Jägerweg 4: Haus von Hina

  • Hina und ihre Eltern Camellia und Charles leben in einem großen Haus, das sich die hart arbeitenden Eltern in den letzten Jahren zusammen erarbeitet haben. Es bietet daher ausreichend Platz für die kleine Familie. Im Erdgeschoss liegen die Küche aus dem man einen wunderbaren Blick in den Garten, in dem Camellia ihre Pflanzen beheimatet, hat und ein großes Badezimmer. Im ersten Stockwerk ist das elterliche Schlafzimmer sowie das Arbeitszimmer von Charles und ein weiteres kleines Badezimmer. Unter dem Dachboden hat die Tochter des Hauses ihr eigenes großes Reich mit Schlafzimmer, einem kleinen Wohnbereich und einem eigenen Bad.


    Bewohner: Hina (+ Camellia & Charles)


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  • ~wacht auf~
    Blinzelnd erwachte das Mädchen und verliess somit die Welt der Träume. Verwirrt blickte sie sich in ihren Zimmer um, bis sie feststellte, dass sie nicht mehr bei ihrer Grossmutter wohnte. Sie hatte nämlich einige Zeit bei dieser verbracht, ehe sie ihren Eltern hierher gefolgt war... das hiess doch, dass sie endlich bei ihren Eltern war! Hina schmiss ihre Decke schnell von sich und sprang auf. Noch in ihrem Pyjama rannte sie aus ihrem Zimmer, hinein in das Zimmer ihrer noch schlafenden Eltern. Sie sprang auf die beiden drauf und weckte sie fröhlich. "Mama! Papa! Guten Morgen!", trällerte das Mädchen glücklich und versuchte ihre kurzen Ärmchen um die beiden zu schlingen. Sie hatte sie solange nicht mehr gesehen gehabt, weswegen ihre Eltern auch nicht böse wurden. Stattdessen schlossen sie sie ebenfalls in die Arme. Die kleine Familie war nun endlich wieder glücklich vereint.



    ~
    Nachdem etwas Zeit verstrichen war, Hina sich angezogen hatte und mit ihren Eltern ein wirklich leckeres Frühstück gehabt hatte, lief sie nervöse Kreise in ihrem Zimmer. Dies tat sie solange, bis ihr Vater schliesslich eintrat um nach dem rechten zu schauen. Er bemerkte natürlich sofort, dass etwas nicht stimmte.
    "Was ist mein Kleines?", fragte er, während sie ihre Arme hinter ihrem Rücken verschränkte und unschuldig zu ihm nach oben blickte. Dabei machte sie wie gewöhnlich ihren Schmollmund und begann, ihren Wunsch zu nennen. "Papa! Ich weiss, dass wir noch nicht lange hier sind aber... ich würd echt gerne rausgehen und spielen! Darf ich? Bitte!", flehte das kleine Mädchen und hörte bald schon das Lachen ihres Vaters. "Natürlich!", meinte dieser bloss und gab ihr einen kleinen Klaps auf den Rücken. "Geh schon und tob dich aus! So kennen wir dich doch meine Kleine!" Ein kleiner Freundenschrei entfuhr dem Mädchen und sie rannte schon voller Elan raus, überlegte sich dabei, was sie heute anstellen konnte. Diese Gegend schien ihren Eltern deutlich sicherer als die alte, weswegen sie sich keine allzu grossen Sorgen um ihr Kind machten. Hier würde niemand etwas der kleinen Hina antun.
    ~geht~

  • [IMG:http://orig15.deviantart.net/6945/f/2016/086/6/f/hina_by_princesslettuce-d9wp18h.png]Der Nachtbus hatte Hina sicher in ihr trautes Heim gebracht. Andere Mädchen in ihrem Alter würden sich das wahrscheinlich eher nicht trauen, aber das blonde Ding war doch schon groß und stark. Und außerdem war Charles ihr Papa, wer würde schon die Tochter des bekannten und beliebten Rangers entführen! Leise öffnete die Grundschülerin die Haustüre, ihre Eltern waren noch wach und begrüßten ihr junges Kind freudig. Nach einem kurzen Plausch folgte Hina ihrer hübschen Mama in ihr Kinderzimmer, dort war bereits ihr dunkelblauer Koffer offen auf dem Bett und wartete darauf, mit den süßen Kleidern des jungen Fräuleins vollgepackt zu werden. Lachend und oft grübelnd, was sie denn alles mitnehmen sollte, verflog die Zeit und schlussendlich war ihr Reisekoffer gepackt. Ein paar Stunden Schlaf noch und der Urlaub konnte starten! Das Blondchen machte sich bettfertig und verfiel auch sofort in einen tiefen Schlaf nachdem sie sich in ihr weiches, flauschiges Bett gelegt hatte.
    Liebevoll wurde sie am frühen Morgen von ihrem Papa geweckt. Er war bereits angezogen und fertig für die Abfahrt, sogar sein gutes Parfum hatte er aufgelegt! Was ihre Mama wohl dazu sagte? „Mama, wirst du dich nicht einsam fühlen?“, fragte sie verschlafen während sie sich Augen reibend an den Frühstückstisch setzte. Natürlich hatte die Indonesierin noch ein reichhaltiges und gesundes Frühstück vorbereitet, ihre Liebsten sollten schließlich nicht mit leerem Magen das Haus verlassen. Selbst die bunte Kindergartentasche von Hina war mit einer Tupperdose frischer Früchte und geschmierter Brote gefüllt worde. Damit sie auf der langen Fahrt in die Berge ja nicht Hunger bekam! Aufgeregt schaufelte sich die Grauäugige ihr Müsli in den Mund, schlürfte ihren warmen Tee und sprang schließlich vom Holzstuhl. „Lass uns gehen, Papa! Nicht dass der Bus noch ohne uns abfährt!“ Charles schmunzelte dabei nur während seine Tochter sich die mit Fell gefütterten Schuhe anzog und in ihre dicke Winterjacke schlüpfte. Die hatte sie von ihrem Papa bekommen und die hielt sie auch schön warm! Noch Mütze und Handschuhe und die junge Dame war fertig für die Abreise. „Bis bald, Mama! Ich hab dich lieb!“, rief sie ihrer geliebten Mutter zu, zupfte den Kragen ihrer Jacke zurecht und zusammen mit dem Ranger verließ Hina ihr Zuhause.

