Die Innenstadt

  • [Verlassen den Dessouladen] Lucus, Hina & Alessa


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    Alessa amüsierte sich über die Tatsache, dass sie es geschafft hatte den Studenten, der vermeintlich auf alles eine Antwort wusste, zu verwirren. Er schien mit der Tatsache, dass die beiden Blondchen in seine schmuddelige, kleine Studentenbude kommen würden sichtlich überfordert und das erheiterte Alessa mehr als nur ein kleines bisschen. Sie genoss es das andere Geschlecht zu verwirren, vielleicht sogar ein wenig mit ihnen zu spielen. Es war einfach unheimlich gut für das eigene Ego, auch wenn man nicht unbedingt behaupten konnte, dass davon zu wenig vorhanden war. Wahrscheinlich glich dieses kleine Spielchen die gutes Tat des Tages auch aber was sollte man machen. Sie konnte einfach nicht aus ihrer eigenen Haut und dieser perplexe Blick war einfach zu amüsant. Ein Grinsen umschmeichelte die Lippen der blonden Schönheit, während sie in die Umkleide huschte. Vielleicht sollten sie sich als Schauspielerinnen versuchen? Hina beherrschte das Spiel mindestens so gut wie sie selbst und so wurde ihr unglaubliches Talent und ihr hübsches Äußeres zumindest entsprechend geehrt.

    Nachdem Alessa wieder aus in ihre eigenen Klamotten geschlüpft war betrachtete sie zum wiederholten Mal ihr Spiegelbild, strich ihre Haare zurecht und schnappte sich ihre Ausbeute um zu den beiden Anderen wieder zurückzukehren. Hina hatte offenbar noch bezahlt und gemeinsam mit dem Dunkelhaarigen warteten sie auf die Dritte im Bunde. Die Schülerin ladete ihre Sachen ab und bezahlte wie gewöhnlich mit der Kreditkarte ihres Papas. Ganz leise flüsterte das Mädchen ein 'Danke, Papa!' und schnappte sich die Tüte mit den ergatterten Dessous, ehe sie die Karte wieder in ihr Portmonnaie steckte, wo sie auf den nächsten Einkauf des Blondchens bereitwillig warten würde. Geld war immerhin dazu da um ausgegeben zu werden. "Ich glaube wir sind für die Party gut ausgerüstet." lächelte Alessa ihre beste Freundin herausfordernd an und spielte auf ihre heutigen Einkäufe an, die wirklich sehr erfolgreich waren. Mit den geschulterten Einkaufstüten stolzierte sie an Lucus vorbei und zwinkerte ihn herausfordernd im vorbeigehen zu, ehe sie noch ein "Auf mich lohnt es sich zu warten~" zu seiner letzten Aussage hinzufügte, die sie noch gehört hatte als sie wieder zu den Beiden gestoßen war. Ohne seine Reaktion abzuwarten spazierte sie an ihm vorbei in Richtung Ausgang. Ein Blick aufs Handy verriet Alessa das es wohl schon langsam Zeit wurde nach Hause zurückzukehren um sich für die Party zurechtzumachen. "Wollen wir uns bei mir fertig machen? Mein Papa ist noch im Ausland also wären wir ungestört." meinte das Blondchen in die Richtung ihrer besten Freundin. Die Beiden hübschten sich meistens gemeinsam auf wenn es auf eine Party ging immerhin schätze Alessa niemandes Meinung mehr als die von Hina.

  • Hina & Alessa | verlassen die Innenstadt


    Der ungläubige Blick des jungen Studenten war wirklich köstlich. Ein zufriedenes Grinsen legte sich auf die geschminkten Lippen der Heranwachsenden. Das war es doch was so absolut Spaß machte, andere Menschen mit den eigenen Aussagen zu verwirren und zu überraschen. Sie aus dem Konzept bringen und sich dann darüber lustig machen, wenn sie ihre Fassung verloren. Ihre neueste Bekanntschaft allerdings versuchte sich das anscheinend nicht anmerken zu lassen, alleine sein verwirrter Gesichtsausdruck hatte gereicht und Hina war sich sicher, dass es Alessa genau so ging. "Ein Mädchen braucht eben seine Zeit.", antwortete sie Luka lächelnd. "Und du willst damit ja wohl nicht sagen, dass es sich nicht lohnt auf meine beste Freundin zu warten?" Beinahe böse funkelte sie den Gamedesigner mit verschränkten Armen an, hatte lediglich ihren Kopf etwas zur Seite gedreht damit sie in seine dunklen Augen sehen konnte. Gerade als sie weiter sprechen wollte, kam die hübsche Blonde aus der Kabine zurück zu ihnen und bezahlte ihre neuen Dessous ebenso mit der Kreditkarte von Papa. Ihr leises Flüstern ging für Hinas Ohren im Knistern der Papiertüten unter aber sie wusste ja ganz genau, wem das edle Plastikkärtchen gehörte. War es in ihrem Fall ja nicht anders. "Ich weiß jetzt schon wen die grauen Mäuschen später anhimmeln werden.", erwiderte sie ihrer Besten schmunzelnd und hakte sich auch gleich wieder bei ihr ein als sie gemeinsam mit Lucus im Schlepptau den Laden verließen. Sie nickte auf die Frage von Alessa und strich sich eine Strähne hinter ihr Ohr. "Gute Idee. Am Ende ist noch irgendwer von meinen Eltern zufällig mal zuhause und geht uns nur auf die Nerven.. du kennst ja meine Mum. Wenn sie da ist, labert sie mich immer bis oben hin mit irgendwelchen Dingen voll." Die Schülerin seufzte und blieb kurz stehen um sich erneut an den Studenten zu wenden. "Hoffentlich findest du den Supermarkt jetzt, sollst ja heute Abend nicht hungern. Deck dich gut ein damit du brav an deinem Spielchen weiter arbeiten kannst. Du willst uns ja nicht enttäuschen wenn wir zu dir kommen.", sagte das Mädchen ruhig, bemerkte man aber doch einen fast schon warnenden Unterton in ihren letzten Worten. Dabei lächelte sie jedoch freundlich und behielt dieses auch bei bis sie sich von ihrer Shoppingbegleitung verabschiedeten. "Wir sehen uns, Luka." Damit drehten sich die jungen Blondinen herum und machten sich auf den Weg zu Alessa.

  • Lucus | vor einem Dessousladen, dann Supermarkt, dann Innenstadt

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    Nachdem Alessa in der Umkleide fertig war und gezahlt hatte, hatten es die Beiden auf einmal sehr eilig nach Hause zu kommen. Ehe der Dunkelhaarige sich versah, stand er schon vor dem Laden und die Beiden hatte sich von ihm verabschiedet. Er antwortet auf Hinas Aussage : "Ja ich gucke dann mal weiter, aber trotzdem danke für eure Hilfe." Später fügte er noch an: "Dann bis irgendwann, wir sehen und ja bestimmt noch mal wieder." Er wusste zwar nicht wirklich, ob sie ihn noch gehört hatten, aber immerhin hatte er es gesagt.


