Der Campus des "St. Ulrich" - Bildungszentrums

  • [Neo] im Foyer der Uni


    [IMG:http://fc09.deviantart.net/fs70/f/2014/246/3/6/harvest_moon_boy___neo_archer_by_princesslettuce-d7c9pn2.png]Es war echt schon verdammt lange her, seitdem er das letzte Mal hier gewesen war... Zwar sagten ihm die Gänge und Nummern an den Türen alle irgendwas, aber das Eintreten in das große Foyer und der Schwall von Menschen, denen er ausweichen musste, waren fast schon ein Kultur-Schock für den faulen Einzelgänger. Glücklicherweise hatten die meisten Studenten den Platz zu ihren Hörsälen gefunden und die Menge schien sich schnell zu verdünnen. Vielleicht war gerade irgendeine Vorlesung spontan ausgefallen? Als er sich auf dem Weg zu seiner eigenen Vorlesung... irgendetwas mit Anatomie, oder so, machen wollte, blieb er an einer Poster Ausstellung hängen, die anscheinend für die nächsten Tage stattfand. Filme, Serien, sogar Poster von ein paar Animes konnte man hier zu Gesicht bekommen. Und obwohl Neo kein wirklicher Poster-Fan war, hatte die Vorlesung doch keine wirklich große Priorität... Den Professor konnte er ja sowieso erst nach der Vorlesung etwas zu den Prüfungsinhalten fragen. Da konnte er sich ja auch eigentlich erst mal in Ruhe die Bildchen anschauen...

  • Ein neuer Tag ohne Kummer und Sorgen, ein Tag an dem Sakura Penelope Cameron Vanilla Twilight Havard eine ihrer ach so üblichen Vorlesungen zu Besichtigen versuchte. Wie ein Blumenmädchen hopste sie auf den Gängen und pfiff fröhlich eines ihrer lieblings Metal Liedern. Das aggressiv- fröhliche Pfeif Geräusch passte nur Semi zu ihrem Verhalten aber Sake konnte eh keiner stoppen. Ein kleiner Schmetterling, vermutlich ein Schwalbenschwanz, ergriff jedoch die Aufmerksamkeit der Blondine. Sie war so darauf fixiert ihn zu fangen, dass sie ziellos umher hüpfte und dabei einen Rüpel stoß. Hoffentlich war es kein Rocket Rüpel, denn ihre Pokebälle hatte sie heute mal daheim gelassen, wer konnte schon ahnen das so etwas passierte? Unschuldig starrte sie ihn an und versuchte mit großen Schritten an ihm vorbei zu schleichen. Doch wie konnte sie denken mit so einem Blick unerkannt zu bleiben, ach Sakura. Jedenfalls zog die Studentin nervös weiter bis sie am Hörsaal ankam, dort lies sie sich an einem Platz in der letzten Reihe mittig nieder und erholte sich erstmal von dem sozialen Skandal.


    ✶★"Eine kleine Überlegung, ein kleiner Gedanke an andere, macht den ganzen Unterschied aus."★✶

    - Winnie Puuh




  • [Neo] neben Sakura im Hörsaal


    [IMG:http://fc09.deviantart.net/fs70/f/2014/246/3/6/harvest_moon_boy___neo_archer_by_princesslettuce-d7c9pn2.png]Sein Herz sprang kurz in die Höhe, als ihn irgendeine Wildfremde anrempelte, nur um dann in einer äußerst merkwürdigen Art wieder zu flüchten. Was zur Hölle war das denn? Nicht nur, dass er fremden Körperkontakt aufgezwungen bekommen hatte, sich wenigstens dafür zu entschuldigen wäre doch wohl nicht zu viel verlangt gewesen, oder? Stattdessen stand er da, sein friedlicher Rundgang um die Bilder gestört, und musste sich ernsthaft fragen ob nicht irgendein Labor in der Universität fragwürdige Medikamente an seine Versuchspersonen verteilte. Verdammt, jetzt kam ihm sogar der Hörsaal voller fremder Menschen schon fast sympathisch rüber. Mies gelaunt machte er sich also gemütlich auf den Weg in den Hörsaal und setzte sich in die mittlere hintere Reihe. Je weiter vorne man saß, des do höher war die Wahrscheinlichkeit, dass der Professor auf die absurde Idee kam, jemanden in den Unterricht einzubeziehen und ihn irgendwas zu fragen. Und das wollte er definitiv vermeiden. Anscheinend war er allerdings nicht der einzige, der zu spät kam, und so musste er aufgrund der Nachfrage nachkommender Studenten doch etwas weiter in die Mitte, also näher zu Menschen, rutschen, als ihm lieb war. Als er dann auf seine linke Seite blickte, um sicher zu gehen, dass er immerhin noch einen Platz zwischen sich und dem nächsten Sitznachbar Platz hatte, blieb sein überraschter Blick auf der kurzhaarigen Blonden haften, die ihn gerade noch im Foyer angerempelt hatte. Echt jetzt, Universum? Mit zusammengezogenen Augenbrauen schaute er wieder nach vorne. Er kannte keinen einzigen Menschen in seinem Jahrgang, damit, neue Bekanntschaften zu knüpfen, musste er ja jetzt nicht unbedingt anfangen, oder? Andererseits... hätte er schon gerne eine Erklärung für ihr merkwürdiges Verhalten gehabt. "Sag mal", flüsterte er, und lehnte sich währenddessen ein wenig nach links. "Hast du irgendwie zu viel Gummibärensaft intus, oder was sollte das gerade?"

  • Der Schmetterling war wunderschön, ich wünschte ich hätte ihn gef- "UAAAH" Sakura erschrack als sie mit großen Augen feststellte, wer nun neben ihr sein Buch aufgeschlagen hatte. Es war der Typ mit der Rasta Frisur aus dem Gang. Sie musste zugeben dass sie die Frisur ziemlich cool fand. Was aber gar nicht so toll war, war dass sogar die schweren Zöpfe so elektrisiert waren, dass sie ihm zu Berge standen. Wie sollte sie damit umgehen, war schon mal Jemand so sauer auf sie gewesen? Sie räusperte sich kurz und gab eine leise schüchterne Antwort: "Gummibärchensaft ist ungesund." Sakes Schultern waren hoch gezogen und ihr Kopf versank fast im Boden vor Scharm. Doch so konnte sie die Situation nicht stehen lassen. Mit einem geraden Blick nach vorne, der konzentriert wirken sollte, griff sie mit ihrer Hand ins Mäppchen, zog einen Kaugummi heraus und legte diesen dem Fremden als Friedensangebot vor die Nase. Wie eine Statue fixierte sie die Folien ihres Professors und hoffte das böse Starren ihres Nachbars ein Ende bereitet zu haben.


    ✶★"Eine kleine Überlegung, ein kleiner Gedanke an andere, macht den ganzen Unterschied aus."★✶

    - Winnie Puuh




  • [Neo] neben Sakura im Hörsaal


    [IMG:http://fc09.deviantart.net/fs70/f/2014/246/3/6/harvest_moon_boy___neo_archer_by_princesslettuce-d7c9pn2.png]Die Antwort der Blonden war überraschend zurückhaltend. So wie sie vorhin herum gesprungen war, hätte er eigentlich mit einer lebhafteren Stimme gerechnet. Als sie ihm dann noch nicht mal mehr ins Gesicht schaute, fiel auch bei ihm der Groschen. Natürlich. Wie die meisten Menschen, fand bestimmt auch sie seine Erscheinung einschüchternd. Es war die Erfahrung, die von der Häufigkeit her klar die Überhand nahm. Dass es diesmal anders sein würde, war recht unwahrscheinlich. Verletzen tat ihn das jedoch nicht mehr. Im Gegenteil, es war schon so eine Art persönliche Tradition für ihn, solche Situationen voll auszukosten und seine schauspielerischen Fähigkeiten mal zum Einsatz zu bringen. "Glaubst du, das reicht mir als Antwort? Ich mag Kaugummis noch nicht mal", brummte er ihr zu. Zugegeben, dass sie ihm tatsächlich einen Kaugummi hin schob, um das Thema abzuhaken, war irgendwie so ungewohnt, dass es schon fast sympathisch war. Doch leider machte ihm die Böse Buben-Nummer etwas zu viel Spaß, und so würde er erst einmal auf dieser Schiene fahren.

