Der Platz des Volkes

  • Am Fuße des Wasserfalls befindet sich der Platz des Volkes. Hier kann man mit eigenen Augen beobachten wie sich das Wasser sammelt und anschließend in zwei Flüsse teilt, welche Trampoli durchziehen. Der herrliche Anblick des herabfallenden Wassers hat schon viele in den Bann gezogen. Wahrscheinlich ist es neben der Größe des Platzes dieser Anblick, der ihn zu dem macht was er ist. Ein Versammlungsplatz für allerlei Veranstaltungen an dem sich die Bewohner der Stadt mit Freuden einfinden um dem bevorstehenden Fest mit vermehrter Anspannung entgegen zu sehen. Im Mittelpunkt des Platzes befindet sich ein merkwürdiger Stein aus dessen Innerem eine wundervolle Melody ertönt. Manche verfolgen die Theorie einer alten Sage, in der es besagt, dass ein grausamer Magier unter dem Platz des Volkes haust und eine Maid gefangen hält. Das Erklingen ihrer lieblichen Stimme nutzt er für seine bösartigen Pläne. Um welche Pläne es sich dabei handelt oder ob auch nur ein Fünkchen Wahrheit hinter dieser Sage steckt weiß allerdings niemand. Oft schon hatte ein strammer junger Mann versucht den Stein zu zerstören und die sagenumwobene Maid den Klauen des besagten Magiers zu entreißen doch der Stein erwies sich als unzerstörbar und so geriet die Sage in Vergessenheit. Außer dem mysteriösem Stein bietet der Platz des Volkes noch viele Sitzgelegenheiten in Form von Holzbänken. Das Ambiente wurde mit ein paar Blumenbeeten etwas aufgehübscht. Fahrende Händler kommen von weit her um ab und an ein paar exotische Produkte an die Bewohner Trampolis zu verkaufen.

  • ~Sämtliche Einwohner Trampolis versammeln sich am Platz des Volkes
    In der Morgendämmerung hatte sich die Nachricht schnell verbreitet, Entsetzen und auch Verwirrung machte sich unter den Leuten breit. Wolkanon, der hiesige Stadtverwalter organisierte schnell eine Volksversammlung um einen Appell an sie zu richten. Auch ihm standen die unterschiedlichsten Emotionen ins Gesicht geschrieben und eigentlich wusste er überhaupt nicht, wo er anfangen sollte. Nun waren alle da... außer natürlich die Entführten. Wie sollte es weitergehen? Damit etwas Ordnung in die Menge kam, erhob er seine Stimme. "Liebe Mitbürger!" Jetzt hatte er die volle Aufmerksamkeit auf sich gerichtet und Ruhe kehrte ein. "Wir haben uns aufgrund eines unfassbaren Ereignisses hier eingefunden, nicht nur um den Angehörigen Mut zuzusprechen. Nein, sondern auch um etwas zu unternehmen. Seit jeher ist bekannt, dass eine dunkle Macht ihr Unwesen in unserer Nähe treibt... doch nun sind sie zu weit gegangen. Alle Anzeichen sprechen dafür, dass es sich um eine Entführung von Lukas, Mei, Sophia, Vishnal, Dolce, Daria und Kiel handelt." Mit diesen Anzeichen meinte er natürlich die verwüsteten Zimmer der Beteiligten und die teils beschädigten und zerbrochenen Gegenstände an denen auch Blut klebte. Doch diese Details wären zuviel gewesen als dass Wolkanon diese nochmal erwähnen wollte. "Wir bitten daher alle Einwohner, sich in der Stadt umzusehen und nach Hinweisen Ausschau zu halten." Bisher war nur die Randale in den betroffenen Zimmern bekannt, aber vielleicht fand sich ja noch was anderes? Wolkanon räumte das Feld für Leo, den Waffenschmied der Stadt. Dieser fuhr auch rasch fort ohne Atempause. "Und um für diese unbekannte Macht gerüstet zu sein müssen wir uns stark machen." Er ließ einen Blick der Ernüchterung durch die Runde streifen. "Bei dem Haufen hier ist das auch bitter nötig..." Ein Holzwagen mit einem Waffenarsenal wurde eingeliefert. Es handelte sich dabei logischerweise um Leos Waffen die er für jeden hier mitgebracht hatte. "Jeder der eine Waffe braucht, wird sich eine aus diesem Wagen holen, damit alle im Notfall ausgestattet sind!" Die Menschenmenge wurde lauter, obwohl Leo noch gar nicht fertig gesprochen hatte. Aus diesem Grund blieb ihm nichts anderes übrig als eine Axt aus dem Wagen in die Versammlung zu werfen - natürlich so dass niemand verletzt wird. Die Axt rammte sich in den Boden und augenblicklich bildete sich ein großer Kreis um diese. "Ruhe ihr Halbstarken! Damit ihr den Ernst der Lage versteht, es wird NIEMAND diese Stadt verlassen, ohne einen der Älteren. Ist das klar?" Leo hoffte dass jeder wusste, welche Älteren er damit meinte. Mit zornigem Blick wandte er sich wieder vom Volk ab und reihte sich wieder in die Gruppe der Erwachsenen ein. Damit war die Ankündigung beendet und hoffentlich wusste nun jeder, was seine Aufgabe ist...


    (hier bietet sich für jeden User die Möglichkeit, eine Waffe für seinen Charakter zu nehmen, die er auch behalten darf, bis er nach dem Event wieder zu Leo gehen möchte um sie zu wechseln. Hierzu bitte eine pn an einen moderator mit Rollenname und Waffe damit wir es im Steckbrief eintragen können)

  • Barrett war zusammen mit einigen nichts sagenden Gesichtern auf dem Dorfplatz gelandet. Er wusste bis dato nicht was los war, die aufgeregte Menge hatte jedoch seine Aufmerksamkeit erregt. Neugierig lauschte er der Rede Wolkanons.
    "Was?! Niemand soll die Stadt verlassen ohne einen alten Knacker an der Seite?", Barrett hätte fast losgeprustet. So jemand wäre ihm doch nur ein Klotz am Bein. Andererseits... wo sollten sie denn überhaupt suchen? Es waren Leute verschwunden, ok, aber die konnten doch überall sein! Barrett kannte sich zudem nicht in der Gegend aus... war er also doch auf einen Fremdenführer angewiesen? Auch wenn die ganze Sache schon wieder bis zum Himmel stank, wollte er herausfinden, was hinter dieser Massenentführung steckte. Wenn es stimmt, was er sich dachte, dann steckte dieser Astor dahinter - und mit diesem Freak hatte Barrett noch eine Rechnung offen!


    Mutig und mit lauter Stimme trat er aus der Menge hervor und rief. "Man gebe mir einen SPEER und sage wohin ich gehen soll!" Wahrscheinlich war es sowieso am besten, wenn er es allein tat.

