Der Marktplatz

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    Die ständige Bestätigung ihres Gegenübers, dass die Blondine nichts falsch gemacht hatte, versicherte sie wieder etwas in ihrem Tun. Das er selbst nach dem dritten Erwähnen immer noch nicht genervt von Felicia war, erfreute sie sichtlich. Denn so hoben sich ihre Mundwinkel immer mehr, bis das sie über beide Ohren hinweg strahlte. "Dann revanchiere ich mich mit diesem Angebot und ich werde dir versprechen, dass du nichts mehr von mir hören musst!" Fast schon etwas kindlich gab sie ihre Worte an ihre neue Bekanntschaft zurück. Das man den Satz wohl auch etwas falsch verstehen konnte, kam ihr dabei gar nicht erst in den Kopf. Irgendwie nahm die Konditorin wohl immer an, dass die Leute sie ausnahmslos verstehen würden. Eine Ansichtsweise, die sich schon des öfteren als nicht optimal erwiesen hat, wie sie unter Anderem von Nadi erfahren durfte.

    Ehe sie allerdings mit ihren Gedanken abschweifen konnte, verabschiedete sich der eher stillere Mann von den beiden und sie winkte ihm nur etwas perplex zu. War sie wohl für ihn zu aufdringlich gewesen? Er hatte sich über die ganze Konversation hinweg als nicht sehr gesprächig erwiesen und sie hoffte, dass sie ihn nicht mit ihrem Verhalten verärgert hatte. Glücklicherweise, schien ihre neue Bekanntschaft nicht sehr traurig über die Abwesenheit des dritten Teiles im Bunde und wie auch vorhin gab ihr das ein Gefühl von Sicherheit. Es war merkwürdig wie oft Ash sie in so kurzer Zeit schon, im positiven Sinne, beeinflusst hatte. "Natürlich bleibt das Bestehen! Gerade wo ich weiß, dass dich eine kleine Schwester erwartet, kann ich das doch nicht zurück ziehen!" Mit einem entspannten Lächeln, dass auf ihren Lippen lag, deutete sie auf einen Ausgang mit ihrem Kopf. "Am besten wir verlieren so wenig Zeit wie möglich. Wollen wir gehen?"

  • Am Brunnen


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    Nachdem Leila zu ihrem hoffentlich tollen Date verschwunden ist, trank Ethan seinen Tee aus und überlegte noch einen kleinen Jogging Rundgang unter dem Nachthimmel zu machen. Es war nämlich schon ziemlich dunkel geworden und die Straßenlaternen erleuchteten die Innenstadt mit ihrem orange-gelblich flimmernden Licht. Da Ethan daheim eh gleich duschen wollte, war es ihm egal dass er seine Sportkleidung vergessen hatte. Seine normalen Outfits waren sowieso immer bequem genug! Locker lief er durch die Fußgängerzone, auf der mittlerweile die seltsamen Gestalten ihr Antlitz zeigten. Einige Punks saßen am Bürgersteig und tranken Bier, ob Luke unter ihnen war? Ethan konnte es leider nicht erkennen, da sie zu weit weg saßen. Auf der anderen Straßenseite bemerkte er ein paar Partygirls die eindeutig schon vorgeglüht hatten so heiter wie sie wirkten! E.T. lief weiter bis er an einem Brunnen ankam, der ihm vorher eigentlich nie bemerkt hatte. Es war ein kleiner Stadtbrunnen der unauffällig aber sehr schön im dunklen war. Ethan saß sich an den Rand, zog seine Schuhe und Socken aus, und lies seine Füße zur Abkühlung reinbaumeln. Es tat so gut das er ein leises Stöhnen hervorbrach. Erschöpft blieb er sitzen und spielte noch ein wenig mit dem Wasser.

