Beiträge von Leesh

    Majo kommt an > an den Klippen


    Die schlechte Laune der jungen Hexe entfesselte einen ungeahnten Bewegungsdrang in ihr, der sie schlussendlich am Wasser entlang bis zum Leuchtturm brachte. Irgendwie war die raue Landschaft und die brachiale Gewalt der Wellen gegen das Gestein genau das richtige für ihre aktuelle Stimmung. Ihre schweren Schritte brachten sie bis an die Kante und sie starrte mit zusammengezogenen Augenbrauen in die Ferne. In ihrem Kopf spielten sich die letzten Stunden immer und immer wieder ab, nach und nach kamen die ganzen restlichen Jahre hinzu bis in ihr irgendwas explodierte. Ihre Hände fingen an zu leuchten und stießen einen sanft orangenen Dunst aus, als sie einen Wutschrei ausstieß entlud sich die Kraft mit einem Schlag und brachte die Erde um sie herum zum Beben, wie eine Art Blitz schlug in die Klippe vor ihr und ein großer Brocken des brüchigen Gesteins brach einfach ab. Bevor dieser abrutschen konnte streckte sie eine Hand aus um ihn vor dem Fallen abzuhalten. Mit purer Willenskraft hob sie ihn an, ließ ihn einen Augenblick vor sich schweben. All ihren Hass legte sie in ihren Blick als würde sie damit versuchen den Stein zu durchbohren, da das so nicht funktionierte stieß sie mit einem weiteren Schrei sie ihre Handfläche nach vorne und der Brocken flog in hohem Bogen ins Wasser, wo er auf der Oberfläche zerschellte. Wie gerne sie das Ding eigentlich in den Leuchtturm gescheppert hätte. Nach dieser Aktion war ihre Wut nur minimal verraucht, aber immerhin war der Drang etwas oder irgendwem (Sherry) weh zu tun etwas verraucht. Nun beschränkte sie sich darauf sich Steine vom Boden in die Hand fliegen zu lassen und dann mit aller Kraft ins Wasser zu pfeffern. Sie war es so leid. Ihr ganzes Leben bestand daraus die bestmögliche Hexe zu werden. Das war die einzige Grund für ihre Existenz. Sie war als Hexe geboren worden und sie war als Hexe an eine andere Hexe verschenkt worden um eine gute Hexe zu werden. Nichts anderes. Keine gute Tochter. Keine gute Schülerin. Kein guter Mensch. Keine gute Mutter. Nur Hexe. Sie liebte es Hexe zu sein. Etwas besonderes. Aber für ihresgleichen war sie nichts besonderes, sie war nur eine Kreatur die man biegen musste und selbst das hatten sie gründlich vermasselt. Die erste falsche Entscheidung war gewesen sie zu Sherry zu schicken und ab da war es nur bergab gegangen. Sie hatten es nichtmal für notwendig gehalten sie und Noita zu sich zu holen, als wäre es in Ordnung zwei Kinder sich selbst zu überlassen. Auf der einen Seite war sie irgendwie stolz darauf was sie alles alleine geschafft hatte und wer weiß was sie für eine Person geworden wäre, wäre alles anders gelaufen. Auf der anderen Seite wünschte sie sich nichts anderes als eine Geschichte ohne Sherry. Ohne den Zirkel. Ohne die nagende Einsamkeit die bisweilen an ihr nagte, auch wenn sie Noita, die meiste Zeit, an ihrer Seite hatte. Sie war es leid sich wegen anderen zurück zu halten oder von anderen zurückgehalten zu werden. Wer wusste schon wie viel mächtiger sie sein könnte wenn sich irgendwer mit magischen Fähigkeiten für sie interessiert hätte. Sie liebte Noita und konnte deren Verwirrung und Angst und Verletztheit nachvollziehen, dennoch verletzte es sie, dass sie ihr in der ganzen Sache Willkür unterstellte. Als hätte sich ihr ganzes Leben nicht darum gedreht es ihr so angenehm wie möglich zu machen. Ihnen so angenehm wie möglich zu machen. Sie war bereit gewesen für Noita auf diese Prüfung zu verzichten und für was? Um einfach stehen gelassen zu werden. An Tagen wie diesen hatte sie das Gefühl der einzige Weg den sie gehen konnte war es der bösen Hexe die ganz Sternbach oder gar Riverport in ihre Gewalt bringen würde. Ob sie irgendwer aufhalten würde? Irgendwer anderes als die Polizei oder Noita? Noita würde sie wahrscheinlich ins Nirvana verunglücken, aber sonst?

    Als Majo den Strudel an Gedanken endlich wahrnahm schlug sie ihre Hände vors Gesicht, drückte sich die Handballen auf die Augen und versuchte sich wieder zu sortieren. Ihr Atem kam stoßweise und versuchte sich zu leisen Schluchzern zu formen, aber die Blondine weigerte sich zu weinen. Nach einer Weile atmete sie tief durch, nahm die Hände von ihren Augen und schüttelte sie kräftig durch. Noita hatte es nicht böse gemeint. Im Gegensatz zu Sherry. Noita hatte sie verletzt, aber Sherry war am Ende das wahre Problem. Mit diesem Mantra im Kopf ließ sie sich an dem Rand der Klippe auf den Boden im Schneidersitz nieder. Irgendwann bemerkte sie wie sie nur noch taub auf die Wasseroberfläche starrte und nahm es hin. Taubheit war wohl erstmal besser als blinde Wut.

    [1. OG - Wohnzimmer] Juliet und Chris


    Als Chris sie aufzog weil sie gerne die Verantwortung abgab gluckste sie leise. „Naja wer nicht? Ich finde wenn man etwas zusammen schaut sollten schon so viele wie möglich glücklich mit der Auswahl sein. Ich setze mich ja mit niemandem hin damit der sich dann zu Tode langweilt und desinteressiert auf seinem Handy rumdrückt… dann kann ich es auch irgendwie lassen“ sie zuckte mit den Achseln. Juliet war schon auch bewusst, dass ein solches Bedürfnis nach Harmonie ab einem gewissen Punkt nicht unbedingt ein gutes Zeichen war, aber wie sollte man bei ihrer Familiengeschichte nicht den Wunsch nach etwas Harmonie haben? Egal wie unwahrscheinlich das sein mochte.

