind] ~ in ihrem Zimmer

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    Glücklicherweise dauerte es gar nicht lange, bis die Bedienstete, die sie mit der Beschaffung der Tränke beauftragt hatte, mit eben diesen wieder zu ihr zurück kam. Rosalind bedankte sich bei ihr und bat sie, auch Vishnal ein paar auf seine Gemächer zu bringen. Nachdem die Blauhaarige den ersten Trank eingenommen hatte, machte sie sich auf den Weg zu ihrem Zimmer, um sich dort etwas auszuruhen. Sie hatte ein schlechtes Gewissen, Vishnal in eine solche Situation gebracht zu haben und wollte ihn nicht noch weiter belästigen. Hoffentlich nahm er es der Adelstochter nicht übel. Rosalind ließ sich auf ihrem Bett nieder und schloss die Augen ein wenig, während sie die einsetzende Wirkung des Schmerztrankes spürte. Für eine Weile konnte sie die Augen schließen und Ruhen, ehe ihr Körper sie zum Badezimmer drängte. Kurz darauf zog sich die Blauhaarige um und kuschelte sich in ihre weichen Decken, um den Rest des Abends in ihren Gemächern zu verbringen. Etwas anderes würde ihr wohl auch nicht übrig bleiben, denn sie fühlte sich wirklich grauenhaft. Vereinzelt sahen einige der Bediensteten nach ihr und brachten ihr warmen Tee, um ihrem Magen zu helfen, doch die meiste Zeit verbrachte Rosalind alleine in ihrem Bett zwischen Kissen und Decken.

    [Wayne] ~ bei Hina & Chase -> geht

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    Zunächst hielt der Blonde sich zurück. Nachdem er sich nach ihrem Befinden erkundigt und ihr ihre Tasche zurück gegeben hatte, zog sich Wayne an den Rand des Zimmers zurück und ließ die beiden Teenager miteinander sprechen. Anscheinend ging es der Blonden schon wieder besser, was zwar zu erwarten, aber trotzdem beruhigend zu hören war. Der Cowboy betrachtete sie, wie sie dort in dem hellen Krankenhausbett lag, noch immer etwas zugerichtet vom vergangenen Abend, jedoch schon um einiges kräftiger. Die Farbe hatte den Weg zurück in Hinas Gesicht gefunden, auch wenn sie noch ziemlich müde aussah. So wie Chase und er selbst vermutlich auch, schließlich war es eine lange Nacht gewesen. Ein Lachen kam dem Blonden über die Lippen als er das Gespräch der beiden Teenager mit anhörte. "Na wenn das Bett das größte Problem ist, dann bin ich ja beruhigt." Warf er mit einem müden Lächeln ein. Wenn er nicht so müde gewesen wäre, hätte er bestimmt eine bessere Antwort auf den Kommentar der Blonden gehabt, jedoch begnügte er sich zunächst mit einem schmunzelnden Nicken. "Vermutlich kann ich Zuhause die Vogelscheuche ablösen, die braucht bestimmt auch mal Urlaub." Jedoch war Hinas Vorschlag tatsächlich nicht so schlecht. Mehr konnte Wayne hier schließlich nicht tun und nun hatte er sich ja vergewissert, dass es der Blonden auch wirklich gut ging. Sein Blick glitt zu Chase, welcher sicher nichts dagegen haben würde, nochmal alleine mit Hina zu sprechen. "Aber du hast Recht. Ich glaube wir alle brauchen etwas Ruhe." Sein Blick glitt vom einen zum anderen, ehe er sich von der Wand, an welcher er lehnte, entfernte. "Passt gut auf euch auf." Mit diesen Worten und einem milden Lächeln verließ er das Krankenzimmer und machte sich auf den Weg Nachhause.


