Beiträge von Bienl-Chan

    Sky und Alex


    2394-sky-mitchell-pngIrgendwie hatte Sky sich den Abend ja etwas interessanter vorgestellt. Er schlenderte planlos durch die Menschenmenge und hatte bis jetzt nur wenige Gesichter entdeckt, die ihm bekannt waren. Und die Meisten davon schienen nicht an einem Gespräch mit ihm interessiert zu sein. So ein Mist, aber auch. Sein bester Freund Alex wurde noch immer von dieser wahnsinnigen Blonden belagert, also machte er nach wie vor einen riesengroßen Bogen um den Silberhaarigen. Zwischendurch hatte der Student dann zumindest mal die Bar aufgesucht und hatte sich ein Getränk gegönnt, damit er zumindest irgendetwas tat. Vielleicht waren es dann mit der Zeit auch drei, vier Becher, die er schnell ausgetrunken hatte. Die schnelle Zufuhrs des Alkohols machte seinen Kopf ein wenig leichter und die Atmosphäre wirkte auf ihn gleich viel entspannter. Es war ja eigentlich gar nicht so schlimm, dass er Solo unterwegs war, redete er sich dann schon ein. So konnte er immerhin die Musik genießen und wer weiß, was der Abend noch brachte. Mit seinem mittlerweile fünften Mischgetränk war Sky bereits in der Menschenmenge wieder abgetaucht. Er schunkelte ein klein wenig zu der Musik und wollte gerade einen weiteren Schluck nehmen, da rannte jemand in ihn hinein, wodurch er durch den Stoß aus Schreck seinen Becher fallen ließ. Verärgert drehte er sich zu der Person, die ihm da gerade einen weiteren Gang zur Bar beschert hatte und blickte in zwei verheulte und doch sehr bekannte Augen, die die wütenden Linien auf seiner Stirn gleich verblassen ließen. „Du?“ Irgendwie klang es mehr nach einer Frage, als nach einer Feststellung. Als fehlte irgendwie noch etwas in seinem Satz. Wollte er damit wissen, wieso sie hier war? Oder warum ausgerechnet sie jetzt in ihm hineingelaufen war? War es Schicksal oder Zufall? Er registrierte ein wenig zu spät, dass sie überhaupt nicht glücklich wirkte, erst als sie ihre wunderschönen Augen bereits wieder von ihm abgewandt hatte. Sky wollte sie fragen, was los war, ob es irgendwelche Probleme gab. Doch irgendwie wollte seine Stimme nicht. Ein letztes Mal sah Noita noch einmal zu ihm hoch bevor sie sich von ihm entfernte als wäre der Teufel hinter ihr los. Der Braunhaarige blickte ihr lange nach, unfähig sich irgendwie zu bewegen. Erst Sekunden später merkte er wie sein Arm seltsam in der Luft ausgestreckt war, als wäre er gerade im Begriff gewesen, Noita an sich zu ziehen und sie zu trösten. Aber war das überhaupt seine Aufgabe? Er kannte sie ja kaum. Von daher hatte er ja auch überhaupt keine Ahnung, weswegen sie so heulte. Wahrscheinlich war es wegen irgendetwas, dass er sowieso nicht wissen wollte. Sein Blick fiel auf den Becher im Gras und ihm schoss durch den Kopf, dass er Nachschub brauchte. Vielleicht traf er Noita später noch einmal wenn sie sich beruhigt hatte. Frauen hatten ja manchmal diese melodramatischen Schübe und dann ging es ihnen wieder gut. Das kannte er von Juliet. Sky machte sich also auf dem Weg zur Bar, als ihm dort ein silberner Schopf auffiel, der nur einer Person gehören konnte. „Alex, mensch!“ Er stieß einen Seufzer der Erleichterung aus als er zu seinem besten Freund ging. „Endlich bist du diese Furie losgeworden, dachte ich komm mit dir heute gar nicht mehr in ein Gespräch.“ Er deutete dem Barkeeper, dass er gern dasselbe Getränk wie sein Freund hätte.

    Maerwen und Kiel


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    Maerwen stand noch immer bei dem ersten Händler und beachtete jede einzelne seiner Waren ganz genau. Im Grunde war sie gar nicht so interessiert an seinem Sortiment, aber sie spürte noch nicht die Motivation sich weiter in die Menge zu begeben. Der Stand, bei dem sie sich befand schien kein allzu großes Interesse auf sich zu ziehen. Auf so einem geschäftigen Platz wie diesen wurde ihr mal wieder schmerzhaft bewusst, dass sie sich nicht mehr auf ihrer geliebten Insel aufhielt, sondern nun in einem größeren, lebhaften Ort wohnte. Für Electra war dieser Umzug sicherlich von Vorteil gewesen. Sie hatte nun mehr Personen ihres Standes zur Verfügung und Maerwen musste nicht mehr Angst darum haben, dass ihre Herrin einsam war und sich nach Gesellschaft sehnte. Aber für die Dunkelelfe selbst war der Trubel hier in Trampolin zuweilen doch etwas zu viel. Sie war zudem noch nie eine besonders gesellige Person gewesen. Die grünhaarige Frau war ganz in ihren Gedanken versunken, dass sie zunächst nicht bemerkte, dass sie angesprochen wurde. Beziehungsweise hielt sie es für nicht möglich, dass dieser junge Mann sie meinte. Erst als sie seinen schweren Blick auf sich spürte, sah sie von der Kugel auf und begutachtete den Störenfried ein wenig genauer. Er war ein Mensch, was aber nicht weiter verwunderlich in einer Stadt der Menschen war. Er wirkte noch recht jung und hatte ein freundliches Gesicht. Zu schade, dass Maerwen von Grund auf keine Fremden mochte. "Sehe ich denn etwa so aus, als würde ich mich mit diesem Hokuspokus mehr beschäftigen?" Ihre Augen verengten sich zu kleinen Schlitzen als sie bestimmt die Kugel wieder auf den Tisch legte. Sie ignorierte einfach mal die Tatsache, dass sie gefühlt minutenlang die Kugel in der Hand hielt und man somit wirklich davon ausgehen konnte, dass sie daran Interesse hatte.