    „Naja tatsächlich habe ich ihn zuerst in Gossip Girl gesehen. Vielleicht auch keine Rolle die ihn besonders gut aussehen lassen… Weiß nicht. Ich find ihn komisch und irgendwie gibt es ansehnlichere Schauspieler als den“ wieder zuckte sie mit den Achseln und bremste sich bevor sie irgendwelche Leute aufzählte. Das erschien ihr irgendwie kein guter Gesprächsstoff mit einem Kerl. Es sollte ja den einen oder anderen geben dessen Ego damit nicht besonders gut klarkam. Allerdings war das nächste Thema nicht unbedingt weniger weird, vor allem mit einer Person die sie kaum kannte, weswegen ihre Wangen etwas rot anliefen. „Diese Szenen kommen vor allem dann wenn man irgendwie Nachts alleine irgendwas schaut und ohne jede Warnung… Dinge passieren und sich der Ton entscheidet: Und jetzt drehen wir mal auf! Und alle anderen denken du wärst zu dumm dir Kopfhörer vorher einzustöpseln“ sie lachte bei der Vorstellung und nochmal bei dem plötzlichen Wechsel wieder zu Horrorfilmen. „Ich weiß nicht…irgendwie ist es zu viel Stress für mein altes Herz. Ich mag es nicht erschreckt zu werden… ansonsten ist Blut auch eigentlich kein Problem für mich“ sie runzelte die Stirn. „Glaube ich…“

    [1. OG - Wohnzimmer] Juliet und Chris


    "Du hast vermutlich recht... am Ende hofft man doch immer, dass es doch irgendwie funktioniert und alles wieder so wird wie früher... und irgendwie bleibt man dann weil das Gehen zu schwer ist" murmelte sie dann zustimmend. Eigentlich hatte sie sich nie so wirklich als Schisser gesehen aber trotzdem war sie nicht davor sicher an einem Ort zu bleiben weil ihr ein anderer zu fremd erschien. Sky war kein Ort gewesen, aber lange Zeit ein sehr wichtiger Teil ihres Lebens. Der Grund wieso sie vielleicht nie so durchgedreht war wie ihre Mutter. Wobei das noch werden konnte. Als Chris sich etwas von ihrem Popcorn mopste entschuldigte sie sich leise für ihren Egoismus und stellte die Schüssel zwischen sie auf die Couch damit er besseren Zugriff hatte. "Ich hasse es nur immer eine Auswahl zu treffen wenn noch jemand dabei ist... so wie wenn man das Auxkabel im Auto in die Finger bekommt und dann den DJ machen soll. Ich meine... was ist wenn die anderen deine Musik scheiße finden? Oder eben deine Filmauswahl?" erklärte sie dann lächelnd und gluckste dann als Chris auf ihr Kommentar zu Tucci antwortete. "Schon traurig wenn man ihn vor dem Loveinterest des Films nennt was?" sagte sie dann, ihre Hand etwas peinlich berührt an ihrer Stirn. "Ich finde den Typen nur irgendwie so... komisch. Vielleicht von Gossip Girl her... irgendwie fühlt er sich... fishy an. Verstehst du was ich meine?" sie überlegte kurz. "So wie er im Grunde in You dargestellt wird. Sein Vibe ist irgendwie off" fügte sie dann noch hinzu, zum Ende hin immer leiser werdend da sie sich irgendwie seltsam vorkam mit ihrem Gefasel. Deswegen sprang sie auch einfach wieder zum nächsten Thema. "Ja aber trotzdem gibt es ja Sachen die man nicht unbedingt sehen möchte. So dramatische Anschweigfilme zum Beispiel... in denen irgendwie das Kind verschwindet und die Eltern sich dann zwei Stunden lang anschweigen um sich am Ende zu trennen. Oder so ganz weirden Shit in dem irgendwie andauernd jemand nackt ist und rumschreit. Womit ich nicht von Pornos spreche!" Sie schmunzelte über sich selbst und zuckte dann mit den Achseln. "Horror kann ich halt auch gar nicht ertragen."

    [1. OG - Wohnzimmer] Juliet und Chris


    Juliet war sich zum Teil selbst nicht so ganz sicher wieso genau sie sich nicht einfach auf ihr Zimmer verkrümelt hatte um da auf ihrem Laptop irgendwas zu schauen. Allerdings hatte sie so einen Grund nicht hemmungslos rum zu flennen und sich in ihrem Selbstmitleid zu suhlen. Und irgendwie war sie es auch einfach leid sich weiterhin alleine durch die Gegend zu schluffen, es war also ganz nett, dass Chris aufgetaucht war. Juliet entging aber auch nicht Chris‘ Unwohlsein in ihrer Gegenwart. "Mach dir keinen Stress. Ich habe nicht vor dich voll zu heulen oder so. Du musst auch nichts schlaues sagen oder so. Das war lange überfällig" erklärte sie ihm dann Achselzuckend während sie planlos durch die Netflixstartseite scrollte. "Vielleicht ist vergessen auch der falsche Begriff... mir hilft sowas halt einen gewissen Teil meines Hirns so weit zu beschäftigen, dass ich nicht komplett in den Grübelsumpf gerade. Verstehst du? Als würde ich den Arschlochteil meines Hirns einfach ins Wartezimmer stecken" murmelte sie dann und zwirbelte sich eine Haarsträhne auf den Zeigefinger, auf dem Bildschirm flackerte der Trailer von Einfach zu haben"Der Film klingt doch eigentlich ganz nett. Ich mag Stanley Tucci". Ihr Blick wanderte zu Chris. "Vermutlich nicht so ganz deins oder?" Sie war sich nicht sicher ob ein Kerl überhaupt Bock auf so einen Weiberfilm hatte, sie traute ihm zwar tatsächlich zu ihr zuliebe ihrer Auswahl zuzustimmen, aber dazu zwingen wollte sie ihn auch nicht. "Was schaust du denn so generell für Filme?" fragte sie dann einfach gerade heraus, die Fernbedienung locker zwischen ihren Fingern, ihre Augen suchten seinen Blick.

    [In der Küche] Majo & Noita > Majo geht



    Majo sagte nichts weiter zu Noitas Einwänden, sie waren alt und auch verständlich für die Junghexe, auch wenn sie die Ansichten nicht teilte. Vor allem, weil Sherry ihr die Entscheidung abnahm wer von ihren Fähigkeiten wusste und wer nicht. Aber Majo wusste nicht weiter was sie darauf sagen sollte, also schwieg sie.

    Die Reaktion der Schwarzhaarigen auf ihr Geständnis war irgendwie wie sie erwartet hatte und verletzte sie, auch wenn sie das nie zugeben würde. Was an ihren Taten ließ ihre Cousine so sehr an ihr Zweifeln, dass sie Abstand von ihr brauchte? Frust stieg in ihr auf. Am liebsten hätte sie ihr entgegengeworfen, dass genau diese Reaktion der Grund dafür gewesen war, aber sie riss sich am Riemen. Die Äußerung würde die Situation nicht besser machen. "Natürlich hat das nichts mit dir zu tun, ich habe keine Ahnung wieso sie das zu deinem Problem machen müssen, deswegen habe ich den Brief ja auch ignoriert!" warf sie dann ein und rang mit ihren Händen. Mit zusammengezogenen Augenbrauen beobachtete sie wie Noita aufstand, sich zum Gehen wandte um nochmal zu ihr zurück zu kommen um sie zu umarmen. "Im Ernst jetzt?" rutschte es ihr über die Lippen, sie biss sich auf die Innenseiten ihrer Wangen und beobachtete die Andere beim verlassen des Raumes. Als sie die Haustüre ins Schloss fallen hörte stand sie mit Tränen in den Augen auf. Dabei blieb sie mit ihrer Hüfte am nächsten Stuhl hängen, was dazu führte, dass er umkippte. Frustriert gab sie dem Möbelstück einen kräftigen Tritt. Mit einem Knall schlitterte es über den Boden und knallte gegen die Wand. Die Blondine ließ es dort liegen und begann lautstark das Geschirr weg zu räumen. Als sie damit fertig war, war ihr Frust nur minimal weniger geworden und sie starrte den Stuhl eine Weil schweigend an bevor sie ihn mit ihrer Magie wieder aufrichtete und ihn an seinen Platz stellte. Danach rumpelte sie durch das Haus in ihr Zimmer in der Hoffnung, etwas Schlaf würde ihre üble Laune irgendwie kitten.

