Beiträge von schachtl

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    Darren, Danica & Lishette(?) | an einem Tisch


    "Ist ja eh Standard bei uns Studenten oder? Wieso nachts zuhause schlafen wenn man seinen verdienten Schlaf ganz einfach in der Vorlesung nachholen kann." Zwar war Darren nicht unbedingt von der Sorte, ließen es seine Vorlesungen meist auch gar nicht zu da sie meist auf der Bühne standen und Stücke probten aber doch kannte man dieses Klischee einfach. Der Lockenkopf beobachtete Danica während sie die Kürbissuppe vor ihnen probierte und ebenso begeistert wie er selbst war. "Nicht wahr? Ein Lob an den Koch. Schade dass mein Talent diesbezüglich kaum vorhanden ist.", sagte er grinsend und nahm ihr den Löffel wieder ab. "Überraschend also?" Darren murmelte die Worte so nebenbei, rührte in seiner Suppe und gönnte sich einen weiteren Löffel ehe er das dazu gereichte Brot klein zupfte und in der Flüssigkeit versenkte. "Oh, ich verstehe genau was du meinst. Wir lernen daraus, dass wir uns einfach immer vollkommen die Kante geben sollten. Und am nächsten Tag am besten gleich weiter machen." Darren schmunzelte und horchte auf als Danica fragte, ob er auch noch etwas wollte. Ein kurzer Blick in die Speisekarte reichte ihm und so bestellte auch er noch eine Kleinigkeit als Nachspeise. Zwar hatte er noch seine volle Portion Spaghetti vor sich aber selbst wenn er etwas über ließ, konnte ihm seine neue Bekanntschaft sicher bei seinem Nachtisch helfen. "Und..", begann der Student, löffelte die Suppe leer und widmete sich den Nudeln. "Was ist dein Plan für den heutigen Tag?" Seine braunen Augen waren neugierig auf die hübsche Dame gerichtet.

    Hina, Alessa & Lucus | in einem Dessousgeschäft


    Hina hob für einen Moment ihre Augenbrauen als ihre beste Freundin dem Vorschlag des Studenten zustimmte, dass sie ihn doch einmal besuchen sollten. Wirklich? Die hübschen Blondchen in einer stickigen, schmutzigen Studentenbude? Das Mädchen wusste ja nicht so recht ob sie da mit gehen sollte aber auf der anderen Seite machte Lucus einen echt netten Eindruck, vielleicht war sein Zuhause auch etwas aufgeräumt. Aber er war ein Mann und die hielten ja bekanntlich nicht viel von Ordnung. Hm, aber es würde sicher lustig werden, so wie diese Shoppingstunden. Hina nickte daher lächelnd. "Ich freue mich schon sehr auf dein Spielchen.", sagte sie mit einem vielsagendem Blick in seine Richtung. Die Grauäugige kümmerte sich erstmal wieder um ihre Beste und versicherte ihr dass man rein gar nichts von irgendeinem Winterspeck an ihrem makellosen Körper bemerkte. "Frag mich mal. Meine Mutter muss ja immer übertreiben. Ich meine, das Weihnachtsessen war einfach so viel, ugh, ich bekomme beim Gedanken immer noch Bauchschmerzen.", erinnerte sie sich seufzend aber Alessa wusste worüber sie sprach. Schließlich hatten sie das letzte Weihnachtsfest zusammen verbracht. Hina freute sich immer noch über das wunderschöne Geschenk ihrer besten Freundin. "Ach Süße." Nach den Küsschen lächelte die Halbindonesierin und legte anschließend ihre hübsche Beute an die Kasse. Die Schülerin lehnte sich dagegen, verdrehte ihre Augen und sah danach zu Luka. "Ah, wirklich jetzt? Das ist einfach so abgedroschen.", erwiderte die junge Frau auf seine Aussagen. Charakter bleibt, Schönheit vergeht, bla bla. "Menschen können sich auch ändern und scheiße werden. Dann hast du eine hässliche und dumme Freundin. Auch nicht toll." Während sie redete, bezahlte die Heranwachsende ihre neue Unterwäsche und nahm dann dankend eine Tüte mit ihren Schmuckstücken entgegen. "Ich hoffe nur für dich dass du deine Chance auch ergreifst, wenn dir diese Eine gegenüber steht." Erst warf sie einen Blick hinüber zur Umkleide, in der Alessa noch ihre Dessous anprobierte, dann drehte sie sich wieder zu Lucus und näherte sich diesem. "Weiß nicht, wahrscheinlich gehts für uns Nachhause. Heute Abend steht noch eine Party an und wir müssen uns langsam fertig machen." Ein gutes Make-Up und die richtige Kleiderwahl brauchten einfach seine Zeit. "Was steht bei dir noch an? Party im Supermarkt?"

