Der Baggersee


  • Der fremde Junge schien sich fürchterlich erschreckt zu haben, denn er verlor das Gleichgewicht und landete mit einem lauten Platsch im Wasser. Alessa kniff ein Auge zusammen und wagte es kaum das Ausmaß des Unglücks anzusehen tat es schließlich aber doch und erblickte den klatschnassen Fremden, wie er dort im seichten Wasser saß. Vereinzelte Wassertropfen tropften ihm ins Gesicht und auf seinem Kopf thronte ein giftgrüner Frosch. Die Stirn des Jungen war in Falten gelegt und er erschien erbost. Der Frosch kommentierte die Situation lediglich mit einem lauten Quak und hopste sogleich in die Hände des Fremden, wo er liebevoll gestreichelt wurde. Nun war es an Alessa das Gesicht zu verziehen. So ein Frosch fühlte sich doch bestimmt furchtbar ekelig und glitschig an. Wie konnte der unbekannte Junge so Etwas nur anfassen. Das Blondchen erschauderte am ganzen Körper, überwand ihren Ekel allerdings als sie sich an das Märchen erinnerte, welches ihr Papa ihr oft erzählt hatte. Der Froschkönig. Die Augen des Mädchens wurden immer größer während sie das Tier in den Händen des Jungen betrachtete. Ob dieser Frosch auch ein Prinz war und würde er sich...nein daran wollte die Schülerin nicht einmal denken. Erneut verzog sie angeekelt das Gesicht. Dieser Frosch konnte unmöglich ein Prinz sein. Er sah doch so schleimig und widerlich aus. Ein verzauberter Frosch würde bestimmt niemals so ekelhaft aussehen. Einen verzauberten Frosch würde das Blondchen auch ohne zu zögern küssen aber diesen bestimmt nicht. Nein, nein. Das kam dem kleinen Prinzesschen gar nicht erst in die Tüte. Somit war der Gedankengang für Alessa abgeschlossen und sie widmete sich wieder ihrer neuen Freundin. "Oh wow! Dein erster Schnee. Das war bestimmt ganz wundervoll. Meine Brüder haben mit mir früher auch oft im Schnee gespielt!" Die Augen des kleinen Mädchens strahlten bei dem Gedanken wie tausend Sterne. Schließlich konnte Alessa es nicht lassen Alma auch danach zu fragen wie viele Geschwister sie denn hatte. Ob ihr Bruder auch so toll waren wie die von Alessa. Simon hatte ihr immerhin eine Postkarte aus Japan geschickt, welche sie nach wie vor in Ehren hielt und Cedric hatte ihr im Krankenhaus versprochen, dass sie schon bald alle gemeinsam etwas unternehmen würden und auf diesen Moment wartete Alessa jeden Tag. Sie war schon ganz hibbelig und konnte es kaum abwarten obwohl es natürlich auch ganz supertoll war Kinder in ihrem Alter kennen zu lernen wie Alma. Begeistert nickte die Blonde auf die Frage hin ob sie Alma von ihrem Wunsch erzählen würde sobald er in Erfüllung gegangen war. Natürlich würde Alessa das tun aber sie würde es ohnehin nicht verbergen können. Stolz erhob das Mädchen ihren Kopf und konnte die Erfüllung ihres Wunsches schon vor dem inneren Auge sehen. Ein breites Grinsen lag auf ihren Lippen.
    Nachdem das Unglück passiert war und der Weißhaarige tropfnass im Wasser saß stürmten die beiden Mädchen auf ihn zu. Entschuldigend blickte Alessa ihn an ehe sie tausend Mal um Verzeihung bat. Ihrem traurigen Gesicht konnte normalerweise niemand widerstehen und so hoffte das Mädchen auch das es dieses Mal so sein würde. Auch Das Blondchen reichte dem Fremden ihre Hand um ihm hochzuhelfen auch wenn er sich nach wie vor von den beiden Mädchen abwandte. "Ich bin Alessa und das ist Alma. Was hast du gerade noch gemacht bevor..." Das Mädchen biss sich auf die Lippen und war kurz davor ihre Hand vor den Mund zu schlagen damit die restlichen Worte ja nicht herauskamen aber sie hatte sie schon erfolgreich hinuntergeschluckt.

