Beiträge von Bienl-Chan

    Sky und Noita


    "Du brauchst dich nicht so verteidigen. Ich weiß schon, dass es nicht als Anmachspruch gemeint war. Auch wenn du sicher noch nie so einen scharfen Kerl auf deiner Couch hattest.", scherzte der braunhaarige Student und warf sich in eine übertriebene Pose. Sky war sich bewusst, dass er die Zeit mit Noita gerade viel zu sehr genoss. Es war kein ungewöhnlich aufregender Abend, mal abgesehen von dem eiskalten Bad, das er vorhin hatte. Sie saßen hier nur auf dem Sofa, plauderten miteinander und neckten sich ein wenig (zugegeben, Sky war wohl die treibende Kraft in diesem letzten Punkt). Ab und zu hatte er das Gefühl als würde er mit Alex auf der Couch sitzen, seinem besten Freund, dem er einfach alles erzählen konnte. Und dann wiederum war er sich bewusst, dass die Person vor ihm keinesfalls der Silberhaarige war oder wie er tickte. Nein, Noita war eine neue Bekanntschaft, die er heute geknüpft hatte und er war fest entschlossen an dieser Bekanntschaft weiter zu arbeiten. Er wollte ihr auf keinen Fall in drei Jahren mal zufällig über den Weg laufen und sich dann an die eine Nacht erinnern, wo er mit diesem interessanten Mädchen einen Film angeschaut hatte und sich dann leider aus den Augen verlor (was dann sicher die Schuld von Majo war, die hatte ja eindeutig etwas gegen ihn, warum auch immer).

    Er dachte über seinen vorherigen doch etwas überheblichen Spruch nach und über Juliet. Wäre er irgendein großartiger Philisoph würde er wohl jetzt analysieren versuchen, wie korrekt es war, dass er hier saß, mit Noita und seine doch noch recht offzielle Beziehung bereits als vergangen betrachtete. Er dachte an sein Handy, das aller Wahrscheinlichkeit hinüber war. Würde es doch noch funktionieren, dann könnte er eine Nachricht an Juliet schreiben. Kurz und schmerzlos. Aber hatte sie das auch wirklich verdient? Wohl eher nicht. "Hm?" Offensichtlich war es Noita nicht entgangen, dass ihn die ganze Problematik zu schaffen machte. Wie auch, wenn er auf einmal steif wie ein Besen dasaß. "Ja, alles Bestens.", log er und versuchte ein zuversichtliches Grinsen. "Ich bin nur selber gerade ein wenig skeptisch bezüglich meiner Intuition. Aber gut, wenn du ihr wenigstens vertraust." Er freute sich über die Decke, die sie über sich beide übergeworfen hatte. Ihm war ja doch noch ein bisschen kalt. Steckte wohl in den Knochen. Der Film fing an und konnte Sky mit den plumpen Witzen nicht wirklich catchen. Immer wieder ertappte er sich dabei, wie er zu der Schwarzhaarigen rübersah.

    Carrie und Ria


    1044-carrie-moretz-png "Oh, da sind wir dann wohl ähnlich aufgewachsen. Meine Eltern haben nämlich das Gasthaus früher geleitet, welches ich nun übernommen habe." , meinte Carrie ganz aufgeregt. Es war immer wieder schön auf jemanden zu treffen, der einem ähnlich ist. Egal, ob das jetzt den Charakter, die gemeinsamen Vorlieben oder eine ähnliche Vergangenheit betraf. Gott sei Dank hielt Ria sie auch nicht für unhöflich, dass sie sich bis jetzt noch nicht vorgestellt hatte. Aber es hatte isch ja auch am Anfang nicht wirklich eine Gelegenheit geboten. "Wir haben grundsätzlich Hausmannskost. Ich lege großen Wert darauf regionale Produkte zu verwenden und nehme selten Zutaten, die von weit weg geliefert werden müssen. Jetzt sucht man in meinem Menü zwar vergeblich nach gewissen Sachen, aber mir ist es so viel lieber.", antwortete sie ehrlich auf die Frage.

