Das Hotel "Stelldichein"


  • Emiko öffnete schläfrig die Augen. Sie drehte sich zur Seite und knipste die Tischlampe auf dem Nachtkästchen an und schloss wieder die Augen. Es dauerte eine Weile bis sich ihre Augen an das Licht gewöhnt hatten, doch dann stand Emiko auf. Sie zog die Rollos hoch und schaltete die Lampe aus. Das Tageslicht reichte, um das Zimmer ausgiebig zu beleuchten, schließlich war es klein und beschaulich. Wenn auch etwas zu klein und beschaulich, doch damit musste das Model im Moment leben. Womit sie noch leben musste, war die Tatsache, dass sie heute frei hatte. Ein tag ohne ihre Arbeit, ein Disaster! Aber damit musste sich die junge Frau leider abfinden. Was könnte sie denn stattdessen tun? Vielleicht sollte die Schwarzhaarige das alles erst auf sich zukommen lassen, zu viel Planung war da nicht gut oder? Zuerst sollte sich das Model jedoch herrichten. Ungeschminkt und unfrisiert konnte sie doch nicht aus dem Haus gehen! Sie tappste zum Kleiderschrank und wählte ihr Outfit, eines ihrer Lieblinsoutfits. Danach ging Emiko rüber ins Badezimmer und zog sich an. Als nächstes kamen die Haare, welche sie sich zuerst kämmte. Dann band sie die dunkle Haarpracht zu einem vorderen Seitenzopf und klippte ihre Blumenspangen an die vorderen Haarsträhnen.Den rest der Haare band sie hinter dem Kopf zusammen, so dass nur noch das Make-up fehlte. Dezent schminkte sich das Model, nicht so übertrieben wie so manch anderer in der Branche. Denn ihre Natürlichkeit war eines von Emikos Markenzeichen. Fertig gestyled betrachtete sich die junge Frau im Spiegel und lächelte zufrieden mit sich selbst. Das größte Problem war nur: Was tun? Emiko hasste es so, wenn sie nichts zu tun hatte, wie gerade, aber sie wusste nicht, was sie machen sollte. Vielleicht sollte sie einfach in die Stadt gehen und sich umsehen. Oder shoppen gehen? Irgendwas musste sie finden, aber darüber konnte die Schwarzhaarige auch auf dem Weg nachdenken.