  • Cylie.pngCylie | kommt an & verlässt den Campus wieder


    Mit dem nächsten Bus in den sie hervorragend noch in letzter Sekunde hinein gehechtet war und dabei nicht mal etwas von den dicken Büchern in ihren Armen verloren hatte, erreichte sie schließlich den Campus und machte sich dort sofort auf den Weg in die Bibliothek um die fetten Wälzer endlich los zu werden. Dass sie durch ihren kurzen Plausch mit Ford zu spät war, machte ihr jetzt nichts aus und wenn sie eh schon nicht mehr pünktlich zur Vorlesung kam, konnte sie sich ja Zeit lassen. Hätte sie den jungen Apotheker vielleicht nach seiner Handynummer fragen sollen? Er schien ganz nett und es war ja auch unhöflich von ihr gewesen das Gespräch so einfach zu unterbrechen.. Während sie so in Gedanken versunken aus der Bibliothek spazierte, flatterte ihr mit dem nächsten Windstoß ein Flyer mitten ins Gesicht. War ja klar und etwas genervt zog sie den Fetzen von ihren Augen um ihn anschließend einmal durch zu lesen. Irgendwas musste es ja bedeuten dass sie den so abbekommen hatte. Vielleicht hasste das Leben sie aber auch nur. Neugierig bemerkte sie die Worte Party, See und leibliches Wohl. Alles was Cylie mochte. Nicht unbedingt die Party weil sie das in Discotheken eher nicht so mochte aber an einem See war es sicher wieder etwas anderes. Die folgenden Stunden vergingen leider viel zu langsam und während die Studentin sich in ihrer Vorlesung Notizen machte, durchsuchte sie ihr Handy nach alten Kontakten, die sie noch aus Destiny Valley kannte. Ob sie ein paar bekannte Gesichter sehen würde? Wobei sie wohl eher Lust auf neue Bekanntschaften hatte, alte würden sie nur an.. alte Zeiten erinnern und war das so gut? Hmm, die Brünette klappte ihr Notizbuch zu, nahm die Unterlagen ihres Dozenten entgegen und durchsuchte diese aufgeregt. Yes, ihr nächster Praxiseinsatz würde auf der Intensivstation sein. Hoffentlich würde der Tag jetzt auch so gut weitergehen.. oder ab jetzt endlich besser werden. Wieder gut gelaunt machte sich der Zwilling mit ihrer Tasche erstmal auf den Weg nachhause, denn bevor es zu dieser Party ging, musste sie sich noch umziehen.

  • [Neo] verlässt den Campus


    1077-neo-archer-pngAnscheinend war die Blonde nicht so sehr zu Spaß aufgelegt, wie er. Nachdem er seinen letzten Kommentar abgegeben hatte, gab sie nämlich kein Wort mehr vor sich und versuchte nur noch, ihn zu ignorieren. Uff, hatte er es vielleicht ein wenig übertrieben mit seinem Böser Bube-Auftreten? Fuck, jetzt fühlte er sich deswegen ja schon fast schlecht. Aber naja, heute war eben wieder ein weiterer Tag an dem er jemanden verschreckt hatte. Nichts außergewöhnliches also. Als die Vorlesung zu Ende war ging er also ohne weiteres nach vorne zum Professor, um ihn wie geplant nach dem Stoff zu fragen. Die Antwort auf seine Frage war dabei ganz und gar nicht erfreulich. Ein Buch aus der Innenstadt sollte er sich besorgen, da stünde der ganze Prüfungsstoff, den sie in der Vorlesung behandelt hatten und auch Sachen, die er sich selbst erarbeiten musste. ...Arbeit... Lernen... Worte, deren Bedeutung ihm nicht unbedingt zusagten. Nichtsdestotrotz würde er sich jedoch trotzdem damit auseinandersetzen müssen. Denn auch, wenn der überaus faule Taugenichts lieber den ganzen Tag schlafen würde, so kam eine Opferung seines Traumstudiums nicht in Frage. Widerwillig machte er sich also auf den Weg in die Innenstadt. Besser er brachte den Weg jetzt hinter sich. Wenn er nämlich jetzt noch mal nach Hause gehen würde, käme er sicher den Rest des Tages nicht mehr freiwillig heraus.

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    Darren & Yumi | in der Universität


    „Nein, weißt du, als Schauspieler muss ich mir jede Menge Texte und Szenen merken. Da ist es nicht wirklich schwer alle Liebsten mit Namen im Kopf zu behalten. Alles eine Frage der Übung.“, erwiderte der Musiker während die Studenten mehr widerwillig ihrer Pflicht nachkamen und sich dem hiesigen Campus näherten. Dieser war ja glücklicherweise nur um die Ecke, sodass der Fußmarsch nicht allzu lange ausfiel, auch wenn Darren jede Sekunde mehr mit der blonden Studentin schätzte und genoss. Aber zu viel Bewegung war nach dem gestrigen Tag auch nicht so das Wahre.. „Erinnere mich später noch Vorhänge zu kaufen, irgendwie hat mir deine Aussage jetzt Angst gemacht. Und ich hab mich schon immer gefragt wer diese Person draußen im Busch vor unserem Badezimmer ist..“ Darren schüttelte den Kopf und blinzelte hinüber zu Yumi, die ihr hübsches Gesicht weiter hinter ihrer dunklen Sonnenbrille versteckte. Der Kerl schmunzelte und blieb stehen nachdem sie das Gebäude der Universität betreten hatten. „Es wäre doch ein tiefer Verlust für deine Professoren, wenn sie dich raus werfen. Nicht nur als begabte Studentin aber.. als Alternative kann ich dir anbieten die hübsche Frau an der Seite eines berühmten Schauspielers zu werden.“, sagte der Lockenkopf fast schon beiläufig nachdem er einen Kommilitonen begrüßt hatte, der seinen Blick auch nicht von Yumi lassen konnte und dabei fast gegen ein offenes Schließfach gelaufen wäre. Er unterdrückte ein Lachen und wand seinen Blick wieder auf seine Begleitung. „Wie du siehst, gibt es hier eine große vernünftige Auswahl.“ Die beiden näherten sich den großen Treppen, die ins obere Geschoss und in viele der Hörsäle führten. „Wann beginnt deine Vorlesung?“, fragte der angehende Schauspieler und drehte sich in ihre Richtung. Durch seine braunen Augen hindurch beobachtete er sie, die anderen Mitstudenten und bemerkte dabei die vielen Blicke der anderen. Keine Frage war Yumi eine attraktive Frau mit einer besonderen Ausstrahlung, wessen sie sich bewusst war aber wahrscheinlich das meiste an Zuneigung und Aufmerksamkeit nicht einmal wahrnehmen wollte. Vieles davon war meist eh nur meterweit entferntes Angehimmel. Darren schmunzelte etwas, sein Blick streifte ihre rosigen Lippen und sein Kopf senkte sich kurz. „Hast du noch etwas Zeit?“