    Sobald sie wieder erwachte wurde ihr bewusst, dass der Schlaf keineswegs irgendwas gerettet hatte und so stand sie grummelnd auf, duschte, kleidete sich an und verließ dann mit der Laune einer Gewitterwolke das Haus. ~

    [1. OG - Wohnzimmer] Sky und Juliet > Juliet und Chris


    JulietIllustration2.pngDie Schwingungen in dem Raum waren mehr als unangenehm und allmählich viel es Juliet immer schwerer ihre Contenance zu bewahren. Ob sich das eher in einem Heulkrampf oder einem Wutanfall äußern würde wusste sie selbst nicht. Deswegen hob sie erst nur eine Augenbraue auf Skys Nachfrage. "Naja der Kerl tötet Leute" gluckste sie dann. Schnell wischte eine Welle an Traurigkeit ihr das Lächeln wieder aus dem Gesicht. Sie biss sich auf die Innenseite ihrer Unterlippe und nickte als er ihr viel Spaß wünschte. "Ja ich... ja klar. Danke" murmelte sie dann leise, hinter Sky tauchte Chris auf dem beim Anblick der Situation augenblicklich im Gesicht stand wie unangenehm es ihm war reingeplatzt zu sein. Sie schaffte es aber nicht ihm zu antworten, ihr Blick folgte nämlich dem anderen Jungen wie er aus dem Raum, aus ihrem Leben ging und verharrte dort noch eine ganze Weile bis sie wieder zurück in die Realität snappte und ihr Chris wieder einfiel. "Hey Chris" rief sie hinter ihm her, ihr Gesicht leuchtete minimal auf als sie ihn ansah. Eine Person, die nichts mit irgendwas in ihrer Vergangenheit zu tun hatte, war auf jeden Fall mal was angenehmeres. "Sorry wegen der Situation eben... Sky wollte eh gehen also..." sie schnitt eine Grimasse und ihr Blick ging zu dem Fernseher. "Wenn du etwas anschauen willst um das Ende einer Beziehung zu vergessen, was wäre das? Ich frage... für einen Freund."

    [Vor dem Haus > Küche] Majo & Noita kommen an


    MajoIllustration.pngAls Noita erwähnte, dass Darren sich erinnerte hob sie die Augenbrauen und kippte den Kopf leicht zur Seite als würde sie damit Well... sagen wollen. "Naja, vor unserer Türe stehen keine katholische Kirche um uns zu verbrennen also scheint er ganz cool damit zu sein... wobei ich tatsächlich nicht so daran gezweifelt habe? Ich konnte nur nicht gleichzeitig ihn handeln und schauen ob du diesen Sprung überlebt hast" sagte sie dann mit gerunzelter Stirn. "Ich verstehe ja, dass niemand in die Sache mit Sherry gezogen werden soll, ICH möchte nichtmal in die Sache gezogen werden... aber du BIST nunmal ein Mensch mit diesen Fähigkeiten. Du kannst doch nicht einfach etwas deiner Selbst einfach ausklammern weil du glaubst das die Leute damit nicht umgehen können oder weil es nicht normal ist... und dann davon ausgehen, dass es dir nicht mitten ins Gesicht explodiert. Was hast du denn davon? Deine magischen Kräfte sind ja keine Haarfarbe die du nicht leiden und einfach umfärben kannst. Emotionen kann man auch nicht für immer unterdrücken. Ist es dann nicht sicherer, einfacher, sie einfach für dich zu nutzen damit sie nicht einfach irgendwann hochgehen? Ich weiß, dass du es ganz anders siehst und das ich ja eh immer viel heißer auf diese Kräfte war und blablabla, aber Shit happens. Man kann auch über den Verlust seiner Beine zerbrechen oder sich einfach einen Rollstuhl schnappen und der beste fucking Rollstuhlbasketballer werden den die Welt je gesehen hat. Ist nen dummer Vergleich, aber da du deine Magie eher als Behinderung siehst..." sie zuckte ihre Achseln. Innerlich etwas frustriert darüber, dass sie diese Diskussion im Grunde seit Jahren führten und sich nichts, oder nur sehr langsam änderte. Ein Umstand der sie störte, aber versuchte nicht an Noita auszulassen, auch wenn es manchmal schwer war. Immerhin war sie gerade auf dem besten Wege ihre Kräfte wenigstens etwas anzunehmen. Jeder in seinem Tempo. "Du sollst ja nicht rumrennen mit nem fetten Schild auf der Brust auf dem Hexe steht. Aber ich glaube nicht, dass es einen großen Unterschied macht wenn du das weiterhin so handhabst und dann eben einfach random vor anderen Leuten verschwindest. Dann kannst du dir das Schild auch gleich umhängen"


    Während der Begegnung mit dieser unsagbaren Zirkelhexe viel ihr der komische Blick Noitas auf, den sie ihr zuwarf als diese die Forderung aussprach, dass sie die Schwarzhaarige das nächste Mal auf die spirituelle Ebene manövrieren sollte. Majo entschied sich den Blick einfach zu ignorieren und hoffte darauf, dass ihre Cousine es irgendwie vergaß oder so. Als sie wieder auf ihrer Existenzebene angekommen waren rannte die Andere so schnell auf die Toilette, dass Majo ein wirklich schlechtes Gewissen bekam, weswegen sie ihr schweigend eine Tasse mit frischem Minztee zuschob um ihren Magen zu beruhigen. Als sie anfing zu sprechen schloss sie kurz die Augen und hob ihre eigene Tasse an den Mund um ihre Antwort hinaus zu zögern. "Ähm... also..." druckste sie dann herum. "Ich rede nicht mit denen. Zumindest nicht mehr als nötig. Ich... ich hatte ihnen geschrieben. Wegen der Hexenprüfung. Weil... warum auch nicht. Nicht, dass es irgendwie großartig relevant ist oder so... aber ich wollte wissen ob ich trotz allem eine Chance habe" begann sie unwillig zu erklären. "Sie haben die Prüfung an eine Bedingung geknüpft. Weil so sind diese Pissnelken halt. Sie setzen ein kleines Kind der Willkür einer Irren aus ohne ihr irgendwie zu helfen und stellen dann auch noch Bedingungen..." ihre Stimme wurde immer leiser, sie hob ihren Tee wieder an ihren Mund und nuschelte die nächsten Worte schnell in diesen hinein: "Sie wollen, dass du die Prüfung auch machst."

    Kiel, Brodik und Barrett 


    Sobald sie es in Sicherheit geschafft hatten sprach Brodik irgendwas davon das nächste Mal einen Ausflug an den See zu machen. Barrett schüttelte belustigt den Kopf. "Alter, bei unserem Glück taucht da ein Seeungeheuer auf und frisst uns einfach auf" gab er glucksend zurück während er beim Laufen allerlei Dreck und Spinnweben von seiner Kleidung zupfte. Bei dem zweiten Vorschlags des hellhaarigen hob er eine Augenbraue. "Für die ganze Scheiße braucht es mehr als ein Bier als Entschädigung" murmelte er und schnippte ein zusammengerolltes Spinnwebenknäuel von sich.

