Am Markt 1/Hirtenweg 1 "Die Wohnheime des "St. Ulrich" - Bildungszentrums": Lucus, Katharina, Darren, Neo, Hinata

  • [Darrens Zimmer] Darren & Yumi



    Seine Finger glitten durch das blonde Haar der Studentin und strichen es hinter ihr Ohr während er ihr in die Augen sah und sie förmlich im Braun der seinen ertrank. Ein herausforderndes Grinsen zierte die schmalen Lippen Darrens während er sie ansah. Ohne den Blick von Yumi abzuwenden umfasste er ihren Oberkörper mit seinem Arm und übernahm mit einer raschen Geste wieder die Oberhand. Ein Quietschen entfuhr der jungen Frau bei dieser unerwarteten Geste als es plötzlich nicht mehr sie war, die Frau über diese Sache war.Sie war doch nicht etwa in die Position der Beute gerutscht? Es hatte den Anschein als der Dunkelhaarige sich über sie beugte und sie mit seinen dunklen Augen musterte. Darren verlor keine Zeit und mit einem Ruck war Yumi ihre restliche Kleidung los. Ein kühler Luftzug streifte ihre entblößte Haut. Unverwandt glitt der Blick des Studenten über ihren nackten Körper, ehe heiße Küsse, welche er auf Yumi herabregnen ließ, seine Worte regelrecht verschluckten. Ihre Haut brannte unter seinen Berührungen und ihr Körper sehnte sich nach mehr. Gott, wie er sie berührte. Als lernte er sie kennen und prägte sich alles genau ein, während er nah Leidenschaft strebte. Die rauen Fingerkuppen des Studenten gingen auf Wanderschaft, während er sie fast schon schelmisch anfunkelte als wollte er ihr beweisen, dass sie ihn gerade jetzt sehr dringend brauchte zumindest wenn sie sich selbst das holen wollte weswegen sie schließlich überhaupt erst hier war. Das war der einzige Grund, nicht wahr? Eine Wiederholung des Abends. Ihr Atem beschleunigte sich als seine Finger eine bestimmte Stelle berührten. Er quälend langsam darüber strich. Ihr Herz pochte und durch halb geschlossene Lider sah sie Darren an. Er spielte mit ihr. Er wusste das sie ihm zumindest auf dieser Ebene verfallen war und nutzte sie zu seinem Vorteil. Dreckskerl. Scharf sog Yumi die Luft ein als er seine Zunge spielen lies. Ihre Muskeln spannten sich an und sie biss die Zähne zusammen um die Kraft zu haben still zu halten und nicht wieder die Führung an sich zu reißen. Zischend stieß Yumi ihren Atem aus. Sie lehnte den Kopf in den Nacken, drückte ihren Rücken durch während er sie quälend langsam liebkoste. Sie schrie heiser auf, vergrub die Hände im Laken neben sich und wimmerte regelrecht seinen Namen. Das Blut rauschte in den Ohren der jungen Studentin. Ihr Puls raste. Ihr Blick verschwamm. Ihr Körper verlangte nach mehr als nach dieser Folter. Er verlangte nach mehr und Yumi wurde das Gefühl nicht los als würde Darren nicht weitermachen, wenn sie ihm nicht die Genugtuung gab bestimmte Worte zu sagen. Ihre Beine zitterten. Mit einem leisen Stöhnen zuckte sie zusammen. Sie machte es ihm nicht nur leicht zu erkennen was ihr gefiel, sondern versicherte ihm durch ihre Reaktionen auch das sie mochte was Darren mit ihr tat. Zögerlich presste sie Worte über ihre Lippen in der Hoffnung, dass diese Quälerei dadurch ein Ende haben würden. "Ja..." Ihre zarten Finger glitten durch das Haar des Dunkelhaarigen. "...vielleicht brauche ich dich gerade mehr..." Selbst unter den quälenden Berührungen Darrens lag da das klitzekleine Wort in ihrem Satz, welches ihr die Flucht aus der Bedeutung ihrer Aussage ermöglichte. Sie drängte sich an ihn. Selbst wenn ihm das kleine Spielchen Spaß machte, so war er doch nicht vor ihren Reizen gefeit, oder?

