Beiträge von Dystariel

    Benjamin bei Charlie

    Ein wenig nachdenklich runzelte Ben die Stirn. Alessa direkt schreiben? Er war sich nicht sicher, ob das etwas brachte. Bestimmt war sie sowieso mit etwas anderem beschäftigt. Viele Leuten nahmen sich schließlich oft etwas an ihren freien Tagen vor und er hatte das Gefühl, dass Alessa dazu zählte. Zumindest wirkte sie eher wie jemand, der gerne unterwegs war, unter Leute ging. “Hm, ich weiß nicht. Meinst du sie hat nicht schon etwas anderes vor? Ich will ihr auch nicht auf den Keks gehen.”, machte er schließlich seinen Gedanken Luft. Auch wenn er wusste, dass Charlie diesen Gedankengang vermutlich nicht so recht nachvollziehen konnte - wie sooft bei ihren doch recht unterschiedlichen Charakteren - fiel es ihm dennoch bei ihr immer am leichtesten einfach auszusprechen, was er dachte.

    Auf die Nachfrage seiner Schwester bezüglich Alessas Handynummer zögerte er für einen Moment. Was, wenn die wiedergewonnene Kindheitsfreundin es ihm übel nehmen würde, wenn er einfach so irgendwem ihre Nummer gab? Immerhin war das ja schon etwas privates, oder? Vielleicht sollte er sie vorher fragen, ob das okay wäre? Aber Alessa kannte Charlie, also war sie doch gar nicht irgendwer? Ach, es würde schon in Ordnung gehen. Hoffte er. Also zückte er sein Handy, trotz eines kleinen restlichen Gefühls im Magen irgendwie etwas falsches zu tun, kopierte die Nummer und schickte diese an seine zweite Hälfte. “Aber spam sie nicht gleich zu.”, kommentierte er die Sache mit einem leichten Grinsen auf den Lippen. Zwar war es scherzhaft gemeint, aber ein wenig Wahrheit steckte trotzdem darin. Aber vielleicht konnte Alessa mit Charlies manchmal etwas ungestümer Art auch gut umgehen. Denn wie bereits festgestellt, kannte sie sie bereits - auch wenn sie als Kind doch eher der ruhigere Typ gewesen war.

    Ben musste schmunzeln, als Charlie ihm bei der Höhe der Schuhe zustimmte. Er konnte sich sie beim besten Willen nicht in solchen Dingern vorstellen.

    Für einen Moment hingen beide ihren Gedanken nach, dann erhob Ben sich. “Hast du Lust ein bisschen am See entlang zu laufen?”, seine Beine waren etwas eingeschlafen von seiner Sitzhaltung, weshalb er das Bedürfnis hatte sich ein wenig zu bewegen. Da hier sowieso keine Menschenseele war, würden sie ihre Sachen auch einfach hier lassen können.

    Sophia bei Eric vor der Villa, später in ihrem Zimmer

    Freude erfüllte ihr Herz, verscheuchte die leichte Unsicherheit. Es war schön, dass Eric ihre gemeinsame Zeit an diesem Abend ebenso genossen hatte, wie sie. Besonders freute sie, dass er es ihr nicht übel nahm, dass sie ihn so mir nichts dir nichts in einen kleinen Tanz verwickelt hatte. Die Adelstochter schüttelte den Kopf bei Erics Anmerkung bezüglich seiner Fähigkeiten als Tanzpartner. “Ganz und gar nicht.” Aufmerksam schweifte ihr Blick über Erics Gesicht, welcher dann, wie fast immer, an dem schönen sanften Braun seiner Augen hängen blieb. Jedoch schlug sie die Augen nieder, als Eric die Hand nach ihr ausstreckte und eine verlorene Strähne ihres violetten Haares hinter ihr Ohr strich und seine Hand auf ihrer Wange für einige Sekunden verweilte. Es war nur eine kleine Geste, aber sie berührte sie sehr. Ein wenig Röte zierte ihre Wangen, während sie erst wagte ihr Gegenüber wieder anzusehen, als er seine Hand zurück zog. Ein Lächeln zeigte sich zusätzlich auf ihren Lippen bei Erics nächsten Worten. “Ich bitte darum.” Nein, sie hoffte nicht nur auf ein Wiedersehen. Es sollte auf keinen Fall viel Zeit vergehen bis zu ihrem nächsten Treffen und vermutlich lag deshalb auch etwas leicht flehendes in ihren Augen. Doch allzu lange hielt dies nicht an, denn die Worte ihrer Begleitung entlockten ihr ein Kichern. Eine gescheite Antwort fiel ihr dazu allerdings nicht ein, weshalb sie einfach nur nickte. Schlagfertigkeit lag ihr nicht besonders, aber das lag wohl auch daran, das wohl zu damenhaft dafür war.

    Nur langsam wandte Sophia sich dem Gartentor zu, um es zu öffnen. Nur widerwillig ließ sie zu, dass Eric ihre Hand losließ. Doch sie lächelte und wünschte ihm eine gute Nacht. “Gib auf dich acht.”, fügte sie nach einem kurzen Zögern noch hinzu. Immerhin war die nahende Dunkelheit der Nacht nie gänzlich ungefährlich.

    Das Tor fiel ins Schloss nachdem die Adelstochter hindurchgeschlüpft war und sie bewegte sich auf den ebenso prunkvollen Eingang der Villa zu. Lauschte Erics verhallenden Schritten.

    Auf direkt Weg führten sie ihre Füße in ihre eigenen Räumlichkeiten. Hunger hatte sie keinen, die Müdigkeit war plötzlich lauter geworden. Vermutlich hatte sie diese bisher einfach nur verdrängt und kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Somit beschloss sie sich in ihr weiches Bett zu kuscheln und den Tag frühzeitig zu beenden.

    Kiel bei Brodik und Barrett an einem der Tische

    Mit einem beherzten Seufzen ließ Kiel sich auf einen Stuhl an dem nächstbesten freien Tisch fallen. Froh darüber, endlich die Aufgabe erfüllt zu haben und den restlichen Tag zu entspannen. Dieser Ausflug hatte ihm mehr abverlangt, als ihm lieb war. Daher kam es dem Blondschopf nur allzu gelegen, dass Barrett sich um das Bier kümmerte. Dankend nahm er den Krug entgegen, prostete seinen Gefährten zu und nahm einen großen Schluck. Kühl und prickelnd rann es seine Kehle hinab und er schloss kurz die Augen. Der erste Schluck war immer am besten! Besonders viel Alkohol vertrug er auch nicht - leider. Ungern gab er das gegenüber sich selbst zu, noch viel weniger vor anderen. Aber es war besser lieber etwas weniger zu trinken, als am Ende völlig betrunken durch die Gegend zu torkeln. Auch wenn ihm das manchmal dennoch passierte. Denn was Kiel noch viel weniger leiden konnte, als betrunken und am Ende peinlich zu sein, war es, wenn sich jemand darüber amüsierte, dass er nur wenig trank und wie ein Schwächling dargestellt wurde. Für so etwas war er dann doch zu stolz.

    Barrett erkundigte sich nach dem Elefanten für den sie alle die Mission angenommen hatten. Während Kiel noch die Stirn darüber runzelte, weshalb man an soetwas nicht gerade Ungefährlichem teilnahm und den Sinn dafür nicht einmal vorher wusste, war Brodik schon dabei eine Antwort zu formulieren.