  • Felicia, Ford und Ash


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    Die hübsche junge Frau strahlte schließlich über beide Ohren, als Ash ihr erneut versicherte, dass sie nichts falsch gemacht hatte. Ihre Erleichterung erleichterte auch den Farmhelfer, was auch seine Mundwinkel dazu brachte immer weiter nach oben zu wandern. Doch als Felicia ihm sagte, dass er sie nie wieder sehen müsse, sobald sie ihm mit den Koalamuffins geholfen hatte, brachte das seine Mundwinkel doch wieder dazu sich zu senken. Etwas perplex sah er sie an und fragte sich wie das gemeint war. Hatte sie ihn jetzt schon satt, oder wollte sie vielleicht einfach nur nicht unhöflich sein? Die knappe Verabschiedung von Ford half in dieser Situation auch nicht weiter. Als Felicia erwähnte, dass sie seine kleine Schwester nicht enttäuschen und auch keine Zeit verlieren wollte, wurde das flaue Gefühl im Magen des jungen Mannes verstärkt. "Also Felicia...", fing er an und überlegte fieberhaft wie er sich denn am besten ausdrücken konnte, ohne dass er sich ihr weiter aufzwang. Genau das tat er doch, oder? Hatte ihr doch glatt erzählt dass er im Prinzip heimatlos war und ein Geschenk für seine Schwester suchte. Wie immer machte sich Ash viel zu viele Sorgen und überdachte die Situation zu sehr. Und natürlich kam er nicht auf die Idee, dass Felicia ihre Worte eventuell anders gemeint haben könnte. Der Fehler musste ganz sicher bei ihm liegen! "Also weißt du... ich will mich dir wirklich nicht aufdrängen! Du kannst auch reinen Gewissens jetzt einfach gehen und musst mich dann nie wieder sehen. Ich bin kein Stalker oder so. Natürlich ist dein Angebot toll, aber du musst dich nicht verpflichtet fühlen und dich zwingen freundlich zu sein. Ich bin dir ganz bestimmt nicht böse, wenn du mich... naja... allein zurück lässt.", versuchte der Mützenträger sich zu erklären und massierte erneut nervös seinen Nacken. Diese blöde Angewohnheit. Die Situation war ihm auch so schon peinlich genug. Nicht einmal in die Augen der hübschen Blondine traute er sich zu sehen.

  • Am Brunnen [Cylie & Ethan]

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    Nachdem Cylie ihre Sachen nach Hause gebracht hatte, schien ihr in ihrem Zimmer die Decke auf den Kopf zu fallen. Sie fühlte sich unwohl und brauchte frische Luft. Eine grandiose Idee – nicht. Denn eigentlich war sie kein Angsthase, aber nachts alleine durch die Stadt laufen, wenn sie nicht betrunken war? Jeder würde das gruselig finden. Also, ein Angsthase, nein, nun wirklich nicht! …na gut, vielleicht ein kleiner.

    Jedenfalls tat die Luft durchaus gut und sie fühlte, als würde sie endlich mal wieder durchatmen und abschalten können. Somit verschlug es sie zum Marktplatz, dort dürften immerhin einige Menschen unterwegs sein. Nur vielleicht keine vertrauenswürdigen… Als sie also gerade in die Nähe des Brunnens ging, hörte sie ein leichtes Plätschern – nicht ungewöhnlich – und anschließend ein Stöhnen – sehr ungewöhnlich. Sie fuhr zusammen und stieß einen Laut des Schreckens aus, der beinahe nach dem Kreischen eines kleinen Mädchens klang. Aber auch nur beinahe.

    Anschließend stieß sie ein leises Lachen aus, mehr um sich selbst zu beruhigen. Nur, um sich einige Sekunden später innerlich zu ohrfeigen. Ein Mensch könnte Schmerzen haben. Ertrinken! Im Drogenrausch sein! Sex haben! Bei Letzterem wollte sie definitiv nicht stören. Und…wenn es ein Mörder war? Quatsch! Dieser würde sie packen, nicht aber stöhnen und auf ein Opfer warten. …hoffte sie.

    Sie fasste sich ein Herz und rannte auf die Person am Brunnen zu, berührte die Gestalt an der Schulter und starrte sie an. »Sind Sie in Ordnung? Brauchen Sie Hilfe?!«, rief sie, eventuell etwas zu laut, aus. Ups. Dennoch, so etwas konnte nicht warten! Es war schließlich wichtig, die Person – männlich, wie sie vermutete – konnte momentan im Sterben liegen! Oder…sitzen. Beinahe hoffte sie, dass dies der Fall war, ansonsten würde sie wohl im Boden versinken.

