Die Bibliothek "Bücherwurm"

  • [Leseecke] Juliet & Ben


    JulietIllustration2.png"Alles cool! Ich hasse es eigentlich selbst einfach von Fremden blöd angequatscht zu werden... weiß auch nicht was mich geritten hat... also sollte ich mich womöglich entschuldigen" antwortete die blonde Studentin auf seine Entschuldigung. Ihre Bücher lagen inzwischen geschlossen in ihrem Schoß, ihre Arme waren locker auf die Kanten gestützt. "Irgendwie gehe ich zum Bücherfeeling und stromern immer lieber in Bücherläden... ich finde irgendwie... keine Ahnung... öffentliche Bibliotheken haben irgendwie immer so einen unguten Charme finde ich. Weiß nicht wieso" sie zuckte mit den Achseln, aus ihr unbekannten Gründen empfand sie die "Aura" von Bücherläden irgendwie entspannter als von Bibliotheken. In Läden fand sie sich irgendwie besser zurecht. "Und klar ist es scheiße ein Buch nicht fertig zu lesen, aber manchmal ist das Ende so vorhersehbar, dass es doch auch sinnlos ist sich damit unnötig lange zu quälen. Entweder ich will das Buch lesen oder ich will es nicht lesen. Zur Not kann ich das Ende auch irgendwo aus dem Internet raussuchen. Vor allem ausgeliehene Bücher machen es doch so einfach einfach abzubrechen. Immerhin habe ich es mir nicht gekauft und brauche ein schlechtes Gewissen haben". Ihre Gedanken wanderten zu dem einen oder anderen literarischen Komplettreinfall. Zum Beispiel eine bestimmte Reihe über verschiedene Grautöne über deren Schlechtigkeit sie bis heute noch nicht hinweg war. Als er sie auf ihre Buchauswahl ansprach und sie zudem noch siezte, musste sie lachen. "Du musst mich nicht siezen! Ich bin Juliet!" sie wedelte mit einem der Bücher (nicht das über Batiken). "Und ich studiere den Kram. Manchmal frage ich mich allerdings wieso. Dein Buch ist vermutlich interessanter. Was ist das für eins?" Es interessierte sie wirklich was er da laß, auch wenn sie womöglich nichts damit anfangen konnte, da sie in den letzten Jahren irgendwie den Überblick verloren hatte was es so gab.

    "Come on, little lady, give us a smile"
    No, I ain't got nothin' to smile about
    I got no one to smile for, I waited a while for
    A moment to say I don't owe you a goddamn thing

    Nightmare - Halsey

  • Joe kommt hier an

    2383-joe-woodrow-png

    Joe beschloss hier mal her zu gehen, da er das Interesse gefunden hatte mehr über manche Legenden hier zu erfahren und vielleicht auch doch noch für die Schule zu lernen. Schließlich sind glaube auch noch Ferien und er auch so nach anderen Büchern schauen könne. Beim betreten bemerkte er viele Besucher hier und versucht daher leise zu sein und so die nicht zu stören. So läuft er nach hinten zu den Märchenbücher und sucht da zuerst nach Legenden. Dazu nahm er auch fast jedes Buch in die Hand und las neben der Rückseite auch einige Seiten in den Büchern, wo er die richtigen dann in der Hand behielt und die anderen zurück legte. Nebenbei überlegt er aber noch welche Bücher er für das lernen suchen wollte und vielleicht später zu Lucus gehen, wenn dieser Zeit gefunden hatte versteht sich. Solange bleibt er hier und setzte sich auch an einen leeren Tisch, als er mehr als drei Bücher zusammen gesucht hatte mit Unterschiedlichen Titeln und sich in die Texte vertieft.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • Clive mit Gabriel und Marie an einem Tisch


