Beiträge von LunaXSol

    [Aria] bei Elsje, Orland & Murakumo


    Alles ging irgendwie so schnell. Sie fiel, da fing Orland sie auf. Das Halbwesen besiegte die Entführer. Und sie... Erst als Orland ihr ein Stück seines Mantels gegen ihre Wunde drückte, bemerkte Aria, dass sie tatsächlich verletzt war. Sie legte eine Hand auf das Stück Stoff, spürte wie es sich mit ihrem Blut vollsog, den Fluss aber auch zurück hielt. Sie wusste nicht, dass die Wunde nicht tief war, das wusste keiner von ihnen. Langsam drangen die Schmerzen zu ihr durch und instinktiv griff sie mit ihrer freien Hand nach Orland. Alles halb so wild. Nur ein wenig schwindelig. Sie versuchte, sich ihre eigene Angst nicht anmerken zu lassen. Sie war doch tapfer und unabhängig! Und dennoch ließ sie nicht von Orland ab. Nicht, als sie auf den Wagen verbracht wurden und auch nicht als er die Zügel ergriff. Zumindest an seinem Mantel hielt sie sich fest. Ihr Atem war deutlich gestresst, doch sie schwieg. Was sollte sie auch sagen? Dinge, die sie später bereuen würde. Sie war so hin und hergerissen zwischen dem Bedürfnis nach Nähe, nach Schutz und dem Bedürfnis alle von sich zu stoßen, um nicht erneut verlassen zu werden.

    Als sie bei der Klinik ankamen musste Aria ihren Klammergriff gezwungenermaßen lösen als Murakumo sie in seine starken Arme hob, um sie hinein zu tragen. Die Rothaarige sah ihn dabei nicht an, zu groß die Angst, dass er die Tränen sehen könnte, die sich in ihren Augenwinkeln gesammelt hatten. Der Bereich über ihrem Schlüsselbein tat schrecklich weh, auch wenn die Blutung inzwischen gestoppt hatte. Als Murakumo sie absetzte, zog Aria sich in sich zurück, ihre Arme um sich geschlungen, die Hände auf das Stück von Orlands Mantel auf ihrer Wunde gepresst. Sie wagte es nicht aufzusehen. Sie wollte all diese Blicke nicht sehen. Es war lange her, dass die Kleine sich so hilflos gefühlt hatte. Und sie hasste alles daran. Noch mehr hasste sie, wie stark sie inzwischen zitterte. Sie ignorierte die Heilerin und was sie zu Murakumo sagte. Einerseits sehnte sie sich nach etwas, dass die Schmerzen linderte, aber andererseits hatte sie Angst, das zuzugeben.

    [Rumi] kommt an -> bei Hahkota & Yahto


    Das Mädchen hatte protestiert als man sie nach Hause fahren wollte. Lautstark sogar. Sie konnte Yahto und Hahkota doch nicht alleine lassen! Aber die Erwachsenen setzten sich schlussendlich durch und bestanden sogar darauf, an der Tür zu klingeln. Kotomi war außer sich gewesen. Zwar hatte ihre große Schwester sich vor den Feuerwehrleuten noch zusammen gerissen, aber sobald die Tür ins Schloss gefallen war, hatte Rumi sich eine heftige Standpauke anhören dürfen. Hausarrest. Als hätte sie den nicht eigentlich immer. Rumi verzog sich ohne große Erklärung in ihr Zimmer, weigerte sich irgendetwas zu erklären. Es hatte ja eh keinen Zweck. Und außerdem hatte sie wichtigeres zu tun. Sie hatte schließlich mitbekommen, dass ihr bester Freund und dessen Blutsbruder auf dem Campingplatz untergebracht werden sollten. Um diese Jahreszeit eine Katastrophe. Sie machte sich Sorgen, sehr große sogar, und sie hatte keinerlei Intention den Vorgaben der Feuerwehr oder ihrer älteren Schwester zu folgen.

    In ihrem Zimmer verbarrikadiert packte sie zwei Rucksäcke und gab sich dabei Mühe, sich nicht von ihrer Schwester erwischen zu lassen. Dann wartete sie, bis Kotomi in ihr Zimmer gegangen war. Sie hatte die Tür abgeschlossen, aber Rumi kannte das Versteck des Ersatzschlüssels. So schloss sie auf, versteckte den Schlüssel wieder und verließ leise die Wohnung. Über die Feuertreppe schlich sie sich nach draußen. Es war spät, sehr spät sogar, aber das hielt sie nicht auf. Mit einem der Nachtbusse fuhr sie zum Campingplatz, ihre Rucksäcke fest an sich geklammert. Sie hatte Decken eingepackt und etwas zu Essen sowie Wasser, dazu eine Taschenlampe und eine alte Powerbank, die sie mal zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Sie wusste ja nicht, was die beiden Jungen erhalten hatten und was nicht.

    Die Luft war schon etwas kühl als sie ankam. Der Campingplatz war größtenteils leer. Wer wäre auch so irre um diese Jahreszeit draußen zu campen? Rumi spürte einen Kloß im Hals. Zwar konnte sie nicht dafür, dass Yahto und Hahkota in dieser misslichen Lage waren, jedoch fühlte sie sich schuldig, dass die nicht mehr für sie tun konnte. Die Rosahaarige hielt sich bedeckt, versuchte unauffällig zu sein, während die nach ihrem Ziel suchte. Der Platz war zwar eher leer aber dennoch nicht komplett zu überblicken, vor allem nicht um diese Uhrzeit. Ein Schrei durchbrach die Stille der Nacht und Rumi erstarrte. War das Yahto? Plötzlich war jede Vorsicht vergessen und das junge Mädchen rannte in die Richtung aus der das Geräusch kam. Und dort fand sie die beiden Jungen. Mit den Einzelteilen ihres Zeltes. "Da seid ihr ja!" Rumi war ganz atemlos als sie zum Stehen kam, ihre Augen zunächst auf Hahkota und dann auf den am Boden liegenden Yahto gerichtet. "Geht es dir gut?" Fragte sie, während sie ihre beiden Rucksäcke zu Boden fallen ließ, um ihrem Freund zur Hilfe zu eilen.

