Das Warenhaus

  • Eine Einrichtung, die ihrer Zeit voraus ist. Von Utensilien bis hin zu Pflanzen, Lebensmitteln und Samen bekommt man hier alles, was das leere Herz begehrt. Dieses große Geschäft läuft natürlich nicht von selbst, es bedarf viel Personal, um der Kundschaft nicht hinterher laufen zu müssen. Zu diesem Zweck wohnen hier Rosetta, Doug und Danny. Seit Kurzem wohnt hier auch Bismark und unterstützt die Drei in Sachen Papierkram. Er ist ein wahres Genie in der Buchhaltung und greift dem Warenhaus somit finaziell unter die Arme. Als bekannt wurde, dass einige Totgeglaubte wieder unter den Lebenden weilen, zog auch Shara in das Warenhaus ein.

  • ~Doug wacht auf~
    Langsam öffnete der Rothaarige seine Augenlider und wünschte sich sofort, er wäre nicht wach geworden. Die wertvolle Zeit, in der er geschlafen hatte war zu Ende und ein neuer Tag begann. Und somit mehr Arbeit, schoss es ihm durch den Kopf und ergab sich schließlich doch dem Unvermeidlichem. Ein Blick aus dem Fenster verriet ihm, dass die Sonne schon ziemlich hoch am Himmel stand - es musste also entweder schon Mittag sein, wenn nicht gar Nachmittag. Der Rotschopf kratzte sich am Hinterkopf, als er sich auf dem Weg ins Badezimmer machte und das morgendliche Waschritual vollzog. Hoffentlich sind Rosetta und Danny schon früher wach gewesen als ich und haben den Laden schon geöffnet. Auch wenn er der Besitzer des Ladens war, er konnte es sich einfach nicht leisten, erst so spät aufzustehen. Aber dennoch; er schlief in letzter Zeit schlecht. Albträume verfolgten ihn, wie er seine Eltern an dem Morgen tot aufgefunden hatte. Ihre leeren Augen hatten ihn beinahe anklagend angestarrt. ›Warum?‹, schienen sie zu fragen. Er war an diesem Abend nicht hier gewesen. Er war mit Freunden etwas Trinken. Unbesorgt. Unbeschwert. Und all das nahm an jenem Morgen ein jähes Ende. Der Rothaarige fühlte sich vom Pech verfolgt. Und er bekam täglich vor Augen geführt, dass seine Eltern nicht mehr lebten. Der Laden, der ohne ihn nicht mehr funktionieren würden. Rosetta und Danny, die ihn besser verstanden als irgendjemand anderes. Und dennoch - es malträtierte ihn. Nur dieser Traum. Ich bin ein Schwächling.
    Als Doug endlich fertig und angezogen war, machte er sich auf den Weg in den Verkaufsraum vom Laden. "Guten Morgen", rief er und seine Mitarbeiter grüßten munter zurück. Beruhigt atmete der Braunäugige aus, während er nach seiner Schürze griff und sie sich umband. Wahrscheinlich sah er echt albern damit aus, aber es musste sie ja etwas von den Kunden unterscheiden. Sie konnten nicht wie jeder andere herumlaufen. Dem Rotschopf gefiel es außerdem, wie Rosetta anpacken konnte - es wunderte ihn auch nicht, immerhin hatte sie in ihrer verlorenen Heimat ebenfalls ein Geschäft geführt. Ein leises Lächeln zeichnete sich auf seinem Gesicht ab und er kontrollierte einige die Waren. Es sah alles noch gut aus.
    Doug verkaufte einiges an Waren; vorrangig Wolle, er nahm an, dass die meisten Frauen sich für den Winter bereit machten und verschiedene Sachen für sich, ihre Ehemänner oder ihre Kinder strickten, häkelten oder ähnliches. Er sah aus dem Fenster und fragte sich, ob er heute endlich mal wieder etwas unternehmen sollte, nach so langer Zeit. Es war an der Zeit, dass er anfing, sein Leben weiterzuleben und nicht dauerhaft für den Laden lebte.

