Das Planetarium

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    Das große Planetarium mit der halbkugelförmigen Kuppel ist ein beliebter Ort für diejenigen, die ein großes Interesse in Astronomie und Sternzeichen zeigen, dient aber auch indirekt als eine Möglichkeit für Entspannung und Ruhe. Es alleine aufzusuchen empfinden manche als schwieriger als gedacht, da es sich zwischen dem Baggersee und der Mine befindet und von vielen Bäumen umgeben wird. Aber man braucht keine Angst haben, denn man kann das Planetarium auch mit einen der Busse erreichen, die vom etwas südlich gelegenem Parkplatz aus fahren. Um die, von ruhiger Musik begleitenden, Vorführungen kümmert sich Gale, welcher in dem kleinen Haus nebenan seinen Wohnsitz hat.


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    NPC's:
    -

  • Gale wacht (mehr oder weniger) auf

    Alles ging so schnell, kaum hatte Gale in der vorherigen Nacht auch nur ein Fuß ins Riverport gesetzt, wurde schon alles was mit dem thema 'Umzug' zu tun hatte für ihn erledigt. Fast schon gruselig würde man meinen, aber innerlich freute sich der junge, frisch gebackene Planetrium Besitzer, dass alles so schnell von dannen gezogen wurde und er sich nur noch sozusagn einleben musste. Die restliche Nacht hatte er immerhin nur mit ein paar stunden schlaf bekämpft, als ihn schon ein neuer Morgen - auch sein erster in seiner neuen Heimat, unsanft berüßte. Aber hier war er nun, alleine und auf sich selbst gestellt, getrennt von seinem langweiligen Stundentendasein, endlich bereit sein eigenes Leben zu führen und für das gerade zu stehen, was er auch wirklich wollte. Noch immer leicht melancholisch gestimmt, sah sich der silberhaarige in seinem Haus um, dafür hatte er ja noch nicht die nötige Zeit am Vortag gefunden. "......" Alles, wirklich alles war neu, außer die kleinen, wenigen 'Mitbringsel' welche Gale von sich aus bei sich hatte. Sein Teleskop natürlich war weit zentral gelegen, während seine eigene, kleine Bibliothek einen platz in einem anderen Raum gefunden hatte. Gale konnte es nicht verschweigen, aber die Umzughelfer haben echt gute Arbeit geleistet. Vor allem waren noch all seine Sachen da und haben nicht plötzlich Füße bekommen, wie bei manch anderen vorfällen. Ein leichtes, aber auch verschmilztes Lächeln zauberte sich auf seine Lippen, als er aus seinem Haus ging um sich nun sein Planetarium anzusehen, welches schon in der nähe lag. Aber davor wollte er erst noch einmal durchatmen und seinen Geist für die neue 'Herausforderung' zu leeren.

    Es war recht kalt, als der junge Mann die ersten Schritte aus seinem Haus ins freie und somit in die idyllische Natur wagte. Er hielt für einen Moment inne, als er sich die kalte, aber auch erfrischende Winterluft durch die Haare wehen ließ, welche kunstvoll mit dem Wind umher tanzten. Es war wunderbar, fast schon traumhaft. Alles war still, man konnte die zeit vergessen und einfach nur einmal für sich selbst sein. Außerdem war sich Gale sicher, dass Sterne hier ihre wahre Schönheit zeigen würden und ihm so viel mehr freude bereiten würden. Er sah zum Himmel empor und ließ seine Gedanken für einen Moment von sich schweifen.


  • Irgendwie hatte sich Kate auf dem Weg vom See in Richtung... Wo wollte sie denn nochmal hin? Sie wusste es schon nicht mehr. Irgendwie war sie hier gelandet. Interessiert musterte sie die Umgebung. Froh, endlich aus dem Wald draußen zu sein, musste sie nur noch einen Weg finden, wieder in die Stadt zu kommen. Sie war einige Schritte gegangen, als sie eine Gestalt entdeckte. Noch ganz fasziniert von der Kuppel des Planetariums - welches noch recht neu aussah, ging sie auf den Fremden zu. Mit jedem Schritt, den sie näher kam konnte sie den jungen Mann immer deutlicher erkennen. Er sah gut aus, wirkte jedoch auch ganz schön geheimnisvoll. Sollte sie ihn ansprechen? Ach, sie war doch kein Lind mehr! Irgendwann musste sie sich hier auch mal zurecht finden oder nicht?
    "Verzeihung. Junger Mann?", sie blickte in seine Smaragdgrünen Augen. "Ich glaube ich habe mich verlaufen.", in der Hoffnung das ihr der junge Mann weiter helfen konnte.

