Beiträge von LunaXSol

    [Seriza] ~ mit Leon & Cinnamon im Dschungel -> [Venti] ~ mit Cinnamon am Ufer

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    Die Silberhaarige war froh, dass das Halbwesen ihr dabei half, die klebenden Fäden aus den weißen Federn ihrer Flügel zu entfernen. Zwar war dies nicht ganz schmerzfrei, jedoch war Leon sehr vorsichtig, wofür Seriza ihm sehr dankbar war. "Danke." Endlich konnte sie ihre Flügel wieder bewegen! Doch die Freude hielt nicht lange an, als sie Cinnamons Schrei hörte, dass Leon sich ducken solle. Leider kam dieser zu spät, denn bevor auch nur einer von ihnen etwas tun konnte, schoss ein Pfeil aus dem Gebüsch hervor und traf Leon an der Wange. Die blauen Augen des Mädchens schossen zu der Stelle von der aus der Pfeil gefeuert wurde und weiteten sich, als sie den Mantikor erblickte. Was sollten sie jetzt nur tun? Leons Anweisung war eindeutig, er befahl Seriza zu fliehen, doch sie konnte die beiden Erwachsenen doch nicht einfach hier zurück lassen! Jedoch hatte sich der Schakal bereits Cinnamon geschnappt und war mit ihr los gerannt und so blieb Seriza nichts anderes übrig, als sich in die Lüfte zu erheben und über den Dschungel hinweg zu fliegen. Einer der giftigen Pfeile des Monsters verfehlte die Silberhaarige dabei nur knapp. Oben in den Lüften angekommen war das Mädchen sicher, jedoch hatte sie Leon und Cinnamon aus den Augen verloren. Verfolgte das Monster die beiden? Leider blieb der Drachendame nichts anderes übrig, als in Richtung Ufer zu fliegen und dort Ausschau zu halten. Und tatsächlich, nicht lange dauerte es, da kamen ihre Begleiter aus dem Dschungel. Leon landete schneller als Seriza etwas unternehmen konnte im Wasser und trieb davon. Am liebsten wäre die Silberhaarige hinterher geflogen, doch Cinnamon steckte in Schwierigkeiten. Der Mantikor war nur wenige Minuten später wieder in Sichtweite. Was Leon auch versucht hatte, es hatte nicht ausgereicht. Und die Rothaarige würde sich alleine nicht verteidigen können. Verdammt, Seriza hatte gehofft, dass es nicht nötig sein würde, jedoch musste sie nun auf ihre letzte Reserve zurückgreifen. Sie konnte Cinnamon nicht sterben lassen! Das war alles nur ihre eigene Schuld, wäre sie doch nur nie vorausgegangen. 1465490740.pngUnd noch während sie in der Luft war, schloss das Mädchen seine Augen und löste den Transformationszauber, welcher es in einen Menschen verwandelte. Im Sturzflug schnellte Ventuswill nach unten zwischen Cinnamon und den Mantikor. Sie landete zwischen den beiden und stellte sich schützend vor die Rothaarige. Ventis Kräfte waren zu geschwächt von der Verwandlung in einen Menschen und so musste sie hoffen, dass ihre Größe das Monster zur Flucht trieb oder aber das Zimtmädchen sich von ihr in Sicherheit fliegen ließ. "Hab keine Angst, Kleines. Ich beschütze dich." Ihre Stimme war als Venti weitaus tiefer als in ihrer Menschenform, doch man konnte einen vertrauten Klang erkennen, wenn man genau hinhörte. Venti breitete ihre Flügel schützend aus, als der erste Pfeil auf sie zuflog. Sie holte weit aus und versuchte das Geschoss mit einer Windböe zurückzuschleudern oder zumindest abzuschwächen. Das war alles ihre Schuld, wie konnte sie nur so töricht sein? Wieso war sie voraus gegangen, wenn sie doch wusste, wie unverantwortlich das war? Auch wenn es nicht so geplant war, Venti hätte doch wissen müssen, wie schnell so ein kleiner Scherz schiefgehen konnte. Warum hatte sie es dann getan? War es ein Fehler gewesen als Mensch nach Trampoli zu kommen? Die Pfeile, welche das Monster auf sie schoss, konnte Venti nicht alle nur mit Wind abwehren. Und für mehr war sie einfach zu dieser Zeit nicht stark genug. Die Stellen, an welchen das Monster sie verwundet hatten, schmerzten, jedoch konnte Venti jetzt nicht aufgeben. Sie musste Cinnamon in Sicherheit bringen, koste es, was es wolle. "Kleines." Angestrengt richtete sie das Wort an das Zimtmädchen. "Steig auf meinen Rücken. Beeil dich!" Forderte sie Cinnamon auf. Sie musste hier weg, schnell. Doch ob die Rothaarige ihr so weit vertrauen würde, um auf ihren Rücken zu steigen? Ohne zu wissen, wer sie war? Doch Venti konnte es ihr nicht verraten. Sie musste nun hoffen, dass Cinnamon ihr einfach vertraute, einen anderen Weg gab es nicht.

    [Aria] ~ mit Leonel bei Jocelyn an der Treppe

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    Die ruhigen, leisen Worte des Blonden halfen der Rothaarigen dabei, ihr Herz zu beruhigen. Jedoch schmerzte die Stelle, an welcher sich Aria gestoßen hatte noch immer. Doch dafür war jetzt keine Zeit. Nachdem sie ein lautes Geräusch hörte, erstarrte der Rotschopf auf der Stelle. Hatten sie einen der Betreuer aufgeweckt? Auch Leonel schien jene Befürchtung zu teilen und verkündete leise, dass sie sich schnell ins obere Stockwerk schleichen müssten. "Okay." Flüsterte sie ihm zu und nahm die Sandbombe dankend an. Zuerst wollten ihre Beine sich nicht regen, doch als sie realisierte, dass Leonel bereits losgelaufen war, rannte Aria ihm hinterher. Auf halben Wege hörte sie ein lautes Krachen und ihre Beine trugen sie noch schneller vorwärts zu der im Dunkeln nur schwer zu erkennenden Treppe. Die Rothaarige klammerte sich an die Sandbombe in ihren Händen, als sie den großen Schatten vor ihr sah. Sollte sie sie einsetzen? Dafür hatten sie sie doch gemacht! Und ohne weiter darüber nachzudenken schritt Aria nach vorne und schmetterte die Sandbombe so fest sie konnte auf den Schatten. Man konnte hören, wie das Geschoss mit seinem Ziel kollidierte und fast automatisch streckte Aria schützend einen Arm zwischen Leonel un den Schatten. Und was jetzt? Sie wagte es nicht, die Stimme zu erheben, weswegen sie nur fest auf den Schatten starrte und auf eine Reaktion ihres Freundes wartete.