    Währenddessen er da dann dort so alleine und verlassen stand, dachte er sich, dass er wirklich einkaufen gehen sollte, auch wenn er nicht wussten was er kaufen möchte. Es war ja immerhin schon ein ganz gutes Stück Zeit vergangen. Deswegen ist den Laden zu suchen bestimmt eine gute Idee, um den Laden doch heute noch zu finden. Da er gerade hier nur alleine rumstand und keinen anderen Menschen sah, holte erstmal sein Handy raus und fing an zu googlen. Auf dem ersten Blick sah er, wo er hin muss. Dabei merkte er direkt, dass er vorher nur noch ein Stück weiter hätte gehen müssen.


    geht eben das letzte Stück zum Supermarkt


    Im Supermarkt angekommen, guckt er sich erstmal um, was es hier so gutes gibt, dabei ging er fast schon selbstverständlich an der Obst- und Gemüseabteilung vorbei. Eigentlich ging er daran vorbei, dann nahm er sich noch als Alibi ein paar Äpfel und legte sie in seinen Rucksack. Sein eigentliches und auch nächstes Ziel war dem Nerd schon lange klar, also auf zu den Pizzen, bei diesem Gedanken musste er ein wenig lächeln oder zumindest grinsen. Als er bei den TK-Pizzen endlich angekommen war, war er unglücklich. Sein ja genau seine Sorte war vollkommen ausverkauft. Aber Lucus wäre ja kein schlauer Student, wenn er nicht auch dieses Problem lösen könnte. Also holte er sich einfach Pizza zum selber machen. Dann noch ein paar Zutaten und auch dieses Problem war gelöst. Weiter ging es zu den Chips, damit seine Ernährung auch gut ausgeglichen ist. Als Lucus seinen Rucksack fast vollgepackt hatte mit Chips , Sachen für Pizza und ein paar Äpfel, musste er ja noch kurz zu den Getränken. Hier nahm er sich einfach ein Paar Flaschen Cola mit, dann wanderten noch so zwei andere Flaschen in seinen Rucksack und er war auch hier fertig. Nachdem er dann zu Kasse ist, wo er natürlich nicht einen Ausweis vorzeigen musste, packte er alles ordentlich in seinen Rucksack, setzte diesen wieder auf und ging raus.


    Dort dachte er sich, dass er ja noch ein wenig durch die Stadt gehen könnte, bevor er später nach Hause geht. Um jetzt auch endlich zu "frühstücken" nahm er einen guten Schluck Cola und noch einen Apfel aus dem Rucksack. Als er den Rucksack wieder auf hatte, rieb er den Apfel an seiner Jeans und fing an ihm genüsslich zu essen, dabei schlenderte er ein wenig verträumt rum, blieb immer wieder stehen, schaute sich Sachen an und ging dann weiter.

  • [Shuka] ~ bei Lucus

    1087-shuka-pelekai-pngOutfit - Frisur


    Ihr zielloses Umherwandern in der Stadt brachte die Lilahaarige geradewegs in die Innenstadt. Wohin auch sonst, gab es hier schließlich einen von Shukas Lieblingsbuchläden. Und genau in diesen ging sie auch, sobald sie ihn erreichte. Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit, seit die Südländerin ein neues Buch gekauft hatte. So stöberte sie durch die Reihen, in der Hoffnung etwas interessantes zu finden. Und selbstverständlich fand sie sich sehr schnell in der Fantasy-Abteilung wieder. Es war einfach ihr Lieblingsgenre. Und ziemlich schnell erblickte Shuka ein Cover, dass ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Sofort begann sie den Klappentext zu lesen und war bereits voll und ganz begeistert. Es stand also fest, dieses Buch würde sie kaufen. Dennoch durchstöberte die Lilahaarige die Abteilung noch ein bisschen, nahm noch zwei andere Bücher, welche sie interessierten und ging dann zur Kasse. Glücklicherweise kannte Shuka die Kassiererin bereits gut, da sie, wie es der Zufall so wollte, oft arbeitete, wenn Shuka vorbeikam. So wusste die gute Frau auch bereits um die Zurückgezogenheit der jungen Südländerin und stellte keine Fragen. So bezahlte sie und verließ den Laden. Die Neugier, das Buch endlich anzufangen, welches als erstes ihre Aufmerksamkeit erregt hatte, war viel zu groß, als dass sich die Lilahaarige zurückhalten konnte. So schlug sie die erste Seite auf, nachdem sie die anderen beiden Bücher in ihre Tasche gepackt hatte. Und bereits nach wenigen Zeilen war Shuka so im Lesefluss, dass sie alles um sich herum ausblendete. Und es kam, wie es kommen musste, sie stieß mit etwas - oder eher jemandem - zusammen. Erschrocken presste die Südländerin das noch geöffnete Buch an ihre Brust und sah den jungen Mann an, welchen sie soeben angerempelt hatte. "E-E-entschuldigung!" Ruhig bleiben, Shuka, dachte sie sich. Wie willst du jemals vor jemandem wie Alex so tun, als wärst du Iuka, wenn du schon bei einem Fremden auf der Straße den Mund nicht aufbekommst. Reiß dich zusammen! Von ihrer inneren Stimme überzeugt, holte die Lilahaarige tief Luft und versuchte sich zu beruhigen. Ein ganz normales Gespräch zu führen konnte doch nicht so schwer sein. "A-alles in Ordnung? I-ist doch h-hoffentlich nichts passiert." Sie versuchte locker zu wirken und bemühte sich, ihn anzulächeln. Nur das Stottern wurde sie noch nicht so ganz los. Aber sowas konnte man ja auch nicht von Heute auf Morgen ablegen. Doch es war bereits ein Schritt in die richtige Richtung. Ob Iuka stolz auf sie wäre?

