Der Spielplatz

  • [IMG:http://orig15.deviantart.net/a76c/f/2015/212/b/0/gina_by_princesslettuce-d93mlnh.png]


    Eigentlich hatte ihr Tag ganz gut angefangen. Heute Vormittag war Gina mit einer kleinen Gruppe von Kindern auf dem Spielplatz gewesen; Für Gewöhnlich übernahm die junge Erzieherin derartige Ausflüge, um die Kinder genügend auszulasten. Lilia fühlte sich dafür manchmal zu kränklich und Irene hatte nicht genug Geduld für die kleinen Energiebündel übrig. Sie mochte solche Ausflüge. Es war nett, mal aus dem Waisenhaus zu kommen und sie hatte das Gefühl, dass sich die Kleinen in anderen Umgebungen richtig ausleben konnten. Doch jetzt war Gina alleine an den Ort zurück gekehrt. "Wo ist es nur..."
    murmelte sie etwas zerstreut, als sie über den Spielplatz lief und sich umsah. Die junge Erwachsene schien nach etwas zu suchen. Als sie vorhin in das Waisenhaus zurück gekehrt war, hatte Gina bemerkt, dass etwas von ihrem Besitz fehlte. Etwas, dass ihr sehr wichtig war. Sie schätzte, dass sie es auf dem Spielplatz verloren hatte, als sie mit den Kindern durch die Gegend tollte. Ihr Rock und ihre sonst weiße Schürze hatten immer noch ein paar Erdflecken von dieser Aktion. Gina seufzte leise und runzelte nervös ihre Stirn. Sie wollte nicht wie ein kopfloses Huhn durch die Gegend rennen, aber Gina hatte nicht die geringste Ahnung, wo sie mit der Suche beginnen sollte. Es war auch möglich, dass sie es wo anders verloren hatte und umsonst auf dem Spielplatz umher irrte. Aber noch hielt sie an der Hoffnung fest, es irgendwo finden zu können.


  • Sakura war Gedanklich immer noch nicht ganz da, gerade war sie noch in ihrem Traumland mit Louis und schon musste sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Der Traum wirkte einfach so real, sodass sie es gar nicht fassen konnte dass dieser es eben nicht war. Nachdem sie aus Louis WG maschierte, überlegte sich die Blondine einen kleinen Spaziergang zu machen um ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Sie hoppste von Randstein zu Randstein, was sehr gefährlich sein konnte bei den hektischen Autofahrern die verschlafen hatten und nun spät zur Arbeit kamen. Sake dachte sich kleine Geschichten zu den Personen aus. Ein eher kleine Mann mit langmähnigen halb Glatze fuhr in einem roten VW und hupte die Dame vor sich an. Dieser hatte bestimmt gestern Abend auf der Couch mit einer Dose Bier gelegen und sich heimlich My little Pony angesehen, bis ihn die Magie der Freundschaft zum einschlafen verzaubert hat. Daraufhin wachte er heute Morgen zu spät auf mit dem Bier über sein Unterhemd geschüttet. Die kleinen Ponys kamen und haben ihn sauber gemacht und ein Pausenbrot geschmiert. Bestimmt war dass die Art wie er die letzten Stunden verbacht hatte. Das schräge Mädchen überlegte sich noch andere Erzählungen, aber irgendwie war heute keine sorecht in ihrem kreativen Stil. Irgendetwas laugte sie aus. Vielleicht hätte sie doch einfach bei Louis weiterschlafen sollen. Wer weiß, vielleicht hätte das geholfen.
    Nach einigen weiteren hopsern und schritten fand sich Sakura neben dem Spielplatz wieder. Eine Runde mit der Schaukel würde ihr Gemüt bestimmt wieder in Topform bringen. Auf dem Spielplatz waren ein paar Kinder und eine Erwachsene Frau, die aussah als würde sie etwas suchen. Die mit einer Regenwolke beschmückte Sake, ignorierte erstmal die Personen auf dem Platz und ging direkt auf die Schaukel zu. Vor - Zurück - Vor - Zurück... nicht... kein Funken Spaß. Abwesend beobachtete sie die Leute. Die Kinder wirkten glücklich, nur nicht die Frau. Sie schien besorgt und suchte etwas wohl sehr dringend. Die Studentin überwindete sich und ging auf diese zu. "Kann ich dir irgendwie helfen?" Entgegnete sie ihr in der Hoffnung das eine kleine Schatzsuche ihr den Fun-Faktor bringen würde.


