Am Wald 2: Majo, Noita

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    Am nördlichsten Punkt von Sternbach befindet sich eines der ältesten Gebäude im Dorf. Leider sieht man es diesem von außen auch an. Wind und Wetter haben an der Fassade ihre Spuren hinterlassen und auch so manche kleine Nagetiere finden sich in den hohlen Wänden und Böden. Aber so manche stören sich nicht an diesen unwichtigen Punkten und auch nicht an der Abgeschiedenheit zu den anderen Bewohnern, zwar ist um die Ecke gleich ein Nachbarhaus aber von dort aus sind es einige Meter ins Dorfinnere. Die jungen Frauen Noita und Majo nennen dieses vernachlässigte aber doch irgendwo schöne Haus ihr Eigentum. Eine kurze Treppe führt auf die Veranda und durch die Haustür in den schmalen Flur. Von diesem gehen einige Türen ins Wohnzimmer, die Küche mit Vorratskammer und einem Badezimmer. Die lange Treppe, die neben der Haustür gleich ins Obergeschoss leitet, knarrt gerne mal bei jedem Schritt aber bei einem älteren Haus gehört das dazu. Im ersten Stock befinden sich die Zimmer von Noita und Majo, sowie ein weiterer Raum, der mit hohen Bücherregalen voll gestellt ist. Dieser besitzt auch einen breiten Balkon, der das teilweise etwas gruselige Häuschen abrundet.


    Erdgeschoss

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    Erster Stock

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  • [Kommen an] Majo & Ludeus


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    Das Taxi hielt vor dem kleinen Häuschen und der Dunkelhaarige steckte dem Fahrer das nötige Kleingeld zu, bevor er dem blonden Engel aus dem Auto half und gleich wieder einige Schimpfwörter erntete, sowie zahlreiche Schläge. Ludeus lies sich jedoch nicht beirren und schulterte das trotzige Mädchen, während er dem Taxifahrer das Zeichen gab los zu fahren. Dieser verdrehte nur die Augen und fuhr daraufhin los. Die tobende Majo wandte sich wie ein Wurm auf der Schulter des jungen Surfers, der nach und nach die Steinstufen zum Haus erklomm, was sich als wahre Hürde erwies mit einem tobendem Wirbelwind auf der Schulter. Immer wieder protestierte sie. Ihr Kopf glich einer Tomate aber der junge Mann war sich nicht schlüssig ob es ihr derartig peinlich war oder ob sie wie ein Dampfkessel kurz vorm Überkochen war. Es war dem Langhaarigen einerlei. Er verrenkte sich kurz um an den auffällig unauffälligen Stein neben der Haustür zu gelangen unter dem sich tatsächlich der Haustürschlüssel befand. Schon bald war die Haustür geöffnet und Ludeus betrat das alte aber doch sehr gemütlich wirkende Haus mit der Blondine auf der Schulter. Er streifte sich seine Schuhe im Flur ab und trug die holde Maid ins Wohnzimmer. Dort lud er sie auf dem provisorisch aufgestellten Sofa ab und fing sich gleich ein paar böse Blicke ein. Der junge Mann atmete ein wenig schwer, da das Prinzesschen eindeutig nicht leicht wie eine Feder war. Mit einer Handbewegung strich er sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und musterte das Mädchen, welches nicht ganz freiwillig vor ihm auf dem Sofa lag. "Lass es dir gut gehen. Ich werde mich um dich kümmern." Er grinste verschmitzt in das Gesicht der Anderen und sah sich etwas um. Sie war wohl gerade erst dabei einzuziehen. Überall standen noch Kartons die mit schwarzem Edding beschriftet waren. Alles wirkte noch recht verstaubt und konnte definitiv eine Generalüberholung gebrauchen. Sie hatte hier einen Haufen Arbeit vor sich aber auch Ludeus sah das Potenzial, welcher in dem Häuschen steckte. "Hast du einen Apothekenkasten? Oder eine Wärmflasche?" Fragend blickte er das schöne Mädchen an. "Du brauchst mir nur zu sagen wo ich alles finde und dann pflege ich dich gesund." Er kam nicht um den zweideutigen Unterton in seiner Stimme und konnte sich auch hier sein Grinsen nicht verkneifen.

