Der Park an der Apah

  • Shuka lief durch die Straßen Riverports in Richtung des Parks. Das Wetter war fantastisch und sie wollte das ausnutzen um sich auf einer Parkbank niederzulassen und etwas zu lesen. Der Eingang des schönen Parks kam in Sicht und die Violetthaarige lächelte, ehe sie eintrat. Es waren kaum Menschen anwesend, was sie erleichterte. Shuka setzte sich auf eine im Schatten stehende Bank und öffnete das Buch, um auf der nächsten Seite weiterzulesen. Es war eine interesante Fantasy-Geschichte und Shuka verlor sich kurz darauf in den Zeilen. Lesen war etwas wundervolles, es entführte einen in eine völlig andere Welt und ließ einen alles um sich herum vergessen. Shuka blätterte Seite um Seite um, sie war eine sehr schnelle Leserin, und lächelte leise in sich hinein.


  • Rumi spazierte durch den Park, die Sonne schien stark hinunter und blendete. Auf einigen Bänken saßen Menschen, meist ältere und unterhielten sich oder fütterten die Vögel. Nur eine Person zog Rumis Interesse auf sich. Es war ein Mädchen, vielleicht in ihrem Alter oder eins, zwei Jahre älter, welche auf einer Bank im Schatten saß und las. Es wäre schön, eine Freundin in Riverport zu haben, denn tatsächlich kannte Rumi fast ausschließlich Jungs. Joe, Yahto, Gale. Neben Kotomi kannte sie eigentlich keine Mädchen. Gut, im Urlaub hatte sie diese Blondine kurz begrüßt, doch von kennen zu sprechen, wäre übertrieben. Rumi beobachtete die Lesende genauer. Sie war wirklich hübsch, schlank und trug ein blaues Kleid. Ihre violetten Haare waren zu Zöpfen gebunden, welche sanft über ihren zierlichen Körper fielen. Wie Rumi das Gespräch anfangen könnte? Joe hatte sie kennen gelernt, weil er sie geangelt hatte, Yahto hatte sie mit Steinen beworfen. Vielleicht lernte sie gute Freunde durch Kuriositäten kennen! Dann müsste sie sich etwas kurioses einfallen lassen, um das Mädchen in ein Gespräch zu verwickeln. In der Nähe lagen einige schöne Steine und Rumis Blick fiel auf sie, ehe sie sich bückte un den schönsten davon aufhob. Nicht was ihr jetzt denkt! Rumi wollte die Fremde nicht damit bewerfen. Nein, sie hatte eine schmerzfreie und gute Idee. Mit dem Stein in Händen und einem Lächeln auf den Lippen ging die Rosahaarige auf die Bank zu und stelle sich vor das Mädchen. "Sieh dir diesen Stein an! Ein meisterhaftes Einzelstück und für nur 5 Euro wird er dein Stein!" Wie in einer dieser Fernsehwerbungen pries Rumi den Stein an, um die Aufmerksamkeit der Violetthaarigen zu bekommen. Jedoch kam sie sich etwas dumm vor und verlor an Professionalität. Sie brach in Gelächter aus und ließ sich auf die Bank fallen. "Okay, das war bescheuert. Alternativ kannst du mir ja sagen, wie du heißt und was du gerade liest." Die Rosahaarige lächelte freundlich und aufgeschlossen. "Ich bin übrigens Rumi." Stellte sie sich selbst vor.


    (Erstes Goose! xD)

  • Shuka las weiter ihr Buch, als sie plötzlich eine Stimme ganz nah hörte. Sie sah auf und blickte in zwei strahlend blaue Augen. Dieses, wohlgemerkt äußerst hübsche, Augenpaar gehörte zu einem jungen Mädchem mit rosafarbenem Haar, welches zu einer beitseitigen Hochsteckfrisur frisiert und mit Blüten verziert war. Das Mädchen, welches etwas jünger schien als Shuka selbst, trug ein rötliches Kleid, welches ihr bis zu den Knien ging und dessen Ärmel weit ausfielen und die Hände des Mädchens fast verschluckten, würde sie ihr nicht gerade einen Stein präsentieren. Mehr konnte Shuka aus dieser Ansicht nicht von dem Mädchen sehen und konnte sich auch nicht darauf konzentrieren, zu verwirrt war sie von der feurigen Ansprache über den Stein. "Ich äh.." Mit großen Augen sah die Violetthaarige das fremde Mädchen an und wusste nicht recht, was sie erwidern sollte. Einen Stein kaufen? Für 5 Euro? Aber sie benötigte gar keinen Stein und selbst wenn könnte sie sich einen vom Wegesrand aufheben. Oder handelte es sich dabei um einen ganz besonderen Stein? Aber was könnte daran denn einzigartig sein? Shuka dachte angestrengt nach und blieb weiterhin stumm. Kurz darauf begann das roshaarige Mädchen herzlich zu lachen und ließ sich neben Shuka auf die Bank fallen. Verdutzt sah diese das Mädchen an und wusste nun noch weniger, was sie machen sollte. Es war doch ganz egal was sie tat, sie machte sicher irgendetwas falsch, das war immer so! Warum war das reden mit fremden Menschen immer so kompliziert? Jedoch sprach die Rosahaarige den Stein nicht weiter an, sondern meinte nur, dass es bescheuert gewesen wäre und frage sie nach ihren Namen und nach ihrem Buch. Das konnte sie wenigstens nicht falsch beantworten! Oder? Shuka holte tief Luft, doch bevor sie den Mut fand, zu antworten, stellte sich das Mädchen als Rumi vor. "Shuka.." Antwortete die Violetthaarige unsicher und sah wieder auf ihr Buch, welches sie kurz zuvor noch tief in ihren Bann gezogen hatte. "E-es ist ein ... Fantasy-Roman.." Stotterte die Schülerin und krallte die Finger in den Einband des Buches. Was, wenn Rumi das gar nicht wissen wolte, sodern den Titel oder etwas anderes erfahren wollte? Oder noch schlimmer, wenn die Frage nicht ernst gemeint gewesen war? Hätte Shuka das wissen müssen? Alles rumorte in ihrem kleinen Köpfchen und sie hasste sich selbst dafür, nicht ordentlich mit Rumi sprechen zu können. Und wenn nicht das Gesagte falsch war, dann war es die Art wie Shuka es sagte. Stotternt und zitternd, unsicher. Sozialphobie gepaart mit Schüchternheit war wirklich schrecklich..