  • [In der Uni] Darren & Yumi



    Yumi nickte anerkennend als der Lockenkopf ihr seinen Trick verriet, wie er sich die Namen seiner zahlreichen Freundinnen behielt. Davon konnte man sich noch eine Scheibe abschneiden wobei Yumi mehr so der Typ war, der sich nicht sonderlich für Namen interessierte. Die meisten Menschen in ihrem Leben waren ohnehin vergänglich und sie hatte nicht sonderlich große Lust all die Namen für sich zu behalten. Ihre Prioritäten hatte sich die junge Erwachsene doch anders gesetzt. Offenbar hatte Darren ja genug Eindruck hinterlassen, dass er es wert gewesen war in Erinnerung zu bleiben. Vielleicht weil sie auf mehreren Ebenen harmonierten. Der Weg war nicht sonderlich weit aber die Sonne brannte erbarmungslos auf die beiden Studenten herunter als wollte sie in die Welt hinaus schreien: 'Hey! Habt ihr es noch nicht mitbekommen? Der Frühling ist da!' Sie hatte sich einen verdammt ungünstigen Tag ausgesucht um die frohe Botschaft zu verkünden. Yumi schmunzelte als Darren verkündete, dass er später wohl noch Vorhänge besorgen würde. "Oh keine Sorge. Ich habe auch Kameras installiert." Sie zuckte mit den Schultern und tat so als wäre es das Normalste auf der Welt, während sie voranging und Darren schließlich in der Aula inne hielt. Schließlich tat die Blondine es ihm gleich. Zahlreiche Studenten wuselten durch die Aula und Yumi bereute es zum wiederholten Mal heute das Haus verlassen zu haben, wobei sie ohnehin keine Wahl gehabt hatte.

    Yumis Blick streifte den jungen Mann, welchen Darren beiläufig begrüßt hatte als er ihr den Vorschlag unterbreitete sich einfach eine Berühmtheit anzulachen. Sie tat so als würde sie sich diese Möglichkeit durchaus durch den Kopf gehen lassen ehe sie mit einem Grinsen auf den Lippen antwortete. "Oh ja! Es war immer schon mein Ziel reich zu heiraten und auf die Kosten eines Anderen zu leben!" Sie setzte ihre Sonnebrille ab und lies sie wieder in ihrer Tasche verschwinden. In der Uni war es zwar immer noch unerträglich hell aber sie wollte zumindest den Anschein erwecken als wäre sie am Vorabend nicht vollkommen abgestürzt. Die Augenringe sprachen zwar Bände aber die hatte sie hoffentlich heute Morgen ein wenig in den Griff bekommen. Langsam näherten sich die Beiden der Treppe, welche in Richtung Hörsäle führte und hielt nun doch inne um es Darren gleich zu tun. Die anderen Leute wuselten wie Ameisen um die herum aber Yumi nahm sie nicht wirklich war. Als der Schauspielstudent sich erkundigte wann ihre Vorlesung beginn warf die Blonde einen Blick auf die Uhr, die wenige Meter von ihnen entfernt von der Decke hing. "Vor zehn Minuten..." antwortete sie trocken und war nur wenig geschockt, dass sie zu spät war. Aber zehn Minuten konnte man fast gar nicht als Verspätung zählen, oder? Das war noch im Normbereich. Es würde wahrscheinlich nicht einmal auffallen. Mit einem ganz bestimmten Blick musterte Darren sie. Seine braunen Augen sahen sie an, ließen sie nicht los und auch Yumi musste feststellen, dass sie seinen Blick erwiderte. Das war wohl einer von diesen kitschigen Momenten in diesen ekelhaften Liebesfilmen bei dem sich die Beteidigten küssten und einander ihre Liebe gestanden während im Hintergrund ein schnulziges Liebeslied lief. Entgegen dieser Vorstellung grinste Yumi den Anderen verspielt an. "Kommt drauf an wofür...?"


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    Darren & Yumi | in der Universität


    Auf ihre trockene Antwort hin, dass Vorhänge theoretisch eh nichts brachten, seufzte er und fuhr sich geschlagen durch die braunen Locken. „Am besten ziehst du gleich ein. Dann musst du nicht so viel Geld für Kameras und all den Stalkerkram ausgeben. Wird auf Dauer doch nur zu teuer und so kannst du mich gleich von morgens bis abends ins Bett hinein stalken.“, schlug der angehende Schauspieler mit einem Schulternzucken gefolgt von einem Grinsen auf den Lippen vor und fügte gleich darauf hinzu: „Vielleicht entdeckst du dann auch alle meine Geheimnisse.“ Der Lockenkopf drehte seinen Kopf kurz nach links und nach rechts, hielt seine Hand seitlich neben seinen Mund damit das Flüstern dramatischer wirkte und es ja keiner mitbekam und lehnte sich in Yumis Richtung. „Aber schau nicht in den Keller.“ Seine braunen Augen trafen ihre und mit einem eindringlichen Blick sah er die junge Frau an. Manchmal fragte sich der Musiker, ob es einen Moment gab an dem diese kleinen lustigen Spielchen nicht mehr passten. Vielleicht langweilten sie irgendwann oder waren einfach zu viel aber es machte doch auch mehr Spaß das Leben lockerer anzugehen und nicht jede Sekunde des Tages todernst durch die Gegend zu laufen. Solange man den Unterschied kannte und das Gefühl dafür hatte, in den richtigen Situationen angemessen zu reagieren, war doch alles gut oder nicht? Darren kam ein Schmunzeln über die Lippen ehe er sich wieder aufrichtete und den schon so geringen Abstand zwischen ihnen noch einmal mehr verringerte. Es war nicht nur so dass sich andere Männer und wahrscheinlich auch Frauen von der blonden Studentin angezogen fühlten, auch der Lockenkopf selbst hatte immer wieder die Bilder vom gestrigen Abend im Kopf, die Momente in denen sie sich ohne Regeln und ohne Verpflichtungen so nahe gekommen waren, es war so leicht gewesen und doch so wahnsinnig gut. „Dann bist du immernoch im Bereich der akademischen Viertelstunde, vielleicht ist dein werter Professor noch gar nicht da oder du musst dich leise in die Vorlesung schleichen.“, sagte der Kerl obwohl beide eigentlich genau wussten, dass das Blondchen ihren Weg in ihren Hörsaal heute wahrscheinlich nie gehen würde. Das süße Grinsen auf ihren Lippen war ansteckend und so spiegelte es sich in seinem Gesicht wieder. Darren hob seine Hand, seine Finger berührten die weiche Haut ihrer Wangen und strichen eine verlorene Haarsträhne aus ihrem Gesicht während seine braunen Augen die Einzelheiten darin beobachteten. Es war fast so als würde die Luft zwischen ihnen wieder anfangen zu knistern, er merkte seinen schnellen Atem und das Herzklopfen in seiner Brust. Dass Yumi auf seine Frage einging wunderte den Musiker nicht wirklich und so wartete er ein paar stille Momente ehe er sich wieder etwas von ihr entfernte, enttäuscht seufzte und die Hände vor seiner Brust verschränkte. „So leicht lässt du dich also von deinen Pflichten ablenken?“ Der junge Mann schüttelte seinen Kopf. „Ein schnelles Nein, weil deine Vorlesung wichtiger ist als alles andere wäre vielleicht die bessere Antwort gewesen.“, fügte er schmunzelnd hinzu. Aber wer entschied schon was gut war, was besser war. Was richtig oder falsch. Auch wenn Darren ihr sicher nicht im Weg stehen oder sie überreden wollte nicht in ihre Vorlesung zu gehen, so wünschte er sich still dass die gemeinsame Zeit mit der Blonden nicht jetzt schon zu Ende ging. Aber wer war er schon, klar schwänzte man mal einige langweilige Stunden in der Uni mit einem Kommilitonen aber setzte man dafür gleich sein Studium aufs Spiel? Immernoch lag sein Blick funkelnd in ihren blauen Augen.