    Da sie das Mädchen komischer weise ignorierte, blieb der Fun-Faktor wohl aus und Sakura zog das weite. Sie ging nach Hause, holte sich eine Mütze voll Schlaf, einen Teller voll Essen und eine Packung Make Up, um dann sich dann wieder auf den Weg zu neuen Abenteuern zu machen.


    ✶★"Eine kleine Überlegung, ein kleiner Gedanke an andere, macht den ganzen Unterschied aus."★✶

    - Winnie Puuh




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  • [Mia] auf einer Schaukel 

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    [IMG:http://orig15.deviantart.net/8925/f/2016/201/6/c/harvest_moon_girl___mia_by_princesslettuce-daacps7.png] Mia war wie jeden Tag um ca. zwölf Uhr Mittags aus ihrem Bett gekrochen, hatte sich einen Kaffee in der Gemeinschaftsküche gekocht, sich an den Tisch gesetzt, aus dem Fenster gestarrt und ihre Tasse in winzigen Schlückchen ausgetrunken. Dann war sie noch ein paar Minuten dagesessen, hatte darauf gewartet, dass vielleicht noch jemand in die Küche kam und war dann wieder aufgestanden und hoch gegangen, ohne ihre Tasse wegzuräumen. Mia war unter die Dusche gesprungen, hatte sich die Zähne geputzt (Wahnsinn, dass sie dafür überhaupt noch die Motivation aufbrachte) und war schließlich unter ihre Bettdecke gekrochen und hatte Netflix angemacht. Immer noch keine neuen Folgen von Supernatural, Call the Midwife oder sonst einer Serie, die sie in den letzten Wochen durchgesuchtet hatte, also hatte sie versucht, etwas neues zu finden. Nach einer Viertelstunde gab sie ihre Suche jedoch auf und drückte den roten Knopf oben rechts auf der Fernbedienung. Und.. jetzt? Die junge Frau überlegte eine ganze Zeit lang und beschloss, dass es Zeit war, ihre Bleibe mal wieder zu verlassen und der Außenwelt einen Besuch abzustatten. Also schnappt sie Mia, die immer noch nasse Haare hatte, ihre Jacke und ging. Sie lief durch die halbe Stadt, and Schaufenstern vorbei, an Cafes und an.. Menschen, von denen sie niemanden kannte. Letzten Endes war sie am Spielplatz auf einer Schaukel gelandet und wippte auf dieser vor und zurück. Oh man, was war nur aus ihr geworden? Und aus ihrem Leben..

  • Nachdem Ivy von ihrer Mutter endlich in die Freiheit entlassen wurde, nachdem diese sie den halben Weg bis zum Spielplatz begleitet hatte, hüpfte sie freudig den Bürgersteig entlang, warf einen Blick nach rechts und links und lief fix über die Straße als die Ampel Rot zeigte - es war schließlich kein Auto in Sichtweite. Schnell allerdings verschwand ihre Begeisterung, als sie weit und breit keine Panda entdeckte. Wo steckte denn ihre beste Freundin? Hielt ihre Mama sie wieder mit anderen Sachen beschäftigt? Das Blondchen zog einen Schmollmund und setzte sich vorerst auf die rechte der beiden Schaukeln (die andere wurde von einem größeren Mädchen mit braunen Haaren besetzt, die irgendwie nicht so ganz fröhlich aussah) um abzuwarten. Vielleicht war sie ja auch einfach nur zu früh! Wobei das wirklich selten passierte, meistens war sie diejenige die trödelte und auf die Pandora warten musste. lveine schlug mit ihren Beinen abwechselnd nach vorne, sodass die Schaukel sich wackelnd vor und zurück bewegte, während sie sich mit den Händen festhielt und mit ausgestreckten Armen nach hinten lehnte, sodass sie in den Himmel und zu den Wolken hinauf blicken konnte. Maaan, wo blieb ihre beste Freundin denn nur? Schaukeln alleine war öde. Abrupt hielt die Blonde an und nutzte den Schwung der Schaukel um einen kleinen Sprung hinzulegen. Das Mädchen tapste weiter in Richtung des Hüpfgerätes, auf welchem man sich eigentlich gegenseitig zum hüpfen brachte, Ivy jedoch war es gerade gut genug um darauf ein Schläfchen einzulegen.


