Der Baggersee

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    Ein Stück weit in den Nebelwald hinein liegt, verborgen hinter den Birken, Kiefern und anderen Laub- und Nadelbäumen, der neu angelegte Baggersee! Umgeben von dem frischen grün der Natur handelt es sich hierbei wohl um einen der wenigen ruhigen und erholsamen Plätze in der Stadt. Aufgrund zur direkten Nähe zur Stadt wurde auch ein Kies-Strand für die Gäste angelegt, welche nicht nur aufgrund der schönen Atmosphäre, sondern auch wegen der Bade-Möglichkeit hier her kommen. Zwischen den Bäumen findet sich ein kleiner Parkplatz, von welchem man direkt das kleine Gästehaus namens “Haus am See“ erreichen kann. Dort gibt es ein in Richtung des Sees hin offenes Bistro, in dem ihr mit Pommes, Pizza, Eis und andere Leckereien eure Bäuche vollschlagen könnt. In der Hauptsaison stehen hier auch draußen stets Tische und Stühle bereit, um sich nach einer Runde um den See genügend stärken zu können. Auf der nördlichen Seite des Baggersees gibt es zudem genügend Platz für Gäste, welche mit Wohnwagen oder Zelten ein wenig Urlaub machen wollen und sich von dem Lärm der Stadt entspannen wollen. Der Schreizeitpark, welcher zuvor noch hier residierte, musste aufgrund von zu geringen Einnahmen leider seine Pforten schließen.


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  • ~Lutz kommt an~


    Was für eine Zeitverschwendung. Da riefen sie den Imperator zur Weltherrschaftstagung um letztendlich doch zu keinem Punkt zu kommen. Da hätte er lieber weiter an seiner Schokoladenmaschine tüfteln können, als über neue Roboter die die Welt übernahmen zu philosophieren. Jetzt bauchte Lutz erstmal eine kleine Stärkung. Da die geheime Tagung im Wald stattgefunden hatte bot es sich für den Jungen an zum Baggersee zu gehen, da dieser am nächsten lag. Er stakste zum Bistro und kletterte auf einen der Stühle mit Aussicht auf den See. Selbstbewusst bestellte er sich ein Pinocchio-Eis während er im Hinterkopf bereits seine neuesten Baupläne überdachte.


  • Als Mao mit Cheryl auf dem weg ins Einkaufszentrum war, sah sie einen riesen Osterhasen, bestimmt ein Kopf größer als ihre Schwester. Sofort verfolgte sie ihn, der hatte bestimmt ganz viele Schokoeier für sie. Doch der weiße knuffige Hase war viel schneller als Mao ihm hinterher hüpfen konnte. An der Bushaltestelle konnte sie ihn gerade so einholen und setzte sich in den gleichen Bus. Als der Bus losfuhr, bemerkte Mao, dass sie ihre Freundin zurückgelassen hatte und bekam aufeinmal schreckliche Angst. Ihre Arme umklammerten Kuma so fest wie es nur ging. Die Schwarzhaarige überlegte sich, ob sie nicht den Osterhasen fragen sollte, wie sie wieder nach Hause kam. Jedoch nahm er in diesem Moment seinen Kopf ab und ein gruseliger Mann kam hervor. Kuma! Der Osterhase hat einen Mann gegessen und der hat dann seinen Kopf abgerissen! Die Angst in ihr wurde immer stärker und ihr Körper steif. Sie saß mit einem Monster im Bus. Was sollte man da nur tun? Als der Gegessene ausstieg, entschied sich Mao dazu, den Bus bei der nächsten Haltestelle zu verlassen, um dort eine nette alte Frau zufinden, die sich um das Mädchen kümmerte und ihr ein paar Bonbons gab. Die Durchsage kam 'Nächste Haltestelle Friedhofstraße, dieser Bus endet hier, bitte alle Aussteigen.' Friedhofstraße... der Tag wurde ja immer besser, aber es blieb Mao und Kuma nichts anderes übrig als hier auszusteigen. Von der Stufe auf den Gehweg geplumpst, war das Erste was die Schwarzhaarige machte, sich umzusehen nach einer alten gebrechlichen Omi. Leider war aber keine aufzufinden und die zwei Teenager, die auch an der Haltestelle raus sind, waren schon weg. Traurig saß Mao nun auf dem Gehweg, immerhin hatte Kuma noch nicht aufgegeben, er meldete sich bei seiner Besitzerin und wies sie darauf hin, dass dort hinten der Wald war, vielleicht würde sie dort Alessa und Chocola finden. Das Mädchen stimmte ihrem Panda verzweifelt zu. Schonbald wurde diese Entscheidung wieder bereut. Der Wald war ganz und gar nichts für ein ängstliches Kind, dass alleine dort rumirrte. In Furcht vor dem Hasonster (Hase + Monster, Kuma hat es so getauft) erschrak die Kleine sich vor Ästen, auf die sie tritt, vor dem Wind der durch die Bäume und Sträucher wehte und vor den Schatten, die die vorbei fliegenden Vögel warfen. Nach einem weiten Spaziergang, entdeckte sie Licht. Die 2 Freundinnen konnte sie nicht finden, deshalb steuerte sie gerade wegs auf das Licht zu. Sie war am Baggersee gelandet und zu all ihrer Freude, stand da ein Junge in ihrem Alter. Schnell rannte sie zu ihm. "Ich hab Angst, du musst mir helfen!" murmelte sie hastig und außer Atem dem Brillenträger zu. "Da ...da war ein Hasenmonster, der hat einen Mann gegessen und als ich mit ihm im Bus war, hat der Mann dem Hasonster den Kopf abgerissen und dann war ich allein im Wald und alles war so gruselig und ich will nachhause." Als sie ihre Geschichte erzählte wurde sie langsam lauter und Tränen kullerten ihre Wange hinunter. Eigentlich war Mao ein mutiges Mädchen, welches Abenteuer liebte, aber dass wurde ihr einfach zuviel.

