Beiträge von ~Luchia~

    Odette kommt an


    1193-odette-jpgDen ganzen Weg über war sie schnell gegangen und hatte versucht den miesepetrigen Kautz hinter sich zu lassen. Allerdings schien dieser hartnäckiger als gedacht zu sein. Er folgte ihr doch tatsächlich. Hatte er wirklich keinen Anstand? Naja... ihr war es eigentlich egal. Sie musste die Gunst ihres Meisters zurückerlangen und das ging nur, indem sie herausfand, was er alles benötigte und wo man das finden konnte. Es war schwer für die Köchin das einfach so zu wissen, weshalb sie beschloss sich Rat zu suchen. Und wo konnte man besser etwas über Fondantschildkröten und Junihörner herausfinden, als in einem der vielen schlauen Bücher im Runenarchiv? Voller Tatendrang, aber dennoch leise, betrat Odette also besagtes Gebäude und machte sich auf die Suche nach der passenden Kategorie... aber welche war das nur? Schildkröten gehörten ja eher ins Tierwesen, aber eventuell war ja eine Fondantschildkröte doch etwas ganz anderes? Vielleicht war es besser, wenn sie den alten Bibliothekar nach den beiden Wesen, oder Gegenständen fragte. Der wusste laut den Sagen des Dorfes ja sowieso alles.

    Collette & Julia | bei Lily am schwarzen Brett

    1180-julia-png

    "Dann muss ich wohl öfter vorbeikommen.", antwortete Julia ihrer Freundin mit einem leisen Lachen. Sie fühlte sich so satt, dass sie kaum noch Lust hatte irgendetwas zu tun, außer ein schönes, langes Schläfchen zu halten. Das sah ihr überhaupt nicht ähnlich. Schließlich war die Badehausleitung sonst immer voller Tatendrang und Hilfsbereitschaft. Der kleine Spaziergang von der Taverne bis zum Rathaus tat daher ganz gut, um die müde gewordenen Geister wieder etwas aktiver werden zu lassen. Mit jedem Schritt und Atemzug an der frischen Luft, schien sie wacher zu werden. Wenn Collette sie als Ausrede brauchte, dann war es Julia ein Vergnügen mit ihr Essen zu gehen. Doch! "Einen Moment mal! Du schwänzt?", fragte Julia empört und doch wunderte sie diese Aussage überhaupt nicht. Ihre entgleisten Gesichtszüge verharrten nicht lange, sondern es folgte ein ehrliches Lachen. So war Collette nun einmal - völlig unbesorgt und ständig fröhlich. Daher verwunderte es Julia auch nicht, als die Blonde am schwarzen Brett jemand wildfremdes ansprach. Die Badehausleitung lächelte zögerlich, während sie auf die Antwort der anderen jungen Frau gespannt war. Parallel dazu flog ihr Blick allerdings schon über die vielen Angebote und Anfragen am schwarzen Brett. Da war doch sicherlich was für die beiden Frauen dabei, oder etwa nicht?

    Felicia & Ash

    2374-ash-brown-png


    Bei ihrer Antwort kam schon wieder ein leises Lachen über seine Lippen. Es war so einfach mit ihr. Sie war so unkompliziert für ihn. Ein Mensch bei dem er sich rundum wohlfühlte. Das hatte er sonst nur bei seiner kleinen Schwester. Er brauchte sich nicht zu verstellen, oder etwas dergleichen. "Oh! Ein Probe-Essen klingt auch sehr verführerisch! Dann hätte ich gerne beides! Eine Führung und ein Probe-Essen. Und dafür zeige ich dir alle Tiere auf dem Hof und du darfst alle streicheln die es zulassen.", er lächelte und machte sich wenig Sorgen. Die Tiere auf dem Hof waren schließlich alle ziemlich zutraulich und waren gegenüber Menschen nicht so scheu. Die meisten zumindest. Natürlich gab es ein paar eigensinnige Ausreißer, aber das war wohl normal. Obwohl Tiere ja eigentlich nicht seine einzige Aufgabe waren... er half schließlich überall aus, wo Not am Mann war und das hieß zum Teil auch tagelange Feldarbeit in der gleisenden Sonne. Am besten nahm er sie an einem kühlen Wintertag mit auf den Hof. Da waren die Tiere das Hauptaugenmerk.

    Als sie die Lippen zu einem Schmollmund verzog, musste er erneut lachen. Sie sah zugegebenermaßen wirklich süß aus, aber er konnte sie so doch nicht ernst nehmen. "Keine Chance. Wir planen das zusammen.", kommentierte er ihren Versuch die Ganze Sache allein zu übernehmen. "Hast du schon vergessen, dass das ursprünglich mein Wiedergutmachangebot an dich war? Das kannst doch dann nicht du planen!" Er lachte auf. "Sei lieber froh, dass ich dich überhaupt helfen lasse. Du solltest dich ja eigentlich einfach zurücklehnen müssen." Er schmunzelte, sah sie an, während das Gespräch weiter voran ging. Als sie ihn doch tatsächlich direkt fragte, ob er auch zu den Personen gehörte, die gerne von ihr umschwärmt werden wollten, wand er den Blick nach oben in die bunten Baumwipfel. Seine Hand hatte sich wie selbstverständlich in seinen Nacken gelegt. Wie immer wenn er verlegen wurde. "Wer weiß? Wer weiß?", kommentierte er ihre Frage und lachte etwas nervös auf. Dabei war doch nichts dabei, oder? Seine Antwort lies ihr nur wieder Spielraum, um ihn zu ärgern. Er hätte einfach mit einem pfiffigen 'Selbstverständlich!' antworten sollen. Aber irgendwie wollten ihm dieses einfache Wort nicht so richtig über die Lippen kommen. Glücklicherweise wendete sich das Gespräch in Richtung Promipaar und Skandale. Eine gelungene Ablenkung. "Ja... hoffen wir mal, dass wir so etwas nie durchleben müssen.", stimmte er ihrer Aussage zu. "Und damit hast du wohl recht... es trifft einen immer, wenn man es am wenigsten erwartet." Vielleicht sah er sie einen Moment zu lange an, aber er merkte es nicht. Wann es wohl bei ihm soweit war, dass er 'der Einen' begegnete? Er war sich jedenfalls sicher, dass sie ihn sofort umhauen würde. Oder?

