Beiträge von LunaXSol

    [Alma] ~ mit Sherry im Nebelwald

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    Ohne wirklich zu wissen, ob sie in die richtige Richtung ging, taumelte Alma durch die Straßen Riverports. Die spitzen Fingernägel der fremden Frau bohrten sich nach wie vor tief in ihre zarte Haut und ein starker Zug an ihren dunkeln Locken, entlockte dem Teenager einen schmerzerfüllten Schrei. Was wollte diese alte Schabracke denn eigentlich von ihr?! Es war so dunkel, viel zu dunkel. Normalerweise machte die Nacht Alma nichts aus, ganz im Gegenteil, aber heute hatte sie so schreckliche Angst vor den Schatten um sie herum. Mit jedem Schritt schlug das Herz der Dunkelhaarigen stärker, mit jedem Schritt wuchs die Unsicherheit, ob sie den Nebelwald überhaupt erreichen würden. Die Bäume kamen in Sicht und kurzzeitig rollte eine Welle der Erleichterung über die Cheerleaderin. Gleich geschafft. Aber sie konnte nicht mehr. Der Alkohol und die Erschöpfung gepaart mit der Angst und den Schmerzen waren einfach zu viel. Und sie stürzte zu Boden, riss die Fremde mit sich, welche natürlich alles andere als Begeistert war. Sie fluchte. Ein harter Tritt traf ihre Seite, entlockte Alma aber nunmehr nur ein Wimmern. Sie hatte keine Kraft mehr. Doch das schien die Fremde nicht zu kümmern, welche sie kurzerhand am Arm wieder auf die Beine zog. "Ich habe Sie doch her gebracht." Erwiderte Alma kraftlos. "Lassen Sie mich doch einfach gehen." Doch es nütze nichts. Alma zwang sich weiterzugehen, jedoch war jeder Schritt unsicher, sie schwankte, versuchte sich jedoch krampfhaft auf den Beinen zu halten. "Ich kann nicht mehr. Es tut mir Leid, was ich gesagt habe." Flüsterte sie beschämt. Vielleicht würde das ja die Fremde besänftigen.

    [Aria] ~ mit Orland gefangen

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    Die Rothaarige ignorierte das Geflüster des Halbelfen gekonnt. Sie nahm es nicht wirklich persönlich, immerhin befanden sie sich gerade in einer äußerst misslichen Lage, weil sie von anderen Menschen in eine Falle gelockt worden waren. Das hatte relativ wenig mit ihr zu tun, schließlich war Aria es gewesen, die versucht hatte, Orland davon abzuhalten, diesem seltsamen Mann zu folgen. Und nun saß sie hier mit ihm fest. Und egal wie griesgrämig er war, Aria sorgte sich dennoch. Gang im Gegenteil zu ihm, wie es schien, denn er fragte nicht einmal, ob es ihr gut ging, nachdem er sie umgestoßen hatte. Sie schüttelte bloß den Kopf, was der Halbelf in der Dunkelheit sowieso nicht sehen konnte. Die Küste bewegte sich, wurde von Seite zu Seite geschwenkt, während man die Gefangenen transportierte. Die Rothaarige drückte Orland ihre Brosche in die Hand und hörte ihn kurz darauf bereits nach einer Schwachstelle suchen. Sie tat es ihm gleich und tatsächlich... Da war doch was. Jedoch hatte die Rothaarige keine Möglichkeit, etwas zu sagen, da sie schon wieder umgeworfen wurden. Sie hörte ein Klirren. Die Brosche! Orland bestätigte ihre schlimmste Befürchtung: Sie war weg. Aria versuchte sich erneut aufzurichten, doch ehe sie dies tun konnte, stürzte Orland erneut und zwar auf sie drauf. "Ah. Aua..." Flüsterte sie zwischen zusammengebissenen Zähnen. Sie spürte den schnellen Atem des Halbelfs auf ihrer Haut. Nah, zu nah. "Geh runter von mir." Forderte sie ihn auf, schob ihn ein wenig zur Seite und begann den Boden nach der Brosche abzutasten. "Ich glaube, ich habe eine Stelle gefunden." Flüsterte sie außer Atem. Sie musste nur diese verdammte Brosche wieder finden. Die Kiste ruckelte und wackelte. Wie lange hatten sie noch vor sich? Es wäre doch nur eine Frage der Zeit, bis die Menschenhändler eine Pause einlegten. Genau dann mussten sie fliehen, wenn sie abgelenkt waren und sie aus den Augen ließen. Während sie in Bewegung waren, war es vermutlich zu riskant.