  • Kniehoch im See mit Alessa und Alma

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    Tigure wagte vorsichtig einen Blick nach vorne. Nun standen die zwei Mädchen direkt vor seinen Knien. Was sollte er nur tun, eigentlich wollte er sie meiden und jetzt waren sie doch auf ihn zugekommen. Sein Blick schweifte mutig aber auch mit einem genervten Ausdruck nach oben. Jetzt sah er, dass sogar beide Kinder, ihm ihre Hände zum Aufstehen reichten. Geheuchelte Nettigkeit... Darauf konnte der kleine Inder verzichten. Vorsichtig legte er den Frosch ins Wasser und lächelte ihn mit seiner Herzensgüte an. "Machs gut mein kleiner Freund..." Flüsterte er ihm nach. Dann rappelte er sich auf und warf den Mädchen nur eine knappe Antwort vor die Füße. "Ich kann selbst aufstehen." Ignorant griff er wieder nach seinem braunen Stoffbeutel in dem das Fischfutter und die Brotkrumen waren und warf Eines nach dem Anderen in den See um die verscheuchten Fische wieder anzulocken. "Haltet still, sonst verscheucht ihr sie." Solange sie Tigure nicht mehr ansprachen und auch sein Futter nicht verschwendeten indem sie die Fische verscheuchen, war ihm die Anwesenheit der Kinder so gut wie egal. Wenn sie Interesse hatten, durften sie gerne zusehen. Schließlich war das Schimmern und Glitzern der schuppigen Haut der Fische, eines der schönsten Dinge, die der Junge kannte. Das er pitsch nass war, ignorierte er einfach.


    ✶★"Eine kleine Überlegung, ein kleiner Gedanke an andere, macht den ganzen Unterschied aus."★✶

    - Winnie Puuh




  • Im See mit Tigure und Alessa


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    Bestürzt zog Alma die Hand zurück, als der fremde Junge sie anmotzte. Er musste wirklich schrecklich sauer sein. Dabei hatten sie und Alessa doch nur nett sein wollen. "Tschuldigung...", sagte sie traurig. Sie wollte niemanden böse machen. Sie tauschte einen hilflosen Blick mit Alessa aus, vielleicht wusste sie ja Rat? Der Junge widerum begann, Brotkrumen ins Wasser zu werfen und wies die Mädchen an, sich nicht zu bewegen. Oh, nun wusste sie, was er tat! Er beobachtete irgendwelche Tiere, wahrscheinlich Fische! Ihre Miene hellte sich auf. Das war ein weiteres Indiz, dass sie ihn richtig erkannt hatte, denn in Lulucoco mochte fast jeder Mensch Fische. Sie gab sich alle Mühe, im Wasser so still zu stehen wie ein Stein, während sie interessiert nach unten sah. Und tatsächlich, nach kurzer Zeit begannen die Tiere, zurückzukommen! Alma freute sich. "Du, kommst du auch aus Lulucoco Town? Du kommst mir so bekannt vor!", platzte sie schließlich heraus, allerdings im Flüsterton, um keinen der kleinen Fische zu verscheuchen. Konnten Fische überhaupt hören, was über der Wasseroberfläche vor sich ging? Eine interessante Frage! Sharq wüsste das bestimmt. Oder Ludeus. Der Gedanke an ihre Brüder erinnerte sie an Alessas Frage, die sie noch nicht beantwortet hatte. "Ich hab zwei große Brüder und zwei große Schwestern. Und du?", fragte sie neugierig, aber immer noch leise.

  • [Im See] Alma, Tigure & Alessa


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    Der Junge gab den beiden Mädchen eine patzige Antwort und schaffte es schließlich alleine wieder aufzustehen. Bestürzt schürzte Alessa die Lippen und zog ihre Hand wieder zurück. Auf ihrer Stirn hatte sich Falten gebildet und sie blickte den Unbekannten, welcher immer noch nicht seinen Namen verraten hatte empört an. Wie unhöflich konnte man eigentlich sein? Das Blondchen war erst so entsetzt, dass sie ihren Ärger nicht in Worte fassen konnte bevor sie schließlich doch ihren Mund öffnete und die Worte einfach so aus ihr herauspurzelten. "Wie unhöflich. Wir wollten dir doch nur helfen!" tadelte Alessa schließlich den Anderen. Währenddessen wirkte Alma eher gekränkt aber nicht so war es bei Matzes Tochter. Die Rosafanatikerin hatte ihre Hände verschränkt und blickte den Jungen erbost an, welcher sich aber schon wieder von den beiden Mädchen abgewandt hatte und aus einem kleinen Beutel Brotkrumen ins Wasser warf. Scheinbar war er hier um die Fische zu füttern oder vielleicht doch Entchen? Zur Sicherheit blickte sich Alessa noch einmal um, konnte aber kein Federvieh ausmachen. Auch wenn es dem Prinzesschen gegen den Strich ging verharrte sie schließlich in ihrer Position wie es der unhöfliche Junge gesagt hatte. Viel mehr war es die Neugierde, sie Alessa dazu verleitet hatte. Tatsächlich tauchten einige Fische in ihrer Nähe auf und auch wenn das Blondchen sich ein kleines bisschen fürchtete, dass einer davon sie in den Zeh zwicken könnte, war sie begeistert wie wundervoll sie in der Sonne funkelten. Staunend beobachtete Alessa die Fischchen mit etwas Respekt und mit gutem Abstand. Sie wollte schließlich alle ihre Zehen noch behalten. Ihr Prinz würde sie doch bestimmt nicht mit nur neun Zehen heiraten. Nein, nein ganz bestimmt nicht. Eine zukünftige Prinzessin musste schon zehn Zehen haben. Schließlich meldete sich Alma wieder zu Wort, deren Traurigkeit wieder wie weggeblasen war als sie die Fischlein erblickt hatte. War das wahr? Kam dieser fremde und ziemlich unhöfliche Junge wirklich auch aus dieser fernen Stadt, die Alma vorhin noch beschrieben hatte. Aus der Stadt in der es niemals Schnee gab? Während der Weißhaarige vor sich hin schwieg unterhielt sich Alessa weiter mit Alma über ihre Brüder und staunte nicht schlecht wie viele Geschwister ihre neue Freundin hatte. Wieder schwärmte Alessa von ihren zwei großen Brüdern, sie sie so fest lieb hatte und erzählte auch von den tollen Dingen, die sie unternehmen. Ihr Kinn war hoch erhoben weil sie so stolz darauf war aber als das Mädchen davon hörte das Alma auch Schwestern hatte war Alessa wirklich neidisch. "Ich habe auch eine Schwester aber die habe ich noch nie gesehen..." Die Schülerin überlegte noch einmal ganz fest aber kannte sie wirklich nur von Bildern oder vielleicht von vor ihrer Zeit also bevor ihr Kopf richtig angefangen hatte zu arbeiten. Ihr Papa hatte ihr oft gesagt, dass sie sich an ihre Zeit als Baby nicht erinnern konnte und da hatte er wohl Recht. Viele Menschen kamen oft zu Besuch und knufften das Blondchen in die Wange und versicherten ihr wie groß sie doch schon geworden ist aber Alessa konnte sich an diese Menschen eigentlich nie erinnern. Die wirren Gedanken Alessas führten sie wieder zu Ran. Ihr Name fühlte sich auch ganz fremd an als Alessa ihn leise flüsterte. "Wie ist es so wenn man eine Schwester hat, die auch da ist...?" Vorsichtig stellte die Blonde diese Frage und blickte auf die Wasseroberfläche und die darin schwimmenden und untergehenden Brotkrumen. Alessa liebte ihre Brüder aber sie waren nun mal keine Mädchen...

