Das Freizeitzentrum

  • Das Freizeitzentrum ist besonders bei Schülern beliebt. Gerne kommen sie direkt nach der Schule hier vorbei um vom anstrengendem Lernen Abstand zu gewinnen, Spaß mit ihren Schulkameraden und Freunden zu haben oder um nicht direkt nach Hause zu müssen. Hier werden zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten angeboten. Unter anderem findet man in den Räumlichkeiten Billiardtische, Kicker, Dartscheiben und Flipper. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die vielen kleinen Spielautomaten, bei denen man in kurzer Zeit mit wenig Geld viel gewinnen kann – aber nur wenn man Glück hat! Auch die Greifarm-Automaten sind nicht unbeliebt wenn man Jemanden beeindrucken möchte oder taktisch im Duo agiert. Als Preis winken süße Kuscheltiere, Figuren, technische Spielereien oder diverses Spielzeug. Es gibt eine kleine Bowlingbahn auf der man sich im Team austoben kann oder aber man nimmt die kleine Warteschlange in Kauf und stellt sich fürs Air Hockey an um sich ein Battle zu liefern. Es fehlt natürlich auch nicht an gemütlichen Sitzgelegenheiten auf denen man sich eine kühle Erfrischung aus den vielen Getränkeautomaten gönnen kann. Für den kleinen Hunger zwischendurch stehen Snackautomaten bereit. Selbstverständlich gibt es auch für die Kleineren Möglichkeiten Spaß zu haben in Form eines Bällebads inklusive Rutsche oder einem Trampolin, auf dem man seine überschüssige Energie rauslassen kann. Es ist also für beinahe Jeden etwas dabei um eine schöne Zeit zu verbringen.


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  • Nachdem die beiden also einen kurzen Zwischenstop bei Alice eingelegt hatten, damit sich diese auch frisch einkleiden konnte, waren sie nun am Freizeitzentrum angekommen. „Hoffentlich ist das nicht so eine herunter gekommene Halle voller alter Spielautomaten die schon halb außeinander fallen..“, murmelte das Mädchen unter ihrem dicken Wollschal hervor. Aber als sie das große Gebäude betraten, wurde sie vom Gegenteil überzeugt. Es gab jede Menge zu bieten, zumindest was sie von ihrem ersten Eindruck so sagen konnte. „Uuuh, da haben wir ja viel vor uns!“


  • Erst waren die beiden zu Alice nach Hause gegangen, wobei Nick nach Leila Ausschau hielt, aber sie war anscheinend nicht da, oder noch in ihrem Zimmer. Schließlich waren Alice und er dann zum Freizeitzentrum gefahren und tatsächlich erfüllte das Gebäude was es laut Flyer versprach. "Wow! Nicht schlecht!", staunte der Schwarzhaarige, während er sich umsah. "Was willst du als erstes machen? Bowling, Dart, oder Tischkickern?" Er war einfach absolut begeistert von dem riesigen Angebot, aber Alice war hier das Mädchen. Sie sollte entscheiden. Er würde sich sicher damit zufrieden geben.


  • Wieso musste sie etwas aussuchen? Sie konnte sich doch eh so schlecht entscheiden.. und jetzt gab es auch noch soviel Auswahl! „Wie wäre es mit..“ Aus verschiedenen Ecken drang lautes Lachen und Gerede an ihr Ohr. Also Leute waren hier auf jeden Fall viele. Neugierig sah das Mädchen um sich, bis etwas ganz bestimmtes ihre Aufmerksamkeit erregte. Sie zupfte gebannt am Ärmel ihrer Begleitung. „..dem?“ Mit einem Grinsen auf den Lippen deutete sie auf die bunte Kinderecke, die mit großen und kleinen Rutschen, Trampolinen und einem Bällebad ausgestattet war. So schön Bowling und Dart auch war.. nichts ging über ein Kinderparadies! „Ooh, bitte bitte!“


  • Alice hatte sich schließlich für das Kinderparadies entschieden. "Wirklich?", fragte Nick ungläubig, als er sich die Spielecke genauer ansah. Naja... Das riesige Trampolin und auch das Bällebad sahen nicht schlecht aus. "Na von mir aus.", sagte er schließlich. "Wie soll ich denn bei deinen leuchtenden Augen nein sagen können?" Das war wirklich unfair, aber Nick konnte ja auch noch irgendwann anders bowlen gehen. "Aber dann will ich zuerst ins Bällebad." Der Schwarzhaarige verschränkte die Arme und zog einen Schmollmund. Wie ein kleines Kind, wenn es etwas haben wollte.


