Beiträge von Death XIII

    3358-pandora-pngPandora über der Wiese


    "Ich hoffe wirklich für dich, dass du nicht vor hast, mich das Zeug da trinken zu lassen..", kommentierte eine hallende Stimme plötzlich von über Marian hinweg das Geschehen. Die geisterhafte Gestalt verzog etwas angewidert das Gesicht, als sie sah, wie ihre blauhaarige Blutsschwester die Beine eines armen Frosches in ein Glas tat. Und meine Güte, Pandora hätte nicht einmal gewusst, dass es sich um Froschbeine handelte, hätte die andere Hexe nicht etwas von püriert erwähnt! Natürlich konnte sie sich nicht wirklich beschweren, denn sie selbst braute ja auch Zaubertränke. Aber lebendige Tiere in ihr Gebräu zu schmeißen.. sie musste zugeben, sie fand Insekten und Kleintiere schon ein wenig.. naja.. eklig? Uah, ihr lief ein kleiner Schauder über den Rücken. Selbst, wenn Marian nicht vorhatte, ihr das Getränk einzuverleiben, sondern es über ihre steinernde Form kippen würde.. Ja, danach müsste sie definitiv ein Bad nehmen. Was, angesichts der Tatsache, dass sie schon Jahrhunderte lang versteinert war, wahrscheinlich sowieso keine schlechte Idee war - gut, dass Steine nicht anfangen konnten zu stinken -, aber.. nachdem sie solange auf dem Meeresboden verbracht hatte.. Da klang ein Bad irgendwie beängstigend. Aber Pandora hatte natürlich keine Angst davor oder so! Sie war eine grooooßartige und mächtige Hexe! Die Größte! Aber gerade war ihr einfach nur zum Seufzen zumute: "Wie lange brauuuuuuuuuuuchst du denn noch? Dir ist bewusst, dass ich außer mit dir, mit Niemandem reden kann? Du kannst doch nicht einfach so einschlafen. Kannst du dir überhaupt vorstellen wie laaaaaaaaaaaangweilig mir war? Hey, kannst du mir wenigstens sagen, was genau du da tust?" Sie hielt kurz inne. "I-ich meine.. Du bist dir sicher bewusst, dass du in der Pflicht stehst, der großen Hexe Pandora Auskunft zu erteilen! Es gilt laut Hexengesetz schon fast als Verbrechen, mir nicht seine volle Aufmerksamkeit und Fähigkeiten zur Verfügung zu stellen!" Stimmt ja, sie hatte ein Image aufrecht zu erhalten. Fast hätte sie das vergessen!

    Yuri Zwischenstopp --->


    Oooh. Ooooh - wie lange hatte sie nur geschlafen?? Yuri streckte sich, nein, sie überlegte es sich noch während ihrer Bewegung anders und rollte widerwillig in ihrem kuscheligen Bett herum. Das ein oder andere Kuscheltier wurde bei dieser Aktion zwar elendig zerdrückt, was Yuri in eben jenem Moment gar nicht so klar war, doch.. das war okay! Ihre Kuscheltiere liebten sie! Das würden sie der Dame schon verzeihen. Die Sonne strahlte in das hübsche Gesicht der jungen Frau und daraufhin verzog die Lachshaarige eine eher weniger hübsche Schnute. Normalerweise freute sie sich ja über die warmen Sonnenstrahlen, aber.. sie war müde!! Sie wollte schlafen!! Sie hatte die letzten Tage sooo lange gearbeitet!! Konnte die Sonne nicht dann mal so nett sein und ein paar Stunden später auftauchen? Im Winter ließ sie sich doch auch immer so lange Zeit, wie gemein! "Mhmm...", murmelte sie, die Decke über den Kopf gezogen. Nein, die Sonne schien immer noch durch. "MHMMMMM....", versuchte es sie erneut, in der Hoffnung, der Himmelskörper hatte sie einfach nur nur richtig gehört. Aber nein. Nein, die Sonne hatte nicht vor zu gehen. "Ach okay, ich komm ja schon!!" Und sie gab sich geschlagen. Richtete sich in ihrem Bett auf, ihre inzwischen langen Haare standen strähnenweise wild von ihrem Kopf ab. Wie spät es wohl war..? Moment. Moooment. 17 Uhr? Es war 17 Uhr?! Yuris Kehle entkam ein leiser Aufschrei. Gut, sie arbeitete allein und hatte dementsprechend keinen Chef, der sie köpfen wurde, aber darin lag das Problem doch auch gar nicht! Ihr liebster Cupcakeladen würde in etwas mehr als einer Stunde schließen! Und morgen, also am Sonntag - da hatte er zu! Und Yuri.. Yuri brauchte unbedingt ein paar Cupcakes. Nein, ihr versteht das nicht. Sie brauchte sie. Ohne - da hätte das Leben doch gar keinen Sinn mehr! Okay, eigentlich schon. Das war ein wenig dramatisch. Aber das Drama brachte sie dazu, sofort aufzustehen, brav die Zähne zu putzen und sich schnell in ein luftiges Outfit zu schmeißen. Sah so aus, als ob das mit dem Schminken heute wohl nichts mehr werden würde. Das war aber auch ganz gut! Musste ja auch nicht immer sein. Sie liebte ihr rundes Gesicht, egal ob mit oder ohne Make-up. Während sie ihre Haare bürstete, machte sie ein paar komische Grimassen vorm Spiegel und musste ein wenig darüber lachen, wie albern sie sich gerade doch gab. Erwachsene Frau? Pfft, wer's glaubt! Spaß konnte man doch immer haben! Also ließ sie ihre Bürste im Bad liegen und machte sich auf, Richtung Menschenmenge. ~

    1 Lesbian without garlic pls


    Pandora

    hmforever.de/index.php?attachment/2772/

    Altersstufe: Erwachsene

    Geburtstag: ???

    Wohnsitz: Das Runenarchiv

    Herkunft: Fenith Island

    Familie: -

    Arbeit: Hexe

    Info: Pandora ist eine Hexe aus altertümlichen Zeiten, die sich vor gut etwa 500 Jahren beim Versuch einen mächtigen Zauber auszuführen aus Versehen selbst zu Stein hat erstarren lassen. Als ob dies nicht genug wäre, zauberte sie sich danach auch noch unabsichtlich auf den Grund des Meeres, wo sie daraufhin ein paar Jahrhunderte verbrachte, bis sie schließlich von ein paar unwichtigen Menschen gefunden, allerdings für eine Statue und dementsprechend für einen ihrer Meinung nach viel zu billigen Preis verkauft wurde. Seitdem wird sie von einem Ort zum anderen geschleppt und wartet darauf, von ihrem eigenen Fluch befreit zu werden. In der Nähe starker Magie ist sie dazu fähig als geisterhafte Gestalt zu erscheinen.

