Finkenweg 12: Apartments von Antoinette, Kotomi + Rumi & Kyle

  • Der mehrstöckige Wohnkomplex liegt am Rande von Riverport und ist aufgrund seiner meernahen Lage sehr beliebt. Auf drei Ebenen befinden sich Apartments die von Einwohnern der Stadt bewohnt werden. Jede Wohnung verfügt über ausreichend Platz und bietet neben moderner Technik auch einen Aufzug an. Die Bewohner der unteren Wohnung haben zusätzlich Zugang zu einem eigenen Garten während die Stockwerke darüber jeweils einen großen Balkon haben. Highlight des Hauses ist eine für alle zugängliche Dachterrasse, auf der Sitzmöglichkeiten vorhanden sind. Von dort aus lässt sich die Skyline Riverports wunderbar beobachten.


    Bewohner: Antoinette, Kotomi + Rumi, Kyle


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  • Kyle, Zwischenstopp~


    Ein kleines Seufzen. Eine eigentlich doch eher seltene Reaktion des jungen Mannes, aber manchmal, da passte es einfach. Was genau passte? Uff, keine Ahnung, wieso fragt ihr eigentlich mich? Kyle seufzte erneut, als er sich von seinem weichen Sofa aufrappelte und gab dann ein leises, angestrengtes Stöhnen von sich, als er sich schlussendlich komplett aufrichtete. Kaffee. Er brauchte ganz dringend einen Kaffee. Er konnte Kaffee nicht mal sonderlich leiden. Wieso zum Fick hatte er dann eigentlich überhaupt eine Maschine in seiner Wohnung stehen? Ah, ja genau. Er hatte zuviel Geld, Langeweile und war mal kurzzeitig der Überzeugung gewesen, würde er nur oft genug von diesem Zeug trinken, so würde er es schon irgendwann mögen. Tja, falsch gedacht. Der atemberaubende Tag, an dem jenes passierte - bis jetzt war er definitiv noch nicht gekommen. Wie konnte Marina dieses Gesöff eigentlich jeden Tag mehrfach und dann auch noch freiwillig trinken? Gott, sie schien es sogar zu genießen? Er würde ja jetzt sagen, sie konnte unmöglich ein normaler Mensch sein, aber.. naja. Er wusste es nun mal besser. Egal. Gerade - da war er froh über diesen, wahrscheinlich um 3, 4 Uhr morgens getätigten, Kauf und ließ sich schleunigst eine Portion von dem braunen Zeug herstellen lassen. Aaah, scheiße man. Wann war er eigentlich gestern ins Bett gegangen?? Und wann zur Hölle war Ran nach Hause gegangen? Er sollte ihr wahrscheinlich eine Nachricht schreiben, also gleich, nein, später, wenn er wieder halbwegs.. halbwegs lebendig war? Gott, wie hatte er es eigentlich geschafft so verdammt besoffen zu sein und trotzdem kein einziges Mal zu kotzen? Hatte er sich dafür nicht irgendso eine Art Preis verdient? Dem Halbrussen entkam ein kleines Husten und er verzog kurz das Gesicht. Hatte Kaffee da einen ähnlichen Effekt wie Tee? Konnte das Getränk der Hölle seinem Hals vielleicht ein wenig gut tun? Oder musste er mit den Konsequenzen eines rauen Halses leben lernen? Kyle war wirklich mehr, als ein Partyraucher. Aber auf die geniale Idee zu kommen, eine gesamte Packungen - noch dazu eine große - ganz allein in wenigen Stunden aufzurauchen? Wie beschissen dumm war sein betrunkenes Ich nur gewesen? Und hatte sein Vergangenheits-Ich nicht ein Wörtchen mitzureden und hatte dieses nicht eigentlich mit dem Rauchen aufhören wollen? Okay, im Endeffekt hatte er das auch gemacht, aber an dem Tag wo er Cedric getroffen hatte war einiges hochgekommen und.. oh shit. Oh shit, apropo hochkommen. Der Rothaarige krallte sich schnell an die Küchentheke vor ihm, als ihm ein Schwall Übelkeit entgegenkam. Okay, tief Luft holen. Ganz normal weiteratmen, komm schon, wir wollten jetzt sicher nicht ins verdammte Waschbecken kotzen. Kyle, du wirst jetzt nicht in das verdammte Waschbecken kotzen. Und..