    >geht


  • Komari zog ihren Koffer hinter sich her, sah instinktiv weg, wenn sie Menschen am Straßenrand sah und steuerte stur auf das Gebäude nur wenige Meter non ihr entfernt zu. Als die Brünette die Worte "Hotel Stelldichein" lesen konnte, beschleunigte sie ihre Schritte, um so schnell wie möglich in das Gebäude zu kommen. Es war keine zwei Tage her, dass es geschah. Gestern war seine Beerdigung gewesen, heute stand Komari hier, weit weg von der Stadt, die ihren Engel aus dem Leben gerissen hatte. Ein Stechen in ihrem Kopf symbolisierte Komaris wirren Gedabnken, welche sie nicht einmal ansatzweise ordnen konnte. Die Tür des Hotels fiel hinter der Brünetten ins Schloss und eine unangenehme Stille tart ein, nur unterbrochen von den gleichmäßigen Schritten und dem Rollen des Koffers. Vor dem Tresen blieb der Neuankömmling stehen, wartete, bis sich der Rezeptionist zu ihr gesellte. >>Ein Zimmer bitte, am besten für längere Zeit.<< Nur die nötigsten Worte, heute war sie einfach nicht in der Stimmung. Außerdem hatte sie noch andere Sorgen, nämlich ein Ausbildungsplatz. Hier in der Stadt gab es doch sicher ein Restaurant. Doch vorher musste die Brüntte einfach mal durchschlafen und sich ausruhen, sich ablenken. Während der Rezeptionist nach reien Zimmern suchte, fasste Komari sich langsam an den Anhänger, welcher über ihrer Brust baumelte. Ein letztes Andenken, ein letztes Mal seine Stimme hören, ihn ein letztes Mal sehen. All die Zeit, die Mühe, die Tränen schienen so weit weg im Moment, so als lägen sie eine Ewigkeit zurück, dabei waren es gerade mal zwei Jahre, uwei jahre in dem sie ihm beigestanden hat, zwei Jahre in denen er ihr Engel war und sie der seine, beste Freunde, bis zum Schluss. Und er hatte sein Versprechen gehalten, sie waren Seite an Seite gewesen, bis zum Schluss, bis zum Ende. Zu seinem Ende. Die Wunde war noch so tief, so kurz nach dieser schrechlichen Tat, als das Komari an etwas anderes denken könnte. Wage hörte sie die Worte des Rezeptionisten, legte ihm fast in Zeitlupe das Geld auf den Tresen und nahm den Schlüssel entgegen. Ein gezwungenes Lächeln war die Verabschiedung, ehe Ari ihren Koffer nahm und das Zimmer suchte. Dort angekommen, stellte sie langsam den Koffer ab, schloss die Tür hinter sich und begann ihre Sachen auszupacken. Das Zimmer verfügte über ein Bett, eine kleine Küche und einen Esstischt mit Stühlen, sowie ein kleines Bad. Als Komari endlich den Koffer geleert hatte, nahm sie das eingeramhte Foto, welches sie mit ihrem besten Freund abbildete, ´das sie auf den Nachttisch gestellt hatte in beide Hände und starrte es an, während sie sich auf das Bett sinken ließ. Warum? Warum konnte sie ihm nicht helfen? Warum hat er nichts gesagt? Warum hat er das getan? Eine dumme Frage, denn Ari wusste wieso. Während sie das Bild betrachtete, fühlte sie kaum die salzigen Tränen, welche ihr über die rot gefärbten Wangen rollten.Schließlich kippte die Brünette irgendwann zur Seite und schlief ein.
    Am nächsten Morgen fühlte sich Komari ein wenig besser, gut genug um sichauf die Suche nach dem örtlichen Restaurant zu machen und um einen Ausbildungsplatz zu suchen. Doch zuerst musste sie sich umziehen und etwas essen. Danach verleiß Komari leise ihr Zimmer und ging mit kleinen Sxchritten durch den Gang, ehe sie die große Tür erblickte und durch sie hindurrch schritt.


    Koamri verlässt das Hotel.


  • Chelsea trug ihre Reisetasche auf dem Rücken und betrat das Hotel. Sie lief vor zur Rezeption und klingelte an der Tischklingel, doch niemand kam. Nochmal ertönte das Klingeln, doch wieder kam niemand. Genervt tippte Chelsea mit dem Fuß auf den Boden und wartete, bis schluss endlich doch jemand kam, um sie zu bedienen. "Na endlich. Wurde auch Zeit." Kommentierte sie die Verspätung und erntete dafür einen bösen Blick seitens der Rezeptionistin. "Also, ich würde gerne ein Zimmer mieten." Brachte sie ihr Anliegen hervor und tippte mit den Fingerspitzen auf dem Holztisch, welcher die Rezeption darstellte, herum. "Natürlich." Die Rezeptionistin klang gespielt freundlich, was Chelsea leicht durchschaute. Schließlich kannte sie sich mit dem Vorspielen von Tatsachen aus, nur war die Brünette nicht so dumm, sich dabei erwischen zu lassen. "Was ist noch frei?" Erkundigte sie sich in einer gleichgültigen Tonlage und bekam schließlich ihre Zimmernummer mitgeteilt, nachdem sie die Kaution gezahlt hatte, ein Teil des Restgeldes aus Destiny Valley. Weiteres Geld würde sie sich hier verdienen müssen, doch angesichts des Jobs, welchen sie diese Woche anfangen konnte, freute sie sich in gewisser Weise darauf. Sie durfte Sport machen, den ganzen Tag! Mit Vorfreude auf diesen Job ging die junge Frau auf ihr Zimmer und begann, ihre Sachen ein zu räumen, was sie nach kurzer Zeit schon wieder langweilte, aber dennoch getan werden musste. Ihr Gepäck konnte sie leider nicht bezirzen, sich selbst in die Schränke zu räumen. Endlich, endlich war diese ermüdende Aufgabe erledigt, sodass Chelsea nun eine neue Aufgabe suchen konnte. Da bemerkte sie, wie ihr der Magen knurrte, das Gefühl des Hungers in ihr hoch stieg. Nur leider hatte sie keinen Apfel oder eine Banane zur Hand, weshalb sie sich wohl etwas in der Stadt kaufen gehen müsste. Bei der Gelegenheit konnte sich die Sportlerin auch gleich einmal in Riverport umsehen.


