Beiträge von ~Luchia~

    Ich bennene meine Charaktere und Sachen immer gleich xD

    Name: Theresa oder Resi

    Farm: Nachm Spiel (z.B. Melody, Stille, Trio, ...) - wenn die Endung allerdings Hof ist, dann Gütel xD

    Hund: Bello oder Pluto

    Katze: Trigger, Mimi, Mietzi

    Hühner: Nach Eiergerichten (Omelette, Pancake, ...) - Angeschaut in Back to Nature (?) von der Hühnerfarm xD

    Kühe: Milka, Milly, Anna, Brownie

    Schafe: Wolle, Wolly, Wanda, W...

    Keine Ahnung was man noch benennt xD

    Für "Light of Hope" hab ich dir leider keine Liste... Auf fogu.com findet man sonst sehr viele Informationen zu den Spielen, falls du sie bei uns nicht findest.

    Güldenbeeren kann man wohl aus Moosbeeren bekommen, wenn diese im Frühling auf trockenem Boden angepflanzt und mit Beerendünger gedüngt werden. Ich weiß es aber leider nur aus den Quellen die man beim googeln findet... habe das Spiel selbst nicht gespielt :/


    edit: Hier die Liste aller Mutationen: https://fogu.com/hm/light_of_hope/season_mutations.php

    Majo & Alex | Alex an der Bar


    3055-alex-genervt-by-minnotaurus-d9owte3-pngDass Majo keine Ahnung von Alkohol hatte wunderte ihn nicht. Sie schien nicht oft zu trinken und auch dann eher etwas einfaches zu bevorzugen. Im Laufe des Gesprächs bestätigte sich diese Vermutung. Bier passte aber überhaupt nicht zu ihrem Erscheinungsbild. Er hätte eher auf Met oder Wein getippt. Wobei er bei ihr ohnehin mit seinem Latein am Ende war. Es wäre wohl besser, wenn er nicht weiter darüber nachdachte. Sein Kopf schmerzte ohnehin noch von den vergangenen Ereignissen und dem Geschehenen. Übernatürliches... das war einfach nichts, was sich mit seinem Weltbild vereinigen ließ. Wie er in diese absurde Situation gekommen war, in der er jetzt mit Stäbchen in der Hand neben einer Hexe saß, wusste er tatsächlich nicht. Wieso hatte ihn sein erster Eindruck von der Blondine nur nicht davon abgehalten sich ihr weiter zu nähern? Er hatte das Gefühl, dass das einiges verhindert hätte. Während Alex in seinen asiatischen Nudeln herumstocherte ergriff Majo schließlich wieder das Wort. Er lauschte, aber war sich nicht sicher, ob er das, was sie da gerade erzählte, wirklich aufnahm. Es war absurd. Völliger Wahnsinn. Er wusste nicht wie er sich zu ihren Erzählungen äußern sollte. Erwartete sie eine Antwort? Eine Reaktion? Er konnte es nicht sagen. Sie sah sich um, während er immer noch gedankenverloren in seinem Essen herumstocherte. Hexen erbten Kräfte und an heidnischen Festen sind die Grenzen zwischen den Welten dünn. Er schnaubte amüsiert bei seinen Gedanken. Was war nur in den letzten Stunden geschehen? Er überlegte sich ein paar passende Worte für Majo, doch ehe er sie in seinem Kopf geordnet bzw. zurechtgelegt hatte, sprang diese fluchend auf und entschuldigte sich. "Okay...", murmelte der Silberhaarige, doch er bezweifelte, dass die Hexe es noch gehört hatte. Der Zettel mit ihrer Nummer landete in seiner Hosentasche. Er war nicht ganz bei der Sache. In einem Zug trank er seinen Cocktail aus. Ein paar der Nudeln, die er extra gekauft hatte, fanden tatsächlich noch ihren Weg in seinen Mund. Dann warf er den Rest in einen der Mülleimer. Er brauchte Alkohol. Schnaps, um die Gedanken zu betäuben und den Tag zu verdrängen. Oder am besten zu vergessen. Wie viel er dafür wohl trinken musste? Ob er Majo nicht einfach fragen konnte, ob sie ihn das Ganze vergessen ließ? Wahrscheinlich würde sie ihn eher in einen Frosch verwandeln. Trotzdem suchte er die Menge nach ihr ab, aber konnte sie nicht auf Anhieb entdecken. War ja eigentlich auch egal. Hauptsache er bekam ein frisches Getränk. Seine Füße trugen ihn zurück an die Bar vor der sich eine beachtliche Menge an Teenagerinnen versammelt hatte. Gab es hier etwa Alkohol für Minderjährige? Wohl kaum. Es brauchte einen Moment bis er verstand, dass die Mädchen einen Typen an der Theke anhimmelten. Ein junger Kerl mit braunen Locken und einem schiefen Grinsen. Charismatisch, charmant, gutaussehend. Gerade hatte er noch auf der Bühne gespielt und doch hatte Alex ihn nicht weiter beachtet und daher auch nicht erkannt. Jetzt, wo er allerdings wieder neben einer ganz bestimmten Blondine stand, konnte sich Alex wieder an ihn erinnern. Für einen Moment waren ihm die Gesichtszüge entgleist. Von überrascht zu zornig, dann hatte er sich schon wieder im Griff. Nur, weil heute seine kleine heile Binärwelt zusammengebrochen war, musste er ja noch lange nicht das Gesicht verlieren. Womöglich wäre es besser gewesen einfach umzudrehen, auf das Pfand zu verzichten und den Rest des Abends zu Hause zu verbringen. Aber er war hier her gekommen um sich etwas zu trinken zu holen und es gab keinen Grund darauf zu verzichten, nur weil ihm der Weg blockiert wurde. Mit gleichgültiger Miene schritt Alex auf die Bar zu. Erst beim Näherkommen fiel ihm auf, dass Yumi und Darren Händchen hielten. Der Anblick versetzte ihm einen schmerzlichen Stich und doch ließ er sich nichts anmerken. Er durfte ihnen nicht zu viel Beachtung schenken. Durfte ihr nicht zu viel Beachtung schenken. Musste sich zurückhalten den Mund zu öffnen. Es gab keinen Grund etwas zu ihr zu sagen. Oder zu ihm. Sie konnten ihm egal sein. Sie MUSSTEN ihm egal sein. "Dark Star.", gab Alex schließlich seine Bestellung auf, als er direkt vor dem Barkeeper oder Getränkemischer stand. Yumi war schuld daran, dass er heute so viel Scheiß erlebt hatte. Wäre sie nicht gewesen, wäre er nie in den Wald gegangen. Wäre sie bloß nicht in seinem Kopf herum gegeistert. Dann wäre jetzt noch alles in bester Ordnung...