    Der restliche Weg zurück in die Zivilisation und die Bohnenranke hinunter verlief unter den drei Männern eher schweigend. Jeder hing seinen eigenen Gedanken nach oder war schlicht und ergreifend darauf konzentriert nicht herunter zu fallen. Barrett stapfte den anderen einfach stumpf hinterher in den Uhrenturm hinein, wo Kiel nach Kanno und Arthur rief. Während sie auf eine Reaktion warteten wühlte der Brünette in seinen Taschen herum, als er gefunden hatte wonach er suchte stieß er seinen blonden Begleiter mit dem Ellbogen in die Seite und hielt ihm etwas Geld hin. "Hier. Sorry nochmal wegen der Lampe... ich weiß, dass die Dinger nicht das allergünstigste sind und ja... es ist vermutlich einfacher wenn du dir die selbst kaufst? Bevor ich dir irgendwas falsches besorge" sagte er zu ihm und drückte ihm die Münzen in die Hand, vermutlich konnte der Junge sich davon noch zusätzlich Zunder zu kaufen. Nach dieser kurzen Interaktion war noch immer keiner der beiden Männer erschienen und die Stille in dem Haus wurde langsam unangenehm. Zumal er das Gefühl hatte beobachtet zu werden. Die Unruhe die er verspürte führte auch dazu, dass er doch recht heftig zusammenzuckte als plötzlich eine Stimme hinter dem Schreibtisch vor ihm erklang. Mit großen Augen starrte er das Teenagermädchen an und musste sich am Riemen reißen um ihr zu antworten. "Ähm... äh..." stammelte er. Wie kann ein Mädchen eigentlich so unheimlich sein? "Er hier" er schob Brodik nach vorne damit er ihn halb verdeckte. "Er musste Spinnenweben sammeln" erklärte er ohne irgendwas zur Erleuchtung der jungen Dame beizutragen. Er ließ Brodik los und wich etwas zurück als würde er den beiden nur respektvoll mehr Raum geben.

    [1. OG - Küche > Wohnzimmer] Sky und Juliet 


    Irgendwann war auch das Popcorn endlich fertig und die Stille wurde kaum zu ertragen als dessen Geploppe nicht mehr durch den Raum hallte. Bei Skys Kommentar zu ihrer Idee sich Bridgerton rein zu ziehen hob die eine Augenbraue. "Ich denke du solltest dir erst Sorgen um mich machen wenn ich mir irgendwas von Nicholas Sparks reinziehe... irgendeiner in dem einer der beiden richtig hässlich und unnötig am Ende krepiert. Oder sowas wie ’The Equalizer’ zu... Fortbildungszwecken" gab sie dann zu bedenken während sie das Popcorn in eine Schüssel kippte. Irgendwie machte sie Skys Zögern plötzlich wütend. Wie konnte er es eigentlich waren jetzt fürsorglich zu sein? Es hatte ihn doch die ganze Zeit auch nicht interessiert wie es ihr ging. Stirnrunzelnd stierte sie einen Moment in die Schüssel vor sich, gab sich alle Mühe diese Wut nicht nach oben dringen zu lassen. Langsam stieß sie ihren Atem durch die Zähne aus. "Naja, ich hab es doch bis jetzt auch alleine geschafft" murmelte sie dann, dabei klang sie wesentlich vorwurfsvoller als sie gewollt hatte. Sie strich durch ihre Haare. "Sorry. Das sollte nicht so hart klingen. Wer weiß wo der schon wieder steckt. Du weißt doch wie er ist."

    Sie zuckte mit den Achseln, klaubte ihre Sachen zusammen und lief ins Wohnzimmer hinüber wo sie sich auf eine Couch fallen ließ. Klar hätte sie sich auch in ihr Zimmer setzen können, aber dieser offene Bereich würde ihr helfen nicht komplett in Selbstmitleid zu verfallen und ihr Popcorn matschig zu weinen. Mit der Fernbedienung schaltete sie den Fernseher ein und öffnete die Netflix App in der praktischerweise schon irgendwer angemeldet war. "Schau, ich bin in Sicherheit" sagte sie dann zu ihm, schaute zu ihm hoch.

    [Vor dem Haus > Küche] Majo & Noita kommen an


    MajoIllustration.png"Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, habe ich auch nicht mehr Familie als du. Ich würde es also sehr begrüßen, wenn du dich das nächste Mal nicht für mich opfern wollen würdest. Wir stecken zusammen in dieser Scheiße und stehen diese auch bis zum Ende durch" erklärte Majo auf ihrem Heimweg bestimmt. Nach ihren Worten gab sie ein gespieltes Würgegeräusch von sich. "Alter das klang grad schon echt kitschig... aber so ist es wohl halt einfach" sie zuckte mit ihren Achseln. Ihr Kopf rotierte um die Geschehnisse der letzten Stunde herum und versuchte all das irgendwie zu verarbeiten und Erklärungen für alles zu finden. Aber sie kannte weder den Grund für Sherrys plötzliches Auftauchen, noch wie Noita immer wieder in der Lage war solche Zauber zu generieren. Klar waren ihre Emotionen der Grund dafür, aber wie sollte man damit arbeiten? Wie sollte man austüfteln was das eben eigentlich für ein Zauber war wenn Noita im Grunde nicht einmal mitbekommen hatte was sie da getan hatte? "Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht. Irgendwie müssen wir wohl an deine Emotionen um zu zaubern? Keine Ahnung, aber wir finden schon irgendwie eine Lösung. Und wenn nicht bringe ich dich einfach jedes Mal auf die Palme wenn du zaubern musst. Kein Problem. Das bekomme ich hin" sagte sie dann um ihre Cousine an ihren Gedanken teilhaben zu lassen. Die Sache mit Alice bereitete ihr nicht so viel Bachschmerzen wie Noita, aber kalt ließ sie das ebenso wenig. "Ich hab Darren die Erinnerung genommen gehabt. Aber meistens gibt es irgendeinen Haken? Also, könnte er sich zum Beispiel daran erinnern wenn er uns wieder sieht. Und ich denke jetzt dürfte es eh zu spät sein... je länger man sowas in den Köpfen lässt, desto schlechter bekommst du sowas wieder raus ohne die Person komplett verrückt zu machen. Wobei ich bei Alice nicht unbedingt das Gefühl hatte, dass sie davon so weit weg war..." gab sie dann als Erklärung zurück. Den letzten Teil murmelte sie undeutlich vor sich hin. Sie räusperte sich und sprach wieder in normaler Lautstärke. "Naja also ist es wohl einfacher es ihr ganz normal zu erklären. Ich weiß nicht ganz genau was ich von ihr halten soll, aber sie wirkte jetzt nicht auf mich wie eine Hexenjägerin. Hoffe Sherry vergreift sich nicht wieder an ihr... dann könnte ich nämlich verstehen wenn sie uns brennen sehen will to be honest...".