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  • [Kommen an] Hina & Alessa

    Alessa Evans.png

    Wie durch ein Wunder hatten es die zwei Blondchen aus den düsteren Wald geschafft und wie durch ein weiteres Wunder hatte die böse Hexe sie nicht verfolgt oder verspeist. Dieser Tag war wirklich voller Wunder - das war ganz und gar wunderbar! Die Beiden waren ganz außer Atem, da sie seit dem Vorfall mit dem Käfertee durch gerannt waren aber schlussendlich fanden sie sich auf der Straße wieder. Wie ekelhaft war dieses seltsame blonde Mädchen bitte gewesen? Servierte ihnen einfach Tee mit Käfern. Fierte sie so etwa ihre Teeparties? Mit Käfern darin? Kein Wunder war sie so alleine auf der Waldlichtung. Geschmäcker waren ja bekanntlich verscheiden aber das war wirklich bäääh. Genau diese Gedanken teilte Alessa auch mit ihrer neuen besten Freundin während sie weiter in Richtung Heimat schlenderten. Die Aufregung war geschwind wieder vergessen und dafür war eine neue Aufregung ganz präsent. Bald schon würde sie Hinas Zimmer sehen und all ihre tollen Spielsachen und Klamotten, sofern nicht wieder ein Häschen auftauchen würde, welches gerettet werden musste. Die Gedanken an das Zimmer ihrer neuen Freundin vertrieben die Müdigkeit im Körper der Schülerin, während ihre kurzen Beinchen sie durch die Straßen trugen. Bei jedem Haus , dass in Sichtweite auftauchte war Alessa ganz aufgeregt und fragte sich ob Hina vielleicht dort wohnte und schließlich war der Moment gekommen und ihre Freundin deutete auf eines der Häuser um zu verkünden, dass sie dort wohnte. Die roten Äuglein Alessas strahlten beim Anblick des hübschen Häuschens. Es war so groß und beeindruckend und einfach ja es passte zu Hina! Alessa kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und konnte es nicht erwarten wie es wohl drinnen aussah. Die beiden Mädchen sammelten ihre letzten Kräfte und rannten schließlich um die Wette, Alessa angetrieben von der Erwartungsfreude und Hina hmmm... vielleicht war auch sie ein bisschen aufgeregt eine Freundin zur Pyjamaparty zu Hause zu haben. Zumindest ging es der Tochter von Matze so. "Euer Haus ist soooo schön!" rief Alessa ihrer Besten zu, während sie mit ihrem kleinen Rucksäckchen auf das Haus zu liefen und schließlich fast zeitgleich an der Haustüre ankamen. Nun war es soweit. Aufregung und Müdigkeit kämpfen im Körper des Blondchens darum, wer die Überhand gewinnen sollte. Hina packte ihren Schlüssel aus ihrem Rucksack und schloss gleich die Haustür auf, wo im Flur schon ein großer Mann auf sie zu warten schien. Das musste Hinas Papa sein, oder? "Ha-hallo ich bin Alessa!!" höflich streckte das Mädchen ihre Hand aus um sie dem Herrn zu reichen, während ein zuckersüßes Lächeln auf ihren Lippen lag.

  • Hina.pngHina & Alessa | in ihrem Zimmer


    Puh, das war jetzt aber anstrengend gewesen! Hina musste erstmal tief durch schnaufen als die jungen Kinder an der Haustür zum Stehen kamen. Selbst als sie nach ihrem Schlüssel suchte war sie noch ganz außer Atem. Da merkte man dass Sport nicht ganz so ihr Lieblingsfach in der Schule war. Das Mädchen war ganz aufgeregt und auch stolz dass sie Alessa ihr Haus oder halt das ihrer Eltern zeigen konnte, vorallem auf ihr Zimmer freute sie sich am meisten. Bevor Hina ihren Papa begrüßen konnte, stellte ihre beste Freundin sich ganz höflich vor und nachdem die Begrüßung und Vorstellungsrunde fürs Erste vorbei war, klammerte sie sich an den Arm von Alessa und grinste ihren Papa breit an. „Das ist meine beste Freundin! Sie ist einfach so toll! Ich hab sie lieb!“, schwärmte die Kleine lächelnd. Eigentlich wollte sie das Blondchen gleich nach oben in ihr Zimmer entführen, nachdem sie gefragt hatte ob das mit dem Übernachten okay war und sie natürlich ein Ja bekommen hatten, aber der blonde Vater hielt die beiden auf. „Meine Süßen, dieses Jahr wird es wieder ein Sommercamp geben. Mit vielen Aktivitäten und ganz viel Spaß, ohne eure Eltern natürlich. Außer mich, ich werde da sein und ein bisschen nach dem Rechten sehen. Damit meinem Schmetterlings nichts passiert.“, erzählte Charles und wer auch immer jetzt in diesem Raum war, konnte das glitzernde Funkeln in den Augen der Mädchen sehen. Die Frage ob beide Lust darauf hätten war so was von unnötig. „Das wird der Wahnsinn, das wird so toll! Dein Papa erlaubt dir das ja bestimmt oder? Wenn nicht überrede ich ihn!“ Hina hüpfte aufgeregt hin und her. War das schön! Noch immer begeistert davon führte sie Alessa ins obere Geschoss wo ihr Zimmer war und öffnete dann die Tür zu ihrem Reich. „Tadaaa!“

