Beiträge von LunaXSol

    [Aria] ~ bei Sophia und der Handleserin ( Dystariel )

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    All die Farben, all die Leute, das dichte Gedränge, die vielen Stimmen, all das umgab den kleinen Rotschopf und das bereits bevor sie die Masse betreten hatte. Doch wo sie schon einmal da war, sollte sie es doch eigentlich wagen. Aber all der Lärm verunsicherte sie. Konnte Aria das wirklich tun? War sie dem tatsächlich gewachsen? Die kleinen Hände hatte sie eng an ihr Herz gepresst, welches unaufhörlich gegen ihre Brust hämmerte. Nun gut, Augen zu und durch. Aria begann sich unter die Leute zu mischen, welche keinerlei Rücksicht auf das junge Mädchen zu nehmen schienen. Jeder versuchte nur sich selbst durchzuquetschen. Alle anderen schienen völlig egal. Die Rothaarige versuchte sich in all dem Gedränge und Toben zu orientieren. Dabei fiel ihr Blick auf ein Zelt, welches eine ruhige Stelle zu bieten schien. Es waren nur eine ältere Dame und eine junge Frau dort. Aria begann sich voran zu tasten und tatsächlich schien sich durch die Masse hindurch zu dringen. Sie brauchte nur einen kurzen Moment um durchzuatmen. Fast war sie da, befand sich nur unweit hinter der jungen Frau, welche sie zuvor gesichtet hatte. Doch da geschah es, einer der unzähligen Kirmesbesucher, welcher sich durch die Menge kämpfte, verpasste der Rothaarigen einen Stoß, unbeabsichtigt, jedoch auch ohne Rücksicht. Aria verlor das Gleichgewicht und fiel, genau neben die junge Dame, genau auf ihr schönes Kleid. "Ugh..... aua...." Sie hielt sich den Kopf, welcher um ein Haar auf dem Boden aufgekommen wäre. Dann spürte sie ein Stechen in ihrem Knie. Die Schürfwunde, welche sie sich bei ihrem Ausflug mit Leonel zugezogen hatte, war wieder aufgegangen. Schmerzvoll stöhnte der Rotschopf auf. Ihr war gar nicht bewusst, in welcher Situation sie sich gerade befand und wen sie da gerade angerempelt hatte.



    [Illuminata] ~ bei den Händlern

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    Ihr Blick ging suchend über die verschiedenen Wägen und Stände. Teile, wo? Wo waren sie nur? Eines stand fest: Illuminata würde diesen Platz nicht verlassen, ehe sie die nötigen Teile besaß, um ihr Luftschiff zu reparieren; Zumindest um damit fortzufahren. Die Pilotin trat näher zu den Händlern, überflog ihr Angebot mit den, pardon dem Auge, sie besaß ja nur ein Monokel, also war das andere völlig unbrauchbar. "Teile... Teile..... Einzelteile......" Murmelte sie ziemlich laut vor sich hin. "Alles würde ich geben, alles!" Rief sie aus. Mit diesem Verhalten machte sie sich zum leichten Opfer für Händler, welche ihr irgendetwas andrehen wollten, was sie gar nicht brauchte, aber daran dachte Illuminata nicht. Ihr Luftschiff war alles, was zählte und wenn sie ihr letztes Hemd verkaufen müsstem um es wieder in die Luft zu kriegen, dann würde sie es tun.

    [Wayne] ~ mit Antoinette in der Zuckerstube

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    Ein Sturm von tausenden von Gefühlen tobte in ihm als sich die Lippen der beiden endlich erneut berührten. Wayne spürte wie Antoinette ihre Arme um seinen Nacken schlang, was ihn im Gegenzug seine Arme sanft um ihre Taille schlingen ließ. Der Moment war perfekt, so unglaublich perfekt, er sollte niemals enden. Doch spätestens als die beiden wieder Luft holen mussten, war er gezwungen, seine Lippen von den ihren zu lösen. Ihre Finger streichelten sanft seine Wangen, ihre sanften Worte verzauberten ihn. Ehe all das abrupt abbrach. Erst als Antoinette es mit Schrecken erwähnte, stieg auch Wayne der Geruch der verbrannten Schokolade in die Nase. "Oh nein." Der Cowboy eilte an die Seite der Belgierin um sich das Ausmaß de Faux Pas anzusehen. "Ist sie noch zu retten?" Fragte er mit dem Blick auf die Schokolade. Er fühlte sich ein wenig schlecht, dass er durch seine Zuneigungsbekundungen dafür gesorgt hatte, dass wertvolle Zutaten verschwendet wurden. Schließlich war diese Confiserie Antoinettes Ein und Alles. Sein Blick glitt von der Schokolade zu Antoinette, sein Herz klopfte noch immer wahnsinnig schnell.