    • "Ich bin keine Puppe, die man aus einem verstaubten Regal holt, wenn Jemand gerade nicht da ist, und wenn dieser Jemand wieder zurückkehrt, achtlos ins Regal gestellt wird und wieder von allen... gehasst wird." •

  • [Gale] vor dem Planetarium

    Diese harmonische Ruhe, welchen den jungen Mann umgab, war unbeschreiblich schön. Alles hatte binnen kürzester Zeit einen perfekten einklang zu Gale erschaffen, sodass er sich so nur noch sicherer war, dass dies seine neue Heimat war und er so schnell nicht mehr von hier weg wollte. Gerade als er mit dem Wind und dem schwachen gezwitscher der ersten Vögel die ihren weg zurück ins Tal gefunden haben, fast schon zu einem wurde, wurde seine wunderbare Trance, welche ihn das glauben ließ, von jener Frau unterbrochen, welche plötzlich aus dem Gestrüpp heraus zu ihm gekommen war. Zuerst vermutete der silberhaarige Planetarium Besitzer, dass es sich um ein einfaches Eichhörnchen handelte, welches ihm wohl ein wenig Gesellschaft leisten wollte, aber er schien sich bei der vermutung gut geirrt zu haben, als er dem vermeindlichem 'Eichhörnchen' in die Rubinroten Augen sah. "....Bitte?", war das erste, was der jungen Mann über seine Lippen brachte, als die Frau, welche älter schien als er, ihn gleich darauf schon etwas fragte. Wie es aussah, schien sie sich verlaufen zu haben und ist dabei wie aus dem nichts, plötzlich zu Gale gestoßen. Schade. Dabei hatte er fast schon gedacht, es wäre jemand vorbei gekommen, der sich schon jetzt für das Planetarium interessierte. "...Tut mir leid...Ich kann ihnen bei dieser Angelegenheit nicht wirklich weiter helfen...", antwortete er sanft und sah sie ruhig, aber auch etwas distanziert an. Sie war wohl auch jemand, der nicht sehr lange hier lebte und schien sich dementsprechend auch mit der Orientierung schwer zu tun. Aber zugegeben, hätte er auch die gleichen Probleme gehabt, wäre er jetzt alleine Unterwegs. "Es sei denn, sie interessieren sich für das Planetarium..."


  • Das ganze nervte die Brünette jetzt schon. Hätte sie in diesem dämlichen Wald nur Netz gehabt, hätte sie auch googlen können, wo sie hätte hinlaufen müssen und jetzt dieses Schlamassel. Sie klopfte den Dreck von ihren Klamotten. Sie musste ja schrecklich aussehen! Der geheimnisvolle Grauhaarige konnte ihr also auch nicht weiterhelfen. Ganz toll. Lebte er hier etwas abgeschieden und hatte noch nie einen Menschen getroffen? Diese Stadt war ja wirklich seltsam. „Wie kommt das denn? Sie leben doch hier! Da müssen sie sich doch auskennen oder etwa nicht?“, nun gut er schien noch recht jung zu sein, allerdings musste man in dem Alter doch schon ein wenig selbstständig sein oder etwa nicht? Sie plusterte kurz die Backen auf und atmete aus. „Planetarium?“, ach richtig. Das große Runde Gebäude hinter ihr. „Leiten sie das etwa? Sind sie dafür nicht noch ein bisschen jung?“, Kate verschränkte die Arme und hob eine Augenbraue. Recht erfahren sah er ja nicht aus...

