Beiträge von Zyprim

    [In einem Dessousladen] Hina, Lucus & Alessa


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    Alessa musste schmunzeln als sich Hina über den Kleidungsstil der übrigen Gesellschaft beschwerte. Sie konnte ihr jedoch nur zustimmen. Diese Kombinationen aus Farben und Mustern, die manche Leute kombinierten waren wirklich erschütternd. Oft fragte sich das Blondchen ob sich solche Leute wirklich im Spiegel betrachteten und der Meinung waren, dass ihre Klamotten zueinander passten - das es gut aussah. Vielleicht guckten sie auch gar nicht in den Spiegel. Das würde einiges erklären. Aber Alessa wollte keine Zeit mehr mit diesen überflüssigen Gedanken verschwenden. Aus manchen Menschen wurde man einfach nicht schlau aber da sich die Schülerin ohnehin nicht sonderlich für sie interessierte, war das auch alles andere als schlimm. Alessa hörte dem Brillenträger nur beiläufig zu, immerhin war sie beim Shoppen und neue Unterwäsche weckte ihr Interesse doch ein kleines bisschen mehr als der Dunkelhaarige. Ein Nerd also... Sonderlich beeindruckend und spannend fand sie dieses Studium nicht wirklich aber sie hatte sich fast schon etwas in diese Richtung gedacht als er zu ihnen gestoßen war. Alessa nickte bestätigend als der Student seine Vermutung Kund gab. "Ja wir sind bald fertig. Ich kann es kaum erwarten..." Das Mädchen rollte mit den Augen und suchte sich weiter durch die Auswahl an Dessous aber so richtig ins Auge stechen vermochte ihr keines und so biss sich die Blonde frustriert auf die Unterlippe, ehe sie einen Schmollmund machte. Ein kleines bisschen frustriert war sie schon und so beäugte die Schülerin das Teil in ihren Händen erneut, welches Luka ins Auge gestochen war. "Vielleicht sollte ich mich umorientieren..." Mit einem Grinsen auf den Lippen hielt sie eben jenes Teil vor sich, damit man in etwa eine Vorstellung bekam, wie es an ihr aussah. "...für besondere Anlässe." wiederholte sie fast schon provokant die Worte ihrer neuen Bekanntschaft und schielte in seine Richtung um seine Reaktion zu studieren. Ein kleines bisschen Spaß machte ihr diese Sache ja schon. Hinas Idee war wirklich grandios. Zu besagten Blondine sah Alessa auch wieder im nächsten Moment, da sie zu ihnen gestoßen war - bewaffnet mit einem süßen Dessous, dass wirklich hübsch war. Zustimmend nickte sie ihrer besten Freundin zu. "Irgendjemand wird seine Freude haben dich darin zu sehen." Ein schelmisches Grinsen schlich sich auf die rosafarbenen Lippen Alessas, während sie ihrer besten Freundin zuzwinkerte und die Beute Hinas genauer begutachtete. "Oh Gott! Gossip Girl war einfach so großartig! Da hat es sich echt ausgezahlt daheim zu bleiben, Es war eine regelrechte Offenbarung!" Natürlich. Was auch sonst. Reiche hübsche Mädchen, heiße Kerle und massenhaft Intrigen. So etwas traf ganz den Geschmack der beiden Blondchen. Vielleicht hatten sie sich darin einfach wiedergefunden und sympathisierten deshalb auf diese Weise mit ihr? "Sicher, dass es nicht nur eine Ausrede ist um Spiele zu spielen?" Amüsiert musterte Alessa Luka wieder. "Unikram kann man doch auch irgendwo anders machen. Man braucht doch nur seinen Laptop mitnehmen." Das Mädchen schüttelte ihr Haar und nahm sich noch ein paar Halterlose Strümpfe mit, die ihrer Meinung nach sehr gut zu ihrer Beute passten. Schöne Strümpfe machten so ein Outfit erst perfekt. "Du wirst noch als einsamer verbitterter Mann enden, wenn du kaum raus gehst." prophezeite Alessa dem Dunkelhaarigen und musste ein kleines bisschen lachen. "Was möchtest du denn wissen?" Ihre roten Augen funkelten und Alessa setzte ein süßes Lächeln auf, ehe sie sich erneut ein paar Strümpfe schnappte und sie Hina präsentierte. Die passten doch total gut zu ihrem neuen Dessous! "Wir entscheiden dann ob du eine Antwort bekommst."

    Also ich hab die Switch seit sie erschienen ist und ich habe keinerlei Probleme mit ihr o.o Sie ist nicht verbogen oder hat sonstige Probleme, die hier im Link beschrieben sind und sie ist eigentlich doch recht häufig im Gebrauch. Ich mag sie ♥


    Sorry fürs Thema sprengen! Ich guck mir das Spiel bestimmt mal an :)

    [Kommt an und klopft an die Tür]


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    Erst war der junge Mann versucht alles ruhen zu lassen aber da er Dorothy seit jenem Tag am See auch nicht wieder gesehen hatte, machte er sich doch ein wenig Sorgen. Das Mädchen hatte damals nicht viel von sich Preis gegeben aber Eric konnte sich noch daran erinnern, dass sie ihm erzählt hatte, dass sie in der Kapelle wohnte und um das miese Gefühl in seiner Magengrube zu beruhigen wollte er nach dem wortkargen Mädchen sehen. So stapfte Eric schließlich durch den Schnee und sah gen Himmel. Vereinzelte Flocken tanzten durch den Himmel um schließlich auf der Erde zur Ruhe zu kommen. Es war ein herrlicher Tag aber dennoch konnte der Braunhaarige nicht ruhen, bevor er dieses Mysterium geklärt hatte oder zumindest sicher gegangen war, dass es seiner Bekanntschaft vom See gut ging. Vielleicht war die Kapuzenträgerin am Ende auch von dieser Verrückten verletzt oder gar entführt worden. Offenbar machte Greta vor nichts Halt. Die Schritte Erics beschleunigten sich ein kleines bisschen und als er die Kapelle am Ende des Weges entdeckte lief er schon beinahe auf das Gebäude zu. Wie lange war die Sache schon her? Mehrere Monate? Und nun erst kam er auf den Gedanken wie es um Dorothy stand. Er war kein guter Mensch. Egoistisch und selbstsüchtig - nur auf sich konzentriert. Selbst wenn sie nun wirklich in die Klauen dieser Furie geraten war, was dann? Was sollte er nach so langer Zeit tun? Er wollte sich gar nicht erst ausmalen, was Greta mit dem schüchternen Ding anstellen könnte. Schwer atmend klopfte Eric an die Tür der Kapelle. Sein Atem bildete kleine Wölkchen und es fühlte sich wie eine halbe Ewigkeit an, ehe er erneut mit der Faust dagegen klopfte. Die Kopfschmerzen waren wieder da. Mit der freien Hand fasste sich der junge Mann wieder an den Kopf und verzog schmerzerfüllt das Gesicht.