    [Iris Noire] ~ mit Dorothy vor dem Glockenturm

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    Der stechende Schmerz in ihrem Kopf nahm alles um Noire herum ein. Sie hörte die Proteste des Mädchens nicht, die besorgten und doch ängstlichen Fragen. Alles um Iris herum war weiß, grell, schmerzhaft. Erst, als sie die fürchterliche Blume zerstört hatte, beruhigte sie sich wieder. Die Worte der Priestertochter hallten in ihrem Geiste. Das ist unfair. Unfair? Ist es das? Aber was war denn schon fair? Iris schwieg, als Dorothy zu ihrem geliebten Fern lief und ihn in die Arme schloss, kommentierte ihre jämmerlichen Worte nicht. Bis sie die Vampirdame wieder ansprach. Iris' Blick wanderte vom Boden zu Dorothy. Erst jetzt konnte die Fremde die absolute Leere in den verschiedenfarbigen Augen der Silberhaarigen sehen. Doch dieser Ausdruck änderte sich schnell. "Ob ich kein Weiß mag?" Wiederholte Noire mit trockener, jedoch scharfer Stimme. "Es ist das Abscheulichste, Widerlichste, das ich jemals gesehen habe." Sie spuckte Dorothy die Worte fast schon vor die Füße. Die hellen Augenbrauen der Silberhaarigen zogen sich zusammen. "Das eine Blume, eine so wunderschöne Gestalt der Natur, so abscheulich verunstaltet werden kann..." Und dabei sprach sie nicht von ihrer eigenen Tat. Noire drehte sich um, die Arme verschränkt, die Fingernägel bohrten sich in ihre sanfte Haut. "Verschwinde. Geh nachhause bevor ich es mir anders überlege." Ihr war schlecht, sie war nervös und hatte das Bedürfnis, die Flucht zu ergreifen. Aber diese Blöße würde sie sich nicht geben. Sollte doch Dorothy rennen, so wie sie es schon von Anfang an wollte. So blieb Noire stehen, doch ein geübtes Auge könnte ihre innere Aufregung vielleicht erkennen.

    [Wayne] ~ mit Cylie an den Klippen

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    Der Cowboy beobachtete, die die Brünette sich aufsetzte, während er versuchte, die wenigen Blätter, die er fangen konnte, zusammenzuhalten. Ein warmes Lächeln zierte seine Lippen als er ihren Worten lauschte. Tollpatischigkeit, ja das war eine durchaus gefährliche Eigenschaft hier auf dem Land. Ein falscher Schritt konnte katastrophale Folgen haben. Besonders, wenn man nicht das richtige Schuhwerk trug. Ha, fast hätte er sich das Lachen nicht verkneifen können bei der Erinnerung an Antoinettes ersten Besuch auf der Ranch. Da war es zum Glück nicht ganz so lebensgefährlich gewesen. Nachdem die Fremde seine Hand ergriffen hatte, zog Wayne sie auf die Beine. Ihre weiteren Worte entlockten ihm dann jedoch ein schallendes Lachen. "Das stelle ich mir urkomisch vor. Nur leider wird so ein Luftball nicht viel gegen das Ende der Klippe machen. Höhestens rollst du schneller nach unten." Da käme dann aber wohl jede Hilfe zu spät. Vorsichtig gab der Blonde ihr die Notizen zurück. Ein mitfühlender Blick schlich sich in seine Augen. Sie würde sicher viel Arbeit damit haben, ihre verlorenen Unterlagen wieder zusammenzustellen. "Vorher solltest du dir vielleicht deine Verletzungen reinigen, nicht dass sie sich entzünden." Merkte er jedoch an. "Wenn du möchtest, kannst du dich bei uns auf der Ranch frisch machen und schon mal nachsehen, was alles verloren gegangen ist." Schlug er vor. "Ah, ich bin übrigens Wayne. Freut mich, dich kennenzulernen." Seine Mundwinkel zogen sich wieder zu einem Lachen nach oben.

    [Rosalind] ~ (mit Maerwen) in ihren Gemächern

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    Die Bescheidenheit der Zofe war bewundernswert. Die Adelstochter war mehr als dankbar, sich in der Obhut der Dunkelelfe zu befinden. Als Maerwen die Gemächer der Blauhaarigen verließ, um dieser den gewünschten Tee zu holen, richtete sich Rosalind leicht in ihrem Bett auf. Sie ließ die Hand über das schöne Schmuckstück gleiten, welchen in ihrem Schoß lag. Ein sanftes Lächeln schlich sich auf ihre rosigen Lippen. Sie fühlte sich schon besser, jedoch fröstelte es sie ein wenig. Während sie also auf Maerwen wartete, stand die Adelstochter vorsichtig aus ihrem Bett auf. Sie hatte noch ein paar zusätzliche Decken in einem ihrer Schränke und gleichzeitig könnte sie Max' Geschenk aufräumen. Einen Schritt vor den anderen setzend steuerte Rosalind ihre Schmuckkommode an. Dort platzierte sie die wunderschöne Brosche, ehe sie sich zu ihrem Schrank mit den Decken wandte. Die ganze Zeit über hielt sie sich vorsichtig den Bauch, welcher noch immer ein wenig schmerzte. Mit einer dicken Decke beladen machte sich Rose auf den Rückweg zu ihrem Bett, als ihr plötzlich wieder ein stechender Schmerz in den Bauch zog. Der plötzliche Krampf war so heftig, dass es ihr kurz den Atem nahm. Anscheinend war das scharfe Essen wohl doch noch nicht überwunden. Wie es Vishnal wohl erging? Doch Rosalind hatte nicht wirklich Zeit, darüber nachzudenken, denn durch den plötzlichen Schmerz war sie ins Taumeln geraten. Unbeholfen stürzte sie nach vorne auf den Boden. Glücklicherweise hatte die Decke ihren Fall abgefedert. So lag sie nun, mit dem schönen Gesicht in der Decke vergraben, auf dem Fußboden. Heute musste auch alles schief gehen, oder?

