Der Baggersee

  • [Felicia] bei Ash



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    Die Freude war Felicia wohl förmlich aus dem Gesicht abzulesen. Ash wusste einfach ganz genau, was er sagen musste, um sie glücklich zu machen und auch wenn die Blondine von Natur aus eine Frohnatur war, war es an der Seite ihres Begleiters doch nochmal eine ganz andere Art von Fröhlichkeit, die sie erfüllte. "Klingt für mich nach einem super Deal! Ich weiß nicht, wie ich mir einen schöneren Tag vorstellen könnte. Auf dem Hof, mit gutem Essen und vor Allem mit deiner Gesellschaft!" Das ihre Worte durchaus direkt waren wusste sie durchaus, jedoch das verarbeiten der doch schnell ausgesprochenen Worte lag der Konditorin eher weniger. Im Grune genommen, sprach sie einfach all das aus, was ihr auf dem Herzen lag. Die sich aus einem 'Unfall' aufgebaute Freundschaft mit Ash hatte sich immer wieder als sehr angenehm erwiesen und demnach fiel es Felicia leicht, schnell eine enge Bindung zu dem Landwirt aufzubauen. Während sie Letzteres, trotz ihrer ehrlichen Art, nicht laut aussprechen würde - zumindest noch nicht jetzt -, genoss sie einfach die gemeinsame Zeit.

    Ash' Worte trafen die Blondine beinahe schon wie ein Schlag ins Gesicht. Zugegebenermaßen, war sie es nicht gewohnt, dass ihr jemand so ehrgeizig widersprach, wie ihr Begleiter es eigentlich tat. Besonders als Einzelkind lernte sie schnell, dass sie mit einem lieben Lächeln und einem 'Bitte' oft ihren Willen durchsetzten konnte. Im Zuge dessen verstärkte sich ihr Schmollen für einige Sekunden, bis ihr Blick den von Ash traf. Irgendwas hatte er an sich, dass sie einfach nicht trotzig über seine Antworten sein konnte. "Vielleicht ist es ja auch Entspannung genug für mich, wenn ich dir am Ende des Tages einfach eine Freude machen kann und mit einem Lächeln belohnt werde?" Wäre Felicia eine Ehefrau oder gar Mutter, würde sie mit Sicherheit ihre gesamte Familie tagtäglich verwöhnen, genauso wie es ihre Mutter vor ihr auch getan hätte. Nur, dass sie dann wahrscheinlich keine Widerworte akzeptieren würde. "Ich glaube, dass egal was ich sage, ich dich bestimmt nicht umstimmen kann ... oder?" Glücklicherweise gab ihr der junge Erwachsene gar nicht die Gelegenheit dazu, lange über die Situation zu schmollen, denn schnell sah Felicia wieder eine Gelegenheit, den Landwirt spielerisch aufzuziehen. "Nur wer weiß?" Ihr Blick verlief schnell von seinen Augen, auf seine Hand, die er erneut in seinen Nacken legte. Ohne zu zögern und mit ein bisschen Hilfe ihrer Fußspitzen, griff sie sanft nach der Hand ihres Gegenübers und verlinkte ihre Finger mit seinen während sie in einem nicht zu festen Griff so verweilte. "Dann spricht dagegen auch sicher nichts, richtig?" Das die Kontaktfreudigkeit Felicias Ash eventuell in Verlegenheit bringen könnte oder ihm gar unangenehm sein könnte, kam der Blondine gar nicht in den Sinn. Aber es war doch auch nichts falsches oder? Einfach nur eine unschuldige Berührung unter Freunden, richtig? Das sich seine Hand in ihrer sehr warm anfühlte und der Erwachsenen irgendwie ein Gefühl von Sicherheit übermittelte, wollte sie dabei gar nicht in den Mittelpunkt stellen. Immerhin ging es ihr doch hauptsächlich um Spielerein, stimmts? Umso besser, dass die Konditorin nicht weiter in Gedanken versinken konnte und sich ihr Gespräch schnell wieder den oberflächlichen Dingen, wie das Leben der reichen und schönen zuwendete. "Das klingt fast nach etwas, auf das wir anstoßen sollten!", lächelte sie sanft. Erst nach einigen Sekunden traf sie seinen Blick, von dem sie merkte, dass er schon seit einigen Sekunden auf ihr lag. Felicia schenkte ihm einfach ein sanftes Lächeln und ließ die Hände der beiden sanft in der Gegend schwingen, während sie einfach kurz die Stille genoss.
    "Genau, ich spiele Klavier", unterbrach sie die kurze Pause der beiden. "Wie sieht es mit dir aus, gefällt dir Musik?" Seine Antworten waren immer so unschuldig und trotzdem von Grund auf irgendwie sympathisch. "Spricht doch nichts dagegen. Ich glaube, mir würde es auch schwer fallen, in meiner Freizeit groß rauszugehen oder einfach mal Feiern zu gehen. Da kann ein gemütlicher Abend schon viel versprechender sein.", stimmte die Blondine ihrem Gegenüber zu.

  • Felicia & Ash

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    Nicht nur, dass Felicia sich mit seinem Deal einverstanden erklärte, nein, ihr war die Freude auch direkt ins Gesicht geschrieben. Dieses zauberhafte Lächeln verleitete Ash automatisch ebenfalls zu einem glücklichen Lächeln. Als sie dann auch noch erklärte, dass sie sich vor allem über seine Gesellschaft freute, wurde er ein wenig verlegen. "Kann ich nur genauso zurückgeben. Klingt nach einem perfekten Deal für uns beide.", schmunzelte er zufrieden und freute sich darauf nicht nur einen, sondern gleich zwei Tage mit Felicia verabredet zu sein. Obwohl es sich dabei ja nicht um ein Date handelte! Es waren lediglich freundschaftliche Treffen zum Austausch ihrer Interessen. Es war wirklich gut, dass Felicia mit ihm zusammengestoßen war. Ein wahrer Glücksfall. Eventuell sogar ein Wink mit des Schicksals? Sie verstanden sich jedenfalls sehr gut und der Blonde war wirklich froh, dass sie damals ins Gespräch gekommen waren. Er hatte sie so schnell ins Herz geschlossen. Gerade deshalb bestand er auch darauf ihr bei den Vorbereitungen für ihr nächstes Treffen zu helfen. Er verstand wirklich nicht, wieso sie sich so wehrte und gleichzeitig fand er diese Art an ihr einfach bezaubernd. Sie schmollte gespielt und suchte nach einer passenden Ausrede, die er mit einem Kopfschütteln quittierte. Selbstverständlich hatte er dabei ein liebevolles Lächeln auf seinen Lippen. "Keine Chance.", bestätigte er ihre Vermutung, dass er nicht nachgeben würde. "Aber ich könnte mir vorstellen dich als Gegenleistung auf einer Kuh reiten zu lassen.", schlug er vor und zog dabei fragend eine Augenbraue nach oben. Das war doch ein wirklich einmaliges und sehr vernünftiges Gegenangebot.

