Die Bibliothek "Bücherwurm"

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    Von außen mag das alte Backsteinhaus klein ansehen, aber sobald man die Tür durchschreitet, zeigt sich die wahre Größe der einzigen Bibliothek der Stadt. »Bücherwurm« bietet in seinen hohen Regalen jede Menge Lektüren aus den verschiedensten Genres. Fantasy, Thriller, Comics, Dramen oder Esoterik - alles was das Leserattenherz begehrt. In der kleinen Leseecke mit Sesseln können die Schriftstücke an- oder manchmal sogar durchgelesen werden.


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    NPC's:
    Name: Rose Bishop
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    Altersstufe: Senior
    Größe: 1,62m
    Herkunft: Bluebell
    Info: Rose ist eine nette und sehr vergessliche alte Frau. Oft sieht man sie in der Bibliothek auf der Suche nach ihrer Brille umherlaufen, welche sie dann allerdings meist auf ihrer Nase trägt. Sucht sie nicht nach ihrer Brille, hat sie etwas anderes verloren.
    Job: Bibliothekarin [Bibliothek "Bücherwurm"]

    and i could fight but what's the use?
    i know i'd go back to you

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  • « Kommt an. [Zuletzt: Party & Miethalle]


    Dia wusste nicht wohin mit sich. Angela war im Urlaub und zu Hause gab es kaum etwas für sie zu tun. Ihre neue Cousine trieb sich sonst wo rum und hielt es wohl auch nicht für nötig sich mehr als notwendig mit ihr zu befassen. So dankt sich Gastfreundschaft!
    Im Grunde war das schwarzhaarige Mädchen nur betrübt. Ihr fiel auf das sie sonst kaum Freunde hatte, lediglich die Bekannten aus der Stadt. Und immer wenn sie sich einsam fühlte und nicht in die Villa zurückkehren wollte, ging sie in die Bibliothek, griff sich das nächstbeste Buch und konnte die Welt vergessen.


  • Auf der Suche nach neuen Rezepten (irgendwann war das Wissen auch begrenzt, selbst für den Koch) führte ihn der Weg in die Bibliothek. Ein paar Kochbücher würden sich dort wohl finden lassen. Vielleicht konnte er Lily mit einigen neuen Gerichten.. oh, das war ja jetzt nicht mehr seine Aufgabe. Leise seufzend drückte er die schwere Tür auf und der Straßenlärm von draußen verebbte gefühlt als er über die Türschwelle trat. Nur vereinzeltes Husten war zu hören. Gut, was hatte er auch erwartet, in einer Bücherei. Danny schlich durch die Gänge und hielt bei der Abteilung Kochen. Sein Finger strich über die verschiedenen Buchrücken. Zu jedem Land gab es ein Kochbuch.. wer hatte die Zeit, all diese Gerichte zu kochen? Neugierig zog er einige Lektüren heraus aber irgendwann war es wohl zuviel. Denn der Stapel an Büchern auf seinem Arm kippte und viel mit einem lauten Knall auf den Boden. Soviel zu Ruhe..


  • Dia stolzierte gerade an einen braunen Mann vorbei, um ihr Buch zurück ins Regal zu legen, da krawallte es. Missbilligend drehte sich die junge Frau zu dem lauten Geräusch um - wer hier wusste bitte nicht, dass man in einer Bilbiothek leise sein sollte. Sie sah entsetzt zu dem Bücherhaufen vor dem Kerl. Und wer wusste bitte nicht wie man ordentlich mit Büchern umzugehen hatte! Entsetzt über den begangenen Frevel, ging sie zu dem entstandenen Chaos, wo sie anfing die Bücher aufzuheben und über ihre Buchrücken zu streichen. Danach sah sie den Fremden streng an. "Punkt 1: Niemals Lärm in einer Bücherei. Eine der alten Damen von links bekommt sonst noch einen Herzinfarkt. Punkt 2: Keine Selbstüberschätzung! Nimm nur so viel wie du schaffen kannst. Punkt 3: Einfach auf den Boden! Schandtat seinesgleichen, bete um das Vergehen deiner Sünden, Bücher sind niedergeschriebenes Wissen mein Lieber die tritt man nicht einfach so mit Füßen! Ich hab's genau gesehen, beinahe wäre eines der Exemplare unter deinen Fuß gekommen!" Dia klang wohl alles andere als sympathisch und einladend auf den ersten Blick. Ihre komplette Haltung schrie förmlich die verlangte Antwort »Ja M'am« heraus und sie musste sich wenigstens davon überzeugen, dass der Kerl auch Reue üben würde, sonst passierte es nur wieder! Nachdem sie mit ihren Weiseheiten am Ende war und erkannte welche Bücher er da in der Hand gehabt hatte, wurde ihr Blick ein klein wenig gönnerhafter. "Punkt 4: Es ist immer gut an neue Träume zu glauben. Aber man lernt Kochen auch mit einem Buch, nicht mit zwanzig."