    Mich interessiert brennend, was ihr so für Erwartungen habt! Falls ihr welche habt.


    Ja genau, keine! Keine Ahnung, ich bin einfach so überrumpelt mit diesen News, ich glaube damit hat einfach NIEMAND gerechnet und daher hab ich eigentlich gar keine Erwartungen.. oder noch keine? Ich weiß nicht, ich freu mich einfach so total darauf (und auch auf das RF4 "Remake" für die Switch~) und hoffe einfach dass es gut wird. Egal in welcher Grafik, Grafikhuren sind blöd. :p Am meisten freue ich mich sowieso auf die Designs der Charaktere, das andere ist eher so schön für nebenbei lol, ich liebe den Stil der RF Charaktere und die Kleider und DETAILS, wer braucht da schon etwas anderes wenn man davon schöne Artworks hat :'D Yay neue RFRPG Chars

    1951-dorothy2-pngDorothy, Eunice, Eric (& Margaret?) | in der Kapelle


    "J-ja, es geht-" Das junge Mädchen hatte ihre Worte gar nicht zuende gesprochen, das dauerte bei ihr sowieso immer einige Sekunden länger, da hatte Eric sie schon in seine starken Arme geschlossen. Sie hatte das Gefühl dass er zitterte aber vielleicht bildete sie sich das auch ein. Vielleicht war es aber ihr eigenes Herz, dass ihren Körper zum Zittern brauchte, da sie überhaupt nicht mit dieser Geste gerechnet hatte. Dorothys Atmung wurde schneller und sie merkte ihren raschen Herzschlag. "E-eric, was..", stammelte die Grünhaarige in seine Umarmung hinein und wurde im gleichen Augenblick auch wieder von seiner Brust gedrückt. Ihre blasse Hand eilte zum Saum ihrer Kapuze, zog diese wieder tief in ihr Gesicht und strich dann verlorene Strähnen aus ihrem Gesicht, die durch die rasche Bewegung des Mannes aus ihren Zöpfen gerutscht waren. Trotz der tiefen Röte auf ihren Wangen hob die Tochter des Priesters ihren Kopf ein Stückchen. "Niemand.. nein, es.. es hat mich keiner.." Es dauerte doch ein bisschen bis es bei der Heilerin Klick machte. Jetzt wusste sie was der junge Brünette meinte, worüber er sprach und als sie die liebliche Stimme der Elfe in ihrem Kopf wiederhallen hörte, die Warnung die sie ausgesprochen hatte, spürte sie eine Gänsehaut auf ihrem Körper. Sie war froh als Eunice zu sprechen begann und sich den beiden näherte. Das rundliche Mädchen hatte natürlich recht, es störte niemand und einen kurzen Moment der Ruhe konnte Eric sicher gut gebrauchen. "Setz dich doch.. bitte, ich bringe uns.. eine Tasse Tee? Oder gerne auch.. etwas an-anderes, ich meine.. nur wenn du das möchtest." Ferns beste Freundin drehte sich kurz in die Richtung von Eunice und lächelte der jungen Frau zu, sie freute sich dass sie ihre Meinung unterstützte und ebenfalls dafür war, dass Eric sich einen Augenblick ausruhen sollte. Als sie sich eben jenem wieder zu wenden wollte, gefror ihr beinahe schon das Blut in den Adern. Gar nicht weit von ihnen, eigentlich nur ein paar Schritte entfernt, hatte sich ihnen jemand angenähert. Vielleicht waren dieser Person die Gestalten gar nicht genau aufgefallen aber Dorothy verspürte sofort ein nervöses und verängstigtes Kribbeln in ihrer Körpermitte. Ohne den Blick von der gefährlichen Elfe abzuwenden und in der Hoffnung, dass sie schnell wieder das Weite suchen und diesen religiösen Ort verlassen würde, tastete ihre Hand nach dem Handgelenk des Jungen, umschloss dieses mit einem bestimmten Griff und zog ihn sanft aber drängend ins Innere der Kapelle. "S-schnell, komm.. komm rein, sie.. die E-elfe..!" Ihre dünne Stimme war leise, kaum mehr als ein Flüstern aber die Angst ließ sie nicht lauter sprechen.

