• [IMG:http://i47.tinypic.com/2ztkg90.png]


    "Hnghh....!" Wütend ballte das Halbwesen seine Fäuste zusammen als Doug ihm die beleidigenden Worte an den Kopf warf. Was dachte er eigentlich wer er war? Nur ein dummer Zwerg mit noch dümmeren Sprüchen und wahrscheinlich würde er sich nicht einmal trauen sich mit nur irgendwem zu prügeln. Wie hieß es doch so schon? Hunde die bellen, beißen nicht. Mal gucken ob das auch in diesem Fall stimmte, denn als Dylas mitbekam, wie er sich gerade mit seinem Fisch einfach aus dem Staub machen wollte, rannte er sofort auf ihn zu und riss ihm den Fisch wieder aus der Hand. "Nur weil der Fisch dein dreckiges Gesicht getroffen hat, heißt das noch lange nicht, dass du ihn auch behalten kannst!" Seine Stimme wurde lauter und mit zusammengezogenen Augenbrauen blickte er auf den Rotschopf nieder. "Ich wette, dass du nicht einmal einen mickrigen Guppy fangen könntest. Wobei du wahrscheinlich auch keine Ahnung hast, wie man eine Angel überhaupt richtig benutzt." Zwar konnte er keinen Karottenkuchen selber backen, doch wenigstens kam er von alleine an Grundnahrungsmittel.

  • Der Kaninchen-Typ ließ sich aber auch wirklich mit allem auf die Palme bringen. Zu Schade, dass es Doug allmählich etwas langweilig wurde, außerdem wollte er jetzt nach Hause und essHey! Wie gewonnen, so zerronnen. Kaum, dass der Rotschopf den Weg in Richtung Zuhause eingeschlagen hatte, wurde ihm der Fisch auch schon wieder entrissen. Was für eine Unverschämtheit! „Das ist aber nicht nett von dir!“, tadelte ihn der Zwerg und wedelte mit dem Zeigefinger herum. „lch hab zwar noch nie geangelt, aber einen Guppy könnte ich bestimmt fangen!” Selbstsicher, wie immer, zuckte er unbeeindruckt mit den Schultern. „Ob ich mir so eine jämmerliche Arbeit aber antun wollte, darüber müsste ich erst noch nachdenken. Aber die Zeit um darüber nachzudenken ist mir zu kostbar. Wenn du mich jetzt also entschuldigen würdest, meine Zeit möchte sinnvoller genutzt werden als mit dir!” Er erhob kurz die Hand zum Gruße und setzte seinen Weg, den er eben schon eingeschlagen hatte, fort. Wenn Dylas ihn nicht erneut davon abhalten würde, hieß es.


    Doug geht (eventuell)~

  • [IMG:http://i47.tinypic.com/2ztkg90.png]"Als ob du überhaupt nachdenken kannst!", rief er dem Rotschopf noch hinterher, als sich dieser völlig lässig aus dem Staub machte, aber wenigstens ohne Fisch. Pff, als könnte so ein Amateur wie er die Angel überhaupt richtig auswerfen... Ugh! Allein wenn Dylas nur über seine Visage, dummen Worte und Verhalten dachte, wurde er so wütend. Wie war ein Mensch überhaupt in der Lage so nervig zu sein wie Doug? Schnaubend packte das Halbwesen seine Sachen und machte sich auf den Heimweg. Die Lust auf das Angeln war ihm schließlich längst vergangen.


    Dylas geht~

  • [Dorothy] am Seeufer, vermutlich fürs Leben traumatisiert nix neues also


    [IMG:http://hm-heaven.de/images/rf2Dorothy.png]


