Beiträge von schachtl

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    "Vielleicht bin ich das. Das gehört dazu.", antwortete er auf ihre Unterstellung mit einem Grinsen. Als Schauspieler hatte man oftmals diesen Drang zur Dramatik, ob man wollte oder nicht. Manchmal vielleicht auch mehr als gut war. Ein weiteres Auflachen kam an sein Ohr, natürlich nahm sie das nicht ernst. Wieso sollte sie auch, es klang dämlich und Darren hob nur seine Schultern. "Verabredet man sich heutzutage nicht zu solch verrückten Sachen? Ist das nicht hip? Oder ist es jetzt schon wieder modern, dass man ganz klassisch zusammen ins Kino geht?" Fragend legte er seine Finger an sein bärtiges Kinn, tat als würde er wirklich darüber nachdenken obwohl es im Grunde total egal war. Ein Date, so wie sie es nannte, hatte der Kerl ja schon lange nicht mehr gehabt. Er würde den Treffen mit seinen Liebschaften einen anderen Namen geben daher lächelte er kurz, da Yumi ja wirklich, wenn vielleicht auch nur ganz kurz, daran gedacht hatte. Schon merkwürdig, dass er sich über diese winzig kleinen Dinge freute. Als wäre er einige Jahre jünger und entdeckte diese gewissen Gefühle gerade erst. Aber der Wuschelkopf kannte es, gut genug, das war nicht mehr nur ein One-Night-Stand. War es das überhaupt jemals gewesen? Der Musiker bemerkte ihre Blicke, die seinen Körper musterten, nicht los ließen und er kam nicht umher darüber zu grinsen. Eigentlich war er ja nicht wirklich der Typ, der versuchte mit seinem Körper anzugeben oder Frauen aufzureißen. So war er auch überhaupt kein Sportler, der jede freie Minute im Fitnessstudio verbrachte. Vielleicht waren es einfach diese berühmt berüchtigten Gene, wer wusste das schon. "Oh..", begann der Darsteller während er sich von Yumi wegdrehte, die Arme kurz auf seine Hüfte stemmte und in seiner Bewegung einfrierte. Nicht etwa weil er geschockt war von dem, was die Blondine sagte. Eher um diesen Moment etwas Dramatik zu verleihen, als wäre er enttäuscht und verletzt. Vielleicht war er das, ein bisschen, weil er nicht wusste, was davon Yumi wirklich ernst meinte. Aber das zugeben? So weit waren sie noch nicht. Sein Blick lag in der Ferne, irgendwo auf seinem chaotischen Schreibtisch, während Darren den Eindruck machte als würde er überlegen, als würde er sich irgendeine schlaue Antwort ausdenken, irgendwas das zeigte, dass ihn ihre Worte nichts anhaben konnten. Aber das war ein weiterer Punkt, den er an der jungen Frau schätzte. So wie sie miteinander umgingen, hier musste keiner große Überlegungen ansetzen, was man sagen konnte und durfte. Es musste nicht groß gerätselt werden, denn die Studenten verstanden sich und wussten, wie der andere Part seine Worte meinte. Sie lagen einfach auf einer Wellenlänge. Abermals hob der Wuschelkopf seine Schultern, drehte lediglich seinen Kopf etwas in ihre Richtung und grinste. Fast schon sprach eine Entschuldigung aus seinen Augen. "Da hab ich dir wohl einen Strich durch die Rechnung gemacht.", vollendete er schließlich seinen Satz und setzte sich wieder in Bewegung. Jedoch langsam als er die leichten Schritte des Mädchens hörte, welches ihm folgte und ihre zarte Hand an seinen Rücken legte. Ihre Finger glitten über seine nackte Haut, hinterließen ein warmes Gefühl. Er hörte Yumi an, schmunzelte leise und verharrte kurz in seiner Position kurz vor der Zimmertür mit dem Rücken zu ihr als sie sich wieder von ihm entfernte und sich auf sein Bett setzte. "Auf jeden Fall die erste Option, ganz klar.", antwortete der Bartträger mit einer gespielten Überzeugung und drehte sich passend dazu herum, fing ihren fragenden Blick ein. Ein Grinsen umspielte seine Lippen, verblasste aber gleich wieder. "Deswegen gab es auch ein zweites Mal um mich von dieser Langeweile zu überzeugen." Es sprach ganz klar die Ironie aus ihm aber das sollte nicht schwer zu erkennen sein. Während er seine braunen Augen nicht von ihr los reißen konnte, ging er mit langsamen Schritten auf sie zu, blieb schließlich vor der angehenden Psychologin stehen und sein Kopf senkte sich. "Ich will ja jetzt nicht sagen, dass du unangenehm riechst aber..", neckte Darren sie, grinsend wie immer, und spielte wieder mit einer ihrer Haarsträhnen. Wobei seine Finger diesesmal weiter wanderten, strichen sanft über ihr Schlüsselbein und von dort auch weiter nach unten. So weit es ihm möglich war, immerhin hatte sie ihren schlanken Körper hinter seiner Decke versteckt. "Aber eine Dusche wäre vielleicht nicht schlecht, bevor du gehst." Dieser bittere Beigeschmack, den er weiter versuchte zu ignorieren.

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    War es klischeehaft dass sich etwas in ihm freute, dass er die junge Studentin zum Lachen brachte? Manchmal vielleicht ungewollt, manchmal legte er es darauf an aber trotzdem löste es ein leichtes Kribbeln in seiner Magengegend aus. Aber das war auch ganz normal, jeder freute sich wenn man Menschen um sich hatte, die den eigenen Humor verstanden und etwas damit anfangen konnten. Es war normal, nichts Großes, nichts allzu bedeutungsvolles, nichts worauf man viel Wert legen sollte. Darren hob nochmals seine Schultern, so gut es ihm in seiner Position möglich war und drehte seinen abgestützten Kopf einen Stück zur Seite, da er ihren Blick bemerkte. "Na, die ewigen rosarote Brille Liebeleien werden auf Dauer doch langweilig. Da braucht man schon ein bisschen Drama. Um die Spannung beizubehalten.", erwiderte der Wuschelkopf grinsend und sagte seine Worte als wäre es selbstverständlich, dass in Beziehungen nicht alles rund lief. Selbst nicht in denen, die nach außen hin so perfekt schienen. So war es, das konnte wohl niemand abstreiten, auch wenn man es nicht immer zugeben wollte. Lieber den Schein wahren und die Klischees weiter erfüllen. Eigentlich traurig, nicht? "Das heißt dann wohl, sobald es das nächste Mal regnet, wird sich auf der Straße getroffen und getanzt. Aber nicht vergessen in die Pfützen zu springen, wäre ja zu schade." Darren schmunzelte und richtete sich wieder auf, ihre Hände berührten sich und mit dem Rücken zum Fenster lehnte er sich an die Fensterbank. Verschränkte seine Arme und seufzte. Die gespielt bestürzte Reaktion der jungen Frau ließ ihn grinsen. Manchmal fragte er sich, wer von ihnen der Schauspieler war. Eigentlich beide. Mit dem Unterschied, dass er es wirklich zu seinem Beruf machen wollte und deshalb studierte. Ansonsten unterschieden sie sich nicht viel, beide liebten das Spiel. Mit dem Feuer, miteinander. Das war schön und gut, doch was genau war ernst? Was war echt? Galt es das noch herauszufinden? Was er wusste, was beide wussten, was ernst war, war die körperliche Harmonie zwischen ihnen. Was er gerne noch sehr oft spüren und erleben wollte. "Jetzt hast du mein Geheimnis also doch durchschaut, wie soll ich denn jetzt noch mysteriös wirken? Mit einem Folterkeller voller Romanen und Dramen im Regal, nimmt mich doch keiner mehr ernst. Wie bekomme ich dich zum Schweigen?" Der Musiker suchte ihren Blick, suchte ihre glänzenden Augen, die ihn abermals in den Bann zogen, nachdem sie sich zu ihm gedreht hatte. Das leichte Boxen in seine Seite ließ ihn leise Auflachen, wie ein beleidigtes kleines Mädchen stand sie vor ihm. Als wäre sie wirklich beleidigt und vielleicht sogar verletzt durch seine Worte, durch seine Anschuldigung. "Hm, davon zu laufen während ich schlafe hast du wohl verpasst. Da hättest du mir schon Schlaftabletten in meinen Drink mischen müssen, gerade bin ich eigentlich alles andere als müde und schläfrig..." Ein weiteres Grinsen umspielte seine Lippen. Als könnte er in diesem Augenblick an Schlafen denken, wo Yumi vor ihm stand und etwas in ihm sagte, dass es die volle Wahrheit war, was die Studentin aussprach. Dass sie gehen würde, wenn er sie nicht daran hindern konnte, um einen weiteren Schritt zueinander zu verhindern. Wahrscheinlich würde sie nicht verschwinden aber den Abstand bewahren, dieses kleine Hindernis zwischen ihnen, das würde sie dadurch aufrecht erhalten. Aber jetzt war sie hier, vor ihm, nackt und nur mit einer Decke umhüllt. "Weißt du. In manchen Filmen machen verliebte Pärchen Listen, mit verschiedenen Orten, damit es sich nicht immer zuhause im Bett abspielt.", begann der junge Bartträger, seine Hand hob sich und seine Finger spielten mit einer ihrer blonden Haarsträhnen, beobachteten diese dabei und sein Grinsen verschwand, als würde er von etwas Alltäglichem reden. Als wäre er daran nicht interessiert, als wäre es nur ein simples und bedeutungsloses Plaudern, was sie hier machten. Doch seine dunklen Augen sagten mehr als seine tiefe Stimme verriet. Darren ließ von ihr ab und hob seinen Kopf wieder an, einige Sekunden lang ruhte sein Blick in ihren blauen Augen, dann wanderte er wieder hinaus. "Weil sie denken das würde alles neu und besser machen aber ich glaube mittlerweile entspricht das noch mehr einem Klischee, obwohl sie genau das verhindern wollen." Eigentlich spielte er damit nur auf ihre Aussage an, auf den ersten Teil davon. Ob er damit etwas andeuten wollte? Der Kerl streckte seine Arme in die Luft, dehnte seine Muskeln und wand sich anschließend der Zimmertür zu. "Ich glaube mir würde eine Dusche ganz gut tun...", sagte der Mann mit den Locken, sah Yumi dabei nicht an. Sollte Darren das Zimmer verlassen, war es ihr überlassen. Die Entscheidung wie es weiter gehen sollte. Nur für diesen Tag, natürlich.

