Der Campus des "St. Ulrich" - Bildungszentrums


  • Als Sakuras knuddelattacke auf Leila endete, stand ein brünetter Junge neben ihnen. Wow wir sind echt beliebt! Kein wunder wenn ich so toll ausseh! In Gedanken warf Sakura ihre imaginären langen Haare nach hinten und fühle sich wie eine Diva, aber nur für 2 Sekunden, dann ging sie wieder zu ihrem good old sake mode zurück. "Louis? Noch nie gehört. Ich kenn nur King Louie aus dem Dschungel."Grübelnd darüber, ob sie im Stadtdschungel auch schonmal von einem Louis gehört hatte, legte sie ihren Finger an die Lippe. Louis... Loui....Lou....Lo.....L....Leila! Nein, so ein Blödsinn, Leila war eindeutig ein Mädchen und kein Louis. Kurzerhand gab die Blondine auf und ging mit den anderen nach drinnen. Mitlerweile war die Party schon Belebter und Sake erkannte einige bekannte Gesichter. Doch als sie sich genauer umsah, bemerkte der steppende Tanzbär, das niemand auf der Tanzfläche war. Sofort wendete sie sich an ihre Girlgroup. "tanzen." sagte sie ausdruchslos und bewegte sie in Richtung der Fläche. Ohne lange zu zögern, fing Sakura an ihren lieblings Tanz zu vollführen, undzwar den Left Shark Tanz! Was dann ungefähr so aussah:



    Dan wirkte symphatisch, noch ein wenig Alkohol und er wird bestimmt aufgeschlossener! Doch Ethan hatte noch kein Glas. Er überlegte was er trinken sollte. Für was starkes war es jetzt noch zu früh und Bier konnte er überhaupt nicht leiden, das schmeckt so, als wäre in der Flasche irgendwas gestorben. Also entschied der Sportfanatiker sich für seine geliebten Cocktails. Als E.T. noch in seiner Geburtsstadt lebte, gab es nichts besseres als mit seinen Freundinnen Cocktails zu trinken und dabei Desperate Housewives zu schauen. Während er den Drink mischte, wandte er sich wieder dem Schwarzhaarigen zu. "Leila kenn ich nur flüchtig, hab sie letztens am Sportplatz getroffen." Sein Blick schweifte zur Tanzfläche, auf der sich ein anderes Mädchen zum Affen machte. "Und dass da müsste Sakura sein, ihre beste Freundin, die kenn ich aber nicht persönlich. Sie soll etwas 'anders' sein hab ich gehört." Das Glas umklammert, deutete Ethan mit einem Finger in Richtung der Blondine. Doch musste er sich nur vom zuschauen schon fremdschämen, deshalb war ein Themawechsel angesagt."Wenn du hier niemand kennst, bist du dann auch neu in der Stadt?"


    ✶★"Eine kleine Überlegung, ein kleiner Gedanke an andere, macht den ganzen Unterschied aus."★✶

    - Winnie Puuh




  • [IMG:http://fc08.deviantart.net/fs70/f/2014/246/9/a/harvest_moon_boy___agi_ferula_by_princesslettuce-d7e6sgx.png
    "Leila?"verwundert schaute er das kurzhaarige Mädchen an,die zu seiner Enttäuschung ebenso nichts von einem Louis gehört hatte.Agi seufzte.Dann müsse er sich wohl doch der Feier entgegen stellen.Solange er dort drinnen einen Bekannten seines Mitbewohners finden würde,wäre er zufrieden.Hauptsache dies würde nicht allzu lange dauern."Nagut danke...." Er schenkte den anderen ein schiefes Lächeln und zwengte sich dann mit seinem Koffer an ihnen vorbei.Das war der Moment,an dem man es bereute diese Last mit zu nehmen.Eine Tasche mit dem nötigsten hätte durchaus gereicht.Er sah sich um.Die Chance,dass er hier wirklich jemanden finden würde,der Louis kennt,lag bestimmt bei eins zu einer Million.Sein Blick schweifte erneut umher.Wo solle er bloß anfangen zu fragen?Die anderen Studenten schienen alle relativ beschäftigt zu sein.Agi würde aber trotzdem nicht davor zurückschrecken sie anzusprechen.Auf der Tanzfläche begann die junge Dame von vorher sich wild zu bewegen.Es hatte wenn man genauer hinsah vielleicht sogar etwas wie einen Rhythmus.Tanzen gehörte nicht zu seinen Stärken,somit konnte er das auch nicht wirklich bewerten.Sowie diverse Sportarten.Er hatte sich bis jetzt immer durch den Schulsport durchbeißen können,aber sein Talent war das nicht gerade.Sein Blick fiel nun auf zwei junge Männer,die sich an der Getränkebar unterhielten.Da ihm die Tänzerin bereits nicht weiterhelfen konnte,waren die zwei Jungs sein neues Ziel.Immernoch den Koffer hinter sich herziehend ging er auf die beiden zu.Der eine hatte braune und verwuschelte Haare.Jemand,der Agi bei seinem Widerstand gegen zurück gegelte Haare beisteht.Der andere hatte schwarze Haarre.Hoffentlich würde er bei diesen beiden eine Antwort finden."Entschuldigung?" mischte er sich nun in ihr Gespräch ein."Habt ihr beide mal von einem Jungen namens Louis Cooper gehört?" fragte er in die Runde.

    Cersei Lannister: “A bit of a comedown from the chamber of the Hand. But then I don't suppose you need much room.”

    Tyrion Lannister:
     “Grand Maester Pycelle made the same joke. You must be proud to be as funny as a man whose balls brush his knees.”