    [Melti] ~ mit Cheryl auf dem Trampolin


    Es war irgendwie niedlich, wie Cheryl ihren Namen wiederholte, als würde sie sicher gehen, ihn richtig verstanden zu haben. Die Brünette lächelte berührt. Kinder waren so wahnsinnig süß. Von Freude durchströmt, da sie nun den Spaß mit jemandem teilen konnte, hüpfte Melti auf und ab. Der Applaus, welchen Cheryl ihr für die Kunststücke schenkte, schmeichelte ihr. Und so war sie noch enthusiastischer dabei, genau diese Tricks dem jungen Mädchen beizubringen. Dieses schien jedoch etwas unsicher zu sein, ob sie dem gewachsen war. "Aber klar doch. Das sieht schwerer aus als es ist." Bestärkte sie Cheryl, welche es auch gleich darauf zu versuchen begann. Dabei beobachtete Melti sie, bereits jegliche Fragen zu beantworten. "Die Höhe ist nur halb so wichtig. Was zählt ist der Schwung." Erklärte sie. "Genau so." Mit sicherem Abstand zu Cheryl sprang Melti erneut, nahm Schwung und vollführte den Handstand. Wieder auf den Füßen sah die Brünette ihrer Sprung-Schülerin wieder zu. Und nach einigen Versuchen schaffte es Cheryl sogar von den Knien wieder in den Stand zu springen. Melti begann zu applaudieren. "Das ist ja der Wahnsinn! Du bist ein Naturtalent." Bestärkte sie die Blondine enthusiastisch. "Versuchs nochmal. Sobald das sitzt können wir zum nächsten Schritt."

    [Rumi] ~ mit Darren an der Strandbar

    3405-rumi-akiyama-pngOutfit - Frisur


    'Das klingt fast wie auswendig gelernt.' Darrens Worte brachten die Rosahaarige zum Lachen. "Wer weiß?" Kommentierte sie mit einem schelmischen Lächeln. Wirklich näher darauf eingehen wollte sie jedoch nicht. Das war ein sehr sensibles Thema für die Jugendliche und sie fühlte sich gerade nicht danach, einem völlig Fremden ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Glücklicherweise fragte Darren auch nicht nach. Im Gegenzug hörte Rumi ihm aufmerksam zu. Prüfungen also? Sie nickte. "Dann hast du dir ja den richtigen Ort ausgesucht." Am Strand konnte man doch am besten entspannen. Sein Vorschlag, etwas trinken zu gehen, kam ihr gerade recht. "Sehr gute Idee!" Rumi ging zurück aus dem Wasser und zog ihre Schuhe wieder an. Dann lächelte sie Darren an und machte sich auf den Weg zur Strandbar. Hin und wieder sah sie um, um zu sehen, ob der Student ihr auch folgte oder ob er es sich anders überlegt hatte. An der Bar angekommen bestellte sich die Schülerin einen alkoholfreien Cocktail und nahm auf einem der Stühle vor der Außentheke platz. "Das ist jetzt genau das Richtige." Schwärmte sie über den fruchtigen Geschmack ihres Erfrischungsgetränks. Dann wandte sie sich wieder an Darren. "Kommst du eigentlich oft hierher? Oder gehst du normalerweise lieber woanders hin?" Die Stadt war schließlich groß und hatte eine Menge Plätze an denen man seine Freizeit genießen konnte.

    [Iris Noire] ~ bei Kohaku


    Die Augen auf das fremde Mädchen gerichtet stand Iris in der Menge. Das laute Toben der Menschen rückte immer weiter in den Hintergrund. Das Kreischen dieses Exemplars des Homo Sapiens Sapiens übertraf sämtlichen Lärm, den die Vampirdame in langer Zeit gehört hatte. Die helle Stimme des Mädchens schmerzte ihr in den empfindlichen Ohren. Es war so lange her, seit sie unter Menschen gewesen war, so war es kaum verwunderlich, dass Noire der Kontakt ein wenig überforderte. Vielleicht war es keine gute Idee gewesen, nach all der Zeit zuerst ein Fest aufzusuchen. Als sich das grünhaarige Mädchen nun tatsächlich zu Iris umwandte und sie ansah, veränderte sich etwas. Der zuvor so angewiderte Gesichtsausdruck der Silberhaarigen verlor jegliche Emotion. Ausdruckslos betrachtete die Vampirdame ihr Gegenüber, welches alles andere als erfreut zu sein schien. Iris sah ihr in die Augen, Rot-Grün traf auf Grau. Noires blasse Haut war noch immer bedeckt von dem tiefschwarzen Stoff ihres Umhangs, welcher sie von den stechenden Strahlen der Sonne beschütze. Ihr Kopf war nun angehoben, während sie das Mädchen ansah, wodurch ihr Gesicht unter der schwarzen Kapuze zu sehen war, noch immer vor der Sonne bewahrt. Wenn man Iris so ansah, würde man kaum erkennen, was sie wirklich war. Es gab nur drei Dinge, welche sie von all den Menschen um sich herum unterschied: Ihre blasse Haut, welche noch nie die Sonne gesehen hatte, ihre spitzen Eckzähne, welche noch von ihren Vorfahren übrig geblieben waren, und ihre verschiedenfarbigen Augen, das wohl auffälligste Merkmal. Bis auf diese drei Dinge sah Noire so aus wie ein Mensch. Niemand würde vermuten, dass sie keiner war. Dass sie ein Wesen der Nacht war, das das Sonnenlicht nicht ertrug. Dass alles, mit dem sie sich umgab schwarz war, tiefschwarz. Der ängstliche Schrei der Grünhaarigen ließ die Silberhaarige kalt. Nüchtern betrachtete sie das Mädchen, welches sich nun schützend die Arme über den Kopf hielt. "Kein Interesse." Ihre Stimme, nach der langen Zeit in der sie nun schon nicht mehr gesprochen hatte, klang rau und heiser. Mehr sprach Iris nicht, es war nicht nötig. Stumm sah sie das Mädchen an und wartete auf seine Reaktion.

