Die Starling Ranch

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    Die Starling Ranch ist schon seit vielen Jahren im Besitz der gleichnamigen Familie. Mit jungen Jahren sind Megan und ihr Ehemann mit ihren zwei Kindern Frank und Carol von einer Kleinstadt in Texas nach Sternbach ausgewandert, wo sie die Pferderanch von einem alten Familienfreund übernommen haben. Zwar hat die Familie harte Zeiten durchgemacht, zu denen das mysteriöse Verschwinden ihrer Schwiegertochter Jolene und das Schiffsunglück ihrer Tochter Carol gehören, doch trotzdem hielten alle zusammen und bauten die Ranch zu dem auf, was sie heute ist. Frank, Wayne und Bob arbeiten hier alle täglich und auch Oma Megan packt da an, wo sie nur kann, auch wenn sie sich hauptsächlich mit ihrem Enkel Colin um die freilaufenden Hunde und Katzen kümmert. Wer Interesse hat, kann hier auch seine Kinder zum regelmäßigen Reitunterricht schicken oder die Pferde für einen entspannten Ausritt mieten.


    Erdgeschoss

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    Erster Stock

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    NPC's:


    Name: Frank Starling
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    Altersstufe: Erwachsener
    Größe: 1,87m
    Familie: Megan [Mutter], Bob [Sohn], Wayne [Sohn], Colin [Neffe]
    Herkunft: Sternbach
    Info: Als Erbe der Ranch ist Frank voll in seinem Element. Als kleines Kind zog er damals mit seinen Mutter und seiner Schwester aus Texas hier her, um gemeinsam mit seinem Vater auf der Ranch eines Freundes zu leben. In der Schulzeit lernte er seine spätere Frau Jolene kennen, welche ihm zwei Söhne bescherte, welche eines Tages die Ranch übernehmen sollten. Kaum, dass die beiden Jungs laufen konnten, verschwand Frank’s Frau auf mysteriöse Art und Weise. Ein Gedenkstein hinter dem Haus erinnert an sie.
    Job: Pferdewirt [Die Starling-Ranch]


    Name: Megan Starling
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    Altersstufe: Senior
    Größe: 1,63m
    Familie: Frank [Sohn], Bob [Enkel], Wayne [Enkel], Colin [Enkel]
    Herkunft: Sternbach
    Info: Als gebürtige Texanerin war es für Megan anfangs nicht leicht in Sternbach Fuß zu fassen. Schon mit 17 wurde sie zum ersten Mal Mutter und bereits ein Jahr später folgte auf Carol ihr Sohn Frank. Erst im Anschluss folgte die Hochzeit mit ihrem Mann, welcher sie schon zwei Jahre später zurücklassen musste, da er von einem Freund auf der Ranch in Sternbach gebraucht wurde. Durch seine dortige Arbeit sparte er so lange, bis er seiner Familie den Umzug finanzieren konnte und sie alle von dort an im Dorf lebten. Leider schaffte es besagter Freund nicht, seiner Krankheit Stand zu halten und hinterließ die Ranch der Starling-Familie, welche bis heute von ihnen geführt wird. Vor inzwischen 5 Jahren verstarb ihr Mann an einem Herzinfarkt.
    Job: Ranchbesitzerin [Die Starling-Ranch]


  • Es war eine ruhige und klare Nacht in Sternbach. Der Mond stand hoch am Himmel, die Sterne strahlten hell, während die kühle Nachtluft die Wangen des jungen Mannes streichelte. Seit geraumer Zeit saß Wayne auf dem Dach der alten Scheune, in welcher die Pferde seelenruhig schliefen. Sein helles Gesicht strahlte im Angesicht der Sterne und seine blauen Augen leuchteten fast so hell, wie die glühenden Punkte am weiten Himmel. Verträumt sah Wayne in die Nacht hinaus, bewunderte den Mond und seine kleinen Helfer, welche diesen Ort so zauberhaft machten. Ein mildes Lächeln zierte die schmalen Lippen des blonden Mannes, der seine Gedanken schweifen ließ. Die Nacht war wahrlich die beste Zeit des Tages, denn sie hüllte einen in warme Dunkelheit und ließ einen doch das Licht dort oben am Himmel sehen. Ob er jemals die Sterne berühren könnte? Nach ihnen greifen und sie fest halten? Vermutlich nicht, doch dennoch träumte er jede Nacht davon dieses wundervolle Licht in seinen Händen zu halten, von diesem Funkeln vereinnahmt und verschlungen zu werden und nichts als Frieden zu spüren. Wie hypnotisiert saß Wayne da, an den Stein auf dem Dach gelehnt, und blickte einfach nur nach oben. Der Wind streichelte wieder über sein Gesicht und für den Bruchteil einer Sekunde schloss er die Augen und ließ die sanfte Kälte über sich ziehen. Eigentlich sollte er nichts als Finsternis sehen, aber vor ihm tat sich das weite Licht aus, dass ihn zu sich rief. Und ohne es zu merken schaltete sich sein Bewusstsein aus, als er dem strahlenden Licht entgegen lief und in ein Land versank, in dem er die Sterne halten konnte.
    Eine vertraute Stimme drang an sein Ohr, schwach und unverständlich, doch je öfter sie erklang, desto besser konnte Wayne verstehen, dass sie nach ihm rief. Diese bekannte Stimme... Verschlafen öffnete der Blonde seine blauen Augen und kniff sie sofort wieder zusammen, als das grelle Licht der Sonne seine Augen erfasste. 'Wayne!' Wieder ertönte die tiefe Stimme wieder, diesmal exakt zuordbar: Sein Vater. Er rief ihn. Wayne blickte in die Richtung aus der die Stimme kam und konnte die Gestalt seines Vaters ausmachen. 'Komm da runter!' Rief er ihm zu. Er nickte ihm gähnend zu und schlüpfte durch die Klappe auf dem Dach hinunter in den Heuboden, von dem aus eine Leiter zum Boden der Scheune führte. Er trat schläfrig aus der Scheune heraus und lief auf seinen Vater zu, 'Junge, wozu hast du eigentlich ein Bett?' Der Blonde wank ab. "Der Himmel war so klar, ich wollte nur die Sterne beobachten. Es war nicht beabsichtigt, dass ich einschlafe." Erklärte der junge Mann. "Ich gehe dann mal rein und helfe Oma.." Murmelte er und machte sich auf den Weg ins haus. Er lief geradewegs in die Küche, in welcher seine Großmutter gerade saß und ein Glas Saft trank, während sie in einer Zeitung blätterte. Wayne grüßte sie und fragte, ob er ihr bei etwas helfen konnte. Beim Frühstück konnte er ihr schon mal nicht mehr helfen, denn dieses hatte die Besitzerin der Ranch bereits beendet. Megan fragte ihn schon gar nicht mehr, was er gemacht hatte, wenn er einfach so wieder auftauchte. Seine Oma verstand ihn ein Stück weit und sie war es von Wayne bereits gewohnt, dass es ihn nachts nach draußen zog, wenn es nicht gerade regnete. Der blonde Mann setzte sich zu ihr an den Tisch, nachdem er sich ein Glas aus dem Schrank genommen hatte, und füllte sich auch etwas Saft in dieses. Zumindest könnte er seiner Großmutter Gesellschaft leisten, dies schätzte sie nämlich sehr. Megan sah in nur kurz mit einem fragenden Blick an und prompt antwortete Wayne. "Ja." Damit war die Frage seiner Oma beantwortet, er war auf dem Dach der Scheune gewesen, Die beiden brauchten keine großen Worte um sich zu verständigen und Wayne verstand sich mit ihr am weitaus besten aus der Familie. Nachdem sein Glas geleert war und seine Großmutter sich erhob, um sich an die Arbeit zu machen, stand auch Wayne auf, um ein wenig durch das Dorf zu spazieren, um wacher zu werden. Er verabschiedete sich, lief kurz in sein Zimmer, um sich umzuziehen und machte sich dann auf den Weg.