    • "Ich bin keine Puppe, die man aus einem verstaubten Regal holt, wenn Jemand gerade nicht da ist, und wenn dieser Jemand wieder zurückkehrt, achtlos ins Regal gestellt wird und wieder von allen... gehasst wird." •

  • [Gale] mit Kate vor dem Planetarium


    Ruhig und gelassen sah der junge Mann zu der Frau vor sich, wie sie sich - wenn auch genervt, die Klamotten von dem Dreck befreite. Sicher. Auf erster Linie konnte Gale ihren missmut verstehen. Immerhin würde es ihm auch nicht gerade wohl bekommen, wenn er sich verlaufen würde. Das aufplustern der Wangen seines gegenüber brachte den Silberhaarigen jedoch leicht zum schmunzeln. Auch wenn er es nicht sagen wollte, sah diese aktion fast schon niedlich aus, sie ähnelte dem eines kleinen Kindes. "Es stimmt schon, dass ich hier lebe. Aber ich muss ihnen erklären, dass ich selbst am Vortag erst hierher gezogen bin.", höflich und ruhig erklärte sich der grünäugige um den missmut der Dame vor sich zu mindern. Wobei dies wahrscheinlich auch nicht gerade beruhigend war. Auf die nachfolgende frage jedoch folgte ein stummes Nicken des Mannes. Sicher, er war jung, aber das hieß nicht, dass er für diese Aufgabe viel zu inkompetent war. "Wissen sie...", fing er ruhig an zu sprechen und sah zum Himmel empor, als er dem kurzen Rauschender Blätter lauschte. "Man ist für nichts zu jung, wenn man in der vor sich bietende Aufgabe seine bestimmung findet." Sein Blick richtete sich zurück zu der etwas älteren Frau, als er ihr - wenn auch nur sehr sanft - ein leicht verschmilztes lächeln schenkte. "Wenn sie interesse haben, kann ich ihnen das Planetarium gerne von innen zeigen. Dort gibt es auch die möglichkeit eine Toilette aufzusuchen, wenn sie sich gerne dort frisch machen wollen...", sprach er gelassen um auf ihre vorherigen aktion zurück zu führen. Denn obwohl er etwas desinteressiert wirkte, wollte er ihr gerne helfen.


  • Sie wusste beim besten Willen nicht, was sie von dem geheimnisvollen jungen Mann halten sollte. Er wirkte recht distanziert und... unberechenbar. Der junge Mann mit den smaragdgrünen Augen war ebenfalls erst hergezogen? Nun gut. Kate lebte nun schon knapp ein halbes Jahr hier und fand sich immer noch nicht gut zurecht. Deprimierend. Sie wollte doch endlich beweisen, dass sie Verantwortung übernehmen konnte. Die Rotäugige öffnete die Spange in ihren Haaren, welche vollkommen zerzaust aussehen mussten. Sie hörte dem Silberhaarigen nur auf halben Ohr zu, während sie sich selbst nach Dreck oder unerwünschten Tieren absuchte. Grauenhaft. Hätte sie nur Empfang mit ihrem Handy gehabt, wäre das nicht passiert. Riverport war doch eine Großstadt? Wie konnte man dann keinen Empfang im Wald haben? Als sie wieder aufblickte, sah sie tatsächlich ein kleines Grinsen im Gesicht ihres Gegenübers. Machte sich dieser Rotzlöffel etwa lustig über sie? Doch seine Aussage bestätigte ihr das Gegenteil. „Oh tatsächlich? Das wäre sehr nett! Gerne!“, jetzt fühlte sie sich etwas schlecht. Wie es schien gab es hier wohl doch sehr nette Menschen. Kate ging ein paar Schritte auf ihn zu.

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  • Eine Führung hatte er ihr angeboten. Doch nun stand er einfach da und starrte Löcher in die Luft. Das war Kate definitiv zu dämlich. Sie würde irgendwie einen Weg raus aus diesem verdammten Wald finden. Wie unhöflich von diesem Rotzlöffel sie nun einfach stehen zu lassen. Die Rotäugige verschränkte die Arme vor der Brust, stieß einen empörten Laut aus und sagte: "Am besten ich gehe jetzt. Das ist mir zu dämlich. Tschüss" und damit stapfte sie hoffnungsvoll den Kiesweg entlang, der hoffentlich zurück in die Stadt führte.


    ~Kate verlässt das Planetarium.