    Nun, einige wissen es ja bereits, aber ich habe diesen Monat meine schriftlichen Prüfungen. Genau genommen am 18.,19. 21. und 22. Juni. Danach hab ich den ganzen Mist endlich hinter mir, sofern ich nicht zu irgendeiner mündlichen Prüfungen verpflichtet werde.

    Das heißt allerdings, dass ich mich bis dahin erstmal abwesend melden werde. Auch, wenn ich ruhig an die Sache heran gehe, so bin ich momentan körperlich und psychisch relativ ausgelaugt, auch weil mir das rücksichtslose Verhalten meiner Mitschüler in Corona-Zeiten Sorge bereitet. Man sehe mir daher bitte nach, dass ich nicht so oft vorbeischauen und auch nicht so oft posten werde. Wenn ich das alles hinter mir habe, stehe ich euch wieder voll und ganz zur Verfügung :)

    [Aria] ~ bei Lute ->geht -> kommt an -> etwas abseits

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    Das Training der beiden dauerte nicht mehr lange an, als schon jemand auf den Platz kam und ein zukünftiges Event verkündete. Aria sah zu Lute auf, welcher begeistert von der Idee einer Kirmes war. Und sein Enthusiasmus war ansteckend. Die Rothaarige nickte aufgeregt. Leider verließ der andere Rotschopf sie alsbald, doch mit dem Nachsatz, dass sie sich vielleicht auf der Kirmes wieder sehen würden. Etwas müde von den Erlebnissen machte sich auch Aria auf den Heimweg. Auf der Farm erzählte das sonst so ruhige Mädchen ganz aufgeregt von der Kirmes.

    Und bald war der Tag auch schon gekommen. Das junge Mädchen kam am frühen Nachmittag auf dem Platz des Volkes an, wo bereits eine großartige Stimmung herrschte. Völlig begeistert aber auch ein wenig eingeschüchtert von all den Attraktionen und den Menschen, hielt sich Aria etwas abseits. Konnte sie da wirklich reingehen?


    [Illuminata] ~ kommt an -> bei den Händlern

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    Betrübt war Illuminata zurück zur Sternwarte getrottet, als sie an einem Spaziergänger vorbeikam, welcher ihr ganz aufgeregt berichtete, dass auf dem Platz des Volkes eine Kirmes stattfinden würde. Kirmes, Stände, Händler? TEILE! Seit dieser Nachricht war die Rothaarige so aus dem Häuschen, dass sie nicht mehr ruhig schlafen konnte. So verbrachte sie ihre Zeit bei ihrem Luftschiff, redete beruhigend darauf ein und wartete sehnsüchtig. Als der Tag gekommen war, raste Illuminata so schnell sie konnte zum Platz des Volkes. Dort erblickte die die ganzen Attraktionen und Stände. In diesem Moment war ihr egal, wie viele Menschen dort waren. Es war ihr egal, wie viele von ihnen sie aus dem Weg schubsen musste, niemand kam zwischen sie und diese Teile. Sie brauchte sie für ihr Luftschiff, ihr Baby. Und das war alles, was für die Pilotin zählte. So raste sie mit ausgefahrenen Ellenbogen zu den Ständen, welche am ehesten nach Händlern aussahen. Dabei erntete sie einige empörte Aufschreie, doch das interessierte sie herzlich wenig.