    Mit der scharfen Paprikasuppe hatte er bei der Blondine jedenfalls nicht gerechnet und war deshalb zuerst überrascht. Aber ihre Erklärung hörte sich sehr vernünftig an. Man konnte ja nicht nur Süßkram essen. Dass sie sich das mit dem Gratin merkte, nahm er mit einem Schmunzeln hin. Bei ihren Hobbies lauschte er wieder gespannt. "Musik also? Spielst du ein Instrument?" Er selbst war nicht wirklich musikalisch. Er sang zwar ab und an für Cheryl, aber er hatte nicht das Gefühl, dass er das besonders gut konnte. "Ich bin mit meinem Job verheiratet und kümmere mich ansonsten viel um meine kleine Schwester. Das bisschen Zeit das übrig bleibt nutze ich zum spazieren gehen oder einfach in der Natur zu entspannen." Er war eben einfach gestrickt.

    Majo & Alex im Inneren der Gruselvilla


    2370-alex-bingley-png


    Oh wie recht sie mit dieser Aussage hatte. Alex lebte zwar in einer WG, aber das auch nur, weil es günstiger war, als allein zu wohnen. Auf seine Mitbewohner konnte er aber eigentlich gut verzichten. Er war ohnehin eigentlich nur mit Sky befreundet. Der Rest der Gemeinschaft war ihm meistens egal. Was hatte man schon von Mitbewohnern, außer dass einem ständig irgendwelche Lebensmittel und andere Einkäufe fehlten? So richtig profitierte er davon echt nicht. "Damit hast du wohl recht.", gab er daher zu und musste bei ihrem zweiten Satz schmunzeln. "Spukt es nicht fast überall?" Selbstverständlich nahm er diese Aussage nicht wirklich ernst, aber er spielte dieses Spiel gerne mit. Dass Majo von so etwas wirklich Ahnung hatte, war ihm schlichtweg nicht bewusst. Wie hätte das auch sein können? Seine Welt, sein Denken, seine Zukunft... alles bestand aus Einsen und Nullen. 1 und 0. Die Grundlage eines jeden Codes und einfach von allem was für ihn wirklich wert hatte, oder? Aber Majo... Majo war eine glatte 10. Binär ausgedrückt zumindest. Und auf andere Weise sicherlich auch. Trotzdem wusste der Student davon nichts. Deshalb nahm er ihren schlagfertigen Spruch und das Gerede über Hexen auch nicht weiter ernst. Sie schien es zu lieben sich in dieses Spiel hineinzusteigern, also wieso sollte er ihr widersprechen? Er hatte schon verrücktere Charaktere kennengelernt. Online-Gaming brachte so manche Irre zum Vorschein. "Geister und Gruselgeschichten sind also voll dein Ding? Und wie kannst du dir sicher sein, dass hier nicht doch ein Serienkiller wohnt? Es wäre schließlich der perfekte Wohnort für einen Irren." Sowas konnte man ja schlecht ausschließen. "Aber zugegebenermaßen hat so ein Haus am Rande des Waldes in der Tat seinen Charme... verführerisch abgelegen, niemand kann die Schreie deiner Gefangenen vernehmen und du kannst einen Verehrer nach dem anderen in Ruhe zu Tode quälen." Er zog einen Mundwinkel nach oben, während sein Blick sie genau fixiert hielt. Das war doch etwas ganz nach ihrem Geschmack, oder nicht? Als sie zugab, dass sie gerne anders war als die Frauen die er kannte, gab er einen amüsierten Laut von sich. So ein Typ war sie also? Eine die gerne anders war, eine Esoterikerin. Eigentlich sollte so etwas abschrecken. Aber sie spielte das so unglaublich lebhaft und glaubhaft und meinem gewissen Reiz, dass der Silberhaarige überhaupt nicht auf die Idee kam sie auf die Schippe zu nehmen. Ein seltenes Phänomen, wenn man bedachte, dass er überhaupt nicht der Typ für so etwas war. "Also sind Geister doch selten? Hmmm... hab ich gar nicht erwartet bei der Menge an Menschen, die unglücklich davonscheidet." Die Gruselgames und Horrorfilme die er kannte hatten allesamt unterschiedliche Ansichten wann ein Mensch als Geist zurückkommt und wann er endgültig tot war. Im weiten Nichts der Einsen und Nullen. Einfach nur verfaulende Materie.