    Er lauschte, nickte zur Bestätigung. “Nicht zu vergessen die Menge an Futter und Wasser, die wir ständig besorgen müssen.”, ergänzte der Blondschopf schließlich noch und beendete den Satz mit einem leisen Stöhnen. “Du hast ja keine Ahnung wieviel so ein Elefant täglich in sich hinein schaufelt.” Hinzu kam noch, dass Forté schon ewig weg war und sie somit eine Hilfe weniger hatten. Zumindest fühlte es sich wie eine Ewigkeit an. Die Erwähnung ihres Namens verursachte einen unangenehmen Stich in seinem Herzen und die Sehnsucht wurde lauter. Es war schon eine ganze Weile her, dass Kiel so lange ohne seine Schwester auskommen musste. Und auch wenn er sie des Öfteren mal verfluchte, vermisste er sie doch sehr. Müde fuhr er sich durch die Haare und nahm noch einen Schluck aus seinem Bierkrug. “Hoffen wir einfach mal, dass der Trank bald fertig ist und helfen wird.” Ein Versuch seine Gedanken wieder auf das Gespräch zu lenken. Doch sein Kopf schweifte doch wieder zu Forté und nach einigen Minuten verspürte er den Drang seinen Gedanken etwas Luft zu verschaffen:” Sagt mal … habt ihr in letzter Zeit was von meiner Schwester gehört..?”, die Frage kam wohl dennoch etwas zögerlicher über seine Lippen, als gewollt. Er schätze Barrett nicht so ein, als würde er sich viel aus anderen Leuten machen, aber vielleicht hatte er ja dennoch etwas aufgeschnappt? Seine Hoffnung lang hier eigentlich mehr bei Brodik. Immerhin standen die beiden sich doch recht nahe - zu seinem Erstaunen. Aber das war eine andere Sache.

    Mein Highlight ist das Gemüse stapeln, haha! Find das voll nice.

    Gay Love supporte ich aber auch sehr gern und freu mich drüber!

    Und ich freu mich wieder diese schönen Charakterbilder zu haben, die ja sogar etwas animiert sind! Hab die bei dem letzten Story of Seasons so vermisst.


    Freu mich schon voll drauf! Auch wenn ich es immer noch nicht geschafft hab den 4. Teil nachzuholen ||

    Auch interessant!


    Ben - ich glaube er würde jedem alles verzeihen und jedem alles gönnen, also ist die Eifersucht bei ihm wohl nicht wirklich vorhanden

    Kiel - ab und an vielleicht, wenn er sich gegenüber anderen ungerecht behandelt fühlt

    Sophia - sie steht gern im Mittelpunkt und kann deshalb wohl auch mal eifersüchtig werden. Zur Furie würde sie deshalb aber wohl eher nicht mutieren.

    Chase - ich glaube Chase ist definitiv der eifersüchtige Typ. Vor allem wenn er denn doch mal eine Beziehung hat. Andere Leute interessieren ihn nicht großartig, aber wenn irgendwas seinem Ego schadet, wird er doch schnell mal eifersüchtig, womit dann die miese Laune einher geht.


    Nächste Frage:

    Wie mutig sind eure Rollen?

    Sortierung von "Angsthase" bis "den/die hält gar nichts auf"

    1931-sophia-png Sophia bei Eric auf dem Weg zur Villa


    Hatte sie wirklich so hohe Ansprüche und es war ihr nichteinmal bewusst? Ein wenig nachdenklich musterte Sophia ihre Begleitung, als diese ihre Bedenken äußerte. Eigentlich hatte sie nie so empfunden, aber vielleicht sah sie es auch aus einem falschen Blickwinkel. Ihr Herz sank ein wenig tiefer, die leise Enttäuschung zog es herunter - wie ein Stein, der an einem Luftballon hing. Doch zu ihrer Überraschung sagte Eric ihr letztendlich doch noch zu. Vielleicht hatte ihr Blick, in dem mehr unwillkürlich etwas Flehendes gelegen hatten, dazu beigetragen. Vielleicht auch nicht. Eric wirkte so schüchtern, zurückhaltend. Etwas, was sie gar nicht so richtig von ihm kannte. Oder nicht mehr kannte? Gleich darauf das entschlossene Funkeln in seinen Augen, welches ihr schon eher bekannt war. Sophia kam nicht umhin dies durchaus niedlich zu finden. Ein leichtes Kichern verließ ihre Lippen und ein Lächeln blieb darauf zurück. "Ich freue mich über deine Zusage! Und bin mir sicher, dass ich die viele Mühe schmecken werde." Sie hatte Eric als einen durchaus ehrgeizigen Menschen in Erinnerung. Da war es nicht verwunderlich, dass er sich besonders viel Mühe geben wollte, vielleicht auch etwas über sich hinauswachsen wollte. Und vielleicht war das auch der Grund, dass er ihr wenig später einen Deal vorschlug. Ihr Lächeln schmolz zu einem warmen Lachen. "Das ist eine wundervolle Idee!" Auch wenn sie zeitgleich ein wenig die Bedenken überrollten. Beim Kochen konnte man sicherlich auch ein Menge falsch machen. Immerhin hantierte man teilweise am offenen Feuer! Dieser Gedanke flößte ihr Angst ein, doch sie schob ihn bei Seite. Wenn Eric ihr dabei zur Seite stand, brauchte sie doch keine Furcht zu haben, richtig?

    Sophia musterte ihr Gegenüber, studierte die Gesichtszüge millimeterweise, während ihr Herz flatterte. Doch die Musik endete jäh und Eric wandte sich von ihr ab - viel zu schnell. Und doch wusste sie, dass es wohl die bessere Wahl gewesen war, auch wenn ihr Herz leise enttäuscht seufzte. Noch etwas steif von der plötzlichen Situationsänderung, hob sie langsam die Hände, um dem Musiker verhalten - so wie es sich für eine Dame gehörte - zu applaudieren. Sie beobachtet Eric, wie er ein wenig Anerkennung in Form von Geld teilte und Sophia holte ebenfalls einige Münzen aus ihrem kleinen Portemonnaie hervor. Wie immer zählte sie gar nicht nach und warf dem Musiker einfach zu, was sie gerade mit einem Griff in den Geldbeutel zwischen die Finger bekommen hatte.

    Gleich darauf spürte sie Erics Hand an ihrer. Ein Kribbeln lief von ihren Fingerspitzen direkt in ihr Herz und wärmte es. Die Adelstochter nickte auf seine Frage hin und sie setzten ihren Weg fort.



    >> Villa


    Nach einigen schweigenden Schritten kamen die Lichter der prunkvollen Fassade auch bereits in Sichtweite, was sie etwas traurig stimmte. So gern hätte sie noch mehr Zeit mit dem Jäger verbracht. Seine Gesellschaft, seine Nähe genossen. Aber es war nun schon spät, die Sonne warf nur noch sperliches Restlicht auf Trampoli und eigentlich spendeten die Straßenlaternen das meiste Licht. "Ich hoffe die kleine Tanzeinlage war … in Ordnung für dich.", bracht Sophia schließlich die Stille. "Musik und die Freude anderer kann durchaus mitreißend sein." Sie malte ein entschuldigendes Lächeln auf ihre Lippen.

    Schneller, als ihr lieb war, erreichten sie das Gartentor der Villa und Sophia blieb stehen, wandte sich Eric zu. Sie musterte ihn erneut, schlug dann aber die Augen nieder. "Ich möchte dir für deine Zeit danken. Es war ein schöner Abschluss dieses Tages.", gab sie ehrlich zu und sah ihm am Ende ihrer Worte doch wieder in die Augen. "Ich hätte mir wirklich keinen besseren vorstellen können." Wieder ein ehrliches Lächeln in ihrem Gesicht. Und wieder kam mit dem Abschied die Leise Angst, dass sie für eine zu lange Zeit keinen Kontakt pflegten. Doch Sophia schluckte das Gefühl hinunter, bemühte sich zumindest, denn sie wollte ihm Zeit geben mit allem zurecht zu kommen, auch wenn es ihr schwer fiel.