    Yumi, Cylie und Nick in der Nähe der Bühne auf Sitzsäcken


    2390-nick-summer-pngIrgendwie musste er Yumi ja schon recht geben. Mit Sakura konnte man ja eigentlich gar nicht streiten. Eigentlich. Aber er wusste trotzdem nicht, wie sie reagieren würde, wenn sie von der Trennung hörte. Womöglich würde sie noch versuchen das ganze irgendwie zu retten. War es denn zu retten? Hatte er es zu früh beendet? Wie würde es wohl werden, wenn er Leila wieder begegnen würde? Ein Gedanke, den er bis jetzt noch überhaupt nicht gefasst hatte. Er zuckte nur mit den Schultern, lauschte Yumis Worten und zuckte noch einmal mit einem gezwungenen Grinsen auf den Lippen mit den Schultern, als sie ihn nach Kanada fragte. Dann verschwand sie und zugegebenermaßen war Nick darüber etwas froh. Ihr Blick und ihre Fragen hatten ihn ein wenig aus dem Konzept gebracht. Sie brachten ihn dazu sich mit der Situation auseinanderzusetzen und das versuchte er gerade so gut es ging zu vermeiden. "Alles wieder gut.", beruhigte er schließlich Cylie die sich besorgt zu ihm gewandt hatte. Er nahm sich noch ein Stück seiner Sternchenpizza und spülte sie mit einem großen Schluck seines Drinks hinunter. Was machte er ihr schon vor? Es war nicht gut. Aber es würde sicher schnell besser werden. Er genoss das Gefühl ihrer freundschaftlichen Berührung. "Ach! Mach dir nichts draus! Du kannst da ja echt nichts dafür. Und ich kann ja wohl nicht für den Rest meines Lebens Kanada und alles was damit zu tun hat, vermeiden." Ein schwaches Lächeln zierte seine Lippen bei dem Gedanken. "Denk mal an den Ahornsirup! Nie wieder Pfannkuchen mit Ahornsirup? Oh nein! Ich muss mich Kanada stellen." Sein Grinsen war etwas ehrlicher geworden, während er versuchte die blöde Stimmung mit einem dummen Scherz wieder etwas aufzuheitern. "Lass uns nicht weiter drüber nachdenken. Willst du tanzen? Oder noch nen Drink?" Es sollte Cylie an nichts fehlen. Schließlich war sie einer der Gründe, wieso er sich wieder nach draußen traute und nicht nur den ganzen Tag in seinem Bett verbrachte.

    Du kannst sie erst aufrüsten, wenn du die richtige Stufe erreicht hast. Das kann man im Menü nachsehen. Ansonsten muss sie sich in deiner Tasche befinden und du brauchst das nötige Material. Was sagt Rupert denn, wenn du sie aufrüsten willst?

    Oh! Und die rote Glocke muss geläutet worden sein!

    Und du kannst von Alt nur auf Eisen aufwerten, von Eisen auf Kupfer und von Kupfer auf Silber, etc.

    Hallo meine Lieben! hmheart

    Viele von euch können es wahrscheinlich schon jetzt nicht mehr erwarten bis das Spiel endlich bei uns in Europa erscheint!

    Am 17.10. geht das Spiel in Japan auf den Markt. Bei uns wird es vermutlich ein halbes Jahr bis Jahr später der Fall sein.

    Wer jetzt schon Lust auf das Spiel hat, kann sich in diesem Bereich austauschen und die Vorfreude mit allen anderen teilen! Auf was freut ihr euch am Meisten? Was habt ihr so für neue Informationen? Wo gibt es neue Bilder? - Hier könnt ihr über alles quatschen!

    Am 11. Oktober ist es soweit! Ab da ist das Spiel auch bei uns erhältlich.