    [Rosalind] & Lukas


    Sie merkte schnell wie gut sie mit ihren Worten getroffen hatte, denn die Sicherheit wich aus seinem Gesicht und seinen Worten. Er strauchelte, nicht physisch aber verbal. Während die Adelstochter dies beobachtete, überkam sie eine Welle von Mitgefühl. War sie zu direkt gewesen? Es war nicht ihre Absicht gewesen, ihn zu verunsichern. Aber irgendwo sehnte sie sich nach einer gewissen Offenheit in ihrem Leben. Eine Offenheit, die sie sich nicht erlauben durfte. Und viele andere sicher auch nicht. Ihre grünen Augen wanderten über das Gesicht des Gottesdieners und ohne es zu bemerken, biss sie sich auf die Lippe. Kurz überlegte die junge Frau, sich zu entschuldigen, doch ihr Gegenüber kam ihr zuvor. Er lenkte ab. Verständlich. Und doch enttäuschend. Rosalind seufzte. "Das bin ich." Erwiderte sie mit ruhiger Stimme, ihr Gesichtsausdruck wieder verschlossen. "Rosalind De Sainte-Coquille." Nannte sie ihren Namen mit einem höflichen Nicken. Der Name ihrer Familie, die sie überaus liebte und der sich jedoch trotzdem oft wie ein Gefängnis anfühlte. "Verzeiht... Ich wollte Euch nicht zu nahe treten." Die Worte klangen sanft, ihr Gesichtsausdruck neutral. Doch ihre Augen schienen etwas in seinen zu suchen. Doch was? Das wusste sie selbst nicht so genau. "Wenn Ihr euch lieber anderen Dingen widmen wollt, dann nur zu. Ich möchte Euch nicht von der Arbeit abhalten." Ihre Stimme war etwas herunter gekühlt. Nicht, weil er etwas falsch gemacht hatte, sondern weil sie gemerkt hatte, dass sie eine Grenze überschritten hatte. Nicht verbal, gedanklich. Sie hatte ein gefährliches Thema begonnen und seine Reaktion hatte sie auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Und dennoch fühlte sie sich noch immer verloren. Doch war es nicht egoistisch ihre eigenen Probleme auf ihre neue Bekanntschaft zu projizieren und eine entsprechende Antwort zu erwarten? Sollte sie jetzt vielleicht lieber gehen? Rosalind war hin und her gerissen.

    [Priscilla] & Misasagi in ihrem Laden


    Die junge Frau stieß überrascht den Atem aus als ihre neue Bekanntschaft sie an der Hand fasste und mit sich zu den Regalen zog. Doch die Überraschung wich schnell der Begeisterung. Hatte Misasagi ihr kurz vorher noch deutlich gesagt, sie solle nichts anfassen, drückte sie ihr nun selbst einen ihrer Schätze in die Hand. Beinahe hätte Priscilla den wertvollen Stein fallen gelassen, doch ihre etwas schwitzigen Finger klammerten sich gerade rechtzeitig um die glatte Oberfläche. "Oh..." Ihre Augen funkelten als sie ihn betrachtete, die Ringe die ihn zierten. Er war wirklich wunderschön. Doch viel Zeit, sich mit dem Schatz zu beschäftigen, hatte sie nicht, denn Misasagi zeigte ihr munter viele weitere schöne Stücke, welche sie auf ihren Abenteuern ergattert hatte. "Wow..." Priscillas Begeisterung überschattete ihre anfängliche Furcht und die Tatsache, dass die Frau vor ihr ein Halbmonster war, war ihr nun vollends entfallen. Was vermutlich besser so war, denn ansonsten würde sie vielleicht doch noch die Flucht ergreifen. "Das ist... unglaublich..." Flüsterte sie mit piepsig hoher Stimme, ihre Augen glänzend. Es waren wirklich viele Informationen auf einmal und nicht alles blieb bei der Rosahaarigen hängen. Aber eines war sicher. "Du bist so mutig." Die Worte kamen wie von selbst, während ihre Augen begeistert über die ganzen Schätze wanderten. Selbst die Eidechsen, auch wenn die ein wenig ekelig waren. "Und du verkaufst die alle? Oder sammelst du sie nur?" Fragte die Rosahaarige interessiert, die Finger noch immer um den Achat geklammert. Bloß nicht fallen lassen. Bloß nicht fallen lassen. Sie war so konzentriert darauf, dass es ihr gar nicht auffiel, wie sie einen halben Schritt nach hinten machte und gegen ein anderes Regal stieß.

    [Martin] & Joe


    Der junge Schmied betrachtete den Vulkan vor ihnen mit einem skeptischen Blick in dem Versuch, sich einen ersten Überblick über das Gebiet zu verschaffen. Der Krater ragte hoch, bedrohlich. Er war steil, die Pfade, die man auf die Entfernung erkennen konnte, wirkten nicht gerade einladend und die Temperatur hatte sich bereits merklich verändert im Vergleich zu Trampoli. Nicht nur das, die Monster, welche hier lebten und jagten waren offensichtlich weitaus besser an das Terrain angepasst, welches den beiden Männern noch völlig unbekannt war. Und das allein lag Martin schwer im Magen. Er hatte keine Ahnung, was hier auf ihn zukam. Er konnte raten, vermuten, aber wissen konnte er es nicht. Und der junge Mann war wahrlich kein Freund von Überraschungen, besonders wenn diese ihn das Leben kosten könnten. Joes Stimme holte ihn wieder aus seinen dunklen Gedanken. Martin drehte sich zu ihm, seine goldenen Augen scharf und missbilligend. Langsam ging ihm der Rothaarige wirklich auf den Geist. "Dessen bin ich mir bewusst." Antwortete er trocken. "Ich mag kein Abenteurer sein, aber ich bin nicht auf den Kopf gefallen." Fügte er an, ehe sich sein Blick wieder auf den Pfad vor ihnen richtete. "Wenn du schon dabei bist, mir so gute Ratschläge zu geben, dann solltest du vielleicht auch aufhören, unsere Vorräte zu verbrauchen, bevor wir überhaupt angefangen haben." Den Kommentar konnte sich Martin nun doch nicht verkneifen. Wenn er sich schon den lieben langen Tag die Sprüche des Hünen anhören musste, so konnte er auch hin und wieder darauf antworten. Und wenn es nur dazu diente, seinen Frust nicht in sich hinein zu fressen und dadurch seine Konzentration zu verlieren. Bei einer so gefährlichen Mission musste er einen kühlen Kopf bewahren. Sein Ziel war klar: Das seltene Erz besorgen und es dem Schmiedemeister bringen. Und dann musste er hoffen, dass er seine Arbeitsstelle wiederbekam. "Ganz nach oben..." Wiederholte der junge Mann leise. "Das heißt, das Erz gib es nur auf dem Gipfel?" Harkte der Schmied nach, noch immer halb in Gedanken und Plänen versunken. Bis Joe ihm schließlich mitteilte, dass er noch nie hier war und auch nicht aus der Gegend kam. "Du bist also auch nicht von hier." Antwortete Martin fast beiläufig. Es dauerte ein paar Sekunden, bis die Antwort seines Begleiters richtig ankam. "Moment..." Goldene Augen weiteten sich. "Wenn du noch nie hier warst und auch nicht von hier bist... Woher willst du dann wissen, wo genau wir das Erz finden?" Martins Kopf hatte sich langsam wieder zu Joe gedreht, während er die Frage laut aussprach. Wo genau war er hier eigentlich hinein geraten?



    (Es tut mir so so Leid, dass du so lange warten musstest T_T)

    [Martin] & Joe kommen an


    Nachdem die beiden Männer die Kaserne noch vor Sonnenausgang verlassen hatten, hatten sie sich zuerst auf den Weg zum Marktplatz gemacht. Dort hatte Martin zunächst seinen jüngeren Bruder beruhigt, welcher sich selbstverständlich große Sorgen gemach hatte, dass er letzte Nacht nicht nachhause gekommen war. Danach zog sich der junge Schmied um und wusch sich. In Kleidung, welche weitaus besser für eine Expedition geeignet war, sauber und mit seinem kostbaren Hammer im Gepäck schloss sich der junge Mann seinem Reisepartner wieder an. Und zusammen machten sie sich auf den Weg.