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  • [In Hinas Zimmer] Hina & Alessa


    Alessa Evans.png


    Hinas Papa wirkte richtig nett. Fast so nett wie ihr eigener Papa oder vielleicht sogar gleich. Irgendwie hatte Alessa das Gefühl, dass auch er seiner Tochter nichts abschlagen konnte. Es war die Weise wie er sie ansah und wie er über sie sprach. Einfach ein ganz wundervoller Papa. Bisher hatte sie eigentlich nur liebe Papas kennengelernt. Auch der Papa von Charlie und Ben war so super - fast schon magisch - gewesen. Ob Hinas Mama auch so superlieb war? Bestimmt! Sie hatte doch beim Reiten gemeint, dass sie ihr die Kekse gebacken hatte. Schade das ihr Papa nicht so gut backen konnte - so kam Alessa nur selten in den Genuss von wirklich leckerem selbst gekochten Essen aber dafür fehlte es ihr ansonsten an nichts. Ihre neue beste Freundin klammerte sich ganz fest an sie und Alessa tat es ihr gleich. Sie waren wirklich ein Herz und eine Seele geworden. Nichts und Niemand konnte ihre Freundschaft entzweien. Sie waren ein super Team. Das Blondchen umarmte Hina ganz kräftig und nachdem Hinas Papa einverstanden war, wollten sie auch gleich nach oben um Hinas Zimmer zu inspizieren aber sie wurden aufgehalten. Du meine Güte. Anscheinend würde es heuer wieder ein Sommercamp geben und gemeinsam mit ihrer neuen besten Freundin würde das bestimmt der Spaß ihres Lebens werden. Ihr Papa musste ihr einfach erlauben da teilzunehmen. Er konnte gar nicht anders. Er MUSSTE einfach. Das durfte sie nicht verpassen. Die Augen des Mädchens funkelten als sie sich vor ihrem inneren Auge schon vorstellte wie wundertoll das alles werden würde. Ein Blick in die Richtung ihrer Besten und sie wusste, dass sie sich mindestens so sehr freute wie Alessa. "Aaaaah das wird der beste Sommer überhaupt!!!" posaunte die Tochter von Matze und Kate schließlich raus und hüpfte vor Aufregung auf der Treppe herum wie ein Gummiball. "Mein Papa erlaubt es mir ganz bestimmt!" war sich Alessa sicher und war kurz davor ihm gleich zu schreiben um sich darin bestätigt zu fühlen, war dann aber doch zu gespannt das Zimmer ihrer Freundin zu sehen. Und mit diesen guten Nachrichten hopsten die Beiden nach oben und es dauerte nicht lange und das Zimmer der Anderen offenbarte sich Alessa. Sie blieb erst in der Tür stehen um den Raum auf sich wirken zu lassen, ehe sie ohne weiter zu zögern hinein stürmte und sich wie ein Kreisel im Kreis drehte, während sie all die tollen Dinge bestaunte. Sie hatte mindestens genau so viele Spielsachen wie Alessa und auch ihr Kleiderschrank lies vermuten, dass sie ihr auch klamottentechnisch in nichts nachstand, außer das ihr Papa oder ihre Mama sie wahrscheinlich nicht selbst nähten wie Matze es für sein geliebtes Töchterchen tat. "Dein Zimmer ist sooooo hübsch!" staunte Alessa während sie all die Spielsachen und Kuscheltiere bestaunte. Ab und an hörte man auch ein: "Oh mein Gott! Das hab ich auch!" zwischen all den Schwärmereien.

  • 1429-hina-pngHina & Alessa | in ihrem Zimmer


    „Auf jeden Fall! Ich war noch nie in einem Sommercamp und jetzt darf ich in eines und dann auch noch mit dir! Das ist doch zu schön um wahr zu sein! Also ich hoffe dass es wahr ist.. ist es wahr? Oder träume ich?“ Hina zwickte sich auf den Treppen selbst in den Arm aber es passierte nichts, es war alles real und deshalb lachte die Kleine auch. Es war schon seltsam dass sie als Tochter des Rangers und Campleiters noch nie in einem Camp und einen ganzen Sommer lang weg war. Aber bis jetzt hatte es sich nie ergeben. Oft war sie auch mit ihrer Mama im Urlaub da ihr Papa ja eh nicht zuhause war. Aber jetzt war es soweit, niemand konnte ihr dazwischen reden, der beste Sommer würde kommen und sie würde ganz viele neue Dinge kennen lernen und das auch noch zusammen mit Alessa! Als diese völlig begeistert durch das Zimmer von Hina stürmte, freute sich die Grundschülerin tierisch. „Danke aber sicher nicht so toll wie deines! Zumindest gibt es in meinem Kleiderschrank nicht so hübsche Sachen wie in deinem. Ich bin schon so gespannt, wir müssen dann mal eine Modenschau bei dir machen ja? Ich pass auch ganz gut auf deine Kleider auf!“ Waren ja immerhin Einzelstücke. Aber jetzt waren die Kinder erstmal bei Hina und nach ein paar Handgriffen war eine große Schublade unter ihrem Bett hervor gezogen. Darin war eine zweite Matratze sodass die Blondchen quasi nebeneinander schlafen konnten! Also fast, eine ein Stückchen tiefer aber trotzdem ganz nah! Und da Hina sich so freute und so glücklich war durfte Alessa auch oben schlafen, in ihrem Bett, auf ihrer Matratze. „Ich hoffe es ist bequem für dich! In meinem Schrank sind ein paar Pyjamas, such dir einen aus!“

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  • [In Hinas Zimmer] Hina & Alessa


