Der Campus des "St. Ulrich" - Bildungszentrums

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    Darren & Yumi | vor der Universität


    Der junge Kerl lehnte sich an das Treppengeländer während seine Atmung sich wieder beruhigte, doch sein Herz schlug weiter in diesem ungewohnt schnellen Rhythmus. Nicht unbedingt weil sie gerade vor einem zornigen Professor davon gelaufen waren sondern weil die Blonde bei ihm und die vor ihrer Flucht geschehene Situation noch immer präsent war. Das Mädchen zündete sich eine Zigarette an, Darrens Augen beobachteten die kleine Flamme, die sich für den Bruchteil einer Sekunde am Feuerzeug gezeigt hatte ehe sein Blick vom glühenden Tabak in ihr Gesicht wanderte. Ein hellrosa und ganz zarter Schimmer lag auf ihren sonst so blassen Wangen. Ein Lächeln umspielte seine Lippen in den Sekunden, in denen er Yumi nicht aus den Augen ließ und an das warme Gefühl dachte, das sein jetzt schweres Herz umgeben hatte. Es war plötzlich gar nicht mehr so leicht, wie er gedacht hatte. Es hatte alles einen bitteren Beigeschmack, den er nicht so Recht deuten konnte oder wollte. Oder spielten seine wirren Gedanken dazu jetzt einfach verrückt weil er zu viel in all das hinein interpretierte? Gerade wünschte er sich den Alkohol vom vergangenen Abend zurück, der den Kopf frei und das Herz so stumm machte. „Oh nein, was hab ich mir dabei nur gedacht.. wahrscheinlich nichts.“, erwiderte der Schauspielstudent, fuhr mit seinen Fingern durch seinen Bart und seufzte schwer ehe er sich neben Yumi auf die Treppenstufen setzte. Seine Arme verschränkte er auf den halb angezogenen Knien und seine braunen Augen blickten geradeaus. Beobachteten ein paar ihrer Mitstudenten, die anscheinend glücklich über ausgefallene Vorlesungen über die Grünflächen des Campus spazierten. „Tut mir leid, Yumi.“, begann der Musiker nach einer kurzen Zeit der Stille und drehte seinen Kopf zur Seite damit er ihren Blick einfangen konnte. Ein passendes Lächeln lag auf seinen Lippen, dieses mal war es kein Spaß, kein Spielchen. „Ich will nicht dass das zwischen uns nur ein Spiel ist.“ Eigentlich lustig oder? Gerade das, was die beiden so sehr aneinander mochten. Das einfache und belanglose Spiel das sie trieben. Das alles so oberflächlich scheinen ließ. Es war auch nichts was in die Tiefe ging. Oder? Es war noch etwas ganz Kleines und Zartes, was sich da entwickelte. „Auch wenn der Auftakt wirklich unvergesslich war.“, fügte der Lockenkopf hinzu und ließ ein Grinsen auf seine Lippen. Seine Hand legte sich erneut auf ihren Oberschenkel, wanderte aber nicht umher sondern blieb einfach ruhig dort liegen und auch sein Blick ruhte wieder dort. „Ich frage mich nur, was der Spielmacher versteckt. Was ihn ausmacht, wie er lebt. Das finde ich viel interessanter als das Spielchen an sich.“ Und auch wenn er hier der zukünftige Schauspieler war, wussten beide ganz genau, wen er damit meinte. Darren wollte nicht nur die hübsche Hülle sondern auch den geheimnisvollen Kern kennen lernen. So machte man das doch. Oder war das jetzt zu altmodisch?

  • [Vor der Uni] Darren & Yumi



    Etwas hatte sich geändert und sie wusste nicht recht von wem diese Veränderung ausging. Sie genoss die Anwesenheit des Lockenkopfs aber es war nicht mehr so unbeschwert wie noch vor wenigen Minuten, oder? Ein stummes Lächeln hatte sich auf ihren Lippen gebildet, bevor sie den Rauch wieder in die frische Luft pustete und den Kopf einen Moment in den Nacken legte um der Sonne entgegen zu strahlen. Mit geschlossenen Augen war es mittlerweile gut zu ertragen. Vielleicht wurde sie langsam aber sicher nüchtern oder aber die Tatsache, dass sie nicht länger in dieser Vorlesung hocken musste beflügelte sie regelrecht. Schließlich nahm Darren neben ihr auf der Treppe Platz und die Blondine wandte sich ihm etwas zu, ehe sie zu einer Antwort ansetzte. Sie strich sich mit der freien Hand durchs Haar und lies ihren Blick über das Gesicht des Schauspielstudenten wandern. "Gar nicht zu denken ist oft ohnehin die beste Entscheidung..." Früher hatte sie alles oft zu Tode gedacht und am Ende hatte all das Kopfzerbrechen nichts gebracht außer das man versäumt hatte zu reagieren oder Zeit verschwendete. Sie saßen eine Weile schweigend nebeneinander, Ihr Blick wanderte über die Leute, die unweit von ihnen miteinander plauderten und die Sonnenstrahlen zu genießen schienen. Vielleicht auch einfach die vorlesungsfreie Zeit. Wer konnte es ihnen verdenken. Schließlich ergriff der Dunkelhaarige wieder das Wort. Worte der Entschuldigung um genauer zu sein und als er zu sprechen begann schrie etwas gedanklich in ihr: Nein! Nein! Nein! Sprich einfach nicht weiter... Es gab nichts wofür er sich entschuldigen musste. Sie waren einander doch nichts schuldig und das war doch genau das Schöne an dieser Sache, die eigentlich gar nicht existierte, aber irgendwo auch doch. Ihre Blicke trafen sich. Die braunen Augen des Studenten leuchteten und auf seinen Lippen hatte sich ein Lächeln gebildet. Schließlich kamen die Worte, die sie insgeheim gefürchtet hatte aber zugleich nicht wahrhaben wollte, weil sie die Einfachheit schätzte. Lockere Sachen waren ihr Ding. Keine Gefühle, die einem im Weg standen. Einfach Spaß. Keine Verpflichtungen. Freiheit. Kein Gefängnis, dass einem einengte. Sie kniff die Augen kurz zusammen, als hätte man ihr mit diesen Worten weh getan, dabei war sie diejenige, die ihm weh tun würde, oder? Langsam schlug die Studentin die Augen wieder auf und sah in die braunen Augen des Anderen. "Spiele sind schön, weißt du. So einfach und unkompliziert. Ich mag sie..." Sie wich seinen Blick nicht aus. Teilweise merkte, sie dass sein Interesse, seine Worte ihr Herz zum schneller schlagen brachte aber ein Teil von ihr wollte die Flucht antreten. So schnell es ging als wäre der beschleunigte Puls ein Warnsignal. Tatsächlich musste Yumi schmunzeln als der Schauspielstudent den Auftakt ihre Spieles ansprach, an das sie sich fast schon verzweifelt klammerte. Es war eine schöne Zeit und es fühlte sich nicht wirklich gut an diese Zeit loszulassen, ziehen zu lassen aber sie waren sich offensichtlich nicht ganz einig und die Unstimmigkeit würde alles nur komplizierter machen. Ein schneller Schnitt - das war gut. Darren legte seine Hand auf ihren Oberschenkel. Wärme ging von ihr aus, beruhigte sie auf seltsame Art und Weise und hielt Yumi davon ab ihren Fluchtplan in die Tat umzusetzen. Die Blonde senkte ihren Blick. "Der Spielemacher ist vielleicht gar nicht so mysteriös wie du glaubst. Er ist vielleicht einfach nur ein Mädchen, dass ganz tief im Chaos steckt und nicht noch mehr Menschen hineinziehen möchte..." Ehrliche Worte. Ein weiterer Zug von der Zigarette. Ihr Blick hatte sich von ihm losgerissen und sah in die Ferne. Zu schade. Die Zeit war kurz aber eigentlich ziemlich schön.