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    Die Fische reckten und streckten sich nach den Krumen. Eins nach dem Anderen verschwand in einem der vielen Mäuler, welche immer wieder an der Oberfläche aufploppten. Die Mädchen wirkten nicht gerade begeistert, vor allem das Blondchen nicht. Doch das war Tigure egal, so lang sie still waren und sich nicht rührten durften sie gerne eingeschnappt sein. Der Weißhaarige war eh nichts anderes gewohnt als Menschen zu enttäuschen und selbst enttäuscht zu werden. Immer wieder dachte er darüber nach, ob es ihm helfen würde mal auf Jemanden zu zu gehen, z.b. Hina, sie war so ein nettes Mädchen, doch er hatte einfach zu viel Angst davor stehen gelassen zu werden. Davor dass die Leute ihn wieder auslachten, verabscheuten und so weiter. Erschrocken blickte er auf, als das dunklere Mädchen ihn auf seine Heimat ansprach."Wo? Woher weißt du das?" Fragte er sie sehr verwundert. Äußerlich wirkte sie wirklich wie ein Bewohner von Lulucoco, doch woher sollte sie ihn kennen? Er hatte sich damals doch so gut bei Halva, weit außerhalb des Ortes versteckt. Dort war er in Sicherheit und niemanden konnte ihm etwas ab. Den Frieden von damals vermisste der Junge sehr, weshalb Tigures Blick wieder nach unten fiel. Er fühlte sich einfach unwohl.


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  • Im See mit Tigure und Alessa


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    Alessa reagierte weitaus ärgerlicher als sie selbst auf die patzige Antwort des fremden Jungen. Alma sah sie verwundert von der Seite an. Natürlich war der Junge nicht sehr nett gewesen, aber sie selbst wäre nie auf die Idee gekommen, ihm so angriffslustig zu begegnen. Die Jungen daheim in Lulucoco Town hatten sie oft ein wenig geärgert, aber sie hatte immer gedacht, das sei ihre Schuld gewesen, und hatte umso mehr versucht, nett zu ihnen zu sein. Alessa war dagegen sehr mutig und das beeindruckte Alma.

    Der fremde Junge reagierte auf ihre Frage sehr verwundert, und wenn Alma recht überlegte, war das ja auch keine Überraschung. Sie hatte ja noch nie mit ihm geredet. Aber vielleicht würde er ja gleich freundlicher werden, wenn sie ihm erklärte, dass sie die gleiche Heimat hatten! "Ich komme auch aus Lulucoco Town, meine Mama war die Besitzerin der Strandbar, falls du davon mal gehört hast.", erklärte sie. Ein wenig errötend fügte sie hinzu: "Mein Bruder Sharq und ich haben einmal in der Nähe vom Haus deines Großvaters gespielt und dich von Weitem gesehen." Dies war zugegebenermaßen ein wenig geflunkert, denn die beiden Kinder waren nicht zufällig dort gewesen, sondern aus Neugierde. Es war ein richtiges kleines Abenteuer gewesen. Sie hatten unbedingt den Enkel dieses Einsiedlers, den alle im Dorf für verrückt hielten, sehen wollen. Alma hoffte, dass er sie nicht fragen würde, warum sie ihn nicht gefragt hatten, ob er mit ihnen spielen wollte, denn das würde sie in Erklärungsnot bringen. Es war wirklich nicht nett gewesen. Der fremde Junge war bestimmt sehr einsam gewesen.