  • Selbst der junge Barkeeper hatte sich entschieden, seinen Abend auf der Party zu verbringen. Einerseits weil er keine Lust hatte in der Bar auszuschenken, andererseits weil ihm die reine Anwesenheit seines Vaters dort doch ziemlich oft nervte. Außerdem mochte sein Daddy es nicht, wenn er sich an den Getränken in der Bar bediente, so kam ihm die Gelegenheit ganz gelegen, dass er seinen Durst hier auf ebenso kostenfreier Basis stillen konnte. Als er eintraf waren bereits einige Leute in seinem Alter anwesend, dennoch hatte er nicht vor sich mit diesen auseinander zu setzen. Er wollte sich in Ruhe ein oder zwei Drinks gönnen und dann wieder abziehen, weshalb er auch direkt auf die improvisierte Bar zusteuerte und sich gleich mehrere Sachen griff, ehe er sich abgeschottet von dem Rest etwas abseits an einem Tisch niederließ.


  • Die kleine Gruppe war mittlerweile im Hauptsaal, dort wo die Party veranstaltet wurde, angekommen und es war auch gar nicht so leer wie Yumi vermutet hatte. Das erste was sie sah war ein Tisch an der Wand, auf dem ein großes Sortiment an Getränken stand und sie steuerte auch direkt darauf zu. "Lass mal sehen, was trinken wir..." Sie mischte einige Getränke mit Softdrinks bzw. Energydrinks zusammen und ging zurück zu Sakura und Leila, wobei sie Sakura ihr Getränk nicht geben konnte, da diese gerade einen Schlaganfall auf der Tanzfläche hatte. "Nicht tanzen, trinken!" entgegnete sie ihrer Schwester und drückte ihr nun doch trotz Arme-fuchtel-Tanz ein Getränk in die Hand, welche ihr Tanzen vorerst unterbrechen sollte (wobei sie sich bei Sakura da nicht sicher war). Yumi wendete sich schließlich an Leila "Ich hoffe bei dir ist alles gut momentan? Ich war in letzter Zeit nicht der geselligste Mensch was meine Freunde und Familie anging.." Sie nippte ein wenig schuldbewusst, jedoch von der Musik in eine feierwillige Grundstimmung versetzt, an ihrem Getränk und ließ ihren Blick durch den Raum schweifen.


  • Für einen Augenblick entfernten sich die beiden Blondchen von Leila, was aber nicht hieß, dass ihre Anwesenheit unbemerkt bleiben würde. Während Yumi sich um Getränke für die Mädels kümmerte war Sakura auf die Tanzfläche gestürmt um...einen ihrer typischen Stammestänze aufzuführen mit denen sie ansonsten Dämonen herbeirief. Na wenigstens hatte sie ihre Spaß, von daher war es doch völlig in Ordnung wenn sie ihre seltsamen Tanzmoves der Öffentlichkeit preisgab. Schmunzelnd und immer wieder mit dem Kopf schüttelnd beobachtete die Rosahaarige ihre beste Freundin. Sie selbst gehörte nicht zu der Sorte Menschen die gerne tanzten. Zumindest nicht so, bei Just Dance war das etwas anderes. Die ältere der Geschwister kehrte zu ihnen zurück und brachte allerlei Mischgetränke mit, von denen Leila wieder einmal nicht sonderlich viel Ahnung hatte, aber dennoch dankbar etwas von Yumi entgegen nahm. „Ja, bei mir ist alles super! Momentan könnte es kaum besser sein.“ Schließlich hatte sie aktuell alles, was ein Mädchen in ihrem Alter sich wünschen konnte. Einen Freund, eine beste Freundin die immer für sie da war, einen Studienplatz. „Ach was, mach dir da keine Gedanken drüber, Hauptsache du bist jetzt endlich wieder aus deinem Loch gekrochen!“, entgegnete sie ihr lächelnd. „Heißt also bei dir ist in letzter Zeit nichts aufregendes passiert?“, hakte sie dennoch nach, man konnte ja nie wissen. Die Rosahaarige setzte die Lippen an den Strohhalm ihres Getränks – bei welchem es sich vermutlich um einen Caipirinha handelte - und probierte einen Schluck. Erneut etwas, was ihr wirklich schmeckte! Vielleicht schmeckte Alkohol doch allgemein nicht so schlecht wie sie dachte, sie hatte wohl bisher nur einfach die falschen Sachen probiert. Erneut ließ sie ihren Blick durch die Menge gleiten, wobei ihr Blick erneut an Nick haften blieb, welcher inzwischen wohl auch eine neue Bekanntschaft gemacht hatte. Nun, sie würde doch sicher nicht stören, wenn sie ihn kurz begrüßen würde, oder? „Hältst du mal bitte kurz? Ich bin sofort wieder da!“, sprach sie zu Yumi und drückte ihr das Getränk ein weiteres Mal in die Hand, bevor sie zu Nick eilte und von hinten ihre Hände auf seine Augen legte und ihm ein leises „Hallo schöner Mann!“, ins Ohr flüsterte.


