Beiträge von LunaXSol

    [Rosalind] ~ mit Max im Speisesaal

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    Der Duft des Essens breitete sich im Speisesaal aus, während das einzige Geräusch von der jungen Adelstochter kam. Sie war alleine, in Ruhe und Frieden und konnte ungestört ihr Mahl zu sich nehmen. Warum nur war sie auf einmal so hungrig, obwohl doch erst vor kurzen mit ihren Cousinen gespeist hatte? Die Blauhaarige konnte es sich nicht erklären, jedoch war das auch nicht wichtig. Alles, was gerade von Bedeutung war, war der Teller direkt vor ihr. Während sich der Magen der Adelstochter mit jedem Bissen weiter füllte, bemerkte sie gar nicht, dass sich die prunkvolle Tür des Speisesaals geöffnet und hinter der eingetretenen Person wieder geschlossen hatte. Erst, als Rosalind die angenehme Stimme ihres Bruders vernahm, blickte sie also auf. Sein Worte zauberten ihr ein peinlich berührtes Lächeln, sowie einen sachten Rosaschimmer ins Gesicht. Glücklicherweise ging Max nicht näher auf das von ihm gesagte ein und fragte stattdessen, ob sie seine Gesellschaft stören würde. "Niemals, Bruderherz. Ich freue mich immer, dich bei mir zu haben." Ein ehrliches Lächeln zierte die Lippen der Adeligen, als sie ihrem Brunder aufforderte, sich zu ihr zu setzen. Rose nahm wieder einen Bissen ihres Abendbrotes, ehe sie Max wieder in die Augen sah. "Wie geht es dir? Wie hast du den heutigen Tag verbracht?" Fragte sie sofort aus ehrlichem Interesse. Es war noch immer etwas merkwürdig, ihren Bruder wieder unter den Lebenden zu wissen, jedoch war Rosalind sehr froh, dass dem so war. Sie erinnerte sich noch an den Schmerz und die Trauer, welche sie verspürt hatte, als sie an seinem Grabe gestanden war. Und nun war er hier, in Fleisch und Blut. Für nichts auf der Welt würde sie ihn missen müssen. Doch war das alles für Max sicher nicht einfach. Deswegen wollte sie ihn so gut unterstützen, wie nur irgendwie möglich. Irgendwie war ihre Familie schon außergewöhnlich. So viele von ihnen hatten Probleme und doch zeigten sie diese nur so selten. Bianca, Max, von den beiden wusste sie. Sophia, Eliza, Electra, die drei hatten noch nichts dergleichen offenbart. Sophia schien immer so sorglos, bis auf ihr plötzliches Verschwinden eben, Eliza war ebenfalls von den Toten zurückgekehrt und war seitdem sehr in sich gekehrt und mit Electra hatte Rosalind seit ihrer Ankunft in der Villa auch nicht viel gesprochen. Jedoch war sich die Adelstochter sicher, dass jedes Mitglied ihrer Familie sein Päckchen zu tragen hatte. Wie diese jedoch aussahen, dass wagte die Blauhaarige nicht zu erahnen. Und vielleicht war es auch besser, sich davon nicht aus der Fassung bringen zu lassen, es nicht zu sehr an sich heran zu lassen. Ihr Bruder war Rosalinds höchste Priorität und nun, da er hier war, direkt vor ihr, sollte sie sich voll und ganz auf ihn konzentrieren. "Möchtest du auch etwas essen?" Es wäre doch unerhört, wenn sie hier saß und dieses leckere Essen in sich hinein schlang und ihr Bruder würde nur zusehen müssen.