    Starling Ranch >> ??

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    Wie jeden Morgen erwachte Bob, ohne einen Wecker zu brauchen, zur rechten Zeit. Sein Schlafrhythmus hatte sich über die Jahre so fest eingespielt, dass man die Uhr danach stellen könnte, wenn man wollte. Zufrieden und ausgeschlafen schlug er die Bettdecke zur Seite und setzte sich in seinem gigantischen Bett auf. Vor einigen Jahren hatte er es gemeinsam mit seinem Vater selbst gebaut; bei seinen körperlichen Ausmaßen war es nahezu unmöglich, ein Bett in einem normalen Möbelgeschäft zu finden, schon gar nicht hier auf dem Dorf.
    Bob duschte sich und zog sich an, danach spazierte er die Treppe hinunter in die Küche, wo seine Großmutter Megan mit dem Abwasch beschäftigt war. "Guten Morgen, liebste Oma!", begrüßte Bob sie, und umarmte sie, wobei ihr Kopf sich in etwa auf Höhe seines Bauchnabels befand. "Eines Tages wirst du mir noch das Rückgrat brechen, Bob.", krächzte die alte Dame. Der junge Mann ließ sie los und lachte vergnügt, und auch Megan kicherte leise. "Ich habe dir Frühstück gemacht. Du arbeitest ja immer so hart, da brauchst du viel Kraft.", verkündete sie und deutete auf einen Teller mit einem beachtlichen Stapel Pancakes darauf. "Sie sind noch warm." "Wunderbar! Vielen Dank.", erwiderte Bob, stellte die Pancakes auf den Tisch, setzte sich hin, verteilte eine großzügige Menge Ahornsirup darauf und goss sich ein Glas Orangensaft ein. Während Bob aß, begann Megan davon zu erzählen, dass sein Bruder Wayne wohl einmal wieder auf dem Dach der Scheune geschlafen hatte. Bob schüttelte verständnislos den Kopf. Er hatte seinen kleinen Bruder sehr gern, aber irgendwie war er schon ein komischer Vogel. Wer schlief denn lieber auf einem Dach als in einem weichen, bequemen Bett? Naja, aber so war Wayne eben.
    Nachdem Bob sein Frühstück beendet hatte, stellte er das Geschirr in den Geschirrspüler, verabschiedete sich von seiner Großmutter und machte sich auf den Weg nach draußen. Heute war zum ersten Mal seit einigen Tagen wieder schönes Wetter, und Bob beschloss, den Morgen damit zu verbringen, die Pferde auf die Koppel zu bringen. Dies war eine Aufgabe, die in der Tat mehrere Stunden in Anspruch nehmen konnte, denn auf der Starling-Ranch lebte eine beachtliche Anzahl an Pferden, und Bob konnte nur zwei zur selben Zeit auf die Weide führen. Während der junge Mann sich auf den Stall zubewegte, begann ein kleines Fellknäuel, ihm hinterherzulaufen, und als es ihn eingeholt hatte, strich es um seine Beine. "Dolores! Guten Morgen! Hast du gut geschlafen?" Bob hob die kleine Katze, die bequem in eine seiner Hände passte, auf, und kraulte ihren Hals. Seit Dolores geboren war, hatte Bob eine besondere Verbindung zu ihr gespürt. Sie war von Anfang an die kleinste Katze in ihrem Wurf gewesen, und hatte so hilflos gewirkt, dass er ihr stets besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen hatte. Nun folgte Dolores ihm auf Schritt und Tritt. "Wir bringen heute die Pferde nach draußen! Kommst du mit?", fragte Bob das kleine, schnurrende Wesen, und setzte es auf dem Boden ab. Dann öffnete er die Tür zum Pferdestall, nahm sich zwei Stricke aus der Sattelkammer und holte die ersten beiden Tiere aus den Boxen. Er führte sie über den Hof und in Richtung der Koppel, wobei Dolores in einigem Abstand, sicher vor den Pferdehufen, folgte.


