Beiträge von schachtl

    Hey! Das Internet sagt mir, du kannst eine Regenbogenforelle tagsüber in den Bergen, auf deiner Farm und am Strand fangen. Im Sommer und im Herbst.

    Leider haben wir noch keine komplette Fischliste auf unserer Homepage aber hier findest du eine! :3

    1699-darren-pngDarren & Noita | bei der Bühne


    "Normal und unscheinbar sein? Hm, ja, bestimmt.", stimmte der junge Lockenkopf mit ein, denn ein einfaches Leben ohne sich große Gedanken zu machen was als nächste kam, mit was für Besonderheiten man sich wieder herum schlagen musste und ohne Ängste, Sorgen oder ähnlichem, war doch auch schön. Nicht jeder mochte das aufregende Leben voller Abenteuer und Aufregung. Die Menschen waren verschieden, unterscheideten sich und das war gut so. Noita würde sicher noch merken, dass anders sein nichts Falsches und Schlimmes war. Vielleicht wenn sie jemanden begegnete, der sie so annahm, wie sie war? Während seine charmanten Komplimente über das hübsche Mädchen herabrieselten, wurden ihre Wangen mit jedem Wort rötlicher, was den Kerl etwas amüsierte. Auch wenn er sich kurz Sorgen machte, da ihr plötzlicher Hustenanfall zunächst gar nicht mehr aufhören wollte. Darren legte seine Hand auf ihren schmalen Rücken und klopfte vorsichtig um ihr etwas zu helfen, da er ja offensichtlich der Verursacher gewesen war. Langsam schien sich Noita wieder zu beruhigen, mit seinen Komplimenten konnte sie anscheinend nicht wirklich gut umgehen, geschweige denn sie annehmen, doch er wollte nicht weiter dafür sorgen dass ihr Gesicht knallrot wurde und sie am Ende noch an ihrem alkoholfreien Getränk erstickte. Seine Hand lag noch einen Moment zu lange an ihrem Körper, dann wand er seinen Blick zurück auf die Bühne, auf der bereits der nächste Künstler seine Instrumente aufbaute und das Mikrofon aufstellte. Wo wohl sein Bekannter hin war? "Zu spät, da ich jetzt weiß dass du Musik machst und Musik etwas sehr Besonderes für mich ist, wars das jetzt mit für dich alleine spielen.", erwiderte der Schauspielstudent und ließ da gar keine weitere Widerrede zu. Ein weiteres Grinsen malte sich auf seine Lippen ehe er in die roten Augen der jungen Dame sah. Er verstand ihre Worte, ganz gut sogar, am Anfang eines jeden Hobbies war man nie zufrieden mit sich. Jeder andere war besser, konnte es besser, lernte schneller! Es war ein großer und verdammt schwerer Schritt aus dieser kleinen Blase heraus, manchmal brauchte man da auch einen kleinen Schubs. Man musste ja nicht gleich auf der nächsten Bühne stehen. Davon redete Darren auch gar nicht. "Aber Freunde können dir Tipps geben, einen Ratschlag. Einfach ihre Meinung sagen und gerade weil Freunde, wenn es die richtigen sind, ehrlich zu einem sind, hilft das immer sich weiter zu entwickeln. Auch wenn es vielleicht manchmal Dinge sind, die man nicht hören will." Der Musiker schmunzelte ehe seine Gesichtszüge weicher wurden und ein glückliches Lächeln blieb. "Als mir klar wurde dass Musik so viel Freude bringt. Und das nicht nur einem selbst. Musik anderen Menschen zu zeigen und ihnen die Lieder näher bringen, das gibt einem selbst auch ein unglaublich tolles Gefühl! Zu sehen wie sie lächeln und sich freuen. Ich bin schon viel herum gekommen und hatte meine Gitarre immer dabei, mit jedem Land mehr habe ich mehr Mut bekommen, vor mehr Leuten zu spielen und wie du weißt gehört es ja auch zu meinem Studium den Leuten etwas von mir zu zeigen.", erzählte der Bartträger während seine braunen Augen über den hübsch dekorierten Platz wanderten. "Nicht so wie du jetzt denkst!" Mahnend hob er seinen Zeigefinger, zeigte in ihre Richtung und lachte.




    1677-cylie-pngCylie, Nick & Yumi | in der Nähe der Bühne auf Sitzsäcken


    Glücklicherweise verging der Unitag wie im Fluge, die heutige Vorlesung war auch gar nicht so langweilig gewesen wie gedacht. Am großen Tor vor der Universität hatten sich die Drei getroffen und auch sofort auf den Weg zum Fest in den Bergen aufgemacht, von dem Cylie in den letzten Stunden doch recht häufig etwas gehört hatte. Ihre Kommilitonen fanden das wohl weitaus interessanter als das menschliche Gehirn. Der herrliche Duft von Gebratenem vermischte sich mit der süße von gebrannten Mandeln, die sie ja eigentlich eher an Weihnachten erinnerte aber es gehörte doch zu den süßen Dingen und die gingen bekanntlich immer und zu jeder Jahreszeit. Der Zwilling konnte sich ja nicht so recht entscheiden ob sie eher Nick oder Yumi folgen sollte, da sowohl Schokolade auch als eine Pizzaschnitte mit Sternchensalami jetzt nach ihrem Geschmack wäre.. aber wer sagte, dass nicht beides ging? Gut, dass Chris noch ein paar Schulden bei ihr gehabt hatte und diese die letzten Tage in Form eines Briefumschlages auf ihrem Kopfkissen hinterlassen hatte. Dieser Kerl, woher er das Geld so plötzlich her hatte? "Du meinst einfach wir brauchen eine gute Grundlage für die kommenden Stunden, du willst du ja nicht gleich nach dem ersten Cocktail am Boden liegen.", sagte sie zu ihrem besten Freund, grinste ihn an und bestellte dann besagte Pizza. Während der Wartezeit holte sie sich zusammen mit Yumi einen weißen Schokoladenfruchtspieß im 'Himmlischen Schokoladenreich', so oder so ähnlich nannte sich der Stand, und gemeinsam suchten sich die junge Studenten einen Platz etwas weiter weg von der Bühne damit sie in Ruhe das Fest genießen konnten. Und sich unterhalten. Und sich ohne komische Blicke von den anderen Besuchern besaufen. "Moment, ich bin gleich wieder da!", verkündete die angehende Ärztin nachdem sie ihre Leckereien auf den kleinen Tisch zwischen den gemütlichen Sitzsäcken abgestellt hatte und zurück zu den aufgrund von Lichterketten funkelnden Buden lief. Es dauerte einen kurzen Moment bis sie sich zwischen all den hübschen Namen für ein Getränk entschieden hatte und so zückte sie einen Geldschein, den sie dem netten Mann hinter der Theke für drei volle und glitzernde Gläser in die Hand drückte. Gekonnt balancierte Cylie die Cocktails zurück zu ihrem Platz und stellte sie auf den Tisch, schob sie in die Richtungen ihrer Kommilitonen und ließ sich auf den Sitzsack fallen ehe sie nach dem schon mal lecker aussehendem Cocktails griff und in die Höhe hob um mit Yumi und Nick anzustoßen. "Die erste Runde geht auf mich." Grinsend prostete sie den beiden zu, nahm einen kräftigen Schluck und stellte das Glas auch gleich wieder ab um sich ihrer warmen Pizza zu widmen. Das Thema Sternchen und Mond und was auch sonst damit zu tun hatte, nahmen die Veranstalter auf jeden Fall sehr ernst. Oder dem Praktikanten war langweilig gewesen und er hatte die Salamischeiben deswegen in kleine Sterne geschnibbelt.. "In welchem Land warst du eigentlich, Yumi?", fragte das junge Fräulein und richtete ihre grünen Augen auf die hübsche Studentin.