  • Gerade als Danny sich niederknien wollte um die am Boden liegenden Bücher aufzuheben, kam ihm eine schwarzhaarige Fremde zuvor und erledigte dies für ihn. War das eine der Bibliothekaren? Würde er sich gleich eine Ansage anhören dürfen, wie wertvoll dieses niedergeschriebene Wissen doch war und dass er in der Hölle schmoren würde, für diese Tat? ..Tatsächlich. „Kannst du nicht jemand anderen mit deinen wundervollen Worten auf die Nerven gehen?“ Der Lockenkopf nahm ihr die Kochbücher aus der Hand und blickte ihr in die blauen(?) Augen. „Nicht alle Rezepte dieser Welt lassen sich in ein einziges Buch fassen, meinst du nicht auch? Als guter Koch sollte man immer genug Wissen über seine Gerichte haben.. und sich immer wieder neu erfinden, was das Kochen angeht.“

  • Dia atmete scharf ein, auf so eine pampige Aussage wusste sie erst nichts zu erwidern. Das der Kerl es überhaupt wagte ihr so ungehobelt entgegen zu kommen, sie wollte ja nur freundlich sein! Sprachlos starrte sie den Kerl an und vor lauter Fassungslosigkeit ließ sie sich auch die Bücher aus der Hand nehmen. "Sagmal weißt du nicht was sich gehört?!", sagt sie schließlich empört. "Mag ja sein, aber deshalb leuchtet es mir immer noch nicht ein, warum du dir gleich so viele nimmst. Die Frist zum Ausleihen beträgt sowieso nur vier Wochen und du kannst mir nicht erzählen, dass du alle Rezepte in einem Monat ausprobieren kannst." Dia verschränkte die Arme. "Das schafft nichtmal unsere Küche!" Sie tippelte ein wenig mit den Fingern auf einem Arm, ehe sie hinzufügte: "Oder war dir das nicht klar?"


    (ne sind grüne augne xD)


  • „Ha, das sagst gerade du? Wer kam denn hier an und maulte mich unverschämt von der Seite an? Sowie es mir scheint, bist du keine Bibliothekarin, also machst du das gerne, fremde Menschen zu belehren?“ Danny wand den Blick von der schwarzhaarigen Frau ab und betrachtete nochmals in aller Ruhe die vier Bücher in seinen Armen. Daraus würde sich viel finden lassen.. asiatische Gerichte, Pasta, verschiedene Aufläufe.. jetzt müsste der Lockenkopf nur noch jemanden haben, den er bekochen konnte. Ob Lily mal Lust hatte? So wie früher, in den guten alten Zeiten.. Okay, der junge Vater schweifte schon wieder zu sehr ab. „Denkst du denn, ich würde wirklich alle Rezepte ausprobieren? Mein Gott, was geht dich das überhaupt an? Vielleicht schmeckt mir die Hälfte nicht oder ich kenne schon einiges.. kümmere dich doch bitte um deinen eigenen Kramm.“ Was meint sie denn mit 'in unserer Küche'? Hört sich an, als würde sie lebtags bekocht werden..


    (wie.. kam ich auf blau xD)

  • (dunno xD)



    "Unverschämt? Ich?! Wo war ich denn bitte unverschämt?", erwiderte Dia empört. Na, so leicht würde sie nicht locker lassen! "Das musst du mir jetzt schonmal genauer erklären Freundchen. Ich belehre übrigens nur, wenn es etwas zu belehren gibt. Und woher willst du wissen, dass ich nicht eine Bibliiothekarin bin und heute einfach nur frei hab, hm?" Sie sah den Lockenschopf finster an. "Was du kochst ist mir egal - falls du es überhaupt kannst - ich will nur sichergehen, dass die Bücher hier. ordentlich. behandelt. werden!"