    Charakter: größenwahnsinnig, selbstverliebt, trottelig, hochnäsig, kindisch, furchtlos, selbstbewusst, naiv, voreilig, emotional

    Vorlieben: Magie, Abenteuer, neue Zauber lernen, seltene oder teure Dinge, hübsche Menschen oder andere schöne Wesen, gebratenen Fisch, Wälder, unbekannte Gebiete, Flüche

    Abneigungen: Gemüse, Fische, Wasser, Leute die sie nicht ernst nehmen, wenn ihr ein Zauber misslingt, Langeweile

    Berufung: -

    Zauber: -

    Waffen: -

    Gezähmte Monster: -

    Heldengrad: -

    Vergeben an:  Death XIII


    Gotta join the chaos-train, ofc (and steal a cowboys wife)


    Name: Yuri Flynt

    hmforever.de/index.php?attachment/2432/

    Altersstufe: Erwachsene

    Geburtstag: 03. Juni

    Größe: 1,60m

    Familienstand: /

    Familie: Verunglückt

    Herkunft: Riverport

    Info: Als Yuri noch klein war, verabscheute sie Mode. Nie konnte sie verstehen, was die Leute bloß an all den komischen

    Mustern und Farben fanden und warum sie ihnen, vorallem ihren Eltern, so wichtig waren. Ihre Mutter selbst was eine erfolgreiche

    Modedesignerin, während ihr Vater Organisator für verschiedene, hochangesehene Evente war.

    Dass ihre Eltern dann an dem Tag verunglückten, an dem das kleine Mädchen sich geweigert hatte, dass von ihrer Mutter liebevoll

    genähte Kleid zu tragen und mit zum Geburtstag ihrer Tante zu kommen, traf sie schwer und noch Heute macht sie sich manchmal

    Vorwürfe deshalb. Von diesem Tag an begann ihr Interesse an Mode täglich zu steigen und inzwischen liebt sie sie noch mehr, als

    ihre Eltern es damals getan haben. Irgendwie war sie es ihnen ja auch schuldig.

    Job: Schneiderin [Das Riverport Plaza]

    Charakter: stilsicher, rechthaberisch, weltoffen, manchmal ein wenig wortkarg, stur, verträumt, schreckhaft

    Vorlieben: Mode, süße Dinge, Blumen, Süßkram, Käfer, Perücken, Kinder, Mädchen, Bücher

    Abneigungen: Lärm, viele Männer, Blut, ihre eigene Unordnung

    Wohnort: Ernteweg 1 | Riverport

    Vergeben an: Death XIII

    Gaius & Tori


    'Ich weiß es nicht.' Ahhh. 'Ich weiß es nicht.' Ahhhhh!! 'Ich weiß es nicht.' AHHHHH! Okay. Okay, okay, okay. Ruhig bleiben. Ganz ruhig. Möglicherweise schrie Gaius gerade innerlich, aber das hieß ja nicht, dass er das auch in Wirklichkeit machen musste, nicht? Er war auch echt schlecht darin, sich irgendetwas nicht anmerken zu lassen, außer dann, wenn er gerade einen Streich spielte, da ging das verstellen tatsächlich echt gut.. aber jetzt? Konnte Tori den innerlichen Tumult in ihm sehen? War es so offensichtlich, dass seine Emotionen gerade verrückt spielten? Und falls ja, wäre es denn wirklich so schlimm, wirklich so schlecht gewesen, wenn er ihr auffallen würde? 'Ich weiß es nicht.' Oh, was sollte Gaius mit dieser verflixten Antwort bloß anfangen? Sie wusste es nicht? Er würde ja an ihr verzweifeln, wenn er nicht zugeben müsste, dass es ihm da deutlich ähnlich ging. Auch er wusste nicht. Und das machte das Ganze nur noch schlimmer. Was wusste sie denn nicht? Sie wusste nicht, ob sie von ihm geküsst werden wollte? Wie konnte sie das nicht wissen? Wusste er es? Wollte er Tori küssen? Ja? Nein? Doch, ja! Definitiv. Aber wollte er das wirklich? Wenn schon Tori keine Antwort wusste, konnte er sich dann so sicher sein, was die seine anging? Sollte er vielleicht noch einmal darüber nachdenken? War er zu voreilig gewesen? Wollte er Tori denn küssen? War er sinnvoll sich darüber so verrückt zu machen? Ja, wieso machte er sich deshalb eigentlich so verrückt? War diese Frage so wichtig, so von Bedeutung? Sie wollte und sie wollte nicht? Gaius rege Gedanken gerieten ins Schwanken, wurden langsamer, blieben dann fast endgültig auf der Stelle stehen. Sie.. wollte? Und sie.. wollte nicht? Der Zwerg zog die Augenbrauen zusammen, ein leicht besorgter, aber genauso verdutzter Blick machte sich auf seinem Gesicht breit. Wenn sich in seinen Gedanken schon so ein Chaos abspielte, wie musste es nach diesen kleinen Worten nur in Toris Verstand aussehen? Ah. Und dann passierte es. Es brach aus Tori heraus, erst die Worte, dann die Tränen und Gaius? Er wusste nicht, ob und was es war, dass da bei ihm zerbrach, aber dem Schmerz nach den er auf einmal empfand, war es sehr wahrscheinlich, dass irgendetwas es dort gerade getan hätte. Wie.. wie dumm? Wie dumm war er eigentlich gewesen? Er war kein dummer Mann, nein, doch er benahm sich oft dumm, war oft dumm. Und für gewöhnlich? Da machte ihm das wenig aus. Tollpatschig, naiv, ein wenig inkompetent - er spielte gern den Narren, es machte Spaß. Es war lustig. Doch wann hatte er begonnen diesen Narren auch zu verkörpern? Vor Tori? Wie konnte es ihm nur nicht vorher aufgefallen sein? Hatte er mit dem Mädchen gespielt? Ungewollt? Sie weinte, sie strich sich die Tränen aus den Augen. Ihre Hände wurden von den Tränen feucht, waren nass und Gaius fühlte sich schlecht. Wie selten hatte er sich schon so schlecht gefühlt? Es war so schlecht, eine Übelkeit, die so tief saß und so unbeschreiblich war, dass er es wohl kaum in Worte hätte fassen können. Es machte keinen Sinn, denn er war nicht verletzt worden. Es machte wahrscheinlich keinen Sinn, aber als Toris Augen sich mit Tränen füllten, da liefen sie auf dem Einäugigen plötzlich rüber. Es fiel ihm nicht einmal auf, sie kamen einfach, unbemerkt, unbegründet - einfach deshalb, weil sie auch der Blonden gekommen waren. Er hatte es schon vergessen, der Schmied - aber es war schon immer eine Angewohnheit von ihm gewesen. Zu weinen, wenn jemand anderes es tat. Zu weinen, wenn er sah, dass sein Gegenüber litt und er diesen Schmerz automatisch in sich aufnahm, ihn wiederspiegelte. "Tori..", begann er und das Beginnen fiel schwer, den ihm fehlten die Worte. Wie konnte er der Frau vor sich bloß so weh tun? Wie konnte er es noch nicht einmal gemerkt haben? Nicht gemerkt haben, was für ein verwirrendes Netz er gesponnen, in was er sie da eigentlich verwickelt hatte. Es war ihm zu dem Zeitpunkt so sinnvoll, so nötig erschienen. Aber selbst, wenn es das gewesen war - wieso sollte es ihn kümmern, wenn es die eine Person verletzte, die es niemals zu verletzten galt? "Es.. es tut mir Leid.", brachte er hervor, leise, etwas mühsam, die Worte, sie fehlten noch immer, wie sollte er sie formulieren? "Es tut mir Leid, dass ich so ein Idiot bin.", beendete er also und noch ehe er überlegen konnte, ob das nicht eine weitere dumme Idee war und noch ehe Tori etwas dagegen hätte tun können, hatte er schon die Entfernung zwischen den beiden überwunden und die Bebrillte mit seinen Armen umschlungen. Der Größenunterschied fiel auf, ihr Kopf wurde sanft an seine Brust, seine Schulter gedrückt, sein eigener Kopf thronte vorsichtig auf ihrem goldenen Haar. "Es tut mir Leid.. vergiss alles, was ich vorher gesagt hab'. Alles. Es ist nicht wichtig. Es ist egal. Ich könnte es sowieso niemals ertragen, zu gehen. Ich glaube, ich würde lieber sterben, als das zu tun, glaub' mir. Es gibt nichts, was mir wichtiger wäre, als du es bist." Ein kleines Grinsen, ein kleiner, belustigter Laut entkamen seiner Kehle, ein Versuch die Stimmung etwas zu heben, es nicht so dramatisch wirken zu lassen und eine Betonung auf den Kindskopf, der er ja nun einmal war. Und dem Kindskopf fiel in dieser hellen Melodie auch nicht auf, was für eine indirekte Liebeserklärung er gerade eigentlich abgegeben hatte. Liebeserklärung? War es das gewesen?