  • [In der Uni] Darren & Yumi



    Mit einem nachdenklichen Blick und einer grübelnden Geste tat das Blondchen so als würde sie sich seinen Vorschlag ernsthaft durch den Kopf gehen lassen. Tatsächlich wäre es wahrscheinlich wesentlich unkomplizierter als in der Mädels-WG, aus der sie so bald wie nur irgendwie möglich ausziehen wollte. Nicht weil sie die Flucht ergriff sondern vielmehr weil es für sie eigentlich seit sie zurückgekehrt war kein richtiges Zuhause war. Es fühlte sich nicht richtig an. Vielleicht lag es an der WG - vielleicht lag es an Riverport aber irgendetwas musste sich wieder ändern und wenn es nur eine Adresse war, war es eigentlich nicht weiter schwer. "Weißt du... das trifft sich gut. Ich bin ohnehin gerade auf der Suche nach etwas Neuem!" Yumi formte ihre Augen zu Schlitzen und fuhr fort. "Überleg mal wie viel Geld ich mir sparen würde. Ich wäre eine reiche Frau!" Begeistert hob die Blonde die Hände, ehe sie diese wieder sinken lies und Darren einen geheimnisvollen Blick zuwarf als er von seinen Geheimnissen sprach, die dann möglicherweise alle ans Licht kommen würden. Ein gewisses Funkeln lag in den Augen der jungen Studentin als sie Vermutungen hinsichtlich seines Kellers äußerte. "Och bitte. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder du versteckst dort die Leichen deiner Bewunderinnen oder deine sexuellen Vorlieben." Yumi zuckte mit den Schultern und dachte nicht einmal daran ihre Lautstärke zu reduzieren. Die Blicke der Vorbeigehenden fielen der Blonden gar nicht erst auf oder interessierten sie nicht weiter. "Kennt man ja." , plauderte sie unverblümt weiter und wartete die Reaktion des Wuschelkopfs ab, in dessen Haare sie sich erst jüngst festgekrallt hatte als sie einander bei der Studentenparty näher gekommen waren. Der Abstand zwischen den beiden Studenten verringerte sich. Von wem diese Nähe ausging war nicht mehr zu sagen. Allgemein schien alles andere um sie nicht wichtig zu sein, keine Relevanz zu haben. Seine Augen waren hypnotisierend. Seine Blicke berauschend. Ihr Herz klopfte um einige Takte schneller. Da war sie wieder. Diese Anziehung zwischen ihnen, die auch am See zu spüren war. Damals hatte sie dem Alkohol dafür verantwortlich gemacht, weil es leichter war aber nun fühlte es sich an als würde ihr Körper sich nach seinem sehnen. Seine Hand an ihrer Wange. Eine zarte Berührung und doch so elektrisierend. Stille. Ein Blick. Ein zweiter Blick. Dieses Gefühl, wenn man genau wusste, dass gleich etwas passieren würde, wenn nicht jemand zurückrudern würde oder man sich nicht mitten in einer Aula befinden würde. Er ruderte zurück und sie befanden sich mitten in der Aula. Der Moment verstrich aber ihr Herz klopfte immer noch so schnell. Ihr Blick streifte seine Lippen, ehe kurz die Schultern hob und eine unschuldige Miene machte. "Was soll ich machen?" Sie ging einige Stufen nach oben, ehe sie sich wieder zu dem Dunkelhaarigen umdrehte. "Schon vergessen? Verruchte Studentin!" Bei den letzten beiden Worten deutete sie wie eine Werbereklame mit beiden Zeigefingern auf sich. Sie zwinkerte dem Dunkelhaarigen bedeutungsvoll zu, ehe sie die weiteren Stufen erklomm. "Wir sehen uns!"


    Tatsächlich schaffte Yumi es noch vor dem Professor in den Hörsaal. Sie hatte sich wie gewohnt ganz nach hinten verkrümelt, weil ihr Gehirn heute wohl ohnehin nicht sonderlich leistungsfähig war. Zumal ein gewisser Schauspielstudenten gerade noch einmal ordentlich ihre Gedanken durcheinander gewirbelt hatte, was sich das Blondchen wahrscheinlich selbst ohnehin nicht eingestanden hätte aber Fakt war, dass Darren eine Wirkung auf sie hatte und das er nicht wie die üblichen One Night Stands war, die sie immer hatte. Irgendwann betrat schließlich auch der Professor den Hörsaal, welcher nicht wenig verwundert schien als er Yumi erblickte. Offenbar hatte der Alte nicht damit gerechnet und die Blondine schon abgeschrieben. Seine monotone Stimme führte dazu, dass die junge Erwachsene immer wieder gedanklich abdriftete. Sie rutschte auf ihrem Stuhl immer weiter nach unten und wechselte ihre Position im Minutentakt um sich wach zu halten - vergebens. Es war unerträglich und es fiel ihr immer schwerer die Augen offen zu halten. Wie viel Zeit wohl schon vergangen war? Yumi wagte es beinahe nicht auf die Uhr zu sehen. Sie würde diesen Tag nicht überstehen. Im selben Augenblick ertönte ein schrilles Geräusch. Der Feueralarm. Offenbar hatte wieder jemand auf den Toiletten geraucht und auch wenn Yumi es lästig fand so war sie im Moment heilfroh darüber, dass sie diesen Raum verlassen konnte. Sie erhob sich von ihrem Platz und folgte den anderen nach draußen. Der Professor war sichtlich genervt und gleichzeitig überfordert mit der Situation und so war es ein leichtes sich von der Menge abzusondern. Auch die anderen Hörsäle wurden geräumt. An eine Wand gelehnt durchsuchte sie fast schon unbewusst die Menge und trafen auf ein bekanntes Paar braune Augen. Darren. Ein Schmunzeln lag auf ihren Lippen.


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    Darren & Yumi | in der Universität


