Das Badehaus "Shingetsu"


  • Über einen Umweg in die riesige Mädelswg, in der sie es nicht lange ausgehalten hatte, da sie eine seltsame Unruhe gepackt hatte, hatte sie sich umgezogen (etwas dünneres, denn hier im Tal war es doch etwas wärmer als in den Bergen) und war losgezogen. Wie in ihren alten, einsamen Tagen, strich sie relativ planlos durch den Wald, diesmal eben der von Riverport. Irgendwann landete sie an dem Badehaus, ihre Übergangsjacke hatte sie während dem Aufstieg ausgezogen und über den Arm gelegt, da es in Bewegung doch wärmer wurde als erwartet. Etwas befreit atmete sie noch einmal die frische Luft ein, bevor sie das Haus betrat. Sie bezahlte den Eintritt, zog sich um und tappte direkt wieder nach draußen, wo sie eine bekannte Person bemerkte. Sofort besserte sich ihre Laune, als sie ihre schwarzhaarige Cousine sah, allerdings war da dieser Kerl. Er kam ihr zwar irgendwie bekannt vor, aber sie konnte ihn nicht ganz zuordnen, außerdem war er ihrer Meinung zu nah an Noita. Sie stemmte ihre Rechte Hand in ihre Hüfte und sah herrisch vom Beckenrand zu ihn hinunter. "Ich hoffe dieser Wunsch hat nichts mit... Mädchen zu tun, die gehen immer schief und die Mädels werden zum absoluten Alptraum" sagte sie mit einem bedeutsamen Blick, während sie hoheitsvoll ins warme Wasser tauchte. Ihre verspannten Muskeln stimmten zu einem Halleluja an. Langsam ließ sie sich in die Richtung Noitas treiben, legte ihre Arme über den Beckenrand und schloss genussvoll die Augen. "Oh Himmel, ich hoffe die kommen nie wieder auf die Idee einen Urlaub zu sponsern..."

    "Come on, little lady, give us a smile"
    No, I ain't got nothin' to smile about
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    Nightmare - Halsey


  • Es schien den jungen Mann zu verwirren, dass sich die Schwarzhaarige selbst als Landei bezeichnete. Nicht verwunderlich. Wahrscheinlich hatte man in ihrem Alter normalerweise andere Interessen aber Noita war schon immer anders gewesen. Das war wohl schon immer das Problem. Aus diesem Grund fiel es ihr schwer Anhang zu finden obwohl sie sich bemühte die Menschen freundlich zu behandeln und ihnen offen gegenüber trat. Vielleicht waren es ihre Interessen, die sie so von der Masse abspaltete. Ein wenig nachdenklich senkte das Mädchen ihren Kopf. Erst als der junge Mann fortfuhr, sah sie wieder in seine Richtung. Ein beinahe trauriges Lächeln huschte über die Lippen der Hexe. Sie zögerte eine Sekunde bevor sie sich entschied Darren einfach die Wahrheit zu erzählen. Zumindest einen Teil davon. "Ich wollte mit meiner Vergangenheit abschließen." Ein kurzes Lachen entfuhr dem Mädchen bevor sie fortfuhr. "...oder davonlaufen...aus welchem Blickwinkel man es eben betrachtet." Darren lehnte seinen Kopf in den Nacken aber wandte sich währenddessen nicht von der Schwarzhaarigen ab. Seine Frage ließ Noita stocken. Ob der Grund für ihre Glückseligkeit der Urlaub oder das Geschehene dort war. Wahrscheinlich ja aber nicht nur. Dessen war sich Noita erst jetzt im Laufe dieses Gespräches bewusst geworden. Auch wenn ihre... Begegnung mit Ced durch aus seinen Beitrag geleistet hatte, so war sich die junge Hexe sicher, dass sich auch etwas in ihr selbst verändert hatte. Zu viel Zeit hatte die Schwarzhaarige damit verbracht Trübsal zu blasen und sich mit Dingen den Tag zu versauen, die gar nicht relevant waren. "Ja ich war tatsächlich im Urlaub und es war wirklich einmalig aber das ist glaube ich nicht der Grund dafür. Ich denke ich versuche einfach generell glücklicher zu sein. Es gibt so viel Gutes und wir konzentrieren uns nur auf das Negative..." Noita schenkte dem jungen Mann ein Lächeln und hoffte innerlich, dass er sie nicht für völlig bescheuert halten würde. Immerhin legte das Mädchen großen Wert darauf, was Menschen von ihr dachten auch wenn es eigentlich völliger Schwachsinn war. Noita tauchte etwas unter, so dass auch ihr Haar mit Wasser benetzt wurde. Die Wärme breitete sich über ihre Kopfhaut aus und gab ihr ein wohliges Gefühl der Geborgenheit. "Theaterstücke..." Nachdenklich wiederholte das Mädchen die Worte des Anderen ehe sie plötzlich hochfuhr und Darren erwartungsvoll ansah. "Studierst du etwa Schauspiel?" Die Augen der Hexe funkelten vor Begeisterung bevor sie amüsiert kicherte. "Das ist bestimmt wahnsinnig interessant. Dann muss ich mir doch glatt schon ein Autogramm holen, für den Fall, dass du berühmt wirst." Noita kannte den Anderen zwar noch nicht sonderlich gut aber sie hatte das Gefühl, dass dieser Studienzweig bestimmt gut zu Darren passte. Sie wusste zwar nicht weshalb aber irgendwie hatte man ein gewisses Bild von bestimmten Menschen und der junge Mann passte ihrer Meinung nach ziemlich gut in das Berufsbild eines Schauspielers. Eigentlich mochte Noita kein Schubladendenken aber es passierte ganz automatisch in ihrem Kopf, ohne das sie es willentlich beeinflussen konnte.
    Ein Seufzen ging von Darren aus, als er auf den Wunsch vom Strandfest angesprochen wurde und das war auch genau der Moment, als die junge Hexe es bereute die Frage überhaupt gestellt zu haben. Es war nicht ihre Absicht die Stimmung des Schauspielers zu trüben und so hoffte die Schwarzhaarige innig, dass sie das Thema wieder unter den Tisch kehren konnte. Beinahe nervös knabberte sie an ihrer Unterlippe. Wie gerufen ertönte eine Stimme hinter ihr, die Noita herumfahren ließ. "Majo!!!" Ein freudiger Aufschrei entfuhr dem Mädchen beim Anblick ihrer Cousine. Es fühlte sich wie eine halbe Ewigkeit an, als sie den Blondschopf das letzte Mal gesehen hatte. Es tat gut ein vertrautes Gesicht zu sehen. Noita strahlte über das ganze Gesicht und wandte ihren Blick nicht mehr von dem Lockenkopf ab. Beinahe furchteinflößend war der Blick, den ihre Cousine dem jungen Mann an Noitas Seite zuwarf. Die Schwarzhaarige war mehr als irritiert und lächelte nur ahnungslos. Vielleicht kannten sich die beiden ja schon und Majo hatte ihre Gründe Darren so zu behandeln. Wer wusste das schon? Elegant ließ sich die Blonde ins Wasser gleiten und schloss zur anderen Hexe auf. Entspannt schloss Majo ihre Augen und seufzte erleichtert. Es war schön zu sehen, dass auch sie entspannen konnte. Manchmal wirkte der blonde Wirbelwind doch etwas überspannt. Schließlich gab der Lockenkopf ihre Missgunst bezüglich des Urlaubs Kund, woraufhin Noita ihr einen empörten Blick zuwarf. "Hattest du keine schöne Zeit in den Bergen? "

