Die Innenstadt

  • Chase und Melanie in einer Bar | geht


    Es dauerte nicht lange und Melanie war, von den kleinen Shots, die Chase spendierte, betrunkener, als sie es zugeben wollte. da Chase keine Lust auf Ärger hatte, bemühte er sich, dass die beiden alsbald das Lokal verließen. Gott sei Dank schien Melanie eine Art Chauffeur zu haben, der sie abholte. Er fragte sich, ob sie nur so tat, oder ob sie oder besser gesagt ihre Eltern, genug Geld besaßen, um sich so jemanden leisten zu können? Irgendwann würde er es schon noch herausbekommen. Auf jeden Fall war er froh sie nicht auch noch nach Hause begleiten zu müssen, denn immer hin war jetzt die Rechnung letztendlich doch an ihm hängen geblieben. Ganz toll.


    Auf dem Nachhauseweg war ihm noch ein Plakat für eine Halloweenparty ins Auge gesprungen. Kostenlose Getränke mit Kostüm? Klang nicht übel, weshalb er beschloss der Party zum abgedruckten Datum einen Besuch abzustatten.



    >> Chase verlässt die Innenstadt

  • [Cedric] & Kyle

    nicht mehr auf einem Dach



    Das Dach, welches er nie hätte betreten dürfen. Das Dach, welches er nie hätte verlassen dürfen. Und nun? Nun tat er beides. Nicht aus eigenem Antrieb, nicht aus eigener Kraft, aber änderte das etwas an der Tatsache an sich? Wohl kaum. Die Verzweiflung hatte ihn hier herauf getrieben und die Unsicherheit brachte ihn wieder nach unten. Dazwischen? Dazwischen hatte er etwas verloren und zwar nicht weniger als sich selbst. Oder war dies ein Trugschluss? Sicher war er sich nicht, sicher konnte sich niemand sein. Und war es wirklich Unsicherheit, die ihn wieder von hier fortjagte, war es nicht viel mehr die Angst, die ihm vor dem letzten Schritt abgehalten hatte? Wäre ich gefallen? Wäre er? Wieso wusste er darauf keine Antwort? Wäre er gefallen, wenn Kyle nicht die ganze Situation unterbrochen hätte? Oder war es tatsächlich, wie er sich einredete, die eigene Feigheit, die das so oder so nicht zugelassen hätte? Cedric klammerte sich unwillkürlich fester an den Körper, der ihn hielt. Kyle schien nach etwas zu greifen, aber Ced bemerkte nicht, was es war. Er hatte auch kein Interesse daran. Stattdessen hielt er die Augen fest geschlossen, den Kopf weiterhin abgewandt, als könne er so die ganze Welt um sich herum verschwinden lassen. Und vor den Moment, da klappte das auch.