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  • Etwas verblüfft sah Gale der wütenden Frau nach. War er doch nur für die Dauer einiger Sekunden in Gedannken gewesen, woer seine Führung beginnen sollte. Doch nun war diese Aufgabe ja erledigt, denn er hatte seine erste Kundin soeben vergrault. Gale streckte die Hand nach ihr aus, öffnete den Mund, um ihr eine Entschuldigung nachzurufen, doch ließ er die Hand wieder sinken und stieß einen langen, lauten Seufzer hervor. Er war noch nie ein Mann großer Worte gewesen, wenn es um Fremde ging; Musste er sein Gegenüber erst besser kennenlernen. warum war ihm selbst ein Rätsel, hatte er doch keine Probleme damit über seine Leidenschaft zu sprechen. Es war doch wohl eher eine Ausrede, dass er nicht gut mit Worten konnte; Eine Ausrede für seine Ausflüge in die Welt seiner Gedanken. Was wollzte er vor dieser Begegnung gleich nocheinmal? Es war ihm gänzlich entfallen und so überlegte der junge Erwachsene, was nun zu tun war. Der Wind rauschte sanft und spendete ihm frische Atemluft, während er, mit dem Finger an die Unterlippe gelegt, überlegte.Er atmete tief durch und sah geradeaus. Vor ihm erstreckte sich die Natur, welche von einem kleinen, straßenähnlichen Weg durchschnitten wurde. Dieser Weg war für die Busse; Er führte die Menschen an sein Planetarium und wieder weg davon. Und nun sollte er Gale weg führen, in die Stadt, welche nahe an den Rivermountains lag.Einen Schritt nach dem anderen legte der junge Mann zurück und sah sich in der Umgebung genauer um. Es war wirklich schön, wenn auch nicht so schön wie seine Sterne, die er nachts bewundern konnte. Doch es war nunmal Tag und da schien die Sonne. Jetzt mit dem Teleskop nach den, hinter dem Blau des Himmels verborgenen, Sternen zu sehen, wäre lediglich eine Gefahr für sein Augenlicht. Und dumm war Gale nicht, auch wenn er bedauerte, die Sternenkonstellationen nicht sehen zu können. Warum wollte er eigentlich in die Stadt gehen, wenn er doch genauso gut musizieren könnte? Er wusste es selbst nicht, doch etwas zog seine Aufmerksamkeit in die Stadt. Es wäre wohl auch am vernünftigsten, sich in Riverport umzusehen, denn von dort müsste er sein täglich Brot holen. Also war es klar, dass Gale weiter ging. Doch wohin genau? Das konnte er im Moment noch nicht sagen.


    ~>geht


  • Viel zu lange hatte der junge Erwachsene geschlafen. Langsam erhob er sich aus seinem weichen Bett und ging ins Badezimmer um sich zu waschen und seine Zähne zu putzen. Nachdem er sich angezogen hatte, übte er eine Weile auf seiner Violine, weshalb sanfte Töne durch das Planetarium hallten. Schließlich machte er sich noch ein schönes Frühstück und blickte auf die Uhr. Es war schon nach Mittag. Ein weiterer Blick auf dem Kalender verriet ihm, dass es an der Zeit war zu gehen. Heute begann schließlich das große Strandfest und Gale wollte sich ein bisschen umsehen. Vielleicht würde er endlich ein paar bessere Bekanntschaften machen? Somit verließ er das Planetarium in Richtung Strand~

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  • ~kommt


    Er schloss das Planetarium auf und begab sich in seine eigenen Räumlichkeiten. Morgen würde es schon losgehen. Sein erster Urlaub in der neuen Stadt. Gale hatte es als super Anlass empfunden, um neue Leute kennen zu lernen. Somit holte er seine Reisetasche heraus. Was brauchte er denn alles? Kleidung, vor allem warme. Sein Snowboard durfte er nicht vergessen! Sorgfältig sammelte der Grünäugige alles zusammen und richtete alles in seinem Gang hin, damit er es morgen nur noch greifen musste und gehen konnte. Da es schon recht spät war, begab er sich schließlich ins Bett~