  • Rumi lächelte die Violetthaarige freundlich an und wartete auf eine Antwort. Jedoch schien diese aus zu bleiben. Das Mädchen sah nur in die Luft und schien angestrengt nachzudenken. Leise kamen die ersten Worte über die Lippen des Mädchens. Sie stotterte unsicher. Verwirrt blinzelte Rumi. Sie fragte sich, warum die Violetthaarige so unsicher war und vor sich hin stotterte. Hatte Rumi sie auf dem falschen Fuß erwischt? Die Stille zwischen den beiden dauerte an und Rumi war kurz davor, das Mädchen alleine zu lassen, als sie wieder antwortete. Shuka also. Vielleicht war sie einfach nur ein schüchternder und zurückhaltender Mensch und konnte deswegen nicht sofort antworten. "Freut mich, Shuka." Rumi lächelte und hörte ihr weiter zu, als sie erklärte, dass es sich bei ihrem Buch um einen Fantasy-Roman handelte. "Ich lese auch gerne Fantasy Geschichten." Antwortete Rumi mit einem Lächeln, um die Stimmung etwas aufzulockern. Jedoch blieb die Stimmung weiterhin angespannt und Rumi rieb ihre Finger aneinander. "Shuka, du musst nicht schüchtern sein. ich weiß, das ist nichts, was sich kontrollieren lässt, aber du musst bei mir nicht unsicher sein." Rumi lächelte aufmunternd. Sie hätte gerne eine Freundin in Riverport, also kam ihr Shuka ganz gelegen. Sie schien auch nett zu sein, auch wenn sie schüchtern zu sein schien. "Was machst du gerne, neben dem Lesen?" Fragte Rumi die Violetthaarige und sah sich im Park um. Die Sonne schien sanft hinunter und vereinzelt zogen Wolken über den blauen Himmel. Das Wetter war ehrlich angenehm und Rumi freute sich, jetzt hier sitzen zu können. Zumal sie auch ihr Handy wieder gefunden hatte und Kotomi hoffentlich den Zettel am Kühlschrank lesen würde. Nachdem sie die Umgebung gemustert hatte, fiel ihr Blick wieder auf Shuka und Rumi sah sie nun etwas genauer an. Ihr blaues Kleid hatte schöne Muster und ging ihr bis zu den Füßen. Die Blumen und Blätter in ihrem Haar und an ihrer Stirn ließen sie richtig orientalisch wirken. Shuka war wirklich ein hübsches Mädchen und sie war auch nicht arrogant, zumindest wirkte es auf Rumi nicht so. Leider waren einige Mädchen arrogant, wenn sie so hübsch waren, aber es gab zum Glück auch einige Ausnahmen.