  • hmhappyhmhappyhmhappy

    [IMG:http://orig09.deviantart.net/d4af/f/2016/039/4/c/harvest_moon_girl___eve_by_princesslettuce-d9bgj3e.png]Tatsächlich war während Eve’s Abwesenheit mehr Arbeit angefallen als von ihr erwartet, was ein wirklich gutes Zeichen für das Badehaus war. Die Reservierungen kamen fast Massenweise rein und in den nöchsten zwei Monaten würde es schwer werden noch spontan ein Zimmer zu bekommen, da fast alles ausgebucht war. Eve war ganz in ihre Arbeit vertieft, als ein Gast durch die Türe trat. Eine junge Frau, brünett mit Zopf. Ziemlich sportlich! schoss es der Russin durch den Kopf, als sie zu ihr aufsah. Sie wirkte etwas desinteressiert und fragte kurz und knapp nach den Kosten für ein Bad. „Einen schönen guten Tag!“, grüßte die Blonde lächelnd zurück. „Nur Baden kostet 5 Euro pro Stunde. Möchten sie auch hier übernachten? Dann wäre das Bad inclusive.“, erklärte Eve so, wie sie es gewohnt war.


  • Hinata beobachtete die Blondine weiter aus dem Augenwinkel, während er sich gespielt verlegen am Hinterkopf kratzte. Er hörte ein leises 'Hm' aus ihrem Mund kommen, wohl ein Zeichen der Unschlüssigkeit ihrerseits. Ganz so leichtmachte sie es ihm also doch nicht, interessant. Jedoch beantwortete sie ihm schlussendlich seine indirekte Frage nach ihrem Namen. Kathy.. Es war nichts besonderes. Er könnte ihr jetzt sagen, wie wundervoll ihr Name doch klinge und wie sehr er zu ihrem engelsgleichen Gesicht passe, jedoch würde sie darauf wohl nicht anspringen oder eher genervt reagieren, wie zuvor. Zumal natürlich jedes Wort davon gelogen war, aber das machte Hinata nichts aus, schließlich bestand sein Leben quasi daraus, den Menschen um sich herum Honig um den Mund zu schmieren. Als der Brünette jedoch plötzlich ein Auflachen hörte, hob er eine Augenbraue. Machte sich dieses Weib gerade wirklich über seinen Namen lustig? Für einen Moment wäre ihm fast der Mund aufgeklappt, jedoch konnte er seine Fassade bewahren und schenkte ihr das schönste Lächeln, dass er aus dem Stegreif faken konnte. "Nein, nicht ausschließlich." Antwortete er der Blondine auf die Frage und kratzte sich wieder am Hinterkopf, versenkte seine schlanken Finger in seinen braunen Haaren. Und es dauerte gar nicht lange, da erhob das Mädchen wieder ihre helle, seiner Meinung nach viel zu schrille, Stimme und hielt ihm eine Hand hin, um ihn zu einem Händedruck zu bewegen. Ihre Worte ließen ihn innerlich den Kopf schütteln, denn er wusste nicht genau, ob sie tatsächlich so dumm war oder er einfach nur geistig zu überlegen, wobei es aufs Gleiche herauskam. Sein Kopf bewegte sich mit einem Lachen hin und her und er reichte ihr seine Hand. Vermutlich würde sie sein Lachen als eine Art Kompliment für ihren Spruch auffassen, schlielßich konnte der arme Dummkopf ja nicht wissen, dass Hinata über ihre Berechenbarkeit lachen musste. Seine klaren Augen trafen auf die ihren und er zog seine Hand zurück. Wie sollte er nun weiter vorgehen? Sie in Smalltalk verwickeln oder ein anderes Thema aufbringen? Normalerweise passte sich der Student an das Thema seines Gesprächspartners an und selten musste er auf eigene Ideen kommen, da die Leute meist von sich aus nach einem Thema suchten. Dennoch brauchte er einen Anfang, weswegen er doch auf den allseits gehassten und überaus langweiligen Smalltalk zurückgreifen. "Bist du öfter hier, Kathy?" Fragte er die Blondine deshalb und lehnte sich wieder gegen den Beckenrand. Er ließ seine Schultern kancken und gähnte leise auf. Das Wasser war angenehm warm und entspannte den Jungen, ermüdete ihn aber auch neben dem langweiligen Gespräch. Ob Kathy wohl noch etwas Interessantes aufbringen würde, was ihn neugierig machen könnte? Er strich sich durch das Haar während er laut ausatmete und Kathy musterte. "Verzeih mir meine Müdigkeit, aber bei dieser wundervollen Atmosphäre, im warmen Wasser mit einer netten Dame, kann man sich nur entspannen." Ob sie ihm das abkaufte? Und wenn nicht, dann würde er sich etwas anderes einfallen lassen, schlielßch hatte Hinata noch so einiges in der Trickkiste. Nicht um sonst bekam er eigentlich immer, was er wollte. Es war so gut wie noch nie geschehen, dass der Brünette sein Ziel nicht erreicht hat.