    Um euch jetzt schon die Vorfreude zu versüßen könnt ihr euch hier im Thread über alles austauschen was mit dem Spiel zusammenhängt und schon einmal Fragen stellen!



    Wir freuen uns auf eure Beiträge! hmheart

    Odette und Kross zwischen den Regalen


    2874-odette-jpg"Du bist echt nicht besonders einfühlsam.", stellte Odette fest, als Kross meinte, dass Kanno ja alt und daher nicht so schnell war. "Es ist unhöflich sowas zu sagen. Er ist weise und ein Magier. Pass auf, dass er dich nicht verzaubert." Sie grinste bei dem Gedanken. Kross schlug vor, dass sie einfach zusammen die Abteilungen abgehen sollten und am besten hier bei der Erotika-Abteilung anfingen. Die junge Köchin hätte vermutlich rot anlaufen müssen, aber es war einfach zu belustigend, wie er darauf reagierte. Mit Müh und Not konnte sie sich ein Lachen verkneifen, indem sie ihre Lippen fest aufeinander presste und sich die Hände vor den Mund hielt. Sicherlich gefiel es dem Magiermeister nicht, wenn man laut wurde in seinem Archiv und da sie seine Hilfe brauchten, wäre ein Patzer sehr ungünstig. Als Odette Kanno allerdings in einer anderen Reihe erkannte verflog die Belustigung über das Geschehene und sie ging zielstrebig auf ihn zu. Dabei zog sie Kross hinter sich her. Was war die korrekte Begrüßung für ihn? "Entschuldigen Sie die Störung Meister Kanno. Wir suchen nach Informationen über ein Wesen das wir nicht kennen. Wir müssen Labkraut von einer Fondantschildkröte für Meister Arthur besorgen.", erklärte sie schnell. Hätte sie warten sollen bis Kanno ihr das Sprechen erlaubte? Aber die Anrede Meister fand sie nur gerechtfertigt. Schließlich hatte der Alchemist ebenfalls auf das Meister bestanden. Sicherlich war das hier also die gängige Anrede für Lehrmeister. Blieb nur zu hoffen, dass der Magier wusste von was die junge Köchin da plapperte und ihr weiterhelfen konnte.

    Bianca, Kyle und Brodik bei der Elefantendame draußen vor dem Wachposten


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    Die Worte von Bianca klangen ihm ein wenig zu poetisch. Keine Ketten bedeuteten noch lange nicht frei zu sein? Manche Ketten konnte man einfach nicht sehen, aber sie waren dennoch da. Aber Brodik war sich ziemlich sicher, dass die Elefantendame hätte gehen können. Spätestens, als er sie eines morgens in den Wald zurückgeführt hatte und ihr bedeutete, dass sie nun gehen konnte. Doch sie war einfach hinter ihm hergestapft. Zurück zum Wachposten und hatte sich wie selbstverständlich auf ihren Platz gelegt. Danach hatte er aufgegeben und einfach akzeptiert, dass sie jetzt ein neues Haustier hatten. Ein viel zu großes.

    Als die Adelstochter ihm erklärte, dass die Elefantendame womöglich die Veränderung in ihm erkannt hatte, bevor er es selbst getan hatte, zog er eine Augenbraue nach oben. Veränderung? Welche Veränderung? Die einzige Veränderung war Brodiks Meinung nach das Fehlen von Forte. Aber vielleicht zwang genau das die Elefantendame ja dazu ihn zu mögen. Schließlich waren nur noch Kiel und er hier, die sie fütterten und umsorgten. Naja, eigentlich war es dem lausigen Wächter wirklich gleichgültig, was das Monster dazu gebracht hatte ihn zu mögen. Hauptsache er konnte jetzt einfacher mit ihr umgehen. Und mit seiner Lösung war sie hoffentlich auch einverstanden, aber er konnte sich nicht vorstellen was sie dagegen haben sollte.

    Als dann auch noch ein weiterer Fremder in die kleine Runde trat, war Brodik wirklich verwundert. Sonst trieb sich kaum jemand am Wachposten herum. Dennoch erklärte er die Situation und beobachtete das Geschehen zwischen Bianca und dem Typen. Ganz offensichtlich kannten sie sich. Leise murmelte Bianca etwas, das wohl eine Begrüßung sein sollte, aber Brodik verstand nicht genau was sie da gesagt hatte. Beil? Das klang irgendwie nicht logisch. Gut, dass er die Aufmerksamkeit kurz an Kiel wenden konnte, der ihm zulächelte. Brodik nickte mit einem Lächeln zur Begrüßung zurück und sah Fortes Bruder noch hinterher. Kiel mochte vielleicht nicht so groß sein wie er, aber er hatte es faustdick hinter den Ohren. Auf ihn war Verlass.

    Erst als der andere Kerl ihn anquatschte, richtete Brodik seine Aufmerksamkeit wieder auf die kleine Dreiergruppe. "Könnte man so sagen.", antwortete er schwach und tätschelte die Elefantendame weiter am Hals. Der Typ kam ihm etwas suspekt vor, aber vor allem Bianca war seit seiner Ankunft ganz verändert. Sie starrte auf den Boden und ihrer Miene nach zu urteilen fühlte sie sich sehr unbehaglich in dieser Situation. 'Ein Verflossener?', schoss es Brodik durch den Kopf. 'Oder vielleicht sogar ihr Schwarm?' Wenn Frauen doch nur einfacher wären.