    1951-dorothy2-pngDorothy, Eunice, Eric & Margaret | vor der Kapelle


    Oh nein, was hatte Dorothy da nur angestellt. Was hatte sie getan, warum hatte sie das getan! Warum hatte sie nicht auf Eric gehört und war zusammen mit Eunice im Inneren der Kapelle geblieben und warum hatte Fern sie nicht aufgehalten? Weil er vielleicht wollte dass das junge Fräulein mehr aus sich heraus kam und lernte sich etwas zuzutrauen, nicht nur im Schatten anderer zu stehen sondern Freunden helfen, wenn sie in Gefahr waren und Eric war das ganz offensichtlich. Oder? Als ihr Name über die Lippen des Mannes kam, kribbelte es vor Aufregung in ihrem Bauch und sie wusste nicht so recht ob das gut oder schlecht war. Sowieso konnte sie diese ihr wahnsinnig unangenehme Situation nicht deuten. Erst recht nicht mehr als die böse Elfe sich fast schon an Eric schmiegte und mit einem zuckersüßen Lächeln verkündete, dass doch alles in bester Ordnung sei. Da war doch etwas faul, nie und nimmer sprach dieses Weiblein die Wahrheit! Aber warum stimmte auch Eric dem zu, wieso sagte auch er dass alles gut war? Die Tochter des hiesigen Priesters bekam etwas Kopfschmerzen, bei all den Fragen, die sie sich selbst stellte, drohte er schon fast zu platzen. "Ja, a-aber...", kam ihr ganz leise und zögernd über die Lippen, war heilfroh als Eunice zu ihr aufschloss und ihre niedliche Stimme erhob. Sie war nicht allein mit ihren Gedanken, dass da etwas faul war. Das beruhigte Dorothy und war ein weiteres Mal froh darum sie in diesem Moment an ihrer Seite zu haben. Die Heilerin drückte ihren besten Freund an ihre Brust, ihr zartes Herz klopfte unaufhörlich, ganz wild vor Aufregung und auch ein bisschen Angst. Ein bisschen viel Angst aber das versuchte sie zu verstecken. Wahrscheinlich vergebens, wie man in ihren roten Augen sehen konnte. Diese richtete sie auf Eric. Er schien keine Verletzungen zu haben, es war kein Blut zu sehen, keine Wunden. Er schien nicht außer Atem von einem Kampf, den sie aber mit Sicherheit gehört hätten. "W-wieso soll.. sollte Eric sich freuen dich zu sehen, nachdem du.. du ihn so sehr verletzt hast!" Ihre stotternden Worte waren an die blonde Dame, die sich Greta nannte, gerichtet. Das widersprach sich doch alles! "Letztes Mal da.. da habe ich mich vielleicht nicht getraut aber.. das, das ist jetzt anders!" Ihr Herz sprang beinahe aus ihrer Brust. Wahrscheinlich war es die Angst um Eric und auch um Eunice, die aus ihr sprach. Warum sie sich überhaupt traute, Derartiges zu sagen. Zwar sah es nicht danach aus, dass sich die Geschichte vom See wiederholte und die Elfe handgreiflich wurde aber trotzdem wollte Doro das klar stellen. Auch wenn sie wirklich nicht wusste, was sie tun würde, wenn etwas passierte. Wahrscheinlich weinen. "Lass uns.. bitte einfach in.. Ruhe."

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    Warmer Atem berührte die empfindliche Haut des Studenten, geflüsterte Worte drangen an sein Ohr und eine Gänsehaut wanderte von dort aus über seinen ganzen Körper. Yumi wusste genau was sie mit ihrer Stimme auslösen konnte, was sie sagen musste um bestimmte Reaktionen zu bekommen. Wahrscheinlich war das jahrelange Übung und vorallem Erfahrung, ein bisschen Unbehagen löste dieser Gedanke bei ihm aus aber gleichzeitig versuchte er eher auf das Blondchen einzugehen als seine Gedanken zuende spinnen zu lassen. "Ich weiß nicht was du meinst.", erwiderte er auf ihre Worte und hob wie ein absolut Unwissender seine Schultern obwohl seine Augen etwas völlig anderes sagten. Die kühle Luft in seiner Lunge fühlte sich gut an, auch wenn sie dafür sorgte dass er, halbnackt wie er vor dem geöffneten Fenster stand und mit immer noch recht aufgewärmten Körper, etwas frierte. Vielleicht sollte er kurz unter die Dusche, sich den Schweiß und die Gefühle vom Körper waschen. Die, die eh nur für Probleme sorgen würden und wahrscheinlich niemals das erreichten, was sie wollten. Darren beobachtete die kleine Rauchwolke, die die Blonde aus ihrem Mund in den Himmel blies. "Das Tanzen im Regen, die überdramatischen Streitereien, am besten noch die Freunde, die gegen die Beziehung sind, man sich aber ganz tapfer dagegen stellt, weil man selbst ja am besten weiß, was gut für einen ist...", zählte der Wuschelkopf auf während er weiter das lebendige Nachtleben außerhalb des Campus' beobachtete. Etwas was er liebte. Das Leben in einer großen Stadt, die niemals schlief. Es war was los, man war anonym, nur bekannt wenn man es wollte und hatte zudem zu jeder Uhrzeit die Chance auf einigermaßen gutes Essen. "Yumi, Yumi, du lässt mir bald keine andere Wahl mehr als dass ich dich festbinde und wir sehen uns sämtliche Romanzen an, die ich auf Netflix finde." Nochmals seufzte der Schauspieler, enttäuscht über ihre große Unwissenheit. Doch wer wollte schon soviel über diese Klischees wissen, wer wollte das schon groß ausleben. Die Mädchen die auf ihren Prinzen warteten und die Jungs, die auf die jungfräuliche Eine hofften. Aber als Student des Schauspiels kam man nicht daran vorbei sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen, natürlich nur weil er manchmal genau diese Menschen darstellen musste. Übertriebene Liebesfilme landeten selten in seiner Auswahl, außer es handelte sich um Disneyfilme, ganz klar. Das hübsche Lächeln auf ihren Lippen zog seine Aufmerksamkeit wieder auf die junge Frau in der Tagesdecke. "Oh, tut mir leid, ich dachte das steht schon lange fest.", sagte der Bartträger mit einem überraschtem und zugleich entschuldigendem Blick, wobei er lediglich wieder nur sein schauspielerisches Talent zum Besten gab. "Wobei es dann nicht ganz zu deinem Image passt, dass du noch hier bist. Die bösen Mädchen suchten doch ganz schnell das Weite nachdem sie sich das geholt haben, was sie brauchen." Ein Grinsen zierte seine Lippen, es sprach Bände und Yumi würde seine Worte verstehen. Doch was würde er als Antwort bekommen?