    Cylie und Nick vor Cylies Zimmer


    2390-nick-summer-pngSein Handy vibrierte. Ced hatte geantwortet. Gerade wollte er ihm antworten, einfach vor Cylies Zimmertür umdrehen und gehen. Was hatte er sich nur dabei gedacht nochmal bei ihr zu klopfen? Hatte er den Verstand verloren? Aber da öffnete sie die Tür für einen kleinen Spalt und er blickte in moosgrüne Augen, in denen sich Überraschung zeigte. Kein Wunder. In einer romantischen Schnulze war das jetzt der Moment, in dem der Kerl einfach die Tür aufdrückte und die Frau dahinter küsste. Für einen Moment spielte sich in Nicks Kopf genau dieses Szenario ab, weshalb er ein wenig über sich selbst schmunzeln musste, ehe er antwortete. "Ach... ich dachte nur, dass es viel zu gefährlich ist dich allein zu lassen. Nachher stolperst du noch über eins deiner Medizinbücher und schlägst dir den Kopf an. Glas ist ja nicht der einzige Feind." Sein Handy war in der Tasche seines Hoodies verschwunden, aber er hielt es fest. Er musste Ced noch antworten. "Naja... und draußen ist es doch so dunkel und gruselig... Da hab ich mir gedacht, dass es viel zu gefährlich wäre allein nach Hause zu laufen und mir überlegt, ob das Angebot noch gilt und ich hierbleiben kann?" Eigentlich hatte er sich gar nichts dabei gedacht. Beziehungsweise wusste er selbst nicht was er sich dabei gedacht hatte. Aber diese Improvisation klang nach einer gelungen Ausrede, die man sich nicht einfach aus den Haaren zog. Zumindest hoffte der Student genau das. Was Cylie wohl über ihn dachte? Vermutlich hielt sie ihn ganz einfach für einen verrückten Spinner und schlug ihm schon in Kürze die Nase wieder vor der Tür zu. Trotzdem, oder gerade deswegen hatte er seinen Hundeblick aufgesetzt und hoffte auf das beste. "Wir beschützen uns einfach gegenseitig vor den bösen Geistern.", schlug er vor und bei dem Wort Geister ertönte ein heißeres Lachen in seinem Kopf wieder. Es klang so, als ob sie direkt hinter ihm war... die Geisterfrau. Sie hatte sich monatelang nicht blicken lassen, aber heute war ja schließlich Halloween. Wer konnte da schon wissen, was alles passieren würde? Nick verkniff es sich, sich umzudrehen. Es hatte sowieso keinen Sinn. Wenn die Geisterfrau wirklich da war, dann hatte er ohnehin keine Chance gegen sie. Die Härchen auf seinen Armen verrieten aber, dass er sich nicht gerade wohl mit diesem Gedanken fühlte...

    Guten Morgen liebes Forum!


    Hier das Wort zum Sonntag. Unsere liebe Death XIII hat ihren Posten als Moderatorin im Rune Factory RS abgelegt. Wir danken ihr für die lange, tatkräftige Unterstützung und ihre tollen Posts und hoffen, dass sie dem Forum auch ohne den Posten weiterhin erhalten bleibt hmheart

    Um eine Neueinstellung haben wir uns bereits gekümmert und nach Absprache mit Seaice wird das Rune Factory RS jetzt durch unsere liebe Zyprim und schachtl unterstützt hmheart Möge eure Erfahrung zu vielen Ideen und aktivem Posting führen.


    Und das war's auch schon... schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche~

    Cylie und Nick in Cylies Zimmer


    2390-nick-summer-pngDie beiden nahmen den Bus bis zu Cylies WG. Sie wohnte also mit Alice zusammen? Ob sie wohl Leilas altes Zimmer bewohnte? Als sie die Tür aufschloss, lächelte er zaghaft und folgte ihr ins Innere. Er zog brav seine Schuhe aus und blickte sich um. Hier hatte sich seit seinem letzten Besuch bei Alice nichts verändert. "Oh! Dann ist er also einer deiner Verehrer.", schlussfolgerte Nick aus Cylies Aussage und grinste dabei verschmitzt. Bei ihrem Blick wurde er fast ein wenig verlegen. Sie spielte also darauf an, dass er gut aussah? "Aber ich bin doch ohnehin keine Konkurrenz zu einem Arzt.", gab er zu bedenken, aber an seinem Gesichtsausdruck war zu erkennen, dass er sich nicht wirklich selbst bemitleidete. Er wusste, dass er nicht allzu schlecht aussah und auch sonst war er ziemlich selbstbewusst. Schließlich hatte er schon die ein oder andere Frau mit nach Hause gebracht, bevor er mit Leila zusammengekommen war. Als sie an ihrem ehemaligen Zimmer vorbeigingen, versetzte ihm das einen Stich in die Brust. Er wusste, dass sie schon ewig nicht mehr hier wohnte und doch reichte die Erinnerung an sie, um Sehnsucht in ihm hervorzurufen. Er vermisste sie und auf seinem Handy war noch immer keine neue Nachricht. Als sie in ihrem Zimmer angekommen waren und sie sich sofort entschuldigte, konnte er nicht anders als kurz aufzulachen. "Jaja... ordentlich!", gab er zu bedenken und schmunzelte. Man konnte sehen, dass alles herumliegende irgendwie mit ihrem Studium zu tun hatte. Vermutlich war sie gerade einfach nur im Lernstress. Wer hatte schon in der Klausurenphase Zeit aufzuräumen? Genau! Niemand! "Ich hätte mich nicht wohlgefühlt dich allein nach Hause gehen zu lassen. Schließlich kannst du dich mir einer verletzen Hand nur schlecht gegen deine ganzen Verehrer wehren." Er lächelte. Ihm waren die Blicke der Typen nicht entgangen, die ihr gierig nachgestarrt hatten und ihn teilweise sogar etwas verächtlich angesehen hatten. Wahrscheinlich weil sie dachten, dass er ihr Freund war. Sie wäre auf jeden Fall ein guter Fang. Schlau, hübsch und bald in einem richtig guten Job. Wer wollte keine solche Frau an seiner Seite? Jeder wäre neidisch auf ihren Zukünftigen. "Nein... ich sollte wieder gehen. Irgendjemand muss ja die blutigen Überreste von Halloween beseitigen und unser Kürbispaar ins Bett bringen." Er lächelte und ging auf sie zu. "Aber ich verpflichte dich dazu dich bei mir zu melden! Vor allem wie es deiner Hand geht und wann du mal wieder Zeit übrig hast." Sein Blick schweifte über die vielen Bücher die herumlagen. So bald war das wohl nicht... Bevor der Abschied sich noch weiter hinauszog, überwand er das letzte Stück zwischen ihnen und umarmte sie einmal fest. "Ich hoffe dein Zahnputzbecher ist aus Plastik." Er ließ sie schmunzelnd los und ging zur Tür. "Pass auf dich auf und bis zum nächsten Mal." Mit diesen Worten verließ er ihr Zimmer. Irgendwie hatte der Abend ein komisches Gefühl in ihm hinterlassen. Vor Leilas Tür blieb er plötzlich stehen. Auf seinem Handy gab es nichts neues. Auch Ced hatte seine Nachrichten noch nicht gelesen, weshalb er noch eine schrieb. Dann drehte er um und klopfte an Cylies Tür.