    [Kommt an und geht wieder]


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    Seine Beine hatten Eric schließlich an eben jenen Ort geführt, wo diese wahnsinnige Elfe ihn hin geschafft hatte, nur um ihn anschließend sich selbst zu überlassen. Er hatte sich monatelang gefragt was es mit dieser Geschichte auf sich gehabt hatte aber war zu keinem Schluss gekommen. Seine fehlende Erinnerung war nicht gerade eine große Unterstützung. Er wollte Antworten auf Fragen, die ihn nicht einmal in den Sinn kamen. Er hatte keine Ahnung was passiert war, ob es mit seiner fehlenden Erinnerung zu tun hatte oder ob er die Blonde auf sonstige Art und Weise vor den Kopf gestoßen hatte. Er könnte sich beim besten Willen nicht daran erinnern, wenn er an jenen Tag am See zurückdachte. Vielleicht sollte er auch Dorothy noch einmal aufsuchen um dem nachzugehen. Es bestand aber natürlich auch die Möglichkeit, dass diese Greta einfach verrückt war. Eric hatte ihr damals schon nicht getraut und ganz offensichtlich hatte er sich in der Blonden nicht getäuscht. Welches normale Wesen schlägt einem auch einfach so nieder um ihn dann gefesselt mit nach Hause zu schleppten? Als der Jäger den Kopf wieder hob musste er feststellen, dass er mittlerweile schon an der Hütte angekommen war. Es ging ihm noch immer nicht in den Kopf warum Ganesha sie dann bei sich wohnen lies. Sie würde doch nie Jemanden Unterschlupf gewähren, der üble Absichten hatte, oder? Tatsächlich kannte Eric seine Meisterin nicht gut genug um sich der Annahme hundertprozentig sicher zu sein und so hob er seine Hand um an der Tür zu klopfen. Stille. Keinerlei Schritte waren im Inneren zu hören aber da hier Elfen wohnten, wunderte es den jungen Mann nicht sonderlich. Diese Wesen waren doch dafür bekannt sich lautlos zu bewegen, zumal Ganesha selbst immerhin die Jägermeisterin war. Die Sekunden verstrichen, ehe Eric erneut an der Tür klopfte. Gemischte Gefühle kamen in ihm hoch. Ob er Greta wohl jemals wiedersehen würde um sie zur Rechenschaft zu ziehen? Eric biss die Zähne zusammen und schlug mit der Faust gegen die Holztür und drehte sich um, ehe er sich wieder ein paar Schritte von der Hütte entfernte. Ein letzter Blick über die Schulter ehe er den Ort hinter sich lies - nach wie vor mit ungeklärten Fragen. Vielleicht war es einfach Zeit das zu vergessen.

    [Geht]


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    Am Bettrand sitzend hielt sich Eric den Kopf. Die Kopfschmerzen wurden wieder stärker. Er hatte es schon am Abend des Balls bemerkt. Hatte das etwas damit zu tun, dass er von dieser Greta einen Schlag auf den Kopf bekommen hatte? Schon lange litt er eigentlich nicht mehr an Kopfschmerzen. Er kannte den Schmerz. Er war wie damals als er mit Amnesie aufgewacht war. Seine Finger fuhren durch das dunkle Haar und krallten sich beinahe an der eigenen Kopfhaut fest aber der Schmerz hörte nicht auf. Er schien von Sekunde zu Sekunde stärker zu werden und der junge Mann griff nach dem Fläschchen mit Tabletten auf seiner Kommode. Zwei Pillen lies er auf seine flache Hand rieseln und der restliche Inhalt der Flasche entleerte sich auf dem Boden, als seine Hand nachgab und das Fläschchen zu Boden krachte und unters Bett rollte. Eric schloss die Finger um die zwei Tabletten ehe er sie in seinen Mund warf und sich wieder ins Bett legte, die beine nach wie vor über den Bettrand gestreckt. Irgendwann wurde der Kopfschmerz besser und der Braunhaarige fiel in einen tiefen Schlaf. Er wachte erst viel später wieder auf und streckte sich erst einmal ausgiebig bevor Eric sich wieder am Bettrand aufsetzte. Er rieb sich über die Augen und erhob sich von seinem Schlafplatz. Blind griff er nach seiner Jacke und schlüpfte in sie ehe er diesen Ort verließ - vielleicht auf der Suche nach dieser Greta um die Wahrheit hinter ihrem Angriff zu erfahren - vielleicht auch auf der Suche nach anderen Dingen, denen er sich noch nicht einmal bewusst war.

    [Kommt an]



    Gedankenverloren war die Adelstochter durch Trampoli gelaufen. Heute war der erste Tag, an dem sie sich wieder nach draußen gewagt hatte. Nicht etwa aus Angst sondern vielmehr weil sie einfach absolut Niemanden sehen wollte. Sie war wieder sie selbst oder zumindest fühlte es sich ein kleines bisschen so an. Sie war bereit den Schmerz hinter sich zu lassen (solange sie Kyle nicht über den Weg lief). Sie würde es einfach unterdrücken, dass seltsame Gefühl in seiner Nähe und es würde funktionieren. Es hatte damals auch funktioniert also warum sollte es etwas ändern nur weil sie einen Abend miteinander verbracht hatten und weil sie sich geküsst hatten. Sein Gesicht erschien vor ihrem inneren Auge. Sein sich näherndes Gesicht. Bianca strich sich sich unbewusst über die Lippen. Die Wärme seiner Lippen auf den ihren. Es wühlte sich an als wäre es erst gestern gewesen, als wäre das Gefühl noch ganz frisch und hätte sich auf ihre Lippen gebrannt. Am Uhrenturm angekommen, sah das Mädchen mit den Korkenzieherlocken gen Himmel. Die Walinsel schwebte im Wolken verhangenen Himmel über ihr und ohne großartig darüber nachzudenken erklomm sie die Ranke.

    Schwer atmend schaffte es Bianca über den Rand der Walinsel. Es war sehr kalt hier oben und es fröstelte sie etwas, ehe sie ihren Mantel etwas sorgfältiger zu zog um sich vor der Kälte zu schützen. Ein eisiger Wind wehte aber die Aussicht war einmalig. So weit das Auge reichte waren Wolken zu sehen, es sah förmlich so aus als könnte man seinen Weg über die Walinsel hinweg fortsetzen und über den Wolkenteppich laufen, Ihr blaues Haar umspielte das blasse Gesicht der Adelstochter und nach und nach setzte sie einen Fuß vor den Anderen, stapfte durch den Schnee, welcher die Oberfläche der schwebenden Insel zierte. Er reichte ihr bis zu den Knöcheln aber auch ihre Füße waren mit passenden Stiefel geschützt, damit sie sich keinen Kältetod holen könnte. Auf der Walinsel war es ohnehin gefährlich genug. Was hatte sie veranlasst wieder hierher zu kommen. Astor. Die Toten. Jene Erinnerungen kamen wieder zurück und verdrängten sogar die Gedanken, die sie sich über Kyle und sich machte. Vielleicht ar es eine Art Heilungsprozess, den die Adelige anstrebte. Vielleicht war es ihr auf diese Weise möglich endlich über diese Sache hinweg zu kommen. Vielleicht konnte sie so akzeptieren, dass Max wieder unter den Lebenden weilte. Das Eliza wieder mit ihr unter einem Dach lebte und auch ... Tabatha. Der Höhlenangang war einladend und abschreckend zugleich aber wenn sie an jenen Ort zurückkehren wollte, dass alles verarbeite wollte gab es keinen anderen Weg und so trat Bianca ein. Es war ein kleines bisschen wärmer im Inneren, da sie auf diese Weise vor dem Wind geschützt war aber dennoch fürchtete sie sich vor dem Bevorstehenden.

