Die Innenstadt

  • Sakura & Rumi vor dem Kiosk
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    Wow
    , Sakura beäugte das Haar ihres Gegenübers genau. Die Farbe, das Volumen, wow, es erinnerte sie an das ihrer ehemals oder immer noch besten Freundin Leila. Wow. und nochmals wow. Leila, die wohl bemerkt immer noch nicht auf ihre Nachricht geantwortet hatte, wobei sich gerade Sake darüber nicht beschweren durfte! Wie lange hatte sie schließlich gebraucht, um überhaupt zu bemerken, dass besagte Leila ihr eine Nachricht geschrieben hatte, hm? Hm!? "Kein Ding, Schätzchen!", erwiderte die angetrunkene Sakura. Irgendwie gefiel ihr das rosahaarige Mädchen - nicht nur aufgrund der rosa Haare, welche automatisch für Pluspunkte bei ihr sorgten. Auch ihre Antwort machte sie schwer sympathisch, das hätte auch von Sake selbst kommen können. Nein, stattdessen sagte sie, nachdem sich ihre Hand vom Türrahmen löste und auf die Türklinke legte: "Na? Kommste rein, kannste rausgucken?" Wenige Sekunden, Sekunden betretenes Schweigen, ehe Sake grummelnd hinzufügte: "In meinem Kopf klang das irgendwie lustiger, sorry!" Sie öffnete die Tür noch einen Spalt breiter. "Aber nun wirklich, Ladys frist, also, willst du nun rein oder nicht?" Sie hob die rechte Augenbraue, sah ihr Gegenüber erwartungsvoll an, während sie sie schon fast mit ihrem Körper in den Kiosk reindrängte.

  • [Irgendwo in der Innenstadt] Darren & Yumi - gehen

    Sie verlor sich in seinen Küssen, spürte wie er sich immer fester gegen die Wand drückte und sie förmlich verschlang als hätte er es gar nicht erwarten können endlich wieder ihre Lippen zu spüren - sie zu schmecken. Aber auch sie küsste ihn, wie sie es eigentlich doch schon den ganzen Abend wollte aber sie hatte es sich selbst widersagt - hatte sich vorgenommen Abstand zu halten aber hatte es bisher noch nie so richtig geschafft sich an ihre eigenen Vorsätze zu halten - warum sich also überhaupt noch welche machen? Sie sollte einfach akzeptieren, dass sie kein guter Mensch sein konnte - sie so oder so immer das tat wonach ihr gerade der Sinn stand. Er presste seinen Körper an ihren und die Studentin verlor sich in der Begegnung ihrer Münder, in der Art wie er küsste, wie er schmeckte, wie er sie mit den kurzen aber forschen Berührungen seiner um den Verstand bringen konnte. Ihre Hände wanderten über seinen Körper, spürten seine erhitzte Haut unter ihren Fingerkuppen als sie über seinen Rücken wanderten um ihn zu spüren. Das Seufzen, welches über seine Lippen kam, beinahe von ihren leidenschaftlichen Küssen verschluckt wurde stachelte die Blonde nur weiter an. Sie spürte das ihre Berührung ihm eine Gänsehaut verschafft hatte und musste unweigerlich schmunzeln als sie sie unter ihren Fingern spürte bevor sie auch ihre zweite Hand an seinen Rücken entlang nach oben gleiten lies und sie sich etwas an ihm festkrallte als wäre ihr die Nähe nicht genug - als wäre sie niemals genug. Das folgende Stöhnen, welches über seine Lippen kam, jagte einen Schauer durch ihren Körper obwohl es beinahe in ihren Küssen unterging. Ihr Herz klopfte unentwegt schneller. Keine Sekunde lang dachte sie nach, dass sie sich vielleicht nicht unbedingt an einem Ort befanden, wo sie das hier fortsetzen sollten. generell schien sich jeglicher Gedanke im Moment verabschiedet zu haben. Sie war doch irgendwie anderweitig beschäftigt. Sie spürte wie er ihren Körper erkundete, seine Hände an ihr hinunterglitten um schließlich unter ihren Rock zu verschwinden. Erneut konnte sie nicht anders als in den Kuss hinein zu schmunzeln. Seine Fingerkuppen strichen ihren Oberschenkel nach oben und das Kribbeln in ihrem Körper schien sich zu verstecken als er seine Hand auf ihren Hintern platzierte um schließlich hinein zu kneifen. Kurz löste sie sich von seinen Lippen weil ein überraschter Laut sie verließ, gefolgt von einem Kichern. Während sie sich daran machte seinen Hals mit Küssen zu verwöhnen, neckte sie Darren ein kleines bisschen - spielte darauf an, dass er doch eigentlich gehen wollte aber momentan sah es eigentlich nicht danach aus. Momenten sprach eigentlich ziemlich dagegen zu gehen. Oder? Unweigerlich zog sie seinen Duft ein, während sie seinen Hals verwöhnte. Sein Atem ging unregelmäßig aber vielleicht war es auch der ihre, der sich gar nicht mehr beruhigen wollte. Wie auch ihr Herz, dessen Schläge sich regelrecht überschlugen. Ein Schmunzeln bildete sich auf den Lippen der Studentin als er ihr schließlich eine Antwort gab. "Hmmh... eine gute Entscheidung..." flüsterte sie gegen seine Haut und wollte gerade da weitermachen wo sie aufgehört hatte als ihre Lippen wieder aufeinander prallten - wie bei Teenagern, die all das gerade erst für sich entdeckten und nicht genug davon bekommen konnten. Zweiteres traf auf jeden Fall zu. Egal wie intensiv ihre Küsse wurden, egal wie heftig ihre Lippen aufeinander prallten. Es schien einfach nicht genug. Sie vergrub ihre Hände in seinen Haaren, lies ihre Finger durch seine Locken gleiten während ihre Lippen aneinander zu kleben schienen, ihnen immer wieder ein Seufzen oder ein leises Stöhnen über die Lippen kam, welches vom jeweils anderen gleich verschluckt wurde. Erneut lösten sie sich voneinander wenn auch nur schwerfällig und statt ihre Frage zu beantworten, die sie doch eigentlich nur gestellt hatte um ihn ein wenig vorzuführen wich er ein wenig zurück um sie einfach nur anzusehen. Yumi spürte die Hitze in ihren Wangen, ausgelöst von den nicht gerade keuschen Küssen, die sie bis eben ausgetauscht hatten. Sie erwiderte seinen Blick nicht zuletzt weil seine Hände, welche er an ihr Gesicht gelegt hatte, auch nichts Anderes zu ließen. Vielleicht aber auch weil sie ein Stück weit in dem Braun seiner Augen versank. Ihr Herz stolperte als sie unausgesprochene Worte in seinem Blick erkannte, sie von der Wärme die darin lag eingehüllt wurde. Keiner sagte etwas und doch fühlte es sich an als wären so viele Worte in diesem einzigen Blick gelegen, dass es völlig ausreichte. Sie spürte seine Lippen wieder auf den ihren doch dieses Mal war der Kuss sanft - fast schon zärtlich. Seine Hände, die bis eben noch an ihrer Taille geruht hatten gingen wieder auf Wanderschaft und so taten es auch ihre, schlüpften gleich wieder unter sein T-Shirt und tasteten die freigelegte Haut ab, als wäre er ihr vollkommen unbekannt - als hätten sie dieses Spielchen nicht schon ein paar Mal gespielt. Sie spürte wie seine Finger über ihren Oberschenkel strichen - immer weiter nach oben wanderten mit einem ganz bestimmten Ziel. Ein erwartungsvolles Wimmern kam über ihre Lippen, prallte gegen seine Lippen. Sie spürte ein Kribbeln in ihrer Körpermitte als die beiden Studenten unterbrochen wurden. Darren stoppte mitten in seiner Bewegung als eine Flasche irgendwo in ihrer Nähe zerbrach und lautes Gelächter ertönte. Eine Gruppe von Besoffenen trat wahrscheinlich gerade den Heimweg an und hatte sich wieder einmal nicht im Griff. Der böse Alkohol wieder einmal. Automatisch hatten sich die Lippen der beiden Studenten voneinander gelöst aber nach wie vor standen sie nah beieinander, hatten ihre Hände noch nicht zurückgezogen, ließen sie noch ein paar quälende Sekunden genau an jener Stelle liegen wo sie unterbrochen wurden. Yumi schob ihre Unterlippe nach vorne und lies den Blick ihrer blauen Augen über das Gesicht des Anderen wandern. Erwartungsvoll was er nun wohl vorhatte. Wars das nun? Würden sie sich davon stören lassen? Yumi zog ihre Hand zurück nur um sie anschließend an seine Wange zu legen. Ihr Daumen strich über die mittlerweile lang gewordenen Bartstoppel, die ihm aber erstaunlich gut standen. "Dein zukünftiger Boss hat wohl was gegen deinen sündigen Lebensstil..." neckte sie den Lockenkopf und deutete nach oben gen Himmel um auf ihre vorherige Aussage zurückzukommen - das Szenario in dem Darren sich in einem Kloster einschrieb. Erneut wankten einige besoffene Studenten an ihnen vorbei. Mit der Zweisamkeit war es nun wohl vorbei, oder? Es war nicht so als wären sie wirklich hier mitten in der Stadt bis ans Äußerste gegangen auch wenn es irgendwie zu ihnen gepasst hätte - im Anbetracht ihrer letzten Begegnungen dieser Art. Im Eifer des Gefechts dachte man schließlich nicht immer daran wen man damit stören konnte. Genau genommen hatte sie gerade an gar nichts gedacht - hatte einfach nur genossen - vielleicht ein bisschen zu sehr und umso mehr ärgerte es die Blonde, dass sie unterbrochen wurden. Yumi griff nach seiner Hand, die immer noch auf ihrem Oberschenkel ruhte und sah in die dunkelbraunen Augen ihres Gegenübers - ein gewisses Funkeln lag ihn ihnen als sie sich auf die Unterlippe biss und seine Hand noch ein Stück nach oben führte, seine Finger über den Spitzenstoffs ihres Slips wandern lies nur um anschließend ihren Griff um seine Hand zu lockern und sich ihm zu entziehen. Vielleicht nahm sie gerade ihr altbekanntes Spielchen auf - ein Spiel, welches sie doch schon immer sehr genossen hatten, oder? Sie entfernte sich einige Schritte von ihm und strich sich eine lose Haarsträhne hinters Ohr ehe sie ihn mit einem breiten Grinsen musterte - fast schon herausfordernd. "Hast du Lust auf einen kleinen... Spaziergang?" lud sie ihn ein als hätten sie vor wenigen Sekunden nicht gerade noch aneinander geklebt wie zwei hormongesteuerte Teenager.