  • Shuka und Lucus | in der Innenstadt

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    Nachdem Lucus seinen Apfel aufgegessen hatte, ging er zu dem nächsten Mülleimer und warf das Kerngehäuse weg. Danach guckte er sich noch ein wenig bei den Läden um, bis er sich dazu entschied nach Hause zu gehen. Aber damit er das dieses mal ohne Probleme schafft, nahm er sich sein Handy, machte Google Maps an und ging schon mal los. Bei gehen holte er noch ein paar ältere Kopfhörer raus und machte gemütlich etwas Musik an, was ihn direkt entspannen ließ. Er schlendert relativ entspannt, aber bestimmt in Richtung der Heimat. Und dann, als er gerade mal wieder unnötig lange aufs Handy geguckt hat ist es passiert, der Dunkelhaarige hat fast ein jüngeres Mädchen überrannt, welches sich dafür direkt entschuldigt, oder es zumindest versuchte. "Ich glaube eher, dass ich mich entschuldigen muss, ich habe immerhin nur auf mein Handy geguckt." antwortetet Lucus, während es die Kopfhörer raus nahm und in eine Tasche verschwinden ließ. Bevor er noch was sagen könnte, probierte das Mädchen wieder was zu sagen, daraufhin antwortet der Brillentäger, welche er gerade wieder zurechtrückte: "Ja bei mir ist alles in Ordnung, aber ist dir denn was passiert? Habe ich dir vielleicht ausversehen weh getan?" Währenddessen er sich zum Ende dieser Aussage dachte, dass er ihr schon ausversehen weh getan haben könnte, gerade da sie relativ geschockt wirkt. Um die Andere etwas anzulenken fragte er: "Und was liest du da interessantes?" Bei dieser Frage steckte er sein Handy weg, welches es warum auch immer noch in seiner Hand hielt. Was er sich für eine Antwort erhoffte wusste er selber auch nicht, aber er ist ja ein höflicher junger Mann. Und vielleicht kann der Dunkelhaarige ja heute noch mehr Kontakte knüpfen, die sich nicht nur für nerdige Sachen interessieren, sondern auch so normal sein können. Er stellt sich deshalb erstmal vor: "Hallo, ich bin Lucus oder einfach Luka. Wie heißt du denn?"

  • [Shuka] ~ bei Lucus in der Innenstadt

    1087-shuka-pelekai-pngOutfit - Frisur


    Erst jetzt kam die Lilahaarige dazu, das Opfer ihrer Unaufmerksamkeit näher zu betrachten. Braune Haare, Brille, ... An sich ein ganz normaler Mensch. Aber was hatte Shuka denn erwartet? Einen Horror-Clown? Auf die Aussage hin, dass er es war, der sich entschuldigen müssen, schüttelte Shuka nur den Kopf - schneller als sie nachgedacht hatte. "Und ich habe gelesen.." Gab sie beschämt zu. Es war relativ normal, wenn jemand in der Stadt mal auf sein Handy sah aber mitten in der Innenstadt in ein Buch zu versinken war etwas weniger üblich. Dennoch versuchte die Südländerin nicht darüber nachzudenken. Sie musste sich zusammenreißen und versuchen, selbstsicherer zu wirken. Schließlich verfolgte sie ein Ziel, auf welches sie hinzuarbeiten hatte. So richtete sich die Lilahaarige etwas mehr auf und machte den Rücken gerade. "Nein, nein. Mir fehlt nichts." Naja, so ganz stimmte das nicht. Shuka fehlte definitiv vieles, aber das hatte nichts mit dieser Situation zu tun. Als der junge Mann sie jedoch auf ihr Buch ansprach, überraschte dies die Südländerin. Fragte er das nur aus Höflichkeit oder interessierte ihn das wirklich? Machte es überhaupt einen Unterschied? Er hatte schließlich gefragt also sollte sie ihm auch antworten. "Also.. Ich bin noch recht am Anfang aber.... Es geht um einen jungen Mann, der ohne Erinnerungen an einen unbekannten Ort kommt. Dort wird ihm von einer Anwohnerin eine Farm angedreht, welche er von diesem Moment an bewirtschaften soll. In der Nähe dieses Dorfes, in das er zieht gibt es aber einige Höhlen, mit denen irgendwas nicht zu stimmen scheint. Diesem Mysterium geht er nach. Es ist ein Fantasy-Roman..." Wenn sie über Bücher redete so verlor sich die Lilahaarige immer etwas. So hatte sie gar nicht bemerkt, dass sie ganz ohne zu stottern gesprochen hatte. Nachdem sie geendet hatte, lächelte Shuka schüchtern und sah auf das Buch in ihren Händen hinunter. "Shuka.. Freut mich, dich kennenzulernen, Lucus." Sie sah wieder auf und bemühte sich, locker zu lächeln. Ob das auch die gewünschte Wirkung hatte? Oder machte sie sich gerade zum Vollidioten? Nein, nein, nein, Shuka. Reiß dich verdammt nochmal zusammen! Sie wollte ihre Schwester doch stolz machen und ihr kleines Spiel aufrecht herhalten. Dafür musste die Lilahaarige einfach an Selbstsicherheit gewinnen. Nur leider war das leichter gesagt, als getan.

  • Shuka und Lucus | in der Innenstadt


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    Nachdem die Lilahaarige ihm versichert hatte, dass es ihr gut geht, war Lucus erstmal wieder erleichtert. Als sie dann über ihr Buch redete, schien sie wieder normal und der Schock war wie weggeflogen. Sie war wohl von Lucus' Nachfrage wegen dem Buch etwas überrascht, denn sie wusste erst nicht so wirklich wie sie antworten sollte. Aber dann fing sie an zu reden, und der Brillenträger hatte wohl das gefunden, wovon sie sich begeistern lässt. Nachdem auch sie Lucus ihren Namen verraten hatte, sagte er lächelnd noch: "Mich freut es auch dich kennen zu lernen. Dein Buch hört sich ja wirklich interessant an. Du liest viel, kann das sein?" Während er das aussprach, fing er unterbewusst an sie etwas genauer zu mustern. Sie war jünger als Lucus, aber wie gefühlt alle in dieser Stadt achtete sich wohl sehr auf ihr Aussehen. Ihre Haare hatten eine interessante Farbe, die man nicht so oft sieht, zumindest Lucus nicht, aber er sieht ja eh nicht so viele Menschen. Die meisten haben dann doch normale Haarfarben. Aber irgendwie schein sie ein Problem damit zu haben ihn anzugucken, sah er so schlimm aus? Oder hatte sie einfach nur ein Problem damit? So viele offene Fragen. Um das Gespräch mit der Jüngeren noch etwas weiter zu führen, fragte er sie, da sie so wie es scheint noch seltener andere Menschen trifft als er, "Und was machst du heute noch so? Steht bei dir ne Party an oder bleibst du auch entspannt zuhause?" Da Lucus vermutet, dass diese Unterhaltung vielleicht etwas länger dauern kann, nahm Lucus erstmal seinen Rucksack ab und stellt ihn auf den Boden, bevor er seinen Blick wieder Shuka zuwendete. Irgendwie war Lucus gerade schon glücklich noch einen Menschen getroffen zu haben, auch wenn das Umstand des Treffens nicht dümmer hätte sein können, denn dann muss er nicht alleine zuhause sein, sondern könnte noch etwas unter anderen Menschen bleiben. Sein Zockertag war ja jetzt eh Geschichte. Und nach der Unterhaltung mit Alessa und Hina, fühlte er sich verpflichtet auch an deinen Spiel weiter zu arbeiten. Darauf hatte er aber gerade nicht so wirklich Lust. Er würde viel lieber mit Anderen etwas unternehmen. Aber irgendwann heute sollte er auch noch Mittag essen, gerade wenn man auf die Uhr guckt. Da Lucus die Lilahaarige immer noch als schüchtern einschätzte, sah er die Aufgabe das Gespräch am laufen zu halten erstmal bei ihm, somit fragte er nett und freundlich, so wie er halt immer ist: "und was machst du so? Gehst du noch in die Schule oder schon zur Uni?"