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  • Kathy hätte vermutet, dass Hinata beleidigt sein würde, da sie über seinen Namen gelacht hatte, jedoch blieb er ganz ruhig und kratzte sich wieder am Hinterkopf. War das etwa ein Tick von ihm oder war er wirklich ein schüchterner Typ? Die Blondine wartete ab, ob der Brünette ihren Händedruck annehmen würde und tatsächlich, lächend den Kopf schüttelnd, ergriff er ihre Hand. Die Seine war warm und er hatte eine raue Haut, was Kathy etwas irritierte. Jedoch wollte sie dazu nichts sagen und behielt ihre Gedanken für sich. Sie musste gar nicht lange nachdenken, über was sie reden könnten, da kam Hinata selbst mit einer Frage, welche Kathy die Augenbraue hochziehen ließ. Smalltalk also? "Nein, ich bin heute zum ersten Mal hier. Du?" Antwortete die Studentin wahrheitsgemäß und stellte die Frage zurück. Sie lehnte sich neben den Brünetten an den Beckenrand und sah hinauf zur Decke. Sie hörte ein Knacken und ein leises Gähnen und ihre grünen Iriden legten sich auf den Jungen neben ihr. Seine entschuldigenden Worte waren einerseits nachvollziehbar, aber andererseits auch etwas unbeholfen. Dachte er, so bei ihr anzukommen? "Das Wasser ist wirklich schön." Kathy beschloss sein wahrscheinlich Kompliment zu ignorieren und schloss wieder entspannt die Augen. "So ein Badehaus ist wirklich eine tolle Idee." Ihre Worte erfüllten den leeren Raum und eigentlich redete sie nicht wirklich mit Hinata, sondern ganz allgemein. Nun musste auch die Blondine gähnen, während ihre langen Haare vollgesogen von Wasser um sie herum schwammen.


    Die klare Stimme der Rezeptionistin erfüllte den Eingangsbereich, als sie Chelsea einen schönen Tag wünschte. "Jaja, ihnen auch." Erwiderte die Brünette beiläufig und wartete darauf, dass die Blondine ihr ihre Frage beantworten würde, was sie kurze Zeit später auch tat. Chelsea ließ sich das Gesagte einmal durch den Kopf gehen. 5 Euro pro Stunde war nicht sonderlich teuer, aber Chelsea wusste auch nicht, wie lange sie bleiben wollte. Und genau deshalb war sie such nicht sicher, ob sie die Übernachtung buchen sollte. Einen Tag auswärts schlafen war bestimmt nicht schlecht. Eine Nacht nicht dieses langweilige Hotelzimmer, in dem sie übergangsweise wohnte, bis sich eine andere Wohnmöglichkeit ergeben hatte. Nachdenklich biss sich die Sportlerin auf die Lippe und starrte auf die Rezeption. Sollte sie oder sollte sie nicht? Es sich einen Abend richtig gut gehen lassen? Zumal sie morgen frei hatte, da sie die die restlichen Wochenschichten mit einem Kollegen getauscht hatte, der später sein Frei benötigte als sie. Warum hätte sie also abschlagen sollen? So ergab sich nun die Möglichkeit, sich es eine Nacht im Badehaus gut gehen zu lassen. "Dann übernachte ich. Was macht das?" Stimmte sie zu und fragte gleichzeitig nach den Kosten, die der Fitnesstrainerin anfallen würden. Chelsea strich sich durch das lange Haar und sah die Blondine unbeeindruckt an.

  • Eve hätte sich wirklich einen interessierteren ersten Gast nach ihrer Rückkehr gewünscht, aber was hatte sie für eine Wahl, die sollte schließlich über jeden einzelnen Gast dankbar sein. Während die Brünette weiter überlegte sortierte die blonde Schönheit noch schnell ein paar Akten in die Ordner um etwas mehr Platz auf ihrem Arbeitstisch zu schaffen. „Für eine Nacht im Einzelzimmer wären das 52,80€. Möchten sie in Bar oder mit Karte zahlen?“ Bei anderen Gästen hätte sie noch versucht etwas Smalltalk zu führen, diese Dame hingegen schien jedoch jetzt schon total genervt von allem zu sein. Da war es wohl besser wenn Eve sie einfach in Ruhe lassen und ihr nur die wichtigsten Dinge erklären würde. „Soll ich Ihnen das Haus erklären?“, fragte die Russin Chelsea im Anschluss.

  • [IMG:http://orig04.deviantart.net/78f8/f/2016/172/4/b/darren_by_nijurah-da71xl7.png]„Ich könnte dir ja jetzt einen Vortrag halten, wie schlimm und dämlich es doch ist, vor seiner Vergangenheit zu fliehen und dass man sich ihr stellen sollte um keine Albträume oder dergleichen zu bekommen.. aber das mache ich jetzt nicht. So etwas würde ja nur die gute Stimmung ruinieren.“ Darren lachte kurz, war aber schon ein bisschen neugierig, was Noita in ihrem Leben schon durch stehen musste und warum sie so über ihre Vergangenheit dachte. Aber wenn sie es wollte, würde sie schon etwas erzählen, deshalb fragte er auch nicht weiter nach und nickte, als die junge Frau auf sein Studium zu sprechen kam. Der Lockenkopf lächelte. „Ja genau aber so spannend es sich anhört ist es meist gar nicht.. Anfangs hatte ich ganz andere Vorstellung, dass wir in jeder Vorlesung singen, tanzen, spielen aber es steckt sehr viel Theorie in dem Studium.. es ist zumindest nicht so wie in High School Musical obwohl ich es manchmal sehr lustig fände, wenn plötzlich einer meiner Kommilitonen aufspringt und ein Lied an stimmt. Wie mein Professor da wohl gucken würde..“ Allein der Gedanke brachte Darren zum Lachen, aber auch nicht lange, da sich eine weitere Frau ankündigte, die dem Studenten gar nicht so unbekannt war. „So wie du?“, erwiderte der Brünette als Majo über Mädchen und Albträume sprach. „Hast du eine Schneeballschlacht verloren oder was ist los?“