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    Jetzt hatte er das junge Fräulein eigentlich genau da, wo er sie haben wollte. Auch wenn Yumi den Anschein machte dass es ihr zunächst gar nicht gefiel, dass Darren die Kontrolle übernommen hatte. Vielleicht war es aber auch einfach nur die Tatsache dass er sein Spielchen weiter spielte und das Mädchen ein kleines bisschen damit quälte. Seine Finger und Zunge glitten sanft über ihre intimste Stelle aber hielten doch noch einen gewissen Abstand, versuchten sie dabei verrückt zu machen und es schien genau so zu funktionieren. Mit jeder Sekunde mehr spannte sich der zierliche Körper der jungen Frau an und ihr lustvoller Aufschrei sorgte auch nicht dafür, dass es sich bei ihm änderte. Dennoch ruhig sorgte seine Zunge dafür dass Yumi das bekam, wonach sie sich sehnte. Was sie brauchte und gleichzeitig versuchte er weiter sie mit seinen zärtlichen Berührungen zu ärgern. Ganz einfach weil es ihn an machte wie sie darunter ein klein bisschen litt. Ihre Finger spielten mit seinen braunen Locken und ihr Unterkörper drängte sich ihm entgegen. Während sich einer seiner Arme um ihren Oberschenkel legte, sie dadurch näher an sich heran drückte, hielt er seine andere Hand zunächst zurück und ließ seiner Zunge den Vortritt. Die heißer hervor gebrachten Worte der Blonden drangen an sein Ohr, lösten ein starkes Kribbeln in seinem Bauch aus und vielleicht auch woanders und eine Art Genugtuung durch strömte seinen Körper. Es war nicht so dass er alles auf diese Aussage gesetzt hatte, ob er jetzt weiter machte oder sie einfach hätte liegen lassen. Wie wäre ihm das überhaupt möglich gewesen? Darren hatte aber sehr wohl bemerkt, dass sie dieses kleine Worte ebenfalls genannt hatte. Ob dem so war, weil sie seine Äußerung dazu genauso wiedergeben wollte oder noch mehr dahinter steckte, darüber wollte der Wuschelkopf jetzt bei aller Liebe nicht nachdenken. Es gab wichtigeres, er hob seinen Kopf etwas an, entfernte sich von ihrem Unterkörper und ließ seine Finger an die feuchte Stelle zwischen ihren Beinen. Drangen dabei schon langsam und quälend in sie ein während er schwer seinen Atem ausstieß. Seine Lippen wanderten derweil wieder ihren nackten Bauch hinauf, streiften ihre steifen Brustwarzen und knabberten an ihrem Hals. So verweilte er für einen kurzen Augenblick, ließ seine Finger in ihr spielen und beobachtete den hingebungsvollen Ausdruck in ihrem Gesicht. Es war wirklich nicht schwer zu erkennen, dass Yumi seine Liebkosungen in vollen Zügen genoss und für ihn wurde es dabei immer schwerer noch zu warten. Aber worauf? Darren legte seine weichen Lippen auf ihre, forderte mehr als nur einen aufgehauchten Kuss und kümmerte sich derweil darum dass er nicht länger so eingeengt war. Nachdem seine Jeans neben ihren Klamotten auf den Boden Platz gefunden hatte, lehnte er sich wieder über Yumi. Ließ ihr gar nicht erst die Möglichkeit dazu wieder in irgendeiner Art die Kontrolle zu bekommen indem seine Hände nach ihren griffen und sie neben ihrem Kopf in die Matratze drückten. Seine Finger schoben sich in ihre und so ließ er keine Sekunde mehr verstreichen, näherte sich der Studentin, küsste ihre rosigen Lippen und drang mit einem Mal tief in sie ein.

  • [Darrens Zimmer] Darren & Yumi



    Als hätte er nur auf ihre Worte gewartet schien Darren sich nun noch mehr ins Zeug zu legen. Sie war wie Wachs unter seinen Berührungen als er sich schließlich etwas von ihren Unterkörper entfernte. Yumi stieß ein regelrecht protestierendes Geräusch aus aber bereits im nächsten Augenblick legte er seine Finger an eben jene Stelle. Er genoss es sie mit der Bewegung seiner Finger verrückt zu machen. Er genoss den hingebungsvollen Ausdruck auf ihrem Gesicht. Tatsächlich machte wahrscheinlich diese Begebenheit diesen Moment sehr intim. Sein Daumen umkreise ihre empfindlichste Stelle, während er ihren Oberkörper mit Küssen verwöhnte. Yumi schob sich seiner Hand entgegen, nahezu wimmernd, ehe er im nächsten Moment seine Finger aus ihr zurückzog. Irritiert öffnete die junge Frau ihre hellblauen Augen und sah dabei zu, wie sich Darren seiner letzten Kleidung entledigte. Er hielt es nicht mehr aus, konnte sich nicht mehr zurückhalten. Ein Grinsen schlich sich auf die Lippen der Blondine und im nächsten Moment spürte sie ihn schon in sich.

    Ein Geräusch des Verlangens verließ die Lippen der Blonden als er sie schließlich ausfüllte. Er hatte die Augen geschlossen und atmete tief durch. Anspannung und Zurückhaltung strahlten in Wellen von ihm aus, ließen seine Muskeln zittern. Als gehörte er dorthin , presste Yumi ihn zwischen ihren Schenkeln an sich. Er fing ihre Hände ein und drückte sie bestimmt in die Matratze. Darren schob seine Hüften nach vorne. Sie stieß keuchend die Luft aus ehe sie sich auf die Unterlippe biss. Er küsste sie, beschleunigte seine Bewegungen. Der Atem des Studenten stockte hin und wieder, als könnte er das Vergnügen kaum ertragen. Er baute einen Rythmus auf, dem sie folgte. Sie schloss die Augen. Auch ohne hinzusehen, wusste sie das er sie beobachtete und etwas daran verstärkte noch ihre Reaktion. Ein Kribbeln stieg in ihr auf und brachte ihr Herz zum poltern. Ihr Mund öffnete sich einen Spalt um leise Ermunterungen zu flüstern. Sie stellte sich seinen intensiven Blick vor und als sie ihre Augen schließlich öffnete sah sie tatsächlich in seine vor Verlangen verdunkelten Augen.

    Sein Körper spannte sich noch mehr an und sie ging davon aus, dass er kurz vor dem Höhepunkt stand also schlang sie ihre Beine fest um sein Becken und zog ihn an sich. Doch er wollte sich anscheinend nicht fallen lassen, wartete anscheinend auf sie, wie die Blonde feststellte. Gleich - sie war schon so nah dran. Ein Kribbeln glitt über ihre Wirbelsäule und sie drückte sich an ihn um ihn noch tiefer in sich aufzunehmen. Er drückte ihre Beine mit seinem Körper bewusst etwas weiter auseinander. "Oh mein Gott..." hauchte die Blondine. Ihr Körper spannte sich an, wappnete sich für die Wogen der Lust, die über sie hereinprasselten, während sie seinen Namen wiederholte. Härter, schneller, stieß Darren in sie, behielt seinen Rhythmus bei. Eine Anspannung sammelte sich tief in ihrem Bauch und ein Keuchen entglitt den rosafarbenen Lippen der Studentin. Er küsste sie - leidenschaftlich, ehe er sich von ihren Lippen löste um ihren Hals zu liebkosen. Bei jeder Berührung seiner Zunge, im selben Rhythmus seiner Bewegung überlief Yumi ein Zittern und dann war es soweit. Sie explodierte. Während der Sturm in ihr tobte , zog sie sich um ihn zusammen. Sein Stöhnen drang neben ihren eigenem Keuchen an ihr Ohr. Dann erstarrte Darren über ihr, in Lust gefangen, bevor seine Stöße sich verlangsamten. Er sackte über ihr zusammen, vergrub sein Gesicht in ihrem Haar und atmete schwer. Yumi wagte es nicht sich zu bewegen, um den Moment nicht zu zerstören. Das war.... das war... verdammt. Ihr Hirn verweigerte seinen Dienst, weil ihre Nerven durchgebrannt waren.

