Beiträge von Seaice

    [Cedric] & Tara - unter einer Brücke vorm Zoo


    Tara. Dieses Mädchen war der Beweis dafür, dass jemand in kürzester Zeit die verschiedensten Reaktionen in einem hervorrufen konnte. Ihr warmes Lächeln entging ihm nicht und es erfüllte ihn mit einer angenehmen Zufriedenheit, dass jemand nicht nur den Melodien gelauscht, sondern sie zudem als positiv wahrgenommen hatte. Ein weiterer Beweis dafür, dass Musik zusammen brachte - selbst in den unerwartesten Momenten. "Ich bin hier, weil-,", begann er auf ihre Frage eingehend, stockte jedoch, weil die Antwort nicht so leicht über die Lippen kommen wollte. Ja, warum genau war er hier? Mal ganz davon abgesehen, was alles passiert war, was machte er nun hier? Doch er kam nicht dazu seine Erwiderung zu überdenken, denn Tara stellte in der Zwischenzeit ihre ganz eigene Idee auf. Diese traf Cedric so unüberwartet, dass er sich daran verschluckte. Vielleicht hätte es auch ein Lachen werden sollen, nur hatten seine Gesichtsmuskeln vergessen wie so etwas ging. Er hustete kurz und dann holte er das mit dem Lachen tatsächlich nach. Nur kurz und leise, ja, aber ehrlich. Ein seltsamer Klang in seinen Ohren, ein Klang der auch viel zu schnell wieder verschwand. Aber es hatte gut getan - auch wenn er sich ein solches nicht eingestehen wollte. "Meine Güte nein, ich bin nicht obdachlos.", stellte er schließlich klar. Dabei lächelte er, wenn es auch die Traurigkeit in seinen Augen nicht zu verbergen mochte. "Ich musste einfach den Kopf frei kriegen.", fügte er anschließend als Erklärung hinzu. Es war ein wenig vage und doch traf es am besten den Grund, warum er (wie ein Obdachloser) unter einer Brücke stand und spielte. In der WG war er erstickt. Cedric ließ den Blick über seine Geige wandern, als Tara erzählte, dass sie wieder angefangen hatte. Aus irgendeinem Grund freute ihn das. Vielleicht weil sie sich darüber kenenn gelernt hatten? Oder weil es stets wunderbar war, wenn Leute sich so der Musik hingezogen fühlten? Gleichzeitig stimmten ihre Worte ihn ein wenig nachdenklich. "Wir haben stets die Angewohnheit, uns mit den Dingen zu beschäftigen, die uns schlecht tun, anstatt uns den Dingen zu widmen, von denen wir wissen, dass sie uns gut tun. Oder?" Woran das wohl lag? Ein seelisches selbstverletztendes Verhalten - oder ging es nur ihm so? Cedric suchte ihren Blick, bemerkte jedoch, dass sie sich seine Violine besah. Seine Mundwinkel zuckten kurz. Was sie wohl dachte? Er hatte keine Ahnung. "Willst... du sie antesten?", fragte er vorsichtig bei ihr nach, sich selbst nicht ganz sicher worauf er hinauswollte. Tara Spielen zu hören wäre sicherlich schön, wenngleich er sein Instrument natürlich nur ungerne aus der Hand gab. Hmmm. "Ich muss dich allerdings warnen, es handelt sich hierbei um eine Guarneri und ich habe Sue versprochen, sie in Ehren zu halten."

    [Tori] & Gaius


    Tori lauschte ihrem Herzschlag, ihren beiden, ehe sie spürte, wie der Zwerg, auf dem sie lag, sanft und langsam den festen Griff um sie löste. Kurz hatte sie das Gefühl den Halt zu verlieren, zu fallen gar, aber das war Unsinn. Dennoch sah sie erstaunt auf. Da war ein Teil in ihr, der den Moment niemals vorbeiziehen lassen wollte - der ihn am liebsten ewig festgehalten hätte. Es hatte so gut getan, sie waren sich so nah gewesen wie noch nie - in vielerlei Hinsicht - und die Maid fürchtete dieses Gefühl wieder zu verlieren, wenn sie sich voneinander lösten. Ah, konnte sie sich diese Hoffnung leisten? Das schon alles irgendwie gut werden würde? Sie verstand so wenig - von Gaius, aber auch von sich selbst. Als der Zwerg die Stimme erhob, blinzelte sie kurz verwirrt. "Oh.", meinte sie langsam, nach einer kleinen Weile, als sie seine Worte schlussendlich aufgenommen hatte. Hatte sie richtig gehört? Plötzlich fühlte sie sich verlegen - zum einen geschmeichelt, denn offenbar hatte diese Intension ihn überhaupt her geführt, zum anderen war sie peinlich berührt, denn der Ball war längst geschehen. Sie war sich nicht sicher, ob Gaius dies bewusst oder ob er vielleicht ein wenig durcheinander war...? "A-Aber Gaius-,", wandt Tori schließlich ein, während sie sich aufrichtete und langsam vom Körper des Zwerges gleiten ließ (warum klingt das so falsch), sodass sie nun neben ihm auf dem Boden saß. "D-Der Ball... hat bereits z-zur gestrigen Nacht stattgefunden.", sagte sie vorsichtig. Noch immer wollte es nicht recht zu ihr durchsickern - Gaius... hatte sie auf den Ball einladen wollen? Sie beide auf einem Ball für die feine Gesellschaft? Was für ein abwegiger Gedanke! Sie hätten sie sicherlich blamiert, bestimmt war es besser so. Trotzdem verspürte Tori einen leichten Stich in ihrer Brust, wie bei einem Verlust - den verloren hatte sie nun den Traum, diese Idee, einmal unbeschwert mit ihm tanzen zu können. Tori lief rot an, als sie verunsichert fragte: "W-Wir k-könnten das a-aber... nach-holen... v-vielleicht?"

