Beiträge von Death XIII

    Gaius & Tori


    Ein Grinsen, dann folgten Tränen. Tränen? Überrascht war er, ja, das war er wirklich, dieser Mann, als auf sein eines, kleines Wort hin eine solch enorme Reaktion folgte. Zunächst einmal verstand er nicht, so absolut gar nicht, wäre vielleicht sogar ein wenig erschrocken, hätte er denn vernünftig Zeit gehabt um zu solch Mitteln zu greifen - doch die hatte er nicht, die wurde ihm nicht gegeben, stattdessen eine neue Emotion auf der Miene der Magd gezaubert, ihm geschenkt. Freude, eine solche, wie er von der Bezopften nur selten bisher gezeigt bekommen hatte, selten gesehen. Es widersprach sich, diese Tränen und diese Freude und dem Zwerg fiel es schwer, diese beiden prinzipiell in Verbindung zu setzen. Freudentränen, ah, ja - wer hatte denn nicht schon mindestens einmal von ihren gehört? Ja, waren es das - Tränen der Freude? Des Glücks? Der Schmied konnte es nicht ganz nachvollziehen, hatte noch nie zuvor jemanden aus solch einem Grund weinen sehen - und fragte sich dadurch automatisch, was genau solch eine Reaktion denn dann nur zu bedeuten hatte? Etwas, was er zuvor noch nie gesehen hatte? Gut, das musste nicht viel heißen, hatte der Einäugige doch im Leben noch nicht allzu viel gesehen (badumm-tss), doch das minderte nicht die Wirkung, die dies hatte. Der Junge blinzelte, noch immer etwas aus dem Konzept gebracht, einige Male, wollte zum Wort ansetzen, verspürte erneut den Drang, die Tränen aus dem hübschen Gesicht, welches ihm gerade doch so nah war, zu wischen - doch ein helles, sein Herz erneut zum rasen bringendes Glucksen aus dem Halse der Bebrillten kam ihm gekonnt zuvor. Er spürte, wie der alleinige Klang ihrer Stimme, ihres leises Lachens, dieser unbeschreiblichen Musik, die vielleicht ja nur er richtig zu hören wusste, ihm einen Hauch von Röte ins Gesicht zauberte. Erneut ein Gefühl, welches Gaius sonst doch nie verspürte - Scham, Verlegenheit - etwas, dessen Konzeptverständnis seinerseits sehr stark anzuzweifeln war. Der Mund öffnete sich kurz, kein einziger Ton entkam ihm, kein einziges Geräusch fiel ihm ein und - kein einziger Mucks wurde ihm gewährt zu sprechen. Lippen, die sich erneut aufeinander pressten, ein Körper, der recht forsch an den anderen, zierlicheren gezogen wurde, ein Auge, welches sich weitete und dann schloss. Finger, die in Toris blondem Schopf steckten und sich fester um die Haare krallten, nicht fest, doch bestimmt. Bewegungen, die forscher wurden, eine Hand, die wieder nach unten wanderte, diesmal an Toris Hals stehen blieb, Küsse, die intensiver wurden. Überrascht war er gewesen, ja - darüber, dass Tori die Initiative ergriff, in jenem Moment. Etwas, was er nicht erwartet hatte, aber gleichzeitig auch etwas, was ihm ungemein gefiel. Diese Frau konnte eine solch mächtige Kraft sein, etwas, was ihr überhaupt nicht bewusst war, doch wenn es einmal durchschien, in die Welt, diese Essenz, die Tori ausmachte - ah, war sie nicht erstaunlich? Umwerfend? Atemberaubend? Sie küsste ihn, von sich aus, gab ihm damit den ultimativen Beweis, den ultimativen Ausdruck dafür, dass sie genauso dachte, genauso fühlte wie er - und diese Gewissheit, sie war berauschend. Überwältigend. Der Einäugige setzte zwischen den vielen Küssen ein kleines, zufriedenes, glückliches Feixen auf, machte weiter, musste sich gedanklich ermahnen, nicht zu stürmisch, nicht zu energisch zu sein, zu werden, der Blonden Spielraum zu lassen, ihn ihr nicht zu nehmen, die Zärtlichkeiten nicht zu dominieren, denn ah, der Drang er war da, die Herausforderung, die Absicht, mit Tori auf gleicher Ebene zu stehen, vielleicht einen drauf zu setzen, zu sehen, wie sie reagieren, wie weit sie gehen würde - ob sich da noch mehr Energie in diesem kleinem Körper befand. Aber die Show stehlen, das wollte er nicht, zuviel wagen, das ebenfalls nicht. Aber die Gefühle, die waren da, die Begierde, sie blitze auf, diese Vernarrtheit in diese Person, in dieses Mädchen, welches beeindruckender wohl kaum sein konnte. Er wurde wieder sanfter, ein letzter, zarter, vorsichtiger Kuss - dann entfernten sich ihre Lippen erneut, dem Mann entkam ein kurzer, knapper Atemzug - Küsse waren anstrengender, als gedacht, Luft holen fiel zwischendurch schwer, war nun also notwendig - und erneut, dieses freche Grinsen, welches sein Gesicht zierte: "Das..", der Atem zu kurz, er musste pausieren, erneut die Briese durch seine Lunge fließen lassen, ".. hätten wir schon viel früher machen sollen, huh..?", fragte er, diese Frage, die keine wirkliche Reaktion, keine Antwort brauchte, aber deren Essenz so zu seinem Gesichtsausdruck passte.