    "Wo Freundlichkeit herrscht, gibt es Güte und wo es Güte gibt, da ist auch Magie."

    -Cinderella




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  • Ungeduldig reckte Lutz den Hals nach seinem Eis, welches gerade hinter der Theke für ihn zubereitet wurde. "Hää??", machte der Sohn der Bürgermeisterin perplex, als plötzlich ein weinendes Schwarzhaariges Mädchen auf ihn zugerannt kam und ihm sein Leiden klagte. "Ein Hasenmonster?", hatte Lutz nicht auch einen Bauplan dafür? - Ja ganz gewiss! War die Fremde etwa auf seinen Prototyp (aus Knete) den er neulich gebaut hatte getroffen? Der Brillenträger streckte stolz die Brust hervor und sah von seinem Stuhl auf Mao herunter, "Jetzt sei doch nicht so ein Angsthase! Du bist sicherlich nur auf mein selbsterschaffenes Monster getroffen! ...Was... eigentlich doch ein Grund ist Angst zu haben... Aber noch nicht jetzt! Die Invasion hat doch noch gar nicht begonnen!", erwiderte der Imperator laut und noch während seines letzten Satzes stellte der Kellner stirnrunzelnd den bestellten Pinocchio-Eisbecher auf dem Tisch ab. Lutz drehte sich zum Eisbecher und sah dann wieder zu Mao. Er reichte ihr die Serviette die zu dem Eis geliefert wurde. "Vielleicht hörst du erstmal auf zu weinen und bestellst dir auch ein Eis.", schnaubte er und begann Pinocchios Nase zu verspeisen.


  • Mao wusste nicht sorecht was sie davon halten sollte. Dieses furchtbare Monster wurde von diesem kleinen Jungen erschaffen? Wer würde soetwas grausames tun. Und doch reichte der Junge ihr seine Serviette. "Dankeschön." schluchzte das Mädchen. Vielleicht war er wie die Bösewichte aus den Zeichentrick Serien, Böse mit einem guten Kern. Ein Eis war gerade genau das Richtige. "Ich hätte gern ein Spaghetti Eis bitte." entgegnete sie dem Kellner mit einer noch etwas weinerlichen Stimme. Erst jetzt saß die Schwarzhaarige sich auf den Stuhl neben den Brillenträger. Auf gleicher Höhe konnte sie ihn viel besser sehen, unheimlich wirkte er schon, aber man soll ein Buch nicht nach dem Aussehn beurteilen. "Sag mal wie heißt du denn?" fragte sie den Braunhaarigen neugierig. Sie setzte Kuma auf den Tisch und gab ihn ein Cocktailschirmchen, das der Kellner mit dem Eisbecher zusammen brachte. Kuma musste ja auf seinen teint achten. Ein roter Panda wollte er ja nicht werden.