    Ihr Schmollmund verweilte glücklicherweise nicht allzu lange auf ihrem viel zu hübschen Gesicht. Stattdessen trat erneut der neckische Ausdruck in ihre Augen und schon als sie einen Schritt auf ihn zuging, ahnte er, dass er ihr eine zu große Angriffsfläche geliefert hatte. Ohne mit der Wimper zu zucken ergriff sie seine Hand und verschränkte ihre Finger mit den seinen. Er zögerte, seine Hand zitterte einen Moment nervös, aber er ließ es mit sich machen. Es sprach nichts dagegen sagte sie? "Äh... nein.", stimmte der Landwirt zu und versuchte seine Stimme nicht so nervös klingen zu lassen wie er sich fühlte. Es war irgendwie seltsam ihre Hand zu halten. Nicht, dass er mehr dabei empfand, aber... es war trotzdem seltsam. Ihre Haut war weich und er fürchtete, dass sein Hand schwitzig werden würden, so nervös war er. Er musste sich beruhigen. Es war etwas ganz normales, oder? War es das wirklich? "Ja, wir sollten darauf anstoßen.", stimmte er mit einem Lächeln zu und drückte unbewusst sanft ihre Hand. Für einen Moment schwiegen sie, in dem Felicia ihre Hände fröhlich durch die Luft schwang. Er musste grinsen bei dem Gefühl, das diese einfache Bewegung hinterließ. Cheryl machte das auch oft, wenn er ihre Hand hielt.

    Als Felicia erzählte, dass sie Klavier spielte und ihn nach Musik fragte, schüttelte er lachend den Kopf. "Ich glaube ich bin nicht sonderlich musikalisch." Er war schon froh, wenn er die Noten in Cheryls Kinderliedern richtig traf. Dass sie ihm zustimmte, dass ein gemütlicher Abend zu Hause vielversprechender sein konnte als eine Party, freute ihn. "Naja... ich mag Dorffeste, aber diese lauten Clubs sind weniger mein Ding. Ich kann dir also zustimmen.", sprach er seine Gedanken laut aus. Unweigerlich bahnte sich das Bild von Felicia und ihm auf seiner Couch ein. Ein schönes Bild. Vielleicht sollte er sie einladen.

  • [Felicia] bei Ash



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    Nach der gleichen Zustimmung Ash' gab die Blondine bloß ein breites Grinsen als Antwort wieder. In ihren Gedanken konnte sie sich den Tag schon genau ausmalen. Wie sie auf dem Feld, zwischen den grasenden Tieren, ein gemütliches Picknick veranstalteten, mit allen möglichen erfrischenden Früchten für den Tag. Allein die bloße Vorstellung ließ der Konditorin schon fast das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ganz unfreiwillig starrte sie dabei einfach in die Ferne und blendete das, was vor ihr war, ganz aus, da sich die Vorstellung als ein viel angenehmer Blick erwiesen hatte. So weit in Gedanken versunken, hatte Felicia nur leider schon vergessen, was ihr Ash noch vor einigen Minuten erzählt hatte und somit wurde aus dem eigentlich genanntem 'Deal' schnell ein 'Date' in dem Kopf der Blonden. Etwas überrascht, nicht direkt auf den vermeintlich richtig verstandenen Satz eingegangen zu sein, schob sich ihre Unterlippe unweigerlich nach oben. "Sind wir schon bei einem Date angekommen?" In ihrer Naivität warf sie die Frage einfach in den Raum, ohne wirklich darüber nachzudenken, in was für eine peinlich berührte Situation es sowohl Ash, als auch, wenn nicht sogar vor allem, sie selber bringen würde. Ash machte nicht den Eindruck von einem Mann, der mit der Tür ins Haus fallen würde. Er schien eher wie jemand, von der älteren Sorte und das machte sie nicht im schlechten Hinblick, sondern viel eher, dass er sie an einen typischen Gentleman, wie er in den alten Filmen gezeigte wurde erinnerte. Ehe Felicia noch weiter ihren Kopf über irgendwelchen Schwachsinn verlieren konnte, brachte Ash sie bereits mit seinem Vorschlag zum Lachen. "Auf einer Kuh reiten?", wiederholte die Erwachsene etwas unglaubwürdig. "Kannst du mir denn versprechen, dass mir nichts passieren wird und am Wichtigsten, dass die Kuh das überhaupt möchte?", grinsend versuchte sie Felicia in die Position einer Kuh zu versetzten, die nichtsahnend auf einem Feld steht, ehe eine fremde Frau auf ihren Rücken steigt. Solch ein Angebot sollte sie wohl niemals vergessen!

    Zugegebenermaßen hatte Felicia nicht mit einer solchen ruhigen Reaktion von dem Landwirt gerechnet. In ihren Augen wirkte er durchaus gelassen und wenig beeindruckt, von ihrer doch sehr plötzlichen Handlung. Zwar nahm es ihr etwas den Spaß am Nacken, nichtsdestotrotz ließ sie Ash' Hand dennoch nicht los, denn trotz der rauen Hände, die wahrscheinlich sehr unter der harten Arbeit auf dem Feld leiten mussten, war sein Handrücken unglaublich weich und irgendwie überkam Felicia ein Gefühl von Zufriedenheit, woran sie sich wohl durchaus gewöhnen könnte. "Dann hoffen wir einfach, dass uns keiner unserer 'Verehrer' so sieht~", spielerisch nahm sie die Anspielung auf vorherige Gesprächsthemen an und gab sich der ihrer Meinung nach gelassenen Stimmung weiterhin, ohne sich wirklich viel bei ihrem doch etwas invasivem Verhalten zu denken. "Ich bin leider nicht sonderlich verträglich was Alkohol betrifft, können wir vielleicht bei etwas weichem verbleiben ... Rubby Bubble oder ähnliches um anzustoßen?", verlegen kratzte sich die Blondine mit ihrer freien Hand das Kinn und hoffte, dass sie nicht wie ein unerfahrener Teenager wirkte - auch wenn sie das tief in ihr drin eigentlich war-. Das Drücken seitens ihrers Begleiters vermittelte ihr jedoch immer wieder das Gefühl von Sicherheit und nahm ihr vor allem den Scham, einfach alles ehrlich aus sich heraus platzen zu lassen.

    Spielerisch stupste sie wieder mit ihrer freien Hand, gegen die Brust des Blonden. "Ich bin mir sicher, dass du zum Beispiel zum Takt passend die Triangel spielen kannst. Das zeigt auf von Musikalität!", ermutigend und gleichzeitig lachend nickte ihm nach ihrem Satz noch einmal entgegen. "Noch eine Gemeinsamkeit! Wie gut, dass es in Riverport viele Gelegenheiten gibt, um vielleicht in der Zukunft ein Dorffest gemeinsam zu besuchen?" Mit der offenen Einladung und dem Gedanken, gemeinsam mit Ash über verschiedene Festorte zu schlendern, blieb ihr gar nichts anderes übrig, als ihrem Begleiter ein sanftes Lächeln zu schenken.

  • Felicia & Ash

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    Als sie das Wort "Date" ausgesprochen hatte, wurde er verlegen. Er hatte sich bisher eingeredet, dass es ein einfaches, freundschaftliches Treffen war. Aber vielleicht auch deshalb, weil er das Gefühl hatte, dass Felicia es nicht als eine Verabredung romantischer Art verstand. Zudem war er in solchen Dingen eher zurückhaltend und beharrte daher weniger darauf die Absichten direkt beim Namen zu nennen. Er tat als würde er einen Moment darüber grübeln, wobei er auffällig grüblerisch seine Hand an sein Kinn legte und einen nachdenklichen Laut von sich gab. "Hmmm... ich denke man kann es als Date bezeichnen.", gab er schließlich zu, wobei seine Wangen sich ein wenig vor Verlegenheit gerötet hatten. Es so auszusprechen fühlte sich seltsam ernst an. Gerade deshalb wurde er bei dem Gedanken daran ein wenig nervös. Schließlich beinhaltete diese Benennung, dass er oder sie oder eben beide eine gewisse Absicht mit ihrem Treffen verfolgten. "Aber... wir können es ja nennen wie wir wollen, oder?", versuchte er seine eigenen Gedanken mit einer lauten Überlegung etwas zu beruhigen. Ein Date hieß ja noch nichts! Das war sicherlich nur so dahergesagt von Felicia. Sicherlich neckte sie ihn schon wieder und er machte sich völlig umsonst viel zu viele Gedanken um alles.