  • [In etwas was mal ein Wohnzimmer werden soll] Majo & Ludeus


    Majorotestop4.pngDer Weg in ihr neues Zuhause war alles andere als gemütlich. Zwar hätte sie sich selbst wohl einiges ersparen können wenn sie sich nicht so gewehrt hätte, aber es ihm zu einfach zu machen konnte sie ja wohl auch nicht. So richtig wusste sie nicht warum sie ihm diese Adresse genannt hatte, hier herrschte noch das reinste Chaos, etwas was sie mit etwas Magie locker bewältigen konnte, aber noch nicht hatte. Nichts war an seinem Platz, der ganze Staub und Dreck stob aus den Ritzen des Dielenbodens wenn man darüberlief. "Ich glaube du hättest besser die Schuhe angelassen. Hier ist noch nichts was du verschmutzen könntest" muffelig nahm sie die letzten Meter ins Wohnzimmer hin und sorgte mit einer knappen Handbewegung dafür, dass sie nicht in einer Staubwolke ersticken würde wenn er sie auf das Sofa plumpsen ließ. Mit einem kleinen triumphierenden Gefühl nahm sie seinen schweren Atem wahr. "So. Bist du jetzt fertig damit mich durch die Gegend zu schleppen wie ein Sack Mehl?" schnappte sie halbernst während sie sich in eine bequeme Sitzposition brachte. "Apothekenkasten?" Irritiert starrte sie den Blauhaarigen an. Sie könnte ihm jetzt ein paar Zutaten nennen und deren Zubereitung, welche zusammen für eine Linderung der Prellung an ihrem Rücken sorgen würden, aber genauso wie bei Voltaren würde er sie sehr wahrscheinlich auch noch eigenhändig eincremen wollen und das war undenkbar. Niemals. Also deutete sie auf einen Karton mit der Aufschrift "Bad". "Da in der Blechdose sind Ibuprofen und irgendwo in der Box darunter die Wärmflasche". Tatsächlich waren die Ibus auch schon fast alles an Medikamenten was sie besaß. Zu den losen Blistern gesellte sich ein Nasenspray (es gab nichts behinderteres als eine zuene Nase), Augentropfen und eine Packung Pflaster, welche vor dieser Öffnung definitiv noch nicht dagewesen waren, schließlich konnte sie sich kleine Schittwunden einfach heilen lassen und bei allem anderen würden Pflaster auch nicht mehr weiterhelfen. "Ich bin eher der Naturheiltyp, oder einfach aussitzen..." erklärte sie glucksend die Ausbeute ihres "Apothekenkastens". Wenn man Magie und Kräuterpampen als Naturheilkunde betiteln wollte...