    'Oh, I am coming down, down, down. I can't find another way around. And I don't wanna hear the sound. Of losing what I've never found.' Eine Hymne, die Shuffle als ersten Song fürs Posten nach zwei Monaten für Cedric ausgewählt hat, die ihn einlullte. Er wollte nichts Sehen, nichts hören und erst recht nichts fühlen. So waren die letzten Fetzen eines Liedes untermalt von feinem Rauschen, als hätte jemand einen Radiosender nicht richtig eingestellt, ideal um eben eines nicht zu müssen: hinzuhören. Nicht auf die Gedanken in seinem Kopf und auch nicht auf das Flüstern seines Herzens, welches sich offenbar noch nicht ganz entscheiden wollte, ob es ihn beglückwünschen oder bemitleiden wollte. Vielleicht auch beides. Wäre das so abwegig?
    'Meine fucking Cola.' Der Satz schien von weither zu kommen und so war es leicht, ihn noch weiter von sich weg zu schieben. Seine Augenlider flatterten kurz, ehe er sie zwanghaft zusammenkniff. Nicht sehen. Nicht hören. Nicht fühlen. Das war's doch - zumindest, wenn sie beide lebendig unten ankommen wollten. Tot umfallen, das wär's doch. So abwegig schien es nicht, wenn man jenes unsichere Gelände betrachtete. Doch Kyle schien sicher und das reichte schon. Es gab sowieso nichts, was er sonst gerade hätte tun können. Also ließ er seine Gedanken erneut abdriften. In keine spezifische Richtung, in Nichts genau genommen. Irgendwann hörte Cedric nur noch ein in regelmäßigen Abständen erfolgendes Tok-Tok der Schritte, die sie gemeinsam tätigten, eine beruhigende Konstante, die ihn doch gleichzeitig so gar nicht berührte. Betraf es ihn überhaupt? Schon irgendwie, rein offensichtlich gesehen. Aber es fühlte sich nicht so an. Kyle sagte nichts weiter - fluchte auch nicht mehr - und er selbst verblieb in seinem Schweigen, welches ihm im Deckmantel der Stille wohlgesonnen war. Ein Teil von ihm würde am liebsten schlafen - ob für immer oder nicht, sei an dieser Stelle nicht von Bedeutung - denn er fühlte sich müde. Er war es nicht, er war hellwach, nach allem was geschehen war - vielleicht wäre Erschöpfung daher der bessere Begriff. Er fühlte sich erschöpft, ja. Ein Glück konnte er sich gerade an Jemanden klammern, der ihm den Rücken freihielt - im wahrsten Sinne des Wortes. Seltsam, oder? Obwohl sie sich doch eigentlich überhaupt nicht kannten? Ah.

    Sie waren unten angekommen, nicht wahr? Er spürte es, obwohl er nicht hinsah. Fast schon krampfhaft wollte er sich dem verweigern, was unweigerlich folgen würde. Doch er spürte an Kyle's Bewegungen, dass sie sich mittlerweile im Erdgeschoss befanden und die sichere Blase drohte zu zerplatzen. Erneut. Schon seltsam, nachdem er zuvor zehn Posts Überredungskünste gebraucht hatte um sich überhaupt auf die Huckepack-Aktion einzulassen, wollte er sich nun überhaupt nicht mehr davon lösen. Es hatte ja nunmal auch viel Energie gekostet um sich darauf einzulassen, das sollte ja wohl nicht umsonst gewesen sein. Irgendwas hallte in seinem Hinterkopf von einer Cola wider, ehe zwei und zwei zusammenzählte. Ein Rucksack. Der Rucksack, der Rick's Fresse poliert hatte. Bei der Erinnerung blieb sein Herz kurz stehen. Cedric löste sich schließlich von Kyle's Rücken und er war selbst ganz überrascht, dass sein Körper wohl noch zu funktionieren schien. Verrückte Sache. Der Kopf war kaputt, aber irgendwie schaffte sein Selbst es trotzdem noch die Basics wie selbstverständlich abzurufen. Er könnte ja auch einfach so zusammenklappen, aber das tat er nicht. "Danke.", murmelte er leise, kaum hörbar und sah Kyle dabei nicht an. Auch nicht zum Rucksack, der wohl gleich seinen Platz einnahm - welch ernüchternde Vorstellung (waren wir etwa neidisch auf eine Tasche, Ced?) - sondern sein Blick wich dabei zum Ausgang. Sie waren noch nicht auf der Straße angekommen. Dieses unheilvolle Gebäude gab ihnen nach wie vor die Zeit die sie brauchten - oder besser gesagt, die er brauchte - ehe er sich wieder mit der Realität, mit der Wirklichkeit da draußen, konfrontiert sah. Können wir nicht wieder nach oben, bitte? "Sleepover?", kam es dann über seine Lippen, dieses Angebot, welches der Punk ihn vorher, vor ewigen Zeiten wie es schien, gemacht hatte. Seine Miene war plötzlich wieder verunsichert, während er so doch kurz zu Kyle sah - um sich zu vergewissern, ob dieser Vorschlag nach wie vor Bestand hatte. Eine Sache hatte sich nach wie vor nicht geändert: Das es ihm an Möglichkeiten mangelte und das so diese eine, die Kyle ihm dargeboten hatte, die einzige von unzähligen erschien, die er nicht sah und die dadurch für ihn schlichtweg nicht existierten.

