Beiträge von LunaXSol

    [Shuka] ~ mit Iuka im Wohnzimmer

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    Bei der Antwort ihres Zwillings konnte Shuka das Lächeln nicht zurückhalten. Auch wenn sie Iukas bedingungslose Zuneigung nicht immer verstand, so war Shuka unendlich dankbar für diese und für Iukas Existenz im Allgemeinen. Sie war der Pluspol, die positive Ladung in Shukas Leben und brachte sie immer wieder in Situationen, in welche sich die Lilahaarige sonst nie freiwillig begeben würde. Aber die Verbindung der beiden Schwestern machte es möglich. "Das wird es mit Sicherheit." Stimmte sie also schelmisch grinsend zu. die sonst so ängstliche und schüchterne Südländerin fühlte sich wieder in ihre Kindheit zurück versetzt. Was war nur aus der Sorglosigkeit von damals geworden? Warum hatte sich Shuka eigentlich so zurückgezogen? Es fing alles mit einem schicksalhaften Tag an. Der Tag, an dem ihr Vater starb. Schon vorher war Shuka etwas schüchterner als ihre Schwester gewesen, aber mit jenem Tag hatte sich alles verändert. Nur war dies dem Mädchen gar nicht so wirklich bewusst, oder? Oder war dies doch der falsche Ansatz? Iukas Worte rissen Shuka aus ihren Kindheitserinnerungen von all ihren Streichen und brachte sie zurück ins hier und jetzt. "Das einzige, was du geben musst, ist deine wertvolle Zeit." Antwortete die Lilahaarige auf die Ausführungen ihrer Schwester. Shuka erwiderte ein Lächeln, als Iuka ihr energisch antwortete. "Wann wollen wir anfangen?" Fragte sie dann. Es war schon spät und sie sollten womöglich bald schlafen gehen.

    [Shuka] ~ mit Iuka im Wohnzimmer


    1087-shuka-pelekai-pngDie Lilahaarige lächelte, als sie die Worte ihrer Schwester hörte. "Wahrscheinlich eine attraktive, beliebte und erfolgreiche junge Frau, die sich nicht immer um die Probleme ihrer Katastrophenschwester kümmern muss." Erwiderte sie mit einem leichten Lachen. Was wäre sie nur ohne Iuka, wäre wohl die bessere Frage. Alleine die Ideen, auf die ihre bessere Hälfte ständig kam, waren Beweis genug. Zustimmend nickte die Lilahaarige also. Sie fühlte sich wieder so wie in ihrer Kindheit. Es war schön, auch wenn sie noch gar nichts getan hatte. Alleine die Gedanken waren erfrischend und befreiend. "Da hast du Recht. Der Arme wird nicht wissen, wie ihm geschieht." Ein wenig tat Alex ihr jedoch auch Leid, falls das wirklich klappen sollte. Er war schließlich sehr nett zu ihr gewesen. Ohne ihren Zwilling wäre Shuka sicher niemals auf die Idee gekommen, sowas zu machen. Das war an sich gar nicht ihre Art. Aber wie sagte man so schön? Gelegenheit macht Diebe. Iukas folgende Bedenken aber waren berechtigt, "Das stimmt wohl..." Antwortete die Jüngere nachdenklich. "Es sei denn, ... ich versuche mich so zu verhalten und anzuziehen wie du." Führte sie ihren Gedankengang fort, Shukas Kleidung war sehr unschuldig im Gegensatz zu ihrem Zwilling und sie war so unglaublich unsicher, Wenn sie es schaffen würde, mehr wie Iuka zu wirken, könnte es funktionieren. "Hilfst du mir dabei?" Fragte sie dann mit großen runden Welpenaugen. Shuka fasste es nicht, dass sie das tatsächlich tun wollte. Aber es könnte einen weiteren Erfolg im Kampf gegen ihre Ängste sein, wenn sie dies überzeugend tun konnte.

    [Wayne] ~ mit Antoinette im Wohnzimmer


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    Sein Blick war noch immer fest auf seine zittrigen Hände gerichtet, welche die Teetasse noch immer fest umschlossen. Wenn er noch mehr Druck auf das feine Stück ausübte, so wäre es gar nicht so unwahrscheinlich, dass es in tausend Teile zerspringen vermochte. Die gemurmelte Entschuldigung der Belgierin klang unsicher, kläglich. Sie schien ebenfalls nicht zu wissen,was sie sagen sollte. Den Blick, welchen Antoinette ihm schenkte, bemerkte er dabei nicht. Wayne glaubte, dass sie sicher auch den Blick abwendete und nicht vermochte, ihn anzusehen. Warum auch? So erbärmlich wie er sich gerade verhielt. Wie ein kleines Kind, dass seinen Willen nicht bekommen hatte, saß er hier auf ihrer Couch, starrte seine Tasse an und rührte sich nicht. Ob sie dasselbe dachte? Es mochte sich ihren Worten widersetzen und doch befürchtete Wayne, dass er jegliche Anerkennung, jeglichen Respekt von ihr verloren hatte, indem er ihr so offen gestanden hatte, was er dachte. War es ganz einfach zu früh gewesen oder hätte er es einfach nie offenbaren sollen? Nervös wartete der Cowboy auf die Antwort auf die Frage, welche ihm auf der Seele brannte und als er sie hörte, wusste er nicht, ob er froh oder enttäuscht sein sollte. Froh, weil sie sich mehr solcher Tage wie den mit ihm wünschte aber enttäuscht, weil es die Abwechslung des Tagesablaufs war und nicht er, welche dafür verantwortlich war. Zumindest klang es so. Du gibst selbst zu, dass der Tag etwas Besonderes für dich war aber du verstehst nicht, warum es für mich auch so ist." Bemerkte er leise, fast schon ungewollt. Warum redete er überhaupt noch? Was erhoffte er sich davon, nachzuharken? Glaubte er wirklich, dass würde etwas ändern? "Ich verstehe, dass das alles wahrscheinlich sehr komisch für dich klingt. Tut mir Leid, dass ich es gesagt habe. Ich dachte du würdest es verstehen." Fügte er nüchtern an. Es war kein Vorwurf, sondern eine Erklärung und eine ernst gemeinte Entschuldigung. Er hätte es nicht sagen sollen. Das hatte alles nur komplizierter gemacht. Tatsächlich wagte er nun doch wieder einen Blick auf die Belgierin. Sein Herz fühlte sich schwer an, auch wenn er nicht wusste, warum.