    Catch : Jap, also sofern man das nicht unbedingt irgendwo für irgendein Ziel braucht oder so und so viele 5* Früchte für irgendeine Erweiterung verkaufen muss, störe ich mich nicht weiter daran! Ich bin da ein bisschen mehr bei den alten Harvest Moon, da gab's das ja noch nicht so und tatsächlich bin ich bei SoS halb durchgedreht bei den unzähligen Düngern und Leckerlies! :D Aber nur deswegen werde ich mir das Spiel jetzt nicht nicht kaufen. Kann verstehen dass viele das auch mögen als Herausforderung aber für mich ist Herausforderung schon alle Feldfrüchte perfekt anzubauen und ein Freigehege für die Tiere zu bauen und das alles so, dass es auch hübsch aussieht und effektiv ist! Wobei man jetzt ja "über Feldfrüchte" laufen kann, laut fogu! Das erleichtert finde ich schon auch vieles! Da braucht man bei den 3x3-Feldern nicht eines wegsicheln um in die Mitte zu kommen.. jaja, gute alte Zeiten hmheart

    Same, im alten FoMT hab ich glaub ich außer Gras und Mais gar nichts angebaut :'D Die zwei Sachen hab ich gebraucht um meine Tiere zu ernähren und die Tiere wiederum haben mir ein nettes Einkommen geliefert. Dieses Sterne-System interessiert mich ja auch überhaupt nicht, aber glücklicherweise kann ich es ignorieren :D

    Eunice und Dorothy in der Kapelle, gehen


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    Als Eunice sah, wie ängstlich Dorothy noch immer war, blutete ihr Herz. Sie wollte der Kapuzenträgerin so gerne helfen und ihr etwas Mut schenken, doch sie war dafür sicherlich die falsche Person. Immerhin war sie selber nicht die Mutigste, auch wenn sie sich jetzt nicht so sehr fürchtete wie ihre neue Freundin. Doch irgendetwas schien sie trotzdem zu bewirken, denn Dorothy schenkte ihr zumindest ein Lächeln, dass das rundliche Mädchen natürlich sofort erwiderte. Es fiel ihr immer noch etwas schwer auf Fern zu reagieren, der für Dorothy eine so wichtige Rolle eingenommen hatte (dabei fragte sich Eunice immer wieder, warum sich das Mädchen nicht auf ihre Familie stützen konnte). Eunice wusste genau, wieso Fern "zitterte", aber sie konnte ihrem Gegenüber nicht die Illusion nehmen. Sie musste also nach wie vor mitspielen. "Weißt du, er muss gar nicht vor Angst zittern. Wir waren in einer brenzligen Situation und nun sind wir wieder in Sicherheit. Ich hab gehört, dass wenn die Anspannung den Körper verlässt, kann man auch schon einmal zum Zittern anfangen.", versuchte sie eine andere Erklärung zu finden, auch wenn sie sich eigentlich ziemlich sicher war, dass diese auf taube Ohren stoßen würde. Dorothy's nächster Gedanke klang aber nicht einmal so schlecht. Es war wahrscheinlich für sie wirklich am besten, wenn sie die Kapelle zunächst einmal hinter sich ließen. "Hunger?" Bei diesem Wort horchte Eunice auf. Oh, sie kannte die schlimmen Qualen eines leeren Magens! Es war furchtbar! Fern konnte zwar nicht wirklich etwas essen, offensichtlich, aber dieses Stichwort erinnerte Eunice daran, dass ihre letzte Mahlzeit schon eine ganze Weile vorbei war. Entschlossen stand sie also auf und zog Dorothy dabei freundlich, aber bestimmt gleich mit. "Du hast Recht, wir müssen Fern etwas zu Essen geben. Und ich weiß auch schon, wohin wir da gehen.", sagte sie mit einem Leuchten in ihren Augen und ging dann mit der Kapuzenträgerin eine Hintertür hinaus.

    2377-colin-mackenzie-pngColin mit Wayne in der Küche


    Colin hatte nicht damit gerechnet, dass sich sein Cousin für seinen Tag interessieren würde. Es war ja auch schon ziemlich spät für den kleinen Mann und so musste er einen Moment lang überlegen, was er eigentlich heute gemacht hatte. "Ich hab ein Buch über Wanderfalter angefangen zu lesen...und bin zu den Pferden gegangen, hab ihnen aber nur zugeschaut." Er hatte ein wenig Respekt vor den großen Vierbeinern. Sie wirkten zwar immer so ruhig, aber ab und zu konnten sie doch ein wenig wild werden. Colin musste da vor allem an die Situation mit Tony denken, dem es ja fast vom Pferd geworfen hatte. Der Rothaarige wollte sein Glück nicht austesten. Es freute ihn übrigens, dass es Wayne scheinbar gut ging. Aber sein Cousin war sowieso um einiges zäher als er und so wunderte es ihn nicht wirklich. Mit einem glücklichen Ausdruck im Gesicht nahm er die Tasse heiße Schokolade an sich und atmete den süßen Geruch ein. Hach, es gab wirklich nichts besseres, wenn man sich gerade ein wenig entspannen wollte! Colin wollte gerade einen Schluck nehmen, da schlug ihm Wayne eine Unternehmung für morgen vor. Colin wollte zu gerne einfach zusagen. Es fühlte sich immer recht erwachsen wenn der blonde Cowboy etwas mit ihm unternehmen wollte. Aber Colin konnte dennoch nicht seine innere Stimme ausschalten, die ihm sagen ließ:"In den Bergen? Ist das nicht gefährlich? Wegen den wilden Tieren und was ist wenn man wo runterfällt?"