    Hallüüü ~ Wäre es okay, wenn ich Eric wieder übernehmen würde? Falls ja würde ich den Stecki gerne einfach so lassen, da ich ihn ohnehin zuletzt gespielt habe ^^"

    [Yumis Zimmer] Alex & Yumi



    Ein Schnauben. Offensichtlich gefiel es ihm nicht, dass er nicht mehr die Überhand hatte, ihr quasi ausgeliefert war aber umso mehr genoss Yumi diese Tatsache. Quälend zärtliche Berührungen gepaart mit dem geschickten Einsatz ihrer Zunge - einfach herrlich. Seine Hände krallten sich nicht gerade sanft im langen Haar der Anderen fest. Der Puls Yumis raste. So sehr sie es genoss Frau über die Lage zu sein so sehr genoss sie es gleichzeitig, durch seine Hand geführt zu werden. Es war unsicher wer von Beiden den Ton angab. Wahrscheinlich wären sich die Beiden uneinig gewesen und sie wären wieder aneinander geraten aber offensichtlich hatten sie nun ein Ventil dafür gefunden. Ein verdammt gutes Ventil. Bestimmt zog er Yumi an den Haaren zu sich nach oben. Ihre blauen Augen suchten seinen Blick. In Alex Augen glühte eine ganz bestimmte Absicht. Sie wollte ihn endlich in sich spüren und er schien diesen Wunsch zu teilen. Sie sah wie seine Augen aufflammten - es zwischen ihnen knisterte als würden sich all die aufgestauten Gefühle gleichzeitig entladen. Yumi entfuhr ein frustrierter Laut, da man sie von ihrem Tun abgehalten hatte. Zugleich brannte sie auf das was nun geschehen würde. Mit einem Geschick, über welches sie lieber nicht länger nachdenken wollte, hatte Alex sie unter sich bugsiert und dann war es mit seiner quälenden Selbstbeherrschung vorbei. Ihr Verlangen steigerte sich zu Wildheit. Sein Atem kam in raschen, abgehackten Zügen, konnte es offensichtlich nicht mehr erwarten. Sein Atem streifte ihre empfindliche Haut an ihrem Hals. Ihr Herz flatterte ein wenig. "Ich will dich..." Seine Hitze auf ihr jagte einen Schauer purer Lust durch ihren Körper. Mit einem Ruck drang er tief in sie ein. Yumi schrie leise auf und sein Mund presste sich auf ihre Lippen. Ihre Lippen teilen sich um ihm Einlass zu gewähren. Sie stöhnt gegen seine Lippen, doch Alex gewährte ihr keinen Aufschub. Er zog sich zurück und drang wieder in sie ein. Ihr Rücken krümmte sich. Schwere Atemzügen, Stöhnen und Keuchen erfüllte den Raum als Alex sie nahm. Yumi krallte vor Erregung die Fingernägel in seinen Rücken, während Alex Finger sich in das Laken neben ihrem Kopf gruben als Yumi sich seinen rhythmischen Bewegungen anpasste. Das Adrenalin schoss durch ihre Venen, während sie sich der Leidenschaft hingab, es genoss wie er sie ausfüllte, in sie stieß. Schließlich schlug sie die Augen auf, sah in die dunklen Augen des Silberhaarigen und mit einem Aufschrei erlangte sie den Höhepunkt gefolgt von Alex tiefem Stöhnen - den Mund an ihre Schulter gepresst als er mit einem letzten Stoß erschauderte und ebenfalls in der Blonden kam. Beide atmeten schwer - sahen sich stumm an, ehe Alex den Kopf erschöpft auf ihrer Brust ablegte. Ihr Herz pochte wie verrückt. Das Blondchen rang nach Atem und Alex Kopf auf ihrer Brust war nicht unbedingt förderlich. Ein überraschtes aber zufriedenes Lächeln legte sich auf die Lippen der Studentin. Sie hatte Mühe zu Atem zu kommen doch es fiel ihr etwas leichter als sich Alex von ihr herunterrollte. Ihre Blicke trafen sich. Der Brustkorb des Silberhaarigen hob und senkte sich unaufhörlich. Manchmal bedarf es keiner Worte um zu wissen, dass sich etwas verändert hatte. Vielleicht fühlte es sich auch nur so an. Sex. Es war nur Sex. Nachdem sie diese Entscheidung getroffen hatte oder es sich zumindest sehr gut einredete, tat sie es Alex gleich und wandte sich ihm zu. Lediglich ihr schwerer Atem erfüllte den Raum, als sie ihre Hände auf seine Brust legte und sich ein schelmisches Grinsen auf ihre Lippen legte. "Wow wir sind richtig gut darin geworden..." Ihre Augen suchten die des Anderen. "Vielleicht sollten wir einfach alle Streitigkeiten damit schlichten..." Yumi schloss die Augen schließlich wieder und ein zufriedenen Lächeln zierte ihre Lippen.

    [In einem Dessousladen] Lucus, Hina & Alessa


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    Ein einziger Blick ihrer besten Freundin reichte damit Alessa verstand. Die beiden Mädchen verstanden sich eben einfach ohne Worte. Natürlich. Sie waren immerhin schon gefühlt ewig ein Herz und eine Seele. Tatsächlich konnte es ganz amüsant werden den Stubenhocker in ein Unterwäscheparadies mitzuschleppen und so machte das Blondchen schließlich gute Miene zum bösen Spiel. Der Brillenträger sollte es als Chance sehen seinen sozialen Status ein klein wenig aufzubessern. Ein weiches Lächeln legte sich auf die Lippen der Blonden und sie sah Luka durch ihre roten Augen an, während sie sanft ihre Finger über den hübschen Spitzenstoff des BHs gleiten lies. Sie hob eine Augenbraue als er lediglich die Meinung Hinas bestätigte. Interessant. Ein Kompliment. Alessa war sich nicht sicher ob es billig oder geschickt war und so schnappte sie sich zwei passende Unterteile dazu und schleppte diese mit sich durch den Laden, damit ihr auch niemand mehr die Beute wegschnappen konnte. Man musste es ausnutzen, wenn es mal hübsche Unterwäsche gab, bevor wieder eine Phase kam, in der man überhaupt nichts Brauchbares finden konnte. In neuer Unterwäsche gewann man gleich noch einmal eine Portion Selbstvertrauen dazu, oder nicht? Zumindest erging es Alessa eigentlich immer so auch wenn es ihr ganz gewiss nicht an Selbstvertrauen fehlte. Es noch ein kleines bisschen zu pushen schadete aber dennoch nicht - so die Meinung der Schülerin. Beim Stöbern durch die Regale kam die Blonde schließlich wieder in der Nähe des Brillenträgers zum Stehen und ihr Blick fiel auf das gute Stück, welches dem Studenten offensichtlich näher interessierte. "Also bevorzugst du diese Art von Unterwäsche an Mädchen?" Sie schnappte sich eine passende Größe und drehte sich damit zu ihrer Freundin um, die auch gerade die Auswahl studierte. Die roten Augen des Mädchens streiften den Blick Lukas, ehe sie Hina zurief um es ihr zu präsentieren. "Unser Shoppingpartner scheint eher auf so etwas zu stehen." Ein Grinsen lag auf ihren Lippen, ehe sie sich wieder dem Brillenträger zu wandte. "Was macht man denn allein zu Hause den ganzen Tag?" Tatsächliches Interesse? Fraglich. Ein weiterer Test? Gut möglich.