    Seaice


    schachtl


    Cylie und Nick im Wartebereich


    1078-nick-summer-pngAls Cylie erwähnte, dass der ganze Keller hier voller Leichen war, musste er schmunzeln. Das wollte er zu gerne sehen. Es klang zwar im ersten Moment wie ein Witz, aber die Tatsache, dass sie sich in einem Krankenhaus befanden durfte nicht außer Acht gelassen werden. "Dann sollten wir dort einen Abstecher machen, sobald du versorgt bist.", lachte der Schwarzhaarige. Natürlich meinte er das nicht ernst, aber für Halloween wäre das Ganze zumindest passend gewesen. Und dann konnte er sich ganz männlich an sie klammern, wenn er in den Tiefen des Leichenkellers Angst bekam. Als er ihr erklärt hatte, dass sie ihm nichts schuldig war, schlug sie stattdessen vor, dass sie sich ja einfach wiedersehen konnten. "Das ist eine tolle Idee! Wir finden sicher einen gefahrenlosen, glasfreien Ort für dich.", schmunzelte er und sah in ihr hübsches Gesicht. Ihre Augen stachen unter den brünetten Strähnen in einem so strahlenden Grün hervor, dass er sie für einen Moment anstarrte. Bezaubernd. Sein Lächeln wurde weicher und er wand den Blick wieder ab. Dann wurde sie aufgerufen und er ließ sie ziehen. Sie hatte recht. Nachher kippte er um und sie hätten noch viel mehr Arbeit als vorher. Während er auf Cylie wartete, beschäftigte er sich mit seinem Handy, beantwortete Nachrichten und schrieb neue. 'Ich vermisse dich...', schrieb er an Leila, die ihm noch immer nicht geantwortet hatte. Er seufzte... was war nur los? Nach einer Weile verschränkte er die Arme, starrte ins Leere und dachte über vieles nach. Als er Cylie von weitem wieder sah, sprang er auf und sofort zauberte sich wieder ein Lächeln auf seine Lippen. "Was?", er tat total übertrieben überrascht. "Das war gar kein richtiges Date?" Sein Blick wurde für einen kurzen Moment gespielt traurig, bevor er wieder schmunzelte. "Na komm! Am besten bringe ich dich erst mal nach Hause und dann können wir uns in Ruhe überlegen wann wir uns wieder treffen."


    verlassen das Krankenhaus ~>

    Felicia & Ash


    Es hätte den Farmhelfer nicht überraschen dürfen, dass Felicia sein Angebot annahm. Und doch tat es das. Er hatte es als Scherz ausgesprochen und auch wenn er mit einer pfiffigen Antwort gerechnet hatte, war er doch über ihre Zustimmung verwundert. "In Ordnung.", kommentierte er grinsend ihren Vorschlag, dass sie sich ja gegenseitig bei der Arbeit besuchen konnten. "Aber ich bestehe auf eine Führung bei dir auf der Arbeit, ganz egal ob es dir bei meiner gefällt, oder nicht."

    Das war doch auch nur fair. So konnte sie sich nicht davor drücken und er konnte Felicia auf eine ganz andere, neue Art und Weise kennen lernen. Zugegebenermaßen hatte er sie schon als Unterstützung beim Backen erlebt, aber noch nie ganz in ihrem Element gesehen. Er war tatsächlich jetzt schon gespannt darauf wie einfach ihr die Zutaten aus der Hand gehen würden.