    [Aria] ~ eingesperrt mit Orland

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    Die Rothaarige merkte recht schnell, dass es Orland überhaupt nicht interessierte, was sie zu sagen oder einzuwenden hatte. Etwas frustriert schnaubte das Mädchen, folgte ihrer neuen Bekanntschaft aber dennoch. Sollte dies hier wirklich nach Hinten los gehen, so hätten sie zu zweit definitiv bessere Chancen als alleine. Und wie es kommen musste, kaum waren die Kinder eingetreten, erlosch das Licht im Inneren des Zelts und sie hörten, wie man die Öffnung verschloss. Aria hatte sich zunächst nicht umgedreht, starrte nur in die Dunkelheit als sie Orlands Hand an ihrer Schulter spürte. Er hielt sich fest, wenn auch nur kurz. Für einen Augenblick schwoll ihr Herz vor Stolz an, dass Orland wohl doch ganz froh war, dass die Rothaarige bei ihm war. Jedoch wurde dies von der Unsicherheit und der Aufregung der Gesamtsituation überschattet. Noch bevor Aria irgendetwas erwidern konnte, wurde sie plötzlich zu Boden gerissen. Sie wurden bewegt! Orland musste daraufhin gestürzt sein und hatte die Rothaarige versehentlich mit sich gerissen. Aria lag neben ihm und stemmte sich auf die leicht verletzten Unterarme. "Hast du dir weh getan? Geht's dir gut?" Fragte sie leise an den Elf gerichtet. Sie spürte, wie der Blonde sich aufrichtete und nach etwas tastete. Dann der Schock: Sie saßen fest, in einer Kiste die ziemlich stabil klang. "Verdammt..." Flüsterte Aria außer Atem. Ihre Nervosität wuchs und die Antwort, welche ihnen durch die Wände der Kiste hindurch auf Orlands Frage hin, gegeben wurde, verschlimmerte ihr Herzrasen nur. Aria schluckte, ehe sie sich selbst wieder aufrichtete. "Wir müssen ruhig bleiben. Wir kommen hier schon raus." Der Rotschopf sprach weiterhin absichtlich leise, in der Hoffnung, dass die Menschenhändler draußen sie nicht hören konnten. Irgendwo an dieser Kiste musste es doch eine Schwachstelle geben, einen Punkt an dem sie nicht ganz so gut zusammen hielt. Einen Punkt, an dem man sie aufbrechen konnte, so wie bei den Kisten auf der Farm! Doch wo und wie sollten sie das anstellen. Da fiel ihr wieder etwas ein und prompt begann das Mädchen in ihrer weiten Hosentasche zu suchen. Da! Da ist es! Die Brosche, welche Sophia ihr geschenkt hatte, war immer noch sicher verpackt in Arias Hosentasche gewesen. Vorsichtig zog sie diese nun aus der Verpackung und aus ihrer Tasche. Ihre dünnen Finger fühlten das Material. Es war stabil und hart und würde hoffentlich nicht zu schnell brechen. Vielleicht... "Ich hab' das hier. Vielleicht... kann uns das irgendwie helfen." Flüsterte die Rothaarige. Sie tastete vorsichtig nach Orlands Hand und legte diese anschließend an die Brosche, damit er den Gegenstand fühlen konnte. "Hier muss es irgendwo eine Stelle geben, die nicht gut zusammen hält. Sowas gibt es bei jeder Kiste. Zumindest hab' ich das so auf der Farm gelernt." Erklärte sie leise. Es wunderte sie selbst ein bisschen, dass sie trotz der Angst und der Aufregung irgendwie ruhig bleiben konnte. Aber gerade war sie einfach nur dankbar dafür.

    [Iris Noire] ~ bei Dorothy

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    Ein zufriedenes, fast schon schräges Grinsen schlich sich auf die Lippen der Silberhaarigen. Der Anblick des zitternden Häufchen Elends vor ihr erfreute sie zutiefst. Es war lange her seit Noire das letzte Mal so viel Spaß gehabt hatte. Das Mädchen fraß ihr förmlich aus der Hand, zumindest so lange sie noch sein geliebtes Plüschtier hatte. Das Stottern ihres Gegenübers war wie Musik in den Ohren der Vampirdame. Iris' Augen erhellten sich als die junge Frau begann den gewünschten Strauß Blumen zu pflücken. Dabei beobachtete Noire sie eindringlich, um sicherzugehen, dass die Kleine ja nichts Dummes tat. Doch im Gegenteil, sie schien sich sogar sehr viele Gedanken bei der Auswahl der Blumen zu machen, was Iris doch sehr beeindruckte. Soviel Respekt musste sie der Fremden zollen, sie hatte ein Auge für Farben und Ästhetik. Allem Anschein nach hatte etwas die Aufmerksamkeit des Mädchens erregt, etwas das Iris aufgrund der Entfernung nicht erkennen konnte. Sie schritt näher heran, drauf und dran die Fremde darauf hinzuweisen, dass sie keine Ablenkungen duldete, als ihr auffiel, dass das Objekt eine Blume war. Die Stimme der jungen Frau war wieder etwas fester, während sie erneut zu der Silberhaarigen sprach. Selten? Iris' Interesse war geweckt. Die Blumenzucht war eines ihrer liebsten Zeitvertreibe und eine seltene Blume zu entdecken ließ ihre verschiedenfarbigen Augen leuchten. "Zeig mal." Forderte sie auf, die Stimme weniger bedrohlich als zuvor. Und die Fremde tat wie ihr geheißen und offenbarte die Blume der Vampirdame. Iris streckte ihre Hand aus und nahm sie vorsichtig an sich, bevor sie einen genaueren Blick darauf warf. Die Blüten hatten zwei verschiedene Farben. Schwarz, Schwarz und .... Weiß. Als ihre Augen das durch die Dunkelheit gemilderte reinweiß der vereinzelten Blütenblätter erblickte, zuckte sie kurz zusammen. Ein Stechen fuhr in ihren Kopf, welches sie dazu zwang ihre Augen abzuwenden. Weiß, Weiß, Reinweiß. Wie... wie abscheulich! Der Atem der Vampirdame ging schneller, während ihr Blick wieder den Blütenkelch fand. Und mit einem kräftigen Ruck schmetterte sie das Plüschtier der Fremden, welches sie bis eben noch in der Hand gehalten hatte, wenige Meter von ihnen auf den Boden. Ihr Gesicht war wutverzerrt, ihre Augen brannten vor Zorn als sie die Fremde wieder anblickte. "Was erlaubst du dir eigentl- .... Ah!" Noire fasste sich an den Kopf, der stechende Schmerz nahm ihr kurzzeitig den Atem. Weiß, weiß, weiß! Wie sie diese Farbe doch hasste! Jedes Mal, wenn sie Reinweiß erblickte, fühlte sie sich als würde sie jemand innerlich zerreißen und eine Hälfte von ihr mit sich nehmen. Und sie wusste nicht warum, wusste nicht warum es so weh tat, wusste nicht warum sie es so hasste. Fühlte sie sich so weil sie Weiß hasste, oder hasste sie Weiß, weil sie sich so fühlte? Sie konnte das Gefühl nicht loswerden, sah keinen anderen Ausweg mehr als... Ratsch! Und wieder und wieder, bis jedes einzelne der weißen Blätter der Schwertlilie verschwunden waren. Es war nur noch Schwarz, Schwarz, Sicherheit. Aber die Blume war zerstört, sie war nicht mehr vollkommen. Eine Hälfte fehlte. Und auch, wenn der Schmerz aufgehört hatte, so blieb ein seltsames Gefühl der Leere. In diesem Moment beachtete die Silberhaarige das fremde Mädchen gar nicht mehr. Vielleicht hatte es die Gelegenheit ja schon längst genutzt und war in die Dunkelheit der Nacht verschwunden. Iris starrte auf den Boden, während ihre Atmung sich wieder beruhigte. Sie fühlte sich schlecht, schwach, leer. So lange hatte sie Weiß gemieden, doch es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis sie wieder damit konfrontiert wurde.