    Maerwen kommt von der Villa


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    Maerwen ging mit gemütlichen Schritten auf den Platz des Volkes zu. Schon aus der Ferne konnte sie die farbigen Stoffe der Marktstände sehen. Eine der anderen Mägde hatte ihr den Tipp gegeben sich hier ein wenig umzusehen. Scheinbar kamen immer wieder verschiedene Händler aus den unterschiedlichsten Regionen und brachten vielseitige Produkte. Electra wäre sicher ganz verzaubert von den Ständen. Der Gedanke sorgte für einen Stich in ihrer Brust. Ihre Herrin war in letzter Zeit unglaublich beschäftigt und schickte Maerwen immer wieder fort und bat sie darum andere Aufgaben zu erledigen. Das störte die Dunkelelfe ungemein. Ihre Hauptaufgabe war doch eigentlich sich um die Adelige zu kümmern. Wie konnte sie das bewerkstelligen, wenn sie keine fünf Minuten am Tag mit Electra hatte? Ein Seufzen entwich Ihren Lippen und sie ging auf den ersten Stand zu. Sie nahm eine gläserne Kugel in ihre Hand und drehte sie gedankenverloren hin und her. Mal sehen wie sich der heutige Tag entwickelte. Vielleicht fand sie ja für ihre Herrin was schönes.

    Eunice and the Gang, geht dann zu Dorothy in die Kapelle


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    Auf die Widerworte der Elfe wollte Eunice zunächst noch etwas entgegnen, aber sie schloss lautlos ihren Mund wieder und blickte auf ihre Füße. Es hatte keinen Zweck ihr darüber zu diskutieren. Sie hatte eine eigenwillige Sicht auf die Dinge und man konnte sie sicher nicht durch Argumente von "ihrer Wahrheit" abbringen. Es war wahrscheinlich am Besten, wenn sie sich so schnell wie möglich trennten. Doch die Gute schien noch immer ihre Galle über sie spucken zu müssen. Das rundliche Mädchen spürte Druck, der auf ihren Arm ausgeübt wurde und als sie fragend wieder aufblickte, merkte sie, dass es Dorothy war, der die ganze Situation scheinbar noch näher ging als ihr selbst. Vor allem sorgte sich die Kapuzenträgerin um Eric, dabei wirkte dieser eigentlich so, als ob er noch am Besten von den Dreien auf sich aufpassen konnte. Eunice war sich immer noch nicht sicher, wie die Beziehung zwischen den anderen Beiden war, aber sie hatte mittlerweile schon die Vermutung, dass da vielleicht stärkere Gefühle im Spiel waren. Aber was wusste sie schon. Sie wollte wieder beschwichtigend auf Dorothy einreden, als sie plötzlich eine Stimme hörte, die neu in dieser Gruppe war. Eine weitere Elfe, die der Anderen ähnlich sah. Bis auf den Gesichtsausdruck, denn der Neuzugang wirkte ziemlich verwirrt. Sie wollte zu gerne wissen, wer diese andere Elfe war und woher sie scheinbar die Böse kannte. Aber da vernahm das rundliche Mädchen schon ein Schniefen an ihrer Seite und widmete ihre ganze Aufmerksamkeit Dorothy, der es wirklich gar nicht mehr gut ging. "Ach, Dorothy...", setzte sie an, doch sie kam gar nicht weiter, denn das Kapuzenmädchen war wieder in die Kapelle geflüchtet. Ein Blick zu Eric zeigte ihr, was sie zu machen hatte und sie folgte ihrer neuen Bekanntschaft in das kühle Gemäuer. Dorothy saß drinnen auf eine der Bänke und wirkte wie ein Häufchen Elend. Eunice's Herz zerbrach bei dem Anblick. "Fern ist sicher ganz stolz auf dich. Du warst gerade eben so mutig!", sagte Eunice und ging langsam auf Dorothy zu.