    ~Wacht auf


    Gut ausgeruht, stellte er seinen Wecker ab und rollte sich aus dem Bett. Trotzdem müde rieb er sich seine Augen und stapfte in Boxershorts in sein Badezimmer. Eine gute Dusche würde ihn mit Sicherheit in Form bringen. Nach knapp 10min trocknete er sich ab und zog sich einen Pullover an. In den Bergen würde es sicherlich kalt sein - auch wenn ihm das als selbsteigener Bergmensch weniger ausmachte. Zum Glück hatte er seine Sachen gestern Nacht noch gepackt. Also ließ er noch einen Kaffee durch die Maschine laufen und schnappte sich seinen Toast aus dem Toaster. Er war nicht unbedingt der größte Esser am Morgen, aber empfand es doch als wichtig. Fertig mit Essen, stellte er sein Geschirr in der Maschine ab, zog sich in Ruhe seine Jacke und Schuhe an und schnappte sich seine Sachen.
     
    Gale geht zum Marktplatz~

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  • [IMG:http://orig05.deviantart.net/6ff3/f/2016/039/e/d/harvest_moon_boy___wizard_gale_by_princesslettuce-d9bgjm9.png
    Tatsächlich hatte ihn die charmante Blondine noch erwischen können, bevor Gale den Marktplatz verlassen hatte. Jetzt besaß er also ihre Nummer was sollte er machen? Er konnte sie doch nicht einfach anrufen und sagen, er sei nun bereit sein Essen zu empfangen. Das war doch irgendwo merkwürdig oder nicht? Nachdenklich begann er, seine Sachen fein säuberlich aufzuräumen. Das musste man ihm lassen. Gale war ein sehr ordentlicher Mensch.
    Nachdem alles fein säuberlich aufgeräumt war, machte er sich auf nach unten ins Planetarium, um die Linsen der Teleskope zu reinigen und ein wenig nach dem Mittagshimmel zu sehen. Was sollte er nur machen? Er hielt die ganze Zeit diesen Zettel in der Hand.
    Also gut, du bist ein Mann, Gale. Er zückte sein Handy und tippte eine SMS an Eve.

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  • Gespannt beobachtete der Silberhaarige den Himmel, als plötzlich das Gerät in seiner Hose vibrierte. Er hätte nicht gedacht, das sie so schnell antworten würde. Er tippte schnell eine Antwort an Eve und machte sich dann auf den Weg in seine Wohnung, er musste schließlich überprüfen ob es auch ordentlich genug für Damenbesuch war!

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  • lhr Anblick auf dem Weg zum Planetarium musste ein wenig an Rotkäppchen erinnert haben. Es wäre nicht verwunderlich gewesen, wenn ihre rote Jacke und der mit Essen und Wein gefüllte Korb einen Wolf in ihre Nähe gelockt hätten. (Wer weiß, vielleicht war sie ja gerade auf dem Weg zu einem?) Der Weg war kürzer als gedacht und so dauerte es nicht lange, bis die hübsche junge Frau vor der Tür des Wohnhauses beim Planetarium zum Stehen kam. Mit einem Lächeln auf den Lippen drückte Evelyn erwartungsvoll auf die Klingel und wartete ab.

  • [IMG:http://orig05.deviantart.net/6ff3/f/2016/039/e/d/harvest_moon_boy___wizard_gale_by_princesslettuce-d9bgjm9.png
    Eine halbe Stunde vor 20Uhr war Gale fertig damit, seinen kleinen und doch feinen Tisch herzurichten und ein paar Kerzen aufzustellen. Er wollte schließlich, dass sich Evelyn wohl fühlte. Der Silberhaarige legte seinen violetten Mantel ab und zog sich einen leichten, bordeauxroten Pullover an. Ein prüfender Blick in den Spiegel, ob er auch nicht zerzaust aussah. Er löste den geflochtenen Zopf seiner langen Strähne und prüfte noch ein letztes Mal, ob er auch nicht zu tiefe Augenringe hatte. Seine perfektionistische Ader war doch manchmal ein kleiner Fluch, er ließ seinen Blick noch einmal über den Essbereich schweifen, als es an der Tür klingelte. Jetzt war der doch ruhige Gala etwas aufgeregt.

    In Riverport hatte er noch nie Damenbesuch empfangen. Nun gut, so gesehen hatte er noch nie Damenbesuch empfangen. Manchmal fragte er sich doch, ob er sehr abschreckend auf das weibliche Geschlecht wirkte. Der Silberhaarige atmete einmal tief durch und ging zu seiner Haustüre. Als er diese öffnete, kam ihm ein süßlicher, angenehmer Duft entgegen. Hatte Eve bei ihrem ersten zusammentreffen bereits so gut gerochen?

