Pappelbrink 2: Die Wohnheime des "St. Ulrich" - Bildungszentrums

  • Darren & Yumi - In Darrens Zimmer


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    Sein Griff um ihre Taille wurde enger. Der angehende Schauspieler zog sie näher an sich - drückte den schmalen Körper der Blonden an den seinen und doch war der Kuss den sie austauschten fast schon zaghaft. Schmerzlich zurückhaltend im Anbetracht der Tatsache, dass es sie nach mehr verlangte. Ein Schmunzeln umspielte die Lippen des Dunkelhaarigen als er sich von ihr löste. Es spiegelte sich auf den ihren als er das Kaffeethema erneut aufgriff. Yumi senkte den Blick und biss sich verspielt auf die Unterlippe bevor sie in die dunklen Augen ihres Gegenübers eintauchte. "Sicher, dass du von dem Kaffee sprichst...?" Nicht vielleicht viel mehr von dem Kuss, den sie austauschten? Wenn man sie hier so hörte - die Leichtigkeit mit der sie miteinander sprachen - man könnte fast vergessen, dass das Alles ganz und gar nicht leicht ist - alles andere als leicht sogar. Seine Finger glitten durch ihr Haar, welches wahrscheinlich immer noch etwas durcheinander war - immerhin hatte die ehemalige Studentin doch gerade erst vor wenigen Minuten versucht sich aus seinem Bett - folgend seinem Zimmer und anschließend aus seinem Leben zu schleichen. Das sie erwischt wurde war nur eine willkommene Ausrede warum sie jetzt doch hier auf seinem Schoß saß obwohl sie ihrer Lüge zufolge doch eigentlich auf einem anderen Schoß sitzen sollte. Aber brauchte sie das? Eine Ausrede? Eigentlich nicht. Sie war frei - ungebunden - konnte tun und lassen was auch immer sie wollte. Sie war es doch im Grunde selbst, die sich ihm verwehrte - das was sie miteinander hatten - eine wirklich... gute Sache eigentlich. Aber sie war nicht gut und das war das Problem. "Wie... willst du denn das es endet?" kam es schließlich über die Lippen der Blonden während sie ihn eindringlich musterte. Ein herausfordernder Ton lag in ihrer Stimme. Man konnte fast meinen als wollte sie, dass er es aussprach. Vielleicht spielte die junge Erwachsene auch einfach sehr gern. Das war ihr Ding. Immer schon gewesen. Als sie ihre Lippen an seinen Hals legte - sich hungrig daran nach oben küsste bemerkte sie wie sein Atem sich beschleunigt - er stoßweise über seine leicht geöffneten Lippen hervorkam. Er genoss es - genauso sehr wie sie es genoss - ihm nach all der vergangenen Zeit wieder nahe zu sein. Sie gab ihm nicht die Zeit zu antworten. Vielleicht weil ein Teil von ihr fürchtete er könnte die Worte von vor wenigen Stunden wiederholen - hatte es Ernst gemeint als er sie daran erinnert hatte was richtig und was falsch war. Lieber drückte sie sich an seinen Körper - ließ zu, dass er sie noch näher zu sich holte um sich wie ausgehungert in diesen Kuss fallen zu lassen. Berauscht von seinen Berührungen - seinem Duft - seinem Geschmack. Ihr Brustkorb hob und senkte sich rasch als die Beiden voneinander abließen - nahezu nach Atem rangen. Ihre Mundwinkel zuckten kurz nach oben als er aus seinem Heißgetränk eben einen Eiskaffee machen wollte für den Fall, dass er wirklich kalt wurde. Sie sahen einander an - für einen Moment ließ Yumi sich darauf ein - fing den warmen Blick seiner Augen ein. Schlussendlich war sie es, die es nicht mehr ertrug - nicht zuletzt weil es ihr zu viel wurde - weil sie das Gefühl hatte er sah mehr - mehr als ihr Gesicht - mehr als das was das Auge normalerweise vermochte zu sehen. Sie wich ihm aus nur um ihn nach wenigen Sekunden wieder anzusehen - ließ sich auch schwer vermeiden wenn man einander so nahe war. "Was?" kam es ihr schließlich über die Lippen - war es nicht gewohnt, dass man sie so eindringlich musterte - sie sah. Sie senkte den Blick wieder als seine folgenden Worte an ihr Ohr drangen. Senkte ihren Blick auf seine Hand, die nun zu ihrem Oberschenkel gewandert war - erst nach unten strich nur um anschließend verheißungsvoll nach oben zu wandern - immer weiter. Ihre Lippen teilten sich ohne das ein Wort darüber kam. Er stoppte in seiner Bewegung - ließ seine Hand auf ihrem Oberschenkel liegen. Sie brannte sich förmlich an dieser Stelle ein. Eine Hitze schoss von dieser Stelle durch den gesamten Körper der Blonden. Seine Lippen streiften ihre Wange - folgend auch ihre Lippe. Er küsste sie nicht - schien sie herauszufordern mit seinen Worten - seinen Taten. Yumi widerstand dem Verlangen diesen winzigen Millimeter zwischen ihnen zu überwinden um dieser Herausforderung nachzugehen. Stattdessen tat sie es ihm gleich. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen bevor sie ihre Hand wieder in seinen Nacken legte, ihn ein wenig zu sich zog. Dieses Spielchen beherrschte auch sie. Ihre Wange streifte seine - spürte die rauen Bartstoppel wie sie über ihre weiche Haut kratzten bevor sie ihm ins Ohr flüsterte. "Nein..." Ein knappes Wort und doch fühlte es sich fast schon befreiend an es auszusprechen. Sie lehnte sich wieder ein Stückchen zurück um ihn durch ihre blauen Augen eindringlich anzusehen bevor ihr Blick sich auf seine Lippen senkte auf die sie die ihren kurz legte. Wieder vorsichtig - quälend zurückhaltend wenn man bedachte was sie hier gerade verneint hatte. Sie genoss es wie weich sich seine Lippen anfühlten und lächelte in den Kuss hinein bevor sie sich zurückzog, ihre Hände an seinen Seiten hinabwanderten und erneut den Saum seines T-Shirts griffen. Dieses Mal zögerte sie nicht. Dieses Mal zog sie es mit einem Ruck über seinen Kopf aus auch wenn er dafür seine Hände von ihren Körper nehmen musste und das fast schon pure Folter war im Anbetracht der Tatsache, dass es sie schier verrückt machte sie auf sich zu spüren. Das Oberteil des Studenten landete irgendwo im Zimmer als ihr Blick jeden Millimeter freigelegte Haut abtastete - fast so als käme sie zum ersten Mal in diesen Genuss. Sie verwickelte Darren in einen Kuss - drückte verlangend ihre Lippen auf die seinen während ihre Hände unentwegt über seinen entblößten Oberkörper strichen -an seiner Seite nach oben wanderten - nach hinten zu seinem Rücken um sich darin festzukrallen - nicht den Halt zu verlieren auch wenn es dafür wahrscheinlich schon zu spät war. Irgendwann wanderten ihre Hände wieder nach vorne - schoben sich zwischen ihre beiden Oberkörper und drückten den Dunkelhaarigen nach hinten in sein Bett um folgend über ihn zu klettern. Ihre blauen Augen funkelten ihn an als ein Grinsen über ihre Lippen schlich. Yumi lehnt sich nach unten um seinen Hals zu küssen - legte ihre Lippen an die empfindliche Stelle unter seinem Ohr nur um sich quälend langsam nach unten vor zu arbeiten. Immer wieder hauchte sie Küsse auf die freigelegte Haut des Anderen. Ihre Lippen schwebten über seiner Haut als sie an seinem Schlüsselbein angekommen schließlich anhielt. "Was hat deine Meinung geändert?" fragte Yumi schließlich herausfordernd. Ihre Worte kitzelten auf seiner mit Küssen benetzten Haut als sie ihren Kopf ein wenig anhob fast so als wartete sie auf seine Antwort bevor sie fortfuhr aber tat sie das? War es wichtig? Sie wusste selbst das sie das nicht tun sollte aber nicht aus dem Grund, den sie dem angehenden Schauspieler genannt hatte. Ihr blondes Haar fiel über ihre Schulter als sie es beiseite strich und sich an seinem Körper weiter nach unten küsste - gefolgt von ihren Händen, die gierig auf Wanderschaft gingen. Selbstverständlich erblickte sie seine Narbe. Sie war nicht zu übersehen. Wie könnte sie auch. Kurz verharrte Yumi in ihrer Bewegung, schloss einen Moment die Augen als schmerzte sie das Wissen hierfür verantwortlich zu sein und dennoch hier zu sein - in seiner Nähe. Obwohl sie sich fernhalten sollte. An seinem Hosenbund angekommen erhob Yumi ihren Kopf ein wenig - strich ihr durcheinandergebrachtes Haar ein wenig beiseite und musterte das Gesicht des jungen Erwachsenen - ließ ihren Blick über seine Gesichtszüge wandern ehe sie sich spielerisch auf die Unterlippe biss. "Oder ist dein betrunkenes Ich einfach nur ganz besonders... anständig?" Sie hob eine Augenbraue und verharrte in ihrer Position, während ihr Zeigefinger langsam die Narbe an seinem Bauch nachmalte - von ganz oben nach ganz unten. Eine Erinnerung daran, dass sie schlecht war. Ein schlechter Mensch, der sein Leben zerstört hatte ohne mit der Wimper zu zucken. So würde sie es nie vergessen. Niemals. Selbst in schwachen Minuten wie jetzt nicht...

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