    [Shuka] ~ mit Iuka vor der Burg

    2411-shuka-pelekai-pngOutfit(ohne Brille) - Frisur


    Für einen kurzen Moment fürchtete die Südländerin, dass ihre Schwester nicht mit nach draußen kommen würde, jedoch sprach sie am Ende ihres Satzes das gegenteil aus. Shuka war froh aus dem beengten Gemäuer geflohen zu sein. Hier draußen war es viel angenehmer und weniger eintönig und vermodert. Die Lilahaarige genoss die sanfte Brise, welche kühl über ihre Haut und durch ihr Haar zog. Wie konnte ein Stück Natur nur so wunderschön sein? Am liebsten hätte sich die Schülerin auf den Boden gesetzt und auf ihrer Gitarre gespielt, jedoch befand sich ihr geliebtes Instrument Zuhause in der Sicherheit ihres Zimmers und leistete ihren Plüschtieren Gesellschaft. Shuka bemerkte,wie ihr Zwilling den drei Jungs in einigen Metern Entfernung zuwinkte und hob selbst vorsichtig die Hand. Wie unhöflich es doch wäre, wenn sie es nicht täte und ihre Schwester schon. Jedoch war sich die Südländerin nicht sicher, ob sie wollte, dass die Jungen sie bemerkten oder nicht. Mit Gabriel hatte die Lilahaarige nie oft gesprochen, sowie mit allen anderen ihrer Mitschüler, und die beiden anderen waren ihr gänzlich unbekannt. Doch darüber sollte sie nun keine Gedanken verlieren. Bereits beim Anblick der weiten Blumenwiesen kam ihr nämlich eine Idee. "Sollen wir unseren Schlafsaal mit ein paar Blumen dekorieren?" Fragte sie ihre Schwester dann mit einem Lächeln. So würden sie den rustikalen Raum mit etwas Leben füllen. Außerdem waren die Pflanzen hier so unglaublich schön, sodass Shuka das Bedürfnis hatte, einige mit sich zu nehmen, um sich besser zu fühlen, wenn sie wieder hinein gehen müsste.

    [Shuka] ~ mit Iuka draußen vor der Burg

    2411-shuka-pelekai-pngOutfit(ohne Brille) - Frisur


    Iukas Enthusiasmus war unschlagbar und so konnte sich die Lilahaarige ein leises Lachen nicht verkneifen. Was würde sie nur ohne ihre zweite Hälfte tun, wie trist würde ein solches Dasein nur sein? "Verstecken? Vor dem Priester oder vor Alma und ihren Freundinnen?" Fragte Shuka belustigt. Sie stand auf und nahm ihren Zwilling bei der Hand, um mit Iuka zusammen den Schlafsaal und seine Insassen zu verlassen. Die Südländerin sah sich die Hallen an, durch die sie kamen, doch da sie sich absolut nicht auskannte, lief sie einfach darauf los und fand sich bald schon vor dem Ausgang des Gemäuers wieder. "Lass und mal nach draußen gehen. Das Wetter ist heute viel zu schön, um sich drinnen zu verkriechen." Shuka machte den ersten Schritt in das saftige Grün. Es sah unglaublich schön aus. Überall Blumen und Bäume und sogar Schmetterlinge! "Sieh dir das mal an!" Shuka war begeistert. So grün war es in Riverport nie und auch in ihrer Heimat war die Natur nie so wunderbar gepflegt gewesen. Ein kleines Stück entfernt bemerkte Shuka weitere Menschen. Gabriel, ihr Klassenkamerad, war mit zwei unbekannten Jungen ebenfalls dabei, die Natur zu erkunden. Die Lilahaarige beugte sich nach unten und pflückte eine Blume, ehe sie sich Iuka zuwandte und ihrer Schwester das Pflänzchen ins Haar steckte.


    [Alma] ~ bei Melanie & Marie im Schlafsaal

    Outfit - Frisur


    Die Schwarzhaarige stand noch immer wie angewurzelt da und wollte sich den ekelhaften Betten kein Stückchen nähern. Zum Glück hatte sie sich eigene Bettwäsche und Desinfektionsmittel eingepackt, für alle Fälle, jedoch war sich Alma nicht sicher, wie viel das bringen würde. Zu allem Überfluss entschieden sich Hina und Alessa, das Gemäuer alleine unter die Lupe zu nehmen und somit hatte Alma die ehrenwerte Aufgabe, auf ihre Koffer achtzugeben. "Wird erledigt. Bringt was Gutes mit." Zumindest wollten die beiden nach Alkohol suchen, was schon mal ein kleiner Trost war. Dennoch wollte die Südländerin nicht in diesem stickigen Zimmer bleiben. Doch blieb ihr keine Wahl. Doch brachte Hina sie bevor die Blondinen gingen, auf eine sehr gute Idee. Warum also nicht ein wenig mit dieser Melanie plaudern? Ihre giftgrünen Augen fanden die gesuchte Person auch sofort, welche bereits dabei war, ihr Bett anzuziehen. Scheinbar schien sie doch ein wenig Niveau zu haben. Leider blieb Miss Zuckerwatte als Haare jedoch nicht lang alleine, da sich eine dunkelhaarige Brillenschlange zu ihr gesellte. Dann müsste Alma das Ganze wohl etwas subtiler angehen, um Außenstehende nicht einzuweihen. So setzte der Lockenkopf ein zuckersüßes Lächeln auf und ging auf die beiden zu. ihr Blick auf Melanie gerichtet. "Oh hey, Melanie, richtig? Hina und Alessa haben mir schon so viel von dir erzählt." Das war nicht einmal gelogen, jedoch waren es keineswegs positive Dinge. "Ach, wie unhöflich, ich bin Alma." Sie griff ohne nachzufragen nach der Hand der rosahaarigen und presste ihre gemachten Fingernägel in ihr Handgelenk für einige Sekunden, in welchen sie Mels Augen fixierte, ehe sie wieder abließ. Dann drehte sich Alma zu der Brillenschlange und betrachtete sie ein wenig. Mit Kontaktlinsen, ein wenig Make-Up und hübscheren Klamotten ließe sich da sicher einiges machen. "Und du bist?" Fragte sie dann immer noch gespielt süß. Alma war sehr gut darin, mit Menschen umzugehen, einer der Gründe, warum sie an der Schule so beliebt war. Doch hinter dem süßen Lächeln verbarg sich ein richtiges Biest, wenn man es heraus provozierte. Während des Gesprächs behielt die Südländerin immer ein Auge auf den Koffern ihrer Freundinnen und ihrem eigenen.

    [Wayne] ~ mit Colin in der Küche

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    Der Blonde hörte aufmerksam zu, während er die heiße Schokolade vorbereitete und sich dann zu Colin an den Tisch setzte. Scheinbar war der Tag seines Cousins nicht sehr ereignisreich gewesen. "Wanderfalter? Interessant." Wayne trank einen Schluck aus seiner Tasse. Es gab nichts besseres als eine Tasse heiße Schokolade nach einem langen Tag. "Ich war heute beim See, bei dieser kleinen Feier." Erzählte der Cowboy. Wayne musste sich sein Lachen verkneifen, als er Colins Antwort auf seinen Vorschlag hörte. Der Kleine war immerzu besorgt. "Mach dir keine Sorgen. Die Tiere sind Menschenscheu, sie halten sich von uns fern und außerdem werden bei einer solchen Veranstaltung immer Sicherheitsvorkehrungen getroffen, damit nichts passiert." Versicherte er Colin. "Und für Notfälle werden auch immer Vorbereitungen getroffen." Wayne lächelte aufmunternd. "Stell dir vor, wie schön das wird, die Sterne und Sternschnuppen von ganz oben zu sehen." Schwärmte der Cowboy bereits. Er würde auf jeden Fall hingehen, jedoch würde er sich unglaublich freuen, wenn Colin ihn begleiten würde.

