Jägerweg 4: Haus von Hina

  • 3163-hinarpg-png Hina & Alessa | in ihrem Zimmer


    Eigentlich hätten sie sich so etwas ja denken können. Bis auf dieses kleine.. große Highlight im Weinkeller, in dem sie doch so ihren Spaß gehabt hatte, war diese Klassenfahrt der absolute Reinfall gewesen. Aber hatten sie etwas anderes erwartet? Auch nicht, daher konnte sowieso nicht von einer Enttäuschung die Rede sein und Hina war eher froh, als ihr Lehrer wegen diesem Mord ausflippte und sofort das Land verlassen wollte. Das Mädchen zeigte sich aber unbeeindruckt von dieser Tat, man konnte dem doch sowieso keinen Glauben schenken, wahrscheinlich war einfach irgendwem langweilig gewesen und hatte deshalb Gerüchte in die Welt gesetzt. Ganz sicher. Auch wenn die Schülerin sich bei der Ankunft zunächst wenig begeistert zeigte, als ihr überängstlicher Papa heran gestürmt kam, war sie doch froh ihn wieder zu sehen. Diese Momente waren oft viel zu selten und auch wenn sie ihre beste Freundin manchmal um das leere Haus beneidete, wusste sie doch dass es im Grunde schlimmer war, seine eigene Familie so gut wie gar nicht zu Gesicht zu bekommen. Deshalb hielt sie die ganze Fahrt über die Hand ihrer Besten und lehnte sich eng an sie. Sie hatten einander und das war doch sowieso am wichtigsten. Hina drückte ihrem Papa ein Küsschen auf die Wange als dieser ihr Gepäck ins Haus trug und die beiden verschwanden auch sofort in das Zimmer im obersten Stockwerk. Kaum war die Tür ins Schloss gefallen, drehte sie sich herum und blickte mit großen und erwartungsvollen Augen in Alessas Richtung. Sie wusste was kam. „Erzähl mir alles.“, forderte die Blonde und warf sich auf ihr Bett, versank in den frisch gewaschenen Bettlaken und atmete einmal tief durch. Dieses Leben war um einiges besser als das im Kloster, in dem man Angst haben musste, dass einen morgens nicht eine Kakerlake oder sowas begrüßte. Oder noch schlimmer ein alter Pfarrer. Ugh. Das Mädchen drehte sich zur Seite und bekam sofort das Handy ihrer Besten vor die Nase gehalten, auf denen sie sämtliche Nachrichten des geheimnisvollen Studenten zu lesen bekam. „Da scheint es jemand ja sehr eilig zu haben.. ist das jetzt gut oder hat er es wirklich so nötig?“ Hina hob eine Augenbrauen, schien im Moment nicht ganz so überzeugt von dem Schönling zu sein und doch freute sie sich natürlich. Wenn Alessa glücklich war, war sie es auch und oh ja – dieses hübsche Ding vor ihr sah mehr als glücklich aus. Vielleicht sogar ein bisschen verliebt. „Meine Güte, Süße.. seit wann so verlegen?!“ Sie tippte ihrer Besten an die Stirn und grinste breit, biss sich dann auf die Unterlippe und legte sich mit gestreckten Armen auf den Rücken. „Hey, was heißt hier nur Sex? Wenn der Sex gut ist, ist das schon die halbe Miete.. besser so als anders herum oder?“ Sie blinzelte zur Seite und dachte dabei kurz an ihren One-Night-Stand vom Weinkeller, hoffte dass sie dem Typen in der Schule noch einmal über den Weg laufen würde. Ansonsten musste sie wohl doch Alma ausquetschen. Ein Niesen ihrerseits störte die heißen Gedanken in ihrem Kopf, die sich gerade um die Minuten im Keller gedreht hatten. „Oh Gott, was hab ich mir da eingefangen..“ Von ihrem Nachtkästchen zupfte sie ein Taschentuch aus der verzierten Box und putzte sich die Nase, hopste anschließend vom Bett und zog sich Schicht für Schicht ihre Klamotten aus. „Was machst du dann noch hier?!“ Hina ging hinüber zur Tür die in ihr eigenes kleines Badezimmer führte, öffnete diese und ließ dort schon einmal warmes Wasser für ein Bad ein. Während sie in einem kleinen Kästchen nach dem passenden Badeduft suchte, musste sie noch einige Male Husten und verfluchte dieses dämliche Kloster und die ekelhafte Luft, das Essen dort und eigentlich alles, was sich an diesem Ort befand. „Wirklich, so hast du ja noch nie nach einem Typen gegeiert.“, rief sie ihrer besten Freundin zu und schüttete etwas Badesalz ins warme Wasser. Hina konnte es kaum mehr erwarten den Dreck von ihrem Körper abzuwaschen..

  • [Hinas Zimmer] Hina & Alessa



    Alessa war ihrer Freundin unheimlich dankbar, dass sie auf der Heimfahrt ihre Hand hielt und für sie da war. Auch wenn sie es vielleicht nicht zeigte war ihr Herz für einen Moment von einer Traurigkeit erfasst worden, die nur durch die Nähe eines geliebten Menschen wieder verschwinden wollte. Sie hatte Hina und ihren Papa gesehen, an die Zeit gedacht als ihr Papa auch öfters zu Hause war. Lang ist es nun her aber irgendwie hatte sie es genossen seine kleine Prinzessin - Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit zu sein. Heute sah sie ihn nur noch ab und an oder wenn sie mal videotelefonierten aber irgendwie war es nicht das selbe - nicht wie früher. Alessa drückte die Hand ihrer Freundin, während diese sich an sie lehnte, ihr wortlos beistand. Früher hatte Alessa ihre Brüder nie verstanden - warum sie mit ihrem Papa nicht klar gekommen waren, ständig stritten - sie hatten sich emotional voneinander entfernt. Das Blondchen presste ihre Lippen aufeinander und lies den Blick ihrer roten Augen aus dem Fenster gleiten, lauschte der zweifelhaften Musik, die Hinas Papa ausgesucht hatte nur nebenbei.

    Sie hörte den Tadel, das Misstrauen in der Stimme ihrer besten Freundin. Wahrscheinlich hatte sie einfach einen klareren Blick auf die Angelegenheit. Sie selbst war immerhin ein kleines bisschen verblendet. Aber nur ein klitzekleines bisschen. Ungewollt brachten Hinas Worte sie aber doch zum Zweifeln auch wenn sie diese schnell wieder ausradierte und hinter einem selbstbewussten Grinsen begrub nachdem Hina sie mit einem Tippen gegen ihre Stirn wach rüttelte. Die geschminkten Lippen des Blondchens kräuselten sich. "Kannst du es ihm verdenken, dass er mich gleich wiedersehen will?" Eine theatralische Geste folgte und sie warf ihr blondes Haar über die Schulter. Ein Lachen drang aus der Kehle des Mädchens. Da war sie wieder. Selbstbewusst wie eh und je und doch war es ihr irgendwie fremd, dass ein Kerl überhaupt dazu in der Lage war so eine Unsicherheit in ihr zu wecken. Der Blick ihrer roten Augen wanderte zu ihrer Freundin, die sich im Bett neben ihr streckte und auf den Rücken legte. Sie hatte ja Recht. Mit Jedem harmonierte man einfach nicht. Sie tat es Hina gleich und drehte sich auch auf den Rücken ehe ihr ein Seufzen entglitt. "Oh und wie gut der war..." Vielleicht war es ihm Grunde nicht Darren, der es nötig hatte sondern sie. Während ihre Freundin sich wieder erhob verweilte das Blondchen noch ein wenig und wünschte Hina Gesundheit nachdem sie einige Male hintereinander nieste. Erst besorgt und anschließend mit einem Schmunzeln auf den Lippen betrachtete sie ihre Beste. "Da hat sich wohl Jemand im Keller verkühlt..." Alessa hob eine Augenbraue und grinste Hina vielsagend an. Ihr Blick folgte dem anderen Mädchen, welches sich langsam ins Bad aufmachte. Der perfekte Körper ihrer Freundin blieb ihr dabei nicht verborgen. Während sie eine Nachricht in ihr Handy tippte antwortete sie auf die Frage was sie denn überhaupt noch hier machte, wenn ihr Traumprinz offensichtlich auf sie wartete. "Ach du weißt doch, dass man sie manchmal ein wenig zappeln lassen muss..." Ein Grinsen zierte die Lippen des Blondchens während sie dem Studenten antwortete. Aus dem kleinen Bad hörte sie Hina husten und so richtete sich Alessa ein wenig auf. "Geht es dir gut?" Ein Hauch von Sorge schwang ihrer Stimme mit. "Ich hab von einer Party heute in der Stadt gehört und dachte wir könnten hin..." Es musste schließlich gefeiert werden, dass sie wieder in der Stadt waren und nicht mehr in einem muffigen Kloster wo es im Umkreis von mehreren Meilen höchstens einen scharfen Kerl gab.