    [Max] & Bianca


    Max hörte die Bitterkeit in ihrer Stimme, als sie ihm antwortete. Darunter lag viel mehr verborgen, als es in erster Linie den Anschein hatte, das bemerkte er. Doch er hakte nicht weiter nach. Er wollte nicht, nicht jetzt. Gerade im Augenblick war es ihm so viel mehr wert einfach den Moment zu genießen. Die Tatsache das jemand ernsthaft mit ihm sprach, ihn umarmte, berührte, in seiner Nähe haben wollte. Ein Gefühl der Teilhabe, welches er verloren hatte. Es hatte einen Augenblick gedauert, ehe er loslassen, sich darauf einlassen konnte. "Brauchen wir sie oder haben wir uns nur längst zu sehr an sie gewöhnt?" Oder war es letztendlich das Gleiche? War es die Gewohnheit, die Anerzogenheit, die Fähigkeit oder die Sucht nach Vertrautem, eine Mischung aus alledem gar? Max wusste es nicht mit Sicherheit, er wusste nur, das er diese Welt und ihre Menschen nicht aushalten würde, wenn er auch nach außen hin - was, er selbst sein müsste? Und wer bist du überhaupt? Was sind die Toten noch, doch nicht mehr als eine verblassende Erinnerung?, flüsterte ein leiser Gedanke in ihm. Aber er war nicht tot, nicht mehr. Max versuchte dies dagegen zu halten, wollte sich an den spärlichen Trost, den Bianca ihm gerade ermöglicht hatte, zurückerinnern, auch wenn sie sich längst von ihm gelöst hatte. Max nahm ihr Gesicht in seine Hände um die Tränen aufzufangen, die sie vergossen hatte und gab ihr anschließend einen flüchtigen Kuss auf die Stirn. Nun schien dies wieder in Ordnung zu sein - zumindest das hatte all die Gefühlsaufregung gebracht: die unüberwindbare Mauer zwischen ihnen schien nun plötzlich nicht mehr ganz so unüberwindbar zu sein. Mehr nun ein Graben, wie ein jener, der stets zwischen Menschen und insbesonderer ihrer Familie hing, welcher aber nicht weiter ungewöhnlich war. Menschen bauten Mauern, nur warum sie das taten, darum durften sich die Philosophen scheren. "Wollen wir ein Stück gehen?", schlug Max vor, in dem Versuch die Angespanntheit etwas zu lockern. Tatsächlich schoss ihm bei ihrer Diskussion eine Frage durch den Kopf, die er sich in seinem alten Leben nie gestellt hätte. Doch selbst im hypothetischen Sinne fürchtete er Bianca zu beleidigen und er wollte nicht das bisschen, was sie gerade erreicht hatten, unbedacht wieder zerstören. Wie seltsam auch, dass an einem sonnigen Tag wie diesen, gedankliche Wolken von derart düsterer Qualität über ihnen hingen.

    [Cinnamon] mit Leon & Seriza - Richtung Pluvia-Insel


    Der Rotschopf zog eine Schnute, als Leon den Kommentar über eine mögliche Ork-Freundschaft abgab. Nein danke, diesen Monstern wollte sie lieber nicht alleine begegnen. Über seine poetischen Gründe musste sie glatt die Augen verdrehen. "Du hast Todeswunsch auf der Liste vergessen." War diesen beiden das Risiko tatsächlich wert? Waren Halbwesen wirklich so anders, oder lag es schlichtweg an ihrem Charakter? Cinnamon zögerte. Sie hatte die Monsterareale seit ihrer Kindheit gemieden, soweit es ging. War sie dadurch so sehr zu einem Angsthasen mutiert? Ansonsten zögerte sie doch auch nicht, handelte stattdessen immer frei Schnauze. Leichtfertig. Exzentrisch. Irgendwie fühlte Cinnamon sich in ihrem Stolz verletzt, da die zwei - und Seriza von all denjenigen noch ein Kind! - sich keinerlei Sorgen zu machen schienen. Machte sie doch sonst auch nicht. War sie so überrumpelt gewesen, dass sie sich auch deswegen zum Teil in eine andere Richtung bewegt hatte? Der Rotschopf hielt die Arme vor der Brust verschränkt, seltsam angestachelt von dem Ganzen. "Na gut, ich komme mit. Aber ich hole noch meine Tasche!", beharrte sie, "Leon erzählt Unsinn. Ich kann nicht zaubern - wie du sehr wohl weißt.", Bei den letzten Worten wandte sie sich direkt an ihren tierischen Freund. Wie kam er dazu, so etwas zu behaupten? Gut, der alte Mann hatte ihr schlussendlich tatsächlich schon einen Zauber beigebracht, aber sie war bisher nicht adzu in der Lage gewesen, das Ganze auch in der Praxis umzusetzen. Und woher sollte Leon davon wissen? Im Wald hatte sie darüber ja kein Wort verloren. Na, vermutlich zog er sie nur wieder auf. Cinnamon stapfte Richtung Runenarchiv und rief einmal kurz zurück "Wehe ihr seit weg, bevor ich wieder da bin!" Und rannte schließlich los. In ihrer Tasche befand sich primär ihre Anglerausrüstung, die sie zu großen Teilen auf dem Zimmer ließ und stattdessen praktischere Dinge wie ein Seil und ein Messer reinstopfte. Aber wurde es nicht langsam dunkel? Cinnamon achtete nicht weiter darauf, immerhin wollte sie nicht kneifen, schnappte sich noch ihren Speer (mit dem sie nicht ganz so viel geübt hatte, wie von Forte aufgetragen), ehe sie zurück zum Strand ging. "Also, worauf warten wir?", meinte sie, wobei sie aufgeweckter klang, als ihr zu Mute war und schmiss ihre Tasche und den Speer in eines der Boote, während sie auf die anderen zwei wartete.


