Beiträge von Fishbone

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    Carlos war gerade noch damit beschäftigt die Steine wegzuräumen und die Klinik wieder auf Vordermann zu bringen und als er wieder bei den beiden Damen angekommen war machte er eine kleine Pause von den schweren Umherschleppen von Steinen. Er stand in der Nähe der rosahaarigen Damen, welche sich zuvor an seine Arme angelehnt hatte. Sehr zu seiner Überraschung hatte diese eben noch sehr Abweisend reagiert als sie wusste wo sie sich befand, doch jetzt sah das wieder ganz anders aus. Ein seltenes aber doch aufregendes Schimmern lag in ihren Augen und sie musterte den jungen Mann mit ihren Blicken schien sich in seinen Augen zu verlieren. Carlos überkam ein seltsames Gefühl als er in die blauen Augen der Schönheit sah, die Farbe glich dem Meer. Ein großes sanftes Meer, welches der Inbegriff von Freiheit war und in das man sich zu gerne fallen lassen würde. Das Herz des Grünhaarigen begann schneller zu werden und der Grund war nicht die körperliche Anstrengung durch das umhertragen der Trümmerstücke. Mit kleinen Schritten näherte sich Alicia seinem Körper und mit jedem weiteren Schritt verlor sich der Grünhaarige mehr im Körper dieser Schönheit. Alles an ihr schien perfekt, etwas das Carlos zuvor noch nicht aufgefallen war. Ihre gewellten Haare, die sanft über Ihre Schulter fallen, schimmerten in dem schönsten Rosa das er je gesehen hatte, dazu kam die edle Farbe ihrer makellosen Haut. Wieso war der Grünhaarige geradezu besessen von der jungen Frau, die ihm vorhin noch gar nicht so aufgefallen war? Es schien als würde eine Zauber auf ihm liegen oder war es einfach nur das Gefühl von Zuneigung und Schmetterlingen die in seinem Bauch das fliegen lernten? Was es auch war, er fühlte sich zu ihr hingezogen. Nun stand Sie unmittelbar vor ihm und stellte sich ihm vor, jedoch schien es als würde sie kaum ein Wort sagen können, trotzdem klang ihre Stimme sanft und unglaublich reizvoll. Dann geschah etwas womit er nicht gerechnet hatte, Alicia legte ihre Hand sanft in seinen Nacken und küsste ihn Leidenschaftlich. In diesem Moment fühlte sich der Körper des jungen Mannes schwerelos an und ihn überkam eine Flut an Gefühlen, er hob seine Hand leicht an und legte seinen Finger an ihr Kinn und hob ihren Kopf leicht an während er den Kuss innig erwiderte. Währenddessen wanderte seine Hand an ihre Wange und berührte sie dort sanft während er die andere Hand um ihre Hüfte legte und sie näher an seinen Körper zog. Die beiden standen eng umschlugen vor dem Trümmerhaufen und Carlos wurde etwas rot, obwohl es ja nicht das erste Mal war das er eine Frau küsste. Die Lippen der Rosahaarigen fühlten sich so weich und sanft an und er genoss das Gefühl ihre vollen Lippen auf seinen zu spüren.

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    Völlig erschöpf trottete Chris den Pfad zu seiner WG entlang, seine Beine waren müde und er spürte noch immer die Verletzung die ihm der wild gewordene Weihnachtsmann auf dem Schlitten zugefügt hatte. Und was war der Dank für die erlittenen Schmerzen, eine leere Geschenkschachtel! Chris schien das Glück gemietet zu haben, denn den Rest vom Urlaub in dem Skigebiet hatte er nicht mehr so richtig genießen können, geschweige denn überhaupt mitbekommen. Er wollte ja ursprünglich mit Ethan auf die Piste aber das hatte sich dann auch erledigt mit seiner Fußverletzung. Er war traurig über den Ausgang der Situation und aus Frust trat er gegen eine Mauer auf dem Weg, zu seinem Pech hatte er den Fuß genommen, welcher eh schon verletzt war. Ein Schmerz schoss sein Bein hinauf und brachte Chris zu fluchen. "Verdammter Mist, so etwas kann auch nur mir passieren", er war ein Tollpatsch und das wusste er, aber eigentlich sollte seine Geste er cool wirken. Aber wer konnte denn schon ahnen dass der Braunhaarige den falschen Fuß nutzen würde. Mittlerweile war er an der Haustür angekommen und er stellte seine Reisetasche ab um die Tür aufzusperren. Müde schleppte er sich in sein Zimmer und warf die Reisetasche in die Ecke, dann ließ er sich auf sein Bett fallen und stieß sich dabei den Kopf am Bettgestell. Wieder war er kurz davor zu fluchen, hielt dann jedoch Inne und fuhr mit der Hand an die schmerzende Stelle. Kurz darauf als der Schmerz vergangen wurden seine Augen schwer und noch bevor er sich umziehen konnte schlief er ein.

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    Die Rosahaarige in den Armen des jungen Mannes hatte einige Worte vor sich hin gemurmelt, die er jedoch nicht verstanden hatte. Die Stimme der jungen Frau klang erschüttert und schwach, es war ein Wunder das Sie sich überhaupt noch auf den Beinen hatte halten könne, geschweige denn es alleine bis zur Klinik geschafft hatte. Carlos konnte die Schönheit der jungen Frau nicht leugnen, obwohl sie gerade ja sehr mitgenommen aussah. Mittlerweile befand sich Alicia nicht mehr in seinen Armen und hatte sich von ihm losgerissen.„Kein Problem, meine Arme stehen dir jederzeit zur Verfügung. Nach allem was aktuell hier passiert ist niemand auf der Höhe oder man hat keine Gefühle“, antwortete Carlos mit einem müden Lächeln. Auch die schlammüberzogene Rothaarige stand unmittelbar in seiner Nähe und sprach aber auch so leise vor sich, dass er keinen einzigen Ton verstanden hatte. Scheinbar waren alle damit Beschäftigt mit sich selbst ins Reine zu kommen oder sich vor Augen zu rufen was denn gerade geschehen war, nur Carlos war zu verwirrt um überhaupt klare Gedanken zu fassen. Vermutlich hätte er auch die Worte der jungen Frauen wahrgenommen, wenn er nur konzentrierter gewesen wäre. Hier lag definitiv jede Menge Arbeit vor der Truppe oder mehr noch vor ihm. Der Grünhaarige ließ seine Blicke nervös über den Trümmerhaufen, den man nicht einmal mehr Klinik schimpfen konnte, schweifen. Es ist ein einziges Chaos aus Trümmern, große Steinbrocken, kleine Steinbrocken, einfach nur Steinbrocken, das waren die sinnlosen Gedanken die Carlos zurzeit durch den Kopf spukten. Schon lange nicht mehr waren seine Gedankengänge so seltsam oder unsinnig. Wem versuchte er denn zu erklären das es Steinbrocken waren, das wusste er doch bereits. Carlos schüttelte kurz den Kopf in der Hoffnung wieder klar zu werden. Er hatte aus den Sätzen der beiden Frauen aufgeschnappt das ein Mann, welcher auf den Namen Astor hört. Was musste er für ein Monster sein um das Leben so vieler Menschen zu zerstören, hatte er vielleicht sogar Leben genommen um seinen teuflischen Plan durchzuführen. Bei dem Gedanken daran stieg die Wut in ihm herauf. Er brodelte innerlich und hoffte das die Hyänen oder andere Monster über ihn herfallen würden, um ihn dieselben Qualen erfahren zu lassen die er andere hatte durchleben lassen. Hoffentlich war ihm ein solches Schicksal wiederfahren und er fand seine Ruhe in einem gut gefüllten Monstermagen. Raven deutete den beiden mit einem Winken an das sie ihr folgen sollten, sie Stand vor einem großen Trümmerstück und lächelte mit einer gewissen Ruhe. In ihrem nächsten Satz hörte Carlos heraus, dass sie Anfangen wollte für ein wenig Ordnung hier im Schutthaufen zu sorgen. Auch die Rosahaarige meldete sich zu Wort und fragte die beiden nach Unterstützung ihre Heimatstätte wieder in Ordnung zu bringen. Der junge Mann war kein Maurer, ferner wusste er wie man ein Haus baut. Aber in einer Sache war er sich ziemlich sicher, denn diese Steine von A nach B zu bewegen war kein Problem. Denn dazu brauchte man nur zwei gesunde Hände.„Na klar also ich für meinen Teil bin bereit dir zu Helfen und wie es aussieht ist Raven auch damit einverstanden“, sagte der Grünhaarige mit einem optimistischen lächeln. Nun begann Carlos mit der Arbeit und begann einen der mittleren Steintrümmer zu entfernen. Bei den schweren Steinen würden sie zusammenarbeiten müssen.