    Daria2.pngDaria | bei Xiao Pai


    Die junge Elfe machte sich noch den Tag über Gedanken über das seltsame Treffen mit der unbekannten Rothaarigen. Hatte sie der Fremden gegenüber zu viel erzählt, zu viel geplaudert und war sie ihr vielleicht zu nahe getreten? Daria zerbrach sich etwas den Kopf, dachte dabei natürlich auch an James und hatte sogar kurz überlegt, zur Schmiede zu gehen um den Hutträger zu treffen und sich vielleicht auch noch bei ihrer neuesten Bekanntschaft zu entschuldigen. Aber sie warf diese Gedanken beiseite, versuchte nicht länger daran zu denken und verbrachte den übrigen Tag damit ihre Zeichenutensilien zu sortieren und in der Küche etwas Feines zu kochen. Ein paar Happen für ihren abendlichen Spaziergang, den sie vorhin bei einem Blick auf ein bestimmtes Gemälde geplant hatte.

    Es war bereits finster als Daria sich den steilen und teils gefährlichen Weg zur Sternwarte stellte. Jedoch trug sie in der einen Hand eine Öllampe, die ihr den Pfad etwas erhellte und so konnte sie jede Wurzel oder Stein ausweichen bevor sie noch daran hängen blieb und stolperte. Am Himmel zeigten sich bereits einige helle Sterne und die Magierin konnte es kaum erwarten, sich diesen Ausblick vom höchsten Punkt der Warte ansehen zu können. Vor dem Eingang des Gebäudes stellte sie ihre Lampe ab und wollte die knarzende Tür öffnen, bemerkte dabei aber dass diese lediglich angelehnt war. Anscheinend war sie nicht die einzige Besucherin an diesem Abend. Das verrieten auch die Schritte die sie hörte, wobei es eher die alten Treppenstufen waren die diese Laute von sich gaben. Die Elfin folgte dem Weg nach oben und erreichte dabei schnell die junge Dame, da diese doch etwas langsam vorwärts kam. "Nicht erschrecken.", warnte sie mit ruhiger Stimme und einem Lächeln auf den Lippen. Sich von hinten anzuschleichen war nicht wirklich ihre Absicht aber etwas anderes als der Fremden zu folgen konnte sie ja auch nicht, schließlich hatten sie den gleichen Weg.

    1907-leon-pngLeon, Seriza & Cinnamon | im Wald


    "Du wolltest den Wald durchforsten und bist dabei zufällig in diesen Busch gestolpert der auch noch rein zufällig in der Nähe zweier Personen war, die man super gut belauschen konnte?", sagte das Halbwesen und betonte dabei jedes Wort übertrieben, hielt für einen Augenblick inne und nickte dann verständnisvoll. Natürlich glaubte er dem Mädchen diese Geschichte keineswegs aber im Grunde war es ihm auch total egal. "Das nächste Mal kannst du auch einfach nachfragen, wenn dich was interessiert. Lauschen ist wirklich unhöflich. Sowas machen nur die Dummen. Und alleine weil du so hübsche Flügelchen hast und von meiner Sorte bist, gehe ich davon aus dass du ein schlaues Mädchen bist." Der langhaarige Kerl kam sich für einen Moment vor wie der strenge Papa der Kleinen und musste schmunzeln. Dann strich er dem Fräulein über den Kopf und streckte seine Beine wieder durch. So stand er schließlich erneut neben Cinnamon. Er stemmte seinen Arm in die Seite und grinste. "Heute lernst du lauter neue Sachen kennen oder?" Seine Worte waren natürlich an die Rothaarige gerichtet wobei seine hellen Augen immer noch das beflügelte Wesen beobachteten. Seine flauschigen Ohren waren neugierig aufgerichtet und seinen Kopf legte er bei seiner nächsten Frage etwas schräg. "Das würde mich aber auch interessieren. Du bist sicher noch nicht lange in Trampoli oder? Versteckt hast du dich die letzten Jahre sicher nicht, ich hätte dich gefunden.", plauderte der Jäger und schmunzelte dabei, spielte er ganz sicher auf die Situation von vor wenigen Sekunden an. "Aber sag, kleine Maus, bist du ein Engel?" Welches Wesen trug sonst solche hübschen weißen Flügel an seinem Rücken? "Oder eine niedliche Taube?" Da ja sowieso klar war, dass die Fremde ein Halbwesen war, wollte er jetzt schon auch wissen was ihre andere Seite zu bieten hatte.