  • [Rumi] ~ mit Sakura vor einem Kiosk

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    Die Schamesröte im Gesicht der Schülerin wurde immer dunkler mit jedem Wort, dass die junge Frau an sie richtete. Eindeutig alkoholisiert. Das musste der Grund sein. Oder war sie einfach von natur aus so aufgeschlossen und voller Sprüche? Eigentlich sollte sie ja nichts ausschließen. Aber irgendwas an diesem Gespräch war komisch. Der folgende Spruch der Blonden und die darauffolgende Entschuldigung b rachten Rumi aber tatsächlich zum Lachen. "Alles gut. Alles gut." Rumi schüttelte beschwichtigend den Kopf. Das Verhalten der Blinden war schon ganz schön widersprüchlich. Einerseits fragte sie die Rosahaarige, ob sie in den Kiosk rein wollte, andererseits hing sie selbst halb in der Tür. "Oh, ja klar." Antwortete sie zunächst, auch wenn sie sich nicht ganz sicher war, was sie drinnen wollte. Aber wenn sie jetzt einfach verschwand, nachdem sie die Tür blockiert hatte, wäre das doch nur noch komischer. Um die Situation noch irgendwie zu retten, fügte sie an. "Also dann, Lady's first, ja? Na dann rein mit dir." In ihrem Kopf klang das deutlich souveränder als in Realität. Aber jetzt gab es kein Zurück mehr.

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    Cylie & Chris | in irgendeinem Club an der Bar


    „Hm, natürlich..“, erwiderte die junge Studentin und hob ihre Schultern, drehte das kleine Gläschen in ihren Fingern hin und her nachdem sie noch versucht hatte das Chaos auf ihrem Kopf zu bändigen. Da war anscheinend doch mehr durcheinander geraten als sie gedacht hatte. Doch schließlich beseitigte sie ein paar wirre Strähnen und strich sie auf die richtige Seite, gönnte sich dann den Inhalt des Gläschens, nachdem sie natürlich mit ihrem großen Bruder angestoßen hatte. Nicht dass der noch beleidigt war, wenn er schon eine Runde spendierte und dann nicht einmal das bekam. „Schließlich weiß ich ja nicht ob der, für den ich mich eigentlich entschieden habe, dann.. mich gar nicht will und was dann? Steh ich wieder alleine da. So wie du. Ewiger Single..“ Dass Chris gar nicht wirklich auf der Suche nach einer Beziehung war, wie er vorhin einmal erwähnt hatte, das hatte sie natürlich nicht vergessen aber trotzdem wollte sie ihn damit ein bisschen aufziehen. Irgendwann war doch bestimmt auch er mal auf der Suche oder wollte er wirklich für immer und ewig alleine bleiben? „Ich will schließlich mal Tante werden also streng dich an!“ Das Mädchen lachte, wusste nicht so recht ob sie sich Chris überhaupt als Papa vorstellen konnte aber das schien im Moment sowieso ein Thema zu sein, das so weit in der Zukunft lag, das sie daran gar nicht denken wollte. Die Zukunft konnte einem immerhin auch manchmal Angst machen.. „Oh, sprichst du von Yumi?“, fragte die angehende Ärztin nach und hob neugierig ihre Augenbrauen, konnte es ihm gar nicht verübeln dass er sie so betitelte. Immerhin war Yumi wirklich ein verdammt hübsches Mädchen. Da konnte man fast schon neidisch werden.. Vielleicht kam ihr auch ein leises Seufzen über die Lippen aber das wurde eh vom lauten Bass und der noch lauteren Musik verschluckt. „Ja, Yumi hat mir schon erzählt dass er wohl auf sie steht.“, erzählte sie schließlich und schaute in die Richtung in der besagte Studentin verschwunden war. „Ich bin mir auch fast sicher dass da mehr ist aber naja..“ Cylie hob ihre Schultern und sah hinter die Bar, dann auf ihr leeres Gläschen und dann wieder zu Chris. Als Zeichen dass sie auf dem Trockenen saß. „Das Tratschen ist ja wie früher.“ Immerhin hatte man das im Dorf ja auch immer gemacht. Die Studentin lachte erneut und winkte dann den Barmann zu ihnen um noch einmal zwei Drinks zu bestellen, die dann aber vielleicht die letzten sein sollten..

