Nick bei Cylie im Zimmer
Wie konnte ein einziges Wort so viel in ihm auslösen? 'Dann...' Geh? Lass es sein? Verschwinde einfach? Sekunden, die sich ewig anfühlten, die sein Herz langsamer schlagen ließen. Hatte es gerade ausgesetzt? Konnte er noch denken? Er sah nur Cylie vor sich, ihre helle Haut, die grünen Augen, die viel zu perfekte Nase und ihre weichen Lippen, die sich so verboten gut anfühlten, dass er vermutlich nie genug davon bekommen könnte. Er sollte sich zurückziehen. Sollte Abstand nehmen, ihr den Raum geben, den sie brauchte und seine Sachen klären, so wie er es angekündigt hatte. Doch er bewegte sich keinen Centimeter, sondern starrte sie einfach an. Auffordernd ihm den Rest zu geben. Vielleicht. Vielleicht aber auch eher verlangend etwas anderes zu tun. Und tatsächlich sprach sie weiter und obwohl ihre Worte nur ein leises Flüstern waren, hallten sie laut in seinem Kopf wider. Sie jagten ihm einen wohligen Schauer über den Rücken. Sein Körper wurde durchflutet von Glückshormonen, während er ihren Blick verfolgte, der sich auf seine Lippen gelegt hatte, die sich zu einem Lächeln verzogen. Das ließ er sich nicht zweimal sagen! Und doch war sie wieder schneller, räumte das Chaos hinter sich beiseite und hüpfte auf die Tischplatte und zog ihn wieder zu sich. Ihre Lippen trafen erneut aufeinander. Fordernder, verlangender als zuvor und nicht mehr mit dieser Zurückhaltung, die mit der Unsicherheit zusammenhing. Sie wollte nicht aufhören. Er auch nicht. Sie wollten es beide. Ohne Alkohol, ohne Party, nicht mitten in der Nacht nach 2 Uhr, wo man nur schlechte Entscheidungen traf. Das war anders als damals, als sie nach der Party dazu übergangen waren sich die Klamotten auszuziehen. Und trotzdem glitten Cylies Hände unter sein Shirt und hinterließen überall, wo sie ihn berührten eine unbändige Hitze. Allein ihr Anblick und ihre Worte hatten ihn scharf gemacht und von ihr berührt zu werden war nochmal etwas ganz anderes. Er wollte von ihr berührt werden, aber er wollte auch sie berühren. Eine Hand, die zuvor noch an ihrem Gesicht lag, wanderte über ihre Schulter nach unten bis zu ihren Brüsten, streichelte sie und umkreiste ihre Brustwarzen, die er bereits zuvor durch das viel zu durchsichtige weiße Schlafoberteil beobachtet hatte. Jetzt spürte er, dass sie wirklich keinen BH trug und seine Berührungen sie nicht ganz kalt ließen, was ihn seltsam zufriedenstellte. Ihre eigenen Hände schoben sich an seinem Körper nach oben, weshalb er den innigen Kuss kurz unterbrach, um sich das Shirt über den Kopf zu ziehen und auf den Boden fallen zu lassen. Dieses Mal ohne sich dabei zu verheddern und zu verletzen. Das war doch schon mal was. Er folgte ihrem Blick auf seinem Körper, verkniff sich ein Grinsen und legte seine Lippen wieder auf die ihren, wobei er eine Hand in ihre Haare vergrub. Die andere legte sich erneut an ihre Brust, die er erneut liebkoste. Dann ließ er von ihren Lippen ab, küsste stattdessen ihren Hals, ihre Schulter, ließ seine Hände an ihrem Körper nach unten wandern und als sie den Saum ihres Shirts erreicht hatten, hielt er nur einen kurzen Moment inne. Suchte in ihren Augen nach etwas, das ihn davon abhielt weiter zu gehen. Prüfte, ob sie es sich anders überlegt hatte. Ob sie es jetzt schon bereute. Doch er fand nichts was dafür sprechen würde. Er beobachtete sie stattdessen, wie es sich selbst über den Kopf zog, wir ihre Brüste sich bei jeder Aktion bewegten und wie schön sie waren und sein Körper darauf reagierte. "Ich hatte dich gewarnt." Ein Grinsen umspielte seine Lippen. Er beugte sich nach unten, drückte sie sanft, aber bestimmt auf die Tischplatte und führte seinen Mund zuerst an ihren Hals, an ihre Brüste, wo er eine Weile verharrte, sie liebkoste, ehe er sich stückweise weiter nach unten bewegte. Seine Hände ständig an ihrem Körper. Als sie endlich den Bund ihrer Schlafanzughose erreicht hatten und sie nach unten schoben, gab es keinen Protest, keinen Widerspruch. Sie schien es einfach zu genießen und ihm ging es nicht anders. Und als schließlich auch ihre Unterwäsche auf dem Boden gelandet war, kniete er bereits vor ihr und konnte erneut seine Lippen auf Wanderschaft schicken. Jeden frei gewordenen Centimeter Haut küssen, ihren Körper erkunden und ihr genau das zu geben, was sie von ihm wollte.