    Ein kleiner Laut des Schreckens entkam Bianca, als die Elefantendame an ihrem Ohr nach Essen schnüffelte. Sofort hatte der Kerl Bianca weggezogen und die Elefantendame spritzte Wasser aus ihrem Rüssel auf die Stelle an der Bianca gestanden hatte. Wollte sie die Adelstochter etwa baden? Bei dem Gedanken prustete der lausige Wächter los. "Scheint so, als ob sie dir ne Abkühlung verschaffen wollte. Wo bist du auch mit deinen Gedanken?", fragte Brodik und angelte sich das letzte Gemüse aus der Futterkiste und reichte es den zwei anderen. "Nicht ablenken lassen, bevor sie nicht aufgegessen hat. Das mag sie gar nicht.", kommentierte er und räumte die Kiste beiseite.

    Majo & Alex


    alex_genervt_by_minnotaurus_d9owte3.pngKeine zweideutigen Kommentare, keine neugierigen Blicke. Nichts hatte er in ihrem Haus unternommen. Ihm war nicht einmal aufgefallen wie schräg es war, dass sie in einer Villa im Wald lebte. Allein mit ihrer Cousine. War sie reich? Vermutlich, aber es war ihm weder aufgefallen, noch hatte er einen Gedanken daran verschwendet. Stattdessen kreisten alle Prozesse in seinem Gehirn nur um die Geschehnisse. Nein, es gab dafür keine logische Erklärung. Keine Technik der Welt hätte so etwas zustande bringen können. Alles was hier und heute geschehen war, waren zweien und dreien in seinem Binärsystem. Zahlen, die dort einfach nicht hinpassten und die keinen Sinn ergaben. Aber er musste sie irgendwie einordnen, irgendwie sortieren, ohne dass er den Verstand dabei verlor. Das war alles Yumis Schuld. Wäre sie nur aus seinem Kopf verschwunden. Doch selbst die Ereignisse brachten ihr Bild wieder in seine Gedanken. Er lachte nur über Majos Worte, nickte, setzte sich auf ihr Sofa und wartete. Auf was eigentlich? Dass alles einen Sinn ergab vielleicht. Aber das würde es nicht. Nicht für ihn. Womöglich war es besser zu gehen, einfach zu verschwinden. Er konnte diese Blondine nicht einsortieren. An ihrem allerersten Treffen hatte er wirklich geglaubt sie einordnen zu können. Klassische Zicke, schwer zu erobern, kratzbürstig und widerspenstig. Die Arbeit einfach nicht wert. Aber mit einer solchen Wendung hatte er wirklich nicht gerechnet. Als Majo zurück ins Wohnzimmer kam, saß Alex noch immer dort. Er wusste im Moment einfach nicht wohin mit sich selbst. Ihre Worte ignorierte er, kommentierte sie lediglich mit einem Seufzen und einem Augenrollen. Womöglich war er wirklich dumm. Und trotzdem stand er jetzt hier mit einem rosaroten Glitzergetränk in der Hand, prostete ihr zu und nahm einen großen Schluck. Oh Gott! Er war vielleicht durch den Wind, aber das war noch lange kein Grund sich so klebriges Zeug runterzuwürgen. "Also bei der Auswahl von Alkohol bist du wirklich nicht sehr gut.", stellte er fest, während er angewidert auf das Getränk in seinen Händen starrte. "Schales Bier und pappsüße Cocktails treffen zumindest mal nicht meinen Geschmack." Dennoch nahm er noch einen Schluck von der Einhornpisse. Besser als nichts. Alkohol war eine Konstante in seinem Leben. Er brauchte jetzt einfach etwas an das er sich klammern konnte. Wenn Yumi doch nur hier wäre... hatte er das gerade wirklich gedacht?! Er hasste sie. Und trotzdem: Sie war eine Konstante. Tatsächlich hatte er sie bei dem ganzen Chaos immer noch nicht aus seinem Kopf bekommen. Schrecklich und dennoch war er irgendwie erleichtert, dass sich in den letzten paar Stunden wenigstens nicht alles geändert hatte. Es gab eben immer noch Einsen und Nullen. "Ich besorg uns noch eine zweite Runde.", bot er an und nahm noch einen großen Schluck, um das Zeug loszuwerden. "Oder willst du die Gläser mit Magie wieder füllen?" Die Frage kam ihm wie blanker Hohn über die Lippen und trotzdem. "Okay nein! Sorry, war nicht böse gemeint, aber lass es lieber... wenn ich an das Bier denke benutz ich lieber die herkömmliche Methode.", ruderte er schnell zurück und bevor Majo etwas sagen konnte ging er noch einmal zum Stand und bestellte zwei "Dark Stars" mit denen er dann zu Majo zurückkam. Was auch immer das für ein Cocktail war. Aber die Zusammensetzung klang laut der Beschreibung nicht ganz so süß. Alex hatte seinen Cocktail gleich an der Theke geleert und zurückgegeben. "Wie wär's mit was zu essen?", fragte er, obwohl er gerne etwas anderes gefragt hätte. Sowas wie: "Woher hast du diese Kräfte?" oder "Gibt's abgesehen von Geistern auch andere Monster? Sowas wie Vampire, Werwölfe oder so?" Aber er hielt sich zurück. Vielleicht konnte er mit der richtigen Menge Alkohol ja alles einfach vergessen, oder als bösen Traum abtun.