    [Iris Noire] ~ kommt an -> bei Kohaku


    Die Sonnenstrahlen waren wirklich penetrant, das musste sie den Biestern lassen. Auf ihrem Weg durch das Dorf war Iris stets darauf bedacht, sich bedeckt zu halten. Der lange, schwarze Umhang war fest um ihren Körper gezogen, die Kapuze tief in ihr Gesicht. Man konnte sie darunter durchaus noch sehen, doch das Licht hielt sich von ihrer hellen Haut fern. Mit jedem Schritt mit welchem sie der Kirmes näher kam, desto klarer wurde die Geräuschkulisse. Iris verzog das Gesicht. Menschen waren nicht nur seltsam sondern auch richtige Plagegeister. Was war an solch Lärm denn gut? War es ein Fehler gewesen, hierher zu kommen? Vermutlich, ihr Körper hatte es ihr von Sekunde eins an gezeigt, dass dieser Ausflug wider ihrer Natur war und nicht stattfinden sollte. Doch Iris Neugier überwiegte dann doch. Langsamen Schrittes, um den Umhang nicht versehentlich von einem Teil ihrer Haut zu geben, näherte sich die Vampirdame dem Platz des Volkes, so wie es die Bewohner dieses Dorfes nannten. Der Ansturm war gewaltig, viel zu viele Menschen auf viel zu wenig Raum. Warum taten sich die Menschen das an? Liebten sie es, sich selbst zu quälen? Widerwärtig. Die Silberhaarige ließ ihre verschiedenfarbigen Iriden durch die Masse schweifen. Dabei nahm sie jedoch kein Individuum wirklich auf. Sie waren alle Teil einer großen Menge, einer fließenden Masse. Zwischen dem unerträglichen Geschreie der Besucher dieser Festlichkeit vernahm Iris vereinzelt die Rufe der Veranstalter. Händler, Wahrsager, Schauspieler,.... und noch viele mehr. Die meisten Attraktionen interessierten die Silberhaarige nicht sonderlich. Die Händler waren vermutlich das Interessanteste, doch noch wollte sie sich nicht zu ihnen begeben. Schließlich war Iris auch hier, um die Menschen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, auch, wenn das Verhalten der hier gesammelten Masse sie überaus anwiderte. Es half natürlich auch nicht, dass die ersten davon begannen, sie anzustarren. Noire hasste es, das Zentrum der Aufmerksamkeit zu sein. Sie liebte die Farbe schwarz, weil sie so dunkel war, dass sie mit der Nacht verschmolz, so wie sie am liebsten Teil ihrer Umgebung wurde, von niemandem beachtet. Doch leider erbrachte eine Gestalt, völlig in Schwarz gekleidet, eine Kapuze ins Gesicht gezogen, komplett bedeckt und dazu auch noch mit zwei verschiedenfarbigen Augen, genau den gegenteiligen Effekt. Ein Grummeln kam über ihre blassen Lippen. Doch damit nicht genug, unweit von ihr erregte eine Gestalt ihre Aufmerksamkeit. Jedoch nicht, durch irgendeine interessante Eigenschaft oder eine bemerkenswerte Tat, sondern durch einen lauten Ausruf, welcher der Silberhaarigen die Ohren klingeln ließ. Und sie dachte, dass die Menschen um sie herum laut waren, aber das war ja die Höhe. Völlig fassungslos sah Iris das Mädchen an, welches für diese Untat in ihren Ohren verantwortlich war. Es hatte kurzes, grünes Haar und trug ein Kleid in hellen Farben. Grün, Rosa und... Weiß. Angeekelt verzog Iris das Gesicht, was jedoch vermutlich ganz gut von ihrer Kapuze verdeckt wurde. Weiß, reinweiß, was eine Schande, wie unglaublich widerwärtig, wie abstoßend. Wie konnte man einen solchen Stoff nur in der Öffentlichkeit tragen und sich nicht in Grund und Boden schämen? Wie sie dort stand mit ihren großen Augen und den Händen vor dem Mund. War sie etwa angetan von diesem Spektakel? Die Silberhaarige starrte das Mädchen an, vermutlich schon zu lange, um nicht von diesem bemerkt zu werden.

    [Wayne] ~ mit Antoinette in der Zuckerstube

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    Das Seufzen der Belgierin ging nicht an ihm vorbei. Hatte er etwas falsches gesagt? War er zu aufdringlich? Die Sorge darüber, ihr zu nahe getreten zu sein, spiegelte sich in Waynes blauen Augen wieder. Doch konnte und wollte er Antoinette nicht loslassen. Er wollte diese Nähe nicht mehr missen und sie schien es doch genauso zu genießen. Sie hatte den Kuss doch erwidert, also fühlte sie doch das gleiche, oder? Das konnte es also nicht sein. War sein Versprechen zu viel gewesen? Fühlte sie sich eingeengt? Wayne wusste es nicht, doch ohne eine Erklärung von der schönen Belgierin würde er sich diese Fragen auch nicht beantworten können. So sah er sie fragend an, die Unsicherheit sicher deutlich sichtbar. Doch dann überraschte sie ihn, wieder aufs Neue. 'Okay'. Es war nur ein Wort, doch dieses hallte unendlich in seinen Gedanken wider. Okay...Okay? Also nahm sie ihn an? Diese Frage wurde ihm auch so gleich beantwortet, zu seiner großen Überraschung. Und Antoinettes Worte vermochten sogar eine Erklärung für seine vorherigen Fragen zu geben. Sie war unsicher, doch nicht wegen ihm, sondern viel mehr wegen sich selbst. Sein Herz begann wieder zu rasen als sie ihm wieder näher kam, sich auf die Zehenspitzen stellte. Wieder waren sie sich so unglaublich nah, doch Antoinette wartete, verweilte ein kurzer, doch schmerzvoller Distanz zu seinen Lippen. Sie wartete auf seine Antwort. "Ja, mit ganzem Herzen." Flüsterte er gegen ihre Lippen, ehe er die letzen Milimeter zwischen ihnen überwand. Der Kuss war sanft, doch steckte in ihm auch eine Leidenschaft, welche der vorherige nicht in sich getragen hatte. Wayne wollte sie spüren lassen, wie ernst es ihm war, wie sie ihn fühlen ließ. Am liebsten wollte er, dass dieser Moment für immer anhielt. Er wollte sie nicht gehen lassen, nie wieder. Hier in seinen Armen war sie richtig. Hier in Ihren fühlte er sich Zuhause.

    [Illuminata] ~ geht

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    Noch immer verzweifelt kniete die Rothaarige am Rande des Wassers, die hellen Augen fixiert auf das kühle Nass. Ob dort unten tatsächlich ein Schatz verborgen lag? Ein Schatz an Bauteilen für ihr Herzallerliebstes? Doch das Wasser, es war so stürmisch und tief und Illuminata konnte doch nicht schwimmen! Da war doch an Tauchen gar nicht erst zu denken. Aber.... aber, was wenn dies die letzte Chance auf eine Reparatur ihres geliebten Luftschiffes war? Hin und her gerissen zwischen dem Drang dort unten nachzusehen und dem letzten bisschen gesundem Menschenverstand, welcher der Piloten übrig geblieben war, starrte Illuminata auf das Meer. Noch nicht ganz des Lebens müde erhob sie sich dann jedoch wackelig auf die Beine und kehrte den schlagenden Wellen den Rücken zu. Ein leise Träne verschüttend schlurfte sie hinfort.