    Sie hätte gern weiter mit Alessa über ihre Geschwister gesprochen, aber irgendwie war ihr das in der Gegenwart des Jungen unangenehm. Hoffentlich würde ihr die neue Freundin das nicht übelnehmen! Sie sah sie entschuldigend an und hoffte, dass sie sie verstehen würde.

  • [Im See] Alma, Tigure & Alessa


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    Tatsächlich blickte der grimmige Junge das erste Mal auf. Er wirkte überrascht als Alma ihn auf seine Herkunft ansprach. Sie kamen also tatsächlich beide aus Lulu...coco irgendwas? Interessiert blickte Alessa zwischen den Beiden hin und her und lauschte den Worten der Anderen gebannt auch wenn sie gedanklich immer wieder abdriftete weil sich das Blondchen daran versuchte zu erinnern wie dieser Ort denn nun wirklich hieß. Ah! Da war es! Alma hatte es wieder gesagt. Lulucoco Town. Dieser Ort klang wirklich fantastisch. Ein bisschen so wie ein Ort aus einem Märchen. Ob sie ihren Papa überreden konnte dort einmal hinzufahren ? Sie könnten auch Alma mitnehmen. Die kannte sich dort bestimmt gut aus und konnte Alessa die interessantesten Dinge zeigen. Oh ja. Das war wirklich eine großartige Idee. Von eben jener Idee beflügelt war das Blondchen gleich wieder guter Laune und hatte die Unfreundlichkeit des Jungen mit dem weißen Haar gleich wieder vergessen. Beschwingt wippte Alessa auf ihren Füßchen vor und zurück und beobachtete die Fischchen, welche wohl Verstecken spielen wollten. Als der Blick des blonden Prinzesschens wieder auf den Jungen fiel hatte er seinen Blick abgewandt und blickte wieder zu Boden oder besser gesagt ins Wasser. Ob er einfach nur schüchtern war? Scheinbar hatte er in Lulucoco Town auch nicht viele Freunde gehabt. In den Kinderbüchern die ihr Papa ihr immer vor dem Schlafen gehen vorgelesen hatte gab es auch oft Jemanden, der missverstanden wurde aber am Ende verstanden sie sich alle prima und waren richtig gute Freunde. Vielleicht sollte Alessa es einfach auf diese Weise versuchen und diesen fremden Jungen mit so viel Freundlichkeit überhäufen, dass er gar nicht anders konnte als auch freundlich zu sein. Au ja! Der Plan war einfach großartig aber das war natürlich klar - er stammte schließlich von ihr. Mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen sah sie Alma und auch den Anderen an und erkundigte sich schließlich genauer nach Lulucoco Town. "Wie ist es da wo ihr herkommt? Gibt es da Berge? Oder liegt es am Meer? Gibt es vielleicht Burgen und Schlösser!?" Alessa wurde immer aufgeregter und zappeliger und konnte es kaum erwarten diesen Ort zu sehen. "Seid ihr da alle so braun? Gibt es da Prinzessinen oder vielleicht Drachen?" Alessa wurde schon ganz zappelig weil sie bereit für ein Abenteuer war und sie hoffte ganz fest, dass sie die Laune des Fremden auch ein wenig verbessern konnte.

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    Strandbar? "Nein, davon hab ich nicht gehört, ich war fast nie im Dorf." Seine Worte waren karg und wanderten - mit einem starren Blick ins Wasser - von seinen Lippen. Tigure war wirklich selten im Dorf gewesen. Halva nahm ihn ab und zu zum Markt mit, um die gefangenen Fische zu verkaufen, doch Tigure war es meist lieber gewesen zu Hause zu bleiben. Der Markt war ihm zu viel Trubel, zu laut, zu hektisch. Er verbrachte die Zeit lieber am Meer und blickte auf das blaue Wasser hinaus. Das Mädchen hatte er dabei aber nie gesehen, auch nicht am Markt. Jedenfalls konnte sich Halva's Enkel nicht daran erinnern. Das dunkelhaarige Mädchen fügte noch einen Satz hinzu, der Tigure dann aufklärte. Am Haus also? Und einen Bruder hatte sie auch. Ob sie dort gewesen waren um sich lustig zu machen? Um die verrückten Einzelgänger zu sehen? Oder war es wirklich nur Zufall gewesen? So viele fragen die sich in Tigures Kopf verwirbelten. Noch dazu begann die kleine Prinzessin noch Fragen zu stellen. Dem weißhaarigen wurde es langsam zu viel, sodass seine Art wieder grimmig wurde. Mit einem genervten aber sanften Unterton antwortete er: "Ruhig, jedenfalls bei unserem Haus. Liegt am Meer. Keine Prinzessinnen, die gibt es nur hier." In seinem Beutel waren kaum noch Brotkrumen über gewesen. Er streckte seine Hand mit dem Beutel aus. "Wollt ihr auch mal?"


