Königstraße 10: Haus von Matthias & Alessa

  • 3336-pasted-from-clipboard-pngDarren & Alessa | in Alessas Zimmer


    Der restliche Alkohol, der sich noch in seiner Blutlaufbahn befand, machte ihm das Leben ein bisschen schwer, so war ihm schwindelig, weshalb er seine dunklen Augen weiter geschlossen hielt. Seine Finger streichelten ihren Rücken, wanderten dort hinab und er ließ seine Hände schlaff neben ihren Körper fallen. „Hättest du mir deinen Namen verraten..“, begann er nach einer längeren Verschnaufpause, in der sich seine Atemzüge wieder normalisierten, sein Herz sich beruhigte und er seinen schweren Kopf ohne jegliche Schwindelanfälle wieder anheben konnte. Ein Schmunzeln kam ihm über die Lippen während er den Blick ihrer roten Augen einfing. Wahrscheinlich wusste das Mädchen ganz genau was er damit ausdrücken wollte, was er die letzten Minuten hätte sagen oder besser gesagt, hätte stöhnen können, aber das wollte sie ja anscheinend nicht...

  • [Alessas Zimmer] Darren & Alessa



    Atemlos verharrten die Beiden in ihrer Position. Jeder rang für sich nach Luft - schnappte nach Sauerstoff. Ein sanftes Lächeln erschien auf den Lippen des Blondchens, als der Andere sich an ihre Schulter lehnte - erschöpft und ausgepowert. Auch sie lehnte ihren Kopf ganz sachte gegen den seinen, genoss das Glücksgefühl, welches ihren Körper gerade durchströmte als wäre sie high. Das Mädchen schloss einen Moment die Augen, sog den Duft seiner Haare auf, was ihr ein Kribbeln in ihrer Magengrube verschaffte. Sie war gerade einfach so unfassbar glücklich, gänzlich befriedigt. Wenn jetzt dort draußen sie Welt unterging wäre es für das Mädchen wahrscheinlich völlig in Ordnung, denn hier in diesen vier Wänden war gerade alles perfekt. Zärtlich streichelten seine Finger über ihren entblößten Rücken, ehe sie neben ihr auf die Matratze sackten, ließen eine Gänsehaut zurück. Ein leises Lachen verließ ihre Lippen und sie hauchte einen flüchtigen Kuss auf seinen Kopf. "Was wäre dann...?" hörte sie sich mit einem Hauch Unschuld in der Stimme fragen, der natürlich nur gespielt war. Sie hauchte weiterhin kleine Küsse auf seinen Kopf, küsste sich zu seinem Hals vor, in den sie neckisch biss und strich über seinen Rücken, verwendete ein kleines bisschen ihre Nägel. Irgendwann öffnete der Student seine Augen und ihre Blicke trafen sich wieder, ehe sie den Anderen nach hinten auf die Matratze drückte und ihren Kopf auf seine Brust bettete, so dass sie ihn aber direkt ansehen konnte. "Ich bin Alessa... schön dich kennen zulernen..." Ein amüsierter Laut drang aus ihrer Kehle. Ein Grinsen zierte ihre Lippen und mit einem Funkeln in den Augen begegnete das Mädchen seinen Blick. Sie drehte den Kopf zur Seite und legte ihn auf seine Brust, lauschte seinem noch immer beschleunigten Herzschlag, der paradoxer Weise beruhigend auf sie wirkte. Ein zufriedenes Seufzen kam über die Lippen der Schülerin. Was für ein gelungener Abend. Sie konnte es kaum erwarten ihrer besten Freundin davon zu erzählen - bis ins kleinste Detail natürlich. Ihr Herz klopfte ganz schnell, in ihrem Bauch flatterte es und ein zufriedenes Lächeln zierte die Lippen des Mädchens. Sie hielt ihre Augen geschlossen und genoss die Nähe zu dem Dunkelhaarigen. Ihre Hand strich beiläufig über seinen Oberkörper. "Viiiiel besser als Joggen..." murmelte die Schülerin schließlich noch und kuschelte sich an den Anderen.

  • 3336-pasted-from-clipboard-pngDarren & Alessa | in Alessas Zimmer


    Ihr flüchtiger Kuss, den sie auf seinen Kopf hauchte, den er weiter auf ihrer Schulter ruhen ließ, löste eine Gänsehaut aus, die sich über seinen ganzen, erschöpften Körper erstreckte, der jetzt definitiv etwas Ruhe brauchte. Ein Grinsen umspielte seine beanspruchten Lippen. „Dann könnte ich dich endlich mit deinem Namen in mein Handy einspeichern.“, gab er dem Blondchen als Antwort, auch wenn beide genau wusste, was er eigentlich sagen wollte. Aber Darren hielt es nicht für nötig, das nochmal auszusprechen. Er schlug seine braunen Augen auf und begegnete ihrem Blick. Auch ihr merkte man die Erschöpfung an, doch sie strahlte auch. Vor Glück und Befriedigung. Ebenso wie er, denn letzteres war er jetzt auf jeden Fall. Ihre Fingernägel hinterließen ein aufregendes Kribbeln an seinem Rücken und er seufzte schwer. Atmete tief durch während sich der Rhythmus seines Herzschlags wieder langsam normalisierte. Der Musiker hob seinen Kopf an als die Prinzessin seinen Oberkörper von sich drückte, auf die Matratze bettete und ihren hübschen Kopf auf seine Brust ablegte, die sich nicht mehr ganz so arg bewegte. Seine Atmung hatte sich wieder gefangen und so konnte er das schöne Mädchen auch beobachten, in dem er seinen Arm unter seinen Kopf legte. Sein anderer Arm legte sich um den schlanken Körper der jungen Frau, drückte sie etwas an sich. „Das war ja jetzt fast zu einfach.“ Ein Schmunzeln verließ seine Lippen während seine Finger über die zarte Haut ihres Rückens streichelten. „Ich dachte es folgen jetzt weiterhin Rätsel und kleine Aufgaben..“, sagte er und wiederholte ihren Namen in seinen Gedanken. Alessa. Für einige Sekunden war es ruhig, Stille legte sich über die jungen Menschen, die gerade einfach nur die bloße Anwesenheit des anderen genossen. Ihre zarte Stimme, die ihren Namen ausgesprochen hatte, klang noch in seinen Ohren. Es hatte ja doch länger gedauert als gedacht, bis er seine Prinzessin endlich so ansprechen konnte, wie sie es verdiente aber es war auf der anderen Seite auch sehr interessant so gewesen. Es hatte einen gewissen Abstand zwischen sie gebracht, der jetzt überwunden war. War das.. gut so? „Hhmmh, ich stimme dir da ausnahmsweise zu..“, erwiderte er auf ihre Worte, grinste ihm nächsten Moment. „Aber was wäre ich auch für ein Prinz, wenn er seiner Prinzessin widersprechen würde, hm?“ Er war so oder so nicht gut genug um sich als dieser zu bezeichnen..

  • [Alessas Zimmer] Darren & Alessa



    Sie musste schmunzeln als er seinen Satz schließlich vervollständigte, den er zuvor so verheißungsvoll begonnen hatte. Sie wusste ganz genau worauf er eigentlich hinaus wollte, wollte es vielleicht sogar nur aus seinem Mund hören aber das Blondchen war sich ziemlich sicher, dass es nicht das letzte Mal war, dass sie so aufeinander trafen immerhin schienen sie verdammt gut zu harmonieren. Das Mädchen knabberte an ihrer Unterlippe und lies ihre Hand an seinem Rücken nach oben gleiten und vergrub sie schließlich in seinen dunklen Locken, während sie kurz den Atem anhielt in der Hoffnung das so die Zeit stehen bleiben würde. Ihre Blicke trafen sich als der Student seinen Kopf kurz hob und sie sich in die Augen sahen. Er sah erschöpft aber sehr zufrieden aus und so musste das Mädchen unweigerlich lächeln als sie ihn schließlich auf ihr Bett drückte und ihren Kopf auf seine Brust bettete. So zärtliche Gesten - so vertraut als wäre es nicht erst ihre zweite Begegnung. Ein zufriedener Laut verließ Alessas Lippen als Darren ihren Körper etwas an den seinen drückte, liebevoll über ihren Rücken strich und sein Blick über ihr Gesicht wanderte. Wie konnte sie da anders als ein Flattern in ihrer Magengrube zu verspüren. Hina hatte Recht. so verrückt war sie noch nie nach einem Kerl gewesen. Es war fast so als wäre tatsächlich endlich ihr persönlicher Prinz auf der Bildfläche erschienen und bei ihm zu sein gab ihr tatsächlich ein unfassbar gutes Gefühl. Sie musste grinsen als der Andere sich beschwerte, dass die Sache mit ihrem Namen jetzt fast schon zu einfach gewesen war. "Ich bin ein ungeduldiger Mensch und bis ich warte, dass du es von alleine herausfindest bin ich alt und grau..." beschwerte sich Alessa und rollte mit den Augen, musste dann im Nachhinein aber doch lachen. Das Wissen um ihre Namen, änderte es etwas zwischen ihnen? Das kleine Spielchen war lustig und aufregend aber zugleich wollte das Blondchen, dass sich ihr Name in seinem Kopf festsetzte, dass sie sich in seinem Kopf festsetzte wie er es bei ihr schon längst getan hatte. Wann das passiert ist vermochte die Schülerin nicht zu sagen aber es war so. "Immerhin musst du ja wissen was du beim nächsten Mal..." sie lies ihre Worte auch offen und schenkte dem Anderen einen zweideutigen Blick, während sie mit ihrem Finger Kreise auf seiner Brust zeichnete und ihren Kopf wieder auf seine Brust bettete. Ihre Augen wurden immer schwerer, der gleichmäßige Atem Darrens war außerdem sehr beruhigend und unweigerlich passte sich ihr Herzschlag dem seinen an. Ein Lächeln zierte ihre Lippen als sie schließlich langsam aber sicher ins Traumland abdriftete.