    1495-alice-pngAlice & Ludeus | irgendwo in der Stadt


    "Oder beides.", fügte das Mädchen schmunzelnd hinzu und widmete sich weiter ihrem Frozen Joghurt. Es war ja schon viel zu lange her gewesen und irgendwie kam sie auch viel zu selten in die Innenstadt, daher war es umso besser für sie und ihrem Verlangen nach Süßem dass sie heute gleich zweimal mit leckerer Nachspeise belohnt wurde. Und mit Ludeus, wo wir gerade über süße Dinge sprechen. Eine angenehme Wärme ging von seiner Hand aus, die sich sanft an ihren Rücken legte und Alice nickte. "Danke, alles gut. Mein Hirn hat schon weitaus schlimmere Sachen überlebt." Manchmal wunderte die Schülerin sich selbst darüber dass sie noch einigermaßen normal denken konnte, meistens zumindest. Bei all dem Mist über den sie sich schon den Kopf zerbrochen hatte. Alice lud etwas von den Toppings auf ihren Löffel, schob in sich in den Mund und lauschte währenddessen den Antworten ihrer neuesten Bekanntschaft. Leider gab es in ihrer Familie zu viele Probleme, unzählige, die sich eigentlich gerne ein bisschen auch auf andere Familien hätten aufteilen können aber jetzt waren sie da und so richtig lösen wollte sie sich auch nicht mehr. Das Blondchen überlegte ob sie jemals daran gedacht hatte so zu werden wie ihr großer Bruder. War er ein Vorbild? Was dachte Juliet darüber, wenn sie überhaupt mal an ihre Geschwister dachte an dem Ort, an dem so war. Wo auch immer sie sich gerade herum trieb. Manchmal vermisste sie ihre einzige Schwester ganz arg, schließlich war sie auch ganz anders und gerade jetzt in ihrer Situation eine wirkliche Stützte. Zumindest ging Alice davon aus. Als das junge Kerl ein Zitat aus einem allzu bekannten Disneyfilm aussprach, lächelte das junge Fräulein und drehte ihren Kopf zu ihm. "Hmm, du weißt wie man die jungen Mädchen bekommt oder? Ein bisschen von Disney schwärmen und schon hast du sie auf deiner Seite.", kommentierte sie und lachte. Ihre roten Augen wandten sich wieder von ihm ab. War es denn so schlau auf sein Angebot einzugehen, konnte Ludeus ihr überhaupt in irgendeiner Art und Weise helfen? War es überhaupt fair ihrem Bruder gegenüber ihre Beziehung mit ihm einem Fremden anzuvertrauen? Andererseits musste sie keinen Namen erwähnen und wie hoch war schon die Chance, dass die Männer sich irgendwann mal begegneten? Wahrscheinlich trotz der Großstadt verdammt hoch weil irgendwie lief sie auch immer wieder ihrer blonden Feindin über den Weg. Alice nahm einen weiteren vollen Löffel ihres Frozen Joghurts und hob dann ihre Schulter für einen Moment. "Ich glaube das Problem liegt da einfach an mir, vielleicht erwarte ich zu viel von ihm. Vielleicht habe ich mir zu viel erhofft, weil man immer die Geschichten des tollen großen Bruders hört! Solange wissen wir auch noch nicht voneinander, dass wir Geschwister sind, hab ich eher zufällig erfahren. Und er schien da eigentlich auch gar kein Interesse zu haben.", erzählte das Mädchen, winkte dann aber ab und grinste. "Aber hey, du hast mit drei Schwestern wahrscheinlich schon den Kopf voll von irgendwelchen Problemchen. Vielleicht platzt er auch, wenn ich dich noch vollquassel."

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    Als die junge Studentin ihre Augen öffnete, das funkelnde Blau sich in seine Richtung drehte und seine Augen traf, kam er nicht drumherum und lächelte, war froh dass Yumi diesen Hauch von Zärtlichkeit nicht gleich abblockte und das Weite suchte. Das Fräulein war in seinem Bett, etwas an ihn gekuschelt mit einem beeindrucktem Grinsen auf ihren Lippen, die von ihren wilden Küssen eine rote Farbe angenommen hatten. "Das darfst du doch sowieso.", erwiderte der Lockenkopf daraufhin während seine dunklen Augen in ihrem Gesicht umher wanderten, als würden sie es erkunden, als hätte er das nicht schon dutzende Male gemacht und dennoch konnte er davon nicht genug bekommen. Ihre dunklen Augenbrauen, die ihrer Mimik so viel Ausdruck verliehen. Ihre schmalen Lippen, die wussten was sie taten und ihre blonde Mähne, die sie in diesem Augenblick versuchte zu bändigen. Nicht immer einfach aber die Art, wie ihre schlanken Finger durch ihre Haare glitt, sorgte für ein Kribbeln in seiner Magengegend und es war nicht alleine das, es war einfach alles. "Ich meine, hallo, wir haben uns Lasagne geteilt. Richtig gute, sehr toll geschichtete Lasagne." Ein Schmunzeln kam über seine Lippen ehe er ihre sanfte Berührung spürte und sie die Sekunde später dabei beobachtete, wie sie sich mit seiner Tagesdecke gekleidet durch sein Zimmer bewegte. Darren selbst blieb noch liegen, für den Moment, streckte die Arme von sich und atmete tief ein. Vorallem dann, als Yumi das Fenster öffnete und ein frischer Luftzug ins Zimmer strömte. "Wir dürfen doch keins der beliebten Klischees auslassen, was wären wir denn sonst für ein verliebtes Pärchen?" Darren richtete seinen Oberkörper auf und fuhr mit seinen Fingern durch die braunen Locken, strich ein paar längere Haarsträhnen aus seinem Gesicht und rutschte an die Bettkante. Suchend sah sich der Student um, wie weit konnte er seine Unterwäsche geworfen haben? Als die angehende Psychologin ihre fragenden Worte an ihn richteten, wanderten seine Augen zu ihr. Die blonden Strähnen lagen an ihrem halb bedecktem Rücken, sie kitzelten bestimmt. Ihre Worte klangen nach einer Herausforderung, wie so vieles, was die beiden zueinander sagten. Darren erhob sich aus seinem Bett, holte sich erstmal frische Unterwäsche aus seinem Schrank bevor er weiter nackt durch sein Zimmer lief und gesellte sich zu Yumi ans Fenster. Er seufzte, übertrieben und gespielt. Stützte seinen Kopf auf seine Hand, die sich auf das Fensterbrett lehnte. Sein Blick war nach draußen gerichtet, der hell erleuchtete Campus lag direkt vor ihnen und im Hintergrund erkannte man die belebte Stadt. Mehr oder weniger. "Weißt du, ich würde so gerne aber einer von uns muss doch der vernünftige Part bleiben.", antwortete er schließlich darauf, wartete noch einen Moment und drehte seinen Kopf dann ein bisschen in ihre Richtung. "Der, der dafür sorgt, dass das Böse nicht völlig durchdreht."