  • Mitlerweile versuchte Sakura sich am Roboter Tanz, was in ihren Augen richtig cool aussah, nur in denen der anderen Gäste wohl nicht. Solange Sake spaß dabei hatte, war es ihr ziemlich egal wie andere ihre Moves finden. Mut tut gut. Komischerweise fing aber kein Menschan an, ihr auf der Tanzfläche Gesellschaft zu leisten. Schon seltsam, dabei ist die Musik gerade richtig schwungvoll. Als die Blondine gerade versuchte zu den Schritt einzufrieren, wie es sich beim Robotdance gehört, kam Yumi mit einem Getränk. Die Tanzende nahm den Drink entgegen und fror mit ihm in dieser Position ein <- das sah wirklich bescheuert aus, da sie nun ihren Arm ausstreckend Richtung Yumi da lehnte. (Irgendwie ist es schwerer zuposten wenn man nebenbei Mr. Roboto von Styx hört und mit singt :/ ~domo arigato mr. roboto~) Schließlich stoppte sie ihren "Schlaganfall" (-sebästschnx3 10/3/15) um ihr Getränk nicht auszuschütten und gesellte sich zu den Mädels zurück, wobei Leila Nick gerade einen Besuch abstattete. Mit ihrem besten Freund wollte die Blondine auch noch reden, aber das verschob sie erstmal auf später. Sie wollte ja nicht die turteleie mit ihrem Charm unterbrechen.
    "Wollen wir später zusammen tanzen Schwesterherz?" fragte sie Yumi aus dem nichts und stellte sich vor wie sie zu zweit den Robodance machen. Fehlten nur noch abgestimmte Outfits und sie wären die coolsten auf der ganzen Party!


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    - Winnie Puuh





  • Buuuhu. Natürlich war keiner von den Bitches da, denen er geschrieben hatte. Okay, es waren nur zwei Leute gewesen, aber... sie ließen ihn warten! Seufzend stellte er sich vor die Tür des Haupteingangs zum Gebäude und lehnte sich an eine Wand, während er immer wieder einen Blick auf sein Handy warf, für den Fall, dass einer vielleicht mal antworten würde, so in zehn Jahren. Aus Langweile zog er schon seine Zigarettenschachtel aus der Hosentasche, doch ließ sie wieder dort hin zurückwandern, wo sie hergekommen war, nachdem er sie für einige Sekunden angestarrt hatte. Rauchen war eigentlich nur sein Ding, wenn er auch etwas getrunken hatte. Natürlich hatte er auch, wie immer, seine Joints dabei, die er auch ab und zu an for fun rauchte, aber nach langem (total) war der Alkohol mal endlich wieder dran. Seine Pille hatte er ja gestern schon gehabt~ Auf jeden Fall verbrachte er noch die nächsten (gefühlten) zwanzig Jahre damit, auf seine dämlichen Freunde zu warten...!


  • Lautlos landete die Erntegöttin auf dem Gehweg kurz bevor sie die Schule erreichte- haach wie schön war es Fliegen zu können? Leichtfüßig schritt sie um die Ecke zum Haupteingang der Schule an dem sie bereits eine bekannte Gestalt mit Sidecut erkannte. "Hey, Skywalker!", rief sie dem Jungen grinsend zu, welcher gerade mit seinem Handy beschäftigt schien, kurz bevor sie ihn erreichte und sich mit hinter dem Rücken verschränkten Händen kurz gespielt schaulustig über den Bildschirm des Telefons beugte um dann den unschuldigen Blick wieder hoch zu richten. "Wartest du auf jemanden?", fragte das Mädchen und legte schmunzelnd den Kopf schief. Mooment mal.
    Ihr Schmunzeln verschwand. Jetzt wo sie Luke so sah... wo sie... den Vater ihres Mehlsackes sah, fiel ihr urplötzlich wieder ein, was den ganzen Tag über nichts als eine dumpfe Erinnerung war, die sie einfach nicht abrufen konnte. Ihre Augen weiteten sich, sie schnappte nach Luft und die Teenagerin hob die Hand zu ihrer Stirn. "...Salami Bockwurst...", flüsterte sie mit zusammengekniffenen Augen.


  • Yumi erwischte sich selber wie ihr Körper unbewusst auf die Musik reagierte und sie sich kaum bemerkbar zur Musik bewegte, während sie ihr Getränk in einer Rekordzeit, die Sebastian Vettel eifersüchtig machen würde, leerte. Ihr half der geringe Alkoholpegel merklich lockerer zu werden und so fiel ihr auch Konversation mit anderen Menschen zu halten erstaunlich leicht. Du wirst doch noch wieder wie früher! dachte Yumi und musste schmunzeln. "Naja, seit der Trennung von ..." - Eigentlich hatte sie vor die Geschichte vor Leila auszuschmücken, wie sie jetzt wieder mitten im Leben stand& über Alex hinweg war, jedoch schien Leila sowieso nicht zugehört zu haben, da diese mit einer kurzen Vertröstung davoneilte. Als sie erkannte, dass es sich um einen Jungen handeln musste (soweit die Lichtverhältnisse es ermöglichten) verschluckte sie sich an ihrem Getränk und prustete durch ihre Nase. Während sie lachend hustete, stützte sie sich auf der Schulter ihrer Schwester ab. Ohne Alkoholeinfluss hätte Yumi wohl nicht so kindisch reagiert, jedoch fand sie in diesem Moment die Tatsache, dass Leila von einem Kerl so abgelenkt wurde irrsinnig witzig. "Oh Mann, Leila ist vielleicht lustig! wand sie sich an ihre Schwester und durch die vom Alkohol verblassenden Hemmschwellen sagte sie desweiteren "Okay Sake, lass uns tanzen!" Für den Moment war es Yumi egal wie sie dabei aussah, oder wer sich über sie lustig machte - Sie beschloss einfach den Abend zu genießen und Spaß zu haben.