    Hina, Alessa & Lucus | in einem Dessousgeschäft


    "Oh, wow, hältst du dein kleines Spielchen denn für so besonders?" Hina hob ihre Augenbrauen während sie kurz hinüber zu Luka guckte. "Und zeigst es deshalb nur besonderen Gestalten? Wer es wohl schon zu Gesicht bekommen hat.." Als würde das blonde Mädchen scharf nachdenken legte sie ihre Finger an ihr schmales Kinn und hob dabei ihren Kopf etwas. Wären sie außerhalb eines Gebäudes, würde sie jetzt einfach ein paar Wolken zu sehen aber hier konnte sie nur ein eine verschnörkelte Decke starren und schloss ihr kleines Schauspiel auch gleich wieder ab. Stattdessen pflichtete sie ihrer besten Freundin bei und nickte auf ihre Aussage. "Wenn du es niemanden zeigst, hast du doch nur deine Meinung. Darauf kannst du dich ja nicht verlassen." Der Teenager stöberte neugierig durch ein dekoriertes Wandregal, auf dem sich noch so das ein oder andere Schmuckstück befand. Mit einem kleinen Funkeln in den grauen Augen begutachtete sie hübsch verzierte Handschnellen und die daneben liegende Augenmaske. Gleichzeitig seufzte sie aber. "Fifty Shades of Grey findet sich aber auch überall.", sagte das Blondchen so nebenbei, hörte dabei aber auch dem netten Gespräch der anderen zu. "Mit Sicherheit möchte er das. Ich hoffe du stellst keine Schweinereien damit an." Hina zwinkerte Lucus zu und während Alessa die Eigenschaften ihres Traummanns aufzählte, die sie als beste Freunde natürlich schon alle wusste, zückte sie ihr Handy aus ihrer Designertasche und hielt dem Studenten ihr Handy vor die Nase. Darauf war ihr Instagramname und auch ein paar Bilder damit er auch das richtige Profil und nicht irgendwelche Fakes erwischte. Davon gab es leider viel zu viele. "Das gewisse Etwas aka jede Menge Geld auf dem Konto. Schließlich muss man uns die Welt zu Füßen legen und mit einem Happy Meal von McDonalds geben wir uns nicht zufrieden.", fügte die Heranwachsende grinsend hinzu, strich sich eine Strähne hinter ihr Ohr und ließ ihr Smartphone wieder in ihrer Tasche verschwinden. Als ein Student sollte sich Luka die beiden Namen ja merken können. Hina blieb mit verschränkten Armen vor der Umkleide ihrer Besten stehen und drehte ihren Kopf zur Seite, sah den Gamedesigner lächelnd in die dunklen Augen. "Wenn dieser eine, richtige Mann vor mir steht, werde ich ihn erkennen. Ist das nicht immer so?" Dann wandelte sich ihr Lächeln in ein neugieriges Grinsen und sie näherte sich dem Dunkelhaarigen einen Schritt, ihre schmale Schulter berührten seinen Oberarm, war er doch ein Stück größer als sie. "Was muss denn deine Traumfrau so haben? Blond, blaue Augen, 90-60-90? Wir können dir gerne ein bisschen helfen, wenn du möchtest. Auch wenn du einen Traummann suchst. Wir kennen viele Persönlichkeiten in Riverport." Hach ja, jemanden zu verkuppeln, das war immer so toll! Und lustig. Für die Blondchen selbst. Für die anderen, denen sie damit.. helfen wollten, eher weniger. Ohne auf eine Antwort des Mannes zu warten näherte sie sich der Umkleide und zog den roten Umhang ein Stückchen beiseite, streckte ihren Kopf hinein und musste augenblicklich staunen. Ihre Äuglein wurden groß bei dem Anblick ihrer besten Freundin. "Hast du abgenommen, Süße? Dein Bauch ist noch flacher geworden! Und wow, deine Brüste sehen einfach unglaublich in dem Teil aus! Wer dich da nicht haben will, ist blind und selbst Schuld."