    -- setzen zur Pluvia-Insel über

    [Max] & Bianca | am Brunnen



    Seine Wange brannte. So schnell hatte Max nicht reagieren können, schon hatte er eine schallende Ohrfeige kassiert. Bianca...? Die eigene Überraschung unterband sein Sprechen. Es war eine rein hypothetische Aussage gewesen - sicherlich kein Wunsch. Hatte er das mit seinen darauffolgenden Worten nicht deutlich gemacht? Aber womöglich waren diese untergegangen in den aufwallenden Gefühlen, die sich ihm nun entgegenschlugen. Die Heftigkeit ihrer Reaktion verwirrte ihn und doch verstand er in diesem Moment eines: Sie war froh, dass er zurückgekehrt war. Oder die Toten im Allgemeinen. Max schloss selbstverständlich in erster Linie auf sich selbst, wenngleich er auch andere Personen nicht ausschloss. Aber um wen genau, darum ging es nicht. Es ging um die reine Tatsache, dass jemand so deutlich machte, froh um ihre Rückkehr zu sein. Oder, das verstand er doch so richtig? Der junge Erbe war sich gerade mit nichts sicher. In keinster Weise hatte er erwartet, dass eine unbedachte Aussage eine solche Reaktion zur Folge hatte - ausgerechnet von Bianca! Der Cousine, die zwar stark ihre Meinung vertrat, doch im selben Moment genau wusste, wie sie ihre Masken nach außen hin tragen musste um ihr gewünschtes Ergebnis zu erhalten. Was hatte sich verändert? Als Bianca den Blick abwandte und sich die Tränen mit ihrem Ärmel abwischte, sah auch er weg. Er konnte ihren verheulten Anblick nicht ertragen, wissend, dass er zum Teil mitverantwortlich war. Sie hielt ihm damit derart klar vor Augen, was alles geschehen war - dabei wollte Max doch nicht mehr, als genau das zu vergessen. Ob sie ähnlich geweint hatte, als sie gestorben waren? Er und seine Cousine Eliza und noch so viele andere - hatte sie leise geweint oder laut geschluchzt oder ihre Tränen verborgen, eine perfekt ausdruckslose Miene aufgesetzt? Er wusste nicht warum ihm diese Frage plötzlich im Kopf herumschwebte. Es war wohl einfach seltsam sich vorzustellen, dass das Leben der anderen auch ohne einen selbst weiterging - wenn man starb. Genau das war geschehen und genau das konnte Max sich nicht vorstellen. Er hatte keine Chance die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Max wusste das eine Entschuldigung wohl angebracht war und doch konnte er gerade keinen Schritt auf seine Cousine zugehen. Doch offenbar musste er das auch nicht, denn tatsächlich war es Bianca die ihn in eine Umarmung zog. Es kam so plötzlich, dass er für den Moment nur angespannt atmete, ehe er sich zögerlich darauf einließ. Sacht, man möge kaum sagen unsicher, strich er Bianca über den Kopf, kaum das er sie berührte, während sie sich versuchte zu erklären. Max schwieg. Ihm war diese Nähe fremd. Er war seit seiner Wiedergeburt keinem Menschen mehr so Nahe gewesen. Selbst mit Rosalind teilte er nur eine Umarmung, direkt nach der Auferstehung - und das war nun auch schon eine ganze Weile her. Nun stellte sich die Frage: Lag es wirklich nur an den Anderen oder hatte auch er unbewusst die Nähe zu den Mitmenschen gemieden? Sich mit diesem toten Körper so an das Leben zu klammern - ein schauriger Gedanke. Wenn es ihn nun selbst schon anwiderte, wie mochte es da anderen gehen? Max wusste nicht ob Bianca etwas von dem selbst entgegengebrachten Ekel der ihm überkam mitbekam oder nicht. Er hörte lediglich auf damit ihr über den Kopf zu streichen und murmelte nur ein leises: "Verzeih mir." Ah, diese Nähe, ihr Geruch, der Puls blühenden Lebens. Was war er dagegen? Nie hatte Max sich schlechter als Andere gestellt, doch Bianca's Präsenz löste eine unwillkürliche Unwürde seiner Selbst aus, die er von den Dorfbewohnern bereits bemerkt, aber stets abgewiesen hatte. "Wir waren selten so ehrlich zueinander, nicht wahr?", fügte er in leisem Tonfall hinzu, nachdenklich in die Leere blickend und sich uneinig darüber, ob er sich wünschte Bianca möge die Umarmung lösen oder vielleicht doch noch eine Weile gewähren lassen. War nicht menschliche Nähe etwas, dass ein Mensch zum Leben brauchte?

    Die liebe Momentsammlerin war so frei und hat aus Neugier, Ehrgeiz, Langeweile oder RPG-Liebe (sucht euch etwas aus!), die Zusammenfassung aus September 2018 vervollständigt, die wir natürlich nur zu gerne an euch weitergeben wollen! Vielen Dank an dich für deine Arbeit!

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    September 2018


    Vishnal verlässt die Villa, allerdings nicht ohne Chlorica noch einmal zu sagen, dass sie gut daran täte, ihren Pflichten als Angestellte nachzukommen.

    Im dortigen Eingangsbereich befindet sich Bianca, die versucht, ihre Tränen vor ihrer Cousine Sophia zu verstecken. Unterdessen klopft es an der nahegelegenen Eingangstür, vor der sich Rosalind befindet und nicht hinein kommt, da sie durch die aufgelöste Bianca blockiert wird. Sophia erkennt indes die wahren Gefühle ihrer Cousine und schlägt vor, sich in einen anderen Teil der Villa zurückzuziehen. Nachdem Rosalind es schließlich ebenfalls geschafft hat, sich dem Gespräch anzuschließen, ordert Sophia Tee für die drei und führte die anderen beiden zu einem der Empfangsräume.

    In einem anderen Bereich der Villa, genau gesagt in Maerwens Zimmer, befinden sich währenddessen Electra und ihre Zofe. Die beiden bereiten sich darauf vor, ihr Zuhause für eine Weile hinter sich zu lassen und stattdessen in die Taverne zu gehen.


    Candy hatte gar nicht bemerkt, dass Marco weggepennt war, ist aber überzeugt, dass er selbst zurecht kommt, als sie am nächsten Tag das [Runenarchiv] verlässt. Ihr Weg führt sie zum [Platz des Volkes], an dem sie ein paar unlautere Geschäfte durchführt. Nana, Candy, das würde deine Familie aber nicht so gerne sehen?! Wenig später trifft sie dabei auf Vishnal, der dabei ist, einige Besorgungen zu machen.