    Kyle, Zwischenstopp~


    Ein kleines Seufzen. Eine eigentlich doch eher seltene Reaktion des jungen Mannes, aber manchmal, da passte es einfach. Was genau passte? Uff, keine Ahnung, wieso fragt ihr eigentlich mich? Kyle seufzte erneut, als er sich von seinem weichen Sofa aufrappelte und gab dann ein leises, angestrengtes Stöhnen von sich, als er sich schlussendlich komplett aufrichtete. Kaffee. Er brauchte ganz dringend einen Kaffee. Er konnte Kaffee nicht mal sonderlich leiden. Wieso zum Fick hatte er dann eigentlich überhaupt eine Maschine in seiner Wohnung stehen? Ah, ja genau. Er hatte zuviel Geld, Langeweile und war mal kurzzeitig der Überzeugung gewesen, würde er nur oft genug von diesem Zeug trinken, so würde er es schon irgendwann mögen. Tja, falsch gedacht. Der atemberaubende Tag, an dem jenes passierte - bis jetzt war er definitiv noch nicht gekommen. Wie konnte Marina dieses Gesöff eigentlich jeden Tag mehrfach und dann auch noch freiwillig trinken? Gott, sie schien es sogar zu genießen? Er würde ja jetzt sagen, sie konnte unmöglich ein normaler Mensch sein, aber.. naja. Er wusste es nun mal besser. Egal. Gerade - da war er froh über diesen, wahrscheinlich um 3, 4 Uhr morgens getätigten, Kauf und ließ sich schleunigst eine Portion von dem braunen Zeug herstellen lassen. Aaah, scheiße man. Wann war er eigentlich gestern ins Bett gegangen?? Und wann zur Hölle war Ran nach Hause gegangen? Er sollte ihr wahrscheinlich eine Nachricht schreiben, also gleich, nein, später, wenn er wieder halbwegs.. halbwegs lebendig war? Gott, wie hatte er es eigentlich geschafft so verdammt besoffen zu sein und trotzdem kein einziges Mal zu kotzen? Hatte er sich dafür nicht irgendso eine Art Preis verdient? Dem Halbrussen entkam ein kleines Husten und er verzog kurz das Gesicht. Hatte Kaffee da einen ähnlichen Effekt wie Tee? Konnte das Getränk der Hölle seinem Hals vielleicht ein wenig gut tun? Oder musste er mit den Konsequenzen eines rauen Halses leben lernen? Kyle war wirklich mehr, als ein Partyraucher. Aber auf die geniale Idee zu kommen, eine gesamte Packungen - noch dazu eine große - ganz allein in wenigen Stunden aufzurauchen? Wie beschissen dumm war sein betrunkenes Ich nur gewesen? Und hatte sein Vergangenheits-Ich nicht ein Wörtchen mitzureden und hatte dieses nicht eigentlich mit dem Rauchen aufhören wollen? Okay, im Endeffekt hatte er das auch gemacht, aber an dem Tag wo er Cedric getroffen hatte war einiges hochgekommen und.. oh shit. Oh shit, apropo hochkommen. Der Rothaarige krallte sich schnell an die Küchentheke vor ihm, als ihm ein Schwall Übelkeit entgegenkam. Okay, tief Luft holen. Ganz normal weiteratmen, komm schon, wir wollten jetzt sicher nicht ins verdammte Waschbecken kotzen. Kyle, du wirst jetzt nicht in das verdammte Waschbecken kotzen. Und..

    Okay, phew. Das hatten wir überlebt. Der Punk war sich nicht sicher, ob die Übelkeit mit Sicherheit verschwunden war, aber zumindest hatte er seinen Preis doch noch nicht wieder verloren. Der Amerikaner warf einen Blick zur Kaffeemaschine, sie schien bald fertig zu sein. Kyle legte den Kopf ein wenig, nachdenklich, zur Seite, als er etwas weiter hinten in der Ecke das alte Handy erblickte, mit dem er vor einer Weile Ced geschrieben hatte und welches ihm fröhlich mitteilte, dass die Batterie inzwischen vollkommen aufgeladen war. Ja, natürlich. Wenn man vom Teufel sprach, huh? Er riss das Handy vom Ladekabel und warf einen Blick drauf und - was, ernsthaft? Er hatte tatsächlich eine Nachricht von dem Blonden bekommen? Und.. was zum Fick war das für eine Nachricht? Es konnte an der allgemeinen After-Party Situation liegen, doch der Gepiercte wusste nicht, worauf der Junge hinaus wollte. Woher hast du das gewusst? Konnte er sich nicht ein bisschen genauer ausdrücken? Vor allem, wenn man bedachte, dass er ihm eine Nachricht davor mitgeteilt hatte, von Kyle umgebracht worden zu sein? Was das, jetzt wo er darüber nochmal nachdenken konnte, auch immer bedeuten sollte? Okay, nein - was sollte das eigentlich bedeuten? Du hast mich umgebracht? Konnte ihm das bitte mal irgendwer erklären? Kyle griff nach seinem heißen Kaffee und tippte dem Typen eine schnelle Antwort. Vielleicht nicht die beste Idee, aber gab es bei so einer Nachricht überhaupt eine gute Antwort drauf? Und .. nope. Nope, Kaffee schmeckte immer noch scheiße. Ob er die Maschine nicht vielleicht doch noch an irgendwen verschenken sollte? Er seufzte und schmiss sich noch einmal auf's Sofa. Wenn es ihm besser gehen würde, dann würde er heute noch zum Friseur gehen. Es wurde mal wieder Zeit für eine neue Haarfarbe. Vielleicht würde er aber auch erst Morgen gehen. Oder vielleicht aber auch erst.. irgendwann mal. Ach stimmt, vielleicht auch nochmal schauen, ob Ran noch lebte.. eine 'Where the fuck are u??' Nachricht würde für's Erste sicher reichen, oder? Das musste sie, denn Kyle wollte definitiv noch ein paar Stunden nutzlos auf dem Sofa rumgammeln und sich vielleicht vornehmen, nächstes mal weniger zu trinken. Würde er im Endeffekt wahrscheinlich aber trotzdem nicht.