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    Ihre gierigen Blicke trafen sich. Unter halb geöffneten Augenlidern erkannte er das helle Blau ihrer Iris. Sie sprachen Bände, sprachen das aus was ihnen gerade unmöglich war in Worten zu formulieren. Was gerade auch unnötig war, da ihre zarten und leidenschaftlichen Berührungen mehr sagten. Mehr als was Worte je hätten ausdrücken können. Ein lautes Stöhnen kam aus seinem Mund, Darren dachte gar nicht daran sich in irgendeiner Art und Weise zurück zu halten als sich ihre intimsten Stellen berührten, er spürte sie voll und ganz. Versuchte mit jedem rhythmischen Stoß tiefer in sie einzudringen um mehr von ihr zu bekommen. Ganz egal was Yumi dachte, das hier war weit mehr als nur bedeutungsloser Sex mit einem One-Night-Stand, dem man halt wie der Zufall so wollte nochmal über den Weg gelaufen war. Nicht unbedingt das was man sich wünschte aber in diesem speziellen Fall, hatten sich das beide Parteien wahrscheinlich sehr wohl erhofft. Seine vor Erregung zitternde Hand ließ von ihrem Handgelenk ab, wanderte über die weiche Haut ihres Armes, streifte ihr Schlüsselbein und spielte schließlich wieder mit ihrer erregten Brust. Umfasste die weibliche Rundung und nahm ihre Brustwarze zwischen seine Finger. Das lange nicht so zärtlich wie zu Beginn ihres Spieles, dafür war nicht mehr die Zeit, denn mit jeder vergangenen Sekunde und jedem Stoß mehr spürte sich der Student seinem Höhepunkt nahe. Die Blonde drückte seinen Unterkörper mit ihren nackten Beinen an sich heran, umschlang ihn und ließ ihn nicht gehen. Es war unmöglich ihr zu entkommen, nicht dass er das je gewollt hätte. Ihre freie Hand war an seinen Rücken gewandert, die langen Fingernägel hinterließen eine Spur von Lust und Darren keuchte, da ihn diese unsanfte Berührung nur noch weiter trieb. Sein Name drang an sein Ohr, immer wieder wiederholte Yumi dieses Wort, flüsterte es zunächst bis sie sich kaum zurück halten konnte. Nur seine gierigen Küsse versiegelten ihre Lippen, immer wieder. Seine Zunge schob sich zwischen ihre weichen Lippen, verlangten danach und es war schließlich unmöglich weiter inne zu halten. Seine Muskeln spannten sich an, seinen Stöhnen wurde lauter. Mit jedem Augenblick mehr baute sich die unbändige Lust in ihm auf bis sie sich in Yumi entfaltete, seine Stimme versagte und ein Gefühl der Zufriedenheit strömte durch seinen verschwitzten Körper. Sein Herz raste, überschlug sich fast und auch seine Atmung war schwer. Unregelmäßig. Darren zwang sich in diesem Moment ganz nah an ihren Körper, wollte die junge Frau noch einmal spüren ehe sämtliche Energie ihn verließ und langsam über ihr zusammen sackte. Sein Kopf grub sich in ihre Halskuhle. Sein noch heißer Atmen streifte ihre zarte Haut. Die wenigen Worte der jungen Frau waren nur ein erschöpftes Keuchen, die Darren kaum wahr nahm. Er war mehr damit beschäftigt wieder Herr seiner Sinne zu werden, was in ihrer Nähe sowieso nicht wirklich einfach war. Der Student legte sich schließlich neben Yumi, atmete tief aus und war froh dass er langsam wieder Luft bekam. Ruhig und mit immer noch außer Kontrolle geratenem Herzschlag hob und senkte sich sein Brustkorb. Sein Arm schob sich unter ihren Kopf und griff auf der anderen Seite nach ihrer Hand, die noch immer auf der Höhe ihres Kopfes lag. Genau dort, wo er sie vorhin in die Matratze gedrückt hatte. "Für dich mache ich.. vielleicht sogar eine Ausnahme.", murmelte er mit weiter geschlossenen Augen, lehnte sich näher an sie und drehte seinen Kopf zur Seite, wo sein Mund nah an ihrem Ohr lag. Ein zufriedenes Grinsen umspielte seine Lippen. Er drückte einen sanften Kuss an ihre Schläfe ehe er seine Aussage vervollständigte und erklärte. "Du darfst sogar hier im Zimmer eine Rauchen aber ssh, verrate es nicht dem Hausmeister." Damit spielte er natürlich auf das allseits bekannte Bild von der 'Zigarette danach' an und schmunzelte während er seine Augen öffnete und das Profil der der jungen Frau beobachtete.