    Nach der Auseinandersetzung mit Margaret, verlässt Ondorus von der Hitze geplagt den [Platz des Volkes] in Richtung Badehaus], um sich dort ein wenig von den Strapazen zu erholen. Xiao Pai sucht unterdes ihr Handtuch, aber offenbar blind, nimmt sie anstelle des Handtuchs Ondorus' Umhang. Eine Brille wäre vielleicht von Vorteil liebe Xiao? Bei dieser Untat wurden nämlich einige der wichtigen Papiere von Ondorus feucht - aber wer nimmt bitte auch wertvolle Unterlagen mit in ein Badehaus?Ondorus ist nicht erfreut, Xiao Pai hingegen untröstlich! Glücklicherweise sind die wichtigen Papiere noch lesbar, sodass Ondoruslediglich verlangt, dass Xiao Pai ihm beim Trocknen der Unterlagen hilft.

    Gesagt, getan, und natürlich gibt Xiao Pai ihr Bestes. Nur wird sie leider wenig später ohnmächtig und ein wenig hilflos bringt Ondorus sie aus dem Umkleiden; hoffend, dass sie sich bald besser fühlen würde.

    Zur gleichen Zeit, am gleichen Ort und nicht weit von ihnen entfernt, treffen sich Collette und Julia, nur um versehentlich ins Becken zu stürzen. Zum Glück ist alles gut gegangen und die beiden Frauen konnten sich gut unterhalten, trotz nasser Kleidung.


    Dorothy hingegen machte ich in diesem Moment auf, um das Badehaus zu verlassen und erreicht wenig später die Kapelle. Sie beschließt, ein bisschen aufzuräumen und wird wenig später von Eunice überrascht. Diese verwechselt Dorothys Stofffreund Fern mit einem Spielzeug für Kinder, sodass eine Erklärung nötig ist.


    Im [Gasthof] erbarmt sich Odette als Bedienung für Kross und klärt ihn über die Zeiten auf. Dann erkennt sie den schwarzen Mann als unsympathischen Vordrängler in der Schmiede wieder und verweigert ihm das Essen im Hause. Tja, Rache sitzt eben tief.

    Kross lässt sich dies aber nur ungern gefallen und es kommt zu einem Wortgefecht zwischen den beiden, in der Odette eine Entschuldigung fordert. Kross hingegen ist davon ganz und gar nicht angetan.


    Daria lässt Cinnamon schlussendlich mit dem fast fertigen Portrait und einer Portion Verwirrung im Wald zurück. Darüber nachdenklich gestimmt, vertritt der Rotschopf sich die Beine und rennt in Violet, die sich ebenfalls bei der [Jägerhütte] eingefunden hat und das Bild bewundert.


    In seiner Hütte in der Terrano-Wüste, schläft Elena ein – und das noch während Leon in Schakalform die Streicheleinheiten seiner Freundin genießt. Um sie am nächsten Tag zu wecken, nutzt Leon eine fiese, aber effektive Methode – er kitzelt sie, nur um ihr wenig später ein Frühstück zuzubereiten.


    Jake ist wenig begeistert von Danny und möchte ihm gerne aus dem Weg gehen. Um von der Insel am Polisee wegzukommen, braucht er aber ein Boot, das plötzlich verschwunden ist.


    Gaius und Tori teilen in der Taverne Bruchstücke ihrer Vergangenheit miteinander und gestehen sich ein, Angst zu haben – auch wenn sie beide nicht unbedingt wissen, wovor genau.


    Währenddessen kommt Kiel an der Lacus-Grotte an, nur, um vor dem Eingang dieser stehen zu bleiben. Zuvor mutig, ergreift ihn schließlich doch die Angst und er fragt sich, ob es wirklich eine gute Idee ist, weiterzugehen und seine Kampffertigkeiten zu trainieren.


    Yue, Sharron und Persia sind noch immer vertieft in ihr Picknick am Strand, und Yue stürzt sich überglücklich auf das Essen. Dabei verfällt sie kurzzeitig in eher negative Gedankengänge, die schließlich eine Träne als Preis fordern.