    Rick & Cedric [Game Over]


    Yuri & Dirk im Cupcakedisaster

    Eine Schlacht, die ihresgleichen suchte. Ein Kampf, der alle Augen - tatsächlich sahen einige arme Besucher des Lokals sie mehr als verwirrt an - auf sich ziehen würde. Ohja, diese beiden gaben wirklich eine fabelhafte, eine unglaubliche Show ab! Die erste Runde musste Yuri wirklich zurückstecken - Schere? Wie konnte sie mit Schwere nur falsch liegen?! Oh, das nahm die Schneiderin persönlich! Ihr alltägliches Werkzeug konnte sie doch nicht einfach so im Stich lassen?! Also versuchte sie es in Runde zwei erneut und - hah!! Diesmal gewann sie!! Oh, aber das hieß.. das große Finale würde grausam enden. Blicke wurden ausgetauscht, intensive, voller gegenseitiger Respekt und Anerkennung, aber auch die Feindseeligkeit und Kampfbereitschaft schienen in ihnen durch. Ah, wer würde bloß siegreich hervorgehen? Wer würde die schokoladige Trophäe erlangen, sie im Beisein des Verlierers verspeisen, ihn damit quälen, die Schande vor Augen führen? Die dritte Runde ließ die Zuschauer erzittern, Schweißperlen rannten den Konkurrenten die Stirn runter. Und dann, dann passierte es. Ein kleines Aufquietschen. Gewonnen. Sie hatte gewonnen! Begeistert klatschte die Siegerin eine Runde in ihre Hände, strahlend sah sie ihren Gegenüber an - vergaß dabei tatsächlich für einen Augenblick, dass sie den Einsatz doch sowieso mit Dirk hatte teilen wollen. Gerade, als die Lachshaarige sich zum Bestellen entscheiden wollte, da passierte es erneut - ein Feind betrat den Laden, schmuggelte sich gekonnt und durch charmante Lügen an die beiden Helden vorbei und.. und.. stahl ihnen doch ernsthaft alle sechs Cupcakes vor der Nase weg!! Entgeisterung, Schock waren es nun, die der kleinen Dame im Gesicht standen und was dann geschah, das war vielleicht bloß dem Adrenalinschub des Sieges zu verdanken. Die Frau, die doch eigentlich recht schüchtern war, die normalerweise keine Fremden ansprach, vor allem nicht solche, diese einschüchternden Männer, erst Recht nicht in so zweifelhaften Situationen, wo sie ihren schlechten Charakter heraushängen lassen könnten.. Aber. Aber Cupcakes!! Es ging hier um 6 vermaledeite Cupcakes!! Also musste sie Mut zeigen, vielleicht war es auch Dummheit, die ihr Gehirn umschlang, denn nachdenken, dass tat die Bebrillte gerade wirklich nicht. So ging sie zwei Schritte nach vorne, sah zu dem Fremden hoch, die helle Stimme noch etwas höher als sonst, sprach sie zuckersüß: "Verzeihung? Brauchen Sie wirklich.. alle Cupcakes? Wir wollten uns gerade auch welche holen und.. uhm.. es wäre wirklich, wirklich lieb von Ihnen... wenn sie uns etwas übrig lassen könnten!" Ihr Herz klopfte, mit jedem Wort das sie sprach mehr. Der große Mann sah zu ihr hinunter, warf einen Blick auf sie, dann auf ihre Begleitung, verzog auch nicht nur einen Augenblick lang die Miene und bestellte sich dann, anstelle der sechs Cupcakes bloß fünf. Ob es daran lag, dass er einen von beiden unsympathisch fand oder aber dachte, dass die beiden auf einem Date waren und er dieses aus irgendeinem Grund ein wenig sabotieren wollte - oh, das würden wir wohl niemals erfahren. Trotzdem brachte die Lachshaarige ein nervöses, leises 'Dankeschön' hervor, der Fremde verschwand danach jedoch schnell wieder dorthin, woher er gekommen war. Ein kurzer Blick Richtung Dirk, dann entschied sich die Dame, dass keine zeit mehr zu verlieren war! Also bestellte sie den letzten Cupcake, immerhin war es kein Problem, diesen zu teilen! Auch wenn das nicht viel für Jeden übrig ließ, aber.. es war möglich! Und dann bestellte sie sich noch einen süßen Erdbeertee dazu. "Und für ihn.. eine große heiße Schokolade, nehme ich an?", bestellte sie für den Postboten mit, wand sich dabei mit einem fragenden Lächeln in seine Richtung, "Ich lad dich ein."