  • Lustigerweise ließ ihn der Name Skywalker aufhorchen, da er sowieso schon sein ganzes Leben lang diesen Spitznamen ertragen musste. God bless Star Wars, not. "Ha-ha! Ich warte schon 'ne halbe Ewigkeit auf dich, Herzchen." Doch ihr nachdenkliches Gesicht ließ auch den Blauhaarigen stutzen und fast wäre er zurückgewichen, als sie so schlagartig nach Luft schnappte, doch ihr darauffolgendes Geflüster löste auch etwas bei Luke aus. Okay, es war vielleicht kein Herzschock oder ähnliches, aber es handelte sich hierbei trotzdem um sein Kind! "Fuck! Wie dämlich sind wir denn? Na komm, vielleicht liegt er ja noch auf dem Dach!" Sofort begann er vorrauszugehen, davon ausgehend, dass Marina ihm folgen würde und begab sich auf den gleichen Weg wie beim letzten Mal auf das Dach des Gebäudes. Mittlerweile war auch der ganze Schnee geschmolzen, also musste ihr kleiner Mehlsack wenigstens nicht frieren. "Kann das Ding überhaupt sterben?", fragte er seine Begleitung, als er Salami Bockwurst aufhob und den braunen Sack, welcher sich irgendwie in ein Grau-Braun-Schwarz verfärbt hatte, begutachtete. "Man, wir sind echt beschissene Eltern, aber... ich glaube er lebt noch", sagte er schließlich grinsend und drehte sich zu Marina um, um ihr das Kind in die Hand zu drücken. Vielleicht wollte sie ja ihre Liebe mit einer Umarmung oder so ausdrücken?


  • "...wenn diese Software wirklich die Funktion enthält, dass das Kind sterben kann, muss unser Lehrer wirklich sehr viel von uns halten.", antwortete Marina grinsend während sie das Dach erklomm. Oben angekommen verzog sie das Gesicht als sie den verfärbten Sack sah. Also lebendig sah anders aus und das lag jetzt nicht nur daran, dass ein Mehlsack nicht leben wirklich konnte. Auf seine weitere Aussage lachte die Göttin auf. "Ach, überrascht dich das etwa?", fragte sie ironisch, "Bist du sicher, dass er noch lebt? Er schreit ja nicht mal mehr.", bemerkte sie als ihr der Mehlsack in die Hand gedrückt wurde. Uff. Mit einem lauten Plumpsen landete das Kind wieder auf dem Boden. Der Leinensack hatte sich komplett mit geschmolzenen Schnee vollgesogen und war damit deutlich schwerer als Marina es erwartet hatte. Kaum war es unten angekommen, fing das Teil an zuschreien und so war zumindest die Lebensfrage geklärt. Allerdings hatte das Wasser den Stimmenbändern des Babys nicht gut getan, da das Geheule total verzerrt klang. "Meeh.", schmollend bückte das Mädchen sich nach dem Biologieprojekt und richtete es wieder auf. Okay, sie hätte das blöde Wasser einfach aus dem Mehlsack heraussaugen können, aber das wäre wohl für Luke ziemlich wunderlich gewesen. Die Schülerin stellte sich neben den Punk, gegenüber von Salami Bockwurst hin und musterte den schreienden Fratz von oben nach unten um den Grund für das Geschrei ausfindig zu machen. "...meinst du... er hat vielleicht Hunger?"

  • Mit schnellem Gang kam Sky in den Kellers des Bildungszentrums. Er war etwas spät dran, wollte sich aber auch nicht die Blöße geben zu rennen. Nicht dass er ein Pünktlichkeitsfanatiker gewesen wäre, aber er wollte seine Freunde nicht warten lassen.
    Das Lehrgebäude sah aus wie immer, aber es war seltsam nachts hier zu sein. Alles war dunkel und wirkte irgendwie befremdlich, als ob es verboten wäre um diese Zeit hier zu sein. Allerdings konnte er schon beim betreten die Musik leise hören.
    Direkt vor der Tür entdeckte er schon von weitem seinen Kumpel Alex, den er schon aus Kindertagen kannte. Sein weißes Haar war unverkennbar. Sky ging nun etwas langsamer. Das schnell Laufen hatte ihn doch mehr ausser Atem gebracht als er zugeben wollte, und das, obwohl er nichtmal unbedingt unsportlich war.
    "Hey man." begrüßte er Alex und hielt seine Hand zum abklatschen hin. Sie hatten ihre eigene coole Kombination, so wie alle guten "bros". "Auf was wartest du?"