    Rick musste ein wenig schmunzeln, als er Pandas Kommentar hörte. Sie brauchte ihn nicht, aber er würde Dinge einfacher machen? Das war definitiv eine gewagte Meinung. Aber amüsant. Rick drehte das Ei einige male mit dem Pfannenwender herum, packte einige Gewürze hinzu und verfrachtete sie auf den Teller. Dass sie leinen Kaffee wollte überraschte ihn tatsächlich ein wenig, aber es machte wohl Sinn, dass Sue ihr bereits welchen hatte probieren lassen. "Kaffee.", erwiderte er knapp und stellte den Teller auf den Tisch, neben dem Müsli ab. "Wie siehts bei dir aus?", fragte er und man erkannte aus seinem Ton, dass er die Frage nicht ganz ernst meinte. "Ich würde dir übrigens empfehlen das gute Essen auszunutzen solange du kannst, im Gegensatz zu deiner Mum weiß ich nämlich was ich tu." (im too drunk for this post)


    EDIT: Nachdem die beiden fertig gespeist hatten und sich Panda halbwegs kooperativ für den Kindergarten fertig gemacht hatte, brachte Rick sie mit seinem Motorrad (da schien sie doch heiß drauf zu sein) zum Kindergarten. ~

    Kyle & Ran --> bye


    "Ihm eine überbraten? Damn, dann nehmen wir aber eine von deinen Flaschen, meine haben was das angeht heute schon genug gelitten, ok?", kommentierte er er Rans Vorschlag mit einem kleinen Witz und schon befanden sie sich wieder in der - langsam nicht mehr ganz so dunklen, da die Sonne bald am aufgehen war - kühlen Nacht. Es dauert nicht lange, da sah man aus der Ferne schon zwei Scheinwerfer aufleuchten - ein eigentlich eindeutiges Zeichen dafür, dass ihr Uber jede Sekunde bei ihnen ankommen würde - oder aber dafür, dass sie gleich zu 90% Opfer einer Entführung und eines grausamen Todes wurden, aber man wollte ja optimistisch bleiben! Und wie Ran schon gesagt hatte, sie hatten ja Flaschen zur Verteidigung da. Als Ran dann ihre Frage stellte, musste er kurz nachdenken. "Hmm.. wir wollten uns doch den Sonnenaufgang angucken. Oder haste da kein Bock mehr drauf?? Ich dachte wir könnten zum Wald fahren, ich wohn da eh mit meinem abf daneben und wenn wir von uns aus 10, 15 Min laufen kommen wir an sowas Berg-ähnliches an.. That should work, right?? Bin grad' sonst auch zu betrunken für 'ne bessere Idee tbh, hau du mal was raus pls." Uuuund da kam Howard. Mit einem netten Winken lud er sie ins Auto. Und nett hieß in dem Fall ein wenig creepy, aber hey, Stadtkinder kannten Schlimmeres. Wohin es wohl als nächstes ging? Ja, das würde dann wohl der andere Saufkumpana entscheiden. ~

    Gaius & Tori


    Es war für Gewöhnlich nicht schwierig, Gaius zu verwirren. Oh nein, wenn es darum ging mit einem anderen Menschen oder gar einem anderem Wesen zu kommunizieren - ja, da brauchte sich sein Gegenüber oft nicht mal Mühe zu geben in irgendwelchen verwirrenden Rätseln zu sprechen. Vielleicht sollte er es ja üben, das verstehen. Konnte man das denn üben? Das Verstehen von Gestik, Mimik, von allem drum und dran? Ah, es war wirklich schwierig. Und dennoch, es war etwas, was gerade unbedingt betont werden musste: Gaius war verwirrt. Was hatte er erwartet? Ah, auch hier waren wir schon lang genug an Board, um zu wissen, dass er nicht soweit dachte. Es war ein komisches Konzept, nicht? Nichts zu erwarten - und dennoch von der kommenden Reaktion überrascht, überwältigt, verwirrt zu sein. 'Sag sowas nicht', waren ihre Worte gewesen, die letzten, leisen Worte, die er noch gehört hatte, da die sich so nah gewesen waren - und dann nicht mehr wirklich hören konnte, da die Blonde mit einem Mal in für ihn weite Ferne gerückt war. Ihre Stimme hörte sich anders an. Traurig, geschockt? Empört? Der Schmied wusste sie nicht richtig einzuordnen, sah überrascht zu der Maid hoch und konnte gerade so erkennen, spüren, wie ihre Augen glasig wurden. Was hatte er getan? Wieso war ihre Reaktion so ausgefallen? War sie wütend? Wütend darüber, was er gerade laut ausgesprochen hatte? War er ihr diesmal endgültig zu nah gekommen? Hatte er sich zuviel heraus genommen, einfältiger, naiver, nein dummer Weise eine Grenze überschritten? Sie zu fragen, warum er nicht aufhören konnte, darüber nachzudenken sie zu küssen - wieso hatte er diesen Gedanken in wirkliche, reale Worte gefasst? Der Schmied schluckte unwillkürlich schwer. Hatte er gerade ihre Freundschaft ruiniert? Freundschaft.. waren sie überhaupt wirklich Freunde gewesen? Sie hatten nie darüber geredet. Ja, sie hatten sich zuvor geküsst, an jenem Tage sogar, doch war er es gewesen, der sie im Endeffekt überfallen hatte. Hatte er es erneut getan? Auch Gaius Herz begann nun zu klopfen, zu rasen, genauso schnell, wie seine Gedanken es taten. Er hatte das Gefühl, einen großen Fehler gemacht zu haben. Alles zerstört zu haben. Alles - und das, obwohl ein Alles doch noch gar nicht existiert hatte, nicht? Wie konnte er solch eine Aussage direkt in das Gesicht der jungen Frau werfen? Wie - 'Küss mich und bleib' - Moment, wie bitte? Der Einäugige blinzelte erstaunt. Sie sprach weiter, gab ihm noch mehr Worte, die keinen Sinn ergaben, die ihn aus der Bahn warfen. Und er konnte tatsächlich nicht anders, als einige Sekunden lang sprachlos in der warmen Nacht zu stehen. "Du..", begann er, verstummte allerdings schnell wieder. Hatte er das Ganze völlig falsch verstanden? Konnte das überhaupt sein? Wieso sagte sie ihm nicht, dass er sofort verschwinden sollte, fragte ihn, wie er es bloß wagen konnte, solch eine Idee in den Raum zu werfen? ".. du würdest wollen, dass ich dich küsse?", fragte er letztendlich, zugegeben etwas ungeschickt und mit einem sehr großen Fragezeichen im Gesicht, aber wie sollte er es denn bitte sonst ausdrücken? Und konnte sein Herz sich bitte mal entscheiden, was genau es tun wollte? Wieso schlug es jetzt erneut schneller, aber auf eine andere, weniger stechende Weise? Konnte es denn wirklich sein, dass.. dass Tori sich nicht wegen seiner Offenbarung entfernt hatte? Aber wieso dann? Was an seinen Worten dann war der fatale Schlag gewesen?