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  • [Ich hoff' es stört dich nicht? :3]
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    ~ Daria kommt an ~


    Super! Nun hatte die Elfe ihre erste Stadterkundung gemacht und sich quasi verlaufen. Naja...verlaufen nicht direkt, da dass Dorf eigentlich recht einfach aufgebaut war und keinem Labyrinth ähnelte - zum Glück! Daria hatte nämlich vergessen sich beim Wachposten nach ihrer neuen Bleibe zu erkundigen. „Halb so schlimm, Daria. Irgendwie findest du das raus, schlimmstenfalls drehst du einfach wieder um und gehst den selben Weg bis zum Wachposten!“, redete sie sich ein und lächelte optimistisch.
    Nach einigen Sekunden erkannte Sie die Umrisse des Warenhauses, vielleicht würde Ria dort ein bekanntes Gesicht treffen, sie hoffte es zumindest. Von weitem sah das Warenhaus viel kleiner aus Stellte die junge Elfe fest, bis sie schließlich davor stand und zögernd ihre Hand auf den Türgriff legte. „Es ist Zeit, sich einzuleben, oder nicht? Früher oder später komm ich hier sowieso irgendwann vorbei.“ Optimistisch drückte die Elfe gegen die Tür, bis sie mitten im Warenladen stand. Etwas unbeholfen ließ die junge Frau ihren Blick durch den Raum schweifen. Irgendwie - irgendwie hatte sie kein Laden erwartet sondern eher ein kleines Häuschen, oder soetwas.
    Ein „Guten Tag.“ warf die Blondine in den Raum um nicht gleich negativ aufzufallen und ging zum nächstbesten Regal und stellte fest, dass das Warenhaus mehr zu bieten hatte als der Supermarkt früher. Hier gab es unmengen von Sachen und nicht nur das nötigste was man zum Leben brauche.Hier gab es alles was das Herz begehrt, fand zumindest Daria.

  • (Überhaupt nicht! :D Ich freue mich ^_^")


    Das Ladenglöckchen klingelte und kündigte neue Kundschaft. "Guten Tag", erwiderte Doug und lächelte dabei. Aber ob es auch echt war, dass war eine ganz andere Sache. Die junge Dame sah sich um und schien trotzdem nicht so recht zu wissen, was sie wollte, also beschloss er zu ihr herüber zu gehen. "Kann ich Ihnen helfen?", fragte der Rothaarige hilfsbereit nach. Jetzt, wo er so nahe bei ihr stand, merkte er, dass sie spitze Ohren hatte. Eine Elfe. Ihre Kleidung war auch nicht mehr die Beste und so schlussfolgerte Doug, dass sie wohl aus Alvarna kam. Wahrscheinlich hat sie sich wohl verirrt, dachte der Rotschopf. Das war zumindest die naheliegendste Erklärung, weil das eben eine vollkommen neue Stadt war für sie und sie sich wohl hier nicht auskannte. "Hast du dich verlaufen?"