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    Ihre gierigen Blicke trafen sich. Unter halb geöffneten Augenlidern erkannte er das helle Blau ihrer Iris. Sie sprachen Bände, sprachen das aus was ihnen gerade unmöglich war in Worten zu formulieren. Was gerade auch unnötig war, da ihre zarten und leidenschaftlichen Berührungen mehr sagten. Mehr als was Worte je hätten ausdrücken können. Ein lautes Stöhnen kam aus seinem Mund, Darren dachte gar nicht daran sich in irgendeiner Art und Weise zurück zu halten als sich ihre intimsten Stellen berührten, er spürte sie voll und ganz. Versuchte mit jedem rhythmischen Stoß tiefer in sie einzudringen um mehr von ihr zu bekommen. Ganz egal was Yumi dachte, das hier war weit mehr als nur bedeutungsloser Sex mit einem One-Night-Stand, dem man halt wie der Zufall so wollte nochmal über den Weg gelaufen war. Nicht unbedingt das was man sich wünschte aber in diesem speziellen Fall, hatten sich das beide Parteien wahrscheinlich sehr wohl erhofft. Seine vor Erregung zitternde Hand ließ von ihrem Handgelenk ab, wanderte über die weiche Haut ihres Armes, streifte ihr Schlüsselbein und spielte schließlich wieder mit ihrer erregten Brust. Umfasste die weibliche Rundung und nahm ihre Brustwarze zwischen seine Finger. Das lange nicht so zärtlich wie zu Beginn ihres Spieles, dafür war nicht mehr die Zeit, denn mit jeder vergangenen Sekunde und jedem Stoß mehr spürte sich der Student seinem Höhepunkt nahe. Die Blonde drückte seinen Unterkörper mit ihren nackten Beinen an sich heran, umschlang ihn und ließ ihn nicht gehen. Es war unmöglich ihr zu entkommen, nicht dass er das je gewollt hätte. Ihre freie Hand war an seinen Rücken gewandert, die langen Fingernägel hinterließen eine Spur von Lust und Darren keuchte, da ihn diese unsanfte Berührung nur noch weiter trieb. Sein Name drang an sein Ohr, immer wieder wiederholte Yumi dieses Wort, flüsterte es zunächst bis sie sich kaum zurück halten konnte. Nur seine gierigen Küsse versiegelten ihre Lippen, immer wieder. Seine Zunge schob sich zwischen ihre weichen Lippen, verlangten danach und es war schließlich unmöglich weiter inne zu halten. Seine Muskeln spannten sich an, seinen Stöhnen wurde lauter. Mit jedem Augenblick mehr baute sich die unbändige Lust in ihm auf bis sie sich in Yumi entfaltete, seine Stimme versagte und ein Gefühl der Zufriedenheit strömte durch seinen verschwitzten Körper. Sein Herz raste, überschlug sich fast und auch seine Atmung war schwer. Unregelmäßig. Darren zwang sich in diesem Moment ganz nah an ihren Körper, wollte die junge Frau noch einmal spüren ehe sämtliche Energie ihn verließ und langsam über ihr zusammen sackte. Sein Kopf grub sich in ihre Halskuhle. Sein noch heißer Atmen streifte ihre zarte Haut. Die wenigen Worte der jungen Frau waren nur ein erschöpftes Keuchen, die Darren kaum wahr nahm. Er war mehr damit beschäftigt wieder Herr seiner Sinne zu werden, was in ihrer Nähe sowieso nicht wirklich einfach war. Der Student legte sich schließlich neben Yumi, atmete tief aus und war froh dass er langsam wieder Luft bekam. Ruhig und mit immer noch außer Kontrolle geratenem Herzschlag hob und senkte sich sein Brustkorb. Sein Arm schob sich unter ihren Kopf und griff auf der anderen Seite nach ihrer Hand, die noch immer auf der Höhe ihres Kopfes lag. Genau dort, wo er sie vorhin in die Matratze gedrückt hatte. "Für dich mache ich.. vielleicht sogar eine Ausnahme.", murmelte er mit weiter geschlossenen Augen, lehnte sich näher an sie und drehte seinen Kopf zur Seite, wo sein Mund nah an ihrem Ohr lag. Ein zufriedenes Grinsen umspielte seine Lippen. Er drückte einen sanften Kuss an ihre Schläfe ehe er seine Aussage vervollständigte und erklärte. "Du darfst sogar hier im Zimmer eine Rauchen aber ssh, verrate es nicht dem Hausmeister." Damit spielte er natürlich auf das allseits bekannte Bild von der 'Zigarette danach' an und schmunzelte während er seine Augen öffnete und das Profil der der jungen Frau beobachtete.

    1907-leon-pngLeon, Seriza & Cinnamon | am Ufer


    Die Überfahrt auf die geheimnisvolle Insel dauerte doch länger als gedacht. Vielleicht war das ein Trick dieses Areals! Dass man schon auf den Weg dorthin umkehrte oder in den Wellen unterging. Weil man dachte das Ufer wäre näher aber es war doch ein ganzes Stück entfernt. Mit jedem Ruderschlag mehr wurde das Meer unruhiger, fast so, als wolle es eine Warnung aussprechen und dafür sorgen, dass die Abenteurer umkehrten. Aber pff, niemals. „Du hast nicht zufällig was zu essen in deinem Beutel?“, fragte das Halbwesen und lehnte sich etwas zu Cinnamon, versuchte dabei einen Blick vom Inneren ihrer Tasche zu erhaschen, konnte aber leider nicht davon sehen. „Wir hätten uns Proviant mitnehmen sollen oder hab nur ich Hunger? Obwohl ich eigentlich immer Hunger habe.. kennt sich jemand mit den wilden Beeren aus?“ Mit gehobenen Augenbrauen sah er in die Runde während er kräftig weiterruderte damit sie die Pluvia-Insel auch noch bei Tageslicht erreichten. Schon eine ziemlich riskante Idee dorthin zu reisen, wo es doch langsam dämmerte. Aber vielleicht war gerade das das Interessante und Spannende! Leon freute sich immer noch darüber dass Seriza der Idee zugestimmt hatte, sie war eben ein Halbwesen, die scheuten sich vor nichts. Wussten sie sich schließlich zu verteidigen und konnten im Notfall auch schneller wegrennen als Menschen. Blöd für Cinnamon aber natürlich würde er seine gute Freundin beschützen, was sonst! Der Jäger hüpfte von Bord als das kleine Boot den Strand erreichte und zog es weiter ans Ufer, sodass es nicht davon trieb und jegliche Fluchtmöglichkeit mit sich nahm. Mit den Händen an den Hüften ließ er seine helle Augen über die bunte Pflanzenvielfalt wandern. Wie vielen Monstern würden sie begegnen? Ob sie es darauf anlegen wollten? Leon ja schon ein bisschen. Schließlich wollte er Seriza ihre Monsterform entlocken, war doch auch sein gutes Recht oder? Sie waren beide Halbwesen und daher würde die Kleine das schon verstehen, auch wenn es immer ein komisches Gefühl hinterließ, wenn man von Monster redete. Immerhin war Leon ein ganz süßer hübscher Schakal und kein hässliches Monster, pfui. „Also, wer weiß, was ich hier essen darf und was nicht?“, fragte er seine Begleiterinnen nochmal als er einen Busch mit rot glänzenden Beeren entdeckt hatte.