    Alessa Evans.png


    Alessa musste ebenfalls kichern, als das andere Mädchen sich kräftig in den Arm zwickte um sicherzustellen, dass sie auch wirklich nicht träumte. Der heutige Tag war wirklich so aufregend und einzigartig, dass man wirklich glauben konnte, dass man träumte aber das Blondchen widerstand dem Bedürfnis sich ebenfalls in den Arm zu kneifen. Selbst wenn es ein Traum war, dann war sie ohnehin noch längst nicht bereit aufzuwachen, denn er war einfach zu schön! "Es muss einfach wahr sein! Ich kann es kaum erwarten! Mir wäre es am Liebsten wenn es morgen schon losgehen würde!" Alessa war ganz hibbelig. Das war das erste Mal, dass sie mit einer Freundin in ein Camp fahren würde. Es war etwas ganz besonderes! Es würde so vieles zum Entdecken geben und das ihre beste Freundin mitfahren würde war natürlich das Beste daran üüüberhaupt. Ganz alleine machte so etwas bestimmt keinen Spaß. Alessa ging sicher davon aus, dass ihr Papa es erlauben würde. Für sie kam es gar nicht in Frage, dass er nein sagen könnte. Das wäre wahrscheinlich auch das erste Mal, dass er zu etwas das sich seine Tochter wünschte, nein sagen würde. Alessa war das glücklichste Mädchen der Welt! "Jaaa! Eine Modenschau klingt ganz toll! Ich wette die Kleider stehen dir ganz toll. Dann kannst du das was dir am besten gefällt behalten. Dann hast du ein Orginal Einzelstück meines Papas. Darum werden dich alle beneiden!" verkündete Alessa stolz und grinste ihre Freundin an. Es dauerte nicht lange und Hina hatte aus ihrem Bettchen zwei Betten gebastelt. Wie praktisch! So konnten sie noch ein wenig plaudern bevor sie einschlagen würde, wobei sich langsam aber sicher die Müdigkeit über das Blondchen hermachte. Sie gähnte herzhaft und nahm das Angebot Hinas dankend an. Selbstverständlich entschied sich Alessa für einen rosafarbenen Pyjama und war auch gleich hineingeschlüpft. "Er ist total weich und kuschelig! Danke!" lächelte Alessa herzlich ehe sie sich auf dem Bettchen bequem machte. und noch einmal kurz ihr Handy zückte um ihrem Papa doch noch schnell von dem Camp zu erzählen um seine Zusage auch noch einmal schriftlich zu haben. Es dauerte keine zwei Sekunden ud ihr Papa hatte ihr prompt auch geantwortet. Ein Quietschen entfuhr dem Mädchen und sie zeigte die Nachricht ihrer Freundin. "Mein Papa hat ja gesagt! Wir gehen zusammen ins Sommercamp!" Alessa schmiss sich auf die Matratze und freute sich wie verrückt, dass sie mit Händen und Füßen in der Luft herumfuchtelte.

  • 1429-hina-pngHina & Alessa | in ihrem Zimmer


    Das kleine Mädchen geriet wieder ins Schwärmen und Träumen als Alessa von den vielen einzigartigen Kleidern ihres Papas erzählte. Ein bisschen neidisch war sie ja schon.. obwohl es deutlich mehr war als ein bisschen. Aber trotzdem gönnte sie es ihrer besten Freundin natürlich! Dafür war ihr Papa der Campleiter und wer weiß, vielleicht bekamen die beiden Blondchen ja ein extra bequemes Bett oder viel besseres Frühstück als die anderen Kinder. Hina musste ein bisschen kichern ehe auch sie in ein hellblaues Kleidchen schlüpfte, das sie momentan zum Schlafen trug. „Du siehst so süß darin aus!“, sprach das Mädchen ganz begeistert als Alessa in einem ihrer Schlafanzüge auf ihr Bett gekrabbelt kam. Es war einfach so ein schöner Moment gerade und er wurde einfach immer besser! Denn ihre Beste verkündete laut quietschend dass ihr Papa zugesagt hatte und jetzt stand den Blondchen nichts mehr im Weg! „Jaaa!! Unsere Papas sind die Besten!“ Völlig aus dem Häuschen und ein bisschen aufgedreht plauderten die Kinder noch weit in die Nacht hinein, es war ja eh schon so spät und irgendwann gaben sie einander keine Antworten mehr. Auch wenn die Realität gerade so toll und perfekt war, die Grundschülerinnen waren hundemüde und hüpften gemeinsam ins Land der Träume.

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  • [In Hinas Zimmer] Alessa & Hina


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    Wie lange genau die Mädchen die Mädchen noch gequatscht hatten war unsicher. Jedenfalls waren sie irgendwann eingeschlafen. Natürlich. Der Tag war auch unheimlich lange gewesen, sie hatten viel erlebt und es war bestimmt schon ganz ganz spät als den Blondchens die Augen schlussendlich zugefallen waren. Aber sie waren ja schon groß. Sie konnten schon ganz lange aufbleiben. Auch in den Träumen der Blonden ging es um das Sommercamp. Als sie morgens aufwachte erinnerte sich Alessa zwar nicht mehr daran aber ein seeliges Lächeln auf ihren Lippen verriet, dass sie nur Positives darüber geträumt haben konnte. Die ersten Sonnenstrahlen fanden ihren Weg durch die liebevoll ausgesuchten Vorhänge des Mädchenzimmers. Von Draußen drang Vogelgezwitscher an das Ohr der jungen Schülerin und so kam es, dass sie sich am Rücken zurück drehte und sich ausgiebig streckte bevor sie ihre roten Augen aufschlug. Ein herzhaftes Gähnen entfuhr dem Mädchen, ehe sie sich in die Richtung ihrer besten Freundin drehte, die offensichtlich auch vom Zwitschern der Vögel geweckt worden war. "Ich habe sooooo gut geschlafen. Dein Bett ist total bequem!" grinste Alessa ihre Freundin an und setzte sich im Bett auf aber noch nicht ganz bereit, die kuschelige Decke loszulassen und gänzlich aufzustehen. "Ich werde heute schon packen! Es ist immer so schwer sich zu entscheiden, was man alles mitnehmen will. Am allerliebsten würde ich einfach mein ganzes Zimmer mitnehmen..." schmollte das Blondchen schon fast in die Richtung Hinas. Ob sie dieses Problem auch hatte? Alessa konnte Menschen nicht verstehen, die beim Packen in Hand umdrehen fertig waren. Wie war so etwas möglich?!

