Beiträge von Momentsammlerin

    Hiya!


    Ich war ja jetzt etwas abwesend und das wird bis Mitte Januar auch so bleiben :( Ich werde versuchen zu posten, aber bezweifle, dass es bis dahin klappt. Wenn möglich, meine Rollen bitte nicht austragen, es tut mir leid. uwu Weihnachten und so ist immer so stressig. :c


    Habt einen guten Rutsch!

    Sushi-Restaurant [Komari & Yuzuki]

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    Es war seltsam, wie sich diese Situation entwickelt hatte. Wie Yuu sich entwickelt hatte. Er war schon immer recht ruhig gewesen, doch niemals distanziert zu ihr. Komari blickte auf seine Hände, die ihre kurz drückten und sich dann in seinen Schoß legten, sodass sie ihn nicht mehr erreichen konnte. Seine Worte versetzten ihr zudem einen Stich ins Herz – gute Freundin. Yuu war schon immer mehr gewesen. Ihr bester Freund, ihre Familie, die Person, die sie am besten kannte und der sie bedingungslos vertrauen konnte. Wie kitschig es klang, doch neben ihrem Vater war es stets Yuu gewesen, der ihr am nächsten stand.

    »Schon bald«, antwortete sie ihm schlicht auf seine Frage, wann sie denn umziehen würde. »Ich muss noch immer neue Möbel kaufen. Ah!« Komari hatte soeben eine Idee gehabt und grinste Yuzuki freudig, aber auch ein wenig…hinterhältig an. Sie musste kindisch wirken. »Yuu? Wann hast du Zeit für mich? Außerhalb des Restaurant, meine ich.« Sie hatte eine Stimmlage, die quasi schrie, dass sie ihn um einen Gefallen bitten wollte; süß und klar. Natürlich schrie sie dabei nicht, sondern neigte stattdessen den Kopf ein wenig zur Seite. Mit den Wimpern zu klimpern ließ sie allerdings bleiben, das wäre dann womöglich doch ein bisschen zu viel des Guten. »Denn dann könnten wir zusammen gucken gehen…« Das Gute war, dass sie den in ihrer Kindheit perfektionierten Welpenblick noch immer konnte – hoffte sie zumindest.

    Cylies Zimmer [Cylie & Ethan]

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    Cylie war irgendwie froh, dass dieser Tanz recht schnell endete und trat einen Schritt von Ethan zurück. Sie musterte ihn und hob dann tadelnd einen Zeigefinger. »Du solltest deine Zeit mit etwas Vernünftigem nutzen«, sagte sie sehr ernst zu ihm und sah ihm direkt in die Augen. »Zum Beispiel auf einem Friedhof nach Vampiren zu suchen oder dich bei Disney als Bösewicht bewerben.« Sie grinste nun wieder und ließ sich auf ihr Bett sinken.

    Kurz sah sie sich in ihrem Zimmer um. Sie mochte es, fühlte sich des Öfteren allerdings wie in einem dieser amerikanischen Teenie-Filme. Oder wie in Pretty Little Liars, nur hatten deren Zimmer dann doch etwas mehr Stil. Passierte eben, wenn sie in eine WG in Riverport zog und sich nicht die besten Möbel, sondern eben nur mittelmäßige leisten konnte. Aber das störte sie nicht weiter, immerhin war es gemütlich und hatte sie nicht von einem Tanz gecockblockt. Oder getanzblockt? Innerlich zuckte sie die Schultern. »Was machst du eigentlich beruflich, Fremder in meinem Zimmer?« Sie neigte den Kopf leicht zur Seite und sah ihn fragend an.


    Vor Biancas Zimmer [Tabatha & Bianca]

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    Sekunden, Minuten, womöglich Stunden verstrichen, in denen Tabatha auf eine Reaktion wartete. Ihr Herz schlug viel zu schnell in ihrer Brust und es fühlte sich zerrissen an, nicht wissend, ob sie gehen oder warten sollte. Natürlich hatte sie Bianca niemals verlassen sollen – welch fürchterlicher Gedanke! Wenn sie ganz ehrlich war, und sie fühlte sich schuldig, so hatte sie sich bereits vor ihrem Tod mehr um Biancas als um Minervas Wohlergehen gesorgt, sollte sie einmal nicht mehr hier sein. Damit hatte sie allerdings nicht unbedingt an ihren Tod, sondern an ihre Pflicht im Elfenkönigreich gedacht… Doch Minerva war anders als ihre Herrin und Tabatha wusste, dass es Bianca schwer getroffen haben musste, zu erfahren, dass… Sie schluckte und konnte erneut nicht einmal das Wort denken. Sie hoffte, es hatte Bianca nicht zu sehr verletzt, auch wenn sie es befürchtete, irgendwo auch wusste. Auch wenn oftmals kalt und harsch, so war sie doch eine der liebenswürdigsten Personen, die Tabatha jemals hatte kennenlernen dürfen. Sie war Familie.

