Die Insel des Mondenscheins

  • Marina klatschte innerlich in die Hände, doch dann breitete sich... so etwas wie Aufregung in ihr aus, vielleicht auch etwas Nervosität. Schließlich hatte sie das was sie vorhatte noch nie ausprobiert und sie wusste noch nicht mal ob es überhaupt möglich war. Nun ja, aber immerhin hatte Kyle ihr sozusagen einen Freipass gewährt. Er war schon fast begeistert von der Idee, wollte sie meinen. Also hätte sie ihn genauso gut in eine hohle Kartoffel verwandeln können und es wäre okay gewesen für ihn, wenn man nach seinen Worten ging.
    "Okay.", hauchte die Göttin und rückte nah an den Weinrothaarigen heran, während sie sich an seinen Schultern festhielt, konzentriert fixierte die Teenagerin seine Augen einen Moment und dachte kurz über etwas nach. Dann atmete sie einmal tief durch, streckte eine Hand nach der Sonne aus zog das Licht mit dieser heran, bündelte den Sonnen schein, bis aus den vielen feinen Strahlen eine sichtbare golden leuchtende Linie wurde, welche sich in zauberhaften Formen durch die Luft um den Arm der Göttin schlängelte. Der Blick der Lilahaarigen huschte zu Kyle herüber. "Du vertraust mir, ja?", fragte sie noch einmal, da ein Erfolg deutlich unwahrscheinlicher war, wenn der Mensch den sie verzauberte eine missmutige Haltung ihr gegenüber hatte. Die warm schimmernden Lichtfäden suchten sich ihren Weg um Marinas Oberkörper zu ihrem Arm welcher immer noch auf der Schulter des Älteren lag und von dort aus krochen sie langsam seinen Rücken entlang zu seiner anderen Schulter, bis sie sich in hübschen, schwungvollen Formen um seinen Körper schlangen. Marina schloss die Augen. Langsam setzte sie ihre Heilkräfte ein um die Sonnenwärme schonend auf den anderen zu übertragen - Und das war der Punkt an dem es kritisch wurde, Marina hatte noch nie versucht ihre Naturkräfte mit ihren Heilkräften zu verbinden, man sollte die Sonnenwärme nicht unterschätzen der Stern, der das Zentrum unserer Galaxie bildet ziemlich warm, zu warm, als dass diese Wärme direkt, so gebündelt, mit der Haut eines Menschen in Berührung kommen sollte und ebendas sollten ihre Heilkräfte kompensieren. Allmählich drang die Wärme Energie durch die Haut des Weinrothaarigen, während das Licht draußen blieb. Zaghaft öffnete die Erntegöttin ein Auge. In Flammen aufgegangen war der Ältere schon mal nicht. "...und...? Spürst du etwas?" (Ich muss gerade an das hier denken: XDDD oder das :'D)


  • Schweigsam folgte der Rothaarige mit seinem Blick den Bewegungen der Göttin, welche noch näher an ihn rückte, als sie es ohnehin schon getan hatte - so nah, dass es ihm für einen Augenblick schon fast unangenehm gewesen wäre. Unangenehm? Kyle musste seine Gesichtsmuskeln beherrschen um nicht in einer Reaktion auf seine eigenen Gedanken hin die Augenbrauen zusammenzuziehen. Seit wann war ihm soetwas abstruses wie Nähe unangenehm? Ausdruckslos nahm er hin, wie Marina ihre Hände auf seine Schultern legte, auch wenn er für einen Moment das Bedürfnis hatte, nach Hinten zu weichen - was ihn erneut fast das Gesicht verziehen ließ. Wieso war er gerade bloß so verdammt schreckhaft? Er hatte bisher doch noch nie Probleme mit irgendwelchen Berührungen gehabt? Der Lilahaarige wagte es nicht, auch nur einen einzigen Muskel zu bewegen - zu sehr fixierte sein Gegenüber gerade seine Augen. Ob sie ihn enttarnt hatte? Ob sie merkte, dass er gerade irritiert war? Würde sie gleich lachen und ihn fragen, wie er bitte auf die Idee kam, Leute zu Fragen, ob sie es nicht mochten, angefasst zu werden, wenn er Selbst irgendwie nicht ganz normal darauf zu reagieren schien? Der Halbrusse atmete fast schon erleichtert auf, als die Langhaarige eine Hand anhob und sie Richtung Sonne streckte - nichts sagte, nichts bemerkt zu haben schien. Aber was sollte sie eigentlich schon bemerken? Und wieso sollte es ihn kümmern, wenn sie es tat? Er konnte sie immerhin auch einfach wegstoßen und von dannen ziehen - und dabei vielleicht die Magische nicht aus den Augen lassen, denn verdammt, sie würde ihn dann sicher nicht kommentarlos verschwinden lassen! Als die Göttin wieder die Stimme erhob, huschte das leicht abwesend wirkende Augenmerk des Teenagers wieder zurück auf seinen Gegenüber - er öffnete ansatzweise den Mund, sprach jedoch kein Wort. Erst jetzt realisierte er, was die Lilaäugige da eigentlich machte - oder zumindest puzzelten sich die losen Gedankengänge des Jungen ein wenig enger zusammen. Kyles Schlund öffnete sich noch ein Stück weiter, während seine grauen Meere fasziniert die leuchtenden Formen, die um des Mädchens Arm herumschwirrten, spiegelten und wieder musste der Heranwachsende sich beherrschen - diesmal jedoch, nicht den Arm danach auszustrecken und sie anzufassen. Wahrscheinlich würde er sich daran verbrennen - die Erntegöttin hielt die Strahlen mit Sicherheit nicht umsonst von ihm weg, aber - verflucht! - wie sollte er auch nicht das Verlangen danach haben, sich an die goldenen Fäden zu klammern? Der Weinrote liebte Magie! Er liebte sie über alles! Er wusste so viel über dieses Thema - zumindest so gut wie alles, was ein Mensch über solche Dinge nur wissen konnte und jetzt, ja jetzt - da hatte er eine lebende Göttin vor sich! Eine wahrhaftige, existente Sagengestalt, um dessen Arm sich viele, ja unzähliche, strahlend leuchtende Fäden aus reiner Sonnenenergie wickelten. Der Gedanke allein war so unfassbar, dass er dem Bemützten fast nichts ausmachte, wie sehr die gesponnenen Bündel eigentlich leuchteten. Aber.. Kyle glaubte doch nicht an Magie? Nicht an Zauberei, Übernatürliches und den ganzen Scheiß? Das waren doch alles nur dumme, alte Tricks, um anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen und der Grauäugige selbst - er konnte auch nur etwas mit Kartenlegen anfangen, weil er andere damit hin und wieder über den Tisch ziehen konnte, oder nicht? Irritiert zog der Amerikaner die Augenbrauen zusammen. Kein einziger seiner Gedanken machte Sinn. Wie konnte er nicht an Magie glauben, wenn er an Marina glaubte und froh darüber war, dass sie vor ihm erschienen war? Immerhin hatte es nicht sonderlich lang gedauert, bis er sie als echt anerkannt hatte - also weshalb hatte er so ein mulmiges Gefühl in der Magengegend? Er zog die Brauen noch weiter zusammen, wirkte nachdenklich. Doch egal wie sehr er sich anstrengte - es brachte nichts. Nichts war gut. Leere traf es wohl besser. Er versuchte sich an etwas zu erinnern, zu verstehen, was ihn an der ganzen Situation störte - doch er konnte sich nicht erinnern. Nicht erinnern? Er schielte für einen Sekundenbruchteil auf seine Wunde, dann wieder zurück zur Schülerin. Was war eigentlich letzte Nacht passiert? Woher hatte er diese Wunde? Er wusste noch, dass er irgendwelche dummen Worte auf Dirks Hauswand gesprüht hatte und .. irgendwie hatten die Beiden noch miteinander gesprochen, oder irrte er sich da etwa? Was war danach passiert? Hatte der Postbote ihm den Schnitt verpasst? Hatte er .. einen Hangover vom ganzen Alkohol gehabt? Kyle lockerte die Miene wieder und setzte zu einem leichten Schmunzeln an. "'türlich.", log er mit sanfter Stimme auf ihre Frage hin, wobei er sich nicht ganz sicher war, ob er der Jüngeren nicht doch irgendwie vertraute. Aber wie sollte er - wenn er nicht einmal seinem eigenen Verstand, seinen eigenen Erinnerungen trauen konnte? Du vertraust Niiiiiiiemandem, Kyle. Eine bekannte Stimme - nichtssagend, doch so vertraut. Nicht Melchior, nicht der wirre Haufen, den er sonst vernahm. Die Stimme war rau, war ungewöhnlich und seltsam war, da sie definitiv einer Frau gehörte - doch wem gehörte sie? Ihr Klang ließ irgendetwas in Kyle zusammenziehen. Wortlos beobachtete der Dunkelhaarige Marina dabei, wie sie die Augen schloss und und sich stark zu konzentrieren begann. Die Lider des Jungen sanken ein Stück weit mit und er gab ein lautloses, fast schon frustriertes Seufzen von sich. Wozu gab die weibliche Gestalt sich eigentlich soviel Mühe? Es würde doch sowieso bloß in einer Enttäuschung enden. Und wert war er die Aufmerksamkeit doch ebenso wenig? Der Barkeeper richtete etwas überrascht den Blick auf die Prinzessin, als diese vorsichtig wieder ihre Augen öffnete. 'Fühlst du etwas?' 'Schon lange nicht mehr.' Was war das? Er hörte sich selbst mit der fremden Stimme sprechen? Machte das überhaupt einen Sinn? Es nennt sich Erinnerungen, Dummkopf. Erinnerungen? Fast hätte er geräuschvoll aufgestöhnt. Erinnerungen, sagte sie - What a fucking joke. Kyle hatte keine solchen Erinnerungen - woher auch? Wann sollte dieses Gespräch den auch stattgefunden haben? Gott, wozu brauchte er schon eine weitere Stimme in seinem Kopf, die ihn anlog? Andererseits.. log sie überhaupt? Was hieß es schon, sich nicht erinnern zu können? Immerhin wusste er ja auch nicht, woher seine verfickte Wunde stammte..! Und er wusste auch nicht mehr, was sich unter seinem Verband befand - hatte er es überhaupt rigendwann einmal gewusst? Wie viele Dinge hatte er eigentlich noch vergessen? Wie viel von dem Bullshit, der ihm tagtäglich passierte hatte er eigentlich verdient? Verdient, da er etwas gemacht hatte, woran er sich dann, so, als würde es das Ganze wieder okay machen, im Nachhinein nicht mehr erinnerte? Urgh.. Es war beschissen nüchtern zu sein. Kein Wunder, dass der Weinrote sich immer mit dem reinsten Gift, dass er nur finden konnte, vollpumpte. Dann musste er nicht nachdenken - konnte nicht richtig nachdenken! Alles war besser, einfacher - egal. Immer wenn er nüchtern war.. kamen merkwürdige Gedanken auf. Merkwürdige.. verdrägte.. Erinnerungen? Hatte er sowas? Aber von was? Ihm war es doch immer gut gegangen? Du bist so ein Arsch, man. Du glaubst sogar den Scheiß, den du dir Selbst erzählst. Was läuft nur falsch bei dir? Ernsthaft, such dir mal Hilfe. Er lachte innerlich auf. Hilfe? Du redest von Hilfe? Wann hast du dir denn mal beschissene Hilfe gesucht,hä?! Kyle schloss die Augen. Was zur Hölle dachte er da eigentlich? Mit wem redete er da? Natürlich - mit sich selbst, was auch sonst! Aber.. er gab Dinge von sich, die keinen Sinn machten, die er nicht verstand - sich über aus irgendeinem Grund richtig anfühlten. Der Achzehnjährige hob die lider wieder und setzte zu einem warmen Lächeln an, - es war so falsch, wie es nur sein konnte, doch würde es Keinem auffallen - während er die angespannten, um seinen Oberkörper gewickelten Arme sinken ließ: "Du hast ein bisschen von der motherfucking Sonne geklaut, he?" Er lachte leise und versuchte das Zittern, welches sich langsam in seinem kompletten Körper aufgebaut hatte, zu unterdrücken. "Mir ist warm. Ich hätte erwartet, in Brand gesetzt zu werden, Cotton Candy, aber nah, eigentlich.. fühlt sich das echt verdammt gut an." Eigentlich war kein ja ein schlechter Lügner. Aber vielleicht hatte er sich inzwischen ja bereits so sehr daran gewöhnt, dass es eine logische Erklärung dafür abgab, wieso ihm seine Worte so oft abgekauft wurden? Selbst, wenn die Umstände andere gewesen wären - wenn er gerade nicht so verdammt am Arsch gewesen wäre, was das körperliche anging - ja, selbst dann hätte er nicht gespürt. Obwohl, war ihm im Endeffekt nicht tatsächlich ein klein wenig wärmer geworden? Und.. hatte er Heute, beim Treffen mit Marina nicht.. tatsächlich ein paar ernsthafte, ehrliche Gefühle ausgedrückt?