    [Aria] ~ mit Leonel im Waisenhaus

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    Die Rothaarige ging einige Schritte zurück, als ihr Spielkamerad mit einem Sprung durch das Fenster ins Innere des Gebäudes kam. Sie nickte Leonel zu, als er erklärte, was nun zu tun war. "Geh du voraus. Du kennst dich hier besser aus, als ich." Flüsterte Aria und wartete darauf, dass der Blonde los ging."Hast du die Bomben?" Fiel ihr dann wieder ein. In der Dunkelheit, welche nur von fahlem Mondlicht erhellt wurde, konnte sie kaum etwas erkennen. Ein Krachen ertönte, als das Fenster hinter den beiden durch einen starken Windstoß zufiel. Aria sprang vor Schreck ein klein wenig auf und klammerte sich an das erstbeste, was ihre Hände zu fassen bekamen: Leonel. Verdammt, warum musste sie auch so schreckhaft sein? Doofes Fenster. Hoffentlich hatte das keiner gehört. Das Herz der Rothaarigen schlug noch immer schnell, während sie sich von dem Schreck erholte, ihre Arme waren dabei noch immer um ihren Spielkameraden geschlungen. Erst, als ihr das auffiel, sprang sie ein kleines Stück zurück, und stolperte dabei gegen den Tisch. "Tut mir Lei- Autsch." Was war den heute nur los? Aria war doch sonst nicht so tollpatschig. Wenn das so weiter ging würde Leonel sie wohl doch noch in die Klinik bringen müssen.

    [Rosalind] ~ mit Max & Vishnal im Speisesaal

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    Schweigend sah die Blauhaarige auf ihren Teller, während ihr Bruder sprach. "Um ehrlich zu sein, mache ich mir große Sorgen um sie." Gab die Adelstochter mit leiser Stimme zu. "Die Dinge, die sie geäußert hat, sie passen einfach nicht zu ihr. Es ist nicht die selbstbewusste und etwas verwöhnte Bianca, die ich kenne und das gefällt mir nicht." Rosalind hatte ihre Cousine immer als eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit gesehen, welche das Adelsleben mit all seinen Vorzügen nur zu gern auskostete. Aus gerade ihrem Mund zu hören, dass sie sich wünschte, kein Teil ihrer Familie zu sein, hatte Rosalinds Weltbild zerstört. Wenn Bianca sich wirklich so in ihrem Leben eingeschlossen fühlt, was wäre dann, wenn sie versuchen würde, dem zu entkommen? Die Blauhaarige musste schlucken bei diesem dunklen Gedanken. Über sowas dürfe sie gar nicht nachdenken, das würde Bianca niemals tun! Oder? Heute wieder fiel Rose auf, dass sie ihre Cousine eigentlich gar nicht wirklich kannte, sie gar nicht wirklich einschätzen konnte. Woher sollte sie dann wissen, was Bianca tun oder nicht tun würde? Doch konnte Rosalind diese Gedanken nicht aussprechen, konnte Max nicht in diese Sorgen hineinziehen, wenn es gar keine Anhaltspunkte gab. Doch die Adelige war sich sicher, dass sie ihrer Cousine helfen wollte und vielleicht könnten die beiden dann auch ein engeres Verhältnis aufbauen. Die Blauhaarige wurde aprupt aus ihren Gedanken gerissen, als Vishnal plötzlich am Tisch stand, den Geschwistern Wasser und Wein einschenke und sie fragte, ob sie noch etwas benötigten. Ein neues Gehirn, bevorzugt mit weniger Paranoia und unbegründeten Gedanken. Dachte sich die Blauhaarige, sprach es jedoch nicht aus. Stattdessen lächelte sie den jungen Mann an und schüttelte den Kopf. "Vielen Dank, Vishnal, ich brauche sonst nichts mehr." Dann wartete sie auf Max' Antwort, ehe sie ihr Gespräch fortführten. "Nun, liebster Bruder, ich habe mich gefragt, ob du mich nicht auf einen kleinen Spaziergang begleiten möchtest, solltest nicht schon genug vom Dorf für heute gehabt haben." Schlug sie Adelstochter vor. Sie wollte sich gerade einfach nur ablenken und nicht mehr über Bianca nachdenken.

    "Wie steht euer Charakter zum Thema Sport?"


    Nächste Frage: Wie steht euer Charakter zu Tieren/Monstern?

    Ich würde mich dann mal für den September abwesend melden. Nächste Woche hab ich zwar noch Ferien aber danach beginnt für mich die 12. Klasse und da ich leider meinen Führerschein noch nicht habe (Im Oktober kann ich hoffentlich die praktische Prüfung machen) muss ich auch wieder mit dem Bus fahren, der nur 4 mal am Tag in meine Richtung fährt ^^" Ich werde natürlich wie immer versuchen jedes Wochenende zu posten, aber für September kann ich nichts versprechen, weil ich mich erstmal wieder zurecht finden muss :)

    [Alma] ~ mit Hina & Alessa im Schlafsaal der Mädchen

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    Die Schwarzhaarige beobachtete den Jungen und seine Gesprächspartnerin, als dieser sich plötzlich umdrehte. Alma setzte ein Lächeln auf und winkte ihm einladend zu, ehe sie von einer Papierkugel am Kopf getroffen wurde. Nein, nicht nur am Kopf sondern direkt an der Stirn! Erschrocken sah sich die Südländerin nach dem Übeltäter um, bereit eine Szene zu machen, als ihre giftgrünen Augen auf ihre ältere Schwester Iuka fiel, welche mit ihrer anderen Schwester Shuka etwas weiter in der Mitte des Busses saß. Mit den Händen gestikulierte sie Iuka aufgebracht, was das denn nun sollte, ließ sich dann jedoch in ihren unbequemen Sitz sinken und murmelte nur "Geschwister" mit einem genervten Unterton. Wegen Iuka wollte Alma nun wirklich keine Szene machen, schon allein deswegen, weil die Schwarzhaarige wusste, dass ihre Schwester es nicht böse meinte. Die restliche Busfahrt über war es ruhig.

    Als der Bus nach einer langen Fahrt langsam zum Stehen kam, blieb Alma zunächst sitzen und wartete, bis der Schwarm an verschwitzten Teenagern den Bus verlassen hatte, ehe sie zusammen mit Alessa und Hina ausstieg. Was die Südländerin draußen erblickte war das Grauen. Sie hörte wie Alessa darum bat, sie zu töten und alles, was Alma über die Lippen brachte war ein "Mit Vergnügen." Hier gab es ja nichts! Weniger als nichts! Nur... nur Bäume und ... und Büsche... und Gras. Wer zur Hölle hatte bitte die Idee, die Schüler hier her zu verfrachten? Was für ein sadistisches Arschloch war es?! Der Lockenkopf beobachtete, wie ihre Freundin versuchte eine Stelle mit Handyempfang zu finden und kläglich scheiterte. "Oh fuck." Kommentierte sie Alessas Worte nur. "Vielleicht gibts drinnen ja nen Strick." Murmelte die Schwarzhaarige entmutigt. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass es so schrecklich werden würde. Noch nicht einmal der süße Typ aus dem Bus könnte wohl gerade ihre Laune verbessern. Zu sagen, dass Alma angepisst war, wäre eine gefährliche Untertreibung. Und dann kam auch noch so ein komischer Kauz in seltsamen Klamotten und erzählte irgendwas von der Burg und Geistern und Alma versuchte seine nervige Stimme einfach nur auszublenden. "Bitte sagt mir, dass ihr Alkohol dabei habt." Flüsterte sie ihren Freundinnen zu, ehe sie zusammen mit den anderen ihrer Lehrerin zum Schlafsaal folgte. Getrennte Schlafsäle? Langweilig aber zu erwarten. Als die Südländerin dann jenen Schlafsaal erblickte, blieb er fast das Herz stehen. "Hier sollen wir schlafen? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein?" Fragte Alma fassungslos, jedoch bekam sie keine Antwort von der Lehrkraft. Stockbetten, welche sicher voller Staub und Käfern waren. Ekelhaft. Nun musste sie wählen zwischen dem Staub und Schweiß eines anderen oder den Spinnen an der Decke. Also, welches Bett wäre ihr lieber? Alma wusste es nicht uns sie wollte sich auch nicht entscheiden. "Das kann doch nicht wahr sein." Entkam es ihren Lippen ungewollt.