  • Es war das erste mal, dass Charlene ganz alleine unterwegs war. Und es war wirklich angsteinflösend und aufregend zugleich! Klar, zuhause waren die Eltern auch mal kurz außer Haus, doch dort hatte sie ja immer noch ihren Bruder, aber der schlief im Augenblick ja noch. Die Familie würde ja nachkommen und zusammen waren sie schon öfters den Weg zum Spielplatz gegangen, weshalb sie sich auch kein einziges Mal verlief! Darauf war die Braunhaarige nun wirklich stolz. Bei ihrer Ankunft wanderten ihre Blicke nervös hin und her und in ihrem Kopf sagte sie sich ihre Adresse immer wieder laut, für den Fall, dass sie jemand ansprechen sollte. Elfenweg 3, Elfenweg 3... Doch als sie vor der schwarzen Sprungmatte stand, vergaß sie all ihre Sorgen und freute sich über alles. Erst vor kurzem haben ein paar Bauarbeiter dieses riesige Ding hier aufgebaut und endlich konnte sie es austesten! Mit ihren kurzen Ärmchen und Beinchen kletterte sie, ziemlich ungeschickt, auf die Matte und versuchte zu springen, auch wenn es eher nach einem merkwürdigen Ententanz aussah. Das Mädchen auf der anderen Seite bemerkte sie gar nicht, da die Metallstange in der Mitte ihr die Sicht versperrte.

  • Gerade war die Blonde so schön weggedöst, auf dem warmen, schwarzen Plastikzeug, da spürte sie plötzlich ein Erdbeben unter sich. Müde, wie sie nun mal war, brauchte sie einen Augenblick, ehe lvy ihre Augen öffnen konnte, ohne dass die Sonne ihr diese heraus brannte, doch bevor sie dazu kam war sie auf schon herunter gerollt und im Sand gelandet. „...“ Für einen Moment blieb Amys Tochter regungslos liegen und hasste ihr Leben dafür, dass sie jetzt Sand im Mund hatte, ehe sie sich wieder zusammenriss und in einen Schneidersitz setzte. Mühsam versuchte sie den Sand auszuspucken und den Rest der kleinen Körner mit den Händen aus dem Mund zu bekommen, aber ohne Wasser gelang ihr das nicht so recht. Erst jetzt war sie in der Lage sich nach dem Grund für den Sturz umzusehen, welcher näher war als gedacht. Ein Mädchen mit braunen Locken, vermutlich knapp älter als sie, hüpfte freudig, wenn auch etwas affig, auf dem Sprunggerät herum. „Bist du blind?“, fuhr lveine Charlie an, gefolgt von einem herzhaften Gähnen. So wirklich sauer sein konnte sie gerade nicht, dafür war sie viel zu spontan aus dem Schlaf gerissen worden. „Jetzt hab ich wegen dir Sand im Mundl”, beschwerte sie sich, während sie noch immer ihr Bestes gab um das Knirschen zwischen ihren Zähnen verstummen zu lassen.


