Beiträge von Arisu

    Ariza seufzte erleichtert, als Mandy ihr versicherte, dass sie keinen Fehler gemacht hatte. Das bedeutete dass sie ihr nicht böse war, zumindest sah es für die Kleine so aus. Doch als sie Mandy ansah, merkte sie dass es schon wieder Schnee von gestern war, und sie nicht länger darauf herumreiten sollte. Wer weiß, vielleicht überlegte es die Rothaarige sich ja nochmal, ob sie wirklich so freundlich zu sein sollte. Diese war schon wieder mit ihren Fingenägeln beschäftigt, sodass keine Gefahr mehr bestand. Doch trotzdem war ihr Gegenüber neugierig. Sie wollte wirklich wissen, wo ihre Eltern wahren, und das machte Ariza etwas unsicher. Ihre Eltern hatte sie schon lange nicht mehr gesehen, sie wusste auch gar nicht wo sie waren, warum sollten sie dann auch mit ihr auf diesem Markt sein. Nun gut. ie seufzte, und versuchte Mandy zu erklären, dass ihre Eltern fort waren. "Meine Eltern sind nicht mehr hier. Sie sind irgendwo in dieser Welt, wo, weiß ich selbst nicht, aber ich kann schon gut auf mich alleine aufpassen. Die meisten Leute helfen mir, manchmal schenkt mir die Wirtin ein paar Süßigkeiten. Also ist das alles kein Problem." Mehr wollte Ariza der Rothaarigen wirklich nicht mehr sagen. Sie war nicht der Typ, der jedem Fremden gleich ihre ganze Lebensgeschichte erzählte, zwar redete die Kleine gerne und viel, aber das war wirklich etwas was nur ihren engsten Freunde wissen durften, auch nicht Mandy. Ariza fühlte sich ein wenig schlecht, doch das Gefühl unterdrückte sie dabei einfach. Vorallem als Mandy ihr erzählte, dass sie ein Schmetterling war, wurde das schlechte Gewissen noch größer. Und sie fragte sich, warum diese Fremde ihr das alles erzählte. Auch das ihre Eltern gestorben sind, war etwas, das Ariza an Mandy's Stelle nicht erzählt hätte. Die Frau fasste wohl sehr schnell Vertrauen zu anderen. Aber Gut, Ariza war anders.

    Kohaku konnte auf seine Gegenfrage nicht antworten. Sie hatte sich nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, was genau sie mit 'gut' meinte. Sie hatte sich nie so wirklich darüber Gedanken gemacht wie er. Zumindest ging es im besser, sagte er zumindest. Doch Kohaku glaubte im das auch, immerhin sprach er nun mit ihr. Die Grünhaarige sah aus dem Fenster. Es war ziemlich hell dort draußen. Immer noch dachte sie darüber nach, was sie ihm nun als Antwort geben sollte, da setzte sich der junge Mann auf. Im Licht sah der Mann leichenblass aus, und Kohaku zweifelte daran, dass es ihm wirklich besser ging. "Geht es dir wirklich besser?" Villeicht war das auch einfach nur seine natürliche Gesichtsfarbe, doch trotzdem, es sah nicht gerade gesund aus. Vielleicht erwartete sie einfach auch zu viel, schließlich dauerte es lange, bis ein Kranker wieder gesund wird.
    Kohaku kam näher. Sie wollte nicht im Türrahmen stehen, während sie sprachen, deshalb stellte sie sich vor sein Bett. Sie musterte ihn nochmals. Dann verzog sich ihre Miene zu einem Lächeln, und sie begann wieder mit ihm zu sprechen. "So, da wir beide jetzt schon ziemlich viel erlebt haben, stelle ich mich mal besser vor! Mein Name ist Kohaku."

    Sie zuckte mit den Schultern, ihr Gesicht verzog sich zu einer entschuldigenden Miene. "Es war wirklich nicht böse gemeint..", sagte sie. Mandy sah nur verwirrt aus, stellt die Grünhaarige erleichtert fest. Sie sah nicht verärgert aus. Ariza seufzte. "Es tut mir leid..", sagte sie nochmals.


    [Sorry, das war so unkreativ. ._.]

