Das Badehaus



  • Auf die Antwort ihrer Schwester runzelte Margaret die Stirn. Eine richtige Familie hatte sie nicht mehr, Daria war alles was geblieben war. Ob dasselbe für Daria galt konnte sie so einfach nicht sagen, schließlich konnte sie nicht nachvollziehen was ihre jüngere Schwester während ihrer Abwesenheit getan hat und wem sie sich angetraut hatte. Natürlich würde die Elfin eine richtige Familie der Jüngeren gönnen, dachte sie zumindest. Vorerst. Das wohl keiner so leicht an ihr vorbeikommen würde, wenn jemand die Blonde Elfin neben ihr zu sich holen würde, war selbstverständlich klar. Die Person werde ich erst ausnehmen wie eine Weihnachtsgans. Dachte sich Meg etwas zweideutig und musste aufgrund ihrer eigenen Gedanken grinsen. Nach kurzer Zeit konnte sie sich aber wieder fassen und legte sanft einen Arm um die blauäugige Blondine neben sich "Also ich gaukle dir nichts vor, meine Gefühle für dich sind echt! So echt, dass ich dich nichtmal für irgendwelche exotischen Monster auf dem Markt verkaufen würde und das behaupte ich wirklich nur von dir!" Abermals grinsend lehnte sie ihre Stirn gegen die Schläfe ihrer Schwester. Irgendwie belustigte sie das Ganze, auch wenn sie sich durchaus im Klaren darüber war, dass sie wenn es um das Überlegung gehen würde, selbst ihre(n) Seelenverwandete(r) verkaufen würde, wenn für sie ein ordentlicher Gewinn herausspringen würde. Margaret war wohl irgendwie die Korrupte Stimme in Zeiten des Krieges. Langsam wendete sie sich dann wieder von der Seite ihrer Schwester ab und blickte sie noch ein wenig an. Sie war so rein und unschuldig, so brav. Das komplette Gegenteil von Meg. Manchmal wünschte sie sich tatsächlich ein wenig mehr wie ihre jüngere Schwester zu sein, aber dass würde sie niemals aussprechen. Denn schließlich hatte sie noch eine Vorbildsfunktion vor ihr zu erfüllen. "Also ich bin glücklich solange du bei mir bist. Du bist alles was ich brauche und schließlich bist du auch der einzige Grund warum ich immer hierher zurück komme. Deshalb darfst du mich nie verlassen, glaub mir ich werde dich finden. Du bist nicht gut genug im Versteckenspielen!" Lachend erhob sich die Blondine dann langsam aus dem warmen Wasser und merkte förmlich wie ihre Schultern qualmen mussten. "Wir sollten langsam rausgehen, sonst sehen wir wirklich bald ganz schrumplig aus." Immernoch mit einem breiten Grinsen auf den Lippen reichte sie ihrer Schwester eine Hand, als Hilfe um sich aus dem Wasser aufzurichten.

  • „An deinen Gefühlen zweifle ich auch keineswegs! Ich hoffe doch, du tust dies genauso wenig bei mir.“ Denn ihre Schwester war alles für sie, alles was von ihrer Familie übergeblieben war und alles was sie im Moment noch hatte. Auf ihren Kommentar über das exotische Monster lachte Daria und fuhr sich mit den Händen durch die langen feuchten Haare, damit diese auch alle aus ihrem Gesicht waren. „Wow.. ich muss dir ja wirklich viel bedeuten. Denn so ein exotisches Monster also..“ Ihr Lachen wurde zu einem Lächeln als ihre Schwester derart lieb und positiv über sie sprach und so gut es ging, nahm sie ihre große Schwester in den Arm. Es gab viele Geschwister die sich hassen und oft streiten. Aber Daria und Meg waren nicht so, sie liebten sich und waren immer für einander da. Egal was passieren würde. „Ich hab dich lieb!“ Auch die Künstlerin tat es der blonden Dame gleich und erhob sich aus dem heißen Wasser, merkte schon, wie ihre Finger leicht verschrumpelt waren und schüttelte diese, als ob sie die eklige Haut einfach abschütteln konnte. „Gute Idee.“, sagte die Magierin schwach lächelnd und zusammen hopsten die Elfen aus dem Becken. „Ich werde erstmal nachhause gehen und schlafen.. eine gute Mütze Schlaf, das brauch ich jetzt.“ Daria hatte sich bereits umgezogen, die feuchte Badebekleidung eingepackt. Während sie auf Margaret wartete, überlegte sie, was sie morgen unternehmen sollte. Die Lust auf ein neues gezeichnetes Bild war da aber noch hatte sie keine Idee für ein Motiv. „Komm, lass uns gehen, Schwesterherz!“ Fest umschloss sie die Hand ihrer großen Schwester und zusammen verließen sie das Badehaus.