  • Wow, auch wenn Charlie nicht gerade der sportlichste Mensch war, so machte es trotzdem super viel Spaß auf dem Ding hoch und runter zu fliegen! Da sie ja immer und immer am wachsen war, warf ihr Daddy sie gar nicht mehr so oft in die Luft um sie dann wieder aufzufangen, aber das hier war doch ein fast genau so guter Ausgleich! Langsam kam sie jedoch aus der Puste und verlangsamte ihr Tempo, als sie gerade eine Stimme vom Boden wahrnahm. "Oh?" Ihre Beine hörten nun komplett auf zu springen und ihr Kopf drehte sich zu einem blonden Mädchen im Sand, welche wohl mit Charlene redete, auch wenn sie nicht gerade freundlich klang, was aber auch einen sichtlichen Grund hatte. "Oh nein, das tut mir so leid!" Besorgt hüpfte sie von der Springmatte und eilte zu der Fremden, auch wenn die Braunhaarige nicht recht wusste, was genau passiert war. "Das war wirklich keine Absicht! Aber Sandkuchen mag ich mittlerweile auch nicht mehr..." Jaja, als Baby war sowas noch viel leckerer! Aber Geschmäcker änderten sich wohl, wenn man älter wurde. "Ich bin Charlie! Ich hoffe du nimmst meine Entschuldigung an, ich kann dir auch meinen Lolly geben, wenn du möchtest." Sie hielt ihr aus Höflichkeit ihre Hand hin und war bereit, den kleinen Lolly aus ihrer Hosentasche abzugeben, da sie selbst gar nicht so auf diese Süßigkeiten abfuhr.

  • Während Amys Tochter noch immer mit dem Sand beschäftigt war, hüpfte das fremde Mädchen von der Sprungmatte und lief direkt zu ihr um sich zu entschuldigen. Und die Brünette hatte tatsächlich das große Glück zu wissen, wie lvy zu besänftigen war, obwohl sie sich noch nie begegnet waren. Normalerweise war lveine nicht die Art von Kind, die anderen sofort verzieh, egal ob sie etwas mit Absicht oder aus Versehen getan hatten, jedoch gab es eine Sache, mit der es relativ leicht war, die Blonde für sich zu gewinnen: Essen. Am besten Süßes! Für eine Sekunde musterte sie das Mädchen, das sich als Charlie vorgestellt hatte, ehe sie ihre Hand ergriff und sich aufhelfen ließ. Kaum, dass ihr der Lolly angeboten wurde, riss sie ihn ihr flink aus der Hand. „Schon ok!", entgegnete sie zufrieden und war ihr somit auch nicht mehr böse. Wenn sie jedes Mal einen Lolly bekommen würde, wenn so etwas passierte, dann würde sie das auch gerne öfter über sich ergehen lassen. „Ich bin lvy.“, stellte sie sich schmatzend vor, während sie den Lutscher in ihrem Mund von einer Seite auf die andere schob. Ob sie sie fragen sollte, ob sie Panda gesehen hatte? Vermutlich kannte sie sie eh nicht, ansonsten hätte lveine von ihrer besten Freundin schon von einer Charlie gehört gehabt.


  • Die gute Erziehung ihrer Eltern zeigte sich gerade wirklich nützlich! Es war wichtig, dass man sich gegenüber anderen stets freundlich und höflich verhielt und genau so konnte auch kein Streit ausbrechen! Die Mädchen hatten die Sache also ziemlich schnell hinter sich gebracht und die kleine Charlie konnte es kaum abwarten Mama und Papa davon zu erzählen! Wo auch immer sie blieben... Für einen Moment schwieg sie und beobachtete das blonde Mädchen, während dieses genüsslich den Lolly verpeiste. Ehrlich gesagt wusste sie auch nicht, was man in der jetztigen Situation sagen oder machen sollte, schließlich bot das Leben ihr gerade die Chance an, eine neue Freundin zu finden, und außer Ben hatte sie eigentlich noch keine Freunde. Dann nahm Charlene ihren ganzen Mut zusammen und stellte die Frage aller Fragen. "Wollen wir zusammen springen?" Mit ihrem Zeigefinger deutete sie auf die schwarze Springmatte, auf der sich die beiden Kinder noch eben befunden haben.

