Die Korallenbucht und die Strandbar "Lulucoco"

  • 1699-darren-pngDarren | verlässt die Korallenbucht


    „Langweilig also?“ Der junge Student stützte seinen Kopf mit dem Arm auf der Theke ab, sah an dem Fräulein hinab und schüttelte seinen Kopf ein bisschen. Fast schon als wäre er zu tiefst enttäuscht durch die Worte, die sie gerade ausgesprochen hatte. Ein lauter Seufzer folgte. „Mit dieser Einstellung wirst du aber nicht weit kommen. Du musst dich verkaufen, wenn du irgendwann mal deine Werke verkaufen willst.“ Darren lächelte und hielt kurz inne. Hatte auf den Tresen unweit entfernt einen Flyer entdeckt, der ihm auch schon auf dem Weg hierher an einer Straßenlaterne ins Auge gestochen war. „So ist es. Irgendwann kommt dieser Moment wo du dir darüber klar wirst, was du machen möchtest. Und wenn es sich nach einem Jahr als falsch heraus stellt, hast du wenigstens einige Erfahrungen sammeln können.“, äußerte sich der Musiker und nickte daraufhin, erwiderte das hübsche Lächeln des Mädchen. „Ja schon aber das ist jetzt nichts wirklich Großes oder Professionelles.“ Zwar hatte der Schauspielstudent Hier und Da schon mal auf kleinen Bühnen sein Können zum Besten gegeben, das Publikum mit in die Welt der Musik genommen aber er war noch meilenweit davon entfernt ein wirklich guter und begnadeter Sänger zu werden. Das Talent hatte er aber manchmal fehlte ihm einfach die Muse. „Manchmal schreibe ich auch meine eigenen Texte aber es ist wirklich nicht so einfach.“, erzählte der Dunkelhaarige weiter und es kam ihm sogar ein leises Seufzen über die Lippen. Er hatte seinen Kopf wieder abgestützt und sah an Rumi vorbei, dabei fiel ihm die Uhr im Hawaiimuster auf und er schreckte kurz hoch. „Aah verdammt.. ich muss los.“ Der Musiker glitt von seinem Barhocker und legte einen Schein aus seinem Geldbeutel auf den Tresen. Damit war natürlich auch der Cocktail von Rumi bezahlt. Zwar wäre er jetzt lieber hier gewesen, hätte sich ein bisschen abgelenkt aber manchmal rief einfach die Pflicht und diese Vorlesung durfte er auf keinen Fall verpassen. „Aber weißt du was?“, begann er, näherte sich der jungen Dame ein bisschen und griff hinter sie, zückte einen der schaurig verzierten Flyer hervor, die sich da auf der Theke stapelten und hielt ihr den vor. „Vielleicht sieht man sich dort heute Abend?“ Er lächelte und legte das Stück Papier wieder ab. „Im Kostüm, natürlich!“ Immerhin war das Mädchen doch so fasziniert vom Nähen oder? Vom kreativen Arbeiten und so etwas gehörte ja auch irgendwie dazu. „Bis dann.“ Damit verabschiedete sich der angehende Schauspieler und machte sich ein bisschen schneller als sonst auf den Weg Richtung Universität.

  • [Rumi] ~ mit Darren an der Strandbar -> geht

    3405-rumi-akiyama-pngOutfit - Frisur


    "Mich verkaufen?" Fragte die Rosahaarige. "Ist notiert." Sie war dankbar für Darrens Ratschläge, schließlich hatte er schon weitaus mehr Erfahrung als sie selbst. "Du hast Recht. Ich sollte mich deswegen nicht so stressen. Keine Zeit ist verschwendet." Rumi lächelte. Je länger sie mit Darren sprach, desto besser fühlte sie sich. Die Melancholie, welche ihr Herz noch vor einer Weile bedrückt hatte, war fast gänzlich verschwunden. Die Ausstrahlung des Studenten war wahrlich magisch. Als er von der Musik sprach, lauschte Rumi seinen Antworten aufmerksam. "Das muss es doch auch nicht sein. Leidenschaft kann auch im Kleinen mitreißen." Nicht jeder brauchte ein professionelles Studio, um mit seiner Musik zu berühren. Und Rumi war sich sicher, dass Darrens Können auch ohne großes Drumherum überzeugen konnte. Sie nickte verstehend, als der Student über seine eignen Texte sprach. "Das kann ich verstehen. Vielleicht habe ich ja einmal das Glück, einen von ihnen zu hören." Die Rosahaarige wurde mit jedem Satz neugieriger. So sanft wie Darrens Sprechstimme klang und so wissend und weise wie er sprach, musste seine Musik wirklich tiefgreifend und melodisch sein. Leider war die schöne Zeit aufgebracht, als Darren verkündete, dass er los musste. "Oh, okay." Jedoch sprach er sie dann tatsächlich auf das Poster an, welches sie selbst zuvor schon gesehen hatte. Die Feier in Sternbach. "Vielleicht, ja." Stimmte sie ihm dann zu. "Bis dann." Rief Rumi dem Brünetten noch hinterher. Sie selbst verbrachte noch eine Weile am Strand, ehe sie schließlich nachhause ging. Sie musste noch ein Kostüm finden!


    Strand >> Finkenweg 12


    [Alma] ~ mit Grey im Personalbereich der Strandbar

    3561-alma-pelekai-3-pngOutfit - Frisur


    "Sex on the Beach it is." Antwortete die Südländerin und mischte die Cocktails, die Änderung in Greys Tonfall war ihr nicht entgangen. Nachdem sich die Cheerleaderin neben ihrer neuen Bekanntschaft auf dem Sofa niedergelassen hatte und sie angestoßen hatten, nahm Alma einen großen Schluck ihres Drinks. Der Abend lief eigentlich ganz gut und sie genoss Greys Gesellschaft tatsächlich. Seine schnippischen Aussagen und seine griesgrämige Art amüsierten sie tatsächlich und das war selten. Normalerweise war Alma eine Mensch, welche schnell an die Decke ging und nichts einfach hinnahm, doch irgendetwas hatte der Blonde an sich, was sie nicht nur interessierte, sondern auch besänftigte. Alma strich sich eine ihrer vollen schwarzen Locken hinters Ohr und betrachtete den Schüler neugierig. Das Kompliment nahm sie lachend an. "Wäre ja schlimm, wenn nicht. Die Kunden würden reihenweise davonrennen." Was einerseits nicht so schlimm wäre, da sie dann nicht mehr arbeiten müsste, aber andererseits würde das auch weniger bis gar kein Geld mehr bedeuten. Und das wäre eine Katastrophe. Wie würde sie denn sonst shoppen gehen? "Aber ich sehe, dass du einen guten Drink wertschätzt." Alma blickte ihm in die Augen und lehnte sich leicht in seine Richtung, nur ein kleines bisschen, während sie einen Finger ihrer freien Hand leicht über die Seite seiner Jeans fahren ließ. Dabei leckte sie sich unbemerkt über die Lippen, ehe sie einen weiteren Schluck ihres Cocktails nahm.