    Oh, sie waren tatsächlich interessiert über seine Arbeit? Meistens fragte niemand nach dem Labor oder nur aus Höflichkeit und hörte dann nur mit einem halben Ohr zu, aber die beiden wirkten wirklich interessiert. Clive freute sich sehr über diese Art von Zuneigung, die er von den beiden erhielt. "Es ist ein Forschungslabor, dort werden verschiedene Sachen untersucht wie Bakterien, Viren und andere Mikroben. Es geht zwar nicht ganz in die Richtung die ich mir wünsche aber ich lerne sehr viel! Mein Traum ist es später mal Insekten zu erforschen, zu züchten und unerkannte Spezien zu entdecken und eine Art die nach mir bennant wird." Er kicherte, es klang albern aber es gab so unendlich viele Insekten auf diesem Planeten und wir kennen gerade nur einen Bruchteil davon. Außerdem klang 'die Clive-Grille' doch super cool oder? "Im Labor hab ich sogar mein eigenes Terrarium bekommen! Auch wenn sie nicht auf Insekten speziallisiert sind wurde mir der kleine Wunsch gewährt! Es ist richtig toll dort! Ich hab meine eigenen Libellenlarven!" Vor lauter Begeisterung merkte Clive kaum dass er vom Thema abwich. Er atmete einmal tief durch und brachte seine Gedanken auf den Boden zurück. "Ich schweif zu viel ab, wir sollten uns ja noch vorbereiten." Clive schlug seine Hände vors Gesicht, er war ein sehr Gestikulierreicher Mensch. Vorsichtig spähte er durch seine Finger. "Treffen wir uns dann an der Bushaltestelle? So um 10?"


    ✶★"Eine kleine Überlegung, ein kleiner Gedanke an andere, macht den ganzen Unterschied aus."★✶

    - Winnie Puuh




  • [Gabriel] geht~



    "Okay Clive, du musst uns unbedingt mehr davon erzählen! Morgen dann! Meine Mama hatte mich eh schon an meine Pflichten erinnert.", Gabriel setzte ein verlegenes Grinsen auf. Außerdem hatte sein großer Mitschüler Recht - Zeit zur Vorbereitung brauchten sie ja auch noch! Was Marie wohl machen würde? Er war ganz gespannt. Ach, er freute sich so sehr auf morgen! Kaum wäre er zu Hause, würde er seinen Zieheltern davon erzählen! Der Latino fand Clive unheimlich sympathisch, auch die gestikulierende Art, da waren sie nämlich schon zwei. Gabriel stand schließlich auf und stellte den Stuhl wieder ordentlich zurück an den Platz. "Also, ich muss los! Ich schreib euch später! Dann bis morgen!", rief er fröhlich aus, woraufhin er einen bösen Blick der Bibliothekarin erntete. Sie sagte jedoch nichts, da er immerhin selbst bereits im Begriff war zu gehen~

  • Clive, Gabriel & Marie an einem der Tische | Marie geht


    3047-marie-png


    Als Clive begann von seinem Praktikum zu erzählen, wurden ihre Augen ein bisschen größer. Sie war überrascht, dass er sich für so etwas interessierte. Sie kam sich sonst immer ein wenig freakig vor, wenn sie jemandem erzählte, dass sie sich so für Pflanzen, Tiere und Insekten interessierte, aber er erzählte das einfach so beiläufig, als würde er über das Wetter sprechen. Beneidenswert. Marie empfand es auch gar nicht als langweilig oder zu viel, was er gesagt hatte. Er hingegen sah das anders und lenkte wieder ab. Als er sich die Hände vors Gesicht schlug, musste sie ein wenig auflachen. "Ich fand nicht, dass du zu sehr abgeschweift bist. Wir haben schließlich gefragt und ich finde das Thema interessant. Ich interessiere mich selbst für die Natur und alles was darin lebt.", sagte die Schwarzhaarige, doch bevor sie weiter sprechen konnte, erklärte Gabriel, dass er morgen mehr davon hören wollte, aber jetzt gehen musste. Ihr Blick fiel auf die Uhr an ihrem Handy. Es war wirklich schon spät und sie musste selbst los. Dabei wollte sie gerade überhaupt nicht gehen. Sie wollte auch mehr hören, wollte ihm erzählen, dass sie selbst einige Insekten und Pflanzen studierte, aber sie kannte den Zorn der Betreuerinnen im Waisenhaus und das wollte sie sich nun wirklich nicht antun. "Ich muss leider auch schon los, bin schon zu spät, weil ich die Zeit komplett vergessen hab. 10 morgen klingt aber perfekt.", sagte sie während sie ihre Sachen vom Tisch mit einem Lächeln einräumte und sich dann eine Strähne hinters Ohr strich. "Und die Libellenlarven würde ich bei Gelegenheit gerne mal sehen. Zu welcher Gattung gehören sie denn? Oder sag es mir besser nicht! Ich will selbst raten.", sagte sie und lächelte dabei breit in seine Richtung. Würde sie sie erkennen? Libellen waren nicht gerade ihre Stärke. Ob ihm das seltsam vorkam? Vermutlich schon, aber jetzt hatte sie es gesagt und das machte sie verlegen. Ihre Wangen färbten sich rosa. "Also wenn du sie mir denn irgendwann mal zeigen kannst. Auf einem Foto oder so.", ruderte sie zurück und mit einem erneuten Blick auf ihr Smartphone, stand sie auf, rückte ihren Stuhl zurecht, nahm ihre Sachen und sah noch einmal zu Clive. "Bis morgen." Und ohne zu fragen, ob sie vielleicht in die gleiche Richtung mussten, machte sie sich auf den Weg.