  • Shuka sah scheu zu Rumi, welche ganz entspannt zu sein schien und meinte, sie freue sich, Shuka kennezulernen. "M-mich auch." Scheu wendete Shuka den Blick ab und sah sich die Pflanzen in der Umgebung an. Jedoch,da kam ihr in den Sinn, dass Rumi es eventuell unhöflich finden würde, dass sie sich einfach so wegdrehte. Schnell, fast schon zu schnellm drehte sich die Violetthaarige wieder zu der Jüngeren, welche ihr gerade erzählte, dass sie ebenfalls gerne Fantasy-Geschichten las. Shuka lächelte zaghaft und nickte. "Das ist ... toll. W-was ließt du ... du so?" Sie könnte die Gelegenheit, sich mit der Rosahaarigen zu unterhalten, nicht verstreichen lassen, wenn sie sich gut verstehen könnten. So sehr wünschte sich Shuka eine Freundin hier in Riverport. Zwar kannte sie neben ihrer Familie noch Antoinette und die Jungs von der Party, jedoch könnte sie dies nie als Freundschaft bezeichnen, zumal Shuka noch immer nicht wusste, was sie im betrunkenen Zustand angestellt hatte. Doch es wäre besser, nicht darüber nachzudenken und sich auf das Gespräch mit Rumi zu konzentrieren. Ihre Gedankenverlorenheit schien der Rosahaarigen aufgefallen zu sein, denn sie sprach etwas an, was ihr Herz kurz aussetzen ließ. Sie musste nicht schüchtern sein.. Wenn es doch nur das wäre! Schüchternheit war im Moment Shukas geringstes Problem, schlielßch fürchtete sie, das Gespräch völlig zu vermasseln. "I-ich... das ... das..." Sie wollte zu gerne sagen, dass Rumi das nicht verstehen könne, doch war die Angst, sie damit zu kränekn oder zu verletzen viel zu groß, als dass ihr die Worte über die Lippen kommen könnten. Deshalb beließ die Violetthaarige es dabei und hoffte, dass das Thema nicht erneut angesprochen wurde. Und tatsächlich fand das Mädchen neben ihr auf der Bank ein neues Thema, was Shuka jedoh zum Nachdenken brachte. Neben dem Lesen tat sie nicht wirklich viel, außer Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und in der Strandbar auszuhelfen. Also war das alles, was sie Rumi erzählen konnte. Fände sie das komisch? Aber es war die Wahrheit! "Ich.. verbringe viel Zeit mit meiner Familie, besonders mit meiner Zwillingsschwester." Fing Shuka also an, zu erklären. "Und nebenbei helfe ich in der Strandbar aus. Sie gehört meiner Familie, weißt du?" Die Stimme der Violetthaarigen zitterte bei jedem Wort zu mehr und sie hoffte inständig, dass man überhaupt verstehen konnte, was sie da vor sich hin stammelte. "U-und du?" Stellte sie die Frage an Rumi zurück und sah sie unsicher an.


  • Trotz Rumis gutem Zuspruch, blieb Shuka weiterhin zurückhaltend. Gut,dann würde Rumi einfach weiter nett zu ihr sein, bis sie irgendwann auftauen würde. Mit einem breiten Lächeln nickte sie der Violetthaarigen zu, als diese ihr eine Frage stellte. "Richtige Genres habe ich eigentlich neben Fantasy nicht. Ich lese meist einfach den Klappentext und entscheide dann. Außerdem lese ich gerne Mangas. Also japanisch-designte Comics." Erklärte die Rosaaarige und musterte Shuka. Ob sie Anime und Manga kannte? Rumi konnte es nicht sagen, schließlich sah man den wenigsten Menschen am Äußeren an, was sie für Bücher oder Serien mochten. Aber falls die Violetthaarige es nicht kannte, könnte Rumi es ihr aber zeigen, sollte sie Lust haben. Noch immer schien die Jugendliche sehr abweisend und schüchtern, doch Rumi hatte kein großes Problem damit. Sie kam meist gut mit den Menschen klar und sie glaubte fest daran, dass sie es schaffen könnte, Shuka die Unsicherheit ein wenig zu nehmen. Auf ihre Frage hin, antwortete Shuka jedoch relativ sicher im Vergleich zu ihren bisherigen Antworten. "Du hast eine Zwillingsschwester? Cool. Ich hab auch eine Schwester, aber das ist eine andere Geschichte." Dabei fiel ihr auf, dass sie Shuka unterbrochen hatte. "Ah, sorry! Rede weiter." Sie lächelte entschuldigend. Ihrer Familie gehörte also die Strandbar? Wie cool. Aber mit dieser Schüchternheit war es für die Violetthaarige sicher nicht einfach. Als die Jugendliche ihr die Gegenfrage stellte, holte Rumi tief Luft. "Also ich bin oft unterwegs und versuche neue Bekanntschaften zu machen. Naja und sonst noch Schule, hin und wieder lesen und Zeit mit Freunden verbringen. Viele habe ich aber noch nicht, eigentlich nur zwei, Joe und Yahto." Erklärte Rumi mit einem Lächeln. "Kennst du viele Leute hier in der Stadt? Oder meidest du Menschen eher?" Erkundigte sie sich bei Shuka. Sie wollte mehr über das verschlossene Mädchen erfahren, um ein gutes Gesprächsthema zu finden.


  • Leicht verwirrt sah Rika zu ihren Gesprächspartnern, dann sah sie kurz auf ihr Handydisplay. Es war schon ziemlich spät und deshalb musste Rika zur Arbeit als Bibliothekarin. Sie erhob sich von der Parkbank und sagte nervös: "Mir ist gar nicht aufgefallen wie spät es schon ist! Ich muss dann mal los! Wiedersehen!" Sie winkte noch schnell mit ihrer Hand und lief dann durch die, nicht mehr so schlimme hitze zum Ausgang des Parks. Hoffentlich schaffe ich es noch rechtzeitig!, dachte sich die Honigblond haarige panisch als sie aus dem Eingang hinausstürmte und in Richtung Bibliothek flitzte.
    Ich schussel dachte heute früh doch sogar noch, ich hätte frei, oder?! Rika, lern deine Arbeitszeiten besser!


