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    Auch Cecilia war Kalt aber sie ließ es sich nicht anmerken zuerst stand Biancas wohl im Vordergrund, zumindest war sie es nicht anders gewohnt. Der Korb stand auch triefend nass neben Cecilia und sah zudem etwas mitgenommen aus, vom Sonnenschirm wollte man lieber gar nicht anfangen. Er war nur noch schrott und sollte entsorgt werden. Als es an der Tür Klopfte zuckte die Elfe schreckhaft zusammen. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt wenn man davon ausging das sowohl Fräulein Bianca als auch Cecilia in nasser Kleidung da standen. Dann sagte die Adels Tochter etwas vom dem das Dienstmädchen überrascht war. Ihr fiel ein Stein vom Herzen das es wohl doch nicht ganz ihre Schuld gewesen sein muss. Ein Schmales lächeln verzierte die Lippen des Mädchens aber nicht so sehr das es einem sofort auffallen könnte. Ohne weiter zu reden oder etwas anzubieten ging Cecilia zur Tür dabei fiel ihr auf das der Korb und sie selbst den Boden voll getropft hatten. Sie wollte das gleich wegwischen sobald sie dem Gast die Tür geöffnet hatte. Wie immer Öffnete sie die Tür und Begrüßte den Gast wie es ihr beigebracht worden wahr. "Willkommen in der Villa  Sainte-Coquilles, was kann ich für Sie tun?" Ihre Smaragd Farbenen Augen musterten den Mann Gründlich bevor sie Bemerkte das er kein Adliger war. Dennoch blieb ihr Gesichtsausdruck sehr Höfflich soweit es von ihrer durchnässen Kleidung ablenken konnte. Was ihr erst im nachhinein wieder einfiel und ihr zudem peinlich war. Ein weiteres Wort brachte sie nicht hervor.


  • Dem Grünhaarigen wurde geöffnet, eine junge Frau empfing ihm hinter der massiven Türe und begrüßte ihn mit freundlichen Worten, ehe sie ihn skeptisch musterte. Die Orangehaarige sah ihn an als hätte sie noch nie zuvor einen Ihresgleichen gesehen, damit meinte er all jene durch deren Adern kein blaues Blut floss. Scheinbar kamen hier selten Menschen wie Carlos vorbei, weshalb er ihre Verwunderung in gewisser Weise nachvollziehen konnte. Er begann nun auch die Elfe zu mustern, sie hatte Orangenes langes Haar, welches vor ihrem Oberkörper mit kleinen Zöpfen endete die vollkommen durchnässt waren. Zudem trug sie ein Kleid, nach vorne hin zugeschnürt und hinten mit einer riesigen blauen Schleife verziert, der Stoff machte auf Carlos einen hochwertigen Eindruck, sowie es sich für die Repräsentanten jeder Art des Hauses De Saint-Coquille schickte. Jedoch würde dieses Kleidungsstück noch um einiges von dem der Tochter Jaspers übertroffen werden. Carlos zog das Medaillon aus seiner durchnässten Tasche und ließ es vor den Augen des Dienstmädchens pendeln ohne ein Wort zu sagen. Und er wusste sie würde ihm Einlass gewähren, was unter anderen Umständen vermutlich nie geschehen wäre. Auch der junge Mann war durchnässt und eine solch herrlich warme Villa kam ihm zu dem weiblichen Umfeld gerade Recht, denn er war erschöpft, nass und hungrig. Wahrscheinlich machte er sich aber auch nur falsche Hoffnungen was seine Bleibe anging bis der Regen nachlassen würde. Alles hing nun an dem Mädchen, welches den Türgriff umklammerte und leicht unbeholfen dreinblickte, denn sie war es die den Adligen übermitteln musste wer vor ihrer Villa um Einlass bat. Geduldig wartete er ab, dann schenkte der Orangehaarigen sein verführerisches Lächeln "Entschuldige ich bin Carlos, und habe dieses Medaillon am Großen Baum gefunden und dachte mir es gehört, der Familie De Saint-Coquille also habe ich es vorbeigebracht.", er fuhr fort "Aber lasst euch Zeit ich warte auch draußen ihr wollt euch bestimmt umkleiden, euer Kleid ist völlig nass." , er lächelte erneut, obwohl ihm gar nicht danach zumute war, er war an einem Platz an dem er nicht hingehörte, seine Kleidung klebte eng an seinem Körper, sein Haar nass und struppig wie das eines Straßenköters. Aber es war es Wert zu warten das wusste Carlos, außerdem war die Frau hübsch und wenn Carlos es richtig anstellen würde, hätte er auch bestimmt eine Chance bei ihr, denn das Mädchen wirkte schüchtern, war es gewohnt Befehle entgegenzunehmen und vermutlich dankbar für jede Person die ihr keine Befehle geben würde und sie als Gleichberechtigte behandelt. Carlos und sein großes Ego waren also lediglich wieder auf der Suche nach einer Romanze, alternativ auch nach einer Belohnung des Hausherren für seine Aufrichtigkeit, falls ersteres nicht funktionieren sollte. "Ich werde warten" , sagte er zu der Elfe während er das Medaillon wieder in eine ruhige Position brachte. Er hatte immer noch das selbe Lächeln auf den Lippen und hoffte die Orangehaarige davon überzeugen zu können ihn die Villa betreten zu lassen.

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    Cecilia war etwas überrumpelt und geriet innerlich in Panik. Das Schmuckstück das er bei sich Trug gehörte auf jeden Fall Fräulein Bianca. Sie muss es verloren haben auf der Flucht vor dem Regen unter den Baum. Vielleicht würde sie nun noch mehr Schimpfen. Einen Moment dachte sie an alle Möglich Szenarien die passieren könnten wenn A. Fräulein Bianca es erfahren würde B. Sie ihn sehen würde oder gar C. Cecilia auch noch ärger dafür bekommen könnte.Einen Moment blickte sie den Jungen Mann an der auch durchnässt vor ihr stand. "Ich.... Ich werde sie Ankündigen." Sie lehnte die Tür leicht an so das er nicht hinein sehen konnte und trat dann vorsichtig an Fräulein Bianca heran. "Fräulein Bianca, Ein Junger Mann Name´s Carlos hat euer Metallion am Großen Baum gefunden das Ihr womöglich beim Regen beginn verloren habt." Etwas ängstlich Blickte die Elfe zu der Adels Tochter in der Hoffung sie werde nicht wieder wütend und ohne das sie schon etwas gesagt hatte machte sie sich wieder Vorwürfe. Zugleich war sie irgendwie froh das jemand es gefunden hat und wieder hergebracht hatte. Würde es noch dort liegen hätte sie es bestimmt suchen gehen müssen. Langsam wurde Cecilia echt kalt in ihrer nassen Kleidung in der Eingangshalle war es nicht sehr warm. Sie bekam Gänsehaut und hoffte nicht gleich zittern zu müssen.