  • „Du erklärst dich schon selber.“, erwiderte der Lockenkopf und blieb im Gegensatz zu der schwarzhaarigen Fremden ruhig. Er hatte jetzt wirklich keine Lust, sich wegen einer daher gelaufenen Möchtegern-Bücherreifrau aufzuregen. „Wildfremde Menschen eines besseren zu belehren. Findest du das nicht unverschämt?“ Danny setzte sich langsam in Bewegung, da er die Bibliothek eigentlich wieder verlassen wollte. Jetzt, nachdem er seine gewünschten Bücher in den Händen hielt. „Ich schon.“


  • „Ich werde sie schon nicht als Topfuntersetzer benutzen, okay?“ Weshalb lief sie dem Kerl denn jetzt auch noch nach? „Oder als Geschirrtuch.. oder was auch immer du dir vorstellst.“ An dem Anmeldetischchen angekommen, zeigte er der Bibliothekarin die Bücher die er ausleihen wollte und bekam gesagt, dass er die Schrifstücke in spätestens vier Wochen wieder hier abliefern musste. Das wusste er ja dank der aufdringlichen Fremden schon. Danny packte die Kochbücher in seine Tasche und drehte sich herum. „Was nun? Willst du mir nachlaufen und kontrollieren, dass ich die Bücher auch ja wie Schätze behandle?“

  • Dia hatte gar nicht bemerkt, dass sie dem Lockenkopf gefolgt war. Irgendwie gekränkt war sie ja schon - er nahm sie überhaupt nicht ernst! Sie seufzte. Vielleicht sollte sie einfach zurück zur Villa gehen, da brachte man ihr so oder so Respekt entgegen. Ohweh.. irgendwie verwöhnt bin ich ja schon.., dachte sie frustriert und gab nach. "Nein, sorry.", gab sie leise zur Antwort, "Ich wollte ja nicht.. ach.. argh, geh kochen!" Mehr fiel ihr dazu nicht mehr ein. Etwas betreten und mit gesenkten Kopf, griff sie nach einem neuen Buch und setzte sich an einen der Tische.


  • War das jetzt eine Masche von ihr? Erst groß rummaulen und dann die beleidigte Leberwurst spielen, damit man ihr nachlief? Danny sah der Fremden nach, wie sie sich wieder in ein Buch verkroch und bockte. Das gibt’s doch nicht.. Seufzend schritt der Lockenkopf zu ihr, nahm der Schwarzhaarigen das neue Buch aus den Händen und legte es auf den Tisch. „Komm, ich lad dich auf nen Kaffee ein. Oder Kakao oder was auch immer.“


  • "Ha?" Dia sah überrascht nach oben, als ihr urplötzlich das Buch aus der Hand gezogen wurde. Dabei war sie erst beim ersten Absatz! Erstaunt sah sie in die braunen Augen des Mannes, mit dem sie sich eben.. angelegt hatte. Konnte man es so ausdrücken? Egal, spielte keine Rolle - warum war er noch nicht über alle Berge? Das wunderte sie dann doch. "Ich.. uhm.. okay, ja, gern.", gab sie etwas perplex zur Antwort, da sie solche Fragen nicht gewohnt war. Erst recht keine Einladungen, da normalerweise sie bezahlen sollte.. Dia sah ihn unschlüssig an. Sollte sie jetzt aufstehen und einfach mit ihm gehen oder hatte er es sich längst wieder anders überlegt?


  • „Na dann los. Ich glaube kaum, dass wir hier mit Kaffee bedient werden.“, forderte er die schwarzhaarige Frau auf, als diese wie festgebunden auf dem Stuhl sitzen blieb. Danny zog sie am Oberarm nach oben. „Da könnte man doch Gefahr laufen, diese kostbaren Schriftstücke mit Kaffee zu beflecken.“ Ein schwaches Grinsen lag auf seinen Lippen und zusammen mit Dia verließ er die Bibliothek.