  • Die blonde Hexe mochte es nicht zugeben, aber es tat ihr gut von einem Menschen so freudig begrüßt zu werden, vor allem vor einem vor dem sie keine Angst hatte. Also... Majo hatte vor niemandem Angst. Nur vor der Macht die sie ihnen über sie geben konnte und das tat sie einfach nicht. Meistens jedenfalls. Noita war einfach zu mögen. Noita war auch nicht der Typ der einem plötzlich in den Rücken fiel, oder sie behandelte wie Dreck... einfach weil. Das wusste Majo, da sie die schwarzhaarige Hexe schon seit ihrer Geburt kannte. Um sich aus ihren beschissenen Gedankengängen zu lösen schüttelte sie leicht den Kopf und musterte wieder den Kerl. Irgendwoher kannte sie ihn doch! Sie konnte den Finger nur nicht so richtig drauflegen. Aber sie musste schmunzeln als er auf ihre Drohung einging. "Oh du hast ja keine Ahnung" sagte sie dann ruhig und ließ dann die ganze "Fass meine kleine Cousine an und ich mach Hackfleisch aus dir Sache" fallen und konzentrierte sich auf das sanfte Plätschern des Wassers. Sie musste sich unbedingt beruhigen, nicht, dass sie sich darum kümmerte jemanden anzumotzen, aber so langsam ging sie sich selbst auf den Zeiger. Überall. In. Ihrem. Kopf. War. Dan. Trotz ihrer blank liegenden Nerven musste sie bei Noitas empörten Blick auflachen. Allerdings verflog der Anflug guter Laune direkt wieder, auch wenn die Frage Darrens fast schon lustig war. Sie wich mit ihrem Blick den andern beiden aus und strich unruhig mit der Hand über die Wasseroberfläche. "Äh... naja... wir sind in den Schneesturm geraten, ich musste ziemlich viel Kraft aufbringen uns da wieder raus zu bekommen" erklärte sie dann stockend. Außerdem habe ich Angst das ich mich in irgendwas verrenne. Ihre Rechte wanderte an ihren Hals und rieb abwesend über die Haut ihres Schlüsselbeins. Wieder schüttelte sie sich aus ihren Gedankengängen. "Bitte entschuldigt, irgendwie bin ich von... der Aktion noch etwas durcheinander. Ich wollte euch die Laune nicht verderben" um ihre Hand davon anzuhalten sich die Haut einfach abzurubbeln, machte sie eine unwirsche Bewegung damit.

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  • Der Brünette analysierte Kathy noch immer und wartete eine Antwort auf seine Frage ab. Und tatsächlich ließ diese nicht lange auf sich warten. Eigentlich interessierte es ihn nicht, ob sie schonmal hier gewesen war, wie oft sie hier gewesen war oder was auch immer sie dazu zu sagen hatte, jedoch musst er das Gespräch am Laufen halten. Innerlich seufzte er, als sie bei dem Thema blieb und die Frage zurück stellte. "Es ist auch mein erster Besuch." Erwiderte der Brünette, ebenfalls wahrheitsgemäß, und wartete ab. Er dachte nach, was er sagen sollte, wenn Kathy kein eigenes Thema finden sollte. Sie schien tatsächlich nicht viel Interesse an einem Gespräch mit ihm zu haben und auch sein Interesse schwand zunehmend. Sie war einfach langweilig, noch langweiliger als die Frauen, die er zuvor schon angesprochen hatte. Und eigentlich dachte Hinata, dass dies gar nicht möglich sei. Wieder erhob die Blondine ihre schrille, nervtötende Stimme und er lauschte, ihr eine letzte Chance gebend. Sie redete über das Wasser, wirklich spannend. Aber Hinata hatte keinen Antrieb das Badehaus schon zu verlassen und blieb deshalb an der Seite der Blondine. "Ja, das ist es." Stimmte er ihr zu, immer in seinr Rolle bleibend. Dabei waren diese Worte nicht einmal gelogen, denn das heiße Wasser war wirklich entspannend. Hinata schloss die haselnussbraunen Augen und schwieg, als er Kathy erneut reden und die schöne Stille zerstören hörte. "Ja." Antwortete er knapp und schwieg wieder. Er könnte das Gespräch jetzt einfach abbrechen und sich ausrihen, aber auch wenn Kathy so interessant war wie ein Backstein, so würde es ihn langweilen, jetzt nur noch zu Schweigen, auch, wenn er ihre Stimme nicht mehr lange ertrug. Hinata hörte sie gähnen und schielte zu ihr hinüber. Sie lehnte an den Beckenrand und hatte die Augen geschlossen, ihre Beine hatten nicht den stabilsten Halt, sodass es leicht wäre, sie ihr unter dem Körper wegzuziehen. Und darauf hatte er ehrlich große Lust, um sich für seine Kopfschmerzen wegen ihrer schrecklichen Stimme zu revangieren. Als ließ er sein Bein langsam hinter dier ihren gleiten und zog ihr die Beine weg, was zur Folgr hatte, dass sie den Halt verlor.

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  • Hinata wurde etwas weniger gesprächig, seine Antworten kurz und knapp. Er teilte ihr mit, dass dies ebenfalls sein erster Besuch hier war und verfiel dann in Schweigen. Jedoch störte die Blondine dies nicht weiter und sie genoss einfach nur das Wasser, lauschte seinen knappe Antworten auf ihre Fragen und schwieg dann mit ihm. Es war eine angenehme Stille, wie Kathy fand. Sie hatten sich ganz einfach nichts zu sagen und hüllten sich deshalb in Schweigen. Doch die angenehme Stimmung war nicht von langer Dauer, denn sie spürte plötzlich etwas an ihren Beinen.Doch da war es auch schon zu spät und sie verlor den Halt, tauchte in das warme Nass. Hilflos planschte sie mit den Armen und kämpfte sich erschrocken an die Oberfläche zurück. Eigentlich wäre ihr nun zum Lachen zu Mute gewesen, jedoch war sie überhaupt nicht amüsiert. "Was sollte das denn?!" Fragte sie den Brünetten fassungslos. Wofür war das bitte gewesen?! Die Blondine hatte so langsam wirklich keine Lust mehr, sich mit Hinata zu unterhalten, gar nur in seiner Nähe zu sein. Die Erinnerungen vom vergangenen Urlaub waren noch frisch. Die Frau an der Tür, tot, leblos. Wurde sie jetzt paranoid? Kathy schüttelte den Kopf. "Ich erwarte eine Antwort!" Schlug sie dem Jungen entgegen und ging auf Sicherheitsabstand. "Lass mich bloß in Ruhe!"