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    Die aktuelle Lage überrumpelte den Grünhaarigen, er wusste nicht mit den Massen an Gefühlen die gerade auf ihn einschlugen umzugehen. Er wusste nicht ob es Trauer war die er empfand oder ob es Wut gegenüber demjenigen war, der das angerichtet hatte. Wie wollte er überhaupt herausfinden wer das getan hatte, es war offensichtlich nicht das Werk eines einzelnen Menschen, niemals hätte das Gebäude in Schutt und Asche zerlegt werden können durch die Hände eines Mannes. Bevor der junge Mann sich weiter in das Netz seiner Gedankengänge eintauchen konnte spürte er wie jemand an ihn stieß, um sich kurz darauf an ihn zu lehnen. Aus seiner Trance gerissen fand er eine junge Frau neben sich, sie wirkte schwach und zerbrechlich in ihrer jetzigen Verfassung. Ob sie verletzt war und deswegen die Klinik aufgesucht hatte oder nur um nach den Menschen zu sehen die ihr Nahe standen wusste Carlos nicht. Nun begann die Rosahaarige zu sprechen, die Wörter kamen ihr nur schwer über die Lippen und den Worten folgten tränen. Intuitiv legte Carlos seinen Arm um die Dame und bot ihr Halt. Bei seinem ersten Versuch zu antworten blieben ihm die Worte im Hals stecken und er brachte keinen einzigen Laut hervor, dann räusperte er sich und setzte erneut zum Sprechen an. "Ja, es ist schrecklich, kein einziger Stein steht mehr auf dem anderen...", er machte eine kurze Pause, da ihm der Atem stockte, aber noch ehe er weiter reden konnte durchbrach eine entsetzte Stimme die Stille. Der muskulöse Mann blickte in Richtung der Stimme, es war eine junge Frau, jedoch war wenig von ihrem Gesicht zu erkennen. Auch sie schienen einen beschwerlichen Weg hinter sich zu haben, in ihrem Gesicht befand sich Schlamm, mit welche auch der Rest ihrer Kleidung bedeckt wurde und auch ein Teil ihrer sonst rötlichen Haare wirkte an dieser Stelle eher Braun. Ganz egal wo sie auch herkam irgendetwas musste ihr widerfahren sei, denn selbst nach einem Sturm sah man nicht so aus. Eventuell wurde sie ausgeraubt oder war in einen Kampf verwickelt, vielleicht auch einfach nur hingefallen. Jedoch stand dieses Thema jetzt im Hintergrund, in Anbetracht was passierte war Schlamm das kleinste Übel von allen. Innerhalb das Trios, welches sich gebildet hatte, war er vermutlich in der besten Verfassung. Mal abgesehen von seinen geistigen Zustand, er war ziemlich aufgewühlt durch die aktuelle Situation. Auf die Frage der mit Schlamm bedeckten Frau wusste auch Carlos dementsprechend keine Antwort. "Ich habe keine Ahnung was passiert ist, denn als ich hier ankam fand ich nur noch Trümmer vor...", seine Stimme war trocken und klang kratzig als er den Satz aussprach. Eigentlich hatte der Grünhaarige sich erhofft, dass die anderen ihn aufklären konnten was hier vor sich ging. Aber niemand schien genau Bescheid zu wissen, wie auch schon am Rathaus.

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    Der Braunhaarige kam mit seinem Rucksack und dem Koffer in der Hand auf dem Marktplatz an, der Bus stand schon an der Haltestelle und die meisten waren schon angekommen und hatten bereits ihr Gepäck in dem Doppeldecker verstaut. Nur Chris war mal wieder später an als die Meisten, hätte er seinen Koffer doch nur schon vorher gepackt statt in der letzten Minute vor der Abfahrt. Es sah dem jungen Mann nicht ganz unähnlich erst so spät aufzutauchen, bei seinem Auslandssemester hätte er auch fast sein Flugzeug verpasst weil er nicht früh genug am Flughafen war. Allerdings hatte er es gerade noch so zum Check-In geschafft. In großen Schritten begann Chris nun hin zur Bushaltestelle zu laufen, in der Hoffnung er würde es noch schaffen oder das der Busfahrer durchzählen würde und bemerkte das noch jemand fehlte, was ihm jedoch eher unwahrscheinlich schien. Als Chris dem Bus näher kam merkte er dass der Motor des Fahrzeugs nach gar nicht gestartet war und er verlangsamte sein Lauftempo und begann zu gehen. Als er dann den Bus erreicht hatte verstaute der Braunhaarige seinen Koffer im aufgeklappten Seitenteil am Bus, wo auch die anderen schon ihr Gepäck verstaut hatten. Es war noch genügend Stauraum verfügbar und er konnte sein Gepäck ohne große Mühe unterbringen. Er ging noch einmal kurz im Kopf durch ob er etwas vergessen hatte, da er relativ Kopflos aufgebrochen war. Nach längerem überlegen kam er zu dem Entschluss alle wichtigen Sachen dabei zu haben. Nun ging der Chris zur geöffneten Tür im Bus, am Busfahrer vorbei und grüßte diesen kurz und wollte ihm intuitiv sein Ticket zeigen, jedoch war die Fahrt doch geschenkt und er schob seinen Geldbeutel in dem das vermeintliche Ticket steckte wieder in die hintere Tasche seiner Jeans. Er sah sich kurz im unteren Teil des Fahrzeugs um aber jedoch sagte ihm dort kein Platz zu und er ging die Treppe hinauf ins obere Abteil des Doppeldeckers. Auf der rechten Seite sah er in der fünften Reihe einen freien Platz, dort saß noch niemand allerdings fand er das auch nicht weiter schlimm, so hatte er jedenfalls noch die freie Wahl wo er sitzen möchte. Mit einem kurzen "Hey Leute!", begrüßte er alle Reisenden oben im Bus, zog seinen Rucksack auf und legte diesen in das Fach oben über seiner Sitzreihe. Dann ließ er sich lässig in seinen Sitz auf der Fensterseite fallen und ließ seine Blicke durch das Fenster über den Marktplatz schweifen.