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    Es dauerte nicht lange und schon wurde die Elfe begrüßt. Ehe sie sich versah, bemerkte sie ebenfalls spitze Ohren bei dem Unbekannten. Etwas ungläubisch kneifte Daria ihre blauen Augen zusammen um sich zu versichern das die Ohren wirklich echt waren. Man konnte ja nie wissen, die Wissenschaft war immerhin schon soweit das es die ersten verrückten Wissenschaftler gab. Vielleicht war er ja einer. Ein verrückter Wissenschaftler der es Leid war ein Mensch zu sein. Aber mal ehrlich die Ohren sahen echt aus. Bevor der Rotschopf ihren seltsamen Blick bemerken konnte lächelte sie ein kleines bisschen und zuckte mit den Schultern. „Du liegst genau richtig. Ich weiß um ehrlich zu sein nicht wo ich gelandet bin.“ beichtete die Blondine. „Gedankenlesen kann er also auch noch? Vielleicht ist er doch ein verrückter Wissenschaftler!“ hallte es in ihrem Kopf, innerlich schüttelte sie den Gedanken von sich. Der Elf hatte nichts negatives gemacht, also weg mit den Vorurteilen. „Ich bin Daria.“, stellte sich das Mädchen vor, streckte ihm ihre Hand entgegen und legte den Kopf schief. Er schien in diesem Lade zu arbeite und war vielleicht sogar Besitzer von diesem. Also war er mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit ein Einwohner, vielleicht konnte er ihr helfen. Nein, ganz sicher konnte er das! „Du kommst von hier, oder?“ Lieber wollte Daria nochmal nachfragen, bevor sie dem jungen Elf nach Hilfe fragen würde.

  • Doug lächelte, als sie seine Vermutung bestätigte. "Doug", stellte er sich nun ebenfalls mit seinem Namen vor. Er schüttelte ihre Hand. Sie war angenehm kühl und sie war natürlich kleiner als seine. "Deine Kleidung verrät dich", ließ er sie wissen, wie er auf die Idee kam, dass sie sich verirrt hatte. "Du kommst wahrscheinlich aus Alvarna - Rosetta und Danny haben mir die Geschichte erzählt. Außerdem sprach dein verwirrter Blick Bände." Doug fragte sich, als was die Elfe denn arbeiten würde. Oder ob sie überhaupt einer Tätigkeit nachging. Aus irgendeinem Grund bezweifelte der Rotschopf das - sie wirkte nicht so, als würde sie arbeiten. Wahrscheinlich war sie eher eine der Elfen, die ihr Leben frei nach dem gestalten wollten, worauf sie gerade Lust hatten.
    Ein ganz anderes Leben als ich es führe, dachte er. "Ja, ich komme aus Trampoli. Ich bin hier aufgewachsen und ich kenne diesen Ort doch ziemlich gut." Daria schien nicht oft zu lächeln und daher fragte sich der Braunäugige, ob sie etwas in ihrem Leben erfahren hatte, weshalb sie so war. "Wenn du möchtest, kann ich dir die Stadt zeigen", schlug er schließlich vor. "Nur wenn du möchtest.." Seine Mundwinkel bogen sich leicht nach oben. Ein winziges Lächeln nur, um ihr zu zeigen, dass ihm das nichts ausmachen würde.


    (Dank dir ist mir btw aufgefallen, dass Doug ein Elf ist.. ich sollte mir definitiv meine Charaktere genauer angucken xD)

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    „Freut mich, Doug.“ Darias Lächeln wurde etwas freundlicher ehe es wieder verschwand. „Meine Kleidung hat mich verraten...?“ wiederholte die Elfe und schaute an sich herab. Ein kleines „Ups.“ folgte. Also doch kein Verrückter.“ Ria hatte durch das ganze drunter und drüber gar nicht mitbekommen, dass ihre Klamotten wohl mehr von dem Monsterangriff mitbekommen hatten als sie selbst. „Und ich dachte du kannst Gedanken lesen!“, Sagte das Mädchen grinsend und schaute wieder rauf zu Doug. Als er meine er wüsste über die Geschichte von Alvarna bescheid, wusste die Elfe genau, dass sich die Neuigkeiten schon im ganzen Dorf rumgesprochen hatten. Wie sollte dieses Gesprächsthema Nummer 1 auch so schnell in so einem kleinen Dorf untergehen. Das waren doch Topnews mit der Schlagzeile "Die Überlebenden aus Alvarna jetzt in unserem Dorf!" oder so ähnlich.
    Daria klopfte sich so gut es ging den Dreck von den Klamotten, sodass sie halbwegs ordentlich aussah. „Du weißt also schon bescheid, hm? Tragisch was sich dort abgespielt hat, dass kann ich dir sagen.“, erzählte sie und ließ nochmals ihren Blick auf seine Ohren schweifen. „Er ist als hier aufgewachen, dass heißt das er bestimmt nicht der einzige Elf hier ist. Großartig!“ freute sich die Blondine innerlich und fing an leicht zu schmunzeln, wurde jedoch aus ihren Gedanken gerissen. Doug schlug ihr vor zusammen die Gegend zu erkunden und kennenzulernen. „Echt? Würdest du das tun?“ Die Neugier machte sich in ihr breit. Neue Gegende - neue Inspiration! „Wenn dir das wirklich nichts ausmacht - Gern!“ Nun hatte es der Rotschopf geschafft aus Daria ein strahlendes Lächeln zu zaubern, mal sehen wie lang das anhält.