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    Darren & Yumi | vor der Universität


    "Das ist wohl wahr.", erwiderte der junge Student mit einem flüchtigen Lächeln. Nicht zu viel über eine bestimmte Sache nachzudenken machte es oftmals sehr viel einfacher. Leichter und beschwerte das Leben nicht unnötig. Natürlich war es nie gut, seine vielen Gedanken vollkommen stumm zu schalten und das konnte wohl auch kein Mensch aber man verlor durch diese lauten und vielen Gedanken oft den Blick für die wichtigen Dinge. Nachdem er seine Worte ausgesprochen hatte, hielt der Mann inne. Ließ Yumi zu Wort kommen und spürte wie sich ein kleiner Fels auf seinem Herzen bildete. Ja, schon möglich, dass er selbst Schuld war und mit dem was er gerade von sich gab die Leichtigkeit nahm. Aber Darren war kein Mensch, der solche Gedanken für sich behielt, wo sie die blonde Dame doch auch etwas angingen. Und auf lange Zeit gesehen, hätte er das so eh nicht ausgehalten. Aber vielleicht musste er das nun. Das Spielchen so weiter spielen damit er Yumi nicht.. vergraulte? Dennoch fand der Wuschelkopf nichts falsch an alle dem. Sich besser kennen lernen, einander mehr verstehen, nur so konnte man doch eine wirkliche Freundschaft aufbauen. "Ich mag Chaos." Der Musiker nahm seine Hand von ihrem Oberschenkel und stützte sich mit den Armen nach hinten ab, legte den Kopf für einen Moment in den Nacken und sah Yumi dann mit einem grinsendem Gesicht an. "Oder vielleicht mag ich es mehr wieder Ordnung in dieses Chaos zu bringen. Anscheinend steckt in mir ein Ordnungsfreak.." Ein Schmunzeln verließ seine Lippen während seine braunen Augen sich nicht von ihren weg bewegten. "Und dafür, dass du niemanden mitreinziehen möchtest, bist du schon einen Schritt zu weit gegangen." Denn in dem Fall hätte sie besser auf die Zitrone in ihren Händen aufpassen sollen. Darren erhob sich von den Treppenstufen, seine Hand streifte beim Aufstehen ihren Oberarm und während er diese dann nach ihr ausstreckte, lag ein Lächeln auf seinen Lippen. "Ich glaube der Campus ist der falsche Ort um den Vorlesungsfreien Tag zu feiern." Wohin sie aber sonst gehen konnten hatte er noch nicht überlegt aber bevor die Professoren noch auf die Idee kamen alle zurück in den Hörsaal zu schicken, war es doch besser zu flüchten. "Hast du einen Lieblingsort in der Stadt? Ich möchte ihn sehen."

  • [Vor der Uni - gehen zum alten Hafen] Darrren & Yumi


    Drei einfache Worte führten dazu, dass die Blondine ihren Kopf wieder Darren zu wandte. Seine braunen Augen spiegelten die Ehrlichkeit seiner gesagten Worte wieder und doch musste sie schmunzeln. Sie glaubte ihm nicht. Wahrscheinlich hätte sie es gerne getan aber sie konnte es einfach nicht. Sie konnte es nicht, so sehr sie es auch wollte. Es war leicht selbst zu glauben, dass man es wirklich so meinte, wenn man nicht wusste was auf einem zukam. Natürlich war es nicht fair ihm die Chance zu nehmen es zu versuchen aber sie wusste doch selbst nicht was sie wollte, ob sie sich in gewisser Weise binden wollte - konnte. So sehr steckte sie mit dem Kopf in den Wolken, zu sehr fuhren ihre Gefühle Karussell. Sie konnte die Gefühle für Simon nicht einfach ausschalten, diese unerklärlichen Gefühle, die aber dennoch nicht zu bestreiten waren. Sie konnte auch nicht bestreiten, dass da nach wie vor eine Anziehung zwischen Alex und ihr bestand und schlussendlich konnte sie nicht leugnen, dass dieser Schauspielstudent mit den warmen braunen Augen sie kalt lies. Wie sollte man diese Sache jemals lösen. Es war nicht möglich. Es war nicht fair ihm gegenüber. Seine Hand verschwand von ihrem Oberschenkel und lies ein sonderbar kaltes Gefühl an dieser Stelle zurück. Ihr Blick folgte seinen Bewegungen, sah zu wie er sich nach hinten lehnte, den Kopf in den Nacken legte. Unweigerlich wanderte der Blick der Psychologiestudentin über das Gesicht des jungen Mannes, seine Lippen, seine breite Brust und schließlich trafen sich die Blicke der beiden Studenten wieder. Er grinste ihr mit einem breiten Lächeln entgegen als hätte Yumi ihm nicht gerade in gewisser Weise abgewiesen. "Ja? Bist du etwa die männliche Version zu Marie Kondo?" Amüsiert musterte die junge Erwachsene den Kerl neben sich und musste über ihr eigenes Kommentar ein kleines bisschen schmunzeln. Das sich eben genannte Person mit einer anderen Art Chaos befasste lies Yumi natürlich außen vor. Seine nächsten Worte brachten das Lächeln im Gesicht der Studentin aber wieder zum Erlöschen. Unweigerlich erlosch damit auch das Gefühl der Leichtigkeit. Er hatte es vermutlich nicht so gemeint aber seine Worte waren scharf wie Messerstiche. Sie wich seinen Blick aus, spürte sie zärtliche Berührung an ihrem Oberarm und sie spürte wie ihr Herz einen Moment aussetzte um danach wieder schneller weiter zu schlagen. Womit war sie zu weit gegangen? Die Tatsache, dass sie miteinander geschlafen hatten? Ein stilles Auflachen. Als ob dieser Mann diese Art der Begegnungen nicht bereits kannte. Wann hatte es begonnen nicht einfach nur ein One Night Stand zu werden? Wo war der Zeitpunkt gewesen? Ihre Lippen blieben stumm. War es in Wirklichkeit gleich bei ihrer Begegnung so gewesen. Yumi sah auf. Ein fragender Blick in das lächelnde Gesicht Darrens. Er sah dennoch so sorglos aus , schien ihr ihre Worte nicht übel zu nehmen. Wie war das möglich? Vielleicht war es doch kein Weltuntergang es einfach auf sich zukommen zu lassen. Vielleicht wäre es sogar ein kleines bisschen schön Zeit mit ihm zu verbringen. Die Blondine griff nach der Hand des Lockenkopfes und lies sich von ihm hochziehen, nachdem sie die Zigarette gelöscht hatte und in einen Aschenbecher geschnippt hatte, der unweit von ihr entfernt war. Sie schulterte ihre Tasche und zog Darren mit sich. "Den hab ich... Spoiler es ist nicht die Bar." Sie musste ein kleines bisschen lachen und zog Darren fast schon zu enthusiastisch mit sich als hätte es das Gespräch davor nie gegeben..