    1699-darren-pngDarren & Noita | bei der Bühne


    Seine unüberlegte Aussage hatte bei Noita definitiv einen wunden Punkt getroffen, das merkte man. Dafür musste man kein Psychologe sein, kein absolut guter selbsternannter Menschenkenner, dafür brauchte man einfach nur etwas Empathie und Darren würde von sich behaupten, dass er eine gute Portion davon besaß. Ihre Augen spiegelten Verwirrung wieder, vielleicht sogar ein bisschen Angst davor dass der Wuschelkopf etwas wusste, was er nicht wissen sollte. Weil es gefährlich war oder weil sie es auch einfach nicht wollte. Ihm fehlten bestimmte Momente, Gesprächsfetzen, Fingerschnippen von diesem Abend an denen er Majo und ihrer Cousine bei den heißen Quellen begegnet war, doch an die wichtigen Dinge, die zählten, die konnte niemand so schnell aus seinem Gedächtnis löschen. Seine braunen Augen beobachteten sie weiter, ließen sie nicht los und als ihr verunsichert einige Worte, eine neugierige Frage, über die Lippen purzelten, hob er beschwichtigend seine Schultern. Sein Kopf drehte sich zur Seite, seine Locken wirbelten herum und seine Finger strichen eine verirrte Haarsträhne zurück, die ihm zeigte dass es doch mal wieder Zeit für einen Frisörbesuch war. "Du bist ein besonderes Mädchen, sich der Norm anzupassen und normal sein, das ist nicht deins.", wiederholte der Bartträger, blieb für den Moment ernst und verzog keine Miene, doch grinste er im nächsten Augenblick der Bühne entgegen. "An jemanden wie dich erinnert man sich, diese sonderbaren Augen, dein zuckersüßes Lächeln und dieses überaus niedliche und lustige Verhalten wie du dich zu wehren versuchst. Das vergisst man nicht..", erklärte er seine Worte, auch wenn er anfangs damit andere Besonderheiten gemeint hatte. Doch Noita wollte das nicht hören, das sagte ihre Körpersprache und er wollte der jungen Schülerin nicht den Abend ruinieren und so lenkte er dieses bedrückende Thema in eine Richtung, in der er spielen konnte und seine Aussage eher eine lustige und zugleich schmeichelnde Seite annahm. Darren lehnte sich etwas nach vorne, legte seinen Kopf in seine flache abgestützte Hand und grinste zu ihr. "Dann wird es erst recht Zeit, dass du mal über deinen Schatten springst. Das gehört zum Musikerdasein dazu!" Jetzt war der Ehrgeiz in ihm geweckt, sicher würde er es schaffen etwas aus Noita herauszukitzeln. Eine kurze Strophe, ein kleiner Song, irgendwas. Als das Mädchen meinte, dass seine Tipps nicht sonderlich hilfreich waren, stimmte er in ihr melodisches Lachen mit ein. "Naja, anfangs war es bei mir auch so der Fall. Das ändert sich, man muss nur den ersten Schritt wagen.." Der Student schlürfte an seinem alkoholfreien Cocktail und blinzelte in ihre Richtung. "Nein, ich bin heute nur Genießer.", antwortete der Schauspielstudent. "Aber sei nicht traurig, bald bekommst du ja eine Privatsession."