  • Shuka nickte Rumi zu. Ihre Herangehensweise an Bücher ähnelte sehr ihrer eigenen. Man las den Klappentext und entschied dann, ob man das Buch interessant fand, so gingen vermutlich die meisten vor. Die Violetthaarige wusste gar nicht, wie viele verschiedene Buchgenres sie Zuhause herumliegen hatte. Allerdings sagte ihr das Wort 'Manga' überhaupt nichts und deshalb war sie froh, dass Rumi es ihr erklärte. Comics waren nicht das, was Shuka oft in die Hände bekam. Bücher voller Text waren mehr ihre Liga, denn sie sprachen die Fantasy des Lesers mehr an und führten einen in eine ganz andere Welt. "Interessant.." Murmelte sie Rumi nur zu und lächelte scheu. Sie war wirklich nett und Shuke sah die entfernte Möglichkeit, sich mit ihr anzufreunden. Hoffentlich würde sie weiterhin so lieb bleiben und Verständnis zeigen würde, dass die Violetthaarige nicht so offen und gelassen sein konnte. Shuka sah Rumi interessiert an, als diese von ihrer eigenen Schwester erzählte. "Versteht ihr euch gut?" Flüsterte sie und hoffte, nicht zu neugierig zu ernscheinen. "Ich habe zwei Schwestern und zwei Brüder." Erklärte Shuka der Erdbeeblonden neben sich. "Wir stehen uns ziemlich nah und es ist schön .. sie hier zu haben in dieser ... neuen Stadt." Gegen Ende wurde Shuka wieder langsamer in ihren Erzählungen. Sie war tatsächlich ins Reden gekommen, ejdoch hielt sie sich bis auf Weiteres mit zu persönlichen Dingen zurück. Zu viel wollte sie Rumi nicht erzäheln, genau wie Antoiinette oder irgendwem anderes, solange sie diese Menschen nicht besser kannte. Als Rumi ihr erzählte, was sie in ihrer Freizeit tat,lächelte Shuka wieder scheu. "Das klingt.. schön. Ich begebe mich meist an einen rugigen Ort um ... zu lesen oder ... mit meiner Schwester Iuka zu reden." Erklärte die Violetthaarige und bei Gedanken an ihren Zwilling machte sie sich gleich wieder Sorgen. Hoffentlich war Iuka direkt ins Krankenhaus gegangen. "Ich kenne... ein paar Leute.. Nichts... Besonderes." Murmelte Shuka und die Situation wurde ihr unangenehmer. Und, als hätte Jemand das gemerkt, klingelte ihr Handy. Ihr Wecker, welcher ihr anzeigte, dass sie sich auf den Weg zur Arbeit machen musste, leuchtete auf. "Oh, entschuldige, Rumi... aber ich muss.. zur Arbeit.." Erklärte Shuka sichtlich schuldbewusst. "Vielleicht..sieht man sich.. mal wieder.." Nach diesen Worten stand die Violetthaarige auf, nahm ihr Buch in beide Hände und lief los.


    ~>geht


  • Rumi hörte Shuka zu, als diese eine Frage zu ihrer Schwester stellte. "Gut verstehen.. Manchmal ja, manchmal nein. Das ist ziemlich kompliziert." Erläuterte die Rosahaarige und zuckte die Schultern. Sie hörte der Violetthaarigen weiter zu, wie sie von ihrer Familie erzählte und wurde hellhörig, als Shuka die Stadt neu nannte. "Oh, dann bist du neu hier? Willkommen in Riverport." Verkündete die Rosahaarige lächelnd und voller Elan. "Das sind auch tolle Hobbies." Stimmte Rumi Shuka zu. Sie fand es interessant, dem Mädchen zu zu hören. Scheinbar schien ihre Gesprächspartnerin wirklich nicht sehr viel mit anderen Menschen zu tun zu haben, so kannte sie also auch noch nicht viele Leute. "Wenn du möchtest, kann ich dir mal Joe und Yahto vorstellen.Sie sind wirklich nett." Schlug die Schülerin vor, als sie plötzlich ein Klingeln hörte und sah, wie Shuka auf ihr Handy sah und ihr kurz darauf erklärte, dass sie gehen musste. "Oh, na dann viel Erfolg bei der Arbeit. Man sieht sich bestimmt!" Verabschiedete sich Rumi und sah zu, wie Shuka sich entfernte. Noch eine Weile saß die Rosahaarige auf der Parkbank, ehe auch sie sich erhob und den Park verließ, um nachhause zu gehen.


    Park >> Apartments

  • [Simon]kommt an und läuft planlos umher 

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    Simon hatte sich auf dem Weg zu sich nach Hause schließlich doch dazu entschieden, noch etwas Zeit draußen zu verbringen. Laufen hatte ihm schon immer gut getan und allein auf seinem Bett sitzen und die Wand anstarren konnte er jetzt einfach nicht. Also lief er umher, den Blick hatte er auf den Boden gerichtet. ..Ob das mit Alice jemals wieder was wurde? Irgendwie hatten sie beide ziemlich viel verkackt. Okay, er hatte mehr verkackt, aber sie hatte trotzdem ebenfalls Schuld an dem ganzen. Sie war aufmüpfig gewesen, hatte ihm widersprochen und war nicht so gewesen, wie er es sich von ihr gewünscht hätte. Und nein, das war nicht egoistisch, in einer Beziehung ging mal nunmal auf den anderen ein und verhielt sich nett, auch wenn man es vielleicht manchmal nicht wollte. Vielleicht war Alice auch einfach noch viel zu unreif und kindisch für eine Beziehung, hatte man ja auch eben gesehen, wie kindisch sie war. Aber sie konnte ja auch gar nicht so erwachsen sein, wie er, er hatte schließlich schon so viel mehr Lebenserfahrung gesammelt, war im Ausland gewesen.. Simon kickte einen flachen Stein weg, der auf dem Weg lag. Und wenn er einfach Schluss machte? ..Aber dann wäre er auch unglücklich. Aber mit ihr reden konnte man ja kaum, also.. "So ne Scheiße!" Irgendwie war das alles doch total aussichtslos..

