Der Eichhorn-Hof

  • Die Farm mit dem größten Land in Sternbach ist eindeutig die des jungen Hofbesitzers Henry. Sein Erbe ist ein Hof mit Feldern und Äckern, mit Gemüse und Obst und einigen Traktoren und anderen Gerätschaften, die es zum Bestellen der Felder und Ernten der Feldfrüchte braucht. Der Eichhorn-Hof beliefert den örtlichen Obst- und Gemüsestand auf dem Dorfplatz sowie spezielle Geschäfte in Riverport. Neben Karotten, Kartoffeln und Rüben, findet man auch Kürbisse und andere spezielle Gemüsesorten auf den Feldern. Aber auch Obstbäume gehören zum Besitz des jungen Farmers, ebenso ein großes Erdbeerfeld auf dem die kleinen Besucher ihre Körbchen umsonst füllen können. Aber Achtung: zu viele Erdbeeren gibt Bauchschmerzen! Henry ist immer auf Helfer angewiesen, die seine Feldfrüchte anbauen, düngen und ernten. Sollte man also Lust und Zeit haben, neugierig und hilfsbereit sein, kann man sich jederzeit bei Herrn Eichhorn Junior melden. Dieser wohnt am Rande seiner Felder in einem hölzernen Farmhaus, welches neben einem großen Gemeinschaftsraum mit Küche, auch ein kleines Bad, ein Schlafzimmer für Henry und im oberen Stockwerk ein Gästezimmer mit zwei Betten bietet.


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    nothing bad is gonna happen.

    i'm gonna take care of you now.

    i promise.

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  • EVENT-POST


    [IMG:http://orig07.deviantart.net/0842/f/2017/114/c/9/henry_by_minnotaurus-db709fy.png]


    Direkt vorm Farmhaus findet man ein großes Aufgebot von frischen, saisonalen Früchten, die Henry für alle interessierten Gäste vorbereitet hat. Erdbeeren, Wassermelonen, Tomaten, Pfirsiche und viele mehr. Gerne erklärt der junge Farmer alle möglichen Fragen zu seinem Hof und macht eine kleine Führung.

  • Daryl kam lautlos aus Richtung des Dorfplatzes, mit seinem seltsamen Kleinwagen angerauscht, und hielt dann vor einer Einmündung an.


    "Ach herrje...Ich weiß nicht mal, wo der Tante Emma Laden ist. Ich hätte mir den Plan doch nochmal anschauen sollen..." Der Wissenschaftler kratzte sich am Kopf, und stieg aus, um sich umzusehen.

    Er sah einen Hof, und große Felder in seiner Nähe, auf denen Mischanbau betrieben wurde.


    "Hmm. Ich frag mal bei dem Haus da. Hallo? Guten Tag? Hallo? Ich bins Daryl. Ist jemand da?"

    Vor dem Farmhaus blieb er stehen und sah sich nochmal um.

    "Hübsch hier. Vielleicht werde ich ein paar meiner Werkzeug Erfindungen hier los? Ah. Da ist die Tür."

    Nach einer Klingel suchte Daryl vergeblich, also klopfte er.

    "Hallo? Ich hab mich verfahren. Ist da jemand?"

  • Henry.png


    Vollkommen im Stress lief der junge Bauer durch sein hübsches Farmhaus. In die Küche, nach oben, nach unten, zurück in die Küche, ins Wohnzimmer. Wo hatte er nur diesen Dünger hin! Er hatte ihn doch extra mit ins Haus genommen weil er so wertvoll war und jetzt war er fort! „Das darf doch nicht wahr sein, so blö-“ Plötzlich klopfte es an seiner Tür. Wer war das denn jetzt, Besucher waren gerade wirklich Fehl am Platz! „Ja, hallo?“ Ein etwas verrückt aussehender Mann stellte sich vor ihn nachdem er die Tür geöffnet hatte. Ungeduldig tippte der freundliche Farmer an seiner Tür während der Fremde erzählte dass er sich verfahren habe. „Oh weh, das tut mir leid, jetzt ist unser Dorf so klein und doch verirren sich so viele Neue!“ Henry lachte aber jetzt war kein Zeit für einen Plausch. Der Dünger wartete, irgendwo. Und er musste ihn finden! „Momentchen, ich hab da was für sie!“, fiel dem Kerlchen ein, er verschwand kurz hinter der Tür und suchte im kleinen Regal gleich neben dem Eingang nach einem Stadtplan. Oder Dorfplan? Den hatte der Bürgermeister anlässlich des letzten Festes entworfen und drucken lassen. Der war ja jetzt perfekt oder nicht? „Ich bin leider sehr in Eile, entschuldigen Sie, aber hier, den schenke ich Ihnen!“ Der junge Mann drückte Daryl einen Plan in die Hand, auf diesem waren alle Orte des Dorfes aufgezeichnet. Auf der Rückseite war sogar eine Karte von Riverport! Ein wenig klein und unübersichtlich aber trotzdem hatte der werte Herr Bürgermeister daran gedacht.. so pfiffig. „Sie können sich gerne ein wenig um sehen, ich muss los, meine Pflanzen brauchen mich!“ Mit diesen Worten und einem entschuldigendem Lächeln hüpfte Henry in seinen Wagen und fuhr davon. Da musste er wohl neuen Dünger kaufen..