  • Eigentlich war Ivy in diesem Moment ganz zufrieden, auch wenn keine Panda in Sichtweite war, aber immerhin hatte sie einen Loily der ihr gerade regelrecht den Tag versüßte. Deswegen störte es sie auch gar nicht weiter, dass das anfängliche Gespräch der beiden Mädchen verstummt war, sie war zufrieden. Es war allerdings schon seltsam, dass Charlie noch weiterhin vor ihr stand, so als würde sie jetzt etwas von ihr erwarten. War denn nicht alles geklärt? Die Blonde legte den Kopf schief, als ihr Gegenüber fragte ob sie nicht gemeinsam auf der Springmatte spielen wollten. Erstmal würde sie den Lolly verspeisen, aber dann...tja, wenn ihre beste Freundin sich nicht blicken ließ, konnte sie es ihr auch nicht übelnehmen, wenn Ivy sich anderweitig beschäftigte. Und wenn diese Charlie ihr schon anbot, jenen Part als Spielkamerad zu übernehmen, warum dann nein sagen? Amys Tochter zuckte mit den Schultern und biss einmal kräftig auf den Lolly, sodass er etwas zersplitterte und fortan als Bonbon diente. Der Stiel landete direkt im Müll. Schnell waren die Reste auf geknuspert, auf Verschlucken hatte sie nämlich nur wenig Lust. „Okay!“ Damit erklärte sich lveine offiziell dazu bereit, Zeit mit ihr zu verbringen. Soweit es ihre Größe zuließ kletterte sie erneut nicht ganz so elegant (aber seit wann waren Kinder schon elegant) auf die Springmatte und wartete, dass die Brünette ebenfalls wieder auf das Spielgerät stieg. Sie brauchte nur nicht auf die Idee kommen, dass sie jetzt direkt Freunde waren. Es war nur eben niemand anderes hier um zu spielen.


  • „Ja, mein Schatz, früher war alles besser", stimmte die alte Dame ihrem Gatten seufzend zu, damit dieser endlich aufhörte zu reden und sie den Spaziergang genießen konnte. „Weißt du noch, als wir so jung waren?”, krächzte Galen, woraufhin Nina nur die Augen verdrehte. „Wir sind nicht blind durch die Welt gegangen, nur, weil wir an nichts außer diesen Schmahtfohns denken konnten! Und dann auch noch im Auto, ist das denn die Möglichkeit!” Als sie die letzte Kreuzung passiert hatten, hatte ein junger Autofahrer gerade noch im letzten Augenblick die Bremse betätigen können, sodass er das alte Ehepaar nicht über den Haufen fuhr, als diese gerade den Zebrastreifen überquerten. „Jetzt lass uns doch bitte das schöne Wetter genießen und nicht über die Fehler anderer sprechen, ja?", bat die Dame mit Stock in einem Tonfall, der keine Wiederworte zulassen würde. Galen brummte noch einen Augenblick unverständlich vor sich hin, hörte dann aber auf den Wunsch seiner Liebsten. Der Weg des alten Paares führte sie über den Spielplatz, welchen Nina wirklich gerne besuchte. Ihre Kinder und Enkel waren schon viel zu alt um sich noch an einem Ort wie diesem zu amüsieren, nichts desto trotz genoss die alte Frau es, das Lachen von Kindern zu hören. Dieses Mal jedoch, erblickte sie außer spielenden Kindern noch etwas Anderes, was nicht in dieses Bild passte. Eine junge Frau, vielleicht Mitte 20, die etwas niedergeschlagen auf der Schaukel saß. Während Galen dem Weg gerade aus folgte, bog Nina spontan in die Richtung des Mädchens ab. „Nina!" Der alte Mann klang nicht sonderlich zufrieden, während er zusah wie seine Gemahlin sich einmal mehr in die Angelegenheiten anderer einmischte, unternahm jedoch nichts, um sie dabei zu stoppen. Zu gut kannte er sie, um zu wissen, dass er sie nicht davon abhalten konnte, wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte. „Kindchen, warum dieser traurige Blick? Du hast so ein schönes Gesicht, schenk der Welt doch ein Lächeln! Sieh dir das schöne Wetter an, ist es nicht herrlich warm?“ Die alte Dame hatte ihren Schritt verlangsamt und blieb direkt vor der Schaukel stehen, auf der Mia saß. „Du bist doch noch so jung, du solltest das Leben genießen!"