  • Sakura & Rumi in irgendein Kiosk
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    Sie stand immer noch halb in der Tür. "Hm?" Lässig mit dem Arm am Türrahmen. "Ich mag deine Haare!" Vier Worte die einfach so aus Sake heraussprudelten. Vier Worte, nach dem niemand gefragt hatte, sie gehörten nicht mal ansatzweise zum Thema, aber Sakura trug diese vier Worte schon die ganze Zeit auf der Zunge, als sie das Mädchen - vor wenigen Sekunden - das erste Mal in der Ferne erblickt hatte. "Oh, sorry", entfuhr es ihr leise, während sie sich unbewusst durch die eigenen, kurzen Haare fuhr. Ihre Haaren würden in hundert Jahren 3 Wetter Taft Volumen nicht so aussehen! "Ich denke manchmal bevor ich rede ... oder ... war es anders rum ...? Ach, egal ...! " Was redete sie da eigentlich? Eben hatte sie noch ihren ehemals oder immer noch besten Freund Cedric, der offensichtlich von ihr angenervt war, vollgequatscht und anstatt daraus zu lernen, tat sie was? Sie tat es schon wieder! Nur diesmals mit einer Wildfremden. Zeit das zu ändern! Oder? "Ich heiße übrigens Sakura, ich will mich nicht andauernd entschuldigen, aber sorry, ich bin manchmal etwas zu ... direkt ..." Konnte man das so sagen? Direkt? Oder meinte sie eher verpeilt? Sie hatte zwar einige Schlücke des billigen aber teuer erworbenen Scotchs genommen, aber besoffen fühlte sie sich nicht (mehr). Möglicherweise sah das aber ein Außenstehender anders. Die Kleine bot ihr schließlich an, als erste den Kiosk zu betreten. Das ließ sich Sakura nicht zweimal sagen, auch wenn sich Rumi ihren Spruch bediente. "Ich brauch nur ein paar Kippen und was zu Knabbern," sagte sie, während sie durch die Tür schritt. Sie blickte die Kleine an, als sie sagte: "Keine Ahnung, warum ich dir das erzähle ... brauchst du auch was?" Keine Ahnung, warum sie das fragte? War das überhaupt normal? Das eine Fremde zu fragen? Ach, egal. Sakura sollte aufhören sich das zu fragen. Einen komischen Eindruck hatte sie eh schon auf die kleine gemacht, also, was hatte sie noch zu verlieren, hä? Sie stellte sich vor dem Snackregal und überlegte angestrengt, ohne sich umzublicken, Rumi könnte auch schon längst ein paar Regale weiter sein, fragte sie sie: "Siehst du irgendwo die Pombär'en?" Chips, die sie seit ihrer Kindheit kennen und lieben gelernt hatte.

  • [In irgendeinem Club an der Bar] Cylie & Chris

    Auch wenn Cylie seine Vermutung bestätigte war sich der Student nicht wirklich sicher ob sie das auch wirklich Ernst meinte. Tatsächlich würde der Dunkelhaarige es seinem Schwesterherz wünschen, dass sie ihre Worte so Ernst meinte wie sie es ihm glauben lassen wollte. Das sie nicht nur an Nick festhielt sondern sich weiter umsah - vielleicht auch Jemanden traf der auch wusste was er wollte und nicht zwischen ihr und einem anderen Mädchen haderte. Ihren versuchten Seitenhieb ignorierte der junge Mann gekonnt, hob höchstens für ein oder zwei Sekunden die Mundwinkel bevor er mit seiner Schwester anstieß und das hochprozentige Zeug in seine Kehle leerte bevor er das leere Gläschen über die Theke etwas von sich weg schob. War das die Vorstellung, die man von ihm hatte? Ein ewiger Single? Wahrscheinlich nur ein erbärmlicher Versuch um ihn aufzuziehen. "Besser als von einer Beziehung in die nächste zu hüpfen weil man nicht allein sein kann..." Ob er jemand ganz Bestimmten damit meinte? Tatsächlich ja. Aber es war ihr gegenüber auch ziemlich unfair weshalb er die Aussage nicht weiter ausschmückte oder weiter darauf einging sondern sie einfach so stehen lies was sich auch nicht als sonderlich schwer erwies, da sein Schwesterherz wohl endgültig den Verstand verloren hatte. Chris lachte laut los. Hätte er gerade getrunken wäre sein Drink wahrscheinlich wie bei einem Springbrunnen aus ihm herausgeschossen so lächerlich war die Erwartung des Mädchens. "Ist das dein Ernst?" fragte der Student sie schließlich bestürzt und musste dann doch wieder lachen. "Dann hoffe ich für dich das wir irgendwo noch ein Geschwisterchen haben von dem wir noch nichts wissen..." Chris hatte wirklich noch keinen einzigen Gedanken daran verschwendet ob er einmal Vater werden wollte oder nicht. Momentan war dieser Gedanke auch dermaßen abwegig, dass er nicht anders konnte als sich über ihre Aussage lustig zu machen. Chris nickte als sie das Thema schließlich hinter sich gelassen hatten und zum nächsten übergegangen waren. Der Tatsache, dass die Zwillinge wohl in ein kleines Liebesdrama hineingezogen worden waren. Er belächelte ihre Worte und dachte schließlich daran zurück, dass Darren wohl ein bisschen zu großes Interesse an Yumi gezeigt hatte als das es nur eine flüchtige Bekanntschaft wäre. "Das ist wohl die Untertreibung des Tages..." murmelte Chris. Ihm waren die Blicke nicht verborgen geblieben. Wie könnten sie. Sie waren nicht gerade unauffällig gewesen. "Ich wusste gar nicht, dass ihr befreundet seid." fügte Chris schließlich hinzu. Er konnte sich nicht erinnern, dass seine Schwester und Yumi früher viel miteinander zu tun gehabt hatten aber es gab wie gesagt ein großes Kapitel im Bereich seines Zwillings, das er nicht kannte - wo er kein Teil ihres Lebens gewesen war. Noch weniger als jetzt. Cylie orderte noch einmal zwei Drinks und selbstverständlich blieb Chris ihr Blick mit dem sie ihm wohl erneut eine Einladung entlocken wollte nicht verborgen. Er lachte nur auf. "Vergiss es...ich hab dich heute schon zwei Mal eingeladen..." Der Student rollte mit den Augen und lachte schließlich als er die Kleinere ansah.

  • [Rumi] ~ mit Sakura in einem Kiosk

    3405-rumi-akiyama-pngOutfit - Frisur


    Die Worte kamen plötzlich, waren jedoch nicht unerwünscht. "Dankeschön." Erwiderte die Rosahaarige mit einem Lächeln. Komplimente hörte man immer gerne. Rumi mochte ihre Haare selbst auch sehr gerne, umso mehr freute sie die positive Bemerkung gegenüber diesen. Ihr Gegenüber schien ein wenig Probleme zu haben, gerade Sätze zu formulieren, doch die Schülerin wollte sich davon nicht stören lassen. Irgendwie machte das die Blondine sympathisch. "Alles gut, das kenne ich." Schneller zu Reden als zu Denken war doch etwas, was alle kannten, was allen schon passiert war. Den einen mehr, den anderen weniger. Rumi gehörte definitiv zur Kategorie 'Mehr'. "Ach was. Ich mag deine Art. Ich bin Rumi, freut mich." Auch wenn die Begegnung zu Beginn etwas skuril gewesen war, so fühlte sich Rumi jetzt schon viel entspannter in Sakuras Gegenwart und bekam dabei auch nur extrem gute Laune. Die Rosahaarige folgte ihrer neuen Bekanntschaft in den Kiosk hinein und sah sich dabei etwas die Regale an. "Ah... Eigentlich nicht. Ich hab mir nur die Stellenausschreibung an der Tür angesehen. "Erklärte sie mit zuckenden Schultern. Vielleicht könnte sie sich aber auch eine Kleiningkeit zu Knabbern mitnehmen. Wenn sie schon kein Geld hatte, um ein neues Hobby auszuprobieren, könnte sie ihren Frust wenigstens in Chips oder Schokolade ertränken. Rumi kam neben der Blondine zum Stehen und beobachtete, wie diese ein Reagl absuchte. Pombären? Die hatte Rumi ja schon ewig nicht mehr gegessen. Ihre Augen wanderten über das Regal an dem die beiden standen. Als sie dort nicht fündig wurde, blickte sie auf das nächste. Und tatsächlich waren dort Tüten mit Pombären in ein paar verschiedenen Geschmacksrichtungen. Stimmt ja, die waren immer so skuril gewesen. Ketchup, Pizza und solche Sachen. "Hier sind welche." Sie deutete mit dem Finger in die Richtung der Tüten. Vielleicht sollte sie sich auch welche mitnehmen?