  • Daryl war ganz überrumpelt von dem jungen Farmer, und bemerkte erst, was passiert ist, als dieser davonfuhr.


    "Ach eine Karte. Sachen gibts..."


    Der Wissenschaftler sah sich die Karte an und suchte den Laden. Das blöde war, dass er vieles konnte, und fast alles wusste, trotzdem aber kaum Orientierung hatte.


    "Also...Ich bin hier. Und muss...da.. Da hin. Also wenn ich hier abbiege...und dann dort lang..."

    Während er seine Route plante, drehte er die Karte ein paar mal und fuhr den potentiellen Weg mit dem Finger nach.


    "Alles klar. Das kann klappen. Ach bin ich genial..."


    So stieg er in sein Auto und fuhr lautlos davon...

  • Marlin kommt vom Hotel~



    Hatte ihn die Paranoia aus dieser Stadt namens Riverport vertrieben? Als ob Mia hinter ihm her wäre - nein. Das er sich jedoch nun in einem Kuhkaff befand, kam nicht von ungefähr. Sicher, Aushilfsjobs waren in der Stadt zahlreiche ausgeschrieben, lohnten sich aber oft auch nur dann, wenn er eine Weile blieb - und das hatte er definitiv nicht vor. Auf dem Land hingegen, wurde jede helfende Hand gerne genommen, obwohl Marlin dem Ausdruck helfende Hand nur wenig abgewinnen konnte. Eher ein Deal der auf gegenseitigem Nutzen beruhte. Die Bezahlung war zwar meist schlechter, dafür konnte man mit Kost und Logis rechnen, also war er in einen beliebigen Bus gestiegen. Tja und dann war er einfach mal durch das Dorf gelaufen, in dem man sich fragen musste, ob hier überhaupt jemand lebte. Wirkte beinahe wie ein Geisterfriedhof. Einiges sah tatsächlich halbwegs vielversprechend aus. Was? Ihr glaubt Marlin wäre sich zu Schade für solch eine Arbeit? Naja, kein Zweifel bestand darüber, dass er derlei - oder jeglicher - Tätigkeit gerne nachging. Aber wer nichts besaß und nichts hatte, konnte sich nunmal auch keine Ansprüche leisten. Ein Faible hatte er wohl nur für Informatikjobs, aber sein Laptop hatte für ein paar Monaten den Geist aufgegeben und seitdem reiste er ohne, da er noch keinen Ersatz - auf den ein oder anderen Weg - startklar gemacht hatte.

    "Heh, ist hier wer?", rief er laut und mit grimmiger Miene über das Gemüsefeld, vor dem er gerade stand. Würde sich hoffentlich irgendjemand finden lassen, dem man um Arbeit fragen konnte. Nerviges Thema...

  • Kaya kommt hier an und trifft auf auf einen Typen (Marlin)

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    Sie lief sogleich einen Weg einfach entlang, als sie aus den Bus ausgestiegen war und kurz das eine Schild gelesen hatte wohin dieser in etwa führt und sie sich bei manche Sachen an Mineralstadt erinnert fühlt. Vieles ist auf den Lande einfach gleich, auch wenn jede Farm oder was hier noch so sein soll anderes heißen und vielleicht anderes anbieten. Neugierig wurde sie sehr was für Landprodukte sie hier kaufen kann und ob es auch eine Weinplantage gibt welche wahrscheinlich nicht an die von ihren Eltern ran käme. Dazu müsste sie natürlich auch besagten Wein auch vorher probieren sollte sie bezüglich das fündig werden. So kam es, das Kaya an dieser Farm ankam und versuchte raus zu bekommen was alles hier so angebaut wurde und lief auch schon an Obstbäume vorbei bis zu einem Gemüsefeld, wo auch jemand dabei stand und sie sich freute. So hat sie doch Glück jemand kennen zu lernen, auch wenn der Typ nicht gerade wie die Sonne strahlen tat und sie sich aber nicht daran stören lässt. Es gibt viele Gründe, wo sie immer was gutes dabei auch sieht und daher mit einem lächeln den schwarz haarigen erst zu winkte und mit guten Tag das auch beendete. Kaya selber stellte sich dann locker seitlich hin und wartet auf eine Reaktion dieses Mannes, der immer noch grimmig schauen tat und sie auch gute Laune dabei hatte.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • [Marlin] & Kaya