  • 1076-ludeus-pelekai-png[Ludeus]


    Die Innenstadt war voll mit Menschen, die eilig Besorgungen machten oder sich langsam, beinahe schläfrig, fortbewegten, während sie von Schaufenster zu Schaufenster schlurften. Es regnete nicht, doch die Energie, die er durch den Sonnenschein bekam, schienen andere kaum mitzubekommen. Dabei war das Wetter gut, es gab etliche Möglichkeiten, den Tag zu nutzen! Der Wind war nicht einmal allzu kalt, womöglich würde er nachher noch den Wellengang betrachten, um zu sehen, ob er aufs Brett würde steigen können.

    Eigentlich hatte Ludeus keinen besonderen Grund, die Innenstadt von Riverport zu besuchen. Seine Beine hatten ihn hierher geführt und vielleicht sollte er sich einfach mal ein neues Oberteil besorgen. Oder sich seine Haare schneiden lassen. Er mochte sie lang, aber vielleicht sollte er kurzen Haaren noch einmal eine Chance geben? Unsicherheit überkam ihn und er überredete sich selbst, sich ein anderes Mal damit zu befassen. Seine Haare würden sonst viel zu lange brauchen, um wieder auf diese Länge zu kommen und das wollte er nicht riskieren. Was, wenn er plötzlich furchtbar aussah? Nun, er wäre sicherlich nicht hässlich, aber … man musste ja nun auch nichts überstürzen.

    Oberteile also. Oder Hosen. Irgendwas eben. Er brauchte einen Grund, nicht umsonst hierher gekommen zu sein. Also ging er weiterhin durch die Menschentrauben hindurch und sah sich nach geeigneten Läden um.

  • 1495-alice-pngAlice | bei Ludeus


    Eine verpasste Haltestelle später stieg Alice aus dem Bus, es wunderte sie eigentlich gar nicht dass sie in ihren Gedanken versunken den Halt für die Innenstadt verpasst hatte und bevor sie wieder ewig auf den Bus warten musste, lief sie die letzten Meter einfach zurück und näherte sich dadurch langsam der gut besuchten Stadt und den Läden, die sich an der Straße aneinander reihten. Als erstes steuerte sie direkt eine große Bäckerei an, holte sich ein belegtes Brötchen und noch ein bisschen süßes Gebäck um damit in der Tasche ihr nächstes Ziel auszusuchen. Frozen Joghurt! Perfekt fürs ausgewogene Frühstück weswegen auch gleich ein großer Becher davon in ihrer Hand landete. Sie durfte das, das war okay. Ihre roten Augen streiften ein Kindergeschäft und ohne es zu merken wurden ihre schnellen Schritte langsamer, ihr Blick neugieriger und ihr junges Herz klopfte schneller. In einigen Monaten durfte sie selbst darin einkaufen. Babysachen besorgen, das war noch so furchtbar unwirklich für die Heranwachsende und doch fragte sie sich was man eigentlich alles brauchte. Gab es im Internet irgendwo eine Liste?! Was stand ihr bevor und woher sollte sie eigentlich all das Geld nehmen, ihre Mama fragen? Alice lachte kurz auf. Musste sich Simon halt was einfallen lassen. Das Mädchen seufzte einen Augenblick später und drehte sich herum, wollte ihren Weg irgendwohin weiter fortsetzen aber knallte unabsichtlich gegen einen größeren Kerl, der auch etwas von ihrem Frozen Joghurt abbekam. Ein kleiner weißer Fleck war auf seiner Jacke gelandet und nachdem sie diesen ein paar Sekunden lang begutachtet hatte, hob sie ihren Blick und sah entschuldigend in das Gesicht des Mannes. „Oh..“ Mit einer Hand kramte das Mädchen nach einem Taschentuch in ihrer Tasche. „Tut mir leid, das war nicht meine Absicht, ich wollte mein Eis nicht teilen.. Aah, hier!“, sagte die Blonde und hatte dabei ein Lächeln auf den Lippen während sie dem Fremden ein Taschentuch hinhielt.

  • [Ludeus & Alice]


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    Es klang selbst ironisch in seinen Ohren, dass er unterwegs war, um sich neu einkleiden zu können, nur um sein derzeitiges Oberteil ruinieren lassen zu können. Nun, das war vielleicht ein wenig übertrieben. Es war ruiniert bis er es in die Waschmaschine steckte. Nervig, aber was sollte man machen? Solche Dinge war er gewohnt, hatte er doch vier Geschwister – zwei davon noch im Kindesalter.

    Dennoch, dass es ihm gerade jetzt passierte, weit davon entfernt, sich in andere Kleidung zu werfen, war nicht unbedingt ein glücklicher Zufall. Das Mädchen mit dem Eis – oder Frozen Yogurt oder was auch immer es war -, wäre in irgendeiner romantischen Komödie wohl die Liebe seines Lebens. In diesem Augenblick wusste er allerdings nicht, ob er von ihr genervt oder sie beinahe irgendwie niedlich finden sollte. »Schon gut«, antwortete er schließlich, »es könnte schlimmer sein.« Und das stimmte. Er nahm ihr Taschentuch entgegen und versuchte die Spuren des Missgeschicks zu verwischen. Ein Fleck verblieb natürlich trotzdem, nichts anderes hatte Ludeus erwartet. »Es muss für dich genauso schlimm gewesen sein, die Hälfte deines Eises zu verlieren.« Er grinste verschmitzt.

    Anschließend konnte er nicht anders als den Fleck noch einmal zu betrachten, bevor er sich ihr zuwandte. Ganz hübsch, wie er fand. Große, rötliche Augen, blonde Haare. Diese Augenfarbe hatte er noch nie gesehen, aber es sah gut an ihr aus. »Und, denkst du, ich könnte Eisflecken auf der Kleidung zu einem neuen Modetrend machen?« Er wollte sie ein bisschen aufheitern und zeigen, dass er tatsächlich nicht böse auf sie war. Wie sollte er das auch sein? »Ich finde, so schlimm sieht es gar nicht aus. Beinahe ein bisschen gewollt.« Ludeus konnte gar nicht anders, als zu zwinkern. Das war einfach seine Art, so ging er mit Frauen um. Einer der Gründe, weshalb seine Ex wohl damals Schluss gemacht hatte, aber daran wollt er nicht zwingend weitere Gedanken verschwenden.