  • Auch wenn das bestellte Taxi das junge Mädchen fast vor ihrer Haustür abgesetzt hatte, so war sie auf dem Gehweg einfach umgedreht und hatte die andere Richtung eingeschlagen. Auch wenn es mitten in der Nacht war und in einer Großstadt um diese Uhrzeit vielleicht nicht allzu sicher aber so wollte Alice einfach nicht in ihr kleines Zimmer und schlafen. Lieber wollte sie noch die frische Luft hier genießen und so wanderte sie hin und her taumelnd durch die teilweise noch belebten Straßen von Riverport. Bald schon erreichte das betrunkene Blondchen den Stadtpark und mit großen Augen blieb sie stehen. Bildete sie sich die fliegenden Lichter ein? „Oooohh..“ Nein, das waren kleine Glühwürmchen! War es denn schon wieder Sommer? Die Zeit verflog.. Die Schülerin wurde müde, gähnte und langsam schlenderte sie weiter. Bis sie eine Parkbank erreichte und sich setzte. Alice lehnte sich nach hinten und beobachtete die leuchtenden Käferchen. Wie schön das doch aussah! Je länger sie in die Luft starrte desto schwerer wurden ihre Augenlider. Kalt war es zudem auch noch und so schlüpfte sie in die Stoffjacke die sie in ihre Tasche gestopft hatte und zog die Kapuze weit in ihr Gesicht. Dann legte sich die Blonde auf die Bank, zog die Beine heran und hoffte , dass die Welt sich bald aufhören würde zu drehen.. „Dämlicher Alkohol..“, murmelte sie und beobachtete ein Glühwürmchen, dass auf die Wiese flog und dort sitzen blieb. Hoffentlich nahm sie keinem Obdachlosen den Schlafplatz..

    trotz jedem krach allem anlass zu flieh'n würde ich mich lieber mit dir streiten als wen ander's zu lieben

  • [Simon] bei Alice an der Parkbank  

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    Eine ganze Weile war Simon umhergelaufen und nun war es dunkel. Mittlerweile schmerzten seine Füße und er hatte ziemlichen Durst. ..Also zurück nach Hause? Aber eigentlich wollte er das nicht, er wollte viel lieber allein sein, mit niemandem reden und die Stille im Park genießen. "Aber eine Bank oder sowas zum hinsetzen wäre schon nicht schlecht.." Nur ein bisschen und dann würde er vielleicht doch nach Hause gehen. Wie wärs denn mit der Bank da drüben? Nee, da lag jemand und mit nem Penner wollte er sich jetzt echt nicht anlegen. Wobei die.. Person gar nicht wie der typische Penner aussah! Irgendwie wirkte ihre Statur eher weiblich. Simon entschied sich nachzusehen und ging näher an die Bank heran. Auf halbem Weg überkam ihn ein wirklich schlechtes Gefühl und er hoffte, dass er sich einfach irrte, aber natürlich tat er das nicht. "Alter, willst du mich eigentlich verarschen?", fragte er das Mädchen auf der Bank laut, als er endlich bei ihr angekommen war. Das war wie in nem richtig schlechten Film.. Einen Moment sah Simon sie einfach nur ungläubig an, dann folgte er ihrem Blick und erspähte ebenfalls die Glühwürmchen, die ungefähr einen Meter vor der Bank ziellos umherschwirrten. War das.. ihr ernst? "Bist du in den letzten paar Stunden behindert geworden oder so?", wollte er wissen und wedelte ein paar mal mit seiner Hand vor dem Gesicht seiner Freundin rum. Ob sie irgendwas eingeschmissen hatte? Genervt fuhr der Junge sich durch sein Haar und holte einmal tief Luft. Er würde sie auf gar keinen Fall nach Hause tragen. Sie war selbst schuld wenn sie sich so abschoss. "Rutsch mal", murmelte Simon schließlich, schob ihre Beine ein Stück weg und setzte sich mit zu Alice auf die Bank. Von ihm aus konnten sie heute ruhig im Park übernachten. Simon war sogar zu fertig, um wütend auf Alice zu sein, wie sollte er sie jemals nach Hause bringen? Seuftzend stützte er sein Kinn auf seine Hände. Diese Glühwürmchen da vorne sahen so mega schwul aus...