    (Kein Problem. xDD)

  • Doug fand Daria's Spiel ihrer Mimik außerordentlich faszinierend. Wie sie lächelte, dann wieder nicht, wieder grinste und dann wieder nicht und wie sie schließlich strahlend lächelte. Der Elf hätte am Liebsten darüber laut losgelacht, aber das hätte Daria sicher falsch verstanden und sie verärgern wollte er nicht - noch nicht. "Natürlich kann ich Gedanken lesen!", grinste er zurück. "Du hast meine geheime Geheimfähigkeit durchschaut.." Auf ihre Aussage hin nickte er. "Die Erzählungen klingen wirklich schrecklich und es muss noch viel schlimmer gewesen sein, wenn man dabei war..", sagte der Rothaarige. "Ich will mir das ja nicht einmal ausmalen." Ob ihre Träume auch von so etwas Schrecklichem überschattet werden? Wahrscheinlich nicht. Er war sich sicher, dass Daria sich gegen dieses Martyrium weitaus schneller wieder befreien konnte als er. "Na klar", lachte er. "Armen, hilflosen Elfenfrauen muss man doch helfen!" Er wuschelte durch ihre Haare, um sie zu necken. Er band sich schließlich die Schürze ab und legte sie zur Seite. "Wie wäre es, wenn ich dir zuerst die Taverne zeigen würde? Ich habe nämlich Hunger.." Als ob sein Magen seine Worte unterstreichen wollte, knurrte er.

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    Plötzlich meinte Doug doch Gedankene lesen zu können. Daria zog eine Augenbraue nach oben, ein kleines bisschen machte er sich schon über sie lustig, oder? „Ach wirklich? Dann musst du mir sagen, was ich genau in diesem Moment denke!“ forderte sie ihre neue Bekanntschaft auf und grinste fastschon siegessicher. Eigentlich war es klar, dass er sowas nicht konnte, aber so richtig einschätzen konnte die junge Elfe den Knaben nicht. Als das Thema Alvarna nochmals aufgeschlagen wollte, seufzte das Mädchen kurz. Alvarna würde es nicht wieder geben und darüber sprechen wollte Daria auch nicht wirklich. Es vermieste ihr die Laune und zog sie etwas auf den Boden. „Armen, hilflosen Elfenfrauen muss man doch helfen? So hilflos sehe ich nun an nicht aus...nur jetzt! Aber das wird schon mit der Zeit - sobald ich mich auskenne!“ rechtfertigte Ria sich, aber nur in Gedanken und kurze Hand wuschelte er ihr durch die Haare. Wollte er sie etwa ärgern? Während er dies Tat kneifte die Elfe ihre Augen zusammen und strich danach ihre Haare zurecht. „Hey!“ kam aus ihrem Mund, aber es hörte sich nicht wirklich ernst an. Nicht so ernst wie sie es sich vorgenommen hatte. „Nagut, mir ist jeder Ort recht und wenn du zuerst etwas essen magst, dann gehen wir eben zur Taverne.“ stimmte Daria zu und lief ein paar Schritte rückwerts Richtung Tür.