    Der Ymir-Vulkan befand sich südwestlich von Trampoli, gut versteckt innerhalb einer großen Gebirgskette. Martin war froh, dass er mit Joe einen Einheimischen bei sich hatte und auch, dass das Gebiet gut ausgeschildert war. Dennoch war alleine der Weg zum Vulkan alles andere als einfach. Die Gebirgskette war groß und weitläufig und die Pfade waren nicht immer einfach zu beschreiten. Und dennoch schafften die beiden es, sich stetig weiter auf den Vulkan zuzubewegen, trotz schwerer Ausrüstung und dem Wagen. Es dauerte mehrere lange Stunden bis sich der hohe und beeindruckende Vulkan in greifbarer Nähe befand, ein großes Schild als Markierung, dass sich das Terrain nun änderte. "Achtung: Ymir-Vukan," war gerade noch so auf dem alten Holz zu erkennen, welches zweifellos schon bessere Tage gesehen hatte. "Hier ist es." Stellte der junge Schmied fest, nachdem er in etwa einen Meter vor dem Schild angehalten hatte. Er konnte die lange Anreise bereits tief in seinen Muskeln spüren. "Wir sollten eine kurze Pause machen und uns besprechen, wie wir vorgehen." Schlug er vor, seine Augen auf den Krater gerichtet, welcher sich in nicht mehr allzu großer Entfernung von ihnen in den Himmel empor hob. "Wenn wir hier planlos drauf los gehen, ist das Selbstmord. Wir brauchen einen Plan." Sein Blick wanderte von dem beeindruckenden Krater zum Weg direkt vor ihnen. Das Gebiet erinnerte ihn ein wenig an die Kelve-Lavaruinen in Rigbarth, auch wenn Martin nur selten dort nach Erz gesucht hatte. Meist hatten ihnen die Ranger von Seed ihre Schätze mitgebracht und Martin war immer sehr auf seine Ausbildung fokussiert gewesen. Aber zumindest war er nicht gänzlich unerfahren mit Monstergebieten. Der junge Schmied wandte sich zu Joe, um dessen Reaktion abzuschätzen. "Warst du schon mal hier?"

    [Martin] & Joe


    Die Nacht war kurz und wenig erholsam für den jungen Schmied. Er wälzte sich hin und her in dem engen Raum, der ihm keinerlei Bewegungsfreiheit gab und es fühlte sich nach Stunden an, ehe Martin endlich Ruhe fand. Doch auch sein Schlaf war von Unruhe geplagt. In seinem Kopf kreisten auch dann noch die Gedanken über seinen ersten, vollkommen katastrophalen Tag in Trampoli und die möglichen Konsequenzen seines eigenen Übermutes. So war es auch nicht ungewöhnlich, dass der Kopf des jungen Mannes brummte nachdem der andere ihn früh am nächsten Morgen weckte. Martin brummte nur und erhob sich nur schwermütig von seinem Schlafsack. Er hatte hier nicht wirklich etwas, um sich frisch zu machen und entschied sich darum, sich Zuhause kurz umzuziehen, bevor sie zum Vulkan aufbrachen. In der Zwischenzeit begnügte sich Martin damit, richtig wach zu werden und seine Gedanken zu ordnen bis Joe wiederkam.

    Als die Tür sich wieder öffnete und er seinen unliebsamen Reisepartner erblickte, seufzte Martin auf und erhob sich. Missmutig aber auch fest entschlossen griff er nach seiner Ausrüstung, ehe er sich wieder zu Joe umwandte. "Bereit. Ich hole, was ich noch brauche von Zuhause. Und dann können wir los zum Vulkan." Antwortete der junge Schmied mit ruhiger Stimme. Dann ließ er sich von Joe zum Hintereingang führen, ohne gesehen zu werden. Mit dem Wagen und der Ausrüstung machten sie sich dann also auf den Weg.


    Kaserne -> Ymir-Vulkan


    (Ich lasse sie auch gleich ankommen. heartpink)

    [Priscilla] & Misasagi in ihrem Laden


    Die junge Frau zuckte zurück als Misasagi ihr plötzlich so nah kam, ihre Worte so bedrohlich, wenn auch nicht gegen sie gerichtet, Ihre Augen waren weit und verunsichert während die Rosahaarige fast schon einen Satz zurück machte. So schnell wie Misasagi ihr viel zu nahe gekommen war, so schnell war sie auch schon wieder weg und lächelte. Ein wenig wurde der jungen Aushilfe des Blumenladens bei diesen ganzen Schwankungen schwindelig. Ein solches hin und her mit ihren Mitmenschen war die ohnehin schon schüchterne Priscilla nicht gewohnt. Und es gefiel ihr auch nicht. Allerdings wusste sie auch nicht, ob das nur an ihr lag oder ob das Verhalten ihrer neuen Bekanntschaft wirklich so über die Stränge schlug. Misasagis Antwort auf die doch ziemlich dreiste Frage der jüngeren Frau verwirrte Priscilla nur mehr. Sie kannte den Vater ihrer Tochter nicht? Wie denn das? Aber vielleicht verdiente die Rosahaarige auch solch eine nichtssagende Antwort für ihre Dreistigkeit. Sie entschied sich, das Thema ruhen zu lassen. Schließlich wollte sie es sich nicht mit ihrer neuen Bekanntschaft verscherzen. Als sich dann endlich die Türen des Ladens öffneten, spürte Priscilla die Nervosität erneut in sich aufsteigen. War dieses Gebäude denn überhaupt sicher? Die junge Frau war sich unsicher, wagte es aber nicht, zu protestieren. Vorsichtig folgte sie dem Halbwesen ins innere des baufälligen Gebäudes. Das Innere des Ladens entsprach der äußeren Verpackung, nur war es drinnen viel voller als draußen. Priscilla setzte langsam einen Fuß vor den anderen, doch je mehr sie sah, umso neugieriger wurde sie. "Nichts anfassen..." Wiederholte sie, eher für sich selbst als für Misasagi. Ihre lilanen Augen schweiften über die vollen Regale, all die Objekte die Misasagi gesammelt hatte. Und langsam begann die Neugier und Begeisterung Überhand zu nehmen. "Das ist.., unglaublich..." Die Worte verließen ihren Mund ehe sie nachdenken konnte. Der ursprüngliche Grund für ihren Besuch war schneller vergessen als es gedauert hatte, den Laden aufzuschließen. "Wo... Woher hast du das alles?" Fragte die junge Frau, fast so begeistert wie ein kleines Kind. So nervös sie auch war und so große Angst sie vor Monstern hatte, Misasagis Schätze faszinierten Priscilla auf eine Art und Weise, wie es selten etwas tat.