    2377-colin-mackenzie-pngColin mit Wayne in der Küche


    Da Wayne ihn nicht sofort eine Antwort bezüglich des Einbrechers gab, blickte sich Colin selber noch einmal nervös in der Küche um. Vielleicht versteckte sich der böse Mann ja irgendwo und hatte Wayne als seine Geisel genommen, die jetzt so tun musste, als wäre alles in Ordnung. Und morgen dann würde das ganze Süßigkeitenregal leer sein, jawohl! Doch die Verwirrung in Wayne's Gesicht verschwand und stattdessen bildete sich ein ehrliches Lächeln auf seinen Lippen, dass Colin's Herz ein wenig langsamer schlagen ließ. Normalerweise mochte es der Rothaarige ja gar nicht, wenn die Erwachsenen sich zu ihm beugten oder knieten, aber im Moment fand er es überhaupt nicht tragisch. Die Geste seines Cousins hatte irgendwie etwas Beruhigendes und so konnte sich Colin auch viel besser auf das konzentrieren, was ihm gesagt wurde. "Oh." War zunächst alles was er herausbrachte. Wenn er so darüber nachdachte, hatte sich das Geräusch ziemlich vertraut angehört. Sein Onkel stolperte oft über Sachen und das hörte sich sehr ähnlich an. Der kleine Junge war tief in Gedanken versunken über den Einbrecher, der doch gar nicht da war, dass ihn das Lachen von Wayne ein wenig erschrak. Was hatte er denn Lustiges gemacht? Er war sich nicht sicher, ob der blonde Mann es ernst meinte, dass er froh war mit ihm unter einem Dach zu wohnen. So stark war Colin jetzt auch wieder nicht, auch wenn er versuchte ein wenig mutiger zu werden. So wie seine Freunde. Aber gegen die heiße Schokolade hatte er überhaupt nichts einzuwenden und so nickte er heftig. Er setzte sich auf einen Hocker und schaute seinen Cousin an, als ihm plötzlich wieder etwas einfiel. "Hast du dir vorhin wehgetan?" Er hatte ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass er erst jetzt fragte.

    Sky kommt an


    2394-sky-mitchell-pngMit dem neuen Handy in der Hand - das Alte ging ja gemeinsam mit ihm baden - ging Sky lässig auf den Veranstaltungsort des derzeitigen Events zu. Er hatte über die Sozialen Netzwerke von der Feier (?) erfahren und ließ sich die Gelegenheit natürlich nicht nehmen mal dort aufzutauchen. Er hatte sich mit keinem seiner Freunde direkt etwas ausgemacht, irgendwie schienen die Meisten von ihnen auch in letzter Zeit verdammt beschäftigt zu sein. Kurz erschien ein verärgertes Runzeln auf der Stirn. Er hatte sich zumindest von Alex eine Nachricht erhofft, ob sie sich gemeinsam hier treffen wollten. Aber scheinbar schien der Silberhaarige im Moment wichtigere Dinge zu tun zu haben. Wenn man vom Teufel spricht entdeckte Sky seinen besten Freund sogar in der Menge und wollte eigentlich auf ihn zugehen, bevor er eine Notbremsung machte. Er hatte nicht gleich bemerkt, mit wem Alex da beim Getränkestand war, aber diese blonden, ungepflegten Locken waren eigentlich unverkennbar. So sehr er den Abend mit ihrer Cousine gemocht hatte, auf Majo hatte der junge Student überhaupt keine Lust. Seufzend wandte er sich also ab und hoffte inständig, dass sein Kumpel ihn nicht erkannt hatte. Vielleicht gab es ja noch andere Bekannte hier, mit denen er sich in der Zwischenzeit unterhalten konnte. Sein Blick glitt also suchend über die Menge, während er sein Mobiltelefon in die Hosentasche steckte.

    Sky und Noita // Sky geht


    2394-sky-mitchell-pngSein doch schon fluchtartiger Abschied schien jede müde Faser aus Noita's Körper zu vertreiben. Er hätte es vielleicht wirklich ein wenig eleganter anstellen können als total hektisch von der Couch zu springen. Aber auch wenn man es ihm nicht wirklich ansah, verließ das Adrenalin langsam seinen Körper und auch er wurde langsam richtig erschöpft. Und er wollte einfach nicht bei Noita übernachten. Als Gentleman konnte er das nicht tun, auch wenn er im Grunde schon die halbe Nacht mit ihr verbracht hatte. Ihre Frage nach dem Bus, ließ ihn verwirrt seine Augenbrauen hochziehen. "Gibt es denn kein Uber hier in Sternbach?", fragte er nach und konnte sich im selben Moment eigentlich die Antwort denken. Er war hier in einem kleinen Dorf und keine Großstadtmetropole. Wenn er es genau nahm, wusste er nicht einmal, ob es so etwas in Riverport gab. Er zuckte dann mit den Schultern. "Ach, egal. Ich werd schon irgendwie heimkommen. Zur Not ruf ich meinen besten Kumpel an, der ist sowieso zu dieser Zeit immer wach." Dass dafür aber sein Handy funktionieren müsste, mit dem er ebenfalls baden gegangen war, an das dachte er überhaupt nicht. Es schien als hatte er Noita irgendwie vor den Kopf gestoßen, aber ihm war nicht ganz klar, was er falsch gemacht hatte. Sie war doch auch froh, wenn sie jetzt ein wenig Ruhe hatte, oder? Er nickte bloß, als sie ihm sagte, dass sie nach seiner Kleidung schauen würde und wartete geduldig. Sein Blick schweifte durch das Zimmer, dass er bis jetzt nicht so richtig wahrgenommen hatte. Eigentlich hatte er nur Augen für seine schwarzhaarige Gastgeberin gehabt. "Danke...", ebenfalls lächelnd nahm er seine Kleidung entgegen und wiegte sie nachdenklich in der Hand. Er wollte sich jetzt auf keinen Fall eine Erkältung holen. "Ich werd wohl dein Angebot annehmen und mir dieses schicke Outfit borgen.", sagte er dann mit einem schiefen Grinsen. Sie wussten beide, dass er gerade ein wenig seltsam aussah. Sky verlor sich wieder in Noita's Augen, die eine Farbe hatten, die er sonst noch bei keinem anderen Menschen gesehen hatte. Er räusperte sich verlegen, als er bemerkte, dass er sie nun schon ewig angestarrt hatte. Er wandte sich kurz von der Schwarzhaarigen ab und es schien kurz als würde er bereit sein zu gehen. Doch dann wandte er sich ihr wieder zu, verringerte die Entfernung zwischen ihnen und gab ihr einen sanften Kuss auf die Wange, bevor sie auch nur irgendwie reagieren konnte. Für einen kurzen Moment bereute er es nicht auf ihren Mund gezielt zu haben, aber er wollte es nicht übertreiben. Vielleicht war ihr schon diese kleine Geste zu viel. Sollte sie ihn dafür ohrfeigen konnte er sich noch immer herausreden, dass es ein französischer Brauch war, sich so zu verabschieden. "Wir sehen uns sicher bald wieder.", versprach er ihr mit ernster Miene bevor er aus dem Zimmer ging und sich auf dem Weg nach Hause machte.