    [Max] & Bianca | am Brunnen


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    Eine Welle der Stille hatte sich für eine kurze Weile über die beiden Adeligen gelegt, denn die Antworten mochten wohl überlegt sein. Aus diesem Grund konnte Max diese Stille, wenngleich ein wenig bedrückend, dennoch annehmen. Das war der entscheidende Unterschied zwischen höflichen Geplänkel, dem Bauerntratsch und ernsthaften Diskussionen. Letztere kamen zu selten in Gebrauch. Max schätzte alle Arten der Konversation sehr und doch war es eine Seltenheit, wenn er ehrlich und auf Augenhöhe mit seinem Gesprächspartner agieren konnte. Eine schöne Seltenheit, gleichwohl. Jeder aus dem Hause Saint Coquille wusste doch sehr wohl, wie man eine Maske anlegte. Während sein süßes Schwesterchen hier jedoch eher leicht zu durchschauen war, war Bianca oftmals undurchdringbar - beeindruckend, wie er fand. Daher schätzte er umso mehr die Worte, die schlussendlich über ihre zarten Lippen kamen, denn sie waren ehrlich, das spürte er. Tatsächlich war Max... dankbar für ihre Erklärung. Er versetzte sich üblicherweise nicht in andere Leute hinein - Gott bewahre - doch ihre Erläuterung sorgte für einen leichten Perspektivwechsel, der ein wenig die Tür öffnete und so ein wenig erträglicher schien. Die Frage, die er sich nun insgeheim stellte - der er sich zuvor nicht gefragt hatte, sicher nicht - war: Wie hätte er reagiert? Wie hätte er reagiert, hätte es Rosalind statt ihn getroffen? Er wäre am Boden zerstört gewesen, mehr als das. Aber wäre er nicht ebenso unendlich froh gewesen, sie wieder in den Armen halten zu können? Wieder mit ihr zu sprechen? Er war es jetzt - aber vielleicht war Max auch einfach nicht so sehr in der Lage genug Vorstellungskraft für eine vertauschte Szene aufzubringen. Er verstand, dass es befremdlich war den Toten ins Auge zu blicken. Vielleicht gehörte er wirklich einfach nicht mehr hierher. "Es wäre leichter gewesen, wenn wir tot geblieben wären.", meinte Max langsam und blickte seiner Cousine dabei in die Augen. Die Mischung aus Amüsement und Ernsthaftigkeit in seinem Blick war gerade nur schwer zu deuten. Es wäre leichter gewesen, für alle, gewiss - die Frage war, was wollten die Bewohner hier wirklich? Die Lebenden wie die einst Toten? War es nun besser, wenn alles so geblieben wäre wie es war, ja, wie es sich gehörte - oder konnte man nicht auch Dankbarkeit für ein Wunder zeigen? Beides, vielleicht. Jedem das Seine. Doch vermutlich war es utopisch von ihm, sich zu wünschen, die Leute könnten ihn so behandeln wie zuvor. Sie sahen nur einen Geist und das war es, was Max wirklich frustrierte. Als hätte er nicht nur seinen Status, seine Ehre, sondern auch einen Teil seiner Menschenwürde verloren - die Würde die selbst den niedrigsten einer Schicht zu stand. "So ist es nicht leicht, nein. Für keinen von uns, da stimme ich dir zu." Er wandte den Blick ab, entschloss sich aus dem Bauch heraus - untypisch von dem jungen Mann - Bianca seine wahren Gedanken mitzuteilen, denn sie, so glaubte er, könnte wohl am ehesten darauf eingehen. "Ich will nur das zurück, was ich hatte. Was mir zusteht. Ich will schön leben, gut leben. Ich-," Er rang kurz mit sich, nicht sicher ob er fortfahren sollte. Den Blick nun auf eine Hand geheftet, die er langsam zu einer schwachen Faust formte. "Ich habe Angst zu sterben. Mehr denn je.", schloss er leise, ohne aufzusehen. Es widerte ihn selbst an eine derartige Schwäche zu zeigen, dann auch noch vor einer Frau und doch hatte er sonst niemanden, mit dem er darüber offen reden konnte. Nicht einmal Rosalind, er... er glaubte nicht, dass sie ihn verstehen würde. Gleichzeitig wollte er sie vor solchen Gedanken auch fernhalten. Wie konnte ein solch schöner Tag nur mit solch trüben Ideen getränkt werden? Warum nur Bianca, hattest du das Thema auch darauf bringen müssen?

    [Cinnamon] mit Leon & Seriza


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    Wow, Leon... war eine echte Labertasche. Klar, eigentlich wusste sie das schon von ihrem tierischen Freund, aber er legte bei der Neuen echt noch einmal eine Schippe drauf. Das war ihr recht, denn zugegeben, fand sie es ganz angenehm ihm zuzuhören - obwohl sie sich ja in Trampoli selbst auskannte. Woran das lag, wusste Cinnamon auch nicht so genau. Sie stellte dabei nur fest, dass sie wirklich wenig über Leon wusste - und das, obwohl sie ihn doch zu ihren Freunden zählte. Woher er kam zum Beispiel oder das er und Elena mittlerweile zusammen waren! Gut, letzteres waren vielleicht wirklich noch Neuigkeiten und die erreichten sie üblicherweise eher spät, da sie sich für Klatsch nicht interessierte. Aber anderseits war ihr nichtmal so genau bewusst gewesen, wie weit es mi der tierischen Seite von Leon ging. Vielleicht sollte sie sich vornehmen... etwas aufmerksamer durchs Leben zu gehen. Sich nicht zu sehr in Gedanken und Tagträumen zu verlieren. Ja... vielleicht. "Die Sternenwarte? Dann komme ich dich einmal besuchen.", beschloss Cinnamon kurzerhand, ohne um Erlaubnis zu beten, denn wenn es etwas gab - außer dem Angeln - was sie liebte, war es der nächtliche Sternenhimmel. Während sie, ganz unbemerkt, diesem Gedanken nachging, denn immerhin war es schon Abend und somit der Nachthimmel nicht mehr allzufern, bemerkte sie gerade noch rechtzeitig, dass die beiden Halbwesen gerade beschlossen ins Monsterareal überzusiedeln. "Moment... was?", hakte sie ein, um nachzuforschen, ob sie richtig verstanden hatte. "Ihr wollt zur Pluvia-Insel? Einfach so?", fragte sie verwirrt nach, "Was wollt ihr denn da? Ich meine... es ist ja nicht ganz ungefährlich dort. Und ganz ohne Vorbereitung?", stammelte sie und sah abwechselnd von Leon zu Seriza. Sie war sich nicht sicher ob sie den Mut dafür aufbrachte! War sie... überhaupt schon einmal dort gewesen? "Und warte... wie, du kannst dich verteidigen? Wie denn?" Die Skepsis stand dem Rotschopf ins Gesicht geschrieben. Cinnamon wusste nicht ob sie das Engelchen damit beleidigte, allerdings war ihre Frage ja wohl gerechtfertigt. Dieses süße Kind sah nicht gerade nach einer großartigen Kriegerin aus. Klar, der Anblick konnte täuschen, aber doch würde es Cinnamon interessieren ob die Kleine wusste wovon sie redete, bevor sie hier auf ein lebensgefährliches Manöver zusteuerten.

    Kann ich mal sagen, wie verwirrt ich heute morgen war?

    War auf dem Dashboard und da wurde mir Chrak1000 mit dem Post angezeigt, weil er ihn geliked hatte - aber so weit hab ich morgens natürlich nicht geguckt und mir nur gedacht: Hä? Chris kennt Madl? Unsere Madl oder wen anders? Was, aber wie, aber.. da fuck


    Ja es hat einen Moment gedauert.

    Aber vielleicht wird das auch noch wahr und irgendwann kommt Chris hier auch um die Ecke hihihi


    so viel dazu - ihr zwei seid natürlich eingetragen und herzlich Willkommen zurück im RPG ♥

    Bleibt uns erhalten!