    Gaius & Tori


    Und wieder passierte es. Dieses Gefühl, das Gaius die meiste Zeit seines Lebens doch so unbekannt war. Furcht? Nervosität? Es war definitiv eine Mischung aus Beidem und das - das hatte der Zwerg zuvor wirklich noch nie verspürt. Wann würde Tori ihm auf seine Frage antworten? Wie würde diese Antwort ausfallen? Welche Worte würde sie benutzen? Welche Stimmlage? Welcher Ausdruck würde dabei auf ihrem Gesicht liegen? Was würde sie tun? Würde sie gehen, würde sie bleiben? Würden sie sich nach diesem Treffen noch einmal wiedersehen - oder konnte dies hier tatsächlich das letzte Mal sein? Wieso hatte er seine törichte Frage überhaupt gestellt? Woher hatte er sich das Recht dazu genommen? Woher nahm er sich immer und immer wieder das Recht heraus, wenn es um Tori ging? Warte - noch einmal. Was hatte er gerade gesagt? Woher nahm er sich immer wieder das Recht heraus? Hatte er dieselben Gedanken nicht zuvor auch gehabt, als er vermutete, er wäre zu weit gegangen - nur, um dann von Tori gesagt zu bekommen, er solle sie küssen oder aber gehen? Die kreisende Wirbelsturm an Gedanken in seinem Schädel wurde langsamer, schwächer. War das hier nicht genau dasselbe? Machte er sich wieder grundlos verrückt, schätzte die Blonde, die Situation komplett falsch ein? Er sah noch immer zur Brillenträgerin hinunter, fragte sich nun, ob sie vielleicht dasselbe machte - hatten sie beide diesen Fehler nicht zuvor schon begangen? Oder aber war sie dieses Mal schlauer als er gewesen, hatte die Verwirrung, die Panik nicht Oberhand gewinnen lassen? Sie sah plötzlich hoch, noch immer an ihn gelehnt, sie umschlungen, bloß ihr Kopf hatte sich minimal bewegt, um seinen Blick zu erwidern - und Gaius Auge weitete sich ein wenig, er schluckte schwer. War das der Moment? Der Moment, wo sie antworten würde? Konnten seine Gedanken aufhören wie wilde Monster herumzuschreien? Er befürchtete schon fast, er würde es gar nicht mehr hören können, sollte die Magd gleich anfangen zu reden. 'I-Ich... ich g-glaube ja.' Sie sprach - sie sprach tatsächlich und Gaius Herz? Es war so, als würde es mit einem Mal versinken. Nicht im negativen Sinne, auch wenn es schwierig war, das zu erklären - ja, wie konnte etwas bitte im positiven Sinne versinken? Aber so war es und dem Mann hatte es die Sprache verschlagen. Ihm, der doch so gerne sprach, der für gewöhnlich so viele Worte hatte. Sie glaubte ja? Sie glaubte ja? Er hatte also richtig gelegen? Das hier.. das hier war wirklich.. Liebe? Konnte das wirklich sein? Tori stimmte da zu, aber tat er es auch? Er musste doch - wieso sonst hätte er diese Idee sonst überhaupt erst in den nicht vorhandenen Raum geworfen? Oder konnte er es trotz allem noch anders sehen? Ihm blieb gar keine Zeit darüber nachzudenken, sprach Tori doch rasch weiter - leise, ruhig. Diesmal hätten seine Gedanken, wären sie ein wenig stärker gewesen nun wirklich ihre Stimme übertönt. Sie fragte ihn, ob das für ihn in Ordnung ginge. Und wieder tumulten die Gefühle in seinem Inneren, es schmerzte, auf eine merkwürdige Art und Weise und gleichzeitig tat es das nicht. Ihre Wangen waren noch feucht und in dem Schmied stieg plötzlich der Drang auf, ihr die Tränen wegzuwischen. Sie erwartete eine Antwort, nicht? Wie lautete sie? Was war es, was er darauf erwidern konnte, was war die Wahrheit? ".. Ja, natürlich.", entkam es ihm schließlich, nicht sicher, woher das natürlich dort eigentlich kam. War es das denn? So selbstverständlich, so natürlich? Hatten es beide oder doch zumindest er bis gerade eben doch nicht einmal gewusst? Wusste er es jetzt mit Sicherheit? Zu viele Fragen, für die er gerade keinen Kopf hatte. War er nicht schon immer mehr der nach Gefühl gehende Typ gewesen? Wieso also seinen Kopf- woah, woah, woah - Moment mal. Was machte Gaius da gerade? Wieso hatten sich seine Lippen plötzlich auf die der Blonden gelegt? Hatte der Zwerg das überhaupt auch nur ansatzweise mit seinem Kopf abgeklärt gehabt? Nein, über diesen Plan hatte diesen absolut keine Nachricht erhalten. Aber war es ihm zu verübeln? Wie sollte er denn auch anders können, wenn die junge Frau ihn so ansah? Solch hinreißende Worte sprach, die ihn in seiner gesamten Essenz durchschüttelten? Er küsste Tori, zuerst etwas grob, hatte er doch gehandelt, ohne nachzudenken, doch wurde er schnell sanfter, zärtlicher, vorsichtiger. Seine Hände hatten sich von ihrem Körper gelöst, wie automatisch nach ihrem Kopf, ihrem Gesicht gegriffen. Er machte mittendrin eine kurze Pause, entfernte sich wenige Zentimeter von ihrem Gesicht, blickte ihr direkt in die hellen Augen: ".. Versprochen.", hauchte er, mit der Mischung eines Grinsen und Lächelns auf den Lippen, ein frecher Tonfall zierte seine Worte. Hatte er ihre vorherige Frage damit auch beantwortet? Bezog er sich darauf oder auf die jetzige? Vielleicht auf Beide? Was war eigentlich aus dem Strudel an Emotionen geworden, der in seinem Inneren eben noch gehaust hatte? Er war noch da, doch es war irgendwie anders. Er hatte sich in pure Euphorie, in Tatendrang, in Glück, in Intensität gewandelt. Passte dieser Strudel nicht viel mehr zu dieser Persönlichkeit, die das Feuer der Schmiede so sehr liebte?