    Name: Christoph Parr
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    Altersstufe: Junger Erwachsener
    Geburtstag: 21. Juli
    Größe: 1,84m
    Familienstand: Single
    Familie: Karen [Mutter], Mark [Vater], Sasha [Oma], Cylie [Zwillingsschwester], Celine [Tante]
    Herkunft: Destiny Valley
    Info: Nach einer gescheiterten Beziehung mit Leila welche für ihn emotional recht verwirrend war hat sich der Junge erstmal von den meisten Leuten abgekapselt. Mit seinen Eltern hat er so seine Konflikte und er besitzt ein sagenhaftes Talent alles wo er anfasst zu vermasseln. Er ist ein Tollpatsch, versucht aber das größtenteils mit einer pseudocoolen Maske zu überdecken. In letzter Zeit hatte er viel mit Tara unternommen um sich von Leila abzulenken. Anschließend machte Christopher ein Auslandssemester und der kurzzeitige „Tapetenwechsel“ bekam ihm gut. Nun ist er wieder zurück in River Port und geht wieder seinem Studium nach, am liebsten würde er wieder auf eine Reise gehen.
    Job: Studiert Theater- und Medienwissenschaften
    Charakter: Verpeilt, tollpatschig, pseudocool, widersprüchlich, ungeduldig, neugierig, pessimistisch, humorvoll, hat das Herz am rechten Fleck, impulsiv, meist freundlich, ungeduldig, dickköpfig, planlos, manchmal vergesslich, abenteuerlustig
    Vorlieben: ausschlafen, Musik, die Nacht, Reisen, etwas unternehmen, schauspielern
    Abneigungen: Langeweile, Angeber, immer schlecht gelaunte Menschen, Leute die jede Sekunde ihres Lebens planen
    Wohnort: Milchstraße 12
    Vergeben an: Fishbone

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    ~Carlos kommt an~
    Carlos hatte zuvor den Rathausplatz verlassen, die Stimmung die dort vorherrschte war einfach nur niederschmetternd gewesen. Allerdings konnte der junge Mann dies auch niemand verdenken in Anbetracht der Tatsache das ihr geliebtes Dorf dem Untergang geweiht schien, ungeachtet derer die nicht wussten wie es um ihre Freunde oder sogar um ihre Familie stand. Diese Menschen hatten in diesem Moment nichts außer der Hoffnung das es ihren geliebten gut ging, genau wie diejenigen die gerade in der unmittelbaren Nähe der Quelle des Unheils von Trampoli waren. Die Last auf den Schultern dieser Männer und Frauen musste gigantisch sein und unter keinen Umständen war Carlos darauf aus mit diesen Leuten zu tauschen, dennoch empfand er Respekt für eben diese. Seine Beine hatten ihn nun zur Klinik getragen er realisierte es erst als er unmittelbar davorstand. Die ganzen Gedanken in seinem Kopf hatten den jungen Mann jeglicher Zeit beraubt und er schien den Weg zur Klinik in kürzester Zeit zurückgelegt zu haben, dem war jedoch nicht so, sein Gehirn spielte ihm einen Streich was dies betraf. Zudem wusste er nicht einmal genau weshalb er nun vor der Klinik halt machte, jeder wusste das es kein Ort war an der übermäßigen Freude zum Tragen kam. Denn schließlich waren die meisten hier alt und krank oder jung und verwundet. Seine Laune würde dementsprechend keine Glücksgefühle entwickeln können, oder etwa doch? Der junge Mann beschloss das Risiko einzugehen vielleicht würde er ja sogar überrascht werden und so hielt er auf den Eingangsbereich der Klinik zu und öffnete die große Tür zur Klinik, ein Schwall warmer Luft brach über ihn herein und vertrieb die eisige Kälte die sich in seinem Körper breitgemacht hatte. Draußen war es eisig Kalt und der Wind verhalf der Kälte einen noch schneller den Punkt zu erreichen an dem man zu frieren begann. Allerdings brachte die wohlige Wärme im inneren des alten Gebäudes auch einen Nachteil mit sich, die Luft war verbraucht und ein Geruch von Kräutern und allen möglichen Tinkturen lag in der Luft, manche angenehm andere weniger wohlriechend. Seine Lungen füllte sich mit dieser aufgebrauchten Luft und ließen ihn kurz innehalten ehe er sich umsah. Es schien im Eingangsbereich relativ leer zu sein bis auf ein bis zwei Personen die eilig umher huschten, vermutlich Bedienstete hier in der Klinik. Was sollte er tun? Weshalb war er hergekommen, niemand den er kannte hielt sich Momentan hier auf und Gespräche oder eine hübsche Frau schien er hier auch nicht vorzufinden, falls doch lag diese verwundet in einem der Krankenbetten. Dennoch blieb er unmittelbar in der Nähe des Eingangsbereichs stehen und wartete während er die hektischen Rufe um ihn herum völlig auszublenden schien. Plötzlich sah er sich nochmal um und er fand sich in Trümmern wieder, alles schien sich im Bruchteil von Sekunden verändert zu haben, die Klinik wie sie vorher war, wie er sie eben gesehen hatte schien so real und doch war sie es nicht. Er schien in einem Strudel von Gedanken versunken zu sein und hatte nicht einmal bemerkt das er sich alles nur einbildete, er war schon öfter in der Klinik und das Gebäude in das er vorhin glaubte eingetreten zu sein war eine Fiktion. Sein Kopf hatte ihm erneut einen Streich gespielt und diesmal schien er zum Greifen nah, der Grünhaarige hätte darauf geschworen die Tür geöffnet zu haben. Es war ein merkwürdiger Tag und die Dinge die geschahen passten sich diesem an, er wusste nicht wo ihm der Kopf stand und so ließ er sich auf den Trümmern nieder und starrte in die leere. Was war nur heute mit ihm los?

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    Carlos stand am Rathausplatz, wie viele weitere Bürger ebenfalls, mit dem Unterschied das er sich vor einer blauhaarigen Schönheit eingefunden hatte. Die Konversation mit ihr war jedoch anders als der grünhaarige sich diese erhofft hatte, die Dame schien kaum bereit zu sein zu reden, sie war verklemmt und angespannt. Eine typische Eigenschaft die er des Öfteren schon bei der blaublütigen Bevölkerung erlebt hatte. Ihnen wurde von Geburt an schon alles in die Wiege gelegt, die Mahlzeiten serviert und die Kleidung geschneidert. Keiner dieser Männer und Frauen hatte je einen Finger krumm gemacht und trotzdem waren es auch jene die immer jammerten und die vermuteten das Schicksal spielte ihnen übel mit. Wie Carlos von der Adelstochter erfahren hatte schienen ihre geliebten und Verwandten in Sicherheit, sie waren alle hier am Rathausplatz, zumindest ging das aus ihrer Aussage hervor. Dennoch schien sie etwas zu stören oder unangenehm zu sein, ihrer Ablehnung nach zu urteilen ließ sie dies gerade an ihm aus. Auch der Grünhaarige sah sich den Himmel nun genauer an, nachdem die Blaublütige auf diesen deutete. Der komplette Horizont hatte sich verdichtet, schwarze Wolken machten den Tag zur Nacht und die Sonne wich einem besorgniserregenden Mond. Dieser Mond leuchtete in einem rötlichen Farbton und fügte dem Schauspiel der Natur einen mystischen, von Dunkelheit genährten, Funken hinzu. Den rot getönten Ball schien es nach Blut zu lechzen, seine Farbe unterstützte diesen Gedankengang des jungen Mannes. Was war die Ursache für diese Wandlung am hellen Tag? Diese Frage würde ihm hier vermutlich niemand beantworten können. Seine Gedanken sammelten sich wieder und er wandte sich erneut Rosalind zu. Sie hatte ihn gefragt ob er nicht lieber nach seiner Schwester suchen würde, die irgendwo da draußen war oder ob er vielleicht die Kämpfenden unterstützen würde. Weder das Eine noch das Andere war eine Option für den jungen Mann. Zugegeben hätte er zu wenig Kampferfahrung als eine große Hilfe gegen Kräfte zu sein, die er nicht einschätzen konnte. Seine Schwester zu suchen war nicht notwendig, diese wusste wie man auf sich aufpasst oder Ärger aus dem Weg ging. Auch die dritte Möglichkeit stellte Carlos nicht zufrieden, dies war eine weitere Unterhaltung mit der Dame blauen Blutes. Sie langweilte ihn und zusätzlich hatte sich der Gedanke daran herauszufinden was gerade passierte über seine Lust zu flirten gestellt. Es war so oder so schwierig mit einer bereits angespannten Frau ein Gespräch zu führen, zusätzlich stammte diese noch aus besseren Kreisen als zusätzliches Hindernis. Er sah der adligen Frau in die Augen und schenkte ihr ein kurzes Lächeln, "Ich bin mir sicher das ihr niemanden braucht, ihr scheint zurecht zu kommen. Gute Besserung, euer Bein wird schon wieder heilen". Der grünhaarige Stand nun auf der Hocke auf, in welcher er sich zuvor eingefunden hatte, ein eisiger Windstoß vom Schlachtfeld am Himmel ließ ihn kurz erschaudern, der Wind war kälter als üblich. Mit einem höflichen nicken und einem letzten Satz verabschiedete sich der Grünhaarige von seiner Bekanntschaft, "Ich werde dann mich dann Mal auf den Weg machen, es scheint kalt zu werden und ihr habt eure Freunde bei euch. Macht es gut vielleicht läuft man sich ja bei besseren Bedingungen über den weg". Der muskulöse Grünhaarige entfernte sich von Rosalind und somit auch von der eingeschüchterten Herde auf dem Rathausplatz.