    Strand >> Sternwarte >> Platz des Volkes

    Auf einen neuen Monat. Dürfte ich die liebe Iris Noire übernehmen? ^^

    Ich habe den Steckbrief erstmal so gelassen. Ihr Bild funktioniert aber irgendwie nicht mehr.:/


    [Alma] ~ mit Grey an der Bar

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    Die Südländerin ließ ihre Augen hin und wieder kurz durch den Raum schweifen, während sie auf die Antworten des Jungen neben ihr wartete. Jedoch war dieser wahrlich nicht sonderlich gesprächig. Er hatte wohl wirklich, wirklich schlechte Laune und er Alkohol, welchen er sich bis jetzt zugeführt hatte, schien noch nicht auszureichen, um das großartig zu ändern. Aber Alma wusste, wie man mit den Männern sprechen musste. Er wusste hoffentlich, dass es ein wahnsinniges Privileg war, dass sie ihm ihre Aufmerksamkeit schenkte. Er wusste es besser zu schätzen. Seine sarkastische Antwort auf Alma relativ normale Frage, ließ sie eine Augenbraue hochziehen. Das 'Excuse me, what did you just say?' stand ihr förmlich ins Gesicht geschrieben. Was glaubte der Kerl eigentlich, wer er war, so mit ihr zu sprechen?Er befand sich auf äußert dünnem Eis. Doch Alma schluckte ihre Empörung runter, fürs erste. Ihr Gesprächspartner hatte einen schlechten Tag und miserable Laune, da war ein solcher Ausrutscher tatsächlich nachvollziehbar. Die Schwarzhaarige wusste selbst, wie unausstehlich sie sein konnte, wenn sie in schlechter Stimmung war. Sollte es also bei diesem Faux pas bleiben, so könnte Alma tatsächlich darüber hinwegsehen. Doch sollte er der Meinung sein, seine schlechte Laune weiterhin an ihr auszulassen, so hätte die Südländerin kein Problem damit, sich zu revanchieren. Die, fast schon, Gegenfrage des Blonden, ließ Alma grinsend den Kopf schütteln. "Bist du's?" Konterte sie also, ehe sie einen Schluck ihres neuen Drinks nahm. Tatsächlich hatte sie noch gar nicht so besonders darüber nachgedacht, ob sie überhaupt so etwas wie einen Lieblingsplatz in Riverport hatte. Es gab einige tolle Plätze, aber so einen richtigen Favoriten hatte sie nicht. Doch da kam ihr eine Idee, welche sie nach der knappen Vorstellung ihres Gesprächspartners in die Tat umsetzte. "Aber um deine Frage zu beantworten, Grey-" Dabei betonte sie seinen Namen besonders. "- einen richtigen Favoriten habe ich nicht, aber meiner Familie gehört die Strandbar. Und zufälligerweise ist die heute geschlossen..." Ob er den Wink verstand? Vielleicht war es keine so gute Idee den Alkoholvorrat des Familienunternehmens zu plündern, jedoch hatte die Südländerin schon einiges an Alkohol intus und machte sich deshalb weniger Gedanken um sowas. Es wäre auch nicht das erste Mal, dass sie eine Eroberung mit in die Bar nahm, weil sie dort ungestört waren. Zumal niemals jemand darauf kommen würde, dass es Alma war, welche sie dort selbst bediente. Doch nicht die süße, kleine, unschuldige Alma. Ach, wenn die nur wüssten..

    [Wayne] ~ mit Antoinette in der Zuckerstube

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    Noch immer hielt der Blonde seine Augen geschlossen. Genoss den Moment und die Nähe der beiden. Friedlich sog er ihren Duft ein, welcher sich mit dem der schmelzenden Schokolade im Wasserbad vermischte. Nach einiger Zeit der Stille öffnete der Cowboy seine Augen wieder, legte ihren Fokus wieder auf die Belgiern, welche noch immer an seiner Brust lehnte. Doch nicht lange und sie sah zu ihm auf. Wayne bemerkte die Farbe in ihrem Gesicht und konnte nicht anders, als sie anzulächeln. Glücklich und beruhigend. Seine saphirblauen Iriden wanderten über Antoinettes Gesicht, doch immer zog es ihn zu ihren tiefen roten Augen zurück. Als ihre leisen Worte seine Ohren erreichten, veränderte sich sein Blick. Die Belgierin musste wohl wahnsinnig einsam gewesen sein, wenn sie sich dafür bedankte, dass er sie nicht verlassen hatte. Und der Gedanke daran, was sie wohl alles ertragen haben musste, brach ihm das Herz. Sie war eine so wunderbare Frau mit so einer so atemberaubenden Persönlichkeit. Um das nicht zu sehen, musste man doch blind und blöd zugleich sein. Doch anderseits konnte Wayne ihre Situation ein wenig nachvollziehen. Er umringte sich auch nicht gerade mit Freunden. Jedoch hatte Wayne seine Familie, welche ihn immer unterstützte. Ganz sachte legte der Blonde die Hand, welche vor kurzem noch an Antoinettes Haarspitzen verweilt hatte, wieder auf ihre Wange. Ganz vorsichtig, fragend, in der Hoffnung, sie nicht zu verschrecken. "Du bist nicht allein. Nicht mehr. Ich bin bei dir, ich werde nicht einfach gehen. Das verspreche ich dir." Hauchte er ihr zu. Er wollte, dass sie verstand, dass er für sie da war, dass sie ihm etwas bedeutete und dass er sie nun, da er sie endlich in seinen Armen hielt, nicht wieder los lassen würde. Ihre Zurückhaltung und Zurückweisung in der Vergangenheit hatten ihn nicht verscheucht, ihn nicht aufgehalten. Dann würde er jetzt erst recht nicht gehen.