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    Cylie & Chris | in irgendeinem Club an der Bar


    Das Mädchen hob ihre Augenbrauen während sie ihren großen Bruder anschaute. Redete er von jemand bestimmten oder dachte er sich das gerade einfach nur aus? Irgendwie wirkte er für den Moment anders daher war sich Cylie nicht so sicher wie sie reagieren sollte, weshalb sie einfach nur ihre Schultern hob. „Hat sicher beides so seine Vor- und auch Nachteile.“, sagte die Studentin dazu und bettete ihren Kopf auf ihre abgestützte Hand nachdem sie es sich auf einem der Barhocker bequem gemacht hatte. Davon standen hier ja nicht viele herum, gingen sie irgendwann ja doch im Weg um aber gerade konnte Cylie einen direkt hinter sich ergattern. Das laute Lachen des Mannes riss sie etwas aus ihren Gedanken und ihre grünen Augen wurden ganz groß. Die Medizinstudentin war in diesem Moment wirklich froh dass er nichts mehr getrunken hatte, da sie sonst wahrscheinlich von oben bis unten voll mit ausgespuckten Alkohol wäre. „Oh Gott bitte nicht..“ Obwohl die Vorstellung ja eigentlich gar nicht so abwegig war oder? Wer wusste schon, was ihre Eltern in ihren Trennungsjahren so getrieben hatten. Oder wen.. und je mehr sie darüber nachdachte, desto schlechter wurde ihr weil sie sich das eigentlich gar nicht vorstellen wollte. „Wenn da draußen noch so jemand wie du herum rennt, na Mahlzeit..“ Cylie verzog das Gesicht und schüttelte ganz schnell ihren Kopf. Noch so eine Sorte ihres Bruders, das wäre ja schrecklich. „Dann soll der die das aber bitte nie in diese Stadt ziehen! Obwohl Riverport wohl irgendeine.. magische Anziehung hat, so viele Menschen wie man von früher hier begegnet..“ Als gäbe es dieses langweilig alte Dorf nicht mehr. Als das Thema auf die hübsche Studentin und ihren Verehrer schwenkte, hob Cylie nur nochmal ihre Schultern. „So viel hab ich aus ihr jetzt nicht heraus bekommen. Du hattest da ja anscheinend mehr Glück.“, sagte die Brünette als wäre es heute Abend ihr Ziel gewesen irgendwelche Dramen oder Liebesgeschichten aufzudecken. „Hm naja, als Freundschaft würde ich das jetzt nicht bezeichnen.. aber wir kommen doch ganz gut klar.“ Was das Mädchen eigentlich unheimlich freute. Wirklich viele Freundinnen mit denen sie reden konnte, hatte sie ja jetzt nicht wirklich. Gut, da waren ihre Studienkollegen aber das war irgendwie eine andere Art von Freundschaft. Aber ob sie sowas mit Yumi überhaupt aufbauen konnte und ob das Interesse auf beiden Seiten vorhanden war? Vielleicht sollte sie sich darüber lieber wann anders Gedanken machen, wenn sie nicht gerade die nächsten Drinks bestellte von denen sie nicht mal mehr wusste, die wie vielten es schon waren am heutigen Abend. Die bezahlte sie dann auch gleich, da ihr Zwilling sich ja quer stellte. „Pah.“, kam es ihr über die Lippen. „Geizkragen.“

  • [In irgendeinem Club an der Bar] Cylie & Chris


    Überrascht weiteten sich die grünen Augen des Studenten für einen Augenblick als er die Antwort seiner Schwester auf seine vielleicht nicht ganz so durchdachte Aussage vernahm. Er hatte nicht daran gedacht, dass diese Art zu Leben auch so seine Vorteile haben konnte und vielleicht lediglich darauf zurückzuführen war, dass derjenige einsam war und diese Einsamkeit eben mit einer Beziehung nach der nächsten versuchte zu stopfen um sich nicht mit sich selbst auseinander setzen zu müssen. So war es doch einfacher und Chris konnte generell ganz gut verstehen warum man eher den einfacheren Weg wählte und das Komplizierte außen vor lies. Dennoch sagte er zu dem Thema nichts mehr und nickte einfach nur während er seinen Blick auf den Tresen senkte, sich ein wenig abstützte weil das Stehen langsam aber sicher anstrengend wurde weshalb er den kleinen Giftzwerg auch ein kleines bisschen verfluchte als sie sich einen gerade frei gewordenen Hocker ergatterte. Da er im Vergleich zu ihr aber nicht in High Heels unterwegs war gönnte er es ihr fast ein kleines bisschen und versuchte auch gar nicht sie um den Hocker zu bringen. Ein Grinsen bildete sich auf den Lippen des Studenten als er die Reaktion seiner Schwester vernahm als ein vermeintliches und eigentlich gar nicht existierendes weiteres Geschwisterchen Thema wurde. Er packte die Kleinere schließlich am Oberarm und riss seine Augen weit auf, sog die Luft scharf ein. "Oder noch schlimm...." Eine fast schon theatralische Pause folgte bevor er fortfuhr. "... jemand wie du!" Er fasste sich an die Stelle an der sein Herz saß und ein Seufzen verließ die Lippen als könnte sein Herz eine zweite Schwester gar nicht verkraften und dennoch musste er im nächsten Moment schmunzeln. Eine Schauspielkarriere kam also wahrscheinlich gar nicht erst in Frage. "Wo denkst du hin?" Chris sah in die Richtung seiner Schwester. "Am Ende landen alle hier. Der einzige Vorteil ist das man sich hier besser aus dem Weg gehen kann als in Destiny Valley..." Ob das wahr war? Irgendwie lief man am Ende ja doch immer den gleichen Menschen über den Weg, oder nicht? Man schätzte die Anonymität in der Stadt und im Grunde fehlte genau das in Riverport oder bildete er sich das nur ein? Als das Gesprächsthema auf die beiden anderen Studenten fiel musste Chris schmunzeln. "Nicht wirklich..." entgegnete er auf die Vermutung der Anderen. "...aber das war bei den Blicken auch nicht notwendig." Es mochte gut sein das sie geglaubt hatten sie waren unauffällig gewesen aber das waren sie ganz und gar nicht. Für Außenstehende wahrscheinlich noch weniger. Chris lauschte der Erklärung seiner Schwester bezüglich ihrer Beziehung zu Yumi und nickte daraufhin nur, lies das Thema damit auch irgendwie fallen weil Tratsch eigentlich gar nicht sein Ding war, er nichts darauf gab. Schließlich bezahlte doch Cylie die bestellten Drinks und als diese ihn als Geizkragen beschimpfte malte sich ein breites Grinsen auf seine Lippen. Begleitet wurde diese Geste von einem "Schnorrerin..." Wahre Geschwisterliebe. Obwohl sich die Beiden nichts schenkten war es doch irgendwie angenehm sie an seiner Seite zu haben weshalb ein Lächeln auf seinen schmalen Lippen zurückblieb als schließlich die Drinks serviert wurden und das Geschwisterpaar auch gleich anstieß. "Danke für die gütige Geste Fr. Doktor..." Natürlich eine kleine Anspielung darauf, dass sie ohnehin bald mehr als genug verdienen würde und sich das doch locker leisten konnte auch wenn sich Chris sehr wohl bewusst war, dass der Anfang in der Medizin genauso kein Zuckerschlecken war.