  • Unter Aufruhr stürmte ein Strom von Bewohner auf den Platz. Leon wurde fast schon mitgerissen und lauschte stumm der Ansprache des Stadtoberhauptes. Fassunslosigkeit machte sich in ihm breit, wer würde denn die Bürger Trampolis entführen?! Seine Hände ballten sich zu Fäuste. Auch wenn er diese Menschen vielleicht nicht kannte, er musste helfen, so gut er nur konnte! Der kleine Wutausbruch des Schmiedes ließ ihn kurz grinsen, ehe er sich mit vielen anderen Bewohnern an den Holzwagen begab um sich mit einer Waffe auszurüsten. Ohne zu überlegen griff der Kerl nach einem der Holzbögen und mit der anderen Hand fischte er sich einen Köcher voll mit Pfeilen, den er sich sogleich um die Schultern band.
    Eine laute Männerstimme beanspruchte seine Aufmerksamkeit und Leon wand seinen Blick zu dem brünetten Kerl, der nach einem Speer verlangte. Hol dir doch einfach einen.. Die Aktion des jungen Mannes zeugte von dessen Selbstbewusstsein, wobei das Halbwesen dies eher witzig fand. War der Fremde etwa so von sich überzeugt? Nun gut, an seiner Kraft wollte Leon nicht zweifeln, aber dennoch kam ihm dieser etwas zu von sich überzeugt vor. „Unsere Suche sollten wir wohl bei den Tatorten beginnen, denkst du nicht auch? Vielleicht hat dieser jemand Spuren hinterlassen.“, warf er dem Typen an den Kopf, der gebannt auf die Waffen starrte.

  • Erstaunt über den Auffruhr folgte Iris den Menschenmassen. Auf dem Platz hatte sich schon eine Menge versammelt. Kurz sah sie sich um und entdeckte kurz darauf zumindestens Barrett, allerdings stand er allein ohne eines der Mädchen, die mit ihm scheinbar befreundet waren an der Seite. Nur mit halben Ohr hörte Iris Wolkanon zu. Stirnrunzelnd gesellte sie sich unter die Menge und schaute zu dem Stadtverwalter. Kurz sah sie zu dem Waffenwagen. Iris hob leicht die Augenbraue, sie hatte eh schon die perfekten Waffen, andere Waffen würden ihr eher im Weg sein. Barretts Stimme riss sie aus den Gedanken. Nein, sie würde sich nicht mit ihm zu einer Gruppe zusammenschließen. Es machte die Vampirin doch stutzig, wieso diese Leute entführt wurden. Langsam ging sie um den Platz. Nein, sie brauchte jemanden, der ihr zur Seite stand, doch keinen Haudegen, der irgendeine Waffe nahm und damit versuchte alle möglichen Monster oder Entführer zu erschlagen. Da war Iris doch ziemlich eigen.
    Geschmeidig hatte sie den Wagen erreicht und stellte fest, dass jede dieser Waffen nicht für sie geeignet waren, ihre Zähne waren Waffen genug und wahrscheinlich eh besser als jedes Schwert. Warum sollte sie da eine Waffe nehmen, mit der sie erstens nicht klar kam, und zweitens die ihr eh nur im Weg war? Auch so würde es sich als schwierig erweisen, aber immerhin konnte ihr keiner die Zähne einfach aus der Visage hauen, wenn sie es nicht zuließ. Von hier aus hatte sie allerdings einen besseren Blick auf die Menschenmenge und sie sah viele besorgte und verängstigte Blicke. Vielleicht fand sie ja doch noch einen Mitstreiter oder eine Mitstreiterin, mit dem oder der sie besser kämpfen konnte.

  • Ein seltsam aussehender Typ mit Turban starrte zu Barrett. Er hatte ihn noch nie gesehen, doch der Junge schien nicht sehr begeistert von Barretts Egotrip. Während ein alter Mann ihm einen stattlichen Speer gab, erwiderte Barrett den Blick des blauhaarigen Jungen. "Unsere Suche sollten wir wohl bei den Tatorten beginnen, denkst du nicht auch?", sagte dieser plötzlich zu Barrett und schnellte sich einen Köcher um den Rücken. Barrett hatte bemerkt, dass der Fremde ziemlich muskulös war und offenbar auch keine Angst hatte nach dem oder den Tätern zu suchen. Natürlich hätte Barrett gerne etwas Freches zurück gesagt oder wäre noch viel lieber gleich losgeprescht, doch der andere Junge hatte Recht. Sie mussten erst auf Spurensuche gehen, wie alte Polizisten.
    "Nagut Watson!", sagte er auffordernd, aber keinesfalls böse, "Wo sollen wir denn deiner Meinung nach mit den Nachforschungen beginnen?"
    Barrett wusste zwar, dass jemand aus dem Gasthof entführt wurde, doch er war sich recht sicher, dass sie dort keine Hinweise auf den Entführer finden würden. Wenn man jemanden entführt, versucht man natürlich keine Spuren zu hinterlassen! Man war das öde... Barrett wollte kämpfen!

  • 「EVENT #1」


    Es war eine Nacht, gewöhnlich wie jede andere, die bis zu ebenjenem Zeitpunkt vergangen war: Die junge Dame hatte sich am späten Abend, als der liebe, lange Tag schon längst nicht mehr jung gewesen war, zu Bette begeben, um dem lieblichen Klang der Müdigkeit ein mehr oder minder ungewolltes Opfer zu werden - Schade, dass der Schein dazu neigte, mit seinen scharfen Klauen Ziele zu horten, ihre Sinne zu trügen und die Wahrheit verschwinden zu lassen. Täuschung. Eine gewöhnliche Nacht? Als ob! Denn bei einem derartigen Tagesende handelte es sich ganz gewiss nicht um etwas, das einem jeden Tag begegnen würde, nein, zumindest nicht in Trampoli - Warum auch? Oder anders ausgedrückt: Selbstverständlich fand von täglich verwahrloste Zimmer vor und natürlich auch immer dann, wenn sie wenige Stunden zuvor noch in neuem Glanz erstrahlten oder - wie in ebenjenem Fall - ihre Einwohner verschwunden waren, kein Härchen hinterlassen haben. Verwüstung. Spuren eines Kampfes. Nun, zumindest erweckte der Anblick der Lokalitäten diesen Eindruck, wenngleich es doch recht verwunderlich war, dass die restlichen Bewohner der riesigen Villa von den vermuteten Schlägereien nicht Wind bekommen hatten. Doch nicht nur der wohl äußerst tiefe Schlaf der Villenbewohner war schändlich, nein, ebenso war es die Tatsache, dass die Räume am Tage zuvor frisch geputzt wurden, sowie das einst wunderschöne Lämpchen, welches sich bei Mitternacht dazu entschieden hatte, sich zu verbiegen oder etwas ähnliches in der Richtung zu tun.