    Kohaku betrat zögernd den Raum. Erleichtert stellte sie fest, dass er nun wach wahr. Und es schien im gar nicht so schlecht zu gehen, zumindest im Verhältnis zu gestern. Ein erleichterte Seufzter kam ihr von den Lippen. Einen Moment lang starrte sie ihn einfach an, nicht wissend, wie sie nun mit der Situation umgehen sollte. Ihm schien es genauso zu gehen. Es war seltsam, doch irgendiwe fand die Grünhaarige es auch schön. Als er dann zzu sprechen begann, zuckte die Grünhaarige leicht zusammen, aber nur innerlich. Sie war so versunken darin, einfach nur die Situation zu leben, dass sie ganz darauf vergessen hatte etwas zu sagen. Doch das, was er sagte, ließ sie rot werden. Ein Schutzengel..? Sie verlegte ihr Körpergewicht auf ihr linkes Bein, wodurch sie etwas schief stand. Sie kam einen Schritt näher. Sie wusste nicht, was sie ihm antworten sollte, deshalb ließ die Grünhaarige es einfach mal bleiben. Stattdessen begann sie zu sprechen. "Geht..geht es dir gut?" Ihr war es fast schon peinlich, diese 0815-FRage zu stellen. Es klang ziemlich unpersönlich, doch Kohaku wollte zuerst einfach nur wissen ob es ihm wirklich so gut ging, wie er auch aussah.

    Ariza war erschüttert. Mandy hatte ihr das wirklich abgekauft. Dabie wollte sie doch nur einen Spaß machen! Doch irgendwie ist da sin die Hose gegangen.. Ariza war das nun richtig peinlich. Sie traute sich nicht Mandy zu sagen, dass sie sie nur veräppelt hat, und beschloss erst mal nichts zu sagen. Doch irgendwie bedrückte es das kleine Mädchen sehr. Sollte sie nun etwas sagen? Lange hörte sie ihrem Gegenüber zu, ständig mit dem Gedanken, dass sie dachte, sie wäre 133 Jahre alt. Schleißlich, nachdem Mandy ferit ggesprochen hatte, fasste sich die Kleine ein Herz und begann die Rothaarige aufzuklären. "Weißt du..eigentlich war das mit meinem Alter nur ein Spaß..ich bin eigentlich kein Gestaltenwandler und auch sicher nicht 133 Jahre alt." Ariza fühlte sich nun schlecht, beschämt schaute sie auf den Boden und wartete darauf dass Mandy verärgert weggehen würde.

    Kommt an.~
    Erschöpft kam die Grünhaarige nach Hause. Es war ein anstrengender Tag gewesen. Schnell verräumte sie die Sachen des Mannes, dessen Namen sie immer noch nicht wusste, und legte sich schließlich selbst ins Bett. Doch dort bekam sie einfach kein Auge zu, immer wieder stand sie auf und begutachtete die Kleidung des Mannes, dann legte sie sich wieder hin. Auch das Büchlein nahm sie in der Hand, einmal in die Linke, einmal in die Rechte, dann legte sie es wieder hin. SChließlich legte sie sich seufztend ins Bett, und nach einer Weile schlief sie auch endlich ein. ~


    Am nächsten Tag wurde Kohaku schon sehr früh wach. Sie war voller Energie, bereit irgendetwas zu unternehmen. Sie hüpfte aus dem Bett und zog sich an. Sie würde wohl in die Klinik gehen, mal sehen ob der Mann, welchen sie in die Klinik gebracht hatte, nun schon wach war. Sie beweifelte zwar, dass man sie zu ihm lassen würde, doch versuchen konnte sie es ja. Schnell packte sie einige Sachen ein, darunter auch das Büchlein des Verletzten und machte sich bereit. Als sie ihr kleines Häuschen verließ, wurde sie von der Wärme der Sonne überrascht. Seltsam, dass es so warm ist.. Doch die Grünhaarige genoss es, und machte sich auf den Weg, um zur Klinik zu gehen. ~