  • 3336-pasted-from-clipboard-pngDarren | in der Küche


    Das Gefühl, das Darren in diesem Augenblick verspürte, war unbeschreiblich schön. Das Gefühl Willkommen zu sein, das Gefühl von Interesse. Ihre weiche Haut lag sanft auf seiner, er spürte ihren langsamen Atmen und hörte in der Stille ihre Herz, das sich beinahe überschlug. Der Musiker schmunzelte etwas, hatte nichts mehr auf ihre letzten Worte erwidert, da sowieso klar war was sie damit meinte und sich in diesem Moment auch eine Schwere auf sein Herz gelegt hatte. Er hielt Alessa weiterhin fest an sich gedrückt, einfach, weil es sich gut anfühlte. Weil er das jetzt brauchte. Dachte er. War das wirklich so? Mit einem Mal lockerte er seinen Griff um das junge Mädchen, hob seinen Kopf für ein paar Sekunden an und schaute in das schlafende Gesicht der Prinzessin, die selbst im Schlaf überaus zufrieden wirkte. Ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen. Vielleicht bezeichneten manch andere das als perfekt. War sie nicht perfekt? Die beiden verstanden sich hervorragend, verstanden ihren Humor und zeigten Interesse aneinander, Alessa schubste ihn nicht fort wenn er einen Schritt nach vorne machte, sondern kam entgegen. Nicht wie eine gewisse andere Person in seinem Leben, die in seinen Gedanken umher schwirrte. Oftmals der letzt Gedanke an seinem Tag war, bevor er einschlief. Und so war es auch in dieser Nacht. Vielleicht war diese Begegnung mit Alessa in manch anderen Augen perfekt, jedoch nicht in seinen. Darren schlief trotz dem kleinen Chaos in seinem Kopf gut, ruhig, sein Körper verlangte aber auch nach Erholung, alleine schon weil er den Alkohol des gestrigen Abends noch abbauen musste. Dass es viel aber nicht zu viel gewesen war, das bemerkte der Musiker schließlich bei seinem ersten Augenaufschlag. Lediglich leichte Kopfschmerzen plagten den Studenten aber das war auch schon alles. Er lag auf die Seite gedreht, die Dame des Hauses eng an ihn gekuschelt, ihre Hand lag an seinem Hals als wollte sie ihn festhalten. Eine bestimmt Zeit lang starrte er das Blondchen nur an während sein Arm locker um ihren noch nackten Körper lag, der von ihrer Bettdecke umhüllt war. War das perfekt, war es das, was er wollte? War sie das was er wollte? Die Tatsache, dass er es nicht sofort entscheiden konnte, darüber nachdachte, war das nicht schon Antwort genug? Vorsichtig, damit er das Mädchen nicht aufweckte, rutschte der Schauspielstudent aus ihrem Bett und sammelte seine Klamotten, schlüpfte nacheinander in seine Hose und knöpfte sein Hemd zu während seine braunen Augen auf diesem schönen Mädchen ruhten. Die letzten Stunden waren ohne Zweifel atemberaubend, in vielerlei Hinsicht. Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, fuhrt sich mit den Fingern durch die braunen Locken und anschließend übers Gesicht. Er fühlte sich komisch, konnte das was er in seiner Brust spürte nicht in Worte fassen. War es in Ordnung jetzt zu gehen, sie alleine zu lassen, wie man es an einem One-Night-Stand oft so machte? Den Part, dem die Wohnung, das Bett gehörte, zurück zu lassen und einfach da weiter zu machen, wo jeder aufgehört hatte? Aber gehörten sie überhaupt dieser Kategorie an, war ihre Bekanntschaft nicht schon längst einen Schritt weiter? Der Musiker biss sich auf die Unterlippe, strich sich nochmal über den vielleicht schon ein bisschen zu langen Bart und suchte auf ihrem großen Schreibtisch nach einem Zettel, so wie einem Stift. Schrieb eine kleine Botschaft darauf ('War schön mit dir, Alessa. - Darren') und ließ das Stückchen Papier dort liegen ehe er nach seiner Jacke griff und die Tür zu ihrem Zimmer von außen schloss. Aber eigentlich gehörte er nicht zu dieser Art Mensch. Eigentlich war er doch kein Arschloch.. eigentlich? Es wäre wohl gelogen wenn er behaupten würde, dass er nicht auch eine Sekunde daran gedachte hatte. Zu gehen und sich mit einer Nachricht wieder zu melden. Dass es schön war und all sowas. Etwas Ähnliches zu sagen, wie er auf den kleinen Zettel geschrieben hatte. Das wäre sicher leichter, so konnte er Abstand gewinnen und ihre kleine, süße Bekanntschaft nicht zu mehr werden lassen. Aber es wäre auch gelogen wenn er in diesem Augenblick sagen würde, dass er nicht doch irgendwo Interesse daran hatte, wie sich das ganze entwickeln würde.. Vielleicht aber eher weil er an Yumi dachte, wie diese wohl reagierte, wenn jemand anders in seinem Arm war? Belustigt über seine eigene Dummheit und diesen Gedanken schüttelte er den Kopf, lenkte von der Haustüre ab und trat in die große Küche des Hauses ein, die nicht weniger beeindruckend wie das Haus selbst war und warf seine Jacke über einen der Stühle ehe er sich aus einem der Hängeschränke ein Glas nahm und es mit Wasser füllte. Eine Tasse heißer Kaffee wäre jetzt zwar angenehmer und vielleicht wäre ein Happen zu Essen nicht schlecht aber Darren wollte jetzt weiß Gott nicht in dieser eigentlich fremden Küche herum stöbern. So setzte er sich mit dem Rücken zur Küchentür an den Esstisch und wartete, schaute auf sein Handy und fragte sich, ob das alles wirklich in Ordnung war, was er hier machte. Auch, wenn er die Antwort eigentlich schon längst wusste.

  • In ihrem Zimmer und schließlich in der Küche



    Sie schlief unheimlich gut, war vielleicht ein oder zwei Mal in der Nacht aufgewacht aber hatte sich dann einfach an den warmen Männerkörper neben sich gekuschelt und war gleich wieder eingeschlafen. Sie vermochte am nächsten Tag nicht zu sagen was sie geträumt hatte aber auf Grund der jüngsten Geschehnisse wagte das Blondchen zu bezweifeln, dass Alpträume sie heimgesucht hatten. Vorsichtig blinzelte die Schülerin, drehte sich in ihrem kuscheligen Bett hin und her, zog sich noch einmal die Decke über den Kopf, da sich hier und da Sonnenstrahlen durch die Vorhänge gestohlen hatten und an ihrer Nase kitzelten. Sie war noch nicht ganz bei Sinnen, hatte erst nicht bemerkt, dass sie sich nur noch alleine im Bett befand, doch gerade als Alessa ihre Augen wieder geschlossen hatte, weiter dösen wollte fiel es ihr wie Schuppen von den Augen und sie öffnete eben jene abrupt. Sie richtete sich in ihrem Bett auf und der Blick ihrer roten Augen wanderte durch den Raum. Das Mädchen fuhr sich durch die hellen Haare und ein Seufzen verließ ihre Lippen. Er war gegangen? Es wäre gelogen zu behaupten es wäre ihr egal. Es war ihr alles andere als egal. Es versetzte ihr sogar einen kleinen Stich im Herzen und fast schon automatisch tastete sie am Nachttisch nach ihrem Handy. Vielleicht weil sie sich zumindest eine Nachricht erwartete aber da war nichts. Das Mädchen knabberte an ihrer Unterlippe und strich sich eine lose, verirrte Haarsträhne hinters Ohr, ehe sie sich ein wenig auf Instagram herumtrieb um auf andere Gedanken zu kommen aber es gelang ihr nicht wirklich und so schlug Alessa die Bettdecke zurück und erhob sich schließlich von ihrem Bett, schlüpfte in einen kurzen, rosafarbenen Morgenmantel und in farblich dazupassende Pantoffel, ehe sie das Kleidungsstück mit dem dazugehörigen Gürtel an ihrer Taille mit einer Masche verschloss bevor sie sich in Richtung angrenzendes Badezimmer aufmachen wollte um sich ein wenig zu erfrischen. Ihr Kopf dröhnte ein wenig von dem Alkoholkonsum gestern und ihr Mund fühlte sich trocken an. Gerade ging sie an ihrem Schreibtisch vorbei als ihr Blick auf einen kleinen Zettel fiel, der dort lag. Der Blick ihrer roten Augen wanderte über die geschriebenen Worte und sie hob eine Augenbraue. "Ernsthaft...?" glitt es über die Lippen des Mädchens und sie schüttelte den Kopf bevor ein urteilender Laut über ihre Lippen glitt. Was für ein Arschloch. dachte sich das Blondchen nur und machte sich im Badezimmer ein wenig frisch bevor sie ihr Zimmer verließ. Später musste sie sich eindeutig mit Hina treffen um ihr von der beschissenen Aktion zu erzählen. Tatsächlich würde sie sich vorher noch die Wunden lecken, da sie den Studenten eigentlich echt gern hatte. Ja sie mochte ihn bereits nach kurzer Zeit, genoss seine Anwesenheit und deshalb war sie nicht minder enttäuscht darüber das er sich davonstahl als wäre sie eine von Vielen. Auf der Suche nach Flüssigkeit stapfte das Blondchen die Treppe nach unten ins Erdgeschoss und wählte gerade als sie den Weg in Richtung Küche einschlug die Nummer ihrer besten Freundin um bei einem Kaffee gleich über den Studenten abzulästern als sie ihn am Küchentisch sitzen sah, er hatte den Rücken ihr zugewandt. Ihre Augen weiteten sich ein Stück und ihr Herz machte einen Hüpfer, als sie ihr Handy wieder von ihrem Ohr nahm und in der Tasche ihres Morgenmantels verschwinden lies. "Du... bist noch hier?" kam es schließlich fast schon automatisch über die Lippen des Blondchens als sie sich schließlich ein Stückchen näherte. "Was für eine grauenvolle Nachricht..." beschwerte sich schließlich das Blondchen und grinste ihn doch an, suchte kurz den Blick seiner braunen Augen, ehe sie sich von ihm abwandte und sich ebenfalls ein Glas aus dem Schrank holte allerdings musste sich das Mädchen dafür ein wenig auf die Zehenspitzen stellen und ihr Mäntelchen rutschte ein wenig nach oben bevor sie das gesuchte Objekt in Händen hielt und sich gleich einige Schlücke eiskaltes Wasser gönnte. "Möchtest du einen Kaffee?" erkundigte Alessa sich bevor sie sich zwei Tassen angelte.