    [Shuka] ~ mit Iuka im Bus -> Schlafsaal

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    Die Lilahaarige nickte ihrer Schwester zustimmend zu. Sie sollten diesen Ausflug so gut wie möglich genießen und sicher würden sie einige schöne Erinnerungen machen. Iukas Antwort auf das Kompliment, welches Shuka ihr gemacht hatte, ließ die Südländerin leicht rot werden. Sie wusste ganz genau, was ihr Zwilling damit sagen wollte. "Danke." Shuka lächelte, während sie ihrem Gegenstück interessiert zuhörte. Chase also. Die Lilahaarige sah in die Richtung, in welche Iuka deutete und erfasste den Jungen gleich mit ihrem Blick. Nun wusste sie, von was ihre Schwester sprach, wenn sie von einem 'schönen Anblick' sprach. Aber über sowas sollte Shuka gar nicht erst nachdenken! Während Iuka sich umsah und überlegte, wen sie sonst noch kannte, ließ ach Shuka ihre Augen wandern und entdeckte tatsächlich das ein oder andere Gesicht, dass sie mal im Unterricht gesehen hatte. Jedoch wurde sie schnell von ihrem Zwilling aus ihren Beobachtungen gerissen, als dieser das Gespräch auf die jüngere Schwester der beiden lenkte. "Wie kann man dich nur übersehen." Erwiderte Shuka mit einem gespielt geschockten Unterton. Über Iukas nächstes Kommentar konnte sie jedoch nur lächelnd den Kopf schütteln. "Du weißt doch wie sie ist. Ein echter kleiner Teufel." Ein wenig schade war es ja schon, dass Alma ihre kindliche Unschuld verloren hatte, jedoch liebte Shuka ihre Schwester nichtsdestotrotz. Eigentlich dachte die Lilahaarige, dass das Thema damit beendet war, jedoch musste sie mit erschrecken feststellen, dass Iuka ein Blatt Papier nahm, es zu einer Kugel knüllte und ihr Geschoss nach hinten in den Bus, direkt an den Kopf ihrer jüngeren Schwester warf - und genau ins Schwarze traf. "Iuka!" Ein wenig erschrocken aber auch amüsiert von der Schandtat ihres Zwillings, hielt sich Shuka die Hand vor den Mund und versteckte sich und ihr leises Lachen hinter ihrem Sitz. Die Schülerin schüttelte den Kopf und zog Iuka zu sich hinüber. Genau in dem Moment betraten die Lehrer, welche den Ausflug beaufsichtigen würden, den Bus, welcher auch bald begann, loszurollen. Großes Interesse hegte Shuka nicht an den Worten der beiden Erwachsenen, weswegen sie nur mit halben Ohr hinhörte und währenddessen aus dem Fenster sah. Nachdem die Ansprache zuende war, drehte sich der Teenager wieder zu seiner Zwillingsschwester. "Jetzt gibt es kein zurück mehr." Stellte sie fest und lächelte leicht nervös. "Macht es dir was aus, wenn ich etwas Musik höre? Die Fahrt wird eine ganze Weile dauern." Nur kurz darauf steckte Shuka wieder ihre Kopfhörer wieder in die Ohren und startete einen der Songs auf ihrer Playlist. Die Noten umhüllten sie wieder und vollkommen von ihnen vereinnahmt lehnte sich Shuka zur Seite und blickte gedankenverloren aus dem Fenster. Was wohl in diesen Tagen auf der Klosterburg passieren würde... Sie wusste es nicht, konnte sich keine genaue Vorstellung von dieser Klassenfahrt machen. Während der Bus über die graue Fahrbahn rollte, flogen die Gebäude der Stadt an ihm vorbei und wurden durch Wiesen, Sträucher und Bäume ersetzt. Jedoch blieb nichts davon lange in Shukas Sichtfeld. Die Landschaft wechselte und blieb doch irgendwie gleich. Schon nach der ersten halben Stunde hatte die Südländerin die Orientierung verloren, jedoch konzentrierte sie sich auch nicht auf die Umgebung. Alles, was ihre Gedanken bestimmte, waren die Klänge der Musik, welche durch die kleinen Kopfhörer in ihre Ohren drangen und alles andere übertönten. Das Brummen des Motors, das Reden und Lachen der anderen Schüler, alles. Während die Landschaft in solch einer Geschwindigkeit an ihr vorbeizog, fielen der Südländerin langsam aber sicher die fliederfarbenen Augen zu. Dunkelheit umgab sie für den Rest der Fahrt. Erst, als der Bus langsam zum Stehen kam und sie von der Seite sanft angestupst wurde, erwachte Shuka aus ihrem Schlummer. "Sind wir schon da?" Fragte sie verschlafen. Ihre Frage beantwortete sich von selbst, als ein Blick nach vorne ihr zeigte, dass die Lehrer aufstanden und den Bus verließen. Die Lilahaarige zog die Kopfhörer aus den Ohren und verstaute ihr Handy wieder in ihrer Handtasche und wartete dann, bis sich ihr Zwilling aus dem Sitz erhob, ehe sie selbst aufstand und den Bus verließ. Die Luft draußen war angenehm frisch und die Südländerin hielt einen Moment inne, um sie tief einzuatmen. Als sie ihre fliederfarbenen Augen wieder öffnete, erblickte sie einen älteren Herren in einer langen Kutte, welcher kurz darauf die Schüler begrüßte. Danach wurden sie auch bereits nach Geschlechtern aufgeteilt und in ihre Schlafsäle geführt. Shuka folgte der Gruppe Mädchen stumm, warf ihrer Schwester jedoch einen kurzen Blick und ein Lächeln zu, ehe sie langsam in den Raum eintrat. Die Einrichtung war rustikal, alt, so wie der Rest der Klosterburg - zumindest den Teil, welchen sie auf dem Weg hierher bereits gesehen hatte. Die Lilahaarige suchte sich ein Bett in der Nähe eines Fensters und stellte ihre Reisetasche ab, ehe sie sich hinsetzte. Ihr Blick wanderte zu Iuka und sie war froh, dass sie niemand sonst zu beachten schien. "Sieht doch gar nicht so schlecht aus." Murmelte die Lilahaarige und legte den Kopf schief. Dann begann sie ihre wichtigsten Sachen aus der Tasche zu holen und sie auf das kleine hölzerne Nachtkästchen zu stellen. Ihre kleine Leselampe und ihre neuen Bücher waren dabei das wichtigste. Glücklicherweise hatte Shuka eine Steckdose neben ihrem Nachtkästchen, sodass sie die Lampe jederzeit aufladen konnte. Sie räumte die Bücher in die Schublade und stellte dann ihren Wecker neben die Lampe auf das hölzerne Möbelstück. Nachdem alles wichtige an seinem Platz war, setzte sich die Lilahaarige wieder auf das Bett. Auf den ersten Blick - oder besser gesagt, dass erste Gefühl - war das Bett nicht das härteste, jedoch auch nicht sonderlich bequem. Die Südländerin ließ ihren Blick durch den Saal schweifen, bis sie ihre Schwester erblickte. "Hast du Lust, dir die Gegend anzusehen?" Fragte sie ihr Gegenstück dann. Vielleicht fand sich ja eine schöne Stelle. Solch alte Gebäude hatten doch immer viele versteckte Kammern und Zufluchtsorte um sich herum. Wie unfassbar spannend es doch wäre, einen solchen Platz zu finden. Shuka stand wieder auf und schob ihre Tasche ein Stück weit unter das Bett, sodass niemand über sie stolpern würde und schritt dann auf ihre Schwester zu, ein fragendes Lächeln auf den Lippen. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass Iuka sich ein kleines Abenteuer entgehen lassen würde, jedoch könnte ihre Schwester auch etwas anderes geplant haben.

    [Shuka] ~ mit Iuka in der Mitte des Busses

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    Die Worte ihres Zwillings erfüllten Shukas Herz mit Freude. Sie wusste, dass sie immer auf ihre zweite Hälfte zählen konnte, aber es nochmal zu hören tat unglaublich gut. "Das gleiche gilt auch für mich." Antwortete sie daher und nahm Iuka kurz in den Arm. Es war ihr dabei egal, ob jemand die beiden sah und eventuell über sie redete, denn Shuka liebte ihre Schwester und diese sollte das auch zu jeder Sekunde des Tages wissen. Nach diesem liebevollen Austausch brachte ihr Gegenstück sie auch gleich zum Lachen. Die Vorstellung, dass Ludeus sich allein auf Iuka konzentrieren konnte und ihr hinterher-helikopterte, war einfach zu gut. "Das wäre eine Katastrophe." Die Lilahaarige musste sich die Hand vor den Mund halten, um die Lautstärke ihres Lachens zu regulieren. Schließlich wollte sie nicht unbedingt die Aufmerksamkeit von genervten Teenagern auf sich ziehen, die einfach nur ihre Ruhe haben wollten. Die Südländerin beobachtete, wie Iuka versuchte, ihre Haare glatt zu streichen und versuchte, sich ein wenig dabei zu unterstützen. "Du siehst immer toll aus." Erwiderte sie dann und lächelte. "Sag mal... Kennst du eigentlich jemanden hier? Außer mir und Alma natürlich." Fragte Shuka dann. Sie selbst hatte bis jetzt noch kein einziges bekanntes Gesicht einsteigen sehen. Das lag aber vielleicht auch daran, dass die Lilahaarige sehr wenig sozialisierte und kaum Kontakte außerhalb ihrer Familie hatte.