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  • [Am See] Tigure, Alma & Alessa - geht


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    Der unfreundliche Junge wurde wieder grimmiger. Er hatte sich zum wiederholten Male abgewandt und gab lediglich patzige und knappe Antworten. Nun wurde es Matzes Tochter zuviel. Dieses Verhalten war wirklich sowas von unfreundlich. Wütend plusterte Alessa ihre Backen auf und verschränkte ihre Arme vor der Brust. Das Prinzesschen war es nicht gewohnt so herablassend behandelt zu werden und sie hatte ganz gewiss keine große Lust weiterhin ihre Zeit mit diesem unfreundlichen Jungen zu verschwenden. Sie hatte schon immer gewusst, dass Jungs in ihrem Alter wirklich wirklich blöd waren. Sie mochten Frösche und lauter ekliges Zeug und hatten keine Lust darauf etwas Lustiges zu spielen. Theatralisch rollte Alessa mit den Augen und ihr Ton wurde nun auch etwas schärfer. "Nein danke!" lehnte sie das Angebot des Weißhaarigen ab und wandte sich Alma zu. Ihr Gesicht hellte sich wieder etwas auf und sie strahlte das andere Mädchen an. "Ich gehe heute noch auf ein Fest in einem Dorf in der Nähe! Vielleicht kommst du ja nach?! Dort kann man Pony reiten und es gibt gaaaanz viele lustige Fahrgeschäfte!" Alessa war ganz hibbelig und strahlte nun noch mehr, nachdem sie der Anderen davon berichtet hatte. Ihr kleines Herz machte einen Hopser. Papa hatte auch versprochen nachzukommen aber Alessa war viel zu aufgeregt um auf ihn zu warten. "Ich bin schon spät dran und muss jetzt los!" Alessa winkte ihrer neuen Freundin und dem unfreundlichen Jungen streckte sie noch einmal frech die Zunge raus. Alessa hoffte, dass sie den Weißhaarigen nicht so schnell wiedersehen würde. Hoffentlich war er nicht in ihrer Klasse. Das wäre ja furchtbar. Sein grimmiges Gesicht würde ganz bestimmt Jedem die Stimmung vermiesen. Bewusst lenkte die Kleine ihre Gedanken an die vielen Ponys, die sie bald streicheln und vielleicht sogar reiten durfte. Ihre Schrittchen beschleunigten sich immer mehr und gingen schließlich in ein hopsen über. Das Blondchen pfiff die Melodie ihrer Lieblinszeichentrickserie und machte sich gut gelaunt auf den Weg zur Bushaltestelle. Der doofe Junge war schon bald vergessen, schließlich war Alessa fröhlichem Gemütes. Die Schülerin gab der Melodie nun auch noch ihren eigenen Text. Immer wieder sang sie die Wegbeschreibung ihres Papas zur Bushaltestelle, damit sie auch ja nix vergessen konnte.

  • Joe kommt an und versucht zu angeln


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    Joe ist einfach der Nase lang irgendwo lang gelaufen, wo er tatsächlich unterwegs einen Briefkasten auch gefunden hatte. In diesen steckte er den dicken Briefumschlag an seinen Großvater und läuft weiter den Weg entlang. Er freute sich richtig endlich wieder zu angeln und wird diesmal aber aufpassen nicht wie bei Rumi versehentlich mit dieser verletzten. Einzige was am Haken kommen sollte sind die Köder und natürlich die Fische.Das Wetter war zwar nicht so berauschend mit starken Wind und den ständig grauen Wolken und doch wollte er sich nicht davon abhalten lassen. Joe kam dann irgendwann an einen Kiesweg an, der zum Nebelwald führte und auch weiter und der Teenager beschließt den unbekannten Pfad weiter zu folgen und wenn er nach Hause geht vielleicht durch den Wald abkürzen. Jetzt kam er aber an einen großen See an und grinst. Er läuft am Ufer entlang bis er auf einen Baumstumpf oder so stoßen sollte, wo er sich rauf setzten möchte und dann angeln. E Fand aber nichts davon, sondern nur einen Steg und Joe beschließt sich an diesen ganz vorne zu setzen und da sein Glück versuchen. Er fängt auch gleich an seine Angel mit den Köder zu versehen und lehnte sich an einen kleinen Holzpfosten hinter sich, der bestimmt dafür das ist das Boote daran fest gemacht werden. Er wirft mit Schwung seine Angel ins Wasser und kurbelt ein wenig an der Kurbel und jetzt heißt es warten und das still und geduldig.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • Rika kommt an und trifft auf Joe