  • Ta-da-da-DAA! Wäre wohl einer ihrer alten Ausrufe gewesen, die Celine von sich gegeben hätte, sobald sie sich irgendwohin teleportiert hatte, oder einem Menschen erschienen ist. Aber das schien schon ziemlich lange in der Vergangenheit zu liegen und so erschien es der Erntegöttin für die beste Entscheidung einfach im Stillen das "neue" Land zu betreten und alles ein wenig zu erkunden. Schließlich wollte sie auch niemanden verschrecken, der sich vielleicht hier zufällig herumtrieb. Neugierig schlich sie also um die Felder herum und betrachtete ihr neues Zuhause mit großer Freude. Alles wirkte sehr grün und der Boden fühlte sich auch besonders fruchtbar an. Das konnte Celine zumindest so alleine mit dem Tasten und Ansehen des Grundes erkennen. Hier scheint sich jemand gut um die Umgebung zu kümmern. Es erfreute die Erntegöttin endlich wieder an einem Ort angekommen zu sein, an dem sie sich wohlfühlen konnte. Außerdem konnte die Göttin es gar nicht erwarten die ganzen wunderbaren Opfergaben an ihrem See probieren zu können! Natürlich freute sie sich über Leute die sich um das Land kümmerten, aber irgendwo war wohl auch ein Eigennutzen für sie drin, den sie einfach nicht verschweigen konnte.

    Mit langsamen Schritten zog sie also voran und sah sich alles genau an. Welchen Anblick das wohl bei den Bewohnern erzeugen musste? Eine eher knapp bekleidete Frau, die um das Haus zieht und den Boden berührt und vor sich hin lächelt war in der Realität wohl ein weniger schöner Anblick als es sich umschreiben ließ. Nicht das die Anwohner der Farm noch Angst vor ihr kriegten und die Polizei riefen! Auch wenn das ein wirklich ernstes Thema war, konnte sie sich ein grinsen nicht verkneifen. Dieses versteckte sie etwas hinter ihrer Handfläche und trat, ohne wirklich darüber nachzudenken, in den Abschnitt mit den Tieren ein. Ehe sie sich also versah stand sie nun in Mitten in dem einzäunten Feld und hörte die Kühe muhen und Schafe mähen. Die Tierwelt gehörte wohl nicht mehr zu jenen Sachen, die Celine beeinflussen konnte, aber dennoch verstand sie sich gut mit ihnen und konnte nicht leugnen, dass die großen Augen der Kälber ihr Herz nicht erwärmten. So näherte sie sich also einigen grasenden Tieren und streichelte sanft ihren Kopf. "Ihr seid ja wirklich aufgeschlossenen Fremden gegenüber!" Mit einem umso breiteren Lächeln auf den Lippen richtete sich die bis vorhin noch leicht gebeugte Göttin wieder auf und blickte sich abermals um. Es scheint tatsächlich fast zu schön um wahr zu sein! Blühende Felder, wunderbare Tiere und Natur und Ruhe so weit das Auge reicht! Ein kurzes zufriedenes Seufzten verließ den Mund der Grünhaarigen als sie sich wieder auf den Weg machte die Farm weiter zu erkunden. Das Gefühl des noch etwas feuchten Grases unter ihren Füßen und der frischen Brise, welche ihr die Strähnen aus dem Gesicht strichen und eine leichte Melodie in ihren Ohren summte waren Erholung pur für die Göttin. Zu lange musste sie dieses Gefühl vermissen, aber dieses erholende und glückliche Gefühl das sich in ihr breit machte, ließ ihr zu erkennen geben, dass sie sich hier wirklich mehr als Wohl fühlen konnte. Beim Gehen hob sie leicht ihr langes Gewand an, damit es sie beim schnelleren Gehen nicht behinderte. Gerade erst angekommen, wollte sie erstmal von jeglichem Zauber, der sie schweben ließ ablassen, auch mit dem Hintergedanken, dass es für Außenstehende ein vielleicht etwas verwirrender Anblick sein könnte. Langsam aber sicher machte sie sich dann in gerader Richtung auf zu der Pferdekoppel. Draußen standen bereits einige wirklich schöne Pferde. Wie schade, dass ich nicht reiten kann. Erst bei genauerem Hinsehen, konnte sie zwischen den ganzen Pferden einen wirklich großen dunkelhaarigen Mann erkennen. Kurz schreckte sie etwas zurück, nicht weil seine Anwesenheit sie verunsicherte, nun zumindest noch nicht, sondern eher weil sie eher von seiner Körpergröße ziemlich beeindruckt war. Das letzte Mal, dass sie einen solch großen Mann gesehen hat ist schon einige Jahrzehnte her, unter den Göttern gab es oftmals Männer denen vielleicht einige Zentimeter weniger nicht geschadet hätten. Nichtsdestotrotz fasste sich Celine schnell wieder und atmete kurz durch. Mach bloß keinen merkwürdigen Eindruck, du willst nicht schon wieder umziehen müssen! Mit einem Lächeln auf den Lippen näherte sie sich also dem Mann und tippte ihm kurz auf die Schulter. "Entschuldigung für die Störung, ich wollte mich nur ein wenig umsehen. Arbeiten Sie hier?" Ihre Stimme erklang klar und freundlich. Die Göttin achtete besonders darauf, sich vernünftig und angemessen auszudrücken. So wie es ihr all die Jahre von den verschiedensten Erntewichteln eingetrichtert wurde. Das Lächeln auf ihren Lippen verschwand dabei nicht und blieb erhalten, während sie den jungen Mann nun von näherem genauer betrachtete.