  • Er hatte keine Ahnung weshalb er sich das antat. „Oh Neo du kannst neue Freunde finden und vielleicht ein paar Kommilitonen!“, ja das hatte seine Mutter am Telefon gesagt. Wie ihn das nervte. Mit seinem Skateboard unter den Füßen fuhr er zur Universität. War immerhin besser als laufen. Nebenher hörte er ein wenig Musik mit seinem Handy. Vielleicht würde er ja auch Spaß haben. Obwohl... wenn er so an die Party mit seinen Mitbewohnern dachte... die war schon etwas schräg gewesen. Am liebsten hätte sich der junge Mann mit den Dreadlocks ja auf eine Wiese irgendwo in der Nähe gelegt und geschlafen, aber da musste er nun durch.
    Am Campus angekommen trat er sein Skateboard und nahm es in seine Hand. „Wo soll diese Party nochmal sein?“, Neo zückte sein Telefon, um einen Blick auf seine E-Mails zu werfen. „In einem Gemeinschaftsraum also.“, er schmiss sein Skateboard wieder auf den Boden und fuhr zu dem Gebäude. Er war sich sicher, dass seine Mitbewohner hier auch irgendwo sein mussten. Vor dem Gebäude nahm er sein Board wieder in die Hand und er öffnete die Tür. Dort waren schon einige Leute – die er absolut nicht kannte. Seine Mitbewohner waren auch die einzigen Menschen die er bisher getroffen hatte. Obwohl. Plötzlich fiel ihm der Rotschopf von E.T. Ins Auge. Der trank etwas mit einem braungebrannten Jungen. Neo schüttelte den Kopf. Seine Bernsteinfarbenen Augen suchten weiter die Menge ab. Sollte er sich zu irgendwem gesellen? Dafür war er nicht der Typ. Er nahm die Ohrstöpsel aus den Ohren, nur um festzustellen, dass die Leute hier einen grausamen Musikgeschmack hatten. Der junge mit den Dreads machte sich also schnell auf zur Bar, um sich was zu trinken zu besorgen und sich anschließend irgendwo hinzusetzen. Er beobachtete eine Blondine mit kurzen Haaren die sehr... interessant tanzte. Anscheinend kannten sich hier schon einige Leute. Umso ätzender für Neo. Er hatte sein Skateboard neben sich abgestellt, nahm einen großen Schluck aus seinem Becher. Doch da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen! Der braungebrannte Kerl bei E.T. War doch sein Wichtel, welchen er nicht mehr gefunden hatte!!Natürlich war Weihnachten und die ganze Wichtelaktion schon längst vorbei, aber Neo hatte das Geschenk tatsächlich dabei, eigentlich hatte er es immer dabei – in der Hoffnung er würde seinem Wichtel mal zufällig begegnen. Na toll. Wie stellte er das jetzt am besten an? Er war nicht der Typ der sich für so etwas entschuldigte. Ihm das Geschenk einfach zustecken? Ach egal. Der Gelbäugige kramte in seiner Hosentasche nach dem Geschenk. Es war nichts großartiges. Aber das war ihm nun auch egal. Er war nicht gerade der Typ für solche Dinge wie Pünktlichkeit. Vielleicht hatte er ja auch Glück und er traf den Geschmack des Jungen, was die Verspätete Zustellung wieder wett machen würde.
    Somit hievte Neo sich hoch und ging zu seinem Mitbewohner und dessen Trinkbegleitung. „Hey E.T.“, begrüßte er den Rotschopf knapp, wandte sich dann jedoch an den Schwarzhaarigen. „Ich weiß das kommt zu spät. Hab dich während der Party nicht mehr gefunden, also hier. Viel Spaß damit.“, er hatte sich jetzt nicht bemüht wirklich nett zu klingen und eigentlich war es ihm auch nicht so wichtig. Er hätte das Geschenk auch behalten können. Allerdings war es nicht sein Geschmack.


    „Sorry noch. Hoffe das ist okay so.“, er wäre am liebsten gleich wieder gegangen. Allerdings wollte er noch so viel Anstand zeigen und auf eine Reaktion warten.

    • "Ich bin keine Puppe, die man aus einem verstaubten Regal holt, wenn Jemand gerade nicht da ist, und wenn dieser Jemand wieder zurückkehrt, achtlos ins Regal gestellt wird und wieder von allen... gehasst wird." •


  • "Nick.", entgegnete der Schwarzhaarige knapp mit einem breiten Lächeln, als Darren sich vorgestellt hatte. Als dieser dann Helene Fischer erwähnte zuckte er gespielt geekelt zusammen und verzog dabei das Gesicht. "Bitte nicht... ich will meine Ohre behalten." Ein kurzes Lachen kam aus seiner Kehle, dann hielt Nick seinem Gegenüber seinen Becher entgegen um mit ihm anzustoßen. "Was studierst du denn überhaupt wenn ich fragen darf? Und du solltest diese Burger echt mal probieren. Die sind der Hammer!" Nebenbei ließ er seinen Blick durch den Raum wandern, aber bevor er ein bekanntes Gesicht erspähte wurden Darren und er von einem weiteren Fremden angequatscht. "Hey, nee sorry, aber ich kenn keinen Lois. Nie von dem gehört." Schulterzuckend blickte er zum Wuschelkopf neben ihm, ob dieser vielleicht mehr wusste, aber bevor er die Antwort abwarten konnte wurde er auch schon 'attackiert'. "Hallo schöne Frau.", lächelte er und drehte sich zu Leila, um ihr einen Kuss zur Begrüßung zu geben. "Schön dich zu sehen." Ein warmes Lächeln legte sich auf seine Lippen, bevor er seiner Freundin noch einen kurzen Kuss gab. "Wenn ich vorstellen darf: Darren, das ist Leila, Leila das ist Darren und das hier ist...?" Fragend sah er den Jungen mit dem Koffer an, dass dieser sich selbst vorstellen konnte.



    Interessiert lauschte Dan der Erklärung von Ethan. "Sieht ganz so aus als hättest du nen Überblick.", merkte er ein wenig neidisch an. Dan kannte quasi keine einzige Person hier. Abgesehen von Ethan, den er ja aber eigentlich auch noch nicht wirklich kannte. "Ja ich bin wohl noch zu neu hier. Hab außer der Uni und meinem Mitbewohner nicht viel von hier gesehen. Naja und vielleicht ein paar flüchtigen Bekanntschaften." Darren und Majo kannte er ja wenigstens vom Aussehen her. Vielleicht hatte er ja noch die Ehre einen von beiden heute wiederzusehen. Gerade wollte Dan sich umsehen, während er einen schluck seines Getränks nahm, als jemand auf Ethan und ihn zukam und den Rothaarigen begrüßte. Auf die Begrüßung folgte eine Aktion mit der der Surfer nicht gerechnet hätte. "Ein Geschenk?", kam es ihm verwirrt über die Lippen während er das knittrige Papier abnahm. "Äh danke.", gab der Schwarzhaarige zurück und wusste nicht so recht was er sagen sollte. Die Wichtelaktion hatte er sowieso schon vergessen. Am Anfang war er noch sauer gewesen, aber eigentlich war es ihm im Endeffekt eigentlich egal gewesen. "Passt schon. Cool dass du trotzdem dran gedacht hast." Ne Sommer-CD. Wenn die Lieder wirklich Sommerhits waren, dann würde Dan sie sich auf jeden Fall anhören, denn Sommer, Meer und Surfen gehörte zu seinen Lieblingsbeschäftigungen.