  • 1429-hina-pngHina & Alessa | in ihrem Zimmer


    Wie es bei wunderschönen Prinzessinnen eben so war wurden die jungen Blondchen vom melodischen Zwitschern der Vögel vorm Fenster geweckt. Hatten sie dort ein Nest? Es hörte sich so schön an! Da war die Kleine nicht einmal grummelig und wütend, nein sie drehte sich mit einem Lächeln auf den Lippen herum und erblickte auch gleich das glückliche Gesicht von Alessa, die sie ebenso anstrahlte. „Guten Morgen!“ Die Halbindonesierin setzte sich auf und legte ihre kuschelige Decke um ihre Schultern. „Nicht wahr? Ich liebe es in meinem Bett zu liegen, das könnte ich den ganzen Tag! Allerdings würde man da so viel vom Leben verpassen..“ Das war schon wirklich eine schwere Entscheidung. Die Mädchen diskutierten weiter über den geringen Platz in ihren Koffern und Hina machte sich wirklich große Sorgen darum, dass nicht alles hinein passte. Gewisse Dinge konnte und wollte die Grundschülerin gar nicht hier zurück lassen. Es klopfte plötzlich an der Zimmertür und fragend guckte das Mädchen hin, sonst klopfte doch auch niemand. Ihre Eltern stürmten immer ohne zu warten in ihr Zimmer, das nervte Hina ja schon, egal wie oft sie es ihnen sagte! Ihre hübsche Mama stand mit einem großen Tablett in der Tür. „Guten Morgen. Papa hat mir erzählt dass du Besuch hast und ich habe euch ein Frühstück gemacht. Heute sogar im Bett.“, sagte Camellia mit einem freundlichen Lächeln, begrüßte Alessa dann und stellte zum Schluss das Frühstück auf das Bett des Mädchens, sodass Hina gleich hinauf kletterte. Nachdem ihre Mutter das Kinderzimmer wieder verlassen hatte, staunte die Blonde mit großen Augen. Auf dem Frühstückstablett waren Pfannkuchen mit Sirup, Brezeln sowie Semmeln, ein bisschen Marmelade und Nutella und das kleine Highlight: frisches Obst, ausgestochen in süße Herz- und Sternchenformen. Begeistert klatschte sie in die Hände. „Wir werden schon wie Prinzessinnen bedient!“

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  • [In Hinas Zimmer] Hina & Alessa


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    Sie verstand ihre Freundin vollkommen. Auch Alessas Bett war sehr bequem und ganz besonders wenn Schule war hätte sie gerne morgens noch viel mehr Zeit darin verbracht aber es gab einfach so vieles zu entdecken und zu erleben, dass es fast schon schade gewesen wäre, wenn man seinem Bedürfnis nachgehen würde. Dennoch fand Alessa es hier bei Hina viel gemütlicher aber das konnte auch daran liegen, dass Hina hier war und mit einer besten Freundin an der Seite war alles gleich viel schöner, lustiger, einfach besser. Jap. Die Beiden waren gerade mitten in ihrer Diskussion bezüglich Koffer packen und wie man am Besten alles was man brauchte unterbringen konnte als es an der Zimmertür klopfte. Augenblicklich wandten sich die beiden Augenpaare in die Richtung des Störenfrieds und schließlich schneite eine wunderhübsche Frau herein. Ihr Haar umschmeichelte ihr Gesicht und sie hatte eine wahnsinns Ausstrahlung aber was noch viel viel wichtiger war: In ihren Händen hielt sie ein Tablett mit zahlreichen Leckereien. Alessa war so fasziniert von diesem Frühstück, dass sie es fast verabsäumte sich vorzustellen. Sie konnte es immer noch nicht glauben, dass man ihrer Freundin und somit auch ihr das Frühstück sogar zum Bett brachte. Das war einfach so toll! Sie fühlte sich wirklich und ganz wahrhaftig wie eine Prinzessin. Sie selbst durfte eigentlich nur wenn sie krank war oder vielleicht Geburtstag hatte oder aber wenn ihr Papa sie verärgert hatte und er sich auf diese Weise bei seiner Prinzessin einzuschleimen versuchte., im Bett frühstücken. Hmpf. Sie würde ihm gleich wenn sie nach Hause kam erzählen, dass ihre Freundin jeden Tag im Bett frühstücken durfte. Er musste ja nicht wissen, dass dem gar nicht so wahr. Bestimmt würde sie es dann auch dürfen, nicht wahr? "Waaaaahnsinn! Sieh dir mal dieses Frühstück an! Macht das seine Mama alles selbst?" Neugierig schnappte sich Alessa ein Fruchtsternchen und begutachtete es von allen Seiten. Obst war so leckerschmecker und nun hatte es auch noch so supersüße Formen. Da würde es bestimmt gleich noch einmal so gut schmecken, da war sich das Blondchen sicher. Alessa musste kichern und grinste ihre Freundin an bevor sie überdramastisch dieAugen rollte. "Jaa, Endlich jemand der das richtig gut kann. Simon und Cedric müssen das deeeefinitiv noch üben!"