    Hina, Alessa & Alma | in der hintersten Reihe im Bus


    "Trotzdem wäre es mal wieder toll wenn dein Papa heim kommt. Er bringt immer so wunderschöne Stoffe und Kleider mit, ich brauche neue Sachen! Und nicht diese 0815 Fetzen aus dieser Stadt..", jammerte die junge Dame und seufzte tief, ein weiteres Stück aus Mailand oder Paris in ihre Sammlung aufzunehmen, es wurde langsam mal wirklich Zeit dafür! Doch sie kannte den Vater ihrer besten Freundin mittlerweile und das hieß dass es noch Wochen oder Monate dauern konnte, bis er wieder zurück kam. Eigentlich traurig, Hina wusste dass Alessa ihr Papa manchmal fehlte aber sie leistete ihr in diesen Stunden immer Gesellschaft, lenkte sie ab oder sie weinten zusammen weil ihre Eltern nicht die Vorbilder waren, die sie sich vorgestellt hatten. Dann lachten sie jedoch wieder über sich selbst und gingen mit dem Geld ihrer Papas einkaufen. Perfekt eigentlich. Aufmerksam lauschte sie der Loverboy-Geschichte von Alma und betrachtete ab und an ihre gemachten Fingernägel, die an einer Ecke schon etwas abgesplittert waren. Enttäuschend. Als die Südländerin verstummte, hob sie zunächst ihre Augenbrauen. Erst zweifelte sie am Geschmack ihrer Freundin, da sie sich nicht so recht vorstellen konnte, das ein Typ der im Planetarium irgendwo im Wald hauste, auch wirklich gut aussah, aber eigentlich wusste Alma wovon sie sprach, wenn es um gutaussehende Kerle ging. "Schade, hätte zu gerne ein Foto gesehen. Auch von dem Mädchen, das wie ihre Oma verkleidet war.", erwiderte die Schülerin schmunzelnd. Manche karierte oder gemusterte Stoffe wurden ja jetzt wieder in, je älter sie aussehen desto besser waren sie. Aber so ganz hatte Hina diesen Trend noch nicht verstanden, setzte sie da ja lieber ihre eigenen Trends als anderen zu folgen. Als Alessa nicht viele aber dafür vielsagende Worte über Melanie verlor, lachte das Mädchen laut auf und hob sich dabei ihre Hand vor ihren Mund. "Wahrscheinlich erhofft sie sich für diese Klassenfahrt mehr." Ihre grauen Augen funkelten noch etwas in die Richtung des Typen, musterten ihn genau und erforschten seine feinen Gesichtszüge. Vielleicht sollte sie einfach ins Gespräch platzen, doch andererseits war es gerade viel lustiger in dieser Ecke des Busses. "Vielleicht sollten wir gute Freundinnen sein und ihr bei ihrer Eroberung ein bisschen helfen.", sagte das Mädchen, verschränkte ihre Arme und legte ihren Finger an ihr Kinn. Ihre Augenbrauen hoben sich für den Moment, in dem sie zu Alessa und Alma hinüber blinzelte. Die beiden wussten genau, was Hina meinte, und wenn Mel ihnen bei diesem Plan in die Quere kommen wollte, im Sinne von dass sie keine Hilfe bräuchte, würde das ihr eigener Fehler werden. Sie waren drei Engel, natürlich würden sie ihr nichts Böses wollen. Vielleicht würde es auch nur ein kleiner Test werden, ob sie wirklich so eine hinterfotzige Bitch war, wie sie sich Hina gegenüber gezeigt hatte oder.. naja, vielleicht war sie einfach verzweifelt. Ihre grauen Augen weiteten sich als ein Papierknäuel an Almas Kopf landete, doch ein Schmunzeln konnte sie sich nicht verkneifen.

    1677-cylie-pngCylie, Nick & Yumi | verlassen das Wohnheim


    Cylie erwiderte das vielsagende Grinsen des jungen Mannes, natürlich wäre sie bei dem Aufbau eines kleinen Dorfes irgendwo in Australien dabei. Alleine schon weil eine (fast) erfahrene Ärztin immer gebraucht wurde, das war ja klar. Und außerdem würde sie es sehr verletzen, wenn Nick jetzt einfach das Weite suchen würde. Alleine, ohne sie. Klar war sie nur eine von vielen Freunden aber ihr war der Student wirklich wichtig, tausende von Kilometer von ihm entfernt zu sein war nicht gerade das was sie wollte, wobei sie ihm auch nirgends im Weg stehen würde. Die logische Erklärung kam bei ihren Mitbewohnern besser an als sie gedacht hatte, es war zwar die Wahrheit aber manche wollten solche Dinge auch gar nicht hören und warteten eher auf irgendwelche Aussagen mit tieferen Bedeutungen in denen man von seinen Gefühlen plauderte oder sowas. Das Mädchen schmunzelte als sich der Schwarzhaarige von hinten an sie schmiegte und seinen Kopf auf ihrem ablegte. Ihr Herz stolperte in diesem Moment. „Ich hab heute noch Vorlesungen..“, fiel die Medizinerin ihnen ins Wort, war es aber gleichzeitig eine Art Antwort an Nicks Frage, wann sie denn los wollten. Es war erst Mittag, wahrscheinlich hatte dieses Fest eh noch nicht geöffnet? Sie legte ihren Kopf etwas zur Seite, so gut es ihr möglich war, und legte ihren Finger ans Kinn. „Lass uns doch später an der Uni treffen und von dort aus los gehen?“ Hoffentlich verging die Zeit am heutigen Tage auch recht schnell, da sie weniger Lust auf lernen aber dafür viel mehr auf Feiern hatte. Wie immer eigentlich. Die Studentin streckte die Arme nach Yumi aus als diese sich Richtung Tür begab und einen Kommentar zur vorherrschenden Situation machte. „Nein, lass mich nicht alleine mit dem!“, flehte der Zwilling, jammerte und lachte anschließend ehe sie Nick an der Hand packte und sich alle gemeinsam auf den Weg machten.