    Als ein 'Guten Tag!', ertönte, wandte Marlin den Blick von den weiten Feldern ab und richtete ihn sofort auf den Quell der Stimme. Für einen kurzen Moment befürchtete er, Mia hätte ihn selbst bis hierhin verfolgt. Das wäre - zugegeben - durchaus eine ordentliche Leistung gewesen. Die Frau, die sich ihm genähert hatte, hatte mit seiner Geliebten... geliebten Ex-Freundin... Mia eben, nicht viel gemeinsam. Von Frau konnte ebenso noch nicht einmal die Rede sein, wie alt war sie? 14? 15? Marlin fuhr sich die Haare aus dem Gesicht. "Arbeitest du hier?", fragte er das Mädel direkt. Falls nicht, konnte sie auch gleich wieder Leine ziehen, er hatte sicher nicht vor hier Freundschaften zu schließen. Hier? Ach, hier nicht und sonstwo auch nicht.

  • Kaya und (Marlin)


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    "Nein und ich nur Neugierig war was hier alles so zu sehen gibt", sagte die Blondine zu den schwarz haarigen welcher grimmig schaute und so das ignoriert und weiter lächelt."Arbeitest du denn hier?", fragte sie einfach, auch wenn er dazu nichts gesagt hatte."Falls nicht, dann kann ich beim suchen helfen", fügt sie hinzu, da sie so auch den Besitzer einiges fragen könnte. Sie bleibt auch weiter an der Stelle stehen, wo sie sich hin gestellt hatte und atmet die Luft von Obst und der sauberen Luft hier ein und überlegt später wirklich noch eine Bar zu besuchen, da sie für sich noch zu wenig den Tag nutzte.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • [Marlin] & Kaya | auf der Suche nach dem Bauern



    "Hast du noch nie 'ne Farm gesehen oder was?", brummte er, als das Mädel freimütig erzählte, was sie hier suchte. Gemüsefelder waren ja auch so spannend. Aber so war das mit den Stadtkindern - sofern sie denn aus Riverport kam - die waren auch der Ansicht, Kühe seien lila. "Musst du nicht zurück in die Schule oder so?", entgegnete er, ohne auf ihre Gegenfrage einzugehen. Sofern sie den Besitzer auch nicht kannte, war sie nutzlos für ihn. Marlin würdigte ihr keinen weiteren Blick, sondern wandte sich zum Gehen weiterhin auf der Suche nach dem Kerl, den dieser Hof wohl gehören musste. Verwaist war er sicher nicht, dafür waren die Felder doch viel zu gut gepflegt. Ob hier viele Leute arbeiteten?

  • Kaya und (Marlin) folgt ihn wegen sich weiter umschauen

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    "Doch, da ich auf einer Weinplantage groß wurde und die Natur mit alles lieben tue", erzählte sie und ignoriert weiter die miese Laune des schwarz haarigen und weiß natürlich das auch Städte schöne Orte haben wie schöne Wiesen oder so halt."Ich bin Studentin und habe frei, das ich das eine oder andere noch erledigen kann", sagte sie mit einem lächeln, da sie das als Kompliment sieht jung eingeschätzt zu werden. Selbst wenn da kein Kompliment dabei ist und die Blondine sich das zurecht gebastelt hat durch ihre Gedanken und Fantasie ihr das gefallen tut. Sie folgte ihn etwas, als er Anstalten machte zu gehen und macht das mit genügend Abstand. So drängt sie sich nicht zu sehr auf und kann selber schauen ob nicht noch jemand hier ist. Helfen wird sie auch erst, wenn man sie dazu was sagen würde und schaut sich die Felder genau an. So kann sie überlegen was sie selber hier genau wollte außer mit Glück das Gespräch mit den schwarz haarigen irgendwie fort zu führen.

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    Ist aus Tales of Xillia.

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    „UFF!“ Henry stieß laut die Luft aus seinen Lungen. Die Farmarbeit war wie immer anstrengend. Nichts für kleine Schwächlinge und nichts für große Faulpelze. Man brauchte Kraft, Mut, Ausdauer, Geschick und noch so vieles mehr. Der Farmer spazierte gut gelaunt und auch ein bisschen müde über seinen Hof, schaute stolz über dieses wirklich große Anwesen, auf all die hübschen Felder, die im Moment schon reichlich Ernte aufwiesen. Zucchini, Kürbisse, Gurken, Tomaten.. es gab jede Menge und Henry fragte sich, wie er das alles alleine schaffen sollte. Es war immer verdammt schwer fähige Arbeiter zu finden und eigentlich vertraute er auch immer nur sich selbst aber vielleicht war dieses Jahr endlich an der Zeit sich einmal Hilfe zu holen. Und während er so über seinen Hof wanderte, links und rechts jeweils einen großen hölzernen Eimer in der Hand, fielen ihm die verlorenen Besucher auf, die hier herum irrten. „Hallo?!“ Ein bisschen irritiert und doch erfreut, dass sich Menschen für seinen Hof zu interessieren schienen, näherte er sich Marlin und Kaya und lächelte breit. „Kann ich euch helfen? Wollt ihr euch umsehen? Soll ich euch etwas zeigen? Sucht ihr etwas oder jemand?“ Wahrscheinlich plapperte der junge Kerl schon wieder zu viel aber er war auch ein bisschen aufgeregt und so guckte er die Fremden neugierig an. „Habt ihr Langeweile und wollt mir helfen? Die Erntezeit beginnt und ich könnte ein paar starke Arme und hübsche Händchen gebrauchen.“ Der Bauer stellte die Eimer ab und wischte sich seufzend den Schweiß von der Stirn.