    ~Carlos verlässt den Rathausplatz~

    Ich würde gern Carlos spielen, wenn das geht :D


    Carlos
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    Spitzname: -
    Altersstufe: Erwachsen
    Geburtstag:25.Juli
    Wohnsitz: Der Strand
    Familie: Carmen(kleine Schwester)
    Info: Nachdem seine Eltern den freiheitsliebenden Carlos mit einer jungen angesehenen Dame, aus seinem Heimatdorf, verheiraten wollten, floh dieser in einer Nacht- und Nebelaktion von seinem Zuhause. Zu Beginn mit der Absicht sich selbst die Frau zu suchen die er heiraten wollte, doch nach und nach immer mehr um einfach zu tun was er möchte. Sein Wesen hat sich nach der Flucht vollkommen umgekehrt und aus einem ruhigen wohlerzogenen Jungen wurde ein selbstbewusster Weiberheld, der seine Intelligenz benutzte um alles zu seinem Vorteil zu wenden. Seit einiger Zeit lebt er nun in Trampoli in ständiger Brautschau, mal mit ernsteren, mal mit weniger ernst gemeinten Bestrebungen.
    Beruf: -
    Charakter: Carlos ist der typische Frauenheld, er ist kühl, souverän,humorvoll und hat ein zu großes Ego. Er ist immer auf neue Romanzen aus, auch wenn dieser nur mehr oder minder lange andauern, dies hat ihm auch schon einige Prügeleien oder Ohrfeigen eingehandelt. Er bevorzugt diesen freien Lebensstil und hält nicht viel davon sich an eine bestimmte Person zu binden. Er verfügt auch über eine gute Menschenkenntnis und weiß wie er die Aufmerksamkeit der weiblichen Bewohner erhält die er möchte. Auch hat er einige chaotische Charakterzüge sowie teils romatische Charakterzüge an sich.
    Hobbies: Schlafen, Flirten, das ein oder andere Trinkgelage, Abenteuer, Nächte im Freien verbringen
    Vorlieben:Sommernächte, Feuer, Berge sowie den Strand, Frauen, Freiheit, Polarlichter und Sterne
    Abneigungen: Abhängigkeit von einer bestimmten Person, Aufdringliche Liebhaberinnen, wütende Männer, wenn man ihn nicht respektiert oder ignoriert, Drohungen
    Zauber: 
    Waffen: 
    Heldengrad:
    Vergeben an:  Fishbone
    Zuletzt gespielt von:  sheepy


    [IMG:http://i49.tinypic.com/6on6h3.png]
    Es tummelten sich wie immer einige Menschen auf dem Rathausplatz, welche sich in Gruppen zusammenfanden. Die Gruppen waren von unterschiedlicher Größe, teilweise handelte es sich auch nur um Paare. Aber eines hatten diese doch so unterschiedlichen Gruppen gemeinsam, alle tauschten sich rege aus und keine einzige Person schien zu schweigen. Abgesehen von Danny selbst natürlich, welcher sich alleine vor dem Schwarzen Brett eingefunden hatte. Würde er ebenfalls reden wäre das in diesem Fall mehr als Besorgniserregend, es gab jedoch weit besorgniserregendere Dinge die sich zu diesem Zeitpunkt abspielten. Der Blondschopf ließ seinen Blick über den Horizont schweifen, der ganze Himmel hatte sich verdunkelt und die Nacht schien über den Dächern der Stadt zu regieren. Kein ungewöhnlicher Anblick, es geschah ja schließlich jeden Tag das der Mond die Sonne vertrieb und ihren Platz einnahm, zumindest für einige Stunden. Aber heute war es anders, es war gerade erst später Nachmittag und die Sonne sollte noch hoch am Himmel thronen. Stattdessen schien der Vollmond das Reich der Sonne an sich gerissen zu haben und scheinbar schien die Schlacht um das Reich keine friedliche gewesen zu sein, denn der Mond schimmerte rötlich und lies das ganze wie ein blutiges Schauspiel wirken. Der eisige Wind unterstütze diesen Gedanken an das Schlachtfeld am Horizont und Danny schlang seine Jacke intuitiv enger um seinen Körper um der Kälte entgegenzuwirken. Allerdings brachte das nicht den gewünschten Erfolg und der junge Mann vergrub seine Hände in den Taschen seiner Jacke. Nun zog ein kräftiger Donnerschlag Dannys Aufmerksamkeit auf sich, irgendetwas stimmte nicht und damit meinte er nicht das gelegentlich das sich das ein oder Andere Gewitter über Trampoli ausbreitete. Nein, es war die Tatsache das auch die Sonne verschwunden und ein blutroter Mond aufgetaucht war, ein unbehagliches Gefühl machte sich völlig Selbständig in seinem Körper breit und brachte den Blondschopf dazu sich kurz zu schütteln, um damit dieses Gefühl aus seinem Kopf zu vertreiben. Der junge Mann entfernte sich einige Schritte vom schwarzen Brett, den Himmel noch immer im Auge, bis er dann wieder auf seine Umgebung und die Menschen um sich herum achtete. Vielleicht war er der einzige den ein solcher Umschwung zwischen Tag und Nacht dazu brachte ein gewisses Unbehagen zu empfinden, aber es schien etwas Magisches dahinter zu stecken, es war seltsam. Der Blondschopf war nicht derjenige der sich bei einem Gewitter zu fürchten begann, noch brachten ihn andere Dinge schnell aus der Ruhe oder lösten dieses Unwohlsein bei ihm aus, dennoch war es heute so. Blitze zuckten ungeduldig über den Horizont und erhellten die pechschwarze Schicht über den Dächern für einige Sekunden nur um dann wieder ebenso schnell zu verschwinden. Das donnern klang wie das bellende Lachen des blutroten Mondes oder doch eher wie Kriegstrommeln die jemand erschallen ließ? Danny war sich nicht sicher, dazu hatte er zu wenig Erfahrung mit Magie und den mystischen Dingen die sonst so geschahen, von denen man sich hier zu erzählte. Aus diesem Grund hielt er es für das Beste vorerst Ruhe zu bewahren, die meisten Bewohner auf dem großen Platz schafften dies ja auch und schienen die Situation nicht so kritisch zu beäugen wie er es tat. Die Jacke bis zum Kragen zugezogen trat er wieder an des Schwarze Brett heran und beäugte die zahlreichen Nachrichten daran, jedoch blieben seine Blicke nicht daran haften und er sah immer wieder die Gruppen auf dem Dorfplatz sowie den Horizont an...