    If the world was ending, you'd come over, right?

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  • 3336-pasted-from-clipboard-pngDarren & Alessa | in der Küche


    Tatsächlich hatte es gar nicht so lange gedauert bis er im oberen Stockwerk einige Geräusche vernahm. Ein Schmunzeln kam ihm über die Lippen. Was sich Alessa wohl dachte wenn sie seine Nachricht entdeckte? Ob sie ihn von A bis Z beschimpfte, gleich eine ihrer Freundinnen anrief um darüber zu lästern was für ein Arschloch er ist? Oder war sie vielleicht einfach traurig? Darren sperrte sein Handy, legte es auf den Tisch und bettete seinen Kopf auf seine Hände, schloss seine müden Augen nochmal für einen Moment. Wahrscheinlich zierten dicke Augenringe seine Haut aber war das bei Studenten nicht irgendwie normal? Ob sie wirklich glaubte dass er sie einfach so alleine gelassen hatte? Verschwunden war wie die meisten Menschen nach so einem aufregenden Abend weil sie Angst vor den Konsequenzen hatten, sich nicht mit der nüchternen Person im Bett neben sich auseinander setzen wollten? Doch wahrscheinlich hätte Darren das gar nicht mit seinem Gewissen vereinbaren können. Nicht dass er nur deswegen hier saß, er hätte sich generell schlecht gefühlt und wollte das Mädchen auch so noch sehen. Noch etwas Zeit mit ihr genießen. Seine Gedanken drifteten ab, eigentlich machte er doch gerade dasgleiche wie Yumi oder? Ein bisschen Spaß haben und doch wollte er Alessa nicht zu sehr an sich heran lassen damit sie nicht enttäuscht war. War es bei seiner Prinzessin schon zu spät? So wie bei ihm? Aber sich mit der blonden Studentin vergleichen.. war das wirklich eine kluge Idee? Der überraschte Ton in ihrer lieblichen Stimme holte ihn aus seinem Halbschlaf zurück in die Realität und er richtete sich wieder etwas auf, da er doch für einen kurzen Moment eingenickt war. „Natürlich..“, sagte der Musiker, ließ sein Handy in seiner Hosentasche verschwinden und hob schließlich seinen Kopf etwas. Seine dunklen Augen wanderten über ihren Körper hinauf bis sie sein Gesicht fixierten und das Grinsen darin entdeckte. „Entschuldige, meine Kreativität hält sich morgens immer in Grenzen.“ Ein Seufzen folgte und er hob zudem noch seine Schultern, drehte sich etwas in ihre Richtung und lehnte sich dabei mit den Schultern an die Lehne des Stuhls. Ein Grinsen huschte über seine Lippen als der feine Bademantel bei ihrem fast schon verzweifelten Versuch ein Glas aus dem Regal zu erreichen ein bisschen nach oben rutschte und ihm dadurch eine wirklich gute Aussicht bot. „Als könntest du Gedanken lesen.“, antwortete der junge Student mit einem Lächeln und erhob sich von dem Tisch, näherte sich der Schülerin und hielt in seiner Bewegung inne. War es okay sich ihr weiter anzunähern? Das Bedürfnis sie zu berühren, ihr einen Kuss auf die Stirn zu drücken, war es wirklich der Wunsch nach ihrer Nähe oder der, einer anderen? Den er dadurch nur überschatten wollte? „Du hattest also wirklich gedacht dass ich gehe oder?“, fragte der Musiker mit einem Grinsen, gehobenen Augenbrauen und verschränkte noch seine Arme vor der Brust während die Dame des Hauses den Kaffee vorbereitete.

  • [In der Küche] Darren & Alessa



    Verschlafen hob der Student seinen Kopf an als sie ihn Ansprach. Seine Augenringe sprachen Bände aber das änderte nichts daran das der Kerl, der da an ihrem Küchentisch saß unheimlich gut aussehend war. Alessa hob eine Augenbraue bei dem verschlafenen Blick, den er ihr schenkte. "Statt hier am Tisch zu schlafen hättest du auch einfach im Bett bleiben können, weißt du..." neckte die Schülerin den Älteren und schenkte ihm schließlich ein Grinsen bevor sie durch seine ohnehin schon zerzausten Haare wuschelte, ehe sie sich wieder von ihm löste um sich etwas zu Trinken zu besorgen. Seine Entschuldigung bezüglich der relativ lieblosen Nachricht auf ihrem Schreibtisch war ziemlich erbärmlich aber vielleicht war er ja wirklich ein Morgenmuffel, was wohl im Widerspruch dazu stand, dass er hier schon völlig angezogen am Tisch saß statt sich oben unter ihrer Decke zu verkriechen. Konnte es sein, dass er sie anflunkerte? War er etwa in einem innerlichen Zwiespalt und drauf und dran gewesen ihr Bett und ihr Haus zu verlassen und hatte sich in letzter Sekunde umentschieden? Forschend sah Alessa in die dunklen Augen des Studenten aber ihre Lippen blieben fürs erste stumm. Sie setzte das Wasserglas an ihre Lippen an und die kühle Flüssigkeit floss die Kehle des Mädchens hinab. Das Blondchen stellte das Glas auf der Theke ab und drehte sich schließlich wieder zum Anderen um, dessen Blick sie zuvor doch so deutlich auf sich gespürt hatte, als ihr Morgenmantel ein kleines bisschen nach oben gerutscht war. Sie begegnete seinem Lächeln während die Kaffeemaschine bereits die Bohnen mahlte. er hatte sich erhoben, sich ihr ein Stück weit genähert aber hielt doch Abstand, als wäre er sich nicht sicher ob es in Ordnung war Liebkosungen auszutauschen jetzt wo sie Beide wieder nüchtern waren. Die Unsicherheit passte nicht zu dem Lockenkopf und machte das Blondchen doch ein wenig stutzig. "Du und nicht kreativ? Und das soll ich glauben?" harkte das Blondchen nach und hob eine Augenbraue, bevor ihre Lippen ein Grinsen formten. Die Schülerin drückte dem Anderen die Tasse in die Hand und holte noch etwas Milch aus dem Kühlschrank um diese von der Kaffeemaschine aufschäumen zu lassen, während sie sich selbst ebenfalls um ihre Koffeinzufuhr kümmerte. Sie gab etwas Milchschaum in ihre Tasse sah ihn fragend an. "Ja Gedanken lesen ist eines meiner vielen Talente..." Ihre roten Augen funkelten ihn an und sie biss sich kurz auf die Unterlippe bevor sie ein bisschen von dem Milchschaum in seine Tasse gab und das Kännchen zur Seite stellte. Alessa lehnte sich gegen die Küchentheke und führte die Tasse an ihre Lippen bevor sie einen genüsslichen Schluck davon nahm ohne den Anderen aus den Augen zu lassen. Ein Grinsen lag auf seinen Lippen und er schien es kaum fassen zu können, dass sie geglaubt hatte, dass er wirklich gegangen war. Das Mädchen zuckte mit den Schultern, wich für einen Moment sogar seinem Blick aus, ehe sie ihn wieder suchte. "Naja an einen Heiratsantrag habe ich bei dieser romantischen Nachricht jetzt nicht gedacht..." Sie rollte übertrieben mit den Augen und ein Lachen verließ ihre Lippen.