    Die Angestellte nannte Cheslsea den Preis und erkundigte sich nach der Zahlungsart. "Mit Karte, bitte." Erwiderte die Sportlerin und nahm ihr Portmonee aus der Tasche, um die Kreditkarte heraus zu holen. Sie steckte diese in den dafür vorhergesehenen Schlitz der Kasse und gab ihren Code ein, damit die Transaktion durchgeführt werden konnte. Die Blondine bot an, ihr das Haus zu erklären und Chelsea lächelte milde. "Sehr gern. Ich .. bin ein bisschen müde, nehmen Sie es sich nicht zu Herzen." Letzteres war auf ihr abweisendes Verhalten bezogen, denn auch wenn Chelsea sich im Moment nur für die Entspannung des Bades interessierte, so wollte sie keineswegs zu unfreundlich sein. Schließlich machte die arme frau auch nur ihre Arbeit und hatte der Brünetten gar nichts getan. Chelsea packte ihre Kreditkarte wieder in ihre Geldbörse und verstaute diese wieder in ihrer Tasche. Sie tippelte mit den Fingerspitzen auf dem Tresen herum und sah die Blondine abwartend an.

  • Der Geldtransfer wurde erfolgreich ausgeführt und Eve zückte einen der Schlüssel, welche nummeriert am Schlüsselbrett hingen und verließ ihren Platz hinter der Rezeption um sich um ihren Gast kümmern zu können. „Ach nein, das macht gar nichts. Die meisten unserer Gäste kommen hier her, weil sie viel zu verspannt von ihrem Alltag sind und sich hier etwas Erholung erhoffen.”, wank die Blonde ab. Tatsächlich waren es gar nicht so viele, aber die Gäste des Hauses sollten sich hier schließlich wohl fühlen, da konnte man die Realität ruhig einmal etwas verdrehen. „Wenn sie mir folgen würden.”, bat Evelyn die Brünette und ging einen Schritt voraus. „Ihr Zimmer befindet sich direkt am Ende des Ganges, Zimmer Nummer 7.” Mit diesen kurzen Worten deutete sie in die Richtung von der sie gesprochen hatte und überreichte Chelsea anschließend den Zimmerschlüssel. „Solange unsere Küche geöffnet ist, können sie sich auch gerne etwas aufs Zimmer bestellen.” Ein Angebot, welches wirklich viele nutzten, wenn sie es nach einem entspannenden Bad wieder in ihr Zimmer geschafft hatten und am liebsten sofort schlafen würden. Anschließend schlugen die beiden Frauen den anderen Weg ein, in dessen Richtung der Bereich mit den Bädern lag. „Sie dürfen die Bäder gerne so lange benutzen wie es ihnen beliebt. Als Hausgast sind sie für Sie durchgängig zugänglich.“ Ein weiterer Aspekt, mit dem sie hier viele Kunden anlocken konnten. „Wir haben zwei große Umkleiden für Damen und Herren, sobald sie diese auf der anderen Seite verlassen sind die einzelnen Bäder und die Duschen einzeln ausgeschildert.” Mit diesen Worten beendete die Blonde ihre Führung und wandte sich noch ein letztes Mal an Chelsea. ,,Gerne können sie sich im Bad auch einen Sake oder etwas anderes zu trinken bestellen, am Eingang hängt ein Telefon, wenn sie mich erreichen möchten.”


  • Mit geschlossenen Augen und dem Kopf im Nacken lauschte die schwarzhaarige Hexe den Worten des jungen Mannes. Ein kurzes Lächeln huschte über die Lippen Noitas als er seinen Vortrag beendet hatte, welcher scheinbar kein Vortrag hätte sein sollen. Natürlich wusste das Mädchen, dass er Recht hatte. Selbst ein Dummkopf weiß, dass Weglaufen niemals die richtige Option war aber Noitas Herz fühlte sich wesentlich weniger schwer an, seit sie das Schloss im Wald verlassen hatte. All diese Erinnerungen. Sie wurde stehts damit konfrontiert. Eine Zeit lang hatte die gehofft, dass ihre Eltern sie so am ehesten finden würden aber irgendwann hatte sie es eingesehen: Ihre Eltern wollten sie nicht finden. Es war nie ihre Absicht gewesen zurückzukehren und eine Familie zu sein. Noita schluckte schwer. Ein imaginärer Kloß hatte sich in ihrem Hals gebildet und verschlug dem Hexenmädchen die Sprache. Eine einzelne Träne kullerte über ihre Wange, doch glücklicherweise konnte man hier nicht erkennen ob es sich um Schweiß oder Tränenflüssigkeit handelte. Nun war sie es die nicht mehr gefunden werden wollte, die ihre Spuren verwischen und ein neues Leben beginnen wollte. Majo war alles an Familie, dass sie brauchte und es genügte völlig. Das blonde Lockenkopf war mehr als Noita sich wünschen konnte. Mehr brauchte die Schwarzhaarige nicht. Noita war froh, dass Darren das Thema wechselte und sie damit wieder zum Lächeln brachte. Die düsteren Gedanken hatten sie zwar eingeholt aber Noita hatte Mittel und Wege gefunden sie ganz schnell wieder zu vertreiben. Als der Dunkelhaarige schließlich einen Vergleich zu High School Musical brachte war es um die junge Hexe geschehen und sie musste sogar herzhaft lachen. "Oh ... Irgendwie hast du meine Vorstellung eines Schauspielstudiums gerade zerstört." Auch Darren musste auf Grund der absurden Vorstellung lachen, doch sein Lachen verstummte als Majo sich zu ihnen gesellte. Noita blickte erneut zwischen den Beiden hin und her und spürte die Luft regelrecht knistern. Jedoch nicht gerade im positiven Sinne. Obwohl Noita ihre Cousine liebte, musste sie über Darrens Kommentar schmunzeln. Tatsächlich konnte sie sich gut vorstellen, dass Majo wegen einer verlorenen Schneeballschlacht schmollte aber wahrscheinlich hätte sie einfach zu Gunsten ihrer Magie angewandt und sowieso nicht verloren. Kurzzeitig hatte die Schwarzhaarige tatsächlich die Sorge, dass Majo dem Anderen etwas antun würde aber es stellte sich heraus, dass sie sich scheinbar darauf beschränkte ihn mit Worten anzugiften. Dies war durchaus auch keine angenehme Art und Weise aber wesentlich besser als andere Dinge, wozu ihre Cousine in der Lage war. Vor ihrem inneren Auge sah Noita schon einen Darren in Froschgestalt aber mit sehr interessanter Frisur. Beinahe musste das Mädchen kichern, tadelte sich im nächsten Augenblick aber selbst dafür. Das Böse ihrer Mutter war doch nicht etwa auf sie abgefärbt. Hoffentlich nicht. Noita lies sich etwas tiefer ins Wasser gleiten, bis nur noch ihr Kopf herausragte. "Wir sind dem Wetter auch gerade noch entkommen. Das Glück war wohl auf unserer Seite." Unschuldig lächelte Noita und errötete leicht bei dem Gedanken an den Winterurlaub. Zu gerne hätte sie Majo davon erzählt aber irgendwie hielt die Anwesenheit Darrens und die Sorge um Majos Reaktion sie davon ab und so schwieg die Teeangerin und genoss den Gedanken daran für sich."Scheinbar hast du nicht allzu viel verpasst, Darren. Außer einen Schneesturm und darauf kann man gut und gerne verzichten denke ich..."