  • [In etwas was mal ein Wohnzimmer werden soll] Majo & Ludeus


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    Er konnte nicht anders als zu schmunzeln während das Blondchen vor sich hin motzte und versuchte sich gegen jegliche Hilfe oder Unterstützung zu wehren. Sie war wohl kein Mensch, der sich gerne helfen lies. Aber das hatte sich der junge Sportler schon gedacht als sie das erste Mal den Mund aufgemacht und ihn angemault hatte. Welch störrisches und eigensinniges Mädchen sie doch wahr und doch reizte gerade diese Eigenschaft ihn so sehr. Diese Falte auf ihrer Stirn, die entstand wenn er etwas sagte, dass ihr gegen den Strich ging - also immer. "Wenn ihr damit fertig seid euch zu verletzten, Mylady." Mit einem gewissen Ausdruck in den Augen funkelte Ludeus den Lockenkopf an. "Außerdem seid ihr gewiss schwerer aber dafür schöner als ein Sack Mehl. Selbst mit diesem grimmigen Blick. Gebt aber bloß Acht - das macht Falten." Noch bevor ihre Wut ihn treffen konnte hatte sich der junge Mann mit der gefundenen Wärmflasche ins Bad aufgemacht, welches auf Grund der offen stehenden Tür und der Tatsache, dass es sich genau gegenüber des Wohnzimmer befand, schnell gefunden war. Er lies das Wasser etwas laufen bis es richtig heiß war und er mit dem fast schon kochenden Wasser die Wärmflache befüllte, die einen niedlichen Plüschfroschüberzug hatte. Vielleicht war das Biest da draußen ja tatsächlich eine Hexe. Dieses alte Haus. Diese Zaubertasche. Der Plüschfrosch. Das biestige Verhalten. Wahrscheinlich war sie eine selbsternannte Hexe und Ludeus würde diesen Titel lediglich bestätigen. Mit voll gefüllter Wärmflasche kehrte er schließlich in das provisorische Wohnzimmer zurück und überreichte seiner Patientin den Plüschfrosch, welcher ihr hoffentlich die Schmerzen nahm. Als nächstes kramte der Surfer in der Kiste, in der sich laut dem Lockenkopf Medikamente befinden sollten. Tatsächlich war die besagte Blechdose bald gefunden, in der sich das Schmerzmittel befand. Als dieses rausgefischt war kam darunter auch eine Traumasalbe zum Vorschein. Auch wenn der Langhaarige (und auch offensichtlich der blonde Lockenkopf) nichts davon wusste(n) so musste dies doch die Salbe sein, die ein gewisses Cousinchen unlängst benötigt hatte um ihren verstauchten Knöchel zu behandeln. Wie war das nur hier rein geraten? Ein Wink des Schicksals vielleicht 8D Mit einem fast schon lasziven Grinsen auf den Lippen griff Ludeus nach der Salbe und kehrte nun mit seiner Ausbeute zur Couch zurück auf der es sich das Blondchen so gemütlich wie nur irgendwie möglich gemacht hatte. Als erstes reichte der junge Schönling ihr die gewünschten Schmerztabletten und mit dem Grinsen, welches einfach nicht aus seinem Gesicht verschwinden wollte, setzte er sich zu Majo auf die Couch. "Sieh mal was ich auch noch gefunden habe." Er drehte die Salbe in seiner Hand und zuckte mit den Augenbrauen. "Das wäre doch perfekt für seine Verletzung. Ich opfere mich gerne auf und creme dich damit ein...selbstlos wie ich nun mal bin."

  • [In etwas was mal ein Wohnzimmer werden soll] Majo & Ludeus - Majo geht~


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    Ihn schien diese ganze Situation ganz schön in die Karten zu spielen stellte sie fest und schüttelte innerlich den Kopf. "Lass meine Falten ruhig meine Sorgen sein!" gab sie schmunzelnd zurück. Während er mit ihrer Wärmflasche auf Wanderschaft ging, suchte sie verzweifelt eine Position zu finden, in der ihr Hintern nicht allzu sehr belastet wurde. Dankbar nahm sie den Wärmfrosch entgegen und sortierte sie irgendwie an die schmerzende Stelle. Als er diese Tube aus der Dose fischte verengte sie ihre Augen zu schlitzen. "Schön für dich" brummte sie und wich vor ihm zurück. Sie hatte jetzt eigentlich nur noch eine Wahl, entweder sie schrie irgendwas von versuchter Vergewaltigung, was sowieso niemand hören würde, oder sie ließ sich etwas einfallen. Da sie ungerne hysterisch Dinge plärrte, entschied sie sich dafür sich etwas einfallen zu lassen, also ließ sie es an der Türe klingeln. "Oh, huch. Wer das wohl ist?" fragte sie scheinheilig und wartete darauf, dass er zur Tür ging, vor der natürlich niemand stand. Als er wieder zurückkam klingelte praktischerweise sein Handy und irgendein Kumpel brauchte ihn ganz dringend. Majo legte eine unechte Schnute auf. "Och, ich hab mich doch schon so auf die Behandlung von Schwester Ludeus gefreut, aber da kann man wohl nix machen" zwitscherte sie und geleitete ihn versteift zum Ausgang. "Man sieht sich ja vielleicht mal wieder" sagte sie dann zur Verabschiedung.