    2377-colin-mackenzie-pngColin und Michelle


    Sein letzter Ausflug in den Park hatte Colin unheimlich viel Spaß gemacht. Zugegeben, es war ziemlich kalt gewesen und er war auch nicht so lange dort. Aber nach den vielen Monaten hatte er es irgendwie nett in Erinnerung. Das war wohl der Grund wieso er sich heute nach der Schule dazu entschlossen hatte, ein bisschen länger in Riverport zu bleiben und wieder den Park zu erkunden. Und wer wusste schon, ob er dort nicht vielleicht einen seltenen Schmetterling fangen konnte? Er hatte zumindest sein Buch über die Insekten mitgenommen. Er war gar weit gekommen, da hörte er einen Aufschrei und ein lautes Schnattern. Verwirrt blickte sich der kleine Junge um, damit er den Ursprung des Geräusches wahrnehmen konnte. Doch Colin wollte seinen Augen fast nicht glauben. War das ein Schwan, der gerade diese Frau jagte? Der rothaarige Junge hatte schon immer gewusst, dass man Vögeln nicht trauen durfte. Der Frau schien es nicht gefallen gejagt zu werden und Colin wollte ihr wirklich gerne helfen, aber wie? Er hatte doch selber große Angst vor dem Schwan. Dann entdeckte er auch den Gärtner, der gerade noch frühstückte. Er rannte zu ihm hin und nahm sich die bleierne Gießkanne und rannte mit einer Entschuldigung wieder davon. Auf dem Weg bis zum Schwan hatte er auch einen Ast aufgehoben und klopfte damit gegen die leere Gießkanne. Vielleicht konnte er so den Schwan davonjagen.

    Maerwen, Rosalind und Sophia


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    Maerwen hatte irgendwie das dumpfe Gefühl, dass sie die zwei Damen gerade bei irgendetwas ertappt hatte. Zumindest machten sie genau so ein unschuldiges Gesicht wie Electra, wenn diese gerade etwas ausgefressen hatte. Es war irgendwie lustig zu bemerken, wie ähnlich sich die Cousinen waren, obwohl sie doch getrennt voneinander aufgewachsen waren. Mit der Zeit würde es Maerwen wohl doch nicht so furchtbar finden hier in Trampoli zu sein, doch im Moment konzentrierte sie sich nach wie vor stark auf ihre Arbeit, um sich vom Heimweh abzulenken. "Lady Electra ist gar nicht zu Hause.", antwortete sie knapp auf den Versuch des einen Mädchens sie loszuwerden. Diese Geschichte bezüglich dem Ring machte sie nach wie vor stutzig und sie hatte nicht vor, die Adeligen so schnell wieder gehen zu lassen. "Ihr seid fertig? Ihr habt den Ring also hier gefunden? In der Umkleide der Mädge?", bohrte sie ungläubig nach und verschränkte die Arme. Wieso sollte Lady Rosalind sich hier in diesen Räumen aufhalten? Sie hatte doch nicht etwa das selbe Rumtreiber-Verhalten wie Electra? Nein, diese Damen waren doch um einiges besser erzogen, als ihre Herrin. Plötzlich kam Maerwen ein Gedanke und sie erschrak. "Der Ring...wurde er von einem der Dienstmädchen gestohlen? Wie furchtbar!", rief sie aus und es zeigten sich gleich Zornesfalten auf ihrer Stirn. Sie mochte diese faule Personal hier in der Villa von Anfang an nicht. Aber dass sie auch noch Diebe waren!

    Eunice, Dorothy, Eric und die Mobberin vor der Kapelle


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    Eunice hatte schon damit gerechnet, dass sie wahrscheinlich alleine in dem heiligen Gebäude waren. Dorothy's Vater war immer wieder gerne in der Bar bei ihren Eltern und ansonsten war er eigentlich immer gleich beim Altar anzutreffen. Es war zudem gut, dass die Grünhaarige mit der Kapuze sie an das Stofftier erinnert, was noch auf irgendeiner Bank liegen musste. Eunice hatte Fern nämlich schon ganz vergessen. Dorothy schien sich wohl auch erst jetzt wieder ihren besten Freund in Erinnerung gerufen zu haben, denn sie eilte sogleich nach vorne um ihn zu holen. Das rundliche Mädchen blickte ihr dabei zu und versuchte nebenbei ein wenig zu lauschen, was so vor der großen, schweren Tür vor sich ging. Aber man konnte wirklich keinen Laut vernehmen. Vielleicht waren sie ja schon weg? Aber nein, dann wäre Eric sicher wieder zu ihnen in die Kapelle gegangen, um ihnen zu sagen, dass nun alles in Ordnung war. Als Dorothy dann wieder neben ihr stand, beantwortete sie eine Frage, die Eunice sehr interessiert hatte. Tatsächlich bewunderte sie das schüchterne Mädchen und ihre Ausbildung bei der talentierten Ärztin. Sie selber hatte auch schon oft überlegt, sich weiter zu bilden, aber irgendwie hatte sie nie die Zeit. Die Arbeit in der Stätte ihrer Eltern, nahm einfach bereits zu viel Energie von ihr in Anspruch. "Das ist wirklich toll. Und jeder fängt ja mal an.", versicherte sie Dorothy und machte so ihre Bewunderung kund. Was danach folgte, ging für Eunice viel zu schnell. Sie folgte Dorothy's Blick zur Türklinke, doch bevor sie die aufkeimende Entschlossenheit in dem Gesicht ihrer neuen Freundin erkennen konnte, hatte diese schon die Klinke in der Hand und öffnete die Tür. Alles was sie machen konnte, was verdutzt den Mund aufreißen. Sie hatte der Kapuzenträgerin nicht so viel Mut zugetraut! Vielleicht half ihr ja wirklich das Plüschtier, welches sie noch immer fest an sich gedrückt hielt.