    „Zwei Möglichkeiten, bist du dir da sicher?“ Darren hob seine Schultern. „Das ist doch viel zu offensichtlich und normal, also bitte. Da bin ich schon etwas anders.“, sagte der Darsteller zu diesem Thema, ein Grinsen folgte und so tat es auch sein Blick als die junge Blonde die Treppen langsam empor stieg. Mit jedem Schritt mehr merkte Darren wie sein Herz schwerer und der Wunsch nach dieser innigen Nähe zu ihr größer wurde. Ein Schmunzeln kam über seine Lippen als das Mädchen auf sich zeigte und ihren Ruf an der Uni heraus posaunte. „Das finden sicher einige deiner Mitstudenten anziehend.“ Als sich Yumi nach ihrer Verabschiedung herum drehte, blieb der Lockenkopf noch stehen. Sein Blick konnte sich nicht von ihr reißen, bis sie schließlich um die Ecke verschwunden war. Ein enttäuschtes Seufzen verließ seine Lippen, auch wenn er nicht so recht wusste wieso. Wahrscheinlich hätte er die junge Frau ganz einfach von ihrer Vorlesung abhalten können damit sie mehr Zeit miteinander hätten, die sie vielleicht auch wieder in vollen Zügen genießen würden aber etwas in ihm hatte sie einfach gehen lassen wollen. Wie schon gesagt wollte er nicht der Grund dafür sein dass ihr Studium dann völlig endete. Darren lächelte bei den vielen Gedanken an seinen letzten One-Night-Stand und machte sich dann auf den Weg in die andere Richtung. Seine nächste Vorlesung war im Theatersaal des Hauses und es war auch eher eine Probe als eine direkte Unterrichtsstunde. Sobald er in diesem riesigen Saal war und seinen Fuß auf die Bühne setzte, blendete er meist alles um sich herum aus. Tauchte in seine Rolle ein doch diesesmal machte ihm eine gewisse Dame einen Strich durch die Rechnung, die sich immer wieder in seine Gedanken schlich. Dennoch spielte er das Stück weiter, interagierte mit seinen Mitstudenten und bevor das Bühnenspiel seinen Höhepunkt erreichen konnte, wurde es vom schrillen Geklingel des Feueralarms unterbrochen. Ein gemeinsames Seufzen ging durch die Runde. Der Wuschelkopf trat hinaus in die Aula der Universität und im Gewusel der vielen Menschen, die Hälfte davon war etwas in Panik geraten, erkannte er eine einzelne hübsche Blondine unter vielen. Während die Menschenmasse sich weiter Richtung Ausgang bewegte, näherte er sich Yumi und griff beim Vorbeigehen nach ihrer Hand. Ohne Worte zog Darren sie mit sich aber nicht wirklich um den Anweisungen der Lehrkräfte zu folgen und sich nach draußen zu begeben. Unbemerkt bogen die beiden in den nächsten Seitenflur und dort in einen leeren Hörsaal, der anscheinend fluchtartig verlassen worden war. Man hörte keine Feuerwehrsirenen und sonstige Durchsagen, wäre der Alarm also echt, hatten die starken Männer in Rot irgendwas falsch gemacht. „Jemand hatte wohl keine Lust auf seine nächste Vorlesung.“, sagte der angehende Schauspieler, wollte damit aber nicht unbedingt darauf anspielen dass er dachte Yumi wäre an dieser Sache Schuld. Darren schloss die Tür damit das fast schon panische Geschreie der anderen in den Hintergrund rückte und sah in Yumis hellblaue Augen. „Und hiermit verbrennen wir ganz dramatisch und romantisch zusammen im Feuer.“

  • [In der Uni] Darren & Yumi



    Sein intensiver Blick durchbohrte sie und wie von einer unausgesprochene Abmachung gesteuert, kam Darren geradewegs auf die Psychologiestudentin zu. Ohne zu zögern griff er nach ihrer Hand und zog sie mit sich. Ein Grinsen schlich sich auf ihre Lippen und bereitwillig folgte sie dem Dunkelhaarigen, der bei der nächsten Gelegenheit sich von der aufgewühlten Masse abspaltete. Unbemerkt wurde sie von Darren fortgezogen, während der Rest der Studenten stur den Anweisungen des Lehrpersonals folgte. Sie fanden sich in einem leeren Hörsaal wieder. Mit den Worten, dass offenbar jemand keine große Lust hatte auf die heutige Vorlesung verschloss der Schauspielstudent, die Tür zu dem Hörsaal, in welchem sie sich gerade befanden. Unschuldig zuckte Yumi mit den Schultern. "Wer kann es demjenigen verdenken. Ich wäre fast eingeschlafen und war selbst kurz davor..." Dabei war Yumi gerade meilenweit davon entfernt gerade im jetzigen Augenblick einzuschlafen. Tatsächlich schlug ihr Herz einige Takte schneller, seit der Dunkelhaarige sie entführt hatte. Nach Außen wirkte die Blonde ziemlich locker und so spazierte sie an dem Anderen vorbei, ehe sie sich unweit von ihm entfernt an den Professorenpult anlehnte, wo noch diverse Bücher aufgeschlagen lagen. Sie hob eine Augenbraue als Darren ihre Zukunft prophezeite. "Da hat aber jemand zu viele kitschige und ziemlich dramatische Filme gesehen. Ist das eines deiner Geheimnisse?" Yumi lehnte sich provokant etwas nach vorne als sie ihm diese Frage stellte. Mit einem Ruck landete ihr Hintern auf dem Tisch ohne Darren dabei aus den Augen zu lassen. Ihre Beine baumelten etwas, ehe sie sie übereinander schlug. Das Knistern war noch immer vorhanden. Sie spürte es bei sich und sah es in den dunklen Augen des Anderen. Die Minuten in der Vorlesung hatten die Stimmung zwischen ihnen nicht zwangsläufig abgekühlt. "Anscheinend schlimmert in dir auch ein verruchter Student. Sich einfach so den Anweisungen der Professoren zu widersetzen...tz...tz....tz..." Ein wenig scheute sich Yumi davor diesen Schritt zu gehen, ihn zu mehr als einem One Night Stand werden zu lassen. Es verkomplizierte diese sonst so unkomplizierte aber zugleich wunderbare Nebensache. Zugleich schien Darren niemand zu sein, der Dinge verkomplizierte aber man konnte sich auch täuschen. Es war bisher immer spielend einfach gewesen aber das bedeutete rein gar nichts. Vielleicht war es eigentlich sie, die Dinge verkomplizierte. Es war nur Sex. Er hatte mit den anderen Geschichten nichts zu tun. Er war nicht Alex. Er war auch nicht Simon. Keine gemeinsame tragische Vorgeschichte und offenbar auch keine schwangere Freundin. Darren war die einfache Lösung. Er war die unkomplizierte Lösung. Aber schlussendlich war es nicht mehr als ein Vergnügen. Sie vergnügten sich miteinander. Sie waren zwei ungebundene Erwachsene und konnten soviel Spaß miteinander haben wie sie wollten. Dennoch drifteten ihre Gedanken kurz ab. Erinnerten sich an den Vorabend. Die schönen Momente so wie die bitterten. Ihre blauen Augen sahen ihn an. Welcher Gedanke ihr letzter war, sie schließlich wieder ins Hier und Jetzt beförderte vermochte Yumi schlussendlich nicht zu sagen. Vielleicht jener, dass Simon seine Wahl getroffen hatte, Möglicherweise jener, dass Alex ohne ein Wort gegangen war oder vielleicht waren es einfach diese wunderschönen braunen Augen, die sie direkt ansahen. Sie schmunzelte ohne Darren aus den Augen zu lassen. "Und was machen wir jetzt hier?" Fast schon provokant schloss sie unschuldig ihre Augenlider und öffnete sie anschließend gleich wieder. "Bekomme ich Nachhilfe im schauspielern?" Eine vereinzelte Haarsträhne fiel der Studenten ins Gesicht.