    Stille. Es herrschte anfangs tatsächlich wenige Sekunden lang reine Stille, ja, fast schon eine ganze Minute lang. Rick konnte mit nichten behaupten, das Mädchen hier zu kennen, doch musste er nicht lange nachdenken, um sich sicher zu sein, dass sie ganz sicher der Typ Person war, bei dem es am gefährlichsten war, wenn man sie nicht hören konnte. Einen Moment lang spielte er mit dem Gedanken, seine Zigarette doch ein paar Züge vorher zu beenden, doch dann ertönte es - das Klirren. Es ertönte wirklich ein Klirren. Okay, dann gab es jetzt einen neuen Plan. Er konnte sich getrost etwas mehr Zeit lassen und noch eine weitere rauchen. Der Latino ließ sich seine Zeit, betrat dann schließlich wieder das Haus und hörte schon von Weitem ein leises Knuspern. Und als er dann die Küche betrat, ja, eine zerbrochene Schüssel und ein kleiner Panda, der genüsslich sein Müsli am viel zu hohen Tisch schaufelte. Noch genauer hätte die Schwarzhaarige seine Erwartungen nicht treffen können, hm? Rick schritt an den Scherben vorbei, ohne diesen irgendeine Beachtung zu schenken und schaltete die Kaffeemaschine ein. "Du hast es also doch noch geschafft, huh?", bemerkte er in die Runde und kramte dabei die unterschiedlichsten, leckeren Zutaten aus dem Kühlschrank und ein paar Schubladen hervor. Es folgte eine Pfanne und ein Topf, dann eine Tasse für den bald darauf folgenden Kaffee. Keine Minute später stieg auch schon der Geruch von Spiegeleiern und eine Mischung aus Gewürzen in die Luft. "Und bist du zufrieden mit deinem Müsli, oder möchtest du auch was hier von haben?", er wand seinen Blick kurz in Pandas Richtung und zuckte dann demonstrativ mit seinen Schultern, "Vielleicht einen Tee? Einen Kaffee?"

    Kyle & Ran


    Okay. Okay, okay - eiiigentlich hatte der junge Mann damit gerechnet, jeden Moment Zeuge eines Wutanfalls ersten Kalibers zu werden, eine Standpauke zu bekommen, die definitiv Material genug für einen 'Ok Boomer'-Tweet gewesen wäre und dass er den verlorenen Alkohol wahrscheinlich sogar drei Mal bezahlen müsste, doch stattdessen.. Was? Nichts? Nicht mal ein kleiner Kommentar? Kyle war ein wenig verwundert darüber, aber zugegebenermaßen konnte er ja auch nicht genau einschätzen, wie die gesamte Situation für eine Person ausgesehen hatte, deren Alkoholpegel nicht versprach heute noch in einem möglicherweise gefährlichen Bereich zu landen. Der Schwarzhaarige warf noch einen letzten Blick zur Dame an der Kasse, die nun wohl endgültig in Feierabendfantasien vertieft war und als er dann den Kommentar seiner Begleitung hörte, schlich sich wieder das breite Grinsen von vorhin auf seine Lippen. "Being lucky is kind of my thing, you know?", erwiderte er sichtlich belustigt von ihrer Aussage und widmete sich dann erneut - diesmal jedoch mit mehr geistiger Präsenz, Gott sei Dank - der Mission eine neue Flasche 43er herzuzaubern. Und hey, tatsächlich! Diesmal blieb sie ganz! Vielleicht wäre es trotz allem eine gute Idee gewesen zwei Mal zu gehen, aber.. Ach, who cares, right? Es hatte ja offensichtlich doch noch funktioniert! Und bei Ran schien es auch noch zu laufen, auch wenn das mit dem Laufen über Glasscherben passierte, aber hey, sie kam voran und das war es doch, was zählte? Und ihre Aussage, dass sie noch nicht betrunken genug war, das war doch auch eine gute Sache! "That's the spirit.", erklärte er noch, während er zur Kasse schritt und wahrscheinlich würde sein Gehirn in ein paar Minuten noch aufholen, und realisieren, dass das eventuell doch nicht der richtige Spirit war, wenn man bedachte, dass er schon guten Alkohol und Ran fast ihr gutes Gesicht zerstört hatte, aber ja. Nicht jetzt. Jetzt war fun time!! Also.. nach der nicht ganz so fun bezahl-time. Kyle ließ seine Einkäufe auf die Theke fallen und kramte seine Karte aus der Tasche, nur um dann einige Augenblicke lang auf den Kartenscanner zu starren, zu überlegen, ob sein PIN nun doch mit 23 anfing, oder endete und das Stück Plastik wieder zurück zu tun. Nope. Nope, nope, nope. Er würde jetzt sicher nicht riskieren einen falschen PIN einzugeben, dann in Panik zu geraten und es in seinem betrunkenen Zustand noch 2 weitere Male zu versauen. Also holte er stattdessen noch sein Portmoine raus und legte einen 100€ Schein hinaus, sah kurz zu Ran und ihre Beute rüber, teilte der übermüdeten Frau mit, dass er für beide bezahlte und das so schon passte und begann das Zeug in seinen Rucksack zu packen. Als er fertig war und ihn wieder auf seinen Rücken hievte, fing sein Handy an zu vibrieren. "Oh, nice! Unser Uber sollte in 7 Minuten da sein. Oh, achso, ja.. ich hab' uns einen Uber bestellt, da eben zwischen deinem Hinfallen und.. meinem hinfallen lassen. Das passt dir doch, oder?? Ist irgendso ein Typ namens Howard, seine Bewertungen sind teilweise fragwürdig.. aber es ist gleich 4 Uhr, so I kinda figured.. yolo?"