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  • "Mein Name ist Lutz McKilligan, aber du kannst mich auch einfach Imperator nennen!", stellte sich der Brillenträger mit empor gehaltener Nase vor. Dann schob er das Drahtgestell zurecht und beäugte das Mädchen mit dem Kuscheltier ein wenig abschätzig, während er sich einen Löffel Eis in den Mund schob. "Und du bist?", warf er zurück, eher aus der ihm anerzogenen Höflichkeit, als aus Interesse - wer brauchte schon die Namen seiner Untertanen? War er erstmal an der Macht würde er sowieso veranlassen, dass jeder den Namen Fred und Bertha trug, sodass der Imperator sich nicht so viele Namen merken musste. Sein Blick wanderte zu dem Panda, welcher nun mit einem Papierschirmchen ausgestattet wurde, "bist du nicht schon zu alt für ein Kuscheltier?" - fragte der Junge - der mit einer Rollimappe zur Schule ging, in einem Raketen-Strampler schlief und ohne Licht und seine Kuscheldecke nicht einschlafen konnte (aber das wusste ja niemand) - skeptisch.


  • Mao musste leise kichern. "Imperator, das ist ja ein komischer Spitzname, mein Impterator." Ob ihm den seine Eltern gegeben haben? Bei der Vorstellung wie seine Eltern das Kind in der Wiege schaukeln und leise 'wer ist mein kleiner Imperator, ja du bist mein kleiner imperator' nuscheln, kam dem Mädchen noch mal ein stilles kichern über die Lippen. Jetzt war es an der Zeit dass sie sich vorstellt, aber die Schwarzhaarige hatte leider keinen so tollen Spitznamen. "Einfach nur Mao und der kleine hier heißt Kuma." Mal wieder deutete sie stolz auf ihren Wegbegleiter und fragte sich ob der Braunhaarige wohl auch einen kuscheligen besten Freund hatte, jedoch verneinte seine nächste Aussage ihren Gedanken. "Niemals! Kuma hat ein echtes Herz und irgendwann wird er mal zu einem echten Lebewesen, so wie Pinocchio!" Erschüttert, so könnte man ihre Gefühle gerade beschreiben. Keines Wegs war sie zu alt für Kuma und wird es auch nie sein. Schließlich war er immer für sie da, auch wenn niemand anderes hier war. Ein bester Freund eben. Aber Mao wollte jetzt nicht eingeschnappt oder sauer wirken, weshalb sie ihren Eisbecher in die Richtung von Lutz schob. "Magst du mal probieren, mein Imperator? schmeckt echt super!" Die Asiatin fand den Namen so ulkig, dass sie ihn am liebsten die ganze Zeit sagen wollte. Imperator Imperator Imperator.

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  • "Komisch??", wiederholte der Brillenträger empört, ließ die Schwarzhaarige allerdings mit dieser Schmach noch durchkommen, da sie ihn wenigstens trotzdem mit Imperator ansprach und das 'mein' davor gefiel ihm noch viel viel besser!
    "Das alte Ding und zum Leben erwachen?", fragte Lutz skeptisch während er sich einen großen Löffel Eis in den Mund schob. Der Pinocchio vergleich war an dieser Stelle ziemlich deplatziert, wenn man bedachte, dass der kleine Imperator eigentlich gerade auf dem Smartieauge des Holzjungen herumkaute. "Pinocchio ist doch nur ein Märchen! Dinge erwachen nicht einfach so zum Leben." zeterte er während der Brillenträger auf das Eis starrte, das ihm gerade zugeschoben wurde. Gab es etwas besseres auf dieser Welt als Pinocchio-Eis? Lutz schaufelte sich einen Löffel vom Vanilleeis in den Mund. Er nickte anerkennend. "Mh. Schmeckt.", kommentierte er nüchtern - natürlich schmeckte es, es war nicht schwer als Eis lecker zu sein, "aber nichts ist besser als mein Eis!", was die Asiatin keinesfalls als Einladung, von seinem Eis zu probieren interpretieren durfte. Er war der Imperator, er musste mit niemandem teilen!
    "Dinge erwachen zwar nicht einfach so zum Leben, aber wenn ich meine Roboter-Armee entwickle, kann ich sicherlich auch deinen Panda zum Leben erwecken! Er könnte mein erster Prototyp von Soldat werden!", der Brillenträger schien einen Moment zu überlegen und schaute kurz missbilligend zu Kuma herunter. "Das heißt, wenn er geeignet dafür wäre."