    Yumi, Cylie und Nick in der Nähe der Bühne auf Sitzsäcken


    2390-nick-summer-png"Vielleicht war's echt ein bisschen zu viel.", gab der Schwarzhaarige mit einem Grinsen zu. Trotzdem hatte Yumi sein Angebot angenommen und nahm sich ein paar Fritten. Nick konnte es sich leisten viel zu essen. Er trieb schließlich Sport! Seit der Trennung hatte das allerdings nachgelassen. Erst jetzt fiel ihm auf, dass ihm das irgendwie fehlte. Setzte er einen kleinen Bauch an? Womöglich, aber was kümmerte ihn das? Gab ja eh keinen mehr, der ihn nackt sah. Außer vielleicht Cylie, wenn er bei der Hitze nachts sein Shirt auszog. Aber das mit ihr war ja nichts... nichts in diese Richtung. Sie störte sich also sicher nicht daran. Als Yumi feststellte, dass er angespannt wirkte, verschluckte er sich fast an seinem Essen und er sah eindeutig ertappt aus. Er lächelte verlegen. "Erwischt. Hat mich etwas aus dem Konzept gebracht, dass ich dich am Anfang mit deiner Schwester verwechselt hab. Hatte ein bisschen Angst ihr über den Weg zu laufen.", sagte er ehrlich. Wieso sollte er ihr die Wahrheit verschweigen? Konnte Yumi ja egal sein, oder? Und dann kam Cylie auch schon mit den Getränken zurück. Alkohol. Genau das, was er jetzt brauchte. Und auch wenn das Zeug süß war, schien keiner der drei ein Problem damit zu haben. Sehr gut. Der Abend war sicher vielversprechend und selbst wenn nicht, würde er es mit ein bisschen Engagement schon noch werden. Yumi erzählte den beiden anderen, dass sie in Kanada war. Nick schluckte. Kanada. "Wooow. Echt ein schönes Land. Wie wars denn so?", brachte er über seine Lippen, aber es klang nicht ehrlich. Kanada hatte seine Beziehung zerstört. Nein, das war nicht das Problem. Die Distanz war zwar schuld, aber dafür konnte das Land ja nichts. Trotzdem war der Gedanke daran nicht wirklich eine Aufmunterung. Nick versuchte dem Typen auf der Bühne zu lauschen, der sich alle Mühe gab den Gästen einen schönen Abend zu bereiten. Aber bei ihm würde er wohl keinen Erfolg haben. Trotzdem horchte er auch bei Cylies Frage auf und war irgendwie auf Yumis Antwort gespannt. Gleichzeitig wünschte er sich, dass das Thema schnell zu Ende ging. Das hatte er sich anders vorgestellt. Trotzdem wollte er nicht wie ein bockiges Kind wirken und aß einfach weiter, um etwas zu tun zu haben und nichts sagen zu müssen. Wenn er einfach aß und zuhörte, wäre der Abend nicht ruiniert. Er musste sich ja nicht an jedem Gesprächsthema beteiligen und außerdem war das Auslandssemester von Yumi und Leila etwas ganz anderes. Cylie warf ihm einen flüchtigen Blick zu, worauf Nick mit vollem, aber geschlossenem Mund lächelte. Er nickte auf ihre Worte, dass es schade war, dass sich nur einmal eine solche Möglichkeit ergab. Aber vielleicht konnte er im Master ja nochmal weg. "Aber man könnte sich auch einfach einen Campingwagen besorgen und damit durchs Land reisen. So ne Europareise in nem Hippiebus hat doch was!", wand er ein, nachdem er geschluckt und noch einen großen Zug von seinem Getränk genommen hatte.

    Felicia & Ash | gehen zusammen zum Fes in den Rivermountains

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    "Versprochen.", entgegnete Ash auf ihre Aussage, dass er die Verantwortung trug, falls Henriette mit ihr ausbrechen sollte und für ihre Rückkehr Sorge tragen musste. "Ich werde euch finden und euch beide heil zurückbringen." Die Versicherung meinte er ernst. Aber er bezweifelte stark, dass etwas dergleichen passieren würde, weshalb er in ihr Lachen einfiel. Dann erzählte er von seiner Arbeit und den Tieren die sie hatten und sie empfand das als schön. Er wurde ein wenig verlegen, als sie das sagte und es schmeichelte ihm. Ehrlich gesagt freute sich Ash, wenn die Menschen erkannten, dass er eine gute Bindung zu Tieren hatte. Schließlich machte er das gerne und hatte sich bewusst für so ein Leben entschieden. Dass Felicia ihm versicherte, dass es die Tiere wenig interessierte wem sie gehörten und sie sicher dankbar waren, dass er sich um sie kümmerte, erwärmte ihm das Herz. Er fühlte sich so stolz, dass er ein bisschen steif geworden war, während er wieder verlegen dreinblickte. Dass sie so etwas einfach geradeheraus aussprach war ihm ein Rätsel und gleichzeitig war er ihr dankbar für ihr Lob. Dass sie auch die Ausreißer sehen wollte bereitete ihm allerdings ein wenig Sorge. Manche davon ließ man besser in Ruhe. "Ich zeig sie dir, aber du musst mir versprechen Abstand zu halten. Die Tiere kommen von allein wenn sie sich sicher genug fühlen, aber selbst ich muss darauf achten sie nicht zu sehr zu stressen.", sagte er streng, aber auf seinen Lippen lag ein sanftes Lächeln. Er freute sich, dass sie sich so viel Mühe und so viel Gedanken machte. Und es würde ihn sehr freuen, wenn Felicia es tatsächlich schaffen würde einen Ausreißer für sich zu gewinnen. "Aber nur dass du das weißt: Wenn einer der Ausreißer dich lieb gewinnt, dann bist du verpflichtet dich um ihn zu kümmern." Es war einerseits eine Neckerei, aber gleichzeitig wäre es eine große Hilfe. Wenn ein schwieriges Tier vertrauen zu jemandem fasst, dann musste man das nutzen. Und Felicia war ein so liebevoller und fürsorglicher Mensch. Sie würde eine solche Situation sicher gut meistern. Er genoss das Gefühl ihres festen Händedrucks und die Tatsache, dass er sie ein wenig zurück necken konnte, ohne dass sie ihm böse wurde.