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    Darren & Yumi | in der Universität


    „Selbst schlafend wärst du anwesend gewesen und hey, mehr erwartet man von uns doch nicht oder?“, erwiderte der Wuschelkopf mit einem Grinsen auf den Lippen. In seinen Vorlesungen war das meist gar nicht möglich, beneidete er andere doch oftmals darum wenn er mal wieder beschissen oder gar nicht geschlafen hatte. Darren drehte sich langsam herum, beobachtete die junge Frau die an den unzähligen Stühlen vorbei ging und sich schließlich auf das Pult des Professors setzte. Seine Hände verschwanden in seinen Hosentaschen und nach einem Schmunzeln hob er seine Schultern. „Okay, erwischt, vielleicht spiele ich den hoffnungslosen Romantiker nicht nur, sondern bin es einfach. Wer weiß.“ Mit langsamen Schritten näherte er sich der Blonden, ließ seine braunen Augen nicht von ihrem Körper und ihren hübschen Augen und merkte erneut deutlich seinen Herzschlag, der mit jedem Zentimeter den er zu ihr überwand mehr aus seinem ruhigen Rhythmus geriet. Die junge Psychologiestudentin sprach und Darren selbst musste lachen, so war er bereits vor ihr zum Stehen gekommen und ließ seinen Blick kurz über den beladenen Tisch wandern. „So schnell wird man in deiner Anwesenheit also zum bösen Jungen.“, sagte der angehende Schauspieler und seufzte. „ Vielleicht sollte ich mich lieber von dir fern halten.“ Ein wirklich überhaupt nicht guter Vorschlag, den er da ausgesprochen hatte, war er auch nicht wirklich ernst gemeint und doch funkelte etwas in seinen Augen während er Yumi ansah. War es schlecht sich dem Mädchen anzunähern? Auf diese gewisse Art und Weise, eigentlich sollte das doch ein One Night Stand bleiben. Der gestrige Abend war in dieser Hinsicht perfekt gewesen aber war das, was sie jetzt taten, wirklich gut? Die Worte der Blonden drangen an seine Ohren und ihm kam ebenfalls ein Schmunzeln über die Lippen. „Du hast die Wahl.“, begann der Darsteller, seine Hand wanderte an ihrem Bein hinauf, streiften ihre Oberschenkel und auch sein Blick hatte sich etwas gesenkt. Mit jeder Sekunde mehr näherten sich seine Finger ihrer Körpermitte, doch ließen sie dann davon ab und griffen nach einem dicken Buch, das neben der Studentin auf dem Tisch lag. „Du kannst dich alternativ auch für die hohe Kunst der Mathematik entscheiden, die so gut wie kein normaler Mensch versteht.“ Darren drehte sich herum und lehnte sich neben ihr an den Tisch. Das Buch immer noch in seiner Hand, lehnte er den Kopf etwas in ihre Richtung. „Wähle weise.“

  • [In der Uni] Darren & Yumi



    "Touché!" Wo der Schönling Recht hatte. Oder war das nur das verallgemeinernde Bild eines Studenten? Vielleicht erfüllte sie einfach dieses Bild zu gut. Vielleicht hatte sie diesen Weg nur gewählt um sich vor den Ernst des Lebens noch eine Weile zu drücken. Tatsächlich konnte sie sich zum jetzigen Zeitpunkt beim besten Willen nicht vorstellen dort auf einem Stuhl zu sitzen und jemanden bei seinen Problemen zu helfen. Dafür war sie selbst hinter dieser selbstbewussten Fassade doch viel zu kaputt oder war das genau der Grund warum sie sich für dieses Studium entschieden hatte? Eine Art Selbsttherapie. Sie wusste es nicht mehr. Es war ohnehin egal. Sie genoss diese Zeit der Schwebe, in der sie noch nicht vollständig auf dem Boden der Tatsachen angekommen war irgendwie. Zwar verlor sie die Balance immer wieder aber sie war jung. Fehler waren in Ordnung. Aus ihnen lernte man doch irgendwie, wenn man es selbst wollte. Vielleicht war sie aber auch unbelehrbar. Auch das war in Ordnung. Ihre Augen waren auf Darren gerichtet, der seine Hände in den Hosentaschen vergraben hatte und weiterhin bemüht war ein Mysterium zu bleiben. Vielleicht war es das was die ganze Sache so unfassbar leicht machte. Sie schwebten und genau das genoss die Blonde im Moment. Sie schwebten zwischen Wahrheit und Schauspiel. Er näherte sich, kam vor ihr zum Stehen. Sie spürte seine Nähe, seine Präsenz, seine Ausstrahlung und doch trennten die beiden Studenten noch so viele Zentimeter. "Mach mich nicht für deine Entscheidungen verantwortlich, mein Lieber." Sie zwinkerte dem Anderen verschwörerisch zu als dieser behauptete in ihrer Gegenwart zu einem bösen Jungen zu werden. "Vielleicht solltest du das. Sag nachher nicht, dass ich dich nicht gewarnt habe..." Eine scherzhafte Aussage. Gut möglich. In Wirklichkeit steckte wahrscheinlich viel mehr Ernst dahinter als man meinen konnte. Ein undeutbarer Glanz lag in ihren Augen. Ein Schmunzeln lag auf den Lippen des Schauspielstudenten als er ihr die Wahl überließ und ihr damit vielleicht mehr Verantwortung übertrug als im Moment gut für Yumi war. Seine Hand strich ihr über den Oberschenkel, wanderte immer weiter nach oben. Mit gesenkten Augenlidern betrachtete er die Blondine. Eine einzelne Berührung. So sachte und kaum vorhanden und doch löste sie eine Gänsehaut unter seinen Fingerkuppen aus. Er spielte mit ihr und zum Teil genoss Yumi dieses Spiel aber noch viel mehr genoss sie es wenn sie die Spielemeisterin war. Sein Gesicht war so nahe. Er war so nahe, dass sie ihn riechen konnte, seinen Duft unbewusst einsog. Sie widerstand dem Verlangen sich in seinem Haar festzukrallen und ihn an sich zu ziehen. Doch warum genau? Aus dem gleichen Grund wie damals? Dieses prickelnde Gefühl, welches diese Ungewissheit mit sich brachte oder war da vielleicht ein anderer Grund? Ein Seufzen verließ ihre Lippen als sich Darren ein dickes Buch vom Tisch schnappte und darin blätterte um ihr eine andere Unterhaltungsmethode aufzuzählen. Ein kurzes Lachen entfuhr der Blonden und sie schnappte sich den Schinken in seinen Händen um ihn zu Boden zu pfeffern. "Alles nur nicht Mathe. Davon habe ich ein Trauma..." Yumi verdrehte die Augen und ein unangenehmer Schauer fuhr ihr über den Rücken als sie an die Zeit dachte als Mathe noch ein Pflichtfach war. "Wenn ich die Wahl habe..." Elegant ließ sich Yumi wieder vom Pult gleiten und lehnte sich etwas gegen den kräftigen Körper des Dunkelhaarigen. "...entscheide ich mich immer für das Andere wenn Mathe mit im Rennen ist..." Ihre flache Hand ruhte auf der Brust Darrens, während sie ihn durch ihre blauen Augen ansah. "Ich kann dir aber nicht versichern, dass meine Entscheidung weise ist..."

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    Darren & Yumi | in der Universität