    Beinahe wäre sie zusammengezuckt – die Tür öffnete sich und Bianca stand im Rahmen, die Hand noch immer an der Klinke. Tabatha musterte sie und kam nicht umhin, sich zu sorgen, doch gleichzeitig stolz zu sein, dass Bianca es gemeistert hatte, auch ohne sie. Sie war stark, sie konnte stark sein. Doch der steinerne Blick in ihren Augen verängstigte sie, die anschließend aufkommenden Tränen, die energisch weggeblinzelt wurden, versetzten ihr einen Stich ins Herz. »Bianca…« Einer der seltenen Fälle, in denen sie die Höflichkeitsform wegließ. Dort stand sie, und in Tabathas Hals bildete sich ein Kloß; Gänsehaut überzog ihre Arme. »Ich bin zu Hause. Bei dir.« Sie wollte stark sein, erwachsen, die Schulter, an die ihre Herrin sich lehnen konnte, wenn sie sie brauchte, doch in diesem Moment… war sie einfach ihre Freundin Tabatha, nicht ihre Angestellte. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte, doch sie war schockiert, als sie eine Träne ihre Wange hinab rollen spürte. Sie weinte. Und sobald eine gefallen war, kam die nächste nach. Tabatha schluckte, ein kurzes Schluchzen entwich ihrer Kehle und sie versuchte verzweifelt ihre Tränen vor Bianca zu verstecken. Was sollte sie nur tun? Welch schreckliche Zofe, welch fürchterliche Freundin sie war, ihr auch noch diese Last aufzuhalsen! Bianca war es, die Trost brauchte, nicht sie. Doch sie war sich nicht sicher, ob es in Ordnung war, sie zu berühren, schließlich war es sicherlich ein Schock für sie, wohl sogar ein noch größerer als für Tabatha selbst. Sie wollte ihrer Herrin versprechen, an ihrer Seite zu bleiben. Sie würde es tun – nur war die Frage, ob dies überhaupt gewünscht war. Noch immer stand Bianca an oberster Stelle für sie, und es war schlecht, dies zu denken, wenn sie doch auch ein Volk hatte. Doch dies war nicht vergleichbar. Sie hatte Verantwortung ihrem Volk gegenüber, Bianca hingegen war ihre engste Vertraute. Und sie verdiente es, glücklich zu sein.

    Noch immer rannen einzelne Tränen über ihre Wangen, doch ein erneutes Schluchzen blieb aus. Tabatha blickte Bianca in die Augen und streckte vorsichtig eine Hand aus, um sie auf die ihre zu legen, die sich noch immer an der Klinke befand.


    Eingangshalle [Chocola (& Cheryl)]

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    Die letzten Meter vor dem Waisenhaus sprintete Chocola, sie hatte einfach viel zu viel überschüssige Energie nachdem sie eben noch so viel und so lecker gegessen hatte. Da die Erwachsenen es allerdings sicherlich nicht so gerne hätten, dass sie wie ein Wirbelwind durch die Eingangshalle fegte, verfiel sie in ab der Tür in einen Hoppsalauf, in dem sie die Ärmen weit und fröhlich schwingen ließ. Ihre Locken wurden ihr dabei ins Gesicht gepustet und sie stieß ein freudiges Kichern aus. Was sollte sie jetzt nur spielen? Ob wohl ein anderes Kind hier war?

    Kurz überlegte sie, einfach durch das Waisenhaus zu schreien, ob hier jemand sei, um sich mit ihr zu beschäftigen, aber im letzten Augenblick überlegte sie es sich anders. Sie blieb mitten in der Eingangshalle stehen und tippte sich mehrmals mit dem Zeigefinger gegen das Kinn, nachdenklich, was sie denn jetzt wohl tun sollte. Alleine war es viel zu langweilig, zumindest heute. Sie wollte mit jemandem was gemeinsam erledigen und Spaß haben, Freundschaften schließen! »Wie langweilig«, grummelte sie dann und verschränkte die Ärmchen vor der Brust.