    [Auf einer Bank sitzend] Daria & Raven




    Eine rhetorische Frage. Ravens Lippen blieben geschlossen. Als ein ihr bekannter Name fiel, wandte sie sich langsam der Blonden zu und sah sie durch ihre blauen Augen an aber als das namenlose Mädchen ihre Aussage nicht näher ausführte lies auch Raven ihren Blick wieder in die Ferne schweifen. Ihre Gedanken blieben aber bei dem genannten Namen hängen. Der grimmige Schmied Leo. Die Person auf dem Bild. Es war dieser junge Mann mit dem Zylinder. Wie war noch gleich sein Name? Das Mädchen war sich nicht mehr sicher aber letztendlich war es auch nur ein Name. Sie selbst war ihm noch nicht oft begegnet auch wenn sie unter dem selbem Dach lebten - für eine unbestimmte Zeit. Er wohnte dort mit seiner Schwester und die beiden erzürnten den alten Schmied des öfteren. Gewöhnlich ging es darum, dass sie alle faule Nichtsnutze waren und er sie auf die Straße setzen würde für ihre Undankbarkeit. Es wäre tatsächlich keine neue Situation. Damals nach dem Brand war sie auch ohne ein Dach über dem Kopf da gestanden und hatte sich durchkämpfen müssen. Es war hart gewesen aber irgendwie hatte sie es geschafft. Vielleicht machte es ihr deshalb keine Angst mehr aber dennoch war sie dem alten Griesgram sehr dankbar. In gewisser Weise sah sie sich selbst in ihm wieder. Wahrscheinlich geriet Raven deshalb kaum mit ihm aneinander. "Ja wahrscheinlich ist es so..." fügte das Mädchen schließlich hinzu, schien aber noch über das Gesagte nachzudenken. War es für sie so? Ein Mittel zum Zweck und welchem Zweck genau? Sie schwebte in der Luft und hatte im Grunde kein rechtes Ziel vor Augen also wohin führte sie all das? Ein Seufzen verließ die Lippen des Mädchens mit dem langen roten Haar. "Ich weiß es nicht..." Sie schloss einen Moment die Augen. Einzelne Bilder tauchten vor ihrem inneren Auge auf. "Ich erinnere mich nicht mehr daran. Es gab wohl einen Brand." Flammen. War vielleicht sie die Ursache dieser Katastrophe? Möglich war es. Vielleicht ein Schutzmechanismus des Körpers die Erinnerung an den Brand aus ihrem Gehirn zu verbannen, Wie lange war sie nun auf der Jagd nach ihrer Erinnerung gewesen? Jahre? Aber sie kam nicht wieder, musste auf schmerzhafte Weise feststellen, dass sie ein Monster ist und lernen damit umzugehen. Ein sensibles Thema für das stille Mädchen aber sie hatte irgendwie gelernt damit zu leben. Eine Alternative hatte sie schließlich nicht. Die eisblauen Augen des Fräuleins beobachteten den herabfallenden Schnee. Vereinzelte Flocken setzten sich auf ihren Klamotten ab und hüllten die Welt unter eine weiße Decke. Wider Ravens Erwartung sprach das blonde Mädchen doch erneut den Schmied an. Eine Eigenschaft, die Raven nicht nachvollziehen konnte. Offensichtlich wollte sie sich doch bezüglich des Hutträgers informieren aber warum ging es in dem Gespräch dann um den alten Griesgram? Irritiert sah sie ihre Sitznachbarin an. "Ja. Ich stelle Schmuck her und irgendwie muss ich mich für seine... Gastfreundschaft revanchieren. Ich möchte niemanden etwas schuldig bleiben. " Bewusst hatte Raven eine kleine Pause vor dem Wort 'Gastfreundschaft' gemacht, weil sie sich unsicher war wie man das Ganze beschreiben könnte.

    [Bei einer Bank] Daria & Raven



    Vielleicht eine Tatsache, die die Beiden verband. Auch Raven wusste nicht wo ihre ehemaligen Freunde heute waren wobei sich heute nicht auf diesen einzigen Tag beschränkte sondern allgemein die letzten Monate vielleicht sogar Jahre. Wie lange es tatsächlich her war vermochte das Fräulein nicht zu sagen. Zu viel war seitdem geschehen. Der Schmerz des Verlustes der Freundschaft zwischen ihnen war schwächer geworden und sie dachte eigentlich kaum noch daran zurück. Raven war kein Mensch, der sich zulange mit dem Vergangenen beschäftigen wollte, es hatte erfahrungsgemäß sehr wenig Sinn. "Ich denke nicht, dass es Freunde stört, wenn man Zeit mit ihnen verbringen will...? " War das nicht der Sinn einer Freundschaft? Man musste sich keine Gedanken darum machen ob man dem Anderen lästig war? Aber wer war sie um jene Art der Beziehung zu beurteilen? Raven war seit jeher eine Einzelgängerin und verstand nicht viel von diesen Dingen und so war die gestellte Frage viel weniger eine Weisheit als eine Frage, die sich das Mädchen wirklich stellte. Die eisblauen Augen der Rothaarigen waren auf die Blonde gerichtet, die ihr Malwerkzeug beiseite legte um anscheinend Platz neben sich auf der Holzbank zu machen. Raven zögerte. Machte erst einen kleinen Schritt auf die Sitzgelegenheit zu nur um anschließend wieder einen Moment zu verweilen ehe sie die letzte Distanz überwand und sich neben der Künstlerin hinsetzte. Ihre Hände hielten sich an ihren Seiten an dem Holz der Bank fest und sie sah die Blonde nicht wirklich an, vernahm auch nicht das Lächeln auf ihren Lippen aber sie konnte es sich denken, als Worte der Zustimmung über ihre Lippen kamen. Sie sprach Dinge aus, die dem Mädchen mit der langen Haarpracht ebenfalls öfters durch den Kopf gingen doch etwas irritierte sie dennoch an der Aussage der Anderen. Ihr Gesicht verzog sich nicht, sie wiederholte es lediglich fast schon monoton. "Vermisst..." Raven blinzelte ein paar Mal, als würde sie darüber nachdenken, ob sie diesen Ort vermissen könnte. Er war immerhin nun ihr Zuhause aber im Grunde hielt sie hier nichts. Sie fühlte sich nach wie vor nicht angekommen, genau genommen war ihr das Gefühl generell fremd. "Ich glaube nicht das ich Trampoli vermissen würde." Das blasse Gesicht, welches von feuerrotem Haar umrahmt wurde verzog sich nicht. Mit einer simplen Handbewegung strich Raven sich eine einzelne Haarsträhne hinter ihr spitzes Ohr. "Von der Waldstadt." antworte Raven lediglich knapp und merkte schon, dass sich die Namenlose große Mühe gab ein wahrscheinlich freundliches Gespräch zu führen. Sie war anscheinend eine sehr offene Persönlichkeit. Ganz anders als Raven selbst. Es gab Zeiten, in denen sich das Mädchen gewünscht hatte so zu sein, sich Mühe gegeben hatte aber sie hatte es akzeptiert, dass dies nicht möglich ist. "Zurzeit ist die Schmiede mein Zuhause..."

    [Bei einer Bank] Daria & Raven



    Stille. Das Mädchen mit dem blonden Haar schien die Frage der Anderen auf sich wirken zu lassen, sich vielleicht sogar an die Personen auf dem Bild zu erinnern. Ihr Blick wanderte über das gemalte Bild ehe sie zu einer Antwort ansetzte. Ein Lächeln lag auf den Lippen der Fremden als sie die zweite Person im Bild musterte. Irgendwie wirkte das Lächeln aber nicht wirklich glücklich, sofern Raven das einschätzen konnte aber es war auch gut möglich, dass sich das Mädchen irrte. Gefühle waren nicht ihr Spezialgebiet. Allgemein soziale Interaktionen waren nicht ihr Spezialgebiet. Es war auf seltsame Art und Weise anstrengend und verwirrend. Man schätzte Ehrlichkeit aber trotzdem schienen Andere vor den Kopf gestoßen, wenn man ehrlich zu ihnen war. Man sagte Dinge die man gar nicht so meinte. Ein einziges Rätsel für das Mädchen mit dem roten Haar. "Wo ist dieser Freund, wenn er nicht hier bei dir ist?" Ihr Blick ruhte auf der Person, die anscheinend den Freund des fremden Mädchen symbolisierte. Offenbar war er ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens aber dennoch saß das Elfenmädchen hier alleine und Raven wusste nicht jeder wusste die Ruhe so zu schätzen wie sie selbst. Für Manche war Ruhe gleichzusetzen mit Einsamkeit. Das würde dann wohl bedeuten sie war immer einsam? Ein Gedanke auf den sie bisher tatsächlich nie gekommen war und den sie so vielleicht auch nicht bestätigen würde. Sie hatte sich immer vorgenommen offener zu werden, sich den Anderen anzupassen aber es war schwierig aus der eigenen Haut zu kommen. Sie war schon Jahre so, hatte früher auch Freunde, die ihr Selbst akzeptiert hatten aber all das war Vergangenheit. Der Kontakt war abgebrochen und sie war wieder alleine auf dieser Welt oder zumindest fühlte es sich so an. Es war so schwer über den eigenen Schatten zu springen, sich neu zu beweisen. Die Worte der Anderen rissen Raven wieder aus ihren Gedanken, die sich ohnehin im Kreis zu drehen schienen. Ein schöner Gedanke diesen Tag mit Freunden zu teilen. "Uh..." entglitt Ravens Lippen und unweigerlich sah sie Personen aus ihrer Vergangenheit um den See laufen. Micah. Shara. Ceci. Sie selbst. Sie waren eine eingeschweißte Truppe bevor unsinnige Gefühle alles zerstört hatten. Das kurze Lächeln, welches auf ihren Lippen erschienen war löste sich wieder im Nichts auf. "Ich wollte einfach weg von der Stadt. Sie ist manchmal.... beklemmend. " Ihr Blick wanderte über den zugefrorenen See. Er glitzerte in der Wintersonne. Beeindruckend. Darauf zu laufen würde sich das Mädchen wohl niemals trauen. Wasser. Es jagte ihr einen Schauer über den Rücken bei dem Gedanken, dass das Eis brechen könnte.