    Und nun. Nun stand sie da. Auf dem geliebten Platz des Volkes. Geliebt. Wie ironisch es doch war, immer verabscheute die Reinigungskraft außergewöhnliche große Menschenmassen, doch dort, wo sie sich zu jener Zeit befand, existierte eine Schar bekannter und unbekannter Gesichter. Getuschel, Fragen, entsetzte Gesichter, aber auch Lebewesen, die recht gelassen wirkten. Warum war die Bedienstete nochmal hergeeilt? Um auf engstem Raume stehen zu können, wenngleich die Anzahl der in Trampoli hausenden, menschlichen Kreaturen noch einigermaßen gering war? Nein, das war es sicherlich nicht - Warum auch hätte sie es tun sollen? Für ein paar Minuten, die man mit anderen verbringen musste? Die Langhaarige schluckte, all der Trubel um - wie es derzeit noch aussah - nichts schien definitiv zu viel, Trubel, der andererseits auch nicht umsonst war, oder? Schließlich erschallte eine herrische, energische, laute - etwas schrille -, vor allem aber bekannte Stimme, die die Menge kurzzeitig zum Schweigen brachte, sie zähmte, wie ein ohnehin schon zartbesaitetes Woll-Monster. Um die Entführung ging es, die vermissten Personen, die auf unglaubwürdige Art und Weise allesamt in ein und derselben Nacht spurlos dahinschwanden. Und auf die Ansprache folgte eine - zugegeben - lange, schier "unendliche" Liste: Lukas, Mei, Sophia, Vishnal, Dolce, Daria und zu guter Letzt folgte auch noch Kiel. Gleichermaßen beeindruckt, wie unberührt gab die Hofdame sich von der Tatsache, dass man hierbei "lediglich" von sieben Leuten gesprochen hatte, von Namen, die der Braunäugigen größtenteils noch fremd waren. Zudem hatte sie einzig und allein mit zwei aus ihrem Reigen etwas am Hut und ebenjene Personen lebten in dem Anwesen, das auch sie selbst ihr Heim nennen konnte. Lady Sophia, welche erst mit dem Wandermarsch aus Alverna hier eingetroffen war, und der tollpatschige, hoffnungslose Butler Vishnal, mit dem sie zuhauf - wenn auch "gezwungenermaßen" - zusammenarbeiten musste.
    Dann allerdings trat Wolkanon, dem stolzen Herren, der als das unverzichtbare Haupt des Städtchens fungierte, und dem die Stimme von zuvor zuzuordnen war, zurück und schuf Platz für einen weiteren Herren, einer Persönlichkeit, die sich nicht einmal in den kühnsten Träumen einer zufälligen Person "Jungspund" nennen konnte - Was sollte man von einem alten, grimmigen Mann auch schon erwarten? In voller Blüte stand der Bärtige jedenfalls schon lange nicht mehr. Diese Herrschaft, der örtliche Schmied, der ursprünglich - ebenfalls - aus dem Nachbardorf kam, sprach jedoch nicht über die Mission - die hiesige Spurensuche -, welche alle Anwesenden auszuführen hatten, sondern über das Equipment, welches sie hätte begleiten sollen: Ein Wagen, der in Chloricas Augen bereits mitgenommen aussah, galt wenige Augenblicke später als Blickfang, denn das fast schon lächerlich wirkende, facettenreiche Sortiment war wahrlich beeindruckend - Und sie alle schienen gut geschmiedet, stark, eben so, dass sie nicht den Eindruck machten, sie würden jeden Moment - einfach so - zerspringen oder sich mit einem lauten "Puff!" und ganz viel Feenstaub in Luft auflösen... Wenigstens konnte man ihnen ansehen, dass der Griesgram sein Werk verstand - Nun, das erhoffte die reizbare Dame sich zumindest. Letztlich aber wirkte der Bann, den die Waffen auf die Bewohner Trampolis legten, nicht lange, jedenfalls taten sie das, wenn von der Hellhaarigen die Rede war, denn stattdessen verhießen all die Klingen nicht mehr als ein bitteres Gefecht - Und ein Kampf deutete häufig auf Opfer, Opfer bedeuteten Blut und die rote, dickflüssige... Flüssigkeit stank nun einmal ungemein. Sie wollte nicht raus, nicht raus in den Kampf, wenn er denn entstehen sollte, sie wollte nicht raus und diesen stechenden Geruch ertragen, nicht dass sie nachher bewusstlos auf dem Kampffeld liegen würde, weil der Gestank ihr Kopfschmerzen bereitet hatte... Wer wusste schon, ob sich nicht irgendwer auf die Braunäugige stellen würde, weil er dachte, es wäre ein regloser Körper, eine Hülle ohne Leben gewesen, nicht wahr? Doch das hätte sie wohl nie erfahren, nicht bevor man sich dem Versuch hingab und anderen Leuten die Erlaubnis schenkte, mit ihren dreckigen, vor Schlamm triefenden Schuhen über ihren Körper zu laufen... Ein winziger Moment, in dem man jedwede Konzentration verlor und anstelle dessen aufgrund eines eiskalten Schauers erzitterte, erfolgte: Nein, nein, nein! Soetwas würde Chlorica nicht dulden! Dreck. Warum auch mussten alle Schuhwerke früher oder später Dreck aufsammeln und überall hin mit sich schleppen?! Und warum konnten sich die Nichtsnutze von schlampigen Dorfbewohnern nicht einmal die Mühe machen und ihre Schuhe ordnungsgemäßg säubern?! Und - Plötzlich weckte die harsche, erhobene Stimme des Schmiedes die Bedienstete, welche in ihren vollkommen unwichtigen Gedanken versunken war, andererseits dachte ein jeder in einer derartigen Situation über verschmutztes Schuhwerk nach, oder etwa nicht?
    »Damit ihr den Ernst der Lage versteht, es wird NIEMAND diese Stadt verlassen, ohne einen der Älteren« hieß es schließlich, woraufhin so manches Gesicht jedoch von einem gewissen Maß an Irritierung zeugte, die ein oder andere Stimme sich wegen dieser lachhaften Bedingung erhob - Verständlich, zugleich aber auch alles andere als das. Wortlos, still schweigend wanderte der Blick der Hofdame, welche noch immer nicht sonderlich angetan von der Menschenmasse war, umher, während ein Großteil der Anwesenden drauf und dran war für Randale zu sorgen - Höchstwahrscheinlich waren sie enttäuscht, wütend, dass sie ihr Heldendasein, ihren Beschützerinstinkt oder schlichtweg das Gefühl helfen zu wollen nicht ausleben durften. Ungläubig schüttelte die Langhaarige den Kopf, seufzte leise und erklärte nebenbei diesen Teil des Dorfes für Idioten - Es sei denn sie liebten die Gefahr und wollten, leichtsinnig wie sie allem Anschein nach waren, direkt in die ohnehin schon blutige Klinge des unbekannten Gegners rennen, sich selbst in das Ende stoßen, was die Reinigungskraft bei all den kühnen Reden so langsam auch glaubte. Auf der anderen Seite jedoch hatten ebenjene nicht sonderlich vielversprechenden, leeren Versprechungen doch noch etwas Positives an sich - Irgendwie ironisch, wenn man es genau nehmen wollte: Sie motivierten. Motivitation, auf dass die reizbare Herrin doch tatsächlich überlegte nach einem solchen Tötungswerkzeug zu greifen - Was sie im Endeffekt wohl auf jede erdenkliche Art und Weise hätte machen müssen, wie hieß es noch so schön? »Jeder sollte sich im Ernstfall verteidigen können« Demnach begab man sich auch in Bewegung, das angepeilte Ziel war der Wagen, der allerlei Waffen mit sich trug - Jetzt fehlte lediglich die Entscheidung.