  • Das Elfenmädchen begrüßte den Besucher so wie sie es bei der Adelsfamilie gelernt hatte. Ihre nassen Klamotten schienen sie in keinster Weise davon abzuhalten dementsprechend höflich mit dem Neuankömmling umzugehen. Zahlreiche Wassertropfen tropften zu Boden und hinterliesen dort eine kleine Pfütze. Im Vorraum sah es fürchterlich aus, beinahe so als hätte hier ein Monster gewütet. Bianca jedoch kümmerte sich nicht um die Unordnung. Am Ende hatte sie ohnehin nichts damit zu schaffen, da es jemand von den Angestellten aufwischen musste. Aus diesem Grund erregte eher der Besucher ihre Aufmerksamkeit. Die Adelstochter selbst konnte nicht sehen, mit wem Cecilia sprach oder wer der Besucher war. Erst als dieser sich zu Wort meldete wusste die Blauhaarige, dass es sich um einen jungen Mann handeln musste. Der Stimme nach zu urteilen kannte sie ihn nicht und da es in dieser Stadt ohnehin nur von Bauergesindel wimmelte, legte Bianca auch keinen großen Wert darauf ihn kennenzulernen. Wahrscheinlich war er ohnehin nur hier um irgendwelchen Plunder zu verkaufen, da er gehört hatte, dass die Familie de Sainte-Coquilles ziemlich viel Geld hatte. Des Öfteren besuchten Händler dieser Art die Villa und für gewöhnlich wurden sie bereits an der Eingangstür von den Bediensteten abgewimmelt, da es unter den Angestellten allgemein bekannt war, dass die Adelsfamilie ungern mit Dingen dieser Art belästigt wurde. Bianca verwarf ihre Vorahnung aber schnell wieder als der Fremde, welcher den Namen Carlos trug, ein Medaillon erwähnte, welches er scheinbar beim großen Baum gefunden hatte. Intuitiv fasste sich die junge Schönheit an den Hals. Ihr Medaillon war verschwunden - es war tatsächlich weg. Die Augen der Adelstochter wurden immer größer und ein Gefühl der Panik überkam sie. Wie konnte soetwas geschehen? Das Medaillon war so wertvoll für die Blauhaarige. Nicht etwa weil es furchtbar teuer war sondern wegen des Inhalts. Im Inneren des Schmuckstückes befand sich nämlich das einzige existierende Bild ihrer Mutter. Bianca war ihr zwar nicht wohlgesinnt aber dennoch klammerte sich das Mädchen an dieses Bild, diese Erinnerung an sie. Bianca fürchtete nämlich sich ansonsten nicht mehr an ihre Mutter erinnern zu können. Es war lang her, die Blauhaarige war noch ein kleines Kind gewesen, als ihre Mutter das Weite gesucht hatte und sie bei ihrem Vater zurück gelassen hatte. Manchmal musste Bianca stark überlegen, wie ihre Mutter ausgesehen hatte und ein einziger Blick auf ihr Bild brachte nicht nur die Erinnerung an ihr Aussehen wieder sondern auch die Erinnerung an gemeinsame Erlebnisse. Nach außen hin zeigte Bianca allerdings nie, dass ihre Mutter und deren Verbleib sie nach wie vor beschäftigte. Wenn man sie darauf ansprach gab die Adelstochter lediglich ihren Unmut dieser Person gegenüber Preis und wechselte dementsprechend schnell das Thema. Jetzt war aber nicht die Zeit um verlorenen Familienmitgliedern nachzutrauern. "Bitte ihn herein..." , antwortete Bianca auf die Frage der Elfe. Die Adelstochter war schon gespannt darauf den Finder kennezulernen. Sie verschränkte ihre Arme und bewegte sich nicht von der Stelle. Sie richtete einen misstrauischen Blick gen Eingangstür. Vielleicht handelte es sich bei diesem Carlos um einen Betrüger. Vielleicht hatte er ihr in Wirklichkeit das Medaillon gestohlen und war nun hier um einen Finderlohn zu kassieren. Bianca versuchte sich daran zu erinnern, wann sie das Medaillon das letzte Mal in die Hand genommen hatte. Es war für sie schon eine derartige Selbstverständlichkeit es immer um den Hals zu tragen, dass sie sich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern konnte.

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    Cecilias Herzschlag verlangsamte sich denn Bianca hatte nicht mit ihr Geschimpft wie sie befürchtet hatte oder kam ihr Ärger nur auf den Jungen Mann zu den sie herein bitten sollte. "Wie ihr Wünscht." Bestätigte sie und ging zur Tür zurück dabei schweifte ihr Blick nochmal über den Korb. Langsam bekam sie auch Hunger und der Wunsch nach trockener Kleidung wurde größer aber zuerst die Arbeit dann könnte sie vielleicht noch etwas Leckeres Kochen. Wieder an der Tür mit einem Lächeln verziert öffnete sie die Tür ganz um den Gast herein zu bitten. "Willkommen in der Villa Sainte-Coquilles, Fräulein Bianca Empfängt sie jetzt." Etwas seitlich und leicht Gebückt wie es üblich war Gästen die Ehre zu erweißen in die Villa einzutreten stand sie neben der Massiven Tür und Bat Carlos herein. Cecilia kannte das Schmuckstück das er dabei hatte Fräulein Bianca legte es normale weiße nie ab. Hoff endlichgeht das gut. Dachte sie sich dann noch.


  • Noch immer wartete er an der Tür, die Bedienste der De Saint-Coquilles hatte ihm den Rücken zugekehrt, wechselte für Carlos kaum hörbar einige Worte mit der Person die sich auch im Foyer der Villa aufhielt. Vermutlich einer Ihrer vorgsetzten, eventuell sogar die Besitzerin des Medaillons selbst. Der Grünhaarige konnte nur abwarten alles andere lag nun im ermessen der junge Orangehaarigen deren Ohren über dem Haar spitz zuliefen. Zuvor hatte er dieses Detail garnicht recht wahrgenommen, da die Haare der jungen Frau diese Verdeckt hatten. Aber als diese sich umgedreht hatte kam das Ohr zum vorschein. Vermutlich war das Mädchen nicht von hier. Ungeduldig wartete er noch immer im Regen, bis er endlich eine andere Stimme vernahm, es war die Stimme einer Frau. Was genau diese gesagt hatte konnte Carlos nicht verstehen so sehr er sich auch anstrengte. Die Elfe welche noch immer an der Tür verharrte wandte sich nun wieder zu ihm, sie gab ihm nur ein stilles Zeichen das er eintreten durfte. Carlos warf der Frau einen dankbaren Blick zu und trat ein. Mitten ihm Hauslfur stand eine Blauhaarige Schönheit. Rechts und links prangte ihre Lockenpracht, zusammengebunden zu jeweils zwei Zöpfen. Zusammengehalten wurde ihr dichtes glänzendes Haar von einer roten Schleife. Auch die Adlige war durchnässt, ihre edles rotes Kleid hatte eine Pfütze auf dem Boden hinterlassen, darüber trug sie eine kurze Weste aus feinster Wolle. Weiße Lederhandschuhe die bis zur Armbeuge hinauf reichten, verzierten ihre Hände. Obwohl die Blauhaarige genauso düchnässt war wie er und die Elfe hatte, so konnte sie ihre Blaublütigkeit nicht verbergen. Sie stand Anmutig und aufrecht dar, ihre Haare saßen ebenfalls perfekt. Nur ihr Blick wirkte gernervt mit einem Anflug von Panik darin. Der Grünhaarige deutete ein leichtes hinknien an ehe er weiter auf die Tochter Jaspers zuging. Man erzählte sich ja immer das die Adligen schöner seien als das gewöhnliche Volk, auch wenn Carlos nicht der Meinung war das das auf Jasper und Herman zutraf. Jedenfalls schien es bei den Töchtern der beiden zu stimmen. Bianca war bildhübsch auch wenn man ihr den hochmut und die Verachtung gegenüber den Armen förmlich ansehen konnte. Er lächelte kurz freundlich eher er sie Ansprach. "Lady De Saint-Coquille es ist mir eine Ehre", er gab sich Mühe die dämlichen und überwerteten Höflichkeitsfloskeln einzuhaloten. Jedoch war es ihm noch immer nicht verständlich wieso diese von Nöten waren, man hatte doch nur unnötigen Ärger damit und musste sich ständig verstellen um den Anforderungen der Reichen und Schönen gerecht zu werden. Jedes einzelne Wort war geschleimt oder geheuchelt wie es in deren Umgebung an der Tagesordnung war. Darum beneidete der Grünhaarige sie keineswegs, wenn er mit jemandem Sprach konnte er sich wenigstens sicher sein das dieser nicht nur aus Heuchlerei mit ihm befreundet war. Und wenn er Feinde hatte wusste er auch davon und sie bildeten keine Intrigen hinter seinem Rücken. Der junge Mann empfand die Welt der Reichen was das anging verrückt. Nun öffnete er die Hand in der er das Medaillon umschlossen hatte und reichte es Bianca. "Ich habe es am großen Baum in Gras gefunden, falls eure Bedienstete es euch noch nicht mitgeteilt hat", sagte er so freundlich es nur ging. Vermutlich konnte er es eh vergessen das er bei dieser Frau überhaupt nur den hauch einer Chance hatte, da er die Verachtung in ihrem Blick förmlich spüren konnte aber das Dienstmädchen würde sicherlich auch keine schlechte Partie abgeben. Zudem würde er sowieso nicht mit der Blaublütigen umgehen können, da sie in ganz Trampoli den Ruf einer Zicke hatte, jedenfalls sprach der Volksmund so von ihr. Der Grünhaarige wartete darauf das die junge Frau das Medaillon entgegennahm und hoffte auf eine kleine Vergütung das er den Umweg zur Villa gemacht hatte, er war schließlich nicht zum Vergnügen hier, oder doch? Denn es gab ja immernoch die Orangehaarige im mächtigen Anwesen der Villa.