    Eunice and the Gang


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    Für einen kurzen Moment bereute Eunice es, einfach so ihre Hand nach Dorothy ausgestreckt zu haben. Sie kannte die Kapuzenträgerin nicht so gut, aber auch sie hatte doch mittlerweile sehen müssen, dass diese nicht wirklich gut auf körperliche Nähe zu sprechen war. Das schlechte Gewissen verflog aber gleich wieder als ihr Dorothy zögerlich und ohne Worte mitteilte, dass bei ihr alles gut war. Zumindest für den Moment. Sie wirkte dennoch sehr aufgewühlt und Eunice konnte sich vorstellen, dass sie diese Begegnung langsam so schnell wie möglich hinter sich bringen wollte. "Kein Problem", flüsterte sie leise und widmete sich dann wieder den anderen Personen, die bei ihnen waren. Der Mann, der glücklicherweise zu ihnen gehörte und nicht zu der kratzbürstigen Elfe, sorgte dafür, dass Dorothy abgeschirmt war und somit auch ein kleines bisschen Eunice. Das rundliche Mädchen war heilfroh darüber, dass sie einen Beschützer hatten, der sich im Notfall für sie einsetzen konnte. Diese Greta ließ währenddessen ncoh immer nicht locker und argumentierte immer weiter, wobei Eunice schon längst den Faden verloren hatte, um was es der Elfe denn nun jetzt wirklich ging. Als sie irgendetwas von Waisenkindern erzählte, war die Wirtstochter erneut verwirrt. "Wir waren das aber auch nicht. Man kann doch nicht alle Wesen gleich behandeln, nur weil manche von ihnen furchtbar sind.", versuchte sie dagegen zu reden, aber sie hatte nicht wirklich das Gefühl wahrgenommen zu werden. Und das trotz ihres Körperumfangs. Irgendwann schien die Elfe doch an den zwei Mädchen so etwas wie Interesse zu haben und Eunice wand sich unter dem bohrenden Blick, der ihr zugeworfen wurde. Es war wirklich furchtbar! Kurz öffnete sie ihren Mund, um die Elfe auszubessern als sie die Namen der Mädchen falsch sagte. Aber sie glaubte nicht, dass es wirklich wichtig war und so blieb sie stumm.

    Maerwen, Rosalind und Sophia // Maerwen geht ?


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    Maerwen war ziemlich gespannt auf die Antwort ihrer Frage, wofür sich die zwei blauhaarigen Damen ziemlich lange Zeit ließen. In der Zwischenzeit hatte sie sich selber schon ein paar plausible Erklärungen zurecht gelegt, doch wartete sie immer noch gespannt auf die wirkliche Motivation. Abgesehen von ihrer liebsten Freundin war die Dunkelelfe es nämlich überhaupt nicht gewohnt, dass Adelige Aufgaben gerne selber erledigten. (Weswegen sie eigentlich nur übergewichtige, faule Adelige kannte) Die feinen Herrschaften schienen es immer zu genießen das Dienstpersonal zu haben, um sich lästiger Aufgaben zu entledigen. Und nach einem Ring zu suchen klang ja jetzt nicht wirklich nach einer Tätigkeit, die unglaublich viel Spaß machte. Als man ihr ein Kompliment für ihre Frage machte, wurde Maerwen sofort wieder misstrauisch. Was war das denn für eine seltsame Aussage? Vor allem, wie sollte sie jetzt darauf reagieren? Sich einfach bedanken. Sie verschränkte ihre Arme fester und starrte die beiden Damen vor ihr erwartungsvoll an. Der Grund, der ihr dann geliefert wurde, klang in ihren spitzen Ohren absolut hanebüchern und sie musste sich zusammenreißen nicht weiter nachzubohren. Stattdessen quetschte sie ein leises "Ich verstehe..." hervor, wobei ihre Augen deutlich zeigten, dass sie gerade alles hatte, nur kein Verständnis. Als gute Dienstmagd wusste sie aber auch, dass man bei seine Herrschaften nicht immer nachbohrte, schon gar nicht, wenn es sich nicht um ihre Lady Electra handelte. Sie nickte also nur, als ihr verkündet wurde, dass man sich wieder auf den Weg in Rosalinds Zimmer machen würde. Sie wollte die beiden Frauen schon ziehen lassen, als ihr Blick auf etwas fiel, dass sie innerlich die Augen verdrehen ließ. "Einen Augenblick, meine Damen.", befahl sie ihnen und ging schnurstracks auf Sophia zu. Sie sah der Blauhaarigen kurz in die Augen, bevor sie sich niederkniete und an ihrem Saum zu schaffen machte. Wenn sie schon etwas herausschmuggeln wollten, dann sollten sie es richtig machen. "Ihr habt mit Lady Electra mehr gemein als es zunächst den Anschein macht.", murmelte sie düster vor sich her als sie sich an deren eigenen Ausflug erinnerte. Als sie sich wieder aufrichtete, glaubte man für einen kurzen Moment zu erkennen, dass ihre Mundwinkel nach oben gingen. "Ich wünsche euch noch einen schönen Tag.", verabschiedete sie sich und ging dann an ihnen vorbei.