    Vor Biancas Zimmer [Tabatha]

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    Es war soweit. Der Ball stand bevor und Tabatha wusste, dass heute der Tag war, an dem sie Lady Bianca erneut begegnen würde. Ihre beste Freundin, Teil ihrer Familie, und selbstverständlich auch ihre Herrin. Es wäre gelogen zu behaupten, dass Tabatha nicht vollends nervös war, was das Wiedersehen betraf. Sie fürchtete sich beinahe schon vor all dem Schmerz, der sie erfassen würde. Und auch Bianca hatte es sicherlich schwer getroffen, ihre Zofe zu verlieren. Zwar war ihre Herrin oftmals abweisend und kühl, doch Tabatha wusste nur zu gut, dass in der Brust der jungen Frau ein überaus warmes und verletzliches Herz schlug.

    Tabathas Hand zitterte als sie sie erhob, um an die Tür zu klopfen. Sie bemühte sich, Fassung zu bewahren und ihren Gesichtsausdruck ruhig und vernünftig wie immer wirken zu lassen. Beinahe zaghaft und doch unsäglich laut ertönten ihre Knöchel gegen die hölzerne Tür und das Geräusch hallte den Gang entlang, obwohl nicht unweit von ihnen ein Ball begann und Angestellte hektisch umherliefen. Wahrscheinlich kam ihr die Dramatik des Moments als einzige so stark vor. Mit diesem Gedanken holte sie tief Luft und sprach. »Lady Bianca«, ertönte ihre Stimme höchstwahrscheinlich gedämpft durch die Wände des Flurs in Biancas Zimmer. Sie bemühte sich, das Zittern in ihrer Hand loszuwerden und ließ sie wieder sinken. »Ich bin es, Tabatha.« Sie wusste nicht, was sie sagen sollte, doch wollte nicht einfach eintreten wie sie es normalerweise nach einem Klopfen trat. Dies war eine völlig andere Situation und wenn Bianca sie nicht sehen wollte, dann würde sie wieder gehen, natürlich. Immerhin hatte sie ihre Herrin und Freundin… im Stich gelassen. Sie musste sich einsam gefühlt haben, zumindest vermutete Tabatha dies. Sie wusste nicht, was sie sich erhoffte. Dass Bianca über ihren…Tod leicht hinweggekommen war? Das sollte wohl ihr Wunsch sein, doch gleichzeitig schmerzte dieser Gedanke sie sehr. Es schien, dass sie wohl doch zu selbstsüchtig war…


    Lichtung [Danny & Anette]

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    Danny konnte genauestens beobachten, was die Postbotin tat, immerhin schien sie komplett abwesend zu sein. Er konnte allerdings nur erahnen, was genau sich in ihrem Kopf abspielte, immerhin konnte er bis jetzt noch keine Gedanken lesen. Er vermutete allerdings etwas Kitschiges, was ihre Worte nur zu bestätigen schienen. Was an einem Maskenball so absolut wunderbar war? Danny wusste es nicht. Er hatte auch absolut kein Verlangen, dorthin zu gehen, doch von seinen Worten schien sie in die Realität zurückgeholt zu werden – anscheinend weil sie ihr ganz und gar nicht gefielen. Energisch ergriff sie seine Hand und schüttelte diese, sodass er lediglich verblüfft an ihnen beiden hinuntersehen konnte. »Uhm«, stieß er hervor und erwiderte ihren Blick bis sie plötzlich begann zu kichern. Ihm wurde seltsam warm und er wandte den Blick ab, sah zur Seite, bloß nicht zu ihr hin, und rieb sich mit der Hand den Nacken. »Danny«, murmelte er. »Ich heiße Danny.« Wie seltsam es war, dass sie den ernsteren Namen von ihnen beiden zu haben schien. Seiner klang mehr wie ein Spitzname – was hatten seine Eltern sich nur dabei gedacht?

    Er war gezwungen, sie erneut mit einem Blick zu bedenken als sie sich bedankte. Gerade wollte er diesen Dank abwinken und nicht annehmen, als sie sich plötzlich vorbeugte und tadelnd ihren Finger hob. »Am Platz des Volkes? Im Warenhaus?« Um ehrlich zu sein hatte er keine Ahnung, ob das Warenhaus überhaupt Kleidung verkaufte, aber er könnte sich vorstellen, dass beide Orte für den Ball ihr Sortiment erweitert hatten, gerade der Platz des Volkes hatte stets einige reisende Händler dort. Dort könnte sie – Betonung lang auf dem letzten Wort – wohl sicher ein Kleid und eine Maske herbekommen. Damit hatte Danny sicherlich nichts zu tun und er würde bestimmt auch nicht mit ihr mitgehen, um etwas zu kaufen – geschweige denn sie auf den Ball begleiten.