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  • Er war sich nicht sicher. Normalerweise, sogar viele Momente lang, wenn er mit seinem besten Freund unterwegs war - funktionierte er. Funktionierte und versuchte emotional so zu reagieren, wie er es seiner Meinung nach machen müsste. So, wie ein echter, lebendiger Kyle eigentlich hätte reagieren müssen. Scheiße, klingt das fucked up. Er grinste und das Grinsen übertrug sich einen Augenblick lang in die Realität. Seine Gedanken waren so verwirrend. Ein lebendiger Kyle? Was, zur, Hölle? Ein lebendiger Kyle benahm sich genau so, wie er es Tag für Tag tat! Er stellte Scheiße an, benahm sich wie ein Wixer und schlug desöfteren zu, wen ihn jemand anpisste. Und man, war er oft angepisst. Aber man, fühlte er sich Heute auch scheiße. Und wenn er sich scheiße fühlte, so richtig scheiße, dann war sowieso alles komisch. Urgh. Das machte noch weniger Sinn, oder? Der Weinrote schüttelte den Kopf - er hatte wirklich Glück, das die Teenagerin da war. Ansonsten hätten ihn die vielen, absurden Gedankengänge sicher schon längst wahnsinnig werden lassen. Und dabei hatte er noch nicht einmal einen Gedanken an seine eigentlichen Probleme verschwendet..! "Hey.. das klingt jetzt vielleicht.. etwas merkwürdig, aber.. danke, dass du hier warst, Goddess. Und nimm's mir nicht übel, falls ich Motherfucker dich aufgeregt habe, okay? Vielleicht revanchiere ich mich ja mal. .. Irgendwann." Er streckte der Hellhaarigen aufziehend die Zunge entgegen, bis sein Handy zu vibrieren anfing und er kurz die Nachricht überflog, die er gerade erhalten hatte. Oh.. "Surprise, surprise. Ich muss los - Klingt nach einer Runde Erleichterung für dich, hm?"

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  • Marina festigte den Griff um die Schulter des Weinrothaarigen - er machte es ihr aber auch wirklich nicht einfach. Der Junge schien... mit irgendetwas zu kämpfen, ihre Menschenkenntnis war zu schlecht um zu sagen ob er log, doch wirklich zu vertrauen schien er der Gelockten nicht. Doch es war zu spät die Sonnenstrahlen zurückzuhalten.
    Lange Zeit sagte niemand etwas, auch wenn die Sonnenstrahlen bereits all' ihre Wärme abgegeben hatten und nur noch als goldene, kalte Stränge in der Luft hingen. Der Blick der Göttin hing an den gesenkten Lidern des Jungen, ihre erwartungsvollen Augen waren der Unsicherheit gewichen, als der Ältere sie anlächelte. Auf seine Worte hin wanderten ihre Augen flüchtig zu ihrer zarten Hand, welche sich immer noch in die breiten Schultern des Anderen klammerten, von denen sie ein so gut wie gar nicht wahrnehmbares Vibrieren verspürte. Sie versuchte ihre Enttäuschung ein wenig zu verbergen - log er jetzt oder nicht? Schlagartig löste das Mädchen den Griff, woraufhin die zauberhaften Lichtstränge wie Rauch in der Luft, - wie geplatzte Hoffnungen - verpufften. Mit gesenktem Blick rückte Marina wieder ein Stück zurück, bevor sie den Weinrothaarigen wieder anlächelte, als würde sie sich freuen, dass ihr Zauber geklappt hatte, freute sie sich? Das hing davon ab, ob der Ältere gerade gelogen hatte, hatte er das?
    Auf die weiteren Worte der Meeresenge nickte die Göttin, während sie ihre Enttäuschung hinter einem schiefen Lächeln verbarg. "Schon okay.", meinte sie sanftmütig. Sie erhob sich und nickte wieder stumm als Kyle sein Gehen ankündigte. "Du findest den Weg allein zurück oder?", fragte sie während sie bereits an das Ufer ihres Sees trat mit dem Rücken zum Jungen gewandt bevor sie den Kopf noch einmal mit einem warmen Lächeln zu ihm drehte, "Komm mich mal wieder besuchen, ja?", das Mädchen mit den Locken zwinkerte noch einmal, woraufhin die Umgebung wieder kurz aufleuchtete und die Erntegöttin in diesem Moment in ihrem See verschwand.~


    Erschöpf ließ Marina sich in ihr kinggod-sized Bett fallen und ließ ihren Kopf in das flauschige Kissen sinken. Stumm starrte sie an ihre blaue Decke in der einige Fische lustig herum schwammen. Seufzend schloss das Mädchen einen Moment die violetten Augen.


    (Wenn Kyle weg ist.)