    Als sie endlich wieder vor ihrem Haus standen sah Majo die Fassade hinauf und suchte nach den kleinen Schutzzeichen die sie überall angebracht hatte. Als hätte sie geahnt, dass Sherry eines Tages doch wieder auftauchen würde. Brummend trat sie auf die Haustüre zu, aber anstatt hinein zu gehen, legte sie ihre Hände daneben auf die Hauswand und schloss die Augen um den Schutz wieder mit der notwendigen Magie zu versorgen um unliebsame Hausgäste fern zu halten.

    Nachdem das abgehakt war winkte sie die Schwarzhaarige hinter sich hinein und schlurfte in die Küche wo die den Würfel auf die Kücheninsel legte. Am besten kümmerte sie sich sofort um dessen Transport zum Zirkel. Auf keinen Fall würde sie dieses Ding in ihrem Haus lassen. Mit einem Pot Salz in der Hand zeichnete sie ein Pentagramm auf den Untergrund und legte dann den Würfel in dessen Mitte. "Komm her und stell dich mir gegenüber" wies sie dann Noita an, als diese an der ihr zugewiesenen Position stand nahm sie ihre Hände und sagte ihr, dass sie ihr nachsprechen und möglichst an nichts besonderes denken sollte. Sie sprach die Worte die für ein solches Übertragungsritual von Nöten waren und wartete darauf, dass jemand aus dem Zirkel den Ruf annehmen würde. Es dauerte eine ganze Weile und mehrere Versuche, schließlich hatte Noita darin keinerlei Erfahrung und Majo konnte auch nicht wirklich damit angeben oft mit anderen Leuten sprechen zu wollen, vor allem nicht über diesen Weg. Aber am Ende spürte sie wie sich ihr Bewusstsein etwas von ihrem Körper löste und der Raum um sie herum dunkel wurde und nur noch der Würfel zwischen ihnen schwebte. Nach ein paar Augenblicken tauchte eine etwa 50 Jährige Hexe vor den beiden Junghexen auf. Die Haare streng nach hinten geknotet und eine eckige Brille auf der Nasenspitze, sah die Frau aus als wäre Professor McGonagall ihr all time Inspirational Character. Die Dame, nicht besonders freundlich aussehend, musterte die beiden Mädchen mit gehobenen Augenbrauen bis ihr Blick auf Majo hängen blieb. "Du hast sie hergebracht. Ich bin beeindruckt. Das nächste Mal will ich, dass sie der treibende Motor in diesem Ritual ist und nicht du. Mal schauen ob ihr es dann zurückschafft" tönte ihre hochnäsige Stimme durch den freien Raum und hallte als befänden sie sich in einer riesigen Höhle. Majo verkniff sich eine bissige Antwort, was der Dame wohl bewusst war, ihr huschte ein belustigter Ausdruck über das Gesicht. "Okay. Ihr seid hier. Woher habt ihr diesen Würfel?" fragte sie dann nach einer Runde peinlichen Schweigens, ihre Augen blitzten zu dem Artefakt. "Sherry ist wieder da. Ich wage anzuzweifeln, dass ihr davon nichts wisst. Sie hat uns dieses Geschenk überlassen. Ich wollte es nicht in dem Schloss liegen lassen und hier in meinem Haus will ich es auch nicht haben. Deswegen denke ich, dass es bei euch besser aufgehoben ist" erklärte die Blondine dann achselzuckend und warf der Hexe das Dings zu. Etwas missmutig wirkend ob ihrer Rücksichtslosigkeit bei der Handhabung des Artefakts fing sie es auf und wog es in ihren Händen. "Okay... ich werde das alles den anderen mitteilen. Ich wünsche, dass ihr euch wieder meldet wenn die... Hexenprinzessin wieder auftauchen sollte" sagte die Frau dann mit einem Nicken und verschwand einfach. Wieder alleine auf der Ebene gab es keinen Grund dort zu bleiben und Majo beförderte sie, recht unsanft wieder zurück in die Küche. Ihr Herz raste und sie fühlte sich ein wenig als hätte man sie an eine Autobatterie angeschlossen. Noita war genauso blass um die Nase wie sie sich fühlte. "Upsi. Sorry. Das war etwa zu schnell glaube ich" entschuldigend grinste sie Noita an und rieb sich über die Brust.

    Sky und Juliet - kommen an


    Es war irgendwie merkwürdig gemeinsam mit Sky durch die Gegend zu laufen. Es fühlte sich ein bisschen an wie früher, nur, dass es nicht mehr so wie früher war. Sie hatte so viel Hoffnung in die Beziehung gelegt gehabt. Ihre Eltern hatten alles was Beziehungen anging komplett gegen die Wand gefahren und sie hatte es besser machen wollen. Am Ende schaffte sie es genauso wenig eine Beziehung am Laufen zu halten. Wenigstens schienen sie das Drama aber so weit übersprungen zu haben. Zumindest fühlte sie sich nicht als müsste die das Kind einer Anderen die Klippe runterwerfen. Zum Glück blieb ihr das... Verlangen erspart zu bleiben.

    Während sie nebeneinander hergingen grübelte Juliet vor sich hin was sie mit dem Abend anfangen sollte. Klar, sie hatte vorgehabt auf das Halloween-Fest zu gehen, aber das erschien ihr nun wie eine unschaffbare Aufgabe. Sie verkündete Sky, dass sie wohl lieber ins Wohnheim gehen wollte um da irgendwas zu Netflixen. Das erschien ihr ein machbares Ziel für sie zu sein. Entweder das oder sie ging in die nächste Bar um sich zu betrinken, aber der Punkt mit dem Alkohol war undenkbar. Zumal sie sich nicht sicher war wohin das dann führen würde und das war niemand der sie sein wollte. Also gingen sie unterwegs noch bei einem Supermarkt vorbei wo sie sich mit Mikrowellenpopcorn, Eistee und tatsächlich auch einen Becher mit vorgeschnittenem Obst (Schokolade hatte sie nämlich sowieso noch gebunkert). In dem Wohnheim angekommen gingen sie zuerst in die Küche im ersten Stock um das Popcorn zuzubereiten. Während sie der Tüte beim drehen zuschauten breitete sich ein unangenehmes Schweigen aus. Juliet räusperte sich. „Also äh... danke, dass du mich begleitet hast und so... ich... keine Ahnung... vielleicht hast du ja wo besseres zu sein. Ich komme schon klar. Glaube ich hab gar keinen Nerv um mir heut noch jemanden anzutun“ sagte sie dann zu ihm und fuhr sich durch ihre Haare. „Ich ziehe mir einfach irgendeinen seichten Mist auf Netflix rein. Bridgerton oder sowas... Alex meldet sich bestimmt bald, oder Alice. Mal schauen“ fügte sie dann leiser hinzu, dann fuhr sie sich müde über das Gesicht.