  • 1429-hina-pngHina & Alessa | in ihrem Zimmer


    „Ja! Meine Mama liebt es zu kochen und uns zu verwöhnen, das sagt sie immer wieder.“ Und darüber war Hina auch wirklich froh. Dass ihre Mama das gerne machte. Auch wenn sie nicht sooft Zeit dafür hatte da sie ja auch arbeiten musste. Aber wenn die Familie einmal beisammen war genoss die Grundschülerin das in vollen Zügen! Hina kicherte als Alessa meinte dass ihre Brüder noch sehr viel lernen mussten und nickte. „Oh ja! Cedric ist sogar eingeschlafen, was für ein Butler tut so was?! Unerhört, püh!“ Kurz spielte sie das hochnäsige Fräulein, verschränkte dafür ihre Arme vor der Brust und hob ihr Kinn an, dann lachte sie aber wieder. „Irgendwann werden die schon noch lernen wie man Prinzessinnen behandeln muss. Vorallem hat Simon sich ja gedrückt!“, plauderte die Kleine und nahm sich zwei Erdbeerherzen, die sie gleich verspeiste. „Hoffentlich kommen nur liebe Kinder in das Camp. Ich hab keine Lust auf Streit!“ Hina musste an das schwarzhaarige Mädchen und ihre dumme Freundin denken, die sie in den Bergen kennen gelernt hatte. Auf so was konnte sie verzichten! „Aber egal, solange wir zusammen sind wird alles gut!“ Die Blonde lächelte breit und schnitt sich dann ein Eckchen von den Pfannkuchen runter. War das lecker!

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  • [In Hinas Zimmer] Hina & Alessa

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    "Du Glückliche!" entfuhr es Alessa, während sie ihr Gesicht fast schon ein wenig gequält verzog und eine theatralische Geste mit der Hand an der Stirn inszenierte. "Mein Papa kann wirklich fast gar nicht kochen..." erklärte die Blonde ihr Leid, während sie es ihrer Freundin gleich tat und sich an den leckeren Pancakes bediente, die wie der Himmel auf Erden schmeckten. Alessa konnte davon fast nicht genug bekommen. Die Mädchen lachten über die Unfähigkeit von Cedric und Simon, während sie das leckere Mahl in dem gemütlichen Bettchen genossen. "Jaa hoffentlich lernen sie es irgendwann ansonsten werden sie wohl einsam und allein sterben, weil ihre Freundinnen sie verlassen..." meinte die Schülerin bevor sie sich schließlich eine Weintraube in den Mund schob. "Notfalls nehmen wir sie als Butler auf und erziehen sie richtig." grinste die kleine Schwester der beiden Brüder ihre Freundin an. Bestimmt waren die Beiden sehr lernfähig und wenn sie dann gut ausgebildet waren konnte man sie wieder auf die restliche Mädchenwelt da draußen loslassen. Vor allem Cedric war ja ein hoffnungsloser Fall gewesen. Kopschüttelnd dachte Alessa an den Abend zurück. Das arme Mädchen. Insgeheim fragte sich die blonde Schülerin ob ihr geliebtes Brüderchen und Schminkopfer es mittlerweile geschafft hatte seiner Nichtfreundin die Liebe zu gestehen. Immerhin hatten Hina und sie ihn doch so perfekt darauf vorbereitet. Die Beiden mussten an dieser Geschichte dranbleiben soviel war sicher immerhin durften sie den Moment seiner Hochzeit nicht verpassen. Ob es wohl schon Zeit war Kleider auszusuchen? Eigentlich war immer Zeit für neue Kleider. Zumindest war Alessa dieser Meinung und hielt an ihrer These fest. Bestimmt würde Hina ihr Recht geben. "Hmmm... ob dieses Mädchen von Papas neuer Freundin auch kommt?"murmelte das Blondchen zu ihrer Besten. "...sie ist irgendwie komisch." Dabei kam Alessa doch eigentlich sonst mit jedem sofort aus aber dieses Mädchen hatte sie vollkommen ignoriert und vielleicht gefiel der Schülerin auch die Tatsache nicht, dass es da ein anderes kleines Mädchen gab, dass sie Aufmerksamkeit ihres Papas bekam, da er sich offensichtlich bei der Mutter des Mädchens einschmeicheln wollte. Püh. "Ja wir halten zusammen, was auch immer passiert!" lächelte Alessa ihre Freundin an und umarmte sie innig, bevor sich Beide wieder am Frühstück zu schaffen machte, dass einfach so unheimlich gut war!

  • 1429-hina-pngHina & Alessa | in ihrem Zimmer


    „Cedric sollte auf jeden Fall mehr Disneyfilme gucken damit er weiß wie er mit dem Mädchen seiner Träume umgehen muss! Und dabei nicht wieder einschlafen.. ob er es geschafft hat seine Freundin von sich zu überzeugen? Aber wie schafft man sowas wenn man kein Disney-Fan ist.“ Unvorstellbar für das kleine Mädchen. Jemand der kein Disney mochte war so unnormal und könnte sie niemals von sich überzeugen oder für sich gewinnen. Hina schüttelte den Kopf und biss in ein Stück Brezel. „Butler sind immer gut! Können die beiden nicht mitkommen in das Camp? Und unser Gepäck schleppen! Und uns Essen bringen wenn wir das wollen!“ Die Grundschülerin lachte, konnte sich aber weder den einen noch den anderen in einem schicken schwarzen Anzug vorstellen. Vorallem bei Cedric hatte sie immer noch das geschminkte Etwas im Kopf, das würde niemals passen. „Ew nein, ich möchte keine komischen Mädchen da haben.. die können bleiben wo der Pfeffer wächst!“, beschwerte sich die Kleine laut weil sie einfach keine Lust auf irgendwelche Möchtegern-Mädchen oder sonstige obercoole Zicken hatte. „Aber wenn die dabei ist müssen wir sie ärgern! Auf eine nette und prinzessinnenhafte Weise natürlich.“ Sie grinste breit. Irgendwas würde ihnen da schon einfallen. Und wenn es einfach nur rosa Glitzer überall war. Nicht jedes Mädchen mochte Glitzer.. unvorstellbar für Hina. Ihr Blick wanderte hinüber zu ihrem Kleiderschrank und nachdem sie ein Erdbeerherz gegessen hatte, seufzte das Blondchen. „Weißt du was toll wäre? Ein Kleid das wir beide haben! Das zeigt dass wir zusammen gehören, wäre das nicht schön?! Dann sieht jeder dass wir Beste Freundinnen sind!!“ In ein paar Jahren würde sie sich für diesen Vorschlag vielleicht hassen.. aber gerade jetzt in diesem Moment und in diesem Alter war sie Feuer und Flamme für diese Idee.