  • Anette wurde quasi von den Menschenmassen mitgerissen und auf den Platz verschleppt. Noch ahnungslos was überhaupt der Grund der Versammlung war, hörte sie still zu. Dummerweise stand die kleine Blonde in der hintersten Reihe und verstand nicht viel von dem, was vorn gesagt wurde. "...Entführung ..., dunkle Macht ..., Hinweise..." mehr als diese Wortbrocken sind nicht zu ihr durchgedrungen. So drängelte sich das Mädchen durch Massen um einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern. Mit viel Aufwand hatte sie es nun endlich geschafft und stand völlig außer Atem vor den anderen. Erst hier begriff Anette was geschehen war und schließlich auch den Ernst der Lage. Ach herje, wie tragisch. Wer macht denn sowas? Als der Hellhaarige seine Ansprache beendet hatte, meldete sich auch der Schmied zu Wort. Anette kannte ihn noch, er war der jenice, der ihr den rosa Zauberstab mit dem Sternchen gemacht hatte. Nur würde der ihr nicht viel helfen, denn sie beherrschte noch keinen Zauber. Daher war es gut, dass er Waffen anbot. Ihre Auswahl traf Anette ziemlich schnell. Pfeil und Bogen sollte es sein. Die anderen Waffen sind mehr für den Nahkampf und den wollte sie eigentlich vermeiden, außerdem sollte es nicht so schwer sein mit Pfeil und Bogen umzugehen. Dafür braucht es sicher nicht all zu viel Übung. Nachdem auch der Schmied seine Ansprache beendet hatte, wollte sich das Mädchen ihre neue Waffe abholen. Doch bevor es dazu kam stürmten schon zwei siegessichere Herrn auf die Waffen zu. Beiden ist das Mädchen schon einmal begegnet, mit einem der beiden hatte sie sich sogar schon mal unterhalten und war mit ihm an verschieden Plätzen. Es war Barrett, der der Anette und Iris in der Sternenwarte einfach stehen lassen hat. Auch sein Aufruf war wieder so typisch für ihn. Manche Dinge ändern sich eben nie. Dem Vorschlag des anderen musste Anette aber still recht geben, es ist besser an dem Tatort zu suchen. Wenn man Beweise finden will, dann wohl dort. Schließlich begab sich auch Anette zu den Waffen und nahm sich mit einem gezielten Griff Pfeil und Bogen. Den Zauberstab hatte sie zuvor gut in ihrer Tasche verstaut, damit sie diesen auf keinen Fall verliert. Stillschweigend hängte sie sich den Köcher um und trat einen Schritt zurück und sah zu den beiden Herren. "Hallo Barrett, lang nicht gesehen." Nach einer kurzen Pause fügte sie noch hinzu: "Ich glaube wir wissen deinen Enthusiasmus hier alle zu schätzen, aber du solltest nichts überstürzen. Es gibt so viele Stolperfallen, durch die du mit deinem unüberlegtem Handeln Schaden nehmen könntest. Lieber sollten wir uns einen Plan überlegen und dann kannst du ja immer noch mit Kriegsgeheul zum Feind stürmen und ihn fertig machen. ... Außerdem wäre es ja zu schade, wenn du über ein Steinchen stolpern würdest, nur weil du einfach losstürmst." Den letzten Teil des Satzes brachte Anette nur mit einem Kichern heraus. Viel Ernst war in diesem Teil nicht, aber sie konnte es sich nicht verkneifen. Sein Gesicht nach der Aussage war aber auch zu komisch.

  • Anders als von ihm erwartet (ja zugegeben, Leon meinte eigentlich, der Kerl würde nach Erhalt seiner geliebten Waffe gleich losrennen um alles niederzumetzeln), reagierte der Fremde auf seinen Kommentar. Da musste aber jetzt selbst das Halbwesen überlegen. Denn eigentlich kannte er niemanden der genannten Personen und wusste daher auch nicht, wo diese hausten. „Uhm..“
    Gut, dass genau in diesem stillen Moment ein junges Fräulein mit dergleichen Waffe (das machte sie gleich noch sympathischer; Leon liebte die Kunst mit dem Bogen umgehen zu können!) zu ihnen heran trat. Mit einem Grinsen auf den Lippen unterstützte Leon nickend die Worte der Blonden, die den selbstsicheren Typen anscheinend kannte. „Hör auf sie.“, meinte er anschließend, legte ihr belustigt die Hände auf die Schultern und sah erneut zu dem Brünetten. „Wäre doch zu schade wenn du deinen Gegner unterschätzt und deswegen verlierst! Wäre nicht gut für dein Ego.“
    Leon wand sich halb von den beiden ab und blickte vorbei an den übrigen aufgebrachten Leuten in die Ferne. „Kennt ihr die Entführten?“

  • ~Dylas erreicht den Platz des Volkes.
    Der Weg hierher war zwar bei Weitem nicht mit dem zum Polisee zu vergleichen, aber sie waren beide einfach nur nervig. Es bestand natürlich die Möglichkeit, sich die Monstergestalt zunutze zu machen, um so schneller und weniger mühsam ans Ziel zu kommen, doch diese zog Dylas nicht in Betracht. Wenn er etwas nicht wollte, dann Aufmerksamkeit erregen oder sich jemals in dieser Gestalt befinden. Schließlich hasste er sie abgrundtief und das würde sich solange nicht ändern, bis er daraus einen Nutzen ziehen kann. Schon von Weitem war eine Menschenmasse zu sehen, welche wohl eher weniger die Blicke des Silberhaarigen auf sich zog. Die Anzahl der Anwesenden war bedeutungslos, ihn interessierte nur der Anlass dieser Versammlung. Es gab viele Möglichkeiten sich ein höllisches Szenario auszumalen. Vielleicht hat ja jemand vor ihm die ganzen Alvarner aus Trampoli vertrieben, das wäre ideal! Aber andererseits... hätte man ihn gleichzeitig seiner Mission beraubt. Daher konnte er das mit guter Hoffnung ausschließen. Blieben nicht mehr viele Möglichkeiten, da kam er also nicht umhin sich einfach zu erkundigen. Am Platz angekommen hatte Dylas schon die Hälfte des Geblubbers verpasst. Sehr zu seinem Unwesen, schließlich war das der wichtigste Part dieser Veranstaltung. Doch es scherte ihn nicht, viel wichtiger war das was der hiesige Schmied zu sagen hatte. Wie...? 'Ne Waffe für jeden? Was ist denn hier los?? Eigentlich wollte er jetzt wieder gehen, denn anscheinend handelte es sich hier nur um eine Art Waffenstiftung für die Bedürftigen. Doch eine Sache hielt ihn davon ab... noch einmal schwirrte ihm das Ereignis in der Schmiede im Kopf umher. Dylas wusste noch haargenau was er Leo an den Kopf geworfen hatte. Ich wusste doch, dass ich meine Waffe bekomme... Mit viel Euphorie bestaunte er das Arsenal an Waffen, doch das konnte ihm die Entscheidung nicht nehmen. Es kam nichts anderes in Frage als ein Stab. Und den wird er sich holen, niemand sollte ihn davon abhalten... Als einer der ersten schnappte sich der Silberhaarige einen Stab. Einen, der ihn am ehesten ansprach. Ein schwarzer Stab mit spitzem blauen Zepter. Das Material konnte Dylas nicht ausmachen, aber das machte ihm natürlich nichts aus. Hauptsache er war nun ausgerüstet. Doch eine Frage blieb noch offen. Worum ging es hier überhaupt? Warum bekommt man einfach so Waffen? Ein nahe stehendes Mädchen sollte Opfer dieser Fragen werden. Sie wirkte teilnahmslos und wollte wohl genau wie er so schnell wie möglich nachhause. "He, was geht hier ab?" Wortkarg wie eh und je, aber das war ihm nunmal am liebsten. Wenn das lilahaarige Mädchen, das rumlief wie eine Zofe, ein Problem damit hatte, würde sie es schon ansprechen...