  • [Gabriel]

    « kommt vom Waisenhaus



    Der Campus lag wie ausgestorben da. Oh Gott... er hatte doch nicht etwa den Bus verpasst?! Nein, ein Blick auf die Uhr verriet ihm, das er womöglich einfach nur der Erste war. Wie dumm! Er hätte sich ja auch im Wohnheim zu Hause mit seinen Mitschülern zusammentun können, aber irgendwie hatte er das in all der Vorfreude... vergessen. Aber das machte auch nichts! Dann würde er halt warten - Geduld war eine Tugend, an der man sich sowieso stets üben sollte! Wie in vielen Dingen... Also setzte Gabriel sich auf eine Bank im Pausenhof und beobachtete die Vögel, die von Baum zu Baum flogen. Vielleicht würde ihm ja schon bald jemand Gesellschaft leisten? Derweil konnte er im Kopf noch einmal durchgehen, ob er auch wirklich nichts vergessen hatte!

  • [Teenie-Event]

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    Die Sonne schien vom Himmel als die beiden Lehrer, welche die heurige Klassenfahrt begleiten würden am Campus des Bildungszentrums eintrudelten. Bald schon würden auch sie in die verdienten Ferien gehen aber vorher stand ihnen noch dieses Abenteuer bevor. Natürlich war es für die beiden Unterrichtenden auch irgendwo ein Abenteuer aber dieses Wort bezog sich eher auf das was sie mit den Teenagern durchmachen mussten und weniger auf ihr Ausflugsziel. Die Klosterburg war kein seltenes Ziel für Klassenfahrten. Es war relativ günstig und mehr Anforderungen brauchte man für Klassenfahrten eigentlich nicht wenn es nach dem Direktor ging, der Geld einsparen wollte wo es nur ging. Jedes Jahr waren Klassenfahrten eine neue Herausforderung für die Nerven der begleitenden Lehrer. Eine ganze Truppe Pubertierender war nicht immer leicht zu bändigen. Man konnte die Hormone förmlich durch die Luft fliegen sehen und diese im Keim zu ersticken war unter anderem die Aufgabe der Beiden - neben dem Bildungsauftrag selbstverständlich. Für die heutige Jugend war es vielleicht ganz gut einmal ohne Handys aus zu kommen. Ob die Schüler wussten was auf sie zukommen würde? Der größte Teil von ihnen kam schließlich gefühlt keine Minute ohne Handy aus. Wahrscheinlich nicht aber sie würden es schon noch früh genug erfahren. Am Ende würden sich sonst vielleicht noch alle auf krank machen und Mr. Schuester und Ms. Pillsbury müssten alleine auf Klassenfahrt gehen - diese Idee würde den Beiden wahrscheinlich besser gefallen und klang wesentlich stressfreier aber war letztendlich eher unwahrscheinlich.

    Der Bus bog gerade um die Ecke als Ms. Pillsbury mit ihrem Koffer aus dem Taxi stieg und in Richtung Treffpunkt stöckelte, wo bereits Mr. Schuester wartete und sie mit erhobener Hand begrüßte. Die Beiden hätten unterschiedlicher nicht sein können aber oft harmonierte gerade diese Kombination und vielleicht hatte man genau deshalb sie Beide auserwählt um als Begleitpersonen auf Klassenfahrt zu gehen. Der Bus hielt am vereinbarten Platz und als der Fahrer den Motor abgestellt hatte stapfte er die Treppe am Eingang hinunter und gesellte sich zu den beiden anderen Erwachsenen. Bisher waren die Kids noch nicht eingetrudelt also konnte Howard noch ein wenig mit den beiden Lehrern plaudern, bevor er dann das Gepäck entgegen nehmen würde um dieses im Bus zu verstauen.



    (Der Bus fährt dann am Freitag den 16.8. los also guckt das ihre eure Charaktere bis dahin ankommen habt lassen :3)

  • Hina | in der hintersten Reihe im Bus


    Viel zu früh hatte sie der ekelhafte Wecker in ihrem Handy aus den süßen Träumen gerissen. Lange hatte das Mädchen ja nicht geschlafen, doch mit gutem Make-Up und einer tollen Sonnenbrille waren die Augenringe schnell verdeckt und nach einem mehr oder weniger gutem Frühstück fuhr ihr liebster Papa sie auch schon zum Campus. Mit ihrem Koffer wäre sie sicherlich nicht mit irgendeinem Bus gefahren, zuerst hatte ihr beschäftigter Vater das von ihr verlangt doch nachdem sie sich lautstark gewehrt und geweigert hatte, hatte sie eben doch ihren Willen bekommen. "Bis die Tage, Papa, hab dich lieb.", sagte die Schülerin, wartete bis der örtliche Ranger das Fenster auf der Fahrerseite hinab gelassen hatte und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Dabei hinterließ ihr Lippenstift einen leichten Abdruck und Hina kicherte ehe sie ihm noch nachwinkte. Den schwere Koffer hinter sich herziehend stolzierte sie auf den Bus zu, vor dem bereits ihre ach so geliebten Lehrer warteten und glücklicherweise nahm ein gewisser Howard auch gleich ihr wertvolles Gepäck ab, versaute es unter ihren aufmerksamen Augen im Bus. Die Lehrer erklärten der Blondine noch irgendwas, was sie gar nicht wirklich mitbekam, da sich das Mädchen mehr um ihr Handy kümmerte als um etwas anderes und mit einem Nicken betrat sie den noch leeren Bus. Wow, und sie dachte, sie wäre die letzte hier. Da hätte sie locker noch eine Stunde oder zwei schlafen können! So ein Mist. Hina setzte sich wie immer in die letzte Reihe und tippte auf ihrem Smartphone herum während sie auf Alessa wartete.