  • Doug grinste. "Das geht leider nicht, sie haben zu undurchsichtige Gedanken", erwiderte er und er war froh, als sie ihm seinen Vorschlag zustimmte. Als Daria ihre Augen zusammenkniff, sah sie aus, als ob sie darüber nachdachte, ob man ihm trauen könnte. Oder als ob sie sein Verhalten ergründen wollte. Die blonde Elfe war ihm ein einziges Rätsel. Dennoch war sie die einzige Person bis auf Rosetta und Danny, mit der er seit diesem Vorfall sprach. "Keinen Hunger?", fragte er sie schließlich, aber es war ja immer so, dass man keinen Hunger hatte, bis man die Speisen vor sich sah. "Dann klappern wir die erste Station unseres Stadtrundgangs ab."
    ~Daria & Doug gehen~

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  • ~Kommt an
    Der Rotschopf betrat den Laden. Es schlug sie wieder einmal hierher, severscheinlich wegen dem Fisch. Doch dieses Mal ging sie nicht sofort auf die Fischabteilung zu, sondern machte noch einen kleinen Umweg zur Obstabteilung. Cinna fand auch sofort etwas, was genau nach ihrem Geschmack war, zwar diesmal kein Fisch sondern eine Schachtel (höhöhö 8D) Erdbeeren. Nachdem die Rotäugige diese in die Hand genommen hatte, machte sie sich auf den Weg zum Fischregal. "Mhh..welcher Fisch sieht denn gut aus?", fragte die Rothaarige in die Luft hinein. Sie würde sich zwar keinen mitnehmen, aber ein Ziel für den heutigen Tag setzen welchen Fisch sie umbedingt fangen wollte.


    (Riesen Kreatieeef q.q)

  • ~Jedesmal kam ihm der Weg von seiner Hütte bis zur Stadt wie eine Ewigkeit vor.. vielleicht sollte er wirklich mal irgendwo anders hinziehen. Aber er liebte die Wüste doch so.. Leon drückte die Tür auf. Viele Menschen waren ja nicht gerade her. Umso besser, dann gab es Hoffnung, dass noch nicht allzu viel ausverkauft war. Obwohl das eigentlich sowieso nie passierte...
    Aufmerksam tappte der Kerl durch die Regale, inspizierte das farbige (oder manchmal nicht mehr ganz) Obst und überlebte im Kopf schon, was er damit alles zubereiten könnte! Wenn er doch nur ein guter Koch wäre.. Leons Ohren stellten sich auf, als er das frische Fleisch und den Fisch entdeckte. Damit ließ sich doch was anfangen. Jedoch war sich das Halbmonster nicht sicher, was wohl heute auf seinem Teller landen würde. »Hmmm..«, grübelte Leon, während er die verschiedenen Beschreibungen der unzähligen Arten Fleisch überflog. »Was ist wohl am besten?«

  • Cinna stöberte noch ein wenig länger in dem Fischregal rum, ehe sie leicht Gedankenverloren weiterstapfte. In dem Gedanken wo sie nun angeln gehen sollte, was sie aus den gefangenen Fischen zubereiten würde und alles mögliche. Sie starrte leicht auf den Boden und ging weiter. Doch plötzlich wurde sie von etwas aufgehalten. Etwas warmes..was war das? Der Rotschopf hebte den Kopf und sah, dass es Leon war. Sie kannte ihn zwar vom Namen her, hatte ihn auch ein paar Male gesehen, aber sonst hatte Cinna nicht viel mit ihm zu tun. Schnell wich sie ein paar Schritte zurück und wurde leicht rot im Gesicht "T-tut mir Leid.."