    Um sich ein wenig davon abzulenken schlug er als Entschädigung für seine Hilfe einen Kuhritt vor. Sie lachte und reagierte etwas unglaubwürdig. Er fing an breit zu schmunzeln. "Mach dir da mal keine Sorgen! Die liebe Henriette hat gerne Bewegung und stört sich überhaupt nicht daran. Aber sie ist eben nicht so schnell wie ein Pferd.", gab er zu und dachte an die freundliche, alte Kuh. Schon seit Henriette klein war, hatten die Kinder mit ihr gespielt, waren auf sie geklettert und hatten sich an sie gehängt. Irgendwann hatte das Tier es einfach akzeptiert und ließ sich davon nicht weiter stören.

    Und Ash ließ sich nicht von Felicias Hand stören, die sie kurz darauf mit seiner verschränkte. Ganz im Gegenteil. Auch wenn er sich schon wieder viel zu viele Gedanken machte, genoss er dennoch das warme Gefühl ihrer weichen Hände. Er hoffte wirklich, dass er nicht vor Nervosität schwitzte, oder sie es aus einem anderen Grund als unangenehm empfand. Seine Haut war schließlich nicht so weich wie ihre, sondern zeigte raue Striemen von der harten Feldarbeit. Als die Blondine dann die Verehrer ansprach, wurde er nicht nur verlegen, sondern sah sich kurz um. Fast hätte er ihr die Hand entzogen, aber er mochte das Gefühl und wollte auch nicht zu offensichtlich verlegen und übertrieben reagieren. "Ja, darauf kann ich nur hoffen. Obwohl sie sicher neidisch wären. Vielleicht wollen sie ja dann Tipps, wie ich das geschafft habe.", kommentierte er und versuchte mit dieser kleinen Witzelei seine Nervosität etwas zu verstecken. Als sie verkündete, dass sie keinen Alkohol trank, entspannte der Farmhelfer wieder etwas. "Ich mache herausragende Limonade." Er lachte etwas auf. "Zumindest sagt Cheryl mir das immer. Da ich ebenfalls selten trinke, wäre das vielleicht doch die bessere Alternative." Die Limonade war nicht nur erfrischend, sondern seiner Meinung nach auch ein guter Ersatz für Alkohol.

    Als sie versuchte seine musikalischen Talente zu pushen, musste er lachen. Ihre Hand, mit der sie gegen seine Brust gestupst hatte, hatte er unbewusst in seine freie Hand genommen, um sie aufzuhalten. Er bemerkte es erst nachdem er es getan hatte und lies ihre Hand langsam wieder los. War er wieder rot geworden? Seine Wangen fühlten sich so an. "Ich bin mir sicher, dass es bald wieder ein Dorffest geben wird. Und ich gehe gerne mit dir dahin, aber die Musik überlasse ich ganz dir. Da höre ich lieber zu wie du Klavier spielst." Er lächelte ebenfalls sanft zurück, wobei er ihr in die schönen Augen sah. Vielleicht einen Moment zu lange. Dann richtete sich sein Blick wieder nach vorne. "Um unsere Fragerunde wieder aufzunehmen: Was ist dein Lieblingstier?"

  • [Felicia] bei Ash



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    Durchaus überrascht über die doch nun eher selbstbewusste Art ihres Gegenübers, musste die Blonde erst mal stutzen und innehalten. Sie war eine Antwort in solcher Klarheit nicht von dem Blonden gewohnt und woher das Selbstbewusstsein kam, konnte sie sich auch nicht erklären, aber irgendwie stand es ihm. Wohl erst nach einigen Sekunden begann Felicia ganz anders über ihr derzeitiges Treffen nachzudenken. Sie hatte Ash bisher immer als sehr angenehme Begleitung wahrgenommen und war durchaus froh, einen so herzensguten Menschen kennengelernt zu haben, aber in welche Richtung bewegte sich ihre Beziehung gerade? War es vielleicht falsch gewesen, seine Hand zu ergreifen und so oft den Körperkontakt zu suchen? Dabei hatte sie einfach nur Spaß und wollte ihn ein bisschen necken, ganz ohne böse Hintergedanken. Felicia durfte gar nicht so viel darüber nachdenken, sonst würde sie wahrscheinlich in dem grübelnden Zustand verharren. "Wirklich?", fragte sie nun ganz kleinlaut und unglaubwürdig. Die Konditorin war noch nie wirklich auf einem Date. Zumindest keines, war ihr wirklich bewusst war. Wie verhält man sich denn überhaupt auf einem Date? Und wie zieht man sich an? Die Röte, welchen wohl mittlerweile beiden ins Gesicht gestiegen war, löste am Ende doch ein Lächeln auf den Lippen der Erwachsenen aus. Scheinbar waren beide gleich nervös und irgendwie munterte sie das auf. "Du hast absolut Recht! Am Ende kommt es doch darauf an, dass wir uns in der Gesellschaft untereinander wohlfühlen und wir Spaß haben, stimmts?" Ganz die Frohnatur, die Felicia eigentlich war, setzte sich nun wieder ihr breites Lächeln auf ihren Lippen ab und hoffte innerlich, dass ihr Kommentar keinen schlechten Eindruck bei Ash hinterlassen würde.

    Nachdem Ash sie abermals zu dem Kuhritt ermutigte, konnte sie eigentlich gar nicht mehr nein sagen. "Na gut. Ich glaube eine Erlaubniserklärung werde ich von einer Kuh sowieso nicht erhalten. Aber du musst mir versprechen, dass du in der Nähe bist, falls Henriette die Idee doch nicht so prickelnd findet!" Lachend machte sie Ash dennoch ihre Angst bekannt, von der Kuh geschmissen zu werden. Unweigerlich schlich sich dann auch noch der Gedanke in ihren Kopf, wie Ash ihr, während sie auf Henriette saß die Hand hielt. Unterbewusst übte sie etwas Druck auf die Hand von Ash aus, die sie immer noch festhielt, fast als würde sie jetzt schon die Sicherheit gebrauchen.