    Krankenhaus >> Starling Ranch

    [Iris Noire] ~ bei Dorothy

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    Die zitternde Figur, die klappernden Zähne, die eingeschüchterte Miene. All dies war wie Balsam auf der Seele der Vampirdame, denn es war Bestätigung für sie, dass sie alles richtig machte. Das Spiel, welches sie spielte, in welches sie die Fremde hinein getrieben hatte, lief genau so, wie sich Noire es vorgestellt hatte. Der geschockte und ungläubige Ausdruck ihres Gegenübers, als es stotternd wiederholte, was die Vampirdame über ihre Menschlichkeit gesagt hatte, trieb jener ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht. Ihre verschiedenfarbigen Augen funkelten im Mondlicht, verliehen Iris einen noch mysteriöseren Schein, während sie die Verunsicherung der Fremden in sich aufsog. Ein Halbwesen? Noire war sich nicht sicher, ob das eine Beleidigung sein sollte aber lieber wurde sie als Halbwesen bezeichnet als es als Mensch zu werden. Doch die Silberhaarige schüttelte den Kopf. "Nein, nein. Das nicht." Ihre Lippen zogen sich zurück und entblößten ein breites Lächeln der jungen Frau, welches vor allem eines klar hervorhob: Die spitzen Eckzähne, welche ein Markenzeichen ihrer Spezies war. Doch diese Enthüllung war nur von kurzer Dauer, ehe Iris wieder ihren neutralen, leicht erheiterten Gesichtsausdruck annahm. "Dorothy, eh? Was für ein hübscher, hübscher Name." Säuselte die Vampirdame, während die weiter auf das Mädchen zu ging, welches inzwischen den Blick gesenkt hatte. Noire ließ langsam ihre Hand nach vorne schleichen, ehe sie eine verirrte Haarsträhne, welche unter der Kapuze der Fremden hervorlugte, zwischen die Finger nahm. Nur für eine Sekunde, dann ließ sie ab. Denn Dorothys Worte erweckten ihr Interesse. Blumen also? Tatsächlich war die wunderbare Welt jener Pflanzen eine ihrer liebsten Beschäftigungen. Doch Noire wartete ab, ließ ihr Gegenüber erst weitersprechen, ehe sie sich selbst zu Wort meldete. Als Dorothy dann anfing über die Kapelle und Gott zu sprechen, konnte die Silberhaarige gar nicht anders als in schallendes Gelächter auszubrechen. "Gott? Ich glaube nicht, dass der dir jetzt noch helfen kann." Erwiderte Iris mit einem gespielt mitleidigen Blick. "Aber... Ich habe eine Idee." Ihre Stimme war zu einem leisen Singsang geworden. "Du scheinst dich ja mit Blumen auszukennen. Wenn du mit einen hübschen Strauß pflückst, bekommst du deinen Schatz vielleicht wieder." Dabei winkte sie mit dem Stofftier des Mädchens und schenkte ihr ein Lächeln, welches alles andere als einladend aussah.

    Meine Motivation ist schon seit einer Weile ziemlich im Keller, weswegen ich mich nach langem Hin und Her dazu entschieden habe, meine Rollen zu reduzieren.

    Würdet ihr bitte Rumi und Brian austragen? 8 Rollen sind mir momentan einfach zu viel. Dankeschön im voraus <3

    [Alma] ~ bei Sherry

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    Sie wollte einfach nur an der alten Schrulle vorbei gehen, zurück in die Bar und die angefangene Flasche leeren. Trunken und dann schlafen, um die Katastrophe dieses Abends so vergessen. Jedoch sollte ihr dies nicht erlaubt sein, denn die fremde Frau packte sie am Arm, bohrte ihre Nägel in ihr Fleisch und zog die Schwarzhaarige näher zu sich. Alma verzog das Gesicht vor Schmerz und Ekel. "Aua, Sie tun mir weh." Protestierte die Südländerin, jedoch blieb ihr dies bald schon im Halse stecken. Die Blonde hatte etwas bedrohlichen an sich und schien keinesfalls zu scherzen aufgelegt zu sein. Das Zischen ihrer Stimme löste eine unangenehme Gänsehaut bei der Dunkelhaarigen aus. Sie wollte gerade nur eines: Hier weg. Doch der eiserne Griff um ihren Arm hielt sie davon ab. Die Frage der Fremden irritierte den Teenager, welcher nach einigen Drinks schon ziemlich betrunken war, was die Situation keineswegs weniger gruselig machte. "Keine Ahnung. Irgendwo in diese Richtung." Mit ihrer freien Hand deutete Alma in Richtung der Stadt, weg vom Strand. An sich nicht falsch, allerdings nicht wirklich hilfreich. Der kurze Schimmer Hoffnung, dass die Fremde sie nun gehen lassen würde, verschwand so schnell wieder wie er gekommen war. Die zweite Frage, welche die Blonde der Südländerin stellte, verwirrte diese nur noch mehr. Ihr Name? Alma hatte kein gutes Gefühl bei der Sache, doch die Fingernägel in ihrem Arm überzeugten sie schlussendlich. "Alma." Antwortete sie, ihre Stimme inzwischen schon ganz trocken und heiser. "Lassen Sie mich los." Je länger diese Situation andauerte, desto mehr wuchs die Angst. Von Almas selbstbewussten und stolzen Art war kaum noch etwas übrig. Diese Fremde mit ihren stechend roten Augen schüchterte sie ein und das war eine Erfahrung, welche die Schwarzhaarige noch nicht oft gemacht hatte.