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    Noch immer innerlich aufgewühlt betrat Tabatha das Badehaus, stets um eine gelassene, neutrale Fassade bemüht, während in ihrem Inneren ein Sturm tobte. Sie zog sich geschwind um, nur um wenige Minuten später einen Fuß in das warme, wohltuende Wasser zu setzen und schließlich ihren gesamten Körper bis hin zu ihrem Halse darin zu versenken.

    Einen Augenblick lang genehmigte Tabatha sich, ihrer Angst, dem Unverständnis einen Raum zu gehen, nur ganz kurz, bevor sie diesen sie krank machenden kleinen Parasiten von einem Gedanken wieder wegschloss. Als dies geschehen war, atmete sie tief durch, nur um erneut festzustellen, dass sie sich völlig desillusioniert verhielt. Suspekt. Ihr Blick richtete sich auf das Wasser, das ihren Körper umspielte, und sie entdeckte schließlich auch ihr Spiegelbild. Sie fragte sich für den Bruchteil einer Sekunde, ob sie denn unbeobachtet sei, doch bevor sie dies überprüfen konnte, kniff sie sich selbst in die Wange. Nicht doll, dennoch eine deutliche Berührung. Sie lebte. Und was noch einprägender war - sie fühlte leichten Schmerz. Sie war aus Fleisch und Blut. »Wie konnte dies nur geschehen?«, fragte sie sich selbst leise. Und dennoch antwortete ihr niemand.

  • « Das Rathaus


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    Nachdem Carmen sich von ihr verabschiedet hatte, hatte Iris beschlossen nach Melody zu suchen. Viele Bewohner aus Trampoli kannte das Fräulein nicht, und nachdem sie sich so gut mit der Abenteurerin verstanden hatte, wollte sie jetzt nicht alleine sein. Als das Fräulein mit der Heterochromie die Tür zum Badehaus hinunterdrückte, konnte sie die Hexe jedoch nicht ausmachen. Iris legte leicht den Kopf schief und sah sich suchend um. Ob sie vielleicht einfach ein Bad nahm? Ja, das konnte sein! Ohne weiter darüber nachzudenken tapste das Fräulein in den Badebereich, nicht ohne sich vorher entsprechend zu kleiden. Sie bewegte sich leichtfüßig über den nassen Boden, voller Vorfreude auf das heiße Bad das sie in wenigen Augenblicken einfangen würde. Gerade als Iris den ersten Zeh in das dampfende Wasser stecken wollte, bemerkte sie eine Dame mit spitzen Ohren nicht unweit von ihr entfernt. »Was denn geschehen?«, platzte Iris mit einer Gegenfrage heraus, denn die Worte der Fremden hatte sie unweigerlich gehört. Die Dame musste wohl erschrocken sein, denn Iris hatte sich nicht in ihrem Sichtfeld, sondern hinter ihr befunden, als sie das Bad betreten hatte. Mit einem Blick voller Unschuld sah sie mit ihren unterschiedlichen Augen zu der Elfe, noch immer am Rand des Beckens stehend.

  • [Am Beckenrand] Sera(& Serena & Mist)


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    Sera war sich unschlüssig gewesen, wo sie nach ihrer Schwester suchen sollte. Als sie so durch Trampoli ging, fiel dem Mädchen ein, dass ihre Schwester es ja liebte mit Wasser zu spielen und sie vielleicht ins Badehaus gegangen sein könnte. Und wenn nicht würde die Kleine sich schnell wieder verkriechen und Niemand wüürde jemals wissen, dass sie dort gewesen war. Die schüchternere der beiden Zwillinge machte sich also auf den Weg und betrat das Badehaus. Glücklicherweise hatte sie noch ein kleines Taschengeld dabei und konnte die Eigentümer bezahlen. Da Sera keine Badesachen bei sich hatte, musste sie wohl auf ihre Unterwäsche zurückgreifen, aber das machte ihr nichts aus. Umgezogen,oder eher ausgezogen, lief Sera ins Gemeinschaftsbad und sah sich um. Es war nicht viel los, weswegen sie sich leicht einen Überblick verschaffen konnte. Sie trat an den Beckenrand heran und konnte erkennen, wie zwei Personen ein Wettschwimmen austrugen. Und in den Wassermassen entdeckte sie einen bekannten lila Haarschopf. Serena! Innerlich feuerte sie ihre Schwester an.


    [Im Becken] Mist &Serena(&Sera)



    Das warme Wasser schlug gegen die helle Haut der jugen Bäuerin, umschlang ihren Körper und hüllte sie vollendes ein. Rhytmisch bewegte sie ihre Arme und Beine in einem schnellen Tempo um Serena sicherlich zu überholen. Jedoch war das kleine Energiebündel noch um einiges jünger und vielleicht auch fitter als die junge Erwachsene. Mists wasserstoffblondes Haar klebte an ihrem Körper, während sie sich weiter nach vorne Kämpfte. Schlussendlich bekam sie den Beckenrand zu fassen und hielt an. Ihre Augen hielt die junge Frau geschlossen und atmete unregelmäßig, spuckte das Wasser aus, welches in ihre Mundhöhle gedrungen war. Für eine Weile blieb Mist so stehen, ehe sie die Augen öffnete und sich nach Serena umsah. War siie vor ihr angekommen?