    Als der Blonde seinen Kopf bewegte, um nach vermeintlichen Verehrern zu suchen, legte Felicia den Kopf schief. Ganz offensichtlich musste er die Möglichkeit ausschließen, dass sie einer seiner Verehrerinnen beobachten könnte. Zwar hatten sie bereits über jenes Thema gesprochen, dennoch schien sich an Ash' Auffassung, dass er nicht sonderlich begehrenswert für Frauen sei, nichts geändert zu haben. Wusste er denn gar nicht, was für ein toller Mann er war. "Ich glaube die Frauen sind da weniger angenehm, wenn sie ihren Schwarm Hand-in-Hand mit einer anderen Frau sehen. Aber zumindest hast du momentan nicht zu befürchten, um Tipps gebeten zu werden. Im Alltag werde ich leider nicht von Männern umschwärmt." Die älteren Herren, welche hin und wieder in die Konditorei kamen und ihr Komplimente machten, schloss sie einfach aus, da es sich dabei auch nicht um etwas ernstes handelte. Aber tat es das überhaupt jetzt und hier? "Dann treffen wir uns lieber auf eine Limonade. Am Besten zeigst du mir, wie man sie zubereitet. Falls ich Cheryl irgendwann mal treffen sollte, könnte ich ihr eine schöne Überraschung mitbringen, falls ich dein Rezept auch vernünftig in die Tat umsetzten kann." Die beiden schienen vieles gemeinsam zu haben und im Laufe des Gespräches, machte sich Felicia auch immer weniger Sorgen darum, gerade das ganze schöne Gespräch mit ihrem so dummen Kommentar vermasselt zu haben. Als sie auch noch ihre beiden freien Hände trafen, musste sie schmunzeln. Ash schien immer weiter aus sich herauszukommen und irgendwie, stimmte es die Blondine glücklich zu wissen, dass er sich neben ihr so wohl fühlen konnte und sich nicht vor Berührungen fürchtete. Auf ein neues versuchte sie gleich die gleiche Stelle zu stupsen, denn sie ließ sich sicherlich nicht so schnell aufhalten!
    "Ich bin mir sicher, dass du bestimmt ein toller Musiker wärst, wenn du es mal ausprobieren würdest. Lässt du mich dir bitte ein Stück beibringen? Auch ein ganz leichtes für den Anfang!" Erwartungsvoll blickte sie zu ihrem Gesprächspartner hoch und bemerkte erst dann, dass sich ihre Augen scheinbar ineinander verloren hatten. Bisher hatte sie gar nicht bemerkt, wie klar seine Augen eigentlich waren und wie sehr sie dem See ähnelten, an welchem beide schon eine ganze Weile spazieren gingen. Für einen Moment vergaß die Blondine sogar, dass sie eigentlich mitten im Gespräch waren und gerade, als die beiden drohten sich weiter ineinander zu verlieren, kam Ash auch gleich wieder zum Gespräch zurück. Es brauchte die Konditorin einige Sekunden, um wieder zu sich zu kommen, währenddessen lächelte sie nur etwas verlegen und versuchte vergeblich die Röte in ihrem Gesicht mit ihrer Hand zu verbergen. "Ich denke ich mag Hunde sehr gerne? Sie sind sehr treu und total lernfähig und niedlich sind sie dazu auch! Wie sieht es mit dir aus?"

  • Felicia & Ash

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    Glücklicherweise schien Felicia damit einverstanden zu sein, dass sie es nennen konnten wie sie wollten. Es war schwer für Ash ihren Gesichtsausdruck zu deuten, aber er glaubte, dass das Wort 'Date' sie ebenfalls etwas nervös werden ließ. Umso besser, dass die beiden es nicht näher benannten, sondern es als das wichtigste ansahen, dass sie zusammen Zeit verbrachten. Nickend stimmte er dieser Aussage der Blonden zu und lächelte dabei etwas schüchtern. War ein Date etwas anderes als gemeinsam Zeit zu verbringen? War Date nicht einfach das englische Wort für Verabredung? Wo war die Grenze? Wo hörte ein freundschaftliches Treffen auf und fing ein romantisches an? Waren Blumen zu viel? War Picknicken gestattet? Er fühlte sich verunsichert, vertrieb seine grüblerischen Gedanken aber mit dem neuen Thema. Henriette war eine gelungene Ablenkung. Er musste über Felicias Reaktion kurz auflachen, nickte dann aber heftig. "Ich bleib ganz in deiner Nähe und achte darauf, dass dir nichts passiert und du den Ausritt in Ruhe genießen kannst.", versicherte der Farmhelfer mit einem breiten Lächeln und freute sich umso mehr auf ihren Besuch. Als er das sanfte Drücken ihrer Hand bemerkte, drückte er automatisch zurück und sah die hübsche Frau an seiner Seite an. "Aber mach dir keine Sorgen. Henriette hatte schon öfter Kinder und Erwachsene auf ihrem Rücken. Vorausgesetzt dass kein plötzliches Gewitter auftaucht, musst du dir keine Sorgen machen. Nur der Donner bringt sie etwas aus der Ruhe.", gab er zu und musste beim Gedanken an die Kuh schmunzeln. Glücklicherweise hatte sie bisher nur ihn herunter geworfen. Alle anderen waren heil davon gekommen. Und auch er hatte lediglich ein paar Tage Schmerzen durch die blauen Flecke. Ernsthafte Verletzungen hatte er nicht davongetragen. Dennoch würde er die ganze Zeit an Felicias Seite bleiben und darauf aufpassen, dass ihr nichts passierte. Man konnte ja nie wissen.

    Nachdem Ash schließlich festgestellt hatte, dass ihm keine von Felicias Verehrern auflauerte, fiel ihm ein kleiner Stein vom Herzen. Wieso eigentlich? Er konnte sich doch sicher gut und gerne gegen diese Typen durchsetzen. Aber er wollte der hübschen Konditorin ja ihre Chancen nicht verbauen. Sicherlich gab es den einen oder anderen Typen der ihr auch gefiel. Nachher ruinierte er ihr mit seiner Anwesenheit noch die Aussichten auf mehr. Er dachte kurz über ihre Worte nach. Waren Frauen wirklich schlimmer als Männer? Konnten Männer nicht in ihrer Eifersucht auch mal zuschlagen? "Leider?" Ihm war das Wort nicht entgangen und er grinste breit bei dieser Feststellung. "Naja... ich glaube ohnehin dass das nicht stimmt und du es nur nicht siehst." Er schmunzelte und schlug dann anstatt Alkohol einfach selbstgemachte Limonade vor. Felicia schien nicht abgeneigt von dieser Idee und wollte sogar das Rezept. Er zog eine Augenbraue nach oben. "Ich soll dir das Rezept für meine Superlimonade geben? Oh... nein, nein meine Liebe. Das musst du dir schon verdienen.", witzelte er und nach einem kurzen Lachen schüttelte er den Kopf. "War nur ein Spaß. Ich zeig dir gerne wie ich sie zubereite." Er lächelte und hielt ihre Hand erneut davon ab ihm gegen die Brust zu stupsen. Doch dieses Mal hielt er sie einen Moment länger fest. Anscheinend ließ sie nicht locker, sondern wartete auf eine Chance ihn anzutippen. Der Gedanke brachte ihn zum Schmunzeln. Befanden sie sich jetzt in einem Stups-Aufhalt-Krieg?

    Bei ihren Worten, dass er sicherlich ein toller Musiker wäre, musste er lachen. "Ich gebe dir mal eine Kostprobe, wenn wir unter uns sind, dann wirst du schnell vom Gegenteil überzeugt.", stellte er fest. "Aber gut, wenn du dein Glück versuchen willst, dann gebe ich dir gerne die Chance mir ein einfaches Stück beizubringen." Was hatte er schon zu verlieren? Wenn Felicia es ihm beibrachte, dann verbrachten sie so ja auch Zeit miteinander. Irgendwie hatten sich ihre Blicke getroffen und sie hatten sich ineinander verloren, während er darüber nachdachte wie das Treffen wohl ablaufen würde. Es würde wohl eine Katastrophe werden. Würde sie am Klavier direkt neben ihm auf dem Hocker sitzen? War das nicht zu nah? Vermutlich bildete er sich da einfach zu viel ein. Wie nah sie war. Er bildete sich ein den Duft ihrer Haare zu riechen, obwohl sie noch so weit entfernt war. Seine Lippen bewegten sich für eine neue Frage, während er den Blick abwand. Er hatte sie viel zu lange angestarrt und räusperte sich angesichts dieser Erkenntnis etwas verlegen. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, bis Felicia schließlich die Lippen auftat und Worte hervorbrachte. Es entspannte den Farmhelfer etwas, dass sie ihm den langen Blickkontakt nicht irgendwie übel nahm oder falsch verstanden hatte. "Ich liebe Hunde auch! Aber ich mag auch Katzen und Kühe.", gab er zu und schmunzelte. "Schwer zu sagen, was mein absolutes Lieblingstier ist. Vermutlich tatsächlich Kühe." Nicht umsonst hatte er sich für ein Leben auf dem Land entschieden. Kühe waren so lieb, klug und hilfreich.