    Hina, Alessa, Melanie & Simon | mit Simon an der Bar


    Auf Melanies Aussage hin wanderten auch ihre grauen Augen einmal durch die Menge. Eine kleine Gruppe von Mädchen steckte sofort ihre Köpfe zueinander und Hina grinste nur nachdem sie offensichtlich ihre Augen verdreht hatte. „Die mussten wohl extra viel Geld hinblättern um in den Club zu kommen. Hätten sie die Kohle mal lieber in ihre Klamotten investiert. Und in ihr Gesicht.“ Während das Blondchen plauderte, winkte sie den tuschelnden Damen zu, kümmerte sich dann auch nicht weiter darum da Alessa schon für die erste Runde gesorgt hatte. „Danke, Süße.“ Ihre schlanken Finger legten sich um das Glas und ohne zu zögern oder zu hinterfragen, was sich eigentlich genau darin befand, kippte sie einen großen Teil davon in ihren Mund. Dass die Mischung stark war, stand außer Frage aber da ging wirklich noch mehr. Das sollte schließlich ein lustiger Abend werden und keine langweilige Highschoolparty auf denen Alkohol verboten war. Die Halbindonesierin warf ihre blonde Mähne über ihre Schultern, nippte erneut an ihrem Glas und bemerkte aus den Augenwinkeln heraus den Blick des einzigen Mannes in ihrer Runde. Als dieser sich im nächsten Moment auch schon an die Bar verabschiedete, verschränkte das Mädchen ihre Arme vor ihrer Brust und sah Simon nach. „Früher war der aber auch irgendwie besser drauf.“, seufzte die Schülerin und drehte ihren Kopf zur Seite, warf Mel und dann Alessa einen vielsagenden Blick zu und lächelte dabei süß. „Ich glaube da braucht jemand heute Abend viel Alkohol und vorallem eine gute Gesellschaft.“ Als beste Freundin wusste Alessa auf was das Blondchen hinaus wollte, das sollte auch nicht schwer zu verstehen sein und so ließ sie die beiden Mädchen zurück um sich zu Simon an die Bar zu gesellen. Ihre zierliche Hand legte sich auf den breiten Rücken des Mannes während sie sich neben ihn stellte. Der Typ am Hocker nebenan verschwand auch gleich nachdem Hina ihm mit ihren Augen zu verstehen gegeben hatte, dass er unerwünscht war. „Noch einen, bitte. Und ein paar Shots.“, bestellte das junge Mädchen und ihre Hand wanderte auf seinen Oberschenkel während sie ihre grauen Augen auf ihn richtete. „Du willst doch heute Abend nicht als Spielverderber enden oder? Nach ein paar Shots wird es dir gleich besser gehen, vertrau mir.“ Ihre Hände krallten sich etwas in seinen Oberschenkel und ein Lächeln zierte ihre geschminkten Lippen. „Hattest wohl nen scheiß Tag, hm?“ Verständnis zeigen und für denjenigen da zu sein, das war immer eine gute Taktik. „Streit mit deiner Freundin?“ Das war doch irgendwie immer der Grund für beschissene Laune und die Tatsache, dass man mit Alkohol an der Bar saß und in sein Handy starrte. Als würde man auf eine Antwort warten oder mit sich hadern irgendwas Dummes zu schreiben, worauf man am nächsten Tag nach der Ausnüchterung nicht wirklich stolz war.

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    Jetzt hatte er das junge Fräulein eigentlich genau da, wo er sie haben wollte. Auch wenn Yumi den Anschein machte dass es ihr zunächst gar nicht gefiel, dass Darren die Kontrolle übernommen hatte. Vielleicht war es aber auch einfach nur die Tatsache dass er sein Spielchen weiter spielte und das Mädchen ein kleines bisschen damit quälte. Seine Finger und Zunge glitten sanft über ihre intimste Stelle aber hielten doch noch einen gewissen Abstand, versuchten sie dabei verrückt zu machen und es schien genau so zu funktionieren. Mit jeder Sekunde mehr spannte sich der zierliche Körper der jungen Frau an und ihr lustvoller Aufschrei sorgte auch nicht dafür, dass es sich bei ihm änderte. Dennoch ruhig sorgte seine Zunge dafür dass Yumi das bekam, wonach sie sich sehnte. Was sie brauchte und gleichzeitig versuchte er weiter sie mit seinen zärtlichen Berührungen zu ärgern. Ganz einfach weil es ihn an machte wie sie darunter ein klein bisschen litt. Ihre Finger spielten mit seinen braunen Locken und ihr Unterkörper drängte sich ihm entgegen. Während sich einer seiner Arme um ihren Oberschenkel legte, sie dadurch näher an sich heran drückte, hielt er seine andere Hand zunächst zurück und ließ seiner Zunge den Vortritt. Die heißer hervor gebrachten Worte der Blonden drangen an sein Ohr, lösten ein starkes Kribbeln in seinem Bauch aus und vielleicht auch woanders und eine Art Genugtuung durch strömte seinen Körper. Es war nicht so dass er alles auf diese Aussage gesetzt hatte, ob er jetzt weiter machte oder sie einfach hätte liegen lassen. Wie wäre ihm das überhaupt möglich gewesen? Darren hatte aber sehr wohl bemerkt, dass sie dieses kleine Worte ebenfalls genannt hatte. Ob dem so war, weil sie seine Äußerung dazu genauso wiedergeben wollte oder noch mehr dahinter steckte, darüber wollte der Wuschelkopf jetzt bei aller Liebe nicht nachdenken. Es gab wichtigeres, er hob seinen Kopf etwas an, entfernte sich von ihrem Unterkörper und ließ seine Finger an die feuchte Stelle zwischen ihren Beinen. Drangen dabei schon langsam und quälend in sie ein während er schwer seinen Atem ausstieß. Seine Lippen wanderten derweil wieder ihren nackten Bauch hinauf, streiften ihre steifen Brustwarzen und knabberten an ihrem Hals. So verweilte er für einen kurzen Augenblick, ließ seine Finger in ihr spielen und beobachtete den hingebungsvollen Ausdruck in ihrem Gesicht. Es war wirklich nicht schwer zu erkennen, dass Yumi seine Liebkosungen in vollen Zügen genoss und für ihn wurde es dabei immer schwerer noch zu warten. Aber worauf? Darren legte seine weichen Lippen auf ihre, forderte mehr als nur einen aufgehauchten Kuss und kümmerte sich derweil darum dass er nicht länger so eingeengt war. Nachdem seine Jeans neben ihren Klamotten auf den Boden Platz gefunden hatte, lehnte er sich wieder über Yumi. Ließ ihr gar nicht erst die Möglichkeit dazu wieder in irgendeiner Art die Kontrolle zu bekommen indem seine Hände nach ihren griffen und sie neben ihrem Kopf in die Matratze drückten. Seine Finger schoben sich in ihre und so ließ er keine Sekunde mehr verstreichen, näherte sich der Studentin, küsste ihre rosigen Lippen und drang mit einem Mal tief in sie ein.

    Hina, Alessa, Melanie & Simon | in einem Club


    Amüsiert grinste das junge Blondchen als Alessa ihren großen Bruder auf ihre gemeinsame wilde Partynacht mitnehmen wollte. Das war eine wirklich gute Idee, perfekt, ihre beste Freundin wusste was Sache war. Ihre grauen Augen funkelten aufgeregt und begutachteten den älteren Kerl von Kopf bis Fuß. Kurz war ihre Vorfreude betrübt, eigentlich würde sie ihn gerne noch neu einkleiden weil man sich so ja fast mit ihm schämen musste aber irgendwo musste man halt Abstriche machen. Hina winkte ab als ihre neueste Bekanntschaft eine Entschuldigung verlangte. „Er lädt uns später einfach auf eine oder zwei Runden Drinks ein, das ist ja sicher Entschuldigung genug.“ Ob Simon das dann machte oder nicht, war eh egal, da die drei jungen Mädchen ihre Drinks am heutigen Abend sowieso nicht selbst zahlen mussten. Die Blicke der anderen Männer, die an der kleinen Gruppe vorbei gingen, sagten so einiges. Das Mädchen hörte Alessas Bruder aufmerksam zu und verzog angewidert ihre geschminkten Lippen. „Danke für diesen wichtigen Tipp, ich werd nen großen Bogen um dieses ekelhafte Ding machen.“, versicherte das Blondchen, auch wenn sie sich nicht sicher war ob man seinen Worten richtig glauben konnte aber im Grunde war ihr das eh nicht wichtig. Lachend hakte sie sich bei Simon ein, setzte sich in Bewegung und stöckelte mit ihm an ihrer Seite voran. Die plötzliche Spielverderberausstrahlung ignorierte sie gekonnt. „Heute Abend sind wir es auf jeden Fall.“ Auf der anderen Seite hatte sie Alessa an der Hand und mit einem Nicken deutete sie Melanie an ihnen zu folgen. Der Club, von dem sie schon so viele tolle und aufregende Geschichten gehört hatten, war zum Glück nicht weit weg und mit einem süßen Lächeln und einem vielversprechendem Blick, lag die Aufmerksamkeit der Türsteher auch eher auf den Mädchen und ihren Körpern als auf den Fotos ihrer gefälschten Ausweisen.