    Gehend [Tabatha]

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    Tabatha nahm die Dolche an sich und hielt sie sogar noch in den Händen als Leo sie quasi hinauswarf. Sie bedankte sich erneut und wandte sich sofort zum Gehen, um seine Geduld nicht allzu sehr zu strapazieren. Vor der Tür der Schmiede blieb sie allerdings kurz stehen, um ihre neue Waffe zu betrachten. Die Dolche waren schön und elegant, und lagen vor allem gut in der Hand. Beinahe so als wären sie für sie angefertigt worden, obwohl das natürlich völliger Schwachsinn war.

    Schnell schüttelte Tabatha den Kopf. Darüber konnte sie sich nun keine Gedanken machen, stattdessen sollte sie sich beeilen, um zurück zur Villa zu gelangen. Es war ironisch, dass sie für ein Fest arbeiten sollte, das zu Ehren der zurückgekehrten Verstorbenen war – doch so war das Leben einer Zofe und sie hatte sich selbst dafür entschieden. Im Königreich der Elfen würde es wohl auch ein Fest ihr zu Ehren geben, die frohe Kunde dürfte ihre Heimat mittlerweile erreicht haben. Seufzend packte Tabatha die Dolche ein und machte sich auf den Weg zur Villa.


    Lichtung [Danny & Anette]

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    Tatsächlich entschied das Einhorn gehen zu wollen und Danny trauerte ihm in keinster Weise nach. Er hatte keine Lust, sich zu große Gedanken über diese Begegnung zu machen. Zudem wurde seine Aufmerksamkeit erneut auf die Postbotin gerichtet, die euphorisch in die Zukunft zu blicken schien und den Ball der Reichen kaum erwarten konnte. »Ich denke mal«, murmelte er und kratzte sich am Kopf, bevor er erneut gähnte. So schönes Wetter. So schöner Sonnenschein, in dem er hätte schlafen können… »Es ist ein Maskenball. Du musst dich also hinter so ‘nem Ding verstecken.« Er zuckte die Schultern und wollte sich langsam abwenden, versteinerte allerdings kurzzeitig bei ihren nächsten Worten.

    »Du…kennst nicht einmal meinen Namen…« Er seufzte tief. Sie wirkte beinahe… niedlich. Wäre sie nicht so nervig, selbstverständlich. Er würde einfach ablehnen, nicht mit ihr gehen. Er kannte sie doch gar nicht, warum also sollte er ihr einen Gefallen tun? »Und ich habe auch keine Maske. Oder…Abendgarderobe.« Die sah schließlich auch furchtbar unbequem aus, warum sollte er das wollen? Niemals würde er mit ihr hingehen. Auch wenn sie ihn erneut darum bitten würde, er würde standhaft bleiben. Vermutete er… Nur ein Gutes hatte die ganze Sache: Zwar schien sie enttäuscht, dass das Einhorn verschwunden war, doch wenigstens würde sie sogleich wieder abgelenkt sein. Traurigkeit stand ihr nicht.


    [Tabatha]

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    Erleichterung überkam Tabatha. Er würde ihr die Dolche überlassen, die sie haben wollte und sie würde sich verteidigen können. Dennoch stellte Leo ihr eine Frage, die sie einen Augenblick lang stutzen ließ, bevor sie versuchte ihre Entscheidung in Worte zu fassen. »Nun«, begann sie nachdenklich und tippte sich mit dem Zeigefinger gegen das Kinn, während sie einen Blick auf die Waffen warf, die der Schmied hervorholte. »Ich möchte mich verteidigen können, nicht prinzipiell kämpfen. Ich möchte zudem nicht brutal sein. Dolche erfordern Präzision, sind handlich und ich kann sie bei mir tragen. Aufgrund meiner Arbeit wäre ein Schwer beispielsweise nur schwer möglich.«

    Ob diese Erklärung wohl reichen würde? »Außerdem habe ich ein…gutes Gefühl, was die Dolche angeht.« Besonders was diese speziellen Dolche anging. Sie war froh, dass sie Leo überreden konnte, schließlich hatte sie schon bald auf dem Ball auszuhelfen und…vielleicht würde sie Lady Bianca treffen. Tabatha hatte Angst vor dieser Begegnung, konnte es allerdings auch kaum erwarten.