    [Seriza] ~ mit Leon & Cinnamon im Dschungel

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    Das Knurren wurde nur immer lauter und die Silberhaarige sah sich fast schon panisch nach allen Seiten um. Ihre Flügel klebten noch immer zusammen und wenn sie nicht bald eine Lösung dafür fand, würde Seriza sich wohl oder übel in ihre Naturgestalt zurückverwandeln müssen, um sich zu verteidigen. Jedoch war der Transformationszauber, welcher es der Drachendame ermöglichte, sich in einen Menschen zu verwandeln, sehr anstregend und noch war sie noch zu ungeübt darin. Selbst als Venti würde sie nicht lange durchhalten, noch nicht, nicht ohne Zeit ihre Kräfte zu regenerieren. Glücklicherweise musste die Silberhaarige nicht weiter drüber nachdenken, denn Leon tauchte mit Cinnamon im Schlepptau auf. "Natürlich nicht." Erleichtert atmete Seriza auf, jedoch hielt diese Erleichterung nicht lange an, denn Leons folgende Worte ließen sie eingeschnappt die Arme vor der Brust verschränken. "Das war doch so gar nicht geplant." Widersprach sie sogleich. "Ich wollte mich nur auf einen Ast über euch setzen und euch erschrecken." Erklärte sie niedergeschlagen. Seriza wäre doch niemals absichtlich so weit voraus geflogen und hätte sich in Gefahr begeben. Wieder versuchte sie ihre Flügel zu bewegen, doch noch immer klebten die Federn aneinander. "Meine Flügel kleben zusammen." Jammerte sie und ließ die Schultern sinken. Und zu allem Überfluss wurde das Knurren wieder deutlich hörbar und nur wenige Meter vor ihnen begannen die Blätter der Büsche zu rascheln. Die Silberhaarige hielt den Atem an, während sie mit ihren blauen Augen auf die Stelle starrte. Was würde nun auf sie zukommen?

    [Aria] ~ mit Leonel im Garten -> im Waisenhaus

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    Die Rothaarige nahm den Zweig entgegen und sah wieder auf zum gekippten Fenster. Als Leonel ihr anbot, ihr hochzuhelfen, zuckte Aria kurz zusammen. Er wollte, dass sie da hoch ging? Aber er kannte sich doch viel besser im Inneren des Gebäudes aus! Doch Aria wollte auch nicht widersprechen und einen Rückzieher machen. Dazu waren sie viel zu weit gekommen. Also nickte der Rotschopf, bedankte sich und stieg mit Leonels Hilfe auf seine Schultern. Von dieser neuen Höhe aus kam sie gerade so auf die Höhe des Fenstergriffes. Im Inneren des Raums, vor welchem sie standen, war es pechschwarz und Aria fragte sich, ob bereits jemand in diesem Zimmer schlief. Doch es war jetzt keine Zeit, um darüber nachzudenken. Die Rothaarige schloss das eine Fenster mit viel Mühe und dem Zweig, indem sie diesen durch die kleine Öffnung des nebenstehenden Fensters schob. Dann begann sie mit dem Zweig den Fenstergriff von seiner nach oben gerichteten Position in eine seitliche zu schieben. Und tatsächlich schaffte sie es, ohne den kleinen Ast in ihrer Hand zu zerbrechen. Nach getaner Arbeit presste die Rothaarige ihre kleinen Hände gegen das Fenster und es öffnete sich. "Ich habs geschafft." Flüsterte sie nach unten, ehe sie in Innere des Raumes griff, sich am Fensterbrett festhielt und begann, sich in das Gebäude hinein zu ziehen. Innen angekommen hüpfte Aria so leise wie möglich vom Fensterbrett und schlich sich in der Dunkelheit zur Tür des Zimmers, welches allem Anschein nach leer war. Auf dem Flur angekommen sah sich Aria unsicher um und suchte nach der Treppe, welche nach unten führte. So leise wie nur möglich schritt der Rotschopf nach unten und suchte nach dem Hintereingang. Doch leider ließ sich dieser auch von innen nicht öffnen. Was also nun? Aria schlich weiter in einen Raum, welcher in der Dunkelheit nur schwer erkennbar war. War das die Küche? Keine Zeit, um darüber nachzudenken. Die kleine Einbrecherin öffnete eines der Fenster und steckte den Kopf nach draußen. "Leonel?" Flüsterte sie in die Dunkelheit in der Hoffnung, ihr Freund würde sie hören und zum Fenster kommen, um durch dieses hinein zu klettern.

    [Wayne] ~ mit Colin in der Küche

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    Zufrieden, dass er seinen Cousin beruhigen konnte, öffnete Wayne den Kühlschrank und holte die angefangene Tüte Milch heraus. "Und was hast du heute so gemacht?" Fragte er dann, während er die weiße Flüssigkeit in zwei Tassen füllte und diese in die Mikrowelle stellte, um sie aufzuwärmen. Nach zwei Minuten war dies auch getan und der Blonde holte die Tassen vorsichtig wieder heraus, streute dann einige Löffel Kakaopulver hinein und verrührte alles. "Nein, keine Sorge. Ist noch alles dran." Antwortete er auf Colins Frage. Zum Schluss bedeckte er den warmen Inhalt der Tassen mit etwas Sahne aus dem Kühlschrank und streute wieder etwas Kakaopulver darüber. Mit den fertigen Heißgetränken gesellte er sich dann zu Colin an den Tisch und schob ihm seine Tasse zu. Der Cowboy nahm einen Schluck der heißen Schokolade und spürte, wie sich sein Körper von Innen erwärmte. Leider hatte das Getränk nicht die erhoffte ablenkende Wirkung, denn der süße Geschmack ließ in nur wieder überlegen, wie Antoinettes Schokolade wohl schmeckte. Wayne versuchte den Gedanken abzuschütteln und sich auf Colin zu konzentrieren. Das fiel ihm ein, dass er auf dem Rückweg ein Plakat gesehen hatte, welches für ein kleines Fest in den Bergen warb. "Sag mal, hast du schon von dem Fest in Riverport gehört? Scheinbar findet es in den Bergen statt." Fragte er seinen Cousin sogleich. "Wie wärs, wenn wir morgen hingehen?" Schlug der Cowboy vor. In den Bergen war es immer schön und außerdem stand auf dem Plakat, dass das Highlight des Festes der klare Sternenhimmel sein sollte. Das war doch perfekt für den blonden Träumer und sicher konnte Colin dem ganzen auch etwas abgewinnen.