  • "Ein Soldat?" Aber Soldaten kämpfen doch und tun sich dann ganz schrecklich weh! Kuma mag das ganz und gar nicht. Er weint schon immer, wenn Mao ihn aus versehen mal fallen lässt. "Nein, ich bin dagegen das Kuma ein Soldat wird! Das würde ich keinem meiner Freunde antun. Entweder du hilfst mir so oder er bleibt so wie er jetzt ist." Ihre Stirn legte sich in Falten. Der Junge sollte wissen dass sie es Ernst meinte. Erst jetzt wurde der Asiatin bewusst wovon sie da sprach. Soldaten? Armee? Für was brauchte Lutz die? "Du sag mal mein Imperator, für was brauchst du denn eine Armee? Möchtest du Disneyland erobern und ein Prinz werden? Du willst bestimmt Cinderella heiraten! Ach sie ist so eine schöne Prinzessin. Aber die hat ja schon einen Mann... hm schwer, wie wärs mit Pocahontas?" Soweit das Mädchen wusste, war Pocahontas Single, aber ob ihr Typ zu Lutz passt? Sie ist nämlich eine wunderschöne Frau und Lutz noch ein Kind. In dem Moment kam ihr der Gedanke, dass sie vielleicht eine Prinzessin war und Kuma ihr Prinz, verwandelt in einen Pandabär statt einem Frosch. Das machte Sinn. Französiche Prinzen wurden zu Fröschen verwandelt und asiatische Prinzen in Pandabären. Schnell gab Mao Kuma einen Kuss (Diesmal aber auf den Mund, nicht auf die Wange wie sonst). Kumas Fellfarbe änderte sich in ihren Augen in ein zartes Rot. "Oh tut mir Leid Kuma, ich wollte nur was ausprobieren..." flüsterte sie ihm enttäuscht zu und überlegte weiter.


    (sorry fürs so lange nich Posten)

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  • (OH MEIN GOTT ICH HAB VOLL VERGESSEN ZU POSTEN!!!)




    "Pfff..." machte der Zukünftige Imperator abschätzig, "dann halt nicht. muss er halt so langweilig bleiben." Lutz zuckte die Schultern, wenn man seine äußerst selten angebotene Hilfe halt nicht wollte, war das ja nicht seine hoheitliche Schuld. "Disneyland?", wiederholte der Brillenträger mit gerunzelter Stirn. Oh ja er war einmal in Disneyland, mit Oma Mckilligan, weil Mama McKilligan keine Zeit hatte mitzukommen, aber es war total blöd dort. Lauter bunte Farben, Karussells, Achterbahnen, Kindheitshelden und ein großes rosa Schloss und lachende Kinder urgh. Eine seiner ersten Amtshandlungen als Imperator würde das verbieten jeglicher solcher Orte sein, die man dann besser durch überdimensionierte Metallkasten aus Stahl ersetzen sollte in denen dann Regenwetter hergestellt werden sollte. "Haha!", lachte Lutz verächtlich, "Disneyland?? Also wirklich, ich werde die ganze Welt erobern! Und ein Prinz will ich auf gar keinen Fall werden, die müssen immer nett und gut sein. Ich werde als Imperator über die ganze Welt regieren, dabei brauche ich keine Prinzessin! Die würde nur im Weg stehen." Stirn runzelnd beobachtete er die nächste Aktion der Asiatin. "Iiiiiiiih!", schrie er entsetzt auf, "was machst du daaaa??", fragte er als wäre Mao verrückt geworden und hätte etwas absolut widerwärtiges getan. Küssen war aber auch eklig! Igittigitt!