  • 1495-alice-pngAlice & Ludeus | irgendwo in der Stadt


    Alice seufzte übertrieben. „Und wie! Ich hatte mich so auf meine große Portion Frozen Joghurt gefreut.. und jetzt das. Schrecklich.“ Etwas Trauer spiegelte sich in ihren dunkelroten Augen wieder während sie den restlichen Inhalt in dem bunten Becher in ihrer Hand begutachtete. Natürlich war es viel schlimmer dass sie einfach das Oberteil eines Fremden ruiniert hatte aber ein bisschen auf seine Worte eingehen, war gut und dass er anscheinend nicht wirklich böse mit ihr war, beruhigte das junge Mädchen. Mehr Menschen sollten so sein wie dieser Unbekannte, solche Dinge mit Humor nehmen und nicht gleich wütend durch die Gegend brüllen. In diesem Fall gab es ja Waschmaschinen und das sah er wohl auch so. „Du kannst das mit Sicherheit so tragen.“, antwortete das Blondchen und legte die Finger ihrer freien Hand an ihr Kinn. „Merkst du schon die neidischen Blicke? Bald kommen die Fragen woher du dieses überaus tolle Designerteil nur hast.“ Alice drehte ihren Kopf kurz nach links und nach rechts, dann sah sie in die hübschen Augen des Mannes vor sich. Nach einem leisen Schmunzeln lächelte sie. „Danke. Ich bin heute nicht so auf der Höhe. Sollte wohl bisschen mehr auf meine Umgebung achten. Aber ja, danke, dass du nicht gleich die Mistgabeln und Fackeln rausgeholt hast.“, sagte die Heranwachsende und ihr Blick wanderte zurück auf den kleinen Fleck, der zurück geblieben war. „Also, was willst du als Wiedergutmachung? Oder reicht es dass ich dafür gesorgt habe dass du jetzt noch besser rumläufst als vorher?“ Obwohl der Kerl sich selbst in einem Müllsack sehen lassen konnte aber das behielt sie doch lieber ganz allein für sich.

  • Ludeus & Alice | irgendwo in der Stadt

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    Das Mädchen ging auf seinen Scherz ein und er konnte nicht anders, als sie anzugrinsen. »Und dann werde ich gefragt und könnte nicht mal deinen Namen angeben, weil ich ihn nicht weiß.« Er seufzte dramatisch auf. Nun, natürlich eine Taktik, um an ihren Namen zu kommen, aber er würde sie selbstverständlich nicht zu irgendetwas drängen. Ludeus flirtete gerne, aber das hieß nicht, dass er andere Menschen und ihre Gefühle nicht respektierte. Es machte sowieso deutlich mehr Spaß, wenn Gespräche von beiden Seiten genügend Input bekamen.

    Als sie fragte, was er als Wiedergutmachungen haben wollen würde, stutzte er kurz und wollte dazu ansetzen zu sagen, dass sie gar nichts tun oder ihm geben musste. Dann allerdings bekam er einen Geistesblitz – hervorragend, würde sie darauf eingehen. Er sah ihr in die rötlichen Augen und ignorierte den Fleck auf seinem Oberteil gekonnt. »Du könntest mir zeigen, wo du dein Eis gekauft hast«, antwortete er ihr schließlich. »Dann kann ich dir ein Neues spendieren und ich kann es auch mal probieren. Du weißt schon, tatsächlich schmecken und nicht auf mir verreiben.« Er pausierte kurz, lächelte sie dann aber freundlich an. Sie sah jung aus – war sie überhaupt schon volljährig? Andererseits war es auch nicht so, dass er ein dreißigjähriger Verrückter war, der sie irgendwohin verschleppen wollte. Auch wenn sie jünger als er war, so trennten die beiden letztlich wohl nicht allzu viele Jahre, vermutete er. Dass sie auf sein Angebot nicht eingehen musste, ließ er mal dahingestellt. Ludeus ging davon aus, dass sie sich dessen bewusst war, zumal er auf die meisten Menschen nicht bedrohlich, sondern … sympathisch wirkte. Charmant. Gutaussehend. Er wusste, welchen Effekt er auf Leute hatte und es störte ihn nicht im Geringsten.

  • 1495-alice-pngAlice & Ludeus | irgendwo in der Stadt


    „Warte, warte, so schnell kann ich mir kein Pseudonym ausdenken!“, sagte das Mädchen lachend darauf als Ludeus versuchte ihr ihren Namen zu entlocken. „Haben das nicht die berühmten Persönlichkeiten in unserer Welt damit ihre Modelabels auch verrückte Namen haben, die man sich merken kann? Aaah, so gut kenne ich mich damit wohl nicht aus..“ Alice hob ihre Schultern und grinste weiter. „Aber mein Name ist Alice, werter Herr, jetzt sag mir deinen, damit ich jedem sagen kann wer mein Versuchskaninchen war.“, fügte das Blondchen hinzu und hatte den Frozen Joghurt in ihren Händen mittlerweile schon ganz vergessen. Schade um all die leckeren Zutaten, die sie sich als Topping gewunschen hatte.. als der ältere Kerl dann aber weiter sprach, wanderte ihr Blick auf ihre Hand und schnell löffelte sie eine kleine Menge in ihren Mund. Nachdem sie die Köstlichkeit probiert hatte und nickend zeigte, dass sie eine gute Wahl getroffen hatte, plauderte sie weiter. „Eine extra Portion Frozen Joghurt, wer wäre da so verrückt und würde Nein sagen.“ Alice auf jeden Fall nicht und war froh dass sie an diesem Tag jemand begegnet war, der sie etwas von ihren eigentlichen Problemen ablenkte. Sie wusste nicht wie lange ihr Kopf still sein würde, deswegen genoss sie jetzt erstmal jede Sekunde. Das Mädchen drehte sich herum und zeigte dem Unbekannten an ihr zu folgen, denn der Laden war nur wenige Meter entfernt und als die beiden davor standen hob die Heranwachsende ihren Arm und deutete auf das Schild. „Aber Achtung, das Zeug macht süchtig. Sag also nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!“ Die Schülerin schmunzelte als sie ihren Kopf zurück zu ihrer neuen Bekanntschaft drehte.

  • Ludeus & Alice | irgendwo in der Stadt

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    Ludeus befand es für eine gute Idee, in die Innenstadt gekommen zu sein. Nun, sein Oberteil war zwar ruiniert, aber auch nur, bis er es in die Waschmaschine stecken konnte. Und diesen Preis war er gerne bereit zu zahlen, wenn er dafür eine hübsche Frau kennenlernen konnte, mit der er sich zwanglos unterhalten konnte. Er hatte … Spaß. Und das war im Leben so wichtig und kam oftmals viel zu kurz. Was brachte es schon, viel Geld zu haben, wenn man dafür nur in Arbeit versank und nicht einfach mal raus konnte, wenn man es brauchte? Und das hieß nicht, dass er zu Geld nein sagen würde, es war nur eben nicht das Wichtigste. »Keine Sorge, mit Mode kenne ich mich auch nicht aus. Na ja, zumindest nicht mit den Firmen und den Geschäften dahinter.« Er grinste. Auch mit Mode an sich kannte er sich nicht aus, er trug das, was gut an ihm aussah und das ihm gefiel. Ob das irgendeinem neuen Trend entsprach? Woher sollte er das bitte wissen? Ein paar tatsächliche Designer würden ihn womöglich mit Fackeln und Mistgabeln jagen, aber er bezweifelte, dass er so furchtbar in der Kleidung aussah, die er aussuchte. Hoffte er. »Ich mit Ludeus, werte Dame. Stets zu Diensten, wenn du deine Kreativität mal wieder ausleben musst.« Nur dann hoffentlich ohne irgendwelchen Lebensmittel.