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  • [In Hinas Zimmer] Alessa & Hina


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    Theatralisch seufzte auch Alessa und stimmte ihrer Freundin bezüglich ihrem verkorksten Brüderchen zu. Das kleine Blondchen liebte ihn abgöttisch aber manchmal stellte er sich so unnötig kompliziert an. In Filmen und Serien war das doch auch immer ganz einfach mit der Liebe. Hoffentlich hatte sie diese Eigenschaft nicht vererbt bekommen aber offensichtlich hatte nur Ceddie Probleme in Sachen Liebe. Simon hatte ja seine hübsche Alice und die Beiden waren doch glücklich, oder? Hoffentlich hatte Alessa mehr von diesem Bruder. Sie wollte schließlich nicht für immer alleine bleiben sondern eines Tages einen schönen Prinzen heiraten und auf einem Schloss wohnen mit ihrem eigenen Pferd und ganz vielen anderen tollen prinzessinenhaften Dingen. Beinahe verlor sich die Schülerin wieder in ihren Tagträumen aber die Stimme ihrer Besten riss sie wieder ins Hier und Jetzt zurück. Der Gedanke ihre beiden Brüder als Butler dabei zu haben war verlockend aber umso verlockender war auch der Gedanke mit Hina alleine dieses Camp zu erkunden und ganz neue Dinge kennen zu lernen. "Butler sind schon ganz toll aber ich bin mir fast sicher bei denen ist schon alles verloren und sie werden keine guten Diener mehr!" gab Alessa schließlich kund und verzog verzweifelt das Gesicht. Neugierig und mit einem Grinsen auf den Lippen hörte sie Hina zu und fand ihren Plan gar nicht schlecht. Das konnte wirklich lustig werden als gemeinsame Front gegen die komischen Mädchen anzutreten. "Abgemacht!" grinste die Tochter von Matze und Kate ihre blonde Freundin an und rutschte vom Bett der Anderen aber nicht ohne sich noch einen letzten Bissen vom Pfannkuchen zu gönnen. Schnell war sie wider in ihr Kleid geschlüpft und lauschte dem Vorschlag der Anderen. Sie grübelte ein wenig und hatte natürlich sofort eine Idee. "Ich werde meinen Papa bitten uns welche zu machen! Am besten gleich mehrere! So sieht man das wir die besten Freundinnen sind und uns nichts trennen kann!" Die roten Äuglein des Mädchens strahlten als sie sich schon bildlich vorstellte mit Hina Seite an Seite durch die Schule zu marschieren oder durch das Camp. Sie würden wie Königinnen scheinen! Beinahe so als würden sie die gesamte Schule regieren. Der Gedanke gefiel dem Blondchen und sie grinste schelmisch als sie diesen Gedankengang mit Hina teilte. "Hina! Ich werde gleich nach Hause laufen und meine Sachen packen und meinen Papa an die Nähmaschine schicken! Wir sehen uns morgen, okay?" Fest drückte Alessa das andere Blondchen und schulterte ihre Tasche. "Das Übernachten war super und das Frühstück erst recht! Danke für alles!!!" Alessa winkte ihrer Besten noch einmal ehe sie ihr Zimmer verließ und traf im Flur die Mutter des Mädchens. Dort bedanke sich das Blondchen noch einmal herzlich für das supertolle Frühstück ehe sie den Heimweg antrat.


    ~geht nach Hause

  • 1429-hina-pngHina | verlässt das Haus


    Hina war begeistert, bald hatten Alessa und sie gemeinsame Kleider, die sich ganz und gar gleich waren und dann würde sofort jeder sehen dass sie zusammen gehören. Das war einfach perfekt! Das Mädchen hüpfte aufgeregt auf und ab, ein bisschen, da sie das tolle Frühstück ja nicht zerstören wollte. Ihre beste Freundin verabschiedete sich schließlich mit einer langen und innigen Umarmung, die Blondchen drücken sich ganz fest und Hina winkte ihr lächelnd hinterher. „Bis dann!!“ Sofort, okay erst aß sie noch die Pfannkuchen auf, macht sie sich daran ihren Koffer zu packen. Warf alles hinein was sie fand und Platz hatte. Auf die Kleider war sie gespannt und als sie den Reißverschluss gerade noch so zu machen konnte, hüpfte sie am folgenden Tag nach unten wo auch ihr Papa schon reisefertig wartete. Zusammen mit Charles und ihrer Mama frühstückten sie noch, plauderten und ganz aufgeregt und an Alessa denkend verließ sie mit ihrem Papa das Haus.

