Beiträge von ~Luchia~

    Collette & Julia


    1180-julia-png


    Auch wenn Coco ihr versicherte, dass es ihr gut ging, lies es sich Julia nicht nehmen die Füße ihrer Freundin genauer zu betrachten. Glücklicherweise war die Blondine kooperativ. Blasen waren auf der zarten Haut der Bäckerstochter tatsächlich nicht zu sehen, aber sicherlich waren die hübschen Füßchen ihrer Freundin ganz verspannt. Sanft, aber dennoch mit genügend Druck fing die Badehausleiterin an die Füße ihrer Freundin zu massieren. "Du bist kitzlig?", fragte sie dann amüsiert, während sie darauf wartete, dass Collette sich anfing zu winden. Wenn sie tatsächlich empfindlich war, dann hätte Julia wohl gleich ein Problem. Womöglich schlug ihre Freundin aus Versehen aus. Bevor sie dieses Risiko einging, lies sie den Fuß ihrer Freundin besser wieder los. "Ich will dich nicht kitzeln.", gab sie mit einem sanften Schmunzeln zu. "Aber deine Füße sehen auch sehr gut aus. Keine Blasen oder Verspannungen.", stellte sie fest und lachte dann kurz auf. "Also dann können wir eigentlich auch los, oder?" Langsam wurde auch sie hungrig und so entspannend das warme Wasser auch sein mochte, es ersetzte eben keine Mahlzeit. Erneut ergriff sie Cocos Hand und zog die Blondine aus dem Becken in Richtung Umkleidekabinen.

    Athur, Kross & Odette beim... Trank


    Der Blick ihres Meisters verfinsterte sich und ohne es wirklich zu bemerken, lief der Köchin bei seinem Anblick ein eiskalter Schauer über den Rücken. Arthur war ganz eindeutig stinksauer. Er brauchte nichts zu sagen, nicht die Hand zu erheben, nein, der reine Anblick seiner Augen genügte, um zu verstehen was er gerade empfand. Als er ein paar Worte über die Lippen brachte, trafen sie die angehende Alchemistin härter als erwartet. Selbstverständlich galt ihr eine gewisse Teilschuld, da sie Kross hierher geführt hatte, aber sie konnte ja nicht wissen, um was es sich bei diesem Gebräu tatsächlich gehandelt hatte. Ihre Augen füllten sich sofort mit mehr Tränen, die sie mit einem Schniefen versuchte zurückzuhalten, während sie dabei zusah, wie ihr Meister den Kranken vom Kessel wegzog. Anscheinend wusste der blonde Schönling was zu tun war. Kurz nachdem er die Temperatur des komischen Kautzes gemessen hatte, richtete er ein paar Worte an seine Schülerin. "Ha-ha-hagebuttentee?", fragte sie stotternd, immer noch mit den Tränen kämpfend und dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Hagebuttentee! Es war keiner der vielen Tränke ihres Meisters. Er hatte sich lediglich einen Streich mit ihr erlaubt und... bezahlte jetzt dafür. Die Köchin konnte ihre Tränen nun nicht weiter zurückhalten. "Aber... ich wusste das nicht.", versuchte sie sich zu verteidigen. Ihr war klar, dass sie gerade etwas Unverzeihliches angestellt hatte. Ohne es zu wollen. Gleichzeitig war sie wahnsinnig erleichtert. Sie hatte den Gast des Gasthofs tatsächlich nicht vergiftet! Er würde überleben. Sie aber wahrscheinlich nicht. Nicht, nachdem ihr Meister mit ihr fertig war. Als er sie fragte, ob sie ihm nicht noch einen ihrer selbstgebrauten Tränke verabreicht hatte, schüttelte sie schnell und kräftig den Kopf. "Nur den Liebes... ich meine den Hagebuttentee. Ich wusste wirklich nicht... es tut mir wirklich leid." Immer wieder unterbrach sie sich selbst, während sie versuchte sich zu erklären. Aber wahrscheinlich verstand Meister Arthur zwischen den vielen Schluchzern sowieso kein Wort von dem, was sie ihm eigentlich sagen wollte. Als dann auch noch Kross aufstand und sie zur Schnecke machte, war es um die junge Köchin geschehen. "Hagebuttenteeeeee!!", rief sie und fing dann ohne jegliche Scham hemmungslos an zu weinen. Sie konnte für die ganze Situation überhaupt nichts! Das war nicht ihre Schuld! Und trotzdem wusste sie sich überhaupt nicht zu helfen...