  • [Felicia] bei Ash



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    Es war immernoch ganz unfassbar für die Blondine, was für eine beruhigende und sanfte Art ihr Begleiter doch an sich hatte. Er nahm ihr stehts jede Sorge und vermittelte ihr ein Gefühl von Sicherheit, dass sie gar nicht erst in Versuchung brachte an etwas schlechtes zu denken. Was für eine wundervolle Eigenschaft das auch für seine jüngere Schwester sein musste! "Das beruhigt mich. Dann sollten wir besser den Wetterbericht gut im Blick behalten, nicht nachher, dass ich und Henriette ausversehen durchbrennen." Allein bei dem Gedanken daran, wie sie gemeinsam mit der Kuh schreiend in dem Horizont verschwinden würde, brachte die Blondine zum Lachen. Ob er sich das wohl so ähnlich vorstellen konnte? Wahrscheinlich war es besser nichts dazu zu sagen, um ihn nicht auch noch zu vergraulen. "Wenn ich das so höre, kann ich darunter verstehen, dass du sowas wie einen Streichelzoo bei dir Zuhause hast für jung und alt?" Das kleine bisschen necken, durfte nicht fehlen. Felicia meinte es nicht so ernst, wenn sie ihn hin und wieder aufzog. Es war viel eher einfach ein Zeichen ihrer Zuneigung ihm gegenüber und sie hoffte innig, dass er dieses auch verstand und nach wie vor nicht in den falschen Hals bekommt.

    Ash' Wiederholung ihres 'leider's warf die Konditorin kurz aus der Bahn. Sie musste nochmal ihren eigenen Satz revue passieren lassen, um zu begreifen, was sie eigentlich gerade gesagt hatte. Wie peinlich! "Nein, so meinte ich das gar nicht!", warf sie ihm schnell hinterher, um ihre Intentionen deutlich zu machen. Ganz nervös versuchte sie sich irgendwie zu sammeln und sich irgendwie vor Ash zu rechtfertigen. "Ich möchte wirklich nicht von vielen Männern begehrt werden! Ganz im Gegenteil! Ich finde es eher anstrengend, wenn man sich auf so einer Art und Weise mit jemandem auseinandersetzten muss, für den man einfach nichts empfindet." Nun war es auch schon um die Blondine geschehen, sie war in Erklärungsnot geraten. Eigentlich ganz untypisch, für die sonst eher gesammelte Erwachsene, die selbst mit Stresssituationen, wie es ihr Beruf auch erfordert, gut umgehen konnte. "Außerdem möchte ich unangenehme Situationen vermeiden, wenn mir Fremde ihre Zuneigung gestehen, weil ich doch eigentlich dich ganz sympathisch finde-" Noch während sie ihren Satz ausgesprochen hatte, bereute sie gleich jedes einzelne ausgesprochene Wort. Felicia konnte sich gar nicht erklären, warum sie überhaupt diese Wortwahl genutzt hatte, noch, woher plötzlich dieses Empfinden kam? Ganz beschämt wagte sie es nun nicht mehr Ash in die Augen zu sehen, geschweige denn, seine Hand zu halten. Langsam löste sie sich von ihm und legte ihre Hände ganz kleinlich ineinander zusammen. Wieso hatte sie bloß sowas dummes gesagt? Sie wollte keinesfalls ihr eigentlich so interessantes und unförmliches Gespräch durch ihre eigene Dummheit unterbrechen und versuchte ihren Scham irgendwie runterzuschlucken. Was sie wohl nicht gemerkt hatte war, dass ihre Wangen knallrot waren und auch nicht den Anschein machten ihre Farbe bald wieder zu verlieren. "Tut mir leid...", floh ihr nur kurz über die Lippe, ehe sie versuchte ihren Scham so gut wie möglich zu überspielen.

    "Ich wollte schon sagen!", holte sie aus, während sie spaßend ihren Hände in die Hüfte stammte und dann seinem Lachen folgte. "Dabei habe ich dir ja auch meine geheimen Koala Cupcakes gezeigt." Im Hinterkopf spielte sich nochmal ihre Erinnerung ab und wie viel Spaß die beiden beim Zubereiten ihrer Cupcakes hatten. War das wohl der Moment, in dem Ash sie bereits so faszinierte, dass sie ihn nun scheinbar, wenn auch nur unterbewusst, in einem ganz anderen Licht sah? Seine lässige Art half ihr dabei, sich wieder einigermaßen aufzuwärmen und so versuchte sie auf ein Neues mit ihrer Hand eine Stelle seiner Brust zu berühren, die in ihrem Kopf als besonders unvorhersehbar schien.

    Als Ash ihrer Bitte entgegenging, ihm doch bitte ein Stück beibringen zu können, war die Freude kaum auf ihrem Gesicht zu übersehen. Ihre Lippen breiteten sich fast über ihr ganzes Gesicht aus und schienen die immer noch roten Wagen fast überdecken zu können. "Gerne! Und ich versichere dir, dass ich nicht scheitern werde. Wir sitzen einfach so lange da, bist du etwas kannst." Ihre Antwort klang schon fast wie eine Drohung, was sie erst im Nachhinein bemerkte. "Ich mache nur Spaß, wenn es dir nicht gefällt, dann machen wir einfach etwas anderes. Irgendwas wird sich sicherlich finden müssen.", versicherte sie ihrer Begleitung und schenkte ihm dazu noch ein sanftes Lächeln. Sie konnte ihn doch nicht einfach zu irgendwas drängen, was ihm gar nicht gefiel. Da war es ihr viel lieber etwas lustiges zu unternehmen und dann sein zartes Lächeln auf den Lippen sehen zu können. "So, so, Kühe also?", kurz überlegte Felicia fleißig, was sie denn alles so über Kühe wusste. "Ich habe mal gehört, dass Kühe ein sehr ausgeprägtes Sozialleben haben sollen und sich unglaublich binden können. Weißt du ob das stimmt?", fragend blickte sie ihm entgegen und hoffte insgeheim, dass sie ihn, wenn auch nur mit ein bisschen, Wissen über die Tiere beeindrucken konnte.

  • Felicia & Ash

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    Er fiel in ihr Lachen mit ein, als er sich vorstellte, dass Felicia mit Henriette auf dem Rücken durchbrannte. Eigentlich war das kein lustiger Anblick, sondern hätte ihm Sorgen machen müssen. Aber in seiner Vorstellung glich es mehr einem Rodeo, als einem einen schlimmen Sturz. Und selbst wenn die liebenswerte Kuh sie herunterschmeißen würde, war er ja da, um sie aufzufangen. Ansonsten würde er ihr sicherlich nicht den Vorschlag unterbreiten auf einer Kuh zu reiten, wenn er sie nicht auch vor eventuellen Gefahren beschützen konnte. "Keine Sorge, das bekommen wir schon hin.", kommentierte er ihre Bedenken zum Wetter. Gerade im Sommer war es sowieso schwer ein nahendes Gewitter ausmachen zu können. Da war es durchaus möglich, dass plötzlich doch ein Donner ertönte. Aber sie würden schon vorsichtig sein. Als Felicia fragte, ob er einen Streichelzoo bei sich hatte, musste er grinsen. Sie schien es nicht böse zu meinen, sondern ihn schon wieder zu necken. Er war froh, dass sie nach der Date-Sache noch so locker mit ihm umsprang und nicht weiter auf einer Benennung für ihr nächstes Treffen beharrte. "So in etwa. Ich wohne ganz einfach in Sternbach und versorge die Tiere und Felder. Alle Tiere die ich pflege kommen mir vor wie meine eigenen, auch wenn sie mir nicht gehören. Aber ich führe dich gerne herum und zeig dir alle Tiere die wir haben. Die meisten sind sehr liebenswert und brav. Natürlich gibt es aber auch ein paar Ausreißer." Die gab es ja immer.