    ~Luchia~

    [Im Schloss der Hexenprinzessin] Sherry, Majo & Noita


    MajoIllustration.pngMajos Nerven waren zum Zerreißen gespannt und am liebsten hätte sie hier und jetzt alles in die Luft gejagt um die beiden Junghexen aus dieser verdammten Situation zu bringen. Aber so war sie nicht. So war Noita nicht und irgendwie wollte sie auch nicht der Grund dafür sein, dass es keine Möglichkeit mehr für Sherry gab ein netter Mensch zu Noita zu sein, egal wie gering diese Wahrscheinlichkeit auch sein mochte. Die Blondine wollte einfach nur, dass das alles ein Ende hatte. Als hätte es Noita, als hätten sie beide es nicht schon scheiße genug gehabt. Was wollte diese widerwärtige Person denn wieder in ihrem Leben? Als ob sie den emotionalen Stress gerade auch noch bräuchten. Sie war so froh, dass ihre Cousine es gerade so weit aus ihrem Häuschen geschafft hatte, dass sie sich an ihre Magie trauen wollte und dann kam Sherry wieder um die Ecke um das wieder in Gefahr zu bringen. Denn es war definitiv nicht ihr Verdienst, nichts von alldem. Natürlich war nichts besser als die Liebe und Fürsorge einer Mutter, etwas was Noita gut gebrauchen konnte, aber die sogenannte Hexenprinzessin war bei aller Liebe nicht die richtige Person dafür.

    Irgendwas in dem Blick ihrer Tante irritierte Majo, sie konnte es beim besten Willen nicht deuten, aber sie glaubte den Ausdruck früher schon einmal in ihrem Gesicht gesehen zu haben. In dieser einen Millisekunde in der sie sowas wie Zuneigung ihrem Kind gegenüber verspürt hatte. Aber das war Unsinn. Woher sollte sie denn das haben? Ein Stein hatte mehr Mitgefühl mit dem Dreck auf dem es lag.

    Da sie, zu ihrer eigenen Schande, einen kurzen Augenblick von ihrem Smartphone abgelenkt gewesen war, bekam sie nur am Rande mit wie Sherry nach etwas griff. Sobald sie ihr wieder ihre volle Aufmerksamkeit zukommen ließ, stieß sie ein leises Fluchen aus. Ihr Blick zuckte zu ihrer Cousine, sie zuckte mit den Achseln. Sie hatte keinen blassen Schimmer was da passierte. Als dieses Ungetüm sich immer weiter entfaltete Fluchte sie ein weiteres Mal. "Du willst mich doch auf den Arm nehmen. Da will man sich einmal um jemand anders kümmern und dann sowas!" stieß sie aus während ihr Hirn versuchte für diese gequirlte Scheiße eine Lösung zu finden. Bei den Beben die das Monster auslöste fiel es teilweise schwer auf den Füßen stehen zu bleiben und Majos Konzentration zersprang in sämtliche Einzelteile. Sie wollte gerade mehr oder weniger Feuer mit Feuer bekämpfen, als die Schallwelle auf sie zurollte und Noita auf die dumme Idee kam sich vor sie zu stellen. Noch bevor sie das korrigieren konnte war es auch schon zu spät. Aus Sorge um die Schwarzhaarige verpasste sie den Zeitpunkt um aktiv einen Zauber zu sprechen und konnte nur noch reflexartig die Augen schließen und ihre Cousine an sich ziehen. Es passierte allerdings... nichts. Das Getöse brach einfach ab. Verwirrt sah sie auf und sah Sherrys Kreatur auf den Boden liegen. "Was zum..." sie runzelte die Stirn. Also sie war es definitiv nicht gewesen. Sobald es ihr dämmerte, dass Noita wieder einmal im Affekt gezaubert hatte, explodierte in ihrer Brust Stolz, Angst und unglaubliche Wut. Aufgebracht stieß sie ihre Cousine von sich. "Sag mal hast du noch alle Tassen im Schrank?!" schrie sie sie fast schon an. "Wie kommst du denn auf die beschissene Idee mich hinter dich zu ziehen?! Dir hätte sonst was passieren können!" Ihr traten Tränen in die Augen, sie riss ihr einziges Familienmitglied wieder an sich und schniefte aufgelöst in deren Haar. "Mach sowas nie wieder verstehst du? Ich hab wirklich kein Bedürfnis danach, dass du dich irgendwie für meine verkorkste Wenigkeit opferst!" Sie ließ die Andere wieder los um ihr einen Knuff gegen die Schulter zu geben. "Man ey, wegen dir fühle ich mich jetzt richtig nutzlos. Schau was du mit dem Ding angerichtet hast" murmelte sie dann während sich auf ihrem Gesicht ein Grinsen ausbreitete. Langsam ging sie auf das ausgeknockte Wesen zu. "Respekt!" Nachdem sie sich versichert hatte, dass es vorerst nichts mehr anstellte, kletterte sie darauf und versuchte daraus schlau zu werden, sie hatte nämlich nicht vor es da so liegen zu lassen. Es dauerte eine Weile bis sie glaubte verstanden zu haben was sie damit anstellen musste. Ein Hoch darauf, dass die meisten magischen Relikte mit Runen übersäht waren. Mit einem unwilligen Brummen stieß sie ihre Rechte in den Brustraum aus Dreck um darin nach einem kleinen Würfel zu suchen, als sie ihn gefunden hatte schloss sie die Augen. Worte in einer fremden Sprache kamen über ihre Lippen und etwas Magie floss in das kleine Objekt in ihrer Hand. Nach ein paar Augenblicken begann der ganze Vorgang von vorhin wieder rückwärts zu laufen. Es dauerte etwas bis die beiden Hexen wieder den Würfel vor sich hatten. Mit gerunzelter Stirn hob sie ihn auf und musterte ihn misstrauisch. "Ich hab echt keine Lust das Ding mit zu nehmen, aber ich denke hier liegen lassen können wir ihn auch nicht... ich schicke ihn an den Zirkel... sollen die doch austüfteln was sie damit anstellen" erklärte sie dann und steckte ihn in ihre Tasche. Seufzend ging sie wieder zu Noita zurück. "Alles klar? Sorry, dass ich mit meinem Handy abgelenkt war... ich wollte nur dafür sorgen, dass Alex nach Alice schaut... hatte irgendwie Sorge, dass ihr was passiert oder so... apropos..." sie fummelte das Gerät hervor, er hatte ihr geantwortet. Wieder die Stirn in Falten gelegt antwortete sie ihm. "Er hat sie anscheinend gefunden. Keine Ahnung wie ich ihm das erklären soll..."