    „Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet.“

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  • Im Becken [Tabatha & Noire]

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    Eben noch hatte sie gedacht, dass ihr niemand antworten würde, und im nächsten Augenblick erklang ein leises Stimmchen hinter ihr, kaum zu venerhmen, da sie sich noch in ihrer eigenen Gedankenwelt befunden hatte. »Geschehen?«, wiederholte die noble Elfe irritiert, das Gesicht gerötet von der Hitze des Wassers, das ihren Körper umspielte. »Ich-«, begann sie, zögerlich, nicht wissend, wie sie sich selbst erklären sollte.

    Letztendlich aber stieß Tabatha einen kurzen Seufzer aus. »Nun, ich bin mir nicht sicher, inwiefern es sich herumgesprochen hat...« Sie machte eine vage Geste, um ihr Unwissen darzustellen, indem sie mit der Hand in Richtung des Ausgangs winkte. »Die...Rückkehr.« Sie wusste nicht, wie genau sie es bezeichnen sollte, weshalb sie zunächst keine Einzelheiten berichtete. Nun würde sie wohl auf die Reaktion der Fremden warten müssen.

  • Im Becken [Tabatha & Noire]


    Die Elfe reagierte glücklicherweise nicht abweisend, was Iris dazu bewog ebenfalls vorsichtig, ganz vorsichtig, erst einen Fuß und anschließend ihren ganzen kleinen Körper ins heiße Wasser zu bewegen. Sie schien mit ihren Worten auch etwas bestimmtes anzudeuten, wenngleich die Vampirin kein Gefühl dafür hatte Dinge, die nur indirekt angesprochen werden, richtig zu deuten. Iris hatte sich der Fremden gegenüber positioniert um sie direkt ansehen zu können, sofern es durch den Dampf des Wassers möglich war. Auf der Stelle schwamm sie ein wenig hin und her. »Die Rückkehr...«, wiederholte Iris und sah dabei ganz nachdenklich drein, so als wüsste sie genau worauf die Elfe hinauswollte. »Das klingt sehr dramatisch!«, fügte sie an und klang dabei gar ein wenig ehrfürchtig. »Aber... was ist denn zurückgekehrt?« Fragend legte das Mädchen den Kopf schief. Die Rückkehr der Jäger ins Dorf? Die Rückkehr verloren geglaubter Familie? Die Rückkehr eines schwarzen Magiers? Wobei, von letzterem hätte sie sicherlich gehört, immerhin war der böse Mann erst wieder aufgetaucht und das Dorf hatte sich mit aller Kraft verteidigen und ihn verscheuchen müssen! Oder wollte die Dame das etwas zurückkehrte, was sie verloren hatte? Aber nein... das machte keinen Sinn mit den Worten, die sie zuvor verlauten ließ. Inwieweit es sich herumgesprochen hat...

  • Im Becken [Tabatha & Noire]

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    Die Fremde schien tatsächlich nicht zu wissen, worum es sich handelte, und Tabatha hatte sich in eine missliche Lage gebracht. Was genau sollte sie nun tun? Ihr davon erzählen? Nüchtern betrachtet, handelte es sich bei Tabatha nun um eine Untote. Und dies sollte die Königin der Elfen sein! Welch Schande! Tabatha war sehr naturverbunden und wollte, dass zwischen allen Lebewesen Frieden herrschte, doch war sie der Meinung, dass niemand Gott spielen sollte. Der Tod war nichts, was man zu fürchten hatte, auch wenn ihr ihr Leben selbstverständlich lieb war und sie es unter allen Umständen auskosten wollte. Zwar war sie dankbar für ihre zweite Chance, doch auf der anderen Seite… Was verstorben war, sollte in Frieden ruhen. Diese Gedankenkette ließ ihr einen Schauer über den Rücken fahren. Womit hatte sie dies verdient? Diesen Fluch, diesen Segen? Ihren…Tod?

    Sie blickte das Mädchen an, direkt in ihre verschiedenfarbigen Augen. Wunderschön. »…ich.« Sie sprach diesen Wort zart aus, zaghaft, ein Hauch von Emotionen in ihrer sonst so ruhigen, neutralen Stimme. Warum erzählte sie ihr davon? Womöglich weil dies eine Fremde war, die keinerlei Verbindung zu ihr hatte. Und sie womöglich sowieso bald davon erfahren würde, immerhin sprach sich eine solche Neuigkeit rum. »Es ist eine komplizierte Geschichte«, gestand sie leise und wandte den Blick ab. »Möglicherweise erschreckend.«

  • [Iris Noire] & Tabatha | Im Becken



    Iris betrachtete mit ihren unterschiedlichen Augen die Fremde genau. Offenbar handelte es sich bei der Dame um eine sehr nachdenkliche Person, welche die Ruhe vorzog und sich nicht unnötig in andere Leute Angelegenheiten einmischen wollte und im Gegenzug das selbe von ihren Mitbürgern erwartete. Kurz zuckten die Mundwinkel der Vampirin und deuteten ein Lächeln an. Iris mochte das. Eine Person die wohlüberlegt an die Sachen heranging und überlegte, bevor sie sprach. Ob sie ein Geheimnis barg? Oh, ganz sicher tat sie das! Das silberhaarige Fräulein brannte innerlich darauf mehr zu erfahren, spannende Erzählungen waren ein Trost in dieser einsamen Welt!