  • 3336-pasted-from-clipboard-pngDarren & Alessa | in der Küche


    „Ich hatte nur einen Tagtraum..“, erwiderte der junge Student auf ihre Worte, schenkte ihr ein ganz besonderes Grinsen und deutete damit auch an, dass er da auch an ein paar besondere Momente zurück gedacht hatte. Dass es vielleicht nicht ganz der Wahrheit entsprach, musste das Blondchen nicht wissen aber es wäre auch gelogen zu behaupten, dass er sich nicht gerne an den gestrigen Abend zurück erinnerte. Und an all die Berührungen und Küsse, die sie sich geschenkt hatten. Der Musiker biss sich bei diesen Gedanken kurz auf seine Unterlippe, ließ seine Fingerkuppe über seine Lippe wandern als könnte er ihre leidenschaftlichen Küsse darauf immer noch spüren und erhob sich schließlich von seinem Stuhl, spürte ihren Blick auf sich. Ob sie etwas bemerkte, ob ihr auffiel dass er doch etwas zu viel darüber nachdachte, was das hier eigentlich war? Was daraus noch werden konnte oder besser nicht sollte? „Selbst ich brauche nach dem Aufwachen etwas Zeit für kreative Einfälle okay.“, verteidigte sich der Bartträger und hob zudem noch seine Schultern. „Außerdem hatte ich auch nicht vor dich einfach so zu verlassen.. sonst hätte ich mir vielleicht ein bisschen mehr Mühe gegeben. Noch ein paar Herzchen drauf gemalt und so etwas.“ Darren lachte. Wahrscheinlich hätte er im Falle des Falles gar keine Nachricht hinterlassen, sie im Laufe des Tages angerufen oder etwas in der Art. Wobei es doch auch keinen richtigen Weg gab damit umzugehen oder? Außer man blieb, wenigstens noch bis zum Frühstück oder sowas. Und wenn man noch länger die Nähe zu dieser Person suchte? Wenn er noch länger hier blieb, Zeit mit Alessa verbrachte, hatte dass dann etwas mehr zu bedeuten? Dankend nahm er die warme Tasse entgegen, schloss seine Hände darum und wartete bis das Blondchen noch etwas Milchschaum auf seinem Kaffee verteilte bevor er ihr mit gehobenen Augenbrauen antwortete. „Du scheinst mir ein durchaus talentierter Mensch zu sein, Alessa..“ Ihren Namen auszusprechen fühlte sich merkwürdig an. Sie hatten schon viele, außerordentlich schöne Momente geteilt. Intime Momente und doch war es jetzt, beim morgendlichen Plausch mit Kaffee in der Hand das erste Mal, dass er ihren Namen in seinen Mund nahm. Der junge Kerl lehnte sich neben ihr auf die Theke, legte seine Unterarme auf die kalte Arbeitsplatte und stellte die Tasse vor sich ab, hielt weiter seine Hände darum. „Achso, für den Heiratsantrag kommen später noch Blumen.“, sagte der Student während er die Tasse an seine Lippen führte und sich einen vorsichtigen Schluck des Kaffees gönnte. „Dafür war mir der Zettel dann doch ein bisschen zu langweilig.“ Darren grinste das Mädchen an nachdem er seinen Kopf in ihre Richtung gedreht und sich den Milchschaum von den Lippen geleckt hatte.

  • [In der Küche] Darren & Alessa



    Sie erwiderte sein Grinsen als der Student seinen kleinen Powernap als Tagträumerei abtat. Ob sie es ihm auch glaubte war eine andere Sache aber allein der Gedanke an die letzten Stunden zauberte es auf ihre Lippen. "Irgendjemand hat mal gesagt, dass man seine Träume lieber leben sollte..." Ihr Grinsen wurde immer breiter und sie funkelte Darren zweideutig an, der entweder wirklich noch nicht ganz wach war oder sich wieder in seinen Gedanken verloren hatte. Seine Finger strichen über seine Lippen als der Blick ihrer roten Augen gerade über sein Gesicht wanderte. Alessa widerstand dem Verlangen den Kaffee Kaffee sein zu lassen und ihre Lippen auf die Stelle zu drücken, über die gerade seine Finger strichen. Aber war das in Ordnung? Wollte er es heute noch oder war das was sie gestern erlebt hatten einfach nur auf den erhöhten Alkoholkonsum zurückzuführen? Eine ungewohnte Unsicherheit überschattete das sonst so starke Herz des Blondchens und sie stellte einstweilen die zweite Tasse unter die Kaffeemaschine, welche sich gleich daran machte das Heißgetränk zuzubereiten. Währenddessen verteidigte Darren seinen armseligen Versuch sich aus dem Staub zu machen und als er ihr den Unterschied zwischen seiner Nachricht und einem Abschied erklärte musste die Schülerin schließlich doch auch lachen. "Sicher? Also sind Herzchen nicht zu viel...?" gab das Mädchen zu bedenken bevor sie auch in ihre Tasse Milchschaum gab, ehe sie das Getränk mit einem Löffel umrührte. Er erhob seine Stimme und da war es. Er nahm ihren Namen in den Mund und unweigerlich setzte ihr Herz eine Sekunde aus. Wie absurd, dass es in so einer lapidaren Situation dazu kam, nicht zwischen all den Momenten, die sie bereits miteinander geteilt hatten sondern hier - am Morgen danach. Wie konnte sie von diesem Menschen nicht völlig hin und weg sein? Es war ihr gar nicht anders möglich von ihm zu schwärmen. Sie ignorierte die Tatsache, dass sie ihn noch vor wenigen Minuten alles geheißen hatte und drauf und dran war mit ihrer besten über ihn her zu ziehen, vielleicht sogar an eine Vodoopuppe gedacht hatte (was). Das Blondchen hopste auf die Theke und überschlug ihre Beine, zupfte den Morgenmantel noch etwas zurecht und umschloss ihre Kaffeetasse mit beiden Händen, ehe sie auf den Dunkelhaarigen herab sah was ihr unter normalen Umständen nicht möglich gewesen wäre immerhin musste sie sich sonst selbst für einen Kuss auf die Zehenspitzen stellen. "Hmm ich hoffe er ist perfekt sonst muss ich leider nein sagen..." Alessa strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr und mimte das verwöhnte Prinzesschen auch wenn sie sich dafür eigentlich gar nicht verändern musste. Dennoch grinste sie schließlich ehe ihr Blick auf seine Lippen huschte, über die sich der Student gerade noch geleckt hatte um den Milchschaum davon zu entfernen. Nun zögerte sie nicht mehr, beugte sich zu ihm hin, überwandte den Abstand zwischen ihnen und küsste sachte seine Oberlippe, ehe sie sich wieder ein Stück zurück zog, Darren anlächelte und schließlich wieder aufrichtete. "Sorry da war noch Milchschaum..." kommentierte das Blondchen schließlich ihre Tat, grinste in sich hinein und nahm erneut einen Schluck von ihrem Kaffee. "Möchtest du noch frühstücken?" fragte sie schließlich ihren Gast.