    1677-cylie-pngCylie, Nick & Yumi | in der Küche im ersten Stockwerk


    Die niedergeschlagene Stimmung und den traurigen Ausdruck in Nicks hübschen Augen waren der Medizinstudentin wohl aufgefallen, die beiden hatten in den letzten Wochen und Monaten so viel Zeit miteinander verbracht, sich kennen gelernt und waren einander manchmal doch ähnlicher als gedacht, dass es als.. ja, eigentlich beste Freundin dazu gehörte, dass sie solche Momente bei Nick erkannte und ihm dabei half, schnellstmöglich die Gedanken, die wahrscheinlich wieder bei Leila festhingen, aus seinem Kopf herauszuschaffen. Doch es war diesesmal nicht sie selbst, die ihm ein Lächeln auf die Lippen zauberte, was sie ja beinahe schon störte. Ihre Kommilitonin war wieder Mittelpunkt des Gespräches und Cylie ärgerte sich fast darüber, dass sie nicht mehr Zeit mit Sakura verbracht hatte. Sie schien ein Mensch zu sein den man kennen musste, doch würde sie je wieder zurück kommen? „Weil wir allesamt zu faul waren uns um eine offizielle Aufenthaltserlaubnis zu kümmern?“, erwiderte sie auf die Aussage der Blondine am Tisch und schob sich den letzten vollen Löffel ihrer jetzt leeren Schüssel in den Mund, dabei hob sie ihre Schultern und grinste nachdem sie runter geschluckt hatte. „Es gehört schließlich einiges zu, einfach mal so auszuwandern. Nicht nur dass man sich emotional lösen muss und sowas. Bis ich all meinen Krempel zusammen gepackt hab, bis dahin hab ich schon keine Lust mehr.“ Es musste ja schließlich nicht immer alles damit zu tun haben, dass man vor irgendwas in seinem Leben davon laufen wollte oder? Die Neugier auf eine andere Heimat, die Lust auf ein Abenteuer, konnten genauso gut zu solchen drastischen Entscheidungen führen. Ihre grünen Augen folgten der Studentin, die ihr Geschirr aufräumte und anschließend von einem Fest erzählte. Nachdem auch Cylie ihren Kaffee geleert hatte, stellte sie die Tasse in ihre Schüssel und wartete bis auch Nick eher lustlos seine Cornflakes hinunter geschlungen hatte. Auch die angehende Ärztin erhob sich von ihrem Stuhl um das Geschirr aufzuräumen, man musste sich ja nicht immer ein Beispiel an den anderen Mitbewohnern nehmen, die gerne mal einen Teller stehen ließen bis dieser fast selber in den Geschirrspüler lief. „Eine Möglichkeit dem Alltag zu entfliehen ohne dafür tausende von Kilometer weit weg zu fahren? Wow, ich glaub da müssen wir alle drei hin.“, antwortete der Zwilling schmunzelnd, verstaute die Schüsseln und Tassen ebenfalls in der Spülmaschine und drehte sich zu ihren Studienkollegen um.

    1699-darren-pngDarren & Noita | bei der Bühne


    „Sich der Norm anzupassen gestaltet sich in deinem Fall sowieso eher schwierig oder?“, erwiderte der junge Lockenkopf lächelnd, schließlich wusste er ja über ihre besonderen Gaben Bescheid, Majo hatte da ja kein Geheimnis daraus gemacht als sie über ihre Familie geplaudert hatte. Auch wenn ihre letzte Begegnung ein eigenartiges Ende genommen hatte, erinnerte er sich an so einige wichtige Punkte. Auch dass Noita diesen Kräften anders gegenüber stand wie ihre Cousine, so legte er seine freie Hand auf ihre Schulter und sah in ihre hübschen roten Augen, die ihn für einen Moment an seinen namenlosen Besuch am gestrigen Abend erinnerte. „Tut mir leid, das klang wahrscheinlich weitaus nicht so, wie ich es gemeint hatte.“ Darren festigte seinen Griff etwas, streichelte mit seinem Daumen über ihre Schulter und zog seine Hand schließlich wieder zurück. Die melodischen Klänge der Gitarre und das dazugehörige Summen der dunklen Stimme mischten sich in das Gespräch der jungen Leute, sein Blick ruhte noch für einige Sekunden im schimmernden Rot ihrer Augen, dann wand auch er seinen Blick auf die Bühne und lauschte der Kunst, die in Form von harmonischer Musik über die Gäste herabrieselte. Der Schauspielstudent nahm einen weiteren Schluck des Cocktails ehe Noita auf seine Frage antwortete und sich ein Lächeln auf seine Lippen malte. „Dann war das jetzt gleichzeitig eine Antwort auf meine nächste Frage ob wir irgendwann mal zusammen spielen.“ Sein Lächeln wandelte sich in ein Grinsen, jetzt würde die Schwarzhaarige ihm nicht mehr so leicht entkommen, was das Spielen anging. In seinem Kopf ging er davon aus, dass es sich bei ihrem Musikinstrument ebenfalls um eine Gitarre handelte, doch selbst ein anderes Instrument würde er Willkommen heißen. Mit den richtigen Noten und Melodien harmonierten doch alle Instrumente miteinander. Darren nickte während er den Glasstrohhalm zwischen seinen Lippen hatte und drehte seinen Kopf zu ihr, fing ihren Blick und hob seine Schultern. „Auf der Bühne zu stehen ist mein Alltag, darauf mein Können unter Beweis zu stellen gehört dazu. Früher habe ich öfter auch mal Gitarre gespielt dort oben, jetzt eigentlich kaum mehr. Obwohl ich in unserem nächsten Stück, das wir von der Uni aus vorführen, wieder Gitarre spielen soll.“, erzählte der Bartträger, hielt für einen Moment inne und grinste wieder. „Vielleicht spiele ich ja dann auch mal für diese eine besondere Person. Da musst du aber dann dabei sein.“