    [Alma] ~ mit Hina & Alessa in der hintersten Reihe des Busses

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    Ihrer enttäuschten Äußerungen zufolge war Hina in der letzten Zeit wohl komplett leer ausgegangen. Der Grund hierfür war Alma ein Rätsel, schließlich war ihre blonde Freundin eine solche Schönheit, dass sich die Kerle ihr zu Füßen werfen müssten. Vielleicht war aber auch einfach kein würdiger Kandidat dabei gewesen. Das musste es gewesen sein. "Glaub mir, Süße, ich beneide dich dafür." Antwortete der Lockenkopf Alessa. Wie schön es doch sein musste, ständig das Haus für sich zu haben und keine nervigen Anrufe zu bekommen, die einem die Tour versauten. Die blonde Prinzessin konnte sich wirklich glücklich schätzen. Nun war aber Story-Time. "Ihr werdet es nicht glauben." Begann sie. "Ihr kennt doch dieses Planetarium in den Bergen. Das, über das uns mal was in der Schule erzählt worden ist. Ich weiß noch, wie wir uns immer über den Besitzer lustig gemacht haben, was für ein Spinner das doch sein muss." Erklärte die Schwarzhaarige. "But oh my god, wir lagen so falsch. Ich war gestern in den Bergen Joggen und wollte eigentlich nur mein Wasser auffüllen also bin ich rein." Alma musste bewusst eine Atempause einlegen. "Ihr glaubt es nicht, der Typ ist gerade mal ein paar Jahre älter als wir und sieht verdammt gut aus. Viel Zeit hatten wir leider nicht zusammen und auch nicht alleine. Da war noch so ne Frau, die nach mir rein kam. Aber wie die aussah, schrecklich. Als hätte sie die Tischdecken ihrer Urgroßmutter mit Klamotten verwechselt." Sie begann beinahe, vom Thema abzukommen. "Aber back to topic, ich habe gerade noch seinen Namen erfahren, dann musste meine Mutter ja unbedingt anrufen. Gale. Das hat so nen mysteriösen Klang, findet ihr nicht auch? Ich wünschte, ich könnte euch ein Foto zeigen aber leider hab' ich keins." Beendete die Südländerin ihre Erzählung. Dann konzentrierte sie sich wieder auf das wichtige: Den heißen Typen im Bus. Alma lauschte Hinas Erzählung über das Mädchen, welches bei dem Typen saß und konnte nur den Kopf schütteln. Diese Melanie wäre wirklich nicht die erste, die versuchte, die Gruppe zu trennen. Was diese Art von Mädchen nicht verstanden war, dass Hina und Alessa einfach eine zu starke Bindung zueinander hatten und Alma mit den beiden zu sehr auf einer Wellenlänge lag, als dass irgendeine dahergelaufene Bitch etwas daran ändern könnte. Alessas Kommentar traf genau ins Schwarze und Alma konnte nicht anders, als aufzulachen, besonders, als sie das gespielt erschrockene Gesicht ihrer Freundin sah. "Aber mal im Ernst, ich kenne diese kleine Hure zwar nicht, aber nachdem was ich hier höre, verdient sie eine kleine 'Lektion'." Das letzte Wort betonte Alma dabei besonders. Wenn es etwas gab, was die Südländerin konnte, neben Sport und unbeschreiblich gut aussehen, dann war es, solchen kleinen Bitches das Leben schwer zu machen. "Was meint ihr, Mädels?" Ihre giftgrünen Augen funkelten mit Vorfreude.

    [Rosalind] ~ im Speisesaal

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    Es fühlte sich an, als würde der Adelstochter beinahe das Herz stehen bleiben, als Maerwen ihnen näher kam und sich nach unten bückte. Jedoch versteckte sie die Kleider unter Sophias Gewand nur wieder und verabschiedete sich dann, ohne das Vorhaben der beiden Damen zu hinterfragen. Rosalind war verblüfft, hatte sie Maerwen doch eher als eine sehr rechtsbewusste, vorschriftstreue und strenge Persönlichkeit kennengelernt. Auch Sophia schien verwirrt von dem Verhalten der Zofe, jedoch schien dieses auch Zweifel in ihr auszulösen. Damit hatte die Blauhaarige nun noch weniger gerechnet. Nicht, weil ein schlechtes Gewissen Sophias eine Absurdität wäre, nein, sondern weil sie zuvor so enthusiastisch gewesen war und sie es doch für einen guten Zweck getan hatten. "Du musst dich doch nicht entschuldigen." Versuchte sie, ihre Cousine etwas zu beruhigen. Rosalind half der Lilahaarigen, die Kleider wieder zurück in die Umkleide zu bringen und wieder so zu verstauen, wie sie zuvor gewesen waren. "Nicht doch. Geh' nur." Wieso sollte sie Sophia denn böse sein? Rosalind wusste nicht, was gerade in ihrer Cousine vorging, aber sie wusste, dass die Lilahaarige einen guten Grund für ihr Verhalten haben musste. Ihre smaragdgrünen Augen blickten der Adeligen nach und bald schon war Sophia aus Rosalinds Sichtfeld verschwunden. Wie gerufen, begann auf einmal ihr Magen zu grummeln. War es denn schon so spät? Die Blauhaarige entschied sich dazu, erstmal den Gang zu verlassen und begab sich zurück in den Teil der Villa, in welchem sie sich gewöhnlich aufhielt. Wieder knurrte ihr Magen und Rose war froh, dass niemand bei ihr war, um diese Geräusche zu hören. Glücklicherweise lief gerade eine der Küchenmägde an ihr vorbei, welche aus dem Speisesaal kam. "Könntest du mir einen Gefallen tun und mir etwas zu Essen bringen. Es muss muss nichts besonderes sein. Vielen Dank." Die Adelstochter lächelte dankbar und begab sich dann in den Speisesaal. Dort setzte sie sich an ihren Stammplatz und musste auch gar nicht so lang warten, bis die Magd mit einem Tablett wiederkam. "Dankeschön." Nachdem die Magd den Saal wieder verlassen hatte, beäugte Rosalind ihr Essen. Es sah köstlich aus und sofort begann die Blauhaarige, es sich einzuverleiben.