    [Seriza] ~ bei Leon & Cinnamon im Wald


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    Die Art und Weise, wie das Halbwesen ihre Geschichte wiederholte machte es Seriza deutlich, dass man ihre Lüge durchschaut hatte. Als wenn sie nicht damit gerechnet hätte. Nicht mal sie selbst hätte sich diese billige Geschichte abgekauft, auch, wenn sie nicht komplett gelogen war. Das zeigte nur mal wieder, dass sie als Drache nicht unbedingt viel weiser war, als alle anderen. Nun war es daran, das einzig richtige zu tun. "Entschuldigung." Antwortete die Silberhaarige daher mit gesenktem Kopf. So einen ersten Eindruck wollte sie sicher nicht machen, aber nun war es passiert. Ihre aquamarinblauen Augen wanderten zu der Rothaarigen Frau, an welche der schakal-ähnliche Mann nun das Wort richtete. Schließlich stellte der Rotschopf dann die Frage, welche Seriza schlucken ließ. Was antwortete sie nun darauf? Auch der Mann schien sehr an der Antwort der Silberhaarigen interessiert zu sein. Sollte sie einfach die Wahrheit sagen? Wie hoch war die Chance, dass einer der beiden ihre Heimat kannte? "Selphia." Warum auch nochmal lügen und sich durchschauen lassen? "Ich bin neu hier und kenne mich noch nicht so gut aus." Erklärte sie dann. Ganz stimmte das zwar nicht, da sie bereits einmal über das Dorf geflogen und sich das wichtigste eingeprägt hatte, aber das konnten die beiden ja kaum erahnen. "Nein nein, verlaufen hab ich mich nicht. Ich schaue mir nur alles an." Erwiderte sie dann schnell auf die Frage der Rothaarigen. Seriza hoffte damit, dass die unangenehmen Themen damit ein Ende hatten, aber da wurde sie enttäuscht. Wenn sie geglaubt hatte, dass die erste Frage sie bereits in größte Verlegenheit gebracht habe, so würde diese weitere Frage nun ihr Ende sein. Welche Art Halbwesen sie war? Sie konnte ihm ja nicht einfach sagen, dass sie ein antiker Drache war! Was machte sie denn jetzt nur? Mitspielen und auf seine Vorschläge Engel oder Taube eingehen? "Ähm... ich weiß es nicht genau." Würde sie die beiden überzeugen können? "Ich habe diese Flügel zwar seit ich denken kann, aber was sie bedeuten weiß ich leider nicht. Das konnte mir auch niemand erklären." Sie sah dem anderen Halbwesen dabei in die Augen, um so authentisch wie möglich zu wirken.

    Meine Wartezeit müsste nun vorbei sein, oder? Würdet ihr mir dann bitte Shuka wieder eintragen? Erlaubnisse hab ich und am Steckbrief würde ich auch nichts ändern. :3

    [Rosalind] ~ mit Sophia in einem der Nähzimmer


    1197-rosalind-pngDie Blauhaarige folgte ihrer Cousine leise in eines der Nähzimmer, welches glücklicherweise verlassen war. Dort fanden die beiden sicher, was sie suchten. Aber... was suchten sie eigentlich? Es war einfach gewesen den Plan zu machen und zu beschließen, sich zu verkleiden, aber wie kleidete man sich denn als Bürgerlicher? Rosalind hatte zwar schon einige Bekanntschaften gemacht aber genau wusste sie auch nicht, wie das perfekte Alltagsoutfit aussah. Sophia schien es da nicht anders zu gehen, ihren Worten nach zu urteilen. "Bedauerlicherweise nicht. Aber hier muss etwas passendes sein." Rosalind sah sich ebenfalls weiter die Stoffe an. Da entdeckte sie ein angefangenes Kleid. Es war knöchellang, dunkelblau und hatte noch keine Stickerreien oder andere kostspielige Accessoires angenäht. "Sieh dir das mal an." Sie hob das Kleid in die Höhe, um es Sophia zu präsentieren. "Wenn wir es ein wenig... unordentlicher machen, könnte das als Grundlage für einen von uns funktionieren." Schlug sie vor. Vielleicht könnten sie die Ärmel etwas aufschneiden, um sie lockerer zu machen und ein paar Löcher in den Stoff schneiden. Es sollte etwas älter und schmutziger aussehen. Schließlich arbeiteten viele Bürgerliche körperlich. Mit etwas Glück könnte man mit diesem Gewand als Bäuerin durchgehen. Vielleicht könnte man es auch etwas kürzen? Zwar hätten die Cousinen noch etwas Arbeit vor sich, aber es war ein Anfang. Könnte einer sein. Jedoch müssten sie dann noch ein zweites dieser Art auftreiben. Vielleicht fand sich ja sogar noch etwas mehr in diesem Stoffhaufen.