  • Völlig ahnungslos war er vor einigen Minuten noch auf dem Platz des Volkes angekommen, auf den er bis dato noch keinen Fuß gesetzt hatte. Ihm gefielen diese Art Menschenmassen nicht, dennoch hörte sich das, was der Mann dort vorne zu sagen hatte nach etwas sehr wichtigem an, weswegen er wohl besser seine Genervtheit herunterschlucken und seine Ohren ganz auf den Redner konzentrieren sollte. Es dauerte nicht lange, bis er um sich herum nichts anderes mehr sah, denn was der Redner dort oben bekannt gab, war bestimmt kein Anlass zur Freude. Ein Entführer? In dieser Stadt? Wundervoll. Kaum waren sie aus der in Trümmer liegenden Stadt geflüchtet, ereignete sich das nächste Verbrechen. Wer kam überhaupt auf diese bescheuerten Ideen? Und welchen Nutzen zog er aus dem ganzen Leid, den er den Menschen brachte? Irgendwie hatte er das Gefühl, dass das alles einen Zusammenhang mit dem vorherigen Event hatte. Vielleicht hätte er damals von Anfang an an der Front kämpfen sollen. Aber nun gut, für jeden gab es eine zweite Chance. Als die Namen der entführten Personen aufgerufen wurden, erkannte er sogar Zwei wieder. Mei und Daria. Mei hatte er zwar seit einiger Zeit nicht mehr gesehen, Daria aber hatte er erst einige Tage davor kennengelernt. Somit konnte er sich nicht mehr aus der Sache heraushalten.
    Nachdem der wichtige Typ, Wal... irgendwas seine Rede beendet hatte tauchte Leo auf und präsentierte einige Waffen für den Teil der Menge, die anscheinend noch waffenlos war. Es gingen einige Menschen zu dem Wagen, um sich ihre Traumwaffe zu holen und langsam fragte er sich, ob es wirklich eine kluge Idee war einfach jedem x-beliebigen Frau oder Mann eine Waffe in die Hand zu drücken. Dies sollte jedoch nicht sein Problem sein. Im Notfall würde er wohlmöglich einen Einzelgang versuchen, dennoch... eine helfende Hand konnte nie schaden. Das dumme daran war, dass er in dieser Stadt beinahe niemanden kannte. Immerhin war die Hälfte seines Bekanntenkreises sowieso entführt, und die andere hatte er schon seit Ewigkeiten nicht mehr zu Gesicht bekommen.
    Aus reinem Interesse balancierte er an den Menschen, die ihm entgegenkamen vorbei, um auch einen Blick in diese 'Wunderwaffenkiste' zu erhaschen. Angekommen stand neben ihm eine ihm unbekannte, weißhaarige Frau, die allerdings ebenfalls nicht so begeistert von der Idee aussah, dem Wagen eine Waffe zu entnehmen. Eine eigene Waffe konnte er an ihr aber ebenfalls nicht ausmachen. Wie wollte sie sich dann verteidigen? Nachdem er sie kurz gemustert hatte, widmete er sich wieder der Holzkiste. Nur ein kurzer Blick in den Wagen bestätigte jedoch seine Vermutungen. "Eine neue Waffe nehmen, mich erstmal stundenlang damit eingewöhnen und dabei fast getötet werden? Nein danke.", murmelte er leise zu sich selbst, sodass es vermutlich nur diejenigen in seiner Umgebung wirklich hören konnten.

  • Iris sah dem Treiben auf dem Platz gelangweilt zu. Überall waren Stimmen zu hören, aber eigentlich schienen sie alle das gleiche zu sagen. Doch so einfach losstürmen brachte wirklich nichts, wie der Junge am Wagen sehr gut feststellte, allerdings in einer Lautstärke, die nicht alle hören konnten. Die Vampirin stand jedoch nach genug um ihn zu verstehen. "Da hast du recht, allerdings stört mich eher, dass alle versuchen durcheinander und auf eigene Faust zu machen." sagte sie und schaute den jungen Mann an, der sich über die neue Waffen ausgelassen hatte. "Ich muss ehrlich sagen, die besten Waffen taugen nichts, wenn man noch nicht einmal weiß, mit wem oder was man es zu tun hat, oder?"
    Erneut schaute Iris zum Stadtverwalter hoch, den jungen Mann der ebenso nicht begeistert von den Waffen war, wie den größten Teil der Entführten, allerdings waren einige ihr zumindestens namentlich bekannt. Zwar hatte sie eh mit den meisten in der Stadt nichts zu tun, aber eigentlich fand sie es dreist, dass irgendwer einfach mal so Leute, die er einfach nur in Frieden leben wollte störte. "Mir passt das ganze nicht, nicht immer ist Kampf die Lösung, und nicht immer ist Gewalt die beste Lösung, aber scheinbar lernen das einige Menschen nie." sagte sie und entdeckte Anette bei Barrett, der sich immer noch wie ein Testosteron gesteuertes Wesen verhielt und wahrscheinlich auch eines war. Doch davon abgesehen, war er eigentlich ein recht sensibler Junge, jedenfalls hatte Iris bisher den Eindruck gehabt. "Ich hoffe, es geht bald weiter, oder will Wolkanon wirklich, dass alle wie die wilden Hühner kreuz und quer durch die Stadt toben?" Mittlerweile hatte sie schon fast miese Laune, weil es spät (für sie) war und sie eigentlich jetzt lieber in ihrem Turm ruhte.

  • Überrascht blickte er das Mädchen an, das er eben noch bemustert hatte. Damit, dass ihn jemand hören würde, hätte er nicht gerechnet. "Die Rede von diesem Wolkanon scheint ihnen richtig eingeheizt zu haben.", nickte er auf ihre Aussage hin. "Das kommt noch dazu. Außerdem, es wurde nicht nur eine einzige Person entführt, sondern mehrere. Das heißt, dass dahinter mindestens ein paar Täter stecken müssen. Selbst wenn jemand die Entführer findet, wird ein unerfahrener Stadtbewohner das kaum überleben. Diese Massenpanikaktion hier ist einfach nur bescheuert." Wenn man weiter darüber nachdachte, nervte diese Ansprache eigentlich noch mehr als zuvor. "Ist denen eigentlich klar, wie viele dabei draufgehen könnten?", seufzte er genervt und schüttelte den Kopf. Er selbst hatte nichts gegen den Kampf, da er dies schon sein Leben lang tat, allerdings hatte er sichtlich ein Problem damit, dass die Bewohner auf diese Weise aufgehetzt wurden, anstatt dem ganzen strategisch entgegenzugehen. Man sollte meinen, dass Trampoli nach der letzten Beerdigung die Nase erst einmal voll von toten Bewohnern haben sollte. Anscheinend sind jedoch noch nicht genug gestorben. "Ich fände es ebenfalls logischer, wenn wir einfach in Gruppen aufgeteilt werden würden. Die Leute hier scheinen das ja nicht wirklich hinzubekommen. Und ein paar Informationen über den weiteren Verlauf wären sicherlich nicht schlecht.", stimmte er ihr zu. Immerhin jemand, der bei der ganzen Sache einen kühlen Kopf behalten zu schien und sich nicht praktisch darum prügelte, eine neue Waffe in der Hand halten zu dürfen. Eine Sache interessierte ihn aber dennoch. "Wenn ich fragen darf, mit welcher Art von Waffe gedenkst du dich zu verteidigen? Beherrschst du Magie oder etwas dergleichen?", fragte er interessiert.