    2377-colin-mackenzie-pngColin wacht auf, geht in die Küche


    Die letzten Tage waren im Leben von Colin nicht gerade sehr abenteuerlich gewesen. Nach den vielen Eskapaden in Riverport hatte der rothaarige Junge genug gehabt von der großen Stadt und verbrachte nach der Schule die Zeit hauptsächlich in seinem Zimmer und las dort ein wenig über heimische Insekten und malte Bilder aus. Er war immer sehr früh ins Bett gegangen, um bald aufzustehen und seinem Onkel auf der Ranch vor der Schule zu helfen. Auch heute war er eigentlich schon längst im Reich der Träume gewesen als ihm ein ungewöhnliches Geräusch aus seinem Schlaf hochschreckte. Er richtete sich kerzengerade auf in seinem Bett und sein Herz pochte gleich um einiges schneller. Was war das bloß gewesen? Die restliche Familie war wie er schon bald schlafen gegangen. Hatten sie etwa einen Einbrecher im Haus? Am liebsten hätte sich Colin unter seiner Bettdecke versteckt, aber er hatte sich vorgenommen ein wenig mutiger zu werden. So wie sein Freund Tony, der scheinbar vor gar nichts Angst hatte. Er suchte in seinem Zimmer nach einem Gegenstand mit dem er den vermeintlichen Unruhestifter Angst einjagen konnte. Aber leider konnte er nicht mit einem Baseballschläger dienen. Verdammt, vielleicht sollte er wirklich ein wenig mehr Sport machen! Er schnappte sich sein Mikroskop, was immerhin auch schwer war und öffnete leise sein Zimmer. Langsam schlich er durch die Flure bis ihm auffiel, dass in der Küche Licht brannte. "Wayne?", fragte er überrascht als er seinen Cousin ausmachte, der aus irgendeinem Grund sein Gesicht gegen die Tür presste. "Hat dich der Einbrecher etwa erwischt?"

    Sky und Noita


    2394-sky-mitchell-pngBevor Noita in einen tiefen Schlummer verfiel, sprachen die Beiden noch über ein paar Kleinigkeiten. Die Schwarzhaarige verteidigte zum Beispiel ihre Cousine, was Sky zwar zur Kenntnis nahm, aber ihn noch immer nicht ganz überzeugte. Beschützerinstinkt hin oder her, er hatte bei Majo trotzdem immer wieder das Gefühl gehabt, als würde sie ihn am liebsten im See ertränken. Vielleicht konnte er sich aber nur sehr schwer auch in die Lage von ihr hineinversetzen. Er selber war ja ein Einzelkind und es gab nur sehr wenige Personen, deren Seelenheil im wirklich wichtig war: Alex und früher war da mal Juliet, seine erste Liebe... Er war wirklich richtig verknallt gewesen in die Schwester seines besten Freundes, aber sie hatte ihn nie so wirklich verstanden. Nicht so wie Noita, die ihn noch keine 24 Stunden kannte und sofort zu wissen schien, was ihm bei Filmen wirklich wichtig war. Scheiße, er musste unbedingt mit Alex reden. Sollte sein Handy noch funktionieren, was er bezweifelte nach dem unfreiwilligen Bad, musste er unbedingt den Silberhaarigen kontaktieren. Vielleicht war er zu soft, aber bei so wichtigen Erkenntnissen, brauchte er einfach seine bessere Hälfte, um sie mit ihm gemeinsam zu besprechen.

    Genau diese Unruhe wirbelte noch in ihm herum als Noita bereits total in ihrem Powernap war. "Ach, Quatsch. Es ist schon ziemlich spät und wir haben einen wirklich langen Tag hinter uns. Da wär wohl jeder eingepennt.", versicherte er ihr, dass sie auf keinen Fall eine schlechte Gastgeberin war. Zudem, hatte sie heute wirklich sehr viel für ihn getan, obwohl sie ihn bis dato noch gar nicht gekannt hatte. Das Angebot, was Noita ihm dann vorschlug war verlockend. Sehr. Auch wenn er sich ziemlich sicher war, dass sie ihn wahrscheinlich auf irgendeiner Couch pennen lassen würde, huschte für einen Moment das Bild durch seinen Kopf, wie er sich mit ihr das Bett teilte...und dabei vielleicht nicht nur schlief... "Sehr nett, aber nein.", antwortete er und stand rasch auf. Er versuchte eine bestimmte Miene auf sein Gesicht zu zaubern. "Ich kann nicht ewig hier in Sternbach bleiben. Ich muss..." Ja, was genau musste er eigentlich? Er blickte an sich hinunter. Er hatte noch immer dieses provisorische Outfit an, dass nicht unbedingt schmeichelhaft war. "Es war wirklich ein sehr netter Tag, Noita.", sagte er dann noch und blickte ihr dabei in die Augen. Ein Abschied, den er wohl gerne noch hinausgezögert hätte. Aber dann konnte er für nichts mehr garantieren.