    Seine Neckerei über das 'leider' schien sie ein wenig aus dem Konzept zu bringen. Die süße und unschuldige Art, wie sie sich verteidigte, brachte den Farmhelfer zu einem Schmunzeln. Diese bezaubernde Art war einfach herrlich und sie war so... niedlich. In seinem Kopf fand sich gerade kein passenderes Wort für ihr Verhalten. Er mochte das. Und obwohl er wirklich keine gemeine Person war, wartete er ihre Rechtfertigung ab, ehe er antwortete. "Mach dir keine Sorgen. Ich weiß doch, dass du das nicht so meinst.", erklärte er und drückte zum Beweis, dass er seine Worte ernst meinte ihre Hand noch einmal sanft. Auf seinen Lippen lag ein zaghaftes, aufmunterndes Lächeln. Trotzdem hatten ihre Worte ihn wieder ein wenig nervös werden lassen. Unbewusst hatte er sich die Frage gestellt, ob sie sich auch daran störte, dass er ihr so viel Aufmerksamkeit und Nähe entgegenbrachte. Selbstverständlich begehrte er sie nicht auf eine... zu intime Art und Weise, aber er begehrte die Zeit mit ihr und ihre Gesellschaft. Sollte oder musste er sich deswegen schlecht fühlen? Nein. Hätte sie etwas dagegen, hätte sie es sicherlich schon längst angemerkt. Sie war schließlich nicht auf den Mund gefallen und wusste sich zu wehren. Mal ganz davon abgesehen, dass es ihre Idee war seine Hand zu halten. Seine Vermutung bestätigte sich, als sie dann tatsächlich aussprach, dass sie ihn ganz sympatisch fand. "Was?" Hatte er da richtig gehört, oder spielte sein Kopf ihm nun einen Streich, weil er zu viel darüber nachgedacht hatte? Ihre Hand löste sich von seiner und verlegen rieb er sich damit den Hinterkopf, während seine Gesichtsfarbe mittlerweile eher nach Sonnenbrand aussah. Seinen Blick hatte er vor Scham in die Baumwipfel erhoben und beobachtete die Blätter mit großem Interesse. Sympatisch. Sie hatte lediglich sympatisch gesagt. Ein ganz normales Wort, eine ganz normale Beschreibung für einen Freund. Als sie sich dann doch tatsächlich entschuldigte, richtete sich sein Blick sofort auf Felicia. Sie schien gekränkt und allein ihr Anblick zwang ihn zu einer Antwort. Seine Hand von seinem Hinterkopf glitt wieder nach unten. "Was tut dir denn leid? Ich finde dich auch sehr sympatisch.", gab er zu, nachdem er all seinen Mut zusammengesammelt hatte. Er versuchte seiner Stimme den Klang zu geben, als ob da doch nichts dabei war, weil es unter Freunden nun mal so war, aber er war sich nicht ganz sicher, ob er das geschafft hatte.

    Gut dass sie schon zu Alkohol und Limonade kamen. Ihre Empörung lockerte die Situation ein wenig auf. Ihre Lachen war so klar und melodisch, dass er einfach miteinfiel. "Du hast ja recht. Die Cupcakes haben mich echt gerettet." Cheryl hatte sie geliebt und das Rezept war Gold wert. "Da ist es nur fair, dass ich dir auch ein paar meiner Geheimrezepte verrate." Während er die Worte aussprach fing er ihre Hand erneut ab, mit der sie versuchte ihn zu stupsen. Sie gab also nicht auf. Aber vielleicht konnte er den Krieg ja doch gewinnen. Er ließ seine Hand mit ihrer zusammen sinken und verschränkte seine Finger mit ihren, um wieder mit ihr Händchen zu halten. War ja nichts dabei. Hatte sie doch selbst gesagt.

    Die Zustimmung seinerseits, dass sie ihm ein Stück auf dem Klavier beibringen durfte, wenn sie wollte, schien sie wirklich glücklich zu machen. Glücklicher als er gedacht hatte. Was hatte sie schon davon außer einen Schüler ohne jegliches Talent? Sie brauchte sicher Nerven aus Stahl mit ihm. Er lachte bei ihrer Motivation. "Na da bin ich ja gespannt ob das was wird. Ich bin wirklich nicht talentiert.", merkte er an, aber er hatte nicht das Gefühl, dass Felicia sich dadurch aufhalten ließ. "Und ob es mir Spaß macht weiß ich erst, wenn ich es versucht habe." Dieses Motto verfolgte er bei vielen Gegebenheiten. Bei allen war es nicht sonderlich schlau, aber man musste einfach ab und an was neues probieren, um zu wissen ob es einem gefiel oder eben nicht. Er erwiderte ihr Lächeln. Sie war so bezaubernd! Hatte er das wirklich gedacht? Allein der Gedanke ließ ihn ein wenig verlegen werden. "J-ja Kühe." Er räusperte sich und lauschte den Fakten über Kühen, die Felicia zum Besten gab. "Wooow... das hab ich ja noch nie gehört, aber ich werde diese Theorie auf jeden Fall überprüfen." Er lächelte und nickte gönnerhaft, fast ein bisschen stolz. Dass sie solche Dinge wusste war wirklich beeindruckend. Sie war also hübsch und schlau. Kein Wunder dass sie sich mit Verehrern auskannte.

    Aus den Augenwinkeln erkannte er eine Anschlagtafel am Wegesrand. War das ein Plakat? "Scheint als würde hier in der Nähe ein Fest stattfinden. Wollen wir nicht mal vorbeischlendern?", fragte er und war sich unsicher, ob er Felicia so lange aufhalten konnte. Sie hatte doch sicherlich auch noch etwas anderes zu tun. Ohne ihn. Ein fast schmerzlicher Gedanke.

  • [Felicia] bei Ash



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    Abermals schlag ihr der Blonde jegliche Sorge in Nullkommanichts aus dem Kopf. Ganz offensichtlich schien es sich dabei gar nicht bemühen zu müssen, denn immerhin kam es ihm so einfach von den Lippen, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Wahrscheinlich machte genau das ihn zu so einem großen Bruder, so selbstlos zu sein, war wohl einfach Teil seiner Persönlichkeit und schmeichelte ihm selber ungemein! Huh, habe ich das gerade wirklich gedacht? Ganz verwirrte musste die Konditorin erstmal ihren Kopf schütteln, um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen. "Ich verlasse mich auf dich. Wenn ich mit Henriette irgendwo im Nirgendwo lande, musst du uns finden. Ich bin keine sonderlich gute Überlebenskünstlerin, noch habe ich einen guten Orientierungssinn!" Lachend gab sie zu verstehen, dass es sich bloß um einen Spaß handelte, auch, wenn sie wahrscheinlich wirklich nicht aus der Pampa wieder zurück nachhause finden würde! Wie Ash dann über seine Tiere sprach, wärmten Felicia abermals das Herz. Er hatte so viel Liebe und Fürsorge übrig, nicht nur für die Menschen, sondern auch für seine Tiere. Wie sagte man so schön? Wer Tiere liebt, muss auch Menschen lieben. Auch wenn es der Blonden durchaus leichter fällt ersteres konditionslos zu lieben. Immerhin stellten sich Tiere als durchaus loyalere Begleiter als Menschen dar. "Es klingt sehr schön, wie du über deine Tiere redest.", gab sie ehrlich in einer sanften Stimmlage zu. "Ich bin mir sicher, dass die Tiere dir am Ende am dankbarsten sind, dass du sie fütterst, streichelst und liebst. Was auf dem Papier steht, interessiert die Tiere wohl besonders wenig. Aber ich lerne gerne alles kennen. Auch die Ausreißer. Vielleicht verstehe ich mich ja gerade mit denen besonders gut!" Die Option - auch wenn es sehr unwahrscheinlich für eine solche so unerfahrene Frau wie Felicia war - wollte sie dennoch im Hinterkopf behalten. Vielleicht werden Träume ja tatsächlich eines Tages wahr.