    Alles ging so schnell, Kohaku konnte kaum den Überblick behalten. Doch schien sich nun jemand um ihren verletzten Begleiter zu kümmern. Zum Glück, den je mehr Zeit vergin, umso mehr Sorgen machte sich die Grünhaarige um ihn. Er war immer noch bewusstlos..was wohl passiert war?
    Anscheinend hatte er eine gebrochenen Rippen, für Kohaku klang das erst nicht schlimm, erst später verstand sie wie schwer der Mann verletzt war. Sie beobachtete wie die Ärzte ihn versorgten, doch sie fühlte sich auch ein wenig hilfslos, und gleichzeitig machte sie sich Vorwürfe. Hätte sie ihn schon früher in die Klinik bringen sollen? Sie seufzte. Er schien wohl nicht mehr aufzuwachen. Die Ärzte gaben ihr seine Kleidung mit, genauso wie auch noch andere Sachen. Während man ihr es reichte, fiel etwas hinunter. Erst nachdem man fertig mit ihr gesprochen hatte, hob sie es auch. Stirnrunzelnd begutachtete sie das kleine Buch, steckte es jedoch einfach ein. Sie konnte sich nicht vorstellen was es war, doch machte sie sich nicht mehr Gedanken darüber. Eher fragte sie sich, was sie nun mit den ganzen Sachen anstellen sollte. Sie fand es schon seltsam, dass man die Sachen den momentan Bewusstlosen ihr, einer Fremden, welche nichteinmal den Namen ihres Begleiters wusste, einfach so anvertraute. Sie zuckte mit den Schultern. Seltsam. Sie würde auf jeden morgen nocheinmal kommen. Kohaku verlässte die Klinik. ~


    ~~~~


    Kohaku kommt an.~
    Gestern war sie zum letzden Mal hier gewesen. Heute kam es ihr ein wenig ruhiger vor, doch vielleicht bildete sich das die Grünhaarige auch nur ein. Trotzdem ließ sie der Gedanke nicht los, dass heute viel weniger Patienten hier waren. Eigentlich sollte sie sich ja freuen, dass es so wenig Verletzte gab, doch sie fand es einfach nur seltsam.
    Genau so überrascht war sie, als man sie sofort zu dem gestern nich bewusstlosen Mann ließ. Sie hatte wirklich nicht damit gerechnet, doch anscheinend ging es ihm wieder besser. Lauter Solche Gedanken machte sie sich, als man sie zu dem Zimmer brachte, wo sie den Mann nun sehen konnte. Nach langem Gehen stand sie nun auch endlich vor der Tür. Zögernd öffnete sie die Tür, eigentlich wollte sie anklopfen, doch sie entschied sich dagegen, denn falls er schlafen würde wollte sie ihn nicht aufwecken. Langsam ging sie in das Zimmer, sie wusste nicht was sie nun erwarten würde.

    Ariza nickte Mandy nochmal zu, dann konzentrierte sie sich auf ihre nächste Frage. Natürlich war es seltsam, wenn ein so kleines Mädchen allein herum geht, doch sie war es ja gewöhnt, und sie hatte auch absolut keine Probleme damit. Also war ja alles in Ordnung, oder? "Was glaubst du denn?", sagte sie verspielt, als würde sie ein Ratespiel beginnen. Doch sie ließ ihrem Gegenüber keine Zeit zu antworten, sondern sprach gleich weiter. "Ich sehe doch aus wie neun, oder?" Dann begann sie zu lachen und verzog ihr Gesicht zu einer Grimasse. "Falsch gedacht. In Wirklichkeit bin ich ein Gestaltenwandler! Und mein wahres Alter beträgt genau 133 Jahre." Dann gab sie ein Lachen von sich, welches wie das Lachen einer alten Hexe klang. Sie wusste nicht ob Mandy Spaß verstehte, aber sie konnte sich nicht vorstellen dass sie nun beleidigt oder gar wütend weg gehen würde.

    Nun wusste Ariza auch den Namen des Mädchens vor ihr. Sie hieß Mandy. Der Name gefiel Ariza, er hatte einen schönen Klang. Dann beugte sie sich zu ihr herunter. Ariza versuchte sich nicht aufzuregen. Sie mochte es nicht, wie ein kleines Mädchen behandenlt zu werden. Doch irgendwie gefiel es ihr auch, nun mit Mandy auf Augenhöhe zu sprechen. "Was ich hier mache..ich schaue mich ein wenig um! Hier sind so viele schöne Dinge, die wollte ich mir ansehn", sagte sie fröhlich. Dann zeigte sie mit dem Finger auf das teure Amulett, welches sie zuvor betrachtet hat. "Schau mal! Ist das nicht schön?" Doch dann kam sie wieder auf Mandy's Frage zurück, sie wollte ja ein braves Kind sein und die Fragen der anderen beantworten. Also schüttelte sie den Kopf und sagte: "Meine Eltern sind nicht hier. Ich bin schon lange alleine unterwegs. " Die Kleine dachte sich nicht viel dabei, doch dann fragte sie sich doch ob es nicht komisch ist. "Ist das etwa seltsam? Viele in meinem Alter gehen schon alleine herum. "