    [Brian] ~ bei Leila -> geht

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    Seine Mundwinkel verzogen sich zu einem Grinsen als Leila begann sein Gesicht abzutasten. "Das Blut von Jungfrauen natürlich. War früher etwas angesehener als heute aber es wirkt Wunder." Beantwortete er ihre Frage mit einem Augenzwinkern. Der Rothaarige ließ sich ebenfalls etwas gemütlicher in seinen Sitzplatz sinken, seine Augen über das mäßig belebte Zentrum schweifen. Leilas Ausführungen interessierten ihn und es war keineswegs das erste Mal, dass er so etwas hörte. Es war in den verschiedensten Foren unterwegs und dort tummelten sich natürlich viele unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Talenten. "Da bist du nicht die einzige. Ich glaube bei Sims gibt es immer diese zwei Extremen: Entweder immer Bauen oder gar nicht." Er selbst war keineswegs davon verschont geblieben. Tatsächlich spielte er kaum noch normal, wenn er das Spiel anmachte, sondern renovierte und baute unentwegt. Leilas plötzliche Entschuldigung löste einen fragenden Ausdruck auf seinem Gesicht aus. "Entschuldige dich doch nicht. ich weiß, dass das Thema nicht gerade das Interessanteste ist." Er lächelte verständnisvoll. Nun war er es, der Leila seine Aufmerksamkeit schenkte. Ihre Beweggründe, Journalismus zu studieren, waren nachvollziehbar und durchaus interessant. "Das klingt nach einem tollen Plan. Ich drücke dir die Daumen, dass das auch funktioniert." Der Rothaarige konnte es sich gut vorstellen, wie die Rosahaarige, welche sich eben noch an einem Zombiespiel verausgabt hatte, Berichte über Computerspiele schrieb, die sie begeisterten. Liebend gerne würde er einmal einen ihrer Artikel lesen. Brian trank seinen Eistee aus und lehnte sich zurück, als plötzlich sein Alarm am Handy anging. Eine Benachrichtigung, die er sich gemacht hatte, um seinen Termin nicht zu verpassen. Das hatte er ja völlig vergessen! "Oh, Mist. Ich muss ja noch was erledigen." Sprach er seine Gedanken aus. "Leila, das tut mir jetzt echt Leid, das hab ich völlig verpeilt." Er sah die Studentin entschuldigend an. "Hoffentlich konnte ich dich ein bisschen ablenken. Und wenn du was brauchst, melde dich einfach." Er kritzelte seine Nummer auf ein Stück herumliegendes Papier, welches er der Studentin gab, ehe er sich von seinem Platz erhob, sich erneut verabschiedete und schnellen Schrittes das Freizeitzentrum verließ.


    Freizeitzentrum >> ??

    [Rumi] ~ bei Sakura -> geht

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    Die Reaktion der Blonden entlockte Rumi erneut ein schallendes Lachen. Das Bild, welches sich in ihrem Kopf manifestierte - eine völlig überforderte Sakura mit zwei Äffchen mit blondem Schopf - war einfach zu absurd und lustig. Nach all dem Lachen tat der Rosahaarigen so langsam der Bauch weh. Umso mehr freute sie sich, dass ihre neue Bekanntschaft dem Vorschlag, sich auf der nahegelegen Bank niederzulassen, zustimmte. Ein erleichtertes Seufzen verließ die Lippen der Schülerin als sie sich auf dem stabilen Holz niederließ, um die Beine baumeln zu lassen. Der Park war so unglaublich schön und friedlich, sie könnte hier ewig sitzen und die Natur bewundern. Rumis Blick glitt zur Seite, wo Sakura saß und eine Flasche aus ihrem Rucksack holte. Alkohol. Jedoch störte sich die Rosahaarige nicht daran, sondern genoss lieber die kleine Pause, welche sie eingelegt hatten. Das Angebot der Studentin lehnte sie dankend ab. "Nein, lieber nicht." Das letzte Mal als Rumi getrunken hatte, war auf der Halloween-Party in Sternbach gewesen und daran hatte sie nicht so tolle Erinnerungen. Rumi atmete aus und überlegte, was sie als nächstes sagen sollte, jedoch fiel ihr nichts ein. Stattdessen zog sie ihr Handy aus der Hosentasche und warf einen Blick auf die Uhr. Ach, so spät schon? Sie hatte doch noch etwas zu erledigen! "Ohje, Sakura, es tut mir Leid, aber ich muss so langsam los. Ich hoffe wir wiederholen das ein anderes Mal." Mit diesen Worten stand die Rosahaarige auf, winkte der Blonden lächelnd zu und machte sich auf den Weg.


    Park an der Apah >> ??

    [Aria] ~ bei Orland

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    Der genervte Blick des Jungen verhieß nichts Gutes. Allem Anschein nach kam ihre Frage alles andere als gut an und Aria bereitete sich schon auf den nächsten fiesen Spruch vor. Dieser blieb jedoch, sehr zur Überraschung der Rothaarigen, aus. Stattdessen fragte der Grießgram sie tatsächlich etwas, wenn auch missmutig. Sofort sprang die einzige Erwachsene in der Runde darauf an und übernahm die Aufgabe, dem Jungen zu antworten. Allerdings nur, um sich kurz darauf auf dem Staub zu machen. Was eine treulose Tomate! Und jetzt? Jetzt war Aria alleine mit dem fremden Jungen, welcher sie noch immer so missmutig und genervt ansah. "Ich muss sowieso in die Richtung, also kann ich dich gerne mitnehmen." Antwortete die Rothaarige und zwang sich zu einem Lächeln. Auch wenn sie wenig Hoffnung hatte, vielleicht konnte Aria die Stimmung ja doch etwas retten sodass der Weg nicht allzu unangenehm wurde. "Komm, Miesepeter. Hopp hopp." Herrschte sie ihn spielerisch an, ehe sie sich in Bewegung setzte. Der Platz war inzwischen schon viel weniger belebt, was es den beiden deutlich einfacher machen würde, ihn zu verlassen. Es war ein kleines Stück Fußweg, ehe sich die Straße teilte und die beiden in entgegengesetzte Richtungen weiterziehen würden. Aria kannte den Weg zum Waisenhais gut, die Erinnerung an ihren letzten Besuch mit Leonel war noch sehr lebendig. Sie war einige Schritte gegangen, ehe sie sich umdrehte, um zu sehen, ob der Junge, dessen Namen sie noch immer nicht kannte, ihr auch folgte.