  • Cecilia befolgte die Aufforderung der Adelstochter und gewährte dem Besucher Eintritt. Höflich verbeugte sie sich, wie es sich für eine Bedienstete gehörte. Wahrscheinlich war es das erste Mal, dass dem Besucher diese Art der Begrüßung zu Teil wurde. Nur wenige wussten sich so wie die Elfe zu benehmen und diese Wenigen arbeiteten für die Adelsfamilie. Das normale Fußvolk hatte von Höflichkeiten dieser Art keine Ahnung. Anfangs hatte dieser Mangel an Respekt Bianca ziemlich abgeschreckt aber mittlerweile hatte die blauhaarige Schönheit ihre Anforderungen an das Volk noch mehr herabgeschraubt und akzeptierte mehr oder minder ihre Rüpelhaftigkeit. Meistens strapazierte dies zwar ihre Nerven aber in einer Art und Weise setzte sie sich dadurch lediglich noch mehr von diesen Bauern ab und fühlte sich dadurch noch besonderer.
    Schließlich trat der Besucher, welcher den Namen Carlos trug, ein. Wie erwartet handelte es sich um einen dieser Bauern aus dem Dorf. Seine Klamotten waren schmuddelig und sein Haar stand in alle Richtungen ab. Er war in etwa so durchnässt wie Bianca selbst. Vermutlich hatte ihn ebenfalls der Regen überrascht. Man oder besser gesagt Bianca erkannte allerdings, dass seine Klamotten vor dem Regen bestimmt nicht besser ausgesehen hatten als nach dem Regen. Sie hob eine Augenbraue und bemühte sich ihn spüren zu lassen, dass er hier keineswegs hergehörte. Dies fiel der reichen Schönheit keineswegs schwer. Sie war richtig gut darin anderen Menschen das Gefühl zu geben minderwärtig zu sein. Biancas Augen trafen schließlich die des Besuchers. Es war offensichtlich, dass er die Schönheit der Adeligen begutachtete. Er tat dies auf eine Art und Weise wie es nur ein unverbesserlicher Aufreißer tat. Bianca verdrehte die Augen und seufzte. Ihr war sehr wohl klar, dass sie an Schönheit nicht zu übertreffen war aber der Besucher schien wohl noch nie gelernt zu haben, dass man andere Menschen nicht anstarren sollte. Wenig verwunderlich. Wahrscheinlich hatte der Neuankömmling ohnehin nicht viel gelernt und mit nicht viel meinte die Adelstochter gar nichts. Zu ihrer Überraschung verbeugte sich Carlos vor ihr und redete sie auf eine Art und Weise an, die ihr sogar regelrecht schmeichelte. In höheren Kreisen war sie es gewohnt auf diese Art und Weise abgesprochen zu werden aber das Fußvolk hier verstand für gewöhnlich nicht viel von dier Art Höflichkeiten. Sie hatte ihre Erwartungen gegenüber dem Grünhaarigen nicht zu hoch gesetztund so war es nicht sonderlich schwer für ihn diese zu übertreffen. "Ich wünschte ich könnte diese Ehre teilen..." kommentierte Bianca schließlich die Aussage des Besuchers. Sie wusste nicht wieso aber der name Carlos war ihr durchaus bekannt. Das Gesicht dazu war ihr alelrdings noch nie untergekommen soviel war sicher. Die Adelstochter war sich auch nicht mehr ganz sicher mit was sie diesen Namen in Verbindung bringen sollte. Wahrscheinlich war es ohnehin unwichtig. Wichtige Menschen blieben einem schließlich in Erinnerung. Daraus schloss die Blauhaarige, dass ihr Gegenüber wohl nicht wichtig genug gewesen war.
    Der Blick Biancas wanderte auf das Objekt in den Händen Carlos. Es war tatsächlich ihr geliebtes Medaillon. Am liebsten hätte sie es den schmutzigen Fingern dieses jungen Mannes entrissen und ihn aus dem Haus gescheucht aber die junge Lady bemühte sich dementsprechend zu verhalten. "Was erhofft ihr euch durch diese edle Geste?" Biancas Blick war nach wie vor auf den Grünhaarigen gerichtet. Sie ahnte wie die Antwort lauten würde und daher zierte bereits ein teuflisches Grinsen ihre Lippen. Das einfache Volk war so leicht zu durchschauen. Gold war das Einzige, dass sie begehrten. "Cecilia? Das Medaillon..." Die Adelstochter deutete in die Richtung des Schmuckstückes und erwartete von dem Elfenmädchen, dass sie es ihr wieder um den Hals legte.

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    Cecilia Schloss die Tür leise wieder was für gewöhnlich schwer war den diese Massive Tür hinterließ für gewöhnlich einen lauten knall wenn sie wieder ins schloss einrastete. die junge Elfe blieb einfach dort stehen um Fräulein Bianca nicht im weg zu stehen oder die Unterhaltung zu stören von der sie sogar ausging das sie sehr kurz ausfallen könnte den die Adels Tochter war nie wirklich dazu geneigt sich länger als sie wirklich musste mit dem normalen Volk zu unterhalten. Aufs Wort trat Cecilia heran und zog ein Seidentuch aus ihrer Tasche, damit nahm sie Carlos das wertvolle Medaillon aus der der Hand. Sie polierte es kurz um denn vollen Glanz hervor zu bringen. Es hätte außerdem der Adels Tochter nicht gefallen ein Schmutziges Medaillon umgelegt zu bekommen. Es glänze im Licht der prachtvollen Kronleuchter die in der Eingangshalle prunkvoll von der Decke hingen. Gekonnt wie man es ihr beigebracht hatte legte Cecilia das Wertvolle Erbstück Bianca um den Hals, der Verschluss der Kette gab einen leisen Klick ton von sich als sie den Verschluss schloss. Danach trat sie von Fräulein Bianca zurück um ihr den Respekt zu erweißen der ihr zu stand. Neugierig Beäugte sie den Fremden, was würde er wollen. Gold? Etwas zu Essen? oder einen Schlaf Platz? Was auch immer er wollte es stand zur frage ob er auch bekäme was er sich wünschte.