  • "Yay!!" Erfreut strahlte das Mädchen ihren gegenüber an, auch wenn diese eher unbeeindruckt erschien, aber gut, dass Kinder sowieso noch keine Mimik lesen konnten. Am liebsten hätte sie Ivy voller Vorfreude auch kurz an sich gedrückt, doch bisher hatte sie Umarmungen nur bei Ben und ihren Eltern geübt, da war ihr das dann doch zu schnell. Gemeinsam kletterten die beiden Knirpse also zurück auf die Springmatte, welches schon ziemlich anstrengend an sich war. Oben angekommen, fing die Brünette wieder als erste an zu springen und animierte ihre neugewonnene Freundin dazu mitzumachen. Aber egal wie sehr die Kinder es versuchten, irgendwie kamen sie nicht in den richtigen Rhythmus und die Matte bewegte sich so doof, dass es wirklich, wirklich anstrengend für die Stummelbeine wurde. Irgendwie war das ganze ziemlich frustrierend und plötzlich wünschte sich Charlie nichts mehr als ihre Familie herbei, doch sie tauchten einfach nicht auf... Sie beschloss eine kurze Pause einzulegen um Luft nachzutanken. "Du, Ivy, wo sind deine Eltern denn?" Es war ja schon komisch genug, dass sie hier selbst ohne Aufpasser rumlief, aber gleich noch ein junges Mädchen? Sie mussten doch vorsichtig sein, wenn sie alleine an anderen Orten waren!

  • Die beiden Mädchen hatten sich erneut mit aller Kraft auf die Sprungmatte gehieft und begannen sofort, darauf zu springen. Auch wenn sie nicht im selben Takt waren, was das Springen unheimlich erschwerte und die beiden aussahen wie Spielecharaktere, bei denen ununterbrochen die Space-Taste gedrückt wurde, machte es der Blonden tatsächlich ein bisschen Spaß. Nicht so sehr wie mit Panda, warja logisch, aber es war in Ordnung! Als beide ziemlich außer Puste waren entschieden sie sich eine kurze Pause einzulegen, während der Charlie ihr eine Frage stellte, auf die sie eigentlich keine große Lust hatte zu antworten. Da sie aber den Lolly bekommen hatte, war sie mal nicht so. „Ich habe nur meine Mama, einen Papa habe ich nicht. Die ist mit einem Freund unterwegs! Ich wollte mich hier eigentlich auch mit meiner besten Freundin treffen, aber irgendwie ist sie nicht da...“ Iveine wirkte etwas betrübt über diese Tatsache, zuckte aber nur mit den Schultern. „Und wo sind deine?" Eigentlich interessierte es Amys Tochter recht wenig, aber vielleicht hatte Charlie ja noch irgendwo einen Lolly versteckt! Man konnte ja nie wissen.

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    "Oh, das ist ja auch ok! Meine Eltern sagen, dass man nicht immer einen Papa braucht, solange die Mama einen lieb hat!" Vorsichtig setzte sich das Mädchen schließlich im Schneidersitz auf die Matte, um das Gespräch mit Iveine ruhig fortzuführen. "Ähm..." Auf die nächste Frage wusste sie jedoch keine richtige Antwort zu geben. Sie wollte eigentlich nicht doof erscheinen, aber anlügen wollte sie die Blonde auch nicht. "Ich... habe keine anderen Freunde, außer meinen Bruder Ben", gab sie dann zu und sah traurig auf ihre Schuhe um den Blick abzuwenden. "Aber das ist auch nicht schlimm! Er ist mein bester Freund und Zuhause hab ich noch meinen Löwen, Leo." Dass er nur aus Plüsch bestand, verriet sie natürlich nicht. "Glaubst du, deiner besten Freundin ist was passiert?" Sie wollte Ivy ja nicht beunruhigen, aber man sollte lieber sichergehen! "Wenn du willst, können wir sie ja auch zusammen suchen."