    Eunice and the Gang


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    Eunice‘ Frage wurde von Dorothy bestätigt, was dem rundlichen Mädchen Aufwind verlieh. Zudem ergänzte ihre neue Freundin noch, dass es ja eben die Blonde war, die diesen Disput heraufbeschworen hatte. Es war in der Welt der harmoniebedürftigen Eunice einfach unverständlich, wieso man von sich selbst aus so feindselig war. Was brachte es einen, ständig mit anderen Personen anzuecken? Und dass nur, um dann irgendwie verärgert zu sein, weil die anderen Personen darauf reagierten. Es war schön zu wissen, dass sich alle einig waren, was die Elfin anbelangte. Und auch wenn Eunice im Grunde eine absolute geduldige Person war und man sie so schnell nicht aus der Ruhe bringen konnte, merkte sie, wie sie langsam wirklich sauer wurde. Wieso belästigte diese gemeine Person sie noch immer?

    Was dann passierte, war so unvorstellbar, dass Eunice gar nicht mal richtig darauf reagieren konnte. Dorothy, die süße Kapuzenträgerin mit einem Plüschtier in den Armen, näherte sich den anderen Zwei und schlug die Hand der blonden weg. Diese Handgreiflichkeit hätte Eunice ihr niemals zugetraut, auch wenn es so wirkte als wäre die Grünhaarige selber von sich überrascht. Mit offenem Mund stand das Mädchen mit den Zöpfen da und fürchtete die Reaktion der feindseligen Frau. Die Frau war ja offensichtlich wahnsinnig, also wie würde sie sich nun gleich an Dorothy rächen? Eunice wollte ja am liebsten sich schützend vor ihrer neuen Freundin hinstellen, aber ihre Beine versagten ihr den Dienst. Glücklicherweise war noch Eric da, der sofort reagierte und sich vor Dorothy stellte. Eunice kannte ihn zwar nicht, aber gerade konnte sie nur daran denken, dass er definitiv einer von den Guten war. Interessanterweise schien die Elfe keine Vergeltung für den Stoß ausüben zu wollen, sondern war weiterhin auf Eric fokussiert. Eunice überlegte schon für einen kurzen Moment, ob ihr vielleicht der Braunhaarige gefiel. Wie sagte man so schön? Was sich liebt, das neckt sich. Nur, dass die Blonde das mit dem Necken ein wenig übertrieb…Doch durch die Ablenkung schaffte Eunice es endlich ein paar Schritte auf die restlichen Personen zuzugehen und stellte sich neben Dorothy hin. Sie fasste ihr sanft an den Arm, während sie sie voller Sorge musterte. „Ist alles okay bei dir?“

    Sky und Noita


    2394-sky-mitchell-pngAuch wenn er Noita in einer gewissen Art und Weise dazu gedrängt hatte, freute es Sky zu hören, dass sie ihn scheinbar als ganz gut aussehend einstufte. Seit er wieder in Riverport war, war es mit dem Flirts immer weniger geworden und es war ja doch nicht schlecht für das Ego, wenn man ab und zu nach Komplimenten fischte. Ihr nächster Kommentar ließ ihn dann sogar noch breiter grinsen. „Ach? Bin ich wirklich der erste Typ, der sich nicht von deiner bezaubernden Cousine abschrecken hat lassen?“ Betonung auf bezaubernd. Würg. Eigentlich wollte er ja nicht schlecht über Majo reden, aber es war ihm einfach so durch den Kopf geschossen und ein wenig war er ja doch neugierig, wieso er der erste Typ auf dieser Couch und dadurch wahrscheinlich hier im Haus war. Noita und Majo waren zwar zwei komplett unterschiedliche Typen, aber er konnte sich schon vorstellen, dass Beide so ihre Verehrer hatten.

    Auf der Couch war es richtig gemütlich, vielleicht schon ein wenig zu gemütlich. Sky war so auf Noita fokussiert, dass er schon fast vergaß, dass sie doch eigentlich einen Film schauen wollten. “Du hast schon Recht. Dich mag es vielleicht überraschen, aber ich bin eigentlich eher so der Arthouse-Typ. Ich schau selten blöde Filme, damit ich was zum Lachen hab.“, erwiderte er. Als die Schwarzhaarige kurz seinen Arm berührte, konnte der Student nicht anders als seinen Blick zu ihr gleiten zu lassen. Ihm war schon klar, dass es wahrscheinlich ein Versehen war, aber dennoch… Sky war sich schon fast sicher, dass Noita das süßeste Lächeln hatte, was er kannte. „Kein Problem.“, sagte er auf ihr Dankeschön, auch wenn es irgendwie idiotisch klang. Er hatte ja nichts gemacht, um diesen Tag interessant werden zu lassen. Mal abgesehen davon, dass er ausgerutscht und in den See gefallen war. Mit diesen Worten war das Gespräch zwischen ihnen beendet und sie konnten sich dem Film widmen. Sky fand ihn furchtbar. Vielleicht starrte er deswegen immer wieder zu Noita, die mittlerweile mit der Müdigkeit zu kämpfen hatte. Er war fast wie erstarrt, als er bemerkte, dass sie sich im Halbschlaf ihm immer weiter näherte, bis ihr Kopf an seiner Schulter lag. Oder eher plumpste. Mit Noita so nah bei sich war es nun wirklich nicht mehr möglich für Sky sich für diesen dummen Film zu interessieren. Er musste sich mit aller Mühe zusammenreißen, dass er seine Lippen nicht auf ihre legte, obwohl sie ihn mit dem halboffenen Mund fast schon herausforderte. Die nächste halbe Stunde kam ihm vor wie eine halbe Ewigkeit. Der Film war längst aus, doch Sky wollte Noita unter keinen Umständen wecken. Dafür sah sie viel zu zufrieden aus. Umso mehr störte ihn dann die Strähne, die in ihr Gesicht fiel und ihm so die tolle Aussicht verdeckte. Mit einer zärtlichen Geste wollte er die Strähne hinter ihr Ohr schieben, doch die Bewegung seines Körpers schien die Schwarzhaarige aus ihrem Schlaf zu reißen. Mit einem Räuspern entfernte sich Sky ein bisschen von ihr, auch wenn auf der Couch nicht mehr viel Platz zum Ausweichen war. „Gut, dass du wach bist. Ich muss dann mal los.“, sprudelte es aus ihm heraus.