    (Ich hab gar nicht mitgekriegt, dass du schon längst gepostet hast. D: So sorry!)


    [Aria] ~ mit Leonel im Garten

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    Es dauerte nicht lange, bis der Blonde bei ihr angekommen war. Aria hörte die Besorgnis in seiner Stimme, als er sich ach ihrem Wohlbefinden erkundigte und irgendwie ging ihr dabei das Herz auf. Er machte sich Sorgen, es war ihm nicht egal,dass sie sich verletzt hatte. Aber so waren Freunde doch zueinander, oder nicht? In der Dunkelheit war es schwer zu erkennen, jedoch lächelte die Rothaarige Leonel an. "Es geht schon." Antwortete sie. Zwar blutete ihr Knie und es brannte wie Feuer, jedoch war es allem in allem nur eine kleine Schürfwunde und von sowas konnte sie sich nicht stoppen lassen. "Nein, nein. Ist nur ein Kratzer." Versuchte sie ihren Freund zu beruhigen. Das Ziel der beiden war es, Kelsey zu befreien und davon konnte und würde Aria sich nicht wegen einer kleinen Schürfwunde abbringen lassen. Leonel hatte jedoch eine gute Idee: Im Inneren des Waisenhauses gab es doch sicher etwas Verbandszeug. "Lass und danach suchen und dann retten wir Kelsey." Schlug die Rothaarige vor und versuchte, sich langsam wieder aufzurichten. Dabei suchte sie ganz unbewusst bei Leonel Halt. "Danke." Bedankte sie sich für seine Hilfe. Aria sah wieder zur Hausmauer. Ihre Augen suchten nach einem Eingang und tatsächlich entdeckte sie zwei Fenster nebeneinander, welche nicht komplett verschlossen war: Sie waren gekippt. "Schau mal, da oben." Sie deutete in die Richtung ihres Eingangstors. Es war zu hoch um vom Boden aus daran zu gelangen, doch wenn einer von beiden den anderen auf seine Schultern hob, sollte der andere die Möglichkeit haben zum Fenster zu gelangen. Dann bräuchten sie jedoch noch einen Gegenstand, mit dem sie den Griff des einen durch die Öffnung des anderen drehen könnten um es zu öffnen. "Mit einem Stock könnten wir es aufmachen." Flüsterte Aria dem Blonden also zu.

    [Rosalind] ~ mit Max im Speisesaal

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    Die Blauhaarige lauschte den Worten ihres Bruders überrascht. Nach dem Gespräch mit ihren Cousinen hatte Bianca also Max getroffen und den Tag mit ihm verbracht? Nun, allzu ungewöhnlich war es nicht, schließlich waren die beiden sich in einigen Punkten sehr ähnlich, dennoch überraschte es Rosalind, dass Bianca in ihrer schlechten Stimmung überhaupt mit jemandem gesprochen hatte. Aber sie konnte ja auch nicht in den Kopf ihrer Cousine hinein sehen und erfahren, was genau in ihr vorgegangen war. Rose hoffte nur, dass sich Bianca inzwischen besser fühlte. "Verstehe. Das klingt doch schön." Antwortete sie ihrem Bruder und lächelte ihn an. Seine Frage bestätigte dann auch, dass Bianca ihm von der Idee ihrer Cousinen erzählt hatte. Die Adelstochter wusste, dass Max alles nur kein Freund von dem Plan der beiden Frauen sein würde und so überlegte sie, wie sie es am besten umschreiben sollte. "Das stimmt wohl. Bianca .... Sie fühlte sich nicht gut und wir wollten sie ein wenig von ihren Problemen ablenken." Erklärte sie also nur die halbe Wahrheit. Rosalind war sich nicht ganz sicher, ob Bianca wollte, dass noch jemand erfuhr, dass sie sich mit ihrem Adelstitel teilweise sehr unwohl fühlte. Wenn diese Botschaft bei ihrem Vater oder Onkel landen würde, hätte Bianca sicher einiges zu erklären und Rose wollte sie nicht in eine solche Situation bringen. "Bianca war allerdings nicht so begeistert davon, also haben wir sie in Ruhe gelassen. Ich und Sophia verbrachten noch etwas Zeit damit, zu überlegen, was wir für sie tun könnten, ehe Sophia auch ihrer eigenen Wege ging. Und dann meldete sich mein Magen." Führte Rosalind ihre Erzählungen fort. Beim letzten Satz strich sich die Blauhaarige peinlich berührt eine Strähne hinters Ohr. Inzwischen hatte Rose ihr Mahl beendet und legte das feine Silberbesteck auf den Teller. Dann sah sie wieder zu ihrem Bruder und blickte ihm in die blauen Augen, ein Lächeln auf den Lippen. "Sag, Bruderherz. Hast du heute Abend noch etwas vor?" Nun, da ihr Hunger gesättigt war, hatte die Blauhaarige unglaubliche Lust, die Villa zu verlassen und die kühle Abendluft zu genießen.

    [Rosalind] ~ mit Max im Speisesaal

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    Der Duft des Essens breitete sich im Speisesaal aus, während das einzige Geräusch von der jungen Adelstochter kam. Sie war alleine, in Ruhe und Frieden und konnte ungestört ihr Mahl zu sich nehmen. Warum nur war sie auf einmal so hungrig, obwohl doch erst vor kurzen mit ihren Cousinen gespeist hatte? Die Blauhaarige konnte es sich nicht erklären, jedoch war das auch nicht wichtig. Alles, was gerade von Bedeutung war, war der Teller direkt vor ihr. Während sich der Magen der Adelstochter mit jedem Bissen weiter füllte, bemerkte sie gar nicht, dass sich die prunkvolle Tür des Speisesaals geöffnet und hinter der eingetretenen Person wieder geschlossen hatte. Erst, als Rosalind die angenehme Stimme ihres Bruders vernahm, blickte sie also auf. Sein Worte zauberten ihr ein peinlich berührtes Lächeln, sowie einen sachten Rosaschimmer ins Gesicht. Glücklicherweise ging Max nicht näher auf das von ihm gesagte ein und fragte stattdessen, ob sie seine Gesellschaft stören würde. "Niemals, Bruderherz. Ich freue mich immer, dich bei mir zu haben." Ein ehrliches Lächeln zierte die Lippen der Adeligen, als sie ihrem Brunder aufforderte, sich zu ihr zu setzen. Rose nahm wieder einen Bissen ihres Abendbrotes, ehe sie Max wieder in die Augen sah. "Wie geht es dir? Wie hast du den heutigen Tag verbracht?" Fragte sie sofort aus ehrlichem Interesse. Es war noch immer etwas merkwürdig, ihren Bruder wieder unter den Lebenden zu wissen, jedoch war Rosalind sehr froh, dass dem so war. Sie erinnerte sich noch an den Schmerz und die Trauer, welche sie verspürt hatte, als sie an seinem Grabe gestanden war. Und nun war er hier, in Fleisch und Blut. Für nichts auf der Welt würde sie ihn missen müssen. Doch war das alles für Max sicher nicht einfach. Deswegen wollte sie ihn so gut unterstützen, wie nur irgendwie möglich. Irgendwie war ihre Familie schon außergewöhnlich. So viele von ihnen hatten Probleme und doch zeigten sie diese nur so selten. Bianca, Max, von den beiden wusste sie. Sophia, Eliza, Electra, die drei hatten noch nichts dergleichen offenbart. Sophia schien immer so sorglos, bis auf ihr plötzliches Verschwinden eben, Eliza war ebenfalls von den Toten zurückgekehrt und war seitdem sehr in sich gekehrt und mit Electra hatte Rosalind seit ihrer Ankunft in der Villa auch nicht viel gesprochen. Jedoch war sich die Adelstochter sicher, dass jedes Mitglied ihrer Familie sein Päckchen zu tragen hatte. Wie diese jedoch aussahen, dass wagte die Blauhaarige nicht zu erahnen. Und vielleicht war es auch besser, sich davon nicht aus der Fassung bringen zu lassen, es nicht zu sehr an sich heran zu lassen. Ihr Bruder war Rosalinds höchste Priorität und nun, da er hier war, direkt vor ihr, sollte sie sich voll und ganz auf ihn konzentrieren. "Möchtest du auch etwas essen?" Es wäre doch unerhört, wenn sie hier saß und dieses leckere Essen in sich hinein schlang und ihr Bruder würde nur zusehen müssen.