    Ein Summen riss Marina aus ihrem Gedöse und die Erntegöttin kraulte sich murrend aus dem Bett und torkelte zum Tisch auf dem ihr Handy lag. Seit wann bekam sie denn mal eine SMS. Oh. Es waren sogar zwei. Ah. Da war ja was. Schmunzelnd legte sie das Telefon wieder zurück. Sie fuhr sich durch die Mähne, die trotz des zwischenzeitlichen Regenschauers, wunderbar glänzend über die schmalen Schultern fiel. Sie sah an sich herunter. Uh. Aber das Outfit hatte immer noch diesen hässlichen Blutfleck von Luke an sich. Schnell huschte die Schülerin zu ihrem Kleiderschrank. Zahlreiche Klamotten fanden ihren Weg auf den Boden, bis die Erntegöttin endlich die gesuchten Kleidungsstücke zusammen hatte. Nachdem sie sich neu eingekleidet hatte, machte Marina sich auf den Weg zur Schulparty.~


  • "Bäääm! Wuuusch! Kabuum! ..Oder so.." Der Weinrothaarige machte ein paar dramatische Geräusche der Langeweile halber, um Marinas strahlendes Verschwinden mit ein paar Soundkulissen etwas glaubwürdiger zu gestalten - wie konnte sie nur die halbe Stadt für ein paar Sekunden zum Erblinden bringen und dabei keinen einzigen Mucks von sich geben? Das war doch schwachsinnig! Von unauffällig konnte doch sowieso keine Rede mehr sein! Kyle wartete ein paar Sekunden ab, blinzelte dem mittelgroßen See einige Male entgegen und ließ sich dann mit einem lauten, plumpen Laut, gepaart mit einem genauso schwungvollen Seufzen nach Hinten, auf den ansatzweise vernarbten Rücken fallen. "Du wohnst also in dem fucking See da? What the hell Princess..", murmelte er drauf los, wobei er selbstverständlich mit sich selbst sprach - oder konnte die Lilahaarige ihn trotz ihres Verschwindens noch hören? Misstrauisch presste er die Lippen aufeinander, bevor er tief Luft holte und ein gut hörbares: "Götter sind scheiße!" , von sich gab und schnell die Hände in einer übertriebenen Geste vors Gesicht hielt, während er seine Augen zusammenkniff und eventuell mit einem weiteren Blitz rechnete - nicht wirklich, aber man konnte sich ja nie sicher sein. Nichts. War sie also doch ganz weg? Zögernd öffnete der Dunkelhaarige die Lider wieder, streckte dann die Arme über den Kopf aus und starrte eine Weile lang gen Himmel, bis er sich schließlich mit einer abrupten Bewegung in die Sitzposition aufhievte und genervt die Mundwinkel nach unten zog. Zum einen, weil seine letzten Aktionen nicht unbedingt stichwundenfreundlich waren und zum Anderen, weil er genervt war. Genervt, weil selbst einem Jungen mit dem wohl brutalsten Mangel an Menschenkenntnis aufgefallen war, dass er gerade irgendetwas verkackt hatte. Okay, das mit dem Verkacken war eher ein grundlegendes Problem, das musste er einmal anmerken - aber trotzdem. Die Lilahaarige hatte ein vertröstliches Lächeln aufgesetzt, doch hatte es nicht gereicht, um zu verbergen, dass sie mit dem Ausgang der Situation nicht zufrieden gewesen war. Kyle hatte es gemerkt - verflucht nochmal, wieso hatte er es auch merken müssen?! Es nervte ihn! Oh Gott, wie es ihn nervte! Warum war er auch so sehr mit dem lächerlichen Shitstorm in seinem Inneren beschäftigt gewesen? Warum hatte er stattdessen nicht einfach gesagt, was sie hören wollte - und es, wenn er schon dabei war, ein wenig glaubwürdiger rübergebracht? Aber was war es eigentlich gewesen, was sie hätte hören wollen? Oder hätte er die Wahrheit aus seinen Lippen kommen lassen sollen, damit sie verstand, dass es nicht an ihr lag? Die Wahrheit.. Tzz. Ja, klar - ganz tolle Idee. Sowas funktionierte natürlich immer absolut fantastisch! Der Amerikaner drückte die Zähne aufeinander, ließ sich erneut energisch nach Hinten fallen und gab derweil ein lautes, wütendes: "Kann ich vielleicht ein verficktes Mal irgendetwas richtig machen?!", von sich, bevor er innerhalb einer gefühlten Minute wieder zur Ruhe kam. Es war nur halb so wild. Nur eine Kleinigkeit, eine Begebenheit, die keine besondere Bedeutung hatte - warum machte er sich also solch einen Kopf darum? Weil er nie wusste, was er sagen sollte? Keine wirkliche Ahnung hatte, wie man vernünftig mit anderen Menschen umging? Und deshalb letzendlich immer dafür sorgte, dass es anderen beschissener ging, als vorher? Wobei es ja eigentlich ganz lustig war, aber gerade, ausgerechnet Heute..? God, wie es ihn reizte! "Maaan, ich hasse es mit Leuten zu reden..", nuschelte er leise, sah dabei nocheinmal auf die SMS, die sein bester Freund ihm geschickt hatte und setzte ein kleines Lächeln auf. Wenigstens war es bei Luke anders. Nicht komplett, aber gut genug - mehr, als er eigentlich erwarten durfte. Nicht, dass dies im Moment noch irgendeine Bedeutung besaß. Kalt. Ihm war so verdammt kalt.. Wann hatte er eigentlich angefangen so beschissen zu Zittern? War es ihm erst jetzt aufgefallen, weil er vorher wieder in Gedanken versunken war? Meine Fresse, konnte er nicht langsam damit aufhören?! Der Halbrusse lockerte den Griff um sein Smartphone und ließ es achtlos zu Boden fallen, wo es durch den kleinen Sturz ein paar Kratzer abbekam, doch das war nebensächlich. Antworten? Was sollte er dem Punk denn schon groß darauf antworten? Halt. "Shit.." Wie viel zeit hatte er schon verstreichen lassen? Würde Marina bald wieder auftauchen? So schnell wie es ihm möglich war, rappelte der Gepiercte sich auf, was nicht gerade einfach war, wenn der Körper einem gut durchgerüttelten Pudding glich. Er stand auf und trottete Richtung Fauna, solange, bis er ein Stück weit vom See entfernt und zwischen dem Grün ansatzweise versteckt worden war. Er hätte weiter gehen sollen, die Entfernung war nicht weit genug, nicht sicher genug, aber.. daraus wurde nichts. Müde sank er nach Hinten, gegen den Stamm eines Baumes, der ihm einen guten Halt bot, auch nachdem er mit dem Unterkörper den Boden erreicht hatte und seinen Kopf schwer atmend zurücklehnte und dämlich zu grinsen anfing. "Alles.. klar..", entkam es ihm, teils abgehackt, da ihm die Fähigkeit genommen wurde, seine Zähne von ihrem beschissenen Geklapper abzuhalten. Absurd, nicht? Diese dumme Ironie? Kyle war nicht dumm - nicht in dieser Hinsicht zumindest. Ihm ging es nicht gut - definitiv nicht. Ihm war heiß und kalt zugleich - machte das überhaupt Sinn? Seine Temperatur stieg an, er hatte Fieber, begann zu Schwitzen - und trotzdem konnte er nicht aufhören die ein Irrer zu zittern. Schüttelfrost. Das hieß - "Bl..ut..vergiftung.." Das Grinsen wurde breiter, die Augen schlossen sich. Er hatte aber auch ein Glück, was? Ausgerechnet dieses eine Mal, von all den unzähligen, verfluchten Malen.. gerade da musste er soetwas erwischen? Heiß, kalt, heiß, kalt, heiß.. sinnlos, amüsant - Volltrottel. Sein Handy. Wieso hatte er es nicht mitgenommen? Ah, ja, genau - weil er dem Blauhaarigen nicht hatte antworten wollen und wenn er es noch länger bei sich behalten hätte, dann wäre dieser Entschluß womöglich wieder ins Schwanken geraten. Kein Problem - wirklich nicht! Das war nicht, was ihn an dem Ganzen so sehr störte. Nein, er brauchte sein Mobilgerät nicht. Wollte Niemanden anrufen, Bescheid geben, etwas erreichen. Das Einzige, was ihm Sorgen machte, war, wo er es hatte liegen lassen. Würde es Jemandem auffallen? Aber wer kam schon auf diese Insel? Und als ob sich eine dahergelaufene Person etwas tieferes dabei denken würde, ein relativ neues Gerät auf dem Boden aufzufinden, als 'Jackpot'? Der Weinrote hob seine Wimpernpaare einen kleinen Spalt breit an, starrte den kaum vorhandenen Weg vor ihm an, dessen Schärfe aus seiner Sichtweise aus immer mehr und mehr verblasste. Du denkst mal wieder viel zu fucking viel nach, Motherfucker.., versicherte er sich selbst, auch wenn er es besser wusste - seine Gedanken würde wohl nie zum Stillschweigen kommen. Aber vielleicht - mit etwas Glück - würde ja wirklich nichts geschehen? Wie hoch war schon die Wahrscheinlichkeit? Hätte der Russe einen anderen Ausgang gewollt, dann hätte er ihn sicher irgendwie heraufbeschworen. Wäre trotz des Risikos ins Krankenhaus gegangen, hätte seinen besten Freund nicht vermieden, der Erntegöttin einen Hinweis gegeben, sich nicht so abgrundtief dämlich verhalten - es gab viele Lösungen. Doch wer brauchte schon Lösungen, wenn man die perfekte vom Schicksal geliefert bekommen hatte? Kyle wollte keine Hilfe, kein Wunder, keine Gesellschaft - rein gar nichts. Nein, das war gelogen. Aber was er im Moment wollte, war genau das, was er gerade bekam. Es würde so vieles einfacher machen! Er müsste sich keine Mühe mehr geben, er bekam es quasi geschenkt! Es machte ihn glücklich, auf eine perfide, merkwürdige Art und Weise. Blutvergiftungen endeten nicht rechzeitig behandelt in der Regel tödlich. Versteht ihr, worauf er hier hinaus wollte?