  • „Ach komm schon.. du willst es doch auch.“ Immer diese Andeutungen zwischen den beiden in letzter Zeit. Lachend packte sie den Jungen am Handgelenk und zog ihn mit sich. Wenn er ins Bällebad wollte, sollte er es haben. Zu den vielen kleinen schreienden Kindern.. hoffentlich würden ihr diese nicht auf die Nerven gehen. Hastig zog sich das Blondchen die Stiefel von den Füßen und kletterte anschließend in das große mit vielen bunten Bällen gefüllte Bad. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht ließ sich Alice nach hinten fallen. „Wie lange ich das schon nicht mehr gemacht habe!“


  • Die Anspielung von Alice brachte ihn erneut zum Grinsen. Natürlich wollte er es auch. Eine Sekunde später wurde er von der Blonden an der Hand genommen und schon waren sie beim Bällebad angekommen. Schnell zog sich Nick seine Schuhe aus und sprang hinter seiner Freundin her. Machte sogar noch mehr Spaß als er gedacht hatte. "Das Becken ist ja riesig! Als ich klein war kamen mir die irgendwie kleiner vor.", lachte er und warf mit ein paar der bunten Bälle um sich, nur um kurze Zeit darin unterzutauchen. Mit einem Mal tauchte er wieder auf. "Man macht das Spaß!"


  • „Nicht wahr? Ich fand die damals auch immer so klein.. da konnte man sich gar nicht richtig ausleben!“ Ja und jetzt, hatten sie wahrscheinlich mehr Spaß als noch vor einigen Jahren als kleine Kiddies. Alice vergrub ihre ausgestreckten Beine unter den vielen kleinen Bällen, ehe sie freudestrahlend zu Nick sah. „Du bis so süß!“, schwärmte das Blondchen. Er sah einfach zu niedlich aus, wie er mit einem breiten Grinsen hier saß und mit Bällen um sich schmiss. Katjas Tochter richtete sich auf, nahm soviele bunte Kugeln wie sie nur konnte und ließ sie über seinem Kopf fallen. Sie taten ja nicht weh, so leicht wie sie waren.


  • "Ich bin süß? Das kann ich nur zurückgeben.", lachte Nick und tauchte erneut in die Bällemasse unter, nur um kurz später wieder aufzutauchen. Dabei wurde er mit noch mehr Bällen von Alice begraben. Es machte ihm nichts aus, denn die runden Kugeln waren leicht. "Na warte!" Mit diesen Worten sprang er auf Alice zu und drückte sie mit dem Rücken in die Bälle, bis sie beide irgendwie von den bunten Dingern begraben waren. Dann glitt sie ihm aus den Händen. Er tauchte auf und versuchte das gleiche noch einmal. Natürlich mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht.


  • Ihr Bälleregen war anscheinend eine Art Kampfansage, da einen Augenblick später Nick schon zum Gegenangriff startete. Alice quiekte, als der junge Kerl sie gegen die bunten Kugeln drückte. Aber leider gaben diese natürlich nach und somit konnte das Blondchen sich recht schnell von seinem Griff befreien. Auch wenn sie das gar nicht unbedingt gewollt hatte.. „Haa, so leicht bekommst du mich nicht.“ Schnell warf sie ihm noch einige Bälle entgegen, sodass er etwas abgelenkt war und versuchte dann dasgleiche wie er zuvor. Ihre Hände umfassten seine Handgelenke und ihr Blick ruhte in seinen blauen Augen, in denen sie sich kurz verlor. „Hmmm, gewonnen!“, grinste das Mädchen siegessicher.