    Chase im eigenen Zimmer/Bad, dann in der Küche, wieder im Zimmer | geht


    << Krankenhaus Riverport | einige Zeit später


    Leise aber stetig hörte man das Wasser in der Dusche plätschern. Langsam fuhr sich Chase mit beiden Händen durchs Haar, um den Schaum herauszuwaschen, der eigentlich schon längst verschwunden war. Das seichte Prickeln des Wassers auf seiner Haut war vielmehr eine Massage, die er nur zu gerne bei jeder morgendlichen Dusche in Anspruch nahm. Gut, eigentlich war es schon fast Mittag, aber wenn man bedachte, dass er sowieso erst weit nach Mitternacht im Bett gewesen war, war es doch schon eher Morgen für ihn.

    Der Teenager ließ die Hände sinken und dachte für einen Augenblick über das Mädchen nach, mit dem er vor ein paar Stunden in der Bar geflirtet hatte. Gut, ein paar Küsse und Zungenspiele waren auch dabei gewesen, aber zu mehr hatte er dann auch keine Lust mehr gehabt, da ihm die Gute nach einer Weile zu seltsam wurde. Es war nun schon eine Weile her, dass er mehr von einem Mädchen gehabt hatte. Eine Feststellung, nicht unbedingt Bedauerung. Seine Gedanken schweiften zu Hina. Das war noch länger her, dass er ihre Gesellschaft genießen konnte. Wie es ihr wohl ging? Chase hatte nichts mehr von ihr gehört seit dem Halloweenabend, der etwas sehr unglücklich geendet hatte.

    Seine Hand fand die Mischbatterie und die nassen Füße trugen ihn aus der Dusche, nachdem er das Wasser abgestellt hatte. Seine Gedanken kreisten eine Weile um Hina während das Handtuch die Tropfen auf der Haut und in den Haaren aufsogen. Eventuell sollte er ihr mal schreiben? Vielleicht später. Der Magen des Teenagers verlangte nach Aufmerksamkeit. Mit einem Handtuch um die Hüfte und noch feuchten Haaren, die er sowieso immer lufttrocknen ließ, begab er sich zu seinem Kleiderschrank und holte einige bequeme Klamotten hervor. Kurz sah er aus dem Fenster. Ein Blick in due selbe Richtung hatte ihm vorhin schon verraten, dass die Sonne heute nicht enttäuschte. Vermutlich würde er später noch raus gehen. Schnell zog er sich an und verließ sein Zimmer - mit der Küche als Ziel. Für die meisten Leute im Jugendwohnheim war es wohl nichts Neues, dass der blonde Junge am Wochenende ewig schlief und dann für sich allein Essen kochte. Chase versuchte zwar immer zu den Zeiten zu kochen in denen sich kaum jemand in diesem Raum aufhielt, aber dennoch ließ es sich nicht vermeiden, dass es doch mal jemand mitbekam. Sein eigentlich geheimes Hobby kannten inzwischen vermutlich mehr Leute, als ihm lieb war. Das war deutlich unkomplizierter gewesen, als er noch bei seinen Eltern gewohnt hatte. Aber dennoch bereute er es nicht allein nach Riverport gegangen zu sein. Die Vorteile der ganzen Freiheiten, die ihm damit eröffnet würden, machten es wett. Zumal Chase wusste, dass er gut in dem war, was er gerne tat. Einzig und allein die Tatsache, dass Kochen wohl eher ein seltsames Hobby für einen Teenager war, ließ ihn das ganze lieber geheimer halten, als er müsste. Er hoffte einfach, dass die meisten annahmen, dass ihm das, was man den meisten Kindern und Jugendlichen von einem angestellten Koch vorsetze, nicht schmeckte oder er einfach extrem wählerisch war.

    Der Kühlschrank gab wie immer so einiges her, war immer gut gefüllt. Durchaus praktisch. Chase griff nach einigen Eiern und verschiedenem Gemüse und machte sich daran ein herzhaftes Omelett zu zaubern, während ihm die Musik aus seinen Kopfhörern dabei half noch den Rest der Realität auszublenden. Es gab nur wenig, dass ihn so gut entspannte wie das, was er gerade tat. Dennoch ließ er sich nicht unnötig viel Zeit dabei, setzte sich schließlich an einen der Tische und aß in Ruhe auf. Währenddessen scrollte er ein wenig durch die verschiedenen Social Media Kanäle und beantwortete ein paar Nachrichten. Kurz überlegte er nocheinmal Hina zu schreiben, ließ es aber dann doch. Sie würde sich schon melden.

    Der letzte Bissen war im Magen und Chase räumte das Geschirr und die Kochutensilien in den Geschirrspüler. Eigentlich etwas, was er hasste und auf das er keinen Bock hatte. Bei seiner Mutter war es egal gewesen. Sie hatte zwar immer geschimpft, wenn er alles stehen und liegen gelassen hatte, aber es dann trotzdem selbst weggeräumt. Hier hatte das nicht funktioniert. Einige Male hatte Chase es probiert, bis die Erzieher ihm eine ordentliche Standpauke gehalten und ihn dazu verdonnert hatten eine ganze Woche alles, was an Geschirr anfiel, zu spülen. Darauf konnte er gerne verzichten.

    Der Schüler verließ die Küche und folgte dem Verlauf der Treppe wieder in den ersten Stock und in Richtung seines Zimmers. Er putze dort noch seine Zähne, zog sich etwas anderes an und verließ das Jugendwohnheim. Noch wusste er nicht, wo ihn seine Füße hintragen würden, aber ihm würde schon was einfallen. Hauptsache er konnte sich irgendwie vor den Hausaufgaben drücken.


    >> Chase verlässt das Jugendwohnheim

    Benjamin bei Charlie

    Aufmerksam lauschte Ben der Kürbiserzählung seiner Schwester. Zunächst hob Ben eine Augenbraue, weil es ihn doch wunderte, dass ein Typ, der eher etwas abgehoben daher kam und sich Sorgen um sein kostbares Kostüm machte, auf eine Dorffete ging. Vielleicht hatte der Kerl auch nur versucht Anschluss zu finden, was ansich ja überhaupt keine schlechte Idee war, wenn man neu hinzugezogen war. Doch da er nicht in Sternbach sondern in der größeren Stadt seinen neuen Wohnsitz gewählt hatte, erschien ihm das seltsam. Immerhin hatte Riverport doch auch ein blühendes Nachtleben und mit Sicherheit doch auch entsprechende saisonale Feten? Naja, er würde schon seine Gründe gehabt haben sich das Halloweenspektakel mal auf dem Lande anzusehen. Es waren ja auch so einige andere Stadtbewohner gekommen. Vielleicht schrieben sie dem kleinen Dorf doch mehr Charme zu, als er gedacht hatte? oder aber jemand hatte die Werbetrommel kräftig genug gerührt. Schnell verzog sich sein Mund jedoch zu einem Grinsen, als Charlie von ihrem eigenen Charme sprach. Zwar hatte sie es nur als Scherz ausgesprochen, doch Ben wusste, dass sie es doch eigentlich ernst meinte. Seine Schwester brachte mit ihrer offenen lockeren Art einfach jeden dazu sich mit ihr ungezwungen zu unterhalten.