  • ~Dirk kommt an~


    Der junge Mann hatte sich entschieden in die Bibliothek zu gehen. Erstens weil es früher oder später sowieso dazu gekommen wäre und zweitens weil er sich ein wenig aufwärmen wollte. Heute war sein letzter Tag an dem er rumgammeln könnte. Morgen geht's los mit der Arbeit. Postbote... nicht gerade eine Traumkarriere. Aber immerhin war er an der frischen Luft und verdiente sein Geld praktisch mit dem was er eh immer tat: durch die Gegend laufen. Es hätte wirklich schlimmer sein können. dachte Dirk ungewohnt optimistisch. Als er die Bibliothek betrat begrüßte er die Bibliothekarin freundlich und ließ sich einen Mitgliedsausweis machen. Diese Bibliothek war riesig, hier würde er sich sicher einige Bücher ausleihen. Der Braunhaarige näherte sich dem Regal mit den dicken Romanen doch irgendwie sagte ihm keiner wirklich zu. Als er weiter durch die Reihen ging stellte er fest, dass seine Erwartungen keineswegs übertrieben waren. Hier gab es wirklich eine Menge Bücher. Aber keines was im Moment sein Interesse weckte. Ständig nahm er einige Bücher aus dem Regal und legte sie wieder zurück, immer wieder. Seufzend machte er sich dann auf zum nächsten Regal. Heute war wohl nicht sein Tag.
    Schließlich nahm er doch einige Bücher, die er in naher Zukunft vielleicht mal lesen wollen würde. Mit einem schweren Stapel ging er nach vorne zum Tresen - man wusste ja nicht genau worauf man später Lust haben könnte. Er müsste die Bücher nur rechtzeitig zurückbringen. Die Dame am Schreibtisch runzelte die Stirn, sagte aber dazu nichts weiter und schrieb sich Dirks Namen auf.
    Schließlich machte der Braunhaarige sich schwer bepackt auf den Weg nach Hause~

    오늘밤만 나를 위해 친구가 되어줄래요 - Will you be my friend tonight?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von ~>*Cutie.Viety*<~ ()

  • Rika betrat den großen Raum in dem sie gleich von vielen Bücherregalen überrumpelt wurde. Alles sah so schön aus. Auch alt, aber schön. Der Holzige Geruch und der Geruch von altem und neuem Papier stiegen ihr in die Nase. Neugierig sah sie sich um. Es schien alles ziemlich Leer... Direkt neben der Tür, durch die sie gekommen war, stand der Tresen um die Bücher auszuleihen. Zumindest vermutete Rika das. Freundlich flüsternd fragte sie: "Hallo? Ist jemand hier?" Auch wenn das Echo leise durch die Hallen schallte, konnte Rika es kaum hören. Dann sagte sie in normalem Ton: "Ich bin Rika. Die Neue..." Wieder sah sie sich neugierig um. Dann ging sie hinter den Tresen um zu sehen, was sie erwarten würde. Alles sah schon etwas kompliziert aus. "Verliehen" hier. "Überschritten" da. Viele Ordner waren auf dem Computerbildschirm in einem Interface zu sehen. Wenn mir jemand sagt wie, dann werd ich da schon reinkommen. Irgendwie...