    1495-alice-pngAlice & Ludeus | irgendwo in der Stadt


    Alice hatte ihren Mund gerade voller Frozen Jughurt, sie war manchmal halt ein bisschen gierig, als ihre neueste Bekanntschaft eine Frage stellte. „Mhm, hm.“ Natürlich konnte man ihre komischen Laute wunderbar verstehen, deswegen versuchte das Mädchen den Inhalt in ihrem Mund schnell herunter zu schlucken, was schlussendlich für ein eiskaltes Gehirn sorgte. „Aahh mein Kopf..“, jammerte sie, fasste an ihre Stirn und wand sich nach ein paar Sekunden an Ludeus. „Passt schon, ein bisschen Bewegung tut uns gut.“ Das 'uns' sagte sie mit voller Absicht, die paar Schritte mehr oder weniger machten zwar nicht wirklich viel aus und es war auch nicht so als würde Ludeus das brauchen, da er schon ziemlich trainiert wirkte, aber trotzdem tat es ihr ganz gut sich mal die Beine zu vertreten und einfach rumzulaufen. Nicht wegzulaufen oder jemanden nachzulaufen, einfach durch die Stadt schlendern. Mit einem netten Menschen neben sich. Alice lächelte als er von seinen Geschwistern erzählte und als der Kerl meinte, dass er sogar der Älteste von allen war, wurde sie hellhörig. Der große Bruder also. Damit bekam das Thema für sie irgendwie einen bitteren Beigeschmack, auch wenn sie nach dem gestrigen Zusammentreffen mit Alex eigentlich froh sein sollte. Schließlich waren sie einander ja ein bisschen näher gekommen und hatten einen Schritt aufeinander zu gemacht aber mit der nächtlichen Aktion von ihrem so tollen Halbbruder, war das irgendwie alles wieder zerstört. Auch wenn es sie überhaupt nichts anging aber war es so kindisch von ihr, wenn sie sich dadurch verletzt und hintergangen fühlte? Manchmal wusste das Blondchen nicht mehr so richtig was sie noch denken und fühlen durfte, was richtig war und was falsch. Ein Seufzen glitt über ihre Lippen, ihre Schritte hatten sich verlangsamt und wahrscheinlich war es ihrer Begleitung längst aufgefallen, dass sie mit ihren Gedanken etwas abschweifte. Wie unhöflich von ihr.. „Es ist sicher nicht immer ganz einfach der ältere Bruder zu sein oder?“, fragte das Mädchen dann, versuchte sich an einem Lächeln und wand ihre roten Augen in seine Richtung. „Man trägt ja ganz schön viel Verantwortung und macht sich oft Sorgen oder?“ Ein bisschen Wunschgedanken ließ sie da in ihre Worte einfließen, nahm einen Happen von ihrem bunt gemischten Frozen Joghurt und antwortete auf seine Gegenfrage. „Ich bin das Küken von uns.“, sagte das Blondchen und drehte ihren Kopf wieder nach vorne. War besser so, nicht dass sie noch gegen die nächste Laterne oder sonst was lief. „Ich habe einen Bruder und eine Schwester. Eher Halbgeschwister aber das interessiert ja eigentlich nicht. Hab sie trotzdem lieb.“ Ein warmes Lächeln malte sich auf ihre Lippen. „Auch wenn wir uns nicht immer super verstehen aber das gehört halt dazu.“

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    Das Braun in seinen Augen funkelte. Erwartete er eine Antwort, irgendeine Reaktion darauf? Wahrscheinlich, vielleicht auch nur weil er Yumi so gut einschätzen konnte, dass sie diese Aussage nicht einfach unkommentiert stehen lassen würde. Die Luft zwischen ihnen knisterte, ihre nackten Oberkörper berührten sich und Darren spürte ein Kribbeln an diesen Stellen. Es war nicht nur die pure Leidenschaft, nicht nur das einfache Verlangen wie am gestrigen Abend, der Student bemerkte eine gewisse Wärme, ein anderes Gefühl. Das er genoss und das seinem eh schon außer Takt geratenem Herzen nicht wirklich Ruhe verschaffte. Auch sorgte es dafür, dass der Platz in seiner Jeans nicht mehr wirklich ausreichte, wie das junge Fräulein im nächsten Augenblick wahrscheinlich schon bemerken würde. Denn nach einem knappen Ja, stieß sie ihn von sich und mit dem Rücken auf der Matratze, den Armen schlaff neben sich liegend, galt sein amüsierter Blick immer noch ihren hellen Augen. Zwar war sein Blick kurz auf ihre entblößte Brust gewandert, es war auch schwer da er von diesem Anblick nicht genug bekommen konnte, aber im Grunde wollte er sich den Ausdruck in ihren Augen nicht entgehen lassen. Der angehende Schauspieler blieb ruhig liegen während Yumi sich über ihn beugte, als wäre er ihre Beute und in so einem Fall versuchte man doch immer einfach still zu bleiben und abzuwarten. Sein Grinsen verschwand für einige Sekunden als das Blondchen ihre Worte ausgesprochen und an sein Ohr gehaucht hatte. Brauchte.. brauchte sie ihn? Brauchen konnte ein schlimmes Wort sein für Menschen, die von dieser Art Beziehung, in denen tiefe Gefühle eine Rolle spielten, nichts hielten. Menschen wie Yumi, die alles leicht und unkompliziert behalten wollten. Aber trotzdem brauchte sie ihn, jetzt in diesem Moment. Der Musiker hielt inne, keine Antwort verließ seine Lippen. Viel zu sehr war er damit beschäftigt unter ihren Küssen und Spielereien nicht durchzudrehen. Seine Finger gruben sich in die Decke unter ihnen als die weichen Lippen der Studentin den Punkt an seinem Hosenbund berührten. Die blonden Strähnen ihres Haars kitzelten auf seiner Haut, jagten eine Gänsehaut auf seinen Körper und seine Augen öffneten sich wieder nachdem Yumi sich wieder aufgerichtet hatte und nachhakte. Da wollte jemand eine Antwort, es war ein Spiel. Ein Test. Es konnte nur eine richtige Antwort geben. Während ihre zarte Hand über seinen Bauch wanderte, versuchte er seine Atmung etwas zu kontrollieren, strich mit seinen Fingern einen Teil ihrer Mähne hinter ihr Ohr. Ihr Gesicht war dem seinen noch so nah, seine Augen bewunderten die Farbe ihrer Iris und das herausfordernde Grinsen auf seinen Lippen kehrte zurück. So gerne er Yumi hätte weiter machen lassen wollen damit er ihre Berührungen auskosten konnte, immerhin wusste er ja was ihn erwartete, so gerne wollte er auch das Spielchen weiter treiben. Mit einem Ruck umfasste er ihren Oberkörper mit seinem Arm und drückte sie zur Seite, warf sie neben sich auf das breite Bett und übernahm wieder die Oberhand. Der Wuschelkopf lehnte über dem Blondchen, zog ungeduldig an ihrem Rock, ihrem Slip und entblößte damit auch ihre intimste Stelle. „Ich weiß nicht, Yumi...“, begann er mit leiser Stimme, verlor diese Worte zwischen all den Küssen, die er ihrem flachen Bauch schenkte. Darren rutschte weiter nach unten, hob seinen Kopf und funkelte die Studentin an. Seine Finger gingen bereits sanft auf Wanderschaft, streiften den empfindlichen Punkt zwischen ihren Beinen. „Ich glaube jedenfalls, du brauchst mich gerade viel mehr.“ Er ließ noch einen stillen Moment verstreichen ehe er seinen Kopf wieder senkte und seine Zunge spielen ließ.