    1990-normal-by-nijurah-d8joqgi-pngCollette & Julia | verlassen das Badehaus


    Als ihre Freundin ihre Füße sanft berührte, presste Collette ihre Lippen fest aufeinander damit sie nicht augenblicklich laut los lachte. Oh ja, das junge Mädchen war wirklich kitzlig aber für den Moment versuchte sie nicht die Beherschung zu verlieren. Schließlich bekam sie eine exklusive Fußmassage von solch zarten Händen. Das konnte sie nicht ruinieren, das sollte sie eher genießen! Und so atmete die Bäckerstochter tief ein und aus, verkrampfte sich aber trotzdem etwas da es wirklich anstrengend war nicht auszuschlagen oder los zu kreischen. Auch wenn ihre Berührungen wirklich zärtlich waren und sich sehr sehr gut anfühlten, so war es doch nicht das Wahre für die Heilerin und war deswegen auch froh als Julia von ihren Füßchen abließ. "Und ich will dich nicht verletzen.", erwiderte sie darauf schmunzelnd und war froh als Julia ihre hübschen Beinchen lobte. "Meine Füße würden wahrscheinlich anders aussehen wenn ich über die Tanzfläche gefegt wäre." Aber die Vorstellung von Schmerzn in den Beinen nur weil sie mit ihrem hübschen Kleid getanzt hätte, war jetzt nicht so berauschend für sie. Außer sie hätte mit Julia stundenlang getanzt, dann wäre das okay gewesen! Collette schwärmte im Kopf kurz von ihrer Freundin, sie hatte gestern Abend so hübsch ausgesehen. Erst als Julia nach ihrer Hand griff und sie aus dem warmen Badewasser zog, fand sie sich in dieser Situation wieder und war froh dass die Besitzerin des Badehauses ihr Vorraus ging. So konnte die gelockte Dame die Röte in ihrem Gesicht nicht sehen. Aber das war ja sowieso nur wegen der Hitze in den Räumlichkeiten so! "Jaaa, lass uns gehen! Ich sterbe vor Hunger!" Da die Klamotten des Bäckermädchens noch nicht trocken waren, legte Julia ihr ganz einfach Kleider von ihr raus und nachdem sie diese für einige Sekunden begutachtet und bewundert hatte, schlüpfte sie in die wärmende Kleidung und verließ zusammen mit ihrer Freundin das Badehaus.