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    Bob hatte bereits einige Pferde auf die Koppel gebracht, was sich je nach Temperament der Tiere immer unterschiedlich schwierig gestaltet hatte. Als er nun wieder die Koppel erreicht und die Pferde von den Stricken gelöst hatte, streckte er sich erst einmal. Der Morgen war weiter vorangeschritten und die Sonne brannte mittlerweile auf ihn hinunter. Zufrieden betrachtete er die Tiere, die sich nach der Enge im Stall nun auf der Koppel austobten. Er lächelte versonnen.
    Bobs kleiner Moment der Ruhe wurde jedoch unterbrochen, als ihm plötzlich jemand auf die Schulter tippte. Verwundert drehte er sich herum. Wer hatte sich da von hinten angeschlichen? Als er jedoch statt seinem Vater oder seinem Bruder eine leicht bekleidete Frau mit grünen Haaren hinter sich sah, erschreckte er sich so sehr, dass er prompt stolperte und auf sein Hinterteil fiel. "Uaaaaaahh...!!" Einen Moment lang saß er verwirrt auf dem Boden und starrte sie verdattert an, bevor er langsam stammelte: "Ich, ähm... ja, ich arbeite hier. Ich heiße Bob. Meiner Familie gehört diese Ranch.". Eilig rappelte er sich wieder auf, sodass er die fremde Frau nun wieder ein gutes Stück überragte. "Und ähm, wer bist du? Ich meine Sie?" Verlegen klopfte er sich den Dreck von der Hose ab und sah sie ein wenig unsicher an. Sie zu fragen, was sie unangemeldet auf dem Eigentum seiner Familie täte, kam ihm gar nicht in den Sinn, denn seine Reaktion beschämte ihn viel zu sehr.

  • Selbst etwas erschrocken zuckte die Erntegöttin auf die Reaktion des großen Mannes zusammen. Seine Stimme war rau, es passte zu seinem Äußeren, nur seine Reaktion wirkte irgendwie widersprüchlich zu dem Gesamtbild, was wohl auch dafür sorgte, dass Celine so aus der Bahn geworfen wurde. Noch etwas erschrocken legte sie die Hand auf ihren Brustkorb um ihre Verwirrung nochmal mit einer Gestik zu unterstreichen, bevor sie sich nach unten lehnte und dem Mann versuchte ihre Hand zu reichen. Tatsächlich hatte die Grünhaarige mehr Kraft als man ihr ansehen würde, aber wahrscheinlich schämte sich der Fremde etwas die Hilfe von einer Fremden anzunehmen. Zugegeben war es wohl auch ziemlich ungeschickt einfach so ein fremdes Gründstück zu betreten, auch wenn die Erntegöttin manchmal der Meinung war, dass alles naturverbundene ihr gehörte. "Oh es tut mir wirklich leid, ich wollte Sie nicht erschrecken!" Etwas besorgt blickte sie den Mann vor ihr an, es sah nicht so aus als könnte ihm ein solch kleiner Sturz etwas anhaben, aber dennoch hielt sie es für mehr als nötig nach seinem Wohlbefinden zu fragen. "Entschuldigung nochmals, ich hätte mich nicht so anschleichen dürfen." Kurz strich sie sich eine der losen Strähnen aus ihrem Gesicht ehe sich ihre Lippen zu einem sanften, freundlichen Lächeln formte. "Mein Name ist Celine, ich wollte mich nur etwas ... umsehen." Bei den Worten musste sie irgendwie etwas schmunzeln. Ach, sie liebte es irgendwie um den heißen Brei zu reden und andere Leute, die Aufgaben und Geheimnisse um sie herum selber aufdecken zu lassen. Und wenn die Aufgaben auch mal härter ausfallen sollten, wie alle 101 Erntewichtel zu befreien, war es wohl das mindeste was einige Leute für sie tun konnten! "Und ihr Name war...?" Für Celine war es selbstverständlich den Fremden erstmals zu siezen, denn schließlich konnte sie sein Alter sehr schlecht einschätzen und da sie wahrscheinlich sowieso einen merkwürdigen Eindruck machte, wie sie hier rumschlich, wollte sie die ganze Situation nicht noch verschlimmern.

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    Seine erschrockene Reaktion auf das Auftauchen der Grünhaarigen schien umgekehrt auch sie wieder erschreckt zu haben. "Alles in Ordnung, ich wollte Sie auch nicht erschrecken.", erwiderte er. Er nahm sich nun auch die Zeit, die Fremde aufmerksam zu mustern. Sie sah wirklich etwas seltsam aus. Oben herum trug sie anscheinend nur einen trägerlosen BH, und an ihren Schultern war wie durch Magie eine Art Schleier befestigt. An einem ihrer zwei seitlichen Dutts hing ein bemerkenswert langer, grüner Zopf hinunter, und ebenfalls außergewöhnlich lang waren ihre goldenen Ohrringe, die ihr bis auf die Schultern hingen. Außerdem trug sie keine Schuhe. Bob gab sich Mühe, ihr möglichst nicht auf die Brüste zu schauen, auch wenn ihre Aufmachung sehr dazu einlud. Frauen mochten so etwas nicht, und er wollte ihr keine Angst machen. "Ich heiße Bob. Bob Starling.", sagte er auf ihre erneute Nachfrage hin, angestrengt in ihre Augen blickend. "Und das hier-", er machte eine ausschweifende Bewegung mit der Hand in Richtung der umgebenden Ländereien, "ist die Starling-Ranch." Er lächelte breit. Die Größe des Anwesens seiner Familie hatte ihn schon immer stolz gemacht. Dann dachte er einen Moment lang über Celines Worte nach. "Warum möchtest du dich denn umsehen? Interessierst du dich für Pferde?", fragte er schließlich, bevor ihm bewusst wurde, dass er schon wieder einen Fauxpas begangen hatte. "Oh, ämm, ich meine Sie. Tut mir leid.", verbesserte er sich leicht errötend. Um seine peinliche Berührtheit zu überspielen, gab er sich Mühe, schnell weiterzureden. "Also wenn Sie möchten kann ich Sie gern herumführen. Wir bieten auch Reitunterricht an, wenn Sie das mögen.", bot er an. Warum verhielt er sich Frauen gegenüber nur immer so unbeholfen?