  • [Marlin]



    "Aha.", brummte Marlin nur, die Hände tief in den Jackentaschen vergraben und sich ansonsten schon längst wieder von dem Mädel abgewandt. Wirklich viel von ihrem Geplapper war ihm nicht hängen geblieben, nach dem Wort 'Wein' hatte er das Zuhören ganz einfach eingestellt. Ein nerviges Anhängsel war in der Tat nur mit einer Flasche Wein zu ertragen, aber Marlin war in Wahrheit nie der große Weintrinker gewesen. Wie dem auch sei - seine Aufmerksamkeit wurde erst wieder forciert, als ein junger Kerl auftauchte. (Für dich sind probably alle jünger als du selbst, Marlin.) Ach, lässt sich der Bauer also auch mal blicken., dachte er, In der Zwischenzeit hätte ich das Gemüse hier nicht nur klauen, sondern glatt noch zubereiten können. Nur, dass Marlin ein furchtbarer Koch war und sich eher von Instant Food statt - was auch immer, Nährstoffe, Vitamine, gesund - ernährte. Hey, man lebte immerhin nur einmal. Und nach seiner Lebensweise vermutlich eher kürzer als länger, aber was soll's. Klar, ich treib mich aus Langeweile hier am Arsch der Heide rum. Hach, wenn Menschen Gedanken lesen könnten, hätte dieser schwarzhaarige Kapuzenträger sicherlich ein Problem. "Ich bin auf der Suche nach Arbeit.", sagte er schließlich zu dem Bauern, Kaya dabei vollkommen ignorierend. Seine Stimme behielt dabei einen sachlichen Tonfall bei - ein bisschen zusammenreißen, das bekam er noch hin. "Brauche ein wenig Geld. Hab sowas auch schon öfters gemacht.", fügte er hinzu und deutete mit einer knappen Kopfbewegung zu den Feldern. Er fand solch Arbeit zwar beschissen, aber was tat man nicht alles, um schnell von der alten Ex wieder weg zukommen. Oder so. Haha. "Die da gehört übrigens nicht zu mir.", ergänzte Marlin noch und deutete mit dem Daumen in die Richtung der Studentin, ohne dabei auch nur in ihre Richtung zu blicken.

  • Kaya in der Nähe von den Bauer und Marlin

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    Die Blondine schaute weiter zu den Feldern, als der schwarz haarige sehr kurz was geäußert hatte und dann weiter gelaufen. Sie schaute dann wieder zu den schwarz haarigen, als eine weiter Stimme die Ruhe störte und das wohl der Besitzer sein muss oder so. Auf diesen schien auch der schwarz haarige wohl gewartet zu haben, da er zuerst mit diesen sprach und die Blondine nicht mehr beachtete. Da mischt sie sich auch nicht ein und sie aber auch den Bauern antworten sollte."Ich kam nur her, da ich schauen wollte was es hier so schönes gibt ehe ich zur Gaststätte zur kleinen Rübe gehe und mich da einer meiner Arbeitsplätzen anschauen", erzählte sie und lächelt den Bauern freundlich an. "Mich würde aber schon interessieren ob man hier auch was kaufen kann oder wo diese tollen Sachen angeboten werden", sagte sie und bleibt weiter dort stehen, wo sie die ganze Zeit in etwa stand. So stört sie das Gespräch der Männer nicht und sie immer warten möchte bis der Bauer sich an sie wendet. So kann sie weiter ihre Augen auf die Felder oder auch den Bäumen richten.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