    Die merkliche Bestürzung darüber, dass dieser Kerl wohl noch nie einen Kürbis bearbeitet hatte, teilte ihr Bruder durchaus. “Ach echt? Ich dachte auch, dass das doch jeder als Kind gemacht hat.” Er überlegte kurz, versuchte einen Grund zu finden.”Vielleicht gibt es auch keine Kürbisse, wo er herkommt? Oder sie sind sehr teuer?” Kurz zuckte er ratlos mit dem Schultern. “Oder es ist nicht so üblich in der Stadt.” Es konnte so viele Gründe geben! Eventuell mochte er Kürbisse auch einfach nicht, weil sie für ihn komisch rochen, ihm nicht schmeckten oder er die Farbe doof fand? Ben merkte, dass er sich mal wieder zu viele Gedanken um etwas machte, dass eigentlich keine Bewandtnis hatte. Folglich war er froh, als seine zweite Hälfte wieder auf Alessa zu sprechen kam.

    Die Erwähnung des Namens der gemeinsamen alten Freundin hatte bei ihr genauso viel Überraschung ausgelöst, wie Ben es vermutet hatte. Und natürlich hatte es auch gleichzeitig die Neugierde geweckt. “Ich stand am Buffet, hatte mich mit einem Studenten etwas unterhalten. Er meinte er würde Yumi kennen - die Welt ist klein. Dann musste er los und ich stand für vielleicht 2 Minuten allein herum und dann hat sie mich plötzlich angesprochen. Wie gesagt, ich hab sie gar nicht gleich erkannt, aber sie mich offenbar schon. Mein Kostüm war wohl nicht so gut.” Er lachte kurz. “Naja und dann haben wir uns ein wenig unterhalten und sind später in die Filmecke gewechselt. Ich hab sie dann nach dem Ende noch zur Bushaltestelle begleitet. Oh, und wir haben Nummern getauscht.” Ein Lächeln stand nun in seinem Gesicht, da er sich darüber immer noch freute. “Also können wir uns auch mal gemeinsam mit ihr treffen, wenn du möchtest.” Für einen Moment musterte er Charlie, ließ sich die Vorstellung, dass Alessa bei ihrem Vater in Frankreich war, durch den Kopf gehen. Zusätzlich irritierte es ihn immer aufs neue, wenn sie ihre Mutter beim Vornamen nannte. Für ihn waren die gemeinsamen Eltern trotz der wenigen Besuche und der weiten Entfernung trotzdem immer noch Mama und Papa. “Es hat mich tatsächlich auch überrascht Alessa zu sehen. Sie hat nichts dergleichen erzählt. Es kann natürlich sein, dass sie zwischendurch mal bei ihm war, es aber dort nicht mochte? Auf jeden Fall war zu merken, dass sie einsam ist. Aber Hina scheint ihr ganz guten Halt zu geben. Die beiden sind immer noch sehr eng befreundet.” Wieder eine kurze Pause. Solche Freundschaften waren schon etwas sehr besonderes, oder? Benjamin hob eine Hand, um seine Brille ein wenig zurechtzurücken und rief sich währenddessen noch einmal Alessas Kostüm, vielmehr ihre Erscheinung im gesamten ins Gedächtnis. “Ihr Kostüm war …. ziemlich kurz. Ein Engelskleid mit passenden Flügeln. Sie trug auch recht viel Make Up - soweit ich das beurteilen kann. Und sehr hohe Schuhe. Es ist mir wirklich schleierhaft wie man darauf laufen kann…” die letzten Worte kamen mehr murmelnd über seine Lippen, waren sie doch eher ein lauter Gedanke, als ein direkter Satz an seine Schwester gerichtet.

    Wie immer hab ich erstmal alle angebaggert und auf 6 Herzen gebracht, um mir alle Events anzusehen und auch jedem Mal die Kette für die Beziehung anzubieten (und hinterher den zuvor gespeicherten Spielstand wieder neu zu laden, hehe).

    Ich habe sehr lange zwischen Lin, Blaire und Reina überlegt. Ich finde alle 3 total hübsch. Allerdings bin ich nicht so der Fan von den schüchternen Charakteren, weshalb Lin dann am Ende rausfiel. Lange wollte ich dann eher Blaire nehmen, aber letztendlich habe ich mich dann doch für Reina entschieden, da ich schade finde, dass Blaire so extrem Klischee ist. Ich finde Reinas Charakter sehr interessant. Ist mal eine ganz neue Mischung wie ich finde.

    Reina und ich sind noch nicht verheiratet, aber den Antrag habe ich ihr schon gemacht.

    Meinen Spielstand habe ich kopiert bevor ich mit ihr eine Beziehung eingegangen bin, sodass ich irgendwann vielleicht doch noch Blaire heiraten kann ohne nochmal von vorne starten zu müssen :D


    Das DLC hab ich nicht und der Kauf ist es mir bei dem Spiel auch nicht so recht wert, weshalb die letzten drei Kandidatinnen für mich zur Auswahl wegfallen.

    Kiel

    Chase

    .

    .

    .

    .

    .

    Ben

    .

    .

    Sophia



    Obwohl ich mir bei Chase und Kiel unsicher bin. Da Kiel aber gelegentlich mit dem Schwert fuchtelt und immerhin Wächter ist und Chase nur ab und an ins Fitti geht, um seine Muckis zu bearbeiten, hab ich es sorum gedreht. Vermutlich würde ich sie aber eher auf eine Stufe stellen. Idk, ob das erlaubt ist. Naja und Ben und Sophia .... weit ab vom Schuss im Vergleich zu den anderen, hahaha.



    Wann gehen eure Rollen ins Bett?

    Sortierung von:

    "Sandmännchen gucken und dann gute Nacht"

    bis

    "Nachteule".

    Chase bei Hina und Wayne im Krankenzimmer | geht

    Natürlich rollte Hina mit den Augen anlässlich seines Kommentars. Ein amüsierter Gesichtsausdruck schlich sich sogleich in seine Züge. Natürlich sah sie aus wie ein Unfall. Man konnte auch nichts anderes erwarten nach einem - naja Unfall eben. Ihrer Schönheit tat dieser Umstand trotzdem keinen Abbruch und das wusste sie vermutlich selber. Er ließ ihre Aussage ansonsten vorerst unkommentiert. Nicht zuletzt, weil sie nun damit beschäftigt war die Frage des Cowboys nach ihrem Befinden zu beantworten. Es schien ihr soweit gut zu gehen - bis auf das unbequeme Bett. Naja es war eben ein Krankenhaus. Da durfte man vermutlich nicht allzu viele Ansprüche stellen. Neben dem nicht den Löffel abgeben zu müssen jedenfalls, was ja auch nicht immer machbar war.

    Es dauerte nicht lange bis der Erdbeerheld die beiden allein ließ. Chase nickte ihm zum Abschied zu und erwiderte ein kurz angebundenes “Bis dann.” Er musste zugeben, dass er dem Kerl sehr dankbar war, dass er die beiden Teenager in der Notsituation nicht allein gelassen hatte. Er schien kein schlechter Kerl zu sein, auch wenn Chase in auf Grund seines Zuhauses auf dem Land in eine Schublade gesteckt hatte. Sein letzter Kommentar zu seinem physischen Zustand war sogar ziemlich witzig gewesen und hatte dem Teenager ein Grinsen entlockt.