    Rick & Cedric [Game Over]


    Rick & Cedric


    Rick & Cedric


    Rick & Cedric


    Yuri & Dirk im Cupcakeparadies


    Die Augen der jungen Dame weiteten sich ein Stück, als Dirk zu sprechen begann. "Oh nein!", entkam es ihr, die Stimme, als würde sie von einem Grundschulkind stammen, "Ausgerechnet von den Schokoladencupcakes gibt es nur noch zwei? Wie jeder weiß, sind das die Kostbarsten!! Das können wir nicht einfach so klären. Das erfordert besondere Mittel und Wege!" Vielleicht war es der Schneiderin anzumerken, dass sie das Ganze eigentlich gar nicht so ernst nahm und vielleicht, ja vielleicht lag ihr auch gar nicht einmal soviel an der schokoladigen Ware, vielleicht wollte sie auch tatsächlich viel lieber den Cookies & Cream Cupcake haben.. aber das würde sie jetzt noch nicht verraten! Das nahm doch den ganzen Witz aus der Sache. Sie wollte das Schicksal entscheiden lassen - wirklich, wollte sie das? Und hob mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen ihre Hand an, sodass sie einige Zentimeter von ihrer Brust entfernt, zur Faust geknüllt, in Richtung Dirk gestreckt, zum Stehen kam. "Ich hoffe doch, du bist mit der hohen Kunst von Schere, Stein, Papier vertraut? Wollen wir dann mit dem Kampf um Leben und Tod beginnen?"

    Im Hintergrund, aber nicht für unsere beiden Protagonisten zu bemerken, sah man die arme Studentin, heutige Aushilfe, die einfach nur noch nach Hause gehen wollte, hinter dem Tresen bei Yuris Worten ein genervtes Stöhnen von sich geben und besiegt den Kopf nach hinten fallen lassen. Der Nebencharakter murmelte irgendetwas von wegen: 'Vanessa, arbeite in einem Cupcakeshop. Das ist einfache Arbeit und die Kunden sind super und du verdienst gutes Geld. Ja, klar, Mom. Du musst dich ja auch nicht mit solchen Nerds abgeben. Ich kann's nicht fassen, wieso bestellen sie nicht einfach ihre scheiß Cupcakes?', murmeln - aber wie gesagt! Unsere tapfere Helden ließen sich davon sicher nicht beirren.