  • 3163-hinarpg-png Hina & Alessa | in ihrem Zimmer


    Das Mädchen lachte. „Natürlich nicht, wahrscheinlich wäre ich an seiner Stelle genauso ungeduldig.. du hast ihm halt wahrlich den Kopf verdreht und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.“ Dass Alessa zu sowas im Stande war und den Männern reihenweise den Kopf verdrehte, war ja nichts neues. Zwar war sie selbst nicht in den Genuss gekommen, was für Fähigkeiten und Fertigkeiten das Blondchen beim Sex an den Tag legte, aber ihre Männergeschichten sprachen da Bände und nur weil es bis jetzt nicht geschehen war, hieß das ja noch lange nichts oder? Vielleicht war das Misstrauen der Schülerin auch völlig unbegründet und die Absichten des Studenten, in den ihre Beste sich verguckt hatte, auch total normal und ohne den Hintergedanken dass er nur Sex wollte. Was sie ihr natürlich wünschte, denn wenn der Kerl wirklich so perfekt war, wie sie ihn beschrieb, freute sie sich schon sehr darauf ihn kennen zu lernen. „Kann nicht sein, dafür war es viel zu heiß.“, erwiderte die Blondine und grinste frech, als ihre Freundin darauf anspielte dass es im Weinkeller für ein Schäferstündchen vielleicht ein paar Grad zu wenig hatte. Aber selbst wenn sie sich dort eine Erkältung geholt hatte, war es das auf jeden Fall wert gewesen. „Wahrscheinlich hat mich eine der Mädchen im Zimmer mit irgendwas angesteckt.. kommt davon wenn man sich mit so etwas abgeben muss.“ Die Teenagerin seufzte, jammerte weiter während sie ins Badezimmer lief um sich um ein schönes, warmes, gut duftendes Bad kümmerte. Gerade als das Mädchen zurück zur Tür lief und Alessa fragen wollte, ob sie sich ebenfalls zu ihr gesellen wollte, sprach die von einer Party und Hinas Mundwinkel wanderten nach unten. „Ne oder?“ Das durfte ja jetzt wirklich nicht wahr sein. „Ich verfluche dieses dämliche Kloster und all unsere Mitschüler, wer auch immer mir das angetan hat wird büßen.“ Deprimiert zündete sie einige Kerzen in ihrem Bad an, die sie dort für eine ruhige Stimmung aufgestellt hatte, weil es einfach immer besser war bei Kerzenschein zu baden als bei diesem grellen Licht. „Am Ende niese ich noch einem heißen Kerl ins Gesicht und hab dann nen Ruf weg.“, sagte die Tochter des Rangers und schüttelte den Kopf während sie sich mit einem blauen Handtuch umwickelt an den Türrahmen lehnte. „Amüsier dich ohne mich, Süße.. du weißt wie gefährlich es ist wenn man so etwas nicht ernst nimmt!“ Sie hob warnend ihren Zeigefinger, spielte damit auf die Worte an, die sie immer vor ihrer Mutter zu hören bekam, wenn sie nicht hörte und krank durch die Gegend lief. „Vorallem passt eine rote Nase, die ich bestimmt bald bekommen werden so wie mir die Nase läuft, nicht so gut zu meinem Rouge..“ Sie warf kurz einen Blick zur Seite, auf den großen Spiegel der über ihrem Waschbecken hing und zog dann einen Schmollmund ehe sie sich vom Türrahmen abstieß und blieb dann mit ihren Armen in die Hüfte gestemmt vor ihrem Bett und Alessa stehen. „Außerdem bin ich dann doch eh nur das fünfte Rad am Wagen wenn du dich mit deinem Prinzen triffst. Und auch wenn ich einem Dreier nicht abgeneigt bin, muss das nicht mit einem Typen sein an dem du ernsthaft Interesse zu haben scheinst.“, sprach sie und grinste breit.

  • [Hinas Zimmer] Hina & Alessa



    Ob dem wirklich so war? Normalerweise saß die Schülerin am längeren Hebel, spielte mit den Menschen, die sie umgaben um das zu bekommen was sie wollte. Ob dies nun ein Gefallen war wie etwa Hausaufgaben, ein Drink oder Sex blieb dahingestellt. Keine Sekunde zögerten die Leute, weil sie gar keine andere Möglichkeit hatten, weil sie ihr verfallen waren aber bei dem Dunkelhaarigen war es tatsächlich anders. Auch wenn er ihr bisher nichts abgeschlagen hatte und sie vollkommen auf ihre Kosten gekommen war so hatte sie wahrscheinlich zum ersten Mal die Angst abgewiesen zu werden. Sie sprach es nicht aus. Behielt es für sich. Würde es auch ihn nicht spüren lassen. Bisher waren die Kerle mit denen sie so angebandelt hatte meist eine Zweckgemeinschaft- sie waren nicht schlecht im Bett oder machten ihr hübsche Geschenke, was dazu führte, dass sie diese manchmal sogar als ihren festen Freund betitelte aber sonderlich lange hielt das Blondchen es mit ihnen auch nicht aus. Meist hatte sie die Typen irgendwann satt weil sie einfach langweilig waren oder aber sie musste feststellen, dass etwa 90% der Kerle in ihrem Alter einfach noch Kinder waren. Auf Alessas Lippen schlich sich ein Grinsen als ihre Freundin so vehement abstritt, dass sie ihre Erkältung oder was auch immer sich da gerade anbahnte, von ihrer mangelnden Kleidung im Keller des Klosters geholt hatte. So oder so ihren Erzählungen nach war es das wert gewesen. "Eww... dann kannst du ja froh sein wenn es nur eine Erkältung ist...." Alessa erinnerte sich an diese Bauerntrampel und Loser mit denen sie sich das Bett teilen hatten müssen. "...so wie die aussahen hatten die noch ganz andere Sachen..." In Melanies Fall hätte Alessa auf eine Geschlechtskrankheit getippt aber der Rest war bestimmt noch nicht einmal in einem Raum mit einem Kerl gestanden so bieder wie die aussahen. Naja es gab bestimmt Kerle, die auf diesen Look standen aber die sahen dann auch entsprechend aus. Die Enttäuschung war Hina ins Gesicht geschrieben als sie durch die Türe ihres Badezimmers lugte. Ihre Mundwinkel hingen nach unten und sie konnte ihr Pech gar nicht fassen. Ihr Gesichtsausdruck spiegelte sich in Alessas Gesicht. Sie hatte sich schon so gefreut mit ihrer hübschen Freundin ein wenig feiern zu gehen. Ihre Enttäuschung schlug in Zorn um und sie fluchte über ihre Mitschüler. Verständlicherweise. Normalerweise gab es keine Party ohne die zwei Blondchen. Alessa war fast ein wenig enttäuscht als sie aufsah und Hina ihren Körper in ein Handtuch gewickelt hatte. Die Augen der Teenagerin weiteten sich etwas als Hina tatsächlich von ihr verlangte, dass sie alleine auf die Party sollte aber ein Grinsen zierte ihre Lippen als die Andere beinahe perfekt ihre Mutter nachäffte. Ihre Beste näherte sich wieder ein Stückchen dem Bett, in dem Alessa es sich gemütlich gemacht hatte. "Ohne dich wird es bestimmt ganz furchtbar..." jammerte schließlich auch das Blondchen und setzte sich schließlich an die Bettkante während sie ihren Kopf leicht schief neigte und einen Schmollmund aufsetzte während ihre roten Augen Hina fixierten. "Ach ich bin mit sicher da wäre dann eher er das fünfte Rad am Wagen..." Ihr Schmollmund wurde wieder zu einem zweideutigen Grinsen. "Soll ich nicht lieber hier bleiben und wir Beide machen uns einen... schönen Abend?" So ein Mädelsabend war schon sehr verlockend und definitiv wieder fällig...

  • 3163-hinarpg-pngHina & Alessa | in ihrem Zimmer


    Jetzt verzog Hina erst recht angewidert ihr hübsches Gesicht und schüttelte sich zudem noch vor Ekel. „Können die Menschen nicht einmal ihre Keime für sich behalten? Wir hätten einfach alle erstmal unter ne Desinfektionsdusche stellen sollen..“ Das junge Mädchen versuchte sich daran zu erinnern wann sie einmal unaufmerksam gewesen war, hatte sie etwa bis auf dieses graue Mäuschen jemanden angefasst? „Sag mir nicht die haben sich in unsere Betten gelegt weil sie richtig asoziale Stalker sind..“ Bäh. Noch ein Grund mehr nie wieder an diesen Ort zurück zu kehren und wenn sie eine ihrer Mitschülerinnen demnächst mal über den Weg laufen würde, konnten die sich wirklich auf etwas gefasst machen. „Ich weiß.“, erwiderte die Schülerin seufzend als sie sich Alessa angenähert hatte und diese ihr versicherte, dass die Party alles andere als super werden würde, wenn sie nicht gemeinsam dort hin gingen. Denn das gab es wirklich selten, eigentlich nie, war es überhaupt schon mal passiert? Die Mädchen gab es sonst nur immer im Doppelpack. Natürlich wussten sie wann es Zeit war zu gehen, bestimmte Augenblicke gönnte man einander und so hatte Alessa ja auch dafür gesorgt, dass Hina auf der Klassenfahrt auf ihre Kosten gekommen war. Dennoch war es immer schwer für sie, wenn sie getrennt waren. Das Grinsen auf den vollen Lippen ihrer Besten spiegelte sich in ihrem Gesicht wieder. Das Blondchen beugte sich etwas nach unten und kam ihrer Freundin näher, strich ihr eine lose Haarsträhne aus dem Gesicht und wäre sie jetzt nicht diejenige, die zur Bakterienschleuder mutierte, hätte sie ihre Lippen ganz einfach auf die ihrer besten Freundin gedrückt. Einfach um ihr in ihrer Vermutung recht zu geben. „Ich will dich nicht anstecken, Süße.“ Das Mädchen richtete sich nach einigen Sekunden wieder auf, löste den Knoten an ihrem Handtuch und ließ den Stoff achtlos auf den Boden fallen. „Lass dir diese Chance nicht entgehen, wer weiß wie lange es dann wieder dauert bis er den Arsch hoch bekommt und dich fragt? Wenn er jetzt schon so lange für deine Nummer gebracht hat..“ Wobei wenn das passieren würde, würde Hina den Typen wahrscheinlich suchen, finden und an den Ohren zu Alessa zerren. „Wir machen einfach wann anders einen.. tollen Mädelsabend..“ Das Blondchen blieb in der Tür zu ihrem Badezimmer stehen und legte ihre Hand an den Türrahmen, hatte ihrer Freundin noch den Rücken zugedreht aber warf einen vielsagenden Blick über ihre Schulter. „Da nehmen wir uns dann ganz viel Zeit nur für uns zwei, ja?“, fügte sie hinzu, biss sich kurz auf die Unterlippe und tauchte dann ins warme Badewasser, in dem sich die vielen flackernden Kerzenlichter spiegelten. „Und natürlich musst du mir morgen alles ganz genau erzählen! Kein Detail wird ausgelassen!“, rief sie ihrer Besten zu und meinte damit auch wirklich jede Kleinigkeit. Das war natürlich klar.