    Dorothy konnte gar nicht richtig realisieren, was um sie herum geschah. Im einen Moment war sie im Wasser, wo ihr gerade von Eric herausgeholfen wurde, und im Nächsten hatte sie eine boshaft wirkende Greta, die sie bedrohte. Was war passiert? War sie weggetreten durch den Schock den ihr das Wasser bereitet hatte? Auf jeden Fall hatte die Heilerin keine Ahnung was den Gefühlsumschwung der eigentlich freundlich wirkende Elfe herbeigeführt hatte. Und auch erst jetzt bemerkte sie Eric der…bewusstlos war? Ehe das Mädchen panisch werden konnte oder zur Hilfe eilen oder sonst was, spürte sie plötzlich einen scharfen Schmerz auf ihrer Wange und hörte die bedrohenden Worte der Elfe. Gelähmt vor Angst und Schock konnte das ohnehin zart besaitete Mädchen nichts anderes tun als sich eingeschüchtert zusammenzukauernt und abzuwarten, bis die „Gefahr“ vorüber war. Die Grünhaarige spürte, wie Tränen in ihren Augen brannten. Sie hatte in letzter Zeit einfach kein Glück. Immer wenn es so aussah, als würde etwas daherkommen, das ihre Stimmung heben konnte, kam wieder etwas, das sie nur noch weiter zurückwarf. Warum traute sie sich eigentlich überhaupt noch aus dem Haus? Dort hatte es nichts gegeben, was sie verletzten konnte. Was sollte sie jetzt bloß tun? Sie würde sich so gerne in ihrem Bett verkriechen und nie wieder hervor kommen, aber sie zitterte so stark und war immer noch zusammengerollt am Boden. Da bezweifelte sie stark, dass sie den Weg zur Kapelle beschreiten konnte. Also blieb die Grünhaarige einfach dort am See sitzen und hoffte, dass sie sich vielleicht bald genug zusammenreißen konnte, um wieder einmal zu fliehen. Dorothy wusste gar nicht, wie lange sie hier eigentlich saß. Bemerkte nicht einmal, wie es langsam dunkler wurde. Wirklich beruhigen konnte sie sich nicht, merkte nichteinmal wie ihre Glieder langsam schwerer wurden. Nach Hause zurückzukehren war jetzt wohl undenkbar und obwohl sie versuchte sich wach zu halten, schlief sie dennoch direkt am Seeufer ein~

    and we're definitely going to hell
    but we'll have all the best stories to tell

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Asteria ()

  • [Margaret] kommt an und sieht Dorothy, macht sich auf den Weg zur Klinik


    [IMG:http://i47.tinypic.com/2z4cl04.png]Nur wenige Stunden Schlaf hatte die blonde Elfe letzten Abend gehabt, aber zur Hölle es waren vermutlich die besten paar Stunden Schlaf die sie in den letzten Monaten gehabt hatte! Gleich nachdem sie vom Grundstück der Villa weit genug entfernt war, machte sie sich auf zum Marktplatz, um den Ring zu verkaufen. Es war besser, sie würde jegliche Beweise des letzten Abends verschwinden lassen und gleich den Profit einsacken. Klar, den blutenden Schuh hatte sie in der Villa zurückgelassen, da sie ihn... anderweitig benutzt hatte, aber das würde wohl kaum zu ihr zurückführen. Als sie am Polisee ankam, betrachtete sie noch einmal still ihre Hand. Das Adrenalin des gestrigen Abends war schon abgeklungen, und mittlerweile schmerzte wirklich ihr ganzes Handgelenk. Ich hoffe der Scheißkerl erblindet, dachte sie genervt. Auch wenn sie sich vor körperlichen Blessuren nicht fürchtete, so wollte sie ihren Körper doch immer so fit wie möglich halten. Man konnte ja nie wissen wann sie sich verteidigen, oder jemand anderem etwas antun wollte. Wenns nicht besser wird, muss ich in die Klinik... Was für 'ne Zeitverschwendung. Ein paar Pflänzchen zusammen mixen und sie auf die Wunde verteilen... sollte sie das nicht auch können? Bei ihrem abenteuerlustigem Lebensstil würde sich so ein Wissen sicher als nützlich erweisen... Bevor sie den Gedanken jedoch weiterführen konnte, blickte sie auf und bemerkte eine schlafende Person am Seeufer. Die Silhouette, ihre Kleidung kam ihr sehr bekannt vor. Das ist doch... die Göre, die dabei war als ich meine Harfe gesucht habe! Ha! Dass die sich nochmal hierher zurücktraut! Den Hass, den die Erinnerung an diesen Bastard Eric hervorrief, schwand nur wenige Sekunden später der Lust, das stille Mädchen zu ärgern. Ihren Erinnerungen zufolge hatte das Mädel ja nicht gerade viel von sich Preis gegeben, aber vielleicht könnte sie ihr ja heute ein paar interessante Reaktionen entlocken. Nach so einem erfolgreichen Abend hatte sie sich etwas Spaß verdient! Nun gut, eigentlich war sie der Meinung, dass sie immer Spaß verdiente, aber das war jetzt nicht so wichtig. Mit einem bösen Grinsen ging sie auf das schlafende Mädchen zu, und kickte sie in die Seite. "Hey, wach auf, Mädchen!", rief sie zu ihr, wobei eigentlich 'Hey, unterhalte mich!' passender gewesen wäre. "Was machst du denn schon wieder hier? Und wo ist dein dieberischer Kumpel? Hatte er keine Lust auf dich?"