    [Shuka] ~ mit Iuka im mittleren Teil des Busses

    2411-shuka-pelekai-pngOutfit(ohne die Brille) - Frisur


    Die Lilahaarige zog ihr Handy aus ihrer Handtasche und entknotete ihre Kopfhörer. Egal, wie sauber sie diese immer um das Gerät wickelte, wenn sie sie wieder benutzen wollte, waren sie immer verknotet. Shuka steckte ihre Kopfhörer in die Ohren und scrollte ein wenig durch ihre Playlist, bis sie sich schließlich für ein Lied entschied. Speeding Cars von Walking on Cars. Die sanften ersten Töne des Songs begannen sie zu umhüllen und alles um sie herum verschwinden zu lassen. Die Lilahaarige lehnte den Kopf gegen die kühle Fensterscheibe und schloss sie Augen, um sich völlig von der Musik vereinahmen zu lassen. So könnte die Fahrt von statten gehen, so würde sie die vergehende Zeit gar nicht bemerken. Jedoch hatte Shuka da die Rechnung ohne eine weitere Person gemacht, welche sich neben sie setzte. Dies bemerkte die Südländerin noch nicht einmal, jedoch war besagte Person frech genug, ihr einen ihrer Kopfhörer aus dem Ohr zu ziehen. Dies führte dazu, dass das Mädchen hochschreckte und sich in die Richtung der Person drehte, welche ihre Ruhe gestört hatte. Es war beinahe so, als würde sie in einen Spiegel blicken, als sie das gebräunte Gesicht sah, welches von lilafarbenem Haar umrahmt wurde. Iuka. Ihr Zwilling richtete das Wort an sie und Shuka konnte nicht anders, als zu lächeln. "Immer. Zu jeder Zeit." Antwortete sie, ehe sie sich den zweiten Kopfhörer aus dem Ohr zog und die Musik ausschaltete. "Es freut mich jedenfalls, dass du es auch her geschafft hast, Schlafmütze." Shuka lächelte ihre Schwester an, welche zwar alles geben zu haben schien, um fertig auszusehen, jedoch ein paar Haarsträhnen nicht gebändigt bekommen hatte. Eine davon strich die Schülerin daher glatt.


    [Alma] ~ mit Hina & Alessa in der hintersten Reihe des Busses

    Outfit - Frisur


    Wie erwartet wurde die Schwarzhaarige sofort gebührend begrüßt. Sie erwiderte Alessas Umarmung und lächelte Hina an. Und sie bekam auch sofort ein Kompliment für ihr Outfit. "Nicht wahr? Als ich es im Laden gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich es haben muss." Die Südländerin setzte sich auf den noch freien, ziemlich unbequemen Sitz und beugte sich etwas zu den beiden Blondinen rüber, um auch alles mitzubekommen, was diese zu erzählen hatten. Und natürlich begann Hina sofort zu erzählen. Scheinbar hatte Alessa wohl in der letzten Zeit auch Pech mit den Männern gehabt. "Nicht dein Ernst. Wieso das denn?" Fragte Alma ihre andere Freundin ganz erschüttert. Diese bekam doch immer, was sie wollte. Und genau das betonte Alessa auch wieder, fügte jedoch auch an, dass sie die ganze Arbeit nicht alleine machen wollte, was durchaus verständlich war. "Da hast du Recht. Aber sieh' es positiv. Du scheinst mehr Erfolg gehabt zu haben, als ich." Versuchte sie, die Blondine zu ermuntern. "Ich hatte gestern eine sehr nette Bekanntschaft aber leider waren wir nicht allein und dann hat auch noch meine Mutter angerufen." Sie konnte es gar nicht erwarten, den beiden zu erzählen, dass der Besitzer des Planetariums, über den sie sich bei Erwähnung in der Schule immer lustig gemacht hatten, gar nicht so ein unattraktiver Spinner war, wie sie immer gedacht hatten. Jedoch kam die Dunkelhaarige gar nicht dazu, da Alessa sie und Hina anstupste und sie so auf einen Jungen aufmerksam machte. Dieser saß ein paar Reihen von den dreien entfernt, jedoch konnten sie ihn sehr gut sehen. "Damn.... Scheinbar wird dieser Ausflug doch nicht so langweilig, wie angenommen." Flüsterte die Südländerin, ebenfalls hinter vorgehaltener Hand. Es sah ganz so aus, als würde zumindest eine von den dreien bei diesem Schulausflug doch noch auf ihre Kosten kommen und insgeheim hoffte Alma, dass sie es werden würde. Natürlich gönnte sie ihren Freundinnen den Spaß aber nach der Pleite am vorherigen Tag musste sie unbedingt wieder eine gute Erfahrung machen. Und wenn der Kerl nicht nur gut aussah, sondern auch was drauf hatte, dann würde dies ganz sicher der Fall sein.

    [Shuka] im mittleren Teil des Busses

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    Das Fahrzeug kam zum Stehen. der Bus stand bereits da und Shuka erblickte den Fahrer, welcher bei den Lehrern stand. Wie viele Schüler wohl schon da waren? Die Lilahaarige stieg aus und holte ihre Tasche aus dem Kofferraum. Sie verabschiedete sich von ihrer Mutter und musste ihr nochmals versichern, auf sich Acht zu geben und genügend zu trinken. Calila erinnerte ihre Tochter auch nochmals, ihre Schmerztabletten nicht zu vergessen. Shuka versicherte ihr, dass alles gut werden würde und machte sich dann auf den Weg zum Bus. Dort gab sie ihre Reisetasche ab, damit diese zum Gepäck gepackt werden konnte und stieg dann ein. Tatsächlich war der Bus noch relativ leer, zum Glück. Erleichtert suchte sich Shuka einen Platz am Fenster in der Mitte des Busses, weit weg von allen anderen und lehnte den Kopf gegen das Fenster. In ihrer kleinen Handtasche hatte sie ihr Handy samt Kopfhörer, welches sie langsam hervor zog. Etwas Musik schadete sicher nicht. Die Fahrt würde schließlich eine Weile dauern.


    [Alma] ~ Unholy Trinity in der hintersten Reihe des Busses

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    Es dauerte nicht lange bis ihre Mutter das Auto wieder parkte. Alma war die erste, die ausstieg und sich verabschiedete. Sie hatte nämlich überhaupt keine Lust auf eine sentimentale Ansprache ihrer Mutter. Die Dunkelhaarige schnappte sich ihren Koffer und schritt mit erhobenem Kopf zum Busfahrer, welcher ihr Gepäck entgegen nahm. Mehr Aufmerksamkeit schenkte sie dem seltsamen Mann nicht und machte auf dem Absatz kehrt. Alma hoffte doch sehr, dass die wenigen Leute, welche sich auf dem Platz befanden, sie gut sahen. Die Südländerin stieg in den glücklicherweise fast leeren Bus. Sofort erblickte sie ihr Ziel und stolzierte durch den viel zu engen Mittelgang bis ganz nach Hinten. Dort waren die beiden Blondinen, welche Alma so vermisst hatte. "Also hier haben sich meine zwei Hübschen versteckt." Mit diesen Worten machte sich Alma bemerkbar und unterbrach das Gespräch der beiden. Sie stützte die Hand in die Hüfte, als ihr Blick auf Alessa fiel, welche etwas tief in ihrem Sitz saß und ein nicht gerade glückliches Gesicht machte. "Warum denn das lange Gesicht? Das steht dir nicht, Süße." Bemerkte die Schwarzhaarige und sah Alessa fragend an. "Wen muss ich umbringen?" Fügte sie dann mit einem verschwörerischen Lächeln hinzu.