    Im Gegensatz zu der Überraschung über das Arbeitstauschangebot, hatte er ihren Widerspruch zum nächsten Thema bereits erwartet. Er kannte sie zwar noch nicht lange, aber sie war anscheinend doch ein wenig so, wie er sie sich vorgestellt hatte. Einfach viel zu liebenswürdig und hilfsbereit, um ihn die ganze Arbeit machen zu lassen. Sie war einfach viel zu gütig. Andere nutzten diese Eigenschaft an ihr bestimmt aus. Ash hingegen schämte sich schon fast dafür, dass er in Versuchung kam ihre Hilfe anzunehmen. Aber sie wirkte so bedingungslos, dass ihm wohl auch keine andere Wahl blieb, als sie ihren Kopf durchsetzen zu lassen. Ihre Worte zauberten wie von selbst ein freundliches Lächeln auf seine Lippen. "Na schön. Dann nehme ich deine Hilfe selbstverständlich gerne an. Aber wehe dir, dass du planst alles allein zu organisieren! Wir machen das zusammen und jeder trägt seinen Teil dazu bei.", ermahnte er die hübsche Blondine mit einem Lächeln auf den Lippen und dennoch ernst in der Stimme. Seinen Vorschlag über das Kennenlernspiel kommentierte sie mit einem frechen Kommentar, worauf er nur ein Schulterzucken von sich gab. "Ist doch quasi auch ein Spiel.", versuchte er sich rauszureden. Er wusste ja, dass sie ihn nur neckte. Ihre Gesten waren schließlich eindeutig. Naja... in diesem Moment zumindest. Im nächsten war er durch die Zweideutigkeiten schon wieder ein wenig verunsichert. Was nur dazu führte, dass sich seine Wangen färbten und sein Puls ein wenig unregelmäßiger wurde. Vermutlich lief ihm schon der Schweiß über die Stirn und man konnte es ihm am Gesicht ablesen. Und das obwohl er sich viel Mühe gab, dass sie es nicht bemerkte. "Wer hätte schon etwas dagegen, wenn eine so hübsche junge Frau für ihn schwärmen würde?", entgegnete so selbstsicher es ihm möglich war mit einem anschließenden kleinen Kichern. Auch wenn sie hier nur ein paar Witzeleien austauschten, war er ein wenig nervös. Flirten lag ihm eben einfach nicht so sehr. "Naja... War nicht Brad Pitt mit ihr verheiratet? Also ist sie doch sein Typ, oder?" Ash kannte nicht viele Promipärchen, aber er glaubte einiges über die zwei gehört zu haben. Das war auch der Grund, wie er auf sie gekommen war. Und zum Thema Heirat passte auch ihr nächstes Gesprächsthema: Kinder. Ihre Kinder um genau zu sein. Sie witzelten ein wenig und trotzdem schien Felicia kurz sprachlos von seiner Antwort zu sein. Dann allerdings meldete sie sich wieder mit einem pfiffigen Kommentar zu Wort. Er grinste beim Gesagten. Seine Worte, dass sie schon noch den Richtigen finden würde, erwiderte sie wie selbstverständlich. Er schmunzelte etwas verlegen. "Danke... ich lass das einfach auf mich zukommen." Die Worte waren ernst gemeint, auch wenn er innerlich vielleicht tatsächlich schon ein Auge auf jemanden geworfen hatte. Aber in Beziehungsdingen war er eben auch nicht unbedingt der Hellste. Gut, dass ihm Essen da mehr lag. "Scharfe Paprikasuppe?" Erneut eine Überraschung. "Ich hätte dich für eine Süßnase gehalten.", gab er zu, ehe er selbst überlegte. "Ich glaube bei mir kommt es auf den Koch an... aber ich esse gerne Gratin.", gab er nach längerer Überlegung zu. "Und was machst du in deiner Freizeit am liebsten?"

    Ich finde dich leider immer noch nicht im System... wir scheinen irgendein Problem zu haben... :(

    Hast du die Datenschutzrichtlinien akzeptiert und deine E-Mail 2 mal richtig eingetragen? Wir überprüfen gerade woran es liegen könnte...

    Collette & Julia an einem Tisch


    1180-julia-png

    Sogar Collette schien begeistert und das obwohl sie das Essen hier bestimmt jeden Tag genießen konnte. Sofort bot sie Julia die Schüssel mit der Gulaschsuppe an, die sie auch sogleich lobte. Die Badehausleiterin nahm sich einen Löffel, pustete einige Male vorsichtig, bis er die richtige Temperatur hatte und schob ihn sich dann in den Mund. Es war wie Collette bereits gesagt hatte: Das Fleisch löste sich quasi von allein in ihrem Mund auf, sie musste es nicht einmal richtig zerkaufen. Außerdem ergänzten sich die Gewürze perfekt. Ein Bissen folgte dem nächsten. "Ich habe wirklich keine Ahnung was uns das erwartet.", entgegnete sie ihrer Freundin und war selbst schon etwas aufgeregt bei den vielen Möglichkeiten, die sich ihnen boten. "Ich habe bisher nur das ein oder andere von den Badehausgästen gehört. Anscheinend haben manche Kräuter gesucht, andere haben Abenteuer in Monsterhöhlen erlebt und wieder andere haben einfache Besorgungen erledigt.", erzählte Julia, während sie einen Löffel nach dem anderen von der Suppe verschlang. Nach der Suppe folgte sogleich der Hauptgang und die Würze und der Geschmack der Gerichte lies nicht nach. Bevor sich die Badehausleiterin versah, saßen Collette und sie schon vor dem Nachtisch, den sie sehr langsam genoss. Nicht, weil er nicht schmeckte, sondern weil sie einfach schon so satt von den vielen anderen Speisen war. "Ich denke wir sollten so langsam los.", sagte sie und kramte ein paar Münzen aus ihrer Tasche, um das Essen zu bezahlen. Danach klaute sie mit dem Löffel ein Stück von Collettes Nachtisch. Einfach himmlisch.