    [Shuka] ~ mit Iuka im Bus -> Schlafsaal

    2411-shuka-pelekai-pngOutfit - Frisur


    Die Lilahaarige nickte ihrer Schwester zustimmend zu. Sie sollten diesen Ausflug so gut wie möglich genießen und sicher würden sie einige schöne Erinnerungen machen. Iukas Antwort auf das Kompliment, welches Shuka ihr gemacht hatte, ließ die Südländerin leicht rot werden. Sie wusste ganz genau, was ihr Zwilling damit sagen wollte. "Danke." Shuka lächelte, während sie ihrem Gegenstück interessiert zuhörte. Chase also. Die Lilahaarige sah in die Richtung, in welche Iuka deutete und erfasste den Jungen gleich mit ihrem Blick. Nun wusste sie, von was ihre Schwester sprach, wenn sie von einem 'schönen Anblick' sprach. Aber über sowas sollte Shuka gar nicht erst nachdenken! Während Iuka sich umsah und überlegte, wen sie sonst noch kannte, ließ ach Shuka ihre Augen wandern und entdeckte tatsächlich das ein oder andere Gesicht, dass sie mal im Unterricht gesehen hatte. Jedoch wurde sie schnell von ihrem Zwilling aus ihren Beobachtungen gerissen, als dieser das Gespräch auf die jüngere Schwester der beiden lenkte. "Wie kann man dich nur übersehen." Erwiderte Shuka mit einem gespielt geschockten Unterton. Über Iukas nächstes Kommentar konnte sie jedoch nur lächelnd den Kopf schütteln. "Du weißt doch wie sie ist. Ein echter kleiner Teufel." Ein wenig schade war es ja schon, dass Alma ihre kindliche Unschuld verloren hatte, jedoch liebte Shuka ihre Schwester nichtsdestotrotz. Eigentlich dachte die Lilahaarige, dass das Thema damit beendet war, jedoch musste sie mit erschrecken feststellen, dass Iuka ein Blatt Papier nahm, es zu einer Kugel knüllte und ihr Geschoss nach hinten in den Bus, direkt an den Kopf ihrer jüngeren Schwester warf - und genau ins Schwarze traf. "Iuka!" Ein wenig erschrocken aber auch amüsiert von der Schandtat ihres Zwillings, hielt sich Shuka die Hand vor den Mund und versteckte sich und ihr leises Lachen hinter ihrem Sitz. Die Schülerin schüttelte den Kopf und zog Iuka zu sich hinüber. Genau in dem Moment betraten die Lehrer, welche den Ausflug beaufsichtigen würden, den Bus, welcher auch bald begann, loszurollen. Großes Interesse hegte Shuka nicht an den Worten der beiden Erwachsenen, weswegen sie nur mit halben Ohr hinhörte und währenddessen aus dem Fenster sah. Nachdem die Ansprache zuende war, drehte sich der Teenager wieder zu seiner Zwillingsschwester. "Jetzt gibt es kein zurück mehr." Stellte sie fest und lächelte leicht nervös. "Macht es dir was aus, wenn ich etwas Musik höre? Die Fahrt wird eine ganze Weile dauern." Nur kurz darauf steckte Shuka wieder ihre Kopfhörer wieder in die Ohren und startete einen der Songs auf ihrer Playlist. Die Noten umhüllten sie wieder und vollkommen von ihnen vereinnahmt lehnte sich Shuka zur Seite und blickte gedankenverloren aus dem Fenster. Was wohl in diesen Tagen auf der Klosterburg passieren würde... Sie wusste es nicht, konnte sich keine genaue Vorstellung von dieser Klassenfahrt machen. Während der Bus über die graue Fahrbahn rollte, flogen die Gebäude der Stadt an ihm vorbei und wurden durch Wiesen, Sträucher und Bäume ersetzt. Jedoch blieb nichts davon lange in Shukas Sichtfeld. Die Landschaft wechselte und blieb doch irgendwie gleich. Schon nach der ersten halben Stunde hatte die Südländerin die Orientierung verloren, jedoch konzentrierte sie sich auch nicht auf die Umgebung. Alles, was ihre Gedanken bestimmte, waren die Klänge der Musik, welche durch die kleinen Kopfhörer in ihre Ohren drangen und alles andere übertönten. Das Brummen des Motors, das Reden und Lachen der anderen Schüler, alles. Während die Landschaft in solch einer Geschwindigkeit an ihr vorbeizog, fielen der Südländerin langsam aber sicher die fliederfarbenen Augen zu. Dunkelheit umgab sie für den Rest der Fahrt. Erst, als der Bus langsam zum Stehen kam und sie von der Seite sanft angestupst wurde, erwachte Shuka aus ihrem Schlummer. "Sind wir schon da?" Fragte sie verschlafen. Ihre Frage beantwortete sich von selbst, als ein Blick nach vorne ihr zeigte, dass die Lehrer aufstanden und den Bus verließen. Die Lilahaarige zog die Kopfhörer aus den Ohren und verstaute ihr Handy wieder in ihrer Handtasche und wartete dann, bis sich ihr Zwilling aus dem Sitz erhob, ehe sie selbst aufstand und den Bus verließ. Die Luft draußen war angenehm frisch und die Südländerin hielt einen Moment inne, um sie tief einzuatmen. Als sie ihre fliederfarbenen Augen wieder öffnete, erblickte sie einen älteren Herren in einer langen Kutte, welcher kurz darauf die Schüler begrüßte. Danach wurden sie auch bereits nach Geschlechtern aufgeteilt und in ihre Schlafsäle geführt. Shuka folgte der Gruppe Mädchen stumm, warf ihrer Schwester jedoch einen kurzen Blick und ein Lächeln zu, ehe sie langsam in den Raum eintrat. Die Einrichtung war rustikal, alt, so wie der Rest der Klosterburg - zumindest den Teil, welchen sie auf dem Weg hierher bereits gesehen hatte. Die Lilahaarige suchte sich ein Bett in der Nähe eines Fensters und stellte ihre Reisetasche ab, ehe sie sich hinsetzte. Ihr Blick wanderte zu Iuka und sie war froh, dass sie niemand sonst zu beachten schien. "Sieht doch gar nicht so schlecht aus." Murmelte die Lilahaarige und legte den Kopf schief. Dann begann sie ihre wichtigsten Sachen aus der Tasche zu holen und sie auf das kleine hölzerne Nachtkästchen zu stellen. Ihre kleine Leselampe und ihre neuen Bücher waren dabei das wichtigste. Glücklicherweise hatte Shuka eine Steckdose neben ihrem Nachtkästchen, sodass sie die Lampe jederzeit aufladen konnte. Sie räumte die Bücher in die Schublade und stellte dann ihren Wecker neben die Lampe auf das hölzerne Möbelstück. Nachdem alles wichtige an seinem Platz war, setzte sich die Lilahaarige wieder auf das Bett. Auf den ersten Blick - oder besser gesagt, dass erste Gefühl - war das Bett nicht das härteste, jedoch auch nicht sonderlich bequem. Die Südländerin ließ ihren Blick durch den Saal schweifen, bis sie ihre Schwester erblickte. "Hast du Lust, dir die Gegend anzusehen?" Fragte sie ihr Gegenstück dann. Vielleicht fand sich ja eine schöne Stelle. Solch alte Gebäude hatten doch immer viele versteckte Kammern und Zufluchtsorte um sich herum. Wie unfassbar spannend es doch wäre, einen solchen Platz zu finden. Shuka stand wieder auf und schob ihre Tasche ein Stück weit unter das Bett, sodass niemand über sie stolpern würde und schritt dann auf ihre Schwester zu, ein fragendes Lächeln auf den Lippen. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass Iuka sich ein kleines Abenteuer entgehen lassen würde, jedoch könnte ihre Schwester auch etwas anderes geplant haben.