  • 3336-pasted-from-clipboard-pngDarren & Alessa | in der Küche


    Der zweideutige Blick, den er von ihren roten Augen geschenkt bekam, sagte natürlich mehr als Tausend Worte. Beide wussten wovon sie eigentlich sprachen und Darren hob nur die Schulter während er das Mädchen immer noch anschaute, weiter mit einem Grinsen auf den Lippen, was vielleicht ein bisschen darauf hindeutete, worüber er gerade nachdachte. „Eigentlich lebe ich meine Träume..“, sagte der Musiker langsam während seine braunen Augen ihre Lippen streiften und sie vielleicht auch kurz über ihren hübschen aber leider verdeckten Körper streiften. Er erinnerte sich noch gut an jede einzelne Stelle, die er vor einigen Stunden berührt und gespürt hatte. Und wie intensiv er manche Regionen ihres Körpers erlebt hatte.. „Vielleicht nicht alle aber man soll ja mit kleinen Schritten anfangen und nicht immer gleich das große Ganze wollen.“ Der junge Student fuhr sich mit den Fingern durch die chaotischen Locken, ein verzweifelter Versuch da noch irgendwie Ordnung hinein zu bringen, was am Ende eigentlich nur eine Dusche schaffen konnte. „Es kommt immer auf die Menge an.“, antwortete der Bartträger mit einem sicheren Nicken als sprachen sie hier über ein ganz anderes Thema als über Herzchen auf einem kleinen Zettelchen, den man nach einer gemeinsamen Nacht dem anderen da ließ. Ein Schmunzeln entkam ihm und er rührte mit dem Löffel in seiner Kaffeetasse während es sich die Blonde auf der Küchentheke bequem machte. Fast schon mit Absicht, denn so war er mit seinem Kopf näher an ihrem hübschen Körper, den nur eine hauchdünne Stoffschicht bedeckte und diese Tatsache war ja fast ein bisschen aufregend. „Ich bin mir sicher dein Heiratsantrag wird perfekt werden.“ Irgendwann, von irgendwem, der sie auch wirklich so liebte wie sie es verdiente. Darren drehte seinen Kopf zur Seite, wollte ihr ein Grinsen schenken als sich in diesem Moment ihr Körper in seine Richtung lehnte und ihre Lippen aufeinander tragen. Flüchtig und doch zärtlich, ein Guten-Morgen-Kuss. Als wäre es fast normal, als wäre es Alltag und dieses Gefühl, das sich anschließend in ihm ausbreitete, fühlte sich auf einmal gar nicht mehr so gut an. Dennoch lächelte der Schauspielstudent. Weil auch sie lächelte und es ein wunderschönes Lächeln war, was auf ihren weichen Lippen lag. „Wie nett von dir.“, sprach er mit einem schwachen Grinsen und richtete seinen Blick wieder auf die noch volle Kaffeetasse in seinen Händen, rührte noch einmal um und gönnte sich einen weiteren Schluck der warmen Flüssigkeit, deren Wirkung sich doch hoffentlich bald zeigte weil er sich wirklich dezent schlecht fühlte. Mehr als noch zuvor als er aufgestanden war und so sicher ob es wirklich an den Nachwirkungen des Alkohols lag, war er sich eigentlich auch nicht. Als Alessa ihn schließlich nach einem gemeinsamen Frühstück fragte, hielt der der Kerl in seiner Bewegung inne, ließ die Tasse an seinen Lippen und schaute in die Ferne. Es klang verlockend, durchaus. Nicht nur weil er wirklich Hunger hatte sondern auch, weil er die gemeinsame Zeit mit dem Blondchen genoss. Doch machte er ihr damit nicht weiter falsche Hoffnungen? „Eigentlich warten ein paar Vorlesungen auf mich..“ Man hörte seiner Stimme zwar deutlich an, dass er überhaupt keine Lust auf den Stress in der Uni hatte, aber nicht ob er auch wirklich die Wahrheit sagte. Bestimmt standen ein paar wichtige Vorlesungen auf seinem Plan aber andererseits fühlte er sich gerade auch nicht in der Lage, sich in einen Hörsaal zu setzen und irgendwelchen Professoren zu zu hören.. Versuchte er also doch irgendwie zu flüchten?

  • [In der Küche] Darren & Alessa



    Sie spürte wie sein Blick über ihren Körper wanderte, genoss es es sogar ein kleines bisschen, dass er ihn nicht einfach so abwenden konnte, dass ihm offensichtlich gefiel was er sah. Natürlich tat es das immerhin hatte er das mehrfach bewiesen, nicht wahr? Ihre Lippen kräuselten sich und sie drehte ihren Kopf in seine Richtung als er sich erklärte. Alessa hob eine Augenbraue als Darren meinte er lebte seine Träume nur offenbar nur die Kleineren. "Wie bescheiden..." kommentierte das Mädchen die Worte des Dunkelhaarigen. "Wovon träumst du...?" harkte sie schließlich nach und wippte mit dem einen Bein, welches sie über das andere geschlagen hatte. Sie hatte sich mit einer Hand auf der Theke abgestützt und hielt in der anderen ihre Tasse mit dem Kaffee von dem sie immer wieder einen Schluck machte. Sie hörte sich seine professionelle Erklärung bezüglich der richtigen Anzahl an Herzchen auf Nachrichten an und musste schließlich doch lachen. "Wie kompliziert. Bist du sicher, dass diese Sprache alle sprechen? Ich meine was wenn ich aus Versehen beim nächsten Mal ein Herzchen mehr mache oder eines zu wenig..." gab Alessa zu bedenken und wirkte dabei todernst und als würde sie sich dabei ernsthaft Gedanken darüber machen aber letztendlich musste sie doch lachen. "Vielleicht solltest du mir da Nachhilfe darin geben..." Sie schmunzelte über ihre Tasse hinweg bevor sie wieder an dem Heißgetränk nippte. Das Schmunzeln wurde zu einem Lächeln als sie sich schließlich zu ihm lehnte und ihm einen flüchtigen Kuss gab. Ein leichtes Prickeln blieb auf ihren Lippen zurück als sie sich langsam wieder zurück zog und mit den Schultern zuckte bevor sie wieder von der Theke hopste und in Richtung Kühlschrank ging, ihr Angebot im Raum stehen lies. Sie hatte bereits an seinem Zögern gemerkt, dass er mit sich haderte. Das Mädchen konnte es zwar verbergen aber dieses Zögern tat nicht gut, es verpasste ihr sogar irgendwo einen Stich in ihrem Herzen, weil sie ihn wirklich gerne um sich hatte, gerne weiter in diesen perfekten vier Wänden verharren wollte - mit ihm. Gleichzeitig weckte er eine Unsicherheit in dem Blondchen, die sie von sich gar nicht kannte. Sie holte sich zwar immer das was sie wollte aber gleichzeitig fürchtete sie er könnte sie ablehnen, fürchtete den Grund für das Abdriften seiner Gedanken. Das Blondchen öffnete den Kühlschrank und lies den Blick ihrer roten Augen über die Auswahl wandern. "Aber...?" harkte sie schließlich nach. Sie würde ihn nicht bitten zu bleiben auch wenn sie es gerne wollte. Wenn er gehen wollte, würde er es doch sowieso tun...

  • 3336-pasted-from-clipboard-pngDarren | verlässt das Haus


    Der junge Musiker schmunzelte nachdem er einen Schluck seines warmen Kaffees genommen hatte, die Tasse auf die Küchentheke stellte und seinen Kopf in seine Hand bettete. Müde sah er sich in dieser großen Küche um, als würde er etwas suchen, aber eigentlich war er nur ein bisschen beeindruckt. Ihr Vater musste wirklich einen ausnahmslos guten Job machen. Ohne konnte man sich so etwas heutzutage ja kaum noch leisten. „Von einer großen Bühne und jeder Menge Fans.“, antwortete er schließlich und richtete sich wieder etwas auf, hielt die Kaffeetasse in seinen Händen und verschränkte die Arme vor der Brust, grinste das Blondchen an. Ob es jetzt die Antwort war, die sie sich wirklich erhofft hatte? Wahrscheinlich wollte sie wirklich wissen wovon der Student träumte, was waren seine Wünsche für die Zukunft.. wie viele Kinder wollte er, wollte er heiraten? So etwas in die Richtung. Aber Darren wehrte diese Ernsthaftigkeit ab, wollte nicht näher über seine Träume sprechen, die man doch eigentlich nur bestimmten Personen anvertraute oder? Zumindest ein paar kleine geheime Träume. Als Alessa mehr als ernst über das Herzchen-Thema philosophierte, nickte er einige Male verständnisvoll, da es ja auch ein wirklich wichtiges Unterfangen war. Am Ende setzte man ein Herzchen zu viel und alles war vorbei. Dem Schauspielstudenten lachte und stimmte damit in ihr Lachen ein. „Okay warte, langsam vergesse ich wer hier wem in was Nachhilfe geben wollte..“, sagte er, fasste sich mit der freien Hand an die Stirn als würde ihm dieses Hin und Her Kopfschmerzen bereiten. Auch wenn sie sich ja gestern darauf geeinigt hatte, dass lieber sie das enge Schulmädchenoutfit anziehen sollte. Das junge Fräulein wartete gar nicht auf eine Antwort von ihm, stand bereits vor dem Kühlschrank als er seine Tasse leerte und in die Spüle stellte. War sie so überzeugt davon dass er nicht Nein sagen konnte? Es fiel ihm ja zugegebenermaßen schon schwer, immerhin sah es doch ziemlich einladend aus. Der volle Kühlschrank. Und sie vielleicht auch, wie sie mit ihrem dünnen Bademantel davor stand und sich gefühlt mehr als sonst nach unten beugte um das Innere des Kühlschranks zu erforschen. Ein Grinsen umspielte seine Lippe, trotzdem blieb er an diesem Fleckchen stehen und wand seinen Blick von ihr. Aber.. ja, aber was? Warum zögerte er? Ein bisschen gemeinsam frühstücken, ein bisschen mehr plaudern. Aber blieb es dabei? Bei ein bisschen? Darren biss sich auf die Unterlippe während er überlegte und kurz seinen Gedanken nachhing, ehe er seine Jacke von der Stuhllehne nahm und sich dem Mädchen näherte. „Kein aber..“ Auch, wenn es ihm durchaus schwer fiel. Es war besser so, auf jeden Fall. Ganz bestimmt. Der Musiker legte seinen Arm kurz um ihren schlanken Körper und hauchte ihr einen Kuss auf den Kopf, verweilte für einen ganz kleinen Augenblick in dieser Position, spürte ihren warmen Körper bei sich, dann ließ er wieder von ihr ab und lächelte. „Ich mache es mit einem Abendessen wieder gut.“, versicherte er und hätte sich im nächsten Moment schon selbst dafür ohrfeigen können. „Bis dahin überlegen wir uns beide gute Ausreden, die ich meinem Professor vorlegen kann, weshalb ich die darauf folgenden Vorlesungen ausfallen lassen muss..“ Mit prüfenden Handbewegungen tastete er seine Taschen ab ob auch Handy und Schlüssel vorhanden waren, dann schenkte er ihr nochmal ein Grinsen und verschwand durch die Tür, verließ schließlich das Haus und machte sich mit gemischten Gefühlen auf den Weg nachhause. Oder irgendwo anders hin.