  • [Mia] auf einer Schaukel


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    [IMG:http://orig15.deviantart.net/8925/f/2016/201/6/c/harvest_moon_girl___mia_by_princesslettuce-daacps7.png] Vielleicht schmiss sie sich einfach vor den nächsten Zug, oder so. Das hier hatte doch keinen Sinn mehr. Alle waren weg, jeder hatte ein Leben und Mia hatte keines mehr. Aus lauter Verzweiflung hatte sie sogar ihrer Tochter eine SMS geschrieben, in der sie Tara um eine Aussprache gebeten hatte, aber zurückgekommen war nichts. Und als ob Gott ihr einen Wink mit dem Zaunpfahl geben wollte, dass der Plan mit dem Zug die richtige Idee gewesen war, schickte er nun auch noch eine geschwätzige alte Frau zu ihr. "Wirklich?" Mia versuchte nichtmal, sich ein Lächeln abzuringen. Wozu auch? "Naaa?", begrüßte sie die Frau und zog beide Augenbrauen hoch. Jaja, Mia hatte ein wahnsinnig schönes Gesicht. Das hatte sie ja auch weit gebracht. "Hey, wenn sie eh nichts anderes zu tun haben.. Haben sie zufällig Erben? Weil, ich könnte Geld echt gebrauchen." Das entsprach zwar der Wahrheit, aber Mia wollte die alte Frau eigentlich einfach nur wegekeln. Was machte sie überhaupt hier an nem Spielplatz? Ein Kleinkind war sie ja allem Anschein nach nicht mehr und Anzeichen von Depressionen gab es bei ihr auch nicht. Mia warf einen Blick hinter ihren Gesprächspartner und entdeckte ihren Mann. "Ach, hätte ich mir denken können." Klar war sie mit ihrem Ehemann spazieren! Die junge Frau wünschte sich einen plötzlichen und schnellen Tod, jetzt. Um weiterem Smalltalk zu entgehen kramte Mia ihr Handy aus der Hosentasche und spielte abwesend damit herum. Vielleicht.. ging sie heute einfach was trinken oder so? Bestimmt könnte sie irgendnem Kerl ein paar Drinks aus den Rippen leiern.

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    [IMG:http://orig03.deviantart.net/cccd/f/2015/017/6/4/harvest_moon_girl___ivy_by_princesslettuce-d8dqw7v.png]Zumindest verurteile Charlie sie nicht direkt dafür, dass sie keinen Papa hatte. Sie selbst hatte auch schon mit ihrer Mutter genug zu tun, mit einem Vater zusätzlich würde sie noch verrückt werden. Als die Brünette damit begann, etwas herum zu stammeln, würde Ivy jedoch hellhörig. Soso, keine Freunde? Ihr Bruder zählte nicht, und auch ihr Löwe war vermutlich nichts, außer einem Stofftier. Auch, wenn das andere Mädchen das Thema abtat, als wäre es nicht so wichtig, so hatte ihre erste Reaktion doch etwas Anderes preisgegeben. Und bisher schien sie ja wirklich ganz okay zu sein. Das Blondchen überlegte, ob sie zu dem Thema noch etwas sagen sollte, aber bevor sie dazu kam, begann Charlene auch schon über Panda zu sprechen. „Nein, nicht Panda. Die kann schon auf sich aufpassen!“ Genauso wie sie selbst, immerhin waren sie ja keine kleinen Rotzgören mehr, zumindest redete sie sich das gerne mal ein. „Nee, keine Lust!“, entschied Amys Tochter schulterzuckend und ließ sich rücklings auf das Gummi fallen. Bei Panda war schon alles in Ordnung, gar keine Frage. „Lass uns lieber irgendwas Spaßiges machen!“ Die Ideen dazu durfte ruhig Charlie liefern, Iveine hatte keine Lust sich Gedanken darüber zu machen und vielleicht brachte ihre neue Bekanntschaft ja doch etwas Interessantes zustande!