    1907-leon-pngLeon, Seriza & Cinnamon | im Wald


    "Will ich wissen woran du gerade gedacht hast?", fragte der junge Kerl schmunzelnd als er das angewiderte Gesicht der rothaarigen Dame entdeckte. Was außer das übliche Angelthema schwirrte da in ihrem hübschen Köpfchen umher? War es vielleicht die Tatsache dass aufgrund seiner Aussage über Ganesha etwas Liebe in der Luft lag? Widerte Cinnamon das so sehr an? Hmmm, interessant. Leon beobachtete die Bewegungen der Anglerin. "Hm. Ja. Ganesha wird sicher nicht böse mit mir sein wenn ich zu einem späteren Zeitpunkt zurück komme." Das Halbwesen nickte daher auf ihre Frage und war gerade dabei sich ebenfalls vom schmutzigen Waldboden zu erheben als seine tierischen Ohren gar nicht weit entfernt von ihnen ein lautes Geräusch wahrnahmen. Wer war denn da auf die super tolle Idee gekommen sich an einen Menschen heran zu schleichen, der ganz offensichtlich wirklich gut hören konnte. Oder meinte dieser Jemand vielleicht seine Puschelohren waren nur ein niedliches Accessoires? Einen kurzen Augenblick später hüpfte Leon auf den Busch zu in dem er den Stalker vermutete und ertappte auch wirklich ein junges Mädchen mit.. Flügeln. Flügeln? "Hey, Cinnamon, siehst du, wir sind ganz viele Halbwesen hier!", rief er Kannos Enkelin zu und grinste dabei. Dann wand er sich mit fragendem Blick aber immernoch einem Grinsen auf den Lippen zurück zu dem fremden Wesen. "Kann man dir vielleicht helfen?" Das war eigentlich mehr rhetorisch gemeint, da jeder sehen konnte dass sich die hübschen Flügel im Dickicht verfangen hatten. Vorsichtig, damit er die Fremde nicht verletzte, zupfte er Äste und Blätter von ihr. "Blöde Idee dich hier zu verstecken. Ich hätte dich so oder so gehört, kleine Maus.", erwähnte er so nebenbei und schnippte ein Blatt von ihrem Kopf.

    1914-darianormal-pngDaria & Raven | verlassen den Polisee & trennen sich dann


    "Nein.", sagte das junge Mädchen gerade heraus, klang dabei auch ziemlich kühl und ließ darauf ihren Kopf etwas hängen. Schloss für einen Moment ihre hellblauen Augen und atmete tief aus. Was hätte es ihr genützt? Rein gar nichts, es hätte ihre geliebte Schwester nicht zurück gebracht. Warum auch immer ihre Eltern Margaret damals verstoßen und fort geschickt hatten, es war ein Geheimnis in ihrer Familie, das niemand aussprach und nicht angesprochen werden durfte. Nicht einmal Meg selbst hatte ihr je etwas dazu erzählt aber Daria hatte es auch selten gewagt dieses Thema anzusprechen. Waren doch die schönen Seiten ihres gemeinsamen Lebens wichtiger als ihre traurige und getrennte Vergangenheit. Auf ihre rosigen Lippen legte sich ein schwaches Lächeln während sie ihren Kopf wieder zu ihrer neuesten Bekanntschaft drehte. "Es hätte nichts geändert." Die Magierin hob kurz ihre Schultern. "Daher versuche ich gleich gar nicht zu oft daran zu denken. Auch wenn es mir nicht immer gelingt, will ich doch lieber in der Gegenwart leben anstatt an Dinge zu denken, die ich eh nicht mehr ändern kann." Kannos Schülerin hielt inne, sie hatte sowieso das Gefühl dass sie viel zu viel sagte und das rothaarige Mädchen damit störte. Als diese abwinkte und nicht weiter auf ihre Erinnerungen eingehen wollte, nickte sie lediglich und wand ihren Blick wieder in eine andere Richtung. Daria hoffte dass sie der Fremden nicht zu nahe getreten war und fühlte sich schon etwas schlecht dass sie eigentlich nur von sich gesprochen hatte. Ein leises Seufzen kam über ihre Lippen und ihre blauen Augen beobachteten weiter den Schneefall als die Unbekannte sich von der Bank erhob. "Wahrscheinlich sollte es so sein.", erwiderte sie und ihr Blick verlor sich für einige Sekunden. "Aber nur weil man jemanden als seine Familie bezeichnet, ist das kein Grund diesen jemand auf ewig in seinem Leben behalten zu wollen. Sie machen oft grausame Dinge. Weil sie glauben es sich erlauben zu können.." Daria tat es der Rothaarigen gleich und packte ihre restlichen Materialien zusammen. "Okay, ich begleite dich noch zurück in die Stadt." Daria hoffte einfach dass es in Ordnung war aber die Frauen hatten schließlich den gleichen Weg zurück und lieber lief man schweigend oder noch etwas plaudernd nebeneinander als unangenehm hintereinander. Sie schulterte ihre Tasche und gemeinsam verließen sie den verschneiten und eiskalten Polisee.