  • Alessa verlässt das Haus



    Sie wusste nicht Recht ob es die Wahrheit war, die über seine Lippen kam oder letztendlich einfach nur eine leere Floskel, die man von einem Schauspielstudenten erwartete. Natürlich wollte er einmal bekannt werden, mit seinem Talent Geld verdienen. Darauf lief das Studium doch hinaus aber es war nicht das wonach sie fragte aber das war egal. Er sah sie mit einem Grinsen auf den Lippen an, welches die Wahrheit verschleierte, ihr das Gefühl gab als wüsste er genau, dass es nicht das war wonach sie gefragt hatte. Wahrscheinlich hätte es eine Warnung sein sollen aber sie wollte es nicht sehen, verlor sich lieber in seinem Lächeln und schob die Zweifel beiseite, abgelenkt von dem Funkeln seiner braunen Augen. Alessa stimmte in sein Lachen mit ein als sie schließlich über die diversen Nachrichten philosophierte, die man dem Anderen hinterließ, wenn man sich im Geheimen davonstahl. Das Mädchen grinste als Darren, sich den Kopf hielt als er versuchte Ordnung in sein Chaos im Kopf zu bringen. Das Blonden hob die Schultern, ehe sie sich in Richtung Kühlschrank aufmachte um sich und vielleicht dem Studenten ein Frühstück zu zaubern. "Es läuft eben alles auf ein Rollenspiel hinaus..." beiläufig hob sie ihre Schultern als würden sie über das Wetter reden und nicht über etwaige Vorlieben im Bett. Sie blickte über ihre Schulter und schenkte dem Anderen ein zweideutiges Grinsen, welches von Sekunde zu Sekunde immer breiter wurde bevor sie ihre Augen wieder über die Auswahl im Kühlschrank gleiten lies. Es gab offensichtlich kein Aber, denn er spazierte zu der Sitzgelegenheit in der Küche und schnappte sich seine Jacke um sich offensichtlich auf dem Weg zu machen. Sie war ein kleines bisschen traurig darüber das er schon ging aber sie hatte es erwartet, hatte den ersten Schock schon überwunden als sie seine Nachricht gefunden hatte. Es bedeutete doch bestimmt etwas, dass er nicht gleich gegangen war, oder? Alessa spürte wie sich sein Arm um sie legte, er sie an sich zog und unweigerlich machte ihr Herz einen Hüpfer. Sie spürte wieder dieses Kribbeln in ihrem Bauch. Er hauchte einen Kuss auf ihren Kopf und unweigerlich klopfte ihr Herz ganz schnell bei dieser lieblichen Berührung. Das Blondchen genoss die Wärme, die von seinem Körper ausging, sie umhüllte und die Zweifel in ihrem Kopf wieder ausradierten. Sein Versprechen auf eine Wiedergutmachung brachte sie zum Lächeln und ein zufriedenes "Okay..." kam über ihre rosafarbenen Lippen. Das Lächeln wurde zu einem breiten Grinsen als er fortfuhr.

    Das Haus wirkte nachdem er verschwunden war viel größer als zuvor - in gewisser Hinsicht leerer.. Das Blondchen hing den letzten Stunden hinterher, während sie sich einen Smoothie mixte und Hina und Alma schrieb, bevor sie sich wieder in ihr Zimmer begab um sich nach einer Dusche in frische Klamotten zu werfen. Ein Grinsen lag auf ihren Lippen als sie ihr Aussehen im großen Spiegel in ihrem Zimmer überprüfte, noch einmal den Lippenstift nachzog bevor sie ebenfalls das Haus verließ.

  • [Kommt an] Alessa



    Sie spürte noch immer den Kuss ihrer Freundin auf ihrer Wange. Er war nur flüchtig gewesen. So wie sie sich immer verabschiedeten. Schon seit Jahren und doch legte das Blondchen ihre Finger an jene Stelle an der Hinas Lippen sie berührt hatten. Ihr Herz schlug ein wenig schneller und irgendwie kribbelte es in ihrem Bauch wenn sie an den heutigen Abend dachte. Ihre Freundin war nicht das erste Mal bei ihr und doch machte es Alessa ein kleines bisschen nervös wenn sie daran dachte mit ihr wieder allein zu sein obwohl es das normalste der Welt war. Ein Seufzen verließ die Lippen der Schülerin und sie knabberte an ihrer Unterlippe, war völlig in Gedanken versunken und verpasste dabei fast ihre Haltestelle. Gerade noch rechtzeitig hüpfte das Mädchen aus dem Bus und ging die Straße runter in Richtung zu Hause. vielleicht machte sie sich einfach zu viele Gedanken. Es ging um Hina. Wahrscheinlich wollte sie einfach nur ein wenig Spaß haben und das war ja auch in Ordnung. Gegen ein bisschen rumprobieren sprach doch überhaupt nichts und es war ja nicht das erste Mal, dass es dazu gekommen war. Meist geschah es eher um Andere ein wenig vorzuführen aber es war ja nicht das erste Mal, dass sich Alessa gedacht hatte wie gut sich ihre Küsse anfühlten. Es war einfach eine Tatsache, dass ihre Beste unheimlich gut küssen konnte - das sie unfassbar schön war, war auch kein Geheimnis. Was jedoch neu war, war dieses Herzklopfen aber das war eigentlich ihre Sache. Vielleicht war Alessa einfach verwirrt weil sie das zwischen Darren und ihr irritierte. Erneut kam ein Seufzen über die Lippen die geschminkten Lippen des Mädchens als sie schließlich in ihrer Tasche nach dem Haustürschlüssel fischte. Er würde sich ohnehin nicht melden, oder? Aber sollte sie sich melden? Normalerweise stellte sich das Blondchen diese Frage nicht einmal aber bei ihm war es irgendwie anders. Er war irgendwie anders, verunsicherte sie obwohl die Schülerin eigentlich keine Probleme mit dem Selbstbewusstsein hatte - alles andere als das. Sie sperrte auf und lies die Haustür hinter sich ins Schloss fallen, lies sie aber sonst offen damit Hina dann gleich reinkommen konnte wenn sie kam. Alessa zögerte kurz bevor sie sich in Richtung Speisekammer aufmachte um abzuchecken wie viel Alkohol und Knabberzeug sonst noch da war damit ihre Freundin wusste was sie noch besorgen musste damit es ein gelungener Abend wurde. Alessa tippte eine kurze Nachricht an Hina ehe sie nach oben huschte um unter die Dusche zu hüpfen. So sehr sie den Sommer auch mochte weil man da viel Haut zeigen konnte aber so sehr hasste sie es das es einfach so unendlich heiß war. Das Mädchen schälte sich aus ihren Klamotten und erfrischte sich etwas. Es tat einfach so gut nach so einem Tag das wohltuende Wasser auf der Haut zu spüren. Erfrischt kam Alessa aus der Dusche und hüllte ihren Körper in ein Handtuch nur um anschließend in ihr Zimmer zu wandern um sich einen Bademantel über zu ziehen bevor sie wieder nach unten huschte um schon einmal den Alkohol einzukühlen und einige Schüsseln mit Knabberzeug bereitzustellen. Alessa machte schon einmal Netflix an und suchte nach einem guten Film, Ihre roten Augen wanderten über den Bildschirm und sie guckte sich den ein oder anderen Trailer an und übersah dabei fast die Zeit immerhin wollte sie Hina nicht wirklich im Bademantel erwarten also wanderte die Schülerin wieder nach oben um sich noch ein passendes Outfit auszusuchen und erschrak dabei als sie sich tatsächlich Gedanken darüber machte was ihr gefallen könnte an ihr.