    Ich melde mich dann auch mal abwesend. Einige wissen es ja bereits, aber ich hab jetzt mein duales Studium angefangen und bin ab morgen an der Hochschule. Und ich weiß noch nicht so ganz wie es da auf den Zimmern mit der Technik, Wlan und der Zeit aussieht^^" Aber ich werde mir Mühe geben, regelmäßig online zu kommen und zu posten:)

    [Ludmila] ~ mit Simone vor der Bäckerei

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    Die Brünette hatte ihr erstes Brötchen inzwischen aufgegessen und trank genüsslich ihren Tee, während sie Simone interessiert beobachtete: Wie sie nach ihrer Antwort ihre Tasse nahm und daran pustete, um ihren eigenen Tee abzukühlen. Wie sie die Tasse ansetzte, ohne zu trinken und Ludmila stattdessen antwortete. Die Brünette lächelte. Anscheinend beruhte das Interesse am Beruf der jeweils Anderen auf Gegenseitigkeit. Das Funkeln in den Augen ihres Gegenübers war schon irgendwie niedlich. Ludmila lachte leise auf. "Vielleicht. Wer weiß das schon." Antwortete sie mit einem frechen Grinsen. Anscheinend hatte Simone einiges zu erzählen, denn sie sorgte sich sogleich darum, dass ihnen die Zeit ausgehen würde. Na jetzt wurde es aber spannend! "Macht Euch darum mal keine Sorgen. Ich habe für heute noch keine anderen Pläne." Erwiderte die Autorin, das Grinsen zu einem milden Lächeln umformend. Auch, wenn es vielleicht keine aufregende Abenteuergeschichte werden würde, so konnten auch kleine Details die Brünette bereits ausreichend inspirieren, um neue Charaktere oder Geschichten zu entwerfen.

    [Rosalind] ~ mit Maerwen in ihren Gemächern

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    Ein sanftes Lächeln legte sich auf die rosigen Lippen der Adelstochter, während sie die Zofe ihrer Cousine ansah. "Ihr seid ein wahrer Segen für dieses Haus, Maerwen. Bei solch gutem Personal sind wir viel zu verwöhnt." Es stimmte. Der Großteil ihrer Familie würde es tatsächlich als Selbstverständlichkeit ansehen, dass die Bediensteten sich jede Sekunde ihres Daseins um sie sorgten und für die zu Verfügung standen. Vermutlich fehlte ihnen die Wertschätzung dieser Gesten und auch Rosalind konnte sich davon nicht gänzlich ausnehmen. Jedoch gab sie sich Mühle, bewusster durch ihre Tage zu schreiten und mehr auf ihre Umgebung zu achten. "Das hat er wirklich. Eines seiner größten Talente." Stimmte Rose der Dunkelelfe zu. Ihr Bruder mochte Vieles sein, jedoch hatte er ein exzellentes Auge für Schönheit und Eleganz. Und sein Geschenk zeigte dies nur zu deutlich. Rosalind musste sich später unbedingt bei ihm bedanken. Allem Anschein nach musste dies jedoch noch etwas warten, da Max noch nicht wieder in der Villa zu sein schien. "Nein, nein, das ist nicht nötig. Ich treffe ihn sicher noch früh genug." Winkte die Blauhaarige freundlich ab. Maerwen hatte sicher eine Menge zu tun und da wollte sie ihr nicht auch noch weitere Aufgaben aufhalsen, wenn es nicht wirklich notwendig war. Max lebte schließlich ebenfalls in der Villa und so groß war diese dann auch wieder nicht als dass die Adelstochter ihren Bruder nicht selbst finden würde, sobald sie wieder auf den Beinen war. Die Blauhaarige sah zu der Dunkelelfe auf, welche ihr nach wie vor ihre Dienste anbot, und überlegte kurz. Eigentlich wollte sie Maerwen nicht unnötig aufhalten, jedoch glaubte Rose nicht, dass sie schon in der Lage war, länger als den Gang ins Badezimmer außerhalb des Bettes zu verbringen. "Tatsächlich gäbe es da etwas. Wärt Ihr so gut mir etwas Tee zu bringen?" Fragte sie dann schlussendlich.