  • [Darrens Zimmer] Darren & Yumi



    Sein verschwitzter Körper rollte sich schwer atmend von ihr. Darrens Oberkörper hob und senkte sich in unregelmäßigen Abständen. Er rang nach Atem aber ihr erging es nicht anders. Ein Glücksgefühl durchströmte ihren Körper aber sie schnappte regelrecht nach Luft. Das Herz der Blondine schlug kräftig gegen ihre Brust und erst mit verstrichener Zeit beruhigte es sich ein kleines bisschen wie auch ihr Atem sich ein wenig beruhigte und wieder mehr einem normalen Atemmuster glich. Der Student schob seinen Arm unter ihrem Kopf durch und griff nach ihrer Hand, verschränkte seine Finger mit den ihren. Die Geste war fast schon liebevoll und vertraut. Die tiefe Stimme des angehenden Schauspielers drang an ihr Ohr, kitzelte an ihrer Haut als er sich ihr näherte und einen sanften Kuss an ihre Schläfe hauchte. Automatisch hielt sie bei dieser Geste den Atem an, während der Kuss ein warmes Gefühl auf ihrer Haut zurückließ aber zugleich ihren Herzschlag wieder etwas beschleunigte. Yumi fragte sich ob seine Aussage wirklich auf die berühmt berüchtigte Zigarette danach bezogen war oder viel mehr darauf, dass sie wieder miteinander im Bett gelandet waren obwohl es ja anscheinend nicht seine Absicht gewesen war. Immerhin beharrte er darauf, dass sie einander kennen lernten und das zwischen ihnen nicht nur körperlicher Natur war. Oder hatte er seine Meinung geändert? Er war so zärtlich und liebevoll aber zugleich so leidenschaftlich. Sie spürte seinen warmen Blick auf sich und schlug schließlich die hellen Augen auf um seinen Blick zu erwidern. Sie spiegelte das Grinsen auf seinen Lippen und drehte sich etwas in seine Richtung. "Achja? Da fühl ich mich richtig besonders." Ihre Stimme war etwas heiser, da sie ihre Stimme noch vor wenigen Minuten ziemlich verausgabt hatte. Tatsächlich hatte sie sich in dieser Hinsicht kein Stück zurückgenommen. Yumi fuhr sich mit der Hand durch das zerzauste Haar und brachte es damit wieder ein wenig in Form. "Du brichst sogar die Regeln für mich..." Fast schon beeindruckt musterte sie das Gesicht des Studenten und fuhr mit der Hand über sein stoppeliges Gesicht, ehe sie sich elegant vom Bett erhob, mit der Tagesdecke um ihren Körper geschwungen. "Um das Klischee zu erfüllen..." kommentierte sie den Griff zu ihrer Tasche, aus der sie ein Päckchen Zigaretten fischte. Damit bewaffnet trat sie an das Fenster, ehe sie es öffnete und ein wenig hinauslehnte. Im nächsten Moment inhalierte sie den Qualm des angesteckten Glimmstängels und lies ihren Blick in die Nacht hinaus schweifen. Ein Blick über die Schulter erblickte den gut aussehenden Studenten am Bett, der sie mit seinen dunklen Augen musterte. "Möchtest du auch einen Zug, du böser Junge?" neckte die Studentin den Anderen, als Anspielung an das grausame Vergehen, welches sie gerade mit seiner Erlaubnis vollzog.

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    Als die junge Studentin ihre Augen öffnete, das funkelnde Blau sich in seine Richtung drehte und seine Augen traf, kam er nicht drumherum und lächelte, war froh dass Yumi diesen Hauch von Zärtlichkeit nicht gleich abblockte und das Weite suchte. Das Fräulein war in seinem Bett, etwas an ihn gekuschelt mit einem beeindrucktem Grinsen auf ihren Lippen, die von ihren wilden Küssen eine rote Farbe angenommen hatten. "Das darfst du doch sowieso.", erwiderte der Lockenkopf daraufhin während seine dunklen Augen in ihrem Gesicht umher wanderten, als würden sie es erkunden, als hätte er das nicht schon dutzende Male gemacht und dennoch konnte er davon nicht genug bekommen. Ihre dunklen Augenbrauen, die ihrer Mimik so viel Ausdruck verliehen. Ihre schmalen Lippen, die wussten was sie taten und ihre blonde Mähne, die sie in diesem Augenblick versuchte zu bändigen. Nicht immer einfach aber die Art, wie ihre schlanken Finger durch ihre Haare glitt, sorgte für ein Kribbeln in seiner Magengegend und es war nicht alleine das, es war einfach alles. "Ich meine, hallo, wir haben uns Lasagne geteilt. Richtig gute, sehr toll geschichtete Lasagne." Ein Schmunzeln kam über seine Lippen ehe er ihre sanfte Berührung spürte und sie die Sekunde später dabei beobachtete, wie sie sich mit seiner Tagesdecke gekleidet durch sein Zimmer bewegte. Darren selbst blieb noch liegen, für den Moment, streckte die Arme von sich und atmete tief ein. Vorallem dann, als Yumi das Fenster öffnete und ein frischer Luftzug ins Zimmer strömte. "Wir dürfen doch keins der beliebten Klischees auslassen, was wären wir denn sonst für ein verliebtes Pärchen?" Darren richtete seinen Oberkörper auf und fuhr mit seinen Fingern durch die braunen Locken, strich ein paar längere Haarsträhnen aus seinem Gesicht und rutschte an die Bettkante. Suchend sah sich der Student um, wie weit konnte er seine Unterwäsche geworfen haben? Als die angehende Psychologin ihre fragenden Worte an ihn richteten, wanderten seine Augen zu ihr. Die blonden Strähnen lagen an ihrem halb bedecktem Rücken, sie kitzelten bestimmt. Ihre Worte klangen nach einer Herausforderung, wie so vieles, was die beiden zueinander sagten. Darren erhob sich aus seinem Bett, holte sich erstmal frische Unterwäsche aus seinem Schrank bevor er weiter nackt durch sein Zimmer lief und gesellte sich zu Yumi ans Fenster. Er seufzte, übertrieben und gespielt. Stützte seinen Kopf auf seine Hand, die sich auf das Fensterbrett lehnte. Sein Blick war nach draußen gerichtet, der hell erleuchtete Campus lag direkt vor ihnen und im Hintergrund erkannte man die belebte Stadt. Mehr oder weniger. "Weißt du, ich würde so gerne aber einer von uns muss doch der vernünftige Part bleiben.", antwortete er schließlich darauf, wartete noch einen Moment und drehte seinen Kopf dann ein bisschen in ihre Richtung. "Der, der dafür sorgt, dass das Böse nicht völlig durchdreht."