    Gaius & Tori


    Es war so faszinierend und furchteinflößend zugleich. Tori zu beobachten, sie wirklich zu beobachten. Nicht auf eine merkwürdige, unheimliche Weise. Auf eine.. ja, was war es eigentlich, was er da tat? Warum beobachtete der Schmied die junge Frau vor sich? Nein, die Frau in seinen Händen. Lag es einfach daran, dass sie sich hier, gerade, so nahe waren? Nein, Unsinn, doch, vielleicht - ein wenig. War es Neugierde? Vielleicht, ein wenig, ja. Aber über Neugierde war dies schon lange hinaus gewachsen. Es war eine Art Staunen, Bewunderung, ein Hauch von.. Verlangen? Verlangen zu sehen, Verlangen zu verstehen, Verlangen nach mehr. Doch was genau bedeutete mehr? Es bedeutete.. einfach mehr. Mehr von Toris Essenz, von Toris Wesen, einfach mehr von der Blonden zu erleben. Ihre Augen, ihre Mimik, ihr Gesicht - jegliche Regung die sich darin abbildete zog ihn ein wenig mehr in den Bann, in einen Tanz, metaphorisch, buchstäblich, ah, war es denn überhaupt so wichtig wie genau? Der Zwerg lauschte Toris Antwort leise, wortlos, aber doch aufmerksam und ihm schlich sich ein kleines Lächeln über die Lippen. Seine Frage war so nichtssagend und gleichzeitig auch so tiefliegend gewesen. Und das, was sie darauf erwiderte? Auch darin konnte man so viel sehen, soviel daraus herausnehmen - oder aber es bei den kleinen Worten belassen, die die Maid gerade ausgesprochen hatte. Die Bezopfte merkte an, dass der langsam dunkel wurde und der Einäugige hob den Blick um wenige Zentimeter an, sah in den rot schimmernden Himmel hinauf, zur Sonne, die langsam am Horizont verschwand. "Du hast Recht..", gab er von sich, aus seinem genauen Grund, als einfache Entgegnung auf ihren Einwand. Sie tanzten noch immer, langsamer, trüber als zuvor, doch in der Gegenwart angekommen, das waren sie noch nicht. Gaius Blick gilt noch immer der verschwindenen Sonne und ihm entkam ein Schmunzeln. "Weißt du.. es ist schon irgendwie lustig. Bei mir ist es das Gegenteil. Meistens verschwende ich keinen zweiten Gedanken an irgendetwas, lebe von einem Tag zum anderen.. aber wenn ich mit dir zusammen bin, dann.. dann mache ich mir so viele Gedanken. Oft. Und gleichzeitig mache ich mir überhaupt keine. Macht das Sinn, Tori? Ist das gut, ist das schlecht? Ich weiß es nicht.." Sein Blick senkte sich wieder und er sah zurück zu den blonden Iriden vor sich. Ihm entkam ein kleines Lachen, als er realisierte, dass seine Worte einen unter Umständen sicher erschreckt haben könnten und zum Teil gab er dieses kleine Lachen von sich, um Tori zu versichern, dass sie sich keine Sorgen machen musste, dass er es nicht auf solche Weise gemeint hatte. "Es ist anders. Aber ich will nicht, dass es aufhört." Er gab ein kleines Seufzen von sich, sein Kopf senkte sich ein weiteres Stück und seine Stirn ließ sich sanft auf die der anderen nieder. Der Schmied erlaubte sich wirklich viel, was? Wie konnte er Tori einfach so, ohne Vorwarnung, bloß so nahe kommen? Hatte er überhaupt so etwas wie Manieren? Aber er war nur ein einfacher Schmied, nicht? Er schloss die Augen, spürte Toris warmen Atem auf seiner Haut. ".. Tori?", fragte er leise, seine Stimme war nicht mehr als ein fast stummes Hauchen, "Gerade.. kann ich nicht aufhören mir darüber den Kopf zu zerbrechen, warum es mich so deprimiert, dass es dunkel wird. Warum ich nicht.. nach Hause gehen will. Du bist der schlauste Mensch den ich kenne.. du musst sicher eine Idee haben, oder? Wieso immer wieder dieser Gedanke auftaucht.. dieser Gedanke, dich zu küssen, ich.." Er hielt inne, seine Lider hoben sich fast schlagartig wieder an und er setzte dazu an seinen Kopf wieder anzuheben, ein wenig mehr Abstand zwischen sich und seinem Gegenüber herzustellen. "..Was rede ich da eigentlich, ich kann doch nicht einfach.. Tori, es tut mir Leid, ich.. vergiss einfach.. ich meinte natürlich nicht, dass.. es wird dunkel, gehen. Ich sollte gehen.." Ja, was fiel dem Mann bloß nur ein? Was maßte er sich an, so etwas zu sagen? Laut auszusprechen? Zu denken? Wie sollte er das jetzt wieder hinbiegen? Gehen, ja gehen sollte er, bevor er sich und die Maid noch mehr bloßstellte, in Verlegenheit brachte.

    Hah. Er hatte selbstverständlich nicht erwartet, dass die Kleine seine Worte einfach so annehmen würde. Nicht gedacht, dass sie sich jetzt brav an den Tisch setzen und auf ihn warten, ihn vielleicht diesmal nach einem Frühstück, nach etwas zu Essen fragen würde. Ihre Gegenfrage dann brachte ihn jedoch zu einem kleinen Schmunzeln. Der Mann erwiderte nichts, nahm bloß einen weiteren Zug von seiner Zigarette, bevor er sie wieder ein Stück weit an hob, um sie halbwegs aus der Reichweite des Kindes fern zu halten und dann schien auch dem Dickkopf langsam aufzufallen, weshalb ein Aufenthalt im inneren des Hauses empfehlenswerter war. Ihrem Gesicht nach zu urteilen - sie stellte sich nicht schlecht an, doch war sie definitiv zu jung um irgendwelche Reaktionen erfolgreich zu unterdrücken - störte der Qual sie langsam doch ein wenig und schon war sie verschwunden. Wortlos kickte der Amerikaner vorsichtig, jedoch lieblos die Terassentür zu und dachte überhaupt nicht daran, sich irgendwie von Suirens Tochter irgendeinen Zeitdruck aufdrängen zu lassen. Was hatte das kleine Mädchen denn erwartet? Dass er ihr direkt hinterher rennen würde? Nein, Rick hatte noch eine halbe Kippe übrig und die würde erst einmal aufgeraucht werden, bevor er wieder rein ging. Wahrscheinlich würde in Zwischenzeit von einem bestimmten jemand etwas Dummes angestellt werden. Ja, da bestanden recht hohe Chancen. Aber in den drei Minuten, die er sich nun noch nehmen würde, konnte sie sich schon nicht aus Versehen umbringen. Vielleicht ein bisschen. Aber damit würde sie dann wohl leben müssen. Was aß sie überhaupt normalerweise? Sue war nun wirklich nicht das, was man eine fähige Köchin nennen konnte. Ah, vielleicht würde also gleich das Klirren einer Müslischüssel ertönen. Rick nahm seinen vorletzten Zug und gab ein leises Seufzen von sich. Zum einen interessierte er sich für das Mädchen, war neugierig, wollte wissen, ob sie ihn so sehr überraschen, so sehr aus dem Konzept bringen konnte, wie es manchmal auch Sue tat. Zum anderen.. war es langweilig, war es wirklich öde, wenn es irgendwie gezwungen war. Es nahm ein wenig den Reiz. War er in seinem Leben eigentlich jemals wirklich zu irgendetwas gezwungen gewesen? Nein, wahrscheinlich nicht. Konnte er dann nicht auch gehen, falls sich das Ganze hier als Enttäuschung herausstellen würde? Wahrscheinlich schon.