    [Shuka] ~ mit Iuka in der Mitte des Busses

    2411-shuka-pelekai-pngOutfit(ohne Brille) - Frisur


    Die Worte ihres Zwillings erfüllten Shukas Herz mit Freude. Sie wusste, dass sie immer auf ihre zweite Hälfte zählen konnte, aber es nochmal zu hören tat unglaublich gut. "Das gleiche gilt auch für mich." Antwortete sie daher und nahm Iuka kurz in den Arm. Es war ihr dabei egal, ob jemand die beiden sah und eventuell über sie redete, denn Shuka liebte ihre Schwester und diese sollte das auch zu jeder Sekunde des Tages wissen. Nach diesem liebevollen Austausch brachte ihr Gegenstück sie auch gleich zum Lachen. Die Vorstellung, dass Ludeus sich allein auf Iuka konzentrieren konnte und ihr hinterher-helikopterte, war einfach zu gut. "Das wäre eine Katastrophe." Die Lilahaarige musste sich die Hand vor den Mund halten, um die Lautstärke ihres Lachens zu regulieren. Schließlich wollte sie nicht unbedingt die Aufmerksamkeit von genervten Teenagern auf sich ziehen, die einfach nur ihre Ruhe haben wollten. Die Südländerin beobachtete, wie Iuka versuchte, ihre Haare glatt zu streichen und versuchte, sich ein wenig dabei zu unterstützen. "Du siehst immer toll aus." Erwiderte sie dann und lächelte. "Sag mal... Kennst du eigentlich jemanden hier? Außer mir und Alma natürlich." Fragte Shuka dann. Sie selbst hatte bis jetzt noch kein einziges bekanntes Gesicht einsteigen sehen. Das lag aber vielleicht auch daran, dass die Lilahaarige sehr wenig sozialisierte und kaum Kontakte außerhalb ihrer Familie hatte.



    [Alma] ~ mit Hina & Alessa in der hintersten Reihe des Busses

    Outfit - Frisur


    Ihrer enttäuschten Äußerungen zufolge war Hina in der letzten Zeit wohl komplett leer ausgegangen. Der Grund hierfür war Alma ein Rätsel, schließlich war ihre blonde Freundin eine solche Schönheit, dass sich die Kerle ihr zu Füßen werfen müssten. Vielleicht war aber auch einfach kein würdiger Kandidat dabei gewesen. Das musste es gewesen sein. "Glaub mir, Süße, ich beneide dich dafür." Antwortete der Lockenkopf Alessa. Wie schön es doch sein musste, ständig das Haus für sich zu haben und keine nervigen Anrufe zu bekommen, die einem die Tour versauten. Die blonde Prinzessin konnte sich wirklich glücklich schätzen. Nun war aber Story-Time. "Ihr werdet es nicht glauben." Begann sie. "Ihr kennt doch dieses Planetarium in den Bergen. Das, über das uns mal was in der Schule erzählt worden ist. Ich weiß noch, wie wir uns immer über den Besitzer lustig gemacht haben, was für ein Spinner das doch sein muss." Erklärte die Schwarzhaarige. "But oh my god, wir lagen so falsch. Ich war gestern in den Bergen Joggen und wollte eigentlich nur mein Wasser auffüllen also bin ich rein." Alma musste bewusst eine Atempause einlegen. "Ihr glaubt es nicht, der Typ ist gerade mal ein paar Jahre älter als wir und sieht verdammt gut aus. Viel Zeit hatten wir leider nicht zusammen und auch nicht alleine. Da war noch so ne Frau, die nach mir rein kam. Aber wie die aussah, schrecklich. Als hätte sie die Tischdecken ihrer Urgroßmutter mit Klamotten verwechselt." Sie begann beinahe, vom Thema abzukommen. "Aber back to topic, ich habe gerade noch seinen Namen erfahren, dann musste meine Mutter ja unbedingt anrufen. Gale. Das hat so nen mysteriösen Klang, findet ihr nicht auch? Ich wünschte, ich könnte euch ein Foto zeigen aber leider hab' ich keins." Beendete die Südländerin ihre Erzählung. Dann konzentrierte sie sich wieder auf das wichtige: Den heißen Typen im Bus. Alma lauschte Hinas Erzählung über das Mädchen, welches bei dem Typen saß und konnte nur den Kopf schütteln. Diese Melanie wäre wirklich nicht die erste, die versuchte, die Gruppe zu trennen. Was diese Art von Mädchen nicht verstanden war, dass Hina und Alessa einfach eine zu starke Bindung zueinander hatten und Alma mit den beiden zu sehr auf einer Wellenlänge lag, als dass irgendeine dahergelaufene Bitch etwas daran ändern könnte. Alessas Kommentar traf genau ins Schwarze und Alma konnte nicht anders, als aufzulachen, besonders, als sie das gespielt erschrockene Gesicht ihrer Freundin sah. "Aber mal im Ernst, ich kenne diese kleine Hure zwar nicht, aber nachdem was ich hier höre, verdient sie eine kleine 'Lektion'." Das letzte Wort betonte Alma dabei besonders. Wenn es etwas gab, was die Südländerin konnte, neben Sport und unbeschreiblich gut aussehen, dann war es, solchen kleinen Bitches das Leben schwer zu machen. "Was meint ihr, Mädels?" Ihre giftgrünen Augen funkelten mit Vorfreude.