    Nun war er allein mit Hina. Seine violetten Irden wanderten von der Tür zurück in Hinas Gesicht, wo sich dunkle Ringe unter ihren Augen abzeichneten. Etwas mehr Ruhe würde auch ihr gut tun. Er selbst hatte eh das Gefühl gleich hier im Stehen einzuschlafen. “Na dann…”, begann er schließlich seine Abschiedsrede. “Wenn dir der Sinn nach einem fremden bequemen Bett steht: Meine Nummer hast du ja.” Er musterte Hina mit einem schelmischen Lächeln, doch es verschwand nach einigen Sekunden langsam und eine kurze Stille trat ein, in der sein Blick von ihren wohl geformten Lippen zu ihrem Arm wanderte und einige Sekunden daran hängen blieb. “Tut mir leid, dass der Tag so beschissen geendet hat.” Ja, es tat ihm wirklich Leid und auch sein schlechtes Gewissen wand sich in seinem inneren. Warum war ihm selbst schleierhaft. Immerhin hätte es auch ihm passieren können und er konnte auch gar nichts dafür, dass es eben so abgelaufen war. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass er die Blondine in sein Herz geschlossen hatten. Er mochte Hina. Sie gab nicht nur als Betthäschen eine gute Gesellschaft ab.

    Chase setzte sich langsam in Bewegung. Seine Hand ruhte auf der Klinke, als er sich noch einmal zu Hina umdrehte. “Man sieht sich, mein schöner Unfall.” ein knappes Grinsen, dann war er auch schon im Flur verschwunden und schloss die Tür hinter sich.

    Gleich darauf lief er schnurstracks aus dem Krankenhaus hinaus. Irgendwie verursachte dieses Gebäude immer ein so beklemmendes Gefühl. Vermutlich weil er es nur betrat, wenn irgendwas ganz und gar nicht in Ordnung war. Zum Glück kam schon bald der nächste Bus, der ihn endlich zu seinem ersehnten Bett transportierte. Chase konnte es kaum erwarten zu schlafen.


    >> Chase verlässt das Krankenhaus in Richtung Kinder- und Jugendwohnheim

    Benjamin bei Charlie

    Eigentlich mochte Ben Ratespiele nicht besonders. Er war zwar ein geduldiger Mensch, aber irgendwie fühlte er sich selbst immer so der Situation ausgeliefert, wenn er selbst raten musste und war immer viel zu gespannt auf die Reaktion des Gegenübers, wenn er derjenige war, der andere Raten ließ. Aber er hatte Charlie ja extra gefragt, ob sie Lust hatte zu raten. Sie hätte auch nein sagen können. Ben grinste kopfschüttelnd, als ihr Tipp daneben ging. “Es ist eine sehr alte Kindheitsfreundin.”, gab er ihr den Tipp, löste es im nächsten Moment aber auch schon auf, da er seine Schwester nicht länger auf die Folter spannen wollte. “Alessa.” Ob Charlie sich noch an sie erinnerte? Sie musste! Sie hatten früher so viel Zeit miteinander verbracht. “Ich hab sie fast gar nicht erkannt. Nicht nur wegen dem sehr … aufreizenden Kostüm.” Dieses Wort schmeckte komisch auf seiner Zunge, wenn doch es ihr knappes Kleid wohl am besten beschrieb. Fast hätte er noch gesagt sie war so hübsch geworden, dass er sie nicht erkannt hatte, aber das klang viel zu gemein. Und ein hässliches Kind war sie ja nun wirklich auch nicht gewesen. Zumindest soweit er seine Erinnerung beurteilen konnte. Vermutlich lag es einfach daran, dass er eben nicht hatte wissen können wie die deutlich ältere Alessa eben aussehen würde. Obwohl er sich ja anscheinend nicht viel verändert hatte? Alessa hatte ihn immerhin erkannt. Na egal.

    Charlie lenkte das Thema auf die Kürbisse. Es sah ihr ähnlich andere Leute für etwas zu motivieren. Vermutlich war Charlie auch der Grund, weshalb Ben überhaupt die meisten Leute kannte, die er eben kannte. Charlie lernt irgendwen kennen und weil er häufig mit seiner Schwester unterwegs war, lernte er diese Leute dann auch alsbald kennen. Ihm fiel es deutlich schwerer neue Bekanntschaften zu machen. Aber hey, auf der Party hatte es ja mit Chris geklappt. Zumindest so halb. Sie hatten sich zwar unterhalten, aber vermutlich würde er ihn nie wieder sehen. Naja. “Oh…” war zunächst alles, was ihm über die Lippen kam. Tatsächlich hatte er die Kürbisse noch nicht gesehen. “Gestern Abend war es schon dunkel, weshalb ich sie nicht gesehen habe und heute früh habe ich gar nicht darauf geachtet. Tut mir leid. Dann muss ich sie mir nachher, wenn wir zurück sind, in Ruhe anschauen.” Er lächelte Charlie an, während ihn das schlechte Gewissen plagte seine Schwester mit seiner Unaufmerksamkeit verletzt zu haben. “Hast du eine besonders hässliche Fratze geschnitzt? oder ein anderes Motiv?”, wollte er sich im Vorfeld erkundigen. “Und wie hast du den Studenten dazu gebracht mit dir Kürbisse zu schnitzen?”, fragte Ben dann noch neugierig.

    Sophia bei Eric auf dem Weg zur Villa

    Sophias Vorstellung von einem Eric am Herd, gefiel ihr wirklich gut. Sie selbst konnte überhaupt nicht kochen. Wie auch? Sie hatte es nie gelernt, würde es vermutlich auch nie lernen, da sie es einfach nicht können musste. Für die Adelstöchter war Kochen etwas total unbekanntes, fremdes und irgendwie haftete etwas wie Zauberei daran. Hieß es denn nicht, dass etwas nur mit viel Liebe und Hingabe schmeckte? Aber so recht glauben wollte sie das nicht. Zumindest war sie sich sicher, dass mehr dazu gehörte. “Würdest einmal etwas für mich zubereiten?”, fragte sie ihn dann schließlich doch und errötete etwas dabei. War das zu viel verlangt? Zu persönlich? Immerhin musste sie dazu ja zu ihm nach Hause gehen. In der Villa würden die Köche der Familie de Saint Coquille nur schimpfend reagieren, wenn da plötzlich jemand die eingespielten Abläufe störte. Immerhin wuselten sie alle den ganzen Tag dort umher, um irgendetwas zuzubereiten.

    Seine Antwort auf ihre Frage verwirrte sie etwas. Wer war denn Fern? Kurz erschien eine kleine Nachdenkliche Falte auf ihrer Stirn. Ihr war so, als hätte sie den Namen schonmal gehört. Kurz darauf fiel es ihr ein. Sie war in der Taverne, kurz bevor sie auf Eric gestoßen war, aufgestanden, um für Fern, den kleinen Plüschfreund Dorothys, noch eine weitere Gabel zu holen. Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. Sie sagte aber nichts dazu, um das Thema ruhen zu lassen. Die junge Dame wollte sich da nicht weiter einmischen.

    Die Musik wurde ruhiger und Sophias Herz begann wieder stärker zu klopfen, als Eric sie etwas näher zu sich heran zog. Sofort wurde sein Duft intensiver. Sie schloss die Augen und widerstand dem Drang ihren Kopf einfach auf seine Brust zu legen, während sie sich still innerlich ermahnte nicht so aufdringlich zu sein.