  • [Darrens Zimmer] Darren & Yumi



    Seine Worte, einfache Worte, vielleicht nur so dahergesagt, führten dazu das ihr Herz einige Takte schneller als normal schlug. Zugleich hinterließen sie einen bitteren Beigeschmack, welchen Yumi bewusst verdrängte indem sie die Worte Darrens als Floskel abtat. Besonders? Als ob. Ein kurzes Lachen entfleuchte den Lippen der Blonden aber sie lies es kommentarlos zwischen ihnen stehen. Waren das Worte, die man nach dem Sex hören wollte? Sie wusste nicht ob es besser war wenn der Kerl sich still und heimlich davon machte und ihr diese und ähnliche Worte ersparte. Unweigerlich drifteten ihre Gedanken zu einem gewissen Silberhaarigen, dem solche Worte wohl im Hals stecken bleiben würden und er sich deshalb lieber mitten in der Nacht davonmachte um einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Vielleicht wünschte sich ein Teil von ihr wirklich das Darren diese Worte ernst meinte aber ein anderer Teil wiederum wollte das Weite suchen ehe die Nähe die sie teilten den von ihr zugelassenen Rahmen sprengten. Sein Blick wanderte über ihr Gesicht als sie schließlich aufsah. Etwas hatte sich geändert, oder? Sah er sie mit anderen Augen an oder hatte Yumi den Abend der Party doch nicht mehr so gut in Erinnerung wie sie vielleicht dachte. Regelrecht fragend sah sie in die braunen Augen des Schauspielstudenten als könnte sie darin die Antwort auf die Frage, die ihr auf der Zunge lag, finden. Sie hob eine Augenbraue als Darren wieder die Lasagne erwähnte. Ein Grinsen legte sich auf die Lippen der Blondine und sie lehnte sich etwas in seine Richtung um ihm mit verführerischer Stimme folgende Worte ins Ohr zu hauchen, ehe sie sich erhob um die berühmte Zigarette danach zu genießen. "Steht Lasagne in deiner Aussage vielleicht für etwas anderes...?"

    Sie trat an das Fenster und atmete die kühle Luft ein, die ihr entgegen strömte. Erst jetzt fiel ihr auf, wie warm es in dem Zimmer geworden war aber wer konnte es Yumi verdenken, dass bis gerade eben noch ihre Gedanken noch ganz woanders waren. Nach dem ersten Zug warf sie einen Blick über die Schulter und musterte den nackten Körper des Dunkelhaarigen, der gerade dabei war sich zumindest das Nötigste zu bedecken. Ihre hellen Augen wanderten über seine gut gebaute Statur. Wenn es nach ihr ging, könnte er ruhig ständig so herumlaufen. Ihre Lippen kräuselten sich, ehe sie sich wieder abwandte und ihren Blick in Richtung der zahlreichen Lichter da draußen wandte. Yumi blies den Rauch zwischen ihren Lippen hindurch. Ohne den Anderen anzusehen antwortete sie schließlich auf die Aussage Darrens, die ihr eine Gänsehaut verschafft hatte. "Was gibt es da noch für Klischees?" Ihren Worten schwang eine seltsame Unbedarftheit mit als wüsste sie wirklich nicht worauf der Student anspielte. Sie hatte bisher tatsächlich nur eine Beziehung gehabt. Alex. Ihre erste Liebe, wenn man es so nennen wollte. Es hatte immer wieder Typen gegeben, die mehr wollten als nur eine schnelle Nummer aber Yumi hatte sie alle abgewiesen. Sie wollte nicht mehr. Sie brauchte nicht mehr. Zumindest hatte sie es sich lang genug eingeredet, dass sie es mittlerweile selbst glaubte. Darren tat neben sie ans Fenster. Ein übertriebenes Seufzen verließ seine Lippen und die blauen Augen der Blondine studierten seine Gesichtszüge. Der Schauspieler war wieder zurück. Vielleicht war er auch nie weg gewesen. Yumi folgte seinem Blick, der über die Nacht da draußen wanderte. Ein Lächeln legte sich auf die Lippen der Blonden als er zu einer Antwort ansetzte. Sie waren schon sehr verschieden, oder? So wie: Hell und dunkel. Vernünftig und Unvernünftig. Warm und Kalt. Gut und Böse. Passend zu ihrem Gedankengang fuhr Darren fort. "Dann bin ich in dieser Geschichte das personifizierte Böse?" Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, ehe sie noch einen Zug von ihrer Zigarette nahm, ehe sie die Asche mit einer einzelnen Bewegung von dem Glimmstängel schnippte.