  • Carlos hatte die Adlige richtig eingeschätzt, beziehungsweise benahm sie sich genau so wie der Volksmund von ihr sprach. Sie war eine hochnäsige Person die scheinbar dazu neigte alles was sich von der Rangordnung her unter ihr befand mit Füßen zu treten. Der Grünhaarige sah ihrem Blick genau an was sie dachte, sie verachtete ihn und hatte erwies ihm nicht einmal ein wenig Respekt. Dann ging sie Carlos Meinung nach zu weit, sie meinte das sie diese Ehre nicht erwidern könne, dabei hatte er ihr das Amulett zurückgebracht, was keineswegs unehrenhaft von ihm gewesen war. Glaub mir nachdem ich hier fertig bin wirst du dir wünschen du hättest es als Ehre angesehen mich zu empfangen, dachte der junge Mann bei sich. Seine Augen folgten den Bewegungen der ihren, sie hatte das Medaillon mit ihrem Blick fixiert als könnte sie es damit festhalten. Allerdings schien die Blaublütige nicht dazu bereit das Schmuckstuck aus reinem Gold, auch aus seinen Händen zu entnehmen. Wie von ihm erwartet entnahm die Frau von blauem Blut das Medaillon nicht selbst, sie schickte ihre Zofe vor, welche das Familienstück an sich nahm, dann säuberte und anschließend behutsam um ihren Hals legte. Dann ließ die Elfe es mit einem leisen klicken einrasten. Amüsiert betrachtete er das edle gehabe der Adligen, ehe er auf ihre Frage einging was er sich als Lohn für die wortwörtlich edle Tat erhoffte. Ihr dämonisches Lächeln nach dieser Aussage sagte Carlos das sie vorhatte in rauswerfen zu lassen oder etwas anderes plante. Es reizte ihn etwas zutun, das sie am wenigsten von dem gemeinen Volk, wie ihm erwartete. Tatsächlich lag dem Grünhaarigen nicht besonders viel an Gold oder sonstigen Schätzen, natürlich brauchte man diese Mittel um überleben zu können, wenn man sich nicht gerade durchschmoren oder der Kriminalität verfallen wollte. Er bevorzugte die anderen Freuden des Lebens, die Musik, die Freiheit und nicht zu vergessen die Frauen. Dem jungen Mann kam eine prächtige Idee, die Blauhaarige würde ihre Unfreundlichkeit bereuen müssen und er wusste genau wie er sie dazu brachte, vorausgesetzt sie stimmte seiner Forderung zu. Und er wusste das würde sie tun, denn Reiche Familien standen nicht gern in der Schuld eines einfachen Mannes, ganz zu schweigen von der Schande die die De Saint-Coquilles damit über sich bringen würden. Selbst wenn die Tochter Jaspers ablehnen würde, so würde im Vater sie im nächsten Moment dazu verpflichten es doch zutun. Dies zumindest hoffte der Grünhaarige. Ein ebenso vampirisches Grinsen legte sich über sein Gesicht. Er verneigte sich nochmals vor der jungen Adelstochter und sagte, "Ich hoffe das Medaillon ist zu eurer Zufriedenheit zurückgekehrt." Carlos hatte sich nun in die Heuchelei die zu Hofe herrschte eingefunden und begann dieses Netz weiter zu spinnen. "Wie viele Bedienstete, habt ihr zur Zeit in der Villa Lady De Saint-Coquilles?", er antwortet auf ihre Frage nach seinem begehren mit einer Gegenfrage ehe er weitersprach. "Ich wollte schon immer ein Paar eigene angestellte und nun ich hielte es für einen angemessen Preis wenn ihr diese für einen Tag in meine Dienste übergeben könntet", sein Grinsen breitete sich noch weiter aus. "Natürlich auch inklusive eurer orangehaarigen Zofe", dabei deutete er auf Cecilia und zwinkerte ihr für Bianca unmerklich zu. Es verschaffte dem Grünhaarige Genugtuung wenn er die Adelstochter provozieren konnte, seiner Meinung nach hatte sie nichts anderes für ihre Unfreundlichkeit verdient. Zudem hatte er tatsächlich auch noch etwas davon, außer Bianca zu Weißglut zu bringen natürlich. Die hübsche Zofe würde ihn nämlich umgeben und wer weiß vielleicht würde sich ja noch mehr daraus ergeben als nur dieser eine Tag- oder eventuell auch Nacht-. Auch würde die Blaublütige arbeiten müssen, da er ihr das ganze Personal für einen Tag stahl. Sie würde sich selbst umkleiden, den Eingangsbereich wischen und Mahlzeiten zubereiten müssen. Sie würde am eigenen Leib erfahren wie sich so etwas anfühlte, eventuell hätte Bianca dann auch mehr Achtung vor ihren Bediensteten. Aber das würde sich zeigen. Carlos wandte sich nun an die Adelstochter, "Stimmt ihr dem zu Lady De Saint-Coquille?", er richtete seinen Blick nun auf Bianca und verbarg sein zuvor noch dämonisches Grinsen vor ihr.


  • Bianca hatte ihre Worte gerade erst ausgesprochen und schon war das orangehaarige Elfenmädchen zur Stelle um Bianca das Medaillon anzulegen. Sorgfältig polierte Cecilia das Schmuckstück ehe sie es der Adelstochter um den Hals legte. Es war ein vertrautes Gefühl für die Blauhaarige als das Medaillon wieder an seinem gewohnten Platz war. Sie hatte sein Fehlen zwar nicht bemerkt aber dennoch war es erleichternd es wieder zu haben. Sorgfältig fuhr Bianca mit ihren schlanken Fingern die Konturen des Schmuckstückes nach und hielt es für einen Moment fest mit ihren Händen umschlossen. Ihre Augen funkelten wie der Ozean im Licht der Sonne beim Anblick des Medaillons. Als der Adelstochter wieder bewusst wurde, dass sie nicht alleine war lies sie das Shmuckstück los und wandte sich wieder dem Besucher zu. Der Grünhaarige hatte ein nahezu dämonisches Grinsen aufgesetzt und in Bianca tat sich die Frage auf wie es zu dem besagten Grinsen kommen konnte. Er war klar im Nachteil. War Carlos das nicht bewusst? Sie hatte Mittel und Wege ihn aus dem Weg zu schaffen und wenn er es darauf anlegte würde die Adelstochter gewiss zu diesen Mitteln und Wegen greifen. Sie hatte Geld und mit Geld konnte man verdammt noch einmal sehr viel Einfluss auf seine Umgebung haben. Möglicherweise hätte das Grinsen ihres Gegenübers sie einschüchtern sollen aber das tat es nicht. Dieser ungepflegte Bauernlümmel war gewiss nicht in der Lage die Tochter des berühmten Jasper de Sainte-Coquille durch etwaige Drohversuche zu verunsichern. Die Blauhaarige kannte soetwas wie Unsicherheit nicht und selbst wenn es irgendwo tief in ihr ein unsicheres Ich gab, dann wäre der Grünhaarige der letzte Mensch auf Erden dem sie dieses unsichere Ich entblößen würde. Wahrscheinlich würde Carlos sich mit ein paar Anderen den letzten Platz teilen aber dies spielte gerade keine Rolle.
    Das der Besucher mit einer Gegenfrage antwortete lies darauf vermuten, dass es nicht das Gold war, welches er begehrte. Die Adelstochter konnte sich nicht helfen aber irgendwie fand sie dieses Verhalten sonderbar. Ihr persönlich war es aber so ziemlich egal wonach er verlangte. Die Adelsfamilie hatte so ziemlich alles in Hülle und Fülle und gewiss würden sie das ein oder andere nutzlose Ding gewiss entbehren könnn. Es war kein Problem es wieder durch ein neueres und besseres Ding zu ersetzen. Alles im Leben war ersetzbar, so dachte zumindest das versnobte Prinzesschen der Adelsfamilie. Sie lies die Frage des Grünhaarigen fürs Erste unbeantwortete und wartete seine Forderung ab. Mit erhobenen Kinn und verschränkten Armen begutachtete sie den jungen Mann. Schließlich offenbarte Carlos seinen Wunsch. Es war nicht verwunderlich, dass er sich Angestellte wünschte. Jeder beneidete die Adelsfamilie um ihre Untergebenen, die ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen konnten. Das der Grünhaarige nach allen Angestellten verlangte war alelrdigns zu viel des Guten. "Ihr könnt sie haben..." Biancas Blick deutete in Richtung der jungen Elfe. "...alle Anderen sind nicht zur Verfügung, da sie im Namen der Familie de Sainte-Coquilles unterwegs sind um Aufträge zu erfüllen." Mit großer Wahrscheinlichkeit hatte der Grünhaarige tatsächlich gedacht die Blauhaarige mit dieser Forderung aus dem Konzept zu bringen, doch die Adelstochter schien es herzlich wenig zu interessieren. Ein amüsiertes Lächeln umspielte ihre Lippen. Es sollte ihrem Gegenüber vermitteln, dass ihr nicht viel an den Angestellten lag. Sie waren durchaus nützlich aber sie waren nicht mehr Wert als irgendein Schnickschnack in diesem Hause. Wahrscheinlich sogar weniger. Mit dem besagten Lächeln stolzierte sie an den Beiden vorbei. Sie legte sich ein Jäckchen um die Schultern und öffnete die Eingangstüre. " Wenn ihr mich nun entschuldigt... ich gehe ins Badehaus." Mit einer eleganten Bewegung und einem siegessicheren Grinsen auf den Lippen verschwand Bianca durch die Eingangstür. Carlos' Plan sie mit dieser Aktion zu verärgern war definitiv gescheitert. Oder?
    ~Bianca verlässt die Villa in Richtung Badehaus~