    Nachdem der junge Mann gegangen war, machte die blonde Hexe nicht allzu viel, hauptsächlich darauf warten, dass ihr nicht mehr alles weh tat. Sobald sie wieder anständig laufen konnte, machte sie sich wieder auf die Beine, auch wenn ihr beim sitzen das Steiß doch noch Schmerzen bereitete.~

  • [Kommt an und geht am nächsten Tag wieder]


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    Bewaffnet mit ihren Einkaufstüten hechtete Noita die Treppen zu ihrem neuen Zuhause hoch. Ob ihre liebste und einzige Cousine zu Hause war? Es würde sich zeigen. Irgendwie fehlte der blonde Chaoskopf ihr fast schon ein bisschen. Wo sie sich wohl in letzter Zeit immer herumtrieb? Vielleicht hatte sie ja jemanden kennengelernt? Bei dem Gedanken daran musste die junge Hexe grinsen. Nicht weil der Gedanke daran so abwegig war. Viel mehr weil sie wusste, dass Majo es demjenigen ganz gewiss nicht leicht machen würde. So gut kannte Noita ihre Cousine dann doch. Vor der alten Holztür, die das Mädchen am Betreten des Hauses hinderte, hielt die Rotäugige an. Wo hatte sie nur den Schlüssel? Einhändig, da die andere Hand die Einkaufstüten hielt, fummelte Noita in ihrer Hosentasche herum, wurde aber nicht fündig. Ein genervtes Stöhnen entfuhr ihren Lippen, während sie die Einkaufstüten in die andere Hand bugsierte und mit der frei gewordenen Hand in ihrer anderen Hosentasche suchte. Wieder nichts. Schließlich lud die Schülerin ihren Einkauf ab und kramte in ihrer Handtasche um das gesuchte Objekt hoffentlich gleich zu finden. Vergebens. sie wühlte und wühlte und konnte den Schlüssel einfach nicht finden. Noita fand alles: Ihre Brieftasche, einen Lippenstift, abertausende Kassenbons, massenhaft Kleingeld, welches sich offensichtlich aus ihrer Brieftasche gestohlen hatte, einen Kugelschreiber.... da! Ganz unten wurde Noita schließlich fündig. Mit einem siegessicheren Grinsen zog die den Schlüssel aus ihrer Tasche und schulterte diese wieder, da die Schwarzhaarige sie am Boden abgestellt hatte um besser darin wühlen zu können. Erleichtert nahm Noita ihre Einkäufe wieder auf sperrte schließlich die Eingangstür auf. Sie war das erste Mal hier und war schon richtig nervös. Von Außen war es auf jedenfall ganz ihr Stil: Ein altes Häuschen, klein aber oho. Fragte sich nur ob auch das Innere beeindrucken konnte und voila: Das tat es! Noita war richtig begeistert! Majo hatte da ein ganz besonderes Häuschen ausgesucht soviel war sicher. Alles war eher alt eingerichtet, die Dielen knarrten aber dieses Haus erzählte eine Geschichte und schon bald würde ihre Geschichte auch zu der Geschichte des Hauses werden! Der Schwarzhaarigen entfuhr ein freudiges Quietschen als sie durch die Räume streifte und überall kleine Besonderheiten entdeckte. Überall standen noch Umzugskartons aber vor ihrem inneren Auge war es schon zur Gänze eingerichtet. Voller Erwartungsfreude rannte die Schwarzhaarige die Treppe hoch und hatte gleich ihr Zimmerchen gefunden. Es war perfekt. Die Augen des Mädchens glitzerten und funkelten vor Begeisterung. Wäre Majo jetzt hier würde sie den Blondschopf zu Tode knuddeln vor Freude. In ihrem Zimmer war noch nicht viel aber Noita freute sich schon sehr darauf es schließlich einzurichten und dem Raum ihre persönliche Note zu geben. In einer freien Ecke lies Noita sich nieder und lehnte sich gegen die freie Wand. Sie atmete den geruch des alten Gebäudes ein und langsam wieder aus. Schön. Einfach nur schön. Nun war sie so voller positiver Energie, dass sie bereit war die Geschenke fertig zu stellen. Sie war inspiriert. Dieser Ort inspirierte sie. Es dauerte eine Weile, bis der richtige Karton geöffnet war um an die nötigen Kleinigkeiten zu gelangen aber das machte nichts. Noita hatte alle Zeit der Welt und die nahm sie sich auch. Liebevoll pinnte sie gemeinsame Bilder von sich und Majo auf die Korkwand und gestaltete diese liebevoll mit einigen gemeinsamen Erinnerungen. Dazu schrieb die Schwarzhaarige einen kleinen Brief und als das Geschenk fertig war legte Noita es in das Zimmer ihrer Cousine, die offensichtlich heute nicht plante nach Hause zu kommen. In dem kleinen Brief bedankte sie sich für die vielen unvergesslichen Jahre mit ihr an ihrer Seite und lies es nicht unerwähnt, wie viel der Blondschopf ihr bedeutete und wie sehr sie sich darauf freute noch viele weitere Erinnerungen mit ihr zu sammeln ♥. Als sich Noita wieder in ihr Zimmer zurückzog machte sie sich an das nächste Geschenk. Cedrics Geschenk. Wofür? Einfach so. Vielleicht weil sie das Gefühl hatte in irgendwie erreichen zu wollen. Es war für sie nicht leicht ihre Gefühle und Emotionen laut auszusprechen daher hoffte das schwarzhaarige Mädchen, dass ihre Gefühle in auf diese Weise erreichen würden. Es war schon spät geworden. Draußen wurde es immer dunkler und dunkler aber die junge Hexe war mit ihrer Arbeit noch nicht fertig. Es sollte immerhin etwas besonderes sein und so arbeitete sie noch lange daran ihre Gefühle zu Papier zu bringen. Schließlich beschriftete sie den Brief noch und steckte ihn in den Karton mit dem kleinen Miniaturriesenrad. Als sie schließlich zufrieden damit war verschloss Noita die kleine Schachtel und stellte sie in eine freie Ecke ihres Zimmers. Das Bett war noch nicht geliefert worden und so entschied das Hexenmädchen sich dafür einfach auf ihrer Decke zu übernachten. Eingewickelt wie ein Kokon fielen der Schülerin nach dem sie noch einige Seiten in dem Buch, welches sie aktuell las, gelesen hatte, fielen ihr auch schon die Augen zu.