    Eunice blieb ein wenig hinter Dorothy und versuchte sich mal ein Bild von der Lage draußen zu machen. Dort stand Eric und eine Elfe, die jetzt nicht wirklich so furchtbar wirkte, wie sie jetzt von Dorothy gehört hatte. Zudem standen die Elfe und Eric ziemlich nah beinander, was schon eher nach einem freundschaftlichen Verhältnis aussah als nach einem Kampf um Leben und Tod. Die Priesterstochter schien jedoch die Situation anders als sie einzuschätzen und befahl, dass der junge Mann losgelassen werden sollte. Sie blickte danach einmal zu Eunice zurück, was diese als Zeichen sah, auch ein bisschen aktiver zu werden. Sie stellte sich also neben Dorothy im Türrahmen hin, was durch ihren Umfang schon ein bisschen eng wurde. Sie war noch immer ein wenig verwirrt, da sowohl Eric als auch die blonde Elfe neben ihm versicherten, dass alles in Ordnung war. "Vorhin wirkte Eric aber nicht wirklich erfreut dich zu sehen...", murmelte sie zaghaft und blickte zwischen allen Anwesenden hin und her.






    Da ist er dann auch schon wieder


    Name: Colin Mackenzie

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    Altersstufe: Kind
    Geburtstag: 2. März
    Größe: 1,25m
    Familienstand: Ledig
    Familie: Frank [Onkel], Megan [Großmutter], Bob [Cousin], Wayne [Cousin], Lutz [Cousin], Veronica [Tante]
    Herkunft: Sternbach | Texas
    Info: Der Sohn von Carol lebt erst seit kurzem bei der Familie seines Onkels Frank. Nachdem seine Eltern auf tragische Weise bei einem Schiffsunglück verstorben sind, wurde er von dem Rest seiner Familie aufgenommen. Verständlicherweise hat Colin den Tod seiner Eltern nur sehr schwer verkraftet. Er ist sehr in sich gekehrt und findet Entspannung im Zeichnen und beim Sammeln von Insekten. Auch wenn er seine alte Heimat und seine Eltern noch sehr vermisst, fühlt er sich im Grunde ganz wohl auf der Ranch seiner Familie, die ihn sehr schnell ins Herz geschlossen hat.
    Job: Schüler der Grundschule
    Charakter: Colin ist ein sehr ruhiger und schüchterner Junge. Er redet eigentlich nur viel in der Gegenwart von Menschen, bei denen er sich wohl fühlt. Gegenüber von dominanteren Kinder geht er sehr schnell unter und lässt sich auch viel rumkommandieren...etwas was ihn selber sehr ärgert, aber er findet einfach nicht den Mut, das zu ändern. Als sensibles Kind hat er ein gutes Auge für das Wohlbefinden anderer Menschen und versucht jedem ein guter Zuhörer zu sein. Für sein Alter ist Colin ziemlich klug, was zuletzt auch daran liegt, dass er in seiner Freizeit gerne liest.
    Vorlieben: Natur, Insekten und dabei vor allem Schmetterlinge, Zeichnen, seine Cousins bei der Arbeit auf der Farm helfen, Bücher lesen unter seiner Bettdecke, Kürbispudding, Lustige Aufklebesticker auf seiner Hose,...
    Abneigungen: Lärm, Elektronische Geräte, Erwachsenengetränke wie Kaffee, Herumkommandiert zu werden, Löcher in seinen Socken, Veranstaltungen für die Eltern in der Schule, Streit, Entscheidungen,...
    Wohnort: Die Starling-Ranch | Sternbach
    Vergeben an: Bienl-Chan