    3358-pandora-pngPandora & Marian kommen an


    Würde sie wirklich versuchen, sie den merkwürdig riechen Zaubertrank trinken zu lassen? Pandora war sich unsicher. Warum musste sie gerade sie Selbst sein? Wieso konnte sich nicht irgendjemand oder etwas anderes sein? Vielleicht ein Frosch? Ein Baum? Irgendwas halt, was ein anderes, besseres Schicksal hatte, als sie gerade!! Oh, aber kein Stein. Definitiv kein Stein. Das wäre dann ja wohl der Gipfel der Ironie gewesen und dann wäre die junge Hexe wohl wirklich mit ihren Nerven endgültig am Ende. Als die beiden magischen Geschöpfe endlich das Runenarchiv und ihren.. einstigen Körper erreicht hatten, wurde Pandora sichtlich nervöser und nervöser. Sichtlich stand zur Spekulation aus, da sie versuchte es sich A) nicht anmerken zu lassen und B) waren wir uns noch nicht sicher, ob Marian genug Gehirnzellen hatte - nicht, dass Pandora da groß Töne spucken konnte -, um davon irgendetwas mitzukriegen. "Also.. hier wären wir..", teilte sie das Offensichtliche mit und sah von Oben herab auf die Statue, die vor Jahrhunderten mal ihr Körper war. Wow, auf andere von Oben herab zusehen war ja das Eine, aber auch auf sich Selbst? Das verdiente doch irgendwie ein Schmunzeln, nicht? Nein? Okay, der Hexe war aber auch wirklich nicht nach Scherzen zumute. Konnte sie der Blauhaarigen vertrauen? Würde jetzt etwas schief gehen? Würde sie auf Ewig - und, da es schon Jahrhunderte gewesen waren, schien ewig auch gar nicht mehr so fern - in diesem bemitleidenswerten Zustand bleiben? Nie wieder unter den wahrhaftig Lebenden weihen? Die Vorstellung war schrecklich. Was würde sie tun, wenn Marians Magie sich doch als nutzlos erweisen würde? Was waren die anderen Optionen? Es gab Niemanden, der sie sonst sehen, sonst hören konnte. "Bitte sag mir, du weißt, was du da tust..", entkam es ihr schließlich, ungewohnt leise, ungewohnt sanft - die Unsicherheit nagte an ihr. Was, wenn es schiefging und sie danach nicht einmal mehr mit Marian kommunizieren konnte? Oh mein Gott, machte ihr dieser Gedanke gerade etwa ernsthaft Angst? Nicht mehr mit diesem Bündel an Naivität verkehren zu können? Sie musste zugeben, die Antwort lautete Ja..

    Rick & Cedric


    Rick & Cedric


    Kyle & Ced - Auf dem Dach


    'Versprich es.' Was für tiefliegende Worte. Worte, die für Menschen eine so enorme Bedeutung hatten, so von Gewicht waren, so oft benutzt wurden. Gaius fragte sich kurz, ob Zwerge eigentlich auch soviel an Versprechen lag. Wie sahen es bei Elfen aus? Bei all den anderen Kreaturen, die sich durch die große, weite Welt tummelten? Lagen Zwerge viel wert auf Versprechen? Machten sie sich überhaupt welche? Was dies ein Konzept, dass ihnen gängig war? Der Einäugige hatte keine Ahnung, woher denn auch? Es war nicht so, als würden sich Vertreter seiner Rasse an jeder Ecke vorfinden lassen. Klar, sie waren nicht selten, man konnte meist sicher sein, zumindest einen von ihnen per Stadt oder Dorf anzutreffen, aber.. seine Kultur? Die Kultur seines Volkes? Die kannte der Schmied nicht. Oder hatte er sie aber verlernt? Da war er sich nicht sicher, immerhin war er schon seit Kindestagen vom Schmiedmeister der Stadt aufgenommen worden. Und in einem guten Zustand gewesen? - Das war er damals mit Sicherheit nicht. Also was war es, die Antwort? Konnte er überhaupt behaupten, im Stande dazu sein, ein ehrliches Versprechen zu geben? Oder wäre es eine Lüge gewesen, etwas, was er aussprechen, aber nicht so meinen würde? Nicht so meinen konnte? Tori drückte den Schwarzhaarigen noch näher an sich, wollte ihn nicht loslassen und auch, wenn er theoretisch dadurch ein Gefühl der Enge verspüren sollte, war dem nicht so. Es war angenehm, es war schön ihre Nähe zu haben, es war schön zu sehen, zu fühlen, dass sie das ebenso wollte. Sie wollte ihm ebenso nah sein wie er ihr? Sie wollen sich beide nah sein? Sie hatten sich geküsst, auch wenn er es initiiert hatte. Tori, sie hatte gesagt, sie sei sich nicht sicher gewesen, ob sie eben gewollt hatte, dass er es erneut tat. Ja. Nein. Wie sah es bei ihm aus? Ja. Nein. Unsicherheit. Unsicherheit worüber? Wieso lag nur soviel Unsicherheit in der Luft? Gaius wollte nicht egoistisch sein, hatte die Dame auf Distanz gehalten. War sich nicht sicher gewesen, was er wollte, war sich aber unbewusst sicher gewesen, dass es bei der Blonde nicht gleich ausgesehen hatte. Aber war es nicht so? Waren ihre Gefühle, ihre Sorgen nicht vollkommen gleich? Ihre Reaktionen zumindest waren es und wieso sonst würde die Magd wollen, dass er ihr ein Versprechen gab? Ein Versprechen, bei ihr zu bleiben - nie zu gehen. Nicht, zu bleiben. Bei ihr zu bleiben - bei Niemand anderem. Aus keinem anderen Grund. Nicht des Wohles irgendjemand anderen wegen. Was also sollte er antworten? Konnte er ihr eine Antwort geben? Sie hatte die Frage an diesem Tag schon einmal gestellt, anders, in einem anderen Bezug - aber letztendlich doch irgendwie gleich. Wäre eine Zusage eine Lüge gewesen? Wäre es gelogen gewesen, zu Verneinen? Der Mann war sich nicht sicher, wie er antworten sollte - wie er antworten konnte. Versprechen waren für Menschen von enormer Bedeutung. Wäre es nicht grausam und falsch, eines auszusprechen, ohne sich vollkommen sicher sein zu können, dass man es auch einhalten konnte? "Tori..", begann er also, leise, sanft, ein Hauch von leichter Verwunderung in der Stimme, "Ist.. das hier, zwischen uns, was wir hier tun.. Ist das.. Liebe?" Fragte er schließlich, sprach die Worte tatsächlich aus. Ein abwegiges, machtvolles Konzept. Sein Herz schien noch einmal schneller, kraftvoller zu schlagen, als er die Laute ausgesprochen hatte. Er war keine furchtsame Person, doch auf einmal schlich sich der Ansatz dieses Gefühls in sein Inneres hinein. Furcht - vor der Antwort der Blonden? Vor Zustimmung? Was, wenn ihre Zustimmung ihn begreifen lassen würde, dass er voreilig gesprochen hatte? Konnte er seinen eigenen Worten, einer positiven Erwiderung beistehen? Vor Ablehnung? Was würde er empfinden, was würde er tun, wenn es nicht passen würde? Vor weiterer Unsicherheit? Oh, gab es da im Moment zwischen den beiden nicht schon genug davon? Es war vielleicht unfair, ihrer Frage mit einer anderen auszuweichen. Ihrer Bitte. Aber es war von Bedeutung, nicht? Wie könnte man ihm auch ein Versprechen abverlangen, wenn er nicht wusste, ob er es halten, zu ihm stehen konnte? Doch wie sah es aus.. wenn es tatsächlich eben das war? Liebe? Der Schmied hatte nie zuvor darüber nachgedacht. Konnte er es überhaupt verstehen? Dies empfinden? Aber was sollte es sonst sein? Er sah auf ihr blondes Haar hinunter, konnte ihr hübschen, zartes Gesicht nicht sehen, zu sehr lag es verborgen in seiner eigenen Brust. Er würde sie am liebsten nie wieder loslassen. Konnte sich nicht vorstellen, nie wieder mit ihr zu reden. Sie nie wieder zu sehen. Aber würde nicht eben das passieren, wenn er gehen würde? Ihre Bitte, nach dem Versprechen - ablehnen? Wusste er die Antwort dann nicht eigentlich doch bereits? Aber nun gab es eine andere offenstehende, die er nicht kannte. Die Tori vielleicht auch nicht kannte. Doch - taten sie das? Oder tänzelten sie bloß in falscher Unwissenheit herum?