    Majo & Alex im Inneren der Gruselvilla


    1041-alex-bingley-png


    Als die Blonde anfing zu sprechen, war Alex wirklich heilfroh, dass er nicht wie ein kleines Mädchen geschrieen hatte. Er würde es natürlich nie zugeben, oder laut aussprechen, aber viel hatte für einen mädchenhaften Laut nicht mehr gefehlt. Vermutlich hatte ihn nur das Versagen seiner Stimme davor gerettet. Menschen reagierten in solchen Situationen glücklicherweise komplett unterschiedlich und er hatte Glück, dass er nicht seine Männlichkeit vor ihr verloren hatte. "Natürlich wäre das kein Problem.", erklärte er und versuchte seinen Herzschlag zu beruhigen, der wegen des Gruselschauspiels noch immer etwas ungleichmäßig war. "Aber ich glaube es gibt bessere Mitbewohner." Geister wären zumindest nicht seine erste Wahl gewesen. Und die Internetleitung ließ hier draußen sicher auch zu Wünschen übrig. Als Majo dann allerdings erklärte wie sie hier her geraten war, wurde Alex' Miene doch noch etwas grüblerisch. "Also wohnst du in der Nähe einer Geistervilla und hast keine Angst?", stellte er fest und musste erneut an Majos Worte über ihre Mutter denken. Ihre Familie war ja wirklich schräg. Aber jetzt konnte er sich immerhin ein wenig erklären, wieso man sie mit solchen Erzählungen in Verbindung brachte. Wer kaufte sich schon freiwillig ein Haus in der Nähe einer Gruselvilla? Sie legte es ja regelrecht darauf an, dass man sie als... ja als was... Hexe? bezeichnete. Ja, Hexe erschien ihm am passendsten. "Du bist echt anders als die anderen Frauen die ich so kenne.", gab er zu und musste sich gleichzeitig eingestehen, dass er nicht wirklich viele Frauen näher kannte. Womöglich war Yumi sogar die Frau, die er am besten kannte und das war eindeutig ein schlechtes Zeichen. Blieb ihm nur zu hoffen, dass Alice ihn noch nicht komplett abgeschrieben hatte. Und wieso dachte er schon wieder an die zwei weiblichen Geschöpfe, an die er eigentlich nicht denken wollte? Gerade erstere war derzeit eindeutig ein rotes Tuch für ihn. Er hatte sich doch nicht umsonst in diese Gruselvilla verirrt... "Hast du hier immerhin was interessantes finden können außer Geister, Tod und Verderben?", fragte er Majo schließlich, um seine Gedanken wieder in den Griff zu bekommen.

    Cylie und Nick im Wartebereich


    1078-nick-summer-pngEr grinste bei ihrer Aussage, dass sie das alles geplant hatte. Immerhin konnte sie dieses schreckliche Ereignis mit Humor nehmen. Als sie die Klinik schließlich betreten hatten, wartete er brav darauf, dass Cylie sich angemeldet hatte. Er suchte sich währenddessen einen der vielen leeren Wartestühle aus, auf den er sich ganz einfach niederließ. Schon wenig Augenblicke später gesellte sich seine Halloweenverabredung wieder zu ihm. Als sie sich bedankte, zauberte sich wie von selbst ein leichtes Schmunzeln auf seine Lippen, dem kurz darauf eine nach oben gezogene Augenbraue folgte. "Ach quatsch! Ich stell mir einfach vor, dass bald gruselige Zombies über den Flur wandern und schon ist es die passende Location für ein Halloweenfest.", kommentierte er mit einem Grinsen. Als sie dann auch noch sagte, dass sie ihm etwas schuldete, verwandelte sich das liebe Lächeln auf seinen Lippen wieder in ein schelmisches Grinsen. "Ganz egal was?", wiederholte er ihre gesagten Worte und in seiner Stimme schwang eine Menge Zweideutigkeit und Schalk mit. "Da nehm ich doch nicht so was einfaches wie einen Shot.", ergänzte er vergnügt und lachte dann kurz auf. "War nur ein Spaß. Du bist mir überhaupt nichts schuldig. Immerhin hast du zugestimmt den Abend mit mir zu verbringen. Bei mir. Also bin ich auch dafür verantwortlich. Dann bin wohl eher ich dir was schuldig.", stellte er fest, während er die Worte aussprach. Obwohl eigentlich ja niemand irgendjemand was schuldig war. Das war ein blödes Missgeschick gewesen und er war einfach heilfroh, dass nicht noch schlimmeres passiert war. So wie das Auftauchen eines echten Geistes, der sie in die Tiefen des Nirwanas verschleppte. Bei dem Gedanken dass einer seiner Mitbewohner jetzt nach Hause kam, musste er auflachen. "Ich fände das fantastisch! Da hat morgen jeder was zu erzählen.", lachte er. Bevor die beiden die Unterhaltung weiterführen konnten wurde Cylie schon aufgerufen. "Ich warte am Besten hier. Oder soll ich mitkommen und dein gesundes Patschehändchen halten?", fragte er, als die hübsche Brünette aufstand. "Ich würde das überstehen.", fügte er noch schnell hinzu.