  • 3163-hinarpg-png

    Hina | in der Küche


    Im nächsten Supermarkt hatte die Schülerin noch die nötigen Lebensmittel eingekauft. Ein bisschen was zu knabbern und natürlich etwas Alkohol, damit der Vorrat bei Alessa nicht zuneige ging. Man wusste ja nie, wie viel man an einem Abend so vernichten konnte. Das hing immer ganz von Lust und Laune ab. Glücklicherweise hatte sie auch eine schläfrige Kuh an der Kasse gehabt, die sich eigentlich so gar nicht dafür interessiert hatte, dass Hina noch gar keinen Alkohol kaufen durfte. Aber alleine ihr Erscheinungsbild, das hübsche Make-Up und ihr noch schöneres Kleid, das sprach doch niemals für minderjährig. Mit einem triumphierenden Lächeln auf den Lippen verließ Hina das Geschäft und suchte sich ein Taxi, da sie wirklich keine Lust mehr auf den stickigen Bus hatte. Im Sommer war es einfach unerträglich. Beinahe alle Menschen vergaßen in diesen Monaten zu duschen. Benutzten lediglich Deo und billiges Parfum und diese Mischung war einfach mehr als widerwärtig. Das Mädchen schüttelte sich bei diesem Gedanken, ließ sich vom nächstbesten Taxi in die Königsstraße kutschieren und bedanke sich beim Fahrer mit einem passenden Geldschein und gut viel Trinkgeld. Einfach dafür, dass der alte Sack sie nicht gleich mit seinen Blicken ausgezogen hatte. Manchmal da war das wirklich ekelhaft. Mit jedem Schritt mehr beschleunigte sich ihr Herz. Klopfte aufgeregt gegen ihre Brust und ihr Körper wurde ganz hibbelig. Natürlich nur weil sie ein toller Abend mit ganz vielen Snacks, Alkohol und Sünden erwartete. Nicht, weil sie sich mehr erhoffte. Oder? Eigentlich versuchte sie sich selbst nur alles gut zu reden. Sich selbst zu überreden. Hina klopfte ein paar Mal, trat dann ein und warf ihre blonden Haare über ihre Schultern. „Hey, Süße, ich bins!“, rief sie die Treppe hinauf da sie von dort oben etwas gehört hatte. Etwas aufgeregt biss sie sich auf die Lippen und wanderte dann gleich in die Küche des Hauses. Ihren Rucksack hatte sie zuvor auf die unterste Treppenstufe abgestellt. Alessa schien schon ein bisschen was vorbereitet zu haben, zumindest standen ein paar halbvolle Alkoholflaschen auf den Küchentresen und dazu passende Gläser. Hina holte noch ein paar große und kleine Schüsselchen hervor. Für all die Snacks und Leckereien, die sie mitgebracht hatte. So verteilte sie die Gummibärchen, brach die Schokoladentafeln auseinander und füllte die Chips in die hübsch verzierten Schüsselchen. Einzelne Strähnen fielen ihr ins Gesicht während sie alles fein säuberlich auf ein Tablett platzierte, das sie gleich ins Wohnzimmer tragen würde. Da sowieso niemand Zuhause war, zumindest hätte ihre Beste sofort erwähnt, wenn ihr Papa zurück gekehrt war, würden sie es sich sicher dort bequem machen. Auch wenn sie das Zimmer von Alessa liebte und super gerne dort war, so war das riesige Sofa in ihrem Wohnzimmer einfach das Beste. Wobei das Bett ihrer Freundin auch echt bequem war. Vorallem wenn man.. Bei diesem Gedanken wurde ihr plötzlich ganz warm, sie erschrak sich darüber und ließ eins der Gläser auf den Boden fallen. Hatte sie gerade wirklich.. daran gedacht? Ging das nicht zu weit? Das Mädchen schüttelte den Kopf, schloss die Augen für einen Moment und versuchte ihre Gedanken zu ordnen. „Mist..“, fluchte der Teenager und bückte sich um die groben Glasscherben aufheben zu können. Dabei schnitt sie sich natürlich, nur oberflächlich und trotzdem brannte es etwas. Blutete ein bisschen aber war nicht weiter schlimm. Seufzend sammelte Hina die Scherben also auf und warf sie in den Mülleimer. Dass sie dabei ihr Blut etwas auf dem Boden verteilt hatte, fiel ihr zu nächst gar nicht auf da sie vor dem Waschbecken stand, mit dem Rücken zur restlichen Küche und kaltes über ihren Finger laufen ließ.

  • [In der Küche] Hina & Alessa



    Wie lange stand sie jetzt schon vor dem Kleiderschrank und dachte darüber nach was sie wohl anziehen sollte? Alessa vermochte es nicht zu sagen. Es war keine Seltenheit, dass das Blondchen immer länger brauchte um sich für ein Outfit zu entscheiden. Es wurde sich auch gerne mal öfters umgezogen nur um schlussendlich zu dem Entschluss zu kommen, dass sie nichts mehr anzuziehen hatte nur um im Anschluss panisch ihre beste Freundin anzurufen um mit ihr ein Shoppingdate auszumachen. Tatsächlich war es aber wahrscheinlich das erste Mal, dass sich Alessa jedoch Gedanken darum machte was Hina gefallen könnte und sie wusste nicht recht wie sie mit diesem Gedanken umgehen sollte. Die Schülerin presste ihre Lippen aufeinander und entschied sich für die Unterwäsche, die sie erst letztens online bestellt hatte. Zumindest eine der Vielen, die sie bestellt hatte. Vielleicht hatte sie es wieder ein kleines bisschen übertrieben aber man konnte schließlich nie genug hübsche Unterwäsche haben, oder? Irgendwann würde sie einen neuen Kleiderschrank brauchen soviel war sicher aber ihr Papa würde das bestimmt verstehen und seinem Töchterchen diesen Wunsch nur zu gern erfüllen. Vielleicht war es mal wieder notwendig ihn auszusortieren aber Alessa trennte sich unheimlich schwer von all den hübschen Teilen, die sie bereits ergattert hatte. Das Blondchen hörte die Haustür und gleich im nächsten Moment ertönte die helle Stimme ihrer Freundin. Automatisch zeichnete sich ein Lächeln auf ihren Lippen ab bevor sie ihr zurief, dass sie gleich bei ihr war. Alessa schlüpfte schließlich in das ausgewählte Kleidchen und drehte sich vor dem Spiegel um sich aus allen Blickwinkeln begutachten zu können. Der Stoff des Kleides schmiegte sich an den Körper des Mädchens, folgte jeder klitzekleinen Bewegung. Bei diesen Temperaturen gerade das Richtige. Schnell frisierte sich das Blondchen noch und checkte ihr Make-up als sie ein Klirren aus dem Wohnzimmer hörte. Alessa riss ihre roten Augen erschrocken auf und hörte bewusster hin. Dem Klirren folgte nichts. "Ist alles in Ordnung?" ertönte die Stimme des Mädchens aber da keine Antwort kam legte sie den Pinsel beiseite und eilte über die Treppe ins Erdgeschoss wo sie in der Küche ihre Freundin am Waschbecken vorfand. "Hina?" Die Augen des Blondchens wurden etwas größer als sie die einzelnen Blutstropfen am Boden erblickte. Unbewusst hatte sie den Atem angehalten als sie zu ihrer Freundin ans Waschebecken eilte. "Hast du dir weh getan?" Ihre Mitschülerin hielt ihren Finger unter das laufende kalte Wasser. Auf den ersten Blick schien es nicht allzu schlimm zu sein aber trotzdem musste es natürlich versorgt werden, weshalb sich Alessa auf die Zehenspitzen stellte um an einen der oberen Küchenschränke zu kommen. Hier musste doch auch irgendwo ein kleiner Verbandskasten sein wenn sie sich richtig erinnerte. Gefühlt hatte ihr Papa überall welche gebunkert. Wahrscheinlich weil er sich selbst gerne mal in der Küche verletzte wenn sich wieder einmal als Koch versuchte. Nach einer umständlich Verrenkung schaffte Alessa es schließlich den Verbandskasten im obersten Bereich des Küchenschranks zu erreichen und durchsuchte ihn nach einem Pflaster, wurde glücklicherweise gleich fündig und als das Wasser abgestellt war, der betroffene Bereich getrocknet legte sie Hina gleich einen Pflasterverband an. "Du bekommst jetzt Küchenverbot!" Das Mädchen lächelte ihre Freundin an, während sie ihre Hand hielt und die Verletzung versorgte. Erst jetzt fiel ihr das hübsche Kleidchen ihrer Freundin auf, in der sie wirklich richtig süß aussah. Obwohl sie das natürlich immer tat aber irgendwie fielen ihr solche Sachen seit dem Moment in der Umkleide noch viel mehr auf. Bevor sich die Gedanken der Schülerin selbstständig machen konnte schob sie Hina aus der Küche, verbarg damit ihre geröteten Wangen vor ihrer Freundin, deren Rückenansicht zugegebenermaßen auch sehr reizvoll war. Wie sollte sie mit diesen Gedanken den Abend überstehen ohne etwas zu tun, was der Anderen vielleicht unangenehm war. Alessa spürte ihr Herz - wie es klopfte - nahezu stolperte. "Setz dich hin und such schon mal einen Film aus. Ich will nicht, dass du dich hier noch selbst verstümmelst...." Ein amüsierter Laut kam dem Mädchen über die Lippen und nachdem Hina am Sofa Platz genommen hatte brachte sie ihr noch das bereits von ihr hergerichtete Knabberzeug nach und erkundigte sich bei ihrer Besten noch was sie ihr denn getränketechnisch anbieten konnte, während sie im Tiefkühlfach nach den Eiswürfeln kramte. Ohne die war der Sommer ja kaum zu überleben.