  • Der erste Punkt ging zwar an ihn, aber sein zweiter Angriff wurde von Alice zunichte gemacht. Erst warf sie ein paar Bälle nach ihm, denen er geschickt auswich, aber dann stand sie auch schon vor ihm und hielt seine Handgelenke mit ihren zarten Händen fest. Sie hatte ihn umgeworfen und saß jetzt quasi auf ihm. Für einen Moment sah er sie etwas erschrocken an. Damit hatte er wirklich nicht gerechnet, dann verlor er sich für einen Moment in ihren mysteriösen Augen. Er hatte gestern und heute so viel Spaß mit Alice gehabt und trotz allem ging ihm Leila nicht in den Kopf. Aber hier waren nur er und Alice. Und Leila war seine beste Freundin, aber er mochte sie. Er mochte sie wirklich. Aber warum klopfte dann sein Herz so sehr? Bevor er sich sammeln oder ihn irgendjemand aufhalten konnte, hatte er seinen Oberkörper wie bei Sit-Ups nach oben bewegt und seine Lippen auf die von Alice gelegt. Sie waren viel weicher als er es sich vorgestellt hatte...


  • Nick war vollkommen ruhig. Hatte es ihn jetzt etwa die Sprache verschlagen? Hatte Alice ihm irgendwie weh getan? Oder weshalb betrachtete er das blonde Mädchen ohne ein Wort zu verlieren? Alice war irritiert, jedoch schien sein Schweigen anzustecken, denn auch sie blieb stumm und blickte nur in seine meerblauen Augen. Ihr Herz klopfte wie wild, als sich sein Gesicht dem ihren näherte. Natürlich ahnte sie, was Nick vorhatte und natürlich würde sie ihn davon abhalten.. immerhin hatte sie einen Freund, den sie liebte! Ja aber, weshalb unternahm sie dann nichts, als die Lippen des Jungen die ihren sanft berührten? Alice schloss ihre roten Augen, erwiderte fast schon verbotenerweise seinen zärtlichen Kuss und lehnte sich ihm etwas entgegen, sodass er wieder ganz auf dem Bälleboden lang. Ihre Hände lösten sich von seinen Handgelenken und wanderten ein Stückchen nach oben, damit sie ihre Finger in die seinen schieben konnte. Ihre Sinne waren wie benebelt. Sie konnte nicht denken. Ihr war nicht klar, dass sie in diesem Augenblick viel aufs Spiel setzte.


  • Auch Alice hatte den Kuss nicht aufgehalten. Nein, sie erwiderte ihn sogar. Fast hatte der Schwarzhaarige damit gerechnet, dass sie ihm eine knallt, aber das tat sie nicht. Ihre Finger verschränkten sich mit seinen, seine Augen waren schon lange geschlossen und so lagen sie mehr oder weniger dort und küssten sich. Nick hatte schon lange die Welt um sie herum vergessen. Aber was tat er denn da? Er liebte Alice nicht und sie hatte einen Freund. Aber es tat ihm gut jemanden zu haben, der sie so mochte, wo er der Person die er wirklich mochte nicht nahe sein konnte. Missbrauchte er das Blondchen etwa nur für seine Zwecke? Oder missbrauchten sie sich gegenseitig (xDD). Ihr Kuss wurde abrupt unterbrochen, als die Bälle unter seinem Rücken nachgaben und sie zurück in die Massen stürzten. Nick nahm seine Arme und zog Alice an sich. Er würde sie nicht gehen lassen. Auch nicht wenn sie in der Masse der Bälle untergingen. Noch nicht.