    Gaius & Tori


    Es war schon irgendwie witzig. Während Tori so sehr damit beschäftigt war ihre Füße zu begutachten, ihre eigenen Schritte zu verfolgen und darauf verficht es halbwegs richtig zu machen, sah Gaius soviel anderes. Auch er warf hin und wieder einen kurzen Blick, nach unten, dorthin, wo auch Toris Blick hin glitt, doch die meiste Zeit über sah er in Toris Gesicht, sah auf ihren Körper hinab, blickte auf die Hand, die die seine so sanft, so innig und auch so fern, berührte und sah dann in die Augen, die nach einer Weile von den eigenen Füßen aufblickten. Die Maid stellte sich hin und wieder ein wenig ungeschickt an und dem Zwerg entkam dabei ein lautloses Lachen. Kein Lachen, welches dazu diente sich über seinen Gegenüber lustig zu machen, keines, dass sich in irgendeiner Weise über die Fehler der Bezopften lustig machen wollte. Es war anders, auch wenn er lachte, weil sie Fehler machte, lachte, weil sie keine machte. Lachte, weil es Tori war, die dies tat und weil es Tori war, die er hier vor sich sah. Alles, was sie tat, was sie sagte, es löste immer eine Reaktion, eine Emotion in ihm aus. Und als sie dann aufsah, ihre zwei blauen Augen mit einem Mal zu leuchten begannen, sie breit und strahlend lächelte, da spiegelte sich auch auf seinen Lippen eine abgeschwächte, aber sanfte Version davon. "Du scheinst gerade wirklich glücklich zu sein.", merkte er an, aus keinem bestimmten Grund. Einfach nur, weil es das war, was er gerade vor sich sah. Einfach nur, weil er meistens ungefiltert das aussprach, was ihm durch den Kopf ging. Sie tanzten weiter, dieselbe Schrittfolge wie bisher. Mit jedem Mal wurden sie besser, ihre Bewegungen flüssiger. Hatte er Tori jemals so strahlen sehen wie bisher? Vielleicht einmal. Vielleicht zweimal. Es war schwierig zu sagen, so lange kannten sie sich doch noch gar nicht. Das Strahlen der Alchemistin machte ihn glücklich, irgendwie, wie sollten es auch nicht? Und doch konnte er es nicht ganz nachvollziehen. Der Schmied war ein Mann, der Freude an den einfachen Dingen des Lebens ziehen konnte. Doch Tori? Tori war da komplizierter, nicht? Lag ihr der Tanz, der entgangene Ball wirklich so sehr am Herzen, dass ein kleines Replikat solch einen puren Enthusiasmus in ihr auslösen konnte? "Wieso?", hängt er schließlich noch an, wieder einer dieser Momente, wo er das aussprach, was er gerade dachte. Möglicherweise war das eine unangebrachte Frage. Wer fragte schon: 'Wieso bist du gerade glücklich?' Doch er wollte es gern wissen. Nicht, um ihr ein Gefühl zu geben, es sei ihr verboten, es sei närrisch, es sei falsch. Sondern einfach nur, um das, was hinter Tori, hinter ihrer Essenz stand, zu verstehen. Es war Neugierde und wirkliches, tiefes Interesse. Ein Verlangen, den Gegenüber mit all seinen Fassetten zu verstehen. Die Frage war nur, ob auch Tori die seine Intention verstand? Es wäre tragisch, hätte sein vorlautes Mundwerk nun den Moment zerstört.

    Es waren merkwürdige Geräusche, die Panda da von sich gab. Ein leises, sanftes Tapsen nackter Füße über teurem Boden, aber dennoch ein Geräusch, dass man so früh am Morgen nicht überhören konnte, trotz der geschlossenen Tür, die die beiden Menschen voneinander trennte. Naja, getrennt hatte. Denn das leichte Tapsen war nach kurzer Zeit immer näher, immer intensiver geworden - und schließlich neben ihm angekommen. Der kleine Mensch hatte doch tatsächlich die Tür aufgeschoben und sich dann auf dramatische Art und Weise neben ihm gestellt. In einem Pyjama, der aussah wie ein Panda. Die kleine schwarzhaarige Dame stellte sich doch tatsächlich neben ihn, in seine Rauchfahne, in einem Panda-Pyjama und sah ihm mit festem Blick und genauso festen Worten entgegen, verlangte von ihm, dass er auf der Stelle etwas machen sollte. Ricks Mundwinkel zuckten bei diesem Anblick ein kleines bisschen nach oben und genauso hob er stumm seine Zigarette ein Stück weit hoch, damit diese nicht mehr halb in das Gesicht des Kindes landete. "Frühstück, huh?", wiederholte er kurz die Worte seiner Tochter und zuckte dann mit den Schultern, "Bevor du nicht wieder reingehst und kurz auf mich wartest bekommst du von mir gar nichts." Und um dieser Tatsache noch einmal Ausdruck zu verleihen, zog er erneut an seiner Zigarette und machte dort weiter, wo er aufgehört hatte, als wäre nichts gewesen. Ob sie seine Aussage interessieren würde? Ob sie gar darauf hören würde? Das war noch nicht unbedingt einzuschätzen, aber der Asiatin blieben sowieso nicht viele Optionen. Rick würde trotzdem erstmal dort bleiben, wo er gerade war. Trotzdem war er interessiert darüber was Suirens Tochter nun als nächstes tun würde. Vor allem jetzt, wo ihre Mutter weg war - würde ihr Verhalten da anders als vorher sein? Kinder waren manchmal wirklich schwieriger zu lesen, als Erwachsene. Und dieses Kind hatte allein von seiner einen Hälfte schon genug Gene, die vielversprechende Überraschungen vermuten ließen.

    Gaius & Tori


    Aufmerksam und geduldig lauschte der Einäugige den Worten der Blonden und auch, wenn eine gewisse Traurigkeit in ihren Worten lag, ihre Worte irgendwo auch eine gewisse Traurigkeit in ihm auslösten, so ließ der Zwerg sich davon nicht beirren, nicht beeinflussen. Stattdessen setzte er ein kleines, schiefes Grinsen auf und schüttelte sanft, aber bestimmt in verneinender Weise den Kopf. "Wieso bist du dir da denn so sicher? Kannst du das denn wirklich mit solch einer Gewissheit ausschließen?", fragte er die Maid mit sanfter Stimme und machte dann einen kleinen Schritt nach hinten. "Und was das Improvisieren angeht.. mach dir da keine Sorgen drum. Es geht nicht darum gut oder schlecht zu sein. Du kannst im Improvisieren unmöglich etwas falsch machen. Improvisieren ist einfach nur.. der Stimme seines Herzens, seiner Gefühle zu folgen und das zu machen, was sie einem sagen. Und beim Tanz geht es im Grunde um dasselbe." Das Lächeln auf den Lippen des Mannes wurde breiter und er machte einen weiteren Schritt nach hinten, die eine Hand der Maid noch immer haltend, so weit, dass ihre zwei Arme inzwischen komplett ausgestreckt waren und ließ diese dann jedoch los, nur, um direkt darauf seine Handfläche vorsichtig auf die ihre zu legen, so, fass sich ihre Fingerspitzen gerade so berührten. "Das hier ist in etwa die Startposition. Versuch mir alles gleichzumachen, ja? Es muss auch nicht perfekt sein.. ich bin ebenfalls etwas aus der Übung." Der Schmied ging wieder einen Schritt näher auf die Frau zu, die Hände noch immer in der selben Position verhaarend, bloß die Ellbogen zeigten nun mit ihrem Knick nach unten. "Im Grunde.. machen wir jetzt einfach zwei verschiedene Dinge. Wir gehen hin und wieder näher aufeinander zu und wir gehen wieder auf Abstand und gehen langsam, genau so wie wir am Anfang standen im Kreis umeinander herum."

