Yatho & Hahkota -> Campingplatz
Wehmütig war sein Blick, er sah ihn in die Augen und gleichzeitig in die Ferne. Yatho war ganz ergriffen, Gänsehaut überfiel seinen Rücken - oder war es die kühle Brise aufgrund der niedrigen Temperaturen hier draußen? Und als er Rumi dann auch noch versicherte (und das auch noch in der neuen Sprache), dass er ihn - also Yatho - beschützen würde, wäre es fast um ihn geschehen. Ohne sich dessen bewusst zu sein, hatte der jüngere die Hand auf den Arm des Älteren gelegt. Er drückte ihn fest. Hoffnung lag in seinen Augen. Sie würden hier nicht weggehen! Nein! Nicht so lange sie nicht wollten! Und ihr Abenteuer hatte doch gerade erst angefangen. Oder?
Auch Rumi versuchte die Fassung zu bewahren. Sie wusste nicht so recht, wie sie den beiden helfen sollte. Oder konnte. Immerhin war sie auch bloß eine Teenagerin. Die ganze Situation überforderte alle. Zum Glück gab es für solche Fälle fähige Männer in der Feuerwehr! Natürlich reichten ihre Fähigkeiten weit über das einfache Löschen eines Feuers hinaus! Mit ihren Scharfsinn entging ihnen nicht die ausweglose Situation der beiden seltsamen Männer. Auch wenn die Ursache des Brandes noch nicht geklärt war, diese zwei konnten unmöglich weiter in dieser zerstörten Bude wohnen.
Aber erstmal bekamen alle eine Rettungsdecke.
Während Yatho die goldene Folie und dessen Reflexion bestaunte, stellten die Männer von der Feuerwehr allerhand fragen.
Ob sie sich ausweisen konnten - nein. Ob sie Familie oder Freunde hier hatten, wo sie unterkommen könnten - nein. Geld hatten sie auch keins, nicht Mal für eine Nacht in einem Hotel. Es musste eine andere Lösung her. Nach ewigen Hin- und Hertelefonieren - zum Glück hatten sie diese knisternden Decken und Rumi wich den beiden auch nicht eine Sekunde von der Seite -, gab es endlich eine Lösung. Der Campingplatz. Er war nicht weit von hier und sie könnten erstmal kostenlos eine Nacht dort übernachten. Danach müssten sie sehen ...
Die beiden Brüder wussten in dieser Situation nicht wirklich was genau ein sogenannter Campingplatz war. Aber Rumi wirkte ganz zuversichtlich und die Feuerwehrmänner waren ebenfalls ganz zufrieden mit dieser Lösung. Also würde es schon was gutes sein!
Da der Eingang ihres Hauses total zerstört war, durften sie selbst verständlich nichts weiteres aus der Wohnung holen. Das Gebäude könnte Einsturzgefährdet sein. Sie mussten also zum Campingplatz aufbrechen nur mit dem, was sie am Körper hatten. Und das war nicht sonderlich viel. Hahkota hatte nicht mal ein T-Shirt an. Nur Rumis Jacke und die Rettungsdecke.
Die Feuerwehrmänner waren echte Götter. Sie waren so nett und fuhren die beiden noch zum Campingplatz und Rumi nach Hause. Eine Teenagerin konnten sie schließlich nicht mitten in der Nacht nach so einem Ereignis allein nach Hause schicken.
-> Campingplatz