    [Wayne] geht


    Sag was, irgendwas. Mach den Mund auf! Oder vielleicht besser doch nicht... Die Streitereien in seinem Inneren ließen Wayne eine Sekunden wie angewurzelt dastehen. Bis er sich schließlich so unglaublich dumm vorkam, dass sich endlich seine Beine in Bewegung setzten.. Schnellen Schrittes aber noch im regulären Gang eilte der junge Mann durch die Tischreihen und raus aus dem Café. Als die kühle Luft im entgegen schlug, ließ seine Selbstkontrolle dann endlich nach. Die Tränen liefen ihm unkontrolliert über die Wangen, verschleierten ihm die Sicht. Wayne brauchte einen Moment, in welchem er einfach nur vor dem Café stand, um die unbändige Wucht seiner Emotionen ihm nicht die Beine unter dem Körper wegziehen zu lassen. Als er sich wieder in Bewegung setzte, war der Cowboy fast schon mechanisch. Sein Herz schmerzte und fühlte sich gleichzeitig leer an. So schlimm war es während der Funkstille nicht gewesen, aber damals hatte er zumindest noch ein wenig Hoffnung gehabt. Nun war es vorbei. Wirklich vorbei. Und nichts hatte ihn zuvor so sehr getroffen wie dieser Abschied. Der erste richtige Liebeskummer, vielleicht. Auch wenn das in seinem Alter in den Augen mancher etwas spät war. Mit geröteten Augen und nassen Wangen bewegte sich Wayne mit gesenktem Kopf zur nächsten Bushaltestelle. Er musste hier raus, raus aus der Stadt und zurück in sein geliebtes Sternbach. Was auch immer er zunächst in der Stadt gewollt hatte, es war spätestens jetzt nicht nur völlig vergessen sondern auch völlig irrelevant. Der Blonde versuchte sich zu beruhigen, während er auf den Bus wartete. Und als er dann endlich kam, setzte er sich in Windeseile in die hinterste Ecke und schenkte niemanden irgendwelche Aufmerksamkeit. Wayne fühlte sich schrecklich und wollte nichts mehr als nachhause und sein Gesicht in Engelberts Fell vergraben. Auf der Fahrt zurück nach Sternbach beachtete er die Landschaft kein bisschen, obwohl er das sonst so sehr genoss. Aber heute war nichts so wie es sonst war.


    -> geht

    [Rumi], Yahto & Hahkota

    (Outfit- Frisur)


    Das Handgemenge der beiden jungen Männer war einerseits lustig mit anzusehen, jedoch auch irgendwie herzerwärmend, auch wenn Rumi die gesprochenen Worte in der Muttersprache der beiden nicht verstehen konnte. Es war allerdings offensichtlich, wie sehr die beiden aneinander hingen und sich um einander sorgten. Ein wenig verpasste der Jugendlichen das einen Stich ins Herz, wenn sie im Vergleich dazu an die angespannte Beziehung zu ihrer älteren Schwester dachte. Aber jetzt war keine Zeit dafür. Durch ihre Geste hatte sie zumindest die Diskussion zwischen Hahkota und Yahto unterbrochen. Zwar brachte ihre Jacke dem weitaus größeren Hahkota so rein gar nichts, aber es war trotzdem besser als nichts und sie sah auf seinen Schultern auch irgendwie niedlich aus. Als die Feuerwehrmänner auf die kleine Gruppe zukamen und sie befragten, versuchte Rumi ihr bestes, Yahtos Erklärungen zu folgen. Aber auch über ihrem Kopf bildete sich lediglich ein stetig wachsendes Fragezeichen. Ganz besonders bei der Stelle, bei dem das in Weihwasser getauchte Tuch Feuer fing. Wie sollte es denn anfangen zu brennen, wenn es im Wasser war? Es sei denn... es war wirklich verflucht?! Die Rosahaarige sah mit großen Augen zwischen den beiden jungen Männern hin und her, die Ratlosigkeit und Besorgnis klar auf ihrem Gesicht ablesbar. Sie konnte nicht verstehen, was Hahkota vor sich hin murmelte, jedoch sagte sein Gesichtsausdruck schon mehr als tausend Worte. In der Hoffnung, etwas Trost zu spenden, drückte das Mädchen sanft seine Hand. Das gleiche tat sie mit Yahto nur kurz danach. Erst als Rumi ihre Augen wieder auf das Haus fallen ließ, welches von der Feuerwehr gelöscht wurde, wurde ihr das Ausmaß der Tragödie bewusst. Die beiden Männer könnten froh sein, wenn es jemals wieder bewohnbar werden würde. Und die Feuerwehrmänner bei ihnen bestätigten Rumis Annahme mit einem mitfühlenden Blick, auch wenn sie die Brandursache noch immer nicht ganz verstanden. Aber eines stand nun fest, Yahto und Hahkota konnten erst einmal nicht hier bleiben. Sie mussten irgendwo anders unterkommen. Als einer der Feuerwehrmänner sie fragte, ob sie denn eine andere Unterkunft hätten, sah Rumi wieder besorgt zu den beiden jungen Männern, welche sie noch immer bei den Händen hielt. Die Jugendliche wusste, dass sie die zwei auf keinen Fall mit Nachhause nehmen konnte. Nicht nur würde Kotomi ihr den Kopf abreißen, die kleine Wohnung der beiden Schwestern hätte auch gar nicht genug Platz um ihren besten Freund und seinen Blutsbruder zu beherbergen. "Wir... Wir finden eine Lösung. Ich... Ich lass' euch nicht alleine, okay?" Rumi wusste gar nicht, ob sie den Jungs gut zuzureden versuchte, oder sich selbst. Aber irgendeine Lösung würden sie finden. Vielleicht Hilfe durch die Stadt? Eine zeitweise Unterkunft am Campingplatz? Darüber würden sie sich später in Ruhe Gedanken machen müssen, aber eines stand für die Rosahaarige zumindest fest: Es kam gar nicht in Frage, dass die beiden da alleine durch mussten.