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    Der plötzliche Wechsel des Gesichtsausdruckes von Ash irritierte sie ein wenig. Hatte sie etwas falsches gesagt oder sich gar unangebracht verhalten? Erst gerade eben überkam sie das Gefühl, das einst eher unangenehme Gespräch irgendwie aufzutauen. Das sie selber etwas bei ihrer Wortwahl nicht beachtet hatte, hatte die Blondine gar nicht erst in Erwägung gezogen. Als ihre neue Bekanntschaft dann anfing zu sprechen legte sie den Kopf etwas schief, fast schon unterbewusst versuchte sie seinen Worten zu folgen und den Grund seines Mienenwechsels zu verstehen. Als er sich nun abermals darauf beruhte, dass sie ihm gar nicht helfen musste, überkam sie doch wieder ein sanftes Lächeln, welches schnell von dem Schütteln ihres Kopfes gefolgt wurde. "Keineswegs! Ich bin froh dich getroffen zu haben und ich habe dir meine Hilfe aus Nettigkeit angeboten. Außerdem könnte ich auch niemals nein dazu sagen, einem kleinen Mädchen eine Freude zu bereiten! Wenn du mich also noch weiter ertragen kannst, dann bleibt mein Angebot weiterhin bestehen." Kurz unterbrach sie sich selber um einmal Luft zu schnappen. Felicia hatte die doofe Angewohnheit immer viel zu schnell zu plappern, dass ihr schnell mal die Luft ausging. "Vielleicht habe ich mich auch einfach nur falsch ausgedrückt. Sieh es einfach als eine Art des Kennenlernens?" Das ehemalige Lächeln auf ihren Lippen formte sich nun zu einem breiten Grinsen, dass beinahe nicht weiter werden könnte. Hemmungslos und unkompliziert hackte sie ihren Arm dann bei dem Mann ein. "Wollen wir also los?" Fast schon spielerisch zog sie den Braunhaarigen schon leicht in eine Richtung in der Hoffnung, dass sie nun nicht mehr allzu abweisend wirkte.

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    Ohje wie peinlich...  Dachte sich der Sportler, hatte er so laut vor Erschöpfung gestöhnt dass schon Jemand zur Hilfe kam? Dabei ist er doch nur ein paar Runden gelaufen. Und das schlimmste war, die Person siezte ihn auch noch. Er wirkte also wie ein alter, erschöpfter, unsportlicher Greis. Leider war der Brunnen nicht tief genug um sich in seiner eigenen Schade zu ertränken, deshalb wandte sich Ethan zu dem jungen Fräulein, welches sich solche Sorgen machte. Es war sehr dunkel, doch er konnte ihr besorgtes Gesicht und die Strähnen ihrer Haare die in dieses reinwehten genau erkennen. Ein tiefer Atemzug, der hoffentlich ausreichen würde um nicht mehr wie ein Hund zu hecheln, und ein leichtes lächeln aufgestezt antwortete er. "Alles gut, keine Sorge! Ich bin nur etwas eingerostet." Er zeigte auf seine Laufschuhe. "Du kannst übrigens 'du' zu mir sagen! Auch wenn es wahrscheinlich so klang, ganz so alt bin ich doch noch nicht!" Peinlich berührt kratzte der Rothaarige sich am Hinterkopf und nahm sich selbst die Frechheit das Mädchen zu duzen.

    Von weitem hörte er die Kirchenglocken und zählte leise mit. Es war schon so spät? Und die Brünette war noch Unterwegs? "Bist du auf dem Heimweg oder was machst du um die Zeit noch hier?" Fragte nun er besorgt.