  • Celine konnte die Blicke des Fremden auf sich spüren, entschied sich aber dagegen etwas zu sagen. Vielleicht sollte sie sich in Zukunft wohl doch ein etwas... nun ja gesellschaftstauglicheren Anzug suchen? Es war schließlich nicht verwunderlich, dass sie Leute etwas anstarrten, wohlmöglich ist das auch der Grund, warum Celine eigentlich viel lieber in ihrem See ist und sich einfach beschenken lässt. Nachdem beide dann die etwas unangenehme Stille überbrückt hatten, konnte sie ihm auch ein ehrlicheres, sanftes Lächeln zurück schenken. Als er sich dann vorstellte, nickte sie ihm kurz zu. "Celine, freut mich." Starling-Ranch, huh? Der Name passt irgendwie zu der Farm. Mit seiner Handbewegung schweifte auch ihr Blick kurz ab und betrachtete die Farm abermals. Es war wirklich schön hier, alles war grün und belebt. Außerdem wirkte es, als würde sich die Farm hie in guten Händen befinden. "Oh." Sie musste etwas kichern und machte eine kurze Handbewegung, die das ganze nochmal verneinte. "Ich liebe Tiere, aber sie gehören leider nicht zu meinem Gebiet." Erst nach dem Beenden des Satzes bemerkte sie, dass ihre Ausdrucksweise wohl etwas verwirrend sein könnte. "Zumindest gehört es nicht zu den Sachen, von denen ich mich gut auskenne." Auf seine eher schüchterne Art musste die Erntegöttin etwas schmunzeln. Von weitem wirkte er etwas angst einflößend und wie jemand der einer Biker-Gang angehören würde, doch seine Art könnte sich nicht stärker von dem ersten Eindruck unterscheiden. Es machte ihn irgendwie besonderes sympathisch. "Das ist schon gut, wir können uns ruhig duzen. Sofern das für dich natürlich inordnung ist. Gegen ein Rundführung hätte ich übrigens nicht, ich würde mich vorallem freuen wenn ich etwas von der Ernte sehen könnte." Lächelnd drehte sie sich dann nochmal zu den Pferden. Sie wirkten ganz zahm und ruhig. "Das mit dem Reitunterricht werde ich mir aber aufjedenfall durch den Kopf gehen lassen."

  • Bob und Celine auf der Pferdekoppel


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    Bob spürte, dass die Stimmung irgendwie angespannt war. Vermurlich war es wieder seine Schuld, er war immer so schrecklich tollpatschig Fremden und besonders Frauen gegenüber. Verlegen kratzte er sich am Kops. Als sie schließlich die Sprache wiederfanden, schenkte ihm die grünhaarige Frau jedoch ein sanftes, freundliches Lächeln, und Bob entspannte sich ein wenig. Viele Frauen fanden ihn unheimlich, das bekam er oft zu spüren, aber sie schien anders zu sein. Als sie sagte, dass sie Tiere liebte, hellte sich seine Miene auf. "Ach, das macht gar nichts, Fräulein Celine. Ich kann Ihnen alles erzählen, was sie wissen wollen!", erklärte er fröhlich. Bob mochte sich nicht mit zwischenmenschlichen Interaktionen auskennen, aber im Bezug auf Pferde machte ihm niemand so schnell etwas vor. Dass es für sie in Ordnung war, wenn sie sich duzten, gefiel ihm auch, denn er hätte wahrscheinlich noch öfter das 'Sie' vergessen. "Die Ernte?", fragte er verdutzt. "Oh, tut mir leid, wie haben hier nur Pferde. Und Stroh. Und Heu. Und Hunde und Katzen. Oh, und natürlich Engelbert!" Er lachte dröhnend. Engelbert war ein junger Zesel, eine Mischung aus Zebra und Esel, in den sein Bruder Wayne sich kürzlich auf einer Pferdeauktion unsterblich verliebt hatte, und der nun die Ranch bewohnte. "Wenn du hier in Sternbach die Feldfrüchte sehen möchtest, würde ich zu Henry Eichhorn gehen. Sein Hof ist gleich dort drüben auf der anderen Seite des Flusses.", erklärte Bob und deutete in die Richtung. Er hoffte allerdings, dass sie noch ein wenig bleiben würde, immerhin schien sie bisher ziemlich nett zu sein.

  • EVENT-POST


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    Die Familie Starling erwartete das Fest schon sehnsüchtig! Die Tage vorher wurden alle Pferde besonders sorgsam gehegt und gepflegt und jedes Zaumzeug und jeder Sattel nochmals gründlichst poliert. Da ansonsten nur auf den jungen Ponys geritten werden darf, ist es die nächsten Wochen etwas Besonderes, dass auch die ausgewachsenen, manchmal etwas wilden Pferde zur Verfügung steht. Es wird aber immer jemand da sein, der Acht gibt und auf Fragen eingeht.

  • Bob erst bei Celine auf der Koppel, dann beim Farmhaus


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    Nachdem Bob zuende geredet hatte, klangen seltsame Geräusche an seine Ohren. Erst glaubte er, sich zu täuschen, aber auch als er genauer hinhörte, gingen sie nicht weg. Es klang wie... Musik? Verwirrt sah er sich um, dann fiel es ihm siedend heiß wieder ein. Heute begann doch das Fest! Und er hatte es völlig vergessen! Ein wenig panisch fuhr Bob zu den Pferden herum und zählte sie eilig durch. Gut, es sollten sich fürs Erste wohl noch genug Reitpferde in den Ställen befinden. Aber trotzdem müsste er ein paar von ihnen wieder zurückbringen. "E-Es war schön dich kennenzulernen, Celine! Aber heute findet hier ein Fest statt und ich Dummkopf hab die Pferde rausgebracht! Es tut mir leid, aber ich muss jetzt an die Arbeit.", erklärte er der Grünhaarigen, deren Anwesenheit er für einen kurzen Moment vergessen hatte eilig, schnappte sich vier Stricke, die er über den Weidezaun gehangen hatte und machte sich daran, ein paar von den Tieren wieder einzufangen. Nach einigen Minuten schweißtreibender Arbeit (die Tiere wollten natürlich erst einmal auf der Koppel bleiben, wer konnte es ihnen verdenken!) hatte er schließlich sein Ziel erreicht und begann mit weit ausgebreiten Armen, die vier Pferde auf einmal zurückzubringen. Wenn er sich nur konzentrierte und die Ruhe behielt, würde schon nichts schiefgehen.