  • [Hinas Zimmer] Hina & Alessa - geht



    "Ja und zwar am besten jeden Tag - drei Mal..." erwiderte das Blondchen auf den Vorschlag ihrer besten Freundin. Manchen hätte das definitiv nicht geschadet und im Anbetracht der Tatsache wie es in diesem ranzigen Kloster ausgesehen hatte, hätte man gleich einfach alles in Desinfektionsmittel ertränken können. Alessa erschauerte als sie an die Spinnweben dachte und an die alten Matratzen, in denen schon zigtausend Leute vor ihnen geschlafen hatten. Okay. Wenn sie nach Hause kam würde sie auf jeden Fall gleich duschen und sich besonders gründlich einseifen um dieses widerliche Gefühl wieder weg zu bekommen. Tatsächlich hatte sich ihre Freude auf die Party ein wenig geschmälert, seit sie wusste, dass sie alleine hingehen würde. Natürlich würde sie irgendwelchen Mädchen schreiben, die sich wahrscheinlich darum streiten würden mit ihr gesehen zu werden aber diese Namenlosen ersetzten Hina nicht einmal annähernd. Sie konnten ihr auch nicht ansatzweise das Wasser reichen. Wenn der Student nicht gewesen wäre und sich die Schülerin nicht auch auf das Treffen mit ihm gefreut hätte, wäre Alessa einfach hier bei der wohl attraktivsten Bazillenschleuder überhaupt geblieben. Sie hätten ein Bad genommen und sich gemeinsam einen schönen Abend gemacht - ganz ungestört. Alessa sah in die grauen Augen ihrer Freundin, die immer näher kamen. Sie roch ihr unverschämt gutes Parfum und erwiderte ihren Blick mindestens mit der gleichen Intensität wie der ihre auf ihr ruhte. HIna entfernte sich wieder ein Stückchen nachdem sie eine lose Haarsträhne hinter das Ohr ihrer Freundin gestrichen hatte und löste das Handtuch, welches bis gerade eben noch um ihren wunderschönen Körper gewickelt war. Mit einem dumpfen Ton glitt es zu Boden und entblößte die markellose Haut ihrer Freundin. Unweigerlich wanderte der Blick Alessas über die freigelegte Haut. Sie konnte verstehen warum Männer sowie Frauen Hina reihenweise verfallen waren. Sie war einfach unwahrscheinlich schön. Seufzend rollte Alessa ihre roten Augen als Hina sie daran erinnerte diese Chance lieber zu ergreifen bevor der Student wieder ewig brauchte um in die Gänge zu kommen. "Du hast ja Recht..." kam es über die geschminkten Lippen des Blondchens auch wenn es ihr nur wenig Freude bereitete allein auf die Party zu gehen. Die Schülerin konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen als ihre Freundin sie mit einem Mädelsabend lockte, den sie an einen anderen Abend nachholen würden. Erneut sah sie dieses wunderschöne Mädchen an, welches dort in der Tür stand bevor sie im Bad verschwand. Vorfreude machte sich in Alessa breit. Die Abende mit Hina waren immerhin immer ganz besonders. Alessa erhob sich vom Bett und folgte ihrer Freundin ins Badezimmer, wo diese schon im Wasser eingetaucht war. Der Duft des Badezusatzes hing in der Luft und für einen Moment war das Blondchen enttäuscht, dass der Schaum den Körper ihrer Freundin verhüllte aber sie hockte sich neben die Badewanne und sah in die grauen Augen ihrer Besten. "Versprochen?" Sie zog wieder einen Schmollmund und doch glänzte in ihren Augen die Vorfreude auf ihren Abend. Alessa lehnte sich ein wenig in Hinas Richtung und hauchte einen Kuss auf ihren Kopf. "Hab nicht zu viel Spaß ohne mich, ja?" Ein Grinsen zierte ihre Lippen als sie sich von der Blonden löste. "Gute Besserung, Süße..." Alessa erhob sich wieder aus ihrer Hocke und blieb in der Tür noch einmal kurz stehen um ihrer Freundin zu versichern, dass sie morgen die ganze Geschichte zu hören bekam ehe sie ihr zum Abschied winkte und nach Hause ging um sich für das Treffen mit Darren fertig zu machen nachdem sie ihm den Ort der Party gesendet hatte.

  • [Alma] ~ vor der Tür

    Outfit - Frisur


    Nach dem kurzen Nachrichtenaustausch mit ihren Freundinnen hatte Alma noch ein wenig Netflix geschaut, ehe sie ins Bett ging, schließlich war es bereits später Nachmittag gewesen, als der Bus die Schüler in der Stadt abgesetzt hatte. Die Südländerin war heilfroh wieder Zuhause zu sein. Dieser Ausflug war eine reine Katastrophe gewesen und die Schwarzhaarige konnte sich glücklich schätzen, dass sie sich nichts eingefangen hatte, so wie Hina. Die Arme. Alma machte sich durchaus Sorgen um ihre Freundin und so fasste sie kurzerhand einen Entschluss. Sie bereitete einige gesunde Leckereien mit Joghurt und Obst vor und machte sich auf den Weg. Kurz darauf stand sie auch schon vor der Tür der Blondine und drückte auf die Klingel. Die Schwarzhaarige hoffte, dass sich ihre Freundin über die Überraschung freuen würde und viel wichtiger, dass es ihr bereits besser ging. Nicht auszudenken, was sie sich in diesem ekelhaften Kloster alles eingefangen haben könnte. Das glich ja fast an Körperverletzung. man konnte der Südländerin ihre Gedanken quasi vom Gesicht ablesen, obwohl sie sich bemühte, ein Lächeln zu zeigen. Schließlich könnte Hina jeden Moment die Tür aufmachen und dann wollte sie sicher lieber mit einem Lachen begrüßt werden.

  • 3163-hinarpg-pngHina & Alma | in der Küche


    Hina hatte sich noch etwas zur Seite gedreht, schaute ihrer besten Freundin hinterher und lächelte, auch wenn sie natürlich mehr als traurig war, dass sie sie nicht begleiten konnte. Oder wollte. Eigentlich wäre sie doch nur im Weg gewesen und gerade jetzt wollte sie sich nicht an Alessa hängen, wenn sie auf jeden Fall besseres zu tun hatte. Die Blonde streckte ihr Bein nach oben, dann das andere und tauchte schließlich weiter in die Badewanne. Tiefer in das heiße Wasser und atmete den wunderbaren Duft ein, für den die sich vorhin entschieden hatte. Beinahe wäre sie in dieser Situation eingeschlafen, das lud ja auch wirklich dazu ein, aber im richtigen Augenblick stieg sie aus der Badewanne und hüllte sich in ein flauschiges Handtuch. Hina schnappte ihr Handy und beantwortete einige Nachrichten, scrollte etwas in ihrem Instagram und schrieb dabei einige Kommentare, bevor sie sich ein paar frische Klamotten aus dem Schrank holte und sich darin eingekleidet auf ihr Bett warf. Das Bad hatte gefühlt schon alles besser gemacht und sie fühlte sich nach ein paar Stunden Schlaf und einigen Netflixfolgen später auch schon um einiges lebendiger als noch zu dem Zeitpunkt an dem Alessa sie verlassen hatte. Hina machte gerade einige Selfies und bearbeitete sie mit den verschiedensten Filtern als es an der Tür klingelte. Erstmal reagierte das junge Mädchen nicht, weil sie dachte dass einer ihrer Eltern sicher daheim war aber dann fiel ihr ein, dass sie die meiste Zeit alleine hier in diesem riesigen Haus saß, weswegen sie in ihre Puschelhausschuhen schlüpfte und die Treppe hinab stapfte. „Alma!“, rief das Mädchen freudig und überrascht zugleich aus nachdem sie die schwere Haustür geöffnet und ihre Freundin davor entdeckt hatte. Sie fiel der Südländerin sofort um den Hals, war froh nicht länger alleine zu sein. „Dich schickt der Himmel, Süße, Netflix wird irgendwann langweilig.“ Das Mädchen seufzte und drehte sich herum, machte sich auf den Weg in die Küche und ging davon aus, dass ihre Freundin ihr folgen würde. Schließlich konnte sie sich genau wie Alessa wie Zuhause fühlen in diesen vier Wänden. „Ooh, ist das für mich?“ Die Jugendliche nahm dankend die kleine Aufmerksamkeit der Dunkelhaarigen entgegen und lächelte, stellte alles auf ein Tablett und legte noch ein paar kalorienarme Haferkekse dazu und füllte den Wasserkocher für zwei Tassen Tee, die sie gleich bereit stellte. „Und?“ Hina hopste auf die Küchenzeile, schlug die Beine übereinander und grinste Alma breit an während sie darauf wartete, dass das Wasser kochte. „Wie findest du ihn?“ Natürlich wollte sie gleich alles wissen, was Alma in Erfahrung gebracht hatte. Also von ihrem One-Night-Stand, der sich vielleicht in etwas anderes wandeln konnte. Das Mädchen hustete und strich sich dann die offenen Haare hinter die Ohren. Diese leichte Erkältung oder was auch immer das war, schien auch nur für ein paar Stunden von Bedeutung gewesen sein..

  • [Alma] ~ mit Hina in der Küche


    Wie erwartet war ihre kleine Überraschung genau das, was ihre Freundin gebraucht hatte. "Ich dachte mir schon, dass du etwas Gesellschaft gebrauchen kannst." Antwortete sie und folgte der Blondine in die Küche. Dort überreichte Alma ihr das vorbereitete Geschenk mit einem Lächeln auf den vollen Lippen. Glücklicherweise sah Hina um einiges fitter aus, als die Südländerin sie sich vorgestellt hatte. Scheinbar war es wohl doch nichts ernstes, was die Dunkelhaarige sichtlich beruhigte. Mit den Augen folgte sie den Bewegungen der Blonden, welche die gesunden Leckereien auspackte und sie zusätzlich mit ein paar Eigenen auf ein Tablett stellte, ehe sie begann den beiden einen Tee vorzubereiten. Alma lächelte sie dankbar an. Eine gute Tasse Tee und ein gutes Gespräch waren doch perfekt. Und natürlich gab es auch gleich ein Thema, welches die beiden zu besprechen hatten. natürlich hatte die Südländerin sich denken können, dass Hina sie sofort ausfragen würde. "Chase, das ist übrigens sein Name, ist... gar nicht übel." Begann sie. Den Zusatz mit seinem Namen konnte sie sich nicht verkneifen und so schenkte sie ihr ein neckisches Lächeln. "Um ehrlich zu sein habe ich dir nicht allzu viel zu erzählen. Sobald ich gemerkt habe, dass er euch schon zu kennen scheint, bin ich wie gesagt auf Abstand geblieben. Hab ja nicht vor einer Freundin den Kerl auszuspannen." Berichtete sie weiter. "Das Übliche eigentlich, ein paar Komplimente, ein wenig Humor. Ganz überzeugt bin ich noch nicht aber wir haben auch nicht lange miteinander reden können." Endete sie ihre Erzählung. "Also, sagst du mir jetzt, was ich beim Koffer-Sitten verpasst habe?" Fragte sie dann. Alma hatte sich während ihrer Erzählung gegen die Theke gelehnt und sah zu Hina hoch. Dabei schlich sich ein Lächeln auf die Lippen der Südländerin. Es war schon eine Weile her, dass die beiden nur zu zweit gewesen waren. Und Alma genoss es irgendwie. Natürlich schätzte sie auch Alessas Gesellschaft. Aber so ein ruhiges Gespräch außerhalb der Club-Tours war auch mal ganz angenehm.