    [Seriza] ~ bei Leon & Cinnamon im Wald


    2031-b815ec0496dac0f2b08a8b81ff482143-pngSoviel zum Thema unauffällig sein. Und wegen ihrer kläglichen Befreiungsversuche hatte Seriza auch nichts mehr vom Gespräch der beiden Personen mitbekommen. Verdammt. Völlig in ihren Gedanken vertieft, bemerkte Seriza nicht, wie sich das Halbwesen von seiner Gesprächspartnerin entfernte, nur um in den Busch zu hüpfen, in welchem die Silberhaarige fest hing. Umso mehr erschrak sie, als sie ihn rufen hörte. Völlig verwundert sah der Drache in Form eines Menschen den Mann vor sich an. Es kam selten vor, dass sich Menschen an sie anschleichen konnten aber vielleicht war dieser Zufall gar nicht so schlecht. Zumindest ließ sie das wie ein unschuldiges, kleines Mädchen wirken. Die Silberhaarige wollte gerade auf die Frage des Halbwesens antworten, welche wohl glücklicherweise rhetorisch war - wenn nicht hätte sie sich ernsthaft Sorgen um seine Sehfähigkeit oder aber mentale Gesundheit gemacht. -, als dieses begann, ihr aus dem Busch zu helfen, indem es die Zweige aus ihren Flügeln zog. "Danke." Antwortete Seriza höflich, jedoch hielt dieser höfliche Ton nicht lange, da seine folgenden Worte sie ihre Arme vor der Brust verschränken ließ. Wen nannte der hier 'kleine Maus'? Ihre innere Ventuswill zeigte sich in ihrem Gesichtsausdruck. Manchmal vergaß sie dann doch, dass sie im Körper eines Kindes steckte. Doch sie realisierte es schnell genug, um sich davon zu stoppen, die gedachten Worte auszusprechen. Stattdessen ließ die Silberhaarige ihre Hände wieder sinken, ehe sie den Kopf drehte, um ihre Flügel zu begutachten. Sie hatten ein paar kleinere Kratzer davongetragen, aber nichts weltbewegendes, "Ich wollte mich nicht verstecken." Log sie dann, bemüht, unschuldig zu klingen. "Ich wollte den Wald erkunden und bin hängen geblieben." Würde er ihr das abkaufen? "Danke für Ih-d-deine Hilfe!" Sie lächelte so unschuldig wie möglich. Es war schwer die Förmlichkeit abzulegen, aber Kinder kümmerten sich nicht um solche Dinge.

    [Wayne] ~ mit Antoinette im Wohnzimmer


    1992-image-pngEr hatte es gesagt, ausgesprochen. Und nun? Wie würde Antoinette reagieren? Was erwartete Wayne, wie sie reagieren würde? Er hoffte natürlich, dass ihre Antwort positiv ausfallen würde. Aber nachdem er die Worte der Belgierin hörte, fiel das Lächeln von seinen Lippen. Er spürte einen Stich in seiner Brust. Sie... hatte es nicht verstanden? Eigentlich wollte es sich der Cowboy anmerken lassen, aber seine Augen zeigten, wie sehr ihn diese plötzliche Ablehnung verletzte. Hatte er sich diese Verbindung nur eingebildet? Er wendete den Blick ab, ließ den Kopf ein wenig sinken. Obwohl es ihm schwer fiel, wollte er ihre letzte Frage dennoch beantworten. "Wie könnte ich?" War alles, was er sagte. Leise, fast schon flüsternd. Aber, sie erinnerte sich doch auch noch, oder nicht? Das alles machte keinen Sinn. Er konnte sich all das doch nicht eingebildet haben! Gerade eben war die Belgierin vergleichsweise noch so ... offen gewesen. Wayne hatte wirklich geglaubt, dass..... Was eigentlich? Was hatte er sich dabei gedacht? Gerade war der Blonde einfach... verwirrt. Seine Hände zitterten. So sehr er versuchte, es zu unterbinden, es klappte nicht. Wayne schluckte. Diese ganze Situation war so.... surreal. Der Cowboy fühlte sich wie in einem schlechten Film. Sollte er gehen? Wollte Antoinette vielleicht, dass er aus ihrem Leben verschwand? Oder wollte sie, dass er blieb? Wollte er gehen? Nein. Trotz dieser schmerzhaften Enttäuschung hielt ihn irgendwas davon ab, einfach zu gehen. Bis er darum gebeten wurde, das Haus zu verlassen, würde er versuchen herauszufinden, was dieses etwas war, dass ihn hier hielt. Dennoch wagte er es nicht mehr Antoinette anzusehen. Aber eine Frage brannte ihm dennoch auf der Zunge. "Du wunderst dich, warum ich dich nicht vergessen habe. Aber warum... erinnerst du dich dann noch?" Zumindest hatte sie ihm dieses Gefühl gegeben. Oder interpretierte er hier auch wieder zu viel in ihre vergangenen Aussagen? Von diesen ganzen Gedanken begann sein Kopf zu schmerzen, sein Hals fühlte sich so trocken an, dass er, selbst wenn er gewollt hätte, kein weiteres Wort herausbrachte.