    Carrie und Ria


    1044-carrie-moretz-png "Faszinierend", erwiderte sie mit einem Lächeln und legte den Kopf ein wenig schief. Sie selber hatte sich nicht viel eigenständig beigebracht, zumindest hatte Carrie das Gefühl. Ihre Eltern führten schon Jahre vor ihrer Geburt die Gaststätte und brachten ihr so gut wie alles bei, was sie nun konnte. Dabei hatten sie auch nicht wirklich ihr Kochstunden gegeben, sondern hatten Carrie halt immer im Betrieb. Da konnte sie sich dann so einiges abschauen. Vielleicht waren es auch diese Erinnerungen, die sie dann auf ihre nächste Frage brachten. "War denn dein Vater ein Bäcker?" Auf den vermeintlichen Scherz der Blonden lachte die Wirtin auf. "Da hast du vollkommen Recht. Es gibt genug hungrige Mäuler zu füttern für alle. Da muss man sich wirklich keinen Konkurrenzkampf leisten!" Es freute sie, als die Frau davon erzählte, dass sie schon ein paar Mal in Sternbach war und es dort immer wieder was schönes zum sehen gab. Dabei fiel ihr jedoch etwas ein, dass sie bis jetzt verabsäumt hatte. "Oh, entschuldige bitte! Ich hab meinen Namen noch gar nicht gesagt, oder? Ich bin Carrie."

    Maerwen kommt an, trifft dann auf Rosalind und Sophia


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    Noch immer wütend von ihrer Reise mit Electra in den "bürgerlichen Alltag" stapfte Maerwen zu dem Dienstboteneingang der Villa. Sie würde niemals durch den Haupteingang eintreten. Ihr war ihre Position hier in dem Gebäude durchaus bewusst. Auch wenn Electra sie immer wieder gerne aufzog und sie zu überzeugen versuchte, dass es nichts Schlimmes war, wenn sie Beide durch die selbe Tür gingen. Ein leichtes Schnauben entkam der Dunkelelfe. Sie hatte so viel Zeit mit ihrer Herrin verschwendet, dass sie ganz auf die anderen wichtigen Tätigkeiten vergessen hatte. Wie zum Beispiel das Säubern der Villa. Sie war noch nicht so lange in Trampoli, aber sie hatte schon mitbekommen, dass es die anderen Dienstleute nicht so genau mit der Sauberkeit nahmen. Wahrscheinlich waren es einfach so viele Angestellte, dass sie glaubten, einer von den anderen würde schon den Dreck wegputzen. Maerwen, die in ihrer alten Heimat den Haushalt fast alleine schmiss (es sei denn, Electra musste sich mal wieder einmischen), konnte das überhaupt nicht nachvollziehen. Durch den Dienstbotengang wollte sie eigentlich nur schnell in ihr Zimmer, sich umziehen und sich dann um die Bäder kümmern, doch dann fielen ihr vor der Umkleide der Mägde zwei blauhaarige Frauen auf. Die Farbe ihrer Haare kannte Maerwen nur zu gut, immerhin bewunderte sie diese Haarpracht stets an Electra. "Kann ich Ihnen helfen?"

    1089-sky-mitchell-pngSky und Noita


    Sky war es unglaublich peinlich, dass er auf die Nähe zu Noita so intensiv reagiert hatte. Klar, sie war schon ein richtiger Hingucker, aber Sky war doch normalerweise nicht so ein Typ, der alle Frauen scharf fand und mit ihnen gleich nach dem Kennen Lernen in die Kiste hüpfen möchte. Das war eher das Fachgebiet von seinem besten Freund und er hatte Alex noch nie für diese Vorliebe bewundert. Am liebsten wollte er gleich irgendeinen lustigen Spruch bringen, um Noita von dieser aufgeladenen Stimmung zwischen ihnen abzulenken, doch das war auch nicht wirklich seine Stärke. Vor allem, wenn er sich noch immer nicht wirklich konzentrieren konnte, mit ihren Händen auf seiner Stirn. Ihm blieb dennoch nicht die Zweideutigkeit von Noita's ausgesprochener Sorge verborgen. Er hatte wirklich Glück, dass die Schwarzhaarige ihm dabei half peinliche Momente für sei beide zu kreieren. "Ach, ja?", fragte er und zog grinsend eine Augebraue nach oben. "Daran kann wohl wirklich nur ein Fieber Schuld sein, hm?" Erleichtert beobachtete er wie Noita sich ein wenig von ihm zurück zog und sich ebenfalls dem Fernseher widmete. Sky hatte zwar auf den Bildschirm geglotzt, aber bis jetzt hatte sein Gehirn noch gar nicht den Film registriert, den er ausgewählt hatte. "Nie wieder Sex mit der Ex"...Er richtete sich abrupt auf, als seine Partnerin für den heutigen Abend von seiner Intuition sprach. Wusste sie etwa von Juliet? Woher? Erst dann wurde ihm bewusst, dass er doch als Erstes von Intuition gesprochen hatte. Er ließ ein leichtes Schnauben vernehmen. "Scheint so...Gut, dass sie mich daran erinnert, auch wenn das eigentlich klar ist." Was redete er da bloß? Er hatte doch gar keine Ex. "Ist es in Ordnung für dich?", fragte er nach und zeigte mit einem Kopfnicken auf den Bildschirm, wo der Titel langsam in den Film überging.