    Ich würde gerne wieder Danny übernehmen wenn das in Ordnung ist?
    Steckbrief habe ich so gelassen wie er war (:


    Danny
    [IMG:http://i49.tinypic.com/6on6h3.png]
    Spitzname: -
    Altersstufe: Erwachsener
    Geburtstag: 6. August
    Wohnsitz: Das Warenhaus
    Familie: Er hat keine Eltern mehr
    Info: Danny war fest entschlossen sein altes Dorf zu verlassen und sich irgendwo ein neues zu Hause zu suchen. Er hatte es nicht gut in seiner alten Heimat. Der Blondschopf war ein gewöhnlicher Junge nicht sonderlich wohlhabend aber auch nicht unterdurchschnittlich arm. Jedoch hasste Danny es in seiner Gegend. Lieber wollte er arm und frei leben als unterdrückt von den Reichen die seine Stadt regierten. Die Reichen hatten das Geld und die Mittel sich Alles und Jeden zu kaufen. Einige waren in Ordnung, manche wiederum missbrauchten ihre Macht. Sie erpressten die Bürger, die weniger hatten als sie um den unendlichen Hunger nach Macht den sie anstrebten zu stillen. Die machthungrigen Bestien trieben es immer weiter, sie gingen sogar soweit dass sie seine Eltern mitnahmen, als sein Vater sich weigerte die Söldner zu entlohnen, die das Geld eintrieben. Vor seinen Augen schlug man seine Eltern nieder und als nächstes wollten die Söldner ihn auch gefangen nehmen. Sein Vater jedoch stand auf und lenkte die Aufmerksamkeit auf sich. Dadurch rettet er seinen damals noch sehr jungen Sohn. Danny versteckte sich bei der Nachbarsfamilie die ihn aufnahm. Der Zusammenhalt in seinem Dorf war schon immer besonders stark. Sie zogen ihn auf und Danny half ihnen bei der Arbeit aus Dankbarkeit für ihre Gastfreundschaft. Sobald der Blondschopf alt genug war um auf seinen eigenen Füßen zu stehen und den Umgang mit dem Schwert erlernt hatte beschloss er dem Land der Tyrannei den Rücken zu kehren, in welchem seine Eltern bereits den Tod gefunden hatten. Mit diesem Gedanken beschloss er aufzubrechen. Seinen Zieheltern hinterließ er einen Brief und dann verschwand er. Während seiner längeren Reise zog jedoch ein Sturm auf. Dieser ist das Letzte woran Danny sich erinnern kann bevor er aufwachte und einen Pfad entlang ging der in eine Stadt führte. Seitdem lebt er hier im Warenhaus.
    Beruf: -
    Charakter: Der junge Mann wirkt anfangs eher etwas misstrauisch und verschlossen. Jedoch legt sich seine skeptische Art und er ist bereit den Menschen um ihn herum zu vertrauen. Er ist freundlich und hilfsbereit. Danny kann aber auch sehr stur sein und weicht selten von seinem Weg ab. Obwohl er damals weggelaufen ist als seine Eltern von den Söldnern verschleppt wurden fehlt es Danny heutzutage nicht an Mut sowie den meisten Männern in seinem Alter. Der Blondschopf lebt in den Tag hinein und hält nicht viel von planen was ihn schon oft in missliche Situationen gebracht hat.
    Hobbies: Trainieren, etwas mit Freunden unternehmen, schlafen, Reisen
    Vorlieben: Abenteuer, Reisen, Aufrichtigkeit, gutes Essen, Sommernächte am Feuer
    Abneigungen: Arroganz, Langweiler, Söldner, Machthunger, Nebel, Kräutertinkturen, Tee
    Zauber: -
    Waffen: -
    Heldengrad: -
    Vergeben an: Fishbone
    Zuletzt gespielt von: Fishbone


    Die junge Frau hatte sich ihm soeben als Sophia vorgestellt, das ganze brachte sie mit einem leichten Knicks und einem Schmunzeln welches ihre Lippen zierte in Verbindung. Carlos hatte sie bei ihrer eigenen Art der Vorstellung beobachtet und war sich ziemlich sicher das es nicht das erste Mal war dass die Violetthaarige einen Knicks vollführte, denn es wirkte elegant aber nicht übertrieben oder gar spöttisch. Ein weiterer Punkt neben dem hochwertigen Kleid, welcher den Grünhaarigen vermuten ließ das sich ihm gegenüber jemand mit blauem Blut befand. Und wenn sich jemand in ganz Trampoli befand der auch nur den Anschein erweckte zum Adel zu gehören dann war er mit Sicherheit ein Mitglied der Familie de Sainte-Coquille. Jedoch hatte Carlos noch keinen näheren Kontakt zu jemandem der Adelsfamilie, bis auf Bianca und diese Begegnung verlief auch nicht gerade zur Zufriedenheit von beiden. Es konnte also letztendlich nur besser laufen als der Vorfall im Badehaus, er konnte zudem von Glück sagen das man ihn nicht aus dem Badehaus geworfen hatte oder gar ein Zutrittsverbot erteilt hatte. Außerdem war es vorbei, also wieso weiterhin Gedanken daran verschwenden? Schließlich war es doch das Hier und Jetzt das zählte und die jetzige Situation sah nicht schlecht aus. Auf die Frage die Carlos zuvor gestellt hatte entgegnete Sophia jedoch nur das sie nichts von Belang gesagt hatte und stimmte ihm zu, was seine Meinung über das Meer und die Wellen anging. Der Grünhaarige lächelte, denn Sie schien seine Trance, welche von den Wellen verursacht wurde, nachvollziehen zu können oder zu seinem Glück nicht Übel zu nehmen. Die Violetthaarige stellte ihm nun eine weitere Frage, sie wollt wissen was ihn hierher verschlagen hatte und weshalb er allein hier war. Eine Frage über die der junge Mann eigentlich nicht lange nachdenken musste, schließlich war sein Haus nur einen Steinwurf von hier entfernt und musste sich umziehen, jedoch war das nicht gerade aufregend oder abenteuerlich war ihn hierherführte. Es war ja nicht mal interessant, allerdings gab es keinen anderen Grund für sein verweilen am Strand. Das hieß nicht das er das Meer und die frische Luft hier liebte, sonst hätte er sich nicht dazu entschieden hier zu leben, Tag für Tag in der Nähe dieser blauen Wogen die sich unaufhörlich bewegten, mal stärker und mal schwächer, ganz so wie die Laune der Natur es vorgab und der Wind das kühle Nass in Bewegung versetzte. Er verstand sich selbst manchmal nicht, denn eigentlich war das Meer doch immer gleich und doch konnte er sich nicht daran sattsehen. Aber was sollte der Grünhaarige seiner Begleitung aus diese Frage antworten? Carlos war sich nicht sicher und ließ seinen Worten einfach freien Lauf. "Also eigentlich ist die Antwort auf deine Frage vermutlich viel unspektakulärer und ganz anders als du es vermutlich erwartest", antwortete der Grünhaarige der Violetthaarigen ehe er die eigentliche Frage beantwortete. "Ich wohne nur ein paar Meter von hier entfernt", dabei deutete er in Richtung seiner Strandhütte, "und war eigentlich nur kurz in meiner Hütte um meine nasse Kleidung zu trocknen, dann ging ich nach draußen und das Meer hat mich in seinen Bann gezogen, so wie es öfters passiert als es mir eigentlich Lieb ist", sagte er zu Sophia. "Ich sehe diesen Ort täglich und er verändert sich nicht und dennoch kann ich mich nicht daran sattsehen", erklärte er Wahrheitsgemäß und ein grinsen umspielte seine Lippen. "Und was führt dich hierher, wie ich sehe bist auch du alleine hergekommen.", fragte er die Blaublütige neugierig, während er seinen Blick wieder kurzzeitig über die für ihn unerreichbaren Tiefen des Meeres schweifen ließ.