    Hina, Alessa & Alma | in der hintersten Reihe im Bus


    "Hä, wieso denn nicht? Ich hätte das ganz normal gefunden. Ich meine, Hallo, Männer wollen doch dass man ihren Namen brüllt und dabei noch von ihnen und ihrem Können schwärmt.", entgegnete das Blondchen und strich eine blonde Haarsträhne hinter ihr Ohr. Natürlich meinte sie die erste Hälfte ihrer Aussage nicht wirklich ernst aber Alessa würde das verstehen, doch den anderen Teil, das entsprach einfach der Wahrheit. Hina konnte es gar nicht mehr weiter mitansehen wie ihre beste Freundin am Boden zerstört in ihrem Sitz zusammen gekauert saß, wollte sie schon fast aufstehen und diesen anscheinend so unfassbar gutaussehenden Typen im örtlichen Studentenwohnheim ausfindig machen aber bevor sie noch diese spannende Klassenfahrt verpasste, so ein Risiko wollte sie ja doch nicht eingehen. Schließlich konnte sie ihre Freundin kaum alleine mit den anderen Schülerin lassen. Ein heller Sonnenstrahl fiel durch das riesige Busfenster in dem Moment als Alessa davon sprach, ihre Nummer hinterlassen zu haben. "Uuuuh, na das klingt doch spannend!" Hoffentlich war der Kerl jetzt auch ein bisschen intelligent und meldete sich, so einen guten Fang wie Alessa würde er in seinem Leben wahrscheinlich nie wieder machen. Das Mädchen tastete vorsichtig ihren Kopf ab, ob ihre Frisur noch saß, dann beäugte sie nochmals das neue Outfit ihrer Freundin Alma. Als diese auch erzählte, dass sie am gestrigen Abend anscheinend jemanden kennen gelernt hatte, seufzte die Schülerin übertrieben und verdrehte abermals die Augen. "Wow, super, und ich habe niemanden kennen gelernt. Zumindest keinen potentiellen Kerl für ein paar schöne Stunden. Das wars wohl." Gerade wollte das Mädchen ihrer Besten Konkurrenz machen was das im Selbstmitleid zerfließen anging, da deutete die Blondine auf einen anscheinend ganz annehmlichen Kerl im Inneren des Busses. Nicht wirklich unauffällig warf das Mädchen einen Blick in die Richtung in die der heiße Typ vermutet wurde und mit einem Nicken bestätigte sie die Aussage Alessas. "Ja, doch. Um den kann man sich mal kümmern.", äußerte sie grinsend und drehte eine dünne Strähne die sich aus ihrer Frisur gelockert hatte um ihren Zeigefinger. Rosa Haare schimmerten durch die Busreihen, Melanie war also auch mit von der Partie und kümmerte sich anscheinend schon um ihren gemeinsamen Mitschüler. Hina gab ihrer Besten einen kleinen Stups mit ihrer Schulter und deutete mit ihrem Kopf auf ihre gestrige Bekanntschaft. "Mel hat es anscheinend besonders nötig.", flüsterte sie, kicherte und atmete dann tief ein, schließlich hatte sie noch was zu erzählen. "Sie meinte gestern ja über dich reden zu müssen, du glaubst es nicht. Sie meinte ja wie schlimm du doch seist, schließlich hast du mich alleine gelassen und mimimimi. Wirklich, ich dachte ich hör nicht richtig. Daher hat sie sich anfangs so gut angestellt. Aber sie ist wohl einfach eifersüchtig auf unsere Freundschaft, daher hab ich ihren Worten nicht viel Beachtung geschenkt.", erzählte das Blondchen den neuesten Tratsch und suchte ihren Taschenspiegel. "Sie hat soviel Potential."

    Hina, Alessa & Alma | in der hintersten Reihe im Bus


    Aufmerksam lauschte sie den Schwärmereien und war fast schon ein bisschen neidisch auf die letzte Nacht ihrer besten Freundin. Das hörte sich einfach unfassbar sexy an, es hatte sich sogar etwas roter Schimmer auf ihre Wangen gelegt und Alessa konnte ihr nicht erzählen, dass es am neuen Rouge lag, das sie sich vor ein paar Tagen gekauft hatten. Die gestrige Erfahrung musste wirklich Gold wert sein, natürlich freute sich Hina bis über beide Ohren über diesen Prinzen, den ihre Beste gefunden hatte und anscheinend einiges zu bieten hatte aber.. was? Das war jetzt nicht wirklich ihr Ernst! "Alessa!!?" Das Mädchen rief ihren Namen empört, wahrscheinlich lauter als erlaubt und dabei boxte sie sanft die Schulter der Schülerin. "Oh man, die Geschichte hat so gut angefangen und dann das." Wieso konnte sie nicht einmal über ihren prinzessinnenhaften Schatten springen und selbst das Ruder in die Hand nehmen? Hina hielt für einige Augenblicke inne, sah ihrer Mitschülerin dabei zu wie sie immer tiefer in Selbstmitleid und dem unbequemen Bussitz versank und fing an bis über beide Ohren zu grinsen. "Aber hey.. du weißt doch, wo er wohnt. Es sollte ja wirklich nicht schwer sein seinen Namen heraus zu bekommen oder was hindert dich daran, ihn einfach nochmal zu besuchen? Sag einfach du hättest was vergessen und hoppla, landet ihr wieder im Bett und vielleicht bekommt er dann endlich den Arsch hoch und bittet dich um ein echtes Date." Das klang doch nach einem perfekten Plan und es wäre nicht das erste Mal, dass die beiden ihre Stalkerqualitäten zum Besten gaben. Eine bekannte Stimme mischte sich in das Gespräch und ihre grauen Augen erblickten Alma, die sich zu den angesagten Mädls gesellte. Hina winkte ihrer Freundin. "Hast du abgenommen, Süße? Das Top steht dir so gut.", sagte das Mädchen lächelnd und lehnte sich wieder zurück. "Alessa hat sich einen heißen Typen entgehen lassen der nicht nur mit Worten umzugehen wusste, wenn du verstehst."

    Ich melde mich hier schonmal zur Sicherheit. Ich bin vom 26.8 bis zum 2.9 im Urlaub und weiß noch nicht ob ich da zum posten komme, probiere aber vorher noch mit allem zu posten :)

    Viel Spaß!!!


    Dann nutze ich auch gleich die Gelegenheit und melde mich ab! Zwar erst ab kommenden Samstag aber lieber gleich bevor ich's noch vergesse 😌 Fahren für paar Tage nach Österreich, besuchen Zyprim und genießen die Zeit dort als Familie ✨ Danach geht's paar Tage nach Köln zur Gamescom und das letzte Wochenende im August fahren wir nochmal nach Wien mit der gaaaanzen Familie. 16 Leute wohoo~ Versuche stets zu posten aber kann nichts versprechen!