  • (kein Problem, ich hab ja momentan auch keine Zeit, aber mir tuts auch leid dass ich so lang braucht ;_; )



    Wie konnte man Disneyland nicht lieben und auch kein Prinz sein wollen? Dieser Junge war doch komisch, aber auch irgendwie interessant. Mao versucht dass zu verstehen, aber sie kam nicht so ganz mit. "Prinzen bestreiten auch Abenteuer und kämpfen gegen Drachen, also ich find sowas wahnsinnig toll. Aber dass du nichtmal eine Prinzessin willst? Und eine Impetatorin? Natürlich mit wunderschönem Kleid, die für dich singt" Was ein 'Imperator' war, verstand das Mädchen immernoch nicht ganz, aber ihr kam eine Idee, wie sie sich besser Ausdrücken könnte. "Oder anstatt zu singen, dir vielleicht eine Hymne schreibt?" Sowas war doch bestimmt das richtige für Lutz. Glaubte das Kind jedenfalls. Aber die Frau, die dieser Brillenträger mal haben wird, tat der Asiatin jetzt schon leid.
    "Ein Kuss ist doch nicht eklige!" Entgegnete sie ihm entsetzt. "Das ist ein Zeichen der Wahren Liebe!" Sofort drückte sie Kuma fest an sich, als würde Lutz ihn ihr wegnehmen, wenn sie nicht aufpassen würde. Ihr Eis, hatte sie mitlerweile auch schon fertig gelöffelt. Mao war pappsatt und ihr Bauch Eiskugelrund. Jedenfalls fühlte er sich so an. Ihr Blick schweifte zum Baggersee an dem ein paar Frösche fröhlich rumhüpften. Voller Begeisterung, wendete sie sich an Lutz. "Lass und Frösche fangen! Du musst sie auch nicht küssen, versprochen." Die Schwarzhaarige sprang auf und packte an dem Arm des Jungens, um ihn von seinem Sitzplatz hochzuziehen.

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  • Lutz' skeptisches Gesicht, als Mao von Prinzen und Drachen redete hellte sich schlagartig auf, "Eine Hymne!", rief der Braunhaarige begeistert aus, er schnippte mit den Fingern und fing an in seiner Hosentasche herumzukramen. "Eine Hymne! Darauf bin ich ja noch gar nicht gekommen!", der Knirps holte einen Darth-Vader-Notizblock heraus und fing an darin in einer krakeligen Schrift 'Hymne' auf eine ebenso krakelig geschriebene Liste zu notieren.
    Wahre Liebe. Ugh. Lutz gab ein abgeneigtes Grunzen von sich während er seinen Block zurück in seine Tasche packte. "Na eben.", sagte er als Mao einen Kuss als Zeichen wahrer Liebe bezeichnete, "Sag ich doch. eklig.", patzte er rechthaberisch und wurde im nächsten Moment vom Stuhl gerissen. "Uäääh.", der Brillenträger befreite sich mit einigen steifen, seltsamen Verrenkungen vom Griff des anderen Kindes und klopfte sich das Jacket ab um und menschliche Hautschuppen und nicht vorhandene Falten zu entfernen. Aber eigentlich gefiel dem Imperator der Vorschlag der Asiatin. Er nickte eifrig und folgte dem Mädchen zum See. "Wenn wir die Frösche fangen müssen wir sie aber auch sezieren!"


