Die Alte Ruine

  • Versteckt im dichten Gewächs des Waldes erstreckt sich ein beeindruckendes Mauerwerk. Es ist ein anstrengender und verwirrender Weg zu den fast vergessenen Ruinen einer einst eindrucksvollen Festung, an die sich kaum noch ein Einwohner Trampolis erinnert. Vor viel zu langer Zeit vergessen, zeigen die Mauern Spuren der Zeit. Zerbröckelt, alt, unstabil ist dieser Ort alles andere als sicher. Mutter Natur hat sich dieses Fleckchen Erde zurück geholt. Die einst von Menschen erbauten Mauern sind überwuchert von Efeu und anderen Pflanzen. Es wachsen wunderschöne Blumenwiesen im Inneren der Ruinen, doch wer sagt ob diese nicht auch gefährlich sind? Kräftige Bäume haben manche Steinwände eingerissen und sie zum Einsturz gebracht, hinterlassen ein Bild der Zerstörung und doch wirken die Ruinen friedlich. Trügerisch. Denn dieser Ort ist lange nicht mehr unbewohnt. Verschiedene Arten von Monstern leben hier nebeneinander und miteinander. Sie warten nur darauf dass sich törichte Abenteurer ins Innere der Ruine trauen, dass sie dem Nervenkitzel nachgeben und lebensmüde auf eine Erkundungstour gehen. Künstlerische Figuren, unendlich lange Treppen und klare Bäche laden aber auch dazu ein. Es ist schwer zu widerstehen wenn man jenen Ort einmal entdeckt und betreten hat. Dieser magischen Anziehung ist auch Sharron erlegen, denn sie hat die Ruine zu ihrem Zuhause gemacht. Wohnt dort in einem noch gut erhaltenem Bereich, geschützt von den unzähligen Gefahren, die sich innerhalb der Mauern dieser interessanten und tödlichen Ruine warten.


    Bewohner: Sharron



    Folgende Monster sind hier anzutreffen:


    Basilisk - Blumengeist - Blutpanther - Demiguise - Dunkler Schleim - Felis - Riesenhornisse - Schattenpanther - Sensengeist - Silberwolf





  • [Joe] auf Verfolgungsjagd (mit Cinnamon) irgendwo in den Runien
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    Die Sonne ging langsam unter, sie stand tief am Horizont und färbte den Himmel in ein angenehmes Orange. Einige nicht nachtaktive Monster des Waldes setzten sich ällmählich zur Ruhe, vogelähnliche Wesen ließen sich auf den dichten Baumkronen nieder, andere, des Fliegens nicht mächtige Kreaturen, suchten Unterschlupf in den unterirrdischen Höhlen, welche sie selbst mit den eigenen Klauen gegraben hatten. Alles setzte sich zur Ruhe, alles wartete geduldig auf den Einbruch der Nacht, als plötzlich ... ein dumpfer Laut gefolgt von einem lauten, spitzen Schrei durch den menschenleeren Wald hallte. Ein Schrei, der so laut, so beängstigend war, dass die vogelähnlichen Monster panisch ihre Nester in Schwärmen verließen. Was war passiert? Oh, was war geschehen, dass diese edlen Wesen am Rande des Himmels so wild durcheinander flogen?
    Wenige Augenblicke zuvor: der rothaarige Hüne rannte so schnell er konnte, jeder Muskel seines Körpers war angespannt, vor allem der Punkt zwischen seinen Augenbrauen. Die Schutzbrille, welche er genau für solche Momente immer mit sich trug, saß auf seiner Nase, als könnte er dadurch schärfer sehen, geschweige denn schneller laufen. Er rannte das Ziel vor Augen ohne zurückzublicken, ob seine hübsche Begleitung, Cinnamon, ihm überhaupt folgte. Er nahm an, ganz selbstverständlich, dass sie dicht hinter ihm war, weshalb er ihr die ein oder andere Anweisung zurief. Anweisungen, die kaum bis gar kein Gehör fanden, da sie sich einige hundert Meter hinter ihm befand. Hals über Kopf war er dem frechen Felis hinterher gerannt und eins musste man dem selbstgerechten Typen lassen, er hatte eine verdammt gute Ausdauer, schließlich war der Abenteuer mehrere Monate mit schweren Gepäck ausgestattet zu Fuß unterwegs gewesen. Und Mann, hatte der ein Tempo drauf ... wenns ums Essen ging, verstand der Möchtegern-Krieger keinen Spaß! Er fixierte das kleine schwarze Felis mit den goldenen Augen, die Umgebung um ihn herum blendete er völlig aus. Der Weg wurde zunehmend unebener und holpriger, doch der Hüne mit dem Adoniskörper und der unendlichen Ausdauer (und der unendlichen Ignoranz), ließ sich nicht von seinem unabdingbaren Ziel abbringen. Er stolperte über Stock und Stein, im letzten Moment jedoch konnte er sich gerade so halten, seine Arme schnellten kraftvoll nach vorne, sodass er abermals an Tempo gewann. Er holte rasch auf, wenige Meter trennten ihn noch von dem mutwilligen Dieb. Er fühlte sich wie ein wildes Tier, das Adrenalin schoss durch seinen Körper, er fühlte sich wie ein Jäger, der seine Beute bis zum Ende verfolgte. Er fühlte sich lebendig. Beeindruckend, wenn man bedachte, dass er vor gut vierundzwanzig Stunden noch sabbernd vor sich hin vegetierte. Dem Tod näher als dem Leben. Das kleine, flinke Felis kletterte einen kleinen Hang hinunter und Joe sprang - ohne zu überlegen - hinterher. Die Arme ausgebreitet. Ein dumpfer Laut. "Arrrgggghh!" Er packte das Felis am Schwanz und zog es in seine Arme. Ein spitzer Schrei. Die Vögel verließen pansich ihre Nester. "Hab dich!" Er legte sich mit dem ganzen Körpergewicht auf das wilde Tier. Es zappelte, wehrte sich, es sichrie, aber die starken Arme des Hünen hielten es fest. Mal sehen, wie lange noch, die spitzen Krallen des Wesens gruben sich unentwegt durch den Stoff seiner Kleidung und schlussendlich durch seine Haut. "AUA! Verdammtes Vieh!"