    *hust* und an dieser Stelle trage ich Sara dann auch endlich mal ein *husthust*

    [Cedric] & Tara | unter einer Brücke vor dem Zoo


    Cedric zog Tara auf die Beine und betrachtete sie nun ein wenig eingehender, während sie sich ein wenig holprig erklärte. Sie wirkte ein wenig nervös, doch vielleicht täuschte er sich auch. Dadurch, dass sein Fokus meist auf ihm selbst und seinen Problemen lag, anstatt auf seine Umgebung, war seine Fähigkeit der Deutung anderer Gefühlslagen, ein wenig eingerostet. Oder aber, das Unglück stand ihm tatsächlich ins Gesicht geschrieben und sie reagierte nur darauf. Vielleicht könnte er es ja etwas anders angehen, sich auf eine Konversation mit ihr einlassen? Er könnte es zumindest versuchen. Schmeckten seine Gedanken zu bitter, konnte er immer noch eine Entschuldigung murmeln und gehen, bevor er sie mit vergifteten Gefühlen ansteckte. "Erschreckt? War mein Spiel etwa so unheimlich?", entgegnete er daher und bemühte sich um ein Lächeln, welches hoffentlich nicht allzu gequält aussah. Ihr Kompliment nahm er daraufhin jedoch dankend an. Er spielte nicht für Andere, doch wenn die traurigen Klänge der Violine es schafften jemanden zu erfreuen, war ihm das viel wert. Mehr, als er sich vermutlich eingestand. Auf ihre Entschuldigung hin, schüttelte Cedric nur leicht den Kopf um ihre Aussage zu negieren. "Es gibt nichts zu entschuldigen. Noch ein Stück und mir wären die Finger vermutlich sowieso abgefallen." Dann wäre er gegangen, seinen trüben Gedanken nachhängend, anstatt sich an der Begegnung mit einer alten Freundin zu erfreuen. Erfreuen...?, hallte das Wort in seinem Kopf wider. Tja, tatsächlich konnte man es nicht anders beschreiben, aber er freute sich wirklich Tara zu sehen, wenngleich das unter all den anderen Gefühlen schwer zu definieren war. "Es ist wirklich ewig her. Ich wusste nicht, dass du auch nach Riverport bist. Spielst du selbst noch?", fragte er sanft nach, hielt sich mit den Fragen jedoch ansonsten zurück, da er Tara nicht überfallen wollte. Dennoch ging er auf sie ein, denn er wollte ihr auf keinen Fall das Gefühl geben Fehl am Platz zu sein oder gar zu stören, wie sie es formuliert hatte. Machte er wirklich einen derart abweisenden Eindruck? Nun, vermutlich war das nicht überraschend.

    [Tori] & Gaius


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    Tori regte sich nicht, ihr Brustkorb hob und sank sich nur flach. So hatte sie das Gefühl, die Zeit festhalten zu können, wenn auch nur für diesen einen Augenblick. Der Moment gehörte ihr, ihnen beiden, auch wenn sich die Maid niemals eine solche Situation hatte ausmalen können. Nie hätte sie so etwas gewagt. Was war nur geschehen...? In dieser Stille, den Kopf noch immer an Gaius Brust gedrückt, hörte sie klar und deutlich sein Herz schlagen, lebendig, stark und flatterhaft. War er... nervös vielleicht? Wegen ihr? Sie wagte es kaum aufzusehen, wollte lediglich weiter seinem Klang lauschen. Dennoch spürte sie, wie er seinen Kopf leicht drehte, den Blick zur Seite wandte. Ah, was ging nur in seinem Kopf vor? Was dachte er? Sie wünschte sich so sehr es zu wissen, gleichzeitig fürchtete sie sich ein wenig, falls darin eine Wahrheit enthalten war, die sie nicht verkraften konnte. Dieses Risiko das sie mit einem Mal bereit war einzugehen, passte nicht zu ihr und doch wirkte es nicht so beängstigend, solange er sie geborgen in seinen Armen festhielt. Welchen Sinn machte das? Das leise Lachen, welches ihm entwich, ließ sie schließlich doch ein wenig aufsehen. Sie sah zu ihm hoch - beziehungsweise nach unten, denn noch immer lag sie auf ihm - und musterte die Kontur seines Gesichtes. Die Worte, die er dann jedoch sprach, ließen sie innerlich ein wenig zurück weichen. Den Mund leicht geöffnet um dem etwas zu entgegnen, sich zu erklären und doch waren ihr die Worte zum Gebrauch entfallen. Sie wollte nicht verlangen. Sie wollte sich nicht aufbürden. Ihre Aussage war einem tief verwurzelten Wunsch entsprochen, eine sanfte Bitte. Niemals wollte sie Gaius dadurch Druck machen, nicht einmal unbewusst. War sie manipulativ gewesen? Aber ach, als ob sie das könnte! Nein und irgendwie glaubte sie trotz seiner Worte, dass er wusste, woher die drei kleinen Worte von vorhin gekommen waren. Eine Bitte. Eine Bitte, dessen Wahrheit sie nichtsdestotrotz näher zusammenband, einfach, da sie ausgesprochen wurde. Gedachte Worte haben nie dieselbe Kraft wie Gesprochene, dieser Tatsache wurde sie sich nun bewusst. Nun gleichzeitig freute sie sich umso mehr, als er klar machte, dass ein solcher Umstand - zu gehen, ohne sie - außerhalb der denkbaren Norm lag. Und dennoch lag in der Luft, dass die Möglichkeit immer bestand. Aus Gründen, die jetzt nicht klar, nicht vorhersehbar waren. Aufgrund von Umständen, die sich vielleicht ändern mochten. Die Ungewissheit ängstigte sie und doch nicht so sehr, wie es unter anderen Begebenheiten der Fall gewesen wäre. Die Zukunft war stets unsicher. Spielte sie dann in der Gegenwart überhaupt eine Rolle? Wenn sie doch genau jetzt die Zeit miteinander verbringen konnten? War das nicht alles, das zählte? "Ist es das? Schwierig?", flüsterte sie leise und stellte sich die Frage in gleichen Zügen selbst. Sie wusste keine Antwort darauf. "Es ist eine Bitte, kein Versprechen. Das reicht mir. Genau genommen..." Ihre Mundwinkel zuckten leicht. Zu wissen, das er es für nicht denkbar hielt, sie verlassen zu wollen und sich gleichzeitig darüber im Klaren zu sein, das sich alles, stets, jederzeit ändern konnte, äußere Umstände wie innere Überzeugungen, war ihr mehr wert, als ein Versprechen, über das sie weinen würde, wenn es in vielen Jahren gebrochen werden würde.