    Ein weiteres Mal bot Ash der Konditorin seinen Schutz in Form von sehr beruhigenden Worten und auf fast wunderhafte Art und Weise schien sie sich binnen Sekunden nicht mehr schlecht zu fühlen. Felicia war bewusst, dass Ash sie genauso neckte, wie sie es auch tat und eigentlich, war Felicia gerne Teil eines Scherzes. Das war sie ihr Leben lang schon und wusste normalerweise immer gut zu kontern. Warum war es dann bei Ash so anders? Warum war es genau er, der sie doch so sehr in Schwanken brachte? "Danke dir Ash", kam ihr nur kurz über die Lippen. Während sie seinen etwas festeren Händedruck spürte, der sie in ihrem Verhalten nochmals versicherte, ,entgegnete sie ihm ein ebenso sichere Lächeln, wobei sie auch seine Hand einmal etwas fester drückte. Sie war unglaublich warm und trotz der Tatsache, dass sich seine Hände nicht nach Seide durch die ganze schwere Handarbeit anfühlte, war die bloße Berührung an sich bereits ein besonders gemütliches Gefühl.

    Felicia wagte es gar nicht, für auch nur einige Sekunden in die Augen des Blonden zu blicken. Zu groß war der Scham und die Angst davor, eine ernüchternde Antwort zu bekommen. Aber woher kam die plötzliche Schüchternheit und vorher genau hatte die Blondine eigentlich Angst? Es war nicht so, dass sie ihm ihre Liebe gestanden hatte oder ihm einen Antrag gemacht hatte. Es ging lediglich, um ein Gefühl, etwas fast belangloses. Aber war es das wirklich für die Blondine? Sie hatte so viel mit ihm gespaßt und ihn aufgezogen, dass sie wahrscheinlich gar nicht gemerkt hatte, in welche Richtung sie sich mit ihm bewegte und was für eine Art Gefühl er in ihr auslöste. War sie gerade auf dem Weg dahin, dass sich aus ihrer versehentlichen Bekanntschaft, bis hin zur Freundschaft etwas darüber hinaus entwickelte? Zumindest seitens Felicia, schien sich wesentlich durch den Sinn und musste einmal schlucken. Als Ash' Worte in ihren Ohren erklangen, war sie sich noch etwas unsicher, ob sie es wagen sollte, ihm entgegen zu blicken. Dennoch hob sie ganz zierlich ihren Blick, beinahe wie ein Kind, dass etwas schlimmes getan hatte und aufgrund der Schuldgefühle niemandem in die Augen sehen konnte. Es war unschwer zu erkennen, dass es den Landwirt wohl in eine ähnlich unangenehme Situation gebracht haben muss "Wirklich...?" Felicia musste erstmal inne halten, bevor sie weiter sprach. "Aber ich glaube nicht, du weißt, wie das gemeint war..." Warum sie genau diese Worte wählte? Sie wusste es selber nicht. Auf der einen Seite, wollte sie sich ihm gegenüber klar positionieren, auch wenn sie selber nicht wusste, wo genau sie stand, auf der anderen Seite, zögerte sie, weil sie sich fürchtete, vielleicht vor Ablehnung?

    Der Wandel des Gespräches war nötig und daher war Felicia auch umso glücklicher, dass sie sich über etwas unterhalten konnten, wo die Konditorin wirklich aufblühen konnte. "Dann haben wir also einen Deal, ja?", lächelnd blickte sie zu ihm auf, in der Hoffnung, dass es sich tatsächlich um Geheimrezepte, im Plural handelte. Als sie dann versuchten ihre Stupsaktion weiterhin fortzuführen, schnappte sie Ash schon ihre Hände und verschränkte sie ineinander. Einmal noch versuchte sie sich von ihm zu lösen, aber ihre Hände und Finger waren so miteinander verankert, dass sie sich gar nicht herauswinden konnte. Aber so schnell wollte sie noch nicht aufgeben. Lachend bewegte sie sich mit ihrer Nasenspitze auf seine Brust zu und versuchte ihn ein weiteres Mal anzustupsen.

    "Zusammen kriegen wir alles hin. Und auf jeden Fall mit Spaß, das versichere ich dir!" Bestätigend drückte sie also nochmal seine Hand und drückte ihn etwas an sich. Da sie sich sowieso schon so nahe waren, störten wenige Zentimeter auch sicherlich nicht mehr ... oder? Hoffentlich räusperte er sich nicht, weil es ihm unangenehm war!

    Zustimmend nickte sie einmal "Fest klingt gut. Ich habe auch ziemlichen hunger bekommen. Von mir aus, können wir gerne hin! Vielleicht, finden wir sogar einen Stand, an dem - zumindest ich mich, über Kühe informieren kann!", lachend gab sie zu verstehen, dass wenn einer etwas zu lernen hatte, es wohl eher die Blonde war, als der Landwirt selber.

  • Felicia & Ash | gehen zusammen zum Fes in den Rivermountains

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    "Versprochen.", entgegnete Ash auf ihre Aussage, dass er die Verantwortung trug, falls Henriette mit ihr ausbrechen sollte und für ihre Rückkehr Sorge tragen musste. "Ich werde euch finden und euch beide heil zurückbringen." Die Versicherung meinte er ernst. Aber er bezweifelte stark, dass etwas dergleichen passieren würde, weshalb er in ihr Lachen einfiel. Dann erzählte er von seiner Arbeit und den Tieren die sie hatten und sie empfand das als schön. Er wurde ein wenig verlegen, als sie das sagte und es schmeichelte ihm. Ehrlich gesagt freute sich Ash, wenn die Menschen erkannten, dass er eine gute Bindung zu Tieren hatte. Schließlich machte er das gerne und hatte sich bewusst für so ein Leben entschieden. Dass Felicia ihm versicherte, dass es die Tiere wenig interessierte wem sie gehörten und sie sicher dankbar waren, dass er sich um sie kümmerte, erwärmte ihm das Herz. Er fühlte sich so stolz, dass er ein bisschen steif geworden war, während er wieder verlegen dreinblickte. Dass sie so etwas einfach geradeheraus aussprach war ihm ein Rätsel und gleichzeitig war er ihr dankbar für ihr Lob. Dass sie auch die Ausreißer sehen wollte bereitete ihm allerdings ein wenig Sorge. Manche davon ließ man besser in Ruhe. "Ich zeig sie dir, aber du musst mir versprechen Abstand zu halten. Die Tiere kommen von allein wenn sie sich sicher genug fühlen, aber selbst ich muss darauf achten sie nicht zu sehr zu stressen.", sagte er streng, aber auf seinen Lippen lag ein sanftes Lächeln. Er freute sich, dass sie sich so viel Mühe und so viel Gedanken machte. Und es würde ihn sehr freuen, wenn Felicia es tatsächlich schaffen würde einen Ausreißer für sich zu gewinnen. "Aber nur dass du das weißt: Wenn einer der Ausreißer dich lieb gewinnt, dann bist du verpflichtet dich um ihn zu kümmern." Es war einerseits eine Neckerei, aber gleichzeitig wäre es eine große Hilfe. Wenn ein schwieriges Tier vertrauen zu jemandem fasst, dann musste man das nutzen. Und Felicia war ein so liebevoller und fürsorglicher Mensch. Sie würde eine solche Situation sicher gut meistern. Er genoss das Gefühl ihres festen Händedrucks und die Tatsache, dass er sie ein wenig zurück necken konnte, ohne dass sie ihm böse wurde.