    Endlich hatten die beiden es in die Klinik geschafft. Der Fremde, den sie stüzte, hatte auf den Weg hier her nochmal ziemlich Gas gegeben. Kohaku fand es nicht wirklich schlau, doch er würde wohl wissen was er tat. Er hatte sicher schon viel erlebt, also wahrscheinlich auch viel Lebenserfahrung. Zumindest schätzte die Grünhaarige ihn so ein.
    Kohaku mochte die Klinik eigentlich nicht. Lauter kranke Menschen, viele welche gerade auf dem Weg in den Tod sind. Kohaku schauderte. Sie wollte gar nicht wissen wie viele Menschen hier shcon gestorben waren. Naja, vielleicht haben sie ja viele und vor allem gute Ärzte, doch trotzdem bezweifelte sie, dass hier noch nie jemand sein Leben gelassen hatte. Gerade als sie diesen Gedankengang beendete spürte sie plötzlich wie ihr Arm schwerer wurde. Bevor sie etwas tun konnte klappte der Mann, welchen sie die ganze Zeit stüzte, zusammen. Und damit riss er sie beinahe auch auf den Boden. Als sie wieder ihr Gleichgewicht erlang hat, wurde ihr bewusst, dass sie nun etwas tun musste. Schnell rannte sie herum, irgendwo musste hier doch jemand sein! Es war ganz anders als vorhin, als sie ihn entdeckt hatte. Nun wusste sie was sie tun musste, und nun hatte sie auch den Ernst der Lage erkannt. "Hallo?", rief sie. "Ich brauche einen Arzt!" Sie hoffte dass sie jemand gehört hatte, denn sie hatte wirklich Angst um den Fremden.

    Ariza zuckte zusammen, als sie plötzlich von einem Fremden Mädchen angesprochen wurde. Sie hatte feuerrote Haare und sah ziemlich hübsch aus. Ein >Woow, bist du aber schön< unterdrückte die Kleine, doch sie bewunderte das Mädchen offensichtlich. Und sie fand ihre Haarfarbe schön! Ariza freute sich wie ein kleines Kind - sie war ja auch eines, auch wenn die Fremde nicht sooo begeistert klang. "Danke!", sagte sie mit hoher Stimme. Auf die nächste Frage schüttelte sie den Kopf. "Mh-mh." Warum sollte sie sich die Haare färben? Sie war ja..egal. Ariza mochte ihr Haarfarbe also wollte sie diese auch nicht ändern. FRöhlich nahm sie die Hand des fremden Mädchens und schüttelte diese. "Ich bin Ariza, freut mich dich kennenzulernen." Der letzte Teil klang wie auswendig gerlernt. Ariza hatte sich das auch nur von Älteren abgeschaut. Diese sprechen immer so höflich, vielleicht würde man sie auch älter einschätzen wenn sie sich erwachsener benamm. Welche normale Erwachsene würde schon etwas mit einem Kind unternehmen?

    Der Fremde bagann schrecklich zu husten, Kohaku befürchtete schon das Schlimmste. Es klang wirklich nicht gut, was er da von sich gab. Er selbst wiederum starrte nur auf seinen Handrücken, wieso konnte die Grünhaarige nicht erkennen. Hatte er eine Wunde? Nun sah er sie wieder an, als würde er ihr gleich antworten, doch stattdessen begann er wieder zu husten. Kohaku spürte wie er immer schwächer wurde, doch sie konnte ihm auch nicht helfen. Nun schien der Mann es endlich geschafft zu haben, dass er ihr auch antworten könnte. Seine Stimme klang nicht gut, als würde er gleich..sterben.. Konnte es sein dass gerade das jetzt geschah? Aber sie konnte verstehen was er ihr versuchte mitzuteilen. >Klinik.. < Er wollte also in..die Klinik. "Klinik?", brachte sie verwirrt hervor. Sie sah aus als hätte sie noch nie etwas davon gehört. Während sich ihrem Kopf wild ihre Gedanken kreisten, entwand sich der Fremde aus ihrer Stütze indem er weiter ging. Erst dann machte es in Kohaku's Kopf >Klick< und sie verstand. "Ja, in die Klinik! Warte, ich komme mit!" Das >Alleine schaffst du es wahrscheinlich nicht.< schluckte sie dabei hinunter, er sah aus wie ein Typ Mensch, welcher ziemlich viel Ehrgefühl besaß. Deshalb wollte sie seinen Stolz nicht verletzten und dachte sich das nur. "ich bringe dich hin.." Nun war sie ganz konzentriert darauf, den Mann, dessen Namen sie nicht wusste, in die Klinik zu bringen. Sie achtete auf ihn, versuchte ihn so gut wie möglich zu stützen. Kohaku bringt Kross in die Klinik. ~