  • Sein Kuss betäubte das junge Mädchen. Alles um sie herum verschwam und es gab nur das Hier und Jetzt. Es gab nur noch Nick und sie. Es war ein so bezaubernder und gleichzeitig zerstörerischer Moment. Bevor Alice wirklich realisieren konnte, was gerade vor sich ging, wurde ihr Kuss unterbrochen, da die Bälle dem Druck nicht mehr länger stand hielten und leicht zusammen sackten. Aprupt öffnete sie ihre dunklen Augen und starrte den jungen Kerl unter sich entgeistert an. Das.. ist jetzt nicht wahr.. Verwirrt hielt sie sich die Hand vor den Mund. „Es..es tut mir leid..“ Alice wusste nicht, was sie sagen sollte. Gab es hierfür überhaupt die passenden Worte? Stumm setzte sie sich neben Nick und wand den Blick von ihm. Ihr Herz beruhigte sich aber in keinster Weise.


  • Auch Nick setzte sich mehr oder weniger bequem in die Bälle. "Nein... mir tut es leid. Ich hätte das nicht tun dürfen Alice. Ich... ich weiß auch nicht was ich mir dabei gedacht hab.", sagte der Schwarzhaarige schließlich und hoffte, dass die Blonde nicht zu schockiert über ihn sein würde. "Ich mein du hast einen Freund und ich hab... naja ok ich hab keine Freundin, aber... aber..." aber was? "aber das spielt ja auch keine Rolle." Verlegen sah er auf die bunten Bälle vor sich. "Tut mir leid." Er wand den Blick von den Bällen ab und sah Alice direkt ins Gesicht. "Du bist so ein schönes und liebes Mädchen... ich hätte das nicht tun sollen."


  • Seine leise, verletzte und bedrückte Stimme brach ihr schier das Herz. Am liebsten hätte sie sich die Ohren zugehalten, um seine traurigen Worte nicht weiter anhören zu müssen. Es tat ihr weh, ihn so zu sehen. Vorallem, da er allein sich die Schuld zu schob und das war sicherlich nicht richtig. „Nick, ich bin doch genauso schuld.“, erwiderte das Mädchen und hätte ihn jetzt gerne gelächelt aber es gelang ihr einfach nicht. Wie soll ich das nur Simon erklären? Bei dem Gedanken an ihren geliebten Freund wären der Blonden fast die Tränen gekommen. Schnell wand sie ihren Blick zur Seite, damit der Schwarzhaarige ihre glänzenden Augen nicht zu sehen bekam. Alice rollte einen roten Ball zwischen ihren Händen um sich irgendwie abzulenken, bevor sie diese zu Nick warf, tief durchatmete und unsicher lächelnd den Kopf hob. „Wir können uns jetzt noch so oft beeinander entschuldigen und die Schuld suchen aber ändern wird das auch nichts.“ Vorsichtig tastete sie nach seiner Hand und legte ihre darauf. So falsch diese ganze Situation auch war.. Alice würde lügen, wenn sie sagte, ihr hätte es nicht gefallen. Aber trotzdem.. was nun? So tun als wäre nie etwas gewesen? Als würde das funktionieren.


  • Und nochmal sagte Alice, dass sie genauso Schuld war. Klar gehörten zu so einem Kuss zwei, aber schließlich war er der der angefangen hatte, oder? Sie sah zur Seite und auch wenn sie versuchte es zu verstecken merkte er, dass sie traurig war. Sie hatte einen Freund. Am liebsten hätte er sie fest an sich gedrückt und sie getröstet. Als sie ihre Hand auf seine legte und einen Ball nach ihm warf wollte er lächeln, aber es ging nicht. Stattdessen legte er seinen Kopf auf ihre Schulter und schloss die Augen. "Weißt du... ich bereue es nicht.", murmelte er und verschränkte seine Finger mit den ihren. "Und auch wenn es sich schön anfühlt dich zu küssen ist es doch so falsch. Vielleicht ist es deswegen so schön..." Er traute sich gar nicht ihr in die Augen zu sehen, aber das musste er in dieser Position ja glücklichereweise auch gar nicht. "Dein Freund kann sich wirklich glücklich schätzen... und er sollte dich besser behandeln."