    1699-darren-pngDarren & Noita | bei der Bühne


    Das verträumte Mädchen schien ihn zunächst gar nicht zu bemerken, kein Wunder so wie sie auf die Bühne starrte konnte man glauben dass sie in ihrer eigenen Welt war, in der sie zur Musik tanzte und vielleicht noch mitsang. Eine süße Vorstellung, weshalb der Wuschelkopf auch schmunzelte bevor er schließlich neben ihr Platz nahm und wenigstens jetzt von ihr wahr genommen wurde. Er legte dankbar seine flache Hand auf seine Brust und senkte den Kopf ein wenig. „Zu gütig, dankeschön.“, erwiderte er auf ihre Worte, da ihr erstes Aufeinandertreffen ja doch nicht so gut gelaufen war. Zumindest was die Getränke betraf, sonst hatten sie sich ziemlich gut verstanden, sonst hätte er das junge Fräulein wahrscheinlich auch nicht angesprochen, warum auch. Doch Noita schien ein treuer Mensch zu sein mit dem man doch seinen Spaß haben konnte, vielleicht auf andere Art und Weise, wenn er an die gestrige Nacht dachte. Da ihm dabei auch etwas warm wurde, war er froh dass seine Sitznachbarin gleich mit den Getränken anstoßen wollte. Darren lächelte. „Auf die Musik.“ Ein wunderschönen Grund wie er fand, die Musik machte etwas mit den Menschen und anders als andere Dinge, waren sie meistens gut. Der Darsteller nahm einen Schluck seines Cocktails, würde dabei zwar nicht sagen dass er den Alkohol vermisste aber sicher hätte er dem ganzen Getränk noch einen interessanteren Geschmack gegeben. „Spielst du auch?“, fragte er neugierig und drehte seinen Kopf von der Bühne in ihre Richtung. „Auf der Bühne zu spielen und sein Können zu zeigen, ist eigentlich gar nicht so schwer. Man vergisst das Publikum und die ganze Welt um sich herum sowieso, weil man in seiner eigenen Welt spielt. Manchen fällt es sogar noch leichter wenn sie sich nur eine bestimmte Person vorstellen. Du weißt schon, diese eine, ganze Besondere.“, erzählte der angehende Schauspieler von seinen Erfahrungen auf der Bühne.

    Hina & Alessa | in der hintersten Reihe im Bus


    Hina machte zu dem Thema Leo nur noch eine beschwichtigende Handbewegung und rollte übertrieben mit ihren grauen Augen. Mehr war es der billige Typ doch gar nicht mehr wert. Vielleicht stimmte es ja und er hatte einfach mit der Angst zu tun bekommen bei dem Gedanken dass er bald hätte blank ziehen müssen. Ein bisschen witzig war das ja schon, es wäre ja nicht der erste Kerl gewesen, dem Hina zeigte wo es lang ging. Aber das war jetzt alles nicht weiter wichtig, denn das einzige was jetzt zählte war dieser mysteriöse Unbekannte von dem ihre beste Freundin erzählte. Aufgeregt faltete sie die Hände vor ihrer Brust und funkelte das Blondchen mit großen Augen an während diese sämtliche Details über sein Aussehen Preis gab. „Oh mein Gott, ich habe einfach schon ein Bild vor Augen, ich schmelze..“ Das Mädchen fächerte sich mit flacher Hand Luft zu und kicherte. Doch der wichtigste Fakt und das wovon ein eventuell erneutes Treffen abhing, kam erst noch und die Schülerin war froh dass wenigstens Alessa auf ihre Kosten gekommen war. Und das anscheinend mehr als genug. Sie grinste breit, lehnte sich in den unbequemen Bussitz zurück und verschränkte die Arme vor ihrem B-Körbchen. „Wie hätte er bei dir auch nicht in Fahrt kommen können, Süße.“, sagte sie mit einem breiten Grinsen und erwartete natürlich noch ein paar mehr Details, ihre Beste wusste auch genau worauf sie hinaus wollte. Mit einem einfachen Gut gab sich das Mädchen sicher nicht zufrieden aber ihre Mitschülerin wusste das natürlich. „Ha, wem sagst du das, ältere Männer haben einfach was zu bieten.“ Die Bloggerin rollte erneut mit ihren Augen und erinnerte sich an all die Bubis zurück, denen sie nach fünf Sekunden einen Höhepunkt beschert hatte indem die Jungs ihr einfach nur an die Brüste fassen durften. „Verdammt, wieso war dein Akku leer, ich will ein Foto sehen! Aber du triffst ihn doch wieder oder? So einen guten Fang darfst du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Alleine schon wegen dem anscheinend hervorragendem Sex, den musst du dir warm halten!“

    1699-darren-pngDarren | bei Noita an der Bühne


    Einige Buslinien legten einen Extrastopp in den Bergen ein damit auch jeder das Fest dort besichtigen und genießen konnte. Darren verabschiedete sich von seinem Sitznachbarn, der plötzlich ein Gespräch angefangen hatte, und stopfte draußen vor dem Bus seine Kopfhörer endgültig in seinen Rucksack. Es tummelten sich schon ein paar Leute hier und dort, einige machten sich gleich auf den Weg zum Fest, das nicht weit entfernt sichtbar war, andere verloren sich anscheinend lieber im Wald. Der Student warf nochmal einen Blick auf sein Handy, doch sein Kommilitone hatte sich noch nicht gemeldet. Seine Augen wanderten neugierig über die vielen kleinen Läden, die die Organisatoren mühsam aufgebaut und dekoriert hatten. Und es war ihnen gut gelungen. Ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen als eine bekannte Stimme an sein Ohr drang. Darren drehte seinen Kopf herum und entdeckte einen Bekannten auf der Bühne, der mit Gitarre in der Hand seine Stimme zum besten gab. Und das machte er wirklich gut. Er blieb etwas stehen, beobachtete den Musiker dort oben und ließ dann seinen Blick über die Menschen streifen. Nicht dass er jemanden suchte, niemals, aber vielleicht entdeckte man ja doch das ein.. oder andere bekannte Gesicht und dem war auch tatsächlich so. Bevor er sich auf den Weg zu einer hübschen Schwarzhaarigen machte, bestellte er an einem Getränkestand zwei Cocktails und trat damit an Noita heran, die anscheinend völligst begeistert von der Musik war. Ohne zu fragen ließ er sich neben dem Mädchen auf der Sitzmöglichkeit nieder und hielt ihr den mit Sternfrucht verzierten Cocktail entgegen. „Ohne Alkohol, wir wollen ja nicht gleich mit dem harten Zeug anfangen.“, erklärte er mit einem Grinsen und drehte seinen Kopf dann Richtung Bühne. „Er ist der Wahnsinn, nicht? Ich kenne ihn von der Uni, die Mädchen lieben ihn.“