  • Felicia, und Ash


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    Das sanfte Lächeln, dass sich auf die Lippen der Blonden legte, kombiniert mit dem fragenden Gesichtsausdruck, der sich zuvor noch in ihrem Gesicht befunden hatte, beruhigte Ash. Sie hatte wohl nicht gemerkt, dass ihre Worte auch falsch verstanden werden konnte. Warum machte er sich auch immer solche Gedanken? Das tat zwischenmenschlichen Beziehungen oftmals nichts gutes, wenn man sie ständig hinterfragte. Felicias Worte brachten Ash wieder zu einem Lächeln. Er war überaus erleichtert der netten Dame nicht auf die Pelle gerückt zu sein. "Ertragen ist das völlig falsche Wort! Ich genieße deine Anwesenheit und würde dich gerne kennen lernen.", entgegnete der Farmhelfer in seiner Freude. Ihm war nicht bewusst, dass man das als Flirt sehen konnte, denn er hatte einfach die Wahrheit ausgesprochen. Wenn man es, so wie Felicia gesagt hatte, als eine Art des Kennenlernens betrachtete, war das ganze schon ganz anders. Es fühlte sich nicht mehr erzwungen oder als Schuldausgleich an, sondern als interessante Erfahrung und nette Geste. Daher fiel es dem jungen Mann auch nicht mehr so schwer sich auf das Ganze einzulassen. Auch wenn er doch etwas überrascht war, als sich die hübsche Blondine bei ihm einhakte und ihn leicht in eine Richtung zog. Doch er akzeptierte es mit einem Lächeln und ließ sie einfach machen. "Ich folge dir.", sagte er freundlich und zusammen verließen sie den Marktplatz.


    Felicia und Ash gehen ~> Felicias Wohnung

  • Am Brunnen [Cylie & Ethan]

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    Natürlich war genau das eingetreten, vor dem es Cylie gegraut hatte. Nun gut, es könnte schlimmer sein als eine abartig peinliche Situation, doch letzten Endes war dies bereits etwas, auf das sie gut und gerne verzichten könnte. Und nun, da er sie ansprach und sie einen tatsächlichen Blick auf ihn erhaschen konnte, stellte sich der Fremde als junger Mann heraus, der wohl ungefähr in ihrem Alter war. »Oh«, stieß sie hervor. Er war laufen. Um diese Uhrzeit? Und tatsächlich fragte er sogar sie, weshalb sie unterwegs war. Touché.

    »Mir fiel die Decke auf den Kopf, ich wollte eigentlich nur ein bisschen frische Luft schnappen. Und ich dachte mir besser hier als in einem abgelenen Waldstück. Bis mir auffiel, dass in einem verlassenen Waldstück wenigstens nicht alle betrunken rumtorkeln und aggressiv werden können.« Es sprudelte alles aus ihr heraus und letztlich grinste sie ein wenig, obwohl ihre Wangen von der Verlegenheit über die Situation gerötet waren. Hoffentlich würde er das nicht erkennen, aber immerhin war es dunkel. Zumindest einen Vorteil der Dunkelheit hatte sie soeben entdeckt. »Auch wenn ich wahrscheinlich bald nach Hause gehen sollte. Oder zumindest einen Kaffee trinken«, murmelte sie und gähnte direkt im Anschluss.

    »Was ist mit dir?«, fragte sie. »Warum gehst du um diese Uhrzeit laufen und nicht am Nachmittag?« Das Du nahm sie gerne an, ansonsten fühlte sie sich wieder so alt.


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    Besser als ein Waldstück? "Naja der Wald hat viel zu bieten! Je nachdem was du bevorzugst gibt es viele verschiedene Abenteuer! Da wären zum Beispiel, der freundliche Kettensägen besitzer, Vampire wie Edward oder Damon, super freundliche Hockeyspieler die auch Nachts ihre Maske tragen und meine persönlicher Favorit: kleine Mädchen in weißen kleidern, mit langen schwarzen Haaren die lustige Spiele mit dir spielen wollen! Also ich hät den Wald persönlich vorgezogen, is so viel schöner und friedlicher als besoffene Typen." Kaum sah er um sich traf er schon die erste Alkoholleiche die an den beiden vorbei torkelte. "Auch genannt Zombies." Ergänzte er und lachte. Danach wurde er zur Reden gestellt warum er sich so spät noch hier aufhielt. "Ich war den ganzen Tag unterwegs, hab Plakate aufgehangen und war mit ner Freundin im Café bis vor kurzem und ich wollt mich noch ein bisschen auspowern bevor ich heim geh und ins Bett fall." Ethan roch heimlich an seiner Jacke und hoffte inständig dass er nicht zu schlimm roch. Wie peinlich, naja wer denkt denn auch dran so spät noch Jemanden kennen zu lernen. Aber das Schicksal ist manchmal ein Arsch oder vielleicht auch nicht.