    Kyle & Ran


    Für Jemanden, der gerade eben noch eine nicht allzu elegante Bruchlandung vollbracht hatte, hatte die Braunhaarige es tatsächlich ganz schön eilig. Fast schon rechnete der junge Kerl damit, dass die Dame sich erneut mit dem Boden anfreunden würde (vor allem, da man nie sicher sein konnte, wie trustworthy die Nüchternheitsaussagen eines Trinkenden waren), doch zu seiner Überraschung schaffte Ran es in einem Stück bis zu den Türen der Tankstelle. Dem Halbrussen fiel schnell auf, dass seine Kollegin wohl der Typ Mensch war, der herzlich wenig auf andere hören oder achten würde, wenn er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte - doch selbst wenn, dass machte ihm das herzlich wenig aus. Immerhin hatte sich das Mädchen gerade auf die Besorgung von Alkohol fixiert und hey, wenn er da nicht aufm selben Nenner war, wo denn dann? Der Punk folgte seiner neugewonnenen Bekanntschaft in der Laden und man musste zugeben, dass der Laden hier für eine so verlassene Gegend echt eine respektable Auswahl hatte. Noch bevor seine Begleitung genug Zeit zu haben schien, sich im neuen Terrain umzuschauen, hatte der Gepiercte bereits das Ziel gespotted. Mit einer für die Situation unangebrachten und unverhältnismäßigen Geschwindigkeit, in etwa so, wie ein Kind, dass das Süßigkeitenregal erblickt hatte, machte er sich auf den kurzen Weg zu den gekühlten Regalen und ging dort direkt in die Hocke. "Niiicee!", brachte er erfreut hervor, als er feststellte, dass es auch an ein paar guten Alkoholsorten nicht mangelte und warf dann einen Blick zu seiner Freundin, die inzwischen in etwa hinter ihm stand. "Hey, worauf hättest du denn Lust?? Ich denke ich pack' mir einen Bacardi Razz und 'nen 43'er ein..", überlegte er laut und hatte sich währenddessen schon ersteren aus seinem Gefängnis geholt, "Bist du dabei oder willst du was eigenes?? Ist ja eigentlich auch scheiß egal wenn wir am Ende viel zu viel haben.." Und dann stand er auf um nach dem 43'er zu greifen, der weiter oben stand. Und dann ja, passierte natürlich das, was sowieso passieren hätte müssen. Beim Versuch, dann auch noch eine Flasche Cola zu balancieren, rutschte ihm der 43'er aus den Armen: "Ouh shit!!", entkam es ihm reflexartig und eben jenen Reflexen war es wahrscheinlich auch zu verdanken, dass er es wie durch ein Wunder schaffte, diesen im letzten Augenblick noch mit den Fingerspitzen vor einem Fall zu bewahren. "...", kurz blieb er still, dann setzte er jedoch ein übermütiges Grinsen auf, "Hehe, ich dachte für'n Moment echt ich hätte gefail-" Und Klirr. Er hätte sich nicht ablenken lassen sollen. Denn schon war die Flasche ihm doch noch aus den Händen geglitten. "Fuck..", fluchte er kleinlaut und sah in Richtung Kasse, wo ein Herr Mitte 50 stand und dem die Geräusche natürlich nicht entgangen waren. "Shit. Im so, so so so sorry.", erklärte er quasi in die kleine Runde und diese auch wenn die Entschuldigung ernst gemeint war, so wäre sie mit großer Wahrscheinlichkeit besser rüber gekommen, wenn er im Anschluss darauf nicht hätte anfangen zu müssen zu kichern. Aber konnte man ihm das in dem Moment echt verübeln? Irgendwie war es nämlich schon witzig gewesen. Zumindest fand er es irgendwo witzig.

    Gaius & Tori


    Den ganzen Weg über, nein, sogar noch länger, noch viel, viel länger - so unendlich lang, gar ewig war es, wie Toris Hand in seiner lag. Es war nicht so, als hätte der Schmied etwas dagegen gehabt. Nein, ganz und gar nicht. Aber es war auch nicht so, als hätte der Mann mit den spitzen Ohren sich bewusst für diese Ewigkeit entschieden. Nein, halt. Das stimmte so nicht. Es war auch überhaupt nicht mehr Toris Hand, die in seiner lag, inzwischen hätte man viel eher behaupten können, dass es die seine war, die von der Maid umklammert wurde. Sie war es gewesen, die sich, bewusst oder unterbewusst, dafür entschieden hatte ihn festzuhalten, ihn nicht los zulassen, nie, kein einziges Mal, keinen einzigen Augenblick, auf diesem kurzen, aber gleichzeitig doch auch so unendlich langem Weg nach draußen. Eine Kleinigkeit. Ja, womöglich, ganz sicher. Es war wahrscheinlich nur eine Kleinigkeit, doch irgendwie, irgendwie war sie das doch auch überhaupt nicht. Nicht für ihn, nicht gerade, nicht bei ihr. Sie ging vor, kam seiner Bitte nach - einer unbedachten, merkwürdigen Bitte und führte ihn hinaus, in ein Meer aus Feuer, einem Meer aus Lichtern und Gaius? Gaius konnte nicht anders als ihrem Körper, ihren Schritten gebannt zu folgen, dabei ein aus den Tiefen seines Inneres kommendes Lächeln auf seinen Lippen tragend. Als sie Draußen ankamen und Tori ihren Vorschlag aussprach, da entkam dem Mann ein kleines Glucksen. Es war kein Geräusch, welches einen vermuten ließe, er würde die Blonde auslachen, es war ein heiteres, herzliches, aber auch mysteriös klingendes Kichern. Etwas, was zu diesem Mann passte, aber gleichzeitig auch nicht. Es war so, als sei der Gaius, der in den Wolken lebende, naive Zwerg da, hier, aber auch ein anderer Gaius, doch wie war dieser? War das schlecht? War dies gut? Es war womöglich ungewiss, doch war es wirklich ein Grund zur Sorge, wenn er Tori doch solch einen ehrlichen Ausdruck schenkte? "Das könnte vielleicht schwierig werden.", kommentierte er dann ihren Vorschlag, schlug diesen damit doch in keinster Weise aus. Dann holte er tief Luft, stieß sie wieder aus und sein Hauch von Nervosität, von Verwirrung und Abwesenheit schien dabei ein Stück weit mit aussortiert zu werden. "Es war eine gute Idee rauszugehen. Ich weiß nicht, warum ich dachte, in einem Gebäude zu tanzen sei nach dem letzen Mal ein guter Schachzug.. Wahrscheinlich hab' ich mich ein wenig von dir mitreißen lassen.", kommentierte er, den letzten Teil seines Satzes in einer schelmischen Art und Weise und griff dann nach der anderen Hand seiner Begleitung. "Lass mich kurz überlegen.., begann er und machte dabei zusammen mit der umschlungenen Hand Toris ein paar leichte, rhythmische Handbewegungen, "Es gibt einige Arten von Tänzen.. Die Üblichen, die man am Hofe tanzt, zwischen zwei sich fremden Partien? Etwas, was man tanzen würde, wenn man mit seiner Familie, seinen Freunden eine Feier gibt? Oder ein Tanz, welcher intimer ist, Vertrauen und Zusammenarbeit erfordert.." Beim letzten Teil hielt der Mann kurz inne, das.. hatte indirekt in eine bestimmte Richtung gedeutet. Oh, jetzt war es sowieso schon zu spät. Statt also in leicht beschämter Weise über seine Worte nachzudenken oder etwas in der Art, stieß er stattdessen mit einem enthusiastischen Unterton etwas anderes hervor: "Wie wär's wenn wir sie alle ausprobieren? Aus allen unseren eigenen kleinen Tanz konstruieren? Ich könnte dir die Schritte zeigen und wir improvisieren dann zusammen?"