    [Aria], Orland, Murakumo, Elsje & die Entführer


    Die Sekunden, die vergingen, während ihr unbekannter Retter versuchte, die Kiste zu öffnen, fühlten sich an wie quälende Stunden. Aria hielt Orlands Hand fest, so fest sie nur konnte, während sie ihre andere Hand um ihre ruinierte Brosche klammerte. Die einzige Waffe, welche sie hatte. Ihr Herz blieb beinahe stehen als es ein lautes Klacken gab und plötzlich Licht in die Kiste schien. Sie war auf. Die Kiste war auf. Sie war wirklich auf! Aria konnte es kaum glauben. Sie musste die Augen zusammenkneifen als das helle Sonnenlicht an ihre grauen Augen drang. Sie spürte den Arm ihres Begleiters um sich und für einen Moment zuckte sie in sich zusammen. Mit einer solchen Geste hatte sie von Orland nicht gerechnet, vor allem, da es ihm doch selbst nicht gut ging. Mit einem dankbaren aber auch verheulten Lächeln schlang Aria ihren Arm um seine Mitte, um ihn zu stützen. Und während ihr Retter gegen die Entführer kämpfte, krochen die Kinder aus der Kiste und fielen neben dem Wagen auf den Boden. Das junge Mädchen stöhnte auf als sie aufprallte, ein dumpfer Schmerz in ihrem zierlichen Körper. Ihre grauen Augen trafen die von Orland als ihr Retter verwundet wurde und laut aufschrie. Arias Herz raste so schnell, dass sie das Gefühl hatte, kaum noch Luft zu bekommen. "Wir müssen... hier weg." Presste sie hervor und versuchte sich aufzurichten. Mit ihrer freien Hand griff sie nach Orlands Arm mit der Intention, ihn zum Gehen zu bewegen. Zwar wollte sie ihren Retter nicht zurücklassen, aber was sollten die beiden Kinder denn ausrichten? Doch gerade als die Rothaarige darüber nachdachte, verwandelte sich der fremde Mann in eine Art Wolf und stürzte sich auf seinen Angreifer. Es war brutal, blutrünstig aber auch auf eine markabere Art und Weise faszinierend. Und dennoch musste sie gehen, mussten sich in Sicherheit bringen. Aria wollte gerade wieder an Orlands Arm ziehen, welcher das Geschehen gebannt beobachtete, da spürte sie plötzlich etwas kaltes an ihrem Hals und etwas warmes hinter sich. Viel zu spät realisierte das junge Mädchen, was geschehen war. Aria sog erschrocken und verängstigt die Luft ein als der zweite Entführer sie festhielt und ihr die Klinge an die Kehle hielt. Sie wagte es nicht, zu sprechen oder zu schreien bevor der Mann hinter ihr anfing, dem Halbwesen zu drohen. Er sollte sich selbst in Ketten legen oder aber der Mann würde Aria umbringen. Ihr Atem ging schnell und flach, die Angst fast schon paralysierend. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen, handelte nur instinktiv. Sie hörte ein Fluchen von einer unbekannten Stimme. Und für einen kurzen Moment ließ der Griff an ihrem Körper locker, entfernte sich die Klinge in ihrer Kehle für nur einen Millimeter als der Entführer sich von der unbekannten Frau ablenken ließ. Ohne nachzudenken, instinktiv, holte Aria aus, mit der Hand, in welcher sie ihre kaputte Brosche, in welcher noch immer ein Stück Holz steckte, fest umklammert hielt. Ohne zu sehen, wo sie hinzielte, donnerte Aria ihre Hand hinter sich und schlug die Brosche mit aller Kraft gegen den Entführer. Ein Schrei. Sie hatte getroffen. Aber wo? Aria fühlte, wie sie zu Boden fiel, der Griff um ihren Körper plötzlich weg. Gleichzeitig spürte sie etwas warmes an ihrem Schlüsselbein. Etwas warmes und... nasses. Sie realisierte zunächst nicht, dass der Entführer sie, wenn auch unabsichtlich, geschnitten hatte bevor er von ihr abgelassen hatte. Die Wunde war nicht tief, denn ihre Kleidung hatte einiges von der Klinge abgefangen, aber Aria stand so unter Adrenalin, dass sie die Verletzung gar nicht bemerkte. Jetzt musste jemand anderes dem Entführer endgültig zur Strecke bringen,

    [Rosalind] & Lukas


    Die Adelstochter hörte dem Gottesdiener zu, wie er ihre eher betrübten Worte mit einer etwas positiveren Rede erwiderte. Seine Worte klangen einerseits einfach, zu einfach, viel zu einfach. Aber andererseits auch irgendwie schön. Nach dem Regen kommt die Sonne, so die Kurzfassung. Rosalind fragte sich, ob dies immer so war. Ihre Gedanken wanderten kurzzeitig zu ihrem Bruder. Wie es Max wohl gerade ging? Hatte er sich wieder in die Welt der Lebenden eingefunden und fühlte sich einigermaßen wohl? Oder fühlte er sich als würde etwas fehlen? War für ihren Bruder die Sonne gekommen? Und was war mit ihr selbst? Da war sich Rose nicht ganz so sicher. Es ging ihr besser als bevor sie ihre Auszeit außerhalb der Stadt genommen hatte. Aber konnte man das als die Wiederkehr der Sonne bezeichnen? Vermutlich eher nicht. Aber als sie das Strahlen in den Augen des jungen Mannes sah, so konnte sich die Adelstochter nicht dazu bringen, seine optimistischen Worte mit ihrem etwas härteren Pragmatismus zu erwidern. "Ihr mögt Recht haben." Antwortete sie also stattdessen mit Zustimmung. Ihre wahren Gefühle hielt sie dabei noch immer bedeckt, nah an ihrem Herzen als würde ihr Mantel sie verdecken können. Ihre grünen Augen erwiderten stattdessen seinen Blick, als könne sie daraus etwas mehr über ihn erfahren. Versuchte er gerade wohl dasselbe? Rose war sich nicht sicher, doch sie konnte den Blickkontakt nicht lange halten. Stattdessen lauschte sie seiner Antwort auf ihre Frage. Seine Worte klangen dabei ähnlich wie bei seiner kleinen Rede zuvor, jedoch konnte Rosalind sehen, dass das Strahlen, welches zuvor noch in seinen Augen gewesen war, nicht mehr ganz so funkelte. Und sein Lächeln erreichte nicht seine Augen. Die Worte klangen überzeugend, aber irgendetwas störte sie daran. Rosalind sah den Gottesdiener ganz lange an, während sie versuchte zu erahnen, was es war, dass sie störte. Bis plötzlich... "Das ist eine wirkliche schöne Rede. Ihr habt sie sicher sehr oft geprobt." Erwiderte sie schließlich, ihr Ton nicht angreifend aber doch durchdringend. Denn das, was der junge Mann da gerade tat, das kannte sie nur zu gut. Zumindest hatte sie das Gefühl, dass er gerade etwas ähnliches tat, wie sie es schon so lange tat. Die Dinge zu wiederholen, welche man einstudiert hatte, den Schein waren, das sagen, was von einem erwartet wurde. Das bedeutete nicht, dass es sich dabei um Lügen handelte, ganz und gar nicht. Aber es kam nicht von Herzen, spiegelte eben nicht die tatsächliche Gefühlssituation des Moments wider. Vielleicht irrte Rosalind sich auch aber aus irgendeinem Grund fühlte sie genau deswegen eine Art Verbundenheit mit ihrer neuen Bekanntschaft. "Aber das erwartet man auch von Euch, nicht wahr?"

    [Priscilla] & Misasagi vor ihrem Laden


    Misasagi. Ein interessanter Name. Nun hatte Priscilla zumindest einen Namen zu der sonderbaren Frau, welche sich einen Scherz nach dem anderen mit ihr erlaubte. Die Rosahaarige konnte ihre neue Bekanntschaft wirklich nur schwer einschätzen. Einerseits war sie ein Halbmonster, welches sich einen Spa0 daraus zu machen schien, sie zu erschrecken. Aber andererseits schien sie auch eine nette Frau zu sein, welche ihr angeboten hatte, ihr durchnässtes Notizbuch zu ersetzen. "P-Priscilla. Also... Das ist mein Name." Antwortete die junge Aushilfe des Blumenladens zaghaft, während die beiden Frauen nebeneinander in Richtung des Marktplatzes gingen. Die Erzählungen von Misasagi waren schon sehr interessant. Sie trieb sich oft in Dungeons rum? Das klang eher schaurig als aufregend aber ihre neue Bekanntschaft war ja auch ein Halbwesen. Da hatte sie vermutliche bessere Chancen gegen Monster als ein wehrloses kleines Persönchen wie Priscilla. "Ist das nicht gefährlich? Oder... lassen dich die Monster in Ruhe?" Wagte es die junge Frau zu fragen, ihre lilafarbenen Augen auf Misasagi gerichtet. Priscilla lauschte weiter den Erzählungen des Halbwesens. Ihre Neugier war durchaus geweckt, auch wenn sie noch etwas unsicher war. Die Blauhaarige lebte also mit ihrer Tochter und ihrem Bruder zusammen? Und ihr Bruder hatte die Idee mit dem Laden? Es klang auf jeden Fall nach einer guten Idee. Aber eine Frage stellte sich der jungen Frau dann doch, auch wenn diese vermutlich viel zu privat war um sie einfach so zu stellen. Aber das war der Rosahaarigen gar nicht so bewusst. "Was ist denn mit dem Vater deiner Tochter?" Fragte sie also, zwar noch etwas zaghaft aber doch neugierig.