  • [Cinnamon] auf der Suche nach Joe



    Am Anfang war Cinnamon noch im selben Tempo hinterhergelaufen, aber ehrlich gesagt: Ausdauer gehörte nicht zu den Stärken der Anglerin. Keuchend und stöhnend musste sie schließlich innehalten, stützte sich dabei an einen Baum ab und schnappte vornüber nach Luft. Wenn ich den in die Finger kriege..., dachte sie, denn solange sich ihre Energie als Ärger Joe gegenüber äußerte, hatte sie keine Zeit dazu Angst zu verspüren. Jaaa... die sie natürlich nicht hatte! Aber nach ihrem letzten Abstecher in ein Monsterareal war sie wenig erpicht auf einen weiteren Besuch in einem dieser gefährlichen Gebiete. Erst Recht nicht, wenn die Sonne gerade dabei war unterzugehen. Wunderbar.

    Als der Rotschopf wieder Luft bekam, richtete sie sich auf und blickte sich um. Durch das grüne Blätterdach des Waldes blitzte bereits verfallene Steingemäuer hervor. Ihr Herz fing an wild zu pochen. Sie konnte sich nicht erinnern, schon einmal wirklich die alte Ruine besucht zu haben. Als Kind... vielleicht? Verlaufen oder im Übermut? Ah, sie wusste es nicht mehr. Wenn, dann musste es vor dem Monsterangriffen auf die Stadt in ihrer Kindheit gewesen sein und das war mittlerweile wirklich lange her.

    Cinnamon hatte gehofft eine Spur von ihrem Kumpel entdecken zu können. Eine Schneise, die er durchgeschlagen hatte, doch nichts. Der Wald wuchs hier zwar dicht, aber nicht so dicht, dass sich leicht Hinweise wie abgebrochene Äste oder zerdätschte Pflanzen erkennbar wären. Auch der Boden selbst war erdig und mit Kiefern benetzt - Spuren gab es da keine.