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    Fassungslos starrte Cecilia dem Fräulein hinter her wie sie die Villa verließ und ihre Worte wiederholte sie mehrmals in Gedanken. Ihr könnt sie haben??!!! Jedoch kamen keine Widerworte über die Lippen der Elfe. Entsetzt stellte sie dazu noch fest das sie oder die Adels Tochter diesen Mann gar nicht kannten. Ein tiefer Seufzer entglitt der Oranghaarigen Elfe dann wandte sie ihren Blick zu dem Jungen Mann der sich Carlos nannte. "Ihr Wünscht?" Fragte sie Höfflich und wollte warten bis er einen Wunsch äußern würde. Cecilia war Kalt geworden in ihrer Nassen Kleidung und nun das Hunger hatte sie zudem auch. Ihr Magen signalisierte es auch deutlich was ihr unangenehm war den das knurren konnte man tatsächlich hören. "Verzeihung." Brachte sie dann leise hervor es war ihr wirklich Unangenehm. Was er jetzt wohl vor hatte und warum wollte er kein Gold oder anderes warum eine angestellte. die Elfe war überfragt.


  • Die Verwunderung stand ins Gesicht des Grünhaarigen geschrieben. Er hatte mit vielem gerechnet, aber tatsächlich nicht damit. Sie hatte ihre Zofe abgegeben, sie müsste die Dinge jetzt alleine bewältigen, da auch keine weiterer ihrer Bediensteten in der Villa war. Außer natürlich das aufwischen der Pfützen im Foyer, denn sie hatte nachdem sie die Elfe an Carlos abgetreten hatte auch die Villa mit einem dramatischen Abgang verlassen. Der junge Mann kam nicht in den Genuss der Adeligen einen Denkzettel für ihre Unhöflichkeit zu verpassen, gerade das reizte ihn noch mehr. Die verzogene Göre Namens Bianca wusste wie man Ärger aus dem Weg ging oder eher wie man solche Männer wie Carlos ignorierte. Diesen Gedanken machte ihn Fuchsteufelswild, er würde der Blaublütigen ins Badehaus folgen, gemeinsam mit der orangehaarigen Elfe. In diesem Moment fiel ihm auf der er noch gar nicht ihren Namen kannte. Seine neuerworbene Bedienstete hatte ihn auch schon nach seinem Wunsch gefragt, zugegeben war das eher als der Grünhaarige damit gerechnet hatte. Lächelnd sah er die Elfe an, "Ich bin nicht dein Herr wie es bei den De Saint-Coquilles der Fall ist. Ich benötige auch eigentlich niemand der mich bemuttert als sei ich ein kleines Kind. Wir kommen aus den gleichen Verhältnissen, sieh deine Dienste bei mir doch als einen freien Tag, einen Tag an dem du tun kannst was dir beliebt". Er machte eine kurze Pause ehe er weitersprach, "Wie fändest du es wenn wir den Tag gemeinsam verbringen? Wenn nicht ist das auch in Ordnung", er lachte " Ich habe das ja schließlich nicht getan um dich umherzuscheuchen , lediglich um deiner Herrin eine Lektion zu erteilen.". "Wie wärs wenn du dich erst einmal umziehst und mir deinen Namen verrätst?", er wartete auf die Reaktion der Elfe. Inzwischen sah er sich nochmals in dem gigantischen Gebäude um, er hatte keine Lust hier zu bleiben, allein in der Villa mit noch mehr dieser Reichen und Schönen. Noch weniger wollte er der Blauhaarigen diesen Sieg gönnen, sie gab zwar vor das ihr nichts an der Orangehaarigen lag, aber so recht wollte der junge Mann ihr das nicht glauben. Es musste doch schließlich einen Weg geben wie auch Bianca aus der Ruhe zu bringen war, das blaue Blut verlangte ihnen viele Strapazen ab aber dennoch waren auch sie nur Menschen und jedem von diesen riss nun mal früher oder später der Geduldsfaden. Ein lautes Knurren eines Bauches riss ihn aus seinen Gedanken, zuerst sah er an sich herab und fasste sich intuitiv an den Bauch - nichts- sein Magen war es nicht der dieses Geräusch von sich gegeben hatte. Sein Blick glitt zu der Elfe, "Wir können auch vorher was gemeinsam kochen wenn du möchtest, jedoch habe auch ich vor danach ins Badehaus zu gehen. Ein warmes Bad würde dir sicher auch guttun", es reichte ihr die Hand, "Was hältst du davon?", er setzte wieder dieses verführerische Lächeln auf. Eigentlich war die Zofe, nur Mittel zum Zweck um seine Rachegelüste zu begnügen, aber dennoch hatte er auch nichts gegen einen kleinen Flirt einzuwenden, schließlich war die junge Frau hübsch und vermutlich würde ihr turteln, vorausgesetzt sie würde dem Weiberheld tatsächlich verfallen, Bianca nur noch mehr ärgern. Es würde an Ihrem Ego kratzen auch wenn sie es nicht zugab, Carlos war in diesem Punkt genau wie sie denn er wusste wie es sich mit einem Ego wie ihrem lebte und dazu musste er nicht mal zu den Adelsleuten zählen. Der Grünhaarige würde mit ihrer Bediensteten flirten und wenn die Blauhaarige ein anliegen hatte wäre die Zofe zwar in der Nähe aber würde ihr nicht zur Hilfe eilen. Jedenfalls hoffte Carlos das dies so war und ihre Loyalität zu Bianca nicht so groß war das sie ihr doch noch zu dienste war obwohl sie nicht musste. Carlos konnte das nicht einschätzen, da er nicht wusste ob eine Freundschaft die zwei Frauen verband. Es war ein Spiel mit Risiken, aber ohne ein gewisses Risiko wäre es ja auch langweilig.



    (Wenn du willst können die beiden sich noch was zu Essen machen oder umziehen und wir posten nochmal und erst dann gehen sie zum Badehaus, wie du möchtest (: Such dir einfach was aus :'D)

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    Cecilia lauschte aufmerksam den Worten die der Junge man freundlich an sie gerichtet hatte. Sie war sichtlich überrascht das es ihm nicht um Luxus ginge oder gar Bedient zu werden. Er sah auch nicht aus als wollte er eine Putze die hinter ihm aufräume aber irgendwas störte sie doch. Seine Versuche mit ihr zu Flirten stellten Cecilia vor ungeahnte Probleme sie hatte keine Erfahrung damit wie man mit Männern auf diese art umginge. Jedoch unterbrach ihr Magen knurren die Unterhaltung, sie fand es amüsant das er dachte es wäre sein Hunger-knurren und plötzlich fing sie an zu lächeln. "Wenn ihr erlaubt ziehe ich mich eben um, die Küche ist den Gang dort runter die erste Tür Links." Erklärte sie ihm und zeigte mit dem Finger um es zu verdeutlichen. So wie sie sich selbst verstand hatte sie nichts dagegen mit Carlos den Tag zu verbringen aber was hatte er vor. Warum wollte er Bianca verfolgen. Sie hoffte nur das er sie nicht gegen die Adels Tochter verwenden möchte. Ihre Arbeit in der Villa war alles was das Elfen Mädchen hatte. Würde Bianca anfangen sie zu hassen würde sie bestimmt ihre Anstellung verlieren und in Ungnade fallen. Sie schickte Carlos zur Küche ein ungewöhnliches Gefühl mal jemanden wohin zu schicken. Dann eilte sie in ihr Zimmer und Zog ein Ähnliches Kleid an. jedoch besaß dieses noch mehr Bänder. Die meisten Kleider hatte sie aus Rest Stoffen angefertigt die beim Schneidern von Biana´s oder ihren Cousinen über blieb. Auch die Haare kämmte sie sich kurz den diese waren Platt und noch leicht Nass. Kurz betrachtete sie sich im Spiegel. Ein wenig fühlte sie sich unwohl. Etwas sagte ihr das sie ihm nicht zuschnell vertrauen sollte. Im Volksmund nannte man einen Mann wie ihn einen Schürzenjäger. Damals dachte Cecilia diese Männer würden Schürzen klauen aber irgendwann erklärte ihr, ihr Ziehvater was es Wirklich hieß. Danach kehrte die Elfe zur Küche zurück wo sie den Jungen Mann vermutete. "Was wollt ihr Speisen?"