    Yumi & Alex in Yumis Zimmer <3


    1041-alex-bingley-png


    Ganz offensichtlich gefiel es Yumi, was er gerade mit ihr anstellte. Ihr Körper drückte sich ihm förmlich entgegen, während er mit seiner Zunge unter ihrem Rock beschäftigt war. Ihr liebliches Stöhnen wurde nur noch von seinem Namen aus ihrem Mund übertroffen. Hatte sie seinen Namen während ihrer Beziehung je so ausgesprochen gehabt? Sehr wahrscheinlich nicht. Aber er konnte sich auch nicht daran erinnern, sie je so um den Verstand gebracht zu haben. Trotzdem lies er sich Zeit mit dem was er tat, quälte sie absichtlich ein bisschen. Kurz nur unterbrach er, was er gerade mit ihr anstellte. Genug Zeit für Yumi, um sich neu zu positionieren. Nur wenige Augenblicke später war Alex von seiner Hose und Unterhose befreit und Yumis Hände glitten an die freigelegte Stelle. Ein erstickter Laut entwich seinen Lippen. Verdammt. Als sie versprach sich um den versprochenen Ausgleich zu kümmern, kommentierte er diese Aussage mit einem amüsiertes Schnauben. Weitere Worte verkniff er sich besser, denn die Studentin hatte bereits ihren Kopf gesenkt, um ihn zu verwöhnen. Besser er neckte sie in so einer heiklen Situation nicht weiter, in der sie auch mit Leichtigkeit ihre Zähne gegen ihn einsetzen konnte. Langsam und quälend revanchierte sich Yumi bei ihm. Ganz eindeutig die Rache dafür, dass er mit ihr nicht anders umgesprungen war. Doch dann kam doch noch etwas mehr Engagement in die Liebkosungen seiner Ex. Die Hitze aus seiner Körpermitte breitete sich schnell in seinem ganzen Körper aus und Alex ließ es sich nicht nehmen sich mit einer Hand in Yumis Haaren festzukrallen. Gleichzeitig nutze er diese Hand, um ihren Kopf genau da zu halten, wo er seiner Meinung nach hingehörte. Eine Weile lang genoss er ihre Machenschaften, ließ sich von ihr quälen und genoss das Gefühl ihr ein wenig ausgeliefert zu sein, obwohl er sie ja eigentlich in der Hand hatte, oder? Doch er wollte keinesfalls, dass es so zu Ende ging. Deshalb zog er sie schließlich an ihren Haaren nach oben. Vielleicht ein wenig zu unsanft, zu bestimmt. Aber er wollte mehr. Er wollte sie ganz für sich haben, sie spüren und keine Zeit mehr verschwenden. Sein Atem ging bereits jetzt schnell und unregelmäßig. Noch immer schien die Luft zwischen den beiden zu knistern. Ihm war so heiß. Heiß vor Verlangen, heiß von dem was sie gerade mit ihm angestellt hatte. Er wollte jetzt keine Zeit mehr verlieren oder ihr die Chance geben noch mehr mit ihm zu spielen. Mit einer kräftigen und bestimmten Bewegung hatte er die Blondine herumgewirbelt und war nun wieder über ihr. "Yumi..." Es war kaum ein Hauch, der ihm über die Lippen kam. Ein kurzer Blick in ihre faszinierend blauen Augen, dann drang er in sie ein. Dieses berauschende Gefühl sie so zu spüren. Ganz anders als alles was sie bisher miteinander angestellt hatten. Das hier übertraf wirklich alles. Seine Lippen suchten erneut gierig die ihrigen und seine Zunge drückte sich gegen ihre Lippen, die sie öffnete, um ihn einzulassen. Seine Hände und Arme stütze er neben ihrem Kopf, während er anfing sich rhythmisch zu bewegen.

    Felicia & Ash


    1020-ash-brown-png


    Es war so einfach sich mit Felicia zu unterhalten. Der Umgang mit ihr fiel ihm so einfach. Wahrscheinlich lag das an der Offenheit und der fröhlichen Natur der Blondine. Dass sie manchmal etwas überschwinglich sein konnte, war ihm bereits aufgefallen, aber er störte sich überhaupt nicht daran. "Das scheint mir eigentlich eine gute Eigenschaft zu sein.", kommentierte er daher mit einem sanften Lächeln und nickte dann auf ihre nächsten Worte. "Unserem Treffen zum Kochen steht nichts mehr im Wege. Außer natürlich die Zeit." Die stand ihnen ganz offensichtlich ziemlich oft im Wege. Denn beide schienen nicht sehr viel Freizeit genießen zu können. Umso schöner war es, das sie sich hier per Zufall wieder gefunden hatten. Sogar die Neckereien zwischen ihnen genoss der Blonde und auf Felicias freche Antwort, dass der Weihnachtsmarkt schon einmal ein guter Anfang war, musste er kurz auflachen. Sie war wirklich ein wunderbares Wesen. "Gut... ich überlege mir etwas passendes und werde mich dann wieder bei dir melden, einverstanden? Vielleicht macht ja ein selbst gekochtes Abendessen oder ein Tagesausflug die Sache wieder gut?" Er warf noch ein paar Ideen in den Raum. Das Wort 'Date' vermied er dabei. Er wollte ihr wirklich nicht zu nahe treten. Obwohl er das mit seinem ganz offen ausgesprochenen Kompliment wohl doch tat. Der Ausdruck auf dem Gesicht der Konditorin veränderte sich schlagartig und der Farmhelfer überlegte fieberhaft, wie er zurückrudern konnte. Aber dafür war es wohl schon viel zu spät. Glücklicherweise schien sie es ihm nicht übel zu nehmen. Stattdessen konterte sie erneut mit einem frechen Kommentar, das ihn nur noch mehr in Verlegenheit brachte. "Nein... also so war das nicht gemeint." Er seufzte tief auf, während sie kicherte. Nervös massierte er seinen Nacken und richtete verlegen den Blick auf den Boden. Wie peinlich... "Haaach... am besten sag ich nichts mehr, dann kannst du auch nichts mehr falsch verstehen.", antwortete er schließlich auf ihre Neckerei und hoffte, dass das wirkte. Eine Drohung die er niemals wahr machen konnte, aber die Worte ausgesprochen zu haben, ließ ihn schmunzeln. Als sie ihm allerdings ein Kompliment zurückgab, wusste der Farmhelfer nicht mehr wohin mit sich selbst. Seine Augen hatte er vom Boden wieder zu der Blondine gewandt, weil er kaum glauben konnte, dass sie die Worte aussprach. Er wurde ganz verlegen. "Charmant und gutaussehend? Du scheinst mich ganz eindeutig zu verwechseln." Er versuchte seine Unsicherheit mit einem Lachen zu überspielen, was ihm aber nicht wirklich gelang. Und auch seine Aussage, dass der Mann der Frau jeden Wunsch von den Augen ablesen musste, schmetterte Felicia zurück. "Naja... die Zärtlichkeit muss ja nicht auf der Strecke bleiben. 'Jeder Wunsch' bezieht sich ja nicht nur auf das materielle.", gab er zurück und kaum waren ihm die Worte über die Lippen gekommen, merkte er, dass er wohl besser noch eine Sekunde länger darüber nachgedacht hätte. Kurz überlegte er, ob es besser gewesen wäre das nicht zu erwähnen, doch da sprachen sie schon über etwas anderes, während sie weiter schlenderten: Kinder. "Die biologische Uhr tickt bei dir ja wohl noch lange nicht." Er musste lachen. Felicia hatte sicher noch einige Jahre um Kinder zu bekommen. "Ich hätte auch gerne mal Kinder. Mindestens zwei.", verkündete er dann mit einem Lächeln auf den Lippen und sein Blick glitt in die Ferne. Eine glückliche, kleine Familie zu haben, erschien ihm wie ein kleiner Traum. Auf dem Land zu leben, sie täglich zu sehen und dabei zuzusehen, wie seine eigenen Kinder immer größer wurden. Ja, das klang nach etwas, das er sich irgendwann einmal wünschte. "Das kann aber wohl noch dauern.", sprach er seine Befürchtung laut aus, wobei allerdings ein sanftmütiges Lächeln auf seinen Lippen lag. "Trotzdem... es kommt sowieso immer anders als man es plant." Etwas, das seine Mutter schon oft zu ihm gesagt hatte.