    [In einem Dessousladen] Hina, Alessa & Lucus


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    "Gut. Sie wäre nämlich wirklich richtig schlecht gewesen..." kommentierte Alessa die Antwort des Neuankömmlings und musterte den Anderen erneut. Sie war sich unsicher ob seine Antwort nicht einfach schlichtweg gelogen war. Immerhin muss es selbst ihm bewusst geworden sein, dass diese Taktik bei den beiden Blondchen nicht funktioniert hatte. Das erforderte nicht wirklich das Auge eines Kenners. Die gerunzelte Stirn, der abwertende Blick. Hinweise darauf, dass der Anmachspruch nach hinten losgegangen war. Offensichtlich nahm er es dennoch gelassen, da er sich Mühe gab sein Lachen zu verkneifen. Wenn man seinen Worten glauben schenken wollte, war er nicht mehr so neu aber die Tatsache, dass er keine Ahnung hatte wo der nächste Supermarkt war verriet mehr über ihn als er Preis geben wollte. "Du bist also ein Stubenhocker oder jemand mit einem miesen Orientierungssinn." Eine einfache Feststellung. Vielleicht auch eine reine Vermutung aber doch wirkte es wie eine Art Checkliste vor ihrem inneren Auge, die Alessa unbewusst durchzugehen schien um den Kerl einzuordnen, welcher sich als Luka vorstellte. Die Tatsache, dass Hina ihn zum Shoppen einlud war irritierend und einen Moment lang zweifelte die Schülerin an dem Urteilsvermögen ihrer Besten aber natürlich steckte wie immer ein Plan hinter ihrem Vorhaben. Sie glaubte nicht wirklich, dass der Kerl etwas springen lassen konnte. Hina hatte gleich erkannt, dass er nicht aus reichem Hause war. Es galt also lediglich zu ihrer eigenen Belustigung? Na schön. Wahrscheinlich könnte es wirklich amüsant werden und so zierte ein Lächeln die Lippen Alessas als sie sich ihm vorstellte. "Frag mal die Menschen, die sich alle hoffnungslos verirrt haben als sie andere um den Weg gefragt haben, wie gut sie deine Taktik finden." Ein echtes Schmunzeln erschien auf den Lippen der blonden Schönheit, bevor sie als Erste durch die Tür des Dessousladen trat. "Manchmal muss man eben das nehmen, was einem auf dem Silbertablett serviert wird." beantwortete Alessa schließlich die Frage des Brillenträgers und stürzte sich gleich auf ein wunderhübsches Exemplar an Spitzenunterwäsche nachdem sie der Verkäuferin zugewunken hatte, die selbstverständlich auch keine Unbekannte für die beiden Mädchen war. Alessa hielt sich den BH vor und drehte sich zu ihrer besten Freundin und Luka um. Ein Strahlen lag in ihren Augen als sie die Zwei erwartungsvoll nach ihrer Meinung fragte. Die Tatsache, dass sie den Kerl erst zwei Sekunden kannte ignorierte das Blondchen dabei komplett. Vielleicht war es auch nur ein Test um ihn besser einschätzen zu können.

    [In der Küche] Majo, Sky & Noita



    Stille und dann... schallendes Gelächter seitens Majo. Offensichtlich fand ihre Cousine Noitas Angst dermaßen unbegründet, dass sie ihr Lachen nicht mehr zurückhalten konnte und es aus ihr herausbrach wie eine Fontäne. Ihrem herzhaften Lachen folgte eine Umarmung und Noita wusste einem Moment nicht wie ihr geschah. Das waren ernsthafte Sorgen, die sie sich machte aber ihre Cousine lies es so klingen als wäre diese Entwicklung der Geschichte völlig absurd. Hatte sie wirklich so eine gute Meinung von ihr? Sie selbst konnte nicht mit Sicherheit verneinen, dass sie zu bösen Dingen fähig wäre. Wenn jemand ihre Liebsten bedrohte? Wenn ihre Freunde in Gefahr waren oder sie aufgewühlt war. Majo war selbst Zeuge ihrer gefühlsgeleiteten Magie geworden. Mit großen Augen lauschte Noita den Worten ihrer Cousine, ihre Lippen blieben stumm und der Schülerin wurde warm ums Herz. Solch liebevollen Worte - solch gute Meinung. Die Schwarzhaarige entgegnete ihr einen dankbaren Blick. Ihre Worte waren schlüssig und doch fürchtete sich Noita dafür wieder Mist zu bauen, diese geballte Kraft nicht bändigen zu können. Wahrscheinlich wäre es vernünftiger diese Kraft zu bändigen - Herr über sie zu werden damit solche Unfälle nicht mehr passieren. Vielleicht sollte Noita einsehen, dass sie die Magie in ihr zwar ignorieren kann aber sie sich deshalb nicht in Luft auflöst. "Ich habe Angst vor den Reaktionen der Anderen. Ich verstehe deinen Ansatz - wirklich. Es ist so ein großer Schritt und es kann so viel schief gehen. So wie damals." Noita machte eine kurze Pause bevor sie fortfuhr. Sie schloss einen Moment in die Augen - atmete tief ein und wieder auf bevor sie ihre Augen wieder aufschlug und ihrer Cousine in die Augen sah. Sie waren glasig. Ihr Herz wog schwer - Lasten aus ihrer Vergangenheit. " Majo ich habe ein Paralleluniversum erschaffen. Was wenn diese Leute nicht mehr zurückgekehrt wären? Was wenn ich sie vernichtet hätte in meinem Leichtsinn? Sie wären tot. Für immer. Und es wäre meine Schuld." Damit Gutes zu tun war wirklich reizvoll aber war es nicht wertvoller wenn man die Dinge mit eigenen Händen schaffte, aus eigenem Antrieb - mit eigener Kraft? Ein unendliches Thema zwischen den beiden jungen Hexen aber tatsächlich hatte Noita das erste Mal das Gefühl, dass sie ernsthaft darüber sprachen. Zum ersten Mal hatte Noita das Gefühl, dass sie das Gespräch weitergebracht hatte. "Danke..." kam es der Schwarzhaarigen über die Lippen und ein Lächeln zierte sie bevor die Beiden das Gesprächsthema wechselten.