  • Mao lachte lauthals los "Frösche sezieren, du bist ja ulkig!" Wie der Junge nur auf so Witze kam. Immernoch darüber kichernd setzte sie Kuma auf einen Stein und rannte mit ihrem Kleid kniehoch in das Wasser. Sie drehte sich auf der gleichen Stelle und schaute um sich, aber es wirkte so als hätten die kleinen grünen Tiere, Lutz' Witz gehört, denn es war keiner mehr zu sehen. Das Mädchen patschte ein paar Schritte nach links. 'Quaaak' hörte man es aus dem Schilf. "Da ist einer!" Schnell streckte sie ihre Arme ihm entgegen und fasste ihn. Doch der kleine Krieger wollte sich nicht so leicht ergeben. Der Frosch strampelte mit seinen langen Beinen und flutschte aus Maos Hand. Die Schwarzhaarige versuchte ihn noch zu schnappen und beugte sich nach vorne uuuuund -platsch, sie verlor das Gleichgewicht und landete im Wasser. "Ewwwwwww, ich bin klitsch nass. brrrrrr" Die Asiatin sprang sofort auf und schüttelte sich wie ein Pekingese. Enttäuscht über den Verlust, setzte die klatsch nasse Mao, sich neben Kuma, dann rief sie Lutz zu "Fang du uns ein paar, ich schau dir zu, dann können wir später Frosch rennen machen! Ich lock dir sogar welche an!" Gesagt, getan, Mao nahm die Hände vor den Mund und begann laut zu Quaken "Quaaak Quaaaak Quaaaak"

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  • Rika war zwar mit dem Bus hergefahren, es war aber dennoch ziemlich anstrengend durch das ganze Waldstück zu laufen, das nun hinter ihr lag. Erleichtert seufzte die braunhaarige, da sie sich nun entspannen konnte.
    Ria und Danica würden ja eh nachkommen und bis das passiert war, konnte sich Rika ja schon einmal eincremen.


    Sie wühlte in ihrer mitgenommenen Tasche nach der Sonnencreme, holte sie Heraus und stellte sie erstmal auf dem Boden ab. Dann holte sie ihr Badehandtuch heraus und breitete es auf dem Gras aus. Zwar hätte sie sich auch für den Kiesstrand entscheiden können, doch Rika war das Gras gerade lieber.
    Zum Glück habe ich den Weg einigermaßen gefunden!, seufzte Rika erleichtert denkend.


    Nun aber war es Zeit, Baden zu gehen, und das natürlich nicht mit Klamotten. Da Rika den Badeanzug schon unter den normalen Klamotten anhatte, zog sie diese schnell aus und stand nun in Badeschlappen und Blauem Bikini da.
    Nun schlappte die Bibliothekarin zu ihrer Sonnencreme um sich nun endlich einzucremen. Auch wenn hier nur etwas Sonne hinkam, konnte man nie vorsichtig genug sein, oder?


    Als Rika nun aber endlich ihre Schicht aufgetragen hatte, legte sie sich auf ihr Handtuch und "döste" erstmal eine Weile.


    "Lange wird es ja nicht mehr sein, bis die beiden da sind...", sprach sie zu sich selbst und schloss die Augen.
    Der braunhaarigen war es bewusst, dass wohl ein paar andere Bewohner im See sein könnten, aber der Gedanke daran, dass sie mit ihren Freunden bald spaß haben könnte, machte diesen ekligen Gedanken wieder wett.


  • Meinte sie das mit dem ulkig jetzt positiv? Ihrer Lache nach zu urteilen, war Mao ebenso begeistert wie der Imperator selbst von seiner brillanten Idee, sie übte sogar schon ihr bösartiges Lachen - auch wenn daran noch gefeilt werden musste, aber wenigstens hatte das Mädchen aufgehört über Liebe und anderes widerwärtiges Zeugs zu reden. Auch Lutz stimmte mit einem 'Muhahahahahhaha' in die Böse-Lach-Session mit ein.
    Das Mädchen war wirklich eine potentielle Handlangerin für Lutz, im Nullkommanichts hatte sie das erste Sezierobjekt geschnappt... es jedoch ebenso schnell wieder verloren. Und zu allem Überfluss fiel sie dann auch noch mit einem Platscher in die Uferzone des Sees. Lutz verdrehte die Augen, vielleicht war sie doch eher als Clown zur Unterhaltung des Imperators geeignet, so wie sie jetzt da saß und einen quakenden nassen Lappen imitierte. Jetzt sollte ER auch noch selbst die Frösche fangen? Vielleicht sollte er sie später doch einfach in den Kerker werfen. Nun gut, jeder große Mann muss am Anfang seiner Karriere erstmal alles allein machen, später würde er sich nicht mit lästigem Frösche fangen beschäftigen müssen.
    Der Brillenträger zog kurz routiniert an seinem Asthmaspray und schnappte sich dann den erst-besten Frosch zu seinen Füßen. "Iiiiek!" Der war ja total glitschig! Lutz holte sein Mini-Desinfektionsspray heraus und sprühte damit wild auf seine Patschehändchen. Mit ein wenig angeekeltem Gesicht setzte der Bürgermeisterssohn sich neben Mao und beobachtete die kleinen Frösche und das andere Getier was hier so rumfleuchte. Sein Blick ging am Seeufer entlang und er entdeckte eine Frau die sich etwas weiter weg von den Kindern auf die Wiese gelegt hatte. Lutz schnippte mit dem Finger und beugte sich zu Mao herüber. Aufgeregt flüsterte er ihr etwas ins Ohr und sah das Mädchen erwartungsvoll an.