    Collette & Julia


    1180-julia-png


    "So machen wir es.", antwortete die Badehausleiterin etwas träge. Das warme Wasser ließ sie einfach ein wenig entspannen und machte sie ein bisschen schläfrig. Julia seufzte einmal auf, dann bewegte sie ihren Körper auf eine der Sitzgelegenheiten zu, die sich im Becken befanden. Natürlich nicht, ohne Coco bei der Hand zu nehmen und mit sich zu ziehen. Selbst die Hände der Bäckerstochter waren weich. Und das obwohl sie doch tagtäglich damit arbeitete. Was die Blonde wohl dafür tat, um so weiche Haut zu haben? Vielleicht lag es ja am Mehl und den anderen Zutaten, mit denen sie tagtäglich arbeitete? Vielleicht... "Und mach dir keine Sorgen um meine Füße. Denen geht es fantastisch. Ich bin das viele Laufen durch meine Arbeit schon gewohnt.", verkündete sie mit einem Lächeln auf den Lippen, während sie Cocos Hand los ließ und sich für einen Moment auf einen der Steine setzte, die Melody als Sitzgelegenheiten im Wasser platziert hatte. Ihre Flächen waren abgerundet und es ließ sich wirklich fantastisch darauf sitzen. Die Graugrünhaarige atmete ein paar mal tief die Luft ein, die den sanften Duft der Kräuter trug. Das tat wirklich gut. "Aber genug von mir. Wie geht es dir? Tun dir deine Füße weh? Du hast gestern ja sogar noch gearbeitet.", stellte die Dame mit den Locken ein wenig besorgt fest. "Zeig mal her! Ich kenne ein paar Handgriffe mit denen sich die Verspannungen schnell lösen." Sie fischte im Wasser nach Cocos Beinen, um an ihre Füße zu kommen. Leider ohne Erfolg, denn sie bekam die Zarten Beine ihrer Freundin einfach nicht zu fassen. Sie war wohl auf ihre Mithilfe angewiesen.

    Cylie, Cedric und Nick in der Küche


    "Verdammt!", antwortete der Schwarzhaarige, konnte sich ein Lachen dann aber doch nicht verkneifen. "Und ich hatte die Hoffnung, dass ich endlich an das richtig gute Zeug rankomme." Gespielt genervt verdrehte er die Augen, um sein falsches Missfallen zu unterstreichen. Natürlich hatte er keine Gegenleistung für sein Kompliment an Cylie erwartet. Dennoch erfreute es ihn, dass sie auf seine Kommentare mit Neckereien einging. Das tat einfach gut. Er hatte diese Gelassenheiten einfach vermisst. Dass Cedric das Gesicht verzog war seinem besten Freund aber keineswegs entgangen. Er kommentierte die Aussage des Blonden mit einem tiefen Lachen und einem sanften Schulterklopfen. Dann erhob er das Wort: "Glaub mir... nach vier wird es deutlich besser." Das war wohl auch die Wahrheit. Desto mehr und öfter man trank, desto einfacher wurde es. Alles eine Frage des Trainings. Nachdem die beiden anderen ihre Pizza gewählt hatten, sah auch Nick noch einmal in den Flyer, dann hatte er sich wirklich endgültig entschieden. "Bin gleich wieder da. Pass mir ja auf, dass sie nicht weg läuft.", kommentierte der Schwarzhaarige und sah Cedric mit einem Grinsen an. Dann verschwand er im Wohnzimmer und rief den Pizzaservice an, um die Bestellung durchzugeben. In 40 Minuten versprach man ihm die Bestellung. Zurück in der Küche verkündete er die Nachricht. "Wie wärs wenn wir bis dahin schon mal mit dem ersten Film anfangen?" War doch eine gute Möglichkeit die Zeit zu überbrücken.