  • 「EVENT #2」



    Verdutzt war der Blick, mit dessen helfender Hand die Bedienstete den hölzernen Wagen betrachtete, war sie doch wahrlich überrascht von der "farbenfrohen" Palette der angebotenen Waffen, denn nicht immer hatte man die Gelegenheit, so viele gefährliche Werkzeuge auf einem Haufen beäugen zu dürfen - Wie sollte man dieses Wunder denn auch vollbringen? In dem Anwesen der De Saint-Coquilles existierte sicherlich kein verstecktes Lager, welches unglaubliche Mengen an Kriegswerkzeugen verschlungen hatte, sie eifrig scheffelte, zumal es doch recht fragwürdig gewesen wäre, woher diese Kampfgeräte denn stammten, nicht? Des Weiteren zweifelte man auch an der Theorie, die Adelsfamilie wäre an derartigen Instrumenten interessiert, für die Jagd, die viele Menschen von Reichtum äußerst schätzten, liebten, schienen sie jedenfalls nicht sehr... "geeignet" - Nein, allein schon die Tatsache, dass der derzeitige Oberhaupt der stetig wachsenden Gruppe weitaus bessere Dinge zu tun hatte, als sich in die Freiheit zu begeben, um Monster und sonstige Tiere mit einem Pfeil oder dergleichen zu erlegen, sprach für sich, sein Beruf als Gourmet ging schließlich vor! Und trotz dessen musste Chlorica zugeben, dass sein Job vielleicht ein wenig zu sehr im Vordergrund stand, immerhin achtete der werte Herr nicht auf seine Figur - nicht, dass der Zofe von großer Bedeutung gewesen wäre, doch zu viel konnte die eigene Gesundheit schaden und dies wiederrum interessierte sie sehr. Allerdings spielte es in dieser Situation keine außerordentliche Rolle, ob der Adlige zu viel Masse besaß oder nicht, nein, zu jenem Moment war es doch bei weitem wichtiger, Fräulein Sophia und Kollege Vishnal, sowie die anderen Vermissten wieder aufzutreiben und dazu... Dazu war es wohl von Nöten nach einem dieser Tötungsinstrumente zu greifen, zugleich aber in der Hoffnung zu schweben, es würde zu keiner Konfrontation, Eskalation kommen, wenngleich es doch wohl eher nach einem Wunschtraum aussah, wenn man bedachte, dass eine Entführung zuhauf triftige Hintergründe besaßen - Abgesehen von denjenigen, die einzig und allein aufs Geld aus waren und dafür schamlos über Leichen marschiert wären. Grausam zu was die Menschen fähig waren, oder etwa nicht?
    Dementsprechend war es also zwingend nötig, Herr über ein solches Werkzeug zu werden, obgleich es doch eine unverschämte Zumutung gewesen war, Leuten, die vom Kampfe nicht den leisesten Schimmer hatten, eine derartige Sache einfach so in die Hand zu drücken - War es der Stadt etwa vollkommen egal, was ebenjene Handlungen mit sich gebracht hätten? Opfer. Mit etwas Pech würde es sich dabei nicht nur um die Entführten, nein, um das halbe oder gar das ganze Dorf handeln. Und dennoch... Dennoch wagte man diesen Versuch, trotz der Möglichkeit, dass es der einzige und somit erste, sowie letzte gewesen wäre. Schnell wandte die Langhaarige den Blick von dem Waffenwagen ab und blickte in die Richtung der vorigen Redner, ein skeptischer Blick, der nach dem Grund für all den Trubel fragen sollte - Nach dem Grund für jenes (anscheinend) unüberlegte Handeln. Allerdings konnte Chlorica nicht lange über die zunächst sinnlos wirkende Fragestellung nachdenken, wurde sie nach einiger Zeit schließlich von einer einigermaßen fremden Person angesprochen.


    Ein unerwartetes Zusammenzucken, auf welches die Braunäugige sich schlagartig umwandte, zur Seite blickte und den vermutlichen Sprecher vorfand: Langes, silbern glänzendes Haar, olivfarbene Augen und... waren das Ohren, wie man sie lediglich von wilden Tieren und Monstern kannte, die die Hofdame da sehen konnte? Die Überraschung ließ die Dame erst einmal Schlucken, nicht immer traf man auf einen Menschen, aus dessen Haupte Ohren wuchsen, die zudem noch behaart waren, und das musste erst einmal "verdaut" werden, obwohl es sie nicht einmal so sehr juckte, was für eine Art von Wesen da vor ihr stand und versuchte, an Informationen zu gelangen. Langsam schwiff der Blick jedoch ab, nachdem die fesselnden Öhrchen sich dazu entschlossen hatten, alle Aufmerksamkeit auf eine Art von Stock in der Hand des Silberhaarigen abzugeben - Ein pechschwarzer, länglicher Stab, an dessen Spitze ein bläuliches Zepter angrenzte, irgendwo ein wenig mysteriös wirkte. Gewiss doch handelte es sich dabei um einen Zauberstab, denn sonst hinterließ keine andere Waffengattung einen derartigen Eindruck bei ihrer Betrachtung - Und der Fakt, dass Grünauge einen solchen Stock in der Hand hielt, bedeutete, dass auch er ein Bewohner Trampolis war. Wenn die Hellhaarige sich recht entsann, hatte sie ihn sogar schon ein paar Mal gesehen, wenn es galt, einen simplen Einkauf für die Adelsfamilie oder derartiges zu erledigen, so oder so kam ihr der Mann rein äußerlich bekannt vor, doch den Namen... Nein, den kannte Chlorica nicht, immerhin hatte sie mit dem Herren noch nie ein Wort gewechselt, noch nie bis zum jetzigen Zeitpunkt. Er hatte sich nach dem Grund für all das Chaos und der Waffenspende erkundigt, nun, zumindest war es das, was man unter der Frage verstanden hatte. »Die beiden...«, abermals wandte man sich um, deutete mit der linken Hand auf die das Duo, welches sich aus älteren Herren zusammensetzte, »Sie wollen, dass wir nach Spuren und Hinweisen auf die Entführungen der letzten Nacht suchen.« Und ein weiterer, leiser Seufzer entkam der - inzwischen nicht mehr allzu trockenen - Kehle. Wie konnte man bloß all den Aufruhr verschlafen und dann noch die ganzen "Retten wir die Entführten!"-Gespräche überhören?