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    Cylie & Chris | in irgendeinem Club an der Bar


    Als ihr großer Bruder sie schließlich am Arm packte, erschrack die kleine Schwester dann doch. Weil es irgendwie überraschend kam und weil der andere Zwilling auch noch seine grünen Augen so aufriss, war sie sich nicht sicher ob er einen Geist gesehen hatte oder ob er die Geschichte, die sie sich gerade ausdachten, weiter sponn. Als er dann aber seine schlimmste Befürchtung aussprach, verschwand jegliche Überraschung aus ihrem Gesicht und ein böser Blick traf ihn. „Das wäre doch wunderschön, liebster Bruder!“, erwiderte die Jüngere der beiden und klimperte schließlich mit ihren Augen. „Dann hättest du zwei allerliebste Lieblingsschwestern oder willst du etwa sagen, dass du damit nicht einverstanden wärst?!“ Fast empört stieß sie die Luft aus ihren Lungen und warf die gewellten Haare über ihre Schultern. Als wäre sie beleidigt obwohl sie genauso glücklich darüber war, dass Chris ihr einziger Bruder war. Noch mehr Geschwister brachten doch meist nur noch mehr Chaos in eine Familie und wirklich.. das Chaos, das Durcheinander.. der Streit, der innerhalb dieser Familie steckte, der reichte schon. Die Vergangenheit ihrer Eltern, die Trennung, die Alkoholsucht ihrer Mutter.. und doch saßen sie hier inmitten eines Clubs und tranken genau das Teufelszeug, das soviel ruiniert hatte. Tatsächlich dachte die angehende Ärztin oft daran es nicht mehr anzurühren, vorallem in Momenten in denen sie eine normale Familie vermisste, eine Mama die da war, wenn man sie brauchte. Eine gesunde Mama, die sich für ihre Kinder interessierte.. „Oder?!“ Schnell erwiderte sie etwas auf die Worte des Mannes, verbannte ihre negativen Gedanken ganz weit in der hintersten Ecke ihres Kopfes weil sie sich selbst den Abend nicht vermiesen wollte und weil sie doch sowieso nie mit Jemanden über diese Sorgen sprach. Nicht einmal mit Nick.. was vielleicht mit der Grund war, warum es immer noch dieses.. unausgesprochene Etwas zwischen ihnen gab? Ihre Hand wanderte unbewusst an ihre Handtasche, worin sich ihr Handy befand weil sie das Bedürfnis hatte ihm zu schreiben, doch lieber konzentrierte sie sich jetzt auf den Tratsch über den sich die Zwillinge gerade unterhielten. „Hatte schon Angst er zieht sie mit seinen Blicken aus..“ Die Medizinstudentin schüttelte sich kurz als fände sie das irgendwie ekelhaft und schmunzelte dann. „Wäre immerhin ein eher ungünstiger Ort dafür.“ Obwohl manche Taten hier im Gedränge wahrscheinlich auch gut und gerne mal untergingen.. Der Zwillinge griff nach dem Drink, nachdem dieser serviert wurde und stieß gleich mit ihrem großen Bruder an, der sich natürlich einen dämlichen Kommentar nicht verkneifen konnte. „Pah, glaub ja nicht dass das zur Gewohnheit wird.“, versicherte das Mädchen und nahm sich einen großzügigen Schluck, schmeckte die Mischung aus süß und herb und genoss den wohl letzten Alkohol für diesen Abend, weil sie sich auch nicht komplett abschießen wollte. War morgen nicht sowieso wieder irgendeine wichtige Vorlesung? „Ich bekomme schon Panik wenn ich daran denke wie lange ich meine Studiengebühren im Nachhinein bezahlen muss, da hab ich jetzt nicht immer mal bisschen was über für deine spaßigen Abende.“ Es passierte ja doch relativ selten oder eigentlich nie, dass die Geschwister miteinander feiern gingen aber trotzdem wollte sie es mal erwähnt haben. War ja auch nicht verkehrt oder? „Ich hab irgendwie Hunger.“

  • [In irgendeinem Club an der Bar] Cylie & Chris


    Sie strafte ihn mit einem bösen Blick, Nichts was der Student nicht ohnehin schon gewohnt war. Manchmal provozierte er es ja schon fast aber irgendwie genoss er dieses Hin und Her ja fast schon ein bisschen, weshalb ihm ein amüsierter Laut über die Lippen kam als sie ihn durch ihre grünen Augen anfunkelte. Chris presste die Lippen aufeinander und nickte zögernd als Cylie ihm schließlich weiß machen wollte das es doch wunderschön wäre noch ein Schwesterherz zu haben. Noch jemanden wie sie. Allein beim Gedanken daran lief es dem Studenten eiskalt den Rücken hinunter und es schüttelte ihn ein kleines bisschen. Noch jemand der ihm das ohnehin schon knappe Geld aus der Tasche ziehen wollte. Dann konnte er sich sein Studentenleben lang nur noch von Nudeln mit Ketchup ernähren weil ihn seine Schwestern dauernd um Geld anbettelten. Dabei war es mit einer Schwester schon grenzwertig. "Ja... wunderschön." bestätigte er die Aussage der Kleineren zögernd und nicht sonderlich glaubwürdig. "Ich weiß nur nicht ob du damit umgehen könntest..." drehte Chris schließlich die Geschichte strich sich übers Kinn als würde er wirklich über dieses Szenario nachdenken. "Mit meiner geteilten Aufmerksamkeit..." Er seufzte schwer und musste dann doch wieder lachen. Es war leichter über ihre Familiensituation zu scherzen als sich tatsächlich damit zu beschäftigen. Genau genommen schwiegen die Zwillinge meistens über ihre familiäre Geschichte. Sie wussten Beide darum - hatten darunter gelitten und all das was geschehen war gewiss nicht verdaut sofern man das überhaupt jemals verdauen konnte. Es war viel passiert. Die Sehnsucht nach einer 'normalen' Familie war immer da aber gab es diese überhaupt oder existierte sie nur in Film und Fernsehen? Manchmal fragte sich Chris ob sie auch ab und an darüber nachdachte was passiert war. Bestimmt tat sie das. Cylie war ein Mensch der viel zu viel über Dinge nachdachte was manchmal nicht ganz so gut war aber einem vielleicht gerne mal vor Fehlern bewahrte. Ehe Chris sich jedoch weiter darum Gedanken machen konnte hatte seine Schwester schon wieder einen Narren an einem anderen Thema gefressen, welches die beiden Zwillinge doch eigentlich rein gar nichts anging und doch sprachen sie darüber weil es Cylie vielleicht auch ein Stück weit von ihrer eigenen vielleicht weniger glücklichen Liebesgeschichte ablenkte. Chris verkniff sich das Kommentar, welches ihm auf der Zunge lag. Das er es dem Schauspielstudenten nicht verdenken konnte Yumi beinahe mit den Blicken auszuziehen. Sie war nun mal ein Blickfang. Schon immer gewesen. Und daran hatte sich nach all den Jahren nicht wirklich etwas geändert. "Ich bin mit ziemlich sicher das dir hier viele bei dieser Annahme widersprechen würden..." kommentierte der Dunkelhaarige die Aussage seiner Schwester. Ein Club wie dieser wurde immerhin nicht selten zweckentfremdet. Gerade wenn reichlich Alkohol floss und die Hemmungen sanken. Der Student lies seinen Blick durch den Club wandern und konnte nicht gerade wenige aneinander klebende Lippen entdecken fast als wollten die anderen Gäste seine Aussage unterstreichen. Er stieß mit seiner Schwester an und ignorierte ihre Worte des Protestes. Der junge Mann nahm einen kräftigen Schluck und genoss den Geschmack des Alkohols der auf seiner Zunge zurückblieb. Er lachte. Mit den Studiengebühren ging es ihnen doch allen gleich. "Achja entschuldige... ich habe vergessen das wir je jeden Abend hier enden und ich mir von dir Geld schnorre..." Er stupste die Kleinere mit seiner Schulter an. Seine Aussage war von Sarkasmus begleitet. Genau genommen war das der erste Abend seit Langem den die Zwillinge gemeinsam verbrachten. Halloween ausgenommen. "Lass uns austrinken und dann gehen wir auf dem Heimweg noch beim Imbiss vorbei..." kommentierte er das Verlangen seiner Schwester nach etwas Essbarem. Jetzt einen fettigen Mitternachtssnack. Das war genau das Richtige nach einem flüssigen Abend wie diesen. Ob ihr Körper diese Kombination gut vertragen würde blieb dahingestellt aber momentan dachte Chris eher darüber nach auf was es ihn gelüstete. Vielleicht einen Kebab. Allein beim Gedanken daran lief ihm beinahe das Wasser im Mund zusammen.