    Amy bitte austragen lassen... </3 waren wunderschöne Jahre, aber im Moment sind mir die Rollen einfach zu viel!

    Hab sie aber brav einschlafen lassen :'D

    Amy kommt an


    Die Blonde hatte einen wirklich schönen Abend am See verbracht. Dennoch war sie froh, als das Taxi endlich vor ihrem Haus hielt und sie den kurzen Weg bis zur Haustür gelaufen war. Hinter ihr fiel die Tür ins Schloss. Im Haus war es ruhig, was angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit nun wirklich kein Wunder war. Schnell war die Mutter in ihr Zimmer gehuscht, machte sich dann im Bad bettfertig und als sie endlich unter der kuscheligen Decke in ihrem Bett lag, entfloh ihr ein erleichtertes Seufzen. "Ich bin zu alt für diesen Scheiß..., murmelte sie müde vor sich hin, gähnte noch einmal herzhaft und schloss dann die Augen. Nur wenige Sekunden vergingen, bis die Blonde ins Land der Träume wanderte.

    Amy verlässt den See


    Die beiden Blondinen hatten einen angenehmen, lustigen Abend zu zweit verbracht. Und als Carrie ankündigte, dass sie jetzt wohl besser nach Hause ging, nickte Amy zustimmend. Auch für sie war es langsam Zeit nach Hause zu gehen. Es gab schließlich morgen wieder genug zu tun und sie hatte eindeutig ihr Limit erreicht was den Alkohol anging. Besser sie machte sich jetzt auf den Weg in ihr Bett, bevor sie noch in die Versuchung kam sich erneut hemmungslos zu betrinken, so wie in den guten alten Tagen...


    Amy geht

    Ich bin atm mega im Stress und so wie es aussieht, wird es leider nicht besser...

    Meine Tagesplanung besteht aus Hochschule, lernen, abends mit Freunden unterwegs sein, oder noch mehr lernen und Idk... meine Freizeit verbringe ich mit Schlafen. Meistens aufm Sofa vorm Fernseher. Oder auf der Fasnet...


    Von daher: Idk wie lange ich nicht voll da sein werde. Ich gebe mein Bestes!

    Prüfungen sind am 08.02. und 14.02. (drückt uns bitte die Daumen!)

    Yumi & Alex in Yumis Zimmer <3


    1041-alex-bingley-png


    Sie drängte ihren Körper näher an seinen. Genau so hatte er sich das vorgestellt. Kaum war ihr Oberteil zu Boden gefallen, folgte ein weiterer Blickaustausch der Beiden. Ein verführerisches Grinsen lag auf ihren Lippen. Als ob sie nicht schon unwiderstehlich genug wären. Alex wollte es gerade wegküssen, da erhob die Blondine ihre Stimme, um etwas auf seine Worte zu erwidern. Gleichzeitig schoben ihre Hände sein T-Shirt nach oben und es landete letztendlich neben ihrem Oberteil auf dem Boden. Ihre Finger hatten ein ein brennendes Verlangen auf seiner Haut hinterlassen. Als sie den Satz mit ihrer süßen, verführerischen Stimme zu Ende gesprochen hatte, legte sich ein herausforderndes Grinsen auf seine Lippen. Nur für einen Moment. Na, wenn das so war, dann brauchte er sich ja ab jetzt nicht mehr zurückzuhalten. Seine Lippen legten sich erneut auf die ihren, doch nicht für lange, denn schon ergriff seine Ex die Initiative. Er genoss es. Das Gefühl ihrer Lippen, ihre Zunge und ihrer Hände. Sie hatte ganz eindeutig gelernt damit umzugehen. Dieses Biest wusste was es tat und ihr freches Kichern bestätigte, dass sie es genoss mit ihm zu spielen. der ein oder andere wohlige Laut kam ihm bei ihren Taten über die Lippen. Vielleicht war es ganz gut, dass sie ein paar Erfahrungen gesammelt hatten. Als sie geschickt seine Hose öffnete, musste sie bereits bemerkt haben, wie sehr er sie begehrte. Schließlich hatte sich sein Verlangen bereits angestaut und es war unschwer zu erkennen, was ihr Körper und ihre Taten mit ihm anstellten. Dank des geöffneten Knopfs war es jetzt wenigstens nicht mehr so eng. Sein Blick fiel nach unten. Was würde sie als nächstes tun? Sie bahnte sich den Weg zurück nach oben, ihre Zunge glitt dabei über seinen Hals. Wieder eine Frau die wusste wie sie es anstellen musste. Heute war wohl sein Glückstag. Ihre Blicke trafen sich wieder. Da war dieses Funkeln in diesem tiefen Blau. Er versuchte es zu greifen, aber es würde ihm wohl nie gelingen. Dann sprang sie an ihm hoch, schlang ihre Beine um seine Hüften. Seine Hände hielten sie an ihren Oberschenkeln fest und als er sie zurück gegen die Tür drückte, schoben sich seine Hände weiter unter den Stoff ihres Rocks bis zu ihrem Hintern. Der Stoff der ihn bedecken sollte war quasi nicht vorhanden und ihm gefiel die Vorstellung wie es aussehen mochte. Seine Augen fixierten die ihren. Aber nur bis er seine Lippen wieder auf ihre presste, um sie erneut zu küssen. Sein Körper drängte sich wieder gegen ihren und ließ ihr keinen Raum zu entkommen. Trotzdem... so kamen sie nicht weiter. Da war noch immer viel zu viel Stoff zwischen ihnen. Er löste den Kuss, führte seinen Mund an ihren Hals. Sein unruhiger Atem prallte dagegen und schließlich biss leicht in die viel zu weiche Haut. Nur ein paar Sekunden, dann zog er die Zähne zurück. Er wollte mehr von ihr spüren. Er zog sie weg von der Tür, sah ihr dabei in die Augen, während er sie zum Bett brachte, wo er sie absetzte, sie mit seinem Körper in die Kissen zwang. Er war über ihr, die langen, silbernen Strähnen, die sich gelöst hatten, fielen ihr fast ins Gesicht. Jetzt war er an der Reihe. Seine Hände hatten sich von ihrem Hintern gelöst und gingen nun auf Wanderschaft an ihrem Körper. Ebenso wie seine Lippen sich von ihrem Hals über ihre Brüste immer weiter nach unten bewegten. Ein kurzer Blick nach oben, um sich über ihr Verlangen zu versichern. Dann schoben sich seine Hände unter den Saum ihres Rocks, bis zu ihrer Spitzenunterwäsche, die er ihr schnell, aber dennoch genüsslich auszog. Sein Kopf verschwand unter dem Stück Stoff und er machte sich mit seiner Zunge zwischen ihren Beinen zu schaffen...