    Und dann fragte sich der Musiker ob es für diese Warnung, die Yumi gerade eben über die Lippen gekommen war, nicht schon zu spät war. Es war nicht zu bestreiten dass sich zwischen den jungen Studenten etwas entwickelt hatte, weit über einen einfachen One Night Stand des gestrigen Abends hinaus und das obwohl sich eigentlich sonst nicht viel abgespielt hatte. Aber es waren diese einzelnen Blicke, die Berührungen. Das einfache miteinander sprechen und die lustigen Spielchen, die sie spielten und Spaß daran hatten. Sein Atmen wurde schneller mit den Berührungen an ihren Beinen und auch wenn er ihre weiche Haut nicht spüren konnte, schließlich trug die Blonde noch alle ihre Klamotten, so erinnerte er sich an das wunderbare Gefühl von gestern. Doch er selbst entschied sich dazu nicht weiter zu gehen und das ja fast schon enttäuschte? Seufzen der angehenden Psychologin brachte ein amüsiertes Grinsen auf seine Lippen. Sie hatte also mehr erhofft? Das dicke Buch in seinen Händen wanderte mit einem Schlag auf den Boden und diejenige, die dafür verantwortlich war, platzierte sich direkt vor ihm. Ihre zarte Hand lag auf seinem Oberkörper und mit Sicherheit bemerkte sie das Heben und Senken seines Brustkorbs, das schneller als gewöhnlich war. „Bin auch nicht davon ausgegangen dass du Mathe einem Schauspielkurs vorziehst.“, sagte der junge Mann, seine Stimme war leise und ruhig und seine braunen Augen erwiderten den funkelnden Blick der Studentin. Seine Hand hob sich, langsam wanderte sie ihren Unterarm hinab zu ihrer Hand und umschloss diese, nahm sie dabei ein Stückchen von seiner Brust und während sein Blick ein Stück weiter auf ihre Lippen wanderte, haderte der Wuschelkopf innerlich mit sich selbst. Es war eine Tatsache dass beinahe dieselbe Spannung wie letztens in der Luft lag, diese Funken sprühten ständig wenn die beiden aufeinander trafen und wo man diese Anziehung gestern auf den Alkohol schieben konnte, war Darren froh dass dies heute ganz ohne passierte. Es waren nur sie, ihr Charakter, ihr Aussehen, ihre Art und Weise, was sie so anziehend machte. Nichts außer das vernebelte ihm die Sinne und bevor er einen blöden Gedanken zuende denken konnte, lagen seine Lippen ganz zart auf den ihren. Der Kuss war leicht. Während er sich leicht zu ihr hinunter beugte, legte sich seine andere Hand auf ihre Wange. Es waren nur wenige aber dafür wirklich schöne Sekunden in denen ihre Lippen sich trafen, ganz anders als das letzte Mal. Langsam öffnete er seine Augen wieder. „Auf den ersten Blick scheint vieles nicht weise.“, flüsterte der junge Kerl, strich ihr die blonde Strähne hinters Ohr und lächelte. „Je nachdem kann sich das noch ändern.“ Der Darsteller richtete sich wieder etwas auf, hielt aber nach wie vor ihre zarte Hand in seiner, hatte auch nicht vor sie los zu lassen außer das vermutete Feuer würde sich dann doch endlich zeigen.

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    Sein Brustkorb hob und senkte sich unter ihrer Berührung - unter dieser einfachen Berührung hatte sich seine Atmung beschleunigt. Sie kannte dieser Reaktion. So war es ihr noch vor wenigen Minuten nicht anders ergangen als seine Fingerkuppen nur ganz sachte über ihre Oberschenkel glitten. Eine zärtliche fast schon zu liebevolle Geste für das was sie eigentlich sein sollten aber sie war nicht ohne Folge geblieben. Das Pochen ihres Herzens kam nicht von irgendwoher aber es war nicht der Zeitpunkt darüber nachzudenken, zuviel hinein zu interpretieren. Sie waren einfach zwei Menschen die einander anziehend fanden. Dabei gab es nichts zu überdenken. Es war einfach ein Fakt und nun waren sie hier und konnten mit dieser Anziehung anfangen wonach auch immer es ihnen beliebte. Immer wieder beruhigte sich Yumi mit diesen Gedanken um andere Gedanken zu vermeiden. Gerade als die Alarmglocken in ihrem Kopf zu schellen begannen und sie einen Rückzug antreten wollte nahm er ihre Hand in die seine, umschloss sie mit einer Zärtlichkeit, die die Blonde schon länger nicht mehr erfahren hatte, eine Zärtlichkeit, die man in One Night Stands kaum erfuhr oder auf andere Art und Weise. Vorsichtig schob er ihre Hand etwas zur Seite. Ihre Blicke trafen sich, ließen einander erst los als dieser kurze flüchtige Blick auf die Lippen des jeweils anderen folgte. Ganz kurz - dann wieder Augenkontakt. Eine Art Absicherung ob der Andere an das Selbe dachte. Ob er ebenfalls über einen Kuss nachdachte. Der klassische Tanz damit man nicht am Ende als Idiot dastand. Sein Gesicht näherte sich. Zärtlich platzierte er seine Lippen auf den ihren. Es verstrichen nur wenige Sekunden und er löste sich wieder. Unbewusst hatte sie die Augen geschlossen gehabt um ihn mit all ihren anderen Sinnen genießen zu können. Seine Hand lag sanft an ihrer Wange und dort verweilte sie noch einen Augenblick ehe er sich wieder von ihr löste, sie mit seinem warmen Blick ansah, ihr ein Lächeln schenkte. Eine Haarsträhne hatte sich wieder von den anderen gelöst und mit einer fast schon selbstverständlichen Geste strich Darren sie wieder hinter das Ohr das Psychologiestudentin. Seine Stimme klang ruhig als er die nächsten Worte an sie wandte. Sie klangen beinahe wie aus einer der abgedroschenen Liebeskomödien aber vielleicht hatte er mit seiner Aussage nicht unrecht. Vielleicht sollte sie aufhören auf diese idiotische Stimme in ihr zu hören, aufhören sich selbst zu manipulieren aber das konnte sie nicht. Sie war niemand mit der man fröhlich über eine Blumenwiese hopste aber das war in Ordnung, oder? Im Grunde war er gewarnt. Er hatte wahrscheinlich keine Ahnung von dem Ausmaß des emotionalen Ballastes in ihr aber er war alt genug seine Entscheidungen selbst zu treffen und sie konnte sich dennoch holen wonach ihr beliebte. Es war schließlich leicht - oder? Sie wusste zwar nicht was sie wollte aber im Moment war es mehr davon. Mehr von diesen Lippen - mehr von diesen Berührungen - einfach mehr. "Nicht weise fühlt sich eigentlich auch ganz gut an..." Yumi drückte seine Hand und stellte sich leicht auf die Fußspitzen um Darren zu erreichen. Yumi umfasste seine Wange und ließ ihren Daumen über seine Unterlippe gleiten während sie die Worte leise hauchte. Dann küsste die Blondine ihn - erst sanft - zärtlich - wie eine Art Experiment. Durch ihre halb geschlossenen Lider sah sie den jungen Mann an ehe sie den Kuss vertiefte. Über all die flüchtigen Bekanntschaften hatte das Blondchen beinahe vergessen wie intim ein Kuss sein konnte.

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    Darren & Yumi | vor der Universität