    Auf dem umzäunten und hübsch geschmückten Reitplatz angekommen, löste sich Bobs Anspannung ein wenig. Er schien noch nicht zu spät gekommen zu sein. Nochmal Glück gehabt. Er ließ die Pferde für einen Moment in der Obhut seines Vaters, um ins Wohnhaus zu laufen und sich umzuziehen. Das Fest war eine gute Möglichkeit für die Starling-Ranch, neue Reitschüler anzuwerben, und da wollte er sich von seiner besten Seite zeigen.

  • [Hina] & Ben an einem der Pferdeställe


    [IMG:http://orig15.deviantart.net/6945/f/2016/086/6/f/hina_by_princesslettuce-d9wp18h.png]Fröhlich spazierte das junge blonde Mädchen mit ihrer neuen Bekanntschaft durch das ruhige Dorf. Okay, so ruhig war es nicht, vielleicht beim ersten Hinsehen, aber manche Orte waren geschmückt und vorallem diese Tiere.. die waren so laut! Aber das machte Hina glücklich, es war schöner Tiere zu hören als laute Autos und deren Abgase einzuatmen. Die Kinder entschieden sich oder eher Hina entschied sich für einen Besuch auf der Pferderanch, Ponyreiten machte bestimmt viel Spaß! So überredete sie den Jungen im Schlafanzug mit auf die Starling Ranch zu kommen und hatte Erfolg. Das Wiehern der Pferde begrüßte die beiden als sie einen Schritt auf die Farm setzten und sofort strahlte sie bis über beide Ohren. „Sind die nicht niedlich?!“ Sofort war die Grundschülerin auf einen der vielen Pferdeställe zu gelaufen und hüpfte immer wieder nach oben um mehr innerhalb des Stalles sehen zu können. Ein Pferd näherte sich den beiden und da sie doch etwas Respekt vor den großen Tieren hatte, trat sie etwas zurück, tippelte aber aufgeregt hin und her. „Sieh doch, sieh doch! Es guckt uns an!“ Mit ihren großen grauen Augen sah sie erst zu dem braunen Pferd, dann zu Ben und wieder zurück zu dem Tier. „Ob es dich auch in kleiner gibt..?“

  • Bob erst im Farmhaus, dann bei Hina und Ben


    [IMG:http://orig11.deviantart.net/e7ad/f/2017/114/9/f/bob_by_minnotaurus-db709ep.png]


    Bob überprüfte sein Aussehen noch ein letztes Mal im Spiegel, nachdem er sich umgezogen hatte. Er trug nun ein kariertes Hemd, dessen Ärmel die auffälligen Tattoos an seinen Oberarmen verbarg. Seine Großmutter hatte ihm dazu geraten, denn er sollte ja 'Reitschüer anwerben, keine Mitglieder für eine Motorradgang'. Leider war sie nun verschwunden und er konnte sie nicht mehr nach ihrer Meinung fragen. Er fand, dass er aussah wie ein richtiger Farmer. Vielleicht könnte er so ein paar Stadtkinder für das Landleben begeistern? Bob war noch nicht oft in Riverport gewesen, er hatte sich in der Stadt nie wohlgefühlt. Und gerade als Kind musste es dort doch schrecklich langweilig sein.

    Als Bob das Farmhaus verließ, musste er zu seiner Enttäuschung feststellen, dass der Hof noch nicht mit neugierigen Besuchern gefüllt war. Er runzelte die Stirn. Naja, das ändert sich bestimmt noch. Wir haben hier immerhin einen Zesel! Kaum hatte er den Gedanken zu Ende gebracht, da klang die helle Stimme eines kleinen Mädchens an sein Ohr. Und wirklich, vor einem der Ställe entdeckte er zwei kleine Kinder. Das kleine, blonde Mädchen hüpfte auf und ab und schien hellauf begeistert von den Tieren zu sein. Bob begann, sich ihnen zu nähern. "Hallo ihr zwei! Gefallen euch die Pferde?", fragte er fröhlich, als er sich unmittelbar hinter ihnen befand.

  • [Wayne] ~ kommt mit Antoinette an

    [IMG:https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=150x150:format=png/path/s804ddaff65002008/image/ibfb4ba150be2d059/version/1488239549/image.png]


    Der Cowboy lächelte Antoinette an und erhob sich von seinem Platz am Klippenrand. Danach reichte er der jungen Frau seine Hand, um ihr aufzuhelfen. Er wusste schon genau, wohin der die junge Dame führen würde. Schließlich nahm seine Familie auch am Fest teil und er sollte besser anwesend sein. "Folge mir." Erwiderte er daher und führte die Blauhaarige durch Sternbach, bis sie der Starling Ranch immer näher kamen. Schritt für Schritt bewegten sich die beiden darauf zu, bis Wayne bereits seinen Bruder bei zwei Kindern erkennen konnte. "Das hier ist die Starling Ranch. Sie ist im Besitz meiner Familie." Erklärte der Blonde seiner Begleitung und führte sie in Richtung der Weidefläche, während er Bob kurz zuwinkte. "Wir beherbergen hier größtenteils Pferde, aber auch Katzen und meinen heißgeliebten Zesel Engelbert." Erklärte der Cowboy lächelnd und blieb schlussendlich stehen,damit Antoinette den Anblick in sich aufnehmen und verinnerlichen konnte. Seine blauen Augen sahen sich auf der Ranch um, welche schön geschmückt war. Seine Großmutter hatte wirklich alles gut geplant. "Was möchtest du zuerst sehen?" Er drehte sich wieder zu seiner städtischen Begleitung und zum-keine-Ahnung-wie-vielten-Mal an diesem Tage traf Saphirblau auf Rubinrot.