    "Vielleicht hätte ich doch meinen Schal mitnehmen sollen.", murmelte Rika und zog ihre dicke Felljacke erneut ganz fest an sich heran. Der Wind blies ihr ständig die Haare ins Gesicht, sodass sie das wunderschöne Farbenspiel der aufgewirbelten Herbstblätter kaum bewundern konnte. Mittlerweile kam ihr der Gedanke an einen Spaziergang gar nicht mehr so wohltuend vor. Ein warmes, kuscheliges Café und eine heiße Schokolade hätten es auch getan. Nachdem sie noch ein wenig gelaufen war, erblickte sie einen Steg. Kurz zögerte sie, dachte daran einfach wieder um zu drehen, bis sie eine kleine Gestalt an einem Holzpfosten gelehnt entdeckte. Durch das Pfeifen des Windes mehr oder weniger geräuschlos, trat sie an den Jungen heran. Erst jetzt erkannte sie, dass er angelte. Schmunzelnd streckte sie den Kopf in den Himmel und beobachtete die grauen Wolken. Als sie sich wieder zu dem Jungen drehte, sagte sie. " Du angelst, bei dem Wetter?" und hoffte, dass der Wind ihre Worte nicht weggetragen hatte.

  • Joe und wird von jemand gestört (Rika, welche noch aus getragen zu sein scheint)

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    Der Wind störte Joe nicht so viel, da er seine Ärmel vom orangefarbenen Pulli nicht mehr mit hoch umgekrempelte Ärmel trägt und auch weiter seine Handschuhe an hatte. Diese zeigen zwar noch seine nackten Finger und doch der Wind kaum eine Chance hatte. Schließlich hielt er mit seinen Händen weiter die Angel und genoss diese himmlische Ruhe, die der Chaot ab und zu einfach braucht. Diese Ruhe wurde aber Minuten später von einer Frauenstimme gestört, die ihn fragte wie sie bei dem Wetter wohl angeln konnte und er kurz an der Kurbel drehte, das die Fische auf den Köder mal aufmerksam werden. "Warum nicht, wenn man die richtige Kleidung an hat", sagte er zu ihr und grinste frech. Joe war kein bisschen kalt, da auch das Kopftuch gute Arbeit diente den Wind von ihn fern zu halten. Sollten die Wolken über ihn es noch regnen lassen, dann kann er immer noch die Kapuze von seiner Jacke über den Kopf ziehen.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

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  • Der Junge begann an seiner Kurbel zu drehen, ehe er sich grinsend zu ihr wandte um ihr eine Antwort zu geben. Die jugendliche, unbekümmerte Ausstrahlung, die der Fremde mit sich brachte, versetzte Rika in einen Gefühlszustand der Nostalgie. "Da hast du wohl recht!" lachte sie ihn an. Vorsichtig ließ sie sich neben ihm nieder. "Ich habe früher immer mit meinem Bruder geangelt. Allerdings sahen unsere nicht ganz so professionell aus." sagte sie und betrachtete schmunzelnd die lange Angelrute in seiner Hand. "Wir haben unsere damals selber gebastelt... Aus Plastikflachen." verträumt schaute sie aufs Wasser hinunter und betrachtete ihr Spiegelbild. Sie ist in den letzten Jahren wirklich zu einer jungen Erwachsenen geworden. "Oh!" Lächelnd wandte sie sich wieder zu ihm und hielt ihm eine Hand entgegen. "Ich bin übrigens Rika!"

  • [Am See] Shuka, Joe & Rika


    [IMG:https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=150x150:format=png/path/s804ddaff65002008/image/ifd5c9262e115b7da/version/1500835395/image.png]Es war ein wirklich schöner Tag und die Violetthaarige war noch immer ziemlich gut gelaunt. Shuka hatte sich dazu entschieden, den Tag am See zu verbringen und dort etwas zu lesen. Schwimmen wollte sie nicht unbedingt, außerdem hatte sie auch ihre Badesachen nicht bei sich. Der See war mäßig gut besucht, als die Schülerin dort ankam und zu ihrer Erleichterung gab es noch viele freie Flächen, auf denen sie sich niederlassen konnte. Mit ihrer Tasche über der Schulter lief Shuka also am Ufer entlang, als sie eine Stelle passierte an welcher sich ein Junge und eine etwas ältere Frau unterhielten. Eigentlich wollte die Violetthaarige einfach weitergehen, jedoch war der Boden hier zeimlich rutischig und zu allem Übel löste sich ein Kiesel unter Shukas Fuß und brachte sie ins Wanken. "Ah!" Sie verlor das Gleichgewicht und ihr zierlicher Körper stürzte nach vorne. Ihre ungeschützten Knie schliffen über den Boden und schürften sich auf, während ihre Tasche sich im Fall öffnete und ihr Roman hinaus fiel. Er rutschte einen guten Meter nach vorne und blieb dort liegen. "Auu..!" Stieß die Violetthaarige aus und stützte sich mit den Händen am Boden ab. Warum musste ihr das ausgerechnet jetzt, hier und heute passieren? Der Tag hatte doch so gut angefangen und nun lag sie hier ausgestreckt auf dem dreckigen Boden.