    3358-pandora-pngPandora & Marian


    'Schön dich mal wieder außerhalb des Kellers zu sehen!' Oh, bei den Hexen. Pandora konnte nicht anders, als für einen Moment geschockt den Mund ein Stück weit aufzureißen. Dann verdrehte sie genervt die Augen - sie musste sich wirklich anstrengen, nicht noch heftiger zu reagieren. Wie konnte diese Person bloß ein Teil ihrer Rasse sein? Ein Teil, einer mächtigen, hohen Kultur? Und sich dann.. so benehmen? Schön sie außerhalb des Kellers zu sehen? Wollte sie sie auf den Arm nehmen? Was sonst blieb ihr denn anders übrig?! Machte sie sich wirklich über sie lustig? Diese junge Hexe? Als Marian weitersprach wurde es einfach nicht besser. Sie hatte also noch nie von ihr gehört? Die Silberhaarige gab ein empörtes Geräusch von sich: "Natürlich hast du das nicht! Ich bin ja auch schon seit Jahrhunderten versteinert! Die mächtigen Hexen von damals wurden von den anderen Rassen überrascht und überwältigt - ich bin die einzige, die überlebt hat, indem ich mich in unzerstörbaren Stein verwandelt habe!" Hey, der letzte Teil war nicht einmal wirklich gelogen, soviel konnte man ihr zumindest anerkennen, "Diese dummen Wesen haben mich daraufhin allerdings im Meer versunken.. natürlich sind also die großen Geschichten und Gesetze verloren gegangen! Haben dir deine Ahnen wirklich nicht davon berichtet? Ich bin wirklich enttäuscht.." Sie schüttelte den Kopf. Dann, kurz darauf, tauchte wieder ein unsichtbares hmangry über ihrem Kopf auf. "Das hinterfragst du erst jetzt?! Ich habe es bisher selbstverständlicherweise nicht für nötig gehalten, das auszuprobieren."