    [Cinnamon] mit Leon & Seriza » gehen nach Trampoli


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    Cinnamon zuckte lediglich mit den Schultern. Ursprünglich wollte sie zurück in das Runenarchiv, es war ja mittlerweile auch schon später geworden, um ihrem Zauber weiter auf die Spur zu gehen, anderseits war ihre anfängliche Motivation mit dem entstandenen Neugier der beiden hier anwesenden Personen überdeckt worden. Ein Spaziergang durch den Ort hätte auch etwas. "Hast du denn überhaupt eine Bleibe?", erkundigte sich das Zimtmädchen bei der Taube. Es standen ja immer noch genug Häuser frei.. aber ob ein Kind wie sie alleine zurechtkam? Was sie an Leon tatsächlich schätzte war seine Hilfsbereitschaft in dieser Hinsicht, die einfach auch zu seiner offenen Art passte. Sie selbst hätte das Mädchen wohl nicht einmal bemerkt, wenn es nicht ganz blöd gekommen wäre. "Zimt.", sagte sie nur, die Übersetzung ihres eigentlichen Namens, ehe sie den Weg einschlug der Richtung Trampoli führte. "Dann lasst uns erstmal aus diesem Wald raus. Wir können uns auf dem Weg etwas überlegen."


    » Gehen

    [Max] & Bianca


    Als Bianca ihr mitteilte, was seine Cousine und seine liebreizende Schwester für eine absurde Aktion planten, konnte er nur den Kopf schütteln. Das konnte doch nicht ihr ernst sein! Waren sie denn nicht stolz auf das, was sie waren? Wie konnten sie das nur so mit Füßen treten? Er liebte die beiden Damen sehr, war ja geradeu vernarrt in Rosalind, doch manchmal wünschte er sich, sie wären ein wenig mehr wie Bianca. Zumindest in einigen Punkten. Gleichzeitig fiel Max wieder ein, wie er zuletzt diesen Mägden in der Taverne begegnet war. War eine davon wirklich seine verarmte Cousine Electra gewesen? Doch jetzt, wo sie nicht mehr am Hungertuch nagen musste, nachdem die Familie so großzügig unter die Arme griff, wieso gab sie sich dann noch immer dem Bäuerlichen hin? Das war doch lächerlich. Doch ob vielleicht die Idee von Sophia und Rosalind sich verkleidet unter den Pöbel zu mischen, ursprünglich von Electra gepflanzt wurde? Das wäre unerhört. Vielleicht sollte er sich einmal ernsthaft mit der neuen Cousine unterhalten, bevor sie weitere Flausen in den Kopf seiner Schwester setzte. Sicher konnte er seine Bedenken diesbezüglich auch Bianca mitteilen, doch das Thema war bereits weiter vorangezogen und nun zu bitter, als das der Name Electra noch Platz zwischen ihnen hätte. Max neigte leicht den Kopf, als er ihre Antwort vernahm, als Zeichen sie gehört zu haben und auch wenn er eine solche Antwort erwartet hatte, traf sie ihn, wenngleich er es zu verstecken wusste. Denn Bianca war damit nicht alleine. Selbst das gemeine Volk mied ihn und das nicht aus denselben Gründen wie früher. "Ich verstehe.", bemerkte er langsam, auch wenn es in Wahrheit nicht ganz stimmte. Manchmal wurde er wütend darüber, denn was war denn anders? Er hatte sich doch nicht geändert, also was spielte es für eine Rolle? Doch selbst er stand nicht ganz hinter dieser Aussage. "Auch wenn ich nicht verhehlen kann, das es mich... enttäuscht.", räumte er ein, denn Max hatte das Gefühl Bianca gegenüber ehrlich sein und sich ihr vielleicht auch ein Stück weit anvertrauen zu können. "Nichts hat sich geändert und doch ist alles anders. Doch der größte Unterschied liegt wahrlich am Verhalten der Leute, ganz gleich welcher Schicht. Sie akzeptieren mich nicht. Nicht mehr." Max war nicht ganz dumm, er wusste das auch zu seinen.. vorherigen Lebzeiten viele vom Pöbel nicht viel von ihm gehalten hatten, aber sie hatten ihn dennoch akzeptiert, er war Teil der Gesellschaft gewesen, ein Teil der klar über den Bürgerlichen stand. Er hatte zum Teil ihren Neid und ihre Abneigung gespürt, weil er hatte was sie nicht hatten und es zeigte, doch jetzt? Jetzt sah man weg. Nicht hin. Max wandte den Kopf und suchte die blauen Augen seiner Cousine, die wohl am ehesten nachvollziehen konnte, was er sagen wollte. Oder es zu ihrem Vorteil ausnutzen? War es klug so offen zu ihr zu sprechen? Nein, tatsächlich zweifelte er an Bianca nicht - oder wollte es nicht. Er schätzte sie sehr, auch wenn sie von seinen Verwandten mit am Schwersten zu durchschauen war. Tatsächlich war er gespannt auf ihre Antwort. Sie hatte ihn - seinesgleichen, wenn man so sagen wollte - bewusst gemieden. Doch warum, was steckte genau dahinter? Er hatte behauptet er verstand, aber das war nicht mehr als eien höfliche Lüge gewesen.

    Hooray, wir müssen niemanden austragen!