  • Joe, Rika und Shuka


    [IMG:http://fc02.deviantart.net/fs70/f/2014/246/4/3/harvest_moon_boy___joe_woodrow_by_princesslettuce-d7eeibd.png]


    Er hörte diese fremde Frau zu, die sich ohne zu fragen neben ihn setzte und er hofft das sie nicht die Fische am Ende noch vertreiben tut. Schließlich hatte er bis jetzt nichts gefangen, was aber nicht so schlimm wäre. "Man sollte lieber angeln aus stabile Äste machen, wenn man sich eine richtige nicht leisten kann", kommentierte er kurz ihrer Erklärungen und überlegt wann er die Angel wieder einholen sollte und neu rein werfen und das an einer anderen Stelle. "Ich bin Joe", sagte er und spielte ein wenig mit der Kurbel, als er ein laut hörte welcher nicht von dieser Rika gekommen war.Er schaute sich um und sieht eine lila haarige, die anscheinend gestürzt war oder so. Zumindest würde das erklären warum ein Buch oder so vor ihr zerstreut lagen.Joe steht dann auf und holte seine Angel komplett nun rein und legte sie Vorsichtig neben sich ins Gras. Die sollte nicht ins Wasser fallen und Joe beschließt sich der lila haarigen zu nähern und zu schauen wegen vielleicht zu helfen."Alles in Ordnung?", fragte er sie und reichte einfach mal seine Hand und erkennt das das Mädchen in seinen Alter etwa sein müsste. Er sah jetzt auch ihre Knie und hofft das es nicht so schlimm ist wie das aussieht. Er schaute kurz zum Steg, um zu schauen ob sein Rucksack und die Angel noch da sind und hofft eben das Rika vielleicht aufpasst bis sie vielleicht auch dahin geht wo Joe mit der lila haarigen ist.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • Aufmerksam hörte Rika zu, was Joe zu sagen hatte. Sie setzte gerade dazu an, ihm zu erklären welcher geniale Trick sich hinter dem Plastikangel-Prinzip verbarg, als sie von einem unüberhörbaren Aufschrei unterbrochen wurde. Sofort stand sie auf und suchte mit ihren Augen die Gegend ab. Doch ehe sie etwas entdecken konnte, preschte Joe bereits los und eilte einem gestürzten Mädchen zur Hilfe. Für einen kurzen Moment stand Rika regungslos da, bis sie sich Joes Rucksack und Angel schnappte und ebenfalls zu dem Mädchen lief. Als sie näher kam, erkannte sie die blutige Schürfwunde am Bein der Fremden. Sofort gewollt zu helfen, hebte sie das herunter gefallene Buch auf, ungehemmt sich den Titel näher anzuschauen. -Ein gutes Buch- stellte sie fest. Ohne weiter in Gedanken zu versinken, ließ sie sich neben den beiden nieder und betrachtete erneut die offene Wunde. "Das sollte lieber gereinigt werden" stellte sie fest und deutete auf den ganzen Dreck an ihrem Bein. Besorgt blickte Rika dem Mädchen in die Augen. "Hast du vielleicht Verbandszeug mit?" Fragte sie und hielt Joe seine Tasche entgegen.

  • [Am See] Shuka, Joe & Rika


    [IMG:https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=150x150:format=png/path/s804ddaff65002008/image/ifd5c9262e115b7da/version/1500835395/image.png]Shuka hielt den Atem an, als ihr klar wurde, dass die beiden Personen, welche sich vorhin unterhalten hatten, verstummten. Vermutlich hatten sie den Sturz des Mädchens bemerkt. Am besten wäre es, die beiden würden Shuka ignorieren, damit sie nicht in eine unangenehme Situation kam. Es war schon schwer genug für sie, sich mit Menschen zu unterhalten und dann auch noch in einer solchen Situation? Nur leider wurde Shukas stummes Gebet nicht erhört und der brünette Junge kam zu ihr. Mit freundlicher Stimme fragte er sie, ob alles in Ordnung war und hielt ihr seine Hand hin. Vorsichtig drehte die Violetthaarige sich zu ihm um. "I-ich.. Ja, a-alles okay." Stotterte sie. Das war ihr so unangenehm! Ein dunkler Rotschimmer zierte die Wangen der Siebzehnjährigen, während sie peinlich berührt den Blick von Joe abwendete. Da ertönte plötzlich eine weibliche Stimme, welche Shuka wieder zusammen zucken ließ. Es handelte sich dabei doch nur um die Frau, welche sich mit dem Jungen unterhalten hatte. "D-das geht schon." Antwortete sie unsicher. Keinesfalls wollte sie unnötige Arbeit für die beiden machen. Sie könnte ihre Knie auch im See reinigen. Als Rika den Brünetten nach einem Verbandskasten fragte, schreckte ück und fiel von ihren Knien auf ihren Hintern. "Es geht schon... wirklich. I-ich brauche keine..." Flüsterte sie, jedoch führte sie den Satz nie zuende. Was wenn, die beiden böse wären, dass sie ihr Hilfe ablehnte? Und schon wieder ging die Vorstellung los. Wenn sie gerade klar denken könnte, würde Shuka sich vermutlich selbst schelten.Wieso konnte sie denn kein normales Gespräch führen, ohne ständig Angst zu haben. Sie erinnerte sich an Alex Worte beim Beginn des Trinkspieles. Jeder hat mal Angst. Wenn es doch nur 'mal' wäre. Es war stänsig und unkontrollierbar. Tatsächlich waren ein paar Erinnerungen wiedergekehrt, doch der Großteil des Abends blieb im Dunklen. Doch jetzt war kein Zeitpunkt um darüber nachzudenken.