    Majo & Alex im Inneren der Gruselvilla


    1041-alex-bingley-png


    Geschafft! Er hatte tatsächlich erfolgreich 5 Nebulak gefangen. Das verschaffte ihm die nötigen Bonbons, um sein Gengar zu pushen. Was für ein Glück, dass er dieses verlassene Gebäude entdeckt hatte. Er würde auf jeden Fall wieder hier herkommen, um nochmal so eine Beute abzustauben. Gerade überlegte er, ob es vielleicht ganz gut war ein Lockmodul einzusetzen, als die Tür hinter ihm mit voller Wucht ins Schloss fiel. Ohne es wirklich zu wollen, hatte sich Alex umgedreht und die Tatsache, dass der Boden um ihn herum bebte und der Staub um ihn herumwaberte, jagte ihm ein wenig Angst ein. Er war keine Memme, oder lies sich schnell einschüchtern, aber dieses typische Horrorfilm-Szenario war ihm trotzdem ein wenig unheimlich. Trotzdem bildete er sich ein, dass es nur der Wind war und musste schon im nächsten Moment über sich selbst schmunzeln. Vielleicht war es auch ein einfacher Mechanismus mit einer angebundenen Zeitschaltuhr. Das erklärte allerdings nicht die darauffolgenden Ereignisse. Gruselige Geräusche, Todesschreie, Gekreische, kombiniert mit geisterhaften Erscheinungen, die wirklich verdammt echt wirkten. Der Informatiker versuchte eine logische Erklärung in seinem Kopf zusammenzubauen, die alles irgendwie sinnvoll erscheinen lies. Aber für eine Lichtershow wirkte es doch zu echt. Der Anblick des aufprallenden Körper eines Mannes, der immer wieder vor ihm zu Füßen stürzte, versetzte ihm einen Schrecken. Und egal was er sich versuchte einzureden, nichts erschien ihm logisch genug für dieses Schauspiel. Aber er musste auch zugeben, dass er nicht alle Künste der Unterhaltungsbranche kannte. Womöglich war das also eine neue Erfindung für Geisterbahnen. Das Knarzen einer Diele stellte ihm die Härchen an den Armen auf. Er gab einen amüsierten Laut von sich. Das ganze hier jagte ihm zwar ein wenig Angst ein, aber ihm war bisher nichts passiert, also schienen diese geisterhaften Schemen ihm nichts anhaben zu können. Ganz egal ob sie nun echt oder unecht waren. Eine weitere Tür viel mit einem lauten Knall zu, er wandte den Blick in die Richtung aus der er glaubte sie gehört zu haben. Es folgten Schritte. Gespannt war sein Blick in die Dunkelheit gerichtet. Die Nervosität in seinem Körper stieg. Hinter ihm verstummten die Schritte und ein eisiger Lufthauch umwehte ihn. Ein Schauer jagte durch seinen ganzen Körper, dann verstummten alle Gruselgeräusche im ganzen Haus. Alex wagte es noch nicht sich umzudrehen. In seinem Kopf hatten sich einige mögliche Monster versammelt, die er eventuell erblicken könnte. Gleichzeitig redete er sich immer noch ein, dass das lediglich die beste Geisterbahn war, die er je betreten hatte. Weitere Trümmerteile fielen zu Boden. Er lenkte seinen Blick darauf. Doch dann jagte ihm etwas anderes einen Schauer über den Rücken, der ihm die Härchen aufstellen lies: Die Stimme einer Frau. Erschrocken blickte er sich um, nur im Majos selbstgefälliges Gesicht zu blicken. War sie etwa die Betreiberin dieser Gruselvilla? Das würde sich ja gut mit ihrer Gruselgeschichte der eigenen Hexenmutter decken. Alex lachte kurz auf. Wie dumm war er gewesen diesem Spuk zu verfallen. "Ganz offensichtlich tut es das.", kommentierte er ihre Aussage, während sein ganzer Körper sich bei ihrem Anblick beruhigte. Überraschend, aber irgendwie lies die Anwesenheit einer weiteren, ihm bekannten Person, die Angst verblassen. "Das ist doch aber hoffentlich nicht dein Haus, oder?", fragte er mit einem frechen Schmunzeln auf den Lippen.