  • Kyle & Ced


    Manchmal war es unheimlich schwierig Zeit einzuschätzen - so ganz ohne richtige Geräusche, ohne richtige Aktivität. Natürlich stimmte das mit der fehlenden Aktivität nicht ganz, war Kyle doch derjenige, der die unzähligen Treppenstufen hinunter maschierte - aber es war eine sehr eintönige, eigentlich automatisch geschehende Aktion seinerseits. Ein Blick auf den Jungen auf seinem Rücken genügte, um zu erhaschen, dass dieser die Augen geschlossen hielt, dieser sich vielleicht nicht ganz im hier und jetzt befand. Seine Überlegung, zum Wort anzusetzen, hatte der Amerikaner deshalb schnell wieder zur Seite geschoben, auch wenn seine Pupillen immer wieder zu einer bestimmten Sache huschten. Ah, was sollte das nur bedeuten? Was hatte es damit auf sich? Er bekam das Gefühl nicht los, dass es wichtig war. Und seinem Gefühl zu vertrauen, da hatten wir doch gelernt, von was für enormer Bedeutung dies war, nicht? Aber nicht jetzt. Vielleicht kam Cedric ja gerade zum ersten Mal seit einer Weile wirklich zur Ruhe - ein kleines bisschen, zumindest. Mhm, Kyle war kein Fan von absoluter Stille, benötigte meist irgendwelche Geräusche im Hintergrund - irgendetwas, was zumindest an das Leben erinnerte, welches sich doch stehts zumindest im Hintergrund abspielte. Die hallenden Schritte, die einige Minuten lang das einzige waren, was man hören konnte, ließen die Zeit langsamer vergehen und waren dem Punk suspekt, aber er ließ sie letztendlich einfach gewähren. Sie kamen unten an, er blieb stehen, sah zu seinem Rucksack hinüber und kurz darauf geriet auch das angeschlagene Lebewesen auf seinem Rücken wieder in Bewegung - und war damit nun nicht mehr in seiner direkten Obhut. Der Jüngere der Beiden wartete einen Augenblick, ehe er dann zu seinem verlorenem Hab und Gut ging, es mit einer leicht angehobenen Augenbraue anhob, nicht sicher, ob er eigentlich gerade wissen wollte, ob sein Einkauf seine Idee überlegt hatte - und entschied sich dann diese Überraschung für später übrig zu lassen, weshalb er sich die Schlaufen über die Schultern warf. Cedric schien genau in jenem Augenblick etwas von sich zu geben, doch es war so leise, dass Kyle nicht verstand, was er gesagt hatte. Irritiert blickte er auf, doch der Blonde sah weg, sah überall hin, nur nicht zu ihm und nach ein paar Sekunden konnte sein Gehirn die fehlenden Informationen dann doch zusammenfügen. Oh! Hatte er gerade 'Danke' gesagt? Kyle klimperte einige Male wortlos mit den Wimpern, nicht sicher, wie er diese Information, sollte sie denn stimmen, genau einordnen sollte. Er hatte sich bedankt? Wofür genau? Fürs Tragen? Für alles? War es ein obligatorisches Danke gewesen, hatte er sich quasi dazu gezwungen gefühlt, weil es nun einmal das war, was man sagte, wenn man sich in so einer Situation befand? Auch, wenn die Situation gerade für diese Aussage viel zu präzise war. Kyles Mundwinkel zuckten ein klein wenig nach oben, als er sich dazu entschied, nicht weiter darüber nachzudenken und das gesprochene Wort als das anzunehmen, was es in seiner bloßen Essenz einfach war - und auch nichts darauf zu erwidern, kein Abschweifen, dass ein Dank nicht nötig war, keine Versicherung, dass er es gerne gemacht hatte, nichts. Einfach den Dingen ihren Lauf lassen - ohne sich darüber groß den Kopf zu zermalmen - oder zumindest zu hinterfragen und irgendwelche negativen Emotionen und Gedanken zu haben, weil man möglicherweise falsch gehandelt haben könnte. Das sollte man sich angewöhnen, nicht? Es war in Ordnung, mögliche Optionen zu bedenken, aber sich darüber verrückt machen, ob man die richtige erfasst, gewählt oder getan hatte... Ah, es nicht zu tun konnte soviel Stress nehmen. Ein paar Sekunden verstrichen erneut und überraschenderweise erhob sein Gegenüber noch einmal das Wort, sah sogar kurz darauf zu ihm hoch. Dass der Weißhaarige davon überrascht war, vor allem von dem, was genau Ced gesagt hatte, war deutlich auf seinem Gesicht abzulesen - bis zu jenem Moment, wo sich ein Schmunzeln auf seinen Lippen bildete, welches kurze Zeit später zu einem breiten Grinsen wurde. "Yeah, sleepover time.", versicherte er dem Jungen vor ihm und sah dann wieder nach Vorne, zu den etwas weiter entfernten Zäunen. "I mean...", fuhr er fort, hielt dann jedoch kurz inne, auf seinem Gesicht bildete sich ein Hauch von Verwirrung, "...ähm..", sein Kopf bewegte sich weiter zur Seite, "...wenn du mir sagen kannst von wo zur Hölle wir hier nochmal rein gekommen sind?" Da hinten links? Hier vorne? Rechts? War hier nicht irgendwo ein kleines Loch in der Absperrung gewesen? Im Dunkeln sah alles so gleich aus..