  • Vielleicht Fisch? Oder doch ein paar Würstchen? Oder doch nur Obst? Aber das war ja keine Mahlzeit für einen Mann. Der Kerl seufzte leise, wollte gerade blind in das Regal greifen und einfach irgendwas herausziehen, was ihm als Abendessen dienen durfte, als ihn etwas störte. Oder irgendwer. Der an seiner Seite klebte. Verdutzt sah er zurseite, zu der kleinen Dame, die leicht errötet da stand und sich bei ihm entschuldigte. Moment, die kenne ich doch! »Schon ok, ist ja nichts passiert!« Leon lächelte, ehe er seinen Blick wieder nach vorne richtete und weiter überlegte, woher er die Rothaarige kannte.
    »Sag mal..« Als ihm nun eine Idee kam, drehte er sich erneut zu der bekannten Fremden und guckte sie mit einem leichten Grinsen an. »..was gibts bei dir heute zu essen?« Abwehrend hob Leon die Hände, als ihm auffiel, dass sein Satz auch falsch aufgefasst werden könnte. »Also nicht, dass ich heute bei dir zuhause reinschneie und mitesse, aber mir fällt für mich nichts ein und du.. naja.. also..« Fisch?

  • Auf die Frage des Hellgrau(/Weiß)haarigen schlich sich ein kleines Lächeln auf die Lippen Cinnamons. Auch wenn er versuchte sich rauszureden blieb der Rotschopf bei der Tatsache, dass sie heute wohl oder übel einen Gast hatte. "..Ich wollte Sushi machen..", murmelte sie leicht hörbar. Doch wenn Leon wirklich mitessen wollte, müsste er ihr mit dem Essen helfen. "Aber die Fische fang ich selber. " Und das war keine Lüge. Sie würde nur eben die Erdbeeren bezahlen und direkt danach angeln gehen. "...Du kannst mitkommen.." Sie sah zu dem Hellgrauhaarigen auf "..wenn du willst.." Ein bis zwei Hände mehr würden bestimmt nicht schaden, vorallem weil sie dann sowieso mehr Essen machen würde. Vielleicht würde sie dieses Mal auch Nachtisch machen? Wenn Leon mitkommen würde sicherlich.

  • »Wie, was du fängst die Fische selber..?« Etwas ungläubig guckte er die Rothaarige an. Er konnte sich kaum vorstellen, dass sie Lust daran hatte, sich stundenlang vor einen See, Fluß, Bach oder was auch immer, zu setzten, mit einem Stück Stock und dort seelenruhig wartete, bis ein Fisch mal die Güte hatte zu sterben. Aber gut.. warum sollte er auch wissen, was Cinnamon gerne in ihrer Freizeit trieb, wo er sie doch kaum kannte? Oder eigentlich gar nicht. Denn ihr Name war ihm immer noch nicht eingefallen. »Aber na klar!« Da Leon sowieso nichts besseres zu tun hatte und so vielleicht wieder in seine Hütte zurück gekehrt wäre um weiter zu schlafen, nahm er ihr Angebot gerne an. Und so konnte er vielleicht doch die Chance ergreifen und bei Cinna mitessen.

  • Cinna nickte. "..Ja.", war ihre Antwort auf seine Frage. Es machte ihr unheimlich Spaß angeln zu gehen und sie könnte ihm ja auch beibringen wie das geht..wenn er interessiert wäre. Gerade wollte sie vorschlagen dann angeln zu gehen, da fiel dem Rotschopf ein, dass sie sich garnicht vorgestellt hatte. So wichtig war es nun auch nicht, aber ihr Gegenüber sollte wissen wer sie ist. "...Cinnamon..", sagte die Rothaarige und bemerkte erst wenige Sekunden später, dass er sich bei "Cinnamon" alles mögliche denken konnte, also fügte sie "..So heiße ich.." hinzu und brachte ein kleines Lächeln zu stande. "..Sollen wir los?", fragte die Rotäugige und sah den jungen Mann an.