    [Ludmila] ~ mit Simone in der Bäckerei

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    Die Faszination ihrer neuen Bekanntschaft bezüglich ihrer Augen war wie Musik in den Ohren der Brünetten. Sie liebte Aufmerksamkeit und Komplimente und das Verhalten ihres Gegenübers spiegelte genau das wieder. Da konnte man ja fast über so einiges hinwegsehen. Und so fasziniert wie die Fremde war, nahm sie Ludmilas Vorschlag selbstverständlich an und führte die beiden auch sogleich zu einer Bäckerei. Wundervoll! Ihr Magen knurrte inzwischen schon so laut, dass die Autorin sich sicher war, ihre neue Bekanntschaft wusste ganz genau, wie hungrig sie war. Ludmila betrat die Bäckerei nach der Zopfträgerin und sog den Duft der frischen Backwaren in sich auf. Beim Anblick all dieser lief ihr bereits das Wasser im Munde zusammen. Was sollte sie nur nehmen? Ihre Gedanken wurden kurzzeitig von der Zopfträgerin, welche sich als Simone vorstellte, unterbrochen. "Die Brünette schenkte ihr ein breites Lächeln und strich sich durch die langen geflochtenen Zöpfe. "Ludmila. Und macht euch keine Gedanken. Ich weiß um meine Einzigartigkeit und Ihr seid nicht die Erste, welche besonderes Interesse an meinen Augen hegt." Antwortete sie auf die Entschuldigung der Anderen. "Ich sehe es als Kompliment und die bekomme ich sehr gerne." Fügte sie mit einem Augenzwinkern hinzu, ehe sie sich an den Tresen begab, um sich ihr lang ersehntes Frühstück zu kaufen. Glücklicherweise hatte sie inzwischen ein paar Ersparnisse und musste sich nicht mehr so viele Gedanken darum machen, was sie ausgab. Ludmila wählte ein paar belegte Brötchen, welche sie besonders anlachten. Sie gab der Verkäuferin die nötigen Münzen, ehe sie ihr Essen entgegen nahm. So sehr die Brünette ihr Frühstück sofort verschlingen wollte, hielt sie sich zurück um auf Simone zu warten. So gebot es die Höflichkeit.

    [Iris Noire] ~ mit Dorothy vor dem Glockenturm

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    Mit funkelnden Augen betrachtete die Vampirdame das zitternde Häufchen Elend eines Menschen vor sich, welches sich mit Mühe und Not wieder auf die Beine richtete. Noires Augen folgten jeder Bewegung mit Interesse und Neugier. Wie würde die Fremde auf das Verhalten der Silberhaarigen reagieren? Allem Anschein nach traute sich ihr Gegenüber nicht, gegen Noire vorzugehen, was die Vampirdame jedoch erwartet hatte. Es hätte sie doch stark gewundert, wenn außer Stottern und Bitten noch irgendetwas anderes von der Frau vor ihr kommen würde. Ihr Widerspruch, wenn auch schwach, gegen die Art und Weise, wie Noire das Stofftier der Fremden hielt, war dabei schon fast niedlich. Jedoch wagte sie es natürlich nicht, irgendetwas zu unternehmen. Stattdessen gab die Fremde nach und stand der Vampirdame Rede und Antwort, was dieser ein zufriedenes Lächeln entlockte, auch wenn dieses nur von kurzer Dauer war. Eigentlich könnte es die Silberhaarige nicht weniger interessieren, was oder wen dieses Stofftier mochte aber die Macht, welche ihr diese Situation gab, war es wert. Einzig deswegen hatte sie die Fremde aufgefordert zu sprechen. "Menschen, hm? Wie gut, dass ich nicht dazu gehöre." Diesen fast schon Beiläufigen Kommentar platzierte Iris absichtlich in Erwartung einer Reaktion auf diese Eröffnung. Noire fragte sich, ob ihr Gegenüber noch stärker zittern könnte oder ob die nächstbeste Reaktion das Herunterfahren ihres Bewusstseins war. Kurz hatte er den Anschein, dass das Sprechen ihre Angst linderte, doch sobald die Fremde geendet hatte, schien ihr Körper wieder so stark zu vibrieren wie zuvor. Das fast schon erbärmliche Bitten, ihr das ach so geliebte Stofftier zurückzugeben, war beinahe Mitleid erregend. Aber auch nur beinahe. "Hmm... Das werden wir sehen. Es liegt ganz an dir." Ein vorfreudiges Kribbeln zog durch Iris's Körper. Es war schon eine Weile her seit sie das letzte Mal ihre Spielchen mit jemandem treiben konnte und diese Situation war einfach nur perfekt. "Wie heißt du denn, Kleines? Und was hast du so zu erzählen?" Einfache, harmlose Fragen, doch früher oder später würde die Fremde einen Fehler machen und Noire eine Information verraten, welche sie besser nicht haben sollte. Und dann würde der Spaß erst richtig beginnen, auch wenn das Spiel zum Beschaffen dieser Informationen bereits ein guter Zeitvertreib war. Um die Fremde nochmals zum Sprechen anzuregen, wiederholte die Vampirdame ihre zuvorigen Bewegungen mit dem Stofftier, um sie zu locken.