    JulietIllustration2.pngSky und [Juliet]


    Juliet fühlte sich wie zwei Personen. Auf der einen Seite fühlte sie eine unglaubliche Schwere die drohte sie nieder zu drücken, aber auf der anderen Seite war sie unfassbar erleichtert. Sie hatte nie geplant Sky zu verlieren, was sie an sich ja nicht musste. Aber irgendwie war es immer Sky und sie als Paar gewesen und nicht als Freunde, oder sowas in der Art. Sie hatte überhaupt keine Vorstellung wie diese alternative Realität aussehen sollte, aber vielleicht musste sie diese auch überhaupt nicht haben. In ihrer beiden Welt gab es ständig ein übles Beziehungsdrama nach dem anderen, ihre Eltern allen voran. Die blonde Studentin weigerte sich selbst Teil eines solchen Dramas zu werden, auch wenn das eventuell noch schwer werden könnte. Ja Sky hatte es verbockt. Sie hatte es verbockt. Aber es hatte sich so lange angekündigt, dass sie auch gar keine Energie dazu hatte weiter eine Szene zu machen. Seufzend fuhr sie sich durch die Haare. "Ich glaube planen können wir eh nichts. Wir hatten Pläne für uns und nun schau wie es jetzt ist. Vermutlich müssen wir einfach sehen was passiert" murmelte sie dann achselzuckend. Bei seinen nächsten Worten schaute sie ihn mit großen Augen an. "Ich wollte mir eigentlich ein Kostüm kaufen gehen... ich..." sie runzelte die Stirn. "Keine Ahnung wo ich hin soll... Ich meine im Wohnheim ist immer irgendwer...?" sie ließ den Satz, die Frage einen Moment in der Luft hängen, dann gluckste sie. "Irgendwie habe ich meine sozialen Kontakte die letzte Zeit echt schleifen lassen. Die ersten Semester sind die absolute Hölle" wieder legte sie ihre Stirn in Falten, dann rieb sie nachdenklich mit ihrer Hand darüber. "Alex hat doch eh wieder irgendein Mädel am Start... keine Ahnung ob eins der Mädels noch mit mir redet und Alice..." bei dem Namen klingelte etwas ganz entfernt in ihrem Hinterkopf. Verwirrt versuchte sie zu entschlüsseln was das bedeuten sollte. Irgendwann sprach sie langsam und immer noch irritiert weiter. "Keine Ahnung wo Alice ist... das klingt total dumm, aber irgendwie hab ich das Gefühl sie wäre eben hier gewesen... aber... ich hab sie auch schon wieder ewig nicht gesehen. Ich... sollte ihr schreiben..." mit ihrer Rechten kramte sie ihr Handy hervor und tippte kurz darauf herum. Während sie es wieder verstaute sah sie wieder, etwas abwesend, zu Sky. "Sorry, ich bin grad keine Hilfe. Vielleicht sollte ich einfach ins Wohnheim zurück und Schokolade fressen" schloss sie dann leise lächelnd.

    [Im Schloss der Hexenprinzessin] Majo & Noita bei Alice & Sherry


    Jede Faser in Majos Körper drängte danach dieser widerlichen Person das arrogante Lachen aus dem Gesicht zu ätzen um sie anschließend so weit gen Himmel zu katapultieren, dass die Atmosphäre des Weltall sich ihres Körpers annehmen konnte damit sie nie wieder irgendeiner Person auf Erden zu Last fallen konnte. Der blonden Hexe war durchaus bewusst, dass sie ihrer Tante im Allgemeinen auf den ersten Blick sehr, sehr ähnlich war. Sei es nun ihr Aussehen oder irgendwie auch ihre arrogante, aggressive Art und Weise. Und es ärgerte sie, dass Andere die beiden in einen Topf werfen und behaupten würden, dass Majo genauso wie ihre Tante war. Aber es gab gravierende Unterschiede zwischen den Beiden die man im Grunde unter einem Punkt zusammenfassen konnte: Liebe. Majo war nach allem noch fähig zu lieben, es war schwer an diese Liebe zu kommen und es stand noch immer in den Sternen wie das mit romantischer Liebe aussah, aber am Ende des Tages war das vermutlich ihre größte Stärke. Auch wenn sie nicht viel für die Menschheit im Allgemeinen übrig hatte und gerne mal Andere ärgerte, würde sie sich dennoch für so ziemlich jede Person vor Sherry stellen. Was sie dazu verleitete ihre Hand in die Hosentasche zu ihrem Handy zu stecken. Während Sherry mit blödem Gefasel und Noita beschäftigt war, tippte sie schnell eine knappe Nachricht in das Gerät ein. Während sie es wieder wegsteckte fiel ihr Blick auf den kleinen Spuckfleck zu ihren Füßen und irgendwas in ihr erstarrte und erkaltete. Erst da fiel ihr selbst auf, dass sie erst jetzt das letzte Fitzelchen in sich verloren hatte was irgendwie an ihrer Tante gehangen hatte oder an der Illusion einer erwachsenen Verwandten der man etwas bedeutete. „Das einzige was hier misslungen ist, ist dein Glauben daran, dass du uns Angst machst. Wie könnte so eine armselige kleine Kreatur, die für nichts außer sich selbst Zuneigung empfindet, uns Angst machen? Wovor sollten wir Angst haben? Deine Tochter ist perfekt genauso wie sie ist und nicht weil du sie geboren hast, sondern weil du sie zurückgelassen hast! Und vielleicht bin ich eine Amateur-Hexe aber genau deswegen hast du nicht die leiseste Ahnung zu was ich im Stande bin“ gab sie an die alte Hexe zurück, ihre Stimme war ruhig, ohne jede Emotion und erfüllte dennoch den ganzen Raum. Ihre freie Hand zuckte kaum merklich und hinter Sherry begannen sich Wurzeln übernatürlich schnell und dennoch langsam, wie Schlangen, über den Boden zu bewegen, auf die andere Frau zu. Es war nicht wichtig ob sie die herankriechende Gefahr bemerkte oder nicht, Majo war nicht dumm genug um wirklich daran zu glauben, dass die Hexenprinzessin ihren Status umsonst innehatte. Aber sollte sie doch denken, dass das ihre Art war das anzugehen. Bei ihrer letzten Äußerung musste sie lachen. „Denkst du? Das sieht der Hexenrat aber anders“.

    (Sorry, sie hat in der Story schon vor Ewigkeiten geantwortet, hatte aber vergessen die Antwort zu schreiben...


    ~Luchia~

    JulietIllustration2.pngSky und [Juliet]


    Juliet hasste ihre Schwäche und es frustrierte sie über alle Maßen, aber vielleicht war es jetzt einfach an der Zeit das aus sich raus zu lassen. Sie hatte auch nicht wirklich das Gefühl dabei besonders viel Mitspracherecht zu haben. Die Anspannung der letzten... Jahre brach sich einfach Bahn, was auch sowas wie ein Gefühl der Befreiung mit sich brachte. Es tat gut das endlich zu klären, aber dennoch tat es höllisch weh es plötzlich ausgesprochen zu wissen. Sie waren am Ende. All die Zeit hatte man sich noch irgendwie Hoffnung gemacht, auch wenn es komplett unsinnig gewesen war.