    Doch das Mädchen wollte einfach nicht aufwachen! Gute Güte, wie tief konnte ein Mensch denn schlafen, dass er noch nicht mal von einem Tritt aufwachte? Auf der Straße hätte ich dir keine fünf Minuten gegeben. Naja, aber wenn man bedachte, dass die zurückhaltende Frau auch schon während ihrer Wachphasen den Eindruck machte, als würde sie schlafen, machte es vermutlich Sinn, dass ihr eigentlicher Schlaf noch viel fester war. Tja, und was mach ich jetzt? Mir ist langweilig! Heute wollte ihr aber auch niemand die Laune erhellen! Wenigstens hatte sie noch den recht großen Sack voller Goldstücke an ihrem Leib. Sein Klingeln verschaffte ihr zumindest ein moderates Maß an Zufriedenheit. Ihre Hände nachdenklich in die Hüfte gestemmt, musste sie kurz aufzucken, als ein stechender Schmerz durch ihr linkes Handgelenk pochte. Wenn sie doch wenigstens das Gesicht der Wache gesehen hätte, dann wäre es ja schon fast eine Überlegung wert noch einmal dort hin zu gehen und ihm aufzulauern. Ah, aber das war auch zu umständlich. Und an der Villa hatte sie nach ihrem erfolgreichen Beutezug fürs Erste sowieso kein Interesse mehr. Es wäre wohl am einfachsten, wenn sie einfach auf Rosalind sauer war. Immerhin hatte sie die Wachen auf sie gehetzt! Und sie kam häufiger aus dem Palast raus, also noch mehr Möglichkeiten, sie zu triezen. Ja, so sollte sie es handhaben! Doch jetzt... hatte sie erst einmal nichts zu tun. Besser ich geh zur Klinik, wenn ich eh schon nichts zu tun habe. Wenn die reiche Göre mir noch die Wachen auf den Hals hetzt, sollte ich lieber beide Hände zur Verfügung haben. Klar, hatte sie ihr Gesicht nicht vor ihr gezeigt, und so würde sie definitiv die Unschuldslamm-Nummer nicht aufgeben, aber so wie der blauhaarige Einfaltspinsel geredet hatte, war sie der festen Überzeugung gewesen, dass sie ihre Identität erkannt hatte. Immer noch ein wenig enttäuscht darüber, dass Dorothy nicht aufwachen wollte, machte sie sich also auf den Weg zur Klinik. Vielleicht konnte sie sich bei Gelegenheit ja auch ein paar Tipps holen, wie sie sich selbst verarzten konnte. Irgendwelche Kräuter würde sie ja bestimmt selbst aufsammeln können.

  • [IMG:https://orig00.deviantart.net/499d/f/2015/058/5/a/sad_by_nijurah-d8jory4.png]Daria & James | am Ufer


    Es war ruhig. Den nächtlichen Spaziergang über redeten die beiden jungen Menschen nicht, eher genossen sie die kühle Nacht und den Ausblick, der sich ihnen bot als sie den Polisee erreicht hatten. Es war zwar ein bisschen anstrengend gewesen, den weiten Weg in den für sie wirklich hohen Schuhen zugehen aber es war jeder Meter und jeder kleine Schmerz wert gewesen. Fliegende kleine Lichter spiegelten sich im Wasser, Grillen zirpten und der volle Mond tauchte den See und seine Umgebung in wunderschönes fast schon mystisches Licht. „Hier draußen ist es deutlich angenehmer.“ Und auch wenn immer noch kühle Temperaturen herrschten, Daria war nicht wirklich kalt. Ihr war warm, ihre Wangen waren rot. An James' Seite war das einfach so. Oder hatte es ganz einfach mit dem weiten Aufstieg zum See zu tun? Das Mädchen hob ihr Kleid noch ein Stück nach oben als sie näher an das Ufer heran traten. Beide konnten von Glück sprechen dass es nicht geregnet hatte, sonst wären ihre besonderen Garderoben bestimmt schon voll mit Matsch.