    Hotel "Stelldichein" >> ?


    EDIT:


    Chelsea kam zurück von ihrem kleinen Rundgang. Bald war der Urlaub angesagt und es war Zeit zu packen. Die Sportlerin brauchte zwei Taschen: Eine für ihre Kleidung und andere wichtige Sachen, die andere für ihre Sportutensilien. Ihr Snowboard und die Schlittschuhe durften unter gar keinen Umständen fehlen. Nach dem Packen ging Chelsea einen Happen essen und ging dann zu Bett. Am nächsten Tag war es Zeit für den Aufbruch in den Urlaub.


    Hotel "Stelldichein" >> Marktplatz


  • Der Bus setzte sich in Bewegung und Chelsea konnte die Musik bald nicht mehr hören, da sie einschlief. Die Fahrt ging vorbei und irgendwann stand der Bus am Marktplatz, von wo aus Chelsea sofort zum Hotel zurück joggte. Ihr Körper war noch immer top fit und das sollte sich auch so bald nicht ändern. Wieder in ihrem Zimmer packte die Brünette aus und aß zu Abend. Danach legte sich Chelsea nach einem Workout ins Bett und schlief ein. Am nächsten Morgen stand die Brünette wieder erholt auf und frühstückte, duschte und verließ das Hotel.
    Hotel >>?


  • Das Taxi hielt vor dem großen Hotel an und ein dunkelblonder Mann, vornehm gekleidet öffnete die Beifahrertür des Fahrzeuges. Genau auf der anderen Seite des Fahrzeuges öffnete sich die Fahrertür und der kleine Taxifahrer trat aus seinem Fahrzeug. Er lief zum Kofferraum, woraufhin der dinkelnblonde Mann folgte, um seine Koffer in Empfang zu nehmen. Nicht sonderlich behutsam zog der Fahrer des Personentransporters die silbernen Koffer des jungen Mannes aus dem Kofferraum des Txis und stellte sie vor seinem Fahrgast ab. Dieser zückte sein Portmonee und bezahlte den kleinen Herren mit der Halbglatze, welcher ohne ein weiteres Wort wieder in sein Taxi stieg und davon fuhr. Manieren hatte dieser Mann wirklich nicht. Ohne sich weiter Gedanken darüber zu machen rückte Ford seine Brille zurecht und nahm seine Koffer. Es war Zeit das Hotel zu betreten. Das Zimmer hatte er schon vor längerer Zeit gebucht, weswegen er nur noch ein Dokument vorzuwesen hatte, um an seine Zimmerschlüssel zu gelangen. Der Dunkelblonde betrat das Gebäude langsamen Scrittes und trat an die Rezeption heran, an der eine zierliche, dunkelhaarige Frau stand und ihn musterte. "Ich habe ein Zimmer gebucht. Ford Dearborn." Meinte er monoton und legte der Frau das weiße Din A4 Blatt, auf dem alles fein säuberlich abgedruckt war, auf den hölzernen Tisch, welcher die Rezeption darstellte. Die Angestellte nickte und suchte hinter sich an einem Schlüsselbrett nach dem richtigen Schlüssel, um diesen dem Gast zu überreichen. Ford nickte und wollte gerade kehrt machen, da hielt ijhn die Dunkelhaarige auf. Sie erklärte hastig, dass er doch gar nicht wisse, wo sich sein Zimmer befand und fragte, ob sie ihm kurz den Plan des Hauses erklären sollte. Tatsächlich hatte der junge Mann vergessen sich nach mehr zuerkundigen, weswegen er nickte und das Angebot annahm. Die Angestellte zückte einen Plan des Hotels und erklärte ihm Stück für Stück, wo sich was befand. Zum Schluss wies sie ihm des Weg zu seinem Zimmer und Ford verabschiedete sich höflich. Er zog seine silbernen Koffer hinter sich her auf den ersten Gang links. Dort suchte er die Zimmernummern ab, bis er die fand, welche auf dem Schlüsselbund seines Schlüssels stand und schloss die Tür auf. Im Inneren roch es steril und nach Putzmittel mit einer kleinen Mischung Staub, doch das störte ihn nicht undbedingt. Das war zumindest Zeichen dafür, das es größtenteils sauber war. der Dunkelblonde schloss die Tür hinter sich und begann dann, seine Koffer aus zu packen und seine Halbseligkeiten in die Schränke, welches überall im Zimmer standen, zu packen. Es dauerte gut eine Stunde, bis er fertig war, doch dann konnte er sich ausruhen. Es war bereits spät abends, weshalb es auch nichts mehr zu essen gab, jedoch war er vondem langen Flug und der anschließenden langen Taxifahrt erschöpft und konnte es kaum erwarten, endlich unter die Decken zu schlüpfen. Gedacht getan und so schließ er bis zum nächsten Morgen.
    Als Ford seine Augen öffnete, glitt sein Blick sofort zu seinem Wecker, welcher auf dem kleinen Nachttisch neben seinem Bett stand und klingelte. Es war Punkt 8 Uhr , genau so wie er den Wecker gestellt hatte. Ford schaltete den Alarm ab und erhob sich aus dem Bett. Er zog sich an, vornehm wie immer, und machte sich dann auf den Weg zum Frühstücksbuffet. Nachdem Speis und Trank erlledigt waren, konnte er sich einen ersten Überblick über die Stadt machen. Sein erster Arbeitstag in der Apotheke war erst in einer Woche, so konnte sich Ford in Ruhe einleben.