  • Ihre Augen waren in den letzten ruhigen Minuten immer wieder zugefallen. Sie war einfach unfassbar müde aber irgendwie wollte sie nicht schlafen. Einerseits fand sie den Ausblick gerade zu hübsch und andererseits war ihr einfach scheiße schwindelig und übel. Es grenzte an ein Wunder dass sie noch nicht vor die Bank gekotzt hatte. Fast wäre sie soweit gewesen und hätte es ins Traumland geschafft, da weckte sie eine vertraute und ebenso genervt Stimme wieder und Alice hob den Kopf. Zu schnell, denn da meldeten sich ihre Kopfschmerzen wieder. „...“ Alice wollte zuerst gar nichts sagen, dann schloss sie die Augen und seufzte leise. Musste Simon auch immer dort sein, wo sie sich aufhielt? Fast als würde er sie verfolgen. Da wunderte es das Blondchen ja schon, dass er ihre Verabredung mit Nick nicht gestört hatte. „Haaach.. ja, ich freue mich auch sehr dich zu sehen..“, erwiderte das Mädchen mit leiser Stimme und musste sich dabei konzentrieren einigermaßen normal zu sprechen. „Verfolgst du mich?“ Die Schülerin starrte wieder auf die glühenden Käfer während sie ihre Beine heran zog damit ihr Freund auch Platz hatte. „Ich war brav und anständig, okay? Kein Grund wütend zu werden oder sonst etwas..“, faselte die Heranwachsende und drehte ihren Kopf etwas zu Simon. „Ich habe den Abend nur mit einem guten Freund verbracht um auch mal andere Gesichter außer deines zu sehen.“

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  • [Simon] bei Alice an der Parkbank  

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    Simon bemerkte, dass Alice sich Mühe gab, nicht dicht zu klingen und verkniff es sich, zu lachen. Als seine Freundin jedoch beteuerte, wie brav sie gewesen war, konnte er sich nicht mehr zurückhalten. Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht beugte der Junge sich zu seiner Freundin und strich ihr über die Wange. "Du warst also brav, ja?", wollte er gespielt besorgt wissen, "da wäre ich mir gar nicht so sicher, du bist eigentlich nie brav.." Simons Grinsen wechselte zu einem nachdenklichen Gesichtausdruck. Vielleicht war es gar nicht so schlecht, dass er sie so gefunden hatte, immerhin konnte er mit ihr machen, was immer er wollte und sie war nicht mal im Entferntesten dazu in der Lage, sich zu wehren oder abzuhauen. Nicht, dass sie sich jemals erfolgreich gewehrt hatte, aber trotzdem- das hier versprach eine Menge Spaß. "Mit einem guten Freund also, hm..?" Allein die Worte "guter Freund" lößten in Simon schon das Bedürfnis aus, irgendetwas kaputt zu machen.. Vielleicht hätte Alice diesen Freund nicht erwähnen sollen, aber das hatte sie in ihrem betrunkenen Zustand wohl nicht richtig überdacht. Oder überdenken können. Ohne zu zögern griff er nach Alice Haaren und zog sie brutal an ihnen hoch, so dass sie notgedrungen sitzen musste. Dann, als ob das eben völlig normal gewesen wäre, drückte er seine Freundin an sich und schloss die Arme um sie; strich ihr über den Kopf, als ob er sie trösten wollte. "Wer ist denn dieser Freund, mit dem du da trinken warst..?", flüsterte Simon und drückte Alice bei jedem Wort fester. Es tat so gut, ihr wehzutun und ein Ventil für die ganze Wut, die sich in ihm aufgestaut hatte zu haben. Sein Herz klopfte vor lauter Euphorie, die Simon in diesem Moment empfand und er konnte sich nicht vorstellen, jemals wieder damit aufzuhören. "Brave Mädchen treffen sich nicht mit anderen Kerlen. Aber das muss ich dir anscheinend noch ein bisschen verdeutlichen.."

  • Jetzt wo er es erwähnte, dachte das Mädchen an die vergangenen Wochen und Momente, die sie mit Simon erlebt hatte, und dabei hatte sie doch auch stets versucht, ihm zu gefallen und alles dafür getan, damit er nicht böse wurde. Aber wie oft war ihr das misslungen, das zeigten alleine die blauen Flecken auf ihrem Körper oder Verletzungen in ihrem Herzen. Erst der grobe Griff ihres Freundes holte sie zurück ins Hier und Jetzt und erst als Alice schon aufrecht saß, schnellten ihre Hände an ihren Kopf und versuchten sie von seiner schmerzvollen Tat abzuhalten. „Das.. au.. hör auf..“, jammerte die Heranwachsende und merkte, wie sie einfach keine Kraft für irgendwelche Gegenwehr hatte. Die brauchte sie zunächst aber auch gar nicht mehr, da Simon sie plötzlich in den Arm nahm und genau wissen wollte, mit wem Alice die letzten Stunden verbracht hatte. Jetzt erst bemerkte sie, wie dämlich ihre Aussage gewesen war. Wieso hatte sie nicht einfach ihre Halbschwester oder irgendeine Freundin genannt? Ach ja, weil sie irgendwie sonst niemanden mehr hatte. Nicht mal Tara hätte sie als Ausrede nutzen können, denn diese kannte Simon und da wäre ihre Lüge schnell aufgeflogen.. abgesehen davon, dass Alice ewig nichts mehr von ihrer besten Freundin gehört hatte. „Brave Mädchen stellen nichts mit anderen Kerlen an.“, verbesserte ihn das Blondchen, auch wenn sie irgendwo wusste, dass das nicht schlau war. Die Schülerin schloss ihre Augen, denn auch wenn seine Umarmung schmerzte, denn Simon drückte das Mädchen viel zu fest an sich, so genoss sie es doch irgendwo. Es war einfach immer ein unbeschreibliches Gefühl, ihrem Freund so nahe zu sein, denn so konnte sie auch sein Herz klopfen hören. Und es raste beinahe schon. Auch wenn es bei dem Blonden wohl einen anderen Grund hatte. „Ich war mit Nick unterwegs.“, gab sie schließlich zu, da er ja sowieso keine Ruhe geben würde. „Aber ich war brav.“, wiederholte sie. „Ich, wir haben nur etwas getrunken, okay? Und sonst nichts.. wieso auch..“