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    Warmer Atem berührte die empfindliche Haut des Studenten, geflüsterte Worte drangen an sein Ohr und eine Gänsehaut wanderte von dort aus über seinen ganzen Körper. Yumi wusste genau was sie mit ihrer Stimme auslösen konnte, was sie sagen musste um bestimmte Reaktionen zu bekommen. Wahrscheinlich war das jahrelange Übung und vorallem Erfahrung, ein bisschen Unbehagen löste dieser Gedanke bei ihm aus aber gleichzeitig versuchte er eher auf das Blondchen einzugehen als seine Gedanken zuende spinnen zu lassen. "Ich weiß nicht was du meinst.", erwiderte er auf ihre Worte und hob wie ein absolut Unwissender seine Schultern obwohl seine Augen etwas völlig anderes sagten. Die kühle Luft in seiner Lunge fühlte sich gut an, auch wenn sie dafür sorgte dass er, halbnackt wie er vor dem geöffneten Fenster stand und mit immer noch recht aufgewärmten Körper, etwas frierte. Vielleicht sollte er kurz unter die Dusche, sich den Schweiß und die Gefühle vom Körper waschen. Die, die eh nur für Probleme sorgen würden und wahrscheinlich niemals das erreichten, was sie wollten. Darren beobachtete die kleine Rauchwolke, die die Blonde aus ihrem Mund in den Himmel blies. "Das Tanzen im Regen, die überdramatischen Streitereien, am besten noch die Freunde, die gegen die Beziehung sind, man sich aber ganz tapfer dagegen stellt, weil man selbst ja am besten weiß, was gut für einen ist...", zählte der Wuschelkopf auf während er weiter das lebendige Nachtleben außerhalb des Campus' beobachtete. Etwas was er liebte. Das Leben in einer großen Stadt, die niemals schlief. Es war was los, man war anonym, nur bekannt wenn man es wollte und hatte zudem zu jeder Uhrzeit die Chance auf einigermaßen gutes Essen. "Yumi, Yumi, du lässt mir bald keine andere Wahl mehr als dass ich dich festbinde und wir sehen uns sämtliche Romanzen an, die ich auf Netflix finde." Nochmals seufzte der Schauspieler, enttäuscht über ihre große Unwissenheit. Doch wer wollte schon soviel über diese Klischees wissen, wer wollte das schon groß ausleben. Die Mädchen die auf ihren Prinzen warteten und die Jungs, die auf die jungfräuliche Eine hofften. Aber als Student des Schauspiels kam man nicht daran vorbei sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen, natürlich nur weil er manchmal genau diese Menschen darstellen musste. Übertriebene Liebesfilme landeten selten in seiner Auswahl, außer es handelte sich um Disneyfilme, ganz klar. Das hübsche Lächeln auf ihren Lippen zog seine Aufmerksamkeit wieder auf die junge Frau in der Tagesdecke. "Oh, tut mir leid, ich dachte das steht schon lange fest.", sagte der Bartträger mit einem überraschtem und zugleich entschuldigendem Blick, wobei er lediglich wieder nur sein schauspielerisches Talent zum Besten gab. "Wobei es dann nicht ganz zu deinem Image passt, dass du noch hier bist. Die bösen Mädchen suchten doch ganz schnell das Weite nachdem sie sich das geholt haben, was sie brauchen." Ein Grinsen zierte seine Lippen, es sprach Bände und Yumi würde seine Worte verstehen. Doch was würde er als Antwort bekommen?

  • [Darrens Zimmer] Darren & Yumi



    Als der Schauspielstudent das Unschuldslamm spielte musste die Blondine schmunzeln. Entgegen seiner Aussage wusste Yumi ganz genau, dass er ihre Andeutung verstanden hatte. Sie war immerhin mehr als deutlich gewesen. Aber der Schauspieler in ihm war wieder an die Oberfläche gekommen und so war seine Reaktion nur ein weiterer Teil des Spielchens, welches die Beiden trieben und wahrscheinlich kein gutes Ende nehmen würde. Wahrscheinlich war Yumi dies zu jedem Zeitpunkt bewusst aber sie war sich sicher genug, dass sie nicht diejenige sein würde, der es etwas ausmachen würde. Sie liebte das Spielchen so lange es eben nur das war - ein Spiel. Sobald es Ernst werden würde, würde sie die Beine in die Hand nehmen und rennen, oder? Sie war nicht diejenige die ihr Herz verlieren würde immerhin hatte sie eine dicke Mauer darum gebaut um eben dies zu verhindern. Ein Lachen drang aus Yumis Kehle als Darren ihr die romantischen Pärchenziele näher brachte. Sie schielte in seine Richtung und funkelte in interessiert an. „Höre ich da etwa eine gewisse Negativität in deinen Worten? Sonderlich romantisch klingt das Alles ja nicht...“ Darren zählte nur einige von vielen Dingen auf, die ihr an dieser Beziehungssache zuwider waren. Tanzen im Regen klang vielleicht noch nach Spaß aber der Rest klang echt übel. Ersteres klang aber auch nur verlockend weil die Blonde für ihr Leben gerne tanzte. „Wie schade, dass es nicht regnet. Dann könnten wir zumindest eines davon abharken...“ Yumi führte die Zigarette an ihre Lippen und nahm erneut einen Zug, genoss das beruhigende Gefühl, die diese simple Geste in ihr auslöste. Ihr Herzschlag schien sich etwas zu beruhigen. Lediglich als die Hand des Studenten die ihre streifte durchfuhr es sie wie ein Blitz. Eine einfache Berührung aber es lies sie nicht kalt und diese Tatsache oder besser gesagt die Bedeutung dieser Tatsache brachte sie zu dem Entschluss das es vielleicht doch nicht so gut war diese Sache zu wiederholen. Diese verdammt gute Sache. Die Psychologiestudentin beruhigte sich mit dem Gedanken, dass etwas Abstand das Ganze wieder abkühlen würde. Tage, Wochen würden vergehen und sie würden einander vergessen, sich vielleicht irgendwann wiedersehen und diese gute Sache wiederholen nur um anschließend wieder getrennte Wege zu gehen. Das klang nach einem guten Plan. So wären alle zu frieden, oder? Riverport war vielleicht nicht die größte Stadt aber man konnte sich doch gut aus dem Weg gehen, wenn man es wollte.

    Als Darren ihr drohte sie festzubinden um mit ihr romantische Komödien zu gucken musste die Blonde lachen. Ihre blauen Augen blickten ihn an und ein Grinsen blieb auf ihren Lippen zurück. „Ich hatte mit dem Folterkeller also doch recht!“ Sie sog vor ihrer Aussage scharf die Luft ein um ihrer Aussage die nötige Theatralik zu schenken und wirkte dabei als wäre sie wirklich geschockt. Tatsächlich wäre es für Yumi wahrscheinlich wirklich Folter, wenn man sie zwang derartige Filme zu gucken. Sie waren so dermaßen klischeehaft, dass einem richtig schlecht werden konnte dabei. Der Teil mit dem Fesseln klang dabei wesentlich ansprechender für die Studentin und ein schmutziges Grinsen zierte bei dem Gedanken daran ihre Lippen. Yumi nahm einen letzten Zug von dem Glimmstängel, ehe sie ihn auf der Fensterbank auslöschte. Fast schon entsetzt von der Aussage des angehenden Schauspielers sah sie den Dunkelhaarigen an. Ihre Augen waren weit aufgerissen und sie verzog beleidigt die Schnute, ehe sie ihn lediglich sachte in die Seite boxte, seine Vermutung aber auch nicht verneinte. Sie zuckre mit den Schultern und wandte sich dem Anderen zu. „Vielleicht warte ich nur auf eine zweite Runde oder darauf, dass du einschläfst damit ich mich heimlich davonstehlen kann...“ gab Yumi dem Anderen zu bedenken und funkelte ihn durch ihre blauen Augen an.