    Die Tatsache dass sie ihn mit ihren nächsten Worten schon wieder verlegen machte, brachte ihn fast um den Verstand. Gut, dass er sich innerlich beruhigen und darauf antworten konnte. Trotzdem war es komisch. Wieso war er ständig so nervös in ihrer Nähe? Das war überhaupt nicht seine Art. Sonst war er bodenständig und sprach einfach immer frei heraus. Aber hier fiel es ihm gerade wirklich schwer. Vielleicht lag es daran, dass er Felicia doch schon ein bisschen mehr mochte. Aber es war ihm noch nicht recht bewusst. Er konnte dieses Gefühl nicht fassen. Sie kannten sich schließlich noch nicht so lange. Hoffentlich hatten seine Worte nichts falsches ausgelöst. Felicia wirkte nämlich nicht beruhigt, sondern konnte ihn fast nicht mehr ansehen. Hatte er mit seinen Worten doch etwas falsches ausgelöst? Hatte er etwas falsches gesagt? War etwas falsch daran, dass er sie auch sympathisch fand? Vielleicht stand ihm das nach der kurzen Zeit einfach nicht zu? Aber sie hatte doch damit angefangen. Als sie den Mund öffnete, wandte er schnell den Blick von ihren schönen Lippen zurück auf die Bäume. "Ja wirklich.", sagte er schnell, massierte sich nervös den Nacken, ließ die Hand wieder sinken und schloss und öffnete sie einige Male. Als sie weiter sprach, richtete er überrascht und ein wenig verwirrt den Blick wieder auf sie. "Wie es gemeint war?" Was meinte sie damit? "Wie war... es denn gemeint? Hab ich was falsches gesagt?" Sie sah so verunsichert aus. Er konnte es nicht genau beschreiben, aber es schien so, als ob sie etwas beschäftigte. Gut, dass sie schnell ein anderes Gesprächsthema fanden. Ablenkung war besser als Konfrontation, oder? Auch wenn es ihn wirklich interessierte wie sie diese Worte gemeint hatte. Noch einmal ging er die Sätze im Kopf durch, aber er konnte nicht feststellen wo er einen Fehler gemacht haben sollte. Es konnte also nicht an ihm liegen, oder?

    "Wir haben einen Deal.", versprach er und lachte kurz über ihre freudige Reaktion. Sie war so einfach, so liebevoll und leicht zu begeistern. Eigenschaften, die er sehr an ihr schätzte. Gleichzeitig hielt er ihre Hand davon ab ihn weiter zu stupsen. Allerdings hatte er dabei nicht darauf geachtet auch ihre Nase im Auge zu behalten und bevor er sich versah, berührte sie seine Brust. Er schnaubte amüsiert. Da hatte er wohl verloren. Doch durch diese einfache Bewegung war sie so nah gekommen. Er konnte den Duft ihres Shampoos vernehmen. Fruchtig, süß und einladend. Oder war es ihr Parfüm? Er kannte sich damit wirklich nicht aus. Aber ihr Haar war so seidig und hatte eine ganz spezielle Farbe, die gut mit ihrer hellen Haut harmonisierte. Sie war so schön. Der Gedanke schoss ihm direkt durch den Kopf und allein, dass er so etwas dachte machte ihn verlegen. Sie konnte doch nicht Gedanken lesen! Und selbst wenn: Es war doch ein Kompliment!

    "J-ja. Zusammen schaffen wir das bestimmt.", stimmte er zu und konnte den Gedanken gar nicht klar fassen zu was er da gerade zugestimmt hatte. Hätte er es gewusst, hätte er sicherlich nicht so reagiert. Er und Musik waren schließlich nicht gerade eine gute Kombination. Das leichte drücken ihrer zarten, zierlichen Finger beruhigten ihn wieder etwas. Vermutlich hätte es ihn nervöser machen sollen, aber irgendwie zeigte es ihm, dass alles gut war zwischen ihnen. Er sog die Luft tief durch die Nase in seine Lungen und nickte dann kräftig. "Na gut. Dann wollen wir mal sehen, ob wir dieses Fest finden. Aber wage es nicht nach einem Stand für Kühe Ausschau zu halten. Alles was du wissen musst werde ich dir beibringen.", versicherte er mit einem Grinsen und schlenderte zusammen mit Felicia den Weg entlang, der angeblich zum Fest in den Rivermountains führte.


    Gehen ~> Die Rivermountains

  • Kiiku kommt hier an

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    Der Brünette geht direkt in die Umkleide und zieht sich seine Arbeitskleidung an nach ankommen, wo er seine mitgebrachte Tasche in ein Schließfach sperrte und sich gleich an seine Aufgaben machte. Diese machte er auch ruhig und ohne Stress, auch wenn er nebenbei darauf achten muss ob nicht jemand im Wasser ist und alles in Ordnung. Nebenbei leerte er die Mülleimer und was noch so auf der Liste auf das Klemmbrett so stand. Sein Chef hatte den Brünetten viele Aufgaben gegeben, da ich lange nicht mehr hier was und so nicht was machen was nicht in seinem Aufgabenbereich steht. Er hörte auch Vögel hier und das zwitschern und fing dann an irgendwann einfach auch zu pfeifen ehe er seine Aufgaben als Rettungsschwimmer richtig nach geht. Vorher muss ja oft die Ausrüstung überprüft werden und das dauert und solange das Wetter auch gut mit spielt auch lange her bleiben kann und nach dem Feierabend er dann selber schwimmen gehen kann wie er das etwas geplant hatte.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • Kiriku am Wasser


    Der Brünette machte nach etwa vier Stunden Arbeit endlich auch mal eine Pause, wo er sich was zum trinken und auch zu essen besorgte. Statt sich aber an einen Tisch zu setzten, er sich zu dem Steg vom Wasser bewegte und dort seine Pause verrichten. Dort zog er seine Schuhe samt Socken aus und tauchte die Beine ins kühle Wasser während die Sonne durch die Bäume und auf das Wasser scheint. Er machte auch etwas Musik von seinem Smartphone an und genießt seine verdiente Pause. Nebenbei achtet er etwas darauf, das keiner der anderen Besuche Unfälle am oder im Wasser haben und er so dann als Rettungsschwimmer aktiv werden müsse.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • Kiriku verlässt den Baggersee wieder


    Die Zeit verging wirklich sehr schnell und ehe der Brünette sich versah auch schon Feierabend war und er noch etwas Müll aufsammelte welcher neben den Abfalleimern lag und leerte diese auch gleich. Auch schaute er noch mal nach, ob nicht doch was repariert werden müsste oder ob nicht hier auch Events oder anderes geplant sei. So könnte sich der Brünette darauf vorbereiten. Er schließt dann die letzte Tür vom Büro ab ehe er beschließt durch den Nebelwald nach Hause zu laufen welche ohne hin fast auf den Weg ist, wenn er er zum Bus möchte und er lange auch nicht mehr dort war. So kann er noch mal schauen ob er den Beerenbusch wieder finden tut an den er mal eine Beere probiert hatte. Dabei musste er grinsen, da er auch an diesen jungen Mann in einen ähnlichen Kittel denken musste welche dieser Daryl in Sternbach. Den Erfinder könnte er eigentlich auch mal wieder aufsuchen von den er lange nichts hörte oder auch sah wegen seinen Erfindungen.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.