  • Noch immer schaute Iris etwas verwundert auf die Leute, die erst vor Kurzem eine große Schlacht hinter sich gebracht hatten. "Mich wundert es eher, dass sich genau die so aufhetzen lassen, die gerade ihre Verwandten beerdigt haben." sagte sie ruhig. "Mal ehrlich, gerade von denen hätte ich mehr Ruhe und verstand erwartet." Es war, als hätten einige Alvarnaer nichts gelernt aus dem Untergang ihrer Stadt, jetzt wollten sie hier unbedingt die Helden spielen. Nein, das gefiel Iris nicht wirklich. Aber scheinbar war der Braunhaarige da anders. Auch er schien den Opfern helfen zu wollen, doch im Gegensatz zu anderen schien er ruhig und überlegt zu handeln. "Wenn die weiter so machen, müssen am Ende noch die Retter gerettet werden. Also ehrlich." Iris schaute sich um, doch von dem Stadtverwalter war in dem Moment keine Spur zu sehen. Natürlich war auch sie unruhig und hätte sich am liebsten sofort auf die Suche begeben, aber ein Durcheinander brachte den Entführten nichts.
    "Nicht nur Gruppen wären hilfreich, es reicht doch eigentlich eine Gruppe, die erst einmal die wichtigsten Informationen zusammensammelt." sagte Iris ruhig. "Stell dir vor, alle würden in der Villa herumtrampeln, da findet man doch keine Spuren oder meinetwegen im Uhrenturm." Wieder schüttelte sie leicht den Kopf. "Es sind eben doch alles noch Kinder." meinte sie gelassen. In der Zwischenzeit waren noch ein paar mehr in das hin und her gekommen. Warum handelt Wolkanon nicht endlich? schoß es der Vampirin durch den Kopf und sie runzelte mittlerweile schon leicht angewidert die Stirn bezüglich der Aufgebrachtheit des Volkes.

  • Während er mit dem orientalischen Jungen diskutierte, bemerkte Barrett aus den Augenwinkeln einige bekannte Gesichter. Auch Iris und Anette waren hier. Während das weißhaarige Mädchen ziellos durch die Menge lief, steuerte Anette direkt den Wagen mit den Waffen an. Das blonde Mädchen nahm sich ebenfalls einen Köcher und Bogen von dem Wagen und sprach ihn dann an. "Hey", grüßte er zurück, dann musste er sich gezwungernermaßen ihre Predigt über sein Verhalten anhören. Natürlich hatte sie Unrecht...! Doch sogar der andere Junge pflichtete ihr bei und meinte es sei zu früh einfach loszustürmen. Verstanden denn beide nicht, das momentan die Leben von Menschen in Gefahr waren? Zwar kümmerte es Barrett nicht weiter, wenn ein unbekannter Mensch starb, doch er hatte beim Belauschen des Gespräches einiger alter Männer auch davon gehört, dass Sophia verschwunden war. Eigentlich würde er das Mädchen als seine 'beste Freundin' bezeichnen, auch wenn ihm dieser Ausdruck nicht gefiel. Er musste sie einfach retten und konnte nicht darauf warten, dass der wütende und ängstliche Mob nach langen Diskussionen einen Plan gefasst hatte. "Du viele Köche verderben den Brei...", dachte er sich still und blickte böse drein.
    "Kennt ihr die Entführten?", fragte der orientalische Junge daraufhin uns riss ihn aus seinen Gedanken. Kannte er denn selbst keinen der Entführten? Wenn nicht, wieso war er dann überhaupt hier? Konnte Barrett ihm überhaupt trauen? "Wer will das überhaupt wissen, hm? Sag mir lieber erst mal deinen Namen!", fuhr er den Typen an und klopfte mit seinem Speer auf den Boden, wobei ein metallisches Geräusch von diesem aus durch die Menge drang.

  • ~Kommt an.


    Auch sie hatte die Worte des Bürgermeisters vernommen. Sophia war also entführt worden. „Das arme Ding...“, murmelte Cia kurz, in Erinnerung daran, wie die Adelstochter sich während des Monsterangriffs verhalten hatte. Das erwecke in Alicia etwas Mitgefühl für die Violetthaarige.
    „Barrett wird sicherlich auch hier sein, um ihr zu helfen...“, murmelte sie erneut. Doch dann huschte ihr ein amüsanter Gedanke in den Kopf.
    „Machen wir ein kleines Spiel draus... Wer findet Sophia wohl schneller?“, sie grinste verschmitzt. Zumal der Braunhaarige beim Kampf gegen die beiden Löwen definitiv eine schwächere Figur gemacht hatte, als die Rosahaarige. Ein Trumpf, nach Alicia's Meinung. Nachdenklich stolzierte sie über den Platz des Volkes, durch die Menschenmenge hindurch. Bis sie auf eine Silberhaarige junge stieß. Sie schien die ganze Lage ziemlich gelassen auf zu nehmen, während einige Dorfbewohner schon wieder leicht in Panik gerieten. Wie das die Blauäugige nervte. Manchmal fragte sie sich, warum sie vor kurzem beinahe für den Haufen Angsthasen gestorben wäre, aber das ist sie nicht und das hatte sie auch nicht vorgehabt.
    Barrett hatte sie in der Menge schon wieder entdeckt, war auch nicht schwer, schließlich meinte er sicher wieder, er müsse den Helden spielen. Darauf konnte Cia nur kurz grinsen.
    „Entschuldige bitte... ich mach so etwas eigentlich nicht, aber... Hast du auch vor, den Betroffenen zu helfen?“, sprach sie geradewegs die junge Frau mit den verschieden farbigen Augen an.
    Die Blauäugige war bisher immer sehr selbstbewusst und distanziert, aber neue Leute verunsicherten sie dann doch etwas. Gespannt wartete Alicia auf die Reaktion der fremden.

    • "Ich bin keine Puppe, die man aus einem verstaubten Regal holt, wenn Jemand gerade nicht da ist, und wenn dieser Jemand wieder zurückkehrt, achtlos ins Regal gestellt wird und wieder von allen... gehasst wird." •