    Seine Behandlung hatte bereits begonnen und der Blondschopf hatte eine Injektion zum Verhindern von Tollwut verabreicht bekommen. Der Teil zuvor war ihm jedoch eindeutig lieber gewesen, denn dort hatte Julia nur die Verletzungen und wie diese entstanden waren notiert, er relativ angenehmer Aufenthalt in der Klinik bisher. Aber nun war die Behandlung schon fortgeschritten, die Injektion in seinen Arm zählte auch noch zum Schmerzfreien Teil, doch nun begann die Reinigung seiner Wunde. Anfangs durchgeführt von Nathalie die der Grünhaarigen erklärte wie man dabei vorzugehen hatte und fortgeführt von Julia, zuerst wurde ein steriler Tupfer mit einer stark riechende und klare Tinktur getaucht und anschließend behutsam auf seine Wunde getupft. Aber egal wie behutsam Nathalie und Julia auch vorgingen bei jeder Berührung mit dem Tupfer kniff Danny die Augen zusammen und er machte ein schmerzverzerrtes Gesicht. Diese Tinktur brannte sich wie flüssiges Feuer ihn sein Fleisch und brannte wie das Fegefeuer in der Hölle. Es schien sich seinen Weg bis zum tiefsten Punkt der Wunde zu bahnen und auf diesem besagten Weg jede einzelne Blutverklebung wieder aufzuheben und die Wunde wieder auf ein Neues aufzureißen. Dabei hinterließ das flüssige Mittel einen brennenden Schmerz, welcher jedoch erstaunlich schnell wieder seine Wirkung verlor. Dennoch war es, so hoffte der Blondhaarige zumindest, der schlimmste Teil der Behandlung und jetzt würde wieder ein angenehmer Teil erfolgen. Aber das würde sich schon sehr bald zeigen nachdem Julia fertig war, die ihre Sache gut machte, denn es schmerzte genauso wenig oder viel wie zuvor bei der Ärztin auch, was es Danny erleichterte, denn er wusste das er auch bei Julia in guten Händen war. Diese stellte zwischendrin eine Frage an die Nathalie bezüglich der von Danny als flüssiges Feuer betitelte Tinktur. Auch er war gespannt auf die Antwort der Ärztin und versuchte so gut es ging aufmerksam zuzuhören. Jedoch war bisher keine Antwort auf die Frage zu hören gewesen, stattdessen stellte ihm die Grünhaarige eine Frage bezüglich seiner Schmerzen als er von der Hyäne gebissen wurde. Ehrlich gesagt hatte er wenn er so zurückdachte in diesem Moment eher ein vermindert Schmerzgefühl unmittelbar nach dem Biss, jedoch hatte er während die Bestie ihren mächtigen Kiefer in sein Bein grub einen Schmerzensschrei ausgestoßen. Wahrheitsgemäß begann er Julia dann zu antworten "Also unmittelbar nach dem Biss hat das Adrenalin oder Gott weiß was es war dafür gesorgt das die Schmerzen eher nebensächlich waren und ich habe es nicht wirklich gespürt, allerdings als die Hyäne ihre Zähne in mein Bein grub habe ich vor Schmerzen geschrien. Aber mach dir keine Sorgen es geht mir gut.", dann lächelte er sanft denn er wollte der jungen Frau ja keine unnötigen Sorgen bereiten. Er war froh das die Grünhaarige mit ihm sprach während sie weiterhin mit dem Tupfer und der Tinktur arbeitete, denn das lenkte ihn etwas von den Schmerzen ab. "Wenn dieses reinigen der Wunde abgeschlossen ist, werden dann noch weitere Behandlungen durchgeführt", fragte er die Grünhaarige vorsichtig. Nun hielt der Blondschopf weiterhin still damit Julia die Wunde gut reinigen konnte und wartete ihre Antwort ab.


    Die Wasser vor ihm schlug seine Wellen in einem völlig einvernehmenden Rhythmus, der den Grünhaarigen die Geschehnisse um ihn herum vergessen ließ. Sogar die zwei Personen die nur unweit von ihm entfernt gestanden hatten wurden ausgeblendet, ihre Stimmen sowie die Silhouetten ihrer Körper verschwanden aus seinen Augenwinkeln als er sich dem Meer komplett hingab. Es wirkte fast so als hätte es ihn voll unter Kontrolle, die Macht über seinen Körper und seine Seele an sich gerissen und diese gehörten nun den tiefen des Meeres an. Man kannte ja die Erzählungen, der Seemänner welche von solchen Ereignissen immer wieder berichteten, nur gaben die alten Seebären meist hübschen und aufreizenden Sirenen die Schuld. Der junge Mann selbst hatte die Berichte der bärtigen Männer als Märchen abgetan. Wie sollten die schönen Nixen von denen sie berichteten überhaupt dort auf dem offenen Ozean überleben können. Und nun Stand er scheinbar selbst im Bann des Meeres und dabei sah er es doch jeden Tag von seinem Haus aus und noch nie war etwas Derartiges geschehen. Aber Nixen hatten daran keinerlei Schuld so viel war sicher, das Meer selbst schien diese beruhigende Atmosphäre mit sich zu bringen und ließ die Menschen sich dieser hingeben. Nixen so ein Unsinn, sagte er sich und seinem Bewusstsein nochmals. In seiner Gedankenwelt versunken hatte er nicht beachtet was geschehen war, er stand nur schweigsam dar bis ihn etwas aus seiner unabsichtlichen Trance riss. Carlos konnte sich nicht sofort erklären was ihn wieder ins Hier und Jetzt zurückgebracht hatte, bis er sich umsah. An seiner Seite befand sich nun eine junge Frau mit einer Schleife im Haar. Sie war hübsch und trug ein wunderschönes Kleid aus edlem Stoff, den sich nur wenige Bewohner leisten konnten. Die Violetthaarige sah in musternd an, vermutliche war sie diejenige der er zu verdanken hatte das er zukünftig nicht wie ein willenloser Sklave permanent das kühle Nass anstarren würde. Sie hatte den Grünhaarigen angesprochen und wartete vermutlich auf eine Antwort, er verfluchte sich selbst für seine mysteriöse Trance denn er hatte eine hübsche Frau in gewisser Weise ignoriert und das galt es nun wieder in Ordnung zu bringen. Carlos fasste sich etwas verlegen an seinen Hinterkopf und begann nun passende Wort zu formen, "Entschuldige, ich war in Gedanken versunken und habe nicht bemerkt das jemand hergekommen ist.", er hielt kurz inne. Na klasse, viel schlechter konnte ich das Gespräch ja nicht beginnen, dachte er sich. Dann sprach er weiter "Mein Name ist übrigens Carlos und ich muss mich nochmals entschuldigen, denn ich habe nicht verstanden was du vorhin gesagt, da meine Gedanken und auch die beruhigenden Wellen wohl die Überhand über meinen Körper gewonnen hatten". Er lächelte leicht und hoffte das die Blaublütige die Entschuldigung annahm und sich nicht dazu entschloss ihn als unhöflich zu betiteln und anschließend das Weite zu suchte.