  • [In der hintersten Reihe im Bus] Hina & Alessa



    Das Taxi hielt in unmittelbarer Nähe des Busses und mit einem reizvollen Wimpernaufschlag reichte Alessa dem Fahrer das nötige Geld für die Fahrt, welche überraschend billig ausfiel, ehe er ihr noch half den viel zu schweren Koffer aus dem Kofferraum zu heben. Das Blondchen bedankte sich mit einem Lächeln für seine Hilfe und als sie ihm den Rücken zudrehte und mit einem reizenden Hüftschwung auf den Bus zuging rollte das Blondchen mit den Augen als sie die gierigen Blicke des Losers auf sich spürte. Ekelhaft. Das Mädchen zückte ihr Handy, während der Busfahrer ihr den Koffer abnahm um ihn sicher im dafür vorgesehenen Fach zu verstauen. Als sie ihre Habseligkeiten sicher wusste hob Alessa den Kopf und entdeckte Hina, die bereits in der hintersten Reihe im Bus Platz genommen hatte. Ihre Mundwinkel hoben sich als sie ihre beste Freundin entdeckte und bereits im nächsten Moment stieg auch Alessa in den Bus ein. Die Lehrer beachtete die Schülerin gar nicht immerhin hatte sie Hina so einiges zu erzählen. Ihre müden Gesichtszüge erhellten sich als sie sich neben ihrer Freundin Niederließ. Selbstverständlich gehörte die letzte Reihe ihnen. Die beliebten Mädchen saßen immer in der letzten Reihe. „Hey Süße...“ begrüßte Alessa die andere Blondine und küsste sie zur Begrüßung erst auf die linke Wange und anschließend auf die rechte. „Es tut mir soooo unendlich leid. Mein Akku war plötzlich leer und ich hab mein Powerbank zu Hause vergessen. Katastrooophe sag ich dir!“ Alessa rollte mit den Augen. „Bist du gut nach Hause gekommen?“ erkundigte sich das Mädchen bei ihrer Besten. Sie hatten sich schon öfters trennen müssen um der Polizei zu entkommen aber ansonsten hatten sie sich immer später einfach wiedergetroffen um weiter zu feiern aber das war gestern leider nicht möglich gewesen. Aber diese unglückliche Begebenheit hatte ihr immerhin eine heiße Nacht mit einem gut aussehenden jungen Mann beschert und natürlich musste sie Hina gleich davon erzählen. „Du glaubst nicht was gestern noch passiert ist...“ Ein vielsagendes Grinsen legte sich auf die Lippen des Mädchens und sie funkelte ihre beste Freundin an. Sie strahlte regelrecht beim Gedanken an den Namenlosen. Wann er wohl ihre Nummer finden würde und ob er sich dann bei ihr meldete? Immerhin schien er genauso viel Spaß gehabt zu haben wie sie...

  • Hina & Alessa | in der hintersten Reihe im Bus


    Das junge Mädchen scrollte während sie auf ihre beste Freundin wartete, auf etwas anderes lohnte es sich im Augenblick sowieso nicht zu warten, durch ihren neuesten Instagram-Feed und speicherte sich einige Beiträge unter ihren Favoriten, um sich später genauer über die neuesten Modetrends darauf zu informieren. Es war nie verkehrt den angesagtesten Bloggern zu folgen oder ein paar Designerlabels, die auch gerne mal etwas für Alessa und sie sponsern konnten. So etwas machten moderne Marken um an Reichweite zu gewinnen, zwar hatten die Schülerinnen noch nicht die Anzahl an Follower, die man für so etwas brauchte aber sie waren auf einem guten Weg dorthin. Die helle Stimme ihrer Besten holte sie aus ihrer kleinen Traumwelt und sofort glänzten ihre Augen erwartungsvoll. Hina legte ihre Tasche auf die andere Seite und ließ Alessa Platz nehmen, bevor sie ihre Küsschen erwiderte. Irgendwie hatte das Blondchen es schon im Gefühl, dass sie gleich eine nagelneue Story erwarten würde und so schaute sie gespannt in die tollen Augen ihrer Freundin. „Bin ich aber du wirst mir nicht glauben was noch passiert ist. Erst dachte ich mir hey, bist du mal so nett und nimmst diesen katastrophalen Typen mit, gibst ihm ne Chance sich zu beweisen. Man weiß ja nie, manchmal sind diese Sorte von Männern ja ganz gut im Bett, wenigstens das können sie, aber dann haut der einfach ab. Der wird was erleben wenn wir dem nochmal übern Weg laufen, ich sags dir. Und dann!“ Hina wollte gerade weiter ausholen und auf die Sache von Mel zu sprechen kommen als sie diesen einen Blick gepaart mit dem Grinsen auf ihren Lippen erkannte. „Moooooment!“ Die Tochter des örtlichen Rangers hob ihre Hände etwas an, man konnte Alessa schon ansehen dass ihr irgendwas unter den gemachten Fingernägeln brannte und Hina klatschte aufgeregt in die Hände, gespannt auf die Story des Tages. „Okay, okay. Wie heißt er, wie habt ihr euch getroffen und am Wichtigsten – wie war er im Bett?“ Das junge Ding musste gar nicht viel von ihrer Freundin hören, ihre Mimik hatte schon einiges verraten, die Mädls kannten einander einfach, da bedarf es oft keiner Worte mehr. „Oh mein Gott und ich bin leer ausgegangen!“