    Hina, Alessa, Melanie & Simon | in der Nähe eines Clubs


    Während ihre beste Freundin ebenfalls auf das Mädchen mit der besonderen Haarfarbe aufmerksam wurde, war Hina noch damit beschäftigt ihr Selfie mit verschiedenen Filtern zu bearbeiten. Ihre Bilder mussten schließlich perfekt sein, sonst würden sie niemals auf Instagram landen. Ein Foto von ihnen, auf denen noch irgendwelche Hautunreinheiten, die dank der lieben Pupertät ja immer wieder auftauchten obwohl die Blondchen hart dagegen ankämpften, zu sehen waren, unvorstellbar. Kurz überlegte sie auch, ob sie die hübsche Unbekannte herausschneiden sollte aber Alessa hatte recht, sie zog eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich und scheinbar hatte sie das auch bemerkt. Die Fremde kam auf die beiden zu und Hina reagierte zunächst nicht, tippte auf ihrem Smartphone und ließ sie erzählen. Erst nach einem seitlichen Blick zu ihrer Besten, wandt sie sich an das Mädchen mit dem rosafarbenen Haar und lächelte. Ihr süßes Parfum stieg in die kleine Stupsnase Hinas, ein allzu bekannter Duft und das war ein großer Pluspunkt. "Richtig.", antwortete die Halbindonesierin, sperrte ihr Handy, nachdem sie ihren Post abgeschickt hatte, und verstaute es in ihre kleine Tasche. Die Schülerin hakte sich wieder bei ihrer Freundin ein, ihre grauen Augen wanderten an dem Mädchen hinab und so war sie von ihrem Modegeschmack beeindruckt. Natürlich lange nicht so gut wie ihr eigener oder der von Alessa aber es war auf jeden Fall Potential vorhanden. "Hey, Mel, mein Name ist Hina. Es freut mich, tatsächlich. Du scheinst mir jemand zu sein, den man gut und gerne in einen angesagten Club mitnehmen kann. Solche Menschen scheinen heutzutage ja fast Mangelware..." Die Blonde seufzte übertrieben, warf sich ihre gemachten Locken über die Schulter und bemerkte den Kerl, der Melanie im nächsten Augenblick halb umrannte, zu spät sonst hätte er ihre neueste Bekanntschaft sicher gewarnt. Es dauerte ein bisschen bis Hina den Typen erkannte, meine Güte, war der alt geworden. "Simon, na, wie geht es dir?", begrüßte sie den älteren Bruder ihrer besten Freundin mit einem zuckersüßen Lächeln. Hina war ja schon als kleines Kind von ihm begeistert gewesen und jetzt war sie das immer noch. Simon war aber auch ein wirklich gutaussehender Mann.. wobei sein Outfit gerade nicht wirklich zu ihnen passte und auch so sah er ziemlich mitgenommen aus. "Wer ist Leila?", fragte sie unverblümt und neugierig. Diesen Namen hatte sie schon mal gehört, da war sie sich sicher aber anscheinend war diese Person nicht wichtig genug gewesen, sonst hätte Hina sicher ein Bild vor Augen.

    1990-normal-by-nijurah-d8joqgi-pngCollette & Julia | an einem Tisch


    Das junge Mädchen war froh dass ihre Freundin genau verstand, was sie meinte. Routinearbeiten konnten auf Dauer einfach so öde sein und heute war ihr wirklich nicht nach ganz normalen Aufgaben. Auch wenn diese natürlich auch erledigt werden mussten aber vielleicht konnten sie sich heute davon drücken. Das bestellte Essen wurde nach und nach auf dem runden Tisch abgestellt und Collette musste schwer schlucken, da sich durch diesen leckeren Anblick jede Menge Speichel in ihrem Mund angesammelt hatte. Fast wie bei einem Hund.. Die braunen Augen der Heilerin glänzten und funkelten vor Vorfreude nur so, jetzt war sie sich sicher, dass ihre getroffene Wahl auf jeden Fall die Richtige gewesen war! "Und ich erst! Ich meine, das Essen kenne ich ja aber ich bin trotzdem jedes Mal wieder darauf gespannt!", erwiderte die die Bäckerstochter und nahm sich einen Löffel voll Gulaschsuppe, pustete erst einige Male an dem vollen Löffel und nahm ihn dann in den Mund. Ein zufriedenes Seufzen verließ ihren Mund und kurz lehnte sie sich auf ihrem Stuhl nach hinten "Das Fleisch ist super zart, total lecker! Hier, probier mal!" Coco schob ihrer Freundin vorsichtig die volle Schüssel entgegen und klaute sich im Gegenzug einen Happen von ihrer Gemüsesuppe, man konnte beinahe jede Gemüsesorte raus schmecken! "Was meinst du erwarten uns da für Aufgaben?", fragte sie Julia nachdem sie die restlichen Gemüsestückchen runter geschluckt hatte. "Mir hat noch nie jemand was davon erzählt, also schon vom schwarzen Brett aber was genau verlangt wird und wer da Hilfe benötigt, hab ich noch nie mitbekommen.."

    Männliche Charaktere


    Weibliche Charaktere

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    Das Beben unter seinen Berührungen, Darren spürte die Erregung der jungen Frau deutlich unter seinen Lippen. Mit jedem Kuss mehr, den er sanft auf ihre weiche Haut hauchte, gab sie sich ihm hin und mit jeder so zarten Streicheleinheit mehr, verlor sie sich. Dass Yumi sich gerade das holte, wonach sich ihr Körper sehnte, konnte man in ihrem Gesicht ganz deutlich sehen. Seine braunen Augen blinzelten in ihre Richtung, grinste dabei mit großer Zufriedenheit in sich hinein, denn es gab doch kaum etwas Besseres in solch einem Augenblick als die Bestätigung dafür zu bekommen, dass man es gut machte. Vielleicht legten manche Menschen da auch gar keinen Wert darauf, weil es alleine zu ihrem Vergnügen diente. Für andere wiederum war es das beste Gefühl überhaupt für ihre sexuellen Glanzleistungen gelobt zu werden aber für Darren war es weder noch. Der Lockenkopf fühlte sich wohl, solange sich sein Partner wohl fühlte. Solange er merkte, dass Yumi sich ihm öffnete und jede Sekunde mit ihm genoss, sie seiner Begierde nachkam und ihm deutlich machte, dass es das war was sie wollte, war alles perfekt. Dass diese intime Nähe meist noch besser war, wenn dieses eine besondere Gefühl mitspielte, daran dachte der Student in diesem Moment nicht. Eigentlich dachte er an gar nichts, hatte seinen Kopf und diese Bedenken stumm geschaltet. Das war auch nicht sonderlich schwer gewesen, denn seine Zunge spielte mit den Brustwarzen der Studentin, seine Finger zogen ihre Bahnen um die hübsche Brust und im nächsten Augenaufschlag, nahm Yumi ihm seinen Pullover vom Oberkörper und sorgte dafür dass nicht nur er derjenige war, der Küsse und Liebkosungen verschenkte. Sein Kopf legte sich in den Nacken, seine Augenlider waren geschlossen während sein Mund einen Spalt geöffnet war. Es fiel ihm schwer ruhig zu atmen, sein Brustkorb hob und senkte sich, mit jeder Berührung Yumis schneller und unregelmäßiger. Seine rauen Hände legten sich an ihre schmale Taille, rutschen daran zärtlich weiter in ihre Körpermitte um schließlich wieder mit den Fingerspitzen an ihren Brüsten zu landen und sein kleines Spielchen weiter zu treiben. Jedoch schaffte das nur eine seiner Hände, die andere strich ihren nackten Rücken entlang nach oben und griff in ihre blonde Mähne, spielte mit einzelnen Haarsträhnen und zerzauste ihre sonst so glatten Haare. Er ließ die Psychologiestudentin weiter gewähren, sie erkundete seinen Oberkörper. Nicht dass es etwas Neues für sie war. Ihre letzte intime Begegnung war kaum einen Tag her, es war kein Neuland und doch mindestens genauso aufregend. Vielleicht sogar mehr. Was sagte man zu einem One-Night-Stand, den mal ein zweites Mal an sich heran ließ? So nah. Dem man ein weiteres Mal seine Nähe anvertraute. Und mit dem man sich Lasagne teilte. Darren griff in ihre Haare, holte ihren Kopf so von seiner Haut, bestimmt und sanft, und führte seine Lippen gierig wieder auf ihre. Von diesen Lippen konnte er nicht genug bekommen, der Student wollte sie gar nicht los lassen, führte seine Zunge in ihren Mund während seine Hand aus ihren Haaren glitt und sich eng um ihre Taille legte. Auch sein anderer Arm drückte ihren zierlichen Körper an sich heran, dabei spürte er die erregte Brust an seiner Haut. Ein zufriedenes Stöhnen entkam seiner Kehle während seine Lippen sich für wenige Sekunden trennten. Seine geöffneten Augen funkelten, suchten das helle Blau, das er so gerne mochte. „Du nimmst dir also was du brauchst, hm..“, hauchte der Wuschelkopf und ein amüsiertes Grinsen legte sich auf seine pochenden Lippen. Seine kurzen Fingernägel bohrten sich kurz in den Rücken der Studentin als er die Worte der Blonden wiederholte.