  • Es gab nichts witzigeres auf der Welt, als Lutz beim Frosch fangen zu beobachten. Wie er sich vor den süßen Reptilien ekelte amüsierte Mao sehr. Bis auch er eine Pause einlegte und sich zu ihr setzte. Doch bei seiner nächsten Aktion konnte sie nur schmunzeln. Der Imperator flüsterte der Asiatin etwas ins Ohr und sie sprang sofort auf. "Ok! Schnell lass uns noch ein paar Frösche für unser Rennen fangen!" Grinste sie ihm zu und begab sich wieder ins Wasser. "Lutz! Wir brauchen etwas worin wir die Frösche sammeln können, suchst du schnell was?" rief sie dem Jungen zu und nahm ihr erstes Opfer ins Visier. Diesmal entwischte ihr das grüne Tier nicht so schnell. Während Mao darauf wartete dass Lutz einen Behälter findet, platzierte sie den Frosch unter ihrer Mütze und hoffte, dass dieser nicht den Ausgang fand. Bald darauf hatte sie den Nächsten gefangen und eilte zu Lutz, damit Jim und Tim nicht weglaufen konnten.

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  • Suchend sah Lutz sich um. Die war ja lustig. Wo sollte er denn jetzt so schnell einen Behälter herbeizaubern? Doch wie das Schicksal es so wollte, zauberte es dem Jungen tatsächlich ein altes Marmeladenglas im Matsch vor die Füße. Erfreut über den Fund bückte der Brillenträger sich um das Glas auszubuddeln und etwas zu putzen. Euphorisch watete der Junge zu Mao herüber und wäre in seinem Ethusiasmus beinahe mit ihr kollidiert. Mit einem mehr oder minder geschicktem Ausweichmanöver stolperte er an der Schwarzhaarigen die mit zwei Fröschen auf ihn zugelaufen kam aus und konnte gerade so verhindern mit der Nase im Wasser zu landen. "Hier!", zielstrebig übergab der Braunhaarige dem Mädchen den Glasbehälter, sodass die Kinder die Tiere in das Glas setzen konnten (Frösche sind Lebewesen mit Rechten wie alle anderen, macht das nicht nach Kinder!). Kichernd lief Lutz voran zur Wiese beim See auf dem sich die meisten Badebesucher niederließen. Die Kinder hockten hinter einen Baum am Rand des Rasens. Wieder flüsterte Lutz der Schwarzhaarigen etwas ins Ohr und wartete auf ihre Zustimmung.

    "....Okay. Auf drei geht's los! Eins...," die Kinder brachten sich in Position, "zwei....," Lutz zog noch einmal an seinem Asthmaspray, "drei!"



  • Ein wenig enttäuscht sah sich Rika um. Ria und Danica waren noch immer nicht eingetroffen. Die Bibliothekarin wunderte sich, was sie wohl aufhielt. Da Rika aber einen doch sehr Dicken Geduldsfaden hatte, entschloss sie sich, erst ins Wasser zu gehen, wenn ihre Freunde eingetroffen waren, sollte die Sonne die braunhaarige noch so sehr braten.
    Schließlich war Rika nicht gemein. Dennoch machte sie sich ein wenig Sorgen. Deshalb zog Rika ihr Handy und sah nach, ob Ria ihr etwas geschrieben hatte. Hm... Nein, hat sie nicht..., dachte sie sich nervös, aber wollte nicht gleich ausflippen. Rika gab Ria und Danica gerne noch genug Zeit. Von ihrer Seite aus war es schließlich auch nicht wirklich freundlich gewesen, einfach zu gehen.