    [Rumi] ~ bei Sakura

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    Das Lachen der Blonden bestätigte Rumi, dass ihr Scherz Anklang fand. Kurz hatte sie befürchtet, dass er zu platt gewesen wäre, aber Sakura schien das anders zu sehen. Der Enthusiasmus, welchen die Blondine nur so versprühte, war richtig ansteckend, sodass Rumi das Gefühl bekam, es gäbe keine Sorgen, keine Gedanken und nur das Hier und Jetzt. Eigentlich keine schlechte Denkweise, welche definitiv eine positive und ausgelassene Lebenseinstellung mit sich zog. Vielleicht sollte die Rosahaarige sich ein Beispiel daran nehmen und versuchen, sich weniger Sorgen um die Zukunft zu machen. Wenn das nur so einfach wäre, natürlich. Sakuras Ausführungen über einige Menschen in ihrem Kurs und deren Alter, beruhigten Rumi zunehmend. "So alt? Wow, in dem Alter nochmal was Neues anzufangen, muss 'ne Menge Mut gekostet haben." Rumi kannte den Druck, welcher bereits auf die jungen Schüler ausgeübt wurde, einen Weg für die Zukunft zu wählen, von welchem man nicht mehr abweichen sollte, nur zu gut. Lernt, macht eine Ausbildung, studiert, seit euch sicher, dass ihr das auch in 10 Jahren noch machen wollt. Ganz zu schweigen von dem Notendruck, da anscheinend nur ein Abitur mit bestem Schnitt und anschließend ein akademisches Studium Erfolg im Leben bedeuteten. Warum auch immer. Rumi war sich nicht sicher, ob ein Studium überhaupt in Frage kam, schließlich waren ihre Noten eher durchschnittlich und außerdem mochte sie es nicht besonders, stundenlang vor Schulbüchern zu sitzen. Lieber würde sie tatsächlich etwas machen, erschaffen, kreativ sein und das Endergebnis schlussendlich vor sich sehen können. War das nicht viel besser als stupide Theorie oder ein langweiliger Bürojob? Doch all das hatte doch noch Zeit und musste nicht jetzt sofort durchgekaut werden, richtig? Immerhin hatte Sakura der Schülerin genau das bestätigt. Das Thema Familie entlockte ihrer blonden Begleitung tatsächlich mehr Worte als Rumi selbst, jedoch fand sie es interessant, zuzuhören. Sakura hatte ja wirklich viele Geschwister! "Du hast ja 'ne richtige Großfamilie. Wahnsinn." Rumi konnte sich das gar nicht vorstellen, so viele Geschwister zu haben. Drei gleich! Natürlich gab es größere Familien aber zwei Zwillingspaare war schon etwas besonders. "Sieh' es positiv: Dann hättest du einen Zwerg für die Affen und einen für die Postkartenständer." Scherzte die Schülerin ermuntert. Die Vorstellung von zwei kleinen Sakuras war schon urkomisch. Während ihres Gesprächs kamen sie an einer Parkbank vorbei, welche die Rosahaarige gerade zu anlächelte. "Wollen wir uns vielleicht hinsetzen?" Schlug Rumi vor und deutete auf die hölzerne Sitzgelegenheit. Praktischerweise lag die Bank im Schatten, was eine willkommene Abwechslung zur waren Sonne war.