  • • "Ich bin keine Puppe, die man aus einem verstaubten Regal holt, wenn Jemand gerade nicht da ist, und wenn dieser Jemand wieder zurückkehrt, achtlos ins Regal gestellt wird und wieder von allen... gehasst wird." •

  • [IMG:http://orig04.deviantart.net/78f8/f/2016/172/4/b/darren_by_nijurah-da71xl7.png]Darren lächelte noch, denn eigentlich war die Vorstellung eines solchen Studienganges ja nicht schlecht. Ob man dabei etwas wirklich Wichtiges lernte, war dann eine andere Sache. Jedoch rückte das Thema rund um sein Studium und alles drum herum in den Hintergrund, was ihn auch nicht sonderlich störte denn schließlich wollte er sich gerade davon erholen, als Majo ihre Story über den anscheinend gar nicht so schönen Urlaub erzählte. „Warst du der Retter aller?“, fragte der Lockenkopf die langhaarige Hexe. „Mit ein bisschen von deinen glitzernden Zaubersprüchen müsste das doch eigentlich kein Problem gewesen sein?“ Wahrscheinlich hatte Darren einfach leicht reden aber woher sollte er auch wissen wie diese Kräfte die das Mädchen besaß wirkten? Jedoch konnte er sich gut vorstellen, dass es unter diesen Umständen nicht leicht gewesen war und nachdem der Student den Kopf geschüttelt hatte, lächelte er erneut. „Alles okay.“, erwiderte er auf Majos Entschuldigung. „Es ist schön zu sehen dass es euch dennoch gut geht.“ Auch wenn er irgendwie das Gefühl hatte, dass auch in Majo selbst ein kleiner Sturm wütete. „Vielleicht solltet ihr die nächsten Jahre einfach fern von diesem Ort bleiben. Das diesjährige Weihnachtsfest verbringt ihr am besten einfach hier. So schlecht ist diese Stadt ja auch nicht und meist auch recht nett dekoriert..“ Waren die beiden überhaupt Familienmenschen? Noita lief ja vor ihrer Vergangenheit fort und Majo.. war einfach sie und Darren konnte sich kaum vorstellen dass sie mit Geschenken überhäuft und mit strahlenden Äuglein unterm Christbaum saß. „Wobei ja jetzt eh erst einmal der Sommer vor der Tür steht.“ Darren wartete einen Augenblick und beobachtete den Wasserdampf der in den Himmel stieg. „Das mag jetzt wahrscheinlich vollkommen dämlich rüber kommen und auch total aus dem Kontext aber glaubt ihr an die Liebe auf den ersten Blick? Rein interessehalber..“ Natürlich.

    oh love - there's no need to hide
    just let me love you when your heart is tired

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  • Nachdem Eve die Hausführung beendet und sich von ihrem Gast verabschiedet hatte, war sie wieder an die Rezeption zurückgekehrt. Es gab noch genügend Arbeit, die auf die junge Badehausbesitzerin wartete. Kaum, dass sie das Reservierungssystem und einige andere Dokumente auf dem Computer geöffnet hatten, meldete sich ihr Handy, welches neben der Kasse seinen Platz gefunden hatte. Es stand gar nicht zur Frage, dass es jemand anderes außer Gale sein konnte, weshalb sie direkt nach dem kleinen, technischen Wunderwerk griff und eilig die SMS las. Immerhin eines konnte sie schonmal festhalten: Beide schienen zumindest in dieser Hinsicht recht altmodisch gestrickt zu sein, schließlich nutzten sie gerade kein Whatsapp, was in der heutigen Zeit ein echtes Wunder war. Dazu kam auch noch, dass Gale gestand kein Fleischliebhaber zu sein, was bei der blonden Vegetarierin direkt ein Pluspunkt war. Es trugen bei ihr viele Faktoren dazu bei, dass sie darauf verzichtete, sowohl gesundheitliche Gründe, als auch die Haltung der meisten Tiere. Selbst, wenn diese ein gutes Leben hatten, konnte sie sich einfach nicht dazu durchringen, diese zu essen. Viel lieber würde sie diese adoptieren und sie hegen und pflegen wie ein Kind. Zu schade, dass sie keine Haustiere hatte. Schnell tippte sie eine Antwort an den hübschen Planetariumsbesitzer, ehe sie bei der Bearbeitung der Dateien einen Zahn zulegte um so schnell wie möglich fertig zu werden. Kaum, dass sie ihre Arbeit zu Ende gebracht hatte, eilte sie im Treppenhaus hinab in die unterste Etage in der sich auch die Küche befand. Zu ihrem Glück waren hier immer ausreichend frische Nahrungsmittel vorrätig, wodurch es ein leichtes war, die benötigten Sachen für ein leckeres Abendessen zusammen zu suchen, zudem kam noch ein leckerer Spätburgunder, der Gale hoffentlich genauso gut schmeckte wie ihr. Sorgsam legte sie alles in einen Korb, welchen sie anschließend mit einem Tuch abdeckte, ehe sie mit diesem hinauf in ihre Wohnung ging um sich wieder etwas frisch zu machen und sich umzuziehen, um sich im Anschluss direkt auf den Weg zu Gale's trautem Heim zu machen.