  • Mit kurzen Worten und einer groben Richtungsdeutung mit ihrem Finger zeigte sie dem Grünhaarigen wo die Küche zu finden war, kurz darauf verschwand die Elfe auch ohne ihm ihren Namen zu nennen in ihren Gemächern. Jedenfalls ging Carlos davon aus. Langsam und mit noch immer vom Regen durchnässter Kleidung schlenderte er in die Küche. Die Räumlichkeit wo die Speisen zubereitet wurden war größer als die gesamte Strandhütte des jungen Mannes, tausende Pfannen, Messer, Schneebesen und andere Küchenuntensilien waren hier untergebracht. An den Wänden hingen zudem seltsame Obst- und Gemüseähnliche Dinge die er noch nie zuvor gesehen hatte. Auch fand er die gewöhnlichen Gewürze mit der in der Schänke die Speisen verfeinert wurden, sowie außergewöhnliche Arten die er noch nie zuvor gesehen hatte. Sein Mund stand für einen kurzen Moment offen, indem er mit der Fülle von Lebensmitteln förmlich erschlagen wurde. Es wunderte ihn das die Töchter und Nichten Jaspers nicht kugelrund waren sowie er selbst. Von dem was er hier fand könnte Carlos sich den Bauch mehrere Monate vollschlagen ohne auch nur einen Schritt vor die Tür zu setzen. Aber er war nicht hier um nur zu Essen und letztendlich fett zu werden. Er schloss seinen Mund wieder und zog sich sein durchnässtes Oberteil aus, während die Orangehaarige sich noch umzog. Wie ein altes Waschweib wrang er den Stoff über der Spüle der gigantischen Küche aus. Nachdem es halbwegs trocken war zog er es sich wieder an und wartete darauf das seine Begleitung sich wieder zu ihm gesellte. Ein paar Augenblicke dauerte es noch und dann stand sie neben ihm in der Küche, sie trug ein ähnliches Kleid wie zuvor in den diensten Biancas, nur wirkte es ein wenig edler und betonte ihre Körperform ein wenig mehr. Auch war das Kleidungsstück mit mehreren großen aber auch kleinen Bändern bestückt. Die Haare hatte sich die Elfe ebenfalls gemacht und der Nässe wich ein voluminöses, sowie glänzendes Haar. Sie hatte es sich hinten zusammengeflochten und das ganze mit einem weiteren Band fixiert. Vorne trug sie wie gehabt die kleinen Zöpfe an den Enden, jedoch hatte sie diese erneut weshalb sie auch besser hielten. Nun wirkte die Elfe noch hübscher auf ihn als es zuvor schon der Fall gewesen war. Dann fragte die hübsche Frau ihn nach seinem Essenswunsch, doch Carlos hatte keine Ahnung, die hälfte der hier befindlichen Lebensmittel war neu für ihn. Erschwerend kam dazu das er gar nicht wollte das sie für ihn kochte, aber sie hatte wahrscheinlich ihr Leben lang als Zofe in Adelskreisen gedient weshalb sie es nicht anders gewohnt war. "Lass uns doch gemeinsam etwas kochen, wie schon gesagt du bist nicht meine Bedienstete und die Floskeln der Höflichkeit wie zum Beispiel ihr brauchst du bei mir auch nicht anzuwenden", er lächelte kurz und dann sah er sie verlegen an. " Weißt du das ist jetzt peinlich aber ich kenne kaum eines der Gewürze oder Zutaten die sich hier im Raum befinde, ist es in Ordnung wenn du entscheidest was wir essen und ich helfe dir bei der Zubereitung", immer noch in der verlegenen Geste gefangen wartete er auf die Antwort der junge Frau mit dem orangefarbenen Haar.

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    Die junge Elfe musste beinah lachen den sie fand es sehr belustigend wie unbeholfen er in der großen Küche stand.Zuerst sollte sie sich vielleicht Vorstellen denn das hatte sie ganz vergessen. "Ich heiße Cecilia oder auch Ceci." Mit einem Freundlichen Lächeln trat sie zuerst an einen Schrank und holte ein weißes aber sehr weichen Handtuch heraus. Dieses reichte sie dem Jungen Man. "Ich kann dir leider nichts zum umziehen bieten aber das genügt vielleicht auch schon." Dann Öffnete sie die Speisekammer, diese war gefüllt mir denn verschiedensten Dingen. Vorwiegend mit Heimischen Produkten aber auch viele Exotische Früchte und Zutaten. Jasper hatte eine Vorliebe für Gutes Essen aber auch Neues Exotisches. Cecilia lernte immer neue Rezepte viele davon würde sie selbst nicht Essen wollen. "Wie wäre Gebratener Reis, das geht schnell und macht Satt?" Da hatte sie auch schon eine Packung Reis, einen Halben Kohl, Etwas Mais, Pilze und Eier auf den Tisch gestellt der in der Mitte der Küche stand er war groß aber die Küche ließ ihn klein erscheinen. Zwischen zwei Fingern hielt sie eine Chili schote. "Wenn du möchtest auch in Scharf?" Irgendwie fand sie es Lustig und konnte nicht aufhören zu lächeln so war ihr das gar nicht Bewusst. Carlos Gesellschaft war ungewohnt aber Cecilia fühlte sich frei denn sie konnte reden und tun wonach es ihr stand. Sie holte ein Brett, ein Messer und eine Schüssel. "Hier bitte!" sie stellte beiden auf den Tisch und gab ihm zu verstehen das er doch bitte das Gemüse klein Schneiden möchte. Darauf stellte sie eine Pfanne auf den Herd um den Reis schon mal leicht anzubraten. "Woher kommst du?" Fragte sie dann und blicke ihm neugierig Entgegen. Auf die Idee das er vielleicht darüber nicht Reden wollte kam sie in diesem Moment nicht.