    Als der Marktplatz in Sicht kam, wurde Priscilla wieder etwas aufgeregter. Sie fragte sich wirklich, wie Misasagis Laden wohl aussehen würde. Vor ihrem inneren Auge malte sich die junge Frau einige Bilder aus. Doch nichts hätte sie auf die tatsächliche Realität vorbereiten können. Das Gebäude sah mehr aus wie ein verlassenes Geisterhaus wie ein Ladengeschäft und Priscillas Augen weiteten sich merklich. "Äh..." Der Laut war leise und zaghaft als er über ihre Lippen kam. Aber mehr kam zunächst nicht aus ihrem Mund heraus. Erst als Misasagi ihr den Schlüsselbund unter die Nase hielt, riss es die Rosahaarige aus ihrer überraschten Starre. Ihre Augen fielen auf die ganzen Schlösser, welche die Eingangstür schmückten und ihre Augenbrauen schossen in die Höhe. Für so eine... Bruchbude... schien dem Halbwesen die Sicherheit sehr wichtig zu sein. Aber wenn sie darin wirklich ein paar wertvolle Stücke hatte, dann konnte Priscilla das irgendwo auch verstehen. Allerdings musste man sich bei den ganzen Schlüsseln erst einmal zurecht finden. "Das sind wirklich... eine Menge Schlüssel..." Antwortete die junge Frau etwas überfordert. "Wie findet man da denn den richtigen?" Fragte sie, während sie ihrer neuen Bekanntschaft dabei zusah, wie sie die Schlüssel nach dem richtigen durchsuchte.

    [Martin] & Joe


    Der Scherz des Hünen kam alles andere als gut bei Martin an. Auf den Weg hierher hatte der Schmied noch gedacht, dass er den anderen vielleicht falsch eingeschätzt hatte aber jetzt wusste er wieder, warum er keinen guten Eindruck von ihm hatte. Und Martins Gesichtsausdruck sprach Bände, auch wenn er den Spruch des Rothaarigen nicht kommentierte. Als dieser seine Worte relativierte, konnte Martin nur mit den Augen rollen. Seine Stimmung hatte sich nicht gerade verbessert. Ganz im Gegenteil. Wenn er nicht auf Joe's Hilfe angewiesen wäre, dann wäre er vermutlich auf der Stelle aufgestanden und gegangen. "Das kann ich nur hoffen." Grummelte der junge Schmied dann doch eine Antwort. "Nein." Fügte er dann hinzu. Der Appetit, welcher sowieso schon nur mangelhaft gewesen war, war dem Grünhaarigen nun ganz vergangen. "Wir gehen morgen einfach kurz an unserem Haus vorbei bevor wir die Stadt verlassen." Entschied der junge Mann dann einfach. Er würde Cecil zwar nicht erzählen, was in der Schmiede vorgefallen war, aber er würde sich zumindest persönlich von ihm verabschieden nachdem er diese Nacht bereits unangekündigt von zu Hause wegblieb. Seine goldenen Augen folgten Joe als dieser ihm einen Schlafsack hervorholte. Martin fing ihn auf, auch wenn seine Bekanntschaft vor seine Füße gezielt hatte. Wenn Blicke töten könnten, aber Martin fing sich schnell wieder und hüllte sein Gesicht in Neutralität. "Glaub mir, ich würde gerne darauf verzichten." Antwortete er ehe er vom Bett aufstand. "Und komm bloß nicht auf dumme Gedanken." Murmelte er vor sich hin, während er sich mit dem Schlafsack auf den Boden neben Joe's Bett legte. Die Situation war mehr als nur befremdlich, aber Martin versuchte, es zu ignorieren und drehte dem Rothaarigen den Rücken zu, um sich auf die Seite zu legen. Mit geschlossenen Augen dachte er über den Verlauf des Tages nach. Was für eine absolute Vollkatastrophe.

    [Rumi], Yahto & Hahkota

    (Outfit- Frisur)


    Das junge Mädchen sah die ganze Zeit zwischen den beiden anderen hin und her, während diese sich in einer Sprache unterhielten, welche sie nicht verstand. Dabei fühlte sie sich etwas hilflos als sie so auf die Feuerwehr warteten. Sie wünschte, dass sie mehr tun könnte um die beiden zu beruhigen, jedoch freute sie es schon, dass ihre Anwesenheit zumindest etwas bewirkte. Und das merkte sie auch daran, wie Yahto sie festhielt und wie Hahkota ihre angebotene Hand nahm. Jetzt, wo Hilfe informiert war und der erste Schreck sich für Rumi legte, fiel ihr auch so einiges mehr auf. Zum Beispiel, dass Hahkota oberkörperfrei war. Sie sah ihn besorgt an, schließlich wurde es zwar langsam wärmer aber es musste doch ziemlich kalt für ihn sein. Yahto schien das ähnlich zu sehen, denn er zog sich das eigene Shirt über den Kopf, vermutlich um es dem anderen zu geben. Fast augenblicklich stieg der Rosahaarigen etwas die Röte in die Wangen. Sie wollte nicht starren, aber konnte auch irgendwie nicht wegsehen. Auf Hahkotas nackten Oberkörper hatte sie nicht so reagiert. Aber das war Yahto und das war doch etwas anderes. Irgendwie. Auch, wenn das Mädchen es nicht wagte, darüber nachzudenken warum es etwas anderes war. Etwas überfordert sah Rumi den beiden zu, wie sie miteinander sprachen und Hahkota Yahto das Shirt wieder anzog. Sie verstand nicht, was er sagte, aber die Sorge konnte sie an seinem Gesichtsausdruck ablesen. "Wartet." Endlich fand sie ihre Stimme wieder, ihre Wangen noch etwas gerötet. Sie machte sich etwas von Yahto los und zog sich dann ihre Jacke aus. Es war nichts besonderes und sie war auch viel zu klein für Hahkota, aber Rumi trug immerhin noch einen Pullover darunter und der Ältere könnte sich den Stoff zumindest über die Schultern legen. "Hier." Sagte sie und hielt ihm die Jacke in, auch wenn sie nicht wusste, ob er sie überhaupt verstand. Die Frühjahresluft war doch wirklich noch ziemlich kalt. Da wollte sie gar nicht wissen, wie Hahkota frieren musste. Instinktiv griff Rumi wieder nach Yahtos Arm, denn seine Nähe und seine Wärme erdete sie in dieser Situation, welche für die beiden jungen Männer sicher noch einschüchternder war als für sie selbst. Die Rosahaarige lächelte ihren besten Freund an als er seine Hand auf ihre legte, erleichtert zu hören, dass beide unverletzt geblieben waren. Zumindest waren sie davon verschont geblieben, wobei natürlich eine Rauchvergiftung nicht ausgeschlossen war. Als schließlich die Feuerwehr eintraf, wurde es schnell sehr voll im garten. Die Sirenen waren ohrenbetäubend laut und Rumi empfand unglaubliches Mitgefühl für die klare Überforderung der beiden Blutsbrüder im Angesicht der Situation. "Bleib ruhig." Sagte sie zu Yahto und drückte seine Arm ganz fest, während sie mit der anderen Hand wieder nach Hahkotas Hand griff. "Sie löschen das Feuer. Habt keine Angst." Sprach sie so beruhigend wie sie nur konnte, auch wenn sie nicht wusste, ob nur Yahto oder auch Hahkota sie verstehen konnte. Zwei der Feuerwehmänner spalteten sich schnell von der Löscheinheit ab, welche sich sofort um den Brand kümmerte und kamen stattdessen zu ihnen. Sie wollten selbstverständlich Informationen. "Es ist keiner mehr drinnen. Und es gibt keine Verletzten." Antwortete Rumi auf die Fragen, auch wenn sie nur das wiederholen konnte, was Yahto zu ihr gesagt hatte. Doch als die Feierwehrmänner nach der Ursache des Brandes fragten, konnte die Jugendliche auch nur ratlos zwischen den beiden Brüdern hin und her sehen.