    >geht

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    Die hellen Lichter der Limosine erhellten die Straßen Riverports, als das teure Gefährt seine prominente Insassin zum Hotel beförderte. Es war wirklich eine Schande, dass sich auf die Schnelle nichts besseres gefunden hatte, als dieses billige Hotel, doch Stephanie musste sich wohl damit abfinden. Jedoch hatte sie ihrem Manager schon Feuer unterm Hintern gemacht, damit er schnell weiter nach einer Luxuswohnung für sie suchte. Der schwarze Wagen kam zum stehen und der Chaffeur, selbstverständlich in ein nobles Jackett gehüllt, stieg aus, um dem Popstar aus dem Wagen zu helfen. Danach öffnete er den Kofferraum, um Stephanies zehn, bis zum anschlag gefüllten, Koffer hinaus zu heben. "Miss Rabe, ich kann diese Koffer nicht alle aufeinmal tragen und auch noch ihr Handgepäck und den Schlüssel zum Zimmer transportieren." Teilte der Mann ihr untröstlich mit. "Dann läufst du eben mehrmals. Ich weiß nicht, wo das Problem liegt, James." Der Popstar zuckte mit den Schultern und seufzte anschließend laut auf. "Fang mit dem und dem hier an, danach der und der da hinten. Den Rest überlasse ich dir." Sie zeigte dem Angestellten die Reihenfolge und stellte ihre Handtasche auf dem ersten Koffer ab. "Hopp Hopp, ich brauche auch noch meine Schlüssel." Sie klatschte in die Hände und lief vor zu Tür, gefolgt von dem vollgepackten Angestellten. Vor der Eingangstür jedoch blieb sie reglos stehen und ernetet einen verwirrten Blick von James. "Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich diese Tür anfasse." Meinte die Pinkhaarige nur und wartete, bis der junge Mann alles abgestellt und die Tür für sie geöffnet hatte. Drinnen dachte Stephanie jedoch gar nicht daran, ihm die Tür aufzuhalten und hätte der arme James nicht gerade noch einen Füß zwischen Tür und Türstock gepresst, so wäre diese zugefallen. Der junge Angstellte schleppte Stephanies erste Koffer hinein und lief dann vor zu Rezeption, um den Schlüsses des Popsterenchens in Empfang zu nehmen. Diesen brachte er seiner Vorgesetzten und tatsächlich nahm sie ihn sogar an. Seufzend schleppte der Angestellte die Koffer hinter Stephanie her, während diese ihr Zimmer suchte und sich 'ausversehen' ein paar mal verlief. Endlich im Zimmer angekommen stellte James alles ab und eilte zurück zur Limosine um die nächsten Koffer zu holen. Während Stephanie dem armen Mann zusah, wie er sich abmühte, setzte sie sich auf das kleine Bett. Es sah unbequem aus und diese Bettwäsche erst! Und ihre eigene war ihr für dieses Bett zu schade. Es war wirklich schlimmer, als sie es sich vorgestellt hatte! Nach einer Weile waren alle Koffer in ihrem Zimmer und James verabschiedete sich. "Danke Ihnen, James. Sie können gehen." Er tat wie ihm geheißen. Nun war der Popstar allein. Ermüdet von all dem legte sich die Pinkhaaruge recht schnell schlafen. Ihre Koffer packte sie nicht aus, denn sie hatte nicht vor, hier lange zu bleiben. Auch wenn das Hotel eigentlich äußerst gut war, so war es doch zu schlecht für Stephanies Anforderungen, wie so ziemlich alles, weil die junge Frau eigentlich nie zufrieden war.