    Am nächsten Morgen war ihr erster Weg in die Dusche, wo sie einen kleinen Herzinfarkt erlitt, da in dem alten Haus logischerweise auch die Rohre recht alt zu sein schienen und offenbar etwas Zeit brauchten bis aus dem eiskalten Wasser warmes Wasser geworden war. Nun hellwach verlies Noita die Dusche wieder und machte sich fertig für den Tag. Sie hatte sich ein passendes Outfit aus den Kisten gekramt, dass glücklicherweise nicht völlig zerknittert war. Völlig zufrieden mit dem was sie gestern noch geschafft hatte packte sie sich ihre Tasche und nahm schließlich auch Cedrics Geschenk mit. Vielleicht ergab es sich, dass sie nach dem Frühlingsfest noch bei ihm vorbeischaute und ihm sein Geschenk übergab. Es hatte etwas gedauert sich fertig zu machen aber schließlich war es doch vollbracht. Nachdem Noita sich sicher war, dass sie alles mitgenommen hatte verließ sie ihr neues Zuhause fast schon wehmütig. Es war einfach so gemütlich und heimelig! Da wollte man fast gar nicht gehen aber sie hatte es Rumi versprochen. Noita warf einen Blick auf das Handy. Keine Nachrichten. Ihre Mundwinkel rutschten etwas nach unten. Nicht etwa weil Rumi sich noch nicht gemeldet hatte. Nein. Ein kleiner Stich in ihrem Herzen machte sich bemerkbar aber ohne dem viel Aufmerksamkeit zu schenken tippte Noita schließlich eine Nachricht an ihre Cousine, während sie sich auf dem Weg zum Bus machte.