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    Die beinahe schon düstere Aura, die von diesem älteren Kerl aus ging, machte dem junggebliebenem Bauern ja fast Angst. Daher schaute Henry den Mann nochmal genau an, von Kopf bis Fuß und kniff dabei seine Augen zusammen. Aber gut, dass er nicht zu der Sorte Mensch gehörte, die andere sofort in eine Schublade schoben oder sie für ihre Eigenarten verurteilte. Jeder hatte mal einen schlechten Tag! Das gehörte zum Leben dazu und so ignorierte er die grummelige Stimme des Größeren und lächelte nur freundlich. „Oh, ich kann immer helfende Hände benötigen. Gerade jetzt! Die geernteten Kürbisse aus der Scheune müssen zum Dorfplatz. Und ein paar der Exemplare noch in die Gaststätte zu Carrie. Sie wartet bereits drauf. Ihre Kürbissuppe ist überaus beliebt. Die müsst ihr mal probieren!“ Der junge Farmer geriet fast etwas ins Schwärmen ehe er räuspernd inne hielt und mit seinem Zeigefinger auf eine der Scheunen im Hintergrund deutete. „Es wäre mir schon viel geholfen, wenn ihr die Kürbisse ausfahren könntet! Sieh es als eine Art Einstellungstest! Danach kannst du gerne als Erntehelfer einsteigen.“ Henry tippte nachdenklich an sein glattrasiertes Kinn. „Und für all das, was eben das Jahr über noch so an fällt. Wenn du dich gut anstellst, natürlich. Ich denke du kannst mit einem Traktor umgehen, wenn du das schon mal gemacht hast? Ansonsten sind da drin genügend Schubkarren!“ Der Farmer lächelte breit. Wahrscheinlich war er naiv einem fremden Kerl einfach so zu vertrauen aber es nahm ihm gerade eine wirklich große Last. „Der Schlüssel steckt und.. oh je, ich muss weiter..“ Der Kerl wurde schon ein bisschen hibbelig und schaute dann auf das hübsche Fräulein. „Meine Ernte kannst du auf dem Dorfplatz kaufen! Manchmal sind wir auch in Riverport auf dem Markt. Je nachdem wie wir es schaffen.“ Henry erklärte alles geduldig und langsam, war sichtlich froh darüber dass es Menschen gab, die sich noch für die gute, einfache Feldarbeit interessierten. „Du brauchst dich wirklich nicht für diese hübsche Dame schämen.“, sagte er in Richtung des Mannes und kicherte, drehte sich dann herum und machte sich auf den Weg zu seinen Feldern, auf denen noch jede Menge Arbeit wartete.

  • [Marlin] --> Dorfplatz



    Tatsächlich fackelte der Bauer nicht lange und gab ihnen beiden schon eine erste Aufgabe. Dabei hatten sie noch überhaupt nicht über die Bezahlung gesprochen. War Kost und Logis überhaupt inkludiert? Dann könnte er sich zumindest das Wucher-Hotel in Riverport sparen. Doch der Kerl war bereits wieder verschwunden um seiner Arbeit nachzugehen und so sah Marlin dem Grünschnabel nur mit hochgezogenen Augenbrauen in seiner gewohnt miesepetrigen Miene hinterher. Für den Moment verharrte Marlin nur, ehe er sich aufraffte der ersten Tätigkeit widerwillig nachzugehen. Erst als er sich umdrehte, fiel ihm auf, dass das Mädel immer noch hier war. Achja. Ohne noch etwas zu ihr zu sagen, schritt er voran in die besagte Scheune und setzte einfach darauf, dass Kaya ihm folgte. Dem war auch so. Typisches Hühnchen also. "Du wolltest eh zur Gaststätte, oder?", hakte er dann doch an sie gewandt nach. "Dann bring du den einen Karren dahin und ich kümmer mich für den Rest am Dorfplatz." Es war kein Vorschlag, sondern er bestimmte einfach. War sowieso naheliegend. Er kümmerte sich auch nicht darum, ob sie in der Lage war einen ganzen Schubkarren voller Kürbisse zum Gasthof zu bringen oder nicht. Sie hatte sich immerhin auch mir nichts dir nichts für die Arbeit eingeschrieben, oder? Dann sollte sie gefälligst auch selbst schauen, wie sie damit zurecht kam. Das war nicht sein Problem. Nein, sein Problem war eher, dass er jetzt einen ganzen Kipper voll zum Dorfplatz bringen sollte. Mit einem Traktor. Weder das Gefährt noch sein Anhänger waren übergroß und er würde auch keine Probleme mit der Handhabung haben. Nein, sein Problem war eher, wie verdammt lächerlich er auf dem rostigen Ding aussehen würde. Marlin fuhr sich durch die Haare. Ich hasse diesen Job. Aber so gesehen, gab es nicht viel was er nicht hasste, also nahm es sich im Grunde auch nicht viel. Der Schlüssel steckte tatsächlich und der Traktor sprang nach dem dritten Versuch sogar an. Gut. Alles, was dem Ziel noch im Weg stand war folgendes: Marlin hatte keine Ahnung, wo sich der Dorfplatz überhaupt befand. Naja, so groß würde dieses Kuhkaff schon nicht sein, als das man den verfehlen würde. Also, heißen Sie mit mir willkommen: Marlin, den Gemüsebauern. Zählt das eigentlich schon als Verkleidung, um am Dorfplatz gratis an Essen zu gelangen?