  • « vom Leuchtturm


    [Antoinette] & Wayne


    [IMG:http://fs5.directupload.net/images/151120/tryguitf.png] Der Rückweg vom Leuchtturm weg hin zur Straße war tatsächlich genauso steinig, wie der Hinweg. Damit war es jedoch nicht getan, denn wie sich herausstellte, war es von der Bushaltestelle bis hin ins Dorf doch noch ein guter Fußmarsch. Warum war die Bushaltestelle nicht einfach im Dorf? Eine Frage auf die Antoinette keine Antwort fand. Nun, im Dorf angekommen durchquerten sie Sternbach und seine Festlichkeiten bis ans ganz andere Ende, an dem sich schließlich die Ranch und offenbar das zu Hause von Wayne befand. Dort angekommen, konnte sie den Anblick der Ranch erstmal nicht genießen. Für solch einen Ausflug war sie wirklich nicht gewappnet gewesen! Ihr Kleid fühlte sich unbequem an, an einem Ort wie diesem, ihr Makeup war sicherlich schon geschmolzen in der sommerlichen Anstrengung und sie hatte sich sicherlich an jedem Fuß mindestens eine Blase gelaufen. Dennoch beklagte sich die kleine Dame mit keinem einzigen Wort. Dafür war sie zu stolz. Außerdem wollte sie nicht, dass Wayne dachte sie wäre eine typische Stadtbewohnerin, die keine drei Schritte zu Fuß gehen konnte ohne rumzuheulen. Von wegen! Der Gedanke, dass sie den ganzen Weg wieder zurückgehen musste, vermieste ihr jedoch wirklich etwas die Laune. Sie bemühte sich, daran erstmal nicht zu denken und stattdessen einmal den Blick schweifen zu lassen.

    Die Starling Ranch war wirklich beeindruckend. So wie sie im abendlichen Sommerlicht dalag, wirkte es wirklich wie aus einem Bilderbuch, ein Foto aus dem man eine Postkarte machen könnte. Das Panorama war wunderschön. Zumindest noch, wo sie keine Tiere sah, die Wayne im nächsten Moment erwähnte. Pferde waren sicherlich tolle Geschöpfe, doch Antoinette musste sich eingestehen das sie ein wenig Angst vor den großen Tierbeinern hatte. Vielmehr als das irritierte sie jedoch ein anderes Tier, dass der junge Mann erwähnt hatte. "Pardon, was ist denn ein Zesel?", erkundigte sich Antoinette stirnrunzelnd. Und warum nennt man sowas 'Engelbert'?? Das verwunderte die kleine Dame wirklich. Bevor sie jedoch um Antworten bat, setzte sie noch eine Bitte dazu. "Et... könnte ich vielleicht ein Glas Wasser haben?" Sie versuchte sich auf keinen Fall etwas anmerken zu lassen, allerdings stand ihr die Erschöpfung vermutlich ins Gesicht geschrieben. Ah, hoffentlich war es nicht so schlimm, wie sie es sich ausmalte!

  • [Majo] von irgendwo aus dem NirgendwoMajorotestop.png


    Die junge Hexe fand nach einer ganzen Weile des Herumirrens in das Dorf, welches sie schon bald ihre neue Heimat nennen wollte. Nach dem magischen Verschwinden ihrer Cousine war sie etwas gereist um hinter das Geheimnis dieses Tricks zu kommen. Unterwegs war sie auf eine Gruppe Kinder getroffen, die in einer von Mönchen gegründeten Herberge 2 Wochen verbrachten, auf mehrere komische Leute und auf die Erkenntnis, dass die Magie sich verschwinden zu lassen nicht leicht zu erlernen und schon gar nicht zu erzwingen war. Irgendwann hatte sie sich so sehr auf die Idee versteift, dass so ziemlich alles um sie herum verschwand nur nicht sie selbst, allerdings hatte sie dank einer verschwundenen Verkäuferin nun neue Klamotten.

    So hatte sie sich genötigt gesehen wieder heim zu kehren und hatte dabei entdeckt, dass es hier dieses Fest gab. Irgendwie war sie nun auf der Ranch gelandet. Recht guter Dinge, denn sie war sich sicher auch sich irgendwann heile von A nach B beamen zu können, stapfte sie über die weiten Felder Sternbachs direkt auf den Hof zu. Ein Dorf war doch eher der richtige Platz für sie, was Majo selbst niemals so richtig vermutet hätte, aber die Luft hier draußen war definitiv besser und die Leute mit Sicherheit einfacher zu ärgern.

    Innerlich summend steuerte die Blondine auf ein Gatter zu hinter dem einige Pferde grasten, dort angekommen lehnte sie ihre Unterarme auf die oberste Latte und beobachtete die schönen Tiere. Mit einem Fingerschnipsen versuchte sie wenigstens eines davon anzulocken.

  • [Hina], Ben & Bob an einem der Pferdeställe


    [IMG:http://orig15.deviantart.net/6945/f/2016/086/6/f/hina_by_princesslettuce-d9wp18h.png]

    Zwischen dem Gewieher der vielen Pferde hörte Hina das Knirschen der Kiesel unter den Schuhen eines weiteren Menschen. Jemand näherte sich den Kindern und im ersten Augenblick als das Mädchen diesen Fremden erblickte bekam sie es mit der Angst zu tun. Der Mann mit den kurzen Haaren war so groß und.. so groß und.. ja, angsteinflößend! „J-ja, die Pferde sind so schön!“, antwortete sie auf die Frage, denn sie wollte nicht unhöflich sein und einfach weglaufen. Benjamin war ja sowieso still, entweder er kämpfte mit der Angst gegen die Tiere oder er war dermaßen fasziniert davon, dass er in eine Fantasiewelt eingetaucht war. Ihre Eltern hatten ihr aber beigebracht immer freundlich zu anderen Menschen zu sein, denn dann kam auch Freundlichkeit zurück! Meistens jedenfalls. „Darf.. also dürfen wir auf denen reiten..?“ Ihre Stimme klang schüchtern und während sie sprach, spielte sie mit dem Stoff ihres Kleides. “Ich bin noch nie auf einem Pferd geritten! Glaube ich.. in der Stadt gibt es auch nicht soviele davon.. dort gibt es generell nicht viele Tiere. Also Hunde und Katzen schon, da gehen immer viele spazieren aber so eine Kuh wäre auch schon seltsam.. Obwohl ich auch oft Füchse und andere Tiere im Wald sehe! Mein Papa ist Ranger und manchmal darf ich da mitgehen, aber auch nur kurz..“ , plauderte die Schülerin und guckte dabei in den Himmel während ihr Finger an ihrem Kinn lag. Aber zurück zum eigentlichen Thema. “Dürfen wir? Also.. auf kleinen Ponys!