    Gespannt lauschte sie Erics Worten, während sie sich weiterhin alle Mühe gab ihm nicht auf die Fußspitzen zu treten, was nun doch recht einfach war bei den langsamen Schritten. Seine Antwort machte ihr klar, dass er sie damals auf dem Ball ja noch gar nicht wiedererkannt hatte. Ein Umstand, den Sophia völlig außer Acht gelassen hatte bei der Formulierung ihrer Frage, weshalb sie sich sogleich etwas töricht vorkam. So machte es durchaus Sinn, dass er sie nicht einfach so angesprochen hatte. Die meisten Menschen taten sich etwas schwer damit das Wort an den Adel zu richten. So war es ihr vor allem auf dieser Festlichkeit aufgefallen. Ein kleines Lächeln zeigte sich wieder auf ihren Lippen. “Ich … verstehe das.” gab sie etwas nachdenklich von sich. “Es ergeht vielen Menschen so wie dir. Dennoch muss ich gestehen, dass mich das manchmal ein wenig traurig stimmt.” Sie machte eine kurze Pause, ehe sie weiter sprach. “Viele Adlige sind auch sehr anspruchsvoll. Aber ich sehe mich nicht so gerne als etwas …. Besonderes. Ich kann ja nicht einmal kochen!” Sie lachte, wenn auch ein wenig verlegen.

    Erics hatte auch Recht, dass die Tänze des Adels durchaus sehr kompliziert sein konnten. Gerade wenn es um die perfekte Haltung ging. “Wenn du möchtest, zeige ich dir ein paar.”, bot sie an. Auch wenn Eric das Wissen bestimmt gar nicht brauchen würde, aber manchmal machte es doch auch Spaß Neues zu lernen, oder? Sophia hob den Kopf und musterte das schöne Braun seiner Augen, auch wenn diese im schwachen Licht kaum zu erkennen waren. Ihr Blick wanderte unwillkürlich hinunter zu seinen Lippen, dann wieder zurück, wobei sich Ihre Blicke kreuzten. Ein wenig verlegen suchten ihre Augen nun irgendeinen Punkt hinter Eric, mit dem sie sich ablenken konnten. Warum war sie so nervös? Es war ja nun wirklich nichts Neues für sie ihm so nah zu sein. Aber irgendwie auch doch..

    Kiel bei Brodik, Barrett und Pico

    Zugegeben wunderte Kiel sich ein wenig über die Entschuldigung von Barrett. Er hatte nicht unbedingt damit gerechnet, dass der doch recht in sich gekehrte Kerl soetwas so leicht über die Lippen bekam. Der Blondschopf lächelte, als er ihm auch noch ein paar Münzen in die Hand drückte. “Danke. Ist schon okay. Du hast uns damit immerhin geholfen aus der Höhle rauszukommen.” Dennoch war Kiel irgendwie erleichtert, dass er die Lampe, die ja eigentlich seiner Schwester gehört hatte, nicht gänzlich allein bezahlen musste. Vielleicht würde sie es nicht einmal merken, wenn er ein ähnliches Modell zeitnah erstehen könnte.

    Seine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als plötzlich wie aus dem Nichts ein kleines Mädchen auftauchte, welches wirklich seltsam. Irgendwie wirkte sie mehr wie eine Art Geist. Kiel verwirrten ihre noch viel seltsameren Antworten auf die Aussagen von ihm und seiner Gefährten. Sie schien jedes Wort, jede Silbe auf die Goldwaage zu legen, was ihn unwillkürlich die Stirn runzeln ließ. Er hatte keine Lust jetzt einfach wieder zu gehen nach den ganzen Strapazen und der Mühe, die sie sich alle gegeben hatten, geben mussten, um diese vermaledeiten Spinnenweben zu bekommen. Es war ja kein ‘Hallo werte Riesenspinnen, wir hätten gerne etwas von euren super klebrigen Spinnenweben - Danke und Tschüss’-Besuch in deren dunklen und verdammt kalten Höhlen gewesen. Ein wenig Ärger kochte bei diesen Gedanken in seinem Magen hoch, doch Kiel schluckte ihn wieder herunter. Es würde jetzt wenig bringen diesen herauszulassen. Also versuchte er eine Formulierung zu finden, die sie verstehen würde: “Würdest du uns einen Zettel, eine Feder und Tinte geben, damit wir eine Nachricht schreiben und die Gläser für Meister Arthur hier auf seinem Schreibtisch zurücklassen können?” Nach kurzer Überlegung reichte sie ihm jene Gegenstände. Schnell, aber dennoch so sauber wie es seine Handschrift zuließ, schrieb er eine kurze Info an den Meister. Dann stellten sie die Behältnisse auf den Schreibtisch und klemmten die Nachricht darunter. Vorher schob Kiel die Unordnung noch etwas bei Seite, damit die Fläschchen besser zu sehen waren und der Zettel mit, den er gerade beschrieben hatte, nicht zwischen den anderen Unterlagen verloren ging. Dankend reichte er dem Mädchen die Feder sowie das wieder gut verschlossene Tintenfässchen und wandte sich anschließend an seine Gefährten. ”Dann jetzt auf in die Taverne?”, fragte er mit einem kleinen Schwung Hoffnung in der Stimme.

    Kurz darauf verließen die drei den Uhrenturm. Meister Arthur würde sich schon melden, wenn er das Gebräu für die Elefantendame fertig hatte.

    Sophia bei Eric unweit des Platzes entfernt

    Sein Lachen war wie Musik in ihren Ohren und erzeugte jedes Mal eine wohlige Wärme in ihrem Herzen. Sie lächelte, musste dann jedoch selbst kichern, als er anmerkte sich am Ende zu blamieren, wenn er doch Unrecht haben würde. Jedoch schüttelte Sophia dann vehement den Kopf. “Ich würde dich nie für einen ‘Spinner’ halten.”, dabei gab sie dem Wort ‘Spinner’ ungewollt einen etwas seltsamen Unterton, einfach weil sie es zwar kannte, aber selbst nie benutzte. Es gab andere gehobenere Synonyme, die eher zu ihrem aktiven Wortschatz gehörten. Folglich fühlte es sich irgendwie seltsam an es auszusprechen. “Kochst du auch ab und an?” sie wusste nicht genau weshalb ihr diese Frage gerade in den Kopf kam, aber irgendwie mochte sie die Vorstellung eines Erics am Herd. Auch wenn das vielleicht in ihrer Welt ebenso seltsam war wie das Wort ‘Spinner’ auf ihrer Zunge. Aber er hatte keine Frau und vermutlich auch keine Magd oder gar einen Koch? Plötzlich fiel ihr auf, dass sie gar nicht wirklich wusste wie es überhaupt um Erics Vermögen stand. Aber das war nichts, was sie einfach so fragen würde, schon gar nicht jetzt und hier. Zudem spielte es sowieso keine wichtige Rolle für sie. Also behielt sie diesen Gedanken einfach für sich.

    Mit ihren Worten bezüglich der schönen Momente zwischen ihm und Dorothy, hatte die Adelstochter ihn eigentlich aufmuntern wollen, aber so richtig funktioniert, hatte es wohl nicht. Viel mehr hatte es wohl dazu geführt, dass ihre Begleitung noch etwas trauriger wurde, weil es offenbar wirklich keine erfreuliche gemeinsame Zeit gab. Sophias Herz wurde schwer und sie bereute es überhaupt etwas gesagt zu haben. Nun wusste sie auch nicht, was sie dazu noch sagen sollte, sah daher in jede mögliche Richtung, außer in seine Augen. Und auch als er ihre Frage bezüglich der Beziehung der beiden zueinander beantwortete, schaffte sie es nicht ihn anzusehen, lauschte aber neugierig. Es schien zumindest so, als läge eine gewisse Freundschaft zwischen ihnen. Oder eher eine sympathische Bekanntschaft? Ab wann waren Freundschaften überhaupt Freundschaften? Zumindest klang es so, als würde er gerne Zeit mit dem Mädchen verbringen und zugegebenermaßen wunderte es Sophia gar nicht. Sie waren sich bestimmt deutlich ähnlicher, als es sie selbst und er es waren. Und bestimmt war es auch für das schüchterne Gemüt Dorothys angenehm die ruhige Art Erics um sich zu haben. Eigentlich konnte Sophia sich sowieso nicht vorstellen wie man ihn nicht mögen konnte? Aber gut, vielleicht sah sie es auch einfach mit anderen Augen.