    "Joe!", rief sie daher, "JOE!" Sie wiederholte ihr Rufen, während sie - den Speer mit beiden Händen fest umklammert - voranschritt. Als ein Schwarm Vögel nicht unweit von ihr entfernt in den Himmel stob, hielt sie erneut inne. War er das oder.... etwas anderes...? "JOE!", rief sie daher nochmal. Wenn es sich um ihn handelte, müsste er sie doch mittlerweile hören, oder? Keine Antwort. Zögerlichen Schrittes ging Cinnamon rückwärts, um schließlich einen anderen Weg einzuschlagen. Hoffentlich war kein Monster in der Nähe. Cinnamon betete die Runeys an, sie mögen ihr beistehen, als sie schließlich - mit Efeu überwuchert - eine Treppe vorfand, die wohl weiter ins innere der Ruine oder auf eine Mauer führen mochte. Sie wusste es nicht genau. Aber vielleicht hatte sie von dort aus ein wenig einen besseren Überblick, weswegen sie sich vorsichtigen Schrittes an den Aufstieg machte.

  • Joe vor den Ruinen4136-joe-rftod-png


    Ein Kampf. Brutal. Laut. Grausam. Unter seinem Körper windete sich das verzweifelte Tier. Es schrie. Um Leben und Tod. So laut, dass es einen in den Ohren weh tat. Und Joe? Der kannte kein Erbarmen. Er drückte die kleine Kreatur mit seinem Körpergewicht auf den Boden. Er knurrte zwischen den zusammen gepressten Zähnen, so laut, dass er es mit den Schreien des Felis aufnehmen konnte. Das flinke Monster schlängelte sich unter seinem Körper, es wollte ihm entfliehen, doch er schaffte es immer wieder es zu packen, so sehr es sich auch wehrte. Es kratzte, es biss so stark es konnte und Joe schrie unter dem Schmerzen auf, aber tapfer (und dumm) wie er war, ließ er das Wesen nicht los. Er drückte es noch fester an sich. Eine Hand, sie war mittlerweile über und unter mit Kratzern übersät, tastete sich nach vorne. Sie strich über das seidig weiche Fell des Felis, bis sie etwas grobes ertastete. Jetzt! Er griff zu, bekam den Beutel zu packen und riss sich schnell zur Seite. Und das Monster nutzte natürlich diese Chance, es rannte so schnell wie seine Pfoten es tragen konnten tiefer in die Dunkelheit hinein. Dunkelheit? Mittlerweile war die Sonne untergegangen, aber darum konnte sich der nach Luft hechelnde Hüne noch nicht kümmern. Er drehte sich langsam auf den Rücken. Es fühlte sich an, als würde ein Gewicht auf seinen Thorax drücken und ihm das Atmen erschweren. Seine Hände, sein Gesicht, sein Oberkörper schmerzten und waren mit Kratzern und Bisswunden übersät. Ein Glück trug er seine Schutzbrille, Sicherheit ging ebend vor, das hätte auch ins Auge gehen können!

    Er keuchte, er leidete, aber er war auch glücklich, die rechte Hand hielt den (seltsam leichten) Beutel in die Höhe. Er hatte es geschafft. Er hatte seinen Proviantbeutel wieder! Wo war Cinnamon? Das musste sie sehen! Seinen glorreichen Sieg!

  • [Cinnamon] & Joe



    Cinnamon haderte mit sich. Sollte sie sich auf die Stelle zu oder wegbewegen, von der die Vögel gerade hochgeflattert kamen? Joe hatte ihr nicht auf ihre Rufe geantwortet. Das konnte alles bedeuten. Er war doch wo ganz woanders, er hatte sie nicht gehört oder er war vielleicht ohnmächtig geworden. Als sie den Fenris auf sich zu laufen sah, war ihr erstes Gefühl Erleichterung. Das war doch dasselbe Tier, dem Joe nachgejagt war oder? Die übergroße Wildkatze verschwand zwar sofort wieder im Gebüsch, doch es war der erste Anhaltspunkt den sie hatte. Cinnamon umklammerte ihren Speer fester, ehe sie sich langsam und bedächtig auf die Stelle zubewegte. Und tatsächlich! Beinahe wäre sie über ihn gestolpert, wäre sie nicht so vorsichtig vorangeschritten. Dort lag der Hüne, am Boden, über und über mit Kratzern versehen, aber schwer schnaufend. "Bei den Runeys Joe!", rief sie leise, jedoch bestimmt. "Das war's doch echt nicht wert!", schalt sie ihn auch prompt, nachdem sie sich vergewissert hatte, dass er am Leben war. Er sollte ja nicht glauben, sie habe sich zu viel Sorgen gemacht. Der Idiot. "Geht's dir gut? Kannst du aufstehen?", fragte sie dann, denn sie wollte am liebsten sofort wieder aus dem Wald verschwinden. Die Sonne stand bereits so tief, dass es nicht mehr lange dauerte und sie ihre Hand vor Augen nicht mehr sehen konnten.