    Yumi & Alex in Yumis Zimmer <3


    1041-alex-bingley-png


    Im Taxi hatte Alex sich große Mühe gegeben nicht sofort wieder über Yumi herzufallen. Gleichzeitig bereute er seine Entscheidung ein wenig, denn so langsam beschlich ihn das Gefühl, dass sie zweifel hegte. Tat er das? Nein. Er hatte sich schließlich bewusst dafür entschieden bei ihr zu bleiben. Selbst wenn er es morgen bereuen würde, würde er den heutigen Abend auf jeden Fall genießen. Seine Hände waren in seinen Hosentaschen verschwunden, während er darauf wartete, dass seine Ex die Tür aufschloss. Als sie ihn herein bat, lag ein Grinsen auf ihren Lippen, das er ganz automatisch erwiderte. Diese Situation war so wahnsinnig absurd, dass man sie eher in einer Serie erwartet hätte, als im realen Leben. Aber die Ironie des Lebens überraschte einen eben immer wieder aufs neue. Und nur weil er Yumi ansonsten für alles verachtete, was zwischen ihnen passiert war, war ihr Körper nicht weniger attraktiv für ihn. Ganz im Gegenteil: Ihre Widerworte und die ständigen Streitereien der Vergangenheit schienen gerade jetzt, unter Alkoholeinfluss, die Situation noch viel spannender zu gestalten. Als hätte man Versöhnungssex. Wobei Alex wohl morgen früh über diesen Gedanken lachen würde. Einmal vögeln würde wohl nicht reichen, um die Vergangenheit abzuarbeiten. Für einen Moment trafen sich ihre Blicke. Verlangen in beider Augen. Dann zog er seine Schuhe und seine Jacke aus. Ihm war wohl bewusst, dass Alice beides sehen könnte, aber das war ihm schlichtweg egal. Erneut ein Blickaustausch. War da Unsicherheit? Ein Grinsen legte sich auf seine Lippen, dann nahm sie seine Hand und führte ihn durch das Haus bis zu ihrem Zimmer. Erneut zögerte sie. Nur einen kleinen Moment der Unsicherheit, aber er spürte ihn. Dann trafen sich ihre Augen wieder und endlich hatte Yumi ihren Entschluss gefasst. Sie drückte ihre Lippen auf die seinen und er zog sie näher an sich. Die Tür schwang auf, nur um gleich hinter ihnen wieder ins Schloss zu fallen. Begierig presste er ihren Körper mit seinem an die Innenseite ihrer Zimmertür. Ein kurzes Klicken bestätigte, dass die Zimmertür jetzt verschlossen war und die beiden ungestört blieben. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Weder für ihn, noch für sie. Aber für diese Erkenntnis hätte auch die Intensität ihres Kusses ausgereicht. Leidenschaftlich und heiß drängten sich seine Lippen an die ihrigen und es fiel ihm zunehmend schwerer das aufkeimende Verlangen nach mehr zurück zu halten. Seine Körpermitte machte sich bereits bemerkbar. Allein ihr Mund an seinem war zu so etwas in der Lage. Es fiel ihm schwer Luft zu holen, denn er hatte nicht vor sich auch nur einen Millimeter von ihr zu entfernen. Dann ein seichtes Stöhnen ihrerseits. Dieser Laut brachte ihn fast um den Verstand. Wie konnte dieses Biest nur so liebliche Töne von sich geben? Er würde sie auf jeden Fall dazu bringen noch mehr davon von sich zu geben. Dann löste sie sich ein wenig von ihm. Bedauerlich, aber er nutzte die Gelegenheit um seine Lungen mit frischer Luft zu füllen. Ihm war so heiß, seine Lippen brannten und sie waren noch immer feucht. Ihre Blicke trafen sich erneut und sofort verlor Alex sich in dem Blau ihrer Augen, das hinter den dichten, langen Wimpern strahlte. War sie wirklich schon immer so schön gewesen? Ihr Blick verriet wie sehr sie auf mehr brannte und ihm ging es nicht anders. Dann kamen ihr Worte über die Lippen, gefolgt von einem schelmischen Grinsen. Ihre Hand schob sich unter sein Shirt und die Berührung jagte ihm kleine Blitze durch den ganzen Körper. Geschickt zog er den Schlüssel der Tür ab und hielt ihn so hoch, dass sie ihn sehen konnte. Seine andere Hand schob sich währenddessen unter ihr Oberteil. "Vielleicht hättest du besser auf dich aufpassen sollen. Den bekommst du jedenfalls erst wieder, wenn du dich erkenntlich genug gezeigt hast.", verkündete er und ließ den Schlüssel in seiner Hosentasche verschwinden. Nun näherte sich auch seine andere Hand ihrem Oberteil und er schob es weiter nach oben, legte die nackte Haut ihres flachen Bauchs frei und schließlich die Spitze ihres BHs. Er genoss das Gefühl seine Hände langsam über den bestickten Stoff zu führen, der ihre Brüste bedeckte. Nur für diese eine Stelle nahm er sich die Zeit geduldig zu sein. Er mochte diesen Moment, in dem man immer mehr von seinem Geschenk zu sehen bekam. Dann zog er ihr das Oberteil komplett aus, ließ seine Hände über die nackte Haut wandern und drückte sie mit einer gewissen Überzeugung weiter mit seinem Körper gegen die Tür. Seine Lippen legten sich erneut auf ihre und begierig ließ er mit jeder seiner Berührungen deutlich werden, dass er noch mehr von ihr wollte.