    [Alma] ~ mit Sherry am Strand

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    Die Nachtluft war kühl und streichelte ihre schwarzen Locken, was Alma jedoch aufgrund ihres erhöhten Alkoholpegels nur noch mäßig spürte. Sie lief, wenn auch etwas wankend, den Strand entlang und betrachtete das Wasser, während sie versuchte ihre Gedanken zu ordnen. Die Cheerleaderin konnte nur hoffen, dass Grey seine Klappe hielt und diese ganze peinliche Geschichte für immer in Vergessenheit geriet. Wer hätte auch damit rechnen können, dass ausgerechnet heute ihre Großmutter auf einem Nachtspaziergang an der Bar vorbei kam und das brennende Licht für ein Zeichen eines Einbruchs sah? Alma schüttelte nur den Kopf. Das konnte sich doch niemand ausdenken! Wenn sie das den Mädels erzählte, würden diese sie was wohl nie vergessen lassen. Der Spaziergang war eigentlich weniger für frische Luft sondern mehr als eine Flucht vor ihrer Bekanntschaft gedacht gewesen. Gerade könnte Alma dem Blonden nicht mehr in die Augen sehen und sie hoffte inständig, dass er bereits das Weite gesucht hatte, wenn sie zur Bar zurückkehrte. Dort angekommen müsste sie erstmal etwas trinken und zwar etwas Starkes. Die Südländerin seufzte und hielt in ihren Bewegungen inne, starrte einfach nur auf das weite Meer hinaus. Sie nahm ihre Umgebung nicht wirklich wahr, weswegen sie die nahende Person auch nicht bemerkte. Erst als Alma eine fremde Stimme in ihrer Nähe vernahm, drehte sie sich um. Ihre grünen Augen weiteten sich bei dem Anblick, welcher sich ihr bot. Es war eine Frau mit blonden Locken, ganz nass und verklebt, das Gesicht völlig verschmiert. Die Worte, welche die Fremde sprach, nahm Alma nur halb zur Kenntnis. Noita? Wer oder was sollte das sein? Die Dunkelhaarige war zu betrunken, um sich wirklich Gedanken darüber zu machen und außerdem empfand sie das Erscheinungsbild der Fremden als so abstoßen, dass sie sich lieber von ihr entfernen wollte. Alma setzte sich in Bewegung, bereit an der Blonden vorbei zu laufen, als ihr zusätzlich zu ihrem widerlichen Erscheinungsbild auch noch ein garstiger Gestank in die Nase drang, welcher vermutlich von all dem Dreck in ihrem Gesicht kam. "Ugh, schon mal was von einem Bad gehört? Auch wenn ich nicht weiß, ob da überhaupt noch zu helfen ist." Gab sie angewidert von sich und hielt sich die Nase zu, ehe sie sich bereit machte, an der Fremden vorbeizugehen. Alma war betrunken und hatte unglaublich schlechte Laune nach dem Vorfall in der Bar. Eine alte Pennerin war das Letzte mit dem sie sich gerade herumschlagen wollte.

    [Rumi] ~ bei Sakura

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    So morbid der Humor der Medizinstudentin auch war, er entlockte der Rosahaarigen ein Lachen, was sie in jenes der Blonden einstimmen ließ. "Ach was, so ne Niere wird überbewertet. Da brauch man nicht unbedingt beide." Scherzte sie ebenfalls. Die ernstere Richtung, in welche sich das Gespräch der beiden entwickelte, gefiel Rumi nicht sonderlich. Sie wollte lieber sorglose Späße machen als sich mit ihren Problemen und ihrer Zukunft zu befassen. Sakuras aufmunternde Worte waren Balsam für ihre Seele, denn sie schien einmal in einer vergleichbaren Situation gewesen zu sein wie die Rosahaarige und nun hatte sie ihren Weg gefunden. "Dankeschön." Murmelte die Schülerin. Das Leben einfach auf sich zukommen lassen. Genau das musste sie gerade hören. Noch dankbarer war Rumi aber, dass Sakura tatsächlich wie auf Rumis Wunsch das Thema wechselte. Die Rosahaarige lächelte erleichtert. Auch, wenn ihre Fragen für Rumi ebenfalls etwas kompliziert waren, so brachte die Blonde eine gesunde Priese Humor hinein, welcher die Stimmung erhellte und auflockerte. "Schon ein paar Jahre. Nach dem Tod unserer Eltern hielten meine Schwester und ich es für das Beste, hier einen Neuanfang zu versuchen. Hat vielleicht nicht so ganz geklappt, aber ich mag Riverport." Erklärte die Rosahaarige. Es fiel ihr inzwischen sehr viel leichter, über den Tod ihrer Eltern zu sprechen, auch wenn Kotomi noch immer ein etwas heikles Thema war. Manchmal vermisste sie das Gemeckere ihrer Schwester sogar im Vergleich zu der gähnenden Leere, welche nun zwischen den beiden herrschte. "Und du? Neben dem Affengehege, dem Studium und dem Umwerfen von Postkartenständern, was machst du sonst so gerne?" Fragte die Schülerin dann mit einem neckischen Unterton.