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  • ~Dirk kommt an~


    Unruhig fummelte Dirk an seinem Verband herum während er auf dem Boot zur Insel des Mondscheins saß. Es kam selten vor, dass der Braunhaarige sich auch nur in der Nähe des Meeres aufhielt, noch seltener war es also, dass er sich mal in ein Boot setzte um sich in Lebensgefahr zu begeben, wenn man mal bedachte, dass er nicht schwimmen konnte. Doch der junge Mann erhoffte sich im Moment nur einmal abschalten zu können, einmal Abstand von der Vergangenheit zu schaffen. Jasper war immer feurig und aufgeweckt gewesen, niemals hätte er sich wie das Wasser in einem Fluss treiben lassen wollen, er besaß nicht die Ruhe des Wassers in einem See, welches sich an jede mögliche Struktur anpasste, welche die Erde unter ihm annahm. Wenn Jas irgendetwas im Wege stand, wurde es verändert, zerstört, so wie Feuer es tat oder geschickt umgangen, ähnlich wie Luft an jedem Hindernis vorbeikommt, ohne sich dabei verändern zu müssen. Dirk hatte nie ein Problem mit dieser Art seines Freundes, im Gegenteil, es war ein guter Ausgleich für das statische, zurückhaltende Wesen des Postboten, der sich mit den Dingen immer abfand wie sie waren. Doch dieses Feuer seines besten Freundes, dessen Flammen Dirk immer noch in seinem Herzen trug, war in letzter Zeit größer geworden; so groß, dass es ihn innerlich zu zerstören drohte. Wie, wenn das wärmende Kaminfeuer, langsam aber sicher den Rest des Hauses abfackelte.
    Es war ein schwacher Versuch, doch Dirk ging davon aus, dass ihm im Moment vielleicht etwas Wasser mehr Ruhe verschaffen konnte, als der Wald, der voller entzündlichem Holz und Vergangenheit war.
    Als ruhig konnte man den Mann zwar im Moment nicht bezeichnen, doch das blaue Meer tat ihm besser als der Wald. Das unendliche Blau, die unergründliche Tiefe, das Gefühl von Verlorenheit, die Einsamkeit die das Wasser in sich vereinte, es passte zur Stimmung des Mannes.
    Dirk seufzte ein wenig als er den dichten Wald, der den Großteil der Insel bedeckte sah. Es schien als wollte das Schicksal ihm sagen, dass er die Vergangenheit nicht abschütteln konnte, selbst im scheinbar unendlichen Blau, des Meeres und seines Inneren, traf er auf Wälder, Wälder, die ebenso glückliche wie grausame - beide gleichsam schmerzhafte -Bilder in ihm erweckten.
    Langsam schritt er in das Dickicht, er hatte von der Quelle in der Mitte der Insel gehört. Er glaubte nicht an die Erntegöttin, doch dieser Ort musste schon etwas besonderes sein und vielleicht, hätte der Postbote hier vielleicht wirklich etwas Ruhe gefunden, weit weg von allen Menschen an einem idyllischen Ort.
    Als Dirk die Lichtung erreichte war er tatsächlich beeindruckt. Das Wasser dieser Quelle war so kristallklar und floss wie Seide von einem schlichten, aber in eben dieser Schlichtheit eben vollkommenen, Wasserfall, nicht zu laut aber dennoch kraftvoll, in einen schimmernden Spiegel, nein es war ein kleiner See, doch das Wasser war so rein, mit einem Blaustich schillernd, obwohl der Himmel bewölkt war, dass der Mann für den Bruchteil einer Sekunde tatsächlich so etwas wie Hoffnung verspürte. Doch die Hoffnung verflog so schnell wie sie gekommen war in der Sekunde in der er nicht nur die Schönheit, sondern auch die Einsamkeit dieses Ortes wahrnahm. Dirk schloss die Augen, das dumpfe ihm zu bekannte Gefühl seiner unendlichen Traurigkeit, das sich niemals abschütteln lässt, drückte ihm die Luft ab, doch das war er gewohnt. Er ließ es auf sich wirken. Er war allein, selbst Jasper tanzte nicht in seinen Gedanken herum, alles war schwarz, schwarz und blau.
    Dirk riss die Augen auf und fuhr blitzartig herum. Hatte er dort ein Gurgeln gehört? War es ein Wimmern? Vielleicjt auch nur ein Zähneklappern. Es war ein leises, unscheinbares, eigentlich gar nicht wahrnehmbares Geräusch, doch es war laut genug, dass es den Postboten aus den Tiefen seiner absolut leeren Gedanken und Gefühlen gerissen hatte. Unsicher folgte der Mann der Quelle des Geräusches. Er... hatte sich das doch nicht nur eingebildet? 'Du bildest dir so einiges ein, Dirko.' - Jasper war also auch wieder da.
    Er erkannte die Umrisse einer Gestalt an einem Baum lehnen. Ah. Er war also nicht allein hier. Eigentlich hätte er jetzt wieder gehen können, was kümmerte ihn ein anderer Mensch an diesem Ort? Dann war er halt nicht allein hier. Unnötig Menschenkontakt aufbauen wäre nicht in seinem Sinn gewesen. Doch bei genauem Hinsehen, erblickte er, um wen es sich bei der Gestalt handelte. "Kyle.", entfuhr es ihm ohne die eindeutige Botschaft, dass er in diesem Moment selbst einen Serienmörder lieber vor sich hätte, in seiner Stimme zu verschleiern. Doch der Weinrothaarige bekam das sicherlich gar nicht mit, war er überhaupt wach? Alarmiert ließ der Braunhaarige sich vor dem Achtzehnjährigen sinken. Er hatte die Augen halbgeschlossen, war blass und zitterte am ganzen Körper. "Kyle?" Dirk zögerte und legte dem Jungen die Hand an die Stirn. Okay blöder Plan. Seine eigene Hand war selbst verbunden und dadurch eiskalt. Doch Kyle schien das Ausmaß an Kälte noch steigern zu können. Dirk fuhr ein Stück zurück und sah am anderen herunter. Er überlegte einen Moment, als ihm die Erkenntnis kam. "Scheiße.", entfleuchte es ihm zischend, nachdem ihm letzte, für beide Seiten schmerzhafte, Begegnung, wieder vor Augen aufgetaucht war. Er wollte sich die Wunde gar nicht anschauen. Der Postbote zögerte jedoch nicht lang damit irgendwie zu versuchen den Weinrothaarigen auf seinen Rücken geladen zu bekommen, was sich als nicht gerade einfach mit einer gebrochenen Hand erwies, doch eines war klar: Kyle musste ins Krankenhaus.


  • Es war schrecklich nervig. Wirklich! Ihr könnt euch ja gar nicht vorstellen, wie nervtötend es wahrhaftig war - in einem Zustand zu sein, in welchem man vom Weltlichen fast vollkommen getrennt war und kaum mehr als das bloße, leere Nichts existierte. Nein halt, das war nicht ganz richtig. Die Welt, es gab sie noch, direkt vor Kyles Augen - sie waren geöffnet, erblickten sie, spiegelten jede Bewegung wieder, die vor ihrem Anblick geschah, doch sie verarbeiten, irgendetwas mit ihnen anfangen - das konnten sie nicht. Es war also wirklich mit erdrückender Leere zu vergleichen. Man sah den Dingen direkt entgegen, doch konnte man sie nicht sehen. Weil man zu sehr abgelenkt war? Abgelenkt, war das das richtige Wort? Wovon denn bitte abgelenkt? Gedanken, die gab es nicht. Es gab rein gar nichts und trotzdem war es doch genug um einen davon abzuhalten, irgendetwas mitzubekommen. Es war merkwürdig. Es fühlte sich auch merkwürdig an, auch wenn das mit dem Fühlen gerade auch nicht wirklich, nicht tatsächlich war. Erdrückende Stille und doch, aus irgendeinem Grund - machte es überhaupt einen Sinn? - war sie so laut, dass man am liebsten schreien würde, um ihr irgendetwas entgegenbringen zu können. Aber selbst, wenn man sich dazu entschließen würde, es zu tun - was würde es bringen? Kein Geräusch würde folgen, schließlich exitstierten sie nicht. Keine Geräusche. Keine Welt. Vorhanden und gleichzeitig nicht. Es war..
    Kyles Augen fielen für einen Moment komplett zu, als er mit einem Mal in Bewegung versetzt wurde und gleichzeitig wurde er grob aus seinem fragwürdigen Zustand geschmissen. Es dauerte ein paar Sekunden, bis der Bunthaarige die Lider ein Stück weit anhob - vielleicht hätte er sie auch komplett zugelassen, hätte das Ruckeln einfach aufgehört. Immerhin hatte die Leere etwas einfaches gehabt - sie war irgendwie bequem. Und jetzt? Jetzt war ihm wieder kalt und das Zittern, welches bis vorhin unterbewusst stattgefunden hatte, wurde real, intensiver und man, es fühlte sich beschissen an. Der Teenager ließ seinen Blick nach vorne wandern, brauchte einen Moment um irgendwie zu verstehen, was vor seinem Augenmerk geschah. Er sah Haare. Waren das überhaupt Haare? Egal, wen interessierte das schon. Die Farben..so verschwommen.. Kleidung? Ein Mensch? Ein.. ein Mensch! Dem Weinroten entkam ein leises und ungewolltes, verächtliches Zischen. Ein Mensch - was sollte der Scheiß? Um ehrlich zu sein - er verstand gar nicht wirklich, wieso ihn dieser Umstand so anpisste. War er überhaupt angepisst? Gott, er hatte doch keine Ahnung! Begreifen, was gerade vor sich ging, dass tat er ebenfalls nicht. Er wusste einfach nur, dass irgendetwas hier falsch lief. Hier sollten keine Menschen sein - wo auch immmer hier war - was hatte dieser hier also an so einem Ort verloren? Weitere Bewegungen folgten und das Oberstübchen des Jungen schaffte es schlusszufolgern, dass man versuchte, ihn.. wegzubewegen? Wie bitte? Warum konnte diese Person sich nicht um ihren eigenen Scheiß kümmern? Wer hatte ihn darum gebeten, irgendetwas zu tun? Fuck, nur wegen ihr spürte er überhaupt wieder diese vielen, für ihr gerade keinen Sinn ergebenden Sachen! Kyle brauchte mehrere Anläufe, um seinen Mund richtig zu öffnen, ohne, dass sein Zittern ihm einen Strich durch die Rechnung machte - anstrengend. Der Fremde war anstrengend! ".. Hör.. a..", er brach abrupt ab und brauchte einen weiteren Anlauf, "..lass.. d-den.. Scheiß."
    Und auch wenn es ihm eine menge Kraft kostete - so hob er trotzdem seinen rechten Arm ein Stück weit in die Höhe und streckte seine Hand direkt in Dirks Gesicht, wobei er versuchte, dieses irgendwie wegzudrücken. Es machte wenig Sinn, und die Intensität, die dieser kleine 'Angriff' hatte war wohl mit der Stärke eines Zweijährigen zu vergleichen - aber er wollte unbedingt, dass man ihn in Ruhe ließ und allem Anschein nach war dies genug Motivation, um es in seinem Zustand zumindest einmal zu versuchen. Dass es sich um den Postboten handelte, hatte der Punk auch dann nicht gecheckt, als er zum Teil in das Gesicht des Mannes blickte. Zu verschwommen, zu zittrig, zu.. lästig, dieses Arschloch! Konnte er ihn nicht schlafen lassen? Je länger er sich mit diesem Clown abgab, desto müder wurde er.