    Yumi & Alex gehen


    1041-alex-bingley-png


    Ihre Lippen auf seinen, ihr Duft, ihre weiche Haut und das seidige Gefühl ihrer Haare in seiner Hand, waren einfach atemberaubend. Ja, er hatte schon darüber nachgedacht wie es sein würde sie wieder zu küssen, aber nicht annähernd wäre er auf eine solche Leidenschaft gekommen. Ihre Hand krallte sich in seiner Jacke fest und er musste zugeben, dass er dieses Verlangen nicht nur genoss, sondern ebenso erwiderte. Nur kurz unterbrachen sie den Kuss. Beide atmeten schwer und während Yumi ihre Hände zu seinem Gesicht bewegte, musterte er ihre funkelnden Augen, die geröteten Wangen und die weichen Lippen, die er so gerne sofort wieder zu sich gezogen hätte. Doch zuerst übernahm Yumi die Initiative. Ihre Hände ruhten auf seinem Gesicht als sie seinen Namen gegen seine Lippen hauchte. Ein Kribbeln durchzog seinen Körper und es war ihm unmöglich das berauschende Gefühl, das ihr Atem hinterließ zu ignorieren. Er wartete ab, beobachtete jede ihrer Regungen genau, während er versuchte seinen eigenen Atem zu beruhigen. Aber es war ihm überhaupt nicht möglich. Allein ihr Anblick und ihre Nähe brachten ihn um den Verstand. Dieses Biest! Ein leises 'verdammt' war alles, was sie über ihre Lippen brachte, dann küsste sie seinen Mundwinkel. Viel zu lange kamen ihm diese qualvollen Sekunden vor, in denen sie sich nicht berührt hatten. Es war längst offensichtlich, dass sie beide das gleiche wollten. Und doch machte sich seine Ex einen Spaß daraus ihn leiden zu lassen. Er ließ ihre Küsse zu, wartete ab und war geradezu erleichtert, als sie ihren Mund endlich wieder auf seinen presste. Natürlich hatte er die Berührungen ihrer Lippen von zuvor ebenfalls genossen, aber es machte ihn fast wahnsinnig. Seine eine Hand ruhte noch immer in ihrem Nacken, während die andere ihren Rücken bis zu ihrer Taille hinab gewandert war. Jetzt folgte die zweite und er zog sich noch ein bisschen näher an sich. Diese Mischung aus Zärtlichkeit und Leidenschaft wurde ihm langsam zu viel. Küsse konnten dieses Verlangen eindeutig nicht befriedigen. "Yumi.", hauchte er zurück. Eine Pause entstand in der sie einfach nur atmeten, die selbe Luft, so nah wie ihre Gesichter sich waren. "Lass uns hier verschwinden.", fügte er dann hinzu und winkte ein Taxi herbei, das ganz in der Nähe stand. "Bevor ich mich noch hier vergesse..." Die Worte waren sehr wohl ernst gemeint und es fiel ihm schwer den Abstand zwischen ihnen zu ertragen, während er ihr die Tür des Gefährts aufhielt, dass sie als Erste einsteigen konnte.