    Vor ihrem Zimmer [Electra]

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    Welch ein Tag! Electra und Maerwen waren gerade erst in Trampoli angekommen und schon erwartete sie ein Maskenball zu Ehren des Friedens und der Wiederauferstehung ihres Cousins und ihrer Cousine. Selbstverständlich hatte sie junge Frau von den Tragödien gehört, schließlich handelte es sich um ihre Familie, wenn sie auch niemanden von hier bisher kannte.

    Da sie keine Zeit hatte, ein Kleid zu kaufen und sie dies auch für völlig sinnfrei hielt, wenn sie doch genügend hier hatte für diesen Anlass, hatte sie sich für eines entschieden, dass sie selbst hergestellt hatte. Ein elegantes, prachtvolles Kleid, auf das sie sehr stolz war. Glücklicherweise hatte sie auch einigen selbsthergestellten Schmuck parat – dies war zumindest günstiger als welchen teuer zu kaufen. An die Ressourcen zu kommen, war in ihrer Heimat sowohl schwer als auch leicht gewesen, je nachdem worum es sich handelte. Einige Muscheln und Steine würde sie sicher schmerzlich vermissen, weshalb sie eine Kette wählte, die sie herstellte, kurz bevor sie Fenith Island verließ. Eine Maske zu finden war hingegen schwer gewesen, weshalb sie sich gezwungenermaßen eine hatte besorgen lassen müssen, doch die Angestellten hatten hervorragende Arbeit geleistet. Selbstverständlich wäre sie selbst gegangen, hätte sie nur die Zeit gehabt…

    Ihre Familie hatte sie noch immer nicht kennengelernt und Electra vermisste ihre Mutter bereits schmerzlichst. Auch Maerwen hatte sie bisher noch nicht in dieser Villa gesehen, dabei hatte sie vor, den Abend auch mit ihr zu verbringen – sie fühlte sich einsam, auch wenn es albern war. Sie würde Menschen kennenlernen, zumindest ihre Cousins und Cousinen. Einen Seufzer unterdrückend trat Electra auf den Gang und blickte sich um. Ihr Orientierungssinn war vorzüglich – meistens zumindest – und sie hatte eine kleine Tour erhalten, um sich zurechtzufinden. Die Frage war nur… wollte sie den überhaupt Ballsaal finden?


    Iiiich habe alle Erlaubnisse zusammen und hätte gern Electra ♥ Steckbrief ist soweit fertig, ansonsten überarbeite ich ihn bei Gelegenheit nochmal. c:


    Electra

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    Spitzname: -

    Altersstufe: Erwachsene

    Geburtstag: 6.April

    Wohnsitz: Die Villa

    Herkunft: Fenith Island

    Familie: Beatrix [Mutter], Maerwen [Zofe], Jasper [Onkel], Bianca [Cousine], Eliza [Cousine], Sophia [Cousine], Hermann [Onkel], Rosalind [Cousine], Max [Cousin]

    Arbeit: Kleinere Teilzeitjobs in der Klinik, der Taverne und dem Warenhaus

    Info: Electra ist die Tochter der Bürgermeisterin von Fenith Island. Eines Tages möchte das Mädchen in die Fußstapfen ihrer Mutter treten, doch diese wünscht sich für ihre Tochter eine strahlendere Zukunft, da sie in verhältnismäßig armen Verhältnissen lebten. Aus diesem Grund schickte Beatrix ihr Mädchen zu ihren Verwandten nach Trampoli, wo sie den Status sowie die Mittel erhält, die ihr als de Sainte-Coquille zustehen.

    Charakter: Electra ist eine eigensinnige und selbstbewusste junge Frau, die in ärmlichen Verhältnissen, doch mit hohem Status aufgewachsen ist. Sie ist verantwortungsbewusst und weiß, was sie will, manchmal könnte man sie allerdings auch als stur bezeichnen. Sie hat ihr Herz am rechten Fleck und aufgrund ihrer Vergangenheit erledigt sie Dinge lieber selbst als ihre Zofe sowie beste Freundin Maerwen damit zu belasten, die schon mehr als genug für sie tut.