  • [Cedric] & Kyle

    verlassen jenen unseligen Ort


    Dieser Moment in der Zeit, mit der man so überhaupt nichts wusste, mit sich anzufangen - jene Momente schienen sich in seinem verlängerten Leben durchaus zu häufen. Cedric hatte kein Ziel, keinen Plan und jeglichen Halt verloren. Da war es kein Wunder, dass er darauf baute, Kyle würde die Führung übernehmen - denn das hatte er bisher, beabsichtigt oder nicht, auch getan.

    Auf sein gemurmeltes Danke kam keine Antwort und das war gut so. Die gesellschaftlichen Normen des 'Bitte' 'Danke' 'Gern geschehen' 'Nicht der Rede wert' wirkten zu gestellt, zu erzwungen, als das sie gerade angemessen wären. Er wollte keine Antwort hören und er bekam auch keine. Schweigen war genug, mehr als das. Auf die Versicherung hin, dass Kyle's Dach zumindest für die restliche Nacht über seine Obhut wurde, beruhigte Cedric sich ein wenig. Ein vorübergehendes Ziel, ein nächster Schritt. An dieses weiter musste er sich erst wieder gewöhnen. Wie lange hatte er in der Sackgasse seiner Gedanken schon festgesteckt? Eine Frage, auf die er keine Antwort wusste und die er jetzt auch nicht finden würde. Es war etwas ganz anderes, was ihn nun aus dem Konzept brachte. Kyle war verloren - und damit auch er selbst. Das war nun etwas metaphorisch ausgedrückt und weitaus nicht so drastisch wie es klang, dennoch stellte seine Frage des Woher genau das dar. Woher waren sie gekommen? Wo ging es lang? Wie waren sie noch gleich hier überhaupt reingekommen? Man müsste meinen, die Antwort sei leicht. Man müsse sich doch ganz einfach zurück erinnern, um den Weg auch im Dunkeln zu finden? Doch erinnern, ja, jene Erinnerungen waren schwammig, unpräzise, verschwommen. Es war auch nichts, worauf er bewusst geachtet hätte. Er war nur dem Ruf des Weiter gefolgt, hatte einen Schritt nach dem anderen gesetzt, nicht weiter nachgedacht, überhaupt nicht weiter nachgedacht, denn das hätte ihn womöglich von seinem Ziel abgebracht. Jenem endgültigen Ziel, welches er in 16 Stockwerken Höhe gegenüberstand. So hatte er seine Umgebung vielmehr ganz bewusst ausgeblendet. Und Kyle? Ja, wie er hierher kam, wie er überhaupt ahnen konnte, was dort oben vor sich gehen mochte, war Cedric ein Rätsel. Und nun?