    »Erschreckend.«, wiederholte Iris im Flüsterton und ihre Mimik war ganz und gar schockiert, so wie man es sich wohl wünschte, wenn man eine erschreckende Geschichte zu erzählen hatte. »Gruselig, ja fürchterlich gar?«, fuhr sie fort und nahm kurz die Hände vor den Mund, als hätte sie etwas unanständiges gesagt. Dabei war ihre Körperhaltung so kontrolliert, dass sie kaum Wasser aufspritzen ließ. Schade eigentlich! Iris hatte das heiße Wasser zu mögen gelernt. »Aber kompliziert, nein das mag ich so gar nicht.«, sagte sie ehrlich und so geradeheraus, wie sie es immer tat. »Aber ist es denn eine spannende Geschichte?«, hakte sie nach und ihre unterschiedlichen Augen leuchteten dabei auf. Iris gebot sich jedoch selbst ein wenig Einhalt. Leicht beschämt wandte sie den Blick ab und sah auf die dampfende Wasseroberfläche. »Verzeiht, ich wollte nicht zu aufdringlich werden! Wenn es etwas ist, dass Euch belastet müsst Ihr natürlich nicht darüber sprechen!« Sie lugte vorsichtig auf. In Wahrheit hoffte sie natürlich das Gegenteil. In dieser Hinsicht Zurückhaltung zu zeigen war unüblich für das Fräulein von der Walinsel und mit angebrachter Höflichkeit mit anderen Wesen zu reden erst recht. Üblicherweise sprach sie alles und jeden sehr direkt an ohne groß auf ihre Wortwahl zu achten. Die Fremde im Wasser brachte Iris jedoch dazu, ihr Verhalten ein klein wenig anzupassen. Das bedeutete nicht das Iris sich verstellte oder der Frau etwas vorspielte, bei aller Liebe nein. Aber war es nicht immer so, dass man sich instinktiv individuell auf die Persönlichkeiten einlässt, mit denen man es zu tun bekam? Das war ganz normal. Und die Fremde hatte Iris in jedem Fall neugierig gemacht - ein Grund sie nicht sofort vergraulen zu wollen, denn das passierte häufig schneller als gedacht.

  • [Beobachtet Tabatha & Iris Noire]


    Gustav hatte sich irgendwie an den Badehausbesitzern vorbei geschlichen, hatte einen Moment der Unaufmerksamkeit ausgenutzt um sich an den wohlgeformten Körpern der weiblichen Badegäste zu ergötzen. Alleine beim Gedanken daran lief ihm das Wasser im Mund zusammen und er wurde ganz wuschig. Er kicherte in seinen Bart hinein und schlich auf leisen Sohlen durch den Umkleidebereich. Seine Ohren waren gespitzt und als er süße Stimmchen vernahm näherte er sich ihnen. Er hielt sich im Verborgenen immerhin wollte er nicht gleich erwischt werden und so lange wie es ihm vergönnt war seinen Spaß haben und so näherte er sich den weiblichen Stimmen. Gustav kam ihnen immer näher und schließlich hatte er sie erreicht. Der Mann mittleren Alters lugte aus seinem Versteck hervor und erblickte schließlich die zwei Schönheiten. Leider waren ihre wohlgeformten Körper durch den Dampf etwas verschleiert aber irgendwie machte das den Reiz aus und so wanderte sein Augenpaar über ihre attraktiven Körper. Angefangen von den Haarspitzen, den Hals entlang und schließlich zu ihren gut ausgestatteten Körpern. Das Wasser benetzte die zarte Haut der beiden jungen Frauen und verlieh ihnen schließlich einen sehr ansprechenden Glanz. Wahnsinn. Es hatte sich wirklich ausgezahlt! Gustavs Augen wurden immer größer und größer. Er konnte sich kaum an den Beiden satt sehen. Seine Vorstellungen wurden sogar noch übertroffen. Das Einzige, was er sich nun noch wünschen würde, dass sie sich gegenseitig einseiften aber das wäre wohl zu viel verlangt. Ob er auch noch in diesen Genuss kommen würde. Es blieb zu hoffen. Er hatte Zeit und sein Versteck war hervorragend. Er hatte einen ausgezeichneten Blick auf das Geschehen. Immer weiter wagte er sich nach vorne um auch ja nichts zu verpassen. Ihre Gespräche blendete er aus - sie interessierten ihn nicht weiter.