    Sie führte ihn zu dem kleinen Geschäft und er studierte die Karte und Toppings, die es so zur Auswahl gab. »Bestell dir, was du willst, geht auf mich, Alice. Wie versprochen.« Er suchte sich selbst verschiedene Dinge aus, unter anderem verschiedene Arten von Früchten und Schokosplitter. Die Portionen hier waren groß, aber immerhin bekam man dann auch etwas für sein Geld. »Und wenn sich süchtig werde, musst du mir helfen, ist doch klar«, meinte er und musste lachen. »Schließlich wärst du diejenige, die mich überhaupt zur Sucht gebracht hat. Also, entweder du holst mich aus diesen Abgründen heraus oder … «, er wartete kurz, schien nachzudenken. Wie drückte er das jetzt am Besten aus? »Oder du musst mich unterstützen und nochmal mit mir Frozen Joghurt essen gehen.«

  • [Shuka] ~ bei Lucus

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    Die Lilahaarige lächelte schüchtern, als der junge Mann auf ihre Erzählung antwortete. "Ja, ich liebe Bücher. Sie ziehen mich einfach in ihren Bann." Erklärte sie. Es war einfach ein atemberaubendes Gefühl, sich in den Seiten zu verlieren und in eine Welt außerhalb der Realität abzutauchen, alles um sich herum auszublenden und sich um nichts Gedanken zu mache außer die Geschichte, welche man las. Ob Lucus das nachvollziehen konnte? Auf seine Frage hin musste Shuka tatsächlich überlegen. "Weder noch, denke ich. I-ich glaube, dass ich mir einfach ein schönes Plätzchen zum Lesen suchen werde. D-das Wetter ist schließlich sehr schön heute." Wieder wurde sie nervös. Hoffentlich dachte der Brünette sich nicht zu viel dabei. "U-und was hast du noch geplant?" Etwas von sich abzulenken war doch gar keine schlechte Idee. Shukas anfängliche Stolz darauf, dass sich normal sprechen konnte, war in den Hintergrund gerückt, da die Nervosität wieder übernahm. Gerade auch, weil Lucus so viele Fragen stellte. "Ich gehe noch zur Schule, u-und du?" Die Lilahaarige fühlte sich etwas unwohl. Smalltalk war noch nie ihr Ding gewesen und gerade mit einem völlig Fremden war es noch unangenehmer. Doch versuchte sie, sich nichts anmerken zu lassen.

  • Melanie | noch auf einer Bank sitzend, Ausschau haltend

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    Melanie war kaum in der Stadt angekommen, da hatte sie sich vorgenommen, sich an diesem Abend zu amüsieren. Sie war allerdings noch nie alleine feiern gewesen, und … Sie stoppte sich selbst bei diesem Gedanken. Das ließe sich schließlich ändern! Ihr Aufenthalt in Riverport war schließlich dem Knüpfen von Kontakten gewidmet und wie schwer konnte es schon sein, sich einer Gruppe anzuschließen?

    Sie sah sich um. Die meisten Menschen schienen ihrer einfach nicht würdig zu sein. Ein paar süße Typen, ja, aber keiner schien ihre Anwesenheit tatsächlich zu verdienen. Entscheidungen, Entscheidungen … Sie seufzte. Minuten verstrichen. Sie ließ sich auf eine Bank sinken, tippte sich gegen das Kinn. Hier musste sich doch eine Gruppe von Menschen finden lassen, die sie mit ihrer Bekanntschaft beehren konnte! Vielleicht sollte sie ihre Follower mal fragen, ob sich jemand mit ihr tre-- Nein. Ganz blöde Idee, Melanie! Bei ihren Followern waren schließlich auch totale Creeps mit dabei, auch wenn sie das garantiert niemals öffentlich sagen würde. Also hieß es warten und schauen, ob sie nicht doch noch jemanden fand...


    (Ich habe einfach schonmal gepostet, weil ich diesen Monat noch was setzen wollte und nicht weiß, ob ich vor Monatsende sonst dazu kommen würde |D)

  • Hina & Alessa | in Melanies Nähe


    Das junge Mädchen konnte sich nicht einmal an den Namen des Kerls erinnern, der sie in diesem Augenblick Richtung Innenstadt kutschierte. Aber das war ja auch nicht weiter wichtig. Hauptsache sie mussten nicht wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, das war einfach nicht ihre Klasse. „Besser gleich New York, Süße, ganz weit weg. Dahin folgt uns so schnell keiner.“, schlug sie seufzend vor und ließ sich in den bequemen Autositz fallen. Aus ihrer kleinen Tasche fischte sie einen Spiegel sowie ihren Lippenstift, den sie auch gleich auf ihre Lippen auftrug damit die Farbe auch ja nicht verblasste. Der Wagen hielt in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt, in der das Nachtleben langsam erwachte. Perfekte Zeit und perfekter Ort für ein paar schöne Stunden. Die Blondinen stiegen aus dem schicken Auto und machten dem Typen mit Blicken und einzelnen Worten viele leere Versprechungen, die sich im Traum nie erfüllen würden. „War erwartet er sich eigentlich? Als hätten wir Zeit für sowas.“ Warum waren andere Menschen immer so aufdringlich und anstrengend? Ineinander gehakt stolzierten die jungen Damen los. „Mooooment!“ Nach kurzer Zeit blieb die Halbindonesierin stehen, holte ihr Smartphone aus ihrem Täschchen und entsperrte es. „Keine Party ohne ein Selfie. Unsere Follower warten.“ Zwar hatten beide ihre Fans vorhin schon auf dem Laufenden gehalten aber es fehlte noch ein Foto vom perfekten Ergebnis. Hina legte den Arm um ihre beste Freundin und drückte das Mädchen fest an sich heran, natürlich achtete sie darauf nichts von ihrer Frisur zu zerstören. „Immer wenn ich dich sehe, habe ich Lust meine Haare abzuschneiden. Dir steht das so unglaublich gut!“, schwärmte die Schülerin während sie in die Kamera lächelte. Es folgten ein paar hübsche Selfies aus verschiedenen Blickwinkeln, die natürlich sofort begutachtet wurden. „Das sind aber auch mal hübsche Haare.“ Die Blonde deutete auf ihr Smartphone und da auf eine Fremde, die im äußersten Winkel des Fotos zu sehen war. Eine Unbekannte mit rosa Haaren, die schon nach Aufmerksamkeit schrien. „Da will wohl jemand auffallen um jeden Preis.“, kommentierte sie, drehte sich einmal um und legte dann verschiedene Filter über ihr Selfie.