  • Klaus wusste nicht, was ihn geritten hatte, hierher zu kommen. Das Wichteln war vorbei und er konnte sich zu Orten begeben, die ihm gefielen, konnte sich in den Park setzen und die Luft genießen, doch sobald er sein Zuhause verlassen hatte, trugen seine Füße ihn tatsächlich zu einer Bibliothek.
    Nicht, dass er etwas gegen Bibliotheken hatte, doch einen Grund für sein Eintreten hatte er nicht. Dennoch ertappte er sich dabei, wie er wenig später durch die Gänge streifte und gar nicht so uninteressiert war, wie er es sich eigentlich vorgestellt hatte. Klaus mochte Bücher, doch Bibliotheken waren noch nie der Ort gewesen, an dem er sich wirklich wohlfühlte. Allerdings war hier ebenfalls kein Kindergeschrei zu vernehmen, was die etlichen getöteten Bäume doch ein wenig sympathischer machten.
    Ehe er sich versah, erreichte er eine Ecke, die er sonst meiden würde – Esoterik war noch nie sein Fall gewesen und er hielt nichts von magischen Ritualen, die möglichst den Tod einer Ziege erforderte. Und wenn den Esoterikfanatikern dann die Füße kalt wurden, ruderten sie zurück und bezeichneten sich als Weiße Hexen, ritzten ihre Namen in Kerzen und luden billige Edelsteine, die mehr Modeschmuck als tatsächliche Edelsteine waren, im Licht des Vollmondes auf. Woher Klaus das wusste? Nun, das fragte er sich auch, tatsächlich war er ein wenig geschockt von seinen Gedanken – dachte er etwa schon wie diese Weiber in den Mittvierzigern, die dachten, vor ihren Wechseljahren müssten sie noch einmal spirituell – und möglichst sexuell – aktiv werden? Oh, hoffentlich wurde es nicht noch schlimmer, diese Bilder von verbitterten Hausfrauen reichten ihm schon, wenn er im Buchladen durch die Abteilung für erwachsene Literatur ging. Nun, weder die Literatur noch die Leser waren erwachsen. Die Leser wollten einfach das haben, was sie sonst niemals haben könnten, oder eigentlich niemals haben wollten, doch da es sich gut verkaufte, mussten diese Frauen es lesen, und sich mehr oder weniger für meist schlecht geschriebene, absolut uninformierte, überhypte Geschichten interessieren.
    Tatsächlich fanden sich hier Bücher über Tarotkarten, Runenlegung und weitere Dinge, die man brauchte, um sich als Hexe bezeichnen zu können. Schwachsinn war das, Klaus glaubte nicht an solche Dinge. Ihm war es egal, an was andere Menschen glaubten, doch Hexen waren für ihn vollkommen ausgeschlossen. Ob die buckligen Frauen mit fliegenden Besen und Warzen auf der Nase, oder die hübschen Teenagerpüppchen, die Zaubersprüche verwenden konnten, Hexen waren in allerlei Variationen schon immer mehr oder weniger beliebt gewesen – wenn man mal von der katholischen Kirche absah. Die Gründe dafür dürften offensichtlich sein.
    Nein, Klaus wusste wirklich nicht, weshalb sich seine Gedanken um Hexen, Esoterik und Groschenromane drehten, doch fest stand, dass er sich in einer Bibliothek befand und tief in Schweigen versunken, darüber nachdachte. Hatte er zu viel Zeit? Wusste er nichts mit sich anzufangen? Tatsächlich hatte er noch niemanden gefunden, den er tatsächlich als Freund bezeichnen würde, was allerdings wohl vor allem daran lag, dass er noch nicht allzu lange in Riverport wohnte. Er hatte einige gute Bekanntschaften gemacht, doch Freundschaften brauchten Zeit und mussten wachsen. Man traf schließlich nicht jemanden und beschloss, von nun an der beste Freund desjenigen zu sein. Auch wenn es sicherlich Leute gab, die genau das taten. Selbst der Begriff der Freundschaft schien einem stetigen Wandel zu unterliegen.
    Er streckte seine Hand nach einem der Bücher aus, ließ sie allerdings wieder sinken, sobald er realisierte, was er soeben vorgehabt hatte. Oh nein, nicht einmal Neugier würde ihn dazu bewegen, etwas Derartiges zu berühren – geschweige denn zu lesen! Vielleicht sollte er nun zu den Sachbüchern gehen, sich etwas über den Urknall durchlesen. Esoterik weckte in ihm stets das Bedürfnis, sich mit Wissenschaft zu beschäftigen. Doch tatsächlich blieb er noch einige Minuten lang so stehen und begutachtete die Dummschwätzerei, die sich in den Regalen der Bibliothek befand. Jedem stand seine eigene Meinung zu – ihm also auch. Hexen gab es nicht. Hexen hatte es nie gegeben. Und Hexen würde es auch niemals geben. Nun, beweisen konnte er es nicht, doch er war sich zumindest relativ sicher. Und seine Meinung ändern würde er erst, würde man ihm das Gegenteil beweisen können, oder würde er einer Hexe begegnen. Wahlweise auch einem Zauberer – damit gäbe er sich auch zufrieden.

  • Rika sah sich wieder etwas um. Noch immer konnte sie niemanden entdecken der sie einführen konnte. Sie wollte sich aber auch nicht direkt an den Arbeitsplatz setzen. Nicht das sie noch ärger bekam. "Ähm...", stammelte sie leise. Sie ging etwas durch die Reihen. Probehalber zog sie ein Buch heraus und setzte sich in die Nähe des Tresens. Vielleicht würde doch noch jemand kommen, der ihr helfen könnte. Wenn sie jemanden sehen würde, würde sie fragen, ob er oder sie hier jemanden kennt, der ihr den Job erklären kann. Entschuldigen sie? Ich bin Rika, die neue hier und wollte fragen, ob sie hier jemanden Kennern, der mir den Job erklären könnte...., lies sie sich im Kopf durchgehen. Sie blätterte durch die Seiten. Ab und zu las sie den ein oder anderen Interessanten Satz. Ab und zu sah sie hoch, ob jemand kommen würde. erst dann viel ihr auf, dass kaum jemand hier war.

  • Noah schlenderte die Straße entlang und erblickte die Bibliothek. Hatte Rika nicht hier eine Stelle bekommen? Er würde sich freuen seine Schwester wieder zu sehen. Er schob die Tür des Gebäudes auf und betrat das Paradies für Leseratten. Der Rot-Braunhaarige ging durch die gänge in denen die Bücherregale standen. Da erblickte er seine Schwester von hinten. "Rika!" Begrüßte er seine schwester und setzte sich zu ihr. "Wie geht es dir? "