  • 3163-hinarpg-pngHina & Alma | in ihrem Zimmer


    „Vorhin hat sich diese Erkältung noch wie der Tod persönlich angefühlt aber ein gutes Bad und ein paar Stunden Ruhe haben eigentlich wunder bewirkt. Glücklicherweise, ich hätte jetzt wirklich keine Lust gehabt tagelang im Bett zu verrotten.“ Vorallem nicht wenn es draußen auch langsam wärmer wurde und sie ihre neu gekauften Kleider präsentieren konnte. Da wäre eine fette Grippe jetzt wirklich Fehl am Platz. Hina beobachtete weiter das Wasser im Wasserkocher. „Chase also..“, wiederholte sie den Namen ihres One-Night-Stands und legte dabei ihre Finger an das schmale Kind, wippte mit ihrem überschlagenem Bein und sah an die Zimmerdecke. Während Alma erzählte und ihrer Freundin versicherte, dass nicht mehr gelaufen war als ein normales Gespräch zwischen zwei normalen Jugendlichen, dachte sie kurz an die gemeinsame Nacht mit diesem Schönling zurück und biss sich auf die Unterlippe ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder ihrer Freundin widmete und auch gleich schon das kochende Wasser in die Tassen goss. „Ja, er kann ganz gut mit Worten.“ Das Mädchen stellte den Wasserkocher zurück und nahm das voll gestellte Tablett in die Hand, deutete Alma mit einer Kopfbewegung an dass sie ihr folgen sollte. Es war zwar niemand sonst im Haus, der sie bei ihren Gesprächen stören konnte, aber trotzdem zog sie es lieber vor die Zeit in ihrem Zimmer zu verbringen. „Wir haben den Weinkeller gesucht und nach ein paar Runden Wahrheit oder Pflicht, hat sich Alessa geopfert und den ungebetenen Gast verscheucht sodass Chase und ich ein bisschen Spaß haben konnten.“, erzählte die Schülerin schließlich nachdem sie sich auf ihr weiches Bett gesetzt und die gesunden Leckereien auch dort abgestellt hatte. Hina checkte kurz ihr Handy, hatte aber bis auf ein paar neue Likes und Kommentare unter ihren Instagram Posts keine Nachricht bekommen. Wie weit Alessa wohl schon gekommen war bei ihrem Date? Hina nahm sich einen der Haferkekse und tauchte ihn in den frischen Joghurt, krönte die Kreation noch mit einer roten Erdbeere und schob sich die Leckerei in ihren Mund. „Ich will damit nicht sagen dass er mir gehört, Gott nein, aber er schien mir schon Potential zu haben..“ Die Blonde rührte in ihrem Tee und warf Alma einen Blick zu. „Mal schauen was sich da noch so entwickelt, ich meine, er schien mir nicht wie ein Kerl der auf der Suche nach der wahren Liebe ist oder sowas.“ Eher wie einer der einfach Spaß haben wollte. So wie Hina eigentlich auch. Aber irgendwo hatte doch jedes Mädchen den Traum vom Mann, der einzig nur sie alleine wollte. Oder halt den Traum von der Frau, war ja eigentlich auch egal. Hina seufzte schwer und lehnte sich etwas zurück. „Ich bin neidisch auf Alessa, sie ist auf einer Party während wir hier rumgammeln aber ich wollte sie nicht begleiten da ich dachte, diese Erkältung wird schlimmer..“ Dabei fühlte sie sich gerade eigentlich ganz in Ordnung und bereit für ein bisschen Spaß.

  • [Alma] ~ mit Hina in ihrem Zimmer


    Die Schwarzhaarige konnte verstehen, dass ihre Freundin sich über ihre schnelle Genesung freute. Niemand wollte ans Bett gefesselt sein, besonders nicht, wenn die Freunde ihren Spaß hatten. Nachdem der Tee fertig war, folgte Alma der Blondine in deren Zimmer. Auch wenn niemand sonst im Haus war, verstand Alma nur zu gut, dass Hina trotzdem die Privatsphäre ihrer eigenen vier Wände bevorzugte. Dort angekommen ließ sich die Südländerin neben ihrer Freundin auf deren weichen Bett nieder und lauschte ihrer Erzählung. "Dann bist zumindest du auf diesem Ausflug auf deine Kosten gekommen." Sie freute sich für Hina. Aber das erklärte nicht, warum Alessa so lange weg gewesen war. "Aber... wenn Alessa nicht mehr bei dir war, wo ist sie dann hin? Sie hätte mir ja wenigstens Gesellschaft leisten können. Du kannst dir ja nicht vorstellen, wie grauenhaft es war, alleine unter all diesen stillosen Ziegen zu sein." Es war wirklich kein angenehmer Abend gewesen. Alma nahm einen Schluck aus ihrer Tasse in der Hoffnung, das warme Aroma würde die Erinnerungen an das Kloster verdrängen. "Keine Sorge, ich verstehe was du meinst. Aber ganz ehrlich, wenn er nicht kapiert, dass du das Beste bist, was er in seinem Leben je hatte, hat er dich auch nicht verdient." So einfach war das. Natürlich wusste Alma, dass auch Hina nicht unbedingt etwas Festes suchte, wie sie alle irgendwo, aber das hieß ja nicht, dass man es nicht finden konnte. "Du wirst schon sehen, ob er weiteres Interesse hat." Sie lächelte ihre Freundin an. Alma wünschte sich sehr, dass Hina glücklich war, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob ihr eine mögliche Romanze zwischen ihr und Chase gefallen würde. "Aber du weißt ja, wenn er es versaut und dich verarscht, weißt du ja...." Dabei schenkte Alma der Blonden eines ihrer tödlich süßen Lächeln. Hina wusste genau, was das bedeutete. Die Südländerin war noch nie davon abgeneigt gewesen, jemandem, der ihren Freunden weh tat oder sie beleidigte, die Hölle heiß zu machen. Jedoch sollten sie über sowas noch gar nicht nachdenken, schließlich wünschte Alma natürlich nicht, dass dieses Szenario eintraf. Hinas sehnsüchtige Worte verstand Alma durchaus. "Wenn es dir besser geht, können wir ja auch ausgehen, wenn du willst." Schlug sie vor. Ohne Alessa war es sicher nicht dasselbe aber die beiden konnten auch zu zweit ein wenig Spaß haben.

  • 3163-hinarpg-pngHina & Alma | verlassen das Haus


    „Auf jeden Fall..“, murmelte das junge Mädchen und legte sich den Zeigefinger, da sich ein bisschen was vom Joghurt beim Eintauchen wohl darauf verteilt hatte. Das gemeinsame Schäferstündchen mit Chase hatte sich tatsächlich etwas in ihren Kopf eingebrannt. Wobei sie sich in diesem Moment nicht recht wusste ob es an der Tatsache lag, dass der blonde Schönling sie mit seinem Können derart beeindruckt hatte oder weil es einfach ein dezent merkwürdiger Ort gewesen war, den sie sich da ausgesucht hatten. So oder so freute sie sich schon auf ein zweites Treffen, wenn es denn irgendwann eines gab. Hina legte ihre Hand für einen Augenblick auf die trainierte Schulter der dunkelhäutigen Schülerin. „Ich kann es mir vorstellen und glaub mir, der Ekel in mir lässt sich kaum unterdrücken.. wieso ist es so schwer für manche Menschen sich etwas zu pflegen und herauszuputzen? Wie kann man so hässlich durchs Leben gehen? Gut, manche können auch nichts dafür aber man könnte trotzdem das beste aus seiner Situation machen.“, antwortete sie, hob ihre Schultern und nahm ihre Hand zurück um ihre langen blonden Haare aus dem Gesicht zu streichen. „Weiß nicht. Könnte mir aber vorstellen dass diese Nonne, die sie abgelenkt hat, ihr vielleicht das Kloster gezeigt hat oder sowas.. Alessa meinte es sicher nicht böse.“ Schließlich waren sie alle Freunde, da war man für andere da und ließ sie nicht alleine im Regen stehen aber manchmal ließen es andere Faktoren einfach nicht zu. Aber echte Freunde wussten das und machten andere dann natürlich auch keinen Vorwurf! Die Halbindonesierin lächelte als ihre Freundin meinte, dass er ganz sicher das beste in seinem Leben verpassen würde, wenn er das Mädchen ziehen ließ und ignorierte. „Es liegt ja sowieso an ihm, schließlich ist er der Mann und wir wissen beide, dass er den ersten Schritt machen muss. Auch wenn er keine Nummer von mir hat aber hey, unsere Schule ist jetzt auch nicht so groß und immerhin weiß er, welche Klasse wir besuchen.“ Hina rührte mit einer Gurkenscheibe im Joghurt und grinste ehe sie sich das gesunde Gemüse in den Mund legte. Die Freundinnen waren immer füreinander da und dazu gehörte eben auch, andere Menschen fertig zu machen wenn sie einen verletzten oder scheiße behandelten. So war das einfach. „Oh ja!“ Begeistert erhob sie sich gleich, blieb kurz für eine Sekunde stehen da ihr doch etwas schwindelig war und drehte sich schließlich zu Alma, funkelte sie voller Vorfreude an. „Das klingt sehr gut. Vielleicht aber etwas ruhiger, nicht dass ich mich noch überanstrenge..“ Gab ja auch so einige gute Bars und kleinere Discotheken in dieser Stadt. Auch wenn sie das Tanzen liebte und sich gerne auf der Tanzfläche präsentierte, fühlte sie sich gerade noch nicht gut genug dafür. „Aber Alkohol tut jetzt sicher gut.. hilft bei meiner Erholung.“, meinte die Schülerin schmunzelnd und versank danach gleich in ihrem Kleiderschrank, hielt sich Kleider und Röcke an ihren hübschen Körper und entschied sich recht schnell, damit sie auch möglichst schnell hier weg konnten. Hina trank ihren Tee leer, nahm sich noch eine Erdbeere und machte sich die Haare. Geschminkt war sie ja eh schon, das war selbst in Krankheit Pflicht bei ihr. Sie korrigierte nur ein bisschen, dann packte sie Alma und zog sie grinsend aus dem Haus hinaus.