    1699-darren-pngDarren | verlässt am nächsten Abend das Wohnheim


    Die Welt blieb für einen Moment stehen als sich die Lippen der jungen Menschen berührten. Als würde die Zeit anhalten damit dieser Augenblick nie vorbei ging. Es war fast magisch und doch war es so ein kleiner, unbedeutender Kuss. Oder war es mehr als nur das? Die frechen Worte der Blonden weckten ihn aus diesem kurzen Traum und der Wuschelkopf erwiderte das Grinsen auf ihre Lippen. „Das habe ich mitbekommen.“, sprach er, blieb am Fenster stehen und sein Blick folgte ihrem eleganten Hüftschwung, den sie selbst ohne hohe Schuhe perfekt hinbekam. Darren war fast ein bisschen traurig, hätte er sie vielleicht einfach ins Bett ziehen sollen? Sie bitten dass sie hier bleiben sollte, wenn auch nur für ein paar Stunden? Ehrlich wusste es der Bartträger nicht, er konnte die Namenlose auch kaum einschätzen, vielleicht wäre er auch einfach zu aufdringlich gewesen und alles hätte eher peinlich geendet. Wobei er sich fast sicher war, dass beide auch das irgendwie hinbekommen hätten. Er hob die Hand, verabschiedete sich von ihr und sah zu, wie sie die Tür hinausging und von der Bildfläche verschwand. Würde man sich nochmal sehen? Würde er seine Prinzessin nochmal finden? Der Musiker schmunzelte, er kannte keinen Namen, er wusste nicht wo sie wohnte. Hätte er bei ihrem Anruf mal aufgepasst wohin sie das Taxi fahren sollte. Das ärgerte ihn, gleichzeitig wäre er wahrscheinlich noch wie ein Stalker rüber gekommen. Er einigte sich darauf, das Thema ruhen zu lassen, auch wenn es schwer war. Ein Blick auf sein zuvor von ihr benutztem Handy sagte ihm, dass er ohnehin mal etwas Schlaf benötigte und bevor er sich in sein Bett legte, rückte er den Schreibtisch noch ein bisschen zurecht.

    Den nächsten Tag verbrachte der angehende Schauspieler mit Lernen. Meistens jedenfalls, er lernte Texte auswendig, sagte sie seinem Spiegelbild und schrieb sogar an seinem Song weiter, bis ihn eine Nachricht seines Kommilitonen erreichte, der ihn auf das Fest in den Bergen aufmerksam machte. Perfekte Abwechslung, war es nicht ohnehin sein Lieblingsort. Nach einer Dusche zog er sich frische Klamotten an, packte seinen Rucksack und verließ sein Zimmer. Seine braunen Augen wanderten über den Flur, hefteten sich kurz an die Zimmertür von Yumi, die unweit neben seinem lag. War sie zuhause, konnte er sie einfach fragen ob sie mitwollte? Er haderte mit sich selbst, doch entschied sich letztendlich dazu das Wohnheim alleine zu verlassen.

    Hina & Alessa | in der hintersten Reihe im Bus


    Das junge Mädchen scrollte während sie auf ihre beste Freundin wartete, auf etwas anderes lohnte es sich im Augenblick sowieso nicht zu warten, durch ihren neuesten Instagram-Feed und speicherte sich einige Beiträge unter ihren Favoriten, um sich später genauer über die neuesten Modetrends darauf zu informieren. Es war nie verkehrt den angesagtesten Bloggern zu folgen oder ein paar Designerlabels, die auch gerne mal etwas für Alessa und sie sponsern konnten. So etwas machten moderne Marken um an Reichweite zu gewinnen, zwar hatten die Schülerinnen noch nicht die Anzahl an Follower, die man für so etwas brauchte aber sie waren auf einem guten Weg dorthin. Die helle Stimme ihrer Besten holte sie aus ihrer kleinen Traumwelt und sofort glänzten ihre Augen erwartungsvoll. Hina legte ihre Tasche auf die andere Seite und ließ Alessa Platz nehmen, bevor sie ihre Küsschen erwiderte. Irgendwie hatte das Blondchen es schon im Gefühl, dass sie gleich eine nagelneue Story erwarten würde und so schaute sie gespannt in die tollen Augen ihrer Freundin. „Bin ich aber du wirst mir nicht glauben was noch passiert ist. Erst dachte ich mir hey, bist du mal so nett und nimmst diesen katastrophalen Typen mit, gibst ihm ne Chance sich zu beweisen. Man weiß ja nie, manchmal sind diese Sorte von Männern ja ganz gut im Bett, wenigstens das können sie, aber dann haut der einfach ab. Der wird was erleben wenn wir dem nochmal übern Weg laufen, ich sags dir. Und dann!“ Hina wollte gerade weiter ausholen und auf die Sache von Mel zu sprechen kommen als sie diesen einen Blick gepaart mit dem Grinsen auf ihren Lippen erkannte. „Moooooment!“ Die Tochter des örtlichen Rangers hob ihre Hände etwas an, man konnte Alessa schon ansehen dass ihr irgendwas unter den gemachten Fingernägeln brannte und Hina klatschte aufgeregt in die Hände, gespannt auf die Story des Tages. „Okay, okay. Wie heißt er, wie habt ihr euch getroffen und am Wichtigsten – wie war er im Bett?“ Das junge Ding musste gar nicht viel von ihrer Freundin hören, ihre Mimik hatte schon einiges verraten, die Mädls kannten einander einfach, da bedarf es oft keiner Worte mehr. „Oh mein Gott und ich bin leer ausgegangen!“