    (Lässt du sie ankommen? ^_^)

    Kohaku erschrak als der Fremde plötzlich zu husten begann. Im nächsten Moment war sie aber gleich unheimlich erleichtert. Das, was sie getan hatte, war also nicht umsonst gewesen. Die Grünhaarige sah zu, wie der verwundete Mann versuchte sich aufzurichten. Gerade wollte sie ihm helfen, da sank er auch schon wieder zu Boden. Sein Gesicht zeigte dass er Schmerzen hatte, Kohaku konnte ihm aber nicht helfen. Dann sah er sie auf einmal an. Er sah sie an, als hätte er noch nie ein anderes Lebewesen außer ihm gesehen. Kohaku fragte sich, was er wohl gerade dachte. Er kam ihr äußerst merkwürdig vor, sie hatte ein seltsames Gefühl im Magen. Wieder versuchte er aufzustehen, und dieses Mal gelang es ihm sogar. Sie wollte ihm helfen, ihn stützen, doch dazu kam es nicht. Er sah sie an und murmelte etwas. Sie konnte nicht verstehen was er sagte, doch sie wollte nicht weiter nachfragen. Sie hatte gerade andere Sorgen, denn der Fremde richtete sich auf und sah sich um. Kohaku starrte ihn einen Moment lang einfach nur an, doch dann sprang auch sie auf. "Warte!", rief sie. Er sah nicht gerade stark aus, er sah eher aus als würde er gleich wieder zusammenbrechen. Deshalb versuchte die Grünhaarige ihn so gut wie möglich zu stüzten. Sie hatte den Mann zwar noch nie gesehen, aber sie wollte auf keinen Fall ihn einfach so gehen lassen. "Was willst du jetzt tun?", fragte sie und sah ihn sein Gesicht.

    [Ich habe s endlich geschafft zu posten! xD Sorry dass es so lange dauerte. Und ja, der Post ist mickrig.]


    Ariza kommt an.~
    Das kleine Mädchen ging staunend durch den Markt. Überall waren Stände, überall waren wunderbare Sachen. Ariza gefiel der Ort, es war eine wunderbare Atmosphäre. Es waren so viele Lebewesen hier, Ariza fand das nicht beängstigend, sie mag es wenn sie überall fröhliche Gesichter sah. Als ihr Blicke über den Markt striffen, fiel ihr ein glänzender Gegenstand auf. Er funkelte ein wenig, Ariza rannte sofort zu dem Stand an den der Gegenstand hing. Es war ein Amulett, ein blauer Edelstein der an einer silbernen Kette hing. Ariza fand das Amulett so schön, sie wollte es unbedingt haben. Sie kramte in ihrer Tasche und holte einige Münzen heraus. Eifrig zählte sie diese, doch zu ihrem Bedauern stelllte sie fest dass es zu wenig war. Enttäuscht steckte sie das Geld wieder ein, trotzdem wandt sie den Blick von dem schönen Gegenstand nicht ab.

    [Woah, so lange nicht gepostet. Da muss ich erst wieder warm werden. xD]