    [Rumi] ~ mit Darren am Ufer

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    Die Rosahaarige betrachtete den weiten Horizont, nahm die Worte des jungen Mannes unkommentiert auf. Ihre blauen Augen, deren Farbe der des strahlenden Himmels glich, schweiften voller Sehnsucht über die Weiten des Wassers. Rumi nickte, ein sanftes Lächeln auf den Lippen. "Ja, wer würde nicht diese Freiheit genießen wollen?" Doch die folgenden Worte brachten die Jugendliche zum Nachdenken. So hatte sie noch nie über diese Sache nachgedacht. Das Meer war für sie immer ein Zeichen der Freiheit, der Weite, des Lebens. Die Gefahren waren ihr dabei immer weit in den Hintergrund gerückt. "Das stimmt. Daran habe ich überhaupt nicht gedacht. Wie die meisten vermutlich." Erwiderte sie. "Bei so strahlender Schönheit konzentriert man sich mehr auf das Gute und vergisst, dass es auch Schlechtes gibt. Gefahren, die einem so weit entfernt vorkommen. Dinge, die bestimmt nur anderen passieren, niemals einem selbst." Wenn man so darüber nachdachte, konnte Rumi die Sorgen ihrer älteren Schwester tatsächlich ein wenig besser verstehen. Das alles kam bestimmt auch nicht aus dem Nichts, schließlich hatten die beiden ihre Eltern durch einen Unfall verloren. Es passierte nur den anderen, niemals einem selbst. Bis es dann doch geschah. Bei diesem Gedanken wurde ihr das Herz schwer. Auch, wenn schon einige Zeit vergangen war, so würde dieser Schicksalsschlag ihr vermutlich ein Leben lang schmerzen. Die Gedanken abschüttelnd, nickte Rumi. "Das will vermutlich niemand." Antwortete sie. Wenn man immer an die Gefahren dachte so würde man das Leben aus Angst nicht mehr genießen. Die Jugendliche blickte zu dem Brünetten hinüber und erwiderte sein Lächeln. "Rumi." Stellte sie sich vor. Darrens Frage beantwortete sie zunächst mit einem Nicken. "Ja." Es war nur ein kleines Wort, doch es sagte alles aus, was von Bedeutung war. "Und was führt dich hierher? Den Kopf frei bekommen?" Fragte sie dann, den Blick wieder auf den Horizont gerichtet.

    Mal sehen, was hier so bei rum kommt xD



    1. Alessa
    2. Wayne
    3. Antoinette
    4. Cedric
    5. Alma
    6. Simon
    7. Alex
    8. Yumi
    9. Ran
    10. Darren

    Ach du heilige xD

    [Melti] ~ mit Cheryl auf dem Trampolin


    Die Brünette beobachtete in freudiger Erwartung wie das junge Mädchen seinen Rucksack und die Schuhe ablegte, äußerst ordentlich und sorgsam sogar, und zu ihr hinauf auf das Trampolin kam. Sobald die Kleine oben war, begann Melti wieder zu hüpfen, jedoch achtete sie dabei darauf, nicht zu stark zu springen, um die Kleine nicht zu überfordern oder zu verletzen. Sie erinnerte sich noch daran, wie es war als sie selbst noch in dem Alter war. Damals wirkte alles noch so groß und beeindruckend. Heute verstand die Jugendliche schon viel mehr wie so vieles in der Welt funktionierte, wie dieses Trampolin funktionierte. Die Wissenschaft dahinter, eines der Dinge, für die sich die Brünette wahnsinnig interessierte. Ein Interesse und ein Hobby, das bei vielen Gleichaltrigen leider nicht so gut ankam. Es wäre 'untypisch' für ein Mädchen und nicht normal. Dinge, welche zwar nicht spurlos an Melti vorbei gingen, von welchen sie sich jedoch auch nicht das Leben diktieren lassen wollte. Und so versuchte sie einfach das Hier und Jetzt zu genießen und nicht weiter darüber nachzudenken. So ist sie bisher sehr gut durchs Leben gekommen ohne ihre positive Einstellung zu verlieren. "Melti." Stellte sich die Jugendliche dann auf die Nachfrage der Blonden. "Und du?" Die Brünette beobachtete wie nun auch das junge Mädchen langsam begann zu hüpfen, wenn auch nicht hoch. Melti hingegen suchte sich eine freie Stelle, nahm Schwung, ließ sich zunächst auf die Knie fallen und vollführte anschließend einen Handstand aus welchem sie wieder auf die Knie und dann auf die Füße sprang. "Soll ich dir zeigen, wie das geht?" Fragte Melti lächelnd.