    Sein Herz begann schneller zu schlagen. Er konnte keine Initiative ergreifen, wie sollte das denn gehen? Im selben Atemzug schien das unfertige Gebäude, dieser Klotz aus Beton und Mauerstein, der noch nicht mit Leben gefüllt war, ihn allmählich zu erdrücken. Die sichere Blase verkehrte sich in eine erneute Gefahrenquelle. Der Wunsch zur Flucht kochte hoch, doch wohin flüchten, wenn es keinen Ausweg gab?

    Instinktiv wollte Cedric nach seinem Handy greifen, um so ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen - zumindest etwas, ein kleiner Trost in der Nacht - doch er griff ins Leere. Für einen Moment schloss er die Augen ehe er sich besann. Natürlich. Wer ging schon außer Haus um sein Leben zu beenden und dachte dabei: Handy, Geldbeutel und Schlüssel nicht vergessen! Na wohl kaum. Diese Dinge hatten für einen Toten immerhin keinerlei Bedeutung mehr. Aber er war nicht tot, er war nicht tot. 'Noch nicht.' Wie?

    "Dort drüben.", murmelte er leise und zeigte vage in eine Richtung. Dabei hatte er in Wahrheit keine Ahnung, ob das Sinn machte oder nicht. Doch darum ging es nicht. Es ging lediglich darum, seinen eigenen boshaften Gedanken keinen Raum zu geben, sich davon irgendwie abzulenken. Vielleicht lag er ja zufällig richtig. Wer wusste das schon? Irgendwo musste der Spalt im Zaun ja schließlich sein, jene Öffnung, die jemand vergessen hatte, mit einem Riegel abzusperren. Da half auch ein 'Betreten verboten' Schild nicht weiter.


    Die Innenstadt. Tagsüber füllte sie sich mit trudelnden Leuten, die shoppen gingen, sich im Café trafen oder Besorgungen erledigten. Nachts hingegen waren die Geschäfte geschlossen und das Klientel der Stadt belief sich auf jene Gruppe Menschen, die in Discos tanzen oder in Bars trinken gehen wollten. Obwohl demnach weniger los sein müsste, schien sich in Wirklichkeit kein signifikanter Unterschied darzustellen. Gelächter von Gruppen, die vor dem Gebäude eine rauchten, eine Gruppe Frauen, die sich zusammen ein Taxi teilten, grelles Licht der Laternen, der die Straßen sicher machen sollte. All das wirkte wie aus einem anderen Film, als hätte jemand einen seltsam verzerrten Filter auf die Linse gelegt. Oder wirkte es nur auf ihn so? Kaum jemand war alleine unterwegs, nicht des Nachts. Auch er nicht. Und obwohl ihn bei dem Anblick und dem Lärm der Straße ein wenig der Schlag traf, obwohl er nicht verstand, wie diese Leute lachen und fröhlich sein konnten, drehte er nicht um. Verkroch sich nicht erneut auf das Dach eines unfertigen Gebäudes. Vielleicht kam ihm die Möglichkeit auch einfach nicht in den Sinn. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass sich jemand an seiner Seite befand, der ein Ziel vorgab. Cedric hatte keine Ahnung wo Kyle wohnte und so folgte er ihm einfach in geteilter Schweigsamkeit den Weg entlang, die Straße hinunter, die nächste Abbiegung hinfort. Vielleicht weil er keine andere Perspektive sah, vielleicht aber auch, weil sich in ihm die Hoffnung regte, dass es mit jedem Schritt besser werden könnte.