    gehen~>

    Yumi & Alex


    1041-alex-bingley-png


    Sie belächelte seinen Konter, gab sich aber anscheinend geschlagen. Zumindest widersprach sie ihm nicht, dass der Pullover Forderung genug war. Das stimmte ihn durchaus glücklich, obwohl er fast ein wenig auf Widerworte gehofft hatte. Streiten konnten sie sich schließlich gut, während sich romantische Gesten oder Worte zwischen ihnen eher in Grenzen hielten. Zumindest war das der Stand der Dinge in den letzten Jahren gewesen. Als sie verkündete, dass sie sich auf ihre Kreativität verließ, legte sich wie von selbst ein Schmunzeln auf seine Lippen, die ihren immer gefährlich näher kamen. Er zweifelte keine Sekunde an diesen Worten. Sie würde ihn sicher nicht enttäuschen. Und falls doch, dann würde er ganz einfach andere Geschütze auffahren. Er würde ganz sicher auf seine Kosten kommen, dafür würde er schon sorgen. Doch jetzt war Yumi so nah, dass er schon fast das Gefühl hatte es endlich geschafft zu haben. Wie konnte dieses Biest aus der Nähe betrachtet nur so verdammt hübsch sein? Das blau ihrer Augen faszinierte ihn immer wieder aufs Neue und er hatte das Bedürfnis ihr über die Wange zu streichen, deren Haut so makellos wirkte. Doch bevor sich ihre Lippen berührten, oder er die Hand an ihr Gesicht legen konnte, öffnete sie den Mund, um ihren Missmut kundzutun. Ganz offensichtlich gefiel ihr die Erwähnung seiner Halbschwester ganz und gar nicht. Gleichzeitig hinterließen die gehauchten Worte ein Kribbeln auf seiner Haut und seinen Lippen, die sich nur ganz kurz zu einem amüsierten Grinsen verzogen. "Halt einfach die Klappe.", hauchte er zurück und bevor seine Ex doch noch auf die Idee kam es sich anders zu überlegen, legte Alex seine Hand in ihren Nacken und überwand die letzte Distanz zwischen ihnen. Seine Augen waren geschlossen, während er das fremde und doch so vertraute Gefühl genoss, das der Kuss hinterließ. Ein seltsames, aufregendes Kribbeln machte sich in ihm breit, während er die Welt um sich herum vergaß.

    Yumi & Alex


    1041-alex-bingley-png


    Alex zog eine Augenbraue nach oben und musterte sie mit einem geradezu ironisch amüsierten Grinsen auf den Lippen. "Du darfst den Pulli behalten. Das wird ja wohl reichen.", gab er zurück und verdrängte die Tatsache, dass sie dem Lockenkopf das Teil tatsächlich zurückgeben wollte und dass diese kleine Information bedeutete, dass sie tatsächlich vor hatte den Typen noch einmal zu sehen. Ein Gedanke, der ihm nicht gefiel und den er deswegen besser schnell verdrängte. Ebenso wie die Gegebenheit, dass ihn das durchaus störte. Besser er verbannte diese Feststellungen in die hinterste Ecke seines Kopfes und konzentrierte auf die wichtigen Dinge: Yumi und die Richtung in die sich alles gerade mit ihr entwickelte. Ob es wirklich nur am Alkohol lag, vermochte er schon lange nicht mehr zu beurteilen. Wahrscheinlich nicht. Es lag schon immer eine gewisse Spannung zwischen ihnen und er war sich sicher, dass selbst seine Ex das nicht leugnen konnte. Anderenfalls wären sie doch nie an diesem Punkt gelandet, oder? "Bezüglich des Ausgleichs solltest du dir besser schnell was einfallen lassen.", merkte der Informatiker dann schließlich noch mit einem vielsagenden Grinsen auf den Lippen an. Er verringerte den Abstand zwischen sich und Yumi und seine Augen suchten die ihren. Er konnte förmlich darin lesen, wie wenig sie sich an seiner Nähe störte. Seine Aufmerksamkeit schien ihr zu gefallen. Konnte er es ihr verdenken? Wohl kaum. Ihm ging es bei ihr ja kein Stück anders. "Anderenfalls muss ich doch noch auf den Rat meiner Halbschwester hören.", fügte er seinen Worten von zuvor mit einem gewissen Bedauern hinzu, während er ihr beim Sprechen immer näher kam. Sein Gesicht war unweit von ihrem entfernt. Ihre Lippen waren nur noch Millimeter von einander entfernt. Er zögerte nicht mehr. Es blieb nur noch die Frage offen, ob sie es jetzt tat.

    Kross & Odette kommen an


    Meister Arthur hörte ihr überhaupt nicht richtig zu! Sie hatte ihn am Ende des Flurs in einem seiner Arbeitsräume entdeckt und stand nur noch wenige Schritte von ihm entfernt. Er wies sie zurück und in ihrer Panik hatte sie keinen blassen Schimmer was sie tun sollte, oder wie sie reagieren sollte. Hatte er ihr überhaupt zugehört? Gerade wollte sie Arthur eine kräftige Standpauke halten, dass es ihr scheiß egal war, was er gerade machte, weil das hier eindeutig wichtiger war, aber bevor sie ihre zittrige Stimme erheben konnte, torkelte der Schwarzhaarige auf den Zaubertrank zu, an dem Meister Arthur gerade braute und übergab sich mit schrecklichen Geräuschen in den Kessel. Womöglich wäre die Köchin schockiert oder angeekelt gewesen, aber die Angst saß ihr noch immer tief in den Gliedern. "Ich hab ihm den Liebestrank untergejubelt, den Ihr mir beim letzten Mal geschenkt hattet, aber anscheinend war er schlecht, oder er wurde mit einem Gift vertauscht, denn ganz offensichtlich geht es dem Kerl überhaupt nicht gut!", erklärte sie die Situation. "In der Klinik kann ihm doch keiner helfen! Deshalb bin ich hier!! Bitte! Sie müssen mir helfen!" Die angehende Alchemistin war völlig überfordert. Ohne diesen blöden falschen Trank wäre ihr vermutlich sofort klar gewesen, dass der komische Kautz einfach nur eine Lebensmittelvergiftung oder -unverträglichkeit hatte. Aber die Umstände waren eben anders und die Panik ließ sie diese einfache Tatsache einfach nicht erkennen.