  • Die Anzahl der Personen ging allmählich zur Neige, Dylas witterte schon was nun auf Trampoli zukommen würde. Dem ernsten Blick der Ältesten auf dem Podest zufolge konnte man davon ausgehen, dass es sich hier nicht um ein Späßchen handelte. War aber auch abzusehen, immerhin ging die Neuigkeit blitzschnell um, dass eine unbekannte Bedrohung seine Finger um die Stadt klammerte. Doch der Silberhaarige ahnte noch nichts von dieser Bedrohung, jedenfalls nicht so schnell. Denn wenn man sich hier so umsah, wirkte noch immer alles so unscheinbar und falsch, ja fast schon gespielt, was auch zum Teil darauf zurückzuführen war, dass er diese Ereignisse einfach nicht wahrhaben wollte. Um sich Gewissheit zu verschaffen musste nun das Mädchen herhalten. Sie war schließlich von Anfang an hier so schien es, warum also sollte sie nicht schlauer sein als Dylas? Die Vermutung, dass sie mehr wusste, bewahrheitete sich. Was für Entführungen...? Mit einem Mal drehte er sich blitzschnell in die eine und dann in die andere Richtung. Tatsächlich fehlten Gesichter... Doch wer? Er konnte und wollte sich daraus keinen Reim machen. "Das soll wohl ein Witz sein! Wer ist so bescheuert und entführt unwichtige Lebewesen?!" In seinem Ton war Fassungslosigkeit und Verwirrung zu hören, innerlich ging eher Misstrauen mit ihm durch. Gerade durch ihre Bedeutungslosigkeit wurden sie zum Ziel der dunklen Macht, was Dylas natürlich nicht wissen konnte. Doch eins wusste er mit Sicherheit. Dass ein tieferer Sinn dahinter stecken musste, den galt es herauszufinden. Und niemand außer er selbst hatte einen Anhaltspunkt: Das fehlende Schiff am Hafen! Natürlich hätten auch irgendwelche Touris eine kleine Reise unternehmen können, doch dies war definitiv als ungünstiger Zeitpunkt zu bezeichenn, also musste diese Möglichkeit ausgeschlossen werden. "An der Anlaufstelle am Strand sind Spuren..." Es war eher ein Selbstgespräch als dass er diesen Satz an das Mädchen gerichtet hatte. Am liebsten hätte er sich nun wieder zurück auf den Weg zum Strand gemacht um sich die Spuren nochmal anzusehen, doch Dylas zweifelte an einem Zusammenhang zwischen dem fehlenden Schiff und den Entführern. "Aber die könnten von jedem x-beliebigen Trottel der Stadt sein." Warum richtete er sich überhaupt noch an sie? Eigentlich hatte er jetzt alles von ihr bekommen, was er wissen wollte, doch aus unerklärlichen Gründen blieb er. Vielleicht konnte sie mit seinem Einfall mehr anfangen als er selbst...

  • « Event.


    Tori kam angerannt, wohl als eine der letzten auf dem Platz, eine Nachzüglerin seit eh und je. Sie stemmte die Hände in die Knien und wartete einen Moment, um wieder ein wenig zur Puste zu kommen. Was war geschehen? Woher kam der ganze Aufruhr? Die Meute war derart penetrant gewesen, dass das Mädchen aus ihrem Schlaf gerissen wurde - es hatten sich gerademal die ersten Sonnenstrahlen hervorgewagt. Was war passiert, dass sich das halbe Dorf vor Tagesanbruch am Platz des Volkes versammelte? Für die Worte Wolkanons kam sie zu spät - wobei Tori diese unter dem Gemurmel der Leute sowieso kaum verstanden hätte - doch für Leo's Worte kam sie noch rechtzeitig, seine Stimme donnerte förmlich über das Areal: und sie gefielen Tori gar nicht.
    »Jeder der eine Waffe braucht, wird sich eine aus diesem Wagen holen, damit alle im Notfall ausgestattet sind!« Die Menge erhob sich, ihre Stimmen schreien wirr durcheinander, es war kaum ein klares Wort auszumachen. W-Waffen? Tori wurde allein beim Gedanken daran ganz bleich, doch keiner achtete auf das unbeholfene Mädchen am Rande oder hielt es für nötig, ihr zu erklären, was diese verpasst hatte. Genau genommen war die Brillenträgerin den Tränen nahe - sie war verwirrt, verstand nicht was vor sich ging und allen Anschein nach, würde es eine erneute Katastrophe geben. Die Flucht aus Alverna war noch frisch in ihren Gedanken eingemeißelt, war längst noch nicht vergessen - und schon sollte es eine Fortsetzung des Szenarios geben? Wenn sie doch nur wüsste, was genau passiert war! Was war passiert, dass die Bewohner - doch so einfache Leute - so schnell wieder aufgefordert werden, zu den Waffen zu greifen? Und gar hatte es den Anschein, als wären einige ganz wild darauf. Tori konnte und wollte das nicht verstehen, noch konnte sie jetzt wieder zurückgehen und so tun, als hätte sie kein Wort gehört, denn ebendies war nicht der Fall.
    Tori gab ein erschrockenes Quieken von sichh, als der Schmied eine Axt in die Menge warf, um dessen Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken (hätte es dafür keine andere Möglichkeit gegeben - das hätte ins Auge gehen können!) Ein Blick auf Leo löste jedoch jeden weiteren, annähernd vorwurfsvollen Gedanken in Luft auf. »Ruhe ihr Halbstarken! Damit ihr den Ernst der Lage versteht, es wird NIEMAND diese Stadt verlassen, ohne einen der Älteren. Ist das klar?«
    Soweit so gut: Tori hatte in keinster Weise das Bedürfnis dazu, Trampoli zu verlassen und sich unnötiger Gefahr auszusetzen, sie hatte ganz allgemein kein Interesse daran, sich Gefahr auszusetzen.. wohlbemerkt. Allerdings war sich das Mädchen nicht ganz sicher, wer genau mit den Älteren gemeint war, aber das wurde ja sowieso hinfällig, da sie sich lieber sicher hinter der Stadtmauer versteckte. Versteckten. Tori, so hilfst du keinem! Wem auch immer zu helfen war. Und selbst wenn - wie sollte sie schon groß helfen, sie beherrschte keine Magie, hatte kein Wissen über derartige Heilkräuter und war erst recht nicht kräftig genug, um mit einer Waffe umzugehen (geschweige denn beispielsweise ein Schwert zu halten!)
    Was ihre Mitbürger betraf - diese sahen das offenkundig anders. Tori erinnerte das Ganze groteskerweise an Kinder, die sich um das schönere Spielzeug stritten. Das Mädchen wurde dabei ganz schön herumgeschubst und hätte obendrein beinahe ihre Brille verloren, als sich ein kleiner Hoffnungsschimmer breitmachte - Iris tauchte in ihrem Blickeld auf.
    "I-Iris!", rief sie (für ihre Verhältnisse laut, aber unter all dem Lärm wohl nicht sonderlich hörbar) und rannte (stolperte) in Richtung der freundlichen Vampirin, die heute jedoch wie viele andere einen ernsten Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte.

  • „Oh, ja, klar, wie kann ich das nur vergessen! Wie unhöflich von mir!“ Leise räuspernd drehte sich Leon wieder zu den beiden Fremden, sein Blick kurz auf den Speer des jungen Mannes (was wollte er damit bezwecken, als er diesen gegen den Boden rammte? Kam ihm vor wie ein alter Opa, der seinen Gehstock zwecks Anpfiff seiner Enkel auf den Boden klopfte, damit diese endlich aufhorchten..) und lächelte müde. „Ich bin Leon.“, stellte sich das Halbwesen anschließend vor und stellte als Gegenfrage, wer denn er war. Und die junge hübsche Dame natürlich.
    „Beantwortest du jetzt meine Frage? Ich muss gestehen, dass ich keine der besagten Personen kenne.. schlussfolgernd, ich habe keine Ahnung wo diese überhaupt wohnen! ..Also?“ Ob überhaput Spuren hinterlassen wurden? Normalerweise achtet ein Entführer doch auf genau sowas.. wenn also nicht, dann suchen wir hier ganz umsonst, während sich dieser jemand über uns ins Fäustchen lacht. Für einen Moment schien Leon etwas abwesend. Und wenn wir etwas finden sollten, ob wir überhaupt verstehen, was uns dieser.. uhm.. 'Hinweis' beweisen soll? Aber gut! Trotz dieser Zweifel sollten sich die übrigen Bewohner schleunigst aufmachen, wer weiß was sonst noch passieren würde..