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    Cylie & Chris | verlassen die Innenstadt


    Die eher zurückhaltende Reaktion ihres großen Bruders ließ ihre Augenbraue nach oben wandern. Chris wäre also nicht begeistert von einer zweiten Schwester? Merkwürdig. „Vielleicht ist es besser so, wenn da niemand ist den wir nicht kennen.. am Ende ist der die das auch noch so ein Riese wie du und ich habe da zwei Geschwister an der Backe, die sich ständig über mich und meine Größe lustig machen.“, stellte der jüngere Zwilling fest und seufzte. Manchmal hatte sie schon ein ein paar Komplexe was ihre Größe anging. Hatte sie da ja nicht gerade viel abbekommen aber meist machte sie das mit ihrer umso größeren Klappe wieder weg. Wobei sie sich natürlich auch gut zusammen reißen konnte und jetzt auch nicht unbedingt ein Kampfzwerg war, vielleicht manchmal aber sie war lange nicht so schlimm wie man sich das oft vorstellte. Jedoch hatte sie immer wieder das Gefühl dass manche sie für schwach hielten oder sie auch unterbuttern wollten weil mit so einem kleinen Persönchen konnte man das ja machen. Selbst in ihrem Studium passierte das und vorallem auch in der Klinik während ihrer Praxiseinsätze aber da konnte Cylie wenigstens mit genug Wissen konntern, wenn man ihr mal blöd kommen wollte. „Machst du Witze? Das wäre ein Segen.“, sagte das Mädchen blitzschnell und schüttelte den Kopf. „Ich könnte dich immer einfach an sie oder ihn weiterleiten und müsste mich nicht andauernd mit deinen dummen Ideen herum schlagen. Oder deinen Problemen oder deinen Fragen.“ Das meiste davon war auch eigentlich gar nicht wahr, denn es kam doch eher selten vor dass Chris einmal auf sie zu kam und sich auskotzen wollte oder Hilfe brauchte. Sie befanden sich ja gerade erst in der Phase in der sie sich langsam wieder annäherten, da war es bis jetzt eher nicht vorgekommen dass sie sich gemeinsam über wirklich tiefgründige Probleme unterhalten hatten aber es konnte ja noch werden oder? Es gab zwar immer Themen über die man sich jetzt nicht unbedingt mit seinem Bruder unterhalten wollte aber dafür gab es genauso viele Themen, für die er dann doch gut genug war. Eigentlich, insgeheim, hatte sich Cylie immer schon gewünscht dass Chris einfach da gewesen wäre. Einen großen Bruder zu haben, der auch wirklich wie ein großer Bruder war.. sie hatte das sooft von Freundinnen und Bekannten gehört, die eben auch große Geschwister hatten und doch war sie irgendwie nie in diesen Genuss gekommen. Einen älteren Beschützer an ihrer Seite zu haben.. auch wenn Chris jetzt nicht wirklich viel älter war und eigentlich wollte sie ihm ja auch gar keinen Vorwurf machen. Das tat sie nicht, wirklich nicht, das wäre nur unfair und es war ja genauso gut ihre Schuld, dass das geschwisterliche Verhältnis der Beiden auseinander gegangen war. Als der Student sich umschaute, machte die Kleinere es ihm gleich und verzog ein paar Mal angewidert das Gesicht und schüttelte sich anschließend. „Okay, ich weiß nicht ob ich es ekelhaft finde weil ich auch gerne jemanden hätte mit dem ich so in der Öffentlichkeit herummachen könnte oder weil es einfach aussieht als würden sie sich alle gegenseitig fressen wollen.. ich verzichte dann doch lieber.“ Manchmal fand man solche Dinge ja nur blöd weil man selbst nicht die Möglichkeit dazu hatte aber nein, Cylie passte dann doch lieber, vorallem war die Auswahl der potentiellen Kandidaten in ihrer unmittelbaren Umgebung jetzt doch nicht so ganz groß. Außerdem hatte sie da ja schon jemanden.. „Was nicht ist, kann ja noch werden und daher sage ich dir das nur schon mal im Voraus!“, erwiderte die Medizinstudentin mahnend und lachte dann nachdem sie auch ihren letzten Drink geleert hatte und sie war froh, dass der Ältere der beiden genauso empfand wie sie gerade. Also, was den Hunger anging. „Manchmal.. da bin ich richtig überrascht von dir. So gute Ideen!“ Der Zwilling hüpfte grinsend vom Barhocker und schlängelte sich mit ihrem Bruder durch die Menschenmasse nach draußen, bekam da dann erstmal die ganze frische Luft ins Gesicht, wodurch ihr vielleicht auch ein wenig schwindelig wurde. „Oh..“ Sie blieb kurz stehen, schloss die Augen und atmete tief durch. Ja das waren doch ein paar mehr Drinks, mehr als sie wohl gedacht hatte. „Wieso hast du mich so viel trinken lassen?!“ Schmunzelnd traten die Zwillinge also ihren Heimweg an und gönnten sich beim nächstgelegenen Imbiss dann auch noch eine fettige Kleinigkeit. Cylie entschied sich impulsiv für einen besonders nahrhaften Kebab und biss auch gleich herzhaft hinein während sie dieses Mal zu Fuß den Weg zurück zum Wohnheim gingen.

  • Sakura & Rumi in einem Kiosk
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    Ah, Rumi ist also ihr Name. "Es ist zwar noch etwas zu früh zu sagen, dass du meine Art magst, aber es freut mich auch dich kennenzulernen!" Sakuras Art war nun mal etwas "speziell", nicht jeder kam auf lange Sicht damit klar. Aber bei Rumi hatte sie ein gutes Gefühl. Sakura durchsuchte das Chipsregal, als die Rosahaarige sagte, sie interessiere sich für die Stellenausschreibung. "Uh, Stellenausschreibung?", wiederholte sie überrascht. "Hier? Hier in diesem Kiosk?" Sie blickte sich mehr oder weniger abschätzig um. Nun ja, es gab wahrlich schlechtere Stellen, aber es gab bestimmt auch bessere. "Du suchst also nach einem Aushilfsjob, ja?" Anscheinend wollte sie sich was dazu verdienen. Wer wollte das nicht in ihrem Alter? Sake verdiente sich in ihrem Studium ja auch etwas dazu. Mehr oder weniger freiwillig, Weniger freiwillig, weil sie sich ja sonst nichts zu essen kaufen könnte. Oder Kippen. Oder Pombären. Apropros! "Hm?" Rumi hatte sie anscheinend entdeckt. Sakes Blick folgte der Richtung ihres Fingers. "Ah! Super, danke!" Sie nahm sich eine Tüte, dann machte sie sich schwankend auf dem Weg zur Kasse. Leidergottes streifte sie einen Postkartenständer mit ihrem Rucksack. Gefährlich wackelte er hin und her. Und: BÄÄM!, fiel das Ding scheppernd auf dem Boden. "Huch?" Sake zuckte zusammen. Was war das denn? Ungläubig blickte sie sich um, als sie den Postkartenständer auf dem Boden liegend sah. "Oh? Äh? War ... war ih das?"