  • [Tara] auf der Suche nach dem Erdbeerfeld


    2412-tara-robins-pngAuch wenn es für einen Frühlingstag noch etwas frisch war, so konnte man doch schon die ersten Zeichen der wärmeren Saison erkennen. Überall sprossen langsam die ersten Blümchen und Bäume auf, es gab kein Eis mehr auf welchem man ausrutschen konnte und die Sonne zeigte viel öfter ihr Gesicht. Ihre trüben Stimmungen hatte sie zum Glück größtenteils hinter sich gelassen, was vermutlich damit zusammenhing, dass sie viel öfter raus in die Natur ging als früher. Sie fühlte sich irgendwie schlecht, dass sie so viel Zeit in ihrem Zimmer verbracht und deprimiert gewesen war. Umso mehr spürte sie jetzt das Bedürfnis, diese verlorene Zeit nachzuholen. Eine weitere neue Erfahrung, die sie heute machen wollte, war aus selbst gepflückten Erdbeeren einen Erdbeerkuchen zu backen. Sie hatte zwar mit Backen nicht viel am Hut, aber wenn es eins gab was sie in den letzten Monaten gelernt hatte, dann dass es nie zu spät war etwas Neues anzufangen. Glücklicherweise hatte sie im Internet gelesen, dass es auf diesem Hof sogar kostenlos war, die Erdbeeren auf dem Feld zu pflücken und so wollte sie sich die Gelegenheit auf gar keinen Fall entgehen lassen. Mit dem Bus war sie nach Sternbach gefahren und mit einer Box in der Tasche war sie gut vorbereitet. Jetzt musste sie nur noch dieses Erdbeerfeld auf diesem riesigen Hof finden...

  • [Marlin] & Tara



    Marlin war am Tag zuvor aus seinem überteuertem Hotelzimmer raus und auf's Land gezogen.

    Vorübergehend.

    Aber er hatte sich gestern immerhin bei diesem Grünschnabel von einem Bauern um einen Job bemüht und in seiner Lage durfte man nicht wählerisch sein. Das war er in der Hinsicht zum Glück noch nie gewesen. Inbegriffen waren ein Dach über dem Kopf und die Hauptmahlzeiten, was zwei Vorteile hatte: Erstens würde Mia ihn hier hoffentlich niemals finden und zweitens hatte er so hoffentlich schnell genug Geld für den nächsten Bus in die nächstbeste Stadt beisammen. Die stichelnde Stimme, ob das immer noch sein Plan A war, ignorierte er gekonnt. Was auch sonst?

    So kam es, dass Marlin, der vorgestern noch die Kürbisse für das beschissene Dorffest ausgefahren hatte, sich heute um die Aussaat kümmern durfte. Gestern Herbst, Heute Frühling - Jahreszeiten waren schon eine seltsame Sache. Und man mochte meinen, dass in der heutigen Zeit die Landwirtschaft viel automatisierter verläuft, doch die Realität sah häufig anders aus. Der Boden im Gewächshaus war trocken und hart und gehörte erst einmal aufgelockert. Also tat Marlin genau das. Die Haare hinten zusammen gebunden, mit Handschuhen und einer Hacke ausgestattet, tat er mit einigen anderen Helfern seit Stunden nichts anderes.

    Als er gerade eine Reihe beendet hatte, stellte er die Hacke beiseite und griff nach seiner Wasserflasche, nur um festzustellen, dass er sie bereits geleert hatte. Mit einem Seufzen verließ er das Gewächshaus, um sich aus einem Kasten die nächste zu holen, als er aus den Augenwinkeln etwas bemerkte. Er wandte sich, nebenbei trinkend, in jene Richtung und erkannte eine junge Frau, die zwischen den offenen Feldern spazierte. So ziellos und suchend wie sie ging und mit diesen Klamotten, gehörte sie definitiv nicht zu den Helfern. Oh man. Es musste ihn zwar nicht kümmern, aber sie waren angewiesen worden, ein Auge auf herumlungerndes Volk zu haben. Na schön. Marlin verschraubte die Flasche und legte sie neben das Gewächshaus, ehe er strammen Schrittes auf die verlorene Gestalt zuging. "Heh.", sprach er die Frau noch beim Näherkommen an. Obwohl sie doch jünger schien, noch ein Teenager? "Suchst du was bestimmtes?" Ein freundlicher Tonfall klang anders, aber es war nunmal wie er war. Sie drehte sich zu seinen Worten um und das war, als er ihr ins Gesicht blickte. Marlin stockte. Das ist nicht dein scheiß ernst. Als er erkannte, wen er da vor sich hatte, war er schon fast bei ihr angekommen. Das kann echt nicht wahr sein.