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    Hina | kommt an & verlässt das Haus wieder


    Das junge Mädchen prüfte auf dem Weg von ihrer Haltestelle zu dem Haus ihrer Eltern noch einmal ihr Handy. Checkte ein paar Nachrichten und Kommentare auf ihre Instagramposts und steckte ihr neuestes Smartphone wieder weg ehe sie die Haustür aufsperrte und sie von absoluter Stille empfangen wurde. Standard, eigentlich. Im Sommer war ihr Papa immer unterwegs und auch wenn man meinen sollte, dass die heißen Bäder, dort wo ihre Mama arbeitete, bei diesen Temperaturen eher weniger gefragt waren, so irrte man sich aber gewaltig. Ein leises Seufzen glitt der Schülerin über die Lippen. Da war es wirklich besser dass sie den Abend und die Nacht bei ihrer Besten verbrachte. Auch, wenn sie das große Haus hier liebte, denn sie hatte Unmengen an Platz in ihrem Zimmer, so wirkte es manchmal auch ganz schön einsam hier. Aber das war egal, so lange sie ihre Freundin an ihrer Seite hatte, die sie jederzeit besuchen konnte. Hina sprang schnell unter die Dusche, wusch sich die Rückstände der heißen Temperaturen vom Körper und schlüpfte in ein leichtes Sommerkleid ehe sie eine Nachricht von Alessa bekam. Ein paar Sachen musste sie noch besorgen, was natürlich absolut kein Problem war und irgendwie freute sie sich schon darauf im Supermarkt eskalieren zu können. In ihren hellblauen Stoffrucksack packte sie schnell frische Klamotten ein, neue Unterwäsche für den nächsten Tag und dann landete dieses eine ganz besondere Stück in ihren Händen. Das hübsche Dessous, das sie vorhin gekauft hatte. Hinas Wangen zierte ein leichter rosa Schimmer und sie strich sich die noch feuchten Haare zurück. Sollte sie es anziehen? Jetzt hatte Alessa es ja schon gesehen, hatte sie schon darin gesehen und vor ihren Augen tauchte das junge Mädchen auf. Das Gesicht, welches sie gemacht hatte. Ein Lächeln zierte die Lippen Hinas und so schlüpfte sie doch noch in ihr neuestes Dessous, versteckte es unter ihrem Kleidchen, verstaute den Rest geordnet in ihrem Rucksack und schloss ihn. Schloss auch kurz ihre grauen Augen und atmete tief durch. Sie spürte ihr Herz ganz deutlich, wie es stark gegen ihre Brust klopfte und genau dorthin legte sie ihre Hand. Erwartete sie etwas? War diese Vorfreude noch normal? Sicher war sie immer glücklich und freute sich darauf wenn sie ihre Freundin besuchte. Aber dieses Mal fühlte es sich irgendwie anders an. Hatte dieser Kuss also wirklich so viel verändert? Hatte sie damit jetzt sehr viel mehr aufs Spiel gesetzt, weil sie einmal nicht nachgedacht hatte? Weil sie sich nicht zurück gehalten hatte. Es war doch eigentlich einzig und allein ihre Schuld, dass es jetzt so komisch war. Vielleicht sollte sie einfach alles daran setzen diese merkwürdigen Gefühle beiseite zu schaffen damit wieder ihre bekannte Normalität einkehren konnte. Aber was war schon normal und wie lange war es überhaupt schon nicht mehr so normal? Hina hatte mittlerweile ihre Haare geföhnt, sie fix etwas nach oben gesteckt und ihre Locken in Form gebracht. Es folgte noch ein bisschen frisches Make-Up, dann war die Blonde fertig und verließ mit Geld aus Papas Spardose und ihrem gepackten Rucksack das Haus.

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    Hina & Alessa | in ihrem Zimmer


    Es war doch immer wieder verblüffend wie leicht sich ihre Mitmenschen um den Fingern wickeln ließen. Ein paar nette Worte, schmeichelnde Blicke, ein süßes Augenklimpern und schon war es um ihre Gesprächspartner geschehen. So war es schließlich auch bei den Ärzten gewesen, die zunächst wenig begeistert davon gewesen waren die junge Schülerin nachhause zu lassen. Vielleicht wäre es keine schlechte Idee gewesen noch eine Nacht länger dort zu bleiben, sich überwachen zu lassen und die jungen Ärzte waren ja doch auch Hingucker aber Zuhause war es schöner und sie wollte nicht länger auch nur eine Sekunde getrennt sein von ihrer besten Freundin. Herum liegen konnte sie auch in ihrem eigenen Bett und das war auf jeden Fall auch bequemer als das Gestell, in dem sie im Krankenhaus hatte schlafen müssen. Nachdem sie hier und da beinahe einen Unfall mit ihrem Rollstuhl gebaut und darüber gelacht hatten, waren die beiden Freundinnen ins nächste Taxi eingestiegen. „Als würden meine Eltern warten..“, kommentierte das Mädchen die Lüge, die sie vorhin der Scharr an Ärzten erfolgreich aufgetischt hatten. Zwar schmunzelte das Blondchen, jedoch schien sie auch wirklich enttäuscht zu sein dass weder ihre Mama noch ihr Papa hier waren. Bestimmt hatte man ihnen ja Bescheid gegeben oder? Vielleicht waren sie aber auch nicht einmal ans Handy gegangen. Vorsichtig legte sie ihre Hand an ihren verletzten Arm und lehnte sich zurück, sah die vielen Häuser vorbei ziehen während das Taxi die Schülerinnen zu Hina Nachhause fuhr. „Ich bin so froh dass du da bist.“ Sie drehte sich zu Alessa und lächelte sie an, bewunderte kurz ihre Schönheit und neigte ihren Kopf zur Seite. „Noch eine Nacht länger und ich hätte selbst Jemanden mit dem Rollstuhl umgefahren.“ Hina lachte und erntete einen verurteilenden Blick des Taxifahrers im Rückspiegel, den sie aber gekonnt ignorierte und ihre blonden Haare über ihre Schulter warf. Die restliche Fahrt über hielt sie die Hand ihrer Besten, drückte sie fest und tauschten noch ein paar Worte über die Männer in ihrem Leben aus. Hina schien nicht wirklich überzeugt davon dass dieser Student ein guter Mensch war und vielleicht sollte sie nicht zu schnell urteilen aber dafür hatte er sich auch zu große Stücke geleistet. Da fand sie das Gespräch über den süßen Ben schon interessanter und weitaus weniger nervenaufreibend. Den würde sie tatsächlich gerne mal wieder treffen. Vorallem schon um zu sehen ob und wie er sich verändert hatte.

    Schließlich hielt das Taxi vor dem großen Haus des Rangers und seiner Familie und nachdem die Mädchen die schnelle Fahrt bezahlt hatten, hüpften sie nach draußen und Hina suchte nach ihrem Schlüssel, da sie nicht davon ausging, dass Jemand Zuhause war. Sonst hätte sich ja auch schon jemand gemeldet oder? Die Jugendliche drehte also den Schlüssel in der Tür herum und betrat das leere Haus, wo sie sich erstmal ausgiebig streckte, wobei sie noch etwas Schmerzen in ihrem Arm spürte. „Ich brauche ein Bad.“, stellte sie fest weil sie auch ohne einen Spiegel wusste, dass sie bestimmt grausam aussah. „Wahrscheinlich kann ich so wie ich gerade aussehe im nächsten Horrorfilm mitspielen.“ Ihre Haare fühlten sich ekelhaft an und Teile ihres Kostüms, das sie im Krankenhaus schnell wieder drüber gezogen hatte, da sie nicht im Patientenhemdchen gehen wollte, waren zerrissen. Wortlos weil sie nicht über die Abwesenheit ihrer Eltern sprechen wollte, das war ein Thema, das die Blondchen gerne mal ignorierten, gingen sie hinauf in das eigene Reich der Schülerin und erleichtert seufzte sie auf. Gleich öffnete sie die Tür zu ihrem Badezimmer, entschied sich relativ schnell für einen Badezusatz und ließ das heiße Wasser in die Badewanne. Noch ein paar Badekristalle und zufrieden ging sie wieder zurück zu ihrer besten Freundin. „Hilfst du mir kurz?“, bat sie und holte ihre langen blonde Haare über ihre Schultern hervor. Mit ihrem verletzten Arm, den sie noch nicht ganz so bewegen konnte wie sie wollte, war es schwer das dunkle Dessous zu öffnen. Aus dem knappen roten Rock war sie bereits heraus geschlüpft, den hatte sie unachtsam in ihrem Zimmer in die Ecke geworfen.

  • [Hinas Zimmer] Hina & Alessa


    Die Fahrt über hielten die beiden Freundinnen die Hand der jeweils Anderen. Es war so schön Hina wieder an ihrer Seite zu wissen. Die selbsternannte Prinzessin war so unheimlich froh das es ihr gut ging. Den Umständen entsprechend zumindest. Alessa merkte es gar nicht, dass sie die Hand der Anderen ein wenig fester drückte während ihre Gedanken an jenen Halloweenabend zurück wanderten. Sie fühlte sich so unfassbar schuldig. Hätte sie doch nur länger nach ihrer Besten gesucht. Hätte sie diese blöde Eifersucht doch nicht einfach versucht im Alkohol zu ertränken. Die Schülerin presste ihre geschminkten Lippen aufeinander und sah aus dem Fenster - beobachtete die vorbeiziehende Landschaft während sie diesem und ähnlichen Gedanken nachhing. Sie konnte es nicht mehr ändern. Sie würde aus diesem Fehler lernen. Diese Eifersucht, die sie verspürte wenn Hina bei diesem Chase war - die sie verspürte wenn irgendwelche anderen Typen sie mit ihren gierigen Blicken förmlich auszogen - sie hatte hier keinen Platz. Sie musste ihre eigenen Gefühle zurückstecken wenn sie weiterhin einen Platz an der Seite dieses wunderbaren Mädchens haben wollte. Lieber blieb sie weiterhin die beste Freundin, schluckte diese neuen Gefühle hinunter, die seit jenem Kuss in ihr aufgeblüht waren und ordentlich für Verwirrung in ihrem Herzen sorgten. All das war nicht wichtig solange sie nur an ihrer Seite sein konnte. Solange sie aufeinander aufpassten. Alessa legte ihren Kopf an die Schulter der Anderen ab und seufzte leise. Auch wenn sie eine harte Nacht hinter sich hatte so war ihr Duft berauschend und beruhigend zugleich. Die Schülerin schloss die Augen und ein seliges Lächeln erschien auf ihren Lippen. Das viel zu schnelle Klopfen ihres Herzens versuchte sie gekonnt zu ignorieren. "Ich bin auch froh da zu sein..." Bei ihr. An ihrer Seite. Immer.