    [Wayne] ~ mit Antoinette im Wohnzimmer


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    Erwartungsvoll hatte er die Belgierin angesehen und ihre Antwort auf seine doch sehr banale Frage abgewartet. Und er wusste nicht warum aber ihre Worte machten ihn auf irgendeine Art und Weise glücklich. Gerade fühlte sie sich sehr gut, obwohl es ihr vorhin noch furchtbar ging? Lag es an den frischen Klamotten und der Tatsache, dass sie nun Zuhause war oder bestand die Chance, dass seine Anwesenheit auch etwas damit zu tun hatte?

    Sein anfängliches Glücksgefühl wich mit seinem Missgeschick und innerlich verfluchte er sich noch immer dafür.Er sah, wie die Blauhaarige aufsprang, und in einen anderen Raum verschwand, aus welchem sie recht schnell wieder zurückkehrte. Sie reichte ihm ein Tuch, welches der Cowboy dankend annahm. Er presste es auf die nassen Stellen seiner Hose, um diese etwas zu trocknen. Antoinettes ruhige, etwas selbstironische Worte beruhigten den Blonden etwas. Sie schien nicht wütend zu sein, was ein Glück. Noch immer war Waynes Gesicht leicht gerötet, jedoch sah er die Belgierin nun wieder an und lächelte beschämt.

    Es herrschte Stille, jedoch nicht für lange. Antoinettes Frage ließen den Blonden tatsächlich nachdenklich werden. Er wusste warum, aber wie erklärte er ihr das am besten? Er räusperte sich. "Warum?" Wiederholte er leise, den Blick abgewendet. "Deinetwegen." Es war nur ein Wort, ein Wort, dass Einblick verschaffte, aber nicht komplett erklärte. "Ich habe viele Menschen getroffen und die meisten bewunderten meine harte Arbeit. Aber wenn ich ihnen mehr von mir zeigte, meine Liebe zu den Sternen, der Natur, den Träumen haben sie mich belächelt, nicht ernst genommen, mir gesagt, ich würde schon noch erwachsen werden. Du... Schon als wir uns zum ersten Mal getroffen haben, habe ich gemerkt, dass du anders bist. Du hast dich auf meine Erzählungen, auf mich als Person eingelassen und ..." Er wusste nicht, wie er es erklären sollte. "Ich glaube, dass wir eine Verbindung haben. Ich möchte daran glauben." Ob Antoinette verstand, was er damit meinte? Was er wirklich damit versuchte auszusagen? Oder würde es sie verschrecken? So gut kannten sie sich schließlich nicht, aber Wayne konnte dieses Gefühl einfach nicht ändern, nicht verdrängen. Und das wollte er auch nicht. Er wagte einen Blick auf die schöne Belgierin. Dabei sah er wieder in ihre wunderschönen, rubinroten Augen, welche ihn so ein ihren Bann zogen. Was war nur los mit ihm? Steckte vielleicht doch mehr hinter diesem Bauchgefühl, als er dachte?

    [Seriza] ~ in einem Busch in der Nähe von Leon & Cinnamon


    2031-b815ec0496dac0f2b08a8b81ff482143-pngSpazieren gehen war schon etwas nettes, auch, wenn laufen ziemlich anstrengend sein konnte. Zwar hatte sich die junge Drachendame bereits bei einem Rundflug um Trampoli einen groben Überblick über das Dorf verschafft, jedoch konnte sie nicht überall nachsehen, was sie finden konnte. Schließlich war es gar nicht so einfach als Drache einfach so mal mitten im Dorf oder aber im Wald zu landen. Zumindest nicht aus der Luft, da die Bäume doch recht dicht aneinander standen. Vielleicht hätte sie es irgendwie geschafft, jedoch war es das Risiko nicht wert, Spuren zu hinterlassen. Also musste sie laufen. Doch bereits bemerkte Seriza die Anstrengung. So ein menschlicher Körper fraß doch ordentlich Energie. Aber daran würde sich die Silberhaarige ebenfalls gewöhnen. Außerdem war die schöne Atmosphäre des Waldes es allemal wert. Zwar war Seriza nicht für die Ruhe nach Trampoli gekommen, aber die Natur war einfach zu schön, um sie zu ignorieren. Doch scheinbar war die Drachendame nicht die einzige welche sich hier im Wald herumtrieb, denn sie hörte Stimmen. Und tatsächlich entdeckte sie nur wenige Meter von sich entfernt zwei Personen: Eine rothaarige Frau und einen schakal-ähnlichen Mann. Ein Halbwesen? Über was sie wohl sprachen? Seriza schlich sich etwas näher heran, um zu lauschen. Warum sprach sie sie nicht einfach an? Neue Bekanntschaften waren doch ihr Ziel, oder nicht? Dennoch war Seriza die Stille und die Einsamkeit noch so gewohnt, dass sie sich versteckte. Doch als sie versuchte, sich weiter in die Büsche zu drücken, spürte sie ein Ziehen in ihren Flügeln. Einige Zweige hatten sich in ihnen verfangen und ließen sie nicht mehr los. Seriza wackelte, zog und bewegte sich, was ein lautes Rascheln ertönen ließ, welches die beiden Personen wohl schwer überhören konnten. Innerlich fluchte die die Silberhaarige. Warum musste das auch jetzt passieren. Noch immer versuchte sie sich zu befreien, doch das Ziehen und Stechen in ihren Flügeln, machten es Seriza nicht besonders leicht.