    [Shuka] ~ kommt mit Calila nachhause -> einige Tage später

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    Nachdem sie die Untersuchungen im Krankenhaus hinter sich hatte und nochmal ausdrücklich vom Arzt belehrt wurde, befand sich Shuka nun im Auto ihrer Mutter. Sie war froh, endlich nachhause zu können, jedoch fürchtete sie sich auch vor den Konsequenzen des Geschehenen. Die ganze Fahrt über sah die Lilahaarige aus dem Fenster der Beifahrertür und sprach kein Wort. Erst, als sie und ihre Mutter am Haus der Familie ankamen, brach Shuka ihr Schweigen. "Es.. tut mir Leid. Ich weiß nicht, wie.. das passieren konnte." Gab sie beschämt zu und spürte bereits die Tränen in ihren Augen. Ihre Mutter musste sich unglaublich große Sorgen um sie gemacht haben und das bereitete der Südländerin ein sehr schlechtes Gewissen. Mehr wollte sie über das Geschehene jedoch nicht sprechen. Im Inneren des Hauses angekommen, verkroch sich der Teenager sofort in ihr Zimmer und verweilte auch den Großteil der folgenden Tage dort. Langsam rückte jedoch das Schullandheim näher. Calila wollte ihre Tochter erst nicht fahren lassen, jedoch gingen Alma und Iuka auch und besonders ihrer Zwillingsschwester zuliebe, welche sich auf die Zeit mit ihrer Schwester gefreut hatte, beschloss Shuka, darauf zu bestehen. Damit verwirrte die Lilahaarige ihre Mutter natürlich, schließlich wäre Shuka eher der Mensch, der diese Ausrede, nicht fahren zu müssen, liebend gerne annehmen würde. Doch ihre Schwester war ihr wichtiger, als alles andere. Calila stimmte zögerlich zu, jedoch ließ sie es sich nicht nehmen, die Lehrer über Shukas 'Unfall' zu informieren und auch mit ihren Schwester zu sprechen und sie zu ermahnen, ein Auge auf die Lilahaarige zu haben. So kam es, das die Südländerin ihre Tasche packte. Mit kamen Klamotten, Bücher, ihre Waschtasche, sowie ihr Handy plus Aufladekabel, denn auch, wenn sie an ihrem Ziel keinen Empfang haben würde, so konnte sie trotzdem offline Musik hören. Am nächsten Morgen frühstückte sie zusammen mit ihrer Familie, ehe sie ihre Reisetasche in den Kofferraum des Autos packte und einstieg. Ziel: der Campus.


    Waldweg 2 >> Campus des St. Ulrich Bildungszentrums



    [Alma] ~ Zwischenstopp


    Enttäuscht und immer noch völlig fassungslos, dass ihre Mutter ihr die Tour vermasselt hatte, kam Alma Zuhause an. Sie setzte ein falsches Lächeln auf und ging widerwillig ihren Koffer packen. Wirklich Lust auf diesen Schulausflug hatte sie nicht, schließlich war das Ziel eine Klosterburg ohne Empfang und sie hätte ständig Lehrer im Nacken. Das einzige, was dem Lockenkopf Trost spendete war, dass Hina und Alessa auch da sein würden. Zumindest zwei Menschen, mit denen es sich aushalten lässt. Da das Cheerleadertraining in den letzten Wochen ausgefallen war hatte sie die beiden schon länger nicht mehr gesehen und auch nichts von den beiden Blondinen gehört. Es war also Zeit, die Gegend wieder etwas aufzumischen. Am folgenden Morgen warf die Dunkelhaarige ihren Koffer in das Auto ihrer Mutter und gesellte sich zu ihren Schwestern, welche auch mitfahren würden. Und das Auto setzte sich in Bewegung.....


    Waldweg 2 >> Campus des St. Ulrich Bildungszentrums

    [Shuka] ~ in der Notaufnahme

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    Ihr Bewusstsein schwankte. Sie hatte kurzzeitig das Gefühl, es wieder zu erlangen, nur um dann wieder in die Finsternis abzudriften. Warum fühlte sie sich so schwach? Das einzig Gute war wohl, dass sie zu schwach war, um nachzudenken. Es mag eine Weile gedauert haben, doch für Shuka fühlte es sich an wie ein einziger Atemzug, bis sie die Augen wieder öffnen konnte. Es war nicht einfach, sie fühlte sich als hätte alle Kraft ihren Körper verlassen und hätte Gewichte hinterlassen, die sie nach unten zogen. "Ugh.." Ein leiser Laut kam über die Lippen der Lilahaarigen. Zu mehr war sie gerade nicht in der Lage. Wo... war sie eigentlich? Sie lag weich... zu weich. War sie nicht noch eben in der Innenstadt gewesen? Mit ihrer Oma und Lucus? Langsam kamen die Erinnerungen wieder. Und damit auch der Schmerz an ihrem Kopf, die Stelle mit der sie auf dem harten Boden aufgekommen war. Was war denn genau passiert? Sie erinnerte sich daran, dass ihre Oma Hilfe mit den Einkäufen brauchte und Lucus missverständlicherweise für Shukas Freund gehalten hatte. Und dann...? Irgendwann war sie gefallen. Die Geschehnisse dazwischen waren verschwommen. Vielleicht war das auch besser so. Shuka versuchte ein weiteres Mal die Augen zu öffnen und erblickte eine kahle Decke. Wo genau war sie? "W-wo...?" Ihre Stimme versagte, sie konnte die Frage nicht vollenden. "W-was ist...?" Sie hatte so viele Fragen, doch ihre Kraftlosigkeit gepaart mit dem Stechen hinter ihrer Stirn verhinderten, dass sie jene stellte. Alles, was sie wusste, war, dass sie nicht mehr in der Innenstadt war und in einem Bett lag. Alles andere musste ihr jemand anderes erklären.

    [Alma] ~ bei Gale & Kotomi


    Als hätte der Freak in Blau ihre Worte nicht einmal wahrgenommen, belaberte sie sogleich den jungen Mann und Alma musste sich zurückhalten, um ihr kindisches Verhalten nicht zu kommentieren. Sie schenkte dem Besitzer des Planetariums daher nur ein dankbares Lächeln, als dieser ihre Frage beantwortete und ihr den Weg zu einem Waschbecken wies. Die Schwarzhaarige füllte geschwind ihre Flasche mit frischem Wasser. Dann kehrte Alma zu den beiden Älteren zurück. Dabei hörte sie gerade noch, wie der junge Mann der Blauhaarigen anbot, zu bleiben. Bitte was? Warum wollte er, warum wollte irgendwer so etwas um sich haben? Innerlich schüttelte es die Südländerin. Das konnte doch nicht sein Ernst sein. "Vielen Dank." Alma versuchte, sich ihre Fassungslosigkeit nicht anmerken zu lassen, schließlich wollte sie einen guten Eindruck hinterlassen. "Schön ist es hier. Das muss sicher viel Arbeit gewesen sein." Am Besten wäre es wohl wirklich, die junge Oma zu ignorieren und vielleicht würde sie ja merken, dass sie absolut unerwünscht war. "Ich bin übrigens Alma. Und mit wem habe ich die Ehre?" Stellte sich die junge Südländerin vor und zwinkerte dem attraktiven Mann zu. Dabei konnte sie einen Blick auf seine Augen erhaschen und stellte fest, wie sehr sie seinem Gesicht schmeichelten. Alma stützte eine Hand auf ihre Hüfte und wartete auf eine Antwort.