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  • Alice wusste es. Sie hätte es sich denken können, sie hätte einfach ihre Klappe halten sollen. Weglaufen hätte sie sollen oder so tun als hätte sie geschlafen. Aber nein, die stumme Freude über das Wiedersehen mit ihrem Freund hatte gesiegt weswegen sie auch auf seine Worte reagiert und jetzt auf seine dämliche Frage geantwortet hatte. „Ich hab doch nichts getan!“, brachte das blonde Mädchen gerade noch heraus als Simon die Stimme erhob und Alice zusammen zuckte. Ob jemand in der Nähe war und das Schauspiel beobachten konnte, daran verschwendete sie nicht mal einen Gedanken. Auch wenn ihr dann jemand helfen könnte aber selbst dann würde Simon es irgendwie hinbekommen und sich als Unschuldslamm darstellen. Wäre da nicht immer noch der Alkohol in ihrem Blut, hätte sie sich vielleicht wehren können. Jetzt wollte sie es so sehr, denn die Schmerzen an ihrem Kopf waren in diesem Moment unerträglich, aber sie konnte es nicht. Dem Mädchen standen die Tränen in den roten Augen während sie Simon entgeistert und ängstlich vom Boden hinauf anstarrte. „Ich hab doch nichts getan...“, wiederholte sie wimmernd und rieb dabei mit ihren Händen über ihren Kopf in der Hoffnung, dass die Schmerzen irgendwie weniger wurden. Plötzlich nach einem Moment der Ruhe, in dem sie Simon beobachtete wie er geladen vor ihr auf und ab lief, brach es aus der jungen Frau heraus. Hinter hervor gehaltener Hand schluchzte die Teenagerin, es war eine Mischung aus purer Traurigkeit, Schmerz und auch etwas Alkohol, der sie all die Emotionen noch mehr spüren ließ. Wie ein Häufchen Elend saß Alice auf dem Boden und während ihr Freund seine Kreise zog hatte sie das Gefühl, dass ihm ihr Anblick doch etwas gefiel. „Ich.. wieso..“ Sie wusste nicht mal mehr, was sie noch zu ihm sagen sollte. Keines ihrer Worte würden ihn erreichen.. „Alles was ich will, bist du.“, sagte sie dann schließlich und die Tränen bahnten sich ihren Weg über ihre Wangen und tropften nach unten. „Und wenn das alles, die Schmerzen und.. deine Taten dazu gehören dann..“ Alice wischte mit ihrem Handrücken über ihre verweinten Augen, auch wenn sie jetzt wahrscheinlich aussah wie ein Pandabär, und hob ihr Gesicht wieder. „Dann will ich das.“ Für diese Liebe musste sie das wohl ertragen. „Auch wenn ich dich für all das hassen und zu tiefst verabscheuen sollte.“

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  • [Simon] bei Alice an der Parkbank


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    harvest_moon_boy___simon_by_princesslettuce-d8kr02e.png Simons Beine wollten gar nicht mehr aufhören, immer dasselbe zu tun und den Kreis wieder und wieder abzulaufen. Er musste sich irgendwie beruhigen, aber es gelang ihm kaum. ..Wieso tat sie ihm immer wieder sowas an? Machte es ihr Spaß, ihn so zu sehen? Völlig außer Kontrolle und so.. verzweifelt? Sie sagte ihm ständig, dass sie ihn liebte und er liebte sie doch auch, aber.. Der Blick des Jungen fiel auf seine Freundin, die im Gras kauerte und er blieb stehen. Alice weinte bitterlich und mit einem mal tat Simon das, was er ihr eben angetan hatte wieder leid. "Aber du hast mir wehgetan..", murmelte er mehr zu sich selbst, als zu Alice. Ja, das hatte sie, sie hatte sich mit Nick getroffen und mit ihm den Abend verbracht und.. Und Nick war doch der Mensch, den er am meisten hasste und.. Dennoch berührten ihn die Worte seiner Freundin, sie kamen irgendwie an der Mauer aus Wut vorbei, rissen sie ein und ließen ihn wieder ein wenig zur Besinnung kommen. Simon wusste nicht so richtig, wie er auf all das antworten sollte und ob er das überhaupt konnte. Deswegen setzte er sich einfach zu dem Mädchen und strich ihr vorsichtig eine Träne weg. Sein Herz raste immer noch, aber es wurde besser. Ob.. jemand gesehen hatte, was er getan hatte? Aber es schien niemand in der Nähe zu sein. "Sprich doch leiser, wenn du sowas sagst..", nuschelte er dennoch. Das war zwar nicht gerade das, was Alice an Worten verdient hatte, aber einen klaren Gedanken zu fassen fiel dem Blonden immer noch schwer. Simon rupfte etwas Gras aus und starrte dabei auf den Park hinaus. Er wusste überhaupt nicht, was als nächstes zu tun war und hoffte einfach, dass Alice irgendwas tat. Aber sie war so damit beschäftigt, zu weinen.. Vielleicht sollte er doch noch was sagen? Aber was? "Bitte sein nicht sauer auf mich.. Lass uns nach Hause gehen, okay?" Nein, das waren definitiv immer noch nicht die richtigen Worte. Aber Simon fühlte sich so überfordert und überhaupt nicht mehr in der Lage, irgendetwas sinnvolles von sich zu geben. Ob es die Schuldgefühle waren, die ihn so auffraßen?