    [Brian] ~ mit Leila in der Sitzecke

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    Der Student hätte nicht gedacht, dass er sich bei einem ihm so fremden Spiel so sehr amüsieren könnte, vor allem, wenn man bedachte, dass er auch noch haushoch verloren hatte. Aber Leilas Gesellschaft war eine willkommene Abwechslung von seinem sonstigen Alltag und sie schaffte es stetig, den Rothaarigen zu überraschen. Ihre Frage nach dem Jahrhundert aus welchem er zu stammen schien, entlockte Brian ein amüsiertes Lachen. "Fünfzehnhundert... Oder doch das Sechzehnte? Ach, das ist so lange her, da lässt das Gedächtnis schon mal nach." Antwortete er. Tatsächlich war seine Antwort nicht willkürlich, denn jener Zeitraum hatte tatsächlich Bedeutung. Es war die Zeit der Renaissance, einem Zeitalter atemberaubender Architektur. Doch damit wollte er Leila wahrlich nicht zutexten, denn Brian wusste, dass die meisten Menschen seine Faszination eher als langweilig empfanden. Umso überraschter war der junge Student als seine neue Bekanntschaft ihn näher zu seiner Studienwahl befragte. "Ach, weißt du, das ist schwer zu erklären. Du wirst lachen aber ich war schon als Kind begeisterter Die Sims Spieler und besonders das Bauen hat es mir immer angetan." Begann er und konnte sich dabei ein Schmunzeln nicht verkneifen. "Die ganzen verschiedenen Möglichkeiten haben mich interessiert und irgendwann habe ich angefangen, mir echte Gebäude zur Referenz zu nehmen. Das war das erste Mal, dass ich mich so richtig damit auseinander gesetzt hatte und mir aufgefallen ist, wie unglaublich interessant auch die Gebäude in der Realität sind, ganz besonders die Unterschiede zwischen den Epochen." Während er so davon erzählte, flammte eine Leidenschaft in ihm auf, welche klar durch seine Augen strahlte. "Wie unterschiedlich die ideale der Menschen und ihre Methodiken waren und wie sehr sich die Architektur doch gewandelt hat. Es ist eine komplexe Kunst für sich." Fuhr er fort, jedoch wurde Brian langsam bewusst, dass er Leila wohlmöglich ein Ohr abkaute, weswegen er seinen Redefluss stoppte. "Oh, aber belassen wir es dabei, bevor du mir wegschnarchst." Er schenkte ihr ein entschuldigendes Lächeln. Sicher hatte sie sich andere Gesprächsthemen vorgestellt. Nun war es Zeit, etwas mehr über die Studentin und ihr Leben zu sprechen. Journalismus also? "Das klingt auch ziemlich interessant. Hattest du einen bestimmten Ansporn dafür oder ist es eher generelles Interesse?" Fragte er nach. Nachdem Brian so viel vor sich hin geschwafelt hatte, sollte Leila nun auch etwas mehr zu Wort kommen.

    [Aria] ~ bei Eunice & Orland

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    Das junge Mädchen hatte den Blick wieder auf die Monster gerichtet, deren Anblick ihr ein sanftes Lächeln entlockte. Sie sahen so friedlich aus, so sorglos. Manchmal fragte sie sich, wie es wohl so wäre, ein Monster zu sein. Hatten Monster Gedanken, Erinnerungen? Fühlten sie sich gut oder schlecht? Wie unterschiedlich waren sie von den Menschen? So viele Fragen, so wenig Antworten. jedoch wurden die Gedankengänge der Rothaarigen unterbrochen, als die junge Frau wieder das Wort an sie richtete. Sie schien begeistert von Arias Wohnort zu sein, was das Mädchen fragend den Kopf zur Seite legen ließ. So aufregend war es jetzt eigentlich nicht. Sie konnte sich viele spannendere Sachen vorstellen, aber vielleicht dachte ja jeder so über sein eigenes Leben. "Hehe, ja, es ist schon ganz in Ordnung." Aria war sich nicht ganz sicher, was sie antworten sollte. Jedoch wurden ihr weitere Gedankengänge abgenommen, als die griesgrämige Junge ziemlich dramatisch verkündete, er würde jetzt gehen. Die Grünhaarige schien ziemlich besorgt deswegen und auch Aria war nicht unbedingt begeistert. Er rannte doch jetzt nicht ernsthaft weg, oder? "Ach komm, sein nicht so ein Spielverderber. Du warst vorhin auch nicht besser." Ihre Absicht war es ja nicht gewesen, ihn zu verletzten, sondern ihm seinen gemeinen Spruch zurück zu geben. Das war doch kein Grund, einfach abzuhauen. Aria wollte es sich ja nicht unbedingt mit den wenigen Kindern hier verscherzen, schließlich gab es auch so schon kaum jemanden zum Spielen oder zum Reden. "Bleib doch da. Hmm... Was fändest du denn spannender, hm?" Die Rothaarige hätte nichts dagegen, sich den Rest des Festes noch anzusehen und vielleicht bekam der Miesepeter dann ja bessere Laune. Und falls nicht hatte sie es zumindest versucht und konnte sich sicher sein, dass der Junge ihre Zeit nicht wert war.