    [Wayne] ~ mit Antoinette im Wohnzimmer


    2002-image-1-pngNachdem Danica sich von den beiden verabschiedet hatte, folgte der Blonde Antoinette ins Haus. Dabei sah er sich ein wenig um und begutachtete die minimalistische Einrichtung. Tatsächlich hatte er nicht damit gerechnet, dass die Wohnung der Belgierin so schlicht aussah. Schließlich pflegte sie ein sehr elegantes Äußeres, da hatte der Cowboy erwartet. dass sich ihr Kleidungsstil auch in der Wahl ihrer Einrichtung widerspiegelte. Aber warum dachte er denn überhaupt über sowas nach?

    Der Weg der beiden endete in einem Raum, welcher allem Anschein nach das Wohnzimmer darstellte. Dort verabschiedete sich die Belgierin auch kurz, ohne ihn auch nur zu Wort kommen zu lassen. Doch das war kein Problem für Wayne, schließlich hätte er sowieso nur mit einem 'Natürlich ist das okay.' geantwortet. Während seine Gastgeberin also zum Umziehen ging, sah der Blonde sich im Wohnzimmer um. Es war genauso minimalistisch wie der Rest der Wohnung, den er bereits gesehen hatte. Doch nur, weil ihn das überraschte, hieß das nicht, dass er es schlecht fand. Tatsächlich erinnerte ihn Antoinettes Einrichtung ein wenig an sein eigenes Zuhause, auch wenn die Ranch etwas mehr Schnickschnack herumstehen hatte. Seine Großmutter hatte einfach eine Schwäche für sowas. Die Zeit, in welcher der Cowboy warten musste, verging so wie im Flug und er war fast schon überrascht, dass Antoinette schon wieder zurück war. Ihre Worte ließen ihn nur lächelnd den Kopf schütteln. "Du musst dich doch nicht entschuldigen." Auf den Tee ging er nicht ein. Er mochte fast jede Art von Tee und außerdem war das gerade nicht wichtig. Der Blonde lächelte, als die Belgierin sich neben ihn setzte und nahm seine Tasse entgegen. "Dankeschön." Er nahm einen Schluck des grünen Tees und genoss das Aroma und die Wärme auf seiner Zunge. Dabei wurde er von den Worten der Blauhaarigen ziemlich überrascht. Er verstand nicht ganz, wofür sie sich nun bedankte. Die Tasse absetzend, sah er sie mit großen Augen an. Dann lächelte er wieder sanft. "Du musst dich nicht bedanken. Ich mache das gerne." Dabei meinte er einfach alles. Wayne war niemand, der Dinge nur aus Höflichkeit tat. Natürlich hatte er Anstand, jedoch tat er die meisten Dinge nur, weil er es so wollte. Und auch, wenn er nicht genau wusste, für was Antoinette sich nun genau bedankte, so wusste er, dass er alles, was er in ihrer Gegenwart getan hatte, gerne gemacht hatte. Es fiel ihm natürlich auf, dass sie ihn nicht ansah, aber das machte ihm nichts aus. "Wie geht es dir eigentlich?" Fragte er nun einfach. Es mochte nicht unbedingt passen aber er war daran interessiert zu erfahren, wie es ihr in der Zeit, in welcher sie sich nicht gesehen hatten, ergangen war. Damals am Leuchtturm hatte sie ihm ja noch von ihrem seltsamen Arbeitstag erzählt. Ob sie das eigentlich geklärt hatte? Warum wusste er das überhaupt noch? Konnte es sein, dass er sich schon wieder zu viele Gedanken um Antoinette machte? Noch immer wusste Wayne nicht, warum aber auch nach der ganzen Zeit hatte die Belgierin immer noch etwas an sich, was ihn neugierig machte und seinen Kopf verrückt spielen ließ. Schon bei ihrem ersten Treffen hatte er das Gefühl gehabt, dass sie anders war, als die meisten anderen Menschen. Und dieses Gefühl hatte er noch immer. Schon wieder drehte sich ihm der Kopf und er musste kurz die Augen schließen und tief Luft holen. Als er die Augen wieder öffnete, sah er die zierliche Figur der Belgierin wieder vor sich. Ihr kurzes blaues Haar mit dieser Schleife darin, der weiße Strickpullover mit der Schleife, welcher ihr locker am Körper hing, der kurze blaue Rock unter welchem ihre in eine Strumpfhose gehüllten schlanken Beine zum Vorschein kam, ihre rubinroten Augen welche einen so starken Kontrast zu ihrer blassen Haut und ihrer hellen Kleidung darstellten. An sich wusste er nichts über sie, außer, dass sie eine Confiserie besaß und in der Stadt wohnte. Und dass sie die Sterne genauso mochte, wie er. Die Sterne. Von hier drinnen würden sie sie nicht zu sehen bekommen. Würde überhaupt nochmal etwas an ihr erstes Treffen herankommen? An den Zauber, der sie an jenem Abend umgeben hatte? Noch immer war es ziemlich verrückt, wenn er daran dachte, dass all dies nie passiert wäre, wenn er an jenem Tag nicht zu Leuchtturm gegangen wäre oder er sie nicht angesprochen hätte. Was so eine Kleinigkeit alles auslösen konnte.... Es war faszinierend. Was Antoinette wohl gerade dachte? Bemerkte sie, dass er sie so anstarrte und studierte? Wenn ja, was dachte sie darüber? Was dachte sie über ihn? Machte er sie genauso neugierig wie sie ihn? So viele Fragen, so wenig Antworten. In seinen Gedanken versunken verlor Wayne das Gefühl für seine Umgebung und ehe er sich versah, rutschte ihm die Tasse aus den Händen. Glücklicherweise bemerkte er dies sofort und fing sie wieder auf, sodass sie nicht zerbrach und auch der Inhalt einigermaßen in ihre geblieben war, Ein kleines bisschen der heißen Flüssigkeit hatte jedoch den Weg auf seine Hose und einige Spritzer auch auf das Sofa gefunden. "Entschuldigung, das wollte ich nicht." Platzte es sofort aus seinem Mund. Was für ein unnötiges Missgeschick! Hoffentlich war Antoinette nicht sauer, dass er etwas Tee auf ihr Sofa verschüttet hatte. Wie konnte ihm das nur passieren? Obwohl er seinen Blick nur Sekunden zuvor gar nicht von ihr abwenden konnte, traute er sich nun nicht mehr, sie anzusehen. Nun war er es, welcher seine Tasse anstarrte, die Schamesröte deutlich sichtbar.