    Seine Tochter.

    Tara.

    Natürlich erkannte er sie. Er war ja nicht ganz blöd. Obwohl er es nicht hätte müssen. Das letzte Mal gesehen hatte er sie immerhin... äh. Im Grundschulalter? Ja, so um den Dreh. Shit. Aber ihre Heterochromie war schon immer ein Merkmal gewesen, welches herausstach. Nicht negativ, aber... egal. Und auch sonst, ihre ganze Person. Was machte sie hier? Erst Mia und jetzt das? Was für eine Verschwörung war das bitte? Allerdings... Er hatte Mia mit der Erwähnung um Tara noch aufgezogen und sie hatte wie immer nur rumgeheult, wie gemein er doch sei. Aber sonst hatte sie nichts dazu gesagt. Hatte er vielleicht falsch gelegen? Hatten die zwei sich tatsächlich ausgesöhnt? Die Idee war ihm lächerlich erschienen, doch nun geriet sie ins Wanken. War das Mädchen gar zu Hause gewesen, als Mia und er...? Jetzt übertreib mal nicht. Das war eindeutig eine Singlebude gewesen. Aber war Tara nicht zu jung um schon alleine zu wohnen? Als ob du nicht selbst mit 16 raus wärst... Hmpf. Es ging ihn ja auch echt nichts an. Was sollten die Gedanken? Er blickte zu Tara. Scheiße, er hatte echt keinen Schimmer wie alt das Mädel war. Erkannte sie ihn überhaupt? Besser wär's wenn nicht. Besser für sie, wahrscheinlich. Also sagte er für's Erste nichts. Ob seine Haltung verriet? Marlin war in der Regel zwar gut, sich nichts anmerken zu lassen, allerdings hatte ihn das gerade kalt erwischt. Er war nie ein Vater für sie gewesen und das wussten sie beide.

  • [Tara] bei Marlin


    2412-tara-robins-pngSie war eigentlich bei ganz guter Launer, als ein schwarzhaariger Kerl, der sicher schon mal bessere Tage gesehen hatte sie mit einem groben "Heh" ansprach. Sie zuckte kurz zusammen und war sich im ersten Moment nicht sicher, ob die Frage nach ihrem Ziel hilfreich oder nicht vielleicht doch eher drohend gemeint war. Befand sie sich etwa in einem Bereich, der verboten für Besucher war? Dabei hatte sie gar nicht mitbekommen, dass hier irgendwelche Schilder oder Zäune in der Nähe waren, abgesehen von den Tierweiden. Sofort bekam sie ein unangenehmes Gefühl im Magen, dass sich nur noch verstärkte, als der Mann immer näher an sie herankam und letztendlich vor ihr stehen blieb. So wie er auf sie herabschaute, wäre sie am liebsten gleich weggelaufen. "Ähm, bin ich hier falsch?", murmelte sie unsicher, während sie instinktiv einen Schritt von ihm Abstand nahm. Der Tonfall und die einschüchternde Präsenz von ihm war allerdings nicht das Einzige, was den Knoten in ihrem Magen zusammenzog. Sie traute sich nicht lange, ihn sein Gesicht zu blicken, aber für den kurzen Augenblick, in dem sie es getan hatte bekam sie ein ganz schlechtes Gefühl. Ein Gefühl der Familiarität, dass sie sofort versuchte zu ignorieren. Das war nicht möglich. Nach all den Jahren... Nein. Nie im Leben würde sie diese Person auf einer Farm in einem kleinen Dorf wiedersehen. Das war ein zu großer Zufall, um wahr zu sein. Zumindest sagte sie sich das. Doch wie so oft wusste ihr Bauchgefühl besser Bescheid als ihr Bewusstsein. "Ich hab nur das Erdbeerfeld gesucht", sagte sie jetzt etwas schneller, sichtlich panisch. Sie war überhaupt nicht bereit für irgendeine Art von stressvoller Konfrontation und wollte sich immer noch einreden, dass sie falsch lag. "Aber ich find mich schon zurecht, alles in Ordnung", versicherte sie ihm schnell, quasi in der Hoffnung, dass er sie einfach in Ruhe lassen würde. Während der ganzen Konversation schaute sie ihm immer nur mal wieder flüchtig in die Augen. Trotz der unangenehmen Situation wollte sie nicht unhöflich erscheinen.

  • [Marlin] & Tara



    Unsicherheit.