    [Martin] & Joe in dessen Zimmer


    Der junge Mann war sich nicht ganz sicher, ob sein neuer Kumpane ihn mit diesem klischeehaften Spruch aufheitern oder sich über ihn lustig machen wollte. Jeder ist seines Glückes Schmied. Wie einfallsreich. Morgen sieht die Welt schon ganz anders aus. Martin seufzte und stopfte sich noch ein Stück Brot zwischen die Zähne. Diese Typ schien so... unfassbar sorglos. Nichts schien ihn wirklich zu betreffen. Das wird schon, Morgen ist auch noch ein Tag, et cetera... Innerlich schüttelte sich der Grünhaarige. eine solche Einstellung konnte er gar nicht ausstehen. Glück konnte man sich nicht kaufen, konnte man nicht anfassen. Glück war lediglich ein Konzept der Privilegierten und der Faulen, um zu rechtfertigen, nichts selbst tun zu müssen. Glück und Pech. So war Martin nicht. Er war ein Mann der Taten, durch und durch. Selbst Hand anlegen, arbeiten, sein Bestes geben und tatsächlich etwas erreichen, etwas handfestes. "Hoffen wir mal, dass du Recht hast." Antwortete Martin mit einem Brummen. So sehr es ihm widerstrebte, mehr konnte er gerade wirklich nicht tun. Und das fühlte sich schrecklich an. Er hasste jede Sekunde davon. Das Rülpsen des Rothaarigen ließ Martin beim Essen innehalten. Seine goldenen Augen wanderten zu dem Hünen, welches sich völlig ungeniert breit machte und seinen Bauch heraushängen ließ. Der junge Schmied verzog angewidert das Gesicht. Wenn er nicht auf seine Hilfe engweisen wäre, wäre Martin vermutlich schon längst getürmt und nachhause zurück gekehrt. Manieren schien der Kerl auch nicht zu kennen und das Bild, welches sich vor dem Grünhaarigen ausbreitete, verdarb ihm den ohnehin nur mäßigen Appetit. Aber er war schlau genug, den Hünen nicht zu antagonisieren. Er brauchte seine Hilfe, um an dieses Erz für Meister Leo zu kommen. Davon hing alles ab. Und deswegen durfte er es sich nicht mit diesem komischen Kauz verscherzen, auch wenn er sich alles andere als wohl hier fühlte. Die Frage des Rothaarigen ließ Martin aus seinen besorgten Gedanken aufsehen. "Nein, nicht ganz." Antwortete er schließlich, den Blick abgewendet. "Ich rede von meinem kleinen Bruder." Erklärte er dann leise. "Wir haben nur noch uns. Und ich habe versprochen, mich immer um ihn zu kümmern." Gestand der junge Schmied. Er wollte nicht zu viel erzählen, aber eine gewisse Erklärung für sein Verhalten war durchaus angebracht.

    [Rosalind] & Lukas


    Während sie langsam die Gesangsbücher wieder einsammelte, lauschte Rosalind den Worten des Gottesdieners. Es war ihm in die Wiege gelegt worden? Alleine die Vorstellung, einen Säugling auszusetzen, ob nun vor einem Kloster oder sonst irgendwo, widerstrebte der Adelsdame. Wie konnte man nur sein eigenes Kind weggeben? Sicher gab es verschiedene Beweggründe, welche in der individuellen Situation nachvollziehbar sein könnten, aber Rose konnte es trotz allem nicht verstehen. Es mochte daran liegen, dass die als reiche Adelige stets die Mittel haben würde, ein eigenes Kind zu versorgen, auch wenn ihre Familie vielleicht nicht glücklich darüber wäre. Über die Möglichkeit einer Enterbung dachte sie dabei gar nicht nach. Nein, stattdessen hörte sie dem Messdiener weiter zu. Er war also auf reisen gewesen? Nun beneidete sie ihn doch etwas. Sicher hatte er sehr viel von der Welt gesehen und eine Menge verschiedener Menschen getroffen. Ein Lächeln formte sich auf ihren Lippen, während sie eine weitere Reihe an Büchern abräumte. Doch als er schließlich von der Tragödie in Alvarna sprach, da fiel ihr Gesicht wieder in einen nachdenklichen Ausdruck. "Die Tragödie in Alvarna... Sie hat viele Leben verändert." Ihre Stimme klang fast ein wenig wehmütig. Rosalind dachte an ihre eigene Familie. Sie hatte ihren Bruder Max damals verloren, so früh und ohne Vorwarnung. Lange hatte die Blauhaarige getrauert, hatte versucht damit zurecht zu kommen. Und dann war Astor wieder aufgetaucht und hatte einige der Verstorbenen wieder zum Leben geweckt. So auch Max. Gerade, als Rosalind angefangen hatte, mit seinem Tod klarzukommen, war er wieder zu ihr zurückgekehrt. Und diese Tatsache war einerseits ein Geschenk aber auch unglaublich belastend. Insbesondere, da alles danach so unfassbar komisch gewesen war. Wie ging man auch damit um? Rosalind sah den Messdiener lange an. Sie hatte aufgehört, die Bücher einzusammeln. Es war ohnehin nur noch eine Reihe übrig. "Ihr habt viel erlebt, so wie es scheint." Sagte sie mit einer ruhigen Stimme, die die Emotionen in ihrem Inneren verdeckte. Zumindest teilweise. "Und Euer Glauben hat euch stets begleitet? Oder gab es Momente, in denen Ihr gezweifelt habt?" Wagte die Adelstochter zu fragen. Es war eine sehr persönliche Frage und es war irgendwo etwas doppelmoralisch, ihm solche Fragen zu stellen, wenn sie selbst bislang so oberflächlich geblieben war und keine tiefergehenden Fragen beantwortet hatte. Aber irgendwas an seiner Geschichte zog sie an, ließ sie verstehen wollen. Vielleicht würde das ihr selbst auch helfen, ihre Gedanken zu ordnen?