    [Wayne] ~ bei Cylie an den Klippen

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    Die sanfte Spätsommerbrise tanzte über die Ebene des Leuchtturms, während der Cowboy im Schatten des großen Bildnisses stand. Er genoss die idyllische Stille nach den turbulenten Ereignissen der letzten Zeit. Wayne schloss die Augen und sog die frische Landluft in sich ein. Für einen Moment fühlte er sich vollkommen friedlich und ruhig. Seine blauen Augen öffneten sich langsam wieder als in entfernter Nähe eine Person in seinem Sichtfeld erschien. Es schien sich um eine junge Frau zu handeln, welche zielstrebig auf die Klippen zu ging, vermutlich um die Aussicht zu genießen. Dies konnte der Blonde ihr definitiv nicht verübeln. Für einen Moment überlegte er, auf sie zuzugehen und ein Gespräch anzufangen, als die Fremde plötzlich in Straucheln kam und zu Boden ging. Ihre Tasche knallte ebenfalls unweit von ihr auf die Steine und offenbarte einen Wirbelwind aus Papier, welcher vom Wind davon getragen wurde. Schnellen Schrittes lief Wayne auf die junge Frau zu, bedacht nicht ebenfalls auf den bereits aufgewühlten Steinen auszurutschen. "Ist alles in Ordnung bei dir?" Fragte er besorgt als er neben der Brünetten zum Stehen kam. Wayne kniete sich nieder, um sich ein besseres Bild von der Situation zu machen. Dabei schaffte er es ein paar wenige Seiten des Papiers, welche der Wind bisher verschont hatte, festzuhalten. Es war nicht viel, aber es war zumindest etwas. "Hast du dir weh getan?" Fragte er Cowboy, während er der Fremden seine Hand anbot, um ihr aufzuhelfen.

    [Aria] ~ bei Orland (& einem komischen Kauz)

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    Der Fremde säuselte vor sich hin, wickelte die Kinder um den Finger. Gefährlich und äußerst selten? Arias Nachfrage schien ihren Begleiter nur noch mehr in die Arme des seltsamen Mannes zu treiben. Und auch ihre Neugier wurde immer mehr geweckt, auch wenn die Rothaarige noch immer etwas zaghaft und vorsichtig war. Doch die Entscheidung wurde ihr abgenommen, denn Orland zischte sie überheblich an, ehe er dem Fremden folgte. Aria hatte sich vorgenommen, ihn nicht alleine zu lassen, also rannte sie den beiden ohne nachzudenken hinterher. Bei den beiden angekommen, stieß sie Orland leicht in die Seite, ehe sie zurück zischte: "Nur, weil ich länger als zwei Sekunden nachdenke." Ihre Aufmerksamkeit zog sich jedoch schnell wieder zu dem Fremden, welcher die beiden weiter in die Dunkelheit führte. Als Orland dessen Frage tatsächlich nachgab, fühlte sich Aria fast ein wenig verletzt. Schließlich hatte er ihr seinen Namen vorenthalten. Die Tatsache jedoch, dass der Fremde ihren Namen kannte, obwohl sie sich noch gar nicht vorgestellt hatte, gefiel der Rothaarigen gar nicht. Orland hingegen schien sich daran nicht zu stören und falls doch, ließ er es sich nicht anmerken. Der fremde Mann lockte die beiden wieder mit seinen Worten. Verkündete, dass sich das besagte Monster in dem Zelt befände, vor welchem sie nun standen. Sie müssten nur noch eintreten. Die Neugier brannte in dem jungen Mädchen aber gleichzeitig fühlte sie sich wahnsinnig unwohl hier in dieser dunklen Gasse. Ihr Blick ging zu Orland, um seine Reaktion zu sehen. Es sollte ihr helfen, sich selbst zu entscheiden, was sie nun tun sollte. Ihr Blick glitt wieder zu dem Fremden, welcher mit dem Stoff des Zeltes schwenkte, gerade so, dass sie nicht hineinblicken konnten. Sie wusste nicht mehr, was sie sagen sollte. Am liebsten wollte sie weitere Fragen stellen, aber dann riskierte sie, dass Orland wieder einen Alleingang wagte, was die beiden nur noch mehr in diesen Wahnsinn trieb. Gleichzeitig half das verschlagene Gesicht dieses Mannes kein bisschen. Sprach er wirklich die Wahrheit? Befand sie dort ein Monster? Und wenn nicht, was war es dann?