    Das Taxi hielt an und Alessa öffnete langsam wieder ihre Augen, die sie ein oder zwei Momente ausgeruht hatte. Hina wohnte nicht allzu weit weg weswegen sie relativ schnell an ihrem Zielort angekommen waren. Offensichtlich war niemand zu Hause. Alessa musste gar nicht erst einen Blick zur Seite wagen um zu wissen, dass Hina diese Tatsache irgendwie verletzte. Sie verstand sie. Nur zu gut. Noch einmal drückte sie ihre Hand - sagte aber nichts dazu und war stattdessen schweigend für ihre Freundin da. Wenigstens hatten sie einander und daran würde sich nichts ändern. Die beiden Mädchen betraten das Haus und fanden sich schon bald in Hinas Zimmer wieder. Wie oft hatten sie hier in ihrem Bett nebeneinander gelegen - hatten über ihre neuesten Eroberungen gequatscht? Unzählige Male. Nie war etwas passiert. Was also war nun plötzlich anders? Konnten sie wirklich einfach so weitermachen? Anscheinend beinhaltete der Plan ihrer Besten ein ausgiebiges Entspannungsbad. Nach den jüngsten Ereignissen war dieser Wunsch nur zu gut nachvollziehbar für Alessa, weshalb sie sich erst einmal auf dem großen Bett ihrer Freundin niederlies, während diese in das angrenzte Bad spazierte und gleich etwas Wasser in die große Wanne laufen lies. Ein Schmunzeln zierte die Lippen des Mädchens als die Worte der Anderen an ihr Ohr drangen. "Du würdest auf jeden Fall eine gute Figur dabei machen..." fügte die Schülerin hinzu. "... aber du weißt doch das die hübschen Mädchen immer zuerst sterben. Das kann ich unmöglich zulassen!" Sie alberten herum - machten einander Komplimente. So war es schon immer gewesen und doch fühlte es sich irgendwie anders an. Der Blick ihrer roten Augen wanderte durch das Zimmer. In jeder Ecke und jedem Winkel fand man winzige Details, die an ihre Freundin erinnerten. Natürlich. Es war ja auch ihr Zimmer. Aber dennoch hatte dieser Raum so viel Persönlichkeit, dass sie allein während sie nur hier auf ihrem Bett saß Herzklopfen bekam. Alessa war so in Gedanken versunken, dass sie erst als Hina sich wieder zu Wort meldete bemerkte, dass sie wieder aus dem Bad zurückgekehrt war. Anscheinend hatte nicht nur ihre Freundin zu wenig Schlaf abbekommen. Der Alkohol hatte sie zwar rasch einschlafen lassen aber sonderlich gut hatte das Mädchen nicht geschlafen im Anbetracht der Tatsache, dass sie ohne ihre Freundin nach Hause gefahren war und sich von dem Studenten auch noch eine Abfuhr abholen hatte dürfen, weil dieser nur Augen für eine Andere hatte. Als Alessa ihren Kopf wieder anhob glitt ihr Blick über den perfekten Körper ihrer Freundin, die mittlerweile halbnackt vor ihr stand. Sie hatte ihr den Rücken zugewandt und wollte anscheinend, dass sie ihr dabei half sich aus dem hautengen Dessous zu schlüpfen. Alessa zögerte einen Moment, spürte ein Kribbeln in ihrem Bauch als sie sich schließlich erhob und an die Andere herantrat. "Klar..." kam es knapp über ihre Lippen weil sie zu mehr auch gar nicht in der Lage war. Die Schülerin war fast schon froh, dass ihr dieses winzige Wort nicht im Hals stecken blieb. Den Rock war Hina schon längst losgeworden. Achtlos lag er unweit von den beiden Freundinnen entfernt in einer Ecke. Der süßliche Duft ihres Parfums stieg dem Blondchen in die Nase. Oder war das einfach sie selbst die so unfassbar gut roch? Alessa schloss einen Moment die Augen bevor sie das Dessous langsam öffnete und langsam die Träger über ihre Schulter streifte. Ihre Fingerkuppen streiften dabei unweigerlich die zarte Haut ihrer Freundin. Ihr Blick glitt über den freigelegten Hals der Anderen - heftete sich für einige Sekunden daran weil sie am liebsten ihre Lippen daran gelegt hätte - diese zarte Stelle geküsst hätte aber stattdessen bemühte sich Alessa weiterhin einfach nur die beste Freundin zu sein wie sie es sich vorgenommen hatte. Angesichts der Tatsache, dass Hina hier fast nackt vor ihr stand fiel ihr das gar nicht so leicht. Immer wieder wanderte ihr Blick in ihre Richtung - bewunderte ihre Schönheit auch wenn sie sich Mühe gab dabei nicht allzu auffällig zu sein. Immerhin hatten sie nie über das was damals passiert war geredet - was es für sie bedeutet hatte. "Brauchst du... Hilfe?" fragte sie schließlich und deutete mit ihrem Kopf in Richtung Badezimmer. Es war vielleicht nicht die beste Idee in ihrem Zustand baden zu gehen, oder? Immerhin hatte sie am Vorabend das Bewusstsein verloren. Aber Alessa selbst würde wohl gleich handeln. Nach einem ausgiebigen Bad fühlte man sich in seiner Haut gleich wieder viel wohler und immerhin war sie sowieso in der Nähe falls etwas passieren sollte.

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    Hina & Alessa | in ihrem Zimmer


    Es war einfach sofort ein anderes Gefühl als die Blondinnen das Haus des Ranchers betraten. Das Zuhause von Hina, das wie eigentlich immer leer und ruhig war. Die Schülerin sparte es sich sogar, rief nicht nach ihren Eltern und es wunderte sie tatsächlich, dass sie noch keinen Anruf bekommen hatte. Hatten die im Krankenhaus nicht gesagt, dass man versucht hatte ihre Eltern zu erreichen? Hatten sie gelogen oder es irgendwann aufgegeben? Wobei ersteres plausibler klang, immerhin hatten sie doch auch gar keine Telefonnummern bekommen. Weder Chase noch Wayne hätten eine Nummer herausrücken können und das Handy des Mädchens war eh gesperrt gewesen. Wie auch immer und was auch immer in der Zeit passiert war, in dem sie nicht bei Bewusstsein oder auf guten Schmerzmitteln gewesen war, jetzt war das auch nicht weiter wichtig. Ihre Mutter badete wahrscheinlich eh gerade entspannt in den feinsten Kräutern während ihr Vater irgendwelche Interessenten durch die hiesigen Wälder schickte damit sie Spuren lesen lernten oder Fallen aufstellten um irgendwelche Tiere zu fangen und zu verarzten. Oder was auch immer er eigentlich machte. Die Zeit, in der Hina sich dafür interessiert hatte, war längst vorbei und je näher sie ihrem Zimmer kam, je mehr Treppenstufen sie hinter sich ließ, desto leiser wurden auch ihre Gedanken bezüglich ihrer Eltern. Warum an sie denken, wenn sie jetzt gerade gar nicht in ihrer Nähe waren? Einzig und allein Alessa war an ihrer Seite. Immer und auch für immer. Das Mädchen warf flüchtig einen Blick über ihre Schulter, schaute auf die schöne Gestalt die ihr folgte und sie merkte ihren Herzschlag, der sich beschleunigte und bevor sie noch unaufmerksam wurde und stolperte und sich ihren eh schon verletzten Arm nur noch mehr verletzte, schaute sie schnell wieder nach vorne und atmete erleichtert auf als sie ihr eigenes Zimmer erreichten. Es war gleich etwas ganz anderes in den eigenen vier Wänden zu sein, an dem Ort wo man lebte, dem man seinen eigenen Charme gegeben hatte. „Ach, wir schreiben die Geschichten einfach neu. In denen die Schönen überleben und die verzweifelten Jungfrauen als erste sterben. Die will sowieso niemand sehen.“, erwiderte das Mädchen zum Thema Horrorfilmklischees und lachte. Schnell entschloss sich die Schülerin zu einem heißen Bad, was sie vorbereitete und schließlich ihre Beste um ihre Hilfe bat, denn alleine kam sie nicht aus diesem engen Fummel heraus. Hina spürte den warmen Atem der Anderen auf ihrer Haut, auch wenn sie sich nicht allzu nah waren, vielleicht war es auch einfach ein Windstoß von irgendwoher aber es änderte nichts daran, dass sich eine Gänsehaut auf ihrem Körper ausbreitete, dass diese Art von Nähe sie nervös machte. Etwas, das sie doch recht selten verspürte, immerhin war sie die Nähe von anderen Personen gewohnt, wenn sie mal wieder Jemanden von einer Party mit Nachhause nahm. Aber das hier war auch einfach anders. Immerhin war es ihre beste Freundin, die er gerade dabei half sich auszuziehen, die den Reißverschluss öffnete und deren sanfte Berührungen sie auf ihrer Haut spürte. Die Blonde zuckte etwas zusammen. Nicht etwa weil Alessa kalte Finger hatte, sondern es war einfach die Berührung an sich. Sie war nicht unangenehm, ganz und gar nicht, eher das Gegenteil und vielleicht verunsicherte sie es, dass sie ein Kribbeln in ihrem Bauch spürte, dass ihr Herz stolperte, dass sie für einen kurzen Augenblick das Verlangen hatte sich umzudrehen und das Mädchen zu küssen. Ihre Wangen färbten sich rot. „Ich hätte mir vielleicht Schmerzmittel mitnehmen sollen.“, seufzte das junge Fräulein und versuchte damit die Reaktion ihres Körpers auf Alessas Berührungen zu erklären. Zwar hatte die Dame nach wie vor leichte Schmerzen aber nichts was man nicht aushalten konnte. Oder vielleicht mit Alkohol betäuben? Kurz überlegte sie, verwarf den Gedanken aber doch. „Danke.“ Damit warf sie auch das dunkle Dessous in die Ecke nachdem sie sich geräuspert und wieder etwas gefangen hatte. War es ihr unangenehm dass sie so fühlte? Dass sie dieses Verlangen spürte? Oder war es eher so etwas wie Angst? Weil es doch so viel zerstören konnte? Etwas, das sie nicht wollte, ganz und gar nicht. „Willst du mir etwa den Rücken schrubben?“ Sie war bereits ein paar Schritte voraus ins Badezimmer gegangen bevor sie sich wieder etwas zur Seite drehte, Alessa anschaute. Dabei bedeckten ihre langen und auch zerzausten Haare ihre nackte Brust und die Blonde grinste. „Das darfst du gerne.“ Hina zwinkerte und warf ihr Höschen in den Wäschekorb, war schließlich nackt und stieg folgend in die heiße Badewanne. „Aaah.. tut das gut!“ Die Jugendliche atmete auf, schloss ihre Augen und lehnte sich zurück. Ihren verletzten Arm legte sie am Badewannenrand ab, wollte nicht dass die Pflaster und der lockere Verband nass wurden. Weil sie nicht wieder zurück ins Krankenhaus wollte um das frisch verbinden zu lassen und wo ihre Verbandmaterialien waren, die sie desöfteren mal für Wunden, die im Suff entstanden, brauchte, das wusste sie gerade nicht. „Oder willst.. du auch mit rein..?“, fragte sie. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass die Freundinnen zusammen badeten. Es war nichts Besonderes zwischen ihnen. Das war doch irgendwie normal. Und Alessa hatte sich eine Entspannung ja auch verdient. Aber warum klopfte ihr Herz dann so und warum war sie so aufgeregt? Waren da also doch Gefühle im Spiel?