    1951-dorothy2-pngDorothy, Eunice & Eric | in der Kapelle


    Ein schwaches Lächeln bildete sich auf den schmalen Lippen der jungen Frau. Ein leckeres Essen konnte wohl so viele negative Dinge wieder gerade biegen aber es war dennoch nichts was Dorothy auf diese Veranstaltung gelockt hätte. Da war ihr ein gemeinsamer Abend mit Fern doch um einiges lieber. Da machte kochen und essen doch auch viel mehr Spaß, wenn Menschen anwesend waren, die man auch gerne mochte und nicht eine große Hand voll Unbekannter, die nur da waren weil.. es sich gehörte? Wenn die großartige Adelsfamilie schon einmal das einfache Volk einlud.. vielleicht hätte Dorothy doch hingehen sollen und so warf sie einen fragenden Blick auf ihren niedlichen Plüschhund, den sie von ihrer Brust nahm und vor sich auf Augenhöhe hob. Dabei legte sie ihren Kopf leicht schief. "Meinst du, Fern, wir hätten uns dort amüsiert?" Das Kuscheltier blieb still und es dauerte einige Sekunden bis Doro ihn nickend und seufzend zurück auf ihren Schoß setzte. "Du.. da hast du recht, mein kleiner Freund.", sagte sie zu den unausgesprochenen Worten ihres besten Freundes. Niemand sonst hatte sie gehört, Fern sprach einfach nicht mit jedem. Ihr Kopf legte sich erneut zur Seite als Eunice an sich herunter guckte und damit anscheinend auf etwas anspielen wollte, jedoch wusste die Heilerin dabei nicht so recht was die rundliche Dame meinte. Hatte sie kein hübsches Kleid angehabt? Nein, sie hatte sicher bezaubernd ausgesehen! Es ratterte etwas im Köpfchen der Priestertochter, wäre sie doch nie auf den Gedanken gekommen andere Menschen ignorierten einen Jemand nur aufgrund dessen Aussehen. Das machte man nicht! Ein lautes Klopfen an der Tür der Kapelle riss die jungen Frauen aus ihrer Unterhaltung. Auf Eunice' Frage hin schüttelte Doro nur mit den Kopf, eigentlich hatte sie niemanden hierher eingeladen, wen denn auch, und normale Besucher kamen doch einfach herein, wenn sie auf den Segen der Götter hofften. Wer also war das? "Ich, ähm.. ich sehe.. mal nach. Einen Augenblick.." Das Mädchen erhob sich von der alten Kirchenbank, hatte Fern dabei sicher und fest in ihren Armen und trat an das große hölzerne Tor heran. Ihre Hand umfasste den verschnörkelten Griff und nachdem sie diesen an sich heran gezogen hatte, öffneten sich ihre roten Augen ein wenig als sie Eric dahinter oder davor entdeckte. "Eric!", rief die Grünhaarige aus und bemerkte dann den seltsamen Zustand des jungen Mannes. Es war doch schon einige Zeit vergangen als sie sich zuletzt gesehen hatten. "Was.. was ist los.. du bist.. ja ganz außer Atem! K-komm doch rein!" Sie hielt ihren besten Freund nur noch mit einem Arm fest, trat einen Schritt zur Seite und bot Eric an ihn mit einem Arm zu stützen. Nicht dass er noch umkippte oder.. schlimmeres! "Hast.. hast du Schmerzen?", fragte Dorothy besorgt.