  • Joe, Shuka und Rika


    [IMG:http://fc02.deviantart.net/fs70/f/2014/246/4/3/harvest_moon_boy___joe_woodrow_by_princesslettuce-d7eeibd.png]


    "Das habe ich nicht", sagte er zu Rika, als diese zu den beiden gekommen war und seinen Rucksack zu ihn hielt neben der Angel. Er deutet ihr einfach an den Rucksack auf den Boden zu werfen und hofft das diese Rika nicht mit der Angel zu sehr herum fuchtelt oder zu wackelt. Es befindet sich schließlich ein spitzer Haken an der Schnur. Die lila haarige sagte zum Glück auch selber, das alles in Ordnung war auch wenn sie dabei stottere. Daher zog er seine Hand wieder zurück, da es ihr wohl unangenehm ist Hilfe zu bekommen und das auch von mehr als einer Person und Joe nicht der Typ ist welcher sich regelrecht auf zwängt."Du solltest trotzdem aufstehen, das du dich nicht erkältest", sagte er zu ihr. Schließlich herrschen keine sommerlichen Temperaturen und Joe dann zu Rika schaut."Ich werde jetzt nicht weiter angeln und somit meine Angel lieber auseinander nehmen und weg packen", sagte er und reicht ihr nun wieder seine Hand, das sie ihn seine Angel zurück gibt und er diese wie erwähnt auseinander nehmen und im Rucksack hoffe verstauen zu können. Bis da wird die lila haarige hoffe selbst aufgestanden sein oder lässt sich doch helfen. Joe ist auch der lila haarigen froh, das sie zu diesen See gekommen war. Durch ihr erscheinen würde er sich nicht beim angeln blamieren nichts zu fangen und er leicht vor sich grinste und darauf wartet die Angel von Rika zu bekommen.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

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  • Rika, Shuka & Joe


    Stumm überreichte Rika die Angel, den Blick nicht von der fremden abgewendet. Sie schien völlig überfordert mit der Situation. Rika überlegte, welche Worte sie jetzt am besten wählen sollte. Das Mädchen schien zwar ängstlich, aber war sie deshalb auch abgeneigt neue Bekanntschaften zu schließen? Oder war es einfach die Gesamtsituation, welche ihr so unangenehme Gefühle bereitete. Statt dem Mädchen ihre Hilfe aufzuzwingen, entschied Rika sich lieber für eine Einladung. "Joe hat recht, hier wirst du dich nur erkälten." Noch fester als ohnehin schon zog sie ihre Felljacke an sich heran, um das Gesagte zu unterstreichen. "Und ich mich wohl auch... Also wenn du magst, dann könnten wir eine heiße Schokolade trinken gehen." Noch im selben Augenblick drehte sie sich zu Joe, um auch ihn mit einzubeziehen "Was haltet ihr davon?" Langsam erhob sie sich und schüttelte nacheinander ein Bein nach dem anderem aus, startklar, um sich im Fall einer Zusage auf den Weg zu begeben. Bemüht ihr freundlichstes Lächeln aufzusetzen, fügte sie noch hinzu:" Also natürlich nur, wenn ihr dazu Lust und Zeit habt."

  • Joe bei Rika und Shuka

    [IMG:http://fc02.deviantart.net/fs70/f/2014/246/4/3/harvest_moon_boy___joe_woodrow_by_princesslettuce-d7eeibd.png]

    Joe nahm seine Angel sofort Vorsichtig auseinander, als er diese von Rika zurück bekommen hatte und verstaute die Teile so gut es ging in seinen Rucksack. Den Haken an der Schnur hatte Joe in ein Tuch leicht gewickelt und hofft hält auch bis er nach Hause kommt. Den Rucksack machte er dann auf den Rücken und wartet nun darauf, das die lila haarige aufsteht und mit allen in Augenhöhe sich unterhalten kann. Man sah ihr schließlich die Unsicherheit an außer es war die Kälte welche vom Wind kam und ihn auch allmählich kalt wurde. Er schaute kurz hoch zu den Wolken und fragt sich, ob unter denen vielleicht auch Schneewolken dabei sind und aber nicht mehr weiß wie man die erkennt."Das können wir gerne machen, wenn du auch weißt wo. Hier sieht es nicht so aus, als hätte was offen", sagte Joe und schaute sich um. Weit hinten sieht er schon so was wie einen Laden, aber weiß nicht ob das dieser nur m Sommer geöffnet hat. Schließlich ist hier ein toller See und in diesen wird bestimmt auch gebadet. Jetzt mussten beide nur noch auf die lila haarige warten, die bis jetzt still geblieben war.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.