    Ohne etwas zu sagen, begrüßte sie ihn mit einem wunderschönen Lächeln auf den Lippen. Er konnte sich nicht helfen, dieser Anblick zauberte dem jungen Mann ebenfalls ein Lächeln ins Gesicht.

    „Einen wunderschönen Guten Abend, Eve.“, es war schon gar erstaunlich, dass er diese Worte noch so klar herausbrachte. Er wusste nicht wieso, aber sie sah wirklich fabelhaft aus. Ganz der Gentleman der er war, nahm ihr vorsichtig den Korb ab, den sie bei sich trug. Ich darf doch? Komm nur herein, ich habe die Küche und den Essbereich schon ein wenig vorbereitet“, er streckte die freie Hand einladend nach drinnen. Irgendwie wurde er nun doch noch ein wenig nervöser als er bereits war.

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    [IMG:http://orig13.deviantart.net/b1e4/f/2016/201/f/2/harvest_moon_girl___eve___outfit__1_by_princesslettuce-daag8hs.png]Es dauerte nur einen kleinen Augenblick, ehe der silberhaarige junge Mann ihr die Türe öffnete und kaum, dass er sie erblickte, auch zu lächeln begann. „Guten Abend!“, erwiderte sie seine galante Begrüßung erfreut und ließ sich den Korb von ihm abnehmen, ehe er sie mit einer einladenden Geste dazu aufforderte, einzutreten. „Zu freundlich!“ Während sie die ersten Schritte in sein trautes Heim setzte, zog sie langsam ihren Mantel aus und verharrte mit diesem über ihrem Arm um derweil seinen Einrichtungsstil zu begutachten. Die Gestaltung und die Einrichtung eines Hauses sprachen immer Bände über ihren Besitzer und durch die offenen Räume, die alle irgendwie in einander übergingen, ließ sich direkt ein erster Eindruck verschaffen. Es war alles relativ schlicht, aber dennoch schön eingerichtet und die wenige, zurückhaltende Dekoration die sich finden ließ, war eindeutig jemandem zuzuordnen, der wirklich seine Bestimmung in den Sternen gefunden hatte.

    „Du hast es hier ja wirklich schön!“, gestand sie anerkennend und ließ ihren Blick noch etwas weiterwandern. Sie selbst war in Sachen Astronomie zwar nicht sonderlich bewandert, aber das, was sie hier zu sehen bekam, erweckte direkt ihre Aufmerksamkeit. Die Nervosität ihres Gastgebers war ihr bisher noch gar nicht allzu sehr aufgefallen, aber jetzt, wo sie sich wieder Gale zuwandte, musste sie schon zugeben, dass er etwas angespannt wirkte, was auf eine gewisse Art und Weise recht niedlich war. Die Blonde kicherte mit vorgehaltener Hand und entschuldigte sich sogleich für ihr Verhalten. „Du bist doch nicht etwa wegen mir so nervös, oder?“ Vermutlich wäre es dem Silberhaarigen lieber gewesen, wenn sie das Thema gemieden hätte, aber sie wollte auf seine Reaktion keinesfalls verzichten! Auch wenn Eve stets auf ihren Ton achtete, so war sie doch noch immer ein normaler Mensch, und ein wenig frech durfte sie doch schon noch sein.

    „Ich bin dir doch nur ein Essen schuldig, kein Grund für die Aufregung!“, versuchte sie ihm die Aufregung etwas zu nehmen, wobei ihre Wortwahl diesmal vielleicht tatsächlich nicht so gut gewesen war. Gale sollte schließlich nicht den Eindruck bekommen, sie wäre nur hier, weil sie sich ihm gegenüber schuldig fühlte. „Außerdem freue ich mich sehr, dass du dir die Zeit für mich einrichten konntest!“, entgegnete sie noch immer lächelnd und machte wieder ein paar Schritte auf ihn zu, nachdem sie eben noch mitten im Raum gestanden hatte.