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    Darren & Yumi | in seinem Zimmer


    War es klischeehaft dass sich etwas in ihm freute, dass er die junge Studentin zum Lachen brachte? Manchmal vielleicht ungewollt, manchmal legte er es darauf an aber trotzdem löste es ein leichtes Kribbeln in seiner Magengegend aus. Aber das war auch ganz normal, jeder freute sich wenn man Menschen um sich hatte, die den eigenen Humor verstanden und etwas damit anfangen konnten. Es war normal, nichts Großes, nichts allzu bedeutungsvolles, nichts worauf man viel Wert legen sollte. Darren hob nochmals seine Schultern, so gut es ihm in seiner Position möglich war und drehte seinen abgestützten Kopf einen Stück zur Seite, da er ihren Blick bemerkte. "Na, die ewigen rosarote Brille Liebeleien werden auf Dauer doch langweilig. Da braucht man schon ein bisschen Drama. Um die Spannung beizubehalten.", erwiderte der Wuschelkopf grinsend und sagte seine Worte als wäre es selbstverständlich, dass in Beziehungen nicht alles rund lief. Selbst nicht in denen, die nach außen hin so perfekt schienen. So war es, das konnte wohl niemand abstreiten, auch wenn man es nicht immer zugeben wollte. Lieber den Schein wahren und die Klischees weiter erfüllen. Eigentlich traurig, nicht? "Das heißt dann wohl, sobald es das nächste Mal regnet, wird sich auf der Straße getroffen und getanzt. Aber nicht vergessen in die Pfützen zu springen, wäre ja zu schade." Darren schmunzelte und richtete sich wieder auf, ihre Hände berührten sich und mit dem Rücken zum Fenster lehnte er sich an die Fensterbank. Verschränkte seine Arme und seufzte. Die gespielt bestürzte Reaktion der jungen Frau ließ ihn grinsen. Manchmal fragte er sich, wer von ihnen der Schauspieler war. Eigentlich beide. Mit dem Unterschied, dass er es wirklich zu seinem Beruf machen wollte und deshalb studierte. Ansonsten unterschieden sie sich nicht viel, beide liebten das Spiel. Mit dem Feuer, miteinander. Das war schön und gut, doch was genau war ernst? Was war echt? Galt es das noch herauszufinden? Was er wusste, was beide wussten, was ernst war, war die körperliche Harmonie zwischen ihnen. Was er gerne noch sehr oft spüren und erleben wollte. "Jetzt hast du mein Geheimnis also doch durchschaut, wie soll ich denn jetzt noch mysteriös wirken? Mit einem Folterkeller voller Romanen und Dramen im Regal, nimmt mich doch keiner mehr ernst. Wie bekomme ich dich zum Schweigen?" Der Musiker suchte ihren Blick, suchte ihre glänzenden Augen, die ihn abermals in den Bann zogen, nachdem sie sich zu ihm gedreht hatte. Das leichte Boxen in seine Seite ließ ihn leise Auflachen, wie ein beleidigtes kleines Mädchen stand sie vor ihm. Als wäre sie wirklich beleidigt und vielleicht sogar verletzt durch seine Worte, durch seine Anschuldigung. "Hm, davon zu laufen während ich schlafe hast du wohl verpasst. Da hättest du mir schon Schlaftabletten in meinen Drink mischen müssen, gerade bin ich eigentlich alles andere als müde und schläfrig..." Ein weiteres Grinsen umspielte seine Lippen. Als könnte er in diesem Augenblick an Schlafen denken, wo Yumi vor ihm stand und etwas in ihm sagte, dass es die volle Wahrheit war, was die Studentin aussprach. Dass sie gehen würde, wenn er sie nicht daran hindern konnte, um einen weiteren Schritt zueinander zu verhindern. Wahrscheinlich würde sie nicht verschwinden aber den Abstand bewahren, dieses kleine Hindernis zwischen ihnen, das würde sie dadurch aufrecht erhalten. Aber jetzt war sie hier, vor ihm, nackt und nur mit einer Decke umhüllt. "Weißt du. In manchen Filmen machen verliebte Pärchen Listen, mit verschiedenen Orten, damit es sich nicht immer zuhause im Bett abspielt.", begann der junge Bartträger, seine Hand hob sich und seine Finger spielten mit einer ihrer blonden Haarsträhnen, beobachteten diese dabei und sein Grinsen verschwand, als würde er von etwas Alltäglichem reden. Als wäre er daran nicht interessiert, als wäre es nur ein simples und bedeutungsloses Plaudern, was sie hier machten. Doch seine dunklen Augen sagten mehr als seine tiefe Stimme verriet. Darren ließ von ihr ab und hob seinen Kopf wieder an, einige Sekunden lang ruhte sein Blick in ihren blauen Augen, dann wanderte er wieder hinaus. "Weil sie denken das würde alles neu und besser machen aber ich glaube mittlerweile entspricht das noch mehr einem Klischee, obwohl sie genau das verhindern wollen." Eigentlich spielte er damit nur auf ihre Aussage an, auf den ersten Teil davon. Ob er damit etwas andeuten wollte? Der Kerl streckte seine Arme in die Luft, dehnte seine Muskeln und wand sich anschließend der Zimmertür zu. "Ich glaube mir würde eine Dusche ganz gut tun...", sagte der Mann mit den Locken, sah Yumi dabei nicht an. Sollte Darren das Zimmer verlassen, war es ihr überlassen. Die Entscheidung wie es weiter gehen sollte. Nur für diesen Tag, natürlich.