    Die Tatsache dass sie ihn mit ihren nächsten Worten schon wieder verlegen machte, brachte ihn fast um den Verstand. Gut, dass er sich innerlich beruhigen und darauf antworten konnte. Trotzdem war es komisch. Wieso war er ständig so nervös in ihrer Nähe? Das war überhaupt nicht seine Art. Sonst war er bodenständig und sprach einfach immer frei heraus. Aber hier fiel es ihm gerade wirklich schwer. Vielleicht lag es daran, dass er Felicia doch schon ein bisschen mehr mochte. Aber es war ihm noch nicht recht bewusst. Er konnte dieses Gefühl nicht fassen. Sie kannten sich schließlich noch nicht so lange. Hoffentlich hatten seine Worte nichts falsches ausgelöst. Felicia wirkte nämlich nicht beruhigt, sondern konnte ihn fast nicht mehr ansehen. Hatte er mit seinen Worten doch etwas falsches ausgelöst? Hatte er etwas falsches gesagt? War etwas falsch daran, dass er sie auch sympathisch fand? Vielleicht stand ihm das nach der kurzen Zeit einfach nicht zu? Aber sie hatte doch damit angefangen. Als sie den Mund öffnete, wandte er schnell den Blick von ihren schönen Lippen zurück auf die Bäume. "Ja wirklich.", sagte er schnell, massierte sich nervös den Nacken, ließ die Hand wieder sinken und schloss und öffnete sie einige Male. Als sie weiter sprach, richtete er überrascht und ein wenig verwirrt den Blick wieder auf sie. "Wie es gemeint war?" Was meinte sie damit? "Wie war... es denn gemeint? Hab ich was falsches gesagt?" Sie sah so verunsichert aus. Er konnte es nicht genau beschreiben, aber es schien so, als ob sie etwas beschäftigte. Gut, dass sie schnell ein anderes Gesprächsthema fanden. Ablenkung war besser als Konfrontation, oder? Auch wenn es ihn wirklich interessierte wie sie diese Worte gemeint hatte. Noch einmal ging er die Sätze im Kopf durch, aber er konnte nicht feststellen wo er einen Fehler gemacht haben sollte. Es konnte also nicht an ihm liegen, oder?

    "Wir haben einen Deal.", versprach er und lachte kurz über ihre freudige Reaktion. Sie war so einfach, so liebevoll und leicht zu begeistern. Eigenschaften, die er sehr an ihr schätzte. Gleichzeitig hielt er ihre Hand davon ab ihn weiter zu stupsen. Allerdings hatte er dabei nicht darauf geachtet auch ihre Nase im Auge zu behalten und bevor er sich versah, berührte sie seine Brust. Er schnaubte amüsiert. Da hatte er wohl verloren. Doch durch diese einfache Bewegung war sie so nah gekommen. Er konnte den Duft ihres Shampoos vernehmen. Fruchtig, süß und einladend. Oder war es ihr Parfüm? Er kannte sich damit wirklich nicht aus. Aber ihr Haar war so seidig und hatte eine ganz spezielle Farbe, die gut mit ihrer hellen Haut harmonisierte. Sie war so schön. Der Gedanke schoss ihm direkt durch den Kopf und allein, dass er so etwas dachte machte ihn verlegen. Sie konnte doch nicht Gedanken lesen! Und selbst wenn: Es war doch ein Kompliment!

    "J-ja. Zusammen schaffen wir das bestimmt.", stimmte er zu und konnte den Gedanken gar nicht klar fassen zu was er da gerade zugestimmt hatte. Hätte er es gewusst, hätte er sicherlich nicht so reagiert. Er und Musik waren schließlich nicht gerade eine gute Kombination. Das leichte drücken ihrer zarten, zierlichen Finger beruhigten ihn wieder etwas. Vermutlich hätte es ihn nervöser machen sollen, aber irgendwie zeigte es ihm, dass alles gut war zwischen ihnen. Er sog die Luft tief durch die Nase in seine Lungen und nickte dann kräftig. "Na gut. Dann wollen wir mal sehen, ob wir dieses Fest finden. Aber wage es nicht nach einem Stand für Kühe Ausschau zu halten. Alles was du wissen musst werde ich dir beibringen.", versicherte er mit einem Grinsen und schlenderte zusammen mit Felicia den Weg entlang, der angeblich zum Fest in den Rivermountains führte.