    (Öhm.... ich bin wohl ein bisschen eskaliert. :'D Sorry für die Wall-of-Text? ^^' )

    [Alma] ~ bei Charlie (& Sumomo)


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    Auf Charlies Frage hin, schüttelte Alma den Kopf. "Nein, sind wir nicht." Auch Alma wurde nun langsamer und brachte ihre Schaukel zum Stehen, um die Brünette ansehen zu können. "Also ich bin schon groß genug, um alleine raus zu gehen." Verkündete die kleine Südländerin mit Stolz. Ihre Mama hatte großes Vertrauen in ihre Tochter. Zumindest glaubte Alma das, schließlich fragte sie meist nicht, ob sie raus gehen durfte. Zuhause sitzen war etwas für die uncoolen Kinder, die zu viel Angst hatten, durch die Stadt zu spazieren. Und zu diesen gehörte die Schwarzhaarige nicht. "Und du?" Fragte sie den weiteren Lockenkopf der Runde schließlich. Nur kurz darauf sprang Alma von ihrer Schaukel auf. "Lasst uns was spielen. Aber was cooles!" Schlug sie dann mit leuchtenden Augen vor.

    [Rosalind] ~ mit Sophia in einem der Empfangsräume


    1197-rosalind-pngSophias Zustimmung bestärkte Rosalind in ihrer Vermutung. Es war durch Biancas Worte jedoch auch sehr offensichtlich geworden. Nun müssten sie nach einer Lösung für das Problem ihrer Cousine suchen. Leider hatte die Blauhaarige keinen blassen Schimmer wo sie damit anfangen sollten. Auch Sophia drückte ihre Unsicherheit bezüglich dieser Aufgabe aus, wich diese schnell fester Entschlossenheit. Diese konnte man der Lilahaarigen klar ansehen. Und es war ein Anblick, welcher Rosalind motivierte. Ihre smaragdgrünen Iriden spiegelten nun den Ausdruck ihrer Cousine und die Adelstochter nickte. "Wir werden eine Lösung finden." Fügte sie an Sophias Worte an. Ausgeschlossen, dass sie das nicht schaffen würden. Nichts war unmöglich. Mit etwas Geduld und seiner Zeit konnten sie alles schaffen und sie würden eine Lösung für Bianca finden. Damit sie glücklich werden konnte. Sie hatte es verdient. Jeder hatte das. Doch wo anfangen? Glücklicherweise war ja Sophia da, denn diese machte einen unglaublich guten Vorschlag. "Das ist eine fantastische Idee." Antwortete Rosalind freudig. Jedoch hatte die Lilahaarige recht. So wie sie jetzt aussahen, konnten die beiden unmöglich dort aufkreuzen. "Linda und Sarah. Das klingt doch gut. Dann brauchen wir nur noch die passenden Kleider für unseren Ausflug." Das war tatsächlich alles, was fehlte. "Vielleicht finden wir etwas Brauchbares in einem der Nähzimmer." Für alles wichtige gab es ein extra Zimmer. Es war wirklich ein Luxus niemals das Haus verlassen zu müssen, jedoch ging es hier nicht um irgendein Ballkleid oder neue Bettwäsche. "Es wäre jedoch sehr unvorteilhaft, wenn uns jemand dabei ertappen würde... Vielleicht ist das Glück uns hold und eines der Zimmer ist unbesetzt." Das Letzte, was die beiden Cousinen wollten, war es, Aufmerksamkeit zu erregen,