    Bevor Alex zu den Getränken kam ertönte eine ihm bekannte Stimme hinter seinem Rücken. "Hey.", gab er mit einem ehrlichen Grinsen zurück. Sofort war seine Laune am steigen, währen er mit seinem Bro abklatschte. "Auf was ich warte? Auf jemandem mit dem man einen trinken kann.", gab er als Antwort und wies Sky in Richtung der Getränke, wo er ihm und sich selbst einen Becher mit Alkohol füllte, nur um kurz darauf anzustoßen und das Zeug in seinem Rachen zu versenken. "Dank dir hat der Abend eine Zukunft..." Mit einem Kopfnicken wies er seinen besten Kumpel an einen Blick auf die Tanzfläche zu werfen, wo Sakura gerade so etwas wie einen Hexentanz aufführte. Direkt daneben ihre Schwester, seine Ex.


  • "Dann sollt ihr nicht länger warten, werter Bruder", sagte Sky in einem sehr determinierten Ton, bevor er schelmisch grinste. Natürlich folgte er Alex zu dem Getränketisch, ohne sich groß umzuschauen. Sonst würde er noch jemand entdecken, und müsste die Leute erst begrüßen, bevor er seinen ersten Drink hatte. Und so viele Leute kannte er garnicht so gut. Aber dafür war die Party wahrscheinlich gedacht, um als Icebreaker zu dienen und die Studenten auf "hippe, jugendliche Weise" zusammenzuführen. Mal Ausschau halten was die Damenwelt so hergab.
    Nachdem sie ihre Drinks geext hatten (man musste ja einen guten Start haben, bevor es so richtig losging) und Sky eine Colaflasche an Alex' Glas hob, um die Bestätigung zu erhalten, dass eine Mischung mit Cola ihre nächste Wahl war, merkte Sky wie Alex in die ferne guckte. Er folgte seinem Blick, als sein Kumpel dann auf seine Ex und ihre Schwester deutete.
    Sky schaute Sakuras freier Interpretation eines epileptischen Anfalls für eine Weile interessiert zu, bevor er dann Yumi einen abwertenden Blick zuwarf und seinen Kopf schüttelte. "War doch klar, dass die auch hier ist." Er schenkte Alex nun ungefragt Cola ein, aber war sich ziemlich sicher, dass ihm egal war, was für eine Mischung er als nächstes hatte. "Sucht sich bestimmt heute jemand ganz billig zur Bedürfnisbefriedigung. Hatte sie in letzter Zeit ja nicht viel". Sky hatte persönlich eigentlich nichts gegen Yumi, stand aber zu 100% hinter seinem besten Freund.


  • „Nett dich kennen zu lernen.“, erwiderte der junge Student und stieß daraufhin mit seiner neuen Bekanntschaft an als diese ihm den Becher entgegen hielt. „Ich studiere Schauspiel. Ja, ich weiß, etwas sonderbar aber es macht wirklich Spaß. Auch wenn es so seine negativen Seiten hat.“ Darren nahm einen kurzen Schluck seines Drinks und hielt sofort Ausschau nach den Burgern, die Nick erwähnte, kam aber nicht dazu, sich einen davon zu holen, da sie schon Zuwachs bekommen. Einer nach dem anderen. „Nein, sorry, ich hab noch nie von ihm gehört. Bist du dir sicher, dass er auf die Party gegangen ist?“, stellte er als Gegenfrage. Der junge Mann tat ihm schon fast Leid, so verloren wie er hier rum stand. Der Lockenkopf lächelte, als Nicks Freundin, zumindest ging er mal davon aus, ihn überraschte und dieser sie anschließend vorstellte. „Hi.“, begrüßte er das Mädchen und wand seinen Blick anschließend wieder zu dem schwarzhaarigen Kerl. „Sind alle Frauen in Riverport derart hübsch? Dann habe ich mich tatsächlich für die richtige Stadt entschieden.“



    mit Hahkota bei den Sofas in der Ecke


    Unterwegs erklärte Alice ihrer Begleitung so einfach wie möglich was sie vorhatten. Eine kleine Party unter Studenten. Dabei würde er neue Menschen kennen lernen und auch eine andere Art wie man seinen Abend verbringen konnte. Außer Essen auf den Boden schmeißen oder Tieren hinterher jagen. Als sie in der Tür zum Gemeinschaftsraum standen, ließ sie seine Hand los und lächelte ihm zu. „Hier ist die Party.“ Wie unschwer zu erkennen war. An den Studenten, älteren Schülern, der Musik, dem Essen und dem Alkohol. Bevor sich die beiden auf die Sofas in der Ecke verzogen, besorgte die Blondine noch einen Teller mit etwas zu essen und zwei Drinks. „Essen.“, sagte die Schülerin schließlich, als Hahkota und sie sich auf der Couch niederließen. „Nimm!“ Alice stellte die Dinge auf den kleinen Tisch vor ihnen ab und bediente sich am Teller indem sie einen Burger nahm und sogleich davon abbiss.