    Gehen ~> Die Rivermountains

    Marie erster Post | Bei Melanie

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    Ihr Vater hatte sie einfach hier abgesetzt und Marie fühlte sich ein wenig ihrem Schicksal überlassen. Selbstverständlich freute sie sich, dass er sie extra her gefahren hatte, wo sie doch verschlafen hatte, aber dennoch fiel ihr der Abschied sehr schwer. Schließlich bedeutete dies einen Abschied für mehrere Monate. Schließlich fuhren ihre Eltern zurück nach Mineralstadt, während Marie von nun an in Riverport leben würde. Dort war die Schule einfach besser und aufgrund der Forschungen ihres Vaters würden sie ohnehin früher oder später wieder umziehen und sie die Schule wechseln müssen. Besser sie blieb an einer guten Schule, an der sie einen ordentlichen Abschluss machen konnte, der ihr den Weg an ihre Traumuni freimachte. Für ihr Alter dachte sie womöglich schon viel zu weit. "Der Ausflug wird dir Spaß machen und das ist die perfekte Gelegenheit, um dich mit den anderen aus deiner Klasse anzufreunden.", hatte ihr Vater gesagt, der zuvor alles mit der neuen Schule abgeklärt hatte. Das war nur logisch, weshalb die Schwarzhaarige zustimmte. Glücklicherweise hatte Maries Mutter sich noch die Mühe gemacht ihre Haare zu flechten und schön zusammenzubinden. So sah sie wenigstens ein bisschen aufgebrezelter auf als sonst. Sie würde das Gefühl vermissen von ihrer Mama frisiert zu werden. Vor allem, weil sie sich sicher war, dass sie das selbst nie so perfekt hinbekommen würde. Und so sah sie nun dem Auto hinterher und versuchte sich die Tränen zurück zu halten. Sie konnte ihre Eltern schließlich besuchen und sicherlich würden sie auch ab und zu vorbeikommen. Mit ihrem Koffer in der Hand und einem Rucksack auf dem Rücken machte sich das Mädchen auf den Weg zum Eingang, wo ihr erklärt wurde, dass die anderen bereits die Schlafräume bezogen hatten und sie Freizeit bis zum Abend hatten. Oh Gott... jetzt musste sie wirklich als letzte aufs Zimmer, wo sie keiner kannte. Und das nur, weil sie verschlafen hatte. Sie ärgerte sich über sich selbst, dass sie nicht einfach zwei Wecker gestellt hatte. Vor der Tür zum Mädchenschlafsaal blieb sie stehen. Was die anderen wohl von ihr dachten, wenn sie jetzt noch auftauchte? Vermutlich wurde sie jetzt schon von den anderen für komplett bescheuert gehalten. Eine Aussätzige. Die Neue. Sie hasste das. Aber es blieb ihr nichts anderes übrig, als sich daran anzupassen. Mutig öffnete sie die Tür, trat schweigend herein. Sollte sie Hallo sagen? Aber zu wem? Allen? Sie öffnete den Mund, schloss ihn aber beim Anblick der anderen wieder. Jeder schien seinen eigenen Gesprächen und Taten nachzuhängen. Sie war überhaupt niemandem aufgefallen. Wieso auch? Sie hatte sich völlig umsonst den Kopf zerbrochen. Niemand starrte sie an, was sie beruhigte. Schnell stellte sie ihren Koffer ab. Außer ihr selbst, schien jeder jemanden zu kennen und sich zu unterhalten. Nur ein rosahaariges Mädchen war gerade dabei das Bett abzuziehen. Allein. "Ähmm... entschuldige... kann ich dir helfen? Also falls du Hilfe brauchst.", bot sie einfach an. Jemandem zu helfen war immer ein guter Anfang, um eine Konversation, oder sogar eine Freundschaft zu starten. Allerdings musste Marie zugeben, dass das hübsch geschminkte Gesicht der Unbekannten und ihre Klamotten eher weniger für eine langlebige Freundschaft sprachen. Doch sie würde sich nicht von Äußerlichkeiten täuschen lassen! Bestimmt war die Rosahaarige eigentlich ganz nett. Obwohl Marie zugeben musste, dass sie nicht ganz verstand, wieso das Mädchen das Bett abzog. Vielleicht brauchte sie ja hypoallergene Bettwäsche! Das musste es sein.

    Mehr fällt mir gerade nicht zu ihrer Person ein... aber ich spiel ja schon FOMT, um noch was ergänzen zu können XD

    Allen eine gute Reise und viel Erfolg für das was sie vor haben!


    Ich bin bis 18.09. abwesend, da ich noch meine mündliche Prüfung bestehen muss und um Vergleich zu Chrak1000 wie immer sehr viel Panik habe und alles xD

    Denke dass ich es trotzdem schaffe zu posten, aber für alle Fälle wisst ihr so Bescheid!

    Wenn du dein Haus einmal erweiterst, dann ist die Küche inbegriffen! Die Küchenutensilien (Messer, Topf, Ofen, Pfanne, Mixer) kannst du über den Teleshoppingkanal kaufen (am Wochenende fernsehen glaub). Jede Woche eines soweit ich weiß.