  • Noch bevor die Elfe sich umziehen ging hatte Carlos sie sich schon nach ihrem Namen gefragt und jetzt, nachdem sie auf ihren Gemächern zurück kam war sie bereit diesen preiszugeben. Der Grünhaarige fragte sich ob sie ihn vorhin nicht richtig verstanden hatte als er die Frage gestellt hatte, aber es war jetzt ohnehin egal, er wusste ihren Namen ja jetzt. Gewöhnlicher Weise antwortet man mit Freut mich dich kennenzulernen, aber der junge Mann kannte die Orangehaarige ja bereits mehr oder minder. "Meinen Namen kennst du ja bereits", erwiderte er mit einem lächeln. Cecilia, diese Name hatte er noch nie zuvor in seinem Heimatdorf gehört, jedoch hatte er seit seiner Zeit in Trampoli schon mehrere ausgewöhnliche, seiner Meinung nach exotische Namen gehört. Das ließ den jungen Mann vermuten das auch Ceci nicht gebürtig aus Trampoli stammte, wenn sie auch keinen merklichen Akzent nach Carlos Meinung hatte. Während er über ihren Namen nachgrübelte, tanzte das Mädchen förmlich durch die Küche. Einmal huschte sie an den einen Schrank, mal hin zu den Utensilien an der Wand und dann wieder an ein Regal auf der völlig anderen Seite. Sie würde jeden Griff in diesem Raum blind durchführen könne, jedenfalls war er davon überzeugt. Die Orangehaarige wusste auf den Millimeter genau, wo welches Gewürz stand, die Zutaten lagen und wo sie zu guter Letzt sie alles auf den großen Speisetisch abladen musste. Nach dem ersten durch die Küche hüpfen, hatte sie ihm ein Handtuch in die Hand gedrückt, weich wie Seide und bestickt mit dem Emblem der De Saint-Coquilles. Noch nie hatte der Straßenjunge ein solch feines Material zu sehen, geschweige denn zu fühlen bekommen. Einfach alles unterschied sich hier von seinem Leben, natürlich war das ganz nett für den Anfang aber auf Dauer würde es ihn in den Wahnsinn treiben. Somit beschloss er diesen Gedanken nicht mehr nachzugehen und er schüttelte kurz den Kopf, dann trocknete er sich die grünen Haare mit dem Handtuch ab. Nach einer kurzen Zeit des Trockenreibens später bekam er auch schon die nachfolgende Aufgabe in die Hand gedrückt, während ihm das weiche Tuch entrissen wurde. Der junge Mann fand sich dabei wieder wie er jeweils Brett und Messer in einer Hand hielt. Vor ihm lagen zahlreiche Gemüsesorten und Kräuter ausgebreitet, die Kräuter wirkten frisch und intensiv im Geruch, das Gemüse Farbintensiv und ebenfalls sah man ihnen an wie frisch sie waren. Gebratener Reis schlug Biancas Bedienstete ihm vor, eine Wahl mit der man sich zufrieden geben konnte, jedenfalls war er dieser Meinung. Cecilia hielt eine kleine, rote in die Länge gezogene Frucht zwischen zwei Fingern, welche Carlos noch nie zuvor gesehen hatte. Die Elfe beschrieb es als scharfes Gemüse, woraufhin Carlos mit einem nickten zustimmte, "Ja scharf klingt gut", dabei lächelte er sie an. Auch die junge Orangehaarige hatte seit ihrer Ankunft in der Küche ein stetiges Lächeln im Gesicht welches gar nicht mehr aufzuhören schien. Das Kochen musste etwas sein was sie für ihr Leben gern ausübte, oder war es die Tatsache das sie einmal tun und lassen konnte was sie wollte. Oder vielleicht hatte es auch damit zutun das sie ihn mochte. Mit Sicherheit konnte der Grünhaarige aber nicht sagen. Mit dem Geräusch von aufeinanderprallendem Holz, hatte Carlos das Brett zu hart auf den Tisch gelegt. "Es tut mir Leid", sagte er und setzte sein charmantestes Lächeln auf und hoffte das sie ihm sein Fauxpas verzeihen würde. Mit dem scharfen Schneidewerkzeug begann er das Gemüse zu zerkleinern, während er auf Cecilias nächste Frage einging, denn sie hatte ihn gefragt wo er herkam. Wahrlich war es keine Geschichte die Carlos gern gegenüber anderen Preisgab und oftmals bog er die Wahrheit ein klein wenig zurecht, um dem Thema der Zwangsheirat die seine Eltern arrangiert hatten aus dem Weh zu gehen. "Ich komme von weit her und hatte mich von meinem alten Dorf losgesagt um die Welt zu bereisen und schließlich habe ich mich hier in Trampoli niedergelassen. Nichts Besonderes eigentlich, sagen wir ich bin ein Reisender der den Alltäglichen langweiligen Trott seines früheren Lebens satt hatte", er schwieg einen Moment lang eher er weitesprach. "Und was ist mit dir? Wo kommst du her?", Carlos verschränkte die Arme und betrachtete skeptisch das von ihm geschnittene Gemüse während er auf die Antwort der Orangehaarigen wartete. Zudem erhoffte der Grünhaarige sich die Zuneigung der Zofe Biancas zu sichern und wer weiß, vielleicht würde sie seinen Flirtversuchen früher oder später auch nachgeben.

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    Aus einem Schrank nahm sie eine Tasse und füllte sie an dem Reich verzierten Wasserhahn mit Wasser um dieses später in die Pfanne zu geben zuerst musste aber das Gemüse angebraten werden. Sie lauschte den Erzählungen des jungen Mannes jedoch hatte sie das Gefühl das es mehr war was ihn in die Welt hinaus getrieben hatte aber sie fragte nicht weiter danach er würde schon seine Gründe haben. Das Gemüse war grob erkleiner worden, die Elfe schnitt es für gewöhnlich sehr fein aber so war es auch nicht Schlimm. Sie nahm das Brett worauf das Gemüse lag und kehrte alles mit der Hand in die Pfanne. Es zischte kurz als das Gemüse in die Heiße Pfanne viel, jedoch dauerte es nur kurz da begann es bereits zu duften. Verschiedene Gewürze fanden ihren Weg gekonnt in die Mischung aus Reis und Gemüse. Darunter Pfeffer, Salz, Paprikapulver und einige mehr. Dann goss die die Tasse Wasser hinein damit der Reis aufquellen konnte. Währenddessen erzählte Cecilia von sich. "Ich bin in einem anderen Dorf aufgewachsen, Ich kenne meine leiblichen Eltern nicht. Ein Guter Mann Names Russel hat mich aufgezogen. Hier her kam ich vor einigen Jahren. Nun lebe und Arbeite ich hier. Es ist eigentlich alles was ich habe. Ich brauche nicht viel zu Leben und bin daher mit allem Glücklich was ich habe." Der Reis war nun fertig, der Duft strömte durch die Ganze Küche. Cecilia holte zwei Teller und füllte beide Teller gleichermaßen. Zufrieden mit ihrem Werk setzte sie Carlos vor. Sie hoffte doch sehr das es ihm nicht zu Scharf war, ihr machte es kaum etwas aus. "Lass es dir Schmecken" Sie reichte ihm einen Gabel und einen Löffel die beide nicht wirklich was her machen, das Personal speiste nie mit dem Edeln Geschirr der Villa Besitzer. Das Elfen Mädchen erlaubte sich neben ihm Platz zu nehmen und begann vorsichtig zu Essen, es war doch recht Heiß so frisch aus der Pfanne.


  • Mit einem zischen und wilden umherwirbeln hatte die Orangehaarige alle Zutaten in die Pfanne verfrachtet, und die Mahlzeit begann zu garen. Sie erfüllte die Küche mit einem lieblichen Duft, durchzogenen von verschiedenen Gewürzarten, bis hin zu dem Gemüse. Bei dem Geruch bekam auch der Grünhaarige Hunger, er hatte ohnehin schon lange nichts mehr gegessen und sein Magen fühlte sich leer an, wie eine aufgeschürfte Erzmine, die ihnen komplett hohl war. Es konnte nicht mehr lange dauern dann wäre das Mahl angerichtet, da war Carlos sich sicher, denn Ceci begann den Tisch mit Tellern und je zwei Gabeln und Messern zu bestücken. "Es sieht fantastisch aus", sagte der junge Mann als er hinter ihr Stand und über ihre Schulter hinab in die Pfanne sah. Die Bedienstete der Adelstochter begann ihm nun ihre Geschichte zu erzählen, wie sie nach Trampoli gelangt war, über ihren Ziehvater Russel und über die Arbeit bei den De Saint-Coquilles. Die Orangehaarige war ein genügsames Mädchen, sie stellte keine hohen Ansprüche sondern gab sich mit dem zufrieden was sie haben konnte. Und eine wahre Frohnatur war sie auch, der junge Mann kannte nämlich nur wenige Menschen die so dachten wie Cecilia und damit auch auf Dauer glücklich wurden. Aber umso besser entwickelte sich die Situation für den Weiberheld, er wurde sich seiner Sache immer sicherer, bestimmt konnte er die Elfe zu eine Romanze mit ihm bewegen, wie lang diese Beziehung letztendlich halten würde war ungewiss. Dabei war es nicht mal die Absicht des jungen Mannes seine Liebhaberinnen zu verletzen, jedoch konnte er sich nie an eine dieser Frauen binden, der Gedanke daran wiederstrebte ihm, es würde ihn seiner Freiheit berauben. Man würde an diese Person gebunden sein, eventuell sogar bis ans Lebensende, vorausgesetzt man würde den Bund der Ehe eingehen. Welcher Gedanke dem Grünhaarigen noch mehr missfiel, denn dabei kam immer der säuerliche Beigeschmack seiner Vergangenheit zum Vorschein. Die Gedanken an die Zwangsheirat. Aber genug der trübseligen Gedanken, diese Zeit hatte er ein für alle Mal hinter sich gelassen und so widmete er sich seiner Mahlzeit. Ausgehungert begann der junge Mann die köstliche Reisspeise zu vertilgen bis kein Stück mehr davon übrig war. nun wandte er sich an die Elfe, "Du bist eine fantastische Köchin weißt du das?", er lächelte sie an. Keineswegs hatte Carlos gelogen um sie rumzukriegen, das Gericht war tatsächlich perfekt gewesen. Carlos sah der Elfe nun in die Augen, "Was möchtest du jetzt tun? Uns steht alles offen, also wie wäre es mit einem Bad zu zweit?", mit seinem verführerischen lächeln beendete er erneut die Konversation.