  • Wie immer legte sich Louis Laune wieder, als er das Gelände vom Campus betrat. Die Fahrt mit den Öffentlichen war relativ entspannt gewesen. Niemand wollte etwas von ihm, der Busfahrer nahm sein Ticket entgegen ohne ihn wieder rauszuwerfen und niemand hatte ihn überfallen. Es war eine perfekte fahrt gewesen und doch bekam Louis weiche Knie, sobald er den ersten Schritt auf die Pflastersteine der riesigen Schule machte. Hier lernten und studierten also die Stadtkinder. Ob er auf der Feier auch jemanden vom Wichteln treffen würde? Bestimmt… auch wenn sein Punk-Wichtelpartner nicht gerade wie das hellste Köpfchen ausgesehen hatte, ging er bestimmt auf irgendeine Schule. Und bei Louis Glück war es wahrscheinlich genau diese hier. Er hoffte jedoch, dass wenigstens der kleine Junge, dem er versehentlich Wodka eingeflößt hatte, schon schlummernd im Bett lag, oder zumindest einfach nicht hier war.
    Mit pochendem Herzen öffnete Louis die Eingangstür und machte einen großen, steifen Schritt in das warme Gebäude. Auch wenn es draußen nicht mehr so kalt war wie zu Anfang des Jahres, war es hier drin doch um einiges angenehmer. Und irgendwie auch leer, zwar unterhielten sich hier und da ein paar Leute, jedoch kam es dem Brillenträger nicht gerade wie eine richtige Party vor (und das obwohl er ein Absoluter Partyboon war!). Er wagte sich weiter hinein, weg von seinem sicheren Ausgang und folgte der leisen Musik, die er jetzt auch wahrnahm. Sie wurde immer lauter, je weiter er sich von der Tür entfernte und vor einer Treppe die nach unten führte, blieb der Junge schließlich stehen.
    „Ein Keller? Wirklich?“, fragte er sich selbst im ironischsten Ton den er aufbringen konnte und zwei Mädchen die gerade an ihm vorbei liefen fingen an zu kichern. Er kümmerte sich erst mal nicht um sie (er würde später noch genug Zeit haben die Situation peinlich zu finden – dafür würden kopf & Magen schon sorgen!), denn er hatte jetzt ein fast noch größeres Problem: Er mochte keine Kellerräume, wobei „nicht mögen“ noch stark untertrieben war. Sie wirkten so bedrückend auf ihn, als könnte die Decke jeden Moment einstürzen. Und jetzt sollte er wirklich da runter gehen, auf eine Party, wo er kein Schwein kannte?
    Verkrampft und mit zusammengepressten Lippen stellte Louis einen Fuß auf die erste Stufe - und zog ihn wieder zurück. Er machte auf dem Absatz kehrt, dachte an seine Mutter, drehte sich wieder um und war nun wieder in der gleichen Haltung wie vorher.
    Ich bin noch gar nicht auf der Party und es gibt jetzt schon Probleme!, seufzte er gedanklich, während er sich tierisch darüber aufregte, was für ein Wrack er doch war. Los, du schaffst das!
    Und mit einem Ruck versuchte er seinen steifen Körper endlich dazu zu bewegen, die blöde Kellertreppe hinunter zu gehen. Es gelang ihm sogar - wenn auch etwas zu gut: Er übersprang mit dem vielen Schwung eine Stufe und rannte stolpernd in den – Gott sei Dank! – leeren Kellerflur. Total gegen das Klischee der Nerds, rannte er aber nicht in irgendeine Tür, oder gegen eine Person um so eine peinliche erste Begegnung zu provozieren, nein. Er rannte einfach weiter, bis seine Beine wieder etwas langsamer und schließlich zum stehen kamen.
    Das wäre geschafft!, lobte Louis sich stolz, hielt seinen Blick jedoch von den Wänden fern. Er hatte sich vorgenommen einfach zu ignorieren, dass er sich in einem Keller befand. Vielleicht konnte er auch einfach ignorieren, dass er sich unter Menschen befand?
    Etwas motivierter als sonst betrat er den Gemeinschaftsraum und alle Leute starrten ihn an!
    Naja, es kam ihm zumindest so vor, eigentlich scherte man sich nicht wirklich um ihn und so ignorierte Louis den Rest einfach auch, hielt sich nahe bei der Wand auf – jedoch nicht ZU nahe, damit er die fehlenden Fenster nicht bemerkte! – und grabschte sich an der Bar erst einmal etwas zu trinken.
    Etwas zum festhalten war immer gut, auch wenn es nur ein Pappbecher mit… uääääh, Whisky Cola!!, war. Er hatte eigentlich pure Cola erwartet und keinen Alkohol. Schnell stellte er den angekeimten Becher zurück und schnappte sich einen der mehr nach Energie aussah – perfekt. Naja, bis auf die Menschen die ihn immer noch anzustarren schienen… und die fehlenden Fenster… UND DIE DECKE DIE GLEICH EINSTÜRZEN WÜRDE…!!!
    Aus Panik leerte Louis sein Glas in einem Zug und nahm sich gleich zwei weitere um sich zu beruhigen.