    1699-darren-pngDarren & Alessa | in seinem Zimmer


    Ihre besonderen Augen richteten sich auf den Studenten, der ihr gerade grinsend sein Handy überließ. Auch wenn er das Mädchen natürlich gerne noch länger bei sich gehabt hätte, war ihre Anwesenheit ja nicht wirklich störend und es fühlte sich gut an in ihrer Nähe zu sein, wirklich gut, wollte er sie auch nicht weiter davon abhalten das Weite zu suchen und nachhause zu fahren. Es war sowieso immer das Beste einen Rausch im eigenen Bett auszuschlafen, falls sich der Mageninhalt doch noch entleeren musste und vorallem startete der Tag völlig in Verwirrung wenn man die Augen öffnete und erstmal nicht wusste, wo man überhaupt war. Zwar machte die Namenlose nicht mehr den Eindruck als würde nur noch der Alkohol aus ihr sprechen, doch das konnte sich auch schnell wieder ändern. „Die nächste Frau, die ich hierher entführe, kommt nicht mehr so leicht davon. Die muss dann kuscheln und das ausbaden, worauf du verzichtet hast.“, antwortete der Musiker mit einem Schulternzucken während er sich die Wasserflasche griff und ihr dabei zu sah wie sie die Nummer für das Taxiunternehmen eintippte und sich einen Wagen vor das Wohnheim bestellte. Der junge Student gähnte hinter hervor gehaltener Hand als die frische Luft sich in das stickige Zimmer drängte, das sich in den letzten Minuten ziemlich aufgeheizt hatte. Als er bemerkte dass sich die Fremde ihm näherte, drehte sich der Schauspielstudent zu ihr, nahm das Handy entgegen und legte es neben die Wasserflasche auf das Fensterbrett ehe er ihre Hand an seiner Wange spürte. Darren schloss für einen Moment seine Augen, genoss die sanfte Berührung ihrer zarten Hände und nahm ihren Körper mit seinem Arm an ihrer Taille gefangen. Die andere Hand umfasste die ihre, hielt sie fest und ohne ein weiteres Wort zu verlieren drückte er seine Lippen auf ihre. Dabei bückte er sich etwas um den restlichen Abstand zwischen ihnen auszugleichen. Es war ein einfacher, doch intensiver Kuss. Es war eine Art Antwort und Frage zugleich. Antwort auf ihre Bitte, Frage auf ein erneutes Wiedersehen. Etwas, das wohl keiner der beiden mit Worten je angesprochen hätte. Vielleicht tat er das auch einfach um jemand anderen aus seinem Kopf zu bekommen, vielleicht hatte er aber auch echtes Interesse an diesem Mädchen. Was ja wirklich für sie und ihre Person sprach, wenn die kurze Begegnung eine solche Neugier in ihm geweckt hatte. Und es war natürlich dieser atemberaubende Sex gewesen. Seine Lippen lösten sich von ihren, nur um einen Moment später noch einen letzten Kuss auf ihre Stirn zu hauchen. „Als könnte ich meine Prinzessin ohne einen letzten Kuss gehen lassen.“

    Hina | in der hintersten Reihe im Bus


    Viel zu früh hatte sie der ekelhafte Wecker in ihrem Handy aus den süßen Träumen gerissen. Lange hatte das Mädchen ja nicht geschlafen, doch mit gutem Make-Up und einer tollen Sonnenbrille waren die Augenringe schnell verdeckt und nach einem mehr oder weniger gutem Frühstück fuhr ihr liebster Papa sie auch schon zum Campus. Mit ihrem Koffer wäre sie sicherlich nicht mit irgendeinem Bus gefahren, zuerst hatte ihr beschäftigter Vater das von ihr verlangt doch nachdem sie sich lautstark gewehrt und geweigert hatte, hatte sie eben doch ihren Willen bekommen. "Bis die Tage, Papa, hab dich lieb.", sagte die Schülerin, wartete bis der örtliche Ranger das Fenster auf der Fahrerseite hinab gelassen hatte und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Dabei hinterließ ihr Lippenstift einen leichten Abdruck und Hina kicherte ehe sie ihm noch nachwinkte. Den schwere Koffer hinter sich herziehend stolzierte sie auf den Bus zu, vor dem bereits ihre ach so geliebten Lehrer warteten und glücklicherweise nahm ein gewisser Howard auch gleich ihr wertvolles Gepäck ab, versaute es unter ihren aufmerksamen Augen im Bus. Die Lehrer erklärten der Blondine noch irgendwas, was sie gar nicht wirklich mitbekam, da sich das Mädchen mehr um ihr Handy kümmerte als um etwas anderes und mit einem Nicken betrat sie den noch leeren Bus. Wow, und sie dachte, sie wäre die letzte hier. Da hätte sie locker noch eine Stunde oder zwei schlafen können! So ein Mist. Hina setzte sich wie immer in die letzte Reihe und tippte auf ihrem Smartphone herum während sie auf Alessa wartete.

    Hina | verlässt die Innenstadt


    Das Mädchen ließ zunächst ihr Handy wieder in ihrer Tasche verschwinden da Melanie sich bereit erklärte ihr ebenfalls ein Taxi zu rufen, nachdem sie festgestellt hatten dass es irgendwie sinnlos wäre sich eines zu teilen. Schade, vielleicht hätte sie noch ein bisschen mehr aus ihr herauskitzeln können auf der Fahrt aber sollte wohl nicht sein. Morgen stand ja die Fahrt ins Schullandheim an, da Hina und Alessa sowieso immer in der letzten Reihe saßen und Platz über hatten, konnten sie Mel ja mal zu sich holen und quatschen. "Bis morgen, Hübsche, schlaf gut.", verabschiedete sich das Blondchen und winkte ihr noch nach ehe sie sich selbst in Bewegung setzte und nach ihrem gerufenen Taxi suchte. Das war auch schnell gefunden und während der Fahrt seufzte die junge Schülerin beim Gedanken, dass sie sich jetzt noch um ihren Koffer kümmern musste. Ugh, das würde anstrengend werden. Was sollte man auf einer Fahrt ins Kloster schon mitnehmen? Eine Kutte? Ganz sicher verzichtete sie nicht auf ihre kurzen Röcke und Kleidchen, sie war keine Nonne und das würden so ein paar Tage auf einer Burg nicht ändern. Vielleicht sollte sie aber ihre High Heels daheim lassen, nicht dass die noch schmutzig wurden.. ob dieses komische Mädchen vom Camp vor einigen Jahren auch dabei war? Diesesmal würde sie ihr irgendwas in die Schuhe stopfen, so viel war klar. Fast wäre das It-Girl auf dem Weg nachhause im Taxi eingeschlafen doch als der Wagen vor ihrem Haus anhielt, bezahlte sie den Taxifahrer fast den vollen Preis, mit einem hübschen Lächeln bezahlte man einfach weniger, und spazierte in ihr Zimmer, wo sie sich um ihren Reisekoffer kümmerte und anschließend ins Bett ging.