    Eunice und Dorothy


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    Dorothy schien sichtlich bestürzt (oder vielleicht sogar verängstigt?) zu sein und es tat Eunice leid, dass sie ihr nicht wirklich ihre Sorgen nehmen konnte. Ihr fiel auch gar nicht auf, dass ihre Berührung scheinbar half, da sie zu sehr auf den panischen Gesichtsausdruck achtete. Vor allem weil die Person da draußen anscheinend richtig furchtbar war, geradezu böse. Das rundliche Mädchen würde es ja eigentlich nicht glauben, aber Dorothy bekräftigte noch einmal, dass wer auch immer vor Eric stand, wirklich finstere Absichten hatte. Auch wenn sie nur zu gut verstehen konnte, wo der Tatendrang von der Kapuzenträgerin herkam, war sie sehr erleichtert, dass sie mit ihrem Einwand anscheinend erreicht hatte, dass die zwei Mädchen noch eine Weile in der Kapelle blieben. "Ich bin mir sicher, dass Eric gerade kurzen Prozess mit ihr macht und sie gleich verschwindet.", meinte sie mit einem Lächeln. Der Fremden war wirklich nicht geholfen, wenn sie vor einem heiligen Ort einen Wirbel machen würde. "Ist denn jemand außer uns noch hier?", fragte Eunice und blickte sich ebenfalls um. Bis jetzt hatte sie eigentlich den Eindruck gehabt, dass sie alleine waren in dem Gebäude. Dorothy schien derweilen immer noch von einem Kampf auszugehen, aber sie versuchte es...positiver zu sehen? Eunice wusste es nicht Recht einzuschätzen, als Dorothy meinte, dass sie Eric dann versorgen konnte. "Kennst du dich etwa mit Verletzungen aus?" Eunice konnte höchstens kleine Brandwunden pflegen, weil sie diese selber beim Kochen sooft bekam. Die nächste Frage ihrer Gesprächspartnerin war interessant, aber auch durchaus komplex zu beantworten. Eunice war ebenso wie Dorothy ein sehr unschuldiges Mädchen und hatte noch nicht allzu viel von der Welt gesehen. Vielleicht war das auch der Grund, wieso sie einfach nur hilflos mit den Schultern zuckte. "Ich weiß es nicht..."

    1089-sky-mitchell-pngSky und Noita


    Tatsächlich hatte Noita den jungen Studenten bereits gut durchschaut. Indem er bewusst das Wort „Verabredung“ in den Mund nahm, wollte er unbedingt testen, wie es bei seiner neuen Bekanntschaft aussah. Ob sie diese Behauptung entschieden von sich wies und vielleicht auch zu einer „Du bist zwar nett, aber...“-Rede anstimmte. Oder ob sie seinen verhaltenen ersten Schritt als Signal sah, um ebenfalls scherzhaft zu flirten. Doch sie tat nichts von all dem, was Sky von ihr erwartete. Stattdessen lachte sie und der Braunhaarige konnte nicht anders als in das Lachen miteinzustimmen. Er hatte heute schon häufiger festgestellt, dass Noita’s Lachen etwas Ansteckendes hatte und es gefiel ihm, dass er der Grund war, wieso sie lachen musste. Früher hatte er sich nur bei Juliet so ins Zeug gelegt, um sie in eine fröhliche Stimmung zu bringen. Der flüchtige Gedanke an seine Freundin erschrak ihn. Nicht, weil er plötzlich ihr Gesicht vor Augen hatte, sondern eher, weil er seit dem Beginn seines Zusammentreffens mit der Schwarzhaarigen nicht mehr an Juliet gedacht hatte. Auch jetzt fiel es ihm unglaublich schwer sich in Erinnerung zu rufen, dass er eigentlich vergeben war, vor allem wenn im Noita so auf die Pelle rückte. Es half auch nicht wirklich, dass sie ihm die Augen zuhielt und ihm so die Sicht auf ihr süßes Gesicht nahm, auf dem sich gerade so etwas wie eine kindliche Freude widerspiegelte. Die Sicht genommen, konnte er dafür umso stärker ihre Hand vor seinen Augen, ihren Körper direkt neben seinen spüren. Und roch sie so unverschämt gut oder war das ein Parfüm? Verdammt, es war einfach viel zu lange aus, dass er so engen Kontakt mit jemandem hatte, der ihn gut gefiel. Und noch viel länger, was er her, dass er jemanden so richtig... „Stopp!“, kam es ein wenig energischer als beabsichtigt aus ihm heraus und er versuchte neun, zehn Zentimeter zwischen ihm und Noita zu bringen, bevor etwas Anderes bei ihm um diese Größe wuchs. Sky hatte heute mit seinem unfreiwilligen Planschen im See bereits genug Peinlichkeiten gesammelt. Er versuchte mit einem Räuspern seine Verlegenheit zu kaschieren und blickte zum Fernseher. „Dann schauen wir mal, welchen Film meine Intuition ausgesucht hat.“, murmelte er. Vielleicht war es doch das Beste, wenn er sich komplett auf den Film konzentrierte.