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    All my friends are heathens, take it slow - Wait for them to ask you who you know,
    Please don't make any sudden moves -
     You don't know the half of the abuse..~

  • Dirk kniff die Augen zusammen. Wie lang war es her, dass er einen halbbewusstlosen Typen durch die Stadt schleppen musste? Dirk gab eine Mischung aus Schnaufen und Seufzen von sich. So viel zum Thema Abstand zur Vergangenheit bekommen. Eigentlich hätte es leichter sein müssen Kyle zu tragen als Jasper. Schließlich trug der Postbote seinen besten Freund in seiner Jugend nur herum, wenn dieser mal wieder zu betrunken war um überhaupt zu sehen wo er hinlief, dabei lallte Jas meist noch herum, bewegte sich ständig und tätschelte in Dirks Gesicht herum. Kyle war im Moment eher... mit einem großen Mehlsack zu vergleichen, selbst wenn er gewollt hätte und der Braunhaarige war sich ziemlich sicher, dass er wollte, wäre der Weinrothaarige kaum zu einer Bewegung fähig gewesen. Doch auch Dirk spürte die Erschöpfung bis in die Knochen. Er war vielleicht etwas in die Jahre gekommen oder die Kombination aus Unterernährung, Schlafmangel und zwei Verletzten Händen entfaltete in diesem Moment ihre volle Wirkung.
    Dirk atmete schwer. Er erreichte den Strand und zog sein Handy aus der Tasche. 'Piep-piep-piep-pieeep' machten die Tasten als er eine Nummer wählte und daraufhin das Telefon mühsam an sein Ohr hob. Er versuchte seine Atmung zu regulieren, wieso kam denn plötzlich kein Sauerstoff in seine Lungen? Er atmete doch noch, oder nicht? Das große Meer vor ihm verschwamm zeitweise und wurde kurz wieder scharf bis sich letztendlich alles drehte. Mechanisch setzte er immer noch einen Fuß vor den anderen. Er fühlte eine Hand über sein Gesicht steifen, ohne wirklich darauf reagieren zu können. "Jas..?", murmelte er benommen. Moment. Hatte schon jemand am anderen Hörer abgenommen? "Hier ist-.... Ugh."
    Plötzlich - was heißt plötzlich, es war absolut vorhersehbar - gaben die Beine des Mannes nach und er sackte zu Boden. Er landete zuerst auf den Knien bis sein Oberkörper unter dem Zusatzgewicht schließlich nach vorne kippte. Noch atmete er. Die Arme versuchten sich vergeblich hochzudrücken. Dirk bemühte sich seine Lider zu öffnen, sie zuckten, doch alles, was er für den Bruchteil einer Sekunde, in dem seine Augen sich leicht öffneten, sah, war verschwommen und kam vermutlich nicht einmal ganz in seinem Hinterstübchen an. Das Gewicht des Achtzehnjährigen auf seinem Rücken, welches ihm die Luftzufuhr nicht gerade erleichterte, war das letzte was er wahrnahm, bevor er das Bewusstsein verlor.
    ...
    ...
    ...


    Es war ein Rätsel wie lange die beiden Herren schon hier gelegen hatten und wie es zu diesem Zustand gekommen war. Fakt war, dass beide in einem katastrophalen medizinischen und vermutlich auch psychischen Zustand waren. Der Notarzt wischte sich den Schweiß von der Stirn, nachdem er den Männern je eine Spritze gegeben und ihre Atmung kontrolliert hatte (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Er ordnete die Rettungssanitäter an sie sofort in den Hubschrauber zu laden. Bei mindestens einem der Patienten gab es keine Zeit mehr zu verlieren.


    ~Dirk und Kyle werden abgeschleppt~


    (gl hf)

  • Sich die Augen reibend schleifte die Erntegöttin sich zu ihrem See. Gott wie spät war es eigentlich? Müde griff das Mädchen nach ihrem Handy und in ihrer Hosentasche und ertastete... nichts. Erschrocken riss die Schülerin die Augen auf und sah ungläubig an sich herunter, sie hatte es doch seit der Schule nicht mehr rausgeholt? Ach fuck man, ich kann mir kein neues Handy leisten! Verzweifelt schaute sie nochmal in allen Taschen nach um festzustellen, dass sich ihr geliebter Begleiter nicht mehr bei ihr befand (Nein, Luke ist nicht gemeint). Genervt ließ das Mädchen den Kopf in den Nacken fallen. Wahrscheinlich hatte sie das Teil auf dem Spielplatz liegen lassen. - sssssssrrrr - Der Lockenkopf schnellte zurück in aufrechte Position und sah sich alarmiert um. Hatte sie da ein Handy gehört? Aber... das klang nicht gerade wie ihres. Stirnrunzelnd wanderten die Augen der Göttin über den Boden und blieben schließlich an einem kleinen Gerät mitten auf der Wiese hängen. "Hmmm...," sie hob das Telefon hoch und musterte das eher schlecht als recht behandelte Gehäuse des Smartphones, als ihr aufging, dass sie dieses zuvor in den Händen eines Besuchers - dem ersten seit einiger Zeit - gesehen hatte. Neugierig drückte Marina auf den Knopf in der Mitte auf dem sich sofort 5 neue Nachrichten zeigten. Ooooh. Marina überflog die Texte die zweifelsohne von ihrem Pinsel stammen, womit ihre Fragen von vorhin - warum er denn die ganze Zeit an seinem Handy rumspielte - geklärt wäre. Mit einer einfachen Fingerbewegung entsperrte das Mädchen den Bildschirm. "Oha," entfuhr es ihm als sie die Anzahl der ungelesenen Nachrichten sah und die 1538 unbeantworteten Anrufe. Na da ist aber jemand wichtig. fuhr es der Göttin mit einer hochgezogenen Augenbraue durch den Kopf. Sie war nicht wirklich daran interessiert das Handy des Jungen durchzustalken weshalb sie nur die Handykamera öffnete, kurz mit einer knappen Handbewegung für das richtige Licht sorgte - die Vorzüge einer Erntegöttin eben - um ein paar Selfies zu schießen, auf dem die Göttin die Zunge heraus streckte und andere Grimassen schnitt. Sie rief sich einmal selbst an um sicher zu gehen, dass sie ihr Handy nicht doch hier irgendwo hatte fallen lassen und speicherte sich schließlich unter dem Namen "Best Goddess in the wooooooooooooooooooooooooooooooooooooooorrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrld *mit ganz viel herzen hinten dran*" ein.
    Schließlich öffnete sie das Nachrichtenfenster mit dem Punk um eine kurze Mitteilung zu tippen und das Handy schließlich in ihrer Tasche verschwinden zu lassen.
    Dann überlegte sie. Vielleicht hatte sie ihr eigenes Handy ja beim Schaukeln fallen lassen? Eigentlich hatte sie nicht sonderlich Lust nochmal nachzuschauen, aber noch weniger hatte sie Lust darauf handylos zu sein, weshalb sie keine weitere Zeit verlor und sich auf den Weg machte.~


    ~Marina fliegt zum Spielplatz~

     

    오늘밤만 나를 위해 친구가 되어줄래요 - Will you be my friend tonight?