    [Rosalind] ~ mit Daria am Teich

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    Darias Verwirrtheit über die Worte der Adelstochter war mehr als verständlich. Bis auf diesen einen Vorfall hatte sie sicher nichts mitbekommen. Für die meisten Gäste war es ein wunderschöner, berauschender Abend gewesen, welcher durch einen dummen Streich ein jähes Ende gefunden hatte. Sie konnten sich nicht vorstellen, was sich noch alles zutragen konnte. Rose nickte, um die Frage der Elfe zu beantworten. "Wenn man seine Türen öffnet, kommen leider nicht nur Gäste mit guten Intentionen." Erklärte sie trocken. "Und für solche Gestalten kommt eine Ablenkung wie jener Streich mehr als recht, um sich an Dingen zu vergreifen, die ihnen nicht gehören." Ihre Stimme verlor etwas an Festigkeit. Wenn es nur irgendein gewöhnliches Schmuckstück gewesen wäre, dann hätte die Enttäuschung ihr zwar zugesetzt, doch es wäre bei weitem nicht so schlimm für Rosalind gewesen. Materielle Dinge hatten für die Adelstochter nicht einen so großen Stellenwert. Es war jedoch nicht ein x-beliebiges Schmuckstück gewesen. Nein, der emotionale Wert des Ringes war weitaus größer als der materielle. Er war ein Familienerbstück. Dass es ausgerechnet ein solches Stück treffen musste.... Doch das Thema wechselte schon bald auf die Worte, welche Rosalind besser nicht gesprochen hätte. Jedoch reagierte Daria äußerst einfühlsam und harkte nicht unbedingt nach. Ein Seufzen der Erleichterung entwich ihren sanften Lippen. Doch dies hielt leider nicht lange an. Darias nächste Äußerung aber brachte Rose dazu, sich anzuspannen. Was hatte sie denn auch erwartet? Natürlich wussten andere Menschen davon, wie wahnsinnig begabt die Saint Coquille Familie im Bereich Schauspiel war. Doch tatsächlich entschuldigte sich die Elfe bevor die Adelstochter überhaupt etwas erwidern konnte. Und so entschied sich die Blauhaarige, nicht weiter auf die vorherigen Worte einzugehen. Dich sollte sie nun antworten? Und was? Eigentlich war es doch schon egal, nachdem sie schon so viel ausgeplaudert hatte. "Nein, ist es nicht." Antwortete sie daher mit einem Seufzen. "Wenn es dabei nur bei der Öffentlichkeit bleiben würde..." Fügte sie hinzu. "Weißt du, ich sehe mich nicht als etwas besonderes oder besseres als die übrigen Einwohner dieses Dorfes. Offenheit, Vertrauen, Nähe, Ehrlichkeit, Offenheit, Emotionen.. Das sind Dinge, die man sich als Saint Coquille nicht erlauben darf. Es schickt sich nicht." Erklärte sie mit trüben Augen. "Und ich wünsche mir, es wäre anders." Ob Daria das nachvollziehen konnte? Ob sie verstand? Oder hielt sie Rosalinds offene Erzählungen für eine Schwäche, eine Schande? So wie es ihre Familie würde.

    [Wayne] ~ mit Antoinette in der Zuckerstube

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    Das Gefühl ihrer sich sanft berührenden Lippen war unbeschreiblich. Es war, als hätte sein Herz endlich ein Zuhause gefunden, einen Ort an dem es sicher war. Noch nie zuvor hatte Wayne solch starke Gefühle für jemanden gehegt. Und so lange hatte er eben diese verdrängt, aus Angst sie würden nicht erwidert. Und für einen kurzen Moment kam eben jene Angst wieder in ihm hoch. Würde sie ihn wegstoßen, ihn fortschicken? Bei diesem Gedanken krampfte sich sich Herz zusammen. Er wusste nicht genau, was diese Frau mit ihm machte, doch eines wusste er: Sie berührte sein Herz. Und gerade wollte er nichts lieber, als dies einfach zuzulassen. Sich diesen Gefühlen, so verwirrend und unbekannt sie auch sein mochten, hinzugeben. Sich ihr hinzugeben. Ihre Nähe zu spüren, ihre Wärme, ihre Lippen. Und tatsächlich spürte Wayne wie Antoinette den Kuss erwiderte. Es war zaghaft, vorsichtig, doch sie tat es. Freude kam in ihm auf, Freude und Erleichterung. Seine angespannten Muskeln entspannten sich und er ließ sich voll und ganz fallen. Diese sanfte Kuss fand bald ein Ende, ein viel zu schnelles und bereits in der Sekunde, in welcher die Lippen der beiden sich trennten, begann er das Gefühl schmerzlichst zu vermissen. Am liebsten hätte er den Abstand zwischen ihnen wieder geschlossen, doch der Blonde besann sich eines besseren. Mit geröteten Wangen sah er die Frau an, welche so viele Gefühle in ihm auslöste. Doch Antoinette erwiderte seinen Blick nicht. Stattdessen legte sie ihren Kopf an seine Brust. Bei dieser Geste begann seine Haut zu kribbeln, fast schon zu brennen. Wayne sog sanft die Luft ein, genoss die Nähe, das Vertrauen, welches zwischen ihnen herrschte. Ob sie sein Herz hören konnte, wie schnell es schlug? Gedankenverloren schloss der Cowboy die Augen, seine Hand schlich sich vorsichtig an die blauen Haarspitzen der Belgierin, durch welche er sanft hindurch fuhr. "Antoinette?" Flüsterte er sanft. "Dankeschön.... Danke, dass du in mein Leben getreten bist." Bei diesen Worten legte er ihr sanft seinen anderen Arm um den unteren Rücken. Er drängte sie nicht, zog sich auch nicht zu sich. Er ließ sie in genau der Position verweilen, welche sie sich ausgesucht hatte. Doch er ließ sie seine Nähe spüren, seine Wärme. Sie sollte genau wissen, wie wichtig sie ihm geworden und wie glücklich er gerade war.