  • So wirklich konnte sich James den plötzlichen Gefühlsumschwung der hübschen Elfe noch immer nicht erklären, aber die frische Luft schien ihnen beiden sehr gut zu tun. Auch wenn es, der Tageszeit entsprechend, bereits etwas kühl geworden war, so legten sie beide den Weg bis zum See, weit weg von all dem Trubel, doch mit Leichtigkeit zurück. Die Sterne standen bereits am Himmel und leuchteten heller, umso weiter sich die beide dem See näherten. Inzwischen kannte James das Gefühl, welches Daria verspürte, wenn sie etwas so sehr beeindruckte, dass es von ihr gemalt werden musste. Hätte er das Talent dazu, dann wäre für dies für ihn einer dieser Momente, der für die Ewigkeit festgehalten werden müsste. „Wie Recht du hast.“‚ stimmte er Daria ohne zu zögern zu. Abgesehen von der schlechten Luft in der Villa gehörten sie beide einfach zu den Personen, die sich draußen viel wohler fühlten. James folgte ihr bis ans Ufer, achtete jedoch darauf immer einen Schritt hinter ihr zu bleiben. Er würde die seltsame Stimmung gerne ansprechen, wusste jedoch noch nicht wie genau er das am besten anstellen sollte, ohne Daria dadurch vielleicht in eine unangenehme Situation zu bringen. Mehrfach versuchte er seine Stimme zu erheben, schloss seinen Mund jedoch wieder, da er einfach nicht die richtigen Worte fand. „Daria, sag, was war eben los? Habe ich irgendetwas falsches gesagt?" Der Gedanke bedrückte ihn einfach zu sehr, als dass er ihn einfach totschweigen konnte. Auch wenn er sicher eine bessere Ausdrucksweise hätte wählen können, die weniger direkt war. Vorsichtig griff er mit seiner linken Hand, welche ihn stets an das erste Zusammentreffen mit Daria erinnern sollte, nach der Hand der Elfe, mit der sie nicht den Rock des Kleides anhob, und versuchte ihr so zu signalisieren, dass ihn der Gedanke, dass er etwas falsch gemacht hatte, einfach nicht mehr los ließ und ihm ihre Antwort wirklich wichtig war. „lch mag es nicht, dich traurig zu sehen. Insbesondere, wenn ich die Schuld dafür trage.”

  • DariaSad.pngDaria & James | am Ufer


    Die junge Elfe starrte auf das funkelnde Wasser, auf die Spiegelungen der Lichter. Des Mondes und lächelte dabei etwas, weil es einfach so schön war. Doch das Lächeln verschwand als James zum Reden ansetzte. Nicht etwa weil sie es nicht mochte, wenn er sprach, ganz und gar nicht, sie liebte es ihm zuzuhören, aber gerade eben schmerzte ihr Herz und dass der Hutträger dachte er wäre das Problem, belastete die Künstlerin noch mehr. „Nein, es.. so ist das nicht, es ist..“ Trotz des kühlen Metalls, das sie an ihrer Hand spürte, war ihr ganz warm. Seine Hand war warm und weich und sie fühlte sich wohl so. Für diesen einen Moment und als sich die Blicke der jungen Menschen trafen bemerkte Daria Tränen in ihren Augen. Schnell guckte das Elflein wieder fort, wischte mit ihrer anderen Hand, der Stoff ihres Kleides war ihr jetzt doch egal, über ihre Augen und atmete dann tief aus. „James, denk nicht so. Du bist nicht Schuld, für nichts. Es ist lediglich.. mein Kopf an allem Schuld. Oder mein Herz.“ Dieses spürte die Magierin auch, es klopfte schnell und laut. „Es tut mir leid, der Ball hätte nicht so enden sollen. Ich hätte nicht.. ich weiß nicht, was ist mit mir los?“ Die junge Frau legte ihre Hand auf ihre Brust. „Ich dachte nur wir.. dass da etwas Besonderes ist. Zwischen uns und dann sagtest du diese Worte und wahrscheinlich habe ich mir einfach nur alles eingebildet. Entschuldige. Ich wollte dich nicht in diese Situation bringen.“ Daria kam sich albern vor, sie redete wirres Zeug und war irgendwie überfordert.