  • Joe und Cinnamon / Joe schläft ein kurz(?) 4136-joe-rftod-png

    Sein Körper bebte. Er atmete schwer. Ein und aus. Und doch wurden seine Augenlider schwerer und schwerer, er könnte auf der Stelle einschlafen, obwohl oder gerade weil das Adrenalin ebend noch durch seine Adern schoss und seine Blutzirkulation in Europhie versetzte. Möglicherweise waren das die auch die unvermeidbaren Nachwirkungen des vergangenen Abends, als er noch dem Tode nahe sabbernd auf dem Boden lag. Vielleicht hatte sich sein achso widerstandsfähiger Körper von den letzten Ereignissen noch nicht so ganz erholt? Zudem hatte er all seine Kraft und Tugend in die Verfolgungsjagd gesteckt. Diese körperliche Reaktion war also abzusehen.
    Er hatte die Augen geschlossen und beinahe wäre er weggetreten, wenn nicht plötzlich eine ihm vertraute, liebliche Stimme an sein Ohr drang. Cinnamon. Er öffnete die Augen, versucht sich aufzurichten. Ihre strengen Worte ignorierend: "Schau mal ... Ich habs geschafft ..." Stolz - vor stolz strotzend hielt er ihr den Beutel vor die Nase. Ein zufriedenens Grinsen reichte von einem Ohr zum anderen. Nachdem er ihr den Beutel überreicht hatte, seine Mission also erfolgreich beendet hatte, ließ er sich wieder erschöpft in den Dreck fallen. Er schloss kurz die Augen, nur für einen Moment, in der Ferne hörte er Cinnamon noch etwas sagen, aber er verstand nicht mehr so richtig was. Es konnte aber auch nicht so wichtig gewesen sein ... oder?


  • [Cinnamon] & Joe



    Das ist jetzt nicht sein ernst.

    All die Vorwürfe und Sorge in ihrer Stimme - und Joe schlief einfach ein! Mitten am frühen Abend! IN EINEM MONSTERAREAL! Wie hatte der Hüne solange eigentlich überleben können? Das schrie doch nach mehr Glück als Verstand.

    Cinnamon zögerte kurz. Am Ende war Joe gar nicht nur eingeschlafen, sondern etwas hatte ihn vergiftet und er war ins Koma gefallen...? Ihre alchemistischen Kenntnisse waren nur eher... geringer Natur. Sie biss sich auf die Unterlippe. Die Sonne war bereits untergangen und nur der letzte Schimmer ihrer Strahlen erhellte noch ein wenig den Himmel. Sie hatte kein Feuer bei sich. Konnte nicht mit Sicherheit ihren Aufenthaltsort bestimmen. Und hatte darüber hinaus noch ein Riesenbaby im Gepäck, welches sich ein Nickerchen genehmigte. Na großartig. Konnte es noch schlimmer kommen?

    In der Ferne heulte ein Wolf und sie wünschte, sie hätte sich diese Frage eben nicht gestellt. So sehr wollte sie das Schicksal nun doch nicht herausfordern.

    Also kletterte sie zuerst auf den reglosen Körper des Mannes, um ihn nach irgendwelchen Schnitten oder Wunden zu untersuchen, die ihn außer Gefecht gesetzt hatten oder durch die möglicherweise Gift eingedrungen war. Abgesehen von ein paar Kratzern von dem Felis konnte sie jedoch nichts ausmachen. Felis' Krallen waren doch nicht toxisch, oder? Nicht das sie wüsste zumindest...

    "Oh man, was mache ich denn jetzt.", schimpfte sie, mehr zu sich selbst als zu irgendjemanden sonst - war ja auch niemand sonst da, der dem Zeuge werden konnte. Vielmehr jedoch wollte sie dadurch vermeiden, dass sie Angst bekam. Denn die würde sie bekommen. Ihr letztes Treffen mit einem Monster in einem gefährlichen Gebiet war ja auch nur mit Glück - und dank Leon - gut ausgegangen.