    [Ludmila] ~ mit Simone vor der Bäckerei

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    Die Brünette lächelte zufrieden, ließ ihre Tasse jedoch zunächst zum Abkühlen stehen, während sie sich über ihr Brötchen hermachte. Dies schien wohl auch die richtige Entscheidung gewesen zu sein, denn Simone, welche sofort einen Schluck aus ihrer Tasse nahm, verzog kurz darauf das Gesicht. Sie hatte sich verbrannt. Ludmila nickte nur lächelnd, davon ausgehend, dass Simones Worte mehr eine Memo an sich selbst war als an die Hutträgerin. Schließlich hatte diese ihre Tasse noch gar nicht angerührt. "Oh wirklich? Das ist wirklich ein Zufall. Anscheinend zieht es viele Leute hier nach Trampoli." Antwortete die Brünette überrascht. "Wobei ich das schon verstehen kann. Die Natur hier ist wirklich wunderschön." Fügte sie an, ein Lächeln die zarten Lippen umspielend. Simones Ausführungen weckten das Interesse der Autorin. "Ärztin? Welch ehrenhafter Beruf. Und sicherlich sehr arbeitsreich und anstrengend." Die medizinische Versorgung war unheimlich wichtig und gute Ärzte waren dafür unabdingbar. Ludmila selbst hatte sich in der Vergangenheit immer sehr regelmäßig durchchecken lassen aufgrund ihrer vorherigen Beschäftigung. Nun, da sie dieser nicht mehr nach ging, würde dies sicherlich weniger werden. Aber es war gut zu wissen, wo man hingehen konnte, wenn man es denn benötigte. "Aber das erklärt Euer besonderes Interesse natürlich." Ludmilas Augen glitten über den Tisch zu ihrem Gegenüber, ehe sie nach ihrer eigenen Teetasse griff, welche inzwischen ein wenig abgekühlt war, und einen Schluck nahm. "Darf ich fragen, was genau Euch zu Euerer Berufung gebracht hat? Ich bin Autorin müsst Ihr wissen und Menschen zu analysieren und ihre Geschichten zu hören, hilft mir unbeschreiblich bei meiner Arbeit." Fragte sie Brünette mit einem neugierigen Blick.

    [Wayne] ~ kommt an

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    Nachdem er die Türen des Krankenhauses hinter sich gelassen hatte, stieg Wayne in den nächsten Bus zurück nach Sternbach. Nach diesem anstrengenden Tag brauchte er unbedingt eine ordentliche Mütze Schlaf. Doch auch, wenn es kräftezerrend gewesen war, so würde der Blonde sich jedes Mal wieder dafür entscheiden, den beiden Jugendlichen zu helfen. Zuhause angekommen fiel der Cowboy sofort in sein Bett in eben jener Sekunde in derer er sein Schlafzimmer betreten hatte. Einige Stunden später waren die Geschehnisse der vergangenen Nacht bereits weit entfernt. Antoinette, Hina, Chase, all das spielte keine Rolle als Wayne die blauen Augen wieder aufschlug. Trotz allem, was geschehen war, fühlte er sich an diesem Nachmittag ungewöhnlich friedlich. Die Frage war nur, für wie lange dies anhalten würde, ehe ihn die Realität wieder einholte. Doch darüber wollte er sich gerade keine Gedanken machen, sondern diesen kurzen Frieden einfach genießen. Er aß eine Kleinigkeit zu Mittag und erledigte seine übrig gebliebenen Aufgaben. Nachdem er all das hinter sich gebracht hatte, entschied sich der Cowboy, einen kleinen Spaziergang durch Sternbach zu machen. Draußen in der Natur zu sein war eine seiner liebsten Beschäftigungen und er war schon länger nicht mehr einfach so spazieren gegangen. Höchste Zeit dies zu ändern! Ironischerweise führte ihn sein Weg zu einem Ort, welcher eigentlich Erinnerungen hervorrufen sollte, welche ihm den Sturm in seinem Herzen wieder ins Gedächtnis brachten. Doch, auch wenn er natürlich wusste, dass dies der Ort war, an welchem er eine gewisse Person zum ersten Mal getroffen hatte, so fühlte er sich nicht schwer, nicht schlecht. Im Gegenteil: Die Aussicht, welche der Leuchtturm ihm bot, erfüllte Wayne mit Freude und Hoffnung. Irgendwie war er doch immer durch gekommen, egal, um was es ging. Und das würde sich auch nicht ändern. Ein sanftes Lächeln stahl sich auf seine Lippen, während er die Aussicht und die Stille genoss.

    [Rosalind] ~ mit Maerwen in ihrem Zimmer

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    Langsam driftete sie davon, bereit wieder ins Land der Träume zu versinken, da klopfte es an ihrer Türe. Verschlafen blinzelte die Adelsdame, ehe ihr ein vom Gähnen lang gezogenes "Herein" über die Lippen kam. Nur einen kurzen Moment später betrat Maerwen, die Zofe ihrer Cousine Electra, das Schlafgemach der Blauhaarigen und verbeugte sich. Schnell wurde klar, warum die strenge Zofe ihr einen Besuch abstattete. Selbstverständlich hatte es bereits die Runde gemacht, dass die Adelige sich nicht wohlfühlte und so pflichtbewusst wie Maerwen war, fühlte sie sich wahrscheinlich verpflichtet, nach ihr zu sehen. Ein ähnliches Verhalten hätte sie sicher auch von Vishnal erwartet, wenn eben dieser nicht in einer ebenso misslichen Lage wäre, wie die Blauhaarige selbst. "Ja, das tut es. Vielen Dank, dass Ihr nach mir seht." Die rosigen Lippen der Adelstochter zogen zogen sich zu einem müden Lächeln. Anscheinend war dies jedoch nicht der einzige Grund für das Erscheinen der Zofe. Von ihren Worten überrascht blickte Rosalind zwischen Maerwen und dem Geschenk, welches diese auf Rosalinds Schoß platziert hatte, hin und her. "Oh? Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Wie schön." Mit einem Lächeln befreite Rose das Ornament von dem Tuch, in welchem es eingewickelt war. Die Haarspange, welche zum Vorschein kam, war so wunderschön, dass der Adelstochter ein überraschter Laut über die Lippen kam. Aber was hatte sie denn auch von ihrem Bruder erwartet? Trotzdem rührte diese Geste die junge Adelige zutiefst. Sie musste sich unbedingt beim Max bedanken. Jedoch erst, wenn es ihr wieder besser ging, denn vorher würde sie dieses Bett wohl erstmal nur für den Gang zum Badezimmer verlassen. "Vielen Dank, dass Ihr mir dieses schöne Geschenk von Max gebracht hat. Ich freue mich wirklich darüber." Dankbar blickte Rosalind die Zofe an. "Ist Max denn schon wieder zurück? Wisst Ihr das?" Einerseits wollte sie Maerwen nicht unnötig aufhalten, andererseits würde sie es natürlich begrüßen, wenn sie ihren Bruder heute noch zu Gesicht bekäme. Zumal sie die Bedienstete nicht so einfach aus dem Zimmer werfen wollte, nachdem sie so freundlich war und ihr dieses schöne Präsent überreicht hatte.