    Yuri & Dirk im Cupcakeladen


    Yuri blinzelte einige Male erstaunt, als Dirk ihre Hände noch einmal leicht drückte, dann losließ und noch dazu.. dann genauso viel redete wie sie zuvor. Gut, er beantwortete logischerweise zunächst einmal ihre Fragen! Da machte es Sinn, dass er viel Text von sich gab. Aber als er sagte, dass er sich auch freute sie zu sehen und dabei ein zufriedenes Lächeln aufsetzte, da konnte sie nicht anders als innerlich ein wenig rot anzulaufen. Vielleicht auch.. ein kleines bisschen äußerlich. Nicht, wegen dem was er gesagt hatte - nun ja, das irgendwie auch? Sondern viel mehr.. weil es es gesagt hatte und weil er ein so ehrliches Lächeln auf den Lippen hatte? Yuri war sich nicht sicher ob sie ihre Bekanntschaft vorher schon jemals so gesehen hatte, aber sie fand, dass es dem Mann ungemein stand. Sie glaubte ihm seine Worte sofort - es schien ihm wirklich besser zu gehen. Und die Schneiderin freute sich wahnsinnig deshalb, setzte ebenfalls ein kleines, zufriedenes Lächeln auf. Dass er daraufhin auch noch vorschlug, dass die beiden sich ein paar Cupcakes holen könnten und sich draußen hinsetzen - um ein wenig zu plaudern. Wow. Wow, das toppte noch einmal alles. Hätte er das vor gut einem Jahr schon so gemacht? Wahrscheinlich nicht, oder? Sie wäre wahrscheinlich diejenige gewesen, die einen Snack vorgeschlagen hätte und dann, später, hätte sie sich ein wenig schlecht gefühlt, sobald sie realisiert hätte, dass ihr Gegenüber sich mit der Situation eigentlich überhaupt nicht richtig wohl fühlte. Aber jetzt? Das Mädchen strahlte und gab ein kleines Kichern von sich. "Sehr gerne. Das klingt wirklich wunderbar.", erwiderte sie auf seine Antwort und zog kurz darauf eine etwas ernstere Miene. Was.. bei ihr in etwa so aussah wie bei einem Welpen, der versuchte bedrohlich zu wirken. "Aber vorher müssen wir noch etwas Wichtiges klären.", sie deutete mit ihrem Finger Richtung Glasvitrine, "Es sind nur noch acht Cupcakes da. Vier davon wollte ich mit nach Hause nehmen. Wie viele möchtest du haben und um welche davon werden wir uns erbittert streiten müssen? Wir brauchen einen Plan, bevor unsere Feinde unser Quartier betreten und uns die Beute vor den Fingern wegschnappen." Beim letzten Teil ihrer Aussage warf sie einen ominösen Blick nach draußen, schien dann jedoch überrascht und winkte kurz, ehe sie wieder ihre vorherige Mimik aufsetze. Immerhin hatte der Laden noch gut 30 Minuten offen. Wer wusste schon, was in dieser Zeit nicht alles passieren konnte?


    Kyle----> Nevermind, bye


    Das Riverport Plaza war eigentlich nicht der beste Ort um irgendetwas, was ein normaler Mensch in seinem Alltag brauchte, einzukaufen. Allen möglichen Scheiß, für den man sich zwei Wochen vor Monatsende am liebsten eine verpassen wollte, da man kein Einkommen mehr besaß und sich nun von Nudeln und Reis ernähren musste - ja, das hatte dieser Ort definitiv zu bieten. Aber sie war nun einmal relativ nah an seiner Wohnung und Kyle brauchte halt etwas zu essen. Eventuell ein paar Zutaten für Lasagne, wer wusste schon, ob Luke tatsächlich kommen würde, aber er könnte sie ja auch selbst verputzen - und.. naja, vielleicht würde er sich halt auch ein wenig von dem unnötigen Scheiß holen. Immerhin hatte er weniger das Problem mit dem tragischen Moment, wenn man realisierte, dass man zuviel Geld ausgegeben hatte. Vielleicht konnte er sich ja eine neue Sonnenbrille holen? Es würde langsam schon etwas wärmer und in der Sonne bereute er sie Wahl seines Mantels schon ein wenig. Also schritt der Punk durch die unterschiedlichsten Gänge, sah auf seinem Weg in die Schaufenster hinein, blieb hin und wieder stehen, um sich etwas genauer anzugucken oder aber sein Handy rauszukramen und das Lied in seinen Ohren zu wechseln. Er erreichte den Food Court und überlegte, ob er sich was holen sollte. Sushi? Vielleicht einen Wrap? Ein paar Cupcakes? Alle drei Sachen? Vielleicht nur einen Wrap und einen Cupcake? Er blieb vor dem Cupcakeladen stehen und seine Augen weiteten sich kurz. Shit. Die beiden da kannte er doch. Und SHIT, musste die Schneiderin just in jenem Moment in seine Richtung schauen? Wie hoch waren die Chancen, dass diese beiden ausgerechnet zusammen unterwegs waren? Und dann auch noch in diesem kleinen Cupcake- okay, es waren Yuri & Dirk, von denen wir hier sprachen, actually waren die Chancen da gar nicht mal so klein. Es war ein Laden mit Süßkram. Natürlich würden sie da irgendwann drin sein. Der Weißhaarige blieb einen Augenblick lang auf der Stelle stehen, wusste nicht Recht, was er jetzt tun sollte, ein Hauch von Panik stieg in ihm auf - und dann wurde alles noch schlimmer, denn nach ein paar Sekunden schien Yuri ihn bemerkt zu haben. Und ihm zuzuwinken. Nope. Oh mein Gott, wirklich? Musste das sein? Yuri - wieso warst du gerade darauf aus ihn umzubringen?? Im fucking outta here. Bevor der Gesprächspartner der Lachshaarigen noch eine Chance bekommen würde, ihre Entdeckung zu teilen, machte der Heranwachsende auf den Absatz kehrt und huschte schnell aus der Reichweite des Fenster weg, um sicherzugehen, dass er nicht mehr gesehen werden konnte. Scheiße, war ihm das Herz für einen Moment in die Hose gerutscht. Er konnte es immer noch wild klopfen hören. Nope. Nope, nope, nope. Scheiß drauf, dass der Ort hier näher war. Er würde jetzt definitiv lieber eine Stunde laufen, um woanders einzukaufen. Er wäre wahrscheinlich auch drei Stunden gelaufen. Und so suchte er schnell das Weite. ~