  • Chelsea nickte der Blondine zu und ließ sich herum führen. Das Badehaus war nicht riesig, aber dennoch sehr gemütlich. Sie hörte zu, wie die Angestellte ihr den Weg zu ihrem Zimmer beschrieb und von der Küche erzählte. Das Beste jedoch war, dass sie das Bad durchgängig benutzen durfte, da sie Hausgast war. Und etwas zu trinken bestellen konnte sie sich ebenfalls, perfekt. "Vielen Dank für die Führung." Bedankte sich die Sportlerin und nahm den Zimmerschlüssel an sich. Kurz darauf verschwand sie in eine der Umkleiden und zog sich ihren Bikini an. Sie sperrte ihre Tasche in einen der Spinde und machte sich auf den Weg ins Innenbecken. Dort angekommen ließ sich Chelsea in das warme Wasser gleiten und bestellte kurz darauf eine Flasche Sake. In dem heißen Wasser mit dem Alkohol ließ sie es sich richtig gut gehen und orderte noch eine zweite Flasche. Nachdem diese auch gelehrt war und Chelsea die Wirkung des Alkohols mehr als deutlich spüren konnte, verließ sie wankend das bad und machte sich mit ihren Sachen auf den Weg in das ihr zugewiesene Zimmer, welches sie aber nicht sofort fand. Dort endlich mehr oder weniger wohlbehalten angekommen schlief die Brünette ihren Rausch aus.
    Am nächsten Morgen packt sie das im Zimmer verteilte Zeug aus ihrer Tasche zusammen, gab den Schlüssel an der Rezeption ab und ging ihres Weges.


    Badehaus >> ?


  • Hinata hatte die Reaktion, welche Kathy zeigte, fast schon erwartet. Sie war so einfach zu durchschauen und so einfältig. Er schüttelte den Kopf, als sie ihn anschrie und eine Erklärung verlangte."Ich schulde dir gar nichts." Meinte er gelangweilt und musterte sie noch ein letztes Mal, ehe er der Blondine den Rücken zu drehte. "Du bist einfach nur dumm und langweilig. Keine Herausforderung." Ohne das ädchen auch nur noch eines einzigen Blickes zu würdigen verließ Hinata das Becken und zog sich in der Umkleide wieder an. Seine Sachen im Gepäck verließ der Brünette das Badehaus und machte sich auf den Weg zurückin die Stadt. Hoffentlich lief er dieser nervtötenden und naiven Frau nicht mehr über den Weg, das wäre unerträglich. Für den jungen Psychologiestudenten war der Tag erledigt, er hatte nichts mehr geplant und auf ein erneutes Spielchen hatte er auch keine Lust. Deshalb wanderte er einfach ein wenig durch die Gegend.

    Nein ich bin nicht die Signatur. Ich sortiere hier nur den Buchstabensalat, den mein Besitzer hier eben fabriziert hat!


  • Vollkommen fassungslos starrte Kathy den jungen mann an. War der gestört oder was? Was zur Hölle meinte er denn, wenn er sagte, sie war keine Herausforderung. Ohne noch etwas zu der geschockten Blondine zu sagen, ging er einfach und ließ Kathy fassungslos im Wasser zurück. Jetzt konnte sie sich ganz sicher nicht mehr entspannen, dazu war diese Begegnung gerade zu seltsam und verstörend gewesen. Kathy stieg aus dem Wasser und wankte vollkommen von Sinnen in die Umkleiden, wo sie sich umzog und alles wieder in ihre Handtasche packte, ehe sie sich die Haare föhnte. Als die Blondine das Badehaus verließ färbte sich der Himmel über ihr bereits rot, jedoch wollte und konnte Kathy jetzt nicht nachhause. Sie fuhr mit der Seilbahn zum Fuße des Berges und stieg in den kleinen Bus, welcher dort hielt. Ganz egal wo er hin fuhr, sie musste jetzt einfach raus aus der Stadt.


    Badehaus(Riverport) >> Walnusswald(Sternbach)

  • MajoStrickjacke.pngAls sie von Darren auf ihre Kräfte angesprochen wurde, hob sie eine Augenbraue und plötzlich erinnerte sie sich wieder woher sie ihn kannte. Erinnerte sich daran, dass sie ihn beim ersten Treffen verhältnismäßig nett fand, mit einem kleinen Funkenregen geprotzt hatte und auch Dan an diesem Ort in ihr Leben getreten war. Na Prima. Auf eine etwas Majo untypische Weise versuchte sie ihn für ihre blöde Situation nicht verantwortlich zu machen. "Nicht alles was sich Zauber nennt glitzert, im Grunde ist Glitzer kein richtiger Zauber, er sieht einfach nur hübsch aus und reicht oftmals aus um "Muggel" erahnen zu lassen was man könnte wenn man wollte. Im Allgemeinen ist so Glitzer nur Deko und kostet bei richtiger Magie nur unnötig viel Kraft" erklärte sie ihm hoheitsvoll, aber lächelnd. Dann wandte sie ihren Blick ab. Nächstes Weihnachten? Eigentlich wollte sie nicht daran denken wie es dann vielleicht aussehen würde, vermutlich noch beschissener als jetzt schon. "Ich weiß nicht ob ich nächstes Weihnachten hier sein werde" stellte sie dann prompt in den Raum und sah Noita an. "Ich habe von einem Dorf hier in der Nähe gehört und... ich weiß nicht... ich mag die Stadt, sie bietet viele Möglichkeiten, aber irgendwie sind mir hier zu viele Menschen und ich kann hier einfach nicht nachdenken. Mir kam in den Sinn mir dort vielleicht ein Haus zu suchen. Offensichtlich haben es meine echten Eltern geschafft endlich von uns zu gehen und mir etwas Geld zu hinterlassen. Vermutlich steht dir gar nicht der Sinn danach mit deiner biestigen Cousine zusammen zu wohnen, aber ich wollte dich trotzdem fragen. Du musst dich nicht gleich entscheiden. Denk einfach nur darüber nach" sagte sie mit einer fast schon tonlosen Stimme und einem schüchtern wirkenden Halblächeln. Etwas, was nur eine kleine Cousine der blonden Hexe geschenkt bekam. Peinlich berührt wegen dem Zuschauer räusperte sie sich und strich mit den Händen durchs Wasser. Bei Darrens Frage runzelte sie die Stirn. "Ich glaube an Verderben auf den ersten Blick. Liebe ist nicht so mein Gebiet, aber das kannst du dir wahrscheinlich denken... was man nie kennengelernt hat, kann man auch nicht auf den ersten Blick erfahren oder?" antwortete sie dann und schob sich mit den Armen aus dem warmen Wasser um auf dem Rand sitzen zu bleiben.