    Etwas raschelte im Gebüsch hinter ihr und Cinnamon drehte sich ruckartig um, nahm den Speer fest in beide Hände. Was war das gewesen? Da! Ein weiteres Rascheln. Die Fischerin wagte kaum sich zu bewegen, was nicht unbedingt bequem war, immerhin saß sie immer noch auf Joes Oberkörper, die Knie an den Seiten vorbei auf dem Boden.

    "Joe, falls du mich hören kannst, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt aufzuwachen. Ansonsten esse ich dein Brot.", murrte sie, nicht ernsthaft auf eine Reaktion hoffend, aber irgendwie musste sie sich ja beruhigen.

  • Joe und Cinnamon


    Jegliche Anspannung wich aus seinen Gliedern. Seine Atmung wurde tiefer und rhythmischer. Die Arme langen schlapp rechts und links neben seinem Körper. Ein wohliges Grunzen entwich ihm, sodass er den Kopf zur Seite drehte. Etwas Sabber trat aus seinem Mundwinkel - Cinnamon hörte es nicht gern, zumal irgendetwas - ein Monster, ein Vogel, der Wind(?), es könnte alles sein, im Gebüsch neben ihr raschelte -, aber Joe war jetzt und hier vollkommen im Schlummerland versunken: er befand sich in einer Arena. Irgendwo im nirgendwo. Das Publikum tobte. Ein legendärer Kampf hatte statt gefunden. Joe stand doppelt so groß und doppelt so breit, oberkörperfrei auf einem Podest. Sein Gegner, ein gewieftes Felis, lag blutend am Boden und das Volk schrie: "JOE! JOE! JOE!" Der unglaubliche Joe. Ein wahrer Held. Die Frauen liebten und die Männer beneideten ihn - sie wollten so sein, wie er. Mutig. Stark und unbezwungen. In der linken Hand hielt er seine Trophäe: einen braunen Beutel. "Ja!", rief er freudig, seinen Pokal wild umher schwenkend. Das Volk erhob sich und aus der Menschenmasse trat unter lauten Getobe eine wunderschöne Prinzessin hervor: eine leicht bekleidete Cinnamon. Das seidige Haar trug sie hochgesteckt und ein langes, transparentes Kleid umschmeichelte ihre Hüften, die goldenen Ketten, die ihren Körper schmückten bedeckten gerade Mal das nötigste. "Mein Held ...!", wisperte sie, als sie näher kam und sein Gesicht in ihre weichen Hände nahm. Sie spitze ihre Lippen, zog ihn näher zu sich heran, er freute sich unheimlich auf das, was jetzt kommen würde, er öffnete den Mund, als ... als plötzlich eine eigenartige Flüssigkeit aus den Mundwinkeln der Prinzessin trat. "Äh?" Es wurde mehr und immer mehr, das Gesicht der Schönheit verformte sich grotesk und die Haut wurde dunkler und ... grüner?! Der eigenartige Schleim spritze auf ihn, in sein Gesicht und auf das Kleid der einst so schönen Prinzessin. Unfassbar. Ihr Gesicht hatte sich in eine giftgrüne Schnecke verwandelt. Angewidert versuchte er sich aus ihren Griff zu lösen. "Nein ... Wääähhh ... Bitte!" Sie war stärker, sie zwang ihn auf die Knie, sie kam immer näher und dann sagte sie: "Ich bin dir auf immer verfallen, wenn du nicht gleich aufwachst, ansonsten esse ich dein Brot!"



    Was?

    Erschrocken fuhr er hoch.

    Cinnamon saß immer noch auf seinem Oberkörper. Ihre Gesichter trennten nur wenige Zentimeter.

    "Ohhhh ...", wisperte er, sein Herzschlag hatte sich wieder beruhigt. Was für ein eigenartiger Traum! Was sein Unterbewusstsein ihm wohl damit sagen wollte? Cinnamons Gesicht, eine Schnecke, hä?! "Na, da bist du ja, Prinzessin ...!", sagte er mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht, als wäre nie etwas gewesen. Als hätte er keine Verfolgungsjagd mit einem Monster angezettelt. Als wäre er dem Felis nicht Hals über Kopf in ein Monsterareal gefolgt. Als hätte er sie nicht vor einigen Tagen auf den Stufen des Runenarchivs küssen wollen.

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