    Geht ~>

  • [Cyril] geht


    Die Konversation der Beiden hielt sich leider recht oberflächlich und kurz, da sich die Blauhaarige schon bald entschuldigte, um ihren eigenen Interessen nachzugehen. Leider wurde aus diesem Gespräch wohl nicht mehr, aber das war in Ordnung. Manchmal war es einfach interessant, neue Leute kennenzulernen, vor allem, wenn sie so anders und zurückhaltend schienen. Charaktereigenschaften, mit denen er in seinem Alltag nie viel Kontakt hatte. Er selbst stöberte noch ein wenig in der Abteilung, lieh sich ein, zwei Bücher aus und ging dann nach Hause.

  • Joe weiter beim lesen


    Joe hatte die Zeit komplett vergessen, als er ein Buch nacheinander las welche ich sich raus gesucht hatte und auch viel Spaß dabei hatte. Er machte auch mit seinen Smartphone Fotos von manchen Bildern, da er einfach die Camera testen wollte und auch so viele Motive schön fand. Zumal er so die nicht extra drucken musste und vielleicht später dazu vielleicht Notizen zu machen und das für die Schule nutzen. Joe war überrascht wie manche Legenden beschrieben wurden ohne zu bewiesen existieren wirklich. Dabei machte der Junge sich selber auch den Entschluss bei der nächsten Klassenfahrt dabei zu sein und auch rechtzeitig das alles planen und nicht zu verpassen wie das passieren musste.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • JulietIllustration2.png[Leseecke] Juliet & Ben - Juliet geht ~


    Irgendwann im Laufe ihres Gesprächs waren die Augen ihres Gegenübers wieder zu den Seiten seines Buches gewandert und wie es für Bücherwürmer so üblich war, hatte ihn die Welt zwischen den Seiten anscheinend zu sehr gefangen genommen. Sie war deswegen nicht beleidigt, sie musste deswegen eher schmunzeln. Wie gerne würde sie einfach in einer Fantasiewelt versinken und nie wieder auftauchen. Juliet störte den Jungen nicht weiter und widmete sich wieder ihrem Lesestoff. Als sie alle Informationen gesammelt hatte die sie brauchte packte sie ihre Siebensachen und verabschiedete sich freundlich bei Ben. Beim Hinausgehen legte sie die Bücher auf einen der Wagen zum zurückräumen. Sie würde beim besten Willen nicht mehr herausfinden wo ihr richtiger Platz war. Draußen vor der Tür zog die die frische Luft in ihre Lunge. Sie fand den Geruch von Büchern eigentlich ganz gut, aber nach einiger Zeit war es einfach schön wieder frische Luft zu atmen. Juliet verlässt die Bibliothek ~

    "Come on, little lady, give us a smile"
    No, I ain't got nothin' to smile about
    I got no one to smile for, I waited a while for
    A moment to say I don't owe you a goddamn thing

    Nightmare - Halsey

  • Ben und Juliet in der Leseecke | Ben geht


    Ohne sein Gegenüber zu unterbrechen, lauschte Ben ihren Worten. Wie es schien, hatte sie etwas gegen Bibliotheken. Nein halt, öffentliche hatte sie gesagt. Kurz fragte er sich, was es denn sonst noch für welche gab. Waren nicht alle Gebäude dieser Art irgendwie öffentlich? Ihm fiel ein, dass manche Universitäten wohl auch solche Büchersammlungen den Studenten zur Verfügung stellten? waren das keine öffentlichen? Ben runzelte kurz die Stirn, wusste er doch darauf keine richtige Antwort. Vielleicht kannte sie auch jemanden, der selbst eine solche privat besaß? Eigentlich recht unwahrscheinlich…

    Er bemerkte, dass seine Gedanken mal wieder abdrifteten und er ihre weiteren Äußerungen gar nicht wahrgenommen hatte. Da es ihm unangenehm war noch einmal nachzufragen, bemühte er sich einfach nachfolgenden Worten besonders viel Aufmerksamkeit zu schenken. Was sollte er auch schon sagen außer ‘Entschuldigung, kannst du das nochmal sagen, ich habe gerade über Bibliotheken nachgedacht’?