    "Come on, little lady, give us a smile"
    No, I ain't got nothin' to smile about
    I got no one to smile for, I waited a while for
    A moment to say I don't owe you a goddamn thing

    Nightmare - Halsey

  • [IMG:http://orig02.deviantart.net/e61a/f/2015/152/9/c/harvest_moon_girl___noita_by_princesslettuce-d8mok3r.png]


    Eine Zeit lang musste Noita noch schmunzeln, da sie die Vorstellung einfach zu amüsant fand, doch irgendwann wurde es wieder ruhig zwischen ihnen und jeder entspannte für sich. Die Schwarzhaarige linste zu ihrer Cousine, welche die Augen geschlossen hatte und vor sich hin döste. Ein Lächeln stahl sich auf die Lippen der jungen Hexe. Es war interessant zu sehen, dass auch der Wirbelwind Majo einmal zur Ruhe kam. Mit geschlossenen Augen sah sie sogar total friedlich aus. Nicht das Noita etwas Böses über ihr Lieblingsfamilienmitglied dachte... nein es war eher mehr so, dass ihre Cousine dazu neigte aus der Haut zu fahren und es andere Menschen gerne spüren ließ, wenn sie keine gute Laune hatte. Achwo. Selbst wenn sie gute Laune hatte, lag die Ursache meist darin, dass sie jemand anderen einen Streich spielte oder sich über ihn lustig machte. Noita liebte den Lockenkopf mit all ihren Macken und Kanten aber es war durchaus schön zu sehen, dass sie auch einmal entspannen konnte. Seelig lächelte das schwarzhaarige Mädchen mit den roten Augen bis Darrens Worte sie erreichten und Noita sie auch bewusst wahrnahm. Wenn sie sich nicht mit ihren Händen am Beckenrand abstützen würde, wäre sie in diesem Moment vor Schock wahrscheinlich ertrunken. Die Augen der Schülerin waren weit aufgerissen und ihr Herz raste. Eine Zeit lang herrschte Stille und wenn die Schwarzhaarige nicht derartig friedfertig wäre, hätte sie ihre Cousine wohl eine Kopfnuss verpasst. Sie hatte doch nicht ernsthaft vor anderen Menschen gezaubert? Warum tat sie so etwas? Seit wann tat sie so etwas? Es war doch immer abgemacht gewesen sich im Hintergrund zu halten, unerkannt zu bleiben. Das Herz der jungen Hexe pochte nach wie vor so wild, als wollte es in der nächsten Sekunde aus ihrem Brustkorb hüpfen. "Du...du...du weißt davon...?" brach es schließlich aus Noita hervor und nahezu entrüstet blickte sie zwischen Darren und Majo hervor wobei ihr Blick gegenüber ihrer Cousine weniger entrüstet sondern vielmehr verständnislos war. Die Tochter der Hexenprinzessin persönlich zweifelte daran ob sie ihrem...ob sie Ced jemals davon erzählen konnte und Majo erzählte es einfach einem Typen den sie noch nicht einmal sonderlich gut zu kennen schien. Als sie genauer darüber nachdachte musste Noita feststellen, dass sie nicht böse war sondern irgendwie beneidete sie die Blonde dafür, dass sie so leichtfertig damit umgehen konnte. Stille. Die Schwarzhaarige blickte auf die Wasseroberfläche und beobachtete die Wellen, welche durch jede einzelne Bewegung ihrerseits ausgelöst wurden. War es gar nicht nötig sich so im Hintergrund zu halten, ihre Kräfte zu verbergen, welche ohnehin schon verkümmert waren, da sie sie kaum einsetzte? Das Mädchen war verwirrt und horchte erst wieder auf als Darren ihnen den Ratschlag gab nächstes Weihnachten vielleicht in der Stadt zu verbringen. Tatsächlich lockerte der Themenwechsel die Anspannung, welche sich in Noita gebildet hatte, etwas auf und so blickte sie den jungen Mann mit glänzenden Augen an. "Oh ich liebe Weihnachten...bestimmt sieht es hier auch ganz wunderschön aus..." Noita schwärmte über Kekse backen, Lebkuchen bis hin zu Christbaum schmücken und Weihnachtsmärkten. Es war deutlich zu sehen, dass sie ein Herz für das Fest der Liebe hatte auch wenn sie es so gut wie nie mit ihrer gesamten Familie genießen konnte sondern meist nur mit ihrer Cousine aber das genügte ihr. Hauptsache man hatte seine Liebsten um sich. Auch wenn die Tatsache, dass Darren Bescheid wusste sie immer noch unruhig machte, war sie nun etwas positiver gestimmt. Majo jedoch drosselte die Euphorie der Schülerin etwas und so lauschte sie gebannt den Worten der Blonden. "Deine Eltern sind tot....oh...das tut mir Leid. Ich meine ich weiß du hattest nichts mit ihnen zu tun aber...mein Beileid..." Mit traurigen Augen sah sie den Lockenkopf an und umarmte sie liebevoll daraufhin bevor sie sich wieder langsam von ihr löste. Aufmerksam hörte Noita der Anderen zu und wartete ab bis sie zu Ende gesprochen hatte. Beinahe musste die Schwarzhaarige grinsen, als sie das unsichere Gesicht der Blonden begutachtete. "Ach du. Du weißt doch das mich selbst deine Biestigkeit nicht von dir fernhalten kann. Ich komme liebend gerne mit dir. Versprochen!" Das Mädchen hielt ihrer Cousine den kleinen Finger hin, woraufhin diese einharkte und sie das Versprechen somit besiegelten.

    Majo räusperte sich und band auch nun den Dritten im Bunde wieder in das Gespräch ein jedoch schien sie augenblicklich wieder die Majo zu sein, die sie für gewöhnlich anderen Menschen präsentierte. Unterkühlt wie eh und je. Schweigend vernahm sie die Meinung des Lockenkopfes und fragte sich währenddessen warum Darren ausgerechnet diese Frage stellte. Gab es da irgendjemanden in seinem Leben? War er deshalb damals am Strand so traurig? Noita versuchte hinter seine Fassade zu blicken aber es gelang ihr nicht wirklich immerhin kannten sie sich noch nicht gut genug dafür. "Ich glaube es ist viel mehr eine Art Faszination, die man empfindet, wenn man einen gewissen Menschen erblickt. Liebe kann denke ich erst entstehen wenn man den Menschen kennengelernt hat. Wenn man herausfindet, was ihn wirklich ausmacht." Ein Lächeln bildete sich auf den Lippen des Mädchens und sie blickte gen Himmel. "Ich glaube aber das es für Jeden irgendwie diesen einen besonderen Menschen gibt, der einem umhaut. Der einem Dinge fühlen lässt, die man noch niemals auf diese Art und Weise empfunden hat." Noita schloss die Augen und vor ihrem inneren Auge sah sie niemanden Geringeren als ihn. Das blonde Haar. Die blauen Augen und dieses Lächeln....