  • [Hinas Zimmer] Hina & Alessa

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    Ruhe kehrte zwischen den Freundinnen ein als sie das Haus betraten. Offenbar war niemand zu Hause. Wahrscheinlich waren die Eltern ihrer besten Freundin bei der Arbeit oder hatten sonst irgendwelche Ausreden warum sie nicht für ihre einzige Tochter da sein konnten. Alessa zog die Augenbrauen zusammen und lies den Blick ihrer roten Augen durch das Foyer wandern als wäre sie auf der Suche nach etwas bestimmten. Aber das war sie nicht. Sie kannte dieses Haus wie ihr ihr eigenes Zuhause. Wenn sie nicht bei sich zu Hause war dann war sie hier - wurde von Hinas Eltern, wenn sie denn einmal da waren, wie eine eigene Tochter behandelt. Natürlich genossen die beiden Blondinen ihre Freiheiten aber ein Teil von ihnen sehnte sich vielleicht auch nach einem wohligen Zuhause, nach Jemanden der einfach da war. Vielleicht hatte genau diese Sehnsucht die Beiden so zusammengeschweißt. Alessa zögerte einen Moment als sie ihrer Freundin nach oben folgte. Sie spürte wie ihr Herz um einige Takte schneller schlug bei dem Gedanken daran gleich alleine mit Hina in ihrem Zimmer zu sein. Eine Situation, die sonst ganz selbstverständlich für die Beiden war. Eine Situation, wie sie fast täglich sonst passiert war weil die Mädchen ständig zusammen waren. Alles was früher so normal war, war plötzlich ungewohnt und befremdlich - verschaffte ihr nun ein Kribbeln im Bauch und Herzklopfen. Wegen diesem Kuss. Wegen dieser Nacht. Ihr Blick wanderte über das knappe Outfit ihrer Freundin, die vor ihr die Treppe nach oben erklomm. Alessa biss sich auf die Unterlippe und musste sich fast schon dazu zwingen ihren Blick bewusst abzuwenden. Der Gedanke, dass dieser Kerl mehr von ihr sehen hatte dürfen vermieste dem Blondchen deutlich die Stimmung. Und dann war dieser Chase nicht einmal dazu in der Lage, dass er auf Hina aufpasste. Beinahe wäre der Schülerin ein abfälliger Laut über die Lippen gekommen aber sie schaffte es gerade noch ihn zu unterdrücken - verscheuchte folgend auch den Gedanken an diesen Typen. In Hinas Zimmer angekommen, schloss Alessa einen Moment die Augen. Alles in diesem Raum erinnerte an ihre bezaubernde Freundin. Alles hier roch nach ihr. Das wohlige Seufzen der Anderen riss sie jedoch aus ihren Gedanken. Dieser wohlwollende Laut, der ihr über die Lippen kam jagte dem Blondchen einen Schauer über den Rücken. "Das klingt jetzt schon nach einem sehenswerten Film..." fügte Alessa hinzu bevor sie sich auf dem Bett ihrer Freundin niederlies. Das Lachen ihrer Freundin war ansteckend. Fast schon automatisch malte sich ein sanftes Lächeln auf ihre Lippen. Als Hina sie um Hilfe bat um aus ihrem hautengem Oberteil zu kommen, zögerte Alessa kurz. Nicht weil sie sich noch nie in einer ähnlichen Situation widergefunden hatte. Keineswegs. Die Beiden kannten alles voneinander aber das damals hatte doch irgendwie alles verändert. Ohne das sie es wollte. Um wieder zum Ursprung zurückzukehren musste sie so tun als wäre nichts, nicht wahr? Als wäre es das normalste auf der Welt ihr dabei behilflich zu sein. Als würde es nichts mit ihr machen. Aber das tat es. Ihre Hände zitterten und der Duft, der ihr in die Nase stieg als sie dicht hinter der Anderen zum Stehen kam, raubte ihr die Sinne. Beinahe hätte sie den Fehler begangen und dort weitergemacht, wo sie in jener Nacht aufgehört hatten. Aber dieses Mal gab es nicht die Ausrede, dass sie zu viel getrunken hatten. Dieses Mal würde es nicht mehr nur unter die Kategorie 'sich ausprobieren' fallen. Sie schluckte als ein Stromschlag durch ihren Körper jagte als sie die zarte Haut ihrer Freundin streifte, bemerkte, dass die Andere unter der leichten Berührung zusammenzuckte, was ihr einen Stich versetzte. "Entschuldige..." kam es augenblicklich über die Lippen des Mädchens. "Meine Hände sind wohl ein wenig kalt..." erklärte Alessa sich obwohl in ihr die Sorge tobte, ob ihre Freundin nicht vielleicht aus einem anderen Grund zusammengezuckt war. Vielleicht weil es ihr unangenehm war, dass sie sie berührte - weil sie Angst hatte, dass sich die Sache von damals wiederholte und ihre Freundschaft zerstörte? Fragen über Fragen und doch wollte keine davon über ihre Lippen kommen aus Angst, es könnte sich etwa zwischen den beiden Mädchen ändern. Vielleicht bemerkte Hina den Hauch von Sorge in ihrem Blick - schließlich kommentierte sie ihr Zucken - schob es auf die Schmerzen, die sie anscheinend hatte woraufhin Alessas Augen sich ein kleines bisschen weiteten. War sie zu grob gewesen? Sie zog ihre Hand zurück, ging ein wenig auf Abstand. Nicht zuletzt weil sie die Nähe zu ihrer Freundin sonst nicht ertrug. Das knappe Oberteil landete achtlos in einer Ecke. Flüchtig huschte Alessas Blick in dessen Richtung bevor er sich wieder an Hina heftete, die halbnackt in Richtung Badezimmer davon spazierte mit nichts mehr am Leibe als einem knappen Spitzenhöschen. Als sie sich noch einmal zu ihr umdrehte, letztendlich um die Frage des Blondchens zu beantworten, sah Alessa fast schon ertappt auf, begegnete flüchtig dem Blick ihrer Freundin, bevor er über ihren perfekten Körper huschte. Ein einladendes Grinsen zierte die Lippen, die die Schülerin nur zu gern geküsst hätte. Nicht so wie sie es als Begrüßung oft taten. Ein echter Kuss. Wie damals. Weil sie sich seitdem immer wieder nach dem Geschmack ihrer Freundin verzerrte. "Ich meinte eher Hilfe beim... Haare waschen..." erklärte sich Alessa und deutete auf den Verband, der die Hand der Anderen zierte. Schließlich war Hina in der Tür verschwunden und Alessa blieb alleine im Zimmer ihrer Freundin zurück. Keine ungewohnt Situation und doch fühlte es sich dieses Mal befremdlich an. Das wohlige Seufzen Hinas drang an ihr Ohr, die wohl gerade in die Badewanne gestiegen war. Das sanfte Plätschern des Wassers verriet es. Allein der Gedanke, dass sie nackt im Nebenraum war beschleunigte den Puls des Blondchens. Wie bescheuert. Dabei hatten sie unzählige Male zusammen gebadet. Nie war es etwas Besonderes gewesen und nun machte sie der Gedanke daran schier verrückt. Die Einladung der Anderen lehnte sie also fast schon eine Spur zu schnell ab. "Ich äh... war vorhin gerade erst duschen..." erklärte Alessa schließlich und näherte sich dem Badezimmer ihrer Freundin. Sie schaffte es ein glaubhaftes Lächeln zustande zu bekommen. Klasse. So würde es ganz sicher nicht wieder wie früher werden - soviel war sicher. Aber gemeinsam hier in dieser Badewanne mit ihr zu baden... war auch keine Option. Nicht wenn sie weiterhin beste Freundinnen bleiben wollten. Und das wollten sie doch, oder? Alessa lehnte sich gegen den Türrahmen und sah Hina an, die bis zum Kinn eingetaucht war. Überall war Schaum und es duftete herrlich nach Blumen. Genießerisch hatte sie die Augen geschlossen. Alessa erwischte sich dabei wie sie das Gesicht ihrer Freundin musterte. Sie war so schön. Wie sollte sie nur jemals wieder einfach nur ihre Freundin sein? War das überhaupt möglich? Konnten sie nach allem was passiert war einfach wieder so tun als wäre nichts? Oder sollten sie einfach einmal darüber... reden? Allein bei dem Gedanken daran wurde ihr schlecht. Die Angst vor dem was bei einem Gespräch herauskommen könnte war gigantisch. Wahrscheinlich hätte sie nüchterner nicht einmal den Mumm dazu. "Hey... worauf hast du heute noch so Lust?" fragte Alessa schließlich beiläufig ihre Freundin. Party war ja wohl in ihrem Zustand keine Option. Vielleicht ein gemütlicher Filmabend? Oder etwas ganz anderes? Vielleicht wollte sie sie ja auch gar nicht mehr bei sich haben. Woher kam diese Unsicherheit eigentlich? Sie war ja sonst nicht so.

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    Hina & Alessa | in ihrem Zimmer