    Cylie entschied, dass es wohl besser wäre ins Krankenhaus zu fahren. Nick gab einen zustimmenden Laut von sich. "Okay! Dann ruf ich uns ein Taxi." Zu dem Teil mit der Schlägerei sagte er nichts, konnte sich aber ein kleines Lächeln abringen. Er war besorgt. Er hätte besser auf sie aufpassen müssen. Er fühlte sich verantwortlich. Und dann das grausame, eiskalte Lachen in seinem Hinterkopf, das er versuchte zu verdrängen. Er hatte die Augen geschlossen und den Kopf zur Seite gedreht. "Ist doch nicht deine Schuld, dass ich so ein Weichei bin.", entgegnete er mit einem Lächeln und öffnete vorsichtig die Augen. Cylie hatte die Wunde abgedeckt. Bestimmt schmerzte das und trotzdem war er ihr dankbar. "Ich lass dich doch jetzt nicht allein. Ich komme selbstverständlich mit.", verkündete er uns tippte in seinem Handy, um schnell ein Taxi zu rufen. Danach legte er das Handy wieder beiseite. Er hatte ein paar Nachrichten, aber die konnten warten. Cylie war wichtiger. "Bist du verrückt?", fragte er und lächelte dann aufmunternd. "Du hast Halloween doch nicht ruiniert! Was kann man sich den mehr wünschen als eine hübsche Frau, die extra echtes Blut verteilt, um das ganze authentisch werden zu lassen?" Er grinste und stand dann auf. "Am besten warten wir an der Straße.", schlug Nick vor und half Cylie auf. "Geht's, oder muss ich dich tragen?" Sie war so klein neben ihm. Ohne auf eine Antwort von ihr zu warten legte er eine Hand auf ihren Rücken und einen Arm in ihre Kniebeuge und hob sie hoch. So leicht. "Nicht dass du mir nochmal hinfällst., erklärte er und trug die Studentin bis zur Straße, wo er ihr ins Taxi half, das kurz darauf bereit stand.


    -> gehen

    Ooouh QQ

    Ich hoffe ihr erholt euch schnell von den Strapazen. Ist so traurig, dass euer Urlaub nicht so toll war wie geplant T___T


    Ich hänge derzeit in einer Abwärtsspirale der BA, sie ich nur unterbreche, um an der Switch einzuschlafen XD Ich bin keine 3 Tage weit gekommen in Stardew Valley weil ich ständig wegpenne... auch einfach mitten am Tag.

    Ansonsten bin ich gerade bei den Schwiegereltern in Spe und auch hier schreibe ich BA und ab und an unternehmen wir was, dass ich ein bisschen raus komme.

    Bis die BA fertig ist, bin ich komplett raus. Tut mir leid...

    Cylie und Nick im Wohnzimmer


    1078-nick-summer-png"Du bist zu gütig.", kommentierte der Student die Worte seiner Halloween-Verabredung. Selbstverständlich mit einem breiten Grinsen auf den Lippen und zum beten gefalteten Händen, die er dankbar in den Himmel streckte, weil es ihm die Cocktaildusche erspart blieb und er auch nicht gezwungen war zwei Gläser leer zu trinken. Was natürlich schrecklich gewesen wäre. Glücklicherweise ließ Cylie seine Kuschellüge nicht auffliegen. Er hatte allerdings auch nicht gemerkt, dass es ihr aufgefallen war. Während er noch einen Schluck von seinem Getränk nahm, gab die angehende Ärztin zu, dass sie schon davon ausgegangen war, dass er sie abfüllen wollte. Er grinste. Wollte er das? Vielleicht... er versuchte es zumindest bei jedem seiner Trinkkumpanen. Selbst Cedric war ihm nicht davon gekommen. Kein Wunder hatte sein blonder Lover das Weite gesucht. Vielleicht hatte Nick ein ernst zu nehmendes Alkoholproblem. Aber noch nahm es keine Überhand, also wieso sollte er sich Sorgen machen. "Oh... das klingt aber schade.", kommentierte er Cylies Aussage, dass sie ihre Finger bei sich behalten würde. Er grinste. Ganz offensichtlich hatte der Schnaps seine Zunge gelockert und ihn ein wenig mutiger werden lassen. Er lachte beim Blick der Brünetten kurz auf und wandte sich dann wieder an den Bildschirm. Als die junge Frau neben ihm aufstand, um Chips zu suchen, wollte er schon fragen, ob er ihr helfen soll. Allerdings eskalierte die Situation schneller als gedacht und ehe der Schwarzhaarige auch nur einen Finger rühren konnte war Cylie zu Boden gefallen und sich die Hand verletzt. Blut rann durch den Schnitt auf ihre blasse Haut. Erschrocken sprang Nick auf, wäre dabei fast selbst über die böse Decke gestolpert und hätte sich zu Cylie auf den Boden gesellt. Er konnte sich aber noch einmal abfedern und trat das flauschige Teil wütend beiseite, um der jungen Frau zu helfen. "Warte! Ich bring dir ein nasses Tuch und... irgendwo haben wir Verbandszeug! Müssen wir ins Krankenhaus? Da kennst du dich besser aus als ich.", er half ihr auf und setzte sie vorsichtig auf die Couch. Dann sprintete er in die Küche, wo er ein sauberes Küchentuch aus einem der Schränke kramte und wild in den Schubladen und Schranktüren nach Verbandszeug suchte. Wer räumte nur immer um?! Schließlich wurde er fündig und eilte zurück zu Cylie, vor der er sich hinkniete. Die ganzen Sachen warf er neben sie. "Also was brauchst du? Oder sollen wir gleich deine Kollegen besuchen?", fragte er besorgt, während er ihre Hand begutachtete. Das Blut rief ihm kichernd alte Erinnerungen in den Kopf. Er hatte unwillkürlich Angst, aber versuchte sie herunter zu schlucken. Es funktionierte nicht. Das Lachen wurde lauter und die Bilder in seinem Kopf schienen verrückt zu spielen. Der Flugzeugabsturz, die Eisfrau. Seine Hand glitt zu seiner Brust, an der das Messer der Verrückten über seine Haut gestreift war, während er die Augen schloss und den Kopf hastig abwandte. "Entschuldige... ich glaub ich kann doch kein echtes Blut sehen.", erklärte er und wartete darauf wie er Cylie helfen konnte.