  • [In der hintersten Reihe im Bus] Hina & Alessa



    Alessa rollte nur mit den Augen als sie der Geschichte ihrer Freundin lauschte. Der Typ war ganz eindeutig ein Versager. Ihr siebter Sinn hatte das Blondchen wieder einmal nicht im Stich gelassen. Das hübsche Mädchen stieß einen abfälligen Laut aus. "Wusst ich es doch. Das hat man davon wenn man Losern einmal eine Chance gibt..." Alessa strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und konnte einfach nicht fassen wie man ihre bildhübsche Freundin einfach so stehen lassen konnte. Er musste wirklich ein kompletter Volltrottel sein aber das hatten seine bescheuerten Anmachsprüche schon vermuten lassen. "Wahrscheinlich hat er nur den Aufreißer gespielt und seine billigen Sprüche hat er einfach aus dem Internet. In Wirklichkeit ist er bestimmt noch Jungfrau..." vermutete Alessa. Ein Kerl der eine große Klappe hatte, wo aber nichts dahinter war - kannte man ja. Gefühlt die Hälfte ihres Jahrgangs waren diese Typ Menschen und die andere Hälfte waren Loser, mit denen man nichts zu tun haben wollte. es dauerte nicht lange und Hina hatte sie durchschaut. Wahrscheinlich strahlte sie oder aber es war darauf zurückzuführen, dass Hina sie einfach schon so gut kannte, dass sie nichts mehr sagen musste. Man sah es an einem einzigen Blick. Ihrer besten Freundin entging gar nichts. Sie schien es kaum zu erwarten, dass Alessa von ihrer jüngsten Bekanntschaft erzählte. Eine Frage nach der Anderen purzelte über die geschminkten Lippen des Blondchens, noch bevor die Schülerin auch nur ein Sterbenswörtchen über einen Kerl verloren hatte. Das Grinsen Alessas wurde immer breiter und sie strahlte Hina vielsagend an. "Wir haben uns auf einer Parkbank getroffen und oh Mann ich war soooo betrunken aber er war riiichtig charmant." Ihre Augen funkelten als sie von ihrer Begegnung mit dem Fremden erzählte. "Er sieht einfach so gut aus, Hina." Sie beschrieb seine dunklen Locken und den dazupassenden Augen, von seinem trainierten Körper und verfiel richtig in ihrer Schwärmerei bis sie schließlich zur Kernaussage ihrer Erzählung gelangte. Alessa lehnte sich nach hinten in den Sitz und gestikulierte wild mit ihren Händen. "...er war so gut. Wirklich unglaublich gut!" erzählte das Mädchen von der intimen Begegnung mit dem gut aussehenden Studenten und ein mädchenhaftes Kichern drang aus der Kehle des Blondchens als sie daran dachte. "Das ist wirklich gaaaanz was anderes als mit diesen Kindern in unserem Alter..." fügte Alesse schließlich noch hinzu aber das wusste ihre beste Freundin natürlich. Immerhin schlichen die Beiden sich nicht umsonst immer auf die ganzen Studentenpartys.

  • Hina & Alessa | in der hintersten Reihe im Bus


    Hina machte zu dem Thema Leo nur noch eine beschwichtigende Handbewegung und rollte übertrieben mit ihren grauen Augen. Mehr war es der billige Typ doch gar nicht mehr wert. Vielleicht stimmte es ja und er hatte einfach mit der Angst zu tun bekommen bei dem Gedanken dass er bald hätte blank ziehen müssen. Ein bisschen witzig war das ja schon, es wäre ja nicht der erste Kerl gewesen, dem Hina zeigte wo es lang ging. Aber das war jetzt alles nicht weiter wichtig, denn das einzige was jetzt zählte war dieser mysteriöse Unbekannte von dem ihre beste Freundin erzählte. Aufgeregt faltete sie die Hände vor ihrer Brust und funkelte das Blondchen mit großen Augen an während diese sämtliche Details über sein Aussehen Preis gab. „Oh mein Gott, ich habe einfach schon ein Bild vor Augen, ich schmelze..“ Das Mädchen fächerte sich mit flacher Hand Luft zu und kicherte. Doch der wichtigste Fakt und das wovon ein eventuell erneutes Treffen abhing, kam erst noch und die Schülerin war froh dass wenigstens Alessa auf ihre Kosten gekommen war. Und das anscheinend mehr als genug. Sie grinste breit, lehnte sich in den unbequemen Bussitz zurück und verschränkte die Arme vor ihrem B-Körbchen. „Wie hätte er bei dir auch nicht in Fahrt kommen können, Süße.“, sagte sie mit einem breiten Grinsen und erwartete natürlich noch ein paar mehr Details, ihre Beste wusste auch genau worauf sie hinaus wollte. Mit einem einfachen Gut gab sich das Mädchen sicher nicht zufrieden aber ihre Mitschülerin wusste das natürlich. „Ha, wem sagst du das, ältere Männer haben einfach was zu bieten.“ Die Bloggerin rollte erneut mit ihren Augen und erinnerte sich an all die Bubis zurück, denen sie nach fünf Sekunden einen Höhepunkt beschert hatte indem die Jungs ihr einfach nur an die Brüste fassen durften. „Verdammt, wieso war dein Akku leer, ich will ein Foto sehen! Aber du triffst ihn doch wieder oder? So einen guten Fang darfst du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Alleine schon wegen dem anscheinend hervorragendem Sex, den musst du dir warm halten!“

  • [In der hintersten Reihe im Bus] Hina & Alessa



    Das Thema Loser wurde bald schon unter den Teppich gekehrt. So wichtig war der Kerl nicht um so lange Teil ihres Gesprächs zu sein. Er war nur einer von vielen Versagern. Ein Niemand. Es gab da ein Kerl der es wert war das man über ihn sprach. Immerhin bestand auch seitens Hina ein großes Interesse an dem namenlosen Charmeur mit dem Alessa die Nacht verbracht hatte. Ihre beste Freundin war Feuer und Flamme, wollte jedes noch so kleine Detail hören. Das Blondchen konnte es ihr nicht verdenken. Immerhin würde es ihr nicht anders gehen wenn es umgekehrt gewesen wäre. Während Hina sich mit der Hand Luft zu fächerte erinnerte sich Alessa an das Gefühl, welches er auf ihren Lippen hinterlassen hatte. „ Ich kann es gar nicht beschreiben. Er war irgendwie zärtlich aber leidenschaftlich zugleich und er wusste einfach genau welche Knöpfchen er drücken musste, wenn du verstehst...“ Ein zweideutiges Grinsen zierte die Lippen des Blondchens. Unbewusst strich sie sich über diese und musste schon wieder grinsen zugleich wurde ihr aber schmerzlich bewusst das es das letzte Mal gewesen sein konnte, dass sie sich über den Weg gelaufen waren. Das letzte Mal das sie seine Lippen auf den ihren gespürt hatte. War es feige gewesen nicht mehr zu verlangen oder einfach nur realistisch immerhin war ihr ganzes Treffen so aufgebaut gewesen, dass man einander danach nie wieder sah. Das Lächeln auf ihren Lippen versiegte und stattdessen kam ein fast schon deprimiertes Seufzen darüber. „... wir kennen den Namen des jeweils anderen nicht...“ Sie spürte schon förmlich wie ihre Freundin sie dafür schellte, dass sie nicht forscher herangegangen war. Alessa bekam doch immer was sie wollte - sie nahm es sich meist einfach, weil man ihrem Augen ohnehin nichts abschlagen konnte und ähnlich verhielt es sich wenn sie einen Kerl begehrte. Warum also hatte sie nicht einfach seinen Namen eingefordert - seine Telefonnummer? Womöglich lag es an ihrem gemeinsamen Spielchen. Der Prinz und die Prinzessin. Die Prinzessin die erobert werden wollte und der Prinz, der alles für die Prinzessin tat. Das klassische Rollenbild und auch wenn sie in dieser Nacht nicht unbedingt den Märchenvorgaben gefolgt waren so wünschte sie sich doch das er sich um sie bemühte, „Wahrscheinlich bleibt es nur bei einem One Night Stand...“ Alessa verzog schmollend die Lippen und rutschte in dem unbequemen Sitz etwas nach unten.