  • Am Brunnen [Cylie & Ethan]

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    Als der Mann begann Horrorfilmgestalten aufzuzählen, liefen Cylie kalte Schauer über den Rücken und sie blickte verstohlen über ihre Schulter. Sie hasste Horrorfilme! Sie war ein furchtbarer Angsthase und leider wusste sie ganz genau, dass man ihr dies auch ansah. Gefühle konnte sie eben einfach nicht verstecken und sie wäre eine schreckliche Pokerspielerin. Pokerface? Kaum bis gar nicht existent für Cylie. Deswegen sah wohl nun auch sie aus als hätte sie tatsächlich ein Gespenst gesehen. »Haha…«, versuchte sie zu lachen, aber es klang beinahe so als würde sie gleich anfangen hysterisch zu heulen. Großartig.

    Natürlich wusste sie, dass er nur scherzte, aber in diesem Augenblick ging die Fantasie mit ihr durch und sie sah sich auf dem Nachhauseweg von Kettensägenmördern und Dämonen angegriffen werden. Oder von kleinen Kindern, die von Dämonen besessen waren und auf einmal anfingen, Latein zu sprechen. Sie hasste Latein! Und es war auch noch extrem gruselig, wenn diese Dämonenkinder plötzlich lachten und Todesdrohungen auszusprechen. Wo war ihr Bruder, wenn er sie für sowas mal auslachen und sagen musste, dass es vollkommener Blödsinn war? Oder…oder… sie beschützen? »Was…was hast du gesagt?«, fiepte sie schließlich, weil sie vollkommen in Gedanken versunken gewesen und damit beschäftigt gewesen war, ihren Cardigan stärker um sich zu ziehen. Somit hatte sie die zweite Hälfte des Gesprächs leider nicht mitbekommen.

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    Ethan beobachtete die Kleine im dunklen Licht etwas genauer. Ihre Mimik und ihre eher zusammenkauernde Gestik wirken stark als hätte sie Angst. Toll gemacht du Held! Dachte sich der Rothaarige. Er legte seine Hand auf ihren Oberarm und streichelte diesen sanft. "Hey, du brauchst keine Angst zu haben." Wie albern das wohl gerade klang... Hey du brauchst keine Angst haben, der Fremde von dem du eben dachtest dass er ein sterbender Schwan ist, der dir grusel Geschichten erzählt, passt gut auf dich auf. Versprochen. Sehr Vertrauenswürdig! Er beugte sich runter zu ihr und hob mit seiner Hand ihren Kopf an. "Soll ich dich nachhause begleiten?" Und dich dann Umbringen... Hoffentlich dachte sie sowas nicht von ihm. Ob Ethan eine gute Horrorfilm Figur wäre? Eigentlich fehlte nur noch eine Rote Nase und er wär mit seinen Haaren und der blassen Haut der perfekte Clown. Sein kleines Dreirad hatte er leider daheim vergessen, sonst hätte er die Brünette darauf Heim fahren können. Sie hätte sich bestimmt gefreut über die kleine Spritztour... Ok, genug gescherzt, Zeit sich zusammen zu reißen.