    Electra ist genügsam und Luxus nicht gewöhnt, was sich in ihrer neuen Umgebung ändern soll, wenn es nach ihrer Mutter ginge. Sie ist familienverbunden, zumindest gegenüber ihrer Mutter und Maerwen, aber auch neugierig auf den Rest ihrer Verwandtschaft. Sie hat sich vorgenommen, sich um ein gutes Verhältnis zu bemühen. Manchmal kann Electra etwas harsch oder abweisend wirken, dies liegt allerdings daran, dass sie mittellos aufwuchs und sich viel um sich selbst kümmern musste, sodass sie schnell unabhängig wurde. Sie arbeitet hart – oder hat es zumindest weiterhin vor – und möchte sich nicht einfach nur auf ihren Lorbeeren ausruhen, denn ihrer Meinung nach ist ein guter Name nicht alles.

    Aufgrund des mangelnden Geldes lernte Electra auch Kleidung sowie Schmuck anzufertigen, man kann sie also durchaus auch als kreativ bezeichnen. Sie hat zudem ein Herz für Tiere, Menschen und alles zwischendrin, sie hilft, wenn Not am Mann ist und hat eigentlich auch gar keine so harte Schale zu ihrem weichen Kern.

    Vorlieben: Schmuck und schöne Kleider (nicht unbedingt teuer, solange es schön ist, reicht das) | ihre Familie | Maerwen | Früchte | Blumen | Tee | Parfüm | Fisch | Schokolade | Wein | Bücher | sich kreativ ausleben zu können | ihre Heimat | Luxus?

    Abneigungen: Überteuerte Dinge | bittere Lebensmittel | Oberflächlichkeit | Streit zwischen ihr und Maerwen | Verbote | nur über ihren Status oder ihr (nicht) vorhandenes Geld definiert zu werden | Egoismus | nächtliche Gewitter (vor diesen hat sie Angst, das weiß allerdings nur Maerwen) | (zu viel) Luxus?

    Berufung: -

    Zauber: -

    Waffen: -

    Gezähmte Monster: -

    Heldengrad: -

    Vergeben an:  Momentsammlerin

    Zuletzt gespielt von: -

    [Danny & Anette & Ondorus]

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    Danny konnte den Kerl nicht ausstehen, und er wusste auch ganz genau, warum. Obwohl das junge Fräulein überaus laut und irgendwie nervig gewesen war, so hatte sie doch auch etwas Erfrischendes an sich. Zumal er es gewohnt war, dass Menschen laut waren, allerdings nicht unbedingt kalt und harsch. Und er mochte es nicht, wenn man Naivität ausnutzte, um anderen noch mehr Angst einzujagen oder sogar bedrohlich zu wirken. Normalerweise würde es Danny nicht kümmern, doch da er sowieso in diese Sache verstrickt war, konnte er sich auch weiterhin einmischen, was würde es für einen Unterschied machen?

    Als das Mädchen begann, panisch Wiedergutmachungen anzubieten und letztlich ihr überaus düsteres Schicksal zu akzeptieren schien, stieß Danny ein entnervtes Stöhnen hervor und verdrehte die Augen. »Oder du gehst einfach auf diesen komischen Ball und isst da den Kuchen der Reichen auf«, bot er ihr an, um sie auf andere Gedanken zu bringen. Er selbst würde wohl nicht gehen. Er, in einem Anzug? Wohl kaum.

    Anschließend wandte er sich erneut dem menschlichen Einhorn zu und stemmte lässig eine Hand an seine Hüfte. »Dass du überhaupt noch so sehr in Menschen und was-auch-immer unterteilst, sagt einiges über dich aus«, murmelte er. War es nicht egal, welcher Rasse man angehörte? Wer laut war, war nervig. Ende. »Und es ist ein öffentlicher Platz, ist es nicht selbstsüchtiger, Personen so zu behandeln, weil man genervt ist? Konzentrier‘ dich besser, geh woanders hin oder sprich mit den Leuten, ohne sie halb zu bedrohen.« Erneut verdrehte er die Augen und gähnte wenig später. Er war noch immer furchtbar müde, schließlich hatte er mindestens eine halbe Stunde lang gearbeitet…


    In Cylies Zimmer [Cylie & Ethan]

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    Tatsächlich gefiel Cylie die Musik sehr, dennoch war sie überrascht als Ethan sie zu einem Tanz aufforderte. Verwirrt, aber grinsend blickte sie auf seine Hand und ergriff sie schließlich. Was konnte es schon schaden? Bisher hatte er sie nicht ermordet, also hoffte sie, dass das kein komischer Massenmörder-Fetisch war, bevor er sie erledigte. Sie legte eine ihrer Hände an seine Schulter und beide begannen sich sachte zur Musik zu bewegen. »Damit habe ich nicht gerechnet«, gab sie zu und blickte Ethan ins Gesicht, das seltsam nah erschien. Nun, ganz so seltsam war es wohl nicht in Anbetracht der Tatsache, dass sie gerade zu Sinatra tanzten. Oder sich zumindest tanzähnlich bewegten.