    [Alma] ~ kommt mit Sherry an -> vor dem Wald

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    Das Zischen der Stimme der Fremden, der eiserne Griff um ihren Arm, all das fühlte sich an wie ein Alptraum. Völlig orientierungslos von Alkohol, Angst und Schmerzen geleitet, wankte Alma mit der fremden Frau im Schlepptau quer durch die Stadt. Das Ziel ein Wald von dem die Schülerin gar nicht sicher wusste, wo er denn anfing. Die Tatsache, dass sich die völlig verdreckte Fremde auch noch auf sie lehnte, half keineswegs. Sie zerrte an den langen schwarzen Locken der Südländerin, was sich mit den Schmerzen in ihrem Arm vermischte. Den ganzen Weg über traute sich Alma nicht, unaufgefordert zu sprechen. Sie kannte sich selbst nicht so, aber die gesamte Situation war so surreal, dass sie sich darüber keinerlei Gedanken machte. Eigentlich hoffte die Cheerleaderin einfach nur aufzuwachen und festzustellen, dass sie in Wahrheit in ihrem weichen Bett lag oder nur Not auch auf dem Sofa im Personalraum, egal wo, nur nicht hier. Doch leider ging ihr Wunsch nicht in Erfüllung. Der Weg durch die Stadt war zäh und anstrengend, jedoch kam der Wald ihnen immer näher. Irgendwann, Alma wusste gar nicht wie lange es gedauert hatte, kamen die ersten Bäume des Nebelwaldes in Sicht. Erleichtert atmete die Südländerin auf, auch wenn sie es noch nicht geschafft hatte. Doch sie war zu müde und zu betrunken, um klar zu denken oder noch weiter geradeaus zu laufen und so fiel sie mit der Blonden im Schlepptau in sich zusammen. Der Aufprall auf dem Boden tat kaum weh, auch wenn es so aussah, als hätte sich die Schwarzhaarige einige Schürfwunden zugezogen. "Ich... kann .. nicht .. mehr." War das einzige, was sie noch über die Lippen brachte. Sie war fix und fertig, am Boden, nur wenige Meter vor dem Eingang des Waldes.

    [Aria] ~ bei Orland (& einem seltsamen Kauz)

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    Das leise Gegrummel des Jungen ließ Aria den Kopf schief legen. Er schien wirklich, wirklich schlechte Laune zu haben und einerseits wollte die Rothaarige nicht zu seiner Zielscheibe werden, andererseits weckte er eine gewisse Schwesterlichkeit in ihr, welche sonst eher ihrem Zwillingsbruder zu Teil wurde. Auch wenn Aria in manchen Dingen ein wenig impulsiv war, besonders, wenn es um sensible Familienthemen ging, so war sie sonst der ruhigere Part der Geschwister, welcher meist sehr vernünftig war und alles erst mal durchdachte. Und irgendetwas an diesem Jungen erweckte in Aria das Bedürfnis, ihn zu begleiten und ihn jetzt nicht mit seiner schlechten Laune alleine zu lassen. Auch wenn er nicht sonderlich freundlich war. Und so machte der Rotschopf einen Schritt auf ihn zu. "Ich habe es ernst gemeint. Ich muss in die gleiche Richtung also können wir ja einen Teil zusammen gehen." Bot sie nochmals an. "Ich bin übrigens Aria." Stellte sich das Mädchen vor und wollte dem Blonden hinterher gehen, als die beiden von einer fremden Gestalt angehalten wurden. Augenblicklich fasste sich Aria an die Haare und blickte zu dem Mann hinüber, welcher die beiden Kinder angesprochen hatte. Er sah seltsam aus und bereitete der Rothaarigen ein ungutes Gefühl. Er erzählte ihnen etwas von einem gefährlichen Monster, was selbstverständlich nicht nur das Interesse des Jungen weckte, sondern auch die Rothaarige hellhörig werden ließ. An sich interessierte sie sich schon dafür, jedoch kam ihr der Mann, welcher ihnen dieses Angebot machte, irgendwie komisch vor. Arias Begleitung schien weniger Hemmungen zu haben und machte Anstalten, dem Mann in die Gasse zu folgen, jedoch hielt Aria ihn am Arm zurück. "Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist?" Fragte sie ihn, die Augen wanderten zwischen Orland und dem Fremden. "Was für ein Monster ist es denn?" Fragte sie dann mit etwas lauterer Stimme. Wenn er die Wahrheit sprach, so würde er ihnen sicher etwas mehr erzählen können. Sollte der blonde Junge aber auch ohne diese Informationen der Aufforderung des Fremden Folge leisten, könnte Aria ihn unmöglich alleine lassen. Niemals, egal wie miesepetrig er auch war. Ihre grau-braunen Augen fixierten den Fremden fragend, welcher keineswegs erschüttert von ihrer Frage gewesen war. "Es ist ein ganz besonderes. Wahnsinnig selten, bestimmt habt ihr noch nicht davon gehört." Lockte er die beiden mit einem Grinsen. Aria blickte wieder zu Orland, denn es lag nun an ihm.