  • Am Brunnen [Cylie & Ethan]

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    Cylie war durchaus verwirrt von dem netten Verhalten des Fremden und für einen Augenblick fragte sie sich, ob das seine Masche war. Vielleicht war sie tatsächlich an einen Mörder geraten! Gänsehaut überzog ihre Arme und sie sah sich verstohlen um. So naiv war sie nicht, ihn einfach mit nach Hau-

    Hinter ihr erklang ein Schrei, der sie zusammenfahren ließ. Als sie bemerkte, dass es sich lediglich um eine Gruppe betrunkener Jugendlicher handelte, die ihren Spaß hatten, war es bereits zu spät und sie hatte einen Satz in Richtung Ethan gemacht. Bevor sie überlegen konnte, verließen die Worte ihren Mund. »Ich mache den besten Kaffee, Tee, die beste heiße Schokolade oder was auch immer du willst, der Welt und du bekommst eine Tasse, wenn du mich nach Hause bringst und bitte lass mich nicht allein!« Toll gemacht, Cylie. Wie war das noch mit der Naivität? Eigentlich war sie doch die Vernünftige, nur…heute Nacht konnte sie sicher eine Ausnahme machen? Diese eine Nacht, es war so unwahrscheinlich, dass etwas passieren würde. Außerdem beruhigte der Fremde sie ein wenig, auch wenn er der ursprüngliche Grund ihrer Angst war. »Ich bin übrigens Cylie…«, stellte sie sich vor. Nun waren sie wenigstens keine vollkommenen Fremden mehr.

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    Das schmunzeln, das über Ethans Lippen tanzte als die Brünette sich erschrak, konnte er sich nicht verkneifen. Besonders den Redefluss danach konnte er nur belächeln. Anscheinend wirkte der Clownsjunge doch nicht so angsteinflößend wie er dachte, denn das Mädchen erlaubte ihm sie heim zu begleiten und bat ihm sogar noch ein paar warme Getränke an. Alles was er will? Das klang nach einem guten Angebot. "Wie wäre es mit dem teuersten Whiskey den du kennst?" Das schämische grinsen war immernoch in seinem Gesicht. Der Sportler reichte ihr höflich die Hand. "Kannst mich Ethan nennen! Schön dich kennen zulernen Cylie!" Ein nicken in Richtung Straße verriet dass der junge Erwachsene vor hatte los zu gehen, auch wenn kein Whiskey am Ziel auf ihn warten würde. Ehrlich gesagt würde es ein schöner warmer Tee auch tun. "So wo gehts lang?" Fügte er zu seiner kleinen Vorstellungsrunde hinzu und warf ein zielstrebige Blicke nach links und rechts.

  • Am Brunnen [Cylie & Ethan]

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    Cylie verzog den Mund und musste wohl ein Grumpy Cat erinnern. Spielerisch schlug sie Ethan – natürlich sehr leicht und so, dass er es gerade einmal spürte und es nicht wehtat – auf den Oberarm. »Theoretisch verdienst du gerade mal ein Glas Wasser, immerhin hast du mir Angst gemacht.« Erneut sah sie sich verstohlen um, doch es war nett von ihm, sie nach Hause zu begleiten, mal ganz davon abgesehen, dass er womöglich ein Serienkiller war. Außerdem lenkte es sie ein wenig von ihrer Angst ab.

    »Hier entlang«, sagte sie dann und deutete in die Richtung, aus der sie zuvor gekommen war. Dies war schließlich auch der kürzeste Weg wieder nach Hause. Gänsehaut überzog ihre Arme als sie ihre eigenen Schritte ein wenig hallen hörte – warum hatte sie auch kleine Absätze an? Turnschuhe wären die bessere Alternative gewesen! »Tee, Kaffee oder Kakao, an meine Alkoholvorräte darfst du aber nicht«, grinste sie, bevor sie mit Ethan zusammen vom Marktplatz verschwand.