  • [Shuka] im mittleren Teil des Busses

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    Das Fahrzeug kam zum Stehen. der Bus stand bereits da und Shuka erblickte den Fahrer, welcher bei den Lehrern stand. Wie viele Schüler wohl schon da waren? Die Lilahaarige stieg aus und holte ihre Tasche aus dem Kofferraum. Sie verabschiedete sich von ihrer Mutter und musste ihr nochmals versichern, auf sich Acht zu geben und genügend zu trinken. Calila erinnerte ihre Tochter auch nochmals, ihre Schmerztabletten nicht zu vergessen. Shuka versicherte ihr, dass alles gut werden würde und machte sich dann auf den Weg zum Bus. Dort gab sie ihre Reisetasche ab, damit diese zum Gepäck gepackt werden konnte und stieg dann ein. Tatsächlich war der Bus noch relativ leer, zum Glück. Erleichtert suchte sich Shuka einen Platz am Fenster in der Mitte des Busses, weit weg von allen anderen und lehnte den Kopf gegen das Fenster. In ihrer kleinen Handtasche hatte sie ihr Handy samt Kopfhörer, welches sie langsam hervor zog. Etwas Musik schadete sicher nicht. Die Fahrt würde schließlich eine Weile dauern.


    [Alma] ~ Unholy Trinity in der hintersten Reihe des Busses

    Outfit - Frisur


    Es dauerte nicht lange bis ihre Mutter das Auto wieder parkte. Alma war die erste, die ausstieg und sich verabschiedete. Sie hatte nämlich überhaupt keine Lust auf eine sentimentale Ansprache ihrer Mutter. Die Dunkelhaarige schnappte sich ihren Koffer und schritt mit erhobenem Kopf zum Busfahrer, welcher ihr Gepäck entgegen nahm. Mehr Aufmerksamkeit schenkte sie dem seltsamen Mann nicht und machte auf dem Absatz kehrt. Alma hoffte doch sehr, dass die wenigen Leute, welche sich auf dem Platz befanden, sie gut sahen. Die Südländerin stieg in den glücklicherweise fast leeren Bus. Sofort erblickte sie ihr Ziel und stolzierte durch den viel zu engen Mittelgang bis ganz nach Hinten. Dort waren die beiden Blondinen, welche Alma so vermisst hatte. "Also hier haben sich meine zwei Hübschen versteckt." Mit diesen Worten machte sich Alma bemerkbar und unterbrach das Gespräch der beiden. Sie stützte die Hand in die Hüfte, als ihr Blick auf Alessa fiel, welche etwas tief in ihrem Sitz saß und ein nicht gerade glückliches Gesicht machte. "Warum denn das lange Gesicht? Das steht dir nicht, Süße." Bemerkte die Schwarzhaarige und sah Alessa fragend an. "Wen muss ich umbringen?" Fügte sie dann mit einem verschwörerischen Lächeln hinzu.

  • [Iuka] kommt an und setzt sich zu Shuka


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    Der Tag hätte wohl absolut beschissener nicht anfangen können. Nicht nur, dass Iuka viel zu spät Zuhause angekommen war, nachdem sie doch noch einen Abstecher bei verschiedenen Modegeschäften machen musste, sondern sie hatte auch das gemeinsame Frühstück mit der Familie verschlafen und nur unter größtem Zeitdruck ihre Sachen zusammenpacken können. Es würde die Südländerin wahrscheinlich selber überraschen, wenn sie nichts vergessen haben sollte. Der Trip an sich war nicht das größte Ereignis für die Schülerin, eigentlich, war es ihr sogar relativ egal. Aber aufgrund der Tatsache, dass sie immer noch nicht alle Mitschüler gut kennengelernt hatte und, dass er kostenloser Urlaub von der Strandbar für sie bedeutete, entschied sie sich im Endeffekt doch für die Mitreise. Ein kurzer Blick verriet Iuka, dass ihre Familie entweder noch gar nicht angekommen war oder bereits nachhause zurückgekehrt waren. Ein lautes Seufzen verließ als einzige Reaktion ihren Mund, ehe sie den Busfahrer begrüßte, der kurzerhand ihre Taschen in den Gepäckraum lagerte. Bereits ein bisschen geladen betrat die Schülerin dann den Bus und konnte als erstes ihre jüngere Schwester im hinteren Teil des Busses entdecken. Alma schien gut beschäftigt mit ihrem Freundinnen zu sein. Iuka war sich nicht mal sicher, ob ihre kleinste Schwester sie überhaupt wahrgenommen hatte. Nach einige Sekunden streifte ihr Blick weiter durch den Bus und Gott sei Dank erblickte sie auch ihren Zwilling, der bereits Platz genommen hatte. Dankbar dafür, dass sie nicht neben Fremden sitzen musste - auch wenn das nicht das Problem wäre - wusste die Südländerin außerdem, dass ihr Zwilling wohl die einzige Person war, die ihre Laune wieder aufmuntern konnte. Mit einem breiten Grinsen schmiss sie sich fast neben den Sitz der jüngeren Schwester und zog ihr frech eines ihrer Kopfhörer aus dem Ohr. "Na, hast du mich vermisst?".

  • Hina, Alessa & Alma | in der hintersten Reihe im Bus


    Aufmerksam lauschte sie den Schwärmereien und war fast schon ein bisschen neidisch auf die letzte Nacht ihrer besten Freundin. Das hörte sich einfach unfassbar sexy an, es hatte sich sogar etwas roter Schimmer auf ihre Wangen gelegt und Alessa konnte ihr nicht erzählen, dass es am neuen Rouge lag, das sie sich vor ein paar Tagen gekauft hatten. Die gestrige Erfahrung musste wirklich Gold wert sein, natürlich freute sich Hina bis über beide Ohren über diesen Prinzen, den ihre Beste gefunden hatte und anscheinend einiges zu bieten hatte aber.. was? Das war jetzt nicht wirklich ihr Ernst! "Alessa!!?" Das Mädchen rief ihren Namen empört, wahrscheinlich lauter als erlaubt und dabei boxte sie sanft die Schulter der Schülerin. "Oh man, die Geschichte hat so gut angefangen und dann das." Wieso konnte sie nicht einmal über ihren prinzessinnenhaften Schatten springen und selbst das Ruder in die Hand nehmen? Hina hielt für einige Augenblicke inne, sah ihrer Mitschülerin dabei zu wie sie immer tiefer in Selbstmitleid und dem unbequemen Bussitz versank und fing an bis über beide Ohren zu grinsen. "Aber hey.. du weißt doch, wo er wohnt. Es sollte ja wirklich nicht schwer sein seinen Namen heraus zu bekommen oder was hindert dich daran, ihn einfach nochmal zu besuchen? Sag einfach du hättest was vergessen und hoppla, landet ihr wieder im Bett und vielleicht bekommt er dann endlich den Arsch hoch und bittet dich um ein echtes Date." Das klang doch nach einem perfekten Plan und es wäre nicht das erste Mal, dass die beiden ihre Stalkerqualitäten zum Besten gaben. Eine bekannte Stimme mischte sich in das Gespräch und ihre grauen Augen erblickten Alma, die sich zu den angesagten Mädls gesellte. Hina winkte ihrer Freundin. "Hast du abgenommen, Süße? Das Top steht dir so gut.", sagte das Mädchen lächelnd und lehnte sich wieder zurück. "Alessa hat sich einen heißen Typen entgehen lassen der nicht nur mit Worten umzugehen wusste, wenn du verstehst."