    Sein Blutsbruder hatte es getan, er war zu dem Vorhängeschloss gestürmt das der Schwarzhaarige entdeckt hatte. Hahkota war gerade daran es aufzuschließen als die Menschen welche im Haus der Großkatzen waren diesen skeptisch betrachteten, allerdings blieb es nicht nur bei den entsetzten Blicken, welche die Bewohner der Stadt ohnehin so perfekt beherrschten als würden sie das ganze Tag für Tag aufs Neue üben, denn schon nach kurzer Zeit als das Vorhängeschloss ein Klicken von sich gab strömten die Menschen wie verängstigte Gazellen davon. Es war wahrhaftig ein merkwürdiges Volk, welches die beiden Stammesbrüder hier vor sich hatten, zuerst fühlten sie sich sicher und thronten über den Tieren als könnten sie über alle herrschen aber sobald die Bewohner der Natur sich nicht mehr eingesperrt hinter den Metallstangen befanden gab es keinen einzigen der Menschen mehr der sich auf den Thron setzen wollte. Das Bild welches Yahto zur Zeit von den Stadtbewohnern, ließ nur wenig gute Facetten an ihnen, jedoch kannte der Dschungelbewohner auch keinen der weißen Männer und Frauen tatsächlich, weshalb es unklug war voreilige Schlüsse zu ziehen. Und wenn jemand dies wissen musste, dann waren es Hahkota und er selbst. Die Dorfältesten predigten ihnen stets davon alle Facetten des jeweiligen Objekt oder Tieres zu beachten und es stellte sich bisher immer als sinnvoll heraus den Ratschlägen der Dorfältesten nachzugehen. Oftmals hatten die beiden dies auch am eigenen Leib zu spüren bekommen. Sei es ob sie ein Tier unterschätzt hatten, oder sich an einer Pflanze verletzt hatten die einer anderen ähnlich sah und die nur nach genauerem Hinsehen zu unterscheiden waren. Der Schwarzhaarige musste an ihre Kindheit im Dschungel zurückdenken, die beiden hatten schon viel miteinander erlebt und würden vermutlich irgendwann mehr noch erlebt haben als die Dorfältesten bisher wussten, nämlich keiner von ihnen war bisher aus dem Dickicht des Dschungels in eine völlig andere Welt gereist. Yahto war froh Hahkota bei sich zu haben, sie würden sich gegenseitig Rückendeckung geben wenn etwas aus dem Ruder lief, wie in alten Zeiten schon. Die weißen Männer und Frauen waren mittlerweile alle panisch aus dem Haus der Großkatzen gestürmt, die Löwin hingegen schien etwas bequem zu sein und hatte sich noch nicht dazu entschieden ihr Gehege zu verlassen, man musste ihr vermutlich etwas nachhelfen da sie über die Jahre hinter den Stahlgittern vergessen hatte was Freiheit bedeutete. Yahto preschte hin zu der Tür an der zuvor noch das Vorhängeschloss befestigt gewesen war und stieß die Tür weiter auf in der Hoffnung so die Aufmerksamkeit der Königin unter den Raubkatzen zu bekommen. Die weit geöffnete Tür schien sie schon etwas mehr zu reizen als der kleine Spalt der zuvor offen stand. "otȟáŋkaya", rief er dem Dreadlockträger zu während die Löwin langsam auf den offenen Ausgang zulief. Sie schienen den Kampfgeist der Löwin geweckt zu haben aber es gab noch weitere Tiere die befreit werden wollten, jedoch schienen die Schlüssel die Hahkota bei sich trug die Anzahl der Tiere stark zu begrenzen. Vermutlich trug der alte Greis welchem sie die Schlüssel gestohlen hatten noch mehrere zu besitzen, jedoch war es nun zu spät noch weitere Schlüssel in ihren Besitz zu nehmen. Die Blutsbrüder mussten sich zufrieden geben mit den Tieren die sie befreien konnten. "kú mit hé phutéwokič’u! ", rief er dem Braunhaarigen zu und rannte zu den Elefanten hin, auch hier befand sich ein Vorhängeschloss, größer und wuchtiger als das der Raubkatzen, allerdings würde es mit dem richtigen Schlüssel auch hier ein leichtes sein die Elefanten zu befreien. Die Schlüssel mussten passen das sah der Sohn der Häuptlings genau, denn der zweite Schlüssen an dem Bund den Hahkota bei sich trug war so riesig dass er genau zu dem Vorhängeschloss der Elefanten passte. Das war aber auch der letzte Schlüssel der an dem Ring aus Metall befestigt war. Erneut deutete der Schwarzhaarige auf das Vorhängeschloss, sowie er es bereits bei den Raubkatzen getan hatte und bedeutete dem Dreaklockträger somit auch dieses Gehege zu öffnen. Währenddessen sah er sich kurz um zu sehen ob die Löwin bereits ihre Chance genutzt hatte, tatsächlich sie hatte ihre Wohnung hinter Gittern verlassen und sprang mit einem Brüllen aus dem Haus der Großkatzen. Im Hintergrund hörte man nur noch das schreien aufgebrachter Menschen die davonliefen. Yahto würde seinem durch Blut verbundenen Bruder Rückendeckung vor der Löwin oder Zoopersonal geben während er die Elefanten befreite. Der Adrenalinspiegel des jungen Schwarzhaarigen stieg an und er betrachtete die Königin der Savanne aufmerksam, bereit bei jedem kleinen Schritt den sie auf die beiden Stammesbrüder zukam einzugreifen.


    Er und seine Begleitung hatte es bis zu dem Arzt geschafft der soeben für Felicias erfundene Amnesie zuständig war und angeblich mit ihrem Fall vertraut gewesen sei. Nun war der Zeitpunkt gekommen an dem das kleine Lügengeflecht des Braunhaarigen aufgelöst werden würde, zumindest ging er sehr stark davon aus da kein Krankenhaus der Welt auf unerklärliche Weise Patientenakten verlieren würde. Die als Amnesiepatientin dargestellte Frau hatte bereits an der Tür geklopft und eine zarte Stimme bat sie herein, es konnte keineswegs der Arzt sein denn unten an der Information hatte man ihnen mitgeteilt es handle sich um einen Mann. Eventuell hatte man eine Vertretung organisiert oder es war nur seine Sekretärin aber das würde die entsprechende Person ihnen beim Öffnen der Tür bestimmt mitteilen. Vorsichtig trat Raegar einen Schritt nach vorne und öffnete Behutsam die dicke weiße Tür, so wie man sie in fast jedem Krankenhaus fand. Die Tür stand nun offen und auf dem Schreibtisch an dem die junge Dame saß stand das der Doktor zur Zeit im Urlaub sei und man doch bitte nach seinem Urlaub wiederkommen solle. Der Braunhaarige war selbst ein wenig über sein Glück erstaunt, seine ausgedachte Geschichte endete noch nicht hier im Krankenhaus da der entsprechende Arzt vermutlich einen sonnigen Urlaub in einer der wärmeren Regionen genoss. Sein Lügengeflecht hatte noch bestand, jedoch würde dieser Zustand nicht ewig anhalten können das war dem Braunhaarigen klar. Knapp entschuldigte er sich bei der Frau am Schreibtisch für die Störung, gab ihr zu verstehen das sie sich nach dem Urlaub des Doktors wieder melden würden und schloss anschließend hinter sich und Felicia wieder die Tür. Die gelernte Konditorin ergriff nun das Wort mit einem Lächeln auf den Lippen, welches auch die ganze Zeit über nicht versiegte. Im Nachhinein lief es darauf hinaus das sie gehen musste, sie hatte noch etwas zu erledigen. Er wollte sich gerade selbst noch verabschieden, da war Felicia jedoch schon halbwegs verschwunden. Sie muss es echt eilig haben, dachte er sich ehe er selbst den Weg zur Treppe, welche wieder hinunter ins Erdgeschoss führte, antrat. Im Gegensatz zu Felicia hetzte er die Treppen nicht herab sondern ließ sich ein wenig Zeit dabei, sein Knöchel schmerzte nur noch wenig und er ging davon aus das er ihn sich nur verdreht oder leicht gezerrt hatte, es bestand also keinen weiteren Grund für ihn sich hier aufzuhalten. Der Geruch von Desinfektionsmittel, welcher in der Luft lag, war ihm nun eh zuwider und er konnte es kaum erwarten diesen Geruch gegen den frischer Luft einzutauschen. Im Erdgeschoss angekommen suchte er den Ausgang auf und trat durch die sensorgesteuerten Schiebetüren ins Freie. Kühle Winterluft wehte ihm entgegen, er atmete ein und füllte seine Lungen mit eben dieser Winterluft. Er trat seinen Weg in Richtung Stadtmitte an und ließ somit das Krankenhaus St.Ulrich hinter sich.