    "Niemand spricht von verstellen, Majo. Gott bewahre - das wäre unheimlich." murmelte Noita und grinste ihre Cousine an, ehe sie fortfuhr. "Aaaaber vielleicht solltest du sie nicht in einen See katapultieren, wenn du sie nicht magst." Noita hob eine Augenbraue und lugte in Richtung Badezimmer um auf Sky anzuspielen. "Ich weiß das klingt naiv aber ich glaube es gibt irgendwo den Richtigen da draußen. Bei dem man sich nicht verstellen muss. Dem es egal ist wie seltsam man ist. Dem es vielleicht sogar egal ist das wir Hexen sind..." Ein verträumter vielleicht ein wenig trauriger Blick. Ein Lächeln. Die Blicke der Mädchen trafen sich.

    Schritte. Offenbar war Sky fertig mit dem Duschen und hatte sich ein kleines bisschen von der Kälte erholt. Er gesellte sich zu den Beiden in die Küche und blieb im Türrahmen stehen. Als er zum Wort ansetzte drehte sich Noita schon zu ihm um, um seine Vermutung er könnte stören zu verneinen. Sie kam jedoch nicht sonderlich weit, da etwas ihre Aufmerksamkeit erregte. "Nein du störst doch ni…." Noita verschluckte sich am letzten Wort und bekam einen Hustanfall. Ihre Wangen nahmen einen Hauch von Rosa an und sie versuchte überall hinzublicken um nicht den Oberkörper des Anderen anzustarren. Es sah wirklich unnatürlich aus und so lenkte sie die Aufmerksamkeit von sich (nachdem ihr Hustenanfall vorüber war) indem sie sich gleich daran machte einen Löffel in die Suppe zu tauchen und sie dem Studenten hinzuhalten. "Probier mal!" Noita hielt Sky einen Löffel Suppe hin um ihn kosten zu lassen, bevor sie fortfuhr. "Ich habe dir einen Tee gemacht und ich habe einen Kapuzenpulli gefunden damit du nicht... Also ich weiß nicht ob er dir passt. Ich habe ihn auf die Couch gelegt." Bewusst vermied Noita an dem Anderen herabzusehen und konzentrierte sich stattdessen auf seine blauen Augen.

    [Vor einem Dessousladen] Lucus, Hina & Alessa


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    "Das klingt nach einem guten Plan!" antwortete Alessa ihrer Freundin als sie den Vorschlag brachte mal wieder bei ihrer Lieblingsbar vorbei zu gucken. Das letzte Mal war wirklich schon wieder ewig her. Alessa hing sich bei ihrer besten Freundin ein und verzog theatralisch das Gesicht. "Andere lassen sich meist ohnehin nur mit Alkohol ertragen." Alessa rollte mit ihren rubinfarbenen Augen, musste anschließend aber doch wieder kichern als Hina den superscharfen Barkeeper erwähnte. Er war wirklich ein richtiger Mann und nicht so ein erbärmliches Würstchen, wie sie in der Schule zu Hauf herumlief. Allein bei dem Gedanken an ihn fing Alessa an zu schwärmen und wurde sich zugleich wieder bewusst, dass sie sich echt glücklich schätzen konnte jemanden wie Hina ihre Freundin zu nennen. "Ich bin soooo froh, dass ich dich habe, Süße." Der Gedanke alleine unter all diesen Vollidioten zu sein war unerträglich. Hina wusste wie man ihre Stimmung hob, wie man sich amüsierte und wo es die besten Klamotten gab. Sie war eindeutig ihre bessere Hälfte. Nie wieder wollte Alessa auf ihre beste Freundin verzichten. Sie war ein Goldschatz. Etwas zu abrupt stoppte eben jener Goldschatz und die beiden Mädchen kamen vor einem Dessousgeschäft stehen. Neue hübsche Unterwäsche wär auch wieder ganz nett musste sich Alessa eingestehen als ihr Blick auf die Auslage fiel. Gerade wenn man bedachte, dass sie vorhatten am Wochenende wieder einmal auszugehen. Man konnte immerhin nie sagen was passierte. Jetzt wo sie diesen Versager Mike los war, stand immerhin wieder alles offen. Interessiert musterte Alessa die Unterwäsche im Schaufenster. Sie war sexy und zugleich echt niedlich. Die Aussage ihrer Freundin kommentierte Alessa mit einem Lachen. "Reden wir vom Unterwäsche kaufen oder anderen Dingen...?" Ein eindeutiger Blick folgte und ehe Hina etwas erwidern konnte, vernahm Alessa eine Stimme hinter ihnen. Zögernd drehte sich das Blondchen zum Besitzer der Stimme um. Zögernd darum weil sie sich überlegt hatte die Stimme einfach zu ignorieren. Die beiden Mädchen wurden immerhin nicht selten angesprochen und irgendwann lernte man diese Stimmen auszublenden zumal meist irgendwelche billigen Anmachsprüche folgten. Die roten Augen der Schülerin wanderten über den jungen Mann. Er schien etwas älter als die beiden Mädchen zu sein. Student, hätte Alessa auf den ersten Blick vermutet. Er war Brillenträger und auch seine Klamotten waren nicht unbedingt die trendigsten. Er war wahrscheinlich nicht der Beliebteste aber die Loser sahen bestimmt zu ihm auf, immerhin schien er zumindest in den Spiegel geguckt zu haben bevor er sein Zuhause verlassen hatte. Ein einfaches "Hi." verließ die rosafarbenen Lippen der Blonden. Sie strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr und schien immer noch mit sich zu hadern ob sie überhaupt auf seine Aussage eingehen sollte. "Bist du neu in der Stadt oder ist das eine... billige Anmache?" erkundigte sich Alessa schließlich ehe sie ihm in die Augen sah.

    Yumi Havard


    Yumi ist die Tochter von Lily und Danny. Ihre Kindheit war bis zur Trennung ihrer Eltern wirklich kunterbunt und wunderschön aber das Mädchen litt sehr unter den Streitereien. Glücklicherweise hatte sie ihre Schwester Sakura in dieser schweren Zeit, welche ihr Schicksal teilte. Die beiden Mädchen hielten fest zusammen und waren unzertrennlich. Die Zeiten änderten sich jedoch, ihre Eltern fanden wieder zueinander und Sakura verzieh den Beiden. Yumi gab ihnen eine Chance aber die Wunden von damals waren offenbar noch nicht verheilt. Das Mädchen beschloss auf Abstand zu gehen, sich selbst zu finden und lies ihr Zuhause und auch ihre Familie hinter sich. Die Erfahrungen im Ausland haben Yumi verändert.


    Beziehungen

    Sehr gute Beziehungen


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    Sakura

    ▪ Lieblingsschwester ▪ Freundin ▪ Verrückte ▪

    Die Verbindung zu ihrer Schwester ist sehr stark. Die Beiden sind als ihre Eltern sie im Stich gelassen hatten durch Dick und Dünn gegangen und haben sich gegenseitig Halt gegeben. Die Beiden sind sehr unterschiedlich aber deshalb liebt Yumi ihre Schwester nicht weniger - vielleicht sogar mehr. Sie findet es schade sie schon so lange nicht mehr gesehen zu haben.


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    Mia

    ▪ Kindermädchen ▪ Gleichgesinnte ▪

    Yumi und Mia haben sich schon damals gut verstanden als Mia noch das Kindermädchen der Blonden war. Sie haben sich vor Kurzem wiedergesehen und festgestellt, dass sie offenbar beide Pech mit der Männerwelt haben. Nach ein paar Drinks kommt es zu einem Kuss zwischen den Beiden aber für Yumi war diese Sache nur aus Spaß und sie sieht keine Gefahr für ihre Freundschaft mit Mia.