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  • "Huff...uahh..." Marina landete eher weniger graziös und taumelte die ersten Schritte auf der Insel, als sie versuchte ihre Landung etwas abzufedern. Sie war Schlafmangel wirklich nicht gewohnt, schließlich brauchte eine Göttin ihren Schönheitsschlaf! Sie hatte Sorge einzuschlafen und abzustürzen während sie über das Meer geflogen war. Etwas benommen schleifte die Lilahaarige sich zu ihrem geliebten Haus im See, trat ohne großes Tamtam in ihr trautes Heim ein. Um sich umzuziehen und Zähne zu putzen reichte ihre Energie gerade noch so aus bevor sie ohne weitere Zeit zu verlieren in ihrem Bett versank.


    ~Marina schläft ein~



    ~Marina wacht auf~


    "...Kaffee......," murrte die Erntegöttin im Halbschlaf als sie langsam wach wurde. Mmmmh.... Marina streckte sich ausgiebig, während sie ein herzliches und lautes Gähnen von sich gab. Sie rieb sich den Schlaf aus den Augen und sah auf die Große Uhr an ihrer Wand, die ihr verriet, dass sie so gut wie den halben Tag verschlafen hatte. Tja, das waren die Vorzüge daran ein Waisenkind zu sein: Man konnte am Wochenende so laaange schlafen wie man wollte. Sie stand auf um sich anzuziehen während die Kaffeemaschine bereits ihre XL-Tasse füllte. "Hmm..." als das Mädchen angezogen war stellte es sich in die Küche und zauberte fix einen Obstsalat herbei, den sie zusammen mit ihrem Kaffee als Frühstück verspeiste, während sie etwas Göttinnenzeug erledigte. Ihr wisst schon, einen kleinen Regenschauer über die Felder der umliegenden Dörfer jagen, damit die Kohlköpfe dieses Jahr etwas Wasser bekamen - oder halt, war überhaupt Kohlkopfsaison? Oder hatte sie gerade die Kartoffelernte ertränkt? Egal. Sie düngte den Boden für die Heidelbeerplantagen - hmm... oder sind jetzt schon die Äpfel dran? - Marina grübelte und spielte mit ihren Locken herum. Was auch immer. Nachdem sie dann auch auf den Kuhweiden das Gras nachwachsen lassen hatte - wobei sie sich nicht ganz sicher war ob das nicht die Fläche war, die die Bauern gerade freigemacht hatten um Karotten anzubauen - aß Marina den Rest ihres Frühstücks auf, füllte ihren Kaffee in einen To-go-Becher und machte sich auf den Weg in die Stadt.~



  • kommen an (vom alten Hafen)


    Natürlich war Ludeus ein männlicher Mann und konnte eine Bierflasche ohne Flaschenöffner aufbekommen. Jessy war erleichert, dass sie sich nicht selbst daran versuchen musste, denn sie hätte sich wohl um einiges ungeschickter angestellt. Das Bier, das er ihr reichte, war noch ziemlich kühl und ein wahrer Genuss. Nachdem sie ein paar Schlucke getrunken hatte, blickte sie zufrieden lächelnd auf das Meer hinaus. Vielleicht war der Umzug nach Riverport ja doch eine gute Entscheidung gewesen, und sie hatte nur einen unglücklichen Start gehabt. Als Ludeus sie fragte, ob sie seinen Fähigkeiten als Seemann nicht vertraute, sah sie ein wenig beschämt zu Boden. Eine schlagfertige Antwort wollte ihr auf die Schnelle nicht einfallen. Ein wenig zerknirscht dreinblickend seufzte sie: "Doch, schon... Die Vorstellung macht mir nur wirklich ein bisschen Angst." Schnell nahm sie noch einen weiteren Schluck Bier. Seine Antwort auf ihre nächste Frage brachte sie jedoch dermaßen aus der Fassung, dass sie sich fast daran verschluckte. Hustend japste sie nach Luft, bis ihr Tränen in die Augen traten, während Ludeus sie lachend aufklärte. "Aaaach, die Bar! Ja, da war ich auch schon. Dieses Eröffnungsfest fand an meinem ersten Abend in Riverport statt.", erklärte sie, immer noch nach Luft schnappend, und für einen Augenblick verdüsterte sich ihr Blick bei der Erinnerung an den Dieb. Sie schüttelte jedoch eilig den Kopf und setzte wieder ein Lächeln auf. Die Situation war gerade zu schön, um sie auf diese Weise zu verderben. Vielleicht würde ja irgendwann ein Tag kommen, an dem Ludeus ihr auf heldenhafte Art helfen würde, Rache an ihm zu üben. In Jessys Kopf entstand ein Bild von Ludeus in einer weißen Ritterrüstung auf einem Pferd, während im Hintergrund die Sonne unterging und sein langes, dunkelblaues Haar im Wind wehte. Sie schmunzelte ein wenig. Mittlerweile hatten sie eine Art kleine Insel erreicht, und dem Bild in ihrer Vorstellung gleich half der junge Mann ihr an Land und wandte sich, nachdem er das Boot befestigt hatte, mit einer mittelalterlich anmutenden Geste wieder an sie. Einen Moment lang war Jessy etwas verwirrt. Aufgrund ihres kleinen und zierlichen Körperbaus vertrug sie nicht viel Alkohol und fühlte sich bereits jetzt ein wenig beduselt. Hatte sie sich das eben nur vorgestellt oder hatte sie ihm womöglich davon erzählt? Sie blinzelte ein paar Mal. "Emm...", setzte sie zu sprechen an. Wie sollte man die Insel nennen? Und worüber hatte sie sich gerade nochmal Gedanken gemacht? Sie blickte auf die Bierflasche in ihrer Hand, die schon ziemlich leer zu sein schien. "Oh.", murmelte sie, dann begann sie, zu kichern. Oh Gott Jessy, trink nie wieder auf leerem Magen. Das ist ja unfassbar. Sie versuchte, sich ein wenig zusammenzureißen, dann hob sie die Flasche auf Augenhöhe und las das Etikett. "Wie wäre es mit Augustiner.... topia?", schlug sie vor. Dann drehte sie sich um und begutachtete die Umgebung. "Wie sieht es aus, Milord... wollen wir den Dschungel erkunden? Oder wonach gelüstet es euch?"

    [Es war Starkbier, okay]

  • hmhearthmhearthmheart

    Matze war, ohne es böse zu meinen, gar nicht aufgefallen, dass Amy für einen kurzen Augenblick von seiner Aktion verwirrt war, dafür waren seine Gedanken schon viel zu sehr von anderen Dingen eingenommen. Aber sie verstand sofort, als er mit dem Kopf in Richtung der Insel zeigte und so ließ sich die Blonde ohne Einwände mit zum Boot führen. Je eher sie ihre Ruhe hatten, desto besser für sie beide. Es war Amy regelrecht anzusehen, dass sie sich zusammenreißen musste, was den jungen Vater ungemein glücklich stimmte und auch seinen Teil dazu beitrug, dass er sich ebenfalls zurück halten konnte. Schnell war das Boot gemietet und Matze schaffte es wirklich recht schnell – god bless das Training – die beiden zur Insel hinüber zu fahren. Tatsächlich hatte er während der Hälfte der Fahrt überlegt, ob er nicht einfach hier und jetzt über Amy herfallen sollte, aber keinesfalls wollte er sie der Gefahr aussetzen, dass sie aus dem Boot fiel. Auch wenn es hier ganz gewiss interessant geworden wäre. Vielleicht ergab sich ja irgendwann noch einmal die Chance dazu. Kaum, dass sie das nordwestliche Ufer erreicht hatten, ließ er die Paddel fallen, griff nach den Händen seiner Liebsten und zog sie mit sich aus dem Holzboot. Gemeinsam ließen sie sich in den warmen Sand fallen und schon ruhten seine Lippen wieder auf ihren, während er mit seinen Händen zärtlich ihren Körper entlang fuhr. "Entschuldige, dass du warten musstest!", flüsterte er. Es war ihm nicht länger möglich, sein Verlangen zurück zu halten. Matze ergriff Amys Handgelenke und drückte sie regelrecht in den Sand, während er sich mit seinen Küssen von ihren Lippen über ihren Hals bis zu ihrem Brustbereich vorantastete. Sein Kopf hatte sich nun gänzlich abgeschaltet und er konnte es kaum erwarten, endlich eins mit ihr zu werden. Das letzte Mal war für ihn verdammt lange hier, viel zu lange, um genau zu sein. Eigentlich war es ein Wunder, dass er es überhaupt durchgestanden hatte, aber die schlechten Gedanken, die ihn viel zu lange eingenommen hatten, hatten ihn so sehr runter gezogen, dass er einfach nicht daran interessiert gewesen war. Amy war für ihn wirklich ein Lichtblick in dieser sonst so schwarzen Welt gewesen. Der Blonde ließ ihre linke Hand los, um mit seiner freien Hand nach den im Nacken verknoteten Trägern dieser wunderschönen Frau zu greifen und diese zu lösen. Damit konnte er mit seinen Lippen endlich den Weg über ihren Körper fortsetzen und eine brennende Spur auf ihrer Haut hinterlassen, ehe er schließlich an der Stelle stoppte, welche eben noch von ihrem Bikini-Oberteil verdeckt war und begann diese wild zu liebkosen.