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    Während das Elfen Mädchen die Teller und das Besteck wegräumte wurde ihr bei der Anfrage zu zweit zu Baden ganz anders. "Zu...zu...Zu Zweit???!" Cecilia lief rot an wie die Chilli die sie zum Kochen benutzt hatte. "Ich...nein...das kann ich nicht...ich habe noch nie...." Was sie sagen wollte blieb ihr im Hals stecken wie ein Klos wenn man sich verschluckt hatte. Ihre Augen Funkelten Ängstlich Grün auf. Was wollte er bloß von ihr? Sicher war sie sich das er Fräulein Bianca zu verfolgen versuchte aber was hatte sie damit zu tun. Ihr wurde ganz heiß und sie suchte nach einer Ausrede denn sie würde vor Scharm sterben mit einem Mann zusammen Baden zu gehen zudem kam dazu das sie ihn kaum Kannte nur wenige Stunden. Erschrocken vergas sie sogar den Wasserhahn wieder auszumachen. Ein erschreckendes Bild in ihrem Kopf lief immer und immer wieder an ihren inneren Auge vorbei. Würde er ihr an die Wäsche wollen? Cecilia wollte nicht als kurze Affäre einen Frauenhelden Enden. Sie wollte Ersteintrages eine Familie Gründen und Kinder bekommen. Carlos war nicht ganz der Mann für sowas. Zumindest erschien er nicht so. Sie Faltete ihre Hände wie bei einem Gebet vor ihrer Bust und sah ihn immer noch erschrocken an. Dann fiel ihr wieder ein das sie den ganzen Tag mit ihm verbringen sollte. Nein ausziehen wollte sie sich nicht für ihn ganz und gar nicht das würde sie niemals tun. Keiner der Villa Bewohner würde das von ihr verlangen. Mit ihnen Baden zu gehen. Es widersprach ihr und sie bestärkte sich immer wieder darin nur das zu tun was sie Adels Familie auch von ihr zu verlangen wusste.


  • Der Grünhaarige war völlig aus seinem Konzept geraten, noch nie hatte jemand so reagiert wie die Elfe es gerade tat. Das Mädchen begann vor sich hinzustammeln und wurde so rot im Gesicht das er dachte sie würde jeden Moment ihn Ohnmacht fallen, da sie aufgehört hatte zu atmen. Zuerst kam rot, dann blau und letztendlich würde sie ihm zu Füßen liegen, weniger auf die Art die der Frauenheld sich erhofft hatte aber sie würde es tun. In gewisser Weise wäre es ein böser Wille des Schicksals wenn das geschehen würden, aber dennoch hoffte Carlos das es nicht geschehen würde und die Orangehaarige sich gar verletzte. Ganz klar musste sie seine Frage auf dem falschen Ohr mitbekommen haben, denn der junge Mann sprach von einem Bad im Gemeinschaftsbereich des Badehauses, keineswegs über ein Bad bei welchem nur er und die Elfe anwesend sein würden. Auch hatte der junge Mann dabei nicht vor intim mit der Zofe Biancas zu werden, noch nicht zumindest und wenn dann keineswegs im Badehaus. Es war ein Angebot des Grünhaarigen, das eventuell darauf bedacht war mit Cecilia anzubandeln, aber nicht jetzt. Es ging um das warme Wasser, die Atmosphäre im Badehaus, sich von den Strapazen des Alltags zu erholen und um Bianca. Um ihr das Gefühl zu geben ihre Bedienstete in der Nähe zu haben und sie jedoch nicht greifen zu können. Sie zu hören, zu sehen, jedoch keinen Anspruch auf ihre Dienste als Zofe erheben zu können. Nun kam der junge Mann zurück auf die panische Elfe, deren Wangen noch immer ein wenig rot angelaufen waren, jedoch nicht mehr so stark wie zu Anfangs. Er würde die junge Dame beruhigen müssen, die ihn im Angesicht der Frage völlig falsch verstanden hatte, und selbst wenn sie ihn richtig Versanden hätte so fand er das sie ein wenig überreagierte. Sie musste als Kind mit Keuschheit und Enthaltung getauft worden sein, mit Gottesgeschichten aufgezogen und später mit der Bibel vertraut gemacht worden sein. Ich wusste es!!!, dachte sich Carlos als die Elfe ihre Hände vor der Brust zusammenfaltete. Sie würde genau in diesem Moment zu ihrem Gott oder einem ihrer Götter beten, den neuen , den alten oder gar die schon längst vergessenen, sie würde nach einem Exorzismus verlangen welche die Dämonen der Lust und der Sünde aus dem Grünhaarigen verdrängen sollten. Fast war Carlos davor das Weite zu suchen, im Angesicht dessen was er vor zu sehen glaubte. Er sah eine wahnsinnige Nonne die nur einem diente ihrem Herrn. Unsinn, er verwarf seinen aus purem Wahn gebrüteten Gedanken wieder und beschloss der Bediensteten der De Saint-Coquielles es einfach so zu erklären wie er es gemeint hatte. Verlegen sah er die Elfe an, "Es tut mir Leid falls ich dich mit diesem Angebot eingeschüchtert habe. Das war keineswegs das was ich vorhatte.", eine kurze Atempause des Grünhaarigen unterbrach seinen Satz. "Ich glaube du meintest ein anderes zu Zweit als das an welches ich gedacht hatte", gab er ihr zu verstehen. " Ich wollte mit dir im Badehaus ein Bad nehmen und nicht irgendwo ganz alleine sowie mit Intimen einblicken. Wir können auch ins Badehaus gehen und du gehst in den Bereich für Frauen und ich in das gegenüberliegende Bad für Männer. Mein Plan war es nur dorthin zu gehen um uns zu erholen, den Alltagsstress vergessen und eventuell sogar einer Erkältung durch den Regen und die durchnässte Kleidung vorzubeugen.". Verlegen kratzte sich der sonst so forsche junge Mann am Hinterkopf, " Du musst auch nicht mitgehen wenn du nicht willst und kannst hier ein Bad nehmen, aber ehrlich gesagt fände ich es Schade um unsere gemeinsame Zeit, weißt du mir gefällt deine Gesellschafft", er lächelte. "Denn es gibt nur wenige Menschen mit denen ich mich einfach unterhalten kann, mich frei fühlen, so sein kann wie ich bin.", er versuchte verletzlich zu wirken, wie jemand der gerade ein großes Geheimnis von sich preisgegeben hatte. "Also was sagst du? Würdest du mit mir kommen?", Carlos lächelte erneut, streckte ihr seine Hand entgegen als ein kleines charmantes Zeichen. Nun wartete er auf die Entscheidung der orangehaarigen Elfe.