    Sie stellte sich als Juliet vor, bedeutete ihm zugleich, dass das Siezen wohl doch zu viel gewesen war. “Okay, Entschuldige. Ich wollte nur nicht unhöflich sein. Ich bin Ben.”, Warum er sich nun entschuldigte zu höflich gewesen zu sein, wusste er auch nicht so genau. Gab es überhaupt ein ‘zu höflich’? Dass Juliet design studierte beeindruckte ihn jedoch. Er selbst war so gar nicht kreativ im Umgang mit Gestaltung. Mit neuem Interesse musterte der Teenager sie. Dabei stellte der fest, dass er eigentlich niemanden kannte, geschweige denn schon einmal jemanden getroffen hatte, der irgendwie irgendwas Kreatives machte. Fast hätte der Teenager sich wieder zu sehr in seinen eigenen Gedanken verloren, realisierte jedoch noch, das sie ihn nach seinem Buch fragte. Kurz hielt er innen, ließ seine Augen wieder zum besagten Gegenstand wandern, das sich immer noch in seinem Schoß befand. “Es ist ein Sci-Fi Roman.”, begann er ihre Frage zu beantworten. “Wie die Welt wohl aussehen könnte, wenn man hier und da aktuelle Aspekte weiter sponn. Es ist … recht interessant geschrieben. Regt zum Nachdenken an.”, schloss er seine kurze Erklärung. Ben wollte die junge Frau nicht damit langweilen, Eventuell interessierte sie das ganze so gar nicht und sie las lieber ganz andere Dinge, wenn es um Freizeitliteratur ging. Daher hielt er es für unangebracht sofort einen ewig langen Monolog über dieses Buch zu halten. Schweigen breitete sich zwischen ihnen aus und Benjamin wusste nicht so recht, wie er damit umgehen sollte. Er schlug daher einfach wieder sein Buch auf und setzte das Lesen fort.

    Als Juliet aufstand und die Leseecke verließ, realisierte er dies nur am Rande. Sie war schon einige Schritte entfernt, als er den Kopf hob und ihr nach sah, vertiefte sich jedoch sogleich wieder in sein Buch, sobald Juliet aus seinem Blickfeld verschwunden war. Kurz fragte er sich, ob er sie irgendwann nochmal treffen würde. Hieß es nicht man sah sich immer zwei Mal im Leben?

    Der Teenager las noch die restlichen verbliebenen Seiten seines Buches, ehe er es letztendlich zufrieden zu schlug. Alles in allem war es eine gute Geschichte gewesen und es hatte sich gelohnt. Somit stand er auf, nahm die Bücher, die er eigentlich nur so zur Deckung aus den Regalen gesammelt hatte, legte diese auf denselben Bücherwagen, auf dem auch Juliet ihre zurückgelassen hatte. Eines dieser Bücher behielt er jedoch bei sich, da es interessant geklungen hatte. Somit war gleich neuer Lesestoff vorhanden, denn immerhin war die Bibliothek schon ein gutes Stück von seinem Zuhause entfernt. Zufrieden gab er also das alte Werk zurück und lieh sich sogleich das andere aus.

    Anschließend verließ er das Gebäude, auch wenn er noch nicht wusste, wohin er als nächstes gehen würde. Nach Hause wollte er jedenfalls noch nicht. Immerhin sollte die Bibliothek nur eines seiner Ziele sein.


    >> Ben verlässt die Bibliothek


  • Joe verlässt auch die Bibliothek

    2383-joe-woodrow-png

    Joe schaute irgendwann auf sein Smartphone, als er das eine Buch zu ende gelesen hatte und beschließt die anderen beiden sich auszuleihen. Er muss schließlich auch irgendwann wieder was essen und später zurück zu sein Wohnheim, was er aber erst gegen Abend machen möchte. Jetzt möchte er noch die Stadt erkundigen und räumte dann alles zusammen, wo er versucht die Bücher in den richtigen Regalen zurück zu räumen und dann doch entschloss die auf einen Bücherwagen zu legen. Er musste auch erst mal nach seinen Bibliothek Ausweis suchen, da er nicht mehr wusste ob er einen überhaupt besitzt und ob dieser auch noch gültig sei. Er läuft dann draußen Richtung Bushaltestelle und überlegt bei der fahrt wo er als nächstes aussteigen möchte.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.