  • Bereits im Ruderboot hatte Amy überlegt, ob es nicht einfacher gewesen wäre, wenn sie Matze jetzt einfach die Badehose ausgezogen hätte, um ihm dann mit geschickten Handgriffen und Liebkosungen für seine Geduld zu danken. Aber zum einen fürchtete sie, dass die Menschen am Strand noch immer ihre Blicke auf sie gerichtet haben könnten, zum anderen dass das Boot bei ihrer Tollpatschigkeit einfach kentern würde. Dennoch nahm sie sich innerlich vor das Ganze ein anderes Mal nachzuholen. Vielleicht lag es an Matzes Training, vielleicht aber auch an seinem Verlangen, dass die beiden Erwachsenen ziemlich schnell den lästigen Wasserweg hinter sich gebracht und ein angenehmes, ruhiges Fleckchen auf der Insel gefunden hatten. Kaum hatten sie das Ufer erreicht, sprang Amy auf und ließ sich von Matze aus dem Holzboot ziehen. Gemeinsam ließen sie sich in den warmen Sand fallen und keine Sekunde später hatte ihr Liebster seine Hände an ihrem Körper. "Dir sei verziehen.", brachte sie gerade noch hervor, ehe die Gesten des Herren etwas intensiver wurden. Sein Griff um ihre Handgelenke drückte sie regelrecht in den Sand, was aber glücklicherweise nicht sehr schmerzhaft war. Bisher waren sie noch recht jugendfrei miteinander umgegangen, aber spätestens als sich Matzes Lippen von ihren lösten und sich immer weiter nach unten bis hin zu ihrem Bikinioberteil bewegten, war klar, dass das nicht so bleiben würde. Jeder Kuss hinterließ ein kleines Verlangen, gemischt mit einem Angenehmen Kribbeln. Der Griff um eines ihrer Handgelenke löste sich und bereits wenige Sekunden später war auch der Knoten ihres Bikinioberteils gelöst, das schnell von dem Blonden zur Seite geschoben wurde, so dass er ihre Brüste liebkosen konnte. Von der Vorsicht seiner Berührungen, die sie noch am Strand bemerkt hatte, war nun nichts mehr übrig. Matze hatte seinen Kopf abgeschaltet und auch Amy konnte bei seiner Leidenschaft keinen klaren Gedanken mehr fassen, sondern wollte sich ihm einfach nur noch hingeben. Schon von seinen Machenschaften an ihrer Oberweite wurde ihr heiß und ihr Atmen wurde schwerer. Zum einen genoss sie es so berührt zu werden, andererseits hätte sie gerne etwas zurückgegeben, aber Matzes aktueller Griff lies es nicht zu und ihre Durststrecke war so lang gewesen, dass sie das ganze gerade umso mehr genoss. Das leichte Kribbeln, das sich mittlerweile bereits zwischen ihren Beinen breit gemacht hatte, ließ sie aber nach mehr verlangen, so dass die Blonde ihre freie Hand dazu nutzte ihrem Liebhaber über den nackten Rücken zu streichen, bis sie am Saum seiner Badehose angekommen war, den sie so gut es aus ihrer Position möglich war nach unten schob...


  • Mit einem nahezu seeligen Lächeln saß diese wunderschöne Frau gemeinsam mit ihm in diesem Boot und blickte auf das offene Meer hinaus. Die untergehende Sonne spiegelte sich in den Augen Jessys und so wusste der junge Mann nicht recht welches Phänomen er als schöner empfinden sollte. War es sie oder der Sonnenuntergang? Als Jessy sich schließlich an ihrem Bier verschluckte, nachdem er ihr von seiner nicht vorhandenen Frau und seinen nicht vorhandenen Kinder erzählt hatte und anschließend ein wunderschönes Lächeln lächelte kannte der Sportler die Antwort. Es war definitiv sie. Verführerisch in ihrer Bewegung wie sie war. "Oh ich hoffe du hattest einen schönen Abend. Ich war an dem Abend leider verhindert..." Ludeus hatte sich unter anderem zu Hause um sein krankes Schwesterherz gekümmert und die Party aus diesem Grund versäumt. Für gewöhnlich hätte ihn diese Tatsache verstimmt wenn ihm nicht so wahnsinnig viel an Alma liegen würde. Sie war seine kleine Prinzessin, sein Sonnenschein und so war es ihm eine Ehre bei ihr zu bleiben und das Haus zu hüten anstatt sich am Strand mit schönen Mädchen zu vergnügen. Naja ein kleines bisschen fand Ludeus es doch schade, dass er dieses Ereignis verpasst hatte.
    Auf der Insel angekommen unterstützte er Jessy beim Aussteigen, da sie scheinbar schon ein wenig beduselt vom Bier war. Ein zarter Rotschimmer zierte die Wangen der jungen Frau und sie verlor beinahe das Gleichgewicht als sie das Boot verließ. Der junge Sportler konnte gerade noch das Schlimmste verhindern und verhalf Jessy so ohne weitere Zwischenfälle an Land. Mit einer Bierflasche bewaffnet taten die Beiden schließlich ihre ersten Schritte auf der Insel, welche im nächsten Augenblick von Jessy benannt wurde. Der Name war wahrlich nicht der kreativste auf Erden und so musste der junge Mann mit dem langen Haar unweigerlich lachen als Jessy das Etikett der Bierflasche genauer unter die Lupe nahm und die Insel dann einfach nach dem scheinbar schon leerem Bier taufte. "Dann...herzlich willkommen auf Augustinertopia, Jessy!" Präsentierend breitete Ludeus seine Arme aus um der jungen Frau an seiner Seite die Insel zu zeigen. Erneut entfuhr dem jungen Mann ein Lachen. "Diese Insel sollte man nur betreten dürfen wenn man selbst im angetrunkenen Zustand ihren Namen ohne Fehler zehn Mal nacheinander nennen kann." Herausfordernd blickte er Jessy an und wunderte sich doch tatsächlich, dass sie nach einem Bier schon derart beduselt war. Vielleicht trank sie nicht sonderlich oft oder aber hatte heute noch nichts gegessen. Was auch immer der Grund dafür war, es minderte ihre Attraktivität in keinster Weise. Ludeus reichte der Fitnesstrainerin seinen Arm, dass sie sich einharken konnte und so begannen sie mit ihrer Erkundungstour. Ein Weilchen spazierten sie den Strand entlang und beobachteten das Meer, ehe sie sich schließlich ein bisschen ins Zentrum der Insel wagten. Die Beiden kamen allerdings nicht weit, da Ludeus oder Jessy über eine Unebenheit stolperten. Man konnte nicht genau sagen, wer der Verursacher dieses Unglücks war aber es führte dazu, dass der junge Mann auf dem Rücken landete und Jessy direkt auf ihm. Nachdem sich der Sportler erkundigt hatte ob sich seine Begleitung verletzt hatte und diese es verneinte musste er lauthals lachen. Wahrscheinlich war es keine gute Idee in der Abenddämmerung eine fremde Insel zu erkundigen oder zumindest nicht weiter als den Strand und schon gar nicht wenn man Alkohol intus hatte. Mit einem süffisanten Grinsen auf den Lippen blickte er schließlich Jessy an, welche immer noch auf ihn lag. "Also Jessy...so eine bist du also..." Ohne dass das Grinsen verschwand strich er ihr schließlich eine herabhängende Haarsträhne hinters Ohr und blickte sie wortlos an. Seine Augen hatten ihre gefangen genommen und er machte keinerlei Anstalten seinen Blick von ihr zu wenden. So strich er ihr durchs seidende Haar und genoss den Anblick der schönen Frau auf ihm.