  • Melanie weiter hinten im Bus alleine in einem Zweierplatz


    Mit einem herzhaften Gähnen wachte die Schönheit auf und schleppte sich zaghaft ins Bad. Nicht nur dass ihr Kater schrecklich fauchte, auch der Blick in den Spiegel verriet, dass sie letzte Nacht übertrieben hatte. Sogar einige Erinnerungslücken machten sich bemerkbar. F*ck... Doch es war keine Zeit sich selbst zu bemitleiden. Melanie warf ein paar Tabletten gegen die Kopfschmerzen und Übelkeit ein und versuchte ihre Augenringe abzudecken. Dies gelang ihr nur dezent, weshalb sie ebenfalls eine Sonnenbrille aufsetzte. Als sie ihren Kleiderschrank betrat, suchte die Diva nach etwas, das für die Schule geeignet war (Sie wollte ja nicht schon wieder heim geschickt werden von den Spießern) und entschied sich für ein eher schlichteres Outfit mit dunklen Farben. Mel verabschiedete sich noch von ihrem Kindermädchen und lies sich dann von einem Taxi in die Schule kutschieren. Manchmal vermisste sie die Limousine die sie daheim immer herum fuhr. Sie hatte viel mehr Stil und die Blicke waren immer sofort auf die Diva gerichtet wenn sie aus der Limo ausstieg. Auf ein Taxi starrte natürlich niemand. Das Transportmittel des gemeinen Volkes. Genauso wie ein Bus. Nur das Busse noch viel schrecklicher waren... stickig, stinkend, schmutzig, einfach ekelerregend. Melanie warf ihren Gucci Koffer dem Lehrer in den Arm. "Seien Sie Vorsichtig beim einräumen, der ist mehr Wert als ihr kleines süßes Haus." Die Rosahaarige winkte seine Antwort weg und stieg in den Bus. Bisher waren noch nicht viele Teenies im Bus. Ganz hinten saßen die zwei Mädels von Gestern zusammen mit einer Neuen. Hatte sie sich nicht mit der einen Blonden gestern noch gestritten? War es ausgeartet? Dummer Alkohol, warum hatte sie das nur vergessen? Aber Lust auf Stress hatte Mel an diesem Morgen überhaupt nicht, weswegen sie sich in einem Zweisitzer in den hinteren Reihen nieder lies und begann mit ihren Earpods die neusten Ariana Grande Songs zu genießen.


    ✶★"Eine kleine Überlegung, ein kleiner Gedanke an andere, macht den ganzen Unterschied aus."★✶

    - Winnie Puuh




  • [Cyril] bei Gabriel auf der Bank im Pausenhof


    2941-cyril-pngFrisch und warm war die Luft, als Cyril auf den Pausenhof seiner neuen Schule trat. Eigentlich hätte er erst nächstes Semester offiziell der Klasse vorgestellt werden, aber seine Eltern fanden es sehr wichtig, dass er dieses Event zum Kennenlernen seiner Schulkameraden benutzte und da das Geld in seiner Familie kein großes Problem darstellte, hatte der Direktor anscheinend kein Problem damit, dass er mitkam. Begeistert nahm er die neuen Eindrücke auf. Vor allem der Bücherbrunnen im Hof hatte ihm besonders zugesagt und auch, wenn er rustikalere Gebäude gewohnt war, konnte er dem hellen, modernen Stil seiner neuen Schule auch einiges abgewinnen. Es war anders, aber sah ordentlich, sauber und einladend aus. So weit so gut, also. Den Bus, in den er wohl einsteigen sollte, sah er ebenfalls und wollte sich geradewegs auf den Weg machen, sein Gepäck einzuladen und einzusteigen, als er einen Jungen alleine auf einer Bank sitzen sah. Irgendwie machte er eine traurige Figur, so alleine auf der Bank, während sich die anderen Schüler vermutlich schon angeregt im Bus unterhielten, also entschied er sich dazu, ihn anzusprechen. Ihm war es ein wichtiges Anliegen, dass jeder irgendwie eingebunden war, auch wenn er selbst noch nicht wirklich eingebunden war. "Ich grüße dich. Mein Name ist Cyril", lächelte er höflich. Er war sich nicht sicher, ob es nicht unhöflich, oder gar aufdringlich wäre, sich einfach so neben einem Fremden hinzusetzen, ohne dazu eingeladen zu werden, also blieb er lieber stehen, während er seine Frage aussprach. "Darf ich fragen, gibt es einen bestimmten Grund, warum du nicht in den Bus einsteigst?" So, seine erste Konversation mit einem Schulkameraden hatte begonnen. Jetzt blieb nur noch zu hoffen, dass alles glatt lief.

  • Chase setzt sich schräg hinter Melanie


    Der Teenager wachte mit genauer der selben schlechten Laune auf mit der er den Abend zuvor zu Bett gegangen war. Das nervtötende Geräusch seines Weckers, der ihn wie immer viel zu früh aus dem Schlaf riss, machte es nicht besser. Eine Weile blieb er noch im Bett liegen, bis er schließlich notgedrungen die Decke zurück schlug. Eigentlich würde er am liebsten so lange mit dem Aufstehen warten, bis er so spät los ging, dass der Reisebus ausversehen schon ohne ihn losgefahren war. Aber seine Mutter kannte ihn zu gut und würde sofort wissen, der er ihn absichtlich verpasst hätte. Und dann hieß es bye, bye Riverport. Scheiße man, wie ätzend das war, wenn man sein Leben noch nicht vollständig selbst bestimmen konnte.

    Dennoch beeilte Chase sich nicht mehr als nötig. Er entschied sich heute für eine anthrazitfarbene kurze Jeans, ein einfaches weißes T-Shirt, weinrote Vans und ein dünnes geflochtenes Lederarmband. Letzteres trug er eigentlich immer, obwohl er nichtmal mehr wusste, wieso überhaupt.