    Lieber lenkte sie das Thema wieder woanders hin: Auf das Fest. “Er war definitiv zu kurz!” Sie lachte. “Die interessantesten Tage sind immer die kürzesten”. Neugierig musterte sie Eric, als er erwähnte, dass er ein Geschenk auf dem Fest erstanden hatte. Sie nahm nicht automatisch an, dass es für sie war. Was für ein selbstgefälliger Gedanke das wäre. Aber es interessierte sie sehr, an wen er wohl gedacht hatte, als er eine bestimmte Sache gesehen hatte. Oder mit welchem Gedanken er direkt nach etwas für jemanden gesucht hatte. Kurz überlegte sie nachzufragen, entschied sich dann dagegen, nur um sich einige Minuten später doch dafür zu entscheiden, da die Neugier einfach zu groß war. “Wer darf sich an einer kleinen Aufmerksamkeit von dir erfreuen? Wenn du die Frage erlaubst?” Die letzte Frage war eigentlich mehr ein Akt der Höflichkeit. Immerhin hatte sie nun schon ausgesprochen, was sie wissen wollte und da würde ja wohl niemand einfach nein sagen. Oder?

    Als der Straßenmusiker in Sichtweite kam und Sophia Eric einfach mit sich zog, freute sie sich sehr, dass er es zuließ. Sie Lächelte angesichts seiner förmlichen Tanzaufforderung, knickste als Antwort in einer fließenden Bewegung und legte ihre Hand in seine. So gut es ging versuchte sie die Tanzschritte zu kopieren, die deutlich leichter zu erlernen waren, als so einige Tänze des Adels, die sie bereits als kleines Mädchen lernen musste, wie sie währenddessen feststellte. Für einen kurzen Augenblick musterte Sophia irritiert abwechselnd seine Augen und Lippen. Es war keine Seltenheit, dass Bälle in der Villa statt fanden, die allerdings immer nur in blaublütigen Kreisen stattfanden, weshalb sie nicht sofort verstand worauf er hinaus wollte. Doch dann fiel ihr der eine Ball ein, bei dem für alle Bewohner Trampolis die Türen ihres prunkvollen Zuhauses geöffnet waren. Und ihr fiel auch wieder der adrette Mann ein, der ihr irgendwie so bekannt vorgekommen war, aber doch recht schnell wieder zwischen den ganzen Gästen verschwunden war. Da fiel es der Adelstochter nicht schwer eins und eins zusammenzuzählen. “Ich wusste es!”, sprudelte es lachend aus ihr heraus nachdem ihr Gegenüber vermutlich schon längst aus ihrem erstaunten Gesichtsausdruck zuvor hatte lesen könnte. Sofort rief ihr Gedächtnis wieder den Moment in ihr Bewusstsein, in dem sie Eric neben sich gesehen und ihn gemustert hatte. Die schönen braunen Augen, die ihr so bekannt vorgekommen waren und der schöne Anzug, der ihm so verboten gut gestanden hatte. Eine leichte Röte begann sich auch diesmal auf ihre Wangen zu legen. Zu gerne würde sie Eric noch einmal so gekleidet sehen. Natürlich war er auch ohne teuren Stoff und förmliche Schnitte attraktiv, doch solche Kleidung holte doch nochmal das Beste heraus, oder? Diesen kleinen Wunsch behielt sie jedoch für sich, konnte es dennoch nicht lassen eine kleine Anmerkung diesbezüglich zu machen. “Ich hatte zumindest das Gefühl den adretten Herrn zu kennen.” Sie kicherte. “Was hat dich von diesem Vorhaben abgebracht?” Zwar war sie neugierig, was der Grund war, fürchtete aber gleichzeitig, dass es unerwünschte Gefühle hervorrufen würde. Vielleicht war es Angst gewesen mit ihr über Dinge reden zu müssen, über die er nicht reden wollte? Angst vor einer Auseinandersetzung mit Dingen, die auf einem fröhlichen Ball nichts zu suchen hatten? Sophia schwieg, wartete lieber auf eine Antwort von ihm, als sich darüber weiter den Kopf zu zerbrechen. Stattdessen konzentrierte sie sich lieber auf die Tanzschritte und die Tatsache, dass sie Eric so nah war, dass ihr Herz dabei etwas schneller schlug.

    Benjamin bei Charlie


    Fahrrad fahren war wirklich spaßig - das musste Ben jedes Mal aufs Neue feststellen. Zwar war der Fahrtwind recht kühl, aber seine Jacke schirmte es ganz gut ab. Folglich genoss er eher die kühle Herbstluft, die ihm um die Nase wehte und seine Locken durcheinander brachte. Und mal wieder realisierte er auch wie schön das kleine Dorf eigentlich war in dem er und seine Schwester lebten. Zwar war es auch schön in Riverport unterwegs zu sein, aber für Ben war es durchaus angenehmer die Wahl zu haben, ob er Trubel haben wollte oder nicht und nicht 24/7 den geschäftigen Treiben der nahe gelegenen Stadt ausgesetzt zu sein. Eventuell lag es auch daran, dass er hier aufgewachsen war und noch nie in einer Stadt gelebt hatte? Vielleicht würde er es anders sehen, hätten seine Eltern eher eine Wohnung in Riverport, als ein Haus in Sternbach gekauft. Erfahren würde er es wohl nie.

    Die Felder gingen bald in den Wald über, den die beiden Geschwister ein kleines Stück durchqueren mussten, um zum See zu kommen. Die Luft war frischer, wirkte irgendwie immer so lebendig, gleichzeitig tausend Mal sauberer als außerhalb des Waldes und hatte einen so speziellen Eigengeruch, den Ben sehr mochte. Irgendwie war er beruhigend? Könnten Gerüche eine beruhigende Wirkung haben? Eventuell bildete er es sich auch nur ein - eigentlich aber auch völlig egal.

    Am See angekommen, lehnten die beiden die Fahrräder an einen Baum und Ben breitete unweit davon entfernt die Picknickdecke aus. Sorgfältig zupfte er sie zurecht und schon in der nächsten Sekunde machte sich auch schon Charlie darauf breit. Der Teenager tat es ihr gleich, ließ sich jedoch im Schneidersitz nieder, um die Spiegelung des Himmels und der umliegenden Bäume auf dem See betrachten zu können.

    Sein Blick wanderte zu Charlie hinüber, als sie den freien Tag kommentierte, was ihm ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Er nickte zustimmend und lauschte anschließend der nächsten Frage. Sein Lächeln wurde etwas breiter, als er an Alessa dachte. Bestimmt würde es Charlie genauso überraschen wie ihn gestern, dass er sie getroffen hatte! “Ich war in der Filmecke, daher hast du mich dann wohl nicht mehr gesehen.” Vermutlich überraschte Charlie das in diesem Moment. Immerhin wusste sie, dass ihr Bruder kein Fan von Gruselfilmen war. Bevor sie jedoch etwas sagen konnte, fügte er noch die Erklärung hinzu: ”Nein, ich hatte nicht plötzlich mega viel Lust auf einen Horrorfilm. Ich hab vorher jemanden getroffen, den wir “, dabei deutete er mit dem Finger auf sich und seine Schwester, “schon ewig nicht gesehen haben! Hast du Lust zu raten?”, ein wenig schelmisch grinste er sein Gegenüber an. “Aber sag mal: Du hast doch einen Kürbis geschnitzt, oder? Hast du ihn nicht mit nach Hause genommen?” Nun war sein Ausdruck fragend geworden. Normalerweise hätte er damit gerechnet, dass seine zweite Hälfte ihm das Kunstwerk bei der nächsten Gelegenheit sofort stolz zeigen würde.