    Als Sky selbst gestand, dass er ein Ekelpaket war und es ein egoistischer Move von ihm gewesen war, konnte sie ihn einen Augenblick nur verdutzt ansehen. Damit hatte sie keinesfalls gerechnet und wieder traten ihr Tränen in die Augen, sie vergrub den Kopf in ihren Händen, weswegen aus ihrer Kehle ein erstickter, überraschter Laut kam als er sie in den Arm nahm. Ihr erster Impuls war ihn von sich zu stoßen und anzuschreien, aber irgendwie brachen dann alle Dämme und sie heulte sich an seiner Brust aus. Sein Geruch hatte sich über die ganze Zeit verändert, war aber in seiner Grundnote gleichgeblieben und hüllte sie nun ein wie ein schützender Kokon. Es dauerte eine Weile bis sie sich ausgeheult hatte, aber schlussendlich löste sie sich aus seiner Umarmung, wischte sich mit ihren Händen die restlichen Tränenspuren aus dem Gesicht. "Sorry, ich hab dir dein Oberteil komplett nass geflennt..." murmelte sie dann leise. Ihr Blick lag auf dem nassen Fleck auf seiner Brust. "Ich denke wir haben zu viel gemeinsam durchgemacht um einander unwichtig zu sein... auch wenn wir... nicht mehr wir sind... zumindest im Sinne von... du weißt schon". Sie verfiel wieder ins Schweigen. Sie wusste nicht mehr was sie noch weiter sagen sollte. Wie sollte sie ihn weiter anschreien wenn er ja bereits zugegeben hatte ein Arsch gewesen zu sein? Ein Seufzen stahl sich über ihre Lippen und sie wandte ihren Blick von ihm ab. "Ich hab keine Ahnung was ich jetzt machen soll. Das alles war unvermeidbar und vorhersehbar... aber irgendwie ist es komisch das alles so... ausgesprochen zu haben und so. Hab mir nie Gedanken über das Danach gemacht" sagte sie nach einem weiteren Augenblick und sah Sky ins Gesicht.

    MajoIllustration.png[Im Schloss der Hexenprinzessin] Majo & Noita bei Alice & Sherry


    Alice zögerte natürlich als die beiden Junghexen ihr rieten zu gehen. Erst nach ein paar Worten Noitas besann sich das Menschenmädchen darauf, dass sie machtlos gegen das war was auch immer sich hier abspielte. Bei Sherrys albernen Versuch sie aufzuhalten gluckste sie trocken. Sherry war zwar bösartig, aber vorausschauend handeln war nicht unbedingt ihre große Stärke. Als ihre Tante aus dem Schatten trat und sie dabei musterte huschte ihr ein Schauer über den Rücken. Nein. Diesen Blick hatte sie ganz sicher nicht vermisst. Der Zahn der Zeit hatte an der Frau ihr gegenüber genagt, was ihr ein gewisses Gefühl der Genugtuung gab. Allerdings fiel ihr auch auf wie ähnlich sie einander sahen. Ein Umstand auf den sie gerne verzichtet hätte.

    "Na zum Glück würde ich lieber sterben als etwas würdig zu sein was DICH als würdig erachtet" knurrte sie während ihr Blick jede Bewegung der sogenannten Hexenprinzessin wahrnahm, als diese das Buch in ihrer Hand weglegte spannte sie ihre Muskeln an und stellte sich in eine Position aus der sie, wenn notwendig, direkt angreifen konnte, sollte Sherry auf dumme Ideen kommen. Dennoch bemühte sie sich darum mehr oder weniger ruhig zu bleiben. Sie wollte ihre Nervosität nicht mit knisternder Magie zwischen ihren Fingerspitzen verraten. Was auch ein Grund dafür war weswegen sie nach Noitas Hand griff und ihre Finger verschränkte. Zum einen wollte sie sich selbst damit beruhigen und zum anderen der Schwarzhaarigen Zuspruch zu geben. Diese Situation war für sie beide aufwühlend, aber sie waren zusammen und keine kleinen Mädchen mehr die auf eine "Mutter" angewiesen waren. Was nicht hieß, dass es nicht schön gewesen wäre eine zu haben, aber jetzt war es auch irgendwie zu spät. "Ich stimme deiner Tochter zu. Wieso verkrümelst du dich nicht einfach wieder dahin woher du gekrochen bist? Du willst uns nicht, wir wollen dich nicht... also... äh... hasta la pasta oder sowas" pflichtete sie ihrer Cousine bei, ihre Hand machte eine einladende Bewegung zur Tür. "Ich habe gehört in Tansania stehen sie ganz besonders auf Hexen. Du magst doch bestimmt gerne warme Füße!"

    MajoIllustration.png[Im Schloss der Hexenprinzessin] Majo & Noita bei Alice & Sherry


    Mit jedem Schritt näher zu Sherry wuchs in der jungen Hexe die Entschlossenheit dieser unfassbar schlechten Person den Kopf abzureißen. Ein für allemal. Aber auch die Angst. Angst um das was das Wiedersehen mit Noita machen würde, vielleicht auch ein bisschen mit ihr. Angst davor, dass sie im Angesicht ihrer Tante wieder zu dem Kind wurde, welches sich von ihr hatte einschüchtern und demütigen lassen. Eigentlich war ihr das Wohlwollen der letzten Erwachsenen in ihrer Familie zu dem sie "Kontakt" hatte, inzwischen vollkommen Schnuppe. Sie war weder schwach noch ungeschickt. Trotzdem war da das kleine Mädchen in ihr, dass noch immer nach Anerkennung hungerte. Dasselbe Mädchen, dass womöglich auch in Noita schlummerte. Aber Sherry würde ihnen diese Liebe niemals geben können. Inzwischen war sie sich sicher, dass die sogenannte Hexenprinzessin nicht einmal Michael wirklich geliebt hatte. Keine Ahnung was das gewesen war, aber diese Frau trug keinen Funken Liebe in sich, nur egozentrischen Stolz. Die trostlose Außenfassade des Schlosses stoppte sie in ihren düsteren Gedanken. "Wie ich dieses Schloss hasse" knurrte sie kaum hörbar in ihren nicht vorhandenen Bart. Sie schielte zu Noita als diese ihre Frage stellte. "Spürst du nicht die Abscheu und Enttäuschung aus dem Gemäuer sickern?" versuchte sie zu scherzen während sie das Gebäude auf sich wirken ließ. Die Aura dieses Dings hatte sie ganz sicher nicht vermisst. Auch wenn dieses Schloss nicht dasselbe war wie das in Destiny Valley, fühlte es sich doch genauso an. Als hätte Sherry das Teil einfach hierher verfrachtet. Wie konnte es eigentlich sein, dass es sie genau in dieselbe Stadt geschlagen hatte wie die beiden letzten Personen die sie jemals wiedersehen wollten? Wieder wurden ihre Gedanken abrupt unterbrochen da Noita zur Tür stürzte und in die Eingangshalle des Gebäudes wehte. Majo folgte ihr auf den Fersen. Drinnen angekommen fielen ihre Augen direkt auf das Mädchen welches Alex versucht hatte vor diesem Wichser zu retten. Alice? Noitas Ausruf bestätigte ihr Namensgedächtnis. Alice schien vollkommen verstört, was vollkommen verständlich war. Das blonde Mädchen kam direkt zu ihnen gelaufen und klammerte sich an ihre Cousine. Majo wiederum trat nun um sie herum und schob sie somit hinter die beiden Junghexen. "Das äh... ist eine längere Geschichte befürchte ich... du solltest glaube ich besser gehen..." flüsterte sie ihr zu auch wenn sie bezweifelte, dass die Andere auf den Hinweis hören würde. "Na Sherry, wie ich sehe bist du noch genauso unordentlich wie früher" sagte sie dann lauter damit sie ihre Tante hören konnte, ihr Blick wanderte über das Chaos in dem Raum. "Was hast du mit dem Mädchen vor? Brauchst du ein Neugeborenes für ein Opfer um deine Boshaftigkeit zu nähren oder wolltest du einfach nur mal wieder ein Kind so richtig traumatisieren?"