  • ~
    Je näher er dem Warenhaus kam, desto angespannter wurde er. Gleich würde er wieder mit jemanden redenmüssen. Kross atmete tief durch als er das Warenhaus betrat. Er sah sich kurz um und ging das bestimmt in Richtung Samen. Wenn er Glück hatte würden ihn all die Anwesenden nur für einen Geist halten. Leider hatte Kross überhaupt keine Ahnung wo es hier Samengut gab, weil er auch eigentlich noch nie vorher welches hier gekauft hatte. Er lebte schließlich noch nicht lange hier und es war ein Wunder das er sich so schnell merken konnte wo alles war. Orientierungssinn und Gedächtnis waren bei ihm weit aus mehr ausgeprägt als... Kommunikationsfähigkeit. Er stand wie angewurzelt neben dem Gemüse um und schluckte. Sollte er jemand ansprechen? "Gott, wer von den ganzen Menschen arbeitet überhaupt hier..." Kross geriet in Panik, blieb von außen betrachtet aber versteinert.

  • Als die junge Dame nun ihren Namen verriet, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Oder fast. »Ah, Cinnamon, natürlich!«, gab der Kerl von sich und hoffte gleichzeitig, dass ihr nicht auffiel, dass er eigentlich keine Ahnung mehr hatte, um wen es sich bei ihr handelte. Aber hey, wer könnte es ihm übel nehmen, die zwei waren sich nicht oft über den Weg gelaufen und unternommen hatten sie eigentlich nie etwas.. »Oh, moment, warte kurz!« Sein Hunger war trotzdem noch da und bevor sie sich auf den Weg machten, wollte Leon sich wenigstens irgend etwas mitnehmen, sodass die Warterei auf das eigentliche Hauptgericht etwas verkürzt wurde.
    Flink huschte das Halbmonster zur Frischobstabteilung, schnappte sich einen Brund rote Trauben, legte dafür einige Taler auf den Verkaufstresen und rief anschließend Cinna zu sich. Erst jetzt fielen ihm die knallroten Erdbeeren in ihrer Hand auf. Na toll! Aber die hob sie wahrscheinlich für den Nachtisch auf. »Ich bin gerüstet, lass uns gehen!«
    ~Cinnamon & Leon verlassen das Warenhaus~

  • Okay, Kross hatte jetzt 2 Möglichkeiten: Entweder er irrte weiter durch das Warenhaus bis er Gefahr lief von einem der Verkäufer angesprochen zu werden oder aber er nahm die Sache selbst in die Hand und versuchte von sich aus ein paar Worte mit ihnen zu wechseln.
    Kross entschied sich für keine der Möglichkeiten. Rumstehen und darauf hoffen irgendwie eine Eingebung zu bekommen, klang für ihn am Vernünftigsten. Auch wenn er dabei noch negativer als sonst auffiel. Plötzlich spürte er das etwas an seiner Hose zupfte und senkte seinen ohne hin schon geneigten Kopf noch tiefer. Er sah einen kleinen Jungen mit Rotzfahne, der ihn frech angrinste. "Warum bist du so trauriiig?!", ertönte seine grelle Stimme nur einen Moment später. Bevor Kross die Möglichkeit hatte abzuwägen ob eine Antwort sinnvoll war, hatte seine Mutter ihn schon weggezogen und schaute Kross mit diesem schockierten, leicht ängstlichen Blick an, denn er von vielen bekam. "Du sollst doch nicht einfach zu Fremden hingehen! Besonders wenn sie so aussehen..." So schnell wie die Dame mit ihrem Bengel gekommen war, verschwand sie auch wieder. Ihm machte das rein gar nichts mehr, so war das eben.
    Kross entschloss sich dann doch mal dazu, wieder nach den Samen zu schauen und siehe da, da waren sie! Er kaufte nicht viel, denn er war sich noch nicht sicher ob er dann nicht doch vielleicht die Lust an seinen Pflänzchen verlieren würde. Bezahlen ging Gott sei Dank auch ohne einen Mucks zu machen. Er wusste das es unhöflich war, aber wer würde sich denn überhaupt an ihn erinnern und wer kannte ihn? Leisen Schritten verließ er das Warenhaus.
    ~