    [Wayne] ~ bei Danica & Antoinette


    2002-image-1-pngDen Weg nach Riverport verbrachten die drei in Schweigen, was wohl vor allem daran lag, dass Antoinette noch immer in einem sehr schlechten Zustand war. Wayne versuchte so genau wie möglich darauf zu achten, dass sich die Belgierin nicht verletzte. Dabei war er sehr dankbar für Danicas Hilfe. Er wusste nicht, ob er es alleine geschafft hätte, Antoinette unbeschadet nachhause zu bringen. Als die drei an jener Türe angekommen war, musste der Blonde sich zurückhalten, nicht erleichtert aufzuseufzen. Das leise Dankeschön der Belgierin in ihrer Muttersprache zauberte dem Cowboy jedoch sofort ein Lächeln auf die Lippen. Nun waren sie hier, ihre Aufgabe war erledigt. Oder war sie das? Könnte er die Belgierin jetzt wirklich in diesem Zustand alleine lassen? Seine Sorge um sie war trotz ihrer Ankunft in Antoinettes Heim noch nicht abgeklungen. Da kam ihm ihre Frage nach einer Tasse Tee gerade recht. "Wenn es dir wirklich nichts ausmacht, dann würde ich das Angebot gerne annehmen. Ein wenig friert es mich jetzt auch." Antwortete er, während er sich mit einer Hand den Hinterkopf kratzte. Ob er zu aufdringlich war? Doch hatte Antoinette es ja angeboten. Der Blonde sollte sich wirklich nicht so viele Gedanken machen. Wichtig war einzig und allein die Tatsache, dass er nun eine Möglichkeit hatte, noch ein wenig auf die Blauhaarige aufzupassen. Hoffentlich war seine Sorge unbegründet.

    Na das ist ja ärgerlich. Bis auf das Fehlen des schwarzen Herzevents fällt mir jetzt auch nichts ein. Da hilft wahrscheinlich nur warten, bis das richtige Wetter eintritt. Beschenk sie bis dahin einfach weiter. Dann sollte sich das lösen. ^^ Falls nicht könnte das auch ein Bug sein und du müsstest neu starten. Hoffen wir also mal, dass einfach nur das schwarze Herzevent fehlt oder sie zu wenig Punkte hat. :)

    [Shuka] ~ mit Iuka im Wohnzimmer

    1087-shuka-pelekai-pngOutfit - Frisur


    Shukas Reaktion auf die lieben Worte ihrer Schwester war ein Lächeln, gepaart mit einem Kopfschütteln. Alles Gute auf dieser Welt? Wohl kaum. Aber es war ein schönes Gefühl, soetwas gesagt zu bekommen. Darum war Iuka auch so ein Engel. Sie war immer da und wusste immer genau, was sie sagen musste. Es war ein unglaublicher Segen, diesen wunderbaren Menschen als Zwillingsschwester zu haben.

    Neugierig lauschte die Lilahaarige, was die Ältere noch so zu erzählen hatte und mit jedem Wort sank ihre Kinnlade immer weiter nach unten. Die Augen groß und kugelrund, den Mund weit offen, ungläubig, was ihre Schwester getan hatte und um was sie sie da gerade bat. Einige Sekunden vergingen in denen Shuka einfach nur stumm und ungläubig da saß. Die Stille hielt jedoch nicht lange an. Nur wenige Zeit später erschallte ein lautes Lachen, welches aus der Kehle der Jüngeren flüchtete. "Das hast du nicht wirklich... -" Es klang so unglaublich sehr nach Iuka, diese Art Spiel zu spielen und es ehrte sie, dass sie ihrer Schwester helfen wollte. "Du kannst dir sicher sein, wenn Alex in der Bar aufkreuzt und nach dir fragt, wird er von mir nichts erfahren." Sie lächelte verschwörerisch. Und wenn der Silberhaarige nun Shuka für ihre Schwester halten würde? Oh, wie lustig es doch wäre, ihn in dem Glauben zu lassen. Aber ob sich Shuka das tatsächlich trauen würde? Sie war ganz und gar nicht wie Iuka, auch, wenn sie gerne so sein würde. "Er muss ja auch nicht unbedingt wissen, dass es zwei von uns gibt..." Merkte sie dann tatsächlich an. Auch, wenn sie wohl niemals in der Lage wäre, auch nur annähernd wie Iuka zu wirken, war die Vorstellung einfach zu lustig. Vielleicht waren die Schwestern ja doch nicht ganz so verschieden.