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    to ever really be your man


  • Hina | kommt vom Camp zurück; verlässt das Haus nach einer seeeehr langen Zeit


    Das blonde Mädchen streckte ihr blasses Bein in die Höhe, sanfte Wellen schwappten an ihren Körper während sie mit dem Bein hin und her wippte und interessiert durch ein teures Modemagazin blätterte. Das Licht im Badezimmer war gedimmt und links sowie rechts flackerten jede Menge Duftkerzen. Ihre Mähne war nach oben gesteckt und im Hintergrund lief leise ihre Lieblingsmusik. Ein heißes Bad gehörte einfach zu einem perfekten Tag und Hina wusste, dass dieser Tag heute genauso werden würde. Schließlich bekam sie in diesem Augenblick eine Nachricht ihrer besten Freundin. Die Teenagerin legte die Zeitschrift beiseite und entsperrte ihr neues Handy, das sie erst vor kurzem geschenkt bekommen hatte. Ein Lächeln zierte ihre rosa Lippen und kaum hatte sie die Nachricht zu ende geschrieben, stieg sie aus der Badewanne und band sich ein weiches Baumwollhandtuch um ihren schlanken Körper. Die kleinen Flammen der Kerzen waren schnell erloschen und mit dem dem aktuellen Magazin über die neuste Mode, von der sie Alessa unbedingt etwas berichten musste, verließ sie das Badezimmer. Mal wieder war niemand zuhause, ihre Eltern waren arbeiten oder wo auch immer. Mittlerweile interessierte es Hina gar nicht mehr und in ihrem Zimmer angekommen, schlüpfte sie sogleich in hübsche Unterwäsche und legte ein mehr oder weniger dezentes Make-Up auf. Ein bisschen Rouge, ein perfekter Lidstrich und einen etwas dunkelroten Lippenstift. Während sie ihre blonden Haare zu einem halben Dutt hochsteckte, suchte sie mit ihren grauen Augen ein passendes Outfit für den heutigen Tag. Die Sonne schien an diesem tollen Herbsttag aber dennoch schien der Wind ziemlich kalt zu sein. Es dauerte dann doch etwas, bis Hina die besten Klamotten gefunden hatte und nachdem sie nochmals ihr Handy gecheckt und ihre Tasche mit all den nötigen Dingen eines Teenagermädchens gepackt hatte, verließ sie mit Ohrstöpseln und guter Musik im Kopf das Haus.

    'cause while you're holding on to what you had
    you're not giving me a chance

    to ever really be your man


  • [Kommen an - Hinas Zimmer] Hina & Alessa



    Erschöpft und tatsächlich glücklich wieder zu Hause zu sein hüpften die beiden Mädchen aus dem Geländewagen. Alessa streckte sich erst einmal ordentlich. Sie konnte es kaum abwarten wieder in ihrem eigenen Bett zu schlafen - oder in einem anderen Bett nicht zu schlafen. So oder so würde wahrscheinlich so ziemlich alles besser sein als die Unterkunft in diesem Kloster. Das Blondchen konnte es kaum abwarten unter die Dusche zu hüpfen und sich diesen Klostergeruch abzuwaschen. Am Ende hatte sie den modrigen Geruch noch angenommen. Ewww. Hinas Papa war so lieb und trug die Sachen der beiden Mädchen ins Haus, so das die Beiden gleich auf das Zimmer ihrer Besten verschwinden konnten um Jungskram zu bequatschen, denn Alessa erkannte es im Funkeln ihrer Augen, dass Hina endlich News hören wollte. Es gab eigentlich gar nicht sooo viel zu erzählen aber dennoch war es Pflicht, dass sie seine Nachrichten zu lesen bekam. Die Meinung ihrer Freundin war Alessa wichtig. Im Grunde war sie die einzige Person, der sie wirklich alles anvertrauen konnte. Natürlich teilte Alessa viel mit ihren Followern aber wirklich Einblick ihre Gefühlswelt, in ihr Inneres gewährte sie kaum Jemanden. Selbst wenn sie kein Blatt vor den Mund nahm, so gab es dennoch Sachen, die ungesagt blieben und auch wenn die beiden Blondinen was Tratsch anging immer an vorderster Front waren so konnten die Freundinnen was ihre eigenen Geheimnisse anging sehr verschwiegen sein. Die Mädchen ließen sich also auf Hinas Bett nieder. Ein erleichterter Laut verließ die Lippen des Blondchens und sie schien ihr Glück kaum fassen zu können endlich wieder in einem gemütlichen Bett zu liegen. Sie drehte ihren Kopf zur Seite um in die Richtung der Anderen zu blicken, die es sich neben ihr gemütlich gemacht hatte. "Klingt es bescheuert wenn ich sage, dass er mir einfach nicht aus dem Kopf geht...?" Normalerweise war Alessa keineswegs Jemand der sich mit Gefühlen ansteckte wenn sie einen One Night Stand hatte aber schon in jner Nacht wusste sie das sie diesen Mann wiedersehen wollte obwohl sie damals noch nicht einmal seinen Namen gekannt hatte. "Ich weiß es war nur Sex aber..." Sie stieß ein Seufzen aus, erkannte sich selbst gar nicht wieder - so unsicher. Sie dachte an seine dunklen Haare, diese braunen Augen, die einen förmlich in die Seele sahen. Natürlich dachte sie auch daran was er in jener Nacht mit ihr angestellt hatte, spürte seine Küsse noch immer auf der Haut - wie die Flügelschläge eines Schmetterlings so sachte aber dann wieder so wild, dass es ihr den Atem raubte. Wortlos sah sie auf das Handy neben sich, auf dem wieder eine Nachricht von ihm eintrudelte. "...er ist irgendwie anders als all die anderen Kerle bisher..." Wahrscheinlich würde Hina sie gleich zurechtweisen woher diese Unsicherheit plötzlich kam. Bei all den anderen Kerlen wäre es ihr egal gewesen, sie hätte keine Sekunde nachgedacht aber irgendetwas an ihm lies sie zögern. Sie fuhr sich durchs Haar und atmete schwer aus. Aber offenbar war er auch interessiert und doch war sie es die ihm ihre Nummer förmlich aufgezwungen hatte. Ob sie ihm das vorhalten würde? Ganz bestimmt.