    [Ludmila] ~ mit Simone vor der Bäckerei

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    Die anfängliche Aufregung ihrer neuen Bekanntschaft schien allmählich abzuflauen, was Ludmila fast schon ein wenig enttäuschte. Aber auch nur ein wenig, denn schließlich bekam die Brünette ja noch genug Aufmerksamkeit. Zumal sie die Blicke Simones deutlich spürte. Nachdem beide Frauen ihre Bestellungen getätigt hatten, verließen sie beide die Bäckerei, um sich an einem der Außentische niederzulassen. Die Autorin blickte überrascht auf, als Simone ihr eine Tasse Kräutertee vor ihr platzierte, welche sie wohl tatsächlich für Ludmila gekauft hatte. "Dankeschön." Ein zartes Lächeln umspielte die Lippen der Brünetten, ehe sie einen großen Bissen ihres Brötchens nahm. Auch ihre neue Bekanntschaft schien ordentlich Hunger zu haben, denn sie biss ebenso eifrig in ihr Gebäck. Simones Frage beantwortete Ludmila zunächst mit einem langsamen Kopfschütteln. "Ich bin gestern erst angekommen. Ein kompletter Neuanfang also." Führte sie aus. "Und wie sieht es bei Euch aus?" Stellte die Brünette die Gegenfrage. Während ihres Gesprächs ließ die Autorin ihren Blick über den Marktplatz schweifen, welcher in sanftes Sonnenlicht getaucht war. Trampoli war wirklich ein schönes Fleckchen Erde.

    [Rosalind] ~ in ihrem Zimmer

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    Glücklicherweise dauerte es gar nicht lange, bis die Bedienstete, die sie mit der Beschaffung der Tränke beauftragt hatte, mit eben diesen wieder zu ihr zurück kam. Rosalind bedankte sich bei ihr und bat sie, auch Vishnal ein paar auf seine Gemächer zu bringen. Nachdem die Blauhaarige den ersten Trank eingenommen hatte, machte sie sich auf den Weg zu ihrem Zimmer, um sich dort etwas auszuruhen. Sie hatte ein schlechtes Gewissen, Vishnal in eine solche Situation gebracht zu haben und wollte ihn nicht noch weiter belästigen. Hoffentlich nahm er es der Adelstochter nicht übel. Rosalind ließ sich auf ihrem Bett nieder und schloss die Augen ein wenig, während sie die einsetzende Wirkung des Schmerztrankes spürte. Für eine Weile konnte sie die Augen schließen und Ruhen, ehe ihr Körper sie zum Badezimmer drängte. Kurz darauf zog sich die Blauhaarige um und kuschelte sich in ihre weichen Decken, um den Rest des Abends in ihren Gemächern zu verbringen. Etwas anderes würde ihr wohl auch nicht übrig bleiben, denn sie fühlte sich wirklich grauenhaft. Vereinzelt sahen einige der Bediensteten nach ihr und brachten ihr warmen Tee, um ihrem Magen zu helfen, doch die meiste Zeit verbrachte Rosalind alleine in ihrem Bett zwischen Kissen und Decken.

    [Wayne] ~ bei Hina & Chase -> geht

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    Zunächst hielt der Blonde sich zurück. Nachdem er sich nach ihrem Befinden erkundigt und ihr ihre Tasche zurück gegeben hatte, zog sich Wayne an den Rand des Zimmers zurück und ließ die beiden Teenager miteinander sprechen. Anscheinend ging es der Blonden schon wieder besser, was zwar zu erwarten, aber trotzdem beruhigend zu hören war. Der Cowboy betrachtete sie, wie sie dort in dem hellen Krankenhausbett lag, noch immer etwas zugerichtet vom vergangenen Abend, jedoch schon um einiges kräftiger. Die Farbe hatte den Weg zurück in Hinas Gesicht gefunden, auch wenn sie noch ziemlich müde aussah. So wie Chase und er selbst vermutlich auch, schließlich war es eine lange Nacht gewesen. Ein Lachen kam dem Blonden über die Lippen als er das Gespräch der beiden Teenager mit anhörte. "Na wenn das Bett das größte Problem ist, dann bin ich ja beruhigt." Warf er mit einem müden Lächeln ein. Wenn er nicht so müde gewesen wäre, hätte er bestimmt eine bessere Antwort auf den Kommentar der Blonden gehabt, jedoch begnügte er sich zunächst mit einem schmunzelnden Nicken. "Vermutlich kann ich Zuhause die Vogelscheuche ablösen, die braucht bestimmt auch mal Urlaub." Jedoch war Hinas Vorschlag tatsächlich nicht so schlecht. Mehr konnte Wayne hier schließlich nicht tun und nun hatte er sich ja vergewissert, dass es der Blonden auch wirklich gut ging. Sein Blick glitt zu Chase, welcher sicher nichts dagegen haben würde, nochmal alleine mit Hina zu sprechen. "Aber du hast Recht. Ich glaube wir alle brauchen etwas Ruhe." Sein Blick glitt vom einen zum anderen, ehe er sich von der Wand, an welcher er lehnte, entfernte. "Passt gut auf euch auf." Mit diesen Worten und einem milden Lächeln verließ er das Krankenzimmer und machte sich auf den Weg Nachhause.


    Krankenhaus >> Starling Ranch