    Carrie und Ria, Carrie geht


    Carrie nickte verständnisvoll als Ria ihr erzählte, dass sie sich selber nicht zutraute ein Gasthaus zu führen. Diese Befürchtungen kannten die blonde Frau selber nur zu gut, denn sie selbst hatte auch so ihre Zweifel gehabt, als ihre Eltern ihr eröffnet hatten, dass sie ab nun "Zur kleinen Rübe" übernehmen musste. Sie war so unglaublich jung gewesen und hatte doch abgesehen von ein paar Schichten, doch überhaupt keine Ahnung davon, wie man eine Gastronomie führte. Aber irgendwie wuchs sie in ihre Position herein. Auch wenn sie ab und zu ein wenig nachlässig war. So wie in den letzten Wochen. Da war sie doch viel mehr unterwegs gewesen, als in ihrer Gaststätte. Ein nagendes Gefühl machte sich in ihrer Brust breit und sie lächelte ihre neue Bekanntschaft schuldbewusst an. "Es tut mir Leid, ich hab mich wirklich gerne mit dir unterhalten, aber ich hab ganz die Zeit übersehen. Ich muss eigentlich wieder zurück." Sie bezahlte noch schnell ihre Einkäufe, bevor sie sich dann auf den Weg nach Sternbach machte.

    Ich melde mich dann mal offiziell teilabwesend, weil ich wirklich versuchen möchte die Masterarbeit bis 21. Mai fertig zu schreiben. Heißt, ich werde nur vereinzelt posten, wenn ich gerade mein Word-Dokument nicht mehr sehen kann.

    Ich war zwar heute wieder ein bisschen aktiv, aber ich muss das hier noch einmal für eine Woche verlängern. Hab nächste Woche Taufe und als Tante hab ich einige Aufgaben bekommen, die mich wohl neben der Arbeit beschäftigen werden :)

    2377-colin-mackenzie-pngColin und Michelle


    Colin war dermaßen auf den Schwan fokussiert, dass ihm gar nicht auffiel wie die Rosahaarige noch weiter davon lief. Und dabei schien sie nicht nur von dem Tier zu flüchten, sondern auch von ihm. Grinsend stellte der kleine Junge fest, dass der Schwan nicht so erfreut war von dem metallischen Klirren. So konnte er das Tier also langsam Richtung Wasser lotsen. Er wusste zwar nicht, wie lange sie jetzt Frieden hatten, aber er wollte sich zumindest seine Anerkennung von der Dame holen. Doch die konnte er auf einmal nicht sehen. Erst, als sie ihm etwas zurief und er ihrer Stimmte folgen konnte, bemerkte er sie am Baum. "Hä? Val-was?", fragte er irritiert nach und trottete langsam zu ihr hin. "Was machen Sie am Baum, oben?"

    Maerwen, Rosalind und Sophia


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    Maerwen registrierte überrascht die Bestürzung in den Gesichtern der zwei adeligen Damen. Sie war eigentlich davon überzeugt gewesen, dass sie genau ins Schwarze mit ihrer Vermutung getroffen hatte, aber scheinbar lag sie zum Teil falsch und sie konnte heute niemanden von den anderen Angestellten zur Schnecke machen. Schade, eigentlich. So ein Rauswurf würde endlich mal den anderen Bediensteten Beine machen. Aufmerksam hörte sie den Ausführungen zu und verschränkte dabei die Arme. In ihr hatte sich mittlerweile ein kleiner Zwiespalt gebildet. Einerseits war sie verärgert, dass man gleich den Verdacht auf das Dienstpersonal und somit wohl auch auf sie gelegt hatte. Aber andererseits war sie selber doch auch genau auf diesen Gedanken gekommen und wer konnte es den Beiden bei den chaotischen Umständen hier in der Villa wirklich verübeln? "Ihr braucht euch nicht zu grämen. Es war eine logische Schlussfolgerung und so konntet ihr zumindest jeden Zweifel ausräumen.", versicherte sie den blauhaarigen Damen und versuchte dabei etwas Milde zu zeigen. Als Zofe einer Lady gehörte es auch in den Aufgabenbereich sich um das seelische Heil zu kümmern. Sobald sie jedoch glaubte diese Pflicht erfüllt zu haben, zeigte sich wieder eine Falte auf ihrer Stirn. "Ganz verstehe ich aber nicht, wieso ihr keine der Zofen um Hilfe gebeten habt. Die Villa ist so groß. Mehr Personen würde die Suche nach dem wertvollen Ring doch erleichtern."