  • [Rumi] ~ mit Sakura in einem Kiosk


    Neue Bekanntschaften zu machen mit welchen sie sich gut verstand, freute die Rosahaarige immer. Besonders nach dem letzten Mal mit Alessa, welche sich als ziemlich falsch herausgestellt hatte und vermutlich nur nett zu Rumi gewesen war, um es sich nicht mit Darren zu verscherzen. Solche Leute würde die Schülerin nie verstehen. Solch eine Falschheit, Hinterhältigkeit, Scheinheiligkeit. Umso erfrischender und willkommener war Sakuras zweifellose Direktheit. Die Blonde sprach ihre Gedanken aus, sobald sie erschienen und das gefiel Rumi. Jemand wie Sakura dachte nicht ewig nachgrübelte, bevor sie etwas sagte, sie tat es einfach. So selbstsicher und frei wäre die Rosahaarige auch gerne. Die Frage ihrer neuen Bekanntschaft beantwortete Rumi mit einem Nicken. "Ja, ich würde mir gerne etwas dazu verdienen." Erklärte sie. "Also habe ich mich ein wenig umgeschaut aber ich bin mir noch nicht sicher." Fuhr sie fort. "Du weißt nicht zufälligerweise, wo ich noch Glück haben könnte ne Stelle zu finden, oder?" Fragte sie dann. Sakura war ein wenig älter als sie, studierte vielleicht sogar oder hatte einen festen Job. Vielleicht kannte sie ja die ein oder andere Stelle? Auf dem Weg zur Kasse lief Rumi hinter der Blonden und wurde so erste Augenzeugin des Unfalls. "Sieht ganz so aus." Antwortete Rumi lächelnd auf die verwunderte Frage Sakuras. "Warte, ich helfe dir." In Windeseile hatte Rumi den Postkartenständer vom Boden aufgehoben und wieder hingestellt. Dann machte sie sich daran, die auf dem Boden verteilten Postkarten aufzusammeln.

  • Sakura & Rumi in einem Kiosk
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    "Aha!
    ", rief sie laut aus. Vielleicht etwas zu laut. (Fast) jeder Teenager hatte einmal im Leben während seines Teenager-Daseins das Bedürfnis sich etwas dazu zu verdienen. Das kannte Sake aus eigener Erfahrung. "Verstehe", nickte sie auf ihre Worte hin. "Sparst du denn auf etwas Bestimmtes?" Neugierig hob sie den Blick. "Halt! W-warte! Sag bitte nichts! L-lass mich raten ... hm ..." Sie hatte den Zeigefinger nachdenklich an die Lippen gelegt und die Augen geschlossen. "Hmmmm .... Mhmmmm ... Vielleicht ... vielleicht ... E-ein Fahrrad!" Beim Wort 'Fahrrad' öffnete sie schlagartig die Augen, der Theatralik wegen. Grinsend zeigte sie mit beidem Zeigefingern auf die kleine Rosahaarige! ... bis sie ein wenig über ihre Antwort nachdachte. Langsam senkte sie die Zeigefinger wieder und ihr Gesichtsausdruck veränderte sich ins Negative. "Öhm, wieso komm' ich direkt auf 'Fahrrad' ...? Hm? Wir haben schließlich nicht 1910, oder? ... Heute spart man eher auf ein Auto, oder? Ab wann darf man den Führerschein machen? Achtzehn? Siebzehn? Ich habe keine Ahnung, ich habe nämlich keinen. Hat sich nie ergeben, habe nie lange genug gespart ... Öhm ... wie alt bist du?" Verlegen kratzte sie sich am Hinterkopf. "A-aber ist ja auch egal ...!", fuhr sie fort, um Rumis Worte Wort für Wort zu wiederholen: "... ob ich zufälligerweise weiß, wo du noch Glück haben könntest ... mhm", wieder hatte sie den Zeigefinger nachdenklich an die Lippen gelegt, das signalisierte dem Gegenüber einfach besser wie sehr man nachdachte. "Na klar!", rief sie Finger schnippend. "Du könntest doch bei mir im Zoo anfangen! Ich meine, es gibt nichts Besseres als fürs flauschige Tiere streicheln bezahlt zu werden!" Und fürs Kacke aufsammeln, aber wenn sie Rumi diesen Beruf schmackhaft machen wollte, sollte sie das wohl nicht als erstes erwähnen. Tja, manchmal dachte Sake also doch nach bevor sie sprach!
    Kurz nachdem sie den Postkartenständer umgeschmissen hatte, fackelte Rumi nicht lange, wow. Unaufgefordert stellte sie den Ständer wieder in die Senkrechte. Untätig schaute sie der Jüngeren zu, als sie die auf dem Boden verteilten Postkarten aufsammelte. "Aber wie es aussieht", sagte sie, "liegt dir auch die Arbeit in einem Kiosk ..." Einen noch Moment schaute sie ihr tatenlos zu, bis sie schließlich ..."W-warte, ich helfe dir!" Sie bückte sich schnell nach unten, etwas zu schnell, um genau zu sein, sie wollte dieselbe Karte wie Rumi aufheben und stieß etwas unsanft mit ihren Kopf zusammen. "Autsch!" Das tat weh!

  • [Rumi] ~ mit Sakura in einem Kiosk

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    Die Rosahaarige hatte gar keine Zeit, ihrer neuen Bekanntschaft eine Antwort zu geben, das begann diese auch schon zu spekulieren. Mit dem Fahrrad lag Sakura zwar weit daneben aber der Enthusiasmus der Blondine brachte Rumi zum lachen. Verpeilt schien Sakura durchaus zu sein aber das machte sie in Rumis Augen nur sympathischer. Die Rosahaarige mochte Menschen, die einfach sie selbst waren anstatt sich wie ein Charmeleon von Situation zu Situation zu verändern. "Langsam, langsam, eins nach dem anderen." Beruhigend hob Rumi den Hände, um die Blondine etwas auszubremsen. "Weder ein Fahrrad noch ein Auto." Antwortete Rumi lächelnd. "Ich wollte ein neues Hobby ausprobieren für das ich Materialien brauche. Und leider sind die nicht kostenlos." Erklärte die Schülerin ihre Beweggründe. "Und ich bin Siebzehn. Und den Führerschein könnte ich mir gar nicht leisten. Aber zum Glück gibt's hier genug Busse." Rumi hatte sich eigentlich nie Gedanken darum gemacht, ob sie einmal Fahren lernen würde oder nicht, schließlich war das Geld eh nicht da und außerdem war die Stadt gut ausgerüstet was den öffentlichen Nahverkehr anging. Ihre größte Sorge war momentan, wie sie das Geld zusammen bekam, um mit dem Nähen anzufangen. Das ganze Familiendrama und die Tatsache, dass ihr bester Freund wie vom Erdboden verschluckt war, verdrängte sie erfolgreich. Sakuras Idee brachte die blauen Augen der Schülerin zum Leuchten. "Sucht ihr etwa? Das klingt ja fantastisch!" All die süßen Tiere! Natürlich war das auch harte Arbeit aber das stand gerade nicht im Vordergrund. Während ihrer Unterhaltung sammelte Rumi weiter die Postkarten auf. Als auch die Blondine begann, es ihr gleich zu tun, ging es auch gleich viel schneller. Nur dass sie beide nach der gleichen Karte griffen und ihre Köpfe dabei gegeneinander stießen. "Auuua." Rumi rieb sich den Kopf. "Ah, alles okay bei dir?" Sie nahm die letzte Karte an sich und begann, sie wieder auf den Ständer zu hängen.