  • [IMG:http://orig05.deviantart.net/6ff3/f/2016/039/e/d/harvest_moon_boy___wizard_gale_by_princesslettuce-d9bgjm9.png
    Die Blonde genierte sich nicht, sich in Gales Wohnung umher zu sehen. Der Silberhaarige hatte zum Glück nichts zu verbergen und er konnte mit Stolz behaupten, dass seine Wohnung durchaus sauber war. "Vielen Dank. Es ist zwar sehr geringfügig eingerichtet, aber für mich ist es vollkommen in Ordnung. Umso weniger man hat, desto weniger kann man auch mit Unordnung hinterlassen", er kratzte sich leicht verlegen am Kopf. Vielleicht hatte er manchmal einen zu weiblichen Touch, den die Frauen abschreckten? Jedoch wollte Gale auch immer er selbst sein und so musste man ihn mögen!"Nun, man kann doch durchaus ein wenig Nervös sein, bei einer solch schönen jungen Frau!", er hatte wieder etwas von seinem Selbstbewusstsein zurück erlangt. Dennoch hatte sich ein leichter Rotschimmer auf seinen Wangen gebildet, welchen Eve mit Sicherheit sehen konnte.
    "Zudem muss ich leider gestehen, dass ich bisher noch keinen richtigen Besuch hier empfangen habe... Im Planetarium zwar schon, aber ich denke bei einem Zuhause ist es nochmal etwas anderes! Aber die Freude ist ganz meinerseits!", er lächelte ihr breit zu. (Nun so breit wie er eben konnte.) Für andere wirkte er stets ein bisschen kühl, da er seine Gesichtszüge meist nur sehr geringfügig ändern konnte. Er nahm Evelynn ihren Mantel ab: "Ich werde ihn eben aufhängen, du darfst dich gerne in der Küche austoben wie du möchtest! Meine Küche soll heute Abend deine sein! Sollte ich dir helfen können, dann sag bitte Bescheid! Oder wenn du etwas nicht findest."

    • "Ich bin keine Puppe, die man aus einem verstaubten Regal holt, wenn Jemand gerade nicht da ist, und wenn dieser Jemand wieder zurückkehrt, achtlos ins Regal gestellt wird und wieder von allen... gehasst wird." •

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  • „Und umso weniger muss geputzt werden!”, ergänzte sie Gales Worte schmunzelnd. Für sie war dies keineswegs ein Anzeichen von Faulheit, sondern eher von intelligentem Verhalten. Auch wenn sie selbst sehr viel Krimskrams in ihrer Wohnung beherbergte, so verfluchte sie sich doch sehr oft selbst dafür und spielte hin und wieder mit dem Gedanken den Housekeeping-Damen aus dem Badehaus etwas Extra-Geld aus eigener Tasche zuzustecken, wenn sie sich dafür bereit erklärten auch ihre Wohnung einmal zu reinigen. Woran sie hingegen sehr viel Spaß hatte, was das Kochen. Nicht selten war sie bisher als Chefin von ihrem Küchenpersonal hinaus gescheucht worden, da sie nur zu gerne selbst dort mitmischte. Das Kompliment des Silberhaarigen schmeichelte ihr und zauberte ihr ein zuckersüßes Lächeln auf die Lippen. „Solange in dem schönen Kopf auch ein kluger Verstand wohnt!” Erneut ließ sie es sich nicht nehmen seine Worte zu ergänzen. Auch wenn sein Kompliment gut gemeint war und sie es auch durchaus positiv auffasste, so musste man bei solchen Worten doch Vorsicht gelten lassen. Jemanden auf Äußerlichkeiten zu beschränken war schließlich nicht nett, aber sie wusste ja, wie Gale es meinte. Und wenn sie ihn nicht eben schon ein wenig geärgert hätte, würde sie ihn jetzt damit aufziehen. Schließlich wollte sie nicht frech und vorlaut wirken, auch wenn sie dies durchaus hin und wieder gerne war. Auch wenn sie inzwischen ihren eigenen Betrieb führte, so gehörte ihr inneres Kind doch noch lange nicht der Vergangenheit an. „Oh, das heißt ich bekomme Heute die Premiere zu sehen? Ich hoffe doch, ich darf mir darauf etwas einbilden!"‚ scherzte sie und ließ sich dankbar den Mantel abnehmen. Es freute sie wirklich, dass ihr solch eine Ehre zu Teil wurde. Sie selbst hatte noch niemanden bisher bei sich zuhause willkommen geheißen, aber bisher machte es ganz den Eindruck, als würde sie diese Ehre an Gale zurückgeben. Viele Bekanntschaften hatte sie ja in Riverport auch noch nicht gemacht. „lch habe uns im Übrigen noch eine Flasche Rotwein mitgebracht, ich hoffe doch, du magst Wein?" ‚ hakte sie nach und ohne eine Antwort abzuwarten übereichte sie ihrem Gastgeber im selben Moment die Flasche Spätburgunder, welche sie unter dem ‚Tuch‘ hervor aus ihrem Korb nahm. Wer mochte denn schon keinen guten Wein? Außerdem lockerte Wein die Stimmung! „lch habe mir übrigens etwas Vegetarisches überlegt, du meintest ja, Fleisch müsste nicht sein. Das kam mir sehr entgegen, ich bin nämlich Vegetarierin!" Die Russin schmunzelte, sie konnte Gale ruhig eingestehen, dass er mit seinem Verzicht auf Fleisch bei ihr ins Schwarze getroffen hatte. „lch hoffe, vier Gänge reichen dir?" Evelyns hübsches Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Wenn sie schon einmal für jemand anderen außer sich selbst kochen konnte und hoffentlich auch ehrliche Kritik für ihre Kochkünste bekam, dann aber auch richtig! „Also wenn die sonst nichts zu tun hast, dann würde ich mich über ein bisschen Unterstützung freuen!" Sie hatte zwar versprochen für ihn zu kochen, aber bevor Gale sich langweilen würde, durfte er gerne ein wenig Grünzeug schneiden. Außerdem war es ihr ein klein wenig unangenehm sich ohne sein Beisein einfach an seiner Küche zu schaffen zu machen.