  • [Darrens Zimmer] Darren & Yumi



    Yumi wusste nicht recht ob er seine Aussage Ernst meinte, ob es tatsächlich seiner Meinung entsprach oder ob er ihr und vielleicht auch sich selbst etwas vormachte. Forschend musterte sie Darren. Er war im Grunde ein Rätsel, welches gelöst werden wollte aber zugleich hielt sie sich selbst zurück um nicht auch mehr als nötig von sich Preis zu geben. Es war doch irgendwo ein Geben und Nehmen. Sie interessierte sich für ihn als Mensch aber zugleich drosselte sie das Interesse um am Ende kein Drama auszulösen, selbst wenn der Schauspielstudent glaubte, dass eben jenes Drama eine Beziehung spannend machte. Wahrscheinlich glaubte man das nur solange man nicht selbst betroffen war - solange man nicht selbst Part eines Dramas war. "Du bist ja wirklich eine Dramaqueen." stellte Yumi schließlich mit einem Grinsen auf den Lippen fest ohne ihn dabei anzusehen. Stattdessen verweilte ihr Blick noch in der Ferne und hing diversen Gedanken nach. Erst als Darren fortfuhr, wandte die Blonde sich ihm wieder zu. Einen Moment lang war eine Art Funkeln in ihren Augen. Vielleicht hatte die Vorstellung von ihnen im Regen tanzend das ausgelöst, vielleicht war es der Schalk, der sie zu ihrer nächsten Frage führte. Ihre blauen Augen sahen ihn direkt an, während ein Lachen aus ihrer Kehle drang. "Ist das etwa ein Date?" Die Vorstellung tatsächlich eine Verabredung mit dem Schauspielstudenten zu haben schüchterte sie fast ein wenig ein, daher zog die Blonde es ins Lächerliche. Rein psychologisch betrachtet wäre sie wahrscheinlich ihre beste Patientin. Ihr Verhalten war so leicht zu analysieren, so leicht zu deuten. Bindungsangst - vielleicht ein kleines bisschen. Sie wusste Bescheid. Wirkte oft kälter als sie tatsächlich war aber war sich dessen durchaus bewusst. Langsam drehte sie sich in seine Richtung als er wieder zum Wort ansetzte. Yumi zupfte sich die Tagesdecke etwas zurecht, da sie bei der Drehung leicht verrutschte. "Oh keine Sorge. Ich bin mir sicher, dass viele Mädchen das sehr ansprechend finden und das sogar Pluspunkte gibt." Eine beiläufige Aussage, hinter der vielleicht die Kernaussage steckte, dass viele Mädchen diese Begebenheit mögen würden, aber sie nicht - vielleicht aber auch nicht. Vielleicht war es auch einfach wirklich nur eine beiläufige Aussage über einen fiktiven Folterkeller, der gar nicht existierte. "Hmmm mir fiele da so die ein oder andere Möglichkeit ein..." Ein Schmunzeln umspielte die Lippen der jungen Frau, während ihr Blick über das Gesicht des attraktiven Mannes wanderte, der immer noch halbnackt vor ihr stand. Die anzügliche Stimmung wich jedoch so schnell wie sie aufgekommen war wieder als Darren der Studentin unterstellte, das Böse in Person zu sein. Als sie sich auch noch halbherzig wehrte lachte er über sie. Sein Lachen hallte in ihrem Kopf wieder und zauberte ihr auch ein Lächeln auf die Lippen. Sie zuckte mit den Schultern als der Andere andeutete, dass sie wohl ihre Chance verpasst hatte abzuhauen. Es war nicht so als könnte sie nicht gehen, wenn er hier war. Sie konnte gehen wann sie wollte. Sie waren zwei freie Menschen. Es stand ihr frei. Sie hatte die Wahl. "Ich habe fest damit gerechnet, dass du danach, wie das Klischee es verlangt, einschläfst." meinte die Psychologiestudentin schließlich auf seine Aussage hin und verstärkte damit wohl die Vermutung Darrens, dass sie sobald wie möglich abhauen würde. Seine Hand hob sich und spielte mit einer einzelnen blonden Strähne der jungen Studentin. Seine tiefe Stimme klang sachlich, während sein Blick ihr direkt ins Herz blickte. Die Wärme seiner braunen Augen brachten ihr Herz zum schneller schlagen und so sehr sie es vielleicht auch gewollt hätte, es war ihr unmöglich sich von diesen Augen loszureißen und schlussendlich war er es, der den Blickkontakt unterbrach. Seine Worte vernahm Yumi nur beiläufig. So irritierte sie viel mehr das Kribbeln in ihrem Bauch. Sie war sich unsicher was er ihr versuchte mit seinen Worten mitzuteilen. Da war er wieder. Dieser mysteriöse Kerl, der ein einziges Rätsel war. Deren Worte sie nahezu verunsicherten. Er streckte sich und sie konnte nicht anders als ihren Blick über seinen nackten Oberkörper wandern zu lassen, als er sich streckte. Darren wandte sich der Zimmertür zu und lies die Blondine tatsächlich alleine am Fenster zurück. Fast schon irritiert sah sie ihn an, während er mit dem Rücken zu ihr stand. "Was willst du mir damit sagen?" fragte Yumi schließlich gerade heraus und ihre blauen Augen wanderten seinen muskulösen Rücken entlang. Sie stieß sich von der Fensterbank ab und näherte sich dem jungen Mann mit leisen Schritten, ehe ihre Hand fast schon zärtlich seinen Rücken entlang strich. "Willst du mir mitteilen dass a.) unser Sex langweilig war oder b.) ich mit dir unter die Dusche verschwinden soll?" Sie machte ein nachdenkliches Gesicht und lies schließlich wieder von dem Studenten ab und ging in Richtung des Bettes um darauf Platz zu nehmen. Fragend sah sie ihm in die dunklen Augen.