    Kohaku lächelteals Doug ihr durch's Haar wuschelte. Er war zwar nicht ganz ihrer Meinung, doch denoch schenkte er ihr ein Lächeln. Kohaku lächelte zurück. Sie hingegen glaubte schon an das Schicksal. Sicher hat es einen Grund, doch diesen werden sie wohl nie erfahren. Die Grünhaarige glaubte lieber an etwas Positives, als an etwas Negatives. Seufztend ließ sie sich neben Doug nieder. Mit dem Finger spielte sie ein wenig am Gras herum. Einen Moment lang genoss sie den Sonnenuntergang, doch dann fiel ihr ein dass sie noch etwas vor hatte. Erschrocken sprang sie auf. "Ohje, mir fällt gerade ein..ich müsste eigentlich nach Hause!" Die Sonne ging schon bald unter, und sie daß immer noch hier. Auch Doug stand nun auf. Er sah nicht gerade begeistert aus, aber er war ihr sicher nicht böse deshalb. "Gut dann..ich komme dich dann mal besuchen..", sagte sie etwas schüchtern. "Achso, ich bringe dir dann auch noch das Kleid vorbei!", sagte sie energisch, es klang nun ganz anders als zuvor. Nun hatte sie ja auch einen Grund ihn besuchen kommen zu können. Strahlend winkte sie ihm zu, dann lief sie zurück. Sie freute sich, sie mochte Doug wirklich gerne. Sie möchte bald wieder etwas mit ihm unternehmen.
    ~
    Kohaku wurde schnell wieder langsamer. Sie lief nun nicht mehr, sie spazierte über die Wiese. Ihr blick fiel auf einen Fleck im Gras, als sie genauer hinsah bemerkte sie dass es ein Mensch war der dort lag. War hier jemand eingeschlafen? Sie begann zu kichern, neugierirg kam sie näher. Dass sie eigentlich nach Hause wollte hatte sie ganz vergessen, ihre Neugier war einfach zu groß. Leise schlich sie sich an, in der Hoffnung der Mensch würde nicht aufwachen. Voller Vorfreude kam sie näher - und erstarrte. Dieser Mann, wie sie feststgellte, schlief nicht, nein. Er war hier zusammen gebrochen. Oh Mein Gott! Kohaku wurde panisch, sie wusste nicht was sie tun sollte. Schnell lief sich ein paar SChritte zur Seite, ihr Augen suchten den Ort nach Doug ab. Doch er war nicht hier.Was sollte die Grünhaarige nun tun? Sie lief wieder zurück, zum Verwundeten. Dieser hatte sich immer noch nicht bewegt, wie sollte er auch? Kohaku entschloss sich den Fremden erstmal an den See zu bringen, zum Ufer. Doch das war gar nicht so leicht wie gedacht, er wahr ihr viel zu schwer. Mühevoll zerrte sie an ihm, bis er dort lag wo sie wollte. Ihre Hände waren voller Blut. Ekel überkam sie, doch sie wollte nicht daran denken. Sie wusch sich schnell die Hände, ohne sich weiter darüber Gedanken zu machen. Eigentlich sollte sie ihn in die Klinik bringen, doch auf die Idee kam die Grünhaarige in ihrer Hysterie nicht. Er hatte eine große Wunde auf der Brust, sie blutete zwar nicht mehr, Kohaku versuchte einfach mal sie mit einem Tuch und etwas Wasser zu reinigen. Dann legte das Tuch auf die offene Wunde. Mit einem weiterem Tuch, welches das Letzte war was sie hat, wischte sie das Blut von seinem Körper, gleichzeitig tüpfelte sie ihm auch über die Stirn. Würde er nun nicht gleich aufwachen, wüsste sie wohl nicht was sie tun sollte. Auf die Idee den Verletzten zum Krankenhaus zu bringen kam die Grünhaarige immer noch nicht.

    Die Stimmung war ziemlich bedrückend als die Beiden ankamen. Während sie schweigend gegangen waren, dachte die Grünhaarige nach worüber sie reden konnten, doch ihr fiel nichts ein was nicht irgendwie bescheuert klang. Immer wieder sah der Elf sie kurz an, und jedes Mal verschlafte die Grünhaarige es ihm zuzulächeln. Er wirkte etwas ernst, ob er wohl über etwas Wichtiges nachdachte? Als sie vor dem See standen war Kohaku ziemlich beeindruckt. Hier war es wunderschön! Die Sonne spiegelte sich im Wasser, welches sich deshalb schon etwas orange färbte. Doug sah immer noch ernst aus, doch nun rückte er endlich damit heraus, was er ihr sagen wollte.
    Mit so einer Frage hatte Kohaku nun nicht gerechnet. Klar, irgenwann musste das Thema ja wieder aufkommen, doch sie wollte nicht gleich darüber reden. Sie fühlte sich etwas überrumpelt, da sie sich eigentlich vorgenommen hatte erstmal nichts zu dem Thema zu sagen. "Es war..sicher hart für dich." Das war erstmal das Einzige, was sie so heraus brachte. Spontan konnte sie auch nichts besseres sagen, ihr war klar, dass der Elf kein Mitleid wollte. Sie versuchte deshalb, das was sie sagte, nicht so klingen zu lassen. Sie hatte zwar nie Eltern gehabt, doch sie konnte sich gut vorstellen wie es war jemanden zu verlieren, der einem sehr wichtig war. "Aber ich denke es hat dich auch stark gemacht. Dank dem, bist du so geworden. Vielleicht hat es dich sogar zu einem Besserem Menschen gemacht.." Etwas leiser sagte sie dann noch: "Das Schicksal spielt nicht einfach nur mit den Menschen herum. Alles was passiert hat einen Grund, das denke ich." Kohaku erinnerte sich an vorhin. Sie hatte wirklich gespürt, wie sehr der Elf Monster verabscheute. Die Grünhaarige schauderte.