    Yuri im Cupcakeladen


    Gut, dass sie sich so sehr beeilt hatte! Erleichtert ließ das Mädchen einen Schwall Luft aus seinen Lungen klingen, als es endlich vor dem heiß ersehnten Laden stand, Sie war durch das schnelle Gehen nur ein wenig aus der Puste - ihre Investition in Sport war es also doch noch wert gewesen! Gut, sie machte nicht wirklich und nicht viel Sport.. zumindest nicht wirklich anstrengendes oder kraftaufwändiges. Definitiv kein Joggen! Ein wenig Yoga, ein wenig Dehnübungen.. sowas halt. Erleichtert aber auch glücklich strich sie sich eine ihrer langen Haarsträhnen aus dem Gesicht, die ihr beim ganzen Beeilen ins Gesicht gerutscht waren und nippte noch einmal kurz an ihrem Bubbeltea. Wie, Bubbeltea, fragt ihr? Naja.. nur weil sie sich beeilt hatte, hieß das ja noch lange nicht, dass sie nicht einen kleinen Zwischenstopp machen konnte. Das war es absolut wert gewesen, okay? Die Dame betrat den Laden und - ohje! Es war tatsächlich nicht mehr soviel übrig. Aber auch das war kein Problem! Yuri mochte nämlich eigentlich alles, was nur irgendwie süß war. Es war unmöglich, dass sie einen Cupcake antreffen könnte, der ihr Herz nicht höher schlagen lassen würde! Diesen Kampf konnte sie gar nicht verlieren, hah! Wie behielt sie nochmal ihre zierliche Figur? Gedankenverloren und in jenen Gedanken schon den dritten Cupcake verspeist, trat sie an den Tresen heran, sah durch die gläserne Vitrine hindurch auf ihre Beute. Ah, Augenblick mal. Apropo Süßes. Hatte sie da nicht noch etwas anderes gesehen? Hastig sah sie hoch, wand sich dann nach Hinten und tatsächlich - sie hatte Recht gehabt! "Dirk!", entkam es ihr voller Freude, so komplett unbedacht und laut aus dem Munde und einige Leute in der Runde schauten unwillkürlich ebenfalls hoch. Meine Güte, wie lange hatte sie den Mann nicht mehr gesehen? Sie hatten nicht viel miteinander zu tun gehabt, aber ihr kleines Krankenhausabenteuer hatte sie verbunden! Und der Braunhaarige hatte so eine nette, liebe und auch angenehme Aura - nannte man das so? - um sich, dass sie einfach nicht anders konnte, als sich bei ihm wohl zu fühlen! Und das musste einiges heißen, denn die Dame fühlte sich definitiv nicht bei jedem Vertreter des männlichen Geschlechtes wohl. Kein Wunder also, dass ihr Gehirn ihn zwischen den genauso süßen Cupcakes eingespeichert und sogar identifiziert hatte! Aufgeregt ging sie die fehlenden Schritte auf den jungen Mann zu und umfasst mit ihren ohne vorher zu überlegen Händen die seinen. Normalerweise hätte sie ihn wahrscheinlich in ihrer Euphorie umarmt, aber ihr Verstand schien wohl doch noch genug zu funktionieren, um sich unterbewusst daran zu erinnern, dass er bei großen Berührungen immer so ausgesehen hatte, als würde er sich unwohl fühlen. "Oh mein Gott, was machst du hier?? Du siehst gut aus! Wie lange ist es her? Ich dachte schon, du wärst umgezogen ohne auch nur irgendwem ein Wort zu sagen! Ah, ich freu mich so dich zu sehen!!" Uuund damit war ihr Redeschwall, in welchem sie dem Gegenüber nicht einmal Zeit ließ, zu antworten, für das Erste wohl beendet.