    [Ludmila] ~ mit Simone am Springbrunnen

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    Insgeheim hoffte die junge Frau, dass ihr belangloser Smalltalk dazu führte, dass sich dieses abscheuliche Bild aus ihren Augen entfernte, jedoch vergebens. Der Fremden war es nicht warm genug, um sich ihrer Jacke zu entledigen. Im Gegenteil, sie schien fast schon erschrocken, dass Ludmila dieser Meinung war. Normalerweise hatte die Brünette ja kein Problem mit ein wenig Körperkontakt aber die Art und Weise, mit welcher die Fremde sich ihr näherte, war durchaus besorgniserregend. "Ich muss doch bitten..." Mit diesen Worten versuchte sie, die Fremde wieder ins Hier und Jetzt zurückzuholen. Allerdings konnte die Autorin gar nicht richtig reagieren, ehe man schon nach ihrem Kinn gegriffen hatte. "Bloß nicht schüchtern sein." Kommentierte teils überrascht, teils ... ja, was eigentlich? Was wollte die Fremde eigentlich von ihr? Was erhoffte sie sich? Diese Frage wurde Ludmila doch recht zügig beantwortet, denn sie fremde Frau schien völlig fasziniert von ihren Augen, genauer gesagt, von ihren Pupillen. "Ach das?" Fragte die Brünette, ehe sie die Hand der Fremden von ihrem Kinn entfernte. "Ich wurde damit geboren. Wunderschön, nicht?" Ludmila lächelte herzlich. Ja, ihre Augen waren einer ihrer liebsten Teile ihres Körpers. Ihre Pupillen waren eine Seltenheit, welche schon vieler Leute Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatten. Ludmilas außergewöhnliches und attraktives Äußeres hatte ihr in der Vergangenheit sehr oft in die Karten gespielt. Ob es darum ging, Kontakte zu knüpfen oder aber Geld zu verdienen, denn für eine außergewöhnliche Schönheit zahlte man(n oder auch Frau) natürlich mehr. Liebend gern hätte die Brünette weiter über ihr Äußeres gesprochen, jedoch meldete sich ihr Magen wieder mit einem deutlichen Knurren. "Wie wäre es, wenn wir das Gespräch bei einem Frühstück fortführen?" Zwar war ihr die Jacke der Fremden noch immer ein Dorn im Auge, jedoch genoss Ludmila positive Aufmerksamkeit einfach zu sehr.

    [Wayne] ~ mit Hina & Chase in einem Patientenzimmer

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    Als Hina das Bewusstsein verlor und Wayne ihren zierlichen Körper erschlaffen sah, machte sich Panik in ihm breit. Und nicht nur in ihm, denn auch Chase schien völlig mit der Situation überfordert, schaffte es aber geistesgegenwärtig das Richtige zu tun und den Krankenwagen zu rufen, während der Blonde Erste Hilfe leistete. Als der Rettungswagen endlich ankam, war die Erleichterung groß. Wayne hoffte inständig, dass Hina keine bleibenden Schäden von ihrer Verletzung davontragen würde und das alles gut werden würde. Natürlich nahmen die Sanitäter auch Chase in ihre Obhut, da er wohl auch noch minderjährig war. Ihm selbst ließen sie jedoch die Wahl. Eigentlich hätte der Cowboy sich nun umdrehen und einfach Nachhause gehen können, aber das könnte er einfach nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. So schnappte er sich Hinas Handtasche, welche auf dem Boden verblieben war und bat die Sanitäter, die beiden Jugendlichen begleiten zu dürfen, was ihm auch gestattet wurde. Wayne war sich nicht sicher, ob Chase überhaupt bemerkt hatte, dass er nicht weit hinter ihm stand, da der zu beschäftigt mit Hina war, was der Blonde ihm auch nicht verübeln konnte. Die Fahrt verging wie im Fluge und der Cowboy entschloss sich dazu, diese in Stille zu verbringen, die blauen Augen besorgt auf die verletzte Jugendliche gerichtet.

    Im Krankenhaus angekommen ging alles ziemlich schnell und ab einem gewissen Zeitpunkt durften sowohl Wayne als auch Chase nicht mehr mitkommen und mussten stattdessen im Wartebereich bleiben. Ein Seufzen verließ die Lippen des Blonden, während sein Blick zur Ihr ging. Zeit verging und es gab keine Neuigkeiten. Er machte sich sorgen, aber hier im Krankenhaus waren die Profis und diese würden sich gut um das Blondchen kümmern. Wayne legte Chase eine Hand auf die Schulter, erinnerte sich an die Panik, welche er zuvor noch ausgestrahlt hatte und lächelte ihn aufmunternd an. "Wir haben getan, was wir konnten. Das wird schon. Ich bin mir sicher, dass du bald zu ihr kannst." Und die Zeit verging, während sie dort im Wartebereich verweilten. Es fühlte sich fast wie eine Ewigkeit an und Wayne konnte erkennen, dass sich die ersten Sonnenstrahlen langsam zeigten. Einen kurzen Moment sorgte er sich, dass etwas schief gegangen sein könnte, jedoch kam dann eine der Krankenschwestern auf sie zu und teilte ihnen mit, dass sie Hina jetzt sehen durften. Wayne bedankte sich und machte sich zusammen mit Chase auf den Weg. Am Zimmer angekommen klopfte er an der Tür, ehe er sie öffnete und einen Schritt zur Seite. Der Blonde wollte Chase die Möglichkeit geben als erstes einzutreten. Im Zimmer angekommen betrachtete der Cowboy Hina mit einem besorgten Blick. "Wie geht es dir?" Fragte er zunächst, während er langsam an ihr Bett heran trat. Er zeigte ihr die Handtasche, welche er die ganze Zeit bei sich getragen hatte und stellte diese anschließend auf Hinas Bettkästchen, eines dieser typischen Krankenhaus-Beistelltischchen. Nachdem er dies getan hatte, entfernte Wayne sich wieder von ihrem Bett, um ihr etwas Platz zu geben.