    EDIT:


    Kaum hatte Alma eine Antwort auf ihre Frage bekommen,klingelte ihr Handy. Beim Blick auf das Display erkannte die Schwarzhaarige, dass es sich bei dem Störfaktor um ihre Mutter handelte. Sie entschuldigte sich kurz bei ihrer Bekanntschaft und ging einige Schritte, ehe sie abhob. Calila erinnerte ihre Tochter daran, dass sie noch für das Schullandheim packen musste und forderte, dass ihre jüngste Tochter sofort nachhause käme, um dies zu erledigen. Widerwillig stimmte Alma zu und legte auf. Nachdem sie zu den beiden Älteren zurückgekehrt war, hob sie entschuldigend die Schultern. "Mir ist leider was dazwischen gekommen, sorry." Erklärte sie."Ich komme aber bald wieder." Sie zwinkerte Gale zu, ehe sie das Planetarium verließ und sich auf den Weg nachhause machte.


    Planetarium >> Waldweg 2

    [Aria] ~ mit Leonel im Waisenhausgarten

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    Es war der Rothaarigen tatsächlich nicht aufgefallen, wie spät es inzwischen geworden war. Erst als die Sonne ihre letzten Strahlen des Tages vergossen hatte und die beiden Kinder von der kühlen Dunkelheit umschlugen wurden, bemerkte sie das herannahende Ende des Tages. Im Schutz der Nacht könnten die beiden sicher einfacher in das Gebäude gelangen, ohne ertappt zu werden. Zusätzlich in ihrem Gedanken bestärkt wurde der Rotschopf, als Leonel ihr zuflüsterte, dass das Waisenhaus über einen Hintereingang verfügte. "Perfekt." Flüsterte sie als Antwort zurück. Sie signalisierte dem Blonden - so gut es in der Dunkelheit eben möglich war - dass sie seine Erklärung verstanden hatte und folgte ihm dann in den Garten. Dort wurde ihre Schleichaktion von herumliegenden Ästen und Blättern behindert. Aria legte unbewusst ihre Hand auf die Schulter ihres Spielkameraden. Zwar hatte sie keine Angst vor der Dunkelheit, jedoch kannte sie sich hier nicht aus und konnte kaum etwas erkennen. Durch den Körperkontakt spürte die Rothaarige das Zucken des Blonden und auch sie war nicht davon verschont. Zwar war das Knacken eines Astes nicht wirklich laut im Vergleich zu anderen Geräuschen, doch mitten in der Nacht, wenn man sonst nur hin und wieder die Eulen hörte, fühlte sich das sonst so normale Geräusch an wie eine Bedrohung. Aria konnte es kaum erwarten, endlich nach drinnen zu gelangen. Doch leider schien dies nicht so einfach zu werden, wie erhofft. Leonel bestätigte ihre Furcht recht schnell: Die Tür war abgeschlossen. "Mist..." Doch glücklicherweise hatte ihr Kamerad eine gute Idee. "Okay." Antwortete sie daher und entfernte sich vorsichtig von dem Blonden. Wenn sie in verschiedene Richtungen gingen, wäre es einfacher, etwas zu finden. Zwar war Aria noch immer unsicher, da sie sich nicht verlaufen wollte, doch zur Not könnte sie immer nach Leonel rufen, oder nicht? So schritt das junge Mädchen an der Hausmauer entlang und versuchte zu erkennen, ob tatsächlich ein Fenster geöffnet war. Da ihre Augen dabei auf das Gebäude gerichtet waren, bemerkte sie den großen Zweig nicht, welchem sie immer näher kam. Und ehe sie sich versah, stolperte Aria darüber und landete mit einem mittellauten Krachen auf dem Boden. Sie biss sich auf die Zunge, um keinen Laut - bis auf ein leises, gedrücktes Quiecken - von sich zu geben und hoffte inständig, dass niemand vom Inneren des Hauses etwas gehört hatte und das Geräusch nur Leonel aufgefallen war. Vorsichtig fasste sich der Rotschopf an die schmerzende Stelle an ihrem Knie und fühlte etwas feuchtes. Blut. Sie hatte sich das Knie aufgeschlagen. Es brannte tierisch, doch sie konnte jetzt nicht aufgeben. Der Plan war noch nicht ausgeführt.

    Ich habe jetzt schon länger mit mir gehadert und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es besser ist, Leo abzugeben. Also bitte einmal austragen und von der Eventliste streichen. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann nochmal eine Chance mit uns beiden aber momentan werde ich nicht so richtig mit ihm warm. Vielleicht liegt mir diese Art Charakter auch nicht, wer weiß.

    [Leo] ~ bei Hina in einer Seitengasse

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    Leider funktionierte der Plan 'Unauffällig' nicht so gut, wie es sich der junge Mann erhofft hatte. Wahrscheinlich hatte das Aussehen seiner weiblichen Bekanntschaften die Aufmerksamkeit der Beamten auf die Gruppe gezogen, was er ihnen auch nicht verübeln konnte. Die Mädels waren schließlich echte Hingucker. Wirklich Lust auf eine Kontrolle hatte der Blauhaarige nicht und auch seine Gesellschaft war alles andere als Begeistert. So kam es, dass Blondchen Nummer 1 das Tablett mit den Drinks zu Boden warf und die Flucht ergriff. Auch die Rosahaarige war schon bald verschwunden. Noch bevor Leo in der Überraschung wirklich reagieren konnte, hatte Hina ihn bereits an der Hand gepackt und mit sich gezogen. Seine Beine bewegten sich wie von selbst und er rannte der Blonden hinterher, aus dem Club auf die Straße und in eine Seitengasse. Der Alkohol und das Adrenalin ließen die gelaufene Strecke einfach an ihm vorbei ziehen. In einer hoffentlich sicheren Gasse angelangt waren, verlangsamten sich ihre Schritte. Leo drehte sich zu Hina, welche sich auf den Boden sinken ließ und begann zu lachen. Auch er konnte sich angesichts der Situation nicht mehr zurückhalten und stimmte mit ein, während er sich neben sie setzte. "Das klingt so, als würden deine Abende öfter so enden." Die Nacht war noch jung, doch leider würde er sie nicht mehr so genießen, wie erhofft. Ein scharfes Stechen breitete sich schlagartig in seinem Kopf aus. "Argh.." Er konnte den gequälten Laut nicht stoppen. Woher kamen denn jetzt diese Kopfschmerzen? Leo fasste sich an die Stirn und rieb sich die Schläfen. "Ich glaube, ich sollte nachhause gehen." Verkündete er, die Enttäuschung war ihm deutlich anzuhören. Vielleicht hätte er ja noch eine Chance bei der Blonden Schönheit gehabt, doch mit diesem Stechen im Kopf könnte er sich nicht auf sie konzentrieren. Normalerweise hätte er ihr noch angeboten, sie nachhause zu bringen, doch gerade konnte er keinen Gedanken daran verschwenden. Warum hatte er auch nie Tabletten bei sich, wenn er sie mal brauchte. So erhob sich Leo wackelig auf die Beine und drehte sich nochmal zu Hina um. "Komm gut nachhause.. Pass auf dich auf." Woher kam denn diese Freundlichkeit? Er wusste es nicht und er hatte gerade auch wichtigere Probleme. So drehte sich der Blauhaarige um und begann, sich langsam zu entfernen.