    Es hörte sich wie eine Standpauke ihrer Mutter an, dachte sie zumindest, denn sie hatte ja nie solch eine bekommen. Sie stellte es sich immer so vor. Und nun ging der Elf auch noch. Wollte er nun nichts mehr mit ihr zu tun haben. Die Grünhaarige würde nun so gerne die Zeit zurückdrehen, aber es war wohl zu spät. Diesmal würde sich das wohl nicht mehr so leicht einrenken wie letzens. Warte, warum drehte der Elf sich nochmal um? Er wartete auf sie? Für kurze Zeit freute sich die Grünhaarige enorm, es war also noch nicht zu spät, ihr Freundschaft hatte noch nicht ganz den 0-Punkt erreicht. "Ja!" Schnell rannte Kohaku im nach. Nun schwieg sie, und es war nicht angenehm, doch sie wusste auch nicht was sie sagen sollte.
    Doug und Kohaku verlassen das Runenarchiv.~


    [Lass du sie doch bitte ankommen. :) ]

    Juchu! Doug war einverstanden! Kohaku freute sich dass sie nun zum Polisee gehen konnten. Nun hatte sie endlich jemanden der die dorthin begleiten konnte. Es war lange her dass sie den prächtigen See zuletzt gesehen hatte. Als Doug sie fragte, welche Ort sie am Liebsten mocht, musste die Grünhaarige zuerst eine Weile nachdenken. Sie wusste es nicht wirklich, denn eigentlich mochte sie alle Orte hier in Trampoli. Außer den Monster-Arealen, die Grünhaarige kämpfte nicht gerne und auf keinen Fall freiwillig. Nach längerem sagte sie dann: "Ich denke, ich mag mein Zuhause am liebsten. Also die Umgebung beim Großen Baum."
    Erst als Kohaku aufhörte zu lachen, bemerkte die Grünhaarige, dass Doug ziemlich ärgerlich aussah. Ohje, habe ich ihn damit geärgert? Sie hätte wohl nicht so sehr lachen sollen, er hatte sich ja Mühe gegeben. Trotzdem, sein Gesicht und dann das Kleid..sie musste sich zusammenreißen, sie durfte nun ja nicht zum Lachen beginnen. "Bist..du nun sauer..?", begann sie, doch die Frage war überflüssig, da der Elf gerade damit begann, ihr klar zu machen dass er nun sauer war. Kohaku ärgerte sich über sich selbst. Sie versuchte ihm ins Gesicht zu schauen, doch sein Blick tat ihr richtig weh. Im Herzen. Deshalb starrte sie im nächsten Moment wieder auf den Boden. "Entschuldigung..", murmelte sie leise, doch es war so leise, dass er nur an ihren Lippen hätte erkennen können was sie sagte. "Ich wollte das nicht." Dies sagte sie nun ein wenig lauter, so laut, dass man verstehen konnte ohn ihre Lippen zu lesen müssen.

    [Nach (vergeblichem) Suchen nach solch einem Thread gebe ich nun auf und erstelle selbst einen. Ich hoffe ich habe nichts übersehen. =) ]


    Also, wie der Titel schon sagt: Wen wollt ihr heiraten bzw. wen habt ihr geheiratet? Jedes Mädchen hat eine eigenes Persönlichkeit. Welche gefällt euch am Besten?
    Ich persönlich bin noch unentschlossen, da ich alle Mädchen irgenwie toll finde. Vor allem Bianca, Lara, Tau/Mist und Tori gefallen mir wirklich gut. Auch Tabatha mag ich, da ich die Elfen immer Klasse finde. :)



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    Da es so viele Heiratskanditatinnen gibt, musste ich Bianca und Tabatha zusammenlegen. ~