    1089-sky-mitchell-pngSky und Noita


    Noita schien nicht ganz so erfreut wie Sky zu sein, dass sie den restlichen Abend in trauter Zweisamkeit verbringen durften. Vielleicht hatte sich der braunhaarige Student vorhin am Lagerfeuer auch nur eingebildet, dass da ein Knistern zwischen ihnen war. Im Moment fühlte er sich eigentlich nur durch die Suppe gesättigt und war sich zu 70% sicher, dass er während des Films - egal welcher es werden sollte - einschlafen würde. Bedächtig ging er der Schwarzhaarigen nach ins Wohnzimmer, wo er sich ein wenig schwerfällig auf die Couch fallen ließ. "Die paar Minuten kann ich noch abwarten",, meinte er mit einem leisen Lachen als Noita ihm versicherte bald die Fernbedienung gefunden zu haben. Es war ja nicht so, dass sie in irgendeinem Stress waren. Außerdem war es für Sky ganz nett anzusehen, was für Verrenkungen seine neue Bekanntschaft anstellte, um an das Gerät zu gelangen. Er war schon fast enttäuscht, als sie es wirklich gleich hinter der Couch entdeckte. Erneut schenkte er ihr ein Grinsen, während sie ihm die Fernbedienung vor das Gesicht hielt. "Bon, dann hält uns ja nichts mehr ab." Er drehte sich zum Bildschirm, wo das ihm allzu bekannte Interface von Netflix auftauchte. Er brauchte ein wenig, um ihr eine Antwort zu liefern. Zunächst wollte er Roma vorschlagen, der schon seit einiger Zeit auf seiner Watch-List stand, aber er konnte sich nicht vorstellen, dass er heute noch einen Film mit Untertiteln schaffte. Die Filme, die gerade von Netflix vorgeschlagen wurden, reizten ihn nicht so. Wieso war jeder nur auf diese Hokus-Pokus-Filme von dieser Rowling scharf?! Vielleicht war er schon zu müde, um so eine Entscheidung zu treffen, auch wenn es wirklich banal war. Eigentlich war es ihm ja gleich, welcher Streifen in wenigen Momenten auf dem Bildschirm laufen würde. Ihm ging es heute grundsätzlich um die Bekanntschaft, die er gemacht hatte. So drehte er sich also mit seinem Oberkörper wieder Richtung Noita und stützte seinen Kopf auf seiner Hand ab. "Was wäre ich für ein Gentleman, wenn ich nicht die Dame bei der ersten Verabredung den Film aussuchen lasse?", scherzte er.

    Eunice und Dorothy


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    Eunice war sehr wohl aufgefallen, dass Dorothy ihre Hand um den Türgriff legte. Und dass, obwohl sie gerade mal vor zehn Sekunden darum gebeten wurde, hier in der Kapelle zu bleiben. Obwohl, eigentlich war es ja sogar mehr ein Befehl als eine Bitte gewesen. Sorgenvoll betrachtete Eunice die Kapuzenträgerin, die erst nach ihrer Frage wohl daran erinnert wurde, dass noch eine zweite Person mit ihr im Raum war. "Ein böses Mädchen?", echote sie verwirrt nachdem die Dorothy aufmerksam zugehört hatte. Es war eigentlich nicht in ihrem Sinne Unverständnis für die Situation aufzubringen, aber sie konnte sich gerade nur schwer vorstellen, wie ein "böses Mädchen" Eric verletzt. Monster waren böse und konnten wirklich großen Schaden anrichten, ja. Aber hatten sie hier in Trampoli wirklich auch Menschen um sich, die dazu in der Lage waren, anderen weh zu tun? Dorothy wirkte so verzweifelt, dass Eunice ihr unbedingt helfen wollte, nur sie wusste einfach nicht wie. Und vor allem wusste sie nicht, ob sie nicht doch auf den großen Mann hören sollten. "Bist du dir sicher, dass sie ihm wieder etwas antun möchte?" Sie ging die restlichen Schritte auf Dorothy zu und legte ihre Hand auf die ihre. Sie wollte sie damit gar nicht davon abhalten, die Tür zu öffnen, sondern ihr viel mehr mit der Geste ein wenig Trost spenden. "Glaubst du wir wären Eric eine große Hilfe? Ich kann nicht mal eine Fliege Schaden zufügen.", sagte sie und zeigte dabei ein trauriges Lächeln.