  • Erfreut erwiderte Leila die herzliche Begrüßung ihres Freundes und schlang ihre Arme um seine Hüfte, nachdem sie seinen Arm über ihre Schulter gezerrt hatte. Schließlich musste sie ja dafür Sorgen, dass sich keines der anderen anwesenden Mädchen an ihrem Schatz vergreifen würde. „Freut mich!“, sprach sie lächelnd und nickte dem fremden Studenten lächelnd zu. „...der Typ der wohl immer noch nach besagtem Louis sucht, was?“, ergänzte sie schmunzelnd Nicks Worte. „Hab ein bisschen Spaß, den Typ kannst du Morgen immer noch suchen!“, schlug sie dem Lockenkopf vor. Bei den vielen Leuten würde er ihn so oder so nicht finden, erst recht nicht, wenn er nur einen Namen hatte nach dem er suchen konnte. „Hey, es kommt nicht nur auf's Aussehen an!“, protestierte sie schmunzelnd, als Darren ihr, bzw. Nick, indirekt versuchte ein Kompliment zu machen. „Ohne meine Perücke und mein Make-Up sehe ich auch völlig anders aus, aber Nick nimmt mich trotzdem wie ich bin!“ Zur Verdeutlichung drückte sie dem Schwarzhaarigen einen Kuss auf die Wange, auch wenn es sich bei ihrer Aussage nur um einen Scherz gehandelt hatte, bevor sie sich wieder von seinem Arm befreite. „Ich hoffe wir sehen uns später noch, ich bin drüben bei Sake und Yumi!“ Nicht, dass es wieder so endete wie auf der Weihnachtsfeier. „Freut mich dich kennen gelernt zu haben!“ Freundlich nickte sie Darren zu und verabschiedete sich letztlich mit einem schnellen Kuss von Nick, ehe sie wieder zu ihren beiden Freundinnen eilte und Yumi ihren Becher abnahm. „Danke! Ich musste nur kurz hallo sagen!“, entschuldigte sie sich grinsend und führte den Becher an ihre Lippen um einen Schluck zu trinken.


  • Wie schön es doch war jemanden zu haben, der einen nicht im Stich lies wenn es ums Trinken ging, der einem beistand, wenn die restliche Party den Bach runter ging und der einen mitexte und nicht gleich rumjammert. Wie schön es doch für Alex war, dass er Sky hatte. Klar waren die beide nicht immer einer Meinung und sicher war es nicht gerade leicht für den Brünetten mit den Launen seines Bros zu leben, aber gleichzeitig hatte jeder von ihnen seine Stärken, die er für den jeweils anderen einsetzen konnte. Und ein paar Gemeinsamkeiten hatten sie ja auch, die sie verband, wie zum Beispiel das Trinken, oder schöne Frauen. Während Alex sich seine Ex ansah schenkte Sky ihnen schon einmal nach und als er sein Kommentar zu der Situation abgegeben hatte kam das Grinsen auf die Lippen von Steiners Sohn zurück. "Um ehrlich zu sein hätte ich nicht erwartet, dass sie hier auftauchen würde. Sie war schließlich noch nie wirklich ne Partygängerin und in letzter Zeit hatte ich fast die Hoffnung dass sie überhaupt nicht hier wohnt.", seufzte er schulterzuckend, nahm einen großen Schluck aus seinem Becher und blickte dann wieder zu Sky. "Das Problem ist nicht mal dass sie hier ist. Ich befürchte nur, dass sie versuchen könnte mir die Tour zu vermasseln. Hat mir grade schon ein Mädchen verdorben." Grimmig sah er sich nach Leila um und fand sie gerade noch in den Armen eines anderen Kerls. Schwarze Haare, Kapuzenpulli. War das nicht sein Mitbewohner Nick? Die beiden waren ein Paar? Was wurde hier überhaupt gespielt? "Meine Fresse... Siehst du irgendwo brauchbare Beute? Und wo hast du dich überhaupt in der letzten Zeit rumgetrieben? Ich hab dich ewig nicht gesehen."


  • Mittlerweile waren die Lichter um Yumi herum schon leicht verschwommen und die Musik nahm sie viel intensiver wahr als zuvor. Alkohol konnte sie noch nie sonderlich gut vertragen und obwohl sie wusste, dass sie schnell angetrunken war, kam ihr der Moment richtig vor sich gehen zu lassen. Während sie mit ihrer Schwester tanzte leerte sie ein weiteres Glas, dieses Mal gefüllt mit einem sehr süßen Sirup, welchen sie nicht mehr genau identifizieren konnte. "Ohhhhooo Sake, wir sollten öhöftersss feiern" trällerte Yumi zur Melodie des aktuellen Songs und fokussierte mit ihrem Blick die sich wieder nährende Leila. "Leila! Haben meine Augen gerade einen Flirt erspäht?" Bevor Leila überhaupt richtig antworten konnte fuhr sie fort "Egal, man gönne dir deinen Spaß!" Yumi lies ihren Blick durch den Raum wandern und stoppte schließlich bei einem Jungen, welcher an die Wand gelehnt dort stand und äußert unsicher aussah. "Wer ist das Jüngelchen dort drüben?" Erneut vom Alkohol geleitet zwinkerte sie ihrer Schwester und Leila zu und bewegte sich Richtung Louis. Dabei kam sie schließlich bei Alex und Sky vorbei "Hey Sky! Schöhöön dich zu seheeeeenn!" sang sie erneut passend zur Melodie des neuen Songs, strich sich durch die Haare und ignorierte vollkommen Alex. Ohne Reaktionen abzuwarten landete sie schließlich bei Louis. "Hallöchen! Ich bin Yumi und du hast das Glück nicht mehr alleine sein zu müssen, weil ICH jetzt da bin!" Eine innere Stimme, die noch klar bei Sinnen war wusste jetzt schon, dass sie ihr alkoholgesteuertes Verhalten am nächsten Tag bereuen würde.