    [Priscilla] & Misasagi


    Die junge Frau lächelte schüchtern. Ihr vorheriges Herumgeschreie war ihr nun mehr als unangenehm. Denn die Fremde war ja unglaublich nett und ganz und gar nicht gefährlich oder böse! Den Part, dass die ein Halbwesen war, versuchte Priscilla zu ignorieren. Das würde die Situation nur wieder unangenehm machen. Die Rosahaarige nickte als ihr Gegenüber in die Hände klatschte. In die Stadt mussten sie also? Da waren sicherlich auch mehr Menschen als hier. Aber über diese Vorsichtsmaßnahme dachte die Aushilfe des Blumenladens gar nicht nach. Die Fremde war total nett also musste man ihr ja sicher vertrauen können. "Ja, lass uns gehen." Antwortete Priscilla lächelnd. Sie sog überrascht die Luft ein als die Blauhaarige nach ihrer Hand griff und begann, sie mitzuziehen. Aber sie wehrte sich nicht. Doch als die Fremde ihr anbot, auf ihrem Rücken zu reiten, erstarrte die Rosahaarige ein bisschen. "Auf keinen Fall!" Quietschte sie verschreckt. Das war überhaupt nicht lustig für sie, aber Priscilla ging trotzdem mit.


    (Lässt du sie ankommen?)

    [Rumi], Yahto & Hahkota

    (Outfit- Frisur)


    Ein strahlendes Lächeln fand sich auf ihrem Gesicht wieder als Yahto seine Arme ausbreitete und sie an seine Brust drückte. Seine Arme wieder um sich zu spüren gab der Jugendlichen ein Gefühl der Sicherheit, welches ihr nur wenige Menschen gaben. Es fühlte sich so an, als wäre gar keine Zeit vergangen, als hätten sie sich nicht schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen, Und es fühlte sich gut an, wirklich gut. Umso besorgter war Rumi, als sie das Feuer erblickte. Ihr Herz machte einen Satz als Yahto trotz der Angst, die er vermutlich haben musste, beschützend einen Arm um sie legte und sich mit ihr von dem brennenden Haus entfernte. Während Rumi mit ihrem Handy beschäftigt war und telefonierte, sah sie den anderen Jungen näher kommen. Sie konnte sich nicht ganz erinnern, ob sie ihn schonmal irgendwo gesehen hatte. Aber seinem Aussehen nach zu urteilen, schätzte sie, dass es sich bei ihm um Yahtos Bruder handelte. Die Rosahaarige konnte nicht verstehen, was er sagte als das Wort ergriff. Die Muttersprache der beiden Jungen war ihr gänzlich unbekannt. Irgendwann musste sie Yahto mal fragen, ob er ihr ein paar Worte beibringen könnte. Aber dafür war jetzt keine Zeit. Ein lautes Geräusch, welches alles übertönte kam aus der Ferne und wurde stetig lauter. Rumi erkannte den Ton der Sirene sofort. Rumi sah, wie Hahkota, dessen Namen sie nicht kannte, sich die Ohren zuhielt und sie spürte eine Welle des Mitgefühls. Die beiden Jungen mussten unfassbar überfordert sein. Das war sie selbst ja irgendwie auch, schließlich hatte sie nicht mit einer solchen Situation gerechnet. Aber Rumi hatte von klein auf gelernt, wie man sich in solchen Situationen verhalten sollte. "Keine Angst. Das ist die Feuerwehr." Versuchte sie den beiden zu erklären. Dabei hielt sie sich zum Teil an Yahto fest. Die andere Hand streckte sie nach Hahkota aus, in der Hoffnung, ihn ein bisschen beruhigen zu können, auch wenn sie nicht wissen konnte, wie er auf eine plötzliche Berührung reagieren würde. "Geht es euch beiden gut? Seid ihr verletzt?" Fragte sie besorgt. Die Sirenen wurden lauter und dann konnte Rumi das Blaulicht sehen. "Hier! Hier drüben!" Rief sie ganz laut ohne sich dabei von Yahto und Hahkota zu entfernen. Nur kurze Zeit später kam eine Gruppe von Feuerwehrleuten in Uniform in Sichtweite. Endlich war Hilfe da. Rumi atmete erleichtert aus, auch wenn das Feuer noch nicht gelöscht war.

    [Priscilla] & Misasagi


    hmforever.de/index.php?attachment/4672/Ihre Tochter... Jetzt wo die Fremde es wiederholte verstand die junge Frau so langsam. Sie war lediglich das Opfer einer Verwechslung geworden. Mit der Tochter des Halbwesens, welche wohl ebenso rosafarbenes Haar hatte. Das war alles ein bisschen viel und für einen kurzen Moment fürchtete Priscilla, ihre würde Schwarz vor Augen werden. Aber das tat es nicht, zum Glück. Vor einem Halbwesen wollte sie ganz sicher nicht ohnmächtig werden, besonders, da sie noch immer nicht wusste, ob man der Frau trauen konnte oder nicht. Die Erklärung der Blauhaarigen, dass um diese Jahreszeit nicht viele Menschen im Park unterwegs waren, machte zwar Sinn, war jedoch keine Entschuldigung dafür, in Monstergestalt hier herum zu rennen. Monster durften nicht einfach so in die Stadt und schon gar nicht unbeaufsichtigt! Aber Priscilla wiederholte ihre vorherigen Worte nicht. Sie wollte nicht gemein sein und die Frau auch nicht verärgern. Schließlich kannte die Rosahaarige sie nicht und wusste noch nicht, was ihre Intentionen waren. War sie nett? Dann wollte Priscilla nicht gemein sein. War sie gefährlich? Dann wollte Priscilla sie nicht verärgern. Das wäre gar keine gute Idee. Die junge Aushilfe des Blumenladens sah etwas verloren auf ihr nasses Notizbuch herunter. Zwar hatte sie noch nicht allzu viel aufgeschrieben aber es war trotzdem ein herber Rückschlag. "Naja, ich sollte ein paar Sachen für den Blumenladen aufschreiben..." Gestand sie auf Nachfrage mit einem etwas unsicheren Lächeln. Das Angebot der fremden Frau überraschte sie. Es war so... So nett. Vielleicht hatte Priscilla ihr ja wirklich Unrecht getan mit ihrem Misstrauen. Sie hatte nun mal echt Angst vor Monstern. Aber sie wollte auch immer in das Gute in Leuten glauben. Und so nickte die junge Frau mit einem schüchternen Lächeln. "Das ist... sehr nett. Danke. Das würde ich gerne annehmen." Antwortete Priscilla und steckte ihr ruiniertes Notizbuch unter ihren Arm, auch wenn das ihre Kleidung etwas durchnässte.