  • Im Becken [Tabatha & Noire]

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    Tatsächlich konnte Tabatha sich momentan kaum selbst einschätzen, dennoch fühlte sie sich ein wenig eingeengt. Der Dampf schien ihr plötzlich zu viel zu werden und ihr Fluchtinstinkt meldete sich. Natürlich würde Tabatha dies niemals tun – einfach rennen, sich vor einem Nichts in Sicherheit bringen, das lediglich in ihrem Kopf, ihrer Vergangenheit saß. Ja, vielleicht war das Fräulein aufdringlich, doch Tabatha hatte dieses Thema angeschnitten, weshalb sie eine gewisse Mitschuld tru-

    Eine Bewegung ließ sie die Stirn runzeln und innehalten. Eben noch hatte sie den Blick nachdenklich von ihrer zierlichen Gesprächspartnerin abgewandt, dann erblickte sie einen Schatten, der von irgendwo hervor kam, einem Ort, den sie nicht entdecken konnte. Schritt für Schritt, immer weiter, näherte sich die Person, die sich schon bald als Mann herausstellte.

    Tabatha erstarrte einen Augenblick lang. Welch Vertrauensbruch! Welch Schmach! Ein Ort, an dem sie sich sicher und entspannt fühlen sollte wurde von dunklen Gedanken missbraucht! Sie erdrückte das dankbare Flüstern ihrer Gedanken für diese Ablenkung im Keim, und sprang auf, das Wasser spielte nun um ihre Taille, einen Arm hatte sie blitzschnell erhoben, um ihre Brüste vor lüsternen Blicken zu schützen. »Wer wagt es?«, fragte sie ruhig, doch ihre Stimme bebte ein wenig vor unterdrücktem Zorn.

  • [Iris Noire] & Tabatha (& Gustav!)



    Iris bemerkte, wie sich in der Miene der Fremden etwas veränderte. Hatte sie etwa doch etwas Falsches gesagt? Uh-oh. Aber nein, das war es nicht. Sie schien auf etwas ganz anderes fixiert zu sein und hatte sich längst von ihr abgewandt. Das zarte Fräulein folgte ihrem Blick, doch zwischen all den Dampfschwaden ließ sich nur schwerlich etwas erkennen. Hatte die Elfe also tatsächlich schärfere Sinne als die Vampirin?! Iris sollte sich wohl schämen, aber derlei Dinge interessierten sie nicht. Stattdessen kam sie nicht umhin zu bewundern, wie schön die Fremde war. Im Gegensatz zu ihr, war sie eben bereits eine richtige Frau. Iris wäre dies beinahe laut herausgerutscht, aber im Anbetracht der Situation, hüllten sich ihre Lippen lieber in Schweigen. Ehrlich gesagt war sie sich sehr unsicher, wie sie sich verhalten sollte. Sie war in zwischenmenschlichen Beziehungen (die es hier nicht einmal gab), nicht sonderlich geübt. Iris wagte es jedoch nicht, das Wasser zu verlassen, solange nicht geklärt, war, was dort draußen genau lauerte - im Badehaus?! Stattdessen tauchte das junge Fräulein weiter ins Wasser ab, sodass nur noch ihre Äuglein und Nase über der Oberfläche waren. Langsam schwamm sie an den Beckenrand, ihre Hände hielten sich am Steinrand fest und sie versuchte aus dieser Position einen Überblick zu gewinnen.

  • [In seinem Versteck]

    Verdammt. Er hatte sich wohl zu weit hinaus gewagt. Gustav hatte die scharfen Sinne der noch schärferen Mädchen unterschätzt. Ertappt biss sich der Mann auf seine spröden Lippen und zog sich etwas zurück, als er bemerkte, dass eines der Mädchen sich bereits suchend umsah. Als sie sich schließlich sicher war, dass sie beobachtet wurden schnellte ihr wohlgeformter Körper aus dem Wasser. Nun war noch mehr von ihr zu sehen als Gustav erhofft hatte. Seine Augen weiteten sich und sein Mund stand ihm offen. Die Elfe war wirklich verdammt schön. Diese seidige Haut - ihr Teint. Gustav war hin und weg. Er hätte sich fast verlieben können. Nur zu schade, dass sie ihre Brüste mit ihrem Arm bedeckte aber auch das war unheimlich verführerisch. Das Wasser perlte an ihrer Haut ab und auch Gustav begann zu schwitzen. Es war fürchterlich warm hier im Badehaus wenn man noch völlig bekleidet war aber nicht nur diese Tatsache ließ ihn schwitzen. Ihm wurde viel mehr heiß beim Anblick von so viel nackter Haut. Welch wundervoller Tag. Er musste nur etwas vorsichtiger sein, dann würden sie bestimmt glauben, dass er gegangen war oder ihre Sinne ihnen lediglich einen Streich gespielt hatten. Schließlich erhob die Elfe ihre Stimme. Sie war bestimmend aber ruhig. Die Silberhaarige, welche die Elfe begleitete schien wesentlich weniger taff und tauchte noch etwas tiefer ins Wasser ein, so dass sie von der Nase abwärts in Wasser gehüllt war. Innerlich fluchte Gustav. Wieso wollte sie sich seinen Blicken entziehen? Es war doch das höchste aller Komplimente wenn man sogar ein Verbrechen begann um Jemandem nahe zu sein, oder nicht? Und bewundernde Blicke erntete auch jeder. Auch wenn sich Gustav bewusst war, dass er etwas nicht ganz Legales tat so redete er es sich auf diese Weise schön. Der bärtige Mann war derart gefesselt von dem Anblick der Mädchen, dass er einen Moment seine Deckung vergaß und so rutschte er ab und landete mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden, wenige Meter vom Beckenrand entfernt.