    [Shuka] ~ mit Iuka im Wohnzimmer

    Outfit - Frisur

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    Ein melodisches Lachen kam über die Lippen der Lilahaarigen, als sie die Antwort ihrer Schwester hörte. Auf ihre näcsten Worte, reagierte sie einfach nur mit einem lächelnden Kopfschütteln. "Weil du immer wissen sollst, wie sehr ich dich lieb habe." Erwiderte sie nur. 'Danke' war in manchen Formen auch nur eine andere Art zu zeigen, wie wichtig der andere einem war. Als das Thema dann zu Alex kam, hörte Shuka aufmerksam zu. "Achja?" Er hatte also nach ihr gefragt? Ein leichtes Grinsen schlich sich auf die Lippen der Lilahaarigen. "Hat er dich für mich gehalten?" Fragte sie dann leicht belustigt. Das passierte oft, bis man länger mit dem jeweiligen Zwilling sprach und bemerkte, dass man mit der Falschen sprach. Die Situationen konnten manchmal wirklich lustig oder aber ziemlich unangenehm sein. Während Shuka ihrer Schwester weiter zuhörte, machte es klick. Darum war sie wohl so ... anders gewesen? Weil sie sich Sorgen machte, was die Jüngere sagen könnte? "Ich weiß, was du meinst. In dem Aspekt seid ihr zwei euch ähnlich." Antwortete sie spaßend. "Iuka, ich glaube ich verstehe jetzt, warum du nicht darüber reden wolltest. Und lass mich dir sagen, dass es mich überhaupt nicht stört, sollte da was gelaufen sein. Ich und Alex haben uns nur einmal gesehen und auch wenn er Charme hat..." Erklärte sie. "Sagen wir es mal so: Ihr beide wärt definitiv ein besseres Match." Zumal Shuka sich eher etwas mit Ethan als mit Alex vorstellen könnte. Aber darüber sollte sie am besten gar nicht nachdenken, nachdem sie den Rothaarigen auch erst zwei mal getroffen hatte. Dennoch spürte sie die leichte Verfärbung ihrer Wangen deutlich. "Solange er weiß, dass du nicht ich bist, kannst du mit ihm machen, was du willst." Fügte sie mit einem leichten Lachen hinzu.


    (Sorry für die Wartezeit! Ich musste am Wochenende ziemlich viel lernen und hatte bis heute keine Zeit.)

    [Ondorus] ~ bei Chlorica in der Univirsiedlung


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    Wenn sie wusste, dass sie hier falsch war, warum zur Hölle, war sie denn dann hier? Der Langhaarige wurde mit jedem gesprochenen Wort des Eindringlings frustrierter. 'Verzeiht, aber ich habe Euch nicht um eine Eskorte gebeten.' Er hatte sie auch nicht um einen Besuch gebeten. Also würde er sie wohl 'leider' zum Ausgang geleiten müssen. Warum nur konnte er denn nicht ein bisschen Frieden haben? Man möchte doch wohl meinen, dass die Menschen es als ebenso unhöflich empfänden, wenn jemand in ihr Zuhause eindrang. Als diese Chlorica nun auch noch von Höflichkeit anfing, musste er die bösen Gedanken angestrengt herunterschlucken. "Verzeiht. Ondorus ist mein Name." Und was hatte sie nun davon? "Und Ihr seid hier in meinem Zuhause. Um also auf die Höflichkeit zurückzukommen: Es ist auch nicht besonders höflich, einfach ein ein fremdes Zuhause zu spazieren und sich dann zu weigern, es wieder zu verlassen." Verkündete er mit fester Stimme. Vielleicht würde er sie ja durch Höflichkeit schneller los, als durch Ablehnung? An sich hätte er ja nichts gegen neue Bekanntschaften, welche von Intellekt zeugten, aber gerade wollte er einfach nur seine Ruhe vor Frauen. Sie waren einfach nur katastrophal. Ob Kuruna auch so sein konnte?

    [Rosalind] ~ mit Sophia in einem der Empfangszimmer


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    Die Blauhaarige dachte, sie hätte eine gute Idee gehabt, als auch Sophia auf ihren Vorschlag einging. Aber Biancas Reaktion nahm ihr ordentlich den Wind aus den Segeln. Sie war harsch, wütend, beinahe vorwurfsvoll. Ihre Worte hätten einen anderen Menschen sicher verletzt, aber Rosalind kannte ihre Cousine und sie wusste, wie aufbrausend Bianca werden konnte. Das machte sie nicht zu einem schlechten Menschen, im Gegenteil. Jedoch schienen Rosalinds Worte doch etwas Gutes zu haben. Denn Bianca sprach etwas aus, das sie sicher nicht ohne Grund gesagt hatte. 'Für uns ist es vorgesehen jemanden zu heiraten, der ebenfalls einer Adelsfamilie angehört. Liebe hin oder her.' War es das? Sie habe es versucht. Das sagte Bianca ebenfalls. Langsam begann Rosalind zu verstehen, was der Grund für die Gefühle ihrer Cousine war.

    Nachdem Bianca den Raum verlassen hatte, blickte Rose zu Sophia. "Für uns ist es vorgesehen jemanden zu heiraten, der ebenfalls einer Adelsfamilie angehört. Liebe hin oder her." Wiederholte sie nun Biancas Worte. "Ist es das? Hat sie sich verliebt? In einen Bürgerlichen?" Fragte die Blauhaarige nachdenklich. "Ich kann da nicht wirklich mitreden, da ich nicht weiß wie es ist.." Begann sie dann, den Blick durch den Raum gleiten lassend. "Aber eines weiß ich: Sie verdient es, glücklich zu sein. Meinst du, wir können ihr irgendwie helfen?" Ob Sophia eine Idee hatte? Vielleicht kannte die das Gefühl, welches Bianca verspürte ja sogar? Rosalind fiel mal wieder auf, wie fremd sie sich doch eigentlich waren. obwohl sie doch derselben Familie angehörten.