    Carrie und Ria


    1044-carrie-moretz-pngZu ihrer Überraschung schien Carrie tatsächlich jemanden angesprochen zu haben, der in der gleichen Branche wie sie tätigt war. Sie hatte damit überhaupt nicht gerechnet, aber umso mehr freute sie sich nun über das entstandene Gespräch. Es war immer wieder gut, wenn man sein Netzwerk in der Gastronomiebranche ein wenig erweiterte. Immerhin wusste man nie, wozu es gut war. "Oh, du bist also Bäckerin?",fragte sie interessiert nach. Die Blonde war eine gute Köchin, aber bei Nachspeisen versagte sie des öfteren. Sie kochte nicht gerne nach Rezept und bei Kuchen schien das nun einmal eine Notwendigkeit zu sein."Mein Gasthaus liegt in Sternbach, also sind wir wohl keine Konkurrenten.",, scherzte sie und blickte sich am Markt ein wenig um. "Wahrscheinlich war ich schon mal in dem Café, in Riverport genieße ich gern mal einen guten Latte in einen der Cafés." Und auch wenn Riverport groß war, gab es dennoch nicht so viele Betriebe.

    Maerwen und Electra, Maerwen stapft davon



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    Der blonde Schnösel schien nicht wirklich beeindruckt von Maerwen's Notlüge zu sein, aber trotzdem legte er keinen Widerspruch ein. Konnte es denn wirklich sein, dass er Electra nicht als Adelige erkannte? Dieser Gedanke schockierte Maerwen ein wenig. Ihr war es immer wichtig gewesen, dass Electra ihrem blauen Blut gerecht wurde. Der Mann sprach noch so eine Art Drohung aus, bevor er davon stapfte. Maerwen ballte ihre Hände zui Fäusten und blickte ihm hinterher. Sie konnte es nicht glauben, wie manche Menschen drauf waren! Aber was sie noch viel weniger glauben konnte, war, dass Electra sich komplett aus dem Ganzen herausgelassen hatte. "Ich wusste, dass das Ganze eine lächerliche Idee ist. Zwing mich nicht noch einmal zu so einer Unternehmung.", fauchte sie ihre Freundin und Herrin an. Bevor sie noch etwas sagen konnte, dass sie dann schlussendlich womöglich bereute, stapfte sie aus der Taverne und ließ Electra zurück. Sie würde wohl selber den Weg zurück in die Villa finden müssen.

    1089-sky-mitchell-pngSky, Majo und Noita


    Sky hörte zwar noch im Gehen, wie Noita es als eine gute Idee befand, dass er sich einen Pullover anzog, aber ganz wollte er ihr nicht glauben. Sie konnte von Glück sagen, dass Majo ebenfalls noch im Raum war, weil ansonsten hätte Sky nicht mit Neckereien gespart. Und wer weiß, vielleicht hätte er es auch schlussendlich geschafft, dass sich Noita noch ein wenig mehr für ihn erwärmte. Die drei jungen Leute setzten sich dann gemeinsam an den Tisch und nachdem man sich der Höflichkeit wegen einen guten Hunger wünschte, kostete jeder von der Suppe. Als Noita ihrer Cousine ein Lob machte, nickte Sky bloß zustimmend. Er hatte tatsächlich nicht erwartet, dass ein Gericht von dieser blonden Kratzbürste wirklich gut schmecken könnte. Er war zwar im Grunde bessere Qualität gewohnt, aber die Suppe schmeckte ganz in Ordnung. Zumal Sky mittlerweile schon richtig großen Hunger gehabt hatte. Noita fragte in der Stille dann nach, ob wohl jemand die Uhrzeit wusste. Sky schüttelte den Kopf. Er musste wohl nicht erklären, dass sein Handy gemeinsam mit ihm im See baden war. Er hatte es bei seinen nassen Klamotten liegen lassen. Bis jetzt hatte er noch zu große Angst, dass es kaputt war und hatte es sich deswegen nicht genauer angesehen. Wofür er im Moment aber dankbar war, ist, dass er keine seiner teuren Armbanduhren heute für die Party ausgeführt hatte. Tatsächlich schafften es Sky und Majo während der ganzen Mahlzeit sich einigermaßen zivilisiert zu verhalten. Auch wenn es dem braunhaarigen Studenten nicht unbedingt leicht fiel. Er konnte diesem Biest nicht wirklich vertrauen, dass sie nicht doch Gift in ein Suppenteller geleert hatte. Er war also überhaupt nicht enttäuscht, als sie verkündete, dass sie nun ins Bett gehen wollte. Auch wenn er eine traurige Miene zog. "Das ist aber schade.",, antwortete er und wandte sich dann mit einem Grinsen Noita zu. "Dann werden wir wohl einen gemütlichen Filmabend zu zweit machen müssen. Habt ihr Netflix?", Er sparte sich den Kommentar, dass er sich auf ein wenig Chillen auch freuen würde.