  • Im Becken [Tabatha & Noire (& Gustav)]

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    Obwohl Tabatha sich ganz und gar unwohl in dieser Situation fühlte, ließ sie sich dies nicht anmerken. Sie war selbstbewusst und bestimmt und Angst hatte sie ebenfalls keine. Außerdem glaubte sie ganz und gar nicht, dass sie sich geirrt hatte. Ihre Nackenhaare hatten sich aufgerichtet und noch immer wurde sie das Gefühl nicht los, beobachtet zu werden. Es blieben letztlich auch nicht allzu viele Möglichkeiten, da sie bezweifelte, dass ein Tier oder gar ein Monster sich hierher verirrt hatten – mit diesen könnte sie wohl auch deutlich besser umgehen. Stattdessen hatte es ein menschenähnlichen Wesen zu sein – ob nun tatsächlich Mensch, Elfe, Zwerg oder was auch immer. Tabatha schluckte kurz, behielt ihre ruhige Miene jedoch bei.

    Ihre Gesprächspartnerin, das zierliche Wesen mit den besonderen Augen, hatte sich tiefer ins Wasser gleiten lassen. Tabatha mochte es ebenfalls nicht, angestarrt zu werden, wenn sie quasi nackt war, doch ihr blieb nichts anderes übrig. Auf Hilfe warten und sich im Becken retten lassen? Niemals. Sie war es gewohnt, eine Art Bürde auf sich zu nehmen – sie war eine Königin. Und Biancas Zofe. Und niemals würde sie Bianca in einer solchen Situation ausharren oder sich aus dieser selbst retten lassen. Dies könnte Tabatha nicht verantworten. Und in gewisser Weise war sie stolz darauf – sie hatte einen gewissen Ruf, sie war reif, klug, beherrscht, und auch stark. Diese Situation forderte sie, doch es blieb ihr keine andere Wahl. Zudem schämte sie sich nicht für ihren Körper – obwohl dies selbstverständlich nicht meinte, dass sie sich entblößen wollte, besonders nicht vor Fremden und gegen ihren Willen.

    Es war still, nur das Plätschern des Wassers war zu hören. Bis ihnen ein bärtiger Mann ins Sichtfeld taumelte und schließlich fiel. Ihre Augenbrauen zogen sich augenblicklich zusammen und sie funkelte den Fremden streng und tadelnd, doch auch wütend an. Obwohl Tabatha ruhig war, so konnte sie natürlich Zorn empfinden. Besonders, wenn jemand gegen ihre Prinzipien verstieß und Lebewesen negativ beeinflusste. Wenn er ein Grund für negative Gefühle war – mit voller, egoistischer Absicht. »Abschaum«, stieß sie hervor und hielt ihren Arm fest vor ihrer Brust. »Ich würde dir raten zu verschwinden, ansonsten wird dein Vergehen noch größere Konsequenzen haben.« Ihre Stimme duldete keinen Widerspruch. Doch würde den Fremden dies überhaupt interessieren?

  • Der Polisee ~> Julia kommt an // Julia geht ~> Die Taverne


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    Der Polisee ~> kommt an


    Erschöpft und hungrig kam Julia im Badehaus an. Eigentlich hatte sie ursprünglich vor gehabt etwas in der Taverne zu essen, aber letztendlich hatte sie sich doch für zu Hause entschieden. Draußen war es mittlerweile ziemlich spät geworden, weshalb die Badehausangestellte sich schnell etwas zu Essen machte und sich dann vornahm ins Bett zu gehen. Während sie für sich kochte kam ihr der Gedanke, dass es irgendwie einsam sei allein zu essen. Aber weder Melody, noch Persia waren hier und auch Selphy und Coco nicht. Coco. Julia hatte die Frohnatur schon eine Weile nicht mehr gesehen. Vielleicht hatte Coco ja morgen Zeit? Nahdem Teller und Tassen abgewaschen und weggeräumt waren und die Graugrünhaarige sich bettfertig gemacht hatte, nahm sie sich vor bei ihrer Heiler-Freundin vorbeizugehen. Mit dem Gedanken an einen schönen nächsten Tag schlief sie schließlich sanft ein.