    1495-alice-pngAlice & Ludeus | irgendwo in der Stadt


    Alice erwiderte seine Vorstellung mit einem Schmunzeln. „Freut mich, Ludeus, ich werde mir dein Angebot auf jeden Fall merken! Also nicht meckern wenn ich den nächsten Anschlag auf dich vorhabe!“ Es tat ihr wirklich gut einfach über etwas Normales und Belangloses zu plaudern. Dabei Spaß haben und einfach nicht groß darüber nachdenken. In den letzten Wochen war das kaum möglich gewesen, immer gerieten ihre Gespräche aus den Fugen und das gefühlt egal mit wem. Hoffentlich versaute sie das nicht wieder und vergraulte ihre neueste Bekanntschaft. Wäre doch schade oder nicht? Die Blonde grinste und hob ihre Hände vor ihre Brust. Bevor sie den Laden betreten hatten, hatte sie ihre vorherige und mittlerweile leere halbe Portion mitsamt Becher in den Mülleimer geworfen, damit sie in ihren Händen wieder Platz für einen neuen hatte. Ihre Fingerkuppen tippten nacheinander gegeneinander als würde sie einen absolut bösen Plan aushecken. Dabei dachte sie lediglich darüber nach ob sie das fitte und ernährungsbewusste Mädchen geben sollte oder ganz typisch über die Schokolade und Kekse herfiel. Aber sie war nicht mehr in der Situation, dass sie irgendeinen Jungen beeindrucken musste und so wählte sie nach einem Schulternzucken eine große Portion Frozen Joghurt mit möglichst vielen Toppings, die allesamt voller Zucker waren. Okay, und ein bisschen frische Erdbeeren weil sie die so gerne mochte. „Das hättest du nicht sagen sollen.“, sagte sie glücklich grinsend als sie ihren neuen Becher in die Hand gedrückt bekam. Sofort schob sie sich einen Löffel in den Mund und lauschte dabei den Worten des Älteren. Ein Lachen folgte. „Oh je, ob ich mir diese Verantwortung auftun will? Worauf hab ich mich da eingelassen.“ Die Schülerin seufzte laut. „Ich will ja nicht dass du mit deiner Sucht alleine bist, wenn dann leiste ich dir natürlich Gesellschaft.“, fügte sie grinsend hinzu und genoss die zweite Portion in ihrer Hand. „Ich hoffe übrigens dass ich dir nicht in die Quere gekommen bin. Falls du auf dem Weg zu einem Date warst oder so und dich mit diesem riesigen Fleck auf deiner Jacke nicht mehr hin getraut hast.“ Alice hatte den Löffel noch in ihrem Mund während sie sich etwas nach vorne lehnte und ihren Kopf zur Seite drehte. Ludeus schien aus der Toppingwahl eine Wissenschaft zu machen, weil er so lange überlegte, aber wer konnte es ihm schon verübeln. In ihrer Tasche spürte sie das Vibrieren ihres Handys und da sie nicht zu den Personen gehörte, die sich groß Gedanken machte ob es jetzt höflich war oder nicht, durchsuchte sie ihr halbes Gepäck und wurde schließlich fündig. Eigentlich hatte sie auf eine andere Nachricht erhofft aber trotzdem freute sie sich ein kleines bisschen über ein Lebenszeichen ihres Halbbruders. Als sie an den gestrigen Abend dachte, knirschte sie mit den Zähnen. Sie wollte sich ja fragen, was der Typ sich bei seiner Aktion gedacht hatte aber die Antwort war schlicht und einfach: nichts. Nachdem sie eine Antwort getippt hatte, ließ sie ihr Smartphone wieder verschwinden und kam dadurch auf ihre nächste Frage. „Hast du Geschwister, Ludeus?“

  • [In Melanies Nähe] Hina & Alessa



    Wahrscheinlich galt die Anspielung ihrer Besten Leuten wie dem namenlosen Kerl, der sie in die Stadt chauffiert hatte und sich eine gewisse Dankbarkeit von den beiden Blondchen erhoffte. Solche Menschen waren praktisch, wenn man nicht die öffentlichen Verkehrmittel nutzen wollte aber das war es auch schon wieder. Mehr würde nie passieren und dafür würde Alessa die Hand ins Feuer legen. Leider war die Geduld solcher Menschen auch nur begrenzt und dann mussten Hina und Alessa sich wieder einen neuen Trottel suchen, der sie durch die Gegend kutschierte. Der Kerl kam doch tatsächlich auch noch Auf die Idee die Beiden in den Club zu begleiten. Entgeistert hatte Alessa die Augenbrauen nach oben gerissen und hätte ihn am allerliebsten sie Wahrheit ins Gesicht geklatscht aber schlussendlich war er doch so furchtbar nützlich also entschied sich die Schülerin dafür ihn mit klimpernden Wimpern zu verklickern, dass heute Mädelsabend war und da für einen Kerl definitiv kein Platz war. Was sie eigentlich meinte war, dass für einen Kerl wie er es war kein Platz war. Als die Autotür hinter den beiden Schönheiten zugeschlagen wurde spürte Alessa beinahe noch den gierigen Blick des Typen auf sich. Er war zwar nicht der Hässlichste aber bedeutend weit weg um auch nur annähernd in das Beuteschema der Blondinen zu fallen. Alessa schulterte ihr Täschchen und verdrehte genervt die Augen als Hina natürlich gleich die Chance nutzte um sich über den Kerl auszulassen. "Ja, oder? Ich kann es kaum erwarten wenn wir mal nicht mehr auf solche Idioten angewiesen sind." Die Teenagerin schüttelte sich und spielte bei ihrer Aussage natürlich darauf an, wenn sie hübsche Kerle an ihrer Seite hatten, die ihnen jeden Wunsch von den Augen ablasen, so wie sie es verdienten. Der Ärger über den Namenlosen war jedoch bald vergessen, als die beiden Freundinnen ineinander geharkt in ihren High Heels Richtung Innenstadt spazierten. Selbstverständlich schoss Hina noch ein Selfie von sich und Alessa und während Beiden in die Kamera lächelten, strich Alessa sich noch eine Haarsträhne aus dem Gesicht, damit ihre Frisur auch wirklich perfekt saß. "Du bist doch verrückt. Ich bin immer riiichtig neidisch auf die süßen Frisuren, die du dir mit deinen Haaren machen kannst." Alessa lächelte ihre Freundin an und bewunderte zum wiederholten Male ihre hübschen Locken. Als Hina sie auf ein Mädchen mit einer besonderen Haarfarbe aufmerksam machte, nahm Alessa das Foto genauer unter die Lupe. Tatsächlich. Rosafarbene Haare. Ihre roten Augen funkelten ein kleines bisschen vor Begeisterung. Sie selbst liebte ihre blonden Haare aber sie hatte selbst oft darüber nachgedacht sie sich ein wenig zu färben, mit ihrem Rosafaible aber im Grunde hatte sie sich dann doch entschieden eine Blondine zu bleiben. "Ein Hingucker ist sie ja..:" kommentierte Alessa die Aussage Hinas schließlich mit einem gewissen Unterton in der Stimmlage. Sie waren es schließlich gewöhnt der Mittelpunkt der Party zu sein.