  • [Kommt an und schließt zur blonden Schönheit am Gatter auf]


    [IMG:https://s3.postimg.org/tyugkyd4z/Ludeus_Laugh.png]



    Gedankenverloren trottete der Dunkelhaarige durch das Dorf. Für ein kleines Dorf war hier wirklich viel los. Sogar abseits des Dorfplatzes tummelten sich Menschen. Pärchen, Kinder, Familien, alte Leute soweit das Auge reichte. Sehr zum Leidwesen des jungen Surfers gab es hier nicht viele schöne Mädchen und Frauen, die auf eine Gesellschaft nur zu warten schienen. Dennoch genoss Ludeus die Zeit in der Natur. Bestückt mit dem gewonnen Kuscheltier wanderte er also etwas abseits der Menschenmenge und fand sich auf einer Ranch wieder. Zahlreiche Pferde tummelten sich auf der Koppel und schienen nur darauf zu warten, dass sich jemand ihrer annimmt und einen langen, ausgiebigen Ausritt machte. Die scheinbaren Eigentümer der Ranch waren gerade damit beschäftigt ein paar Kindern Reitunterricht zu geben und so beschloss Ludeus sich noch ein wenig umzusehen bevor er weiter zog. Gut möglich, dass er auch dem Verlangen nachgab und sich ein Pferd auslieh. Lange Zeit hatte er sich nicht mehr auf dem Rücken dieser Tiere befunden. Das letzte Mal tatsächlich in seiner Heimat. Wenn er genau darüber nachdachte war es mit seiner Exfreundin. Das einzige Mädchen in seinem Leben, dass es tatsächlich geschafft hatte ihn an sich zu binden. Die Bindung war nicht von Dauer gewesen und hatte sich auf Grund der Entfernung aufgelöst aber sie würde wohl stehts einen Platz in seinem Herzen haben Während Ludeus seinen Gedanken nachhing setzte er einen Schritt vor den anderen. Als er seinen Kopf anhob erblickte er plötzlich ein wunderschönes Mädchen am Zaun. Sie schien in Gedanken versunken zu sein. Ihr Blick war auf die Pferde auf der Koppel gerichtet und mit einem Fingerschnipsen versuchte sie scheinbar eines der Tiere anzulocken. Ihre Bemühungen waren eher lasch und schienen wenig Wirkung zu zeigen. Bevor sich Ludeus ihr näherte wanderte sein Blick noch einmal ihre wunderschöne Silhouette entlang. Ihr gelocktes, goldenes Haar reichte ihr bis zur Hüfte und glänzte verführerisch in der Sonne. Mit einem Lächeln auf den Lippen schloss er schließlich zu dem Mädchen auf und drückte ihr schließlich das gewonnene Plüschpferdchen in die Hand. "Nun hat dein Anlocken wenigstens Früchte getragen. Glückwunsch." Ein strahlendes Lächeln lag auf den Lippen des jungen Mannes, während ihn das Mädchen verdutzt musterte. "Mein Name ist Ludeus und mit wem habe ich das Vergnügen?" Interessiert blickte er in die einzigartigen roten Augen seines Gegenübers. Wow. Das hatte er tatsächlich noch nicht gesehen.

  • Majorotestop4.png[Majo] am Gatter > mit Ludeus - hmhappy Me Too


    Majo war noch in ihrem Anlockversuch, als ihr Handy in ihrer Hosentasche vibrierte. Ziemlich sicher von wem die Nachricht kam (es gab schließlich nur eine die ihr schrieb), zog sie das Gerät hervor, öffnete die SMS ihrer Cousine, seufzte amüsiert erleichtert und tippte eine Antwort bevor sie das Teil wieder verstaute. Wieder musterte sie die Tiere vor sich auf der Wiese, rätselnd was sie jetzt als nächstes tun sollte. Gerade als sie sich von dem Gatter abstieß sprach sie ein Vertreter der männlichen Art an und ihrer ganzen Verwunderung über sein unverblümtes Verhalten war es zu verschulden, dass sie das Kuschelpferd in die Hände bekam. Irritiert sah sie auf die typische Jahrmarkts Qualitätsware, bevor sie ihm einen Blick zuwarf in dem ihre ganze Verachtung für so eine plumpe Anmache lag. Was glaubte der Kerl eigentlich wer er war? "Und wie kommst du bitte zu der Annahme, dass DEIN Anlocken Früchte tragen würde?" fragte sie ihn, die Augenbraue noch immer hochgezogen musterte sie ihn langsam von oben bis unten. Diese Kreatur schien sich in sich selbst äußerst wohl zu fühlen und so wie er sich verhielt schien seine Art normalerweise sehr gut bei den XX-Chromosomalen Menschen anzukommen. Seine ganze Art rief sowas wie ein Déjà vu hervor, so wie er sich bewegte erinnerte er sie immens an Dan, was ihn nicht unbedingt sympathischer machte genauso wenig wie diese blauen Haare. Hatte Ludeus als Kind zu viel Schlumpfeis gefuttert? "Mein Name ist Majo und ich würde das nicht unbedingt Vergnügen nennen" stellte sie sich dann trotzdem vor und schob das Plüschviech von einer Hand in die andere ohne Plan was sie damit jetzt anfangen sollte, am liebsten hätte sie es einfach in Flammen aufgehen lassen wollen, aber sie versuchte sich auf die Worte ihrer Cousine zu besinnen. Sie musste ihm ja nicht sofort auf die Nase binden dass sie ihm die Eier abfackeln konnte wenn er weiterhin glaubte sie mit flachen Anmachsprüchen angeln zu können. Außerdem war es viel zu lustig wie sie sich eingestehen musste. "Ihr Surfer glaubt auch ihr könnt jedes Mädchen rumkriegen was?"