  • Eine Gänsehaut durchfuhr ihren Körper als Nick seinen Kopf auf ihrer Schulter ablegte. Bestimmt entzog Alice dem Jungen ihre Hände, aber nur um ihre Arme um ihn zu legen. Er hatte Recht. Regeln brechen, Verbote missachten.. weshalb trug so etwas immer Spaß und Gefallen mit sich? Als der Schwarzhaarige Simon erwähnte, vergrub sie ihre Finger in den Stoff seines Pullovers. Einige Tränen bahnten sich ihren Weg über ihre Wangen nach unten. Das Blondchen hatte versucht, diese zurück zu halten aber es gelang ihr nicht länger. Wenn Simon sie nicht alleine gelassen hätte, wäre dieser Kuss wohl nie geschehen. Wenn er damals nicht so reagiert hätte, wäre sie vielleicht nie so weit bei Nick gegangen.. ja, wenn. „Weißt du, sollte jemals ein Mädchen so mit dir umspringen, wie mein Freund es mit mir macht, dann bekommt sie es mit mir zu tun!“, murmelte das Mädchen und lächelte. Gleichzeitig hoffte sie, die Stimmung irgendwie wieder aufzuheitern, da sie Nick nicht weiter so niedergeschlagen sehen wollte.


  • Nicht nur dass Alice ihre Arme um ihn legte und er sich so nah wie möglich an sie kuschelte, nein er verletzte sie auch noch mit seinen Worten. Aber was wunderte ihn das auch? Vorsichtig tat er es ihr gleich, legte die Arme um sie und streichelte ihr sanft über den Rücken. Genauso hatte er es gestern bei Leila gemacht. Hoffentlich half es auch der Blonden. Sie hatte sich in seinem Pulli fest gekrallt und vergoss ein paar Tränen. Am liebsten hätte er sich geohrfeigt. Wie dämlich war er denn? "Nicht weinen.", murmelte er und zog sie enger an sich. "Ich werd dir dann bescheid geben, wenn sich ein Mädchen bereit erklärt hat sich mit mir einzulassen.", antwortete er auf ihre netten Worte. Er lächelte schwach, aber ehrlich und sah ihr ins Gesicht auf denen immer noch die Tränen glänzten. Er legte eine Hand an ihre Wange und strich die Linien, die die kleinen Tropfen hinterlassen hatte weg. Am liebsten hätte er sie nochmal geküsst so wie sie ihn gerade ansah, aber das würde nur alles noch schlimmer machen. Er liebte Alice nicht. Er würde ihr nur genauso weh tun wie ihr jetziger Freund. Der Schwarzhaarige liebte das Abenteuer in ihr, er liebte auch ihren Charakter und sie sah definitiv gut aus. Aber das war nicht die Art von Liebe bei der man sich küsste. Nein, diese Art von Liebe hatte er gestern gespürt, als sein Herz wegen seiner pinkhaarigen Schneekönigin höher schlug. Und trotzdem, oder gerade deswegen wollte Nick sich ablenken. Ich hab einfach nur Angst allein zu sein. Ich bilde mir diese ganzen Gefühle einfach nur ein... Aber er würde Alice bestimmt nicht weiterhin als Ablenkung missbrauchen. Nein... das durfte er nicht.


  • „Bei dir müssten die Mädchen doch eh Schlange stehen..“, murmelte das Mädchen und erinnerte sich an den Abend auf der Weihnachtsfeier. Sicher war da etwas zwischen ihm und Leila, das sah doch ein blinder mit Krückstock! Außerdem war Nick doch ein so toller junger Mann.. zuvorkommend, lieb, fürsorglich.. und noch verdammt hübsch dazu. Es war ein schönes Gefühl, dass jemand bei ihr war um ihre Tränen zu trocknen. Noch schöner, dass es ich dabei um Nick handelte. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen als sie den Schwarzhaarigen ansah. Das Mädchen erhob sich und zog ihn an den Händen mit nach oben. Es würde schwer werden, wieder für ihre Verhältnisse normal miteinander umzugehen. Aber Nick und Alice verband eine besondere Freundschaft.. da schien nichts unmöglich. Sie sah ihm noch einige Sekunden still in die Augen und drückte seine Hände fest, ehe die Blonde ihren Blick abwand. „Ich habe genug vom Bällebad..“