  • Shuka und Lucus | in der Innenstadt

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    Auf die Frage, was er denn heute noch so geplant hatte, musste Lucus erstmal längere Zeit nachdenken. Denn heute hatte er ja eigentlich viel geplant, aber geklappt hatte davon nix. Ja ok er war mittlerweile immerhin einkaufen gewesen. Also wusste er nicht, was er noch tun sollte. Vermutlich wird er einfach wieder alleine zuhause sitzen und mit Denen, die online sind, zocken, so wie er schon viele Abende in seinem Leben verbracht hatte. Er antwortet deshalb, "ich glaube ich werde meinen Einkauf gleich nach Hause tragen dann zuende frühstücken, oder Mittagessen machen und dann gemütlich zocken" Der Brillenträger wurde zum Ende seiner Aussage immer glücklicher und begann zu grinsen, da er sich jetzt doch schon wieder auf das entspannte zocken freute. Eigentlich freute er sich doch schon sehr auf sein zuhause, auch wenn er anderen Vorschlägen gegenüber offen wäre freut er sich auf sein kleines Zimmer, in welchem er es dann wieder schön dunkel machen wird, um gemütlich zocken zu können. Genug Essen für die nächste Zeit hatte er ja erstmal gekauft.

    Nachdem er diesen Gedanken an das schöne Zocken erstmal wieder verworfen hatte, begann er weiter mit Shuka zu reden, bei seiner Frage, ob Sie zur Uni oder zur Schule geht merkte er, dass sie wohl vorher nicht nur geschockt war, sondern wohl generell Problem mit dem Reden hatte. Dem Dunkelhaarigen war das allerdings vollkommen egal. Jeder ist so wie er ist und so ist man halt. Bei der Gegenfrage, was er so macht, sagte er "ich gehe schon zur Uni und studiere da Gamedesign" als er das aussprach fragte er sich, ob diese Information überhaupt jemanden interessiert, denn man könnte ja auch nachfragen, was der Gegenüber genau studiert. In der Schule ist es ja immer so, dass jeder das selbe macht und in der Uni oder der Ausbildung darf man sich zum ersten Mal selber aktiv entscheiden. Nach Lucus Aussage war er erstmal still und dachte über verschiedenes wieder die Uni oder auch seine Projekte, die er noch fertig stellen muss nach. Diese Gedanken waren aber schnell verflogen, als er einfach wieder an seine Leidenschaft dachte.

  • Alessa, Hina & Melanie | zusammenstehend

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    Melanie bemerkte Blicke verschiedenster Art auf sich, die sie versuchte zu ignorieren, während sie durch ihre Twitter-Timeline scrollte. Es gab nichts allzu Aufregendes, aber irgendwelche Follower wollten mal wieder ihre Aufmerksamkeit erhaschen. Es funktionierte so gut wie nie, denn sie vergaß die Namen und Gesichter der unwichtigen Accounts genauso schnell wieder wie sie sie entdeckt hatte.

    Als sie wieder von ihrem Handy aufsah, entdeckte sie zwei Blondinen, die unweit von ihr entfernt standen und ein Selfie machten. Wenig später schienen sie sie zu erspähen und Melanie fing den Blick des Mädchens auf, das kürzere Haare hatte. Interessant. Sie schienen in ihrem Alter zu sein und trugen angemessene Kleidung. Hübsch waren sie, zogen die Aufmerksamkeit sämtlicher Männer in ihrem Umkreis auf sich und strahlten schon von weitem eine gewisse…. Attitude aus. Jemand auf ihrem Niveau also. Perfekt.

    Melanie stand in einer fließenden Bewegung von der Bank auf und stolzierte in ihre Richtung – natürlich mit einem galanten Hüftschwung, wer wäre sie denn sonst? »Hey«, sagte sie und hob eine ihrer Augenbrauen ein wenig an, während sie mit eine ihrer Haarsträhnen spielte. »Ihr seid sicher auf dem Weg in einen Club, in dem man sich sehen lassen kann, nicht wahr?« Diese beiden würden ihr mit Sicherheit zeigen können, wo man tatsächlich gut feiern gehen konnte und sie würde nicht in einer dahergelaufenen Absteige enden. Es wäre nicht auszudenken, würden Fotos von ihr in irgendeinem lahmen Club auftauchen, wo sie am Ende noch mit irgendwelchen Kellerkindern ihre Zeit verbringen müsste. Oh nein, das würde sie sich garantiert nicht antun! »Ich bin Melanie. Mel. Wie ihr wollt.« Sie lächelte und ließ ihr Handy in ihre Clutch gleiten.


    Ludeus & Alice | irgendwo in der Stadt

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    Alice stimmte zu, noch einmal mit ihm einen Frozen Yogurt essen zu gehen und Ludeus sah seine kleine Aktion als einen Erfolg an. Der Zufall hatte es gut mit ihm gemeint – ein beflecktes Oberteil im Austausch für eine überaus angenehme und hübsche Bekanntschaft, dagegen hatte er nun wirklich nichts. »Das ist nett von dir«, meinte er und löffelte wenig später ebenfalls seine kalte Leckerei, während er sich langsam und gemächlich in Bewegung setzte. »Möchtest du dich irgendwo hinsetzen oder so?« Er sah sich nach einer Bank um, hätte aber keinerlei Probleme damit, einfach in diesem Tempo weiterzulaufen.

    Sie fragte indirekt, ob er ein Date gehabt hatte und Ludeus grinste sie freundlich an. »Nein, nein«, antwortete er deshalb gelassen und winkte ab. »Und selbst wenn, dann hätte ich das Date nur zu gerne abgesagt, um die Zeit mit dir zu verbringen, Alice.« Er lächelte. Vielleicht hätte er sie fragen sollen, ob sie einen Freund hatte? Oder eine Freundin, je nachdem. Allerdings würde er das schon noch irgendwann erfahren und letztlich war es ihm auch nicht wirklich wichtig. Er wusste, dass es Menschen gab, die bereitwillig ihre Partner betrogen – er gehörte zwar nicht dazu, aber er befand sich schließlich auch nicht in einer Beziehung. Und ob sie es tat, ging ihn aktuell nichts an.

    Sie sah auf ihr Handy und Ludeus streckte währenddessen sein Gesicht dem Himmel entgegen, um für wenige Sekunden in der Sonne zu baden. Er würde auf jeden Fall versuchen, nachher noch aufs Brett zu steigen, die Chance konnte er sich nicht entgehen lassen. Das Kribbeln der Sonnenstrahlen auf seiner Haut, die Wärme, die sich langsam über seine Wangen erstreckte… Es war angenehm. Doch er wurde von Alice aus seinen Gedanken gerissen und wandte sich ihr schnell wieder zu. »Ja, habe ich. Vier Stück sogar. Drei Schwestern und einen Bruder.« Sein Gesicht wurde amüsiert als er an sie dachte. »Ich bin der Älteste von uns. Was ist mit dir?«