    Statt ihm erneut in die Augen zu sehen, blickte sie leicht an ihm vorbei. »Also…«, begann sie, wusste allerdings nicht genau, was sie überhaupt sagen wollte, weshalb sie erneut schwieg. Es dauerte einige Sekunden, bevor sie erneut zum Reden ansetzte. »Machst du sowas häufiger? Frauen erschrecken und dann in ihrem WG-Zimmer mit ihnen tanzen?« Sie grinste und wagte es, ihm erneut ins Gesicht zu sehen.


    [Tabatha]

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    Tabatha war erleichtert, aber auch angespannt, als Leo sie mit seiner Anwesenheit und seiner strahlenden Erscheinung – griesgrämig wie eh und je – beehrte. Sie neigte den Kopf ein wenig aus Respekt, als eine Art Gruß, bevor sie ihre Antwort kurz durchdachte. Nicht den Inhalt dieser, gewiss nicht, sondern eher, wie genau sie dies angehen sollte, welche Wortwahl wohl die beste wäre. »Ich bin eine der…Wiederauferstandenen«, gab sie zu, nachdenklich, doch mit fester Stimme. »Nachdem ich bereits einmal mit meinem Leben bezahlt habe, möchte ich meine zweite… Chance nicht erneut vergeuden. Zudem habe ich eine Situation im Badehaus hinter mir, die sehr leicht hätte bedrohlich werden können«, beendete sie ihre Erklärung schließlich. Sie warf einen Blick auf einige Dolche in der Auslage.

    »Ich würde es zu schätzen wissen, würdest du mir einige Dolche verkaufen, Leo.« Sie blickte ihm direkt ins Gesicht, sie hatte keine Angst und in ihren Augen verdiente sie eine Waffe. Nun, sicherlich hatte jeder diese Ansicht, wenn er Leo um darum bat, doch sie hatte tatsächlich einige Gründe nennen können. Außerdem graute es ihr vor der Zukunft, wenn sie weiterhin unbewaffnet und wehrlos war…


    Sushi-Restaurant [Komari & Yuzuki]

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    Komari lächelte weiterhin, auch als Yuzukis Stimmung kurzzeitig ein wenig umzuschlagen schien. Glücklicherweise hatte sie lediglich nicken können, da war er auch schon von ihren weiteren Erzählungen abgelenkt gewesen. Ein warmes Gefühl, aber auch pure Freude erfüllte sie, sobald sie sein Lachen vernahm. Leise, aber warm und es erinnerte sie an alte Zeiten, in denen sie unzertrennlich gewesen waren. Wie glücklich sie war, ihn zu haben. Ihn zurückzuhaben. Sie hoffte, dass sie sich von nun an öfter würden sehen können, immerhin hatte sie ihren besten Freund sehr vermisst. »Vielleicht habe ich mich eben doch gar nicht so sehr verändert«, grinste sie und zuckte die Schultern. Dennoch hinterließ dies einen leicht bitteren Beigeschmack. Sie hatte sich verändern wollen, doch sie konnte nicht aus ihrer Haut. Yuzuki hingegen schien es zu nicht zu missfallen, dass sie noch immer Mari war, zumindest zum Teil. Und genau das ließ sie sich auch etwas besser fühlen.