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    Simon

    ▪ Beinahe- Sex ▪ männliches Ich ▪

    Was wie eine flüchtige Affäre schien, fühlte sich doch nach mehr an aber Yumi kann es für sich nicht genau deuten. Sie hat das Gefühl wortlos mit Simon kommunizieren zu können und in ihm jemanden gefunden zu haben, der sie versteht - den sie versteht. Da wäre nur die Tatsache, dass er mit Alice zusammen ist und die Beiden jedes Mal unterbrochen werden, wenn sie sich sehen und Zeit für sich hätten...


    Gute Beziehungen


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    Keira

    ▪ ehemalige gute Freundin ▪ Vertraute ▪

    Die Beiden waren früher sehr gut befreundet, teilten jedes Geheimnis und Yumi hatte sogar ihre Finger im Spiel als die Sache zwischen Keira und Gustafa begonnen hatte. Der Kontakt brach eines Tages ab und Yumi findet diese Tatsache immer noch schade, weiß aber nicht ob die heute noch genau so gute Freundinnen wären wie damals.


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    Leila

    ▪ Gute Freundin ▪ Beste Freundin ihrer Schwester ▪

    Leila ist im Laufe der Zeit eine gute Freundin geworden. Sie verbrachten in ihren Teenagertagen sehr viel Zeit miteinander und verstanden sich immer sehr gut. Seit Yumis Rückkehr aus dem Ausland haben die Beiden aber kaum Kontakt zueinander.


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    Charlene

    ▪ kleine Schwester ▪

    Bisher hat Yumi ihre jüngste Schwester erst einmal gesehen. Gemeinsam mit Sakura haben sie auf die Zwillinge aufgepasst und Yumi hat die Kleine gleich ins Herz geschlossen.


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    Benjamin

    ▪ kleiner Bruder ▪ Einziger Bruder ▪

    Sakura und Yumi haben einmal auf Benjamin und Charlene aufgepasst. Der kleine scheint sehr ungeschickt aber zuckersüß.


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    Darren

    ▪ Hottie ▪ One Night Stand ▪

    Yumi und Darren trafen sich auf einer Studentenparty und verstanden sich gleich auf Anhieb. Mit Darren schien alles so leicht. Die Beiden betranken sich gemeinsam und gingen schließlich in Unterwäsche baden. Eins führte zum Anderen und die Beiden hatten einen One Night Stand. Jedoch findet Yumi, dass da Wiederholungsbedarf besteht - immerhin hat sie noch den Pullover des Studenten, den er ihr geliehen hatte...


    Neutrale Beziehungen


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    Lily

    ▪ Mutter ▪ Geburtsmaschine ▪

    Die Beziehung der Beiden ist eher distanziert, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass Yumi mit der On-Off Beziehung ihrer Eltern nicht ganz klar kommt. Sie hat ihnen immer noch nicht verziehen, dass ihre Eltern Sakura und sie selbst eine Zeit lang sich selbst überlassen haben. Dennoch liebt Yumi ihre Mama, hält den Kontakt aber eher oberflächlich.


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    Danny

    ▪ Vater ▪ Schuldiger ▪

    Die Beziehung zu ihrem Vater ist gar noch komplizierter als zu ihrer Mutter. Yumi macht ihn hauptsächlich für die Trennung verantwortlich immerhin war er es der seine Frau und seine Kinder alleine zurückgelassen hat - seine Intentionen dahinter sind Yumi einerlei. Der Kontakt zu ihm ist rar und begrenzt sich auf ein Minimum.

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    Gustafa

    ▪ flüchtiger Bekannter ▪ Keiras ehemaliger Schwarm ▪

    Gustafa ist eine flüchtige Bekanntschaft und gewann für Yumi eigentlich nur an Bedeutung, weil Keira ihm offensichtlich ihr Herz geschenkt hat. Yumi gab sich große Mühe die Beiden miteinander zu verkuppeln - leider erfolglos.


    Noita

    ▪ Flüchtige Bekanntschaft ▪ Keiras Ziehtochter ▪

    Auf Noita traf Yumi durch Keira. Diese hatte sich nämlich dem Mädchen angenommen und kümmerte sich um sie wie um eine eigene Tochter. Das Mädchen wirkte nett, tat ihr aber ein kleines bisschen Leid, dass sie Niemanden in ihrem Alter hatte


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    Cylie

    ▪ Mitbewohnerin ▪ Flüchtige Bekannte ▪

    Cylie ist eine von Yumis WG-Mitbewohnerinnen. Die Beiden haben noch nicht wirklich viel miteinander gesprochen



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    Ran

    ▪ Mitbewohnerin ▪ Flüchtige Bekannte ▪

    Ran ist ebenfalls ein Mitglied der Mädchen - WG. Yumi ist ihr aber noch nicht oft über den Weg gelaufen, da sie offenbar eine Zeit lang im Ausland war.


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    Juliet

    ▪ Mitbewohnerin ▪ Flüchtige Bekannte ▪

    Yumi und Juliet sind Mitbewohnerinnen, haben sich aber noch nie näher unterhalten, sind aber auch noch nie aneinander geraten.


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    Tara

    ▪ Mitbewohnerin ▪ Flüchtige Bekannte ▪

    Tara gehört ebenfalls zur WG. Yumi und Tara sind sich wahrscheinlich noch nie über den Weg gelaufen, allerdings ist Yumi zu Ohren gekommen, dass sie wohl die beste Freundin von Alice ist.


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    Siba

    ▪ Wilder ▪ Tarzan ▪

    Auf den jungen Mann ist Yumi eines Tages im Wald getroffen. Offenbar lebte Siba da und beherrschte selbst ihre Sprache nicht sonderlich gut. Er war wie Tarzan, den man aus dem gleichnamigen Film kannte. Gemeinsam gingen die Beiden im Restaurant essen und hatten eine sehr lustige Zeit zusammen.


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    Dirk

    ▪ Kaffetrinker ▪ Cafebekanntschaft ▪

    Im Cafe lernte Yumi Dirk kennen. Die Konversation der Beiden verlief eher oberflächlich während sie sich einen Schokokuchen teilten und anschließend wieder getrennte Wege gingen. Nach dem Flugzeugabsturz sah Yumi ihn noch einmal kurz wieder.


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    Ariella

    ▪ Flüchtige Bekanntschaft ▪

    Ariella hat sich damals im Cafe zu Dirk und ihr gesellt, da sie ihre Tasche dort vergessen hatte . Nach dem Cafebesuch hat Yumi Ariella nie wieder gesehen.


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    Anna

    ▪ Opfer von Alex ▪ Leidensgenossin

    Yumi hat durch Zufall erfahren, dass Anna wohl eines von Alex' Freudenmädchen war. Gleichzeitig empfand Yumi Mitleid und Eifersucht, hat in Anna dann aber eher eine Leidensgenossin entdeckt, da Alex ihr offenbar übel mitgespielt hatte.


    Schlechte Beziehungen


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    Alex

    ▪ Exfreund ▪ Arschloch ▪ Playboy ▪

    Alex war Yumis erste Liebe. Die Beziehung zu ihm hat ihr durch die schwere Zeit mit ihren Eltern geholfen. Mit ihm hatte das Mädchen auch ihr erstes Mal. Die Beiden trennten sich aber nach einer hässlichen Auseinandersetzung in der Alex ihr Betrug vorwarf und sie für die vermeintliche Tat beinahe ohrfeigte. Alex und Yumi haben sich seither nie ausgesprochen und nach langem Auf und Ab mieden sie den jeweils Anderen und hatten keinerlei nette Worte mehr füreinander übrig aber kamen doch irgendwie nie voneinander los. Die Tatsache, dass er Partei für Alice ergreift macht ihre Beziehung zueinander nicht besser. Die Tatsache, dass sie miteinander ins Bett springen vielleicht schon - oder auch nicht.