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    Hina | im Wohnzimmer


    Das Mädchen atmete einmal tief ein und ließ weiter das kühle Wasser auf ihren Finger laufen, spülte das Blut daran ab. Es war glücklicherweise wirklich kein tiefer Schnitt. Auch, wenn sie vorhin noch darüber gesprochen hatten, wollte Hina diesen Abend nicht wirklich in der Notaufnahme verbringen. Kein junger heißer Arzt auf dieser Welt konnte die nächsten Stunden so perfekt machen wie ihre beste Freundin. Ein Filmabend mit verbotenem Alkohol, einem guten Film und ein paar ungesunden Snacks war doch schließlich immer gut. Die Schülerin hatte bei ihren Gedanken den Ruf ihrer Besten gar nicht gehört, erschrak daher ein bisschen als Alessa plötzlich hinter ihr auftauchte. „Oh, nein.. ich hab mich nur etwas am Glas geschnitten. Manchmal bin ich tollpatschig. Aber erzähl das nicht weiter!“, mahnte die Schülerin und kicherte anschließend, beobachtete die Blonde dabei wie sie besorgt nach einem Verbandskasten suchte und konnte bei den Verrenkungen, die sie dabei machte, das hübsche Spitzenhöschen der Anderen unter ihrem Kleid hervor blitzen sehen. Hina biss sich auf die Unterlippe, wünschte sich still dass das Kleid noch ein Stückchen weiter nach oben rutschte aber wand dann schnell ihren Blick ab, als Alessa besagtes Teil gefunden hatte und auch gleich ihren Finger versorgte. „Okaaay, okay, ich geh ja schon!“ Das Mädchen mit den langen Haaren ergab sich gleich und ließ sich von ihrer Besten aus der Küche führen nachdem diese auch ein Verbot ausgesprochen hatte. Vielleicht auch besser so, am Ende schnitt sie sich noch den ganzen Finger ab bei dem Versuch, das Grünzeug von den Erdbeeren zu entfernen. Hina konnte ihre chaotischen Gedanken einfach nicht ordnen, so sehr sie es versuchte, und so kribbelte es auch in ihrem Bauch als sie die zarten Hände ihrer Freundin an ihrem halbnackten Rücken spürte. Ihr Kleid bestand schließlich nicht aus viel Stoff und manchmal konnte man hier und da auch den Spitzenstoff ihres Dessous entdecken, wenn man genauer hinschaute und Hina wünschte sich das vielleicht auch ein kleines bisschen. Damit Alessa wusste, dass sie sich hübsch gemacht hatte. Für sie alleine. Die Tochter des Rangers machte sich also auf ins Wohnzimmer, streifte unterwegs noch ihre braunen Sandalen von den Füßen und schmiss sich dann auf die überaus große Couch. Dort blieb sie erstmal für ein paar Sekunden regungslos liegen bevor sie sich die Fernbedienung schnappte und durch die Filmauswahl zappte. „Hmm, hast du irgendwelche Wünsche?“, fragte das Mädchen, ihre Stimme war dabei lauter als sonst damit auch Alessa sie in der Küche hören konnte. Sie griff nach einem der flauschigen Kissen von denen sie umringt war, hielt es vor sich und drückte es sich an die Brust während sie weiter suchte und sich schließlich für einen ihrer Lieblingsfilme entschied. „Okay, ja, dann schauen wir eben 'Der Teufel trägt Prada', wie du willst.“ Die Blonde schmunzelte und drückte schon mal auf den Film, startete ihn aber noch nicht sondern wartete geduldig auf ihre Freundin. Dabei begutachtete sie ihren verletzten Finger und lächelte. Ohne Alessas Hilfe wäre sie schon so manches Mal verloren gewesen.

  • [Im Wohnzimmer] Hina & Alessa



    Sie schob ihre Freundin aus der Küche nachdem diese sich nicht sonderlich wehrte als die Worte der Blonden über ihre Lippen kamen, welche die Andere aus der Küche verbannten. Es war immerhin niemanden damit geholfen wenn sich das hübsche Mädchen hier noch selbst verstümmelte bei dem Versuch sich und ihrer Freundin einen netten Abend zu machen. Alessas Blick huschte über den entblößten Rücken der Anderen. Sie erhaschte einen kurzen Blick auf den Spitzenstoff, der unter dem knappen Kleidchen hervor blitzte. Ihre roten Augen hafteten sich an die Stelle an dem Rücken der Anderen, verweilten dort für einen Moment. Diese klitzekleine Berührung am Rücken Hinas fühlte sich mit einem Mal so viel intensiver an als zuvor. Wie selbstverständlich hatte sie Kontakt zu ihr gesucht, hatte nicht davor zurückgeschreckt ihre zarte Haut zu berühren. Es kribbelte unter ihren Fingerkuppen und langsam zog sie ihre Hände zurück als Hina sich in Richtung Wohnzimmer aufmachte, wie Alessa es ihr vor wenigen Minuten quasi aufgetragen hatte. Währenddessen mischte die Jugendliche diverse alkoholische Getränke miteinander und süßte sie mit der richtigen Menge an Süßem, so dass am Ende ein leckerer aber auch starker Drink zu Stande kam, denn darum ging es doch letztendlich, richtig? Es musste schmecken und man musste betrunken werden. Sie hörte die Stimme ihrer Freundin und musste Grinsen als diese sie in der Frage nach dem passenden Film letztendlich einfach überging um ihren Willen durchzusetzen aber man konnte diesem Mädchen einfach nix abschlagen. Sie würde auch hundert Mal mit ihr den gleichen Film angucken um sie glücklich zu machen. Bewaffnet mit den Drinks machte sich die Schülerin schließlich auf ins Wohnzimmer und reichte einen davon gleich der Andere, die mit dem Kissen an sich gekuschelt auf sie wartete. Das Blondchen lies sich ebenfalls auf das Sofa nieder und hielt ihr Glas in die Richtung der Anderen um mit ihr anzustoßen. Ihre roten Augen funkelten sie voller Vorfreude an. „Auf den Cheatday!“ verkündete Alessa schließlich und auf ihren Lippen bildete sich ein breites Grinsen. „Ich hoffe der Drink schmeckt - ist eine Eigenkreation...“ Ihr Blick riss sich von dem hübschen Mädchen vor ihr los und schiele zu dem Glas in ihrer Hand. Vorhin hatte sie schon einen kleinen Schluck gekostet und das schmeckte eigentlich auch ganz interessant aber ob er auch ihrer Freundin zusagte? Alessa sah wieder zu Hina, bemerkte erst jetzt wie nah sie beieinander saßen - eigentlich wie immer und doch nahm sie es nun viel bewusster war.

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    Hina & Alessa | im Wohnzimmer


    Aus der Küche hörte das Mädchen immer wieder das Klirren der Gläser und Schüsseln, die sie schon so schön bereit gestellt und teilweise befüllt hatte. Wäre sie manchmal nicht so unglaublich ungeschickt oder so abgelenkt von diesen komischen Gedanken, die noch so neu für sie waren, könnte sie ihrer Freundin jetzt noch weiter zur Hand gehen aber stattdessen hatte sie sich gefühlt den halben Finger abgeschnitten. Dass das ein bisschen übertrieben war wusste sie zwar selbst aber es ärgerte sie trotzdem. Auch wenn sie Gast war, wohnte sie ja schließlich schon halb hier und daher war es selbstverständlich dass Hina genauso viel machte und arbeitete wie Alessa. In diesem Haus hatte sie schon so viel gemeinsam mit ihrer Freundin erlebt. Über so viele Dinge geredet, so viel Mist angestellt als sie betrunken waren und irgendwelche fremde Handynummern angerufen und verarscht hatten. Es waren so schöne Zeiten gewesen, die Hina niemals vermissen wollte. Jetzt nicht und auch in Zukunft nicht. Die Schülerin hatte die Fernbedienung schon auf den Tisch gelegt und sich zurück gelehnt, das flauschige Kissen fest an sich gedrückt und starrte an die Decke bis die leisen Schritte des anderen Mädchens sie aufhorchen ließ. „Na endlich!“, rief das Blondchen aus und warf ihre Hände in die Luft, ein bisschen übertrieben, als würde sie schon jahrelang hier sitzen und auf exakt diesen Drink warten. Hina lächelte, nahm das volle Glas dankend an und roch kurz etwas daran. Es war definitiv eine große Menge Alkohol darin aber genau das wollten sie ja auch. Gemeinsam stießen die Freundinnen auf den heutigen Abend an. Auf ihr gemeinsames Vorhaben, das Leben einfach mal wieder genießen und sich wahllos alles in den Mund zu stopfen, was sie gerade so fanden. Ihre dezent geschminkten Lippen legten sich um den Glasstrohhalm und Hina nahm einen großen Schluck, kniff kurz die grauen Augen zusammen und unterdrückte ein Räuspern. „Am Alkohol hast du auf jeden Fall nicht gespart“, stellte die junge Frau fest und grinste breit, gönnte sich dann gleich einen weiteren Schluck und stellte das Glas auf den Tisch während sie sich von der Couch erhob. „Und trotzdem hast du die Snacks vergessen, du Schussel!“ Kichernd tippte sie ihrer besten Freundin an die Stirn, drückte auf den Play-Button und verschwand dann nochmal kurz in der Küche. Auch, wenn sie dorthin ja eigentlich nicht mehr gehen durfte. Hina hörte schon die ersten Töne vom Film als sie die vielen Schüsseln heil ins Wohnzimmer balancierte, abstellte und nochmal einen kräftigen Schluck von Alessas Eigenkreation nahm. Danach ließ sie sich neben das Mädchen auf die Couch fallen, unabsichtlich oder vielleicht mit voller Absicht etwas weiter zu ihr und legte kurz ihren Kopf auf die Schulter der Anderen. „Bekomme ich jetzt Ärger? Immerhin habe ich nicht auf dein Verbot gehört....“ Sie grinste breit und hob kurz ihren Kopf, schaute dem Mädchen einige Sekunden zu lang in die roten Augen, dann kurz auf die vollen Lippen ehe sie sich eine Schüssel voll mit Chips nahm und damit im Sofa versank.