    Schön dass noch jemand spielt! Ich hab es neulich extra auf eBay ersteigert um wieder anfangen zu können :)

    Cylie, Yumi & Nick


    Yumi schien nicht sonderlich hungrig, weshalb sie in Richtung der Schokofrüchte verschwand. Nick hingegen machte sich zusammen mit Cylie auf den Weg, um sich Salami-Stern-Pizza zu besorgen. Aber das allein würde ihm wohl nicht genügen. Dazu nahm er sich noch Mondkartoffeln und einen Galaktik-Burger. Vermutlich übernahm er sich dadurch letztendlich maßlos, aber das Auge war ja bekanntlich oftmals größer als der Hunger. Oder irgendwie so. Cylie hingegen gönnte sich ebenfalls noch Schokofrüchte. Die drei suchten sich dann eine ruhige Sitzecke in der noch keine anderen Menschen saßen, um sich in Ruhe unterhalten zu können. Cylie entschuldigte sich für einen Moment, wobei Nick ihre Pizza abnahm. Nun war er allein mit Yumi. Eigentlich störte ihn sowas recht wenig, aber irgendwie war er seit der Verwechslung mit Sakura in der Küche ein wenig nervös in ihrer Nähe. Er biss von seinem Burger, schnappte sich ein paar Pommes und hielt sie dann Yumi entgegen. "Willst du auch welche? Oder ein Stück Pizza?", fragte er, nachdem er das Stück Galaktik-Burger geschluckt hatte. Schmeckte echt gut! Schnell schob Nick noch einen Bissen in seinen Mund, um nicht irgendwelche blöde Konversation führen zu müssen. Als Cylie mit 3 Cocktails zurück kam, schmunzelte er und nahm dankend einen davon entgegen. Die drei stießen an und das glitzerne Zeug dass Cylie da mitgebracht hatte, schmeckte gar nicht mal so übel. Etwas zu süß vielleicht, aber längst nicht so schlimm wie er bei der Farbe und dem ganzen Gefunkel gedacht hatte. Er trank noch einen Schluck, stopfte sich eine Scheibe Pizza in den Mund und sah von Cylie, die eine Frage gestellt hatte zu Yumi. "Würde müch auch ünterpressieren.", versuchte der Schwarzhaarige mit vollem Mund zuzustimmen. Wo war Yumi wohl? Wahrscheinlich in Australien. Wie jeder 2. Student der ins Ausland ging.

    Yumi, Cylie und Nickkommen an


    2390-nick-summer-pngVorlesung. Etwas was der Schwarzhaarige in den letzten Tagen und Wochen stark vernachlässigt hatte. Seine Zeit verbrachte er stattdessen mit Alkohol und einer Menge Schlaf. Dazwischen gab's was zu essen und an guten Tagen folgte auch mal ein Ausflug in den Park oder das Spielcenter. Aber Vorlesungen? Die hatte er geschwänzt und gehofft, dass das für immer so anhalten würde. Er hatte einfach nicht den Nerv dafür irgendeinem Professor zuzuhören und die komplizierten Theorien von irgendwelchen jahrhundertealten Philosophen auswendig zu lernen. Trotzdem war er Cylie und Yumi mit in die Uni gefolgt und hatte sich tatsächlich in Farbenlehre gesetzt. Und er musste zugeben, dass es doch gar nicht so übel war. Er konnte der Dozentin sogar folgen, obwohl er die Stunden der letzten Wochen verpasst hatte. War das nun gut oder schlecht? Die Zeit verging fast wie im Flug, was sicher auch daran lag, dass er einige Nachrichten verschickte und unter anderem mit Cylie schrieb. So ließ es sich doch leben.

    Nach dem Unterricht traf er sich dann wieder mit den beiden Mädels und gemeinsam fuhren sie mit den öffentlichen in die Rivermountains. Ein gutes Stück Weg mussten sie noch zu Fuß hinter sich bringen, aber der Lärm der Buden und Menschen war bereits von weitem zu hören und ließ die Vorfreude von Nick immer größer werden. Der Geruch von verschiedenen Köstlichkeiten drang an seine Nase, worauf ihm bereits das Wasser im Mund zusammenlief. "Ich hab so Hunger!", erklärte er den Mädels und beschleunigte seine Schritte ein wenig. "Wir müssen auf jeden Fall zuerst was zu Essen besorgen, bevor wir uns betrinken... ich meine natürlich 'dem Alltag entfliehen'.", er setzte die letzen Worte in Anführungszeichen, um zu verdeutlichen, dass er damit eben doch das Betrinken meinte. Bei den Ständen angekommen verschlug es ihm aber dann doch erstmal kurz die Sprache. Die Dekoration und der Aufwand der hier betrieben wurde, um den Besuchern ein wahrlich außergewöhnliches Erlebnis zu bieten, war einfach phänomenal. Essen, Lichterketten, Sitzsäcke und vieles mehr. Allein die verschiedenen Standvariationen waren beeindruckend. "Ich glaub ich hol mir erst mal was deftiges.", erklärte er den beiden Mädels und deutete auf einen Stand von dem ein sehr verführerischer Duft herwehte. "Wollt ihr auch was?"