    Chase mit Wayne im Wartebereich, später bei Hina im Krankenzimmer

    Die Fahrt zum Krankenhaus sowie alles weitere danach, nahm Chase gar nicht so richtig war, da mit dem Erscheinen des Krankenwagens nicht nur die Erleichterung kam, sondern auch die Erschöpfung. Während er also mit dem Cowboy im Wartebereich des Krankenhauses zurück blieb, sah er den Pflegern und Hina hinterher, bis diese hinter der nächsten Ecke verschwunden waren. Dann ließ er sich mit einem Seufzen auf einem der Stühle nieder, stützte die Ellenbogen auf seine Knie und bettete den Kopf in seine Handflächen. Ihm brummte so langsam der Schädel und die Müdigkeit, die mit der Erschöpfung durch die Ereignisse einher ging, machte es ihm mit jeder verstreichenden Minute schwerer die Augen offen zu halten. Dennoch fragte er sich ununterbrochen, wie es Hina wohl ging, tröstete sich aber immer mit dem Gedanken, dass die Leute hier schon alles regeln würden.

    Für einen kurzen Moment ließ Chase seine schweren Lider gewähren, zuckte im nächsten Augenblick etwas zusammen, als der blonde Kerl ihm eine Hand auf die Schultern legte und sich alle Mühe gab ein paar beruhigende Worte für den Teenager zu finden. Er ließ einen Arm sinken, stützte den Kopf nur noch in die eine Hand und musterte den anderen kurz, dann nickte er nur und ließ seinen Blick in die Richtung wandern, in die die Pfleger mit Hina verschwunden waren. Im Krankenwagen hatte man ihm seinen Hoodie, den sie behelfsmäßig dazu genutzt hatten den Arm seines Betthäschens zu verbinden, wieder zurückgegeben. Einige Blutflecken befanden sich nun darauf. Vermutlich würde er das Teil entsorgen müssen, aber halb so wild. Vermutlich sah er nun damit auch aus wie ein Irrer, der in der Nacht irgendwen abgestochen hatte. Trotzdem hatte er sich das Kleidungsstück wieder übergezogen, da es nur im T-Shirt doch ziemlich kühl gewesen war. Wie er damit nun aussah, war ihm herzlich egal.

    Als schon die ersten Sonnenstrahlen den Himmel in ein blasses violett tauchten, gab man den beiden Wartenden Bescheid, dass sie nun Hina sehen konnten.

    Etwas schwerfällig erhob Chase sich. Fuck, er würde heute definitiv die Schule schwänzen - welcher Wochentag war überhaupt? - und erstmal ausgiebig Schlaf nachholen. Mit einer Hand fuhr er sich durchs Gesicht, anschließend durch die Haare.

    An Hinas Krankenzimmer angekommen, übernahm der Erdbeerheld das Klopfen, ließ ihn anschließend zuerst eintreten. Zwar war Chase nicht ganz klar welchen Sinn das haben sollte, aber er hatte keine Energie und auch allgemein wenig Lust sich darüber Gedanken zu machen und betrat daher das Zimmer als Erster. Dennoch ergriff der andere zuerst das Wort und erkundigte sich nach ihrem Wohlergehen. Der Teenager machte währenddessen einige sehr langsame Schritte durch den Raum und bließ schließlich am Bettende stehen. Ein wenig Überraschung spiegelte sich in Chase’ Gesichtszügen wieder, als sein Blick auf die Handtasche fiel, die das Landei im selben Moment auf den Beistelltisch neben dem Bett stellte. Gut, dass wenigstens einer von ihnen daran gedacht hatte. Bestimmt war da auch das Handy seiner Mitschülerin drin. Er selbst hatte am Ort des Geschehens gar keinen Kopf dafür gehabt. Seine eigenen Habseligkeiten hatte er sowieso in der Hosentasche.

    Chase musterte Hina. Zwar war sie noch etwas blass um die hübsche Nasenspitze, wirkte ansonsten aber wohlauf, was ihn doch mehr beruhigte, als er gedacht hätte. Ein kleines Lächeln stahl sich unwillkürlich auf seine Lippen, als ihre Blicke sich trafen. “Gut siehst du aus - wie immer.” Das Lächeln wurde schnell zu einem seichten Grinsen. Natürlich wirkte Hina trotz allem noch etwas mitgenommen, aber das war auch kein Wunder. in Chase’ Worten schwang vielmehr die Erleichterung über die Feststellung mit, dass sie um einiges besser aussah, als noch vor ein paar Stunden. Vermutlich sahen er und seine Begleitung auf Grund des Schlafmangels und dem Schrecken in den Gliedern deutlich beschissener aus.

    “Haben sie dir schon gesagt wann du gehen darfst?”, warf der Schüler die Frage in den Raum. Es war zwar schön Hina wohlauf zu sehen, aber er hatte auch wenig Lust im Krankenhaus mehr Zeit zu verbringen als nötig. Hina hatte vermutlich genauso wenig Interesse daran hier ewig zu liegen, weshalb er sich sehr gut vorstellen konnte, dass sie gut und gerne so lange diskutieren würde, bis man sie früher gehen lassen würde, als eigentlich geplant. Diese Vorstellung amüsierte ihn durchaus.

    Luziferline :


    Hier ich! Hatte auch eine längere Pause durch Animal Crossing, aber hatte... letzten Monat (?) wieder mehr gespielt. (Wieso ist der Mai eigentlich schon wieder rum?). Bin jetzt Anfang Winter Jahr 2 und mein Kind wurde gerade geboren! Es wurde ein Junge namens Ben.

    Finds übrigens super funny wie hart die weibliche Figur immer im nehmen ist. Gestern grad eine Geburt gehabt? Kein Thema! Erstmal auf dem Pferd im Galopp in die Stadt zum einkaufen! :D

    Mein Mann ist der liebe Cliff <3 Stand für mich von Anfang an fest.


    Das Gerücht aus dem alten FoMt kenne ich auch und bin daher auch sehr fleißig dabei die Bewohner mit Geschenken zu überschütten und täglich vollzulabern. Mir fehlen nur jeweils bei 2 Bewohnern ein Herz! Zumindest was die betrifft, die man oft sieht bzw bei denen es möglich ist sie täglich zu beschenken. Ich weiß nicht, ob der Gourmet-Typ, Van und die andere da aus AWL, Ruby heißt sie glaube ich, da mitzählen. Mal sehen! Ich bin gespannt.


    Ich hab mein Haustier auch erst im Herbst Jahr 2 gekauft, weil ich den Tag zu 80% auch immer verschwitzt hab und zu 20% gab es dann nur Haustiere, die ich nicht wollte :D Aber da sie ja eh nur "Deko" sind (Oder?), nicht so tragisch. Man hat ja noch seine anderen Tiere, hehe.


    Übrigens:

    Ich hab bisher alle neuen Möbel fürs Haus gekauft - bis auf den Fernseher. Ich kann mich nicht von der alten Röhre trennen. Vermutlich, weil sie für mich einfach diesen "good old FoMt"-Charme hat. Geht es da noch jemandem so?