  • Sakura & Rumi in einem Kiosk
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    Pff,
    Fahrrad ... Wie dämlich, Sakura. Wie dämlich! Auch Rumi lachte über ihre vermeintlich dumme Antwort. Verlegen fuhr sie sich wieder durch das blonde Haar, auch wenn sie nicht das Gefühl hatte, dass Rumi sie "auslachte", oh nein, so schätzte sie die junge Rosahaarige nicht ein, sie lachte wahrscheinlich eher "mit" ihr. Auch wenn Sake nicht lachte ... hm, irgendwie kompliziert. Komisch aber wahr. Sie mochte das Lachen der Jüngeren, es klang wie Musik in ihren Ohren. Gerade nach dem miesen Treffen mit Cedric, tat das richtig gut. "Neues Hobby?", horchte sie plötzlich auf. Und weil sie ein wenig aus der Fahrrad-Sache gelernt hatte, fragte sie gleich: "Was für ein neues Hobby denn?" Fragend legte sie den Kopf zur Seite. Wenn man extra einen Aushilfsjob für ein neues Hobby aufnahm, musste das ja echt was Besonderes sein. "Warte-!", rief sie auf einmal aus, noch bevor Rumi ihr hätte antworten können, "... lass' mich raten!" Ihre Augen glitzerten vor Aufregung, sie holte tief Luft und sagte dann: "SPASS! Ich lass' das lieber mit dem Raten, ich scheine da nicht wirklich gut drin zu sein ... haha."
    Rumi war wirklich erst siebzehn, wow. Sake hätte sie etwas älter geschätzt. Achtzehn, vielleicht? Sie wirkte auf sie so reif und erwachsen, jeder Aussenstehende, der ihr Gespräch verfolgt hätte, hätte Rumi wohlmöglich für die Ältere gehalten. Und welches junge siebzehnjährige Mädchen hatte schon die Reife ihr teures, neues Hobby selbst finanzieren zu wollen? In dem Alter fragte man doch normalerweise seine Eltern, oder? O-oder hatte Rumi möglicherweise niemanden, dem sie auf der Taschen liegen konnte? Nicht jeder Teenager kam aus reichem Hause. Und selbst wenn ... manche hatten kein Problem damit sich die Finger selbst schmutzig zu machen. Auch nicht beim Häufchen aufsammeln im Affengehege. Und trotz dessen reagierte sie sehr positiv auf ihren Vorschlag. "Klar, wir suchen immer!", sagte sie und fügte mit einem Zwinkern hinzu, "wenn du möchtest, würde ich auch ein gutes Wort für dich einlegen ..." Das war bestimmt genau das Richtige für Rumi! Sie wirkte wie eine Tierfreundin, außerdem war sie sehr hilfsbereit und vor allem aufmerksam. Was man von Sakura nicht unbedingt behaupten konnte! Und aufgrund dieser Unachtsamkeit (und eigener Blödheit) hatten jetzt beide eine pochende Beule am Kopf. "A-Alles gut, glaube ich", die Hand hatte sie flach auf die Stirn gedrückt, "bei dir hoffentlich auch ...? Sorry, das wollte ich nicht, das war dumm von mir ..." Und auch ein wenig peinlich, haha. Ohne die Hand von ihrer Stirn zu entfernen, beobachtete sie Rumi, wie sie die letzten Karten in den Ständer räumte. "Hey,", sagte sie nach kurzer Stille. "Wie wärs? Als Wiedergutmachung, lade ich dich ... auf eine Limo ein?" Sie deutete grinsend auf den Kühlschrank, welcher mit allerlei Softdrinks gefüllt war.

  • [Rumi] ~ mit Sakura in einem Kiosk

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    Der Enthusiasmus der Blonden war ansteckend. Wahnsinn. Rumi lächelte, was sich jedoch schnell wieder zu einem Lachen wandelte als Sakura wieder ankündigte, zu raten. Jedoch überlegte sie es sich dann anders, was Rumi nur lächelnd den Kopf schütteln ließ. "Ach was, ich fand' deine Ideen gut." Antwortete die Rosahaarige. "Ich weiß, dass das vielleicht komisch klingt, aber ich würde gerne mit dem Nähen und Stricken anfangen." Erklärte die Schülerin. "Ich finde Cosplay oder auch so süße Stofftiere machen zu können unglaublich cool und würde das auch gern können." Erläuterte Rumi weiter. "Aber das Equipment kostet leider Geld. Geld, dass ich momentan nicht habe." Endete die Rosahaarige ihre Erzählung. Ob Sakura den Stoffarbeiten auch etwas abgewinnen könnte? Nun aber zurück zum Nebenjob. Die Blonde könnte also ein gutes Wort für Rumi einlegen? "Das wäre super nett von dir." Ein glückliches Lächeln umspielte die Lippen der Schülerin. Dieses wurde jedoch von dem Zusammenstoß der beiden gedämpft. "Hey, alles gut. Ist doch alles dran." Erwiderte sie abwinkend. Die Einladung kam unerwartet, aber wer sagte dazu schon nein? "Klar, gerne. Aber fühl dich nicht verpflichtet. Ich verzeih' dir auch so." Als jemand, der jetzt schon lange mit dem Mindesten leben musste, wollte sie auf keinen Fall, dass sich jemand dazu gezwungen fühlte, sein Geld für sie auszugeben. Aber wenn es Sakura wirklich nicht störte, würde Rumi die Einladung dankend annehmen. "Wollen wir dann vielleicht eine Runde durch den Park gehen?" Fragte sie dann. Jetzt, wo es wieder wärmer wurde, könnten sie die Natur ein wenig genießen.

  • Sakura & Rumi
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    Zur Abwechslung hörte sie mal richtig zu und unterbrach die Rosahaarige nicht. Sie berichtete lächelnd über ihr zukünftiges Hobby: dem Nähen und Stricken. Aha, nicht gerade das, was Sakura sich vorgestellt hatte, aber immerhin ... Beim näheren Erklären und genaueren Nachdenken war das eigentlich ... ganz cool, oder? Ja, eigentlich schon. "Das ... ist ein praktisches Hobby", kam es ihr schließlich über die Lippen. Sie dachte an ihre Oma, die Socken stopfte und neue Reißverschlüsse an ihre Lieblingshose nähte. Sie schätzte sie dafür, dass sie ihr mit ihrer Engelsgeduld das Nähen beigebracht hatte, wovon sie spätestens jetzt im Medizinstudium profitierte. "Verstehe", sagte sie, "das kostet." Nicht wenig sogar. Demzufolge war ein Aushilfsjob sehr wichtig. "Kein Problem", winkte sie ab. "Wir können jede gute Kraft gebrauchen!" Rumi war ihr sehr sympathisch, im Notfall würde sie selbst die Aufsicht für sie übernehmen! Natürlich nahm Rumi ihre Einladung an, auch wenn sie erwähnte, dass sie sich nicht dazu verpflichtet fühlen musste. "Alles gut!", erwiderte sie. "Ich hätte dich vermutlich so oder so auf eine Limo eingeladen ...!" Grinsend ging sie zur Kasse und kaufte ein paar Softgetränke, Cola und Limo, das Knabberzeug und - nicht zu vergessen - die Schachtel Zigaretten. Beinahe hätte sie sie vergessen. "Gerne", sagte sie, "drehen wir eine Runde durch den Park!" Zischend öffnete sie die Cola, als sie den Kiosk verließen, während sie mit der anderen Hand an der Zigarettenschachtel rumfummelte. "Ich hoffe, es stört dich nicht, wenn ich rauche ...?"