    Am nächsten Morgen war Julia wie immer putzmunter, erledigte ihre Aufgaben im Badehaus und bereitete dann viele Leckereien für ein großes Picknick vor. Summend packte sie Obst in einen großen Korb und spazierte dann in Richtung Taverne. Hatte Coco nicht erzählt, dass sie dort wohnte?


    geht ~> Die Taverne

  • [Iris Noire] & Tabatha (& Gustav)



    Verwirrt, ja fast ein wenig ängstlich, beobachtete Iris das Geschehen aus dem Wasser heraus. Dabei hatte sie gar nicht mal so sehr Angst vor dem Unbekannten, welches dort lauerte - denn im ernst, welch schreckliches Monster konnte sich schon in einem Badehaus verstecken? - als vielmehr von der Fremden, dessen Namen Iris immer noch nicht kannte. Sie sah an der schönen Elfe hoch - stark stand sie neben ihr, bestimmt und darauf aus, keine Gnade walten zu lassen. Ihre Worte unterstrichen die feurige Ausstrahlung noch. Es war erstaunlich, wie schnell sich das Wesen einer Person ändern konnte. Zuvor hatte die Fremde sehr erschöpft gewirkt, doch davon war ihr nun nichts mehr anzumerken. Sie war wirklich eine interessante Persönlichkeit. Und noch bevor Iris ein Wort dazu sagen konnte, fiel ein Mann aus seinem versteckt. Iris gab einen kurzen, erschrockenen laut von sich, ehe sie ihren Mund schnell mit den Händen verschloss. Wahrlich, so etwas hässliches hatte sie nur selten gesehen! Das er zudem noch lüsterne Gedanken lehnte, daran dachte Iris nicht - war ihr Wesen für derlei Dinge noch ein wenig zu unschuldig geprägt. Doch da die Elfe so stark auftrat, wollte sie auch etwas tun um ihren Beitrag beizusteuern. Also löste sie die Hände von ihrem Mund und formte mit diesen stattdessen eine Kuhle, indem sie Wasser flößte. Ohne ein Zögern zuzulassen, spritzte Iris Wasser auf den Fremden Mann. Wer weiß, vielleicht würde es ausreichen um ihn zu verscheuchen?

  • [Entdeckt und in der Nähe des Wassers]


    Autsch. Der Boden war wirklich hart und noch dazu hatte sein Gesicht den Sturz abgebremst. Urgh. Mit einem Stöhnen erhob sich Gustav vom Boden und wandte seinen Blick gleich wieder auf die beiden Mädchen. Verdammt. Seine Deckung konnte er nun wohl vergessen. Er verfluchte sich selbst. Er hätte noch so viele schöne Dinge sehen können aber er war zu unvorsichtig gewesen und so passten die beiden Mädchen nun natürlich noch einmal extra gut auf um keine ungewollten Einblicke zu gewähren. Welch Ärgernis. Die Elfe blickte mit bösen Blick auf Gustav herab und obwohl er sich vielleicht mies fühlen sollte, weil er die Pricatsphäre der Beiden missachtet hatte, konnte er nur daran denken was für einen tollen Blickwinkel er gerade hatte. So sah ihr Körper noch viel verlockender aus und bot ganz neue Reize. Schließlich beschimpfte die Elfe ihn und riet ihn von hier zu verschwinden aber Gustav konnte seinen Blick nicht abwenden. Für einen Augenblick wanderte sein Blick zu dem anderen Mädchen, welches sich im Wasser versteckt hielt. Bei ihr konnte er sich lediglich an ihrem hübschen Gesicht ergötzen und als sie sich ein wenig bewegt erhoffte der Bärtige, dass er mehr zu sehen bekam aber sie hatte lediglich Wasser gesammelt und ihn damit bespritzt. Ohoho. Vor seinem inneren Augen tauchten zahlreiche Bilder auf, wie sie sich gegenseitig mit Wasser bespritzten und ihren Spaß hatten. Ein zweideutiges Lachen entfuhr dem Mann ungewollt und als er sich gedanklich wieder im Hier und Jetzt befand, richtete er seinen Blick wieder auf die Elfe, die keine Widerrede zu dulden schien Gerade als sich Gustav verziehen wollte, fiel ihm plötzlich ein, dass die Elfe um ihn zu vertreiben ja aus dem Wasser musste und das würde definitiv zu sehr sehr tiefen Einblicken führen. Mit einem Grinsen auf den Lippen entfernte sich Gustav wieder ein bisschen und schlich sich wieder in sein Versteck zurück. "Macht nur weiter...fühlt euch nicht gestört." flüsterte er in seinen Bart hinein und kicherte ein kleines bisschen. Er war gespannt darauf wie die Mädchen nun reagieren würde, Sie konnten doch nicht für immer im Wasser sein und vielleicht glaubten sie ja wirklich, dass er gegangen war.

  • Am Becken [Tabatha & Noire (& Gustav)]

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    Tabatha konnte es nicht glauben! Niemals würde sie einem Lüstling vertrauen, wenn sie nicht mit eigenen Augen sah, wie er diesen Bereich verließ. Nachdem er sich also etwas entfernt hatte, sobald ihre Gesprächspartnerin ihn mit Wasser bespritzt hatte, ließ Tabatha sich vorsichtig ins Wasser sinken und bewegte sich auf den Beckenrand zu, an dem ihr Handtuch lag. Groß genug, um ihren Körper zu verdecken.