  • [Antoinette] auf dem Weg zum Planetarium


    « von zu Hause


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    Eingelullt in ihrem warmen, hellblauen Mantel stapfte Antoinette mit kleinen Schritten durch die hauchdünne Schneeschicht, die sich an der Oberfläche gesammelt hatte. Es war Sonntag und ihr Geschäft daher geschlossen, weswegen sie sich mal wieder dazu entschlossen hatte Riverport zu verlassen. Zumindest ein bisschen. Entgegen ihres Vorsatzes tat sie es bei Weitem nicht so oft, wie sie wollte, meist zu erschöpft um nach der Arbeit noch irgendetwas zu erledigen. Vermutlich kannte sie daher kaum Leute, seitdem sie hierher gezogen war. Die meisten Bekanntschaften waren bisher immer eher oberflächlich gewesen. Ob es an ihr lag? Die Vermutung lag nahe. Ein kleiner, unbedarfter Plausch hier und da war einfach, so viel einfacher, als sich ernsthaft mit Menschen auseinander zu setzen. Sie hatte auch Wayne seit dem Ausflug im Sommer nicht noch einmal besucht, obwohl sie es versprochen hatte. Aber konnte sie wirklich einfach so aufkreuzen? Er verschwendete bestimmt sowieso keinen Gedanken mehr an das eigenartige Mädchen aus der Stadt, nachdem sie sich ewig nicht gemeldet hatte. Aber sie hatte ja auch viel zu tun. Ob sie es damit nicht übertrieb? Antoinette sah auf den holprigen Pfad vor ihr. Sie hatte den nächsten Bus in Richtung der Berge genommen, war aber eine Station zu früh ausgestiegen. Wo war sie eigentlich genau? Ein Schild mochte den Weg weisen, aber es war eingeschneit und sie war zu klein, um den Schnee von dort wegzustauben. Schulterzuckend schlug sie den Weg nach links ein. Der Tag lag trist da, der Himmel war wolkenverhangen und grau. Mit ein wenig mehr Schnee könnte die Landschaft malerisch aussehen, aber so wirkte alles einfach leer und traurig. Antoinette mummelte sich weiter in ihren Schaal. Es war eine schlechte Idee gewesen, hier herauf zu fahren... was wollte sie hier überhaupt?

    »Auf diejenigen, die zu den Sternen schauen und sich etwas wünschen.«

    »Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden.«