    Das Gefühl, welches dieses Mädchen so unweigerlich und offensichtlich ausstrahlte, war eine starke Unsicherheit. Sogar ein wenig mehr als das. Ob das nun daher rührte, weil sie seine Person erkannt hatte oder weil er schlichtweg ein ganz und gar sonniges Gemüt ausstrahlte, konnte Marlin allerdings nicht deuten. Erstaunlich war nur, dass er dieses Gefühl mit ihr teilte, auch wenn er es einfach verbarg. Doch sollte dieses Mädel, Tara, sich der Erkenntnis bewusst sein, so sagte sie nichts - und ließ Marlin damit rastlos zurück.

    "Nein.", entgegnete er, ihrer zaghaften Frage hin und bemühte sich um einen... weniger mürrischeren Tonfall. "Schon gut." Marlin hob für einen Moment beschwichtigend die Hände. Tara's Unbehagen drang quasi aus allen Poren und das war nichts, was in seiner Absicht lag. In der Regel kümmerte es ihn kein Stück, was Andere von ihm dachten. Selbst Mia stellte keinen besonders große Ausnahme dar - nicht in dieser Hinsicht zumindest. Er hatte sich nie um die Zuneigung von Menschen bemüht und handelte nach dem simplen Prinzip des Geben und Nehmens. Biete an, was jemand braucht und erhalte, was du selbst gebrauchen kannst.

    Nun hingegen, lerne Marlin eine neue Erkenntnis über sich selbst. Er wollte nicht, dass seine Tochter - scheißegal, wie fremd sie ihm war - Angst vor ihm hatte. Abscheu? Das war okay, damit konnte er umgehen. Das hatte er, ehrlich gesagt, auch verdient. Aber Angst? Nein. Er wusste auch genau, woher das kam. Es war schon ironisch, wie viel Zeit ins Land gehen konnte und das sich am Ende, doch rein gar nichts geändert hatte. Fuck it. Das würde die Sache nur komplizierter machen.

    Marlin musterte das Mädchen vor ihm, während sie nach passenden Worten - einer Erklärung? - suchte. Zuerst mit einer gewissen Hemmnis, dann unverhohlen. Sie hielt seinem Blick nicht stand, sah stattdessen nervös über die Felder. Tara wirkte ein wenig wie ein in die Ecke gedrängtes Häschen. Ob sie immer so war? Wäre erstaunlich, dachte er, bei solchen Dickschädeln als Eltern. Sie trug ihre Emotionen so offensichtlich zur Schau, wie er es auch von Mia kannte. Davon abgesehen jedoch, rein äußerlich betrachtet, sah sie ihr überhaupt nicht ähnlich. Huh. Er wusste nicht, was er erwartet hatte, dass jedoch sicher nicht. Sie sah tatsächlich ihm ein klein bisschen ähnlich. Oder dichtete er nun Dinge hinein? Spielt ja auch keine Rolle. War ganz gut, dass sie den Blick abgewandt hielt. Zuvor hatte er sich nur einer Sache vergewissern können. Tara hatte nicht seine Augen. Ja, eines davon war grün, derselbe Farbton wie die seinen, doch sie versprühten nichts von der Kälte - dem Gift, wie seine Mutter zu sagen gepflegt hatte - die er von ihm geerbt hatte. Das hatte ihn unmerklich beruhigt, wenn auch die Anspannung deshalb nicht von ihm abgefallen war. Er hoffte nur, dass sich ebenso wenig von Mia's Blick in ihr widerspiegelte. Das. Wäre. Nämlich. Nicht. Auszuhalten.

    Nicht, dass es wirklich wichtig wäre. Immerhin sieht sie so aus, als würde sie gleich von mir weglaufen. Hm. Shit. Sollte er etwas sagen? Was wollte er dadurch bezwecken? 'Sorry, dass ich deine Mutter nicht dazu überreden konnte dich abzutreiben, aber wenn wir uns jetzt schonmal wiedersehen, lass uns mal eben dein ganzes Leben auf einem Kaffee nachholen?' Pf. Wohl kaum. Nein, wenn sie eine Ahnung hatte und es bevorzugte stillschweigen zu bewahren, würde er ihr den Gefallen tun. Und wenn sie ignorant über seine Existenz sein sollte, war die Ahnungslosigkeit eines der wenigen Geschenke, die er ihr überhaupt machen konnte. Oder läufst du nur wieder weg? Nun, jeder tat das was er am besten konnte, nicht? Abgesehen davon tippte seine Intuition auf Ersteres. Oder täuschte sie ihn hier und es handelte sich tatsächlich um ein verdrehtes Wunschdenken?

    Marlin räusperte sich schließlich. "Die sind ein Stück lang in die Richtung.", meinte er, trat einen Schritt zurück und deutete ein wenig rechts von der Richtung, aus der sie gekommen war. "Wenn du auf dem Pfad hier bleibst und dich rechts hältst, kannst du sie nicht verfehlen." Ein bisschen erstaunlich, dass sie sie überhaupt schon übersehen hatte. Aber zugegeben, der Hof hier war durchaus größer, als erwartet.