    Natürlich würde sie nicht handgreiflich werden. Zwar war sie geschickt, doch auch zu verletzlich momentan, weshalb sie alles durch ihr Auftreten schaffen musste. Zudem waren Männer letztlich körperlich stärker als Frauen, allein mit Kraft würde sie ein Duell niemals gewinnen können. Es wäre viel zu gefährlich, wer wusste schon, was er mit ihr anstellen würde. »Ich kann nur hoffen, dass sich tatsächlich nur noch Frauen in diesem Bereich befinden«, rief sie mit eindringlicher Stimme in die Stille, während sie nach dem Handtuch griff. Sie passte auf, alles zu verdecken während sie aus dem Wasser stieg und bekam eine Gänsehaut. Es war furchtbar kalt hier draußen, doch niemals würde sie sich etwas anmerken lassen. Tabatha führte ein Volk, sie war eine Königin, sie war stolz und beschützte. Sie konnte sich durchsetzen. Sie hatte Prinzipien. Und während die leise Stimme in ihrem Kopf noch immer flüsterte, dass sie dankbar für diese Ablenkung sein sollte, verdrängte Tabatha das vorangegangene Gespräch und band sich das Handtuch endlich um den Körper. »Sollte ich also jemanden finden, der nicht befugt ist, hier zu sein…« Den Rest der Drohung ließ sie in der Luft hängen. Vorsichtig wagte sie sich mit einem Schritt vom Beckenrand weg.

  • [Iris Noire] & Tabatha (& Gustav)



    In den Hallen des Badehauses ertönte die Stimme des Fremden und die Tonlage, die er wählte, gefielen Iris so gar nicht. Der Elfe hingegen schien es nun endgültig zu reichen und sie bewegte sich aus dem Wasser, jedoch nicht ohne sich sorgfältig mit einem Handtuch zu bedecen. Uh-oh. "Aber Miss...", meinte Iris schwach und nervös bewegte sie sich im Wasser hin und her. Ein ängstlicher Ausdruck war auf ihrem Gesicht erschienen. Die ganze Situation war ihr einfach nicht geheuer und so wagte das kleine Fräulein es nicht, sich ebenso aus dem Wasser zu bewegen. Plötzlich fühlte sie sich jedoch genauso nackt und unwohl in ihrer Haut und das Bad hatte seine wärmende Wirkung längst verloren.

  • [In seinem neuen Versteck als stiller Beobachter]


    Ja. Nur noch ein kleines Stück. Gleich würde die Elfe das Wasser verlassen und er würde noch tiefere Einblicke erhaschen. Das Wasser lief ihm im Munde zusammen. Beinahe musste der Bärtige sabbern aber er riss sich zusammen. Er durfte nicht erneut auffallen sonst wäre alles vorbei. Und so bemühte sich der Mann trotz der baldigen Entblößung die Ruhe zu bewahren auch wenn ihm dieses Unterfangen sehr schwer viel. Die Elfe gab sich Mühe alle interessanten Körperteile zu verbergen aber man hatte ja nur zwei Hände. So wurde ihre Bedeckung wesentlich knapper und ihn Gustav wuchs das Verlangen ihr Nahe zu sein. Ging er zu weit wenn er sich in die Umkleide mit ihr schlich? Vermutlich... aber dieser Körper war so unfassbar reizend. Das Verlangen wurde immer größer und größer und plötzlich reichte es ihm nicht länger sie nur anzusehen. Er wollte ihre Haut berühren - ihre Körpergrenzen nachmalen. Er wollte das Handtuch sein in dem sie sich einwickelt. Halt. Nein. Das nicht. Aber er wünschte sich das seine Hände da liegen würden wo die ihren lagen. Ein dreckiges Grinsen schlich sich in sein Gesicht, Das andere Mädchen versteckte sich nach wie vor im Wasser und schien der ganzen Sache nicht zu trauen während die Elfe ein paar Drohungen in den Raum schickte, die wohl ihm galten. Gustav lies sich davon wenig beeindrucken und verharrte einfach in seiner Position. Sein Entschluss stand fest. Das Elfenmädchen wirkte nicht sonderlich stark. Er würde nur für einen Moment ihre Lippen mit den seinen bedecken, nur einen Moment ihre Haut berühren und dann würde er verschwinden. So schlimm war das doch nicht. Der Bärtige hatte nun mal auch Gelüste. Das war doch nur natürlich. Er würde nur einen Moment abwarten in dem sie alleine war. So waren sie in der Überzahl und würden es vielleicht doch schaffen ihn zu überwältigen. Gustav wollte mit seiner neuen Flamme doch nur wenige Sekunden alleine sein. Vielleicht entwickelte sich da ja mehr zwischen ihnen. Hehehe...