    [Seriza] ~ geht

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    Xiao brauchte eine Weile ehe sie dem Halbwesen antwortete. Und Seriza verstand auch. Ihre neue Bekanntschaft wollte etwas Privatspähre, welche die Silberhaarige ihr auch gern gab. Der Halbdrache nickte verstehend und verabschiedete sich. Mit einem letzten Blick zurück auf das Behandlungszimmer, verließ Seriza die Klinik. Und nun? Ihr Spaziergang hatte durch das Aufeinandertreffen mit Xiao ein jähes Ende gefunden. Nicht, dass es sie störte. Schließlich bemerkte sie so langsam ein leises Knurren in ihrem Bauch. Und so spazierte sie mit einem milden Lächeln auf den Lippen durch Trampoli zurück nachhause.

    [Wayne] ~ mit Antoinette in der Zuckerstube

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    Stille. Sein Herz setzte einen Schlag aus. Antoinettes Überraschung war ihr anzusehen. Sie war sprachlos. Wayne wandte den Blick ab, starrte wie gebannt auf die Schokolade in der Hoffnung, er würde mit ihr im Wasser schmelzen. Sein Herz raste, immer schneller und schneller. Ob sie es hören konnte? Der Blonde fühlte sich so unfähig, so dämlich. Er würde sich am liebsten in Luft auflösen. Wie konnte er solche Worte so unüberlegt sprechen? Und wenn er sie nun für immer vergrault hätte? Sein Herz schmerzte bei diesem Gedanken. Doch verdient hätte er es wohl. Antoinette gab sich hier größte Mühe, ihm ihre Backkunst näher zu bringen und was machte er? Er ruinierte alles, weil er seinen Mund nicht halten konnte. Verdammt, warum war er nur so unsicher?! Was machte sie nur mit ihm? Warum konnte er keinen klaren Gedanken fassen, wenn er bei ihr war? Wayne war so schrecklich verwirrt und verzweifelt. Noch immer starrten seine blauen Augen gebannt auf die schmelzende Schokolade im warmen Wasserbad. Seine Hände waren zu Fäusten geballt, die Anspannung wurde immer größer, er glaubte, jeden Moment zu explodieren, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Doch dann spürte er etwas, das auf einen Schlag seinen Kopf leerte. Etwas warmes, sanftes an seiner Hand. Antoinette, sie hatte nach ihm gegriffen, seine Hand in die ihre genommen. Das Gefühl verpasste dem Cowboy eine Gänsehaut, alles kribbelte. Wie ferngesteuert drehte er sich zu ihr, blickte ihr in die tiefen roten Augen. Diese Augen, in welchen er sich immer verlor. Wayne war ein Träumer, ein hoffnungsloser noch dazu, aber nie hätte er sich solch eine Situation zu träumen gewagt. Antoinettes Worte waren leise, zaghaft und doch verstand Wayne jedes einzelne davon. Er sollte sich wiederholen, er sollte die Wahrheit sprechen. Doch, was war die Wahrheit? "Ich..." Seine Stimme versagte. Er wusste nicht, was er ihr antworten sollte. Seine Worte wiederholen? Konnte er das? Noch immer spürte der Blonde die warme Hand der Belgierin in der seinen und fast schon automatisch drückte er sie etwas fester. Noch immer sah er ihr in die Augen. In dieses tiefe, hypnotisierende Rot, welches ihn um den Verstand brachte. Er hatte keine Worte, wusste nicht, was er erwidern sollte. Sein Kopf war leer, komplett leer. Frei von jeglichen Gedanke, frei von Fragen und Vermutungen, frei von Sorgen und Ängsten. Und so folgte er einfach seinem Instinkt. Seine andere Hand legte sich sanft auf die Wange der Belgierin und sein Kopf neigte sich nach unten, bis seine Lippen schließlich die ihren berührten. Erst durch diese Geste hatte sich Wayne von Antoinettes wunderschönen Augen losreißen können. Seine eigenen, saphirblauen Seelenspiegel schlossen sich langsam. In dem Moment, als sich die Lippen der beiden berührten, kamen seine Gedanken zurück. Was tat er nur? Hatte er überhaupt das Recht dazu? Was, wenn sie ihn nun nie wieder sehen wollte? Warum genau hatte er das überhaupt getan? Aber... es fühlte sich richtig an. So unglaublich richtig. Doch war es das auch?