    Ein Schmunzeln kam über die Lippen des Musikers als Yumi ebenfalls einige leise Worte verlor. Doch zu einer Antwort kam er nicht, erst spürte er das leichte Drücken seiner Hand dann strich ihr Daumen über seine Lippen. Seine braunen Augen konnten sich nicht von den ihren lösen, er war in ihren Bann gezogen, konnte sie nicht mehr loslassen. Seine Arme legten sich langsam um ihren schlanken Körper und drückten sie an sich heran. Ein warmes Gefühl umgab sein schlagendes Herz. Ihre Lippen berührten sich erneut, ganz zaghaft und vorsichtig. Es war fast so als gäbe es etwas was sie ruinieren konnten. Doch was könnte dieser zärtliche Kuss vernichten? Darren spürte ein leichtes Kribbeln in seinem Magen als Yumi einen kleinen Schritt weiter ging. Seine Augen waren geschlossen, seine Hand wanderte ihren Rücken hinauf und legte sich wieder an ihr Gesicht. Es war als würde die Zeit für diesen einen Moment stehen bleiben. Für diesen so kleinen und wundervollen Augenblick, der ihm doch so viel bedeutete. Komischerweise, denn vielleicht war es bei Yumi auch ganz anders? Vielleicht waren sie auch nur hier in diesem Saal zusammen damit sie den gestrigen Abend erneut erleben konnten, ganz ohne Regeln und Vorschriften. Sollte es auch einfach nur ein weiterer Schritt in eine Richtung sein, von der Darren nicht wusste ob er diese einschlagen wollte? Ein Gefühl der Unsicherheit machte sich in ihm breit, was sich auch daran bemerkbar machte, dass sich ihre Lippen wieder voneinander lösten. Seine dunklen Augen öffneten sich und sein Daumen strich sanft über ihre Wange. Es war nicht so dass sein Körper nicht nach dieser einen Art der Zuneigung rief und es wollte, aber dennoch hielt ihn etwas davon ab. „Yumi, ich..“ Seine Erklärung wurde unterbrochen als die Tür des Hörsaals aufgestoßen wurde und ein dicker Professor ungläubig hinein schaute. „Was habt ihr hier verloren? Die Universität wurde aufgrund des Feueralarms geräumt, seid ihr taub? Wie sind eure Namen?“ Der junge Mann hob seinen Kopf, drehte ihn in die Richtung des Mannes der diesen Moment zerstörte hatte und doch fragte er sich im gleichen Moment, ob nicht er derjenige war, der es ruiniert hatte. Ein letzter Blick in die blauen Augen, die ihn so verzauberten, dann umschloss er erneut ihre blasse Hand und zog das Mädchen mit sich. Wortlos ließen sie den Mann stehen, der ihnen noch einige Worte hinterher brüllte aber da sich die beiden dazu entschlossen hatten zu flüchten, war keine Zeit mehr für irgendwelche Erklärungen, die es ja sowieso nicht wirklich gab. Sicher käme ein 'Oh ja, sorry, wir wollten uns hier ein bisschen vergnügen weil wir zwei unabhängige und einfache Menschen sind, die Spaß haben wollen' sehr schlecht bei einem alten Professor an. „Du hast Recht.“, sagte der Wuschelkopf etwas außer Atem nachdem sie durch eine der vielen Seitenausgänge hinaus gelaufen waren. „Nicht weise zu sein, ist manchmal wirklich aufregend.“ Ein Schmunzeln auf seinen Lippen und ein Blick zur Seite folgten. „Ich hoffe nur dass du diesen Professor nicht kanntest oder er dich und du deshalb Schwierigkeiten bekommst.“ Darren fuhr sich einmal durch die braunen Locken und ließ seine Hände dann in den Hosentaschen verschwinden während er sich der Blonden wieder etwas näherte. Vielleicht war er gerade auch schon wieder zu vernünftig und war das überhaupt passend gerade, nach dieser fast schon komischen Situation? Eigentlich war er ja jemand, der sich darüber nicht viele Gedanken machte aber bei Yumi war das irgendwie.. anders.

  • [Vor der Uni] Darren & Yumi



    Sie ließ ihre Lippen sanft über seine gleiten, als wollte sie diesen Augenblick auskosten - die zärtliche Berührung, die erst kaum vorhanden war und sich dann langsam intensivierte. Darren ließ zu, dass die Studentin ihn erkundete, folgte ihrer Führung. Zärtlich legte der Dunkelhaarige eine Hand an ihren Rücken um Yumi an sich zu ziehen, in seine Arme zu holen, die sich mit einer ungewohnten Vorsicht um ihren Körper schlangen. Yumi spürte seinen Atem auf ihren Lippen, konnte ihn schmecken wie am Abend zuvor und doch war es anders. Dieses berauschende Gefühl des Alkohols fehlte und hatte stattdessen für ein undefinierbares Gefühl Platz genommen - auch eine Art Rausch. Vielleicht war es einfache Begierde aber wenn dem so war, wodurch ließ sich die Zärtlichkeit dieses Kusses erklären. Sie dachte nicht darüber nach, Sie küsste einfach diese weichen Lippen, während sich ihre Hände in seinem Nacken platziert hatte um in gewisser Weise die Führung zu übernehmen. So sehr Yumi das Schweben genoss, so sehr schätzte sie es auch Frau über die Lage zu sein, das Gefühl die Kontrolle zu behalten auch wenn das Boot schon rettungslos auf den Wasserfall zu schipperte. Und das tat es auch wenn die unbeschwerte Blondine es nicht wahrhaben wollte. Der Moment schien unendlich und doch fühlte es sich so an als endete er viel zu früh. Dunkle Augen offenbarten sich unter den erst noch geschlossenen Augenlidern ihres Gegenübers. Etwas undeutbares spiegelte sich in ihnen wieder. Ein Zögern. Das war es. Er spielte Spielchen und hatte sie hierher gebracht um sie letztendlich doch zappeln zu lassen. Yumi erwiderte den Blick als läge in der Tiefe seiner Augen auch die Antwort auf eine nie gestellte Frage. Er wollte an dieser Stelle nicht weitergehen. Wahrscheinlich war es gut so. Man sollte die Dinge dabei belassen wenn sie sich gut anfühlten und ein weiteres Mal würde die Sache bestimmt verkomplizieren. Darren hatte die Notbremse gerade noch im richtigen Moment gezogen als sie nicht dazu in der Lage war. Es würde bei dem einen Mal bleiben. Es würde einfach das bleiben was es bisher war: eine flüchtige Geschichte mit einem kleinen Nachbeben. Keine große Sache. So etwas erlebte man vielleicht nicht immer weil viele Typen es gar nicht wert waren ein Nachbeben zuzulassen aber Küssen war schön. Es war in Ordnung schöne Dinge zu genießen. Der Versuch einer Erklärung seitens Darren wurde durch das Hereinplatzen eines Professors unterbrochen, welcher sich wieder einmal künstlich über das nicht einhalten diverser Regeln echauffierte. Ein kurzes Lachen entfuhr der Blonden als der beleibte Mann schimpfend und ermahnend auf die beiden zu trottete. Ehe der ältere Herr sich versah hatte Darren die Hand Yumis ergriffen und sie, ohne ein Wort zu verlieren, mit sich gezogen. Ohne hinter sich zu blicken eilten die Beiden nach draußen und hatten damit den Professor schon längst abgehängt, da dieser sich offensichtlich nicht einmal die Mühe machte ihnen hinterher zu kommen. Einsicht war eben doch der beste Weg zur Besserung. Außer Atem fanden sich Darren und Yumi außerhalb der Uni wieder. Das Herz der Psychologiestudnetin pochte wie wild. Der kurze Adrenalinrausch wenn man Dinge machte, die gegen die Regeln waren. Klischeehaft? Mochte sein aber es war dennoch ein Fakt. Während der Schauspielstudent seine Hände in seiner Hosentasche vergrub, kramte das Blondchen in ihrer Jackentasche nach einem Zigarettenpäckchen und steckte sich sogleich einen Glimmstängel an. Sie nahm einen tiefen Zug und blies den Rauch zwischen ihre Lippen hindurch. Darren näherte sich ihr wieder ein Stück weit und die Blonde schmunzelte etwas ehe sie ihn durch ihre blauen Augen musterte und auf der Treppe Platz nahm ohne ihn aus den Augen zu lassen. "Du musst jetzt stark sein... ich weiß das ist jetzt alles ganz neu für dich aber so ist das Leben eines bösen Jungen..." Sie zwinkerte verschwörerisch, ehe sie einen erneuten Zug von der Zigarette nahm und den Rauch inhalierte. Sie nahm die Sache zwischen ihnen gelassen. Weder hielt das Blondchen ihm vor einen etwaigen Rückzieher gemacht zu haben noch versuchte sie sich zu viele Gedanken darüber zu machen was das zwischen ihnen war, auch wenn es ihr nicht immer gelang, schließlich hatte dieser schöne Mann eine unglaubliche Ausstrahlung, die sie schon ein wenig faszinierte. Man musste nicht allem einen Namen geben . Man durfte auch einfach nur genießen und das war eine Lektion, die Yumi in ihrem Jahr im Ausland gelernt hatte.