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    Jessy setzte einen angesäuerten Gesichtsausdruck auf. "Naja, ein wirklich schöner Abend war das nicht, aber das... erzähle ich irgendwann anders... Wenn du willst.", murmelte sie. Wenn sie jetzt zu viel in den schlechtes Erinnerungen schwelgen würde, würde sich ihre gute Laune wahrscheinlich relativ schnell verabschieden, und das wollte sie nicht.
    Ludeus schien sich an ihrem angeheiterten Zustand nicht zu stören, und er schien auch ihren Humor zu teilen. Kichernd nahm sie seine Herausforderung an. "Augustintertopia, Augustinertopia, Augustinertopia, Augustiner... topia... wie oft war das?" Sie hakte sich bei ihm ein und lehnte sich ein wenig an ihm an, nicht, weil sie nicht mehr hätte laufen können, sondern eher, weil ihr der Alkohol eine willkommene Begründung gab, seine Nähe zu suchen. Er roch unheimlich gut, und sie konnte seine muskulösen Arme spüren. Der junge Mann war wirklich nicht ohne. "Jetzt bist du dran, sonst müssen wir die Insel ja wieder verlassen!", forderte sie nun ihn auf. Ludeus schien von dem einen Bier nicht einmal ansatzweise etwas zu spüren (wie es wohl bei den meisten normalen Menschen gewesen wäre), aber Gerechtigkeit musste sein. Während sie so den Strand entlangliefen, versuchte Jessy, nicht allzu sehr durch den Sand zu straucheln, und nicht allzu aufdringlich zu werden, nur ein bisschen. Ihre Sneaker füllten sich langsam aber sicher mit Sand, aber das war ihr egal. Im Moment galt ihre Aufmerksamkeit ganz und gar diesem Wunder, mit dem sie den Abend verbrachte. Wie diese Insel wohl wirklich hieß? Und ob hier wohl jemand lebte? Unwillkürlich drängte sich ihr die Vorstellung eines grimmigen alten Mannes mit einer Schrotflinte auf, der 'RUNTER VON MEINEM GRUNDSTÜCK!' brüllte. Ein wenig bereitete ihr das Sorgen. Aber naja, wer besaß schon das Geld, um sich eine ganze Insel zu kaufen?
    Während sie so überlegte, hatten Ludeus und sie sich, wie sie vorgeschlagen hatte, dem Dschungel genähert, der direkt nach dem kurzen Strandabschnitt begann. "Oh, hoffentlich lauert da nichts Gefährliches.", murmelte sie. Aber auch diese Vorstellung war wahrscheinlich albern, dafür befanden sie sich wohl in der falschen Klimazone. Trotzdem war ihr ein bisschen mulmig zumute, da die Dämmerung auch langsam immer weiter fortschritt. Sie klammerte sich ein wenig stärker an Ludeus' Arm, als sie plötzlich zu Boden gerissen wurden. Ihr entfuhr ein Schrei, und für einen Moment war sie sicher, ihr letztes Stündlein hätte geschlagen, aber als sie sich kurz darauf quiecklebendig auf ihrem männlichen Begleiter liegend wiederfand, und nirgendwo einen Jaguar knurren hören konnte, beruhigte sie sich schnell wieder. Mit dieser neuen Situation war sie gar nicht so unzufrieden.
    Ludeus lachte erst, und dann betrachtete er sie, mit einem Grinsen, bei dem sie wohl weich in den Knien geworden wäre. Gut, dass sie sowieso schon lag. Sie errötete, und grinste bei seinen Worten ein wenig unbeholfen zurück, ohne etwas zu erwidern. So aus nächster Nähe sah Ludeus noch viel hübscher aus. Oder lag das am Bier? Sie wusste es nicht, aber es war auch egal. Als er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich, begann ihr ganzer Körper, vor Aufregung zu kribbeln. Sie hielt seinem Blick stand, mit einer Mischung aus Nervosität und Erwartungsfreude. "Du.... Ludeus....." flüsterte sie, "ich finde dich echt sexy." Wahrscheinlich gab ihr das nicht die allerverführerischste und geheimnisvollste Aura, aber bevor sie darüber nachdenken konnte, war es schon gesagt. Immer noch rot im Gesicht betrachtete sie ihn, und ihr Blick blieb an seinen Lippen hängen. Sollte sie ihn küssen? Nein, das würde sie ihm überlassen. Sie war eine Lady. Oder wollte zumindest eine sein.

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    Scheinbar hatte Jessy an diesem besagten Abend keine schöne Zeit verbracht. Ihr sonst so fröhlicher und optimistischer Gesichtsausdruck schwand und er wurde durch ein genervten und etwas angesäuerten Gesichtsausdruck ersetzt aber Ludeus musste sich eingestehen, dass es einfach zu niedlich an ihr aussah und verkniff sich dahingehend ein Grinsen um die junge Frau nicht noch wütender zu machen, denn dann wäre gewiss der ganze Abend gelaufen und das war ganz sicher nicht im Sinne des Sportlers. Bisher hatten sie so eine schöne Zeit zusammen verbracht, die der Dunkelhaarige keineswegs missen wollen würde.

    Prompt versuchte sich Jessy an seiner Herausforderung, scheiterte aber bereits nach einigen Augustinertopias kläglich, so dass der Surfer sich vor Lachen kaum noch halten konnte. "Ach bei dir machen wir einfach eine Ausnahme. Immerhin bis du die namensgebende Kraft." Ludeus zwinkerte seiner Begleitung aufmunternd zu und so spazierten sie albernd über den Sandstrand. "Hmmmm...wir sollten auch für mich eine Ausnahme machen. Immerhin habe ich das Land gemeinsam mit dir entdeckt." Mit diesen Worten stahl sich der Schönling gezielt aus der Affäre und grinste Jessy dabei amüsiert an.

    Als sie gerade dabei waren den Dschungel, der wahrscheinlich gar kein richtiger Dschungel war, zu erkunden geschah es. Jessys markerschütternder Schrei war wahrscheinlich auf der ganzen Insel zu hören und auch wenn Ludeus im ersten Moment erschrak, war es im nachhinein doch ganz lustig als die attraktive Fitnesstrainerin schließlich auf ihm zu liegen kam. Wahrscheinlich waren sie über eine Wurzel oder dergleichen gestolpert aber die junge Frau schien scheinbar einen Raubkatzenangriff erwartet zu haben. Gewiss hätte sie die nicht vorhandene Raubkatze mit ihrem Schrei vertrieben, denn auch dem Langhaarigen klingelten noch die Ohren davon.

    Schnell erholte sich der Surfer, denn schließlich wollte er sich nicht mit derartigen Belanglosigkeiten aufhalten während eine so schöne Frau auf ihm lag. Da gab es definitiv besseres zu tun. Eine Zeit lang blickte er in ihre funkelnden Augen, erfreute sich an ihren geröteten Wangen und strich durch ihr seidiges Haar. Diese Schönheit war überwältigend und so wollte der junge Mann jede Sekunde davon völlig auskosten, sie mit all seinen Sinnen wahrnehmen. Ihr Parfum roch betörend, sie fühlte sich wunderbar an, wie ihr wohlgeformter Körper sich an seinen presste. Sie war wundervoll anzusehen und der Klang ihrer Stimme war verlockend und verführerisch. Wie sie wohl schmeckte? Sein Blick blieb an ihren Lippen hängen. Sie waren so einladend. Eine Einladung der, der Surfer nur zu gerne nachkommen würde. Schließlich erklang ihre Stimme. Es war ein Flüstern. Sie nannte seinen Namen und mit erröteten Wangen purzelten die Worte über ihre Lippen, an denen Ludeus nach wie vor mit seinen Blicken hing. Ein Grinsen umspielte seine Lippen ehe seine Hand, welche immer noch auf ihrem Hinterkopf ruhte, Jessy sanft zu sich zog und sie küsste. Seine Lippen lagen auf den ihren. Sie waren so sanft und weich. Während der Dunkelhaarige verlangend an ihrer Unterlippe knabberte nur um sie im nächsten Augenblick wieder liebevoll zu liebkosen erkundeten seine Hände ihren Rücken, fuhren ihre Taille entlang und strichen liebevoll über ihr Oberteil. Die Braunhaarige erwiderte seinen Kuss als hätte sie darauf gewartet, dass Ludeus den ersten Schritt machte. Von einer Sekunde auf die andere wurde aus dem zärtlichen ein leidenschaftlicher Kuss. Ludeus musste all seine Beherrschung aufbieten um seiner Leidenschaft nicht vollends nachzugeben. Ihr Parfum betörte seine Sinne. Gefangen unter seiner stetigen Begierde vertiefte der junge Mann den Kuss. Als Jessy ihre Lippen öffnete, erkundete er mit seiner Zunge ihren Mund. Kurz löste sich Ludeus von seiner Begleiterin um ihr ins Ohr zu flüstern: " Das beruht wohl auf Gegenseitigkeit..."

  • hmhearthmhearthmheart

    harvest_moon_boy___matze___outfit__1_by_minnotaurus-dapdhdg.pngKaum, dass er seine neue Geliebte mit sich in den Sand gezogen hatte, fiel er auch schon über sie her. Amys Stimme klang schwach, so als ob sie die Worte noch gerade so herausbringen konnte ohne dabei verrückt zu werden, ihm selbst ging es dabei nicht anders. Es blieb ihm nicht unbemerkt, dass seine Freundin die Berührungen unheimlich genoss, und auch er freute sie sichtlich, kaum, dass er sie von ihrem Bikini-Oberteil befreit hatte. Ihr Atem wurde lauter und unregelmäßiger, bevor sie mit ihrer freien Hand versuchte, ihren Freund von seiner Hose zu befreien. Ein angenehmes Schaudern durchfuhr seinen Körper und liebend gerne hätte er ihr einfach das Sagen überlassen, jedoch war er es ihr nach dem langen Warten schuldig, dass er sich zuerst um sie kümmern würde. Er würde schon früh genug selbst zum Zuge kommen. Während Matze mit seinen Lippen weiter ihren Körper erkundete, breitete sich ein zufriedenes Grinsen auf seinem Gesicht aus. Er löste schließlich auch den Griff um Amys anderes Handgelenk und begann mit seinen freien Händen ihre Brüste zu massieren, während er sie weiterhin mit seinen Lippen und seiner Zunge liebkoste. Kurz löste er seine Lippen von ihrer weichen Haut, und ließ auch ansonsten für einen Augenblick von ihren Brüsten ab, um seine Hände an ihr Gesicht zu legen. Fordernd legte der junge Vater seine Lippen auf die ihren, küsste sie wild, stürmisch, aber auch nur so lange, dass es seine Liebste auf mehr Gelüsten musste. „Entspann dich!“, hauchte Matze in ihr Ohr und erneut bewegte er sich an ihren Körper hinab, strich dabei mit seinen Fingerspitzen über ihren Bauch, die Taille hinab bis zu ihren Oberschenkeln und befreite die schöne Frau mit geschickten Handgriffen schnell von ihrem Bikini-Höschen. Ein kurzer Blick hinauf zu Amy bestätigte ihn in seinem Tun und so drückte er bestimmt ihre Schenkel auseinander um erneut dort mit seinen Gesten fortzufahren. Anfangs blieb er vorsichtig, diese Zeit hier mit ihr sollte schließlich noch ein Weilchen anhalten, aber schon nach kurzer Zeit ergriff ihn die Lust wieder gänzlich, sodass er letzten Endes auch seine Finger zu Hilfe nahm um Amy zu verwöhnen.