    Okay, phew. Das hatten wir überlebt. Der Punk war sich nicht sicher, ob die Übelkeit mit Sicherheit verschwunden war, aber zumindest hatte er seinen Preis doch noch nicht wieder verloren. Der Amerikaner warf einen Blick zur Kaffeemaschine, sie schien bald fertig zu sein. Kyle legte den Kopf ein wenig, nachdenklich, zur Seite, als er etwas weiter hinten in der Ecke das alte Handy erblickte, mit dem er vor einer Weile Ced geschrieben hatte und welches ihm fröhlich mitteilte, dass die Batterie inzwischen vollkommen aufgeladen war. Ja, natürlich. Wenn man vom Teufel sprach, huh? Er riss das Handy vom Ladekabel und warf einen Blick drauf und - was, ernsthaft? Er hatte tatsächlich eine Nachricht von dem Blonden bekommen? Und.. was zum Fick war das für eine Nachricht? Es konnte an der allgemeinen After-Party Situation liegen, doch der Gepiercte wusste nicht, worauf der Junge hinaus wollte. Woher hast du das gewusst? Konnte er sich nicht ein bisschen genauer ausdrücken? Vor allem, wenn man bedachte, dass er ihm eine Nachricht davor mitgeteilt hatte, von Kyle umgebracht worden zu sein? Was das, jetzt wo er darüber nochmal nachdenken konnte, auch immer bedeuten sollte? Okay, nein - was sollte das eigentlich bedeuten? Du hast mich umgebracht? Konnte ihm das bitte mal irgendwer erklären? Kyle griff nach seinem heißen Kaffee und tippte dem Typen eine schnelle Antwort. Vielleicht nicht die beste Idee, aber gab es bei so einer Nachricht überhaupt eine gute Antwort drauf? Und .. nope. Nope, Kaffee schmeckte immer noch scheiße. Ob er die Maschine nicht vielleicht doch noch an irgendwen verschenken sollte? Er seufzte und schmiss sich noch einmal auf's Sofa. Wenn es ihm besser gehen würde, dann würde er heute noch zum Friseur gehen. Es wurde mal wieder Zeit für eine neue Haarfarbe. Vielleicht würde er aber auch erst Morgen gehen. Oder vielleicht aber auch erst.. irgendwann mal. Ach stimmt, vielleicht auch nochmal schauen, ob Ran noch lebte.. eine 'Where the fuck are u??' Nachricht würde für's Erste sicher reichen, oder? Das musste sie, denn Kyle wollte definitiv noch ein paar Stunden nutzlos auf dem Sofa rumgammeln und sich vielleicht vornehmen, nächstes mal weniger zu trinken. Würde er im Endeffekt wahrscheinlich aber trotzdem nicht.

  • [Rumi] ~ First Post (nach langer Zeit)

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    Es fühlte sich an, als hätte sie eine kleine Ewigkeit geschlafen. Dabei war es doch gar nicht so lange, oder etwa doch? Vor einer Weile waren die beiden Schwestern in ein kleines Apartment gezogen, in welchem sie sich inzwischen schon ganz gut eingerichtet hatten. Rumi erwachte nach einem langen und tiefen Schlaf in ihrem Zimmer. Ein Blick auf ihren elektronischen Wecker verriet ihr, dass es noch Vormittag war. Es war Samstag und damit der Beginn eines entspannten Wochenendes. Rumi erhob sich aus ihrem bequemen Bett und tapste durch das Zimmer zum Fenster, wo sie die Rolläden hochzog und einen Blick nach draußen warf. Das warme licht der Sonne strahlte auf die Stadt. Es versprach, ein warmer Tag zu werden. Mit einem Lächeln auf den Lippen wechselte die Rosahaarige von ihrem Pyjama in ein paar frische Klamotten. Dann spazierte sie ins Badezimmer, um sich zu waschen und herzurichten. Schlussendlich kam sie in die Küche. Dort lag eine Notiz von Kotomi, dass sie außer Haus war und später wiederkommen würde. Natürlich mit dem Zusatz, dass die Jüngere sich bevorzugt im Schutze des Apartments aufhalten solle. Seufzend schüttelte Rumi den Kopf. Es war so ein schöner Tag und wenn ihre Schwester ausgehen konnte, dann konnte sie es genauso. Zuerst frühstückte die Jugendliche, dann aber verließ sie das Apartment und schlussendlich das Gebäude. Bei so schönem Wetter musste sie einfach die Sonne genießen. Und sie hatte auch schon eine Idee, wo sie das tun könnte.


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