    Innenstadt >> ?

    [Seriza] ~ mit Leon & Cinnamon im Dschungel

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    Nachdem die Drachendame zwischen den Blättern verschwunden war, versteckte sie sich zunächst hinter einem Baum. Es mag keine gute Idee gewesen sein, einfach voraus zu gehen, doch jetzt würde sie nicht umdrehen. Noch entdeckte Seriza keine Monster, doch das war nur eine Frage der Zeit. Die Silberhaarige schwang ihre weißen Flügel und machte es sich auf einem hohen Ast des Baumes bequem, nachdem sie sich versichert hatte, dass sie dort erstmal kein exotisches Insekt überraschen würde. Jetzt hieß es nur noch nach den Erwachsenen Ausschau halten. Dachte sie, denn da spürte sie ein Krabbeln auf ihrer Schulter. "AH!" Unwissend, um was es sich dabei handelte, stieß Seriza einen erschrockenen Schrei aus und sprang vom Baum und flog, weit, bis sich einem der Bäume nicht mehr ausweichen konnte und gegen ihn stieß. Von dort aus rutschte sie nach unten in einen Strauch. Dort sah sie, wie eine Spinne gemütlich von ihr weg spazierte. Erleichtert, atmete das Halbwesen aus und hievte sich wieder auf die Füße. Verdammt. Wo war sie hin geflogen? Seriza wollte nach oben fliegen, um zu sehen, wo es zum Ufer ging, doch sie konnte ihre Flügel nicht bewegen. Ein Blick über ihre Schulter erklärte es: Ein Netzt, vermutlich von einem der Wesen hier, klebte ihre Flügel zusammen! Es muss in dem Strauch gewesen sein und als sie Flügel voraus nach unten gefallen war, musste es sich an ihre Federn geklebt haben! "Verflucht..." Doch mehr konnte sie gar nicht mehr sagen, als sie auf einmal ein Knurren vernahm.

    [Aria] ~ kommt mit Leonel an

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    Die Beiden hatten schnell genug Blätter gesammelt und es dauerte auch nicht lange, bis sie alle zum Strand geschafft hatten, um ihre Geschosse zu bauen und auszutesten. Nachdem sich die Kinder sicher waren, dass alles wie geplant funktionieren würde, packten sich sich voll mit Sandbomben und machten sich auf den Weg zum Waisenhaus. Sie mussten Kelsey befreien! Der Rotschopf folgte Leonel den ganzen Weg über und als sie vor dem Gebäude standen, seufzte sie auf. Die Bomben waren ganz schön schwer. "Wie fangen wir an?" Fragte sie dann den Blonden. Sollten sie einfach durch die Vordertür spazieren und auf auf alles Setzen oder doch lieber versuchen, unbemerkt hinein zu gelangen und die Geschosse als Notlösung zu verwenden. Zweiteres wäre Aria lieber, doch wollte sie sich hier nach Leonel richten, denn dieser kannte das Gebäude und seine Einwohner besser als sie. Fragend sah sie ihn an. Unglaublich, was heute schon alles geschehen war. So schnell hatte sie nicht mit sowas wie ... Freunden gerechnet.

    [Shuka] ~ bei Lucus & Tototala

    (Ich hoffe, dass ihr zwei kein Problem damit habt, wenn doch, schreibt mir ne PN und ich ändere den Post. Ich hab jetzt mal an der Stelle aufgehört, weil ich es nicht übertreiben wollte. TBH habe ich schonmal so ne ähnliche Erfahrung gemacht, nur dass ich da nicht mehr viel denken konnte außer 'Ich muss hier raus'. Bin dann zum Glück mit letzer Kraft aus der Situation raus und nicht umgekippt. ^^" )

    [Wayne] ~ mit Colin in der Küche

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    Seine Gedanken schwirrten wild umher, rannten um die Wette um sein Bewusstsein als erste zu erreichen. Der Blonde fühlte die kühle Tür fast gar nicht mehr an seiner Stirn, zu sehr war er in seinem inneren versunken. Als ihn schließlich eine Stimme erreichte, sprang er vor Schreck ein wenig von der Kühlschranktür weg. Nur um dann erleichtert auszuatmen, als der Cowboy realisierte, dass es sich bei der Person, welche ihn überrascht hatte, um Colin handelte. Er hielt sein Mikroskop in den Händen. Nur wofür? "Oh, Colin." Erwiderte der Cowboy. Als er die Worte seines Cousins hörte, verstand er erstmal nicht, von was der Rotschopf sprach. "Was? Einbrecher? Oh." Plötzlich begriff der Blonde. Er kniete sich nach unten, um mit einer Augenhöhe mit Colin zu sein und lächelte ihn dann beruhigend an. "Wenn du dir wegen dem Lärm vorhin Sorgen machst, das war ich. Ich bin gestolpert. Tut mir Leid, wenn ich dich aufgeweckt habe." Er legte seine Hand auf die Schulter seines Cousins. Wayne wusste, dass Colin recht schüchtern war, so überraschte es ihn, dass er tatsächlich gekommen war, um den vermeintlichen Einbrecher zu konfrontieren. Wollte er ihm etwa das Mikroskop über den Kopf ziehen? Wayne konnte nicht anders, als aufzulachen. "Ich kann froh sein, hier zu wohnen. Bei so einem Wachmann wie dir hätte ich sonst keine Chance." Er lächelte. "Weißt du was? Wie wärs, wenn wir zwei uns eine heiße Schokolade machen und du erzählst mir, was du in der letzten Zeit so gemacht hast." Schlug er dann vor, ehe er sich wieder aufrichtete. Das war genau, was er jetzt brauchte: Ablenkung. Und nach einer heißen Schokolade könnte Colin sicher auch weder besser einschlafen.