    Dass er quasi sagte, dass er für sie da sein würde, ließ sie allerdings innehalten. Bevor sie sich zurückhalten konnte, hatte sie über den Tisch gegriffen und eine seiner Hände erreicht. Sie drückte diese kurz und lächelte seltsam sanft, die Wangen gerötet vor Freude. »Danke…!«, entfuhr es ihr. Erleichterung überschwemmte sie. Sie war nicht allzu alleine hier. Sie hatte Yuu. »Das bedeutet mir wirklich viel, Yuu.«

    Cylies Zimmer [Cylie & Ethan]

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    Cylie zuckte mit den Schultern und beobachtete Ethan wie er durch ihr Zimmer lief und sich umsah. Sie konnte ihm nicht tatsächlich böse sein, besonders nicht, nachdem sie das dritte Stückchen Schokolade in den Händen hielt und sich zwang, die Packung wieder verschwinden zu lassen. »Ja, schon«, gab sie zu und neigte den Kopf dabei leicht zur Seite. »Allerdings ist sicher ein Drittel davon«, sie deutete mit dem Finger auf das Buch, das er in der Hand hielt, »genau sowas. Ich studiere Medizin, also ist das ganz schön viel Arbeit.« Nun konnte sie nicht anders als zu grinsen. »Und meistens auch ganz interessant.« Abgesehen vom stumpfen Auswendiglernen für all die Prüfungen. Es ergab Sinn, dass sie das wissen musste, aber manchmal lebte sie quasi nur für dieses Studium. Anstrengend.

    Wenige Minuten später ließ ihr Gast allerdings Frank Sinatra erklingen und sie musste lachen. »Der Whiskey ist leider gerade aus«, sagte sie und sah gespielt traurig aus. »Es tut mir furchtbar leid.« Aber sah sie aus, als hätte sie Geld für Whiskey? Vielleicht. Hatte sie das Geld denn? Wahrscheinlich schon irgendwie. Wollte sie ihr Geld dafür ausgeben? Hm… Vielleicht ein andermal. »Ein Sinatra-Fan, eine seltene Spezies«, lächelte sie ihn an.

    Cylies Zimmer [Cylie & Ethan]

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    Beinahe schon waren sie angekommen und Cylie begann sich ein wenig zu entspannen, schließlich war die Wärme und Sicherheit in greifbarer Nähe. Da ihr Weg so reibungslos verlaufen war – abgesehen davon, dass Cylie bei jedem Geräusch fast auf Ethan gesprungen wäre –, dachte sie nicht, dass noch etwas geschehen würde. Leider falsch. Sie fühlte sich sowieso schon schlecht genug, immerhin brauchte sie theoretisch niemanden, der sie beschützen musste. Praktisch allerdings sah dies vollkommen anders aus.

    Ethan machte sich anscheinend einen Scherz aus ihr, denn er erschrak sie so heftig, dass sie wohl geflüchtet wäre, hätte er sie nicht festgehalten. Ihr Rücken war nun also gegen seine Brust gepresst und sie spürte ihr Herz vor Angst rasen. »Wirklich?«, fragte sie eingeschnappt. Sie blinzelte die aufkommenden Tränen weg und hasste ihren Körper dafür, dass sie Emotionen nie verstecken konnte. Glücklicherweise waren diese verschwunden, sobald er sie wieder losließ, sodass er nichts davon mitbekommen hatte. »Wer braucht schon Kakao? Ich plündere meinen Schokoladenvorrat.« Sie verschränkte die Arme vor der Brust und ging demonstrativ an Ethan vorbei zur Haustür, die sie aufschloss. Natürlich wartete sie auf ihn und führte ihn direkt in ihr Zimmer. »Setz dich, wohin du willst«, murmelte sie und öffnete eine Schublade, in der eine Tafel Schokolade lag. Sie brach sich ein Stück ab und hielt sie ihm wortlos entgegen.

    Verkaufsraum [Tabatha]

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    Schnell wurde klar, dass Leo sie zu ignorieren schien, immerhin konnte sie deutlich hören, wie er arbeitete. Kurz überlegte sie, wie sie diese Sache angehen sollte, ob sie einfach morgen zurückkäme oder eventuell sogar erst nächste Woche. Letztlich schüttelte sie allerdings den Kopf, straffte die Schultern und trat näher an den Tresen heran. »Leo«, ließ sie verlauten, freundlich, aber bestimmter und auch lauter als zuvor. »Ich benötige eine Waffe«, erklärte sie.

    Weshalb auch sonst war sie hierhergekommen? Es war wichtig, dass sie etwas hatte, mit dem sie sich verteidigen konnte, und bisher war es ihr noch nicht möglich gewesen, einen Zauber zu erlernen. Mit einer Waffe würde sie sofort anfangen können zu trainieren, und diese auch einzusetzen, wenn es von Nöten war. Deshalb konnte sie nur hoffen, dass der alte Schmied sich hierher bequemen und ihr etwas verkaufen würde, schließlich hatte sie gute Gründe für ihre Eile.