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    Panda? Das war aber ein merkwürdiger Name! Sprach sie vielleicht auch von einem Plüschtier? Das wäre zumindestens echt cool gewesen, dann könnten sich ihre Plüschies auch einmal zum Spielen treffen! Auf jeden Fall kannte Charlene keinen Menschen, der selbst wie ein existierendes Tier hieß, aber sie hatte auch noch nicht viel von der Welt gesehen. Ivy schien mittlerweile auch die Lust an der Springmatte verloren zu haben, im Gegensatz dazu hätte Charlie noch den ganzen Tag hüpfen können! Aber es wäre ja besser, wenn sie etwas machen was ihnen beiden gefällt. "Wenn wir dem Fluss folgen, kommen wir in den Park! Wir können ja die Enten füttern gehen!!" Von zuhause hatte sie sich extra ein paar Scheiben vom alten Brot mitgenommen um eigentlich mit ihrem Bruder die hübschen Tiere mit Essen zu versorgen, doch er schien einfach nicht auftauchen zu wollen. Und bevor die Enten noch verhungern mussten, konnte sie es auch gleich mit Ivy machen! Hoffentlich gefiel der Blonden die Idee überhaupt. Und, dass Brot gar nicht gut für sie war, wusste sie ja in dem Alter auch noch nicht!

  • [IMG:http://1.1.1.1/bmi/orig03.deviantart.net/cccd/f/2015/017/6/4/harvest_moon_girl___ivy_by_princesslettuce-d8dqw7v.png]Charlene ging nicht weiter auf ihre verloren gegangene Freundin ein, sondern machte sich stattdessen Gedanken darüber, was die beiden Mädchen gemeinsam anstellen konnten. Die Idee klang ganz passabel und Enten waren an sich auch ganz cool! Die meisten liefen zwar vor einem weg, wenn man sich ihnen näherte, aber sie lebten im Wasser, das war schon Grund genug dafür, um cool zu sein. Immerhin hatte das blonde Mädchen schon in jungen Jahren festgestellt, dass dort jede Menge aufregende Tiere lebten, so war auch ihr Wunsch zustande bekommen, einmal Taucherin zu werden! Dann konnte sie all die interessanten Lebewesen hautnah betrachten! „|n Ordnung!”‚ stimmte Iveine also zufrieden zu. Sie wusste zwar nicht, wo genau der Park lag (sie selbst war dort noch nie gewesen) aber wenn Charlie meinte, sie müssten einfach nur dem Fluss folgen, dann würden sie es schon früher oder später finden.

    Die beiden Mädchen gehen ~

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    [Cedric] kommt an


    [IMG:http://orig15.deviantart.net/032a/f/2015/067/f/e/harvest_moon_boy___cedric_by_princesslettuce-d8knkxv.png]


    Es war ein schwacher Versuch gewesen. Warum sollten Kinder auch dort sein, wo sich Kinder üblicherweise aufhielten? Alessa war sicher unbeschadet zu Hause angekommen. Aber dort nachsehen, das wollte er nicht. Warum, wusste Cedric auch nicht so genau. Es fühlte sich immer noch merkwürdig an Matze und Alessa bei sich zu Hause zu besuchen. Also war er stattdessen hierher gekommen. Auch wenn es reichlich unwahrscheinlich war seine Prinzessin bei dieser Kälte hier draußen anzutreffen. Tatsächlich war auch sonst niemand hier. Ein einsamer Spielplatz inmitten der Stadt hatte etwas bedrückendes. War das überhaupt real? Oder träumte er noch immer? Es gab vermehrt Momente, da war er sich der Wirklichkeit um ihn herum nicht recht bewusst. Gedankenverloren schritt Cedric auf eine der Schaukeln zu, setzte sich und wippte sanft ein wenig hin und her. Die Eisenketten, die die Schaukeln am Balken befestigten fühlten sich eisig unter seinen Händen an. Es war doch bereits März. Wann kehrte also die Sonne und die Wärme endlich in diese Welt zurück? In seine Welt? Diese Frage verleitete ihn zu ganz anderen Gedanken. Was Noita wohl gerade machte?

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