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    Fast schon wollte er seine zärtlichen Taten unterbrechen. Um auf die Aussage der jungen Blonden zu reagieren. War sie sich da wirklich sicher? Ihre Stimme klang danach, fast so als könnte ihr nichts etwas antun, als wäre es selbstverständlich dass sie nichts verletzen konnte. War dem so? Seine Lippen berührten sanft die weiche Haut an ihrem Hals, liebkosten dort jeden freien Zentimeter. Ihr leises Lachen jagte eine Gänsehaut auf seinen Körper, sogar ein kleines Schmunzeln verließ seine Lippen zwischen all den Küssen. In diesen so winzigen Augenblicken wirkte sie anders, niedlich und süß. Nicht so hart, wie sie sich sonst zeigte. Es waren diese einzigartigen Momente, die alles so besonders machten. Die hübsche Frau drückte ihren Körper in seine Richtung, mit jeder Berührung mehr schien sie auch ihren Verstand für ein Stückchen mehr zu verlieren und war ja fast ein leichtes Spiel, wie Yumi unter seinen Händen zerfloss. Darren hob seinen Kopf in ihre Richtung, fing ihren flehenden Blick ein und bewunderte das blaue Funkeln in ihren Augen. Der Griff um ihre Handgelenke lockerte sich ein bisschen, doch ließ er sie zunächst noch nicht ganz los. Seine Lippen trafen die ihren, knabberten vorsichtig an ihrer Unterlippe und verlangten zärtlich nach mehr. Ihm wurde warm, von Sekunde zu Sekunde heizte sich das Zimmer auf. Der Schauspieler löste sich von ihr, öffnete seine Augen und atmete tief aus. Worte waren zu viel, es musste nichts mehr gefragt und nichts mehr gesagt werden. Das war es doch, was Yumi wollte oder, alles einfach und ohne große Sorgen. Ohne große Ansprachen. Aber das brauchte es gerade auch nicht. Ihre Blicke sprachen Bände und das war es, was die beiden miteinander verband. Oftmals brauchten sie ihre Münder gar nicht zu öffnen, wussten sie auch so was der andere wollte. Auch wenn es jetzt auch gar nicht schwer war, dies zu erraten. Noch ein Blick in ihre klare Augen und Darren fackelte gar nicht mehr weiter. Der junge Darsteller richtete sich wieder auf, drehte sich zur Seite und zog das Blondchen mit sich in die Höhe. Seine Arme legten sich um ihren schlanken Körper, drückten sie an sich heran, so nah dass zunächst kein Zentimeter zwischen ihnen blieb. Ein weiterer, fordernder Kuss und seine Zunge drängte sich zwischen ihre Lippen. Die jungen Erwachsenen harmonierten, bei allem was sie taten, es dauerte nicht lange bis seine Hände sich zum Saum ihres Pullovers vortasteten und den Stoff über ihren Kopf zogen. Diese kleine Unterbrechung tat ihnen nichts, die braunen Augen schlossen sich wieder und seine Küsse wanderten an ihrem Hals hinab. Liebkosten die nackte Haut über ihrer Brust während seine Finger gekonnt den Verschluss ihres Bhs öffneten. Ein bekannter Anblick als der Darsteller seine Augen einen Spalt öffnete und doch kribbelte es in einer bestimmten Gegend an seinem Körper. Seine Finger umrahmten die Wölbung an ihrer Brust, spielten mit dieser empfindlichen Stelle vor seinem Gesicht ehe auch seine Zunge zum Einsatz kam. Seine andere Hand kümmerte sich derweil um ihre andere Brust während ein leises Stöhnen über seine Lippen kam.

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    „Ist doch gut.“, erwiderte der junge Wuschelkopf darauf. Mit einem Schulternzucken als wäre das, was Yumi machte, nicht gefährlich. Als würde es niemanden verletzen und beide wussten ganz genau, dass dem nicht so war. Es war ein durchaus ernstes Spiel, was das Blondchen trieb. Zu schweben und sich davon nicht abbringen lassen. Aber konnte sie das durchziehen? Ihr Leben lang? Vielleicht stellte sie sich das zu einfach vor. Das Leben war so unberechenbar. „Solange du dich nicht daran verletzt.“ Seine braunen Augen funkelten, ließen sie nicht los und sein Gesicht war dem ihren immer noch nah, wollte sich gar nicht mehr von ihr lösen und entfernen. Diese Nähe war so schön, so berauschend. Dass sie mit ihrem Verhalten genauso gut andere Menschen verletzen und verärgern konnte, war klar und das musste er nicht aussprechen. Aber so leicht wie Yumi sich das vorstellte.. Darren sah das nicht so, es war nicht immer alles unkompliziert. Vielleicht weil man sich vieles einfach einredete. Der junge Student spürte den Hauch ihres Atems auf seinen Lippen, schloss eine Sekunde zu lange seine Augen und spürte ein Kribbeln, das durch die sanfte Liebkosung ihrerseits ausgelöst wurde. „Du musstest deinem Ruf als böses Mädchen ja nachgehen. Versteh schon.“, fügte er dem hinzu, ein weiteres Grinsen umspielte sein Lippen während sich ihre Gesichter einige Zentimeter voneinander entfernt hatten. Darren überlegte. Sein Kopf spielte verrückt, allein wegen ihr. Seine Hand löste sich von ihrer, strichen durch das blonde Haar während seine Augen in ihren nach einer Antwort suchten. Nach irgendwas, woran er sich festhalten konnte. Woran er sie festhalten konnte damit sie ihr einfaches Spielchen nicht auch mit ihm spielte. Er würde etwas finden. Der Musiker legte seine Lippen sachte auf ihre Wangen, hauchte ihr Küsse auf die rosige Haut und wanderte damit immer näher an ihren Hals. Der angehende Schauspieler überlegte wie gefährlich es war ihr Spiel mitzuspielen. Ihr zu zeigen, dass es oberflächlich bleiben konnte. Vielleicht blieb sie so auch bei ihm und ergriff nicht in naher Zukunft die Flucht. Eines der letzten Dinge, was er wollte. Einfach weil die Sekunden mit ihr schön waren, als kannten sie sich schon lange, es war so ungezwungen. Vielleicht war es jetzt von ihm egoistisch dass er sich auf ihre Art einließ, nur um ihr näher zu kommen und sie damit bei sich zu behalten. Vielleicht war es aber auch absolut dämlich weil er so wahrscheinlich sowieso verletzt wurde. War es ihm das wert? Aber auf der anderen Seite, war es ihm auch egal, weil es jetzt im Moment nicht zählte was kommen würde, jetzt wollte er eigentlich nur sie. Seine Hände griffen plötzlich beide nach ihren Handgelenken, drückten diese fest neben ihrem Kopf auf seine Matratze, während er sich über sie lehnte und seine Beine dicht neben ihren Körper stützte. Damit sie nicht viel Bewegungsfreiraum hatte. Seine Lippen knabberten an ihrem Ohrläppchen, strichen dann über die blasse Haut an ihrem Hals.