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    Noah

    ▪ unheimlicher Kerl ▪ Trinker? ▪

    Auf Noah stieß Yumi als sie sich zu ihrem Vater an die Bar gesellte. Die Beiden kannten sich offenbar aber Yumi war der Kerl irgendwie unheimlich. Vor allem als ihr Vater sie mit ihm alleine lies hatte Yumi ein ungutes Gefühl und suchte schnell das Weite.



    Sehr schlechte Beziehungen


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    Alice

    ▪ Heulsuse ▪ undankbares Prinzesschen ▪ Mitbewohnerin ▪

    Die Beiden hatten früher eigentlich kaum Kontakt - waren Mitbewohnerinnen und hatten kein Problem miteinander. Dies änderte sich als Alice Yumi und Simon miteinander erwischte, der offenbar der Freund von Alice war. Natürlich war Yumi für Alice die Schuldige und nach einem Wortgefecht gingen die Zwei getrennte Wege. Das ging gut bis Alice Simon und Yumi Händchenhaltend auf einer Studentenparty entdeckte und wieder herumheulte um das Mitleid von allen Anwesenden zu bekommen. Die Tatsache, dass Simon ihr hinterherlief reichte ihr offenbar nicht und so mischte sich Alice auch noch bei Alex und Yumi ein.




    !!! WIRD BEARBEITET !!!

    [Daria & Raven] In der Nähe der Bank



    Sie sah das Bild eine Weile an, folgte den schwungvollen Bewegungen der Fremden, die nach und nach das gemalte Werk um vereinzelte Details erweiterte. Details die in der Realität gar nicht vorhanden sind, die ihrer Fantasie oder ihrer Erinnerung entsprungen waren. Interessant. Sie malte mit solcher Leichtigkeit, mit solcher Selbstverständlichkeit als wären diese zwei Personen tatsächlich da -a als wären sie real. Vielleicht waren sie das. Sie zögerte keinen Moment. Es war irgendwie faszinierend und Raven konnte ihren Blick nicht abwenden. Das Bild bewegte sich, riss das Mädchen mit dem flammendroten Haar aus ihrer Trance. Das blonde Elfenmädchen zuckte, schien auf sie aufmerksam geworden zu sein und auch Raven riss ihre Augen unerwartet auf. Die blauen Augen der Künstlerin richteten sich auf das Fräulein. Sie schien verwundert vielleicht auch ein wenig erschrocken, insofern Raven ihre Mimik richtig deutete. Eine Reaktion, die sie durchaus nicht beabsichtigt hatte. Sie hatte eigentlich nicht einmal beabsichtigt mit ihr in ein Gespräch zu kommen, zumal soziale Interaktionen für sie ohnehin eher anstrengend waren. Raven wandte ihren Blick von dem Bild ab und sah das Elfenmädchen irritiert an, als kämen ihre Worte lediglich verzögert bei ihr an. Offenbar hatte das Mädchen aus der Schmiede sie in eine unangenehme Situation gebracht. Raven legte ihren Kopf leicht schief um wieder einen Blick auf das gemalte Bild zu erhaschen, ehe sie langsam wieder Blickkontakt zu der Künstlerin aufzunehmen. " Wer... sind die Beiden?" Sie sah ihren Gegenüber mit ihren hellen blauen Augen an, blieb aber an Ort und Stelle stehen ohne Anstalten zu machen sich zu nähern oder der Anderen vielleicht doch mehr Freiheit zu gewähren. Die Frage kam dem wortkargen Mädchen ganz selbstverständlich über die Lippen ohne auf die Frage der Anderen einzugehen.

    [In der Küche] Majo & Noita



    Ein irritierter Blick folgte seitens der Blonden. Natürlich. Majo konnte ihre Gedankengänge hinsichtlich des Hexendaseins nicht verstehen. Sie lebte dafür. Sie liebte es. Für sie war es aus ihrem Leben nicht wegzudenken - vielmehr war es ein Teil davon - ein gewaltig großer Teil sogar. Zum wiederholten Male versuchte der blonde Lockenkopf Noita davon zu überzeugen sich zumindest ein Stück weit damit zu beschäftigen um ihre Missgeschicke zu vermeiden. Eben jene Missgeschicke, die sie noch weiter von der Magie spalteten. Jedes Missgeschick lies sie an sich zweifeln, an dem Guten in ihr. Noita biss sich ein kleines bisschen auf die Unterlippe. Vielleicht hatte Majo recht. Vielleicht musste sie sich mit der Materie auseinandersetzen um eben jene Sachen zu vermeiden aber widersprach es nicht irgendwo ihren Prinzipien? Sie hatte der Magie entsagt. Schon seit Jahren stand ihr Entschluss fest. Sie wollte die Dinge auf natürliche Art schaffen um anschließend stolz darauf zu sein. Noita blinzelte, durchbrach schließlich die Stille, die zwischen ihnen eingekehrt war. "Ich möchte nicht wie sie werden. Ich habe Angst, dass die Magie mich zu ihr macht. Ich könnte es nicht ertragen wenn ich den Menschen, die ich gern habe weh tun würde..." Ihre Stimme zitterte und brach schließlich. Ein heikles Thema. Wie eh und je. Was wenn die Magie stärker war als sie selbst. Sie war kein starkes Mädchen, sie konnte nicht gegen etwas zu mächtiges ankommen, konnte es nicht bändigen, nicht wahr? Bewusst atmete das Mädchen ein und langsam wieder aus ehe sie das tat was sie eigentlich ziemlich gut konnte: zuhören. Eines der wenigen Dinge, in denen sie eigentlich ganz gut war. Sie fragte sich was geschehen war, seit sie die Studentenparty verlassen hatte. Vorher schien noch alles in Ordnung aber Noita kannte Majo mittlerweile gut genug um zu wissen, dass sie Vieles für sich behielt, mit sich selbst ausmachte bis der Schmerz zu groß wurde und schließlich aus ihr herausbrach. Meist nicht in Form von Tränen, da die Ältere immer schon das Gefühl hatte stark sein zu müssen. Noitas Atem stockte als sie die Worte ihrer Cousine vernahm, wollte sie gleich verneinen aber sie lies sie ausreden, lies zu, dass sie sich den Ballast von der Seele sprach - offensichtlich war es überfällig. "Aber wir sind durch all den Mist gegangen. Wir haben zueinander gehalten und ich kenne dich schon mein ganzes Leben lang. Ich weiß wie du bist und dass du nur versuchst dich selbst zu schützen. Weißt du vielleicht ist es an der Zeit Menschen nicht wegzustoßen, sondern Fehler zu machen, Schmerz zuzulassen und nicht mit einer dicken Mauer um dein Herz herumzulaufen." Eine kurze Pause bevor Noita weitersprach. "Wir haben furchtbare Dinge erlebt, man hat uns im Stich gelassen aber man kann nicht von einem Menschen auf den nächsten schließen..." Mit einem Brummen nahm Majo die Umarmung der Dunkelhaarigen hin und erwiderte sie sogar bevor sich beide daran machten ein Süppchen zu kochen. Mit einem Kochlöffel bewaffnet drohte der Lockenkopf ihrer Cousine zum Spaß, woraufhin diese amüsiert lachen musste. "Nimm es ihnen nicht übel. Die hexixte Hexe 2018 kann ganz schön einschüchternd sein. Nicht Jeder weiß damit umzugehen." Ein liebevolles Lächeln gefolgt von einem warmen Blick und einem Sichergehen, dass Sky nicht plötzlich hinter ihnen stand, ehe alle geschnippelten Gemüsesorten im Kessel landeten