    Carlos hatte sich vom Badehaus aus auf den Weg zu seinem Haus gemacht, es war ein mühsamer Weg gewesen und außerdem war es sehr kalt zu dieser Jahreszeit. Der eisige Wind begrüßte den Grünhaarigen mit einem kräftigen Stoß dieser kalten Luft und brachte ihn damit kurz zum Erzittern. Im Innenraum des Badehauses war es nämlich angenehm warm gewesen und ein Duft von ätherischen Ölen lag in der Luft, ganz zu schweigen von der warmen Quelle in der Carlos sich noch soeben befunden hatte. Seine Kleidung klebte an ihm denn das abtrocknen nahm er meist nicht so ernst, immerhin trocknete es ja ohnehin von alleine, man musste nur warten. Doch gerade jetzt verfluchte sich der junge Mann für seine Denkweise die der Wind ins kippen gebracht hatte. Allgemein war Carlos nicht sonderlich auf diesen Wetterumschwung vorbereitet gewesen, also musste er zuerst zu seinem Haus und sich dort andere Kleidung besorgen. Er machte sich auf den Weg zum Strand und immer hatte er die kühlen Luft im Nacken sitzen die ihn sogar ein wenig anspornte, ihm Motivation gab die Strecke schneller als gewöhnlich zurückzulegen. Es ging so weit bis der Grünhaarige sogar beschloss zu laufen um schneller in seiner warmen Hütte unterzukommen. Nach einer Weile des Laufens kam er dann am Strand an und ignorierte die anderen Menschen die sich dort tummelten und rannte zu seinem Haus. Er schloss die Tür seiner Strandhütte auf und ging hinein, die Tür fiel mit einem klicken wieder ins Schloss. Der junge Mann hielt es nicht für notwendig abzuschließen wenn er ja selbst anwesend war. Im Gegensatz zu den reichen Familien in Trampoli hatte er keinen Goldschmuck oder sonstigen wertvollen Besitz der ihm gestohlen werden konnte und das Gold, welches er nur in geringerem Maße besaß trug er meist bei sich und wenn nicht würde er den unerwünschten Eindringling kommen hören. Nun ging der Grünhaarige in sein Badezimmer und legte die durchgefrorenen ab. Anschließend ließ er sich warmes Wasser ein um sich zu waschen, nachdem er damit fertig war ging er zu seinem Kleiderschrank und nahm sich Unterwäsche, eine Hose sowie ein Oberteil mit kurzen und ein weiteres mit langem Armen aus dem Schrank und zog sich an. Die jetzige Kleidung war dem Wetter besser angepasst als jene die er zuvor im Badehaus getragen hatte, der Meinung war der junge Mann jedenfalls und um sich dahingehend zu versichern beschloss er wieder nach draußen zu gehen. Er nahm sich seine Tasche mit den Gold- und Silberstücken darin mit und vertäute diesen sicher an seiner Hose. Er war nun gewappnet und konnte dem Hauch der Frostgötter die Stirn bieten und wer weiß vielleicht ließ sich ja sogar jemand am Strand finden und Carlos konnte die Zeit mit einem der Bewohner Trampolis verbringen, denn trotz der Witterung war es für den jungen Mann keine Alternative den Nachmittag in seiner Strandhütte zu verbringen und das wo sich doch die ein oder andere interessante Persönlichkeit in Trampoli herumtrieb. Nun öffnete der Grünhaarige die Tür seiner Unterkunft und setzte den Fuß nach draußen, dort beobachtete er wer sich zurzeit am Strand aufhielt, bisher war keine der anwesenden ein Grund sich zu ihnen zu begeben. Aber auch er konnte nicht wissen wer früher oder später noch am Strand auftauchen würde und verließ bescheidenes Heim komplett um das Meer vom Strand aus zu betrachten.


    Danny hatte seine Gefährtin in die Obhut der Ärztin übergeben und diese behandelte Dolce sogleich ohne auch noch weitere Fragen zu stellen. Die Rosahaarige zu behandeln war momentan wichtiger als sich um ihn zu kümmern, denn sein Leben schwebte nicht ihn Gefahr er hatte lediglich eine Bisswunde von einer der Hyänen davongetragen. Bei dem Gedanken daran zuckte er selsbt nocheinmal kurz zusammen, er wurde Gebissen und es folgte das tosende Gelächter einer der anderen Rudelsmitglieder. Diese Tiere entsprangen wahrhaftig dem Teufel, so dachte der Blondschopf zumindest als ihm das Gelächter durch den Kopf ging. Eine freundliche Helferin in der Klinik hatte ihm ein Glas mit frischem Wasser vereitgestellt, von dem der junge Mann sofort einen kräftigen Schluck nahm. Noch nie hatte er Wasser für so wohltuend und wichtig empfunden wie in genau diesem Augenblick. Sein trockener Hals gehörte wie von Geisterhand nun der Geschichte an und zurück blieben perfekt geölte Stimmbänder, die ohne ständiges Räuspern eingesetzt werden konnten.Die Ärztin hatte nun mittlerweile auch Dolce versorgt und man hatte sich nun auch ihm gewidmet. Die junge Frau die Nathalie unterstützte stellte sich dem Blondhaarigen kurz als Julia vor und erkundigte sich dann nach dem Hergang des Unfalls. "Hey ich bin Danny", antwortete knapp und brachte trotz seiner Verletzung ein kurzes lächeln zustanden. Dann ging er dazu über den Unfall zu schildern. "Naja eine der Hyänen hat mich ins Bein gebissen, aber sonst aber ich keine schlimmen Wunden davongetragen", antwortete der Blondschopf wahrheitsgemäß. Um der Frau die sich ihm als Julia vorgestellt hatte ein besseres Bild von seiner Verletzung zu vermitteln zog er den Stoff der Hose am betroffenen Bein nach oben. Die Bisswunde welche ihm die grausamen Bewohner der Wüste mit einem markerschütterndem Lachen zugefügt hatten wurde sichtbar. Man konnte genau sehen wo sich die spitzen Zähne in sein Fleisch gebohrt und eine Mischung aus Hyänenspeichel und verklebtem Blut zurückgelassen hatten. Die Verletzung sah nun im Krankenhaus schlimmer aus als im Eifer des Gefechts und beim Anheben des Stoffes sah man den vor Schmerz verzogenen Gesichtausdruck des Blondhaarigen. Das Blut hatte an der Hose festgeklebt und die verwundete Stelle erneut zum Bluten gebracht. Jetzt würde er wohl von der Grünhaarigen gemäß seiner Schilderung behandelt werden, vemutlich würde man ihm genau wie Dolce eine Spritze verabreichen um ihn gegen Tollwut zu impfen und anschließend würde man sein Bein versorgen. Er ging davon aus das man ihm einen Verband um die Wunde binden würde, vermutlich müsste dieser dann öfters neu verbunden werden, sowie es das Personal der Klinik für üblich tat, es könnte ja eine Infektion entstehen.