    [Du kannst sie ankommen lassen~]

  • Ria kommt hier erst mal an


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    Ria hatte die frische Luft genossen, die nicht so kalt war wie das eigentlich im Winter sein sollte und kommt irgendwann hier an. Sie erinnert sich auch schon mal hier gewesen zu sein und beschließt zu schauen was es nochmal alles an den Ständen zu geben tut. Sie hat schließlich noch ein wenig Urlaub, das sie erst in drei oder vier Tagen wieder zur Arbeit ins Cafe muss. So läuft sie gemütlich zwischen die einzelnen Stände, wo manche noch mit auspacken der Ware beschäftigt waren und wohl heißt ist noch ein wenig zu früh hier. Daher holt sie sich einen warmen Tee in so einen Pappbecher und setzte sich erst mal auf eine Bank, wo nicht weit ein paar Tauben und Spatzen herum liefen auf der suche nach essbaren.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • [Wayne] ~ bei Ria


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    Nachdem der Cowboy nachhause gegangen war, wurde er sogleich von seinem Vater in Empfang genommen. Jedoch nicht, um ihm wie abgesprochen zu helfen - diesen Part würde Bob übernehmen - , sondern um ihm mitzuteilen, dass er einen kleinen Ausflug in die Stadt machen musste, um etwas auf dem dortigen Markt zu besorgen. Wayne wollte sich nicht beschweren und so stieg er in den nächsten Bus nach Riverport und fuhr bis zum Marktplatz. Dort stieg der Blonde aus und verschaffte sich erstmal einen Überblick über den Ort. Welche Stände heute offen waren und wo sie platziert waren, welche geschlossen waren und wo er hin musste. Wo war denn der Stand mit dem Pferdezubehör? Langsam setzte sich der Cowboy in Bewegung. Heute war so viel los, dass er sich kaum zurecht fand. Es waren zu viele Menschen für seinen Geschmack hier. Tief durchatmend kam der Cowboy an einer Bank vorbei, auf welcher eine Frau saß. "Entschuldigung, darf ich mich setzen?" Fragte er sie einfach gerade heraus. Er durfte sich Zeit lassen und vielleicht verließ der große Ansturm ja bald den Ort des Geschehens und ließ ihn seine Erledigungen machen.

  • Ria und Wayne

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    Die tauben und Spatzen weiter zu beobachten ließen Ria die Zeit ein wenig vergessen und das sich der Markt langsam mit Leben füllte. Erst als die Vögel weg flogen kam Ria wieder zu Sinnen und roch einige leckere Gerüche von manchen Ständen. Sie musste lächeln und überlegt weiter was sie sich dann alles kaufen möchte und später wieder kochen. Sie ist froh, das die Menschen noch nicht allzu gestresst wirken und somit die Kunden oder andere vergraulen könnten mit deren Laune. Sie hatte sich gerade auf der Bank ein wenig bequemer wieder gesetzt, als ein blonder Mann zu ihr kam und frage ob dieser sich setzten dürfte."Natürlich, da die Bank groß genug ist und ich hier nur gewartet hatte bis der Markt eröffnet", sage sie freundlich zu ihn und musterte ihn auch ein wenig. Dieser wirkte durch sein Outfit wie einer vom Lande oder kleidet sich einfach gerne so und das stand ihn auch. Sie macht sich eine Haarsträhne aus das Gesicht und schob diese leicht hinter ihrer einen Blumenhaarspange.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • [IMG:http://orig15.deviantart.net/34b0/f/2015/087/e/9/harvest_moon_girl___anna_by_princesslettuce-d8nhyia.png]Anna auf Wanye (ups)


    Ja, das tat gut. Ein wenig frische Luft, die Frühjahressonne welche die Nase kitzelte und eine leichte kühle Brise, welche die Bewohner daran erinnerte, dass es doch noch recht kalt war. Dennoch hatte sich Anna heute für einen Rock und eine dickere Strumpfhose entschieden, dazu passend einen dünnen Pullover und eine dicke Jacke. Der Frühling war schon immer ihre liebste Jahreszeit. Es wirkte immer wie ein Neuanfang, wenn die Bäume endlich wieder Blätter bekamen und die ersten Blumen aus dem Boden sprießen würden. Bei diesem Gedanken wurde ihr ganz warm ums Herz. Sie hatte noch Kopfhörer in ihren Ohren, der dazu passend Musik abspielte. Ohne es zu merken, tänzelte Anna schon ein wenig über den leicht befüllten Marktplatz – schließlich fand heute wieder der Markt statt. Die anderen Menschen ein wenig außer Acht lassend, tänzelte die Weinrotäugige über den gepflasterten Marktplatz, ohne zu bemerken, dass sie geradewegs über einen höher gesetzten Stein stolperte. Somit verlor die Honigblonde die Kontrolle und machte sich schon bereit, gleich den harten Boden zu spüren und kniff ihre Augen zusammen. Allerdings verspürte sie recht schnell einen doch recht weichen Untergrund. Als sie langsam ihre Augen öffnete, blickte sie in ein weiteres, strahlend blaues Augenpaar. Unbewusst lief Anna geradezu tomatenrot an. „Das hast du ja wieder super hinbekommen Anna...“, sich selbst innerlich verfluchend, brachte sie doch noch ein kurzes, verlegenes: „Hi...“ heraus. So war sie doch schneller unter Menschen gekommen, als gedacht...