  • [Alice] bei Simon an der Parkbank


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    „Das war aber doch nicht meine Absicht.“ Nein, das hatte sie wirklich nicht gewollt. Alice hätte im Leben auch nicht daran gedacht, dass ihr feucht fröhlicher Abend solch ein Ende nehmen und ein derartiges Chaos entstehen würde. Ja, Nick war sicherlich nicht sein bester Freund und.. vielleicht sollte sie den schwarzhaarigen Kerl einfach nicht mehr sehen. Hätte Simon eine beste Freundin, die sie auf den Tod nicht ausstehen konnte, wäre sie wahrscheinlich ebenso nicht gerade begeistert, wenn sie zusammen Saufen gingen. Ihr Blick folgte ihm, als Simon sich zu ihr setzte und ihr eine Träne wegwischte. Er war wieder ruhig, auch wenn seine Hand noch vor Wut zitterte. „Es ist doch sowieso niemand hier.. es ist mitten in der Nacht..“, murmelte das blonde Mädchen bevor sie sich an ihren Freund kuschelte, der ja nun wieder bei ihr saß und es war fast so, als wäre nie etwas geschehen. Auch wenn ihr Kopf schmerzte. Wegen des Alkohols und wegen der Grobheit ihres Freundes. „Es ist alles okay.“ Natürlich war es das nicht und das wussten sie beide aber Alice hatte in ihrem Zustand keine Lust mehr auf Diskussionen oder gar einen.. weiteren Streit mit ihm. „Ich bin nicht sauer, ich bin doch selbst Schuld daran, da sollte ich sauer auf mich selbst sein.“, sagte die Heranwachsende schließlich und drückte sich wieder etwas von Simon weg um ihm in die Augen sehen zu können. „Aber du hast Schuld an meinen Kopfschmerzen und an den Grasflecken, die ich nie wieder aus meinen Klamotten bekomme. Also trägst du mich nachhause.“ Außerdem lähmte sie der Alkohol und die Angst noch immer etwas.. zur Not musste sie halt doch hier schlafen. „Okay, Schatz?“

    trotz jedem krach allem anlass zu flieh'n würde ich mich lieber mit dir streiten als wen ander's zu lieben

  • [Simon] bei Alice an der Parkbank


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    Simon genoss, wie seine Freundin sich an ihn kuschelte und küsste ihren Kopf. Ihre Stimme und ihre Worte waren so beruhigend und von diesem befreiendem Gefühl geleitet hätte er am liebsten wie ein kleines Kind losgweint. Aber Simon riss sich zusammen. Alice war schließlich nicht seine.. Mutter, die ihn trösten sollte, wenn er mit dem Mist, den er gebaut hatte nicht klar kam. Trotzdem wirkte das Gesagte von Alice wie Balsam für seine Seele. Allmählich beruhigte sich auch wieder Simons Herzschlag und es fiel ihm leichter, wieder von A nach B zu denken. Er saß noch ein bisschen so an seine Freundin gekuschelt da und starrte die Glühwürmchen an, die unbeirrt vor dem Pärchen weiter umherschwirrten. Er hatte das doch alles gar nicht so gemeint.. Und er würde ihr ganz sicher helfen, die Grasflecken wieder aus ihrer Kleidung zu bekommen. "Versprochen." Erst nach ein paar Minuten (er wollte warten, bis sich seine Beine nicht mehr nach Wackelpudding anfühlten.. und sicher sein, dass sie nicht doch jemand gehört hatte) stand Simon auf und half Alice dabei, auf seinen Rücken zu klettern, damit er sie Huckepack nehmen konnte. Schließlich hatte sie Kopfschmerzen, von dem Alkohol und.. allem eben und sie wollte ja getragen werden. Einmal konnte er doch ruhig nett sein, richtig? "Geh einfach nicht mehr ohne mich irgendwo hin..", flüsterte Simon, während er Alice durch den Park trug, "dann passiert sowas vielleicht nicht mehr." Dann sagte Simon nichts mehr, bis sie das Ende des Parks erreicht hatten. Erst am Eingang murmelte er ein kaum verständliches "Tut mir leid, Alice..", bevor sie sich in Richtung Alice' Wohnung aufmachten.


    --> Gehen ♥