    Als ihre beste Freundin sich für ihre kalten Hände entschuldigte, schüttelte Hina nur ihren Kopf. Sie sagte nichts mehr dazu. Vielleicht lag es auch wirklich nur daran, dass sie zusammen gezuckt war. Immerhin war es draußen noch recht kühl oder? Sie waren auch gerade erst ins Haus der Gardners gekommen und der Taxifahrer hatte auch noch nie etwas von einer Heizung gehört. Bestimmt lag es daran und nicht an dem Bauchkribbeln, dem süßen Stromschlag den sie bekommen hatte. Das gute Gefühl, das sich in ihrem Körper ausgebreitet hatte und dem stillen Wunsch, dass Alessa weiter machte. Die Blonde musste diese Gedanken stumm schalten, sie am besten gar nicht mehr zu lassen. Das konnte nicht gut enden. „Oh wow.. seit wann hast du Probleme mit meinem Rücken?“, sagte das Mädchen mit erhobenen Augenbrauen als sie einen Blick zurück in ihr hübsches Zimmer warf, Alessa anschaute und ihre Unterlippe hervor schob. Ein kurzer Hundeblick, dann wurde ihre grauen Augen größer. „Warte.. sieht mein Rücken schlimm aus? Hab ich Schrammen? Oder blaue Flecken?“ Sie versuchte kurz selbst einen Blick zu erhaschen, ließ es aber schnell wieder bleiben weil es keinen Sinn machte und sie sowieso nichts sehen konnte. Es würde sie aber nicht wundern wenn auch dort sich ein paar Verletzungen abzeichneten. Wo sie schließlich diese Böschung hinab gerutscht war. Schließlich schüttelte sie die verschwommene Erinnerung einfach hinfort und tauchte nackt ins heiße Bad ein, das dann schließlich auch komplett dafür sorgte dass ihr Kopf für eine kurze Zeit die Klappe hielt. Ein wohlwollender Laut verließ die hübschen Lippen als sie sich zurück lehnte, darauf achtete ihren verletzten Arm nicht ins Wasser zu tauchten, und ihre grauen Augen schloss. Den Moment einfach kostete, wie das warme Wasser ihren Körper umgab und sich ihre Muskeln auch gleich entspannten. „Wie wunderbar..“, flüsterte das Mädchen ganz leise in den Wasserdampf hinein bis sie schließlich Alessa hörte, die ihr gefolgt war und nun in der Tür stand. Ihre Freundin lehnte ab und sie senkte ihren Kopf ein bisschen, tauchte mit ihrem Mund unter Wasser und atmete aus wodurch ein paar Blubberblasen entstanden. „Oh, okay.“, sagte sie schließlich leise nachdem sie sich wieder etwas aufgerichtet hatte, mit diesem vielen Schaum spielte und den wohligen Geruch einatmete. Sie lehnte sich mit den Armen auf den Badewannenrand und schaute hinüber zu dem anderen Blondchen im Raum. Ihr Blick wanderte langsam über sie, begutachtete ihr wunderschönes Ouftit, das mal wieder von vorne bis hinten und oben bis unten gut zu ihr passte. Gut durchdacht war und einfach perfekt an ihr aussah. Hina lächelte, schöpfte dann mit ihrer Hand etwas Wasser und warf die wenigen Tropfen die noch über waren zu Alessa. Wahrscheinlich traf sie nicht einmal was. Bevor sie sich wieder auf den Rand lehnte, strich sie ihre langen Haare hinter ihren Rücken und grinste dann. „Faule Ausreden.. ich bin sauber, an mir klebt kein Schmutz mehr, keine Angst..“ Die Schülerin kicherte. Natürlich wusste sie dass es nicht gesund war zu oft am Tag zu duschen aber sonst sagte Alessa doch nie Nein wenn es um ein schönes heißes Bad ging oder? Sie biss sich auf ihre Unterlippe und wandt den Blick ab. War es Alessa unangenehm? Nachdem was zwischen ihnen passiert war? Weil sie nicht wollte dass so etwas noch einmal passierte weil sie keinen Spaß daran gehabt hatte? „Alessa, du.. also ich..“ Ihre Stimme musste ziemlich leise gewesen sein, kaum zu hören, denn es kam eine Frage ihrer besseren Hälfte und so schluckte sie ihre Worte einfach hinunter. „Ich habe Hunger.“, verkündete sie dann und zog etwas Schaum an sich heran als sie sich vom Wannenrand entfernte, bedeckte ihre Brüste etwas damit. „Lass uns Essen gehen, okay? Und danach shoppen?“ Sich mit neuen Klamotten einzukleiden auch wenn man schon längst genug hatte und der Kleiderschrank aus allen Nähten platzte, half doch immer an solchen Tagen und machten sie viel besser. „Aber eigentlich ist es mir auch egal.. wir können uns auch gerne etwas bestellen. Hauptsache du bist da.“ Hina lächelte und sah hinüber zu ihrer Besten, die weiter wie angewurzelt in der Tür stand. Im nächsten Augenblick griff sie nach ihrem teuren Shampoo und hielt es in ihren Händen. Natürlich hätte sie ihre Haare auch selbst einseifen können aber warum sich nicht verwöhnen lassen, wo ihre Freundin ihr schon dieses Angebot gemacht hatte? Deshalb hielt sie die Shampooflasche in ihre Richtung. „Steht das Angebot noch?“

  • [Hinas Zimmer] Hina & Alessa

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    Unweigerlich musste das Blondchen schmunzeln als ihre Freundin gespielt beleidigt ihre Unterlippe vorschob. Wie unfassbar süß sie dabei aussah. Alessa spürte ihr Herz ein kleines bisschen schneller schlagen bei dem Anblick der Anderen. Bei diesem Dackelblick wurden bestimmt schon unzählige Kerle schwach. Natürlich wurden sie das. Hina war einfach unwiderstehlich und das Mädchen wusste das. Wusste wie sie das bekam was sie wollte und beherrschte diese kleinen Spielereien wahrscheinlich noch besser als Alessa selbst. Der Blick ihrer roten Augen heftete sich an den entblößten Körper der Anderen als diese versuchte durch die unterschiedlichsten Verrenkungen einen Blick auf ihren Rücken zu erhaschen. Ein Vorhaben, welches zum Scheitern verurteilt war und Alessa es gänzlich unmöglich machte ihren perfekten Körper nicht verstohlen zu mustern - natürlich nur um nach den erwähnten Schrammen und blauen Flecken Ausschau zu halten. Was sonst. So machte man das als Freundin. So machte man das wenn man weiterhin den Status einer besten Freundin genießen wollte und nicht einfach so als kleiner Ausrutscher abgeschoben werden wollte. Hatte sie wirklich Angst, dass das passieren konnte? Das so ein Ausrutscher, wenn man es so nennen wollte, eine jahrelange Freundschaft entzweien konnte? Sie kannte die Antwort. Deshalb wollte sie sich zurückhalten. Deshalb musste sie diese aufkeimenden Gefühle im Keim ersticken solange es noch möglich war. Aber war es nicht vielleicht schon längst zu spät? Das Mädchen biss sich auf die Lippen. "Nein - da ist alles perfekt so wie immer..." versicherte sie ihrer Besten und schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln bevor sie im Bad verschwand. Ein Lächeln welches augenblicklich wieder verschwand als Hina aus ihrem Blickfeld verschwunden war. Das Blondchen fuhr sich durchs Haar und atmete aus. Verdammt. Wenn sie sich weiterhin so seltsam verhielt würde sie so oder so alles zunichte machen. Alessa wanderte unschlüssig im Zimmer auf und ab. Wusste nicht so recht wohin mit ihren Gedanken - mit diesen neuen Gefühlen. Normalerweise redete sie sonst immer mit Hina über solche Dinge aber das war jetzt doch etwas ungünstig. Die anderen Mädchen in ihrer Klasse fielen auch weg. Wahrscheinlich könnten sie ihr vorlautes Mundwerk nicht halten und Hina würde die erste Sekunde etwas davon mitbekommen. Ihre Brüder kamen ihr als nächstes in den Sinn aber nein. Einfach nein. Die Beiden machten sich ohnehin die längste Zeit rar und die konnte sich schon gut vorstellen, dass Cedric heillos überfordert wäre, da er sein eigenes Leben nicht im Griff hatte und Simon... war vielmehr als Konkurrenz zu betrachten, da Hina schon immer ein Auge auf ihn geworfen hatte. Ein Seufzen verließ die Lippen des Mädchens und sie scrollte durch ihre Whats-App Chats. Unweigerlich stoppte sie bei einem bestimmten Namen und ohne länger darüber nachzudenken tippte sie eine Nachricht bevor sie ihr Handy beiseite legte und Hina ins Badezimmer folgte, da diese sie gerade zu einem Bad eingeladen hatte. Allein der Gedanke sich zu diesem Mädchen ins heiße Wasser gleiten zu lassen war verführerisch. Der angenehme Duft, der sich im ganzen Raum ausgebreitet hatte tat sein übriges. Alessa hatte sich an den Türrahmengelehnt und ihr Blick heftete sich an das bisschen nackte Haut ihrer Freundin, bevor sie ihr Angebot ablehnte, sich dafür allerdings selbst ohrfeigen hätte können. Normalerweise lies sie sich bei so etwas nicht zweimal bitten. Ein schönes heißes Bad gemeinsam mit ihrer Freundin. Danach ging es einem doch gleich viel besser. Danach sah die Welt gleich anders aus. Aber genau vor diesem 'anders' fürchtete sich das Mädchen ein Stück weit. Auch wenn sie es nicht aussprach. Sie beobachtete stumm wie sich Hina ein Stück weit in das nass gleiten ließ und mit dem Schaum herumspielte, mit dem sie offensichtlich nicht gespart hatte. Ihre Freundin spritzte ein paar Wassertropfen in Alessas Richtung, woraufhin diese zusammenzuckte. "Heyyy...." protestierte sie und versuchte den paar Tröpfchen auszuweichen auch wenn sie ohnehin kaum getroffen wurde. Alessa hob die Augenbrauen als Hina ihr versicherte, dass sie völlig sauber war. "Bist du dir sicher?" Ein Grinsen schlich sich auf die Lippen des Blondchens als ihre roten Augen über das Stückchen nackte Haut, die aus dem Wasser lugte, wanderte. Beinahe hätte sie Hina angeboten, dass sie es doch für sie überprüfen konnte aber gerade noch rechtzeitig biss sich Alessa auf die Lippe. Früher waren solche Sprüche zwischen ihnen normal aber war das jetzt auch noch in Ordnung? Arrrgh. Was war richtig? Was war falsch? Was ging zu weit und was war seltsam weil sie es plötzlich nicht mehr so machten wie vor dem was vorgefallen war? Hinas Worte rissen das Blondchen wieder aus ihren Gedanken, in denen sie sich momentan viel zu oft verirrte. "Klingt super. Ist dir das heute auch nicht zu viel...?" Ein Hauch von Sorge schwang ihrer Aussage mit. Immerhin war Hina gerade erst aus dem Krankenhaus entlassen worden und wenn man an die exzessiven Shoppingtouren der Mädchen dachte, so konnte das auch ganz schön anstrengend werden. "Oh ja. Ich bin dafür das heute Cheatday ist. Ausnahmsweise...." Allein bei dem Gedanken an ungesundes Essen lief dem Mädchen das Wasser im Mund zusammen. Süßes machte die Welt einfach viel besser. Folgend erwiderte Alessa das Lächeln ihrer Freundin und wurde dabei von einem warmen Gefühl durchströmt. Es war auch okay nur ihre Freundin zu sein. Wichtig war einfach das sie an ihrer Seite war. Immer. Auch wenn sie dafür diese dummen Gefühle vergessen musste. Alessa stieß sich vom Türrahmen ab und nahm die Shampooflasche ihrer Freundin entgegen bevor sie sich auf den Badewannenrand setzte und sich ein bisschen was von dem Shampoo in die Handfläche gab bevor sie es in den Haaren ihrer Freundin verteilte. Der Duft des Shampoos stieg ihr in die Nase. Ein Duft, der unweigerlich irgendwie zu Hina gehörte und sofort dazu führte das sich ein Lächeln auf die Lippen des Blondchens stahl. Vorsichtig glitten die Finger der Schülerin in die langen Haare ihrer Freundin und verteilten das Shampoo sorgfältig bevor sie sanft ihre Kopfhaut massierte und unweigerlich ihren Blick über das Gesicht des Mädchens wandern lies und sich kurz an ihre perfekt geschwungenen Lippen heftete. Zu gerne hätte sie die ihren darauf gelegt. "Okay so...?" fragte Alessa schließlich um letztendlich auch sich selbst auf andere Gedanken zu bringen.

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