    Yumi & Alex


    1041-alex-bingley-png


    Viel zu zärtlich glitten ihre schönen Finger über den Stoff des Pullovers. Wut kroch in dem Silberhaarigen auf und er biss die Zähne fest aufeinander, während er darauf wartete, wie seine Ex reagieren würde. Dann, im selben Moment, in dem ihre Hände den Saum des Kleidungstückes erreicht hatten, trafen sich ihre Blicke. Nur einen kleinen Moment lang sahen sie sich wortlos in die Augen, dann zog Yumi den Stoff mit einem schnellen Ruck über ihren Kopf. Ihre blonde Mähne verwuschelte dabei, aber das machte sie nur noch begehrenswerter für den Informatiker. Er sah ihr dabei zu, wie sie versuchte ihre Haare zu bändigen, nur um kurz danach den Pulli in ihrer Tasche verschwinden zu lassen. Er zog eine Augenbraue nach oben. "So war das aber nicht abgemacht.", kommentierte er ihre Worte und musste zugeben, dass sie versuchte das Problem geschickt zu umgehen. Auf halben Weg... ein Kompromiss. Etwas, das es zwischen ihnen nie gegeben hatte, aber was womöglich ihre Beziehung hätte retten können. Reines Wunschdenken. Es störte Alex, dass ihr das Kleidungsstück so viel bedeutete, dass sie es nicht hier lassen konnte. Er spielte ungern die zweite Geige. Gerade Yumi sollte das doch wissen. "Bedeutet dir dieser Lockenkopf etwa so viel?", fragte er und es war schwierig zu deuten, was er gerade empfand. Bewusst griff Alex nach einer abstehenden blonden Strähne, die er Yumi hinter das Ohr strich. Fast schon zärtlich. Er blickte ihr lange in die blauen Augen und rang mit sich selbst, weil er nicht wusste was er tun sollte. Er zögerte noch immer. Störte es ihn, dass sie diesen scheiß Pulli nicht loswerden wollte? Oder die Tatsache, dass sie Simon so verletzt hinterher gesehen hatte? Oder war es schlichtweg die Vernunft, die in ihm appellierte, dass das eine blöde Idee war? Schließlich hatte sie vor nicht all zu langer Zeit diesen Lockenkopf gevögelt. Erneut Wut. Wie viel hatte er nur getrunken? "Na schön." Er bemühte sich nicht mit den Zähnen zu knirschen. "Wenn dir dieses wertlose Stück Stoff so viel bedeutet, dann solltest du zumindest in anderer Form einen Ausgleich schaffen." Ein Kompromiss. Er war bereit diesen einzugehen, wenn sie es auch war. Schließlich würde er für sie Majo einfach stehen lassen und er hatte das dumpfe Gefühl, dass er das noch bitter bereuen würde...

    Kross & Odette kommen an


    Vom Gasthof ~>

    "Meister Arthur!!!", die Stimme von Odette war laut und man erkannte sofort, dass es sich um einen Notfall handeln musste. Auf dem Weg hier her schien der Schwarzhaarige nur immer schwächer zu werden und die Lilahaarige wusste überhaupt nicht was sie tun sollte. Bei ihrem Pech war ihr unterwegs nicht mal jemand entgegen gekommen, der ihr hätte helfen können den im Sterben liegenden zu stützen. Gut aber, dass der Schwarzhaarige nur eine dürre halbe Portion war und die junge Köchin stark genug, um ihn hier her zu hieven. "Meister Arthur!! Ich glaube ich habe ihn vergiftet!", schrie die Lilahaarige durch die schwach beleuchteten Hallen des Uhrenturms, in der Hoffnung, dass der Blonde Schönling eine Lösung für ihr Problem fand. Die Tränen rannen ihr bereits über das Gesicht, so verzweifelt war sie.

    Kross & Odette


    Es zeigte Wirkung! Oder? Für einen Moment dachte Odette das tatsächlich, denn der Schwarzhaarige gab zweideutige Sätze von sich, ehe er ihr in die Arme fiel. War es wohl tatsächlich ein so starker Liebestrank? Doch schon als sich die Lilahaarige freuen wollte, rannte ihr ein eiskalter Schauer über den Rücken. Oder besser gesagt kein Schauer, sondern das Erbrochene ihres Gastes. Ihr Körper war stocksteif, während der komische Kautz nur vor Schmerzen krümmend, auf dem Boden zusammensackte. Der Köchin drangen Tränen in die Augen. Aber nicht etwa weil ihr gutes Essen gerade an ihrem Rücken und auf dem Boden klebte und auch nicht weil sie voller Ekel war, weil sie das Erbrochene eines Fremden am Körper hatte, nein, sie hatte panische Angst um den Schwarzhaarigen. Hatte sich Meister Arthur etwa beim Trank vertan und ihr aus Versehen ein tödliches Gift mitgegeben? Und nun war sie Schuld, wenn der Typ verreckte! "Halte durch!", rief die Lilahaarige und bevor sie wusste wie sie es schaffte, hatte sie den Fremden hochgehievt und ging ihn stützend aus dem Gasthof in Richtung Uhrenturm. Seine einzige Hoffnung war jetzt wohl Meister Arthur!


    Kross und Odette verlassen den Gasthof ~> Uhrenturm