    1914-darianormal-pngDaria & Raven | auf einer Bank sitzend


    "Meinst du?" Daria zog ihren dicken Mantel etwas enger, das Herumsitzen half ihr nicht gerade dabei dass dem Mädchen wärmer wurde und der unaufhörlich fallende Schnee tauchte die Welt in eisige Kälte. Auch wenn es bezaubernd wirkte und die Landschaft verschönerte, so war es einfach bitterkalt und das war ein Fakt, der sich nicht schön reden ließ. "Ich weiß nicht, es gibt auch etwas in meiner Vergangenheit dass ich nie herausgefunden und jahrelang darunter gelitten habe aber im Grunde würde es nichts ändern. Selbst wenn ich es wüsste." Niemals hatten ihre Eltern mit ihr darüber gesprochen, jahrelang musste sie unter diesem Geheimnis leiden und hatte ihre traurige Kindheit ohne ihre geliebte Schwester verbracht. Aber vielleicht war das auch gar nicht zu vergleichen. "Aber es ist wahrscheinlich noch mal etwas.. komplett anderes." Schließlich erinnerte die Künstlerin sich an ihre Heimat, woher sie kam und warum sie nicht mehr dort war. Jedoch war da die Ähnlichkeit, dass es in ihren Vergangenheiten etwas gab, was sie nicht wussten und jeder ging damit anders um. "Ich hoffe für dich dass du deine Erinnerungen wieder bekommst. Eine ewige Suche klingt so anstrengend..", sagte die junge Elfe und trug dabei ein ehrliches Lächeln auf ihren Lippen. Ihren Kopf hatte sie wieder ihrer Gesprächspartnerin zu gewandt und erkannte dabei auch das schwache Lächeln der Rothaarigen. "Hm.." War dem so? Daria war sich nicht sicher. "Das kommt wahrscheinlich darauf an wie gut man sich mit diesem Familienmitglied versteht. Manchmal ist nicht viel Unterschied von einem vollkommen Fremden zu einem Menschen aus der eigenen Familie.." Mittleweile würde sie sogar ihre eigenen Eltern als Fremde bezeichnen und war darüber nicht einmal wirklich traurig. Auch wenn es sich jetzt nicht um diese Menschen drehte, dachte sie an ihren Vater und ihre Mutter und überlegte auch kurz wie es den beiden ging. Aber wären die wirklich an Daria und ihrer Schwester interessiert, hätten sie lange nach ihnen suchen lassen. Warum also Sorgen haben? "Solange man die Möglichkeit hat seine Schuld zu begleichen und sich gut zu fühlen, ist es glaube ich egal wem man etwas schuldig ist.", fügte sie erneut lächelnd hinzu. "Wobei es sicherlich noch besser wäre wenn man überhaupt nicht in so eine Situation kommt aber das geschieht meist schneller als man vermutlich denkt.."

    1990-normal-by-nijurah-d8joqgi-pngCollette & Julia | im Becken


    Als Julia ihrer tollen Idee zu stimmte, klatschte das junge Mädchen begeistert in ihre Hand und fing in Gedanken schon mal an den Picknickkorb zu füllen. Mit kleinen Törtchen, frischem Obst, ein paar Küchlein, leckere Schokoladenkekse (wie die von Zyprim  heartorange), verschiedene Säfte.. alles, was darin Platz fand musste mit und irgendwie bekam die Bäckerstochter dabei richtig Hunger. Oder eher Appetit. Egal was, sie wollte auf jeden Fall etwas essen! Auf einmal spürte sie die zarte Hand ihrer Freundin, die sie sanft durch das entspannende Wasser hinter sich her zog. Wahrscheinlich wollte die Besitzerin des Badehauses hinüber zu den gemütlichen Sitzgelegenheiten. Collette verstand das, es war einfach ein total schönes Gefühl im Wasser zu sein und dabei auch noch so bequem zu sitzen! Da konnte man einfach so entspannen und musste nicht noch an solche lästigen Dinge wie sich über Wasser zu halten denken. "Mir geht es prima!", antwortete die Heilerin mit einem Lächeln auf den Lippen. Julia hatte keine Schmerzen in den Füßen, sie hatte einen wundervollen Abend gehabt, der Morgen danach war auch ganz toll und jetzt war sie bei ihrer besten Freundin und nahm mit ihr ein wunderbar duftendes Bad. Wie könnte es ihr da nicht gut gehen? Julia bestand schließlich darauf sich den doch etwas schmerzenden Füßen der Blonden anzunehmen und auch wenn es ihr ein wenig unangenehm war, so streckte sie der hübschen Dame ihre Füßchen entgegen. "Ich bin aber ein bisschen kitzelig!", warnte die kindliche Frau schmunzelnd. Nur so, falls sie plötzlich ausschlug oder laut kreischte.