    • "Ich bin keine Puppe, die man aus einem verstaubten Regal holt, wenn Jemand gerade nicht da ist, und wenn dieser Jemand wieder zurückkehrt, achtlos ins Regal gestellt wird und wieder von allen... gehasst wird." •

  • [Wayne] ~ mit Ria & Anna bei einer Bank


    [IMG:https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=150x150:format=png/path/s804ddaff65002008/image/ibfb4ba150be2d059/version/1488239549/image.png]


    Die positive Antwort der Blonden erwiderte der Cowboy mit einem Lächeln. Er wollte sich gerade daran machen, den freien Platz neben dieser auf der Bank einzunehmen, als er mit etwas - oder besser gesagt jemandem - zusammenstieß. Das Gleichgewicht entwich seinem Körper und der junge Cowboy fiel auf seinen Hintern, die unbekannte Person direkt auf ihm. Sich von dem Sturz erholend, blickte er der Ursache seines Falls nun direkt ins Angesicht. Die Augen waren ein strahlendes rot. Jedoch nicht ein solches rubinrot, welches Antoinette in ihren Seelenspiegeln trug, sondern viel mehr ein weinrot. Dennoch war die Farbe faszinierend. Einen Moment lang herrschte Stille, als hätte man die Zeit angehalten, ehe er das leise, verlegene, fast schon schüchterne 'Hi' der Honigblonden vernahm. "Hi." Mehr konnte auch Wayne gerade nicht erwidern. Langsam kam der Blonde jedoch wieder zur Besinnung, ein paar mal blinzelnd, und sah die Frau auf ihm fragend an. "Alles in Ordnung bei dir?" Sicher musste der Anblick für die Blondine, welche auf der Bank saß, mehr als unterhaltend sein. Waynes blaue Augen konzentrierten sich jedoch nur auf die Person vor bzw auf ihm. Wer könnte es ihm übel nehmen in einer solchen Situation? Sein Rücken schmerzte ein wenig, jedoch wollte er sich davon nicht beirren lassen. Das verging schon wieder.

  • Ria mit Wayne und Anna bei einer Bank

    [IMG:http://fc05.deviantart.net/fs71/f/2014/046/e/d/ria_by_princesslettuce-d76m18k.png]

    Ria spürte beim sitzen den kühlen Wind und hofft das es langsam mal wärmer wird, da sie die Sonne schon ein wenig vermissen tut und somit der Frühling richtig sich hier wieder zeigt. Dadurch war die Blondine kurz in Gedanken versunken und bekam nicht richtig mit, das sich noch jemand sich hier her bewegte und erschreckte sich daher dementsprechend als der blonde Mann plötzlich auf den Boden flog. Sie sah auch nicht gleich den Ursprung dieses Unfalls bis sie genauer hin schaute und sich ein lustiges Bild vor ihren Augen zeigte. Der blonde lag unter einer Frau und Ria versucht nicht laut los zu lachen. Eher tut sie so als muss sie husten und hofft das sich keiner verletzt hat und bleibt lieber auf der Bank sitzen und überlegt einfach nochmal was sie auf den Markt einkaufen möchte bis einer der beiden vielleicht was zu der Blondinen sagt. Sie kann sich nämlich auch vorstellen, das es auch eine peinliche Situation ist und da sollte sich die Situation etwas abklingen.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.