    [Rosalind] ~ im Speisesaal

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    Es fühlte sich an, als würde der Adelstochter beinahe das Herz stehen bleiben, als Maerwen ihnen näher kam und sich nach unten bückte. Jedoch versteckte sie die Kleider unter Sophias Gewand nur wieder und verabschiedete sich dann, ohne das Vorhaben der beiden Damen zu hinterfragen. Rosalind war verblüfft, hatte sie Maerwen doch eher als eine sehr rechtsbewusste, vorschriftstreue und strenge Persönlichkeit kennengelernt. Auch Sophia schien verwirrt von dem Verhalten der Zofe, jedoch schien dieses auch Zweifel in ihr auszulösen. Damit hatte die Blauhaarige nun noch weniger gerechnet. Nicht, weil ein schlechtes Gewissen Sophias eine Absurdität wäre, nein, sondern weil sie zuvor so enthusiastisch gewesen war und sie es doch für einen guten Zweck getan hatten. "Du musst dich doch nicht entschuldigen." Versuchte sie, ihre Cousine etwas zu beruhigen. Rosalind half der Lilahaarigen, die Kleider wieder zurück in die Umkleide zu bringen und wieder so zu verstauen, wie sie zuvor gewesen waren. "Nicht doch. Geh' nur." Wieso sollte sie Sophia denn böse sein? Rosalind wusste nicht, was gerade in ihrer Cousine vorging, aber sie wusste, dass die Lilahaarige einen guten Grund für ihr Verhalten haben musste. Ihre smaragdgrünen Augen blickten der Adeligen nach und bald schon war Sophia aus Rosalinds Sichtfeld verschwunden. Wie gerufen, begann auf einmal ihr Magen zu grummeln. War es denn schon so spät? Die Blauhaarige entschied sich dazu, erstmal den Gang zu verlassen und begab sich zurück in den Teil der Villa, in welchem sie sich gewöhnlich aufhielt. Wieder knurrte ihr Magen und Rose war froh, dass niemand bei ihr war, um diese Geräusche zu hören. Glücklicherweise lief gerade eine der Küchenmägde an ihr vorbei, welche aus dem Speisesaal kam. "Könntest du mir einen Gefallen tun und mir etwas zu Essen bringen. Es muss muss nichts besonderes sein. Vielen Dank." Die Adelstochter lächelte dankbar und begab sich dann in den Speisesaal. Dort setzte sie sich an ihren Stammplatz und musste auch gar nicht so lang warten, bis die Magd mit einem Tablett wiederkam. "Dankeschön." Nachdem die Magd den Saal wieder verlassen hatte, beäugte Rosalind ihr Essen. Es sah köstlich aus und sofort begann die Blauhaarige, es sich einzuverleiben.

    [Shuka] ~ mit Iuka im mittleren Teil des Busses

    2411-shuka-pelekai-pngOutfit(ohne die Brille) - Frisur


    Die Lilahaarige zog ihr Handy aus ihrer Handtasche und entknotete ihre Kopfhörer. Egal, wie sauber sie diese immer um das Gerät wickelte, wenn sie sie wieder benutzen wollte, waren sie immer verknotet. Shuka steckte ihre Kopfhörer in die Ohren und scrollte ein wenig durch ihre Playlist, bis sie sich schließlich für ein Lied entschied. Speeding Cars von Walking on Cars. Die sanften ersten Töne des Songs begannen sie zu umhüllen und alles um sie herum verschwinden zu lassen. Die Lilahaarige lehnte den Kopf gegen die kühle Fensterscheibe und schloss sie Augen, um sich völlig von der Musik vereinahmen zu lassen. So könnte die Fahrt von statten gehen, so würde sie die vergehende Zeit gar nicht bemerken. Jedoch hatte Shuka da die Rechnung ohne eine weitere Person gemacht, welche sich neben sie setzte. Dies bemerkte die Südländerin noch nicht einmal, jedoch war besagte Person frech genug, ihr einen ihrer Kopfhörer aus dem Ohr zu ziehen. Dies führte dazu, dass das Mädchen hochschreckte und sich in die Richtung der Person drehte, welche ihre Ruhe gestört hatte. Es war beinahe so, als würde sie in einen Spiegel blicken, als sie das gebräunte Gesicht sah, welches von lilafarbenem Haar umrahmt wurde. Iuka. Ihr Zwilling richtete das Wort an sie und Shuka konnte nicht anders, als zu lächeln. "Immer. Zu jeder Zeit." Antwortete sie, ehe sie sich den zweiten Kopfhörer aus dem Ohr zog und die Musik ausschaltete. "Es freut mich jedenfalls, dass du es auch her geschafft hast, Schlafmütze." Shuka lächelte ihre Schwester an, welche zwar alles geben zu haben schien, um fertig auszusehen, jedoch ein paar Haarsträhnen nicht gebändigt bekommen hatte. Eine davon strich die Schülerin daher glatt.


    [Alma] ~ mit Hina & Alessa in der hintersten Reihe des Busses

    Outfit - Frisur


    Wie erwartet wurde die Schwarzhaarige sofort gebührend begrüßt. Sie erwiderte Alessas Umarmung und lächelte Hina an. Und sie bekam auch sofort ein Kompliment für ihr Outfit. "Nicht wahr? Als ich es im Laden gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich es haben muss." Die Südländerin setzte sich auf den noch freien, ziemlich unbequemen Sitz und beugte sich etwas zu den beiden Blondinen rüber, um auch alles mitzubekommen, was diese zu erzählen hatten. Und natürlich begann Hina sofort zu erzählen. Scheinbar hatte Alessa wohl in der letzten Zeit auch Pech mit den Männern gehabt. "Nicht dein Ernst. Wieso das denn?" Fragte Alma ihre andere Freundin ganz erschüttert. Diese bekam doch immer, was sie wollte. Und genau das betonte Alessa auch wieder, fügte jedoch auch an, dass sie die ganze Arbeit nicht alleine machen wollte, was durchaus verständlich war. "Da hast du Recht. Aber sieh' es positiv. Du scheinst mehr Erfolg gehabt zu haben, als ich." Versuchte sie, die Blondine zu ermuntern. "Ich hatte gestern eine sehr nette Bekanntschaft aber leider waren wir nicht allein und dann hat auch noch meine Mutter angerufen." Sie konnte es gar nicht erwarten, den beiden zu erzählen, dass der Besitzer des Planetariums, über den sie sich bei Erwähnung in der Schule immer lustig gemacht hatten, gar nicht so ein unattraktiver Spinner war, wie sie immer gedacht hatten. Jedoch kam die Dunkelhaarige gar nicht dazu, da Alessa sie und Hina anstupste und sie so auf einen Jungen aufmerksam machte. Dieser saß ein paar Reihen von den dreien entfernt, jedoch konnten sie ihn sehr gut sehen. "Damn.... Scheinbar wird dieser Ausflug doch nicht so langweilig, wie angenommen." Flüsterte die Südländerin, ebenfalls hinter vorgehaltener Hand. Es sah ganz so aus, als würde zumindest eine von den dreien bei diesem Schulausflug doch noch auf ihre Kosten kommen und insgeheim hoffte Alma, dass sie es werden würde. Natürlich gönnte sie ihren Freundinnen den Spaß aber nach der Pleite am vorherigen Tag musste sie unbedingt wieder eine gute Erfahrung machen. Und wenn der Kerl nicht nur gut aussah, sondern auch was drauf hatte, dann würde dies ganz sicher der Fall sein.