    So beginne ich den Monat ja am liebsten


    An dieser Stelle wollte ich nur nochmal darauf hinweisen, solltet ihr gerade keinen Postpartner finden, schaut euch im Rathaus doch einige Quests an - vielleicht ist ja was dabei? Das gilt natürlich auch für alle die zusammen posten!


    Viele Grüße

    Eure Mods

    [Cedric] & Tara | Unter der Brücke vorm Bahnhof's Zoo... oder so


    Cedric wusste nicht wie viel Zeit vergangen war. Es war auch nicht wichtig. Tatsächlich war der Musikstudent so in seinem Spiel versunken, dass er nicht einmal bemerkte, wie ihm einige wenige Spaziergänger ein paar Münzen in den Geigenkoffer warfen. Er spielte hier nicht um andere zu erfreuen, sondern um sich abzulenken. Von dieser Seite aus betrachtet war Egoismus jedoch stets sein Grund zu Musizieren. Er spielte fast nie für andere, meistens sowieso an Orten, an denen er nicht gehört wurde oder an denen es niemanden interessierte. Eigentlich, so fand er, spielte er auch besser, wenn ihm niemand zu hörte. Er gab es zwar nur ungern zu, aber vor Publikum zu spielen machte auch ihn ein wenig nervös, auch wenn er sich sonst keine Gedanken darüber machte, was andere von ihm hielten. Lag wohl daran, das er nur zu wenigen Leuten engeren Kontakt pflegte. Dabei spielte es auch keine Rolle ob das Publikum aus einer einzelnen Person oder einem ganzen Saal bestand. Doch unter dieser Brücke vor einem Zoo, ein beliebiger Ort der beliebig häufig aufgesucht wurde, scherte es ihn gerade nicht, wie weit die Töne seines Instruments reichen mochten. Er bemerkte nur am Rande, wie seine Finger bei der winterlichen Luft kalt wurden, während er Stück um Stück aus der Erinnerung wiedergab. Es gab seinen Gedanken eine Richtung und eine Aufgabe, perfekt um nicht erneut die Abwärtsspirale zu nehmen und an erdrückenden Gefühlen zu erstricken. Ein Heilmittel, dass jedoch nur der Dauer der Klänge nach wirkte und im Inneren flüsterte bereits ein Keim, was sein möge, wenn seine Finger zu steif vor Kälte wurden und er gezwungen war aufzuhören. An dem Moment, in dem ihm keine Melodie mehr einfallen mochte, wenn er leer war an Ideen und arm an Noten? Dann, wenn ihm auch die Arme schwer wurden und er die Haltung nicht mehr aufrecht erhalten mochte? Was würde er dann tun? Was konnte er tun, alles, um sich nur nicht mit den quälenden Fragen zu beschäftigen, auf die er keine Antwort wusste? Tatsächlich jedoch kam es anders als vermutet wurde und keines der genannten Faktoren war es, der ihn schließlich dazu veranlasste den Bogen zu senken. Den Ast der brach, hörte er nicht, denn viele ähnliche Geräusche waren im Laufe des Tages bereits an sein Ohr gedrungen und ohne dem Relevanz beizumessen wieder verklungen. Vielmehr war es ein hoher Laut, der eines Mädchens, das so unnatürlich in die Stille seines nicht vorhandenen Publikums hinein erschallte, dass Cedric nicht anders konnte als kurz irritiert aufzusehen. Denn warum mochte man an einem Ort wie diesen einen solchen Laut von sich geben...? Tatsächlich hätte auch nicht viel gefehlt und er hätte das Mädchen, das in sein Blickfeld geraten war, nur einem Blick geschenkt und weitergespielt, denn noch konnte er, musste er... Aber nein. Er war herausgerissen worden aus seiner Konzentration, die ihn umklammert hatte wie in Trance und noch viel mehr kannte er das Mädchen, welches peinlich berührt nur wenige Meter von ihm wegstand. "Tara...?", brachte er schließlich ihren Namen hervor, verwirrt wie verblüfft und doch waren die beiden unterschiedlichen Augen des Mädchens einzigartig die ihren. Er hatte sie schon eine ganze Ewigkeit nicht gesehen, wie so viele und hatte dies stets mit Bedauern festgestellt, sich jedoch nie die Zeit gegeben um auch ernsthaft nach Kontakt zu suchen. Lebte er tatsächlich ein derart verblasstes, vorbeiziehendes Leben? Ein Leben, in dem Sommer in Winter nur im Bruchteil eines Augenblickes zu verschwinden schien. Cedric ließ sein Instrument sinken. "Alles in Ordnung?", fragte er mit einem Stirnrunzeln, da er die Quelle ihres Quietschers nicht Recht ausfindig machen konnte. Wovor hatte sie sich so erschreckt? Er wusste nicht Recht, wie er ein Gespräch anfangen sollte, hatte es sich bei seiner letzten ausgiebigen Konversation um ein Streitgespräch mit seiner tot geglaubten Ex-Verlobten gehandelt und war danach nicht in der Lage gewesen die Gesellschaft von Nick und Cylie samt ihrer Fröhlichkeit zu erdulden. Er hatte das Gefühl jeden mit dem er sprach sofort herunterzuziehen, solange er das noch nicht selbst verarbeitet hatte. Allerdings fühlte er sich durch das lange Violinenspiel seltsam bereinigt und als wäre alles andere gerade ganz, ganz weit weg von ihm. Wie lange das wohl anhalten würde? Doch wie sollte er auch anfangen. 'Lange nicht gesehen?' - Offensichtlich. 'Schön, dich zu sehen.' - Sicher, sofern gerade überhaupt etwas für ihn schön sein konnte. 'Was machst du so?' - Wirklich, mit Banalitäten beginnen? Bestimmt nicht. Er entschloss sich also abzuwarten was Tara entgegnen würde und ging so lediglich zu ihr, um ihr die Hand zu reichen und ihr aufzuhelfen. Wer weiß, vielleicht strahlte er ja längst eine schwarze Wolke um ihn herum aus, die alle Leute abschreckte und wegtrieb? Wundern würde es ihn jedenfalls nicht.