    Carrie kommt an


    1044-carrie-moretz-pngCarrie war froh, dass die andere Dame der selben Überzeugung wie sie selbst war. Das Obst verbreitete tatsächlich über den gesamten Marktplatz einen süßlichen Geruch, der Carrie schon an den Frühling denken ließ. Die blonde Frau freute sich schon unheimlich darauf, wenn sie wieder mehr Zeit hatte und das Wetter passte, um selber ein wenig was im Garten anzubauen. "Wie wahr...", erwiderte Carrie seufzend. "Ich muss mich auch langsam entscheiden, aber wenigstens kann ich ein wenig mehr kaufen, weil es für meine Gaststätte ist. Du kaufst wahrscheinlich privat ein, oder?", Es wäre ein viel zu großer Zufall, wenn ihre Gesprächspartnerin ebenfalls in der Gastronomie arbeiten würde. Aber Carrie wusste ja, dass hier nicht nur sie für ihr Gasthaus einkaufte, also konnte es gut möglich sein.

    Eunice und Dorothy


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    Die Grünhaarige war ein wenig dankbar, dass es sich nicht herausstellte, dass sie bei diesem Zusammentreffen der Störenfried war. Sie hatte schon oft das Gefühl gehabt irgendwie im Weg zu sein und bis jetzt hatte sie sich so gut mit Dorothy unterhalten...Es wäre wirklich schade gewesen, wenn sie jetzt schon hätte gehen müssen. "Eine Tasse Tee klingt hervorragend!", versicherte sie der Grünhaarigen. Sie wollte auch schon fragen, ob es vielleicht dazu irgend eine kleine Knabberei geben könnte - immerhin ist ihre letzte Mahlzeit schon ein wenig aus - doch sie kam gar nicht dazu die Frage zu stellen. Dorothy blieb mitten in ihrer Bewegung stehen und es schien fast so als hätte sie einen Geist gesehen. Sorgenvoll wollte Eunice auf sie zugehen, doch da wandte sie sich schon an Eric. Er war in diesem Fall wohl auch die bessere Option, er war ja doch ein kräftiger Mann, während Eunice eher für ihre Tollpatschigkeit bekannt war. Eigentlich brachte sie ja so schnell nichts aus ihrer Fassung, aber die Eindringlichkeit mit der Eric ihr befahl gemeinsam mit der Kapuzenträgerin in der Kapelle zu bleiben, machte ihr schon Angst. "Was ist denn los, Dorothy?", flüsterte sie leise. Das Schloss war hinter Eric wieder in die Tür gefallen und die Mädchen waren wieder allein.

    Eunice, Eric und Dorothy


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    Eunice war sich zunächst nicht sicher, ob die Frage ihr galt, doch Dorothy hatte doch recht eindeutig auf Fern gedeutet. Es war ein wenig eigenartig hier zu stehen und einer Konversation zu lauschen, wo man nur die eine Hälfte hören konnte. Aber Eunice war ein geduldiger Mensch und so wartete sie einfach ab, dass Dorothy ihre Unterhaltung mit ihrem Plüschtier wieder beendete. Bis es jedoch so weit war, schienen die Beiden nicht mehr alleine zu sein. Dorothy als Tochter des Priesters sah sich wohl in der Pflicht nachzusehen, wer da an der Tür geklopft hatte. Das rundliche Mädchen blieb dabei stehen und wartete gespannt. Scheinbar kannte Dorothy den jungen Mann, der sich vor der Tür stand. Er sah ein wenig zerstreut aus, was wohl bei beiden Mädchen Sorgenfalten herbeirief. Eunice versuchte sich zunächst noch im Hintergrund zu halten, da sie das vertraute Gespräch der Beiden nicht sabotieren wollte. Aber als der Mann - Dorothy nannte ihn Eric - wieder gehen wollte, ging die Wirtstochter ein paar Schritte nach vor. "Quatsch, du störst doch nicht. Vor allem ist doch hier in der Kapelle jeder willkommen", plapperte sie und blickte dabei vielsagend zu Dorothy, als würde sie von ihr nun eine Zustimmung erwarten. Als er meinte, dass er Kopfschmerzen hatte, zog Eunice eine mitleidige Miene. "Kopfschmerzen sind trotzdem nie schön. Vielleicht solltest du dich kurz mal ausruhen?"