    Ich melde mich mal auf unbestimmte Zeit abwesend. Einige wissen bereits, dass ich mich an der rechten Hand verletzt habe und die jetzt erstmal schonen soll. Tippen ist schon anstrengend und schmerzhaft genug, weswegen ich wohl erstmal nicht posten kann. Sorry an meine Postpartner :(

    [Seriza] ~ mit Cinnamon & Leon am Ufer -> im Wald

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    Seriza sah die Rothaarige verwirrt an. "Warum sollten wir sowas spüren können? Wir sind doch keine Gärtner." Die Silberhaarige schlug einmal mit den Flügeln. Dann lief sie weiter am Ufer entlang, während sie die Erwachsenen sprechen ließ. Leon hatte wirklich immer eine passende Antwort parat, die Seriza zum Lachen brachte. "Das klingt fantastisch." Stimmte sie lachend zu. Die Drachendame blickte auf das Wasser und betrachtete für einen Moment ihr Spiegelbild. Sie berührte ihr kurzes, silbernes Haar und begutachtete die Bewegung in der Spiegelung des Wassers. Sie sah so anders aus, so jung, so klein, so unschuldig. Für eine kurze Weile blendete das Halbwesen alles um sie herum aus und sah einfach ihr Spiegelbild an. Langsam drangen die Stimmen von Leon und Cinnamon dann doch wieder an ihre Ohren und sie drehte sich zu den beiden. "Wenn es nötig werden sollte, kann ich auch hoch fliegen und schauen, wo wir lang müssen." Schlug sie dann vor und trat auf die beiden zu. Langsam wurde die Silberhaarige wirklich ungeduldig und lief voraus. "Na kommt schon!" Und schon verschwand sie zwischen den Pflanzen und aus dem Sichtfeld der beiden Erwachsenen. Sie hielt sich dabei bedeckt, damit die zwei sie nicht sofort wieder finden würden. Jetzt musste sie nur noch hoffen, dass kein Monster um die Ecke kam.

    [Rosalind] ~ mit Sophia & Maerwen bei den Umkleiden der Mägde

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    Die Adelstochter war froh, dass die Zofe ihrer Cousine ihnen zu glauben schien. Doch Maerwen wäre ja nicht sie, wenn sie nicht weitere Fragen stellen würde. Glücklicherweise konnte Sophia eine relativ plausible Erklärung liefern. "Richtig. Wir wollten erstmal diesen Verdacht aus der Welt schaffen." Fügte die Blauhaarige an. "Vielen Dank für deine Zeit, Maerwen. Auf Wiedersehen." Verabschiedet auch Rosalind sich, ehe sie den Griff Sophias an ihrer Hand spürte und von ihr mitgezogen wurde. Die Blauhaarige konnte es kaum erwarten, den Gang zu verlassen, damit Maerwen ihnen nicht doch noch auf die Schliche kam. Doch als die Adelstochter den Blick senkte, konnte sie für einen kurzen Moment sehen, was mit den versteckten Kleidern geschehen war. Sie waren verrutscht und man konnte sie ein Stück weit sehen. "Sophia, man sieht den Stoff unter deinem Kleid." Flüsterte sie ihrer Cousine zu. Hoffentlich hatte Maerwen das nicht gesehen.

    [Shuka] ~ bei Lucus und Tototala

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    Die Lilahaarige lächelte beruhigt. Wenn es ihm wirklich nichts ausmachte, dann könnte sie das Gespräch beruhigt weiterführen. "Dann bin ich beruhigt." Doch Lucus hatte Recht damit, dass die beiden sicher einen Tag mit viel Zeit dafür benötigten und sein Vorschlag, die Handynummern auszutauschen kam ihr gelegen. "Das wäre eine gute Idee." Gerade als die Südländerin ihr Handy aus der Tasche holen wollte, hörte sie eine bekannte Stimme nach ihr rufen. Und nur kurze Zeit später stand die bekannte Person auch schon vor ihr. "Hallo, Oma." Begrüßte die Lilahaarige Tototala erfreut. Doch diese Freude verschwand schnell, als ihre Großmutter den Mund wieder aufmachte. Ihr Gesicht erhitzte sich spürbar während sich der Farbton ihrer Haut veränderte. Ihr Herz begann immer schneller zu schlagen und für einen Moment hatte Shuka das Gefühl, in Ohnmacht zu fallen. Doch dieses Glück gönnte man der Schülerin nicht. "O-oma! Lucus ist nicht mein- Wir sind nicht-" Die Worte blieben ihr auf halben Wege im Halse stecken. Oh Gott, oh Gott. Wo hatte sie den armen Lucus denn nun hinein gezogen? Das musste doch ein böser Traum sein und sie würde jeden Moment aufwachen, oder? Oder?? ODER?



    [Leo] ~ mit Alessa, Hina & Melanie in einem Club

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    "Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben." Antwortete Leo der süßen Blondine. Der Blauhaarige hatte seinen Drink inzwischen geleert, da kam es ihm sehr gelegen, dass die Blondine mit den roten Augen Shots bestellte. Er nahm einen davon und stieß mit den Mädchen an. "Kastagnette. Ebenfalls ein Kaff aus dem ich froh bin, entkommen zu sein." Antwortete er dann nach der Rosahaarigen. Der Alkohol wirkte auch bei ihm und langsam lockerte sich der Teenager. Sein Plan vom Anfang rückte in den Hintergrund und er konzentrierte sich auf den Augenblick. Auch er schwang ein wenig zur Musik. "Das kannst du auch sein, glaub mir." Antwortete er Hina. "In solchen Käffern kennt jeder jeden und alle mischen sich in deine Angelegenheiten ein." Leo wollte ebenfalls gerade neue Getränke bestellen, als er die Unruhe einiger Gäste mitbekam. Sein Blick folgte Hinas und er entdeckte die Polizisten am Eingang. Ach wenn es nur das war. Leo zuckte mit den Schultern und widmete sich wieder den Mädchen, wobei der über Hinas Kommentar ein wenig schmunzeln musste. Er bestellte neue Getränke und lächelte die Mädchen an. "So viel Lärm nichts." Merkte er an. Genau dann kam auch der Kellner und brachte ihnen die neuen Drinks. Der Blauhaarige machte sich keinerlei Sorgen um die Polizeikontrolle, schließlich war sein gefälschter Ausweis täuschend echt. Außerdem würde ihn Nervosität nur auffällig machen. "Kommt ihr oft hier her oder seit ihr eher in anderen Clubs unterwegs?" Fragte er dann nebenbei, um das Gespräch weiterzuführen.