    Da kam ihr eine Idee! Schnell sendete sie Ria noch eine Nachricht.

  • Ria und Danica kommen an, aber noch lange nicht bei Rika sind



    Ria ist Danica dann zu ihrem Haus gefolgt und fand das richtig schön. Sie hatte solange im Flur auf die pink haarige gewartet und als sie auch fertig war und somit sie zu einer Bushaltestelle gelaufen sind. Ria wollte ihr Handy raus holen, um zu sehen wann der nächste Bus kommt und musste fest stellen, das dieses in ihr Zimmer auf das Bett liegt. Da liegt das gut und so keiner sie von den Spaß am Baggersee ablenken kann oder das dieses aus versehen ins Wasser fallen könnte, was sie in der ganzen Eile vergessen hatte. Im Bus war das aber teils zu stickig und Ria mehr als froh war mit Danica nach 6 oder 10 Stationen diesen verlassen zu können.Jetzt sieht die Blondine einen Wald mehr vor sich und Schilder, wo oft so eine Karte bei ist, die die momentane Position anzeigt und was in der Nähe ist."Wir sind also hier und müssen da hinten hin, was nach langen Fußmarsch aussehen tut und sich das bestimmt mehr als lohnt. Schon alleine wegen das kühle Wasser", sagte sie zur pink haarige und lächelt und läuft dann vor, da sie sich den Weg so gut es geht sich gemerkt hat. Unterwegs wird bestimmt nochmal ein Schild kommen und wo nochmal gezeigt wird wo der Baggersee ist."Was meinst du, ob es da auch leckeres Eis und so was geben tut? Glaube wenn wir da angekommen sind, ich das mir hole oder in das Wasser so springe. Habe nichts bei was kaputt gehen könnte und ich meine Tasche mit alles vorher auf den Boden werfen werde", sagte Ria zu Danica und beide weiter so einen Kiesweg langlaufen und außer vielen Bäumen die Blondine noch nichts von einen See sehen tut. Auf den richtigen Weg sind die aber.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

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  • Danica betrachtete den Wald von vorne. "Auf jeden Fall! Lass uns schnell los gehen, bevor wir gebraten werden." Die beiden Frauen betraten den Wald. Es war hir kühler als davor, doch sie wollten und mussten weitergehen. Auf Rias Frage hin, ob es Eis gäbe, nickte Danica. "Ganz bestimmt. Das ist doch die perfekte Einnahmequelle für Eisverkäufer. Ich werde mir bestimmt auch eins holen." Als Ria meinte, sie würde ins Wasser springen, lachte Danica zustimmend. "Und ich schuse Rika rein und komme nach." Der Weg nahm einige Wendungen an, an manchen Stellen wurden die Bäume dichter, dann lichtete sich der Wald wieder. Langsam spürte Danica das vile Laufen merklich in ihren Beinen, doch zum Glück erblickte sie mittlerweile schon den See. "Da vorne ist der See." Rief sie erleichtert und ging etwas schneller voran, trotzdem wohlbedacht, Ria nicht zu verlieren. Die frische Brise des Sees schlug ihnen sanft entgegen und Danica war froh, endlich angekommen zu sein. "Jetzt müssen wir nur noch Rika finden..." murmelte die Pinkhaarige und machte sich auf die Suche. Nach einer Weile wurden Danica und Ria fündig: Rika lag auf einem Handtuch im Gras. "Rika! Da sind wir." Begrüßte Danica ihre Freundin und stellte ihre Tasche ab. Die Grünäugige zog das große Handtuch hervor und plazierte es neben Rikas. "Wollen wir dann gleich schwimmen?" Fragte sie die beiden Frauen. Danica konnte es kaum erwarten endlich ins Wasser zu springen!