    Schließlich verließ er samt Reisetasche sein Zimmer und kurz darauf das Gebäude. Er nahm den Stadtbus, stieg wie gewohnt an der Haltestelle aus, die am dichtesten zur Schule gelegen war. Von weitem sah er schon den großen Reisebus. Die kleine aber feine Hoffnung, dass er am Ende doch noch zu spät gekommen und der Bus schon weg war, starb damit nun gänzlich.

    Am Fahrzeug angekommen, verstaute Chase seine Reisetasche selbst im Gepäckraum und stieg dann, wohl langsamer als nötig, in den blöden Bus. Kurz ließ er seinen Blick über die Gesichter der bereits Anwesenden gleiten. Und tatsächlich erkannte er eines. Wie hätte er auch nicht? Iukas hübsches Antlitz war nun wirklich nicht zu übersehen. Er schmunzelte amüsiert und warf ihr einen Blick zu, ging dann aber ohne einen weiteren Kommentar an ihr vorbei. Weiter hinten im Bus erblickte er drei weitere hübsche Mädchen, die ihm jedoch für den Moment zu aufgeregt tratschten und eher an einen Hühnerhaufen erinnerten. Das konnte er gerade echt nicht gebrauchen. Also setzte Chase sich schließlich schräg hinter ein weiteres adrettes Mädchen, dessen rosanes Haar ihn ziemlich faszinierte. Zudem schien sie ebenso miese Laune zu haben wie er und das erweckte eine gewisse Sympathie. Das erste, was Chase tat, war seinen Sitz ein gutes Stück nach hinten zu verstellen. Noch saß zwar niemand hinter ihm, der sich beschweren könnte, aber selbst wenn … Pech. Die meisten Leute saßen eh lieber am Fenster, doch da er keine Lust auf einen Sitznachbarn hatte, hatte er den äußeren Platz am Gang gewählt. Schön und gut war auch, dass hier so viele nett anzusehende weibliche Fahrgäste anwesend waren aber … war er tatsächlich der erste Kerl im Bus? Oh man. Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und betrachtete durch den schmalen Spalt der beiden Sitze vor ihm, das Mädchen mit den bezaubernden Haaren. Sie lauschte ganz offensichtlich der Musik, welche durch die Kopfhörer in ihr Ohr drang, weshalb er sich insgeheim fragte, was genau sie wohl hörte.

  • pasted-from-clipboard.pngMelanie schräg vor Chase sitzend


    Die Musik half überhaupt nicht abzuschalten. Das Dröhnen in ihrem Kopf wurde durch die Musik die Melanie hörte nur verstärkt. Genervt zappte sie von einem Lied zum nächsten, alle zu Schrill für ihre Schmerzen. Während Mel verzweifelt versuchte ein angenehmes Lied zu finden, erhaschten ihre blau glitzernden Augen einen waren Hingucker. Ein Junge den sie bisher noch nicht kannte, was auch nicht schwer war, da Melanie als Neue noch kaum Jemanden kannte, stieg in den Bus und schritt lässig durch den Gang. Das Outfit war ganz passabel und seine Vans waren eindeutig kein Fake. Ein kleines Grinsen zuckte in den Mundwinkeln des Mädchens. Schnell wandte sie ihr Gesicht zum Fenster hin. Durch die Spiegelung erkannte sie wie der schöne Unbekannte schräg hinter ihr Platz nahm und sein Blick sofort auf ihr Ruhte. Natürlich hatte er sie bemerkt. Kein Heterosexueller Junge bei klarem Verstand könnte ihr Auftreten ignorieren. Doch sein Blick war ungewöhnlich, der Junge hörte einfach nicht auf zu starren. So langsam wurde es Melanie unangenehm durch das Fenster die Augen des Teenagers zu sehen. War er auch so ein Creep? Hoffentlich nicht. Für Mel war es an der Zeit Nachforschungen anzustellen, außerdem, sollte der Unbekannte kein Creep sein, wollte sie ihn als erstes entdeckt haben. Schnippisch drehte sie sich um und fuhr ihn scharf an. "Kannst du bitte aufhören so blöd zu gaffen? Du bist zwar süß aber das ist keine Ausrede mir so hinterher zu sabbern." Flirten war nicht gerade ihre Stärke, vor allem nicht, wenn die rosahaarige Jägerin lieber ihre Ruhe hätte. Genervt drehte sie sich wieder zurück und hielt sich ihren Kopf. Die schnelle Bewegung versetzte ihr einen stechenden Schmerz. Drecks Alkohol...


    ✶★"Eine kleine Überlegung, ein kleiner Gedanke an andere, macht den ganzen Unterschied aus."★✶

    - Winnie Puuh




  • [Gabriel] & Cyril | Am Schulhof


    Gabriel sah von seinen Beobachtungen auf, als er eine Stimme ganz in seiner Nähe vernahm. »Ich grüße dich.« Der junge Latino blinzelte bei den fast schon gehoben klingenden Worten. Wie... wie überaus freundlich! Ihm ging ein wenig das Herz dabei auf, denn Gabriel war da einfach gestrickt: Er mochte nette Leute stets auf Anhieb! In seinen Augen nahmen sich viele Menschen nämlich für Nettigkeiten keine Zeit mehr, dabei sollte für Freundlichkeit doch immer Platz sein. "Freut mich dich kennen zu lernen Cyril.", ging er daher auf den Ankömmling ein und hoffte, den Namen richtig ausgesprochen zu haben. Küril? Süriel? "Mein Name ist Gabriel und-", jetzt sah er ein wenig verlegen drein, "Ich hab ehrlich gesagt gar nicht bemerkt, dass der Bus mittlerweile da ist. Ich bin nämlich viel zu früh angekommen." Gabriel stand schließlich von der Bank auf und griff nach seiner Reisetasche. Ihm fiel auf welch elegante Kleidung der hübsche (rein objektiv gesehen!) Blondschopf trug, was ihn vielleicht ein klitzekleines bisschen einschüchterte. Seiner Erfahrung nach fühlten sich Leute, die viel Wert auf teure Klamotten legten, auch selbst wertvoller als andere. Aber! Eines durfte man niemals vergessen: Schubladendenken nutzte niemanden und war absolut vorurteilshaft, weswegen Gabriel sich immerzu bemühte, sich davon loszusagen. "Gehst du in die Parallelklasse?", fragte er dann neugierig, da er Cyril noch nie am Schulhof gesehen hatte (ansonsten wäre er ihm sicherlich aufgefallen!). "Ich freu mich schon mega auf das Schulandheim, du auch?", platzte es dann noch aus ihm heraus, da er seine Vorfreude bisher mit noch keinem hatte teilen können. Könnte man es sichtbar machen, dann würde man nun sicherlich eine positive Aura der Vorfreude und Aufregung um den Südländer herum sehen.