    Am nächsten Morgen wachte Stephanie früh auf und frühstückte ausgiebig. Tatsächlich war das Essen ziemlich gut, jedoch würde die Pinkhaarige dies nie zugeben. Sie gab es nie offen zu, wenn etwas gut war oder ihr gefiel. Nichts durfte offensichtlich gut genug sein. Leider hatte sie hab heute keine Limosine mehr, denn sie konnte james nur noch für wichtige Anlässe rufen, wie zur Arbeit oder für wichtige Feiern. Deshalb musste die junge Frau notgedrungen laufen.


    geht

    Nein ich bin nicht die Signatur. Ich sortiere hier nur den Buchstabensalat, den mein Besitzer hier eben fabriziert hat!

  • Ford öffnete die Augen, das Klingeln des Weckers reizte seine Nerven, aber nach kurzen Suchen im Dunkeln konnte er den Ohren betäubenden Lärm endlich ausschalten. Er blieb noch einen Moment liegen, ehe er ausgiebig gähnte und sich streckte. Dann begab er sich in die Senkrechte und blieb noch eine Weile auf der Bettkante sitzen. Erst einmal den Kreislauf wieder in Gang bringen, dachte er und während er mit schläfrigen Augen in die Dunkelheit starrte und sich fragte, ob es die Ausbildung zum Apotheker wirklich wert war, jeden morgen so früh aufzustehen, wurde allmählich wieder zu einem Menschen.
    Er ging ins Badezimmer, wusch sich das Gesicht und machte sich allgemein fertig für die Arbeit. Er aß noch einen kleinen Happen - weil er wusste, wie wichtig ein ausgewogenes Frühstück am morgen ist - und verließ dann das Hotel.

    ~geht zum Riverport Plaza

  • [Marlin] | First Post


    Marlin stellte den Rucksack ab, ehe er sich an die Rezeption wandte. Ein prüfender Blick ging durch die Empfangshalle. Bequeme Sessel, verzierte Wandsäulen, Spiegel, hässliche Bilder, der Typ hinter dem Tresen trug die Verkleidung eines Pinguins: Anzug, Krawatte, steife Miene. Alles in allem: schick. Kein Milieu in das er sich normalerweise verirrte. Doch es schien, als hätte dieser Ort wahrlich nichts besseres - oder in seinem Fall: schlechteres - zu bieten. Nicht, das er Luxus per se ablehnte, doch meist ertrank dieser in einer Fake Schicht, bei dem ihm das kotzen kam. Ganz davon abgesehen, das es in der Regel über seinem Budget lag. Billige Hostels und Couchsurfing waren typischerweise seine erste Wahl, doch in Riverport war er bisher nicht fündig geworden. Als lebten die Leute hier noch im letzten Jahrhundert. Selbst ein airbnb würde ihn wohl günstiger kommen, als eine Nacht in diesem Bunker, aber was soll's. Er würde sich nach Arbeit umhören und wenn nicht, eben wieder verschwinden. So wie immer. Für ein oder zwei Nachte wird's gehen. Wie immer, nur eine vorübergehende Bleibe. Auf dem ersten Blick war jedoch klar, dass die Gesellschaft, die hier einkehrte, nicht die seine war - nicht, das es ihn kümmern würde. Er ließ gelangweilt den Blick weiter schweifen, während der Rezeptionist eine Kopie seines Passes machte und ihn mit den üblichen Informationen zudröhnte. Der Zweifel, ob er zahlen konnte, stand dem Kerl ins Gesicht geschrieben, wenngleich er es professionell hinter einer höflichen Fassade versteckte. Das entlockte Marlin nur ein amüsiertes Schnauben und auf Verlangen schob er die Kreditkarte nach. Das war zwar nicht die seine, aber das musste ja niemand so genau wissen. Nach Arbeit in diesem Laden brauchte er jedenfalls nicht fragen, es war klar, das hier nur qualifiziertes Fachpersonal, welches schön in das Schema passte, gefragt war. Wie dem auch sei. Marlin schulterte seinen Rucksack und warf ihn sofort in das ihm zugewiesene Zimmer, ohne einen weiteren Blick hinein zu werfen. Wucherpreise. Mal sehen wo man in diesem Ort etwas Ordentliches trinken gehen konnte, nach der langen Busfahrt hatte er auf jeden Fall etwas nötig.


    geht~

  • [Marlin] kommt & geht~



    Den Weg von Mia's Apartment heraus merkte er sich gut. Es war noch wahnsinnig früh am Morgen gewesen, als er ihre Wohnung stillschweigend und ohne ein weiteres Wort verlassen hatte. Aber das war schon immer seine Art gewesen. Marlin war über die Innenstadt gegangen und hatte sich dort an einer Ecke einen günstigen Kaffee geholt. Eine Stadt hatte an einem Morgen, insbesondere an einem so frühen, eine ganz andere Atmosphäre als zu anderen Tageszeiten. Er betrachtete die wenigen, vorbeiziehenden Leute, während er an einer Hauswand angelehnt, den Kaffee runter kippte. Okay, erstmal zurück in sein versnobtes Hotelzimmer. Dort genehmigte Marlin sich eine ausreichende Dusche, ehe er ins Bett fiel. Der Vormittag mochte gerade vorbei streichen, das hinderte ihn jedoch nicht daran, eine Portion Schlaf nachzuholen - er war nicht mehr der Jüngste, Nächte durchmachen war out geworden. Und in Mia's märchenhaften Himmelbett, oh Gott, da hätte er wohl selbst dann keinen Schlaf gefunden, hätte er all ihre Plüschtiere nacheinander angezündet.

    Als Marlin wieder aufwachte, brach bereits die Abendsonne durch das Fenster herein. Shit. Er brauchte noch immer Geld, ergo einen Job, sonst lief bald gar nichts mehr. Widerwillig stand er also auf, zog sich ein frisches Shirt über und verließ das Hotel, um sich beim Streunen einmal umzusehen~

  • [Marlin] kommt & geht~



    Es war mitten in der Nacht, als sich die automatischen Schiebetüren des Hotels öffneten. Die einzige anwesende Person war der Hotelier hinter dem Tresen, der sich mühevoll mit dummen Videos im Internet wachzuhalten versuchte. Marlin zog die Kapuze vom Kopf und winkte mit der Hotelkarte, noch bevor der Typ ihn ansprechen konnte. Der Hotelier nickte nur, widmete sich dann wieder seinem Handy zu und ließ Marlin ihn Ruhe.

    In seinem Zimmer - welches er bisher kaum angerührt hatte - schmiss er sich angezogen aufs Bett. Nur die Jacke hatte er zuvor auf einem Stuhl abgelegt. Sein Blick wanderte nach draußen. Das Hotel lag an einer dicht befahrenen Straße, auf der selbst um diese Uhrzeit noch ein reger Verkehr herrschte. Fast erinnerte die Szene ihn an größere, imposantere, anonymere Städte. Er bevorzugte diese klar, und doch hatte es ihn auch dort nie von Dauer gehalten. So wie er die Nacht auch den Tagen bevorzugte und trotzdem verließ er auch tagsüber das Haus. Machte das Sinn?

    Eventuell schlief er ein paar Stunden. Wachte zuwider auf, als die Sonne ihm ins Gesicht schien, zog die Vorhänge zu, sich schließlich doch noch gemütlichere Klamotten an und schlief nochmal ein paar Stunden. Erst gegen Mittag stand er endgültig auf, gönnte sich eine heiße, ausgiebige Dusche - er hatte diese zu schätzen gelernt, wer wusste schon wann er das nächste Mal in solchem Luxus baden konnte? (literally eh pfpfpf) Vermutlich nicht auf absehbare Zeit - füllte sich seine Wasserflaschen am Hahn auf (stay hydrated kids) und packte seinen großen Reiserucksack zusammen. Obwohl er kaum was gebraucht hatte, war es jedesmal wieder just a mess